Lehre vom Limbus
Ein theologischer Tornado
Die Lehre vom Limbus der Kinder kann nicht geleugnet werden, ohne die ganze katholische Dogmatik durcheinanderzubringen. Doch altliberale Theologen scheinen das Problem nicht zu erkennen.
(kreuz.net, Vatikan) Die Vorstellung vom Limbus der Kinder sei zwar ein Hypothese, erklärte der australische Priester und Konvertit Pater Brian Harrison:

„Aber die Katholische Kirche hat seit zwei Jahrtausenden gelehrt, daß die Seelen ungetauft gestorbener Kinder – wo auch immer sie hinkommen – bestimmt nicht in den Himmel eingehen.“

Pater Harrison verteidigte kürzlich die Lehre vom Limbus der Kinder vor dem ‘Britischen Rundfunk’. Der Ordensmann unterrichtet an der katholischen Universität in Puerto Rico.

Er stützt seinen Glauben an die Lehre über den Limbus unter anderem auf die katholischen Begräbnisriten für ungetaufte Kinder:

„Ein päpstliches Dekret, das den festen katholischen Glauben von zwei Jahrtausenden umkehren würde, wonach ungetauft gestorbene Kinder in den Himmel kommen, würde in der katholischen Theologie wie ein Erdbeben wirken.“

Solche Probleme scheint der Wuppertaler Bibelwissenschaftler Thomas Söding nicht wahrzunehmen. Er sprach mit der deutschen Nachrichtenagentur ‘KNA’ über den Limbus der Kinder.

Die Taufe sei zwar aus christlicher Sicht nach wie vor der eigentliche Weg zum Heil – erklärte der Exeget. Man könne aber „Gott nicht vorschreiben, daß er seine Gnade an die Taufe bindet“ – formuliert der Exeget eine Binsenwahrheit.

Christus habe verschiedentlich Kinder gesegnet und damit als Adressaten des Heils bezeichnet. Für ungetauft gestorbene Kinder gebe es nicht eine „Rettung zweiter Klasse“ – erklärte Söding. Bei der Diskussion über den Limbus gehe es nicht darum, die Bedeutung der Taufe zu relativieren.

Dokument zum Limbus kommt nicht vor 2007

Der italienische Theologe und Erzbischof Bruno Forte erklärte, daß ein Dokument über den Limbus der Kinder dem Papst nicht vor 2007 unterbreitet werde.

Mons. Forte sprach gestern Freitag nach dem Abschluß der Vollversammlung der ‘Internationalen Theologenkommission’ mit der Nachrichtenagentur ‘Reuters’.
Dichter Dante Alighieri († 1321):
„Ein Ort gibt es da unten – ohne Körperpein, ein Ort des Dunkels nur, wo die Klagen nicht wie Gejammer klingen. Sie sind nur Seufzer. Dort bin ich mit den Kindern aufzufinden, die von den Zähnen des frühen Todes gebissen werden, bevor sie von der Sünde der Menschheit befreit wurden.


Der Erzbischof ist Mitglied der 30köpfigen Theologenkommission. Es handelt sich um ein Beratungsorgan des Vatikan ohne lehramtliche Autorität. Seit Herbst 2004 arbeitet das Gremium an einem Schreiben über den Limbus.

Erzbischof Forte sagte, daß an dem Dokument noch gearbeitet werde: „Es hat darüber noch keine Abstimmung stattgefunden.“

Predigt des Papstes vor der ‘Internationalen Theologenkommission’

Benedikt XVI. selber habe sich in seiner Predigt vor der Kommission nicht zu dem Thema geäußert – so der Erzbischof.

Der Heilige Vater las zum Abschluß der Vollversammlung der Theologenkommission eine Messe. Sie fand in der Kapelle Redemptoris Mater im Apostolischen Palast statt.

In seiner Predigt forderte der Papst die Mitglieder des Gremiums auf, die Wahrheit zu suchen. Sie sollten sich nicht den dominierenden Meinungen anschließen oder nach der öffentlichen Zustimmung richten: „Das stellt eine Form der Prostitution des Wortes und der Seele dar.“

Die Theologie sei eine harte Disziplin des Gehorsams der Wahrheit gegenüber.

Der Papst erklärte, daß Gott nicht nur das Objekt der Theologie sei, sondern auch ihr Subjekt: In der Theologie komme Gott selber zu Wort. Der Theologe sei nur Mitarbeiter und Überbringer der Wahrheit.

