Auf dem Kölner Papst-Hügel wollte ein Filmteam kürzlich eine Propaganda-Aktion gegen die Kirche und für den Geschlechtsverkehr hinter Gummi durchführen.
(kreuz.net, Köln) „Der Papsthügel bleibt unbefleckt“ – titelte der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ am 6. Oktober
2006.
Die Zeitung berichtet, wie eine Propaganda-Aktion auf dem Papsthügel am Marienfeld scheiterte.
Auf dem Marienfeld fand vor einem Jahr die große Abschlußmesse des Kölner Weltjugendtages mit rund
einer Million Gläubigen statt.
Jetzt sollten nackte unbewegliche Menschen zu einem Berg aufgeschichtet
werden. Aus ihrer Mitte wollte man ein fünf Meter hohes Kreuz herausragen lassen. Das ganze war als Propagandafilm
gegen das kirchliche Kondomverbot gedacht.
Ein britisches Filmteam wollte diese Szene, die den Aids-Tod
Tausender Jugendlicher symbolisieren sollte, auf dem Papsthügel des Marienfeldes in Kerpen drehen.
„Als
ob der päpstliche Aufruf zur Keuschheit und Enthaltsamkeit an der Ausbreitung der Lustseuche Aids – vor
allem im Homo-Milieu – schuld wäre“ – so ein Kommentator.
Hinter dem Projekt stand die britisch-deutsche
„Anarcho-Gruppe Antidogma“.
Die Vereinigung ist für ihren Katholikenhaß bekannt. Sie hatte für ihre
Aktion auch Exhibitionisten auf den Marienhügel bestellt, die bereit gewesen wären, sich nackt vor die
Kamera zu stellen.
Doch in letzter Minute verhinderte die Stadt Kerpen die Propaganda-Aktion, die für
letzten Sonntag geplant war.
Zwar wurde dem Filmteam die Zufahrt zum Hügel genehmigt. Allerdings wußte
die Stadt nicht, was die kirchenfeindlichen Briten im Schild führten.
Doch dann übernahm der Apostelfürst
und Patron der Stadt Rom die Regie: Die Filmarbeiten mußten wetterbedingt verschoben werden.
Auch der
Eigentümer des Hügels, das Erzbistum Köln, versagte seine Zustimmung.
Die Kondom-Apostel versuchten
schließlich, ihr Ansinnen illegal durchzusetzen und mußten von Polizei und Feuerwehr gestoppt werden.
Nun will die britische Produktionsfirma die Stadt Kerpen angeblich auf Schadensersatz verklagen.
Man
führte die Kosten für ein zehnköpfiges Filmteam, den Transfer der Exhibitionisten und für einen angemieteten
Hubschrauber an, der die Szene von oben festhalten sollte.
Doch die Stadt Kerpen läßt sich nicht einschüchtern:
„Es gab keine Genehmigung für diese Sache“ – erklärte ein Vertreter der Stadt vor dem ‘Kölner Stadt-Anzeiger’.
Zudem wäre der Dreh – nach Angaben der Stadt – auch ohne Einschreiten der Behörden ein Flop gewesen:
Statt der anvisierten 2.000 nackten Exhibitionisten kamen nur drei Dutzend.
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16 Lesermeinungen
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#17 wunderkind2 † 17:39:01 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
falsch beobachterin „Wenn du etwas sagst, was mir nicht gefällt, dann mache ich dein Spielzeug kaputt.“
wenn du mein spielzeug kaputtmachen oder verbieten lassen willst, mache ich deins kaputt.
Berg der Nackten Einige fehlgeleitete „Modernisten“ sind sich doch für nichts zu schade, um Ihre irrigen
Vorstellungen unter’s Volk zu bringen. Statt klar und offen zu bekennen, dass Aids vor allem ein Problem
der außerehelichen Zügellosigkeit und Triebbe- herrschtheit mancher Zeitgenossen ist (man wagt es ja
kaum noch zu sagen), lenken sie von diesem eindeutigen Sachverhalt ab und erdreisten sich sogar noch,
die kirchliche Morallehre für das Aidsproblem verantwortlich zu machen. Das ist die Strategie des Diabolus –
und es freut mich ungemein, dass die Fehlgeleiteten mit Ihrem Ansinnen gescheitert sind. Statt also die
Nackte zu einem Berg zu türmen, sollten die fehlgeleitete Produktionsfirma und deren Aufgraggeber lieber
einmal ein Asyl für Aidskranke im Endstadium besuchen – das vermöchte es vielleicht, verdrehte Auffassungen
wieder in’s rechte Lot rücken. Aber im Helfen waren sie schon immer schwach, die sich up-to-date dünkenden
Unkenrufer – nur schwachsinnige Provokation, mehr ist halt nicht drinnen. Bähh!
