11:31:06 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Es ist gegenwärtig modern, mit dem Finger auf den Islam zu zeigen. Doch die „freie“ westliche Gesellschaft ist leider nicht frei von Christenhaß.
(kreuz.net/
Kirche in Not) In den „freien“ Gesellschaften des Westens mit ihrer garantierten Religionsfreiheit
gibt es subtile Formen des Kampfes gegen Christen und die Kirche.
Papst Johannes Paul II. forderte deshalb
1983 in Lourdes – neben Tod, Gefängnis, Deportation und Verbannung – „raffiniertere Strafen“ nicht zu
übersehen: etwa soziale Diskriminierung oder subtile Freiheitseinschränkungen, die „eine Art zivilen
Todes“ bedeuten können.
„Auch ein materialistisches oder religiös gleichgültiges Klima, das alle geistigen
Bestrebungen erstickt“, könne den Gläubigen viel Mut abverlangen, einen klaren Blick zu bewahren, treu
zu bleiben und ihre Freiheit gut zu gebrauchen.
Auch für sie muß man beten. Fürchtet euch – sagt Christus –
vor denen, welche die Seele ins Verderben stürzen können.“
Der amerikanisch-jüdische Rechtsgelehrte
Joseph Weiler spricht in seinem Werk „ Ein christliches Europa. Erkundungsgänge“ aus dem Jahr 2004 angesichts
der Verhinderung einer Anrufung Gottes im Entwurf für eine EU-Verfassung und der
gescheiterten Berufung
des italienischen Ministers Rocco Buttiglione zum EU-Kommissar von einer wachsenden „Christophobie“ in
Europa.
Wäre Buttiglione Jude gewesen, hätte ihm niemand jene inquisitorischen Fragen gestellt, deren
Beantwortung ihn angeblich für das Amt disqualifizierte.
Auch andere Beobachter, etwa der große französische
Politologe René Rémond, erkennen in Europa eine antichristliche Tendenz.
In Reaktion darauf wurde jüngst
in Wien ein „European Observatory on Christianophobia and Intolerance“ gegründet.
Wo „Christen zunehmend
aus dem öffentlichen Leben gedrängt“ und christliche Grundsätze, wie etwa das Recht auf Leben von Anfang
an“ zwar rechtlich garantiert, „de facto aber außer Kraft gesetzt“ werden, stellt sich für jeden Gläubigen
die Gewissensfrage, welche materiellen Nachteile und sozialen Blessuren zu erleiden er bereit ist.
Solche
Opfer könnten im Blick auf das Vorbild der verfolgten Christen leichter fallen. Ihr Widerstehen speist
sich aus einer geistlichen Kraft, die wir heute nötig brauchen.
Francois-Xavier Kardinal Nguyen Van
Thuan war ein prominenter Vertreter der vietnamesischen Märtyrerkirche mit einem langen persönlichen
Leidensweg.
Im Jahr 2000 hielt er als erster Asiat im Vatikan die päpstlichen Exerzitien.
Seine Treue
zu Christus brachte er in einem Satz auf den Punkt, den sich bequeme Konventionschristen hinter den Spiegel
stecken können:
„Mein Glaube war nicht käuflich. Um keinen Preis konnte er abgelegt werden, und sei
es auch der Preis eines glücklichen Lebens.“
Der Text ist Teil eines Vortrages, den der Bonner Politikwissenschaftler
Dr. Andreas Püttmann beim diesjährigen Fuldaer Kongreß „Freude am Glauben“ gehalten hat.
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Dr. Christoph Heger 09:51:56 | Dienstag, 28. August 2007
#7
Bokrug † 03:55:18 | Dienstag, 28. August 2007
#6
laikos 23:27:42 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#5
Adrian Leverkuehn 22:39:04 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#4
laikos 22:31:52 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#2
Adrian Leverkuehn 22:12:46 | Sonntag, 8. Oktober 2006
#1
coloredo 17:02:57 | Sonntag, 8. Oktober 2006