Der Limbus im Lehramt der Kirche

Die Zeugnisse für den Limbus der Kinder sind in der katholischen Lehrtradition zahlreich.

Papst Siricius († 399) äußerte sich in einem Brief über die Notwendigkeit der Taufe: „Wir wollen, daß man den Kindern, die aufgrund ihres Alters noch nicht reden können, oder denen, die in irgendeiner Notlage dringend das Wassers der heiligen Taufe bedürfen, mit aller Schnelligkeit zu Hilfe eilt.“

Es soll nicht zum Verderben unserer Seelen ausschlagen, wenn denen, die danach verlangen, die Quelle des Heils verweigert wird und „ein jeder von ihnen, wenn er aus der Welt scheidet, sowohl das Himmelreich als auch das Leben verliert“.

Papst Innozenz I. († 417) erklärte vor den Vätern der Synode von Mileve, daß es ganz töricht sei, zu glauben, daß die kleinen Kinder auch ohne die Gnade der Taufe mit dem Lohn des ewigen Lebens beschenkt werden könnten:

„Dann müssen sie auch offen sagen, daß die heiligen Fluten der Wiedergeburt nichts nützen.“

Papst Innozenz III. († 1216) sprach Ende 1201 über die Wirkung der Taufe. Er bedauerte, daß „alle kleinen Kinder zugrunde gehen – von denen täglich eine solche große Menge stirbt – ohne daß der barmherzige Gott, der will, daß niemand zugrunde gehe, auch für sie irgendein Mittel zum Heil besorgt hat.“

Das Konzil von Florenz (1439-1445) lehrte, daß die Seelen derer, die in einer aktuellen Todsünde oder allein in der Erbsünde sterben, in die Hölle fahren – jedoch mit ungleichen Strafen bestraft werden.

Papst Pius VI. († 1799) verteidigte die Lehre vom Limbus in der Konstitution ‘Auctorem fidei’ gegen die Irrlehren der Synode von Pistois. Es sei falsch, die Lehre vom Limbus – als Ort der Strafe der Verdammung und ohne die Feuerstrafe für nur mit der Erbschuld behaftete Seelen – als pelagianisches Märchen zu verwerfen.

Papst Pius X. († 1914) forderte in seinem Katechismus, die kleinen Kinder mit größter Eile zu taufen: „Sie sind bei ihrem zarten Alter vielen Todesgefahren ausgesetzt und können ohne die Taufe nicht gerettet werden.“

Eltern, die ihre Kinder durch eigne Nachlässigkeit ohne Taufe sterben lassen „sündigen schwer, weil sie ihre Kinder des ewigen Lebens berauben“ – lehrte Pius X.
      