@ Wotan Würden Sie das Thema mit ihrem Gewissen und nicht mit ihrem Wissen angehen wüssten sie dass
sie sich irren. Was Sie nicht sagen, Mr. Schlaumeier!? Wer auf dieser Welt darf entscheiden was der Wille
des himmlischen Vaters ist? Sie bestimmnt nicht. Ich denke so etwas darf sich kein Mensch auf dieser Welt
anmaßen – vielmehr ist es eine Gewissens Entscheidung des einzelnen. Warum muss diese Entscheidung immer
die menschliche Schwäche und Sündhaftigkeit begünstigen??? [kursiv]Ich glaube dass nur der gute Mensch
ihr besagtes Reich Gottes es erben kann…Es gibt nur einen der gut ist – behauptete Jesus Christus. Wollen
Sie ihn als Lügner bezeichnen???[klein]denn wir werden von irischen Vertretern des Vaters geleitet und
diese wollen für uns alle entscheiden was sein Wille ist. [kursiv] Zeigen Sie mindestens einen Exponent/Maßstab
der absoluten Wahrheit auf, an dem wir erkennen könnten, dass die Kirche in ihrer Morallehre dem Willen
Gottes widerspricht??? Wenn Sie das nicht können, dann schreiben Sie hier keinen Schwachsinn, lesen Sie
mehr und lassen Sie sich belehren!Nur die Gewissens Entscheidung eines guten Menschen kann ihn zum guten
führen. [klein] Ja, ja, ja… Mit solcher weltlicher Maxime wird die gottlose Gesellschaft schon bald
auch Kinderschändung rechtfertigen.[kursiv]Wir leben alle auf dieser Welt, und im Gegensatz zu Ihnen
habe ich mich entschlossen zu leben.[kursiv] Dann haben Sie nicht kapiert, was Jesus von Nazareth im Mt
10:39 sagte.
@apex Weder der Gute noch der Schlechte werden das Reich Gottes erben, sondern die, die den Willen des
himmlischen Vaters erfüllen.Würden Sie das Thema mit ihrem Gewissen und nicht mit ihrem Wissen angehen
wüssten sie dass sie sich irren. Wer auf dieser Welt darf entscheiden was der Wille des himmlischen Vaters
ist? Ich denke so etwas darf sich kein Mensch auf dieser Welt anmaßen – vielmehr ist es eine Gewissens
Entscheidung des einzelnen. Ich glaube dass nur der gute Mensch ihr besagtes Reich Gottes es erben kann,
denn wir werden von irischen Vertretern des Vaters geleitet und diese wollen für uns alle entscheiden
was sein Wille ist. Nur die Gewissens Entscheidung eines guten Menschen kann ihn zum guten führen. Bla…
bla… bla… weltliches gottloses Gejammer. Toleranz bedeutet nicht, zu Gunsten des Nächsten der Sünde
ein Existenzrecht einräumen zu müssen. Was sind sie doch für einen Kleingeist , sie nennen meine Einwände
weltlich, gottlos ja gar Gejammer. Wir leben alle auf dieser Welt, und im Gegensatz zu Ihnen habe ich
mich entschlossen zu leben. Das bedeutet natürlich das meine Argumentation weltlich ist. Solange wir
uns nicht irgendwo anders sprechen belassen wir das Ganze doch bei einer weltlichen Diskussion. Gottlos
ja in ihren Augen mag das stimmen aber wie sie selbst sagten das haben wir nicht zu entscheiden. Gejammer?
Sie sollten sich und ihre Einwände mal sehen.
#11 Beobachterin 21:22:13 | Dienstag, 10. Oktober 2006
kindische Kirchenfeinde Kondome hin oder her – es gibt offenbar gewisse Leute, die es nicht lassen können,
die Heiligtümer anderer zu entehren und in den Schmutz zu ziehen. Wo bleibt denn da die Toleranz bei
denen, die sich benehmen wie die Kinder im Sandkasten nach dem Motto: „Wenn du etwas sagst, was mir nicht
gefällt, dann mache ich dein Spielzeug kaputt.“ Ein Glück, daß die Stadt Kerpen offenbar die Notbremse
gezogen hat. Man soll Leute, die mit solchen Absichten daherkommen, mit Mistgabeln aus der Stadt hinausbefördern.
@ Gunsenum Ihnen fehlt die Einsicht, dass wir noch keine Heiligen sind. Seit wann berechtigt uns/mich
diese Einsicht die Sünde zu tolerieren??? Nur weil wir Sünder sind, dürfen/müssen wir versuchen den
Willen Gottes zu umgehen??? Halten Sie Gott für blöd und glauben ihn mit Hilfe unser Schwäche und menschlichem
Gejammer austricksen zu können??? Regeln sind toll – aber sie zu befolgen gelingt nicht jedem. Was uns
nicht automatisch berechtigt die Regeln unseren Neigungen anzupassen. Ist das denn so schwer zu kapieren???