36 Lesermeinungen
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#36   ExBochumer †   18:31:43 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Soviel zu Frau Bussmann:
Frau Bussmann wird in der „TAZ“ zitiert:
„Nach Ansicht der katholischen Theologin und ehemaligen Pastoralreferentin Brigitte Bussmann sind Pflanzen dem Menschen ebenbürtige Geschöpfe. Sie glaube fest daran, dass sie ihren vertrockneten Kaktus nach ihrem eigenen Tod wiedersehe.“
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#35   zwobbel   08:29:03 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Lieber Athanasius, was sagen Sie zu meinen
Fragen und Thesen hier?
Sie sind doch sonst nicht so schweigsam.
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#34   monti   23:49:54 | Montag, 9. Oktober 2006
Was für ein Schwachsinn
Diese ganze „Limbus-Debatte“ beweist einmal mehr, dass es sich bei der Theolgie nicht um eine Wissenschaft handelt, sondern um einen von Menschen fabrizierten Humbug.
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#33   santa rita   17:06:01 | Montag, 9. Oktober 2006
Karl Murx
Bei der nichtgeistigen Tierseele, also einer Form, die aus dem Stoff aktuiert wird, und mit ihr vergeht, ist das nicht so.
Sie meinen wohl nichtvernunftbegabte Seele. Jede Seele ist Geist. Geist aber ist unzerstörbar.
Weihbischof Laun schreibt in seiner „Tierethik“:
Was aber die Frage nach einem ewigen Leben der Tiere betrifft, gibt es nur eine einzige Stelle, die dazu indirekt etwas zu sagen scheint. Im Römerbrief heißt es nämlich: „Denn die gesamte Schöpfung wartet sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen… Auch die Schöpfung soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden …( ) und dazu paßt auch die Rede von der „neuen Erde“ in der Offenbarung des Johannes ( ).
Die „gesamte Schöpfung“, das heißt doch: nicht nur der Mensch! Wie aber könnte in der neuen Schöpfung etwas fehlen, was zu ihrem Reichtum gehört? Wessen Erlösung könnte Paulus gemeint haben? Die der Mineralien doch kaum, sondern Erlösung des Lebendigen, und das sind in erster Linie die Tiere! Wovon könnten Tiere erlöst werden? Paulus nennt, so scheint es, die Vergänglichkeit. Paul VI. wird der Satz zugeschrieben: Eines Tages werden wir die Tiere „im Mysterium Christi wiedertreffen“.
Es wird auf der „neuen Erde“ wohl auch die Tiere geben, ihre Schönheit wird dort nicht fehlen…
Die Tiere können zwar Gott nicht schauen, aber sie sind „im Himmel“ und haben „auf der neuen Erde“ ihren Platz – als Tiere, geliebt von Gott und den Menschen.
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#32   zwobbel   15:54:16 | Montag, 9. Oktober 2006
tschüß für heute
Es wird nun ebenfalls unlogisch sein, wenn man im Mutterleib natürlich gestorbenen Kindern das Heil zuerkennt und ausgerechnet denen, die getötet wurden dieses versagt.
Was sie damit sagen wollen kapier ich nicht.
Danke fidele, ich benutze das nicht so im engeren Sinn. Spontanabgang halt. Sehr blutig und manchmal ist es (anfangs) gar nicht so klar das es ein Kind war.
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#31   DieFidele   15:28:00 | Montag, 9. Oktober 2006
Fehlgeburt
an Zwobbel: Zur Info, als Fehlgeburt wird ein Kind unter 500 g bezeichnet. So ein Kind ist in der Regel tot – manchmal schon längere Zeit – wenn es geboren wird.
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#30   Benedikt   15:13:29 | Montag, 9. Oktober 2006
@ zwobbel
Es geht auch um andere Ungeborene. Viele abgetriebene Kinder könnten sehr wohl getauft werden. Da spricht nichts Biologisches oder Technisches dagegen. Sie werden nicht getauft, weil man diejenigen die sie taufen würden nicht an sie ranläßt bzw. den Kindern nicht die Möglichkeit läßt sich später selbst zu entscheiden, sondern sie lieber tötet.
Es wird nun ebenfalls unlogisch sein, wenn man im Mutterleib natürlich gestorbenen Kindern das Heil zuerkennt und ausgerechnet denen, die getötet wurden dieses versagt.
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#29   zwobbel   14:42:32 | Montag, 9. Oktober 2006
Es geht nicht NUR um Kinder deren Taufe aus BIOLOGISCHEN Gründen unmögliche war