@ Wotan & seine Toleranz Ich bin mir sicher das ein großer Teil der Christen Verhütungsmittel benutzt
und dennoch gläubig. Die Tatsache dass ein vermeintlich irdischer Vertreter Gottes samt seinem Hofstaat
Verhütungsmittel verbieten bedeutet nicht das ein guter Mensch schlecht ist weil er diese benutzt. Weder
der Gute noch der Schlechte werden das Reich Gottes erben, sondern die, die den Willen des himmlischen
Vaters erfüllen. Es ist für mich immer wieder erschreckend zu sehen wie in Toleranz so manch ein Christ
ist, gilt die für den ach so wichtigen Nächstenliebe nur für die seinesgleichen? Sie sollten Toleranz
als ein Geschenk Gottes angesehen und dementsprechend ihrem gegenüber, ihrem nächsten gegenübertreten.
Bla… bla… bla… weltliches gottloses Gejammer. Toleranz bedeutet nicht, zu Gunsten des Nächsten
der Sünde ein Existenzrecht einräumen zu müssen.
Nächstenliebe und Toleranz. Sich auf einem Hügel nackt aufschichten zu lassen wäre für mich eine undenkbare
Form von Protest. Einfach nur befremdlich, genauso befremdlich wie die Meinungen der übereifrigen Christen
die hier oft vertreten sind. Ich bin mir sicher das ein großer Teil der Christen Verhütungsmittel benutzt
und dennoch gläubig. Die Tatsache dass ein vermeintlich irdischer Vertreter Gottes samt seinem Hofstaat
Verhütungsmittel verbieten bedeutet nicht das ein guter Mensch schlecht ist weil er diese benutzt. Es
ist für mich immer wieder erschreckend zu sehen wie in Toleranz so manch ein Christ ist, gilt die für
den ach so wichtigen Nächstenliebe nur für die seinesgleichen? Sie sollten Toleranz als ein Geschenk
Gottes angesehen und dementsprechend ihrem gegenüber, ihrem nächsten gegenübertreten.
@ Gunsenum Bloß wissen sie genauso gut wie ich, daß Enthaltsamkeit, daß dies eine Optimal-/Maximalanforderung
ist, die nicht eingehalten wird oder werden kann. Wenn das so ist, dann weiß ich mehr als Sie. Konkret
denke ich an ein Paar, bei dem ein oder bei dem beide Partner infiziert sind. Ich könnte es mir schwerlich
vorstellen, endgültig „abstinent“ zu bleiben. Dann können Sie sich sehr wenig vorstellen. Es ist schwer
in so einer Frage eine klare Lösung zu bieten… Im Gegenteil. – für die gottlose Welt ist die Lösung
einfach: Verkehren wie Primaten und abtreiben wie am Fließband. – für die Gläubigen auch: gottgewollte
Enthaltsamkeit.
@apex atmen sie tief durch und lesen sie… Da verstehen sie mich falsch – Treue udn Enthaltsamkeit mögen
ein probates Mittel sein. Das leugne ich gar nicht, das sehe ich ganz genauso. Aber auch das Leben, das
durch verhütungsmittel verhindert wird, sehe ich mit Bedauern. Bloß wissen sie genauso gut wie ich,
daß Enthaltsamkeit, daß dies eine Optimal-/Maximalanforderung ist, die nicht eingehalten wird oder werden
kann. Konkret denke ich an ein Paar, bei dem ein oder bei dem beide Partner infiziert sind. Ich könnte
es mir schwerlich vorstellen, endgültig „abstinent“ zu bleiben. Es ist schwer in so einer Frage eine
klare Lösung zu bieten…
@ Gunsenum Eine nicht leicht zu beantwortende Frage…die Frage ist leicht zu beantworten: kein AIDS-Kranker
ist zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Kondome nur deshalb erlauben, damit keine kranken Kinder geboren
werden, ist eine satanische Ironie – als ob man der sexuellen Begierde einen absoluten und allgemein verpflichtenden
Status einräumen möchte und das neugezeugte Leben als Nebenwirkung vermeiden möchte. Eine Gesellschaft
die so denkt und handelt verblödet in ihrer menschlichen Arroganz total.
Eine der Fragen hinter dieser Aktion ist die Frage: „Mit Kondomen Aids verhindern!“… Eine nicht leicht
zu benatwortende Frage, denkt man einerseits an das ungeborene Leben, andererseits an die zwangsläufig
hiv-positiv-geborenen Kinder…ich habe keine Antwort parat! Nur weiß ich, dass respektvoll beide Seiten
zur Kenntnis genommen werden müssen!