Es geht auch um andere Ungeborene. Viele abgetriebene Kinder könnten sehr wohl getauft werden. Da spricht nichts Biologisches oder Technisches dagegen. Sie werden nicht getauft, weil man diejenigen die sie taufen würden nicht an sie ranläßt bzw. den Kindern nicht die Möglichkeit läßt sich später selbst zu entscheiden, sondern sie lieber tötet.
Aber trotzdem ist es richtig, daß es auch ein Thema ist, was mit einem Kind geschieht, dessen Fehlgeburt unter Umständen erfolgt die es der praktizierend-katholischen Mutter unmöglich machen (der Vater sei z.B. abwesend) eine Nottaufe zu spenden und später wenn sie dazu in der Lage wäre die Leiche längst „entsorgt“ ist.
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#28   Benedikt   14:13:00 | Montag, 9. Oktober 2006
Limbus
Eine Begründung für einen angeblichen theologischen Tornado kann ich aus dem Artikel nicht erkennen. Soweit ich weiß soll es vor allem um Kinder gehen, die nicht getauft wurden, weil dies aus biologischen Gründen nicht möglich gewesen ist. Da Gott will, dass alle Menschen das Heil erlangen (universaler Heilswille), muss es auch für diese Kinder einen Heilsweg geben.
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#27   zwobbel   12:32:02 | Montag, 9. Oktober 2006
am 06.Okt06 13:24 schrieb Athanasius:
Suarez behauptet sogar, diese Kinder werden bei der allgemeinen Auferstehung des Fleisches, glorreiche Leiber bekommen und die neue Erde bevölkern in Ewigkeit.
Also dann kommen sie doch auch nachträglich zum Gebrauch der Vernunft. Oder? Irgendwann werden sie bemerken, das es eine Schöpfung gibt und daher auch einen Schöpfer usw. Manche werden sich dann so sehr nach ihm sehnen, daß man das als Begriedetaufe (um etwas zu begehren ist Vernunft nötig) werten könnte. Der freie Willen wäre auch hier gegeben und berücksichtigt.
Das Argument, wonach die Taufnotwendigkeit zum Heil nur für zum Vernunftgebrauch gelangte Menschen gilt ist zu kurz, denn deswegen leiden solche Kinder ja im Limbus keine Qualen, sondern sind in einem Glückszustand aber ohne Anschauung (Anbetung?) Gottes. Außerdem belastet die Erbsünde ab der Empfängnis, weswegen Maria ab dem Augenblick ihrer Empfängnis extra von diesem Makel ausgenommen wurde.
Abgesehen davon: Die verdammten Menschen in der Hölle, bekommen die keinen Leib? Gehört es zu ihrer Strafe ohne Leib sein zu müssen? Oder muß nicht gerade um die Strafe vollkommen und gerecht sein zu lassen auch ein Verdammter einen Leib haben?
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#26   Brigitte Bussmann   10:10:31 | Montag, 9. Oktober 2006
theologischer Tornado
Hallo Ansgar und alle anderen, die mich immer noch missverstehen wollen.
Die Bibel ist ein Glaubensbuch und kann niemals als Beweis angeführt werden. Der Begriff vom „Feuer der Hölle“ ist ein Symbol, aber es ist nicht so, wie Dante die Stufen der Hölle beschrieb, denn das ist Dichtung. Auch die Bibel ist, wenn Sie so wollen eine religöse Dichtung.
Es handelt immer wieder von Menschen, die Gott erfahren und das geben diese Menschen weiter. Eine Erfahrung kann als „wahr“ vom anderen angeommen werden oder nicht, weil er eben andere Gotteserfahrungen macht. Aber Summa Summarum treffen sich die Gotteserfahrungen z.B. in der Bibel.
Merken Sie denn nicht, dass Texte der Bibel sich offensichtlich widersprechen? Paulus sagt, dass die ganze Schöpfung, Pflanzen, Tiere und Menschen zum ewigen Leben berufen und befreit sind. Passt da noch die Vorstellung der Hölle, die in Flammen steht, hin???
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#25   Sirilo   09:12:04 | Montag, 9. Oktober 2006
@deixter
Zum Unsinn der lediglich auf Annahmen beruhenden Blutgruppentheorie von D’Adamo siehe: gin.uibk.ac.at/…lutgruppendiaet.html
Wie soll sich aus Blutgruppe 0 die Blutgruppe A „entwickeln“? Oder umgekehrt?
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#24   zwobbel   08:57:03 | Montag, 9. Oktober 2006
Beseelung
Meiner Meinung nach ist es möglich, daß sich ein menschlicher Fötus eine gewisse (kurze) Zeit im Mutterschoß entwickelt. Aber weil Gott (warum auch immer) bei dieser Verschmelzung von Ei + Samenzelle darauf verzichtete diesem Leib eine Seele dazu zu geben wird dieser Leib nicht lebensfähig sein. Der Mensch ist als Mensch nur lebensfähig wenn und weil er eine leibseelische Einheit ist.
Meiner Meinung nach ist es ebenso möglich, daß Gott bei der Verschmelzung von Ei+Samenzelle mehr als eine Seele dazu gibt. Dadurch kann es z.B. bei Zwillingen zwei leibseelische EInheiten geben und so kommt es zu einer Teilung, weil zwei Seelen da sind. Und nicht zu zwei Seelen weil eine Teilung stattgefunden hatte. Ich finde es seltsam anzunehmen, Gott könnte/müßte bemerken:„Oh, da haben sich ja Mehrlinge gebildet. Dann will ich mal noch ne Seele nachschieben.“
Meines Erachtens geschieht eine (u.U. mehrfache?) Beseelung entweder bei der Verschmelzung oder gar nicht. Schließlich ist Gott ja der Herr über Leben und Tod. Daher bekommen manche Leute Kinder, obwohl sie denken es könnte nicht klappen und andere bekommen keine, obwohl sie rein biologisch sicher sein konnten, es müsse eine Zeugung geschehen.
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#23   Guldin   19:24:28 | Sonntag, 8. Oktober 2006
deixter: Von Unsinn des Dr. D’Adamos
Insgesamt erscheinen D’Adamos Ratschläge auf den ersten Blick verblüffend einsichtig. Ungesicherte, verführerisch einfach klingende Annahmen werden dabei zu Fakten, die Lektine in Nahrungsmitteln als eine generelle Gefahr darstellen. Wissenschaftlich geprüfte, in Fachzeitschriften veröffentlichte Daten zur Bestätigung seiner Ideen legt der Autor in der Regel nicht vor.
Quelle gin.uibk.ac.at/…lutgruppendiaet.html
Soviel zur Wissenschaftlichkeit der Blutgruppentheorie. Wenn schon eine Theorie, dann seriös, bitte.
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#22   deixter   18:26:53 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Ergänzung zu Blutgruppen
Es gibt wissenschaftliche Meinungen, die Blutgruppe A (und nicht 0) als die älteste ansehen.
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#21   Guldin   17:49:07 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ deixter: Blutgruppentheorie
ahnte ich es doch; ich bin Jäger :-D
Von Ethnologie und der Entwicklung der verschiedenen Kulturstufen hat ihr „Dr. Peter J. D Adamo“ wohl noch nie etwas gehört.
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#20   Ansgar   17:36:30 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Brigitte Bussmann
Bonaventura hat leider Recht. Sie irrlichtern. Beweise:
Brigitte Bussmann: „Kein Geschöpf Gottes wird dem Nichts verfallen, dem Feuer der Hölle“
Jesus Christus: „So wird es auch am Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen von den Gerechten trennen und in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.“
Mt 13;47-50
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#19   deixter   17:27:08 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Sirilo: Die 4 Blutgruppen wiederlegen nicht Adam und Eva als Stammelternpaar
In der Menschheit gibt es vier Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0). Nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese vier Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.
Die 4 Blutgruppen gab es nicht von Anfang an:
Untersuchungen der Gräber ergaben, dass es zunächst nur Blutgruppe 0 gab („Jäger“ 50.000 v.Chr.). Ab 40.000 v.Chr. bildete sich die Blutgruppe A („Landwirt“). Ab 10.000 v.Chr. gab es auch Blutgruppe B („Nomade“) und erst in der jüngsten Zeit ab 500 v.Chr ist die Blutgruppe AB („Der Moderne“) nachzuweisen (Quelle ist das Buch „4 Blutgruppen“ von Dr. Peter J. D Adamo, Piper)
Somit wiederlegt das Vorhandensein von 4 Blutgruppen nicht das kath. Dogma, das es ein Stammelternpaar gab.
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#18   Bonaventura   15:59:00 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Frau Bussmann
warum schreiben Sie eigentlich kein Buch ?
Abnehmer für Ihre pseudotheologischen Ergüsse gibt es dank der allgemeinen Verdummung ja mittlerweile genug.
Wie wäre es mit einem Titel wie:
„Wie Gott wirklich ist – Brigitte Bussmann überwindet die Irrtümer des Christentums“
Es könnte sich irgendwo in der Esoterikecke einer Buchhandlung noch ein Plätzchen gefunden werden.
Und es gibt enorm viele Vorteile für Sie und andere Menschen.
Sie wären beschäftigt mit Schreiben und würden Foren wie Kreuz.net endlich in Ruhe lassen mit Ihren dümmlichen Postings die weder Theologisch noch Philosophisch irgendwie haltbar sind.
Ja nicht einmal mit viel gutem Willen lässt sich aus Ihren Postins etwas vernünftiges machen.
Bitte Frau Bussmann bringen Sie Ihren Schwachsinn zu Papier und machen Sie von mir aus was Sie wollen mit Ihren abstrusen Vorstellungen, aber bitte in Drei Herrgotts Namen, verschonen Sie uns mit Ihren Postings!!!
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#17   Brigitte Bussmann   13:43:12 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Limbuslehre
warum nicht auch mal ein Torndado in der Dogmatik. Dann wird endlich mal die Spreu vom Weizen getrennt. Wir brauchen keine Dogmen an die wir uns fest klammern, wir brauchen Menschen, die die Liebe Gottes verkünden. Über 2000 Jahre Christentum hat nicht viel geändert im Gegenteil. Wichtig für die Dogmatik ist, es gibt Gott, diesen Gott kann ich erfahren und zwar in seiner ganzen Schöpfung. Es gibt die Liebe, auch die kann ich erfahren und diese Liebe ist gleichzusetzen mit Gott. Genau dies hat Jesus ausgesagt, als er das Gebot der Liebe verkündete. Eine Limbuslehre verstößt gegen die Liebe Gottes. Denken Sie doch nur einmal an die armen Eltern, die ihr Kind verloren haben und das nicht getauft werden konnte, weil es unmittelbar nach der Geburt starb. Dieses Kind soll nicht zur vollkommenen Anschauung Gottes kommen können, nur weil es nicht katholisch getauft war?? Das ist doch mehr als lächerlich und absurd. Die Liebe Gottes grenzt nichts und niemanden aus, kein Geschöpf Gottes wird dem Nichts verfallen, dem Feuer der Hölle um es mal ein bisschen dramatisch zu machen. Es ist wichtig auch für die Glaubwürdigkeit der Seelsorge, dass dieser Unsinn über die Limbuslehre endlich überdacht wird. Ganz zu Schweigen davon, dass es nach dem Tod weder Raum noch Zeit gibt.
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#16   Karl Murx   12:43:00 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Selbstverständlich ist der Zeitpunkt der Beseelung das entscheidende Kriterium
Zwillinge können nur deswegen möglich sein, weil eine Teilung des befruchteten Zellgewebes vor Differenzierung der noch kugelsymmetrischen Embryonenzelle erfolgt. Die Form eines beseelten Leibes kann nicht einfach einer anderen Seele Platz machen. Im Falle der Zwillingsteilung der kugelsymmetrischen Embryonenzelle, ist also noch gar keine Geistseele vorhanden.
Irgendwann setzt spontan die Differentiationsteilung ein, d.h. es gibt einen Übergang von der Kugelsymmetrie in eine körperhaft Ausformung. Im Falle von Scheinschwangerschaften, also der Teilung einer unbefruchteten Eizelle, erfolgt die Differentiationsteilung chaotisch, Hirngewebe klebt an Nierengewebe usw.
Das ist beim Menschen so. Bei der nichtgeistigen Tierseele, also einer Form, die aus dem Stoff aktuiert wird, und mit ihr vergeht, ist das nicht so. Man kann ohne weiteres aus unbefruchteten Eizellen Mäuse und Frösche heranzüchten, die dann aber wegen ihres haploiden Gensatzes unfruchtbar sind. Diese Tiere haben nur den halben Genensatz der Mutter.
Schlußfolgerung: die befruchtete menschliche Eizelle hat zwar das Potential zum Menschen, ist aber bis zum Moment der Differenziationsteilung aktuell keiner, weil exakt dieser Augenblick die Beseelung ist.
Daher stellt sich das Problem des Limbus für kugelsymmetrische Embryonenzellenhaufen nicht.
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#15   Gotthard   00:23:39 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Konzil von Florenz
dieses Konzil hat – so wie es von Galen zitiert – allein eine Aussage für das christliche Leben gemacht … dies ist keine dogmatische Aussage.
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#14   Taufscheinkatholik   00:16:36 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Beseelung?
Und ab wann sollte ein Embryo dann beseelt sein? Und woran ist diese Grenze zur Beseeltheit dann festgemacht?
Möglicherweise wäre ja eine Taufe im Mutterleib eine sinnvolle Lösung, dieses Problem zu umgehen.
Kann man einem ungeborenen Kind eine Taufe spenden oder stehen da irgendwelche Probleme im Weg?
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#13   Gotthard   00:06:38 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Graf
Was den natürlichen Abgang von sehr jungen Ungeborenen angeht, so kann ich mir vorstellen, daß der allwissende Gott ggf. auf eine Beseelung verzichtet
warum verzichtet der allwissende Gott dann nicht auf die Beseelung solcher sehr jungen Ungeborenen, die abgetrieben werden?
…Ende der Anti-Abtreibungs-Debatten!
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#12   Graf von Galen   23:58:00 | Samstag, 7. Oktober 2006
Wider die falsche Lehre, @ Gotthardt
Was den natürlichen Abgang von sehr jungen Ungeborenen angeht, so kann ich mir vorstellen, daß der allwissende Gott ggf. auf eine Beseelung verzichtet
und sich somit die Limbus- Frage nicht stellt.
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#11   Gotthard   23:39:32 | Samstag, 7. Oktober 2006
bisher ohne Antwort
dies ist ja schon der zweite Strang in diesem Thema.
Antworten auf entscheidende Fragen werden von den Limbus-ianern nicht gegeben. Ich wiederhole diese Frage noch einmal:
Wohin gelangt eine Fehlgeburt in der 6. Schwangerschaftswoche … oder oder bzw…?
Dieser Limbus kann doch nur eine Art Drohgebärde gegenüber Eltern sein, ihre Kinder möglichst schnell taufen zu lassen…eine natürliche abgegangene Leibesfrucht ist taufunfähig …
Die verbal-martialischen Abtreibungsgegner mögen doch bitte einmal zum Schicksal der Kinder nach der Kinderabtreibung Stellung nehmen. Die Mütter und Ärzte sind ja von ihnen schon in der Hölle geortet worden. Mich interessiert aber jetzt das Schicksal dieser unschuldigen Opfer … also das „Kleinkind“, das zur Gewinnung von Stammzellen „ausgeschlachtet“ wird bzw das nicht zur Einnistung in die Gebärmutter gelangt, sondern vorher abgeht.
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#10   Graf von Galen   23:28:16 | Samstag, 7. Oktober 2006
Wider die falsche Lehre
Das Konzil v. Florenz sagt hierzu auch :
(DH 1349)
„Was aber die Kinder betrifft, so mahnt sie wegen der Todesgefahr, die oft eintreten kann – da ihnen mit keinem anderen Heilmittel geholfen werden kann, außer durch das Sakrament der Taufe, durch das sie der Herrschaft des Teufels entrissen und zu Kindern Gottes angenommen werden –, daß die heilige Taufe nicht nach der Gewohnheit bestimmter Leute über vierzig oder achtzig Tage bzw. einen anderen Zeitraum hin aufgeschoben werden darf, sondern daß sie, sobald sie auf angemessene Weise vollzogen werden kann, gespendet werden muß, jedoch so, daß sie bei drohender Todesgefahr sogleich ohne jeglichen Verzug getauft weden, auch von einem Laien oder einer Frau, in der Form der Kirche, wenn kein Priester da ist,…“
Die einzige Ausnahme, die ich mir für ungetaufte
Kinder vorstellen kann, ist die, daß der liebe
Gott, ungetauften Kindern, deren Eltern die Taufe
dringend gewünscht haben und die hier nicht nachlässig
gewesen sind, durch ein Wunder die Gnade der
Begierdetaufe schenkt.
Einen größeren Spielraum sehe ich nicht, will man
nicht ein Dogma leugnen. Sollte jedoch die kath.
Kirche anfangen, ihre Dogmen explizit zu leugnen,
führte diese sich selbst ad absurdum.
Dann wäre diese nur eine Irrlehre unter vielen anderen.
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#9   Sirilo   22:09:26 | Samstag, 7. Oktober 2006
Trostlos…
Eine junge Frau verliert in fortgeschrittener Schwangerschaft ihr Kind durch Unfall oder Fehlgeburt; Umstände, auf die sie keinen Einfluß hat (z.B. Narkose) verhindern eine Nottaufe. Welchen Trost soll diese Frau aus der Lehre schöpfen, sie werde dieses Kind nie wiedersehen, selbst wenn sie in den Himmel kommt? Denn dann ist sie im Himmel, ihr unschuldiges Kind aber im Limbus. Kriegt sie dann im Himmel erst eine Amnesie verpaßt, damit sie ihr Kind vergißt, um selig werden zu können?
Man merkt es der Limbus-Lehre an, daß sie von Männern ausgedacht wurde, die wenig oder keine gefühlsmäßige Bindung zu Kindern hatten.
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#8   laikos   21:31:27 | Samstag, 7. Oktober 2006
Gott und Limbus
Die Taufe ist Heilsnotwendig in der Katholischen Kirche. Da gibt es keinen Zweifel. Die Begierdetaufe können ungeborene Kinder auch nicht erhalten oder doch? Ist es mögich das Kinder im Mutterleib schon beten? Wäre zu diskutieren. Warum wollen die Modernisten eigentlich den Limbus abschaffen. Der ist ja nichts schlechtes und auch keine Strafe . Den Kindern geht es im Limbus sehr gut da es ein glückseliger Ort ist. Ich bin der Meinung das viele Mütter die die exzessiv schwere Sünde des Abtreibens begehen es einfach nicht wahr haben wollen das sie Ihre Kinder nie wieder sehen wollen.
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#7   Stimme aus Wien   18:48:16 | Samstag, 7. Oktober 2006
Taufscheinkatholik
Man weiß seit vielen Jahrhunderten, dass ungetaufte Kinder in den Limbus kommen.
„Man weiß“ – wer weiß das?
Limbus war und ist eine Hypothese, die notwendig wurde, damit verschiedene Lehrsätze der Kirche, wie z.B.: „extra ecclesiam nulla salus“ und die Lehre vom „Barmherzigen Gott“, unter einen Hut gebracht werden konnten.
Limbus ist weder Bestandteil der Offenbarung noch der dogmatischen Lehre der Kirche.
Was für Gründe hat man für die Anzweiflung?
Gar keine, man hat sich nur mit der Tatsache versöhnt, dass sich nicht der Liebe Gott an die dogmatische Lehre der Kirche halten muss, sondern umgekehrt – die dogmatische Lehre muss sich an den Lieben Gott orientieren.
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#6   Taufscheinkatholik   18:15:07 | Samstag, 7. Oktober 2006
Eine Frage
Man weiß seit vielen Jahrhunderten, dass ungetaufte Kinder in den Limbus kommen. Warum ist man sich dann jetzt nicht mehr so sicher und zweifelt das an? Was für Gründe hat man für die Anzweiflung? Das verstehe ich irgendwie nicht.
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#5   Römisch-Katholisch   17:26:39 | Samstag, 7. Oktober 2006
@sirilo
Mit „abstammen“ ist gar nicht unbedingt die biologische Ebene gemeint sein…
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#4   timpressum †   16:14:05 | Samstag, 7. Oktober 2006
Ich glaube…
Ich glaube, daß die Gnade Gottes größer ist, als wir und vorstellen können…
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#3   vox populi   15:32:44 | Samstag, 7. Oktober 2006
Hochwürden?
Es ist interessant: Immer wenn kreuz.net Theologen kritisiert, werden diese scheinbar respektvoll als „Hw.“ bezeichnet, auch wenn es sich wie bei Thomas Söding gar nicht um einen Priester handelt. Oder nimmt die kreuz.net-Redaktion gar nicht zur Kenntnis, dass auch so genannte „Laientheologen“ Lehrstühle inne haben?
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#2   Sirilo   15:23:31 | Samstag, 7. Oktober 2006
Die andere Seite der Medaille
Die Lehre vom Limbus hängt mit der Lehre von der Erbsünde zusammen. Und die Lehre von der Erbsünde knüpft an die Lehre an, daß alle Menschen von „Adam“ und „Eva“ abstammen. Es mehren sich aber die naturwissenschaftlichen Indizien, daß die Menschheit nicht nur von zwei Individuen abstammt.
Da ist zum Beispiel der Geschichte mit den Blutgruppen. In der Menschheit gibt es vier Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0). Nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese vier Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen. (Erklärungen, diese vier Blutgruppen seien als Folge der Erbsünde entstanden oder durch wunderbares Eingreifen Gottes oder durch eine Mutation, sind nicht schlüssig, da auch die dem Menschen am nächsten stehenden Primaten über vier Hauptblutgruppen verfügen.)
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#1   Karl Murx   13:52:20 | Samstag, 7. Oktober 2006
Man kann Gott nicht vorschreiben, seine Gnade an die Taufe zu binden!
So redet zumindest dieser deutsche Theologe.
Darauf ist zu antworten:
Man kann Gott auch nicht vorschreiben, sich dem Menschen offenbaren zu wollen. Noch viel weniger kann man ihm vorschreiben Mensch zu werden.
Nun hat er sich aber offenbaren wollen und er hat Mensch werden wollen. Gott hat auch die Gnadenmittel und Wege zu unserer Rettung festlegen wollen, also auch die Sakramente und die Taufe.
Nicht weniger hat er gewollt, daß die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche die einzige Arche des Heiles sei. Frank’nchurch zeigt einmal mehr den Charakter seines Okkupantentums. Weg mit der Fremdherrschaft!
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