Stalkerin verfolgt Pfarrer
Unterhose vor der Haustüre
Ein deutscher Pfarrer kämpft seit fünf Jahren vergeblich gegen eine Stalkerin der Sonderklasse. Die Justiz ist machtlos.
(kreuz.net, Freienohl) Die Rentnerin Christel G. (63) ist alleinstehend und hält sich offenbar immer noch für sehr attraktiv.

Jedenfalls versucht sie bereits seit fünf Jahren, den Pfarrer, Hw. Michael H. (52) von Freienohl mit ihren Reizen zu betören.

Das berichtete das deutsche Boulevardblatt ‘Bildzeitung’ am 25. September.

Freienohl befindet sich im Bundesland Nordrhein-Westfalen – rund 100 Kilometer östlich von Düsseldorf.

Während der Messe reißt sie sich die Bluse auf, stellt dem Pfarrer beim Joggen nach, dekoriert sein Auto mit Blumen oder läßt gelegentlich ihr Kleid fallen. Immer wieder ruft sie:

„Michael, ich liebe dich.“

Beim Sport posiert die Rentnerin extra für Hochwürden und zieht sich dafür auch die Trainingshose unter das Gesäß.

Ihren Angebeteten bezeichnet sie als „Cherry“.

Sie bombardiert ihn bis zu sechzig Mal am Tag mit Anrufen und SMS. Dabei schreckt sie auch vor schlüpfrigen Texten nicht zurück: „Ich möchte mit dir im Adamskostüm tanzen.“

Für „meine große Liebe“ tanzt die Pensionärin sogar im Chiffon-Kleidchen durch den Pfarrgarten.

Vergeblich hat die Pfarrgemeinde bereits im September 2004 ein Hausverbot gegen die Frau ausgesprochen.

Im Jahr 2005 brachte der gepeinigte Priester den peinlichen Fall erstmals zur Anzeige.

Das Amtsgericht Meschede verurteilte die Rentnerin im April letzten Jahres zu acht Monaten Haft auf Bewährung.

„Diese Frau macht mich krank“, erklärte der Priester damals vor Gericht. Allein ihr Anblick löse bei ihm Kopf- und Magenschmerzen aus: „Sogar einen Slip hat sie mir vor die Haustür gelegt.“

Wenn das so weitergehe, bekomme er einen Herzinfarkt.

Doch der Liebesterror geht weiter.

Der Pfarrer erklärte nun, daß er ausgelaugt und fertig sei: „Ich kann machen, was ich will. Sie erwischt mich doch immer wieder.“

Kürzlich stand Christel G. zum zweiten Mal vor dem Amtsgericht Meschede.

Die Anklage nannte 78 neuer Fälle von Hausfriedensbruch, Beleidigung und Exhibitionismus. Die Rentnerin gesteht alles: „Ja, das ist so gewesen.“

Doch bereits am ersten Tag wurde der Prozeß unterbrochen.

Die Schuldfähigkeit der Liebeskranken müsse von Gutachtern erneut geprüft werden. Der Prozeß wird frühestens im Dezember weitergehen.

Die ‘Bildzeitung’ kommentiert: „Dem netten Pfarrer steht ein anstrengender Herbst bevor…“
      
17 Lesermeinungen
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#17   sacerdos helveticus   00:15:01 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Eigenartiges Verhalten beiderseits!
Einerseits tut mir der Mitbruder leid, dass er das Opfer einer solchen Psychopathin geworden ist, die ihn durch ihre Nachstellungen wohl viel Nerven kostet.
Die Frau gehört eingesperrt!
Andererseits hat mich das Foto des Priesters sehr verstört. Völlig zivil gekleidet, sitzt lässig in einem Stuhl und mimt einen Segensgestus (Lächerlichmachung des Beichtsakramnents??) Der Mitbruder sollte sich einmal ernsthaft auf seine Berufung besinnen. Durch so unernsthaftes und unpriesterliches Auftreten Auftreten zieht man vielleicht auch manche absonderlichen Gestalten an!
Sollte die Justiz nicht schleunigst handeln, wäre vielleicht ein Ortswechsel des Pfarrers in Erwägung zu ziehen, um ihm einen neuen Anfang zu ermöglichen. Nur sollte er sich dort ernsthaft und entsprechend den Vorgaben der Kirche für das Auftreten eines Priesters sich benehmen.
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#16   balu68at   10:21:57 | Montag, 9. Oktober 2006
Diese Heteros
Also wie sich diese Heteros aufführen… Nicht einmal Kinder kann sie von ihm bekommen!
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#15   Aragorn   07:55:00 | Montag, 9. Oktober 2006
wie es einem heute so gehen kann
Dieser Artikel ist doch eine nette Fußnote die zeigt, wie es einem Priester heute im pastoralen Alltag so ergehen kann. Eine solche Stalkerin ist sicherlich schon unangenehm und nervenaufreibend genug. Schlimmer jedoch sind die, die einen Priester verbal angreifen, weil er sich an die liturgischen Regeln der Kirche hält und nicht jeden Unfug im liturgischen Bereich mitmacht. Auch das gibt es leider. Priester in der Gemeinde sind heute allen möglichen Anfeindungen ausgesetzt und erfahren kaum Rückendeckung von der Bistumsleitung. :-S
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#14   laikos   22:37:27 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Stalking
Dieser Bericht zeigt wieder einmal gut das in Deutschland das es in Deutschland kein gutes Antistalking-Gesetz gibt. In Österreich wurden diese Gesetzte wegen ähnlichen Vorfällen erweitert. Nun ist es bei uns möglich sich gegen das Stalking mit Hilfe der Polizei vernünftig zu wehren. Wenn es um Exhibitionismus und dergleichen geht dann wäre eine Psychiatrische/Therapeuthische Behandlung für diese Frau auch nicht schlecht. Besser wäre es natürlich wenn sie einfach Beichten würde ;-)
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#13   möchtegern-kathole   20:13:15 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@Murx
dann den Artikel einfach nicht lesen ;-)
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#12   Karl Murx   18:29:29 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Wen interessiert dieses Thema?
Mich nicht!
:-#
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#11   Hypatia   16:35:16 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Bona
Wespennest?
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#10   Bonaventura   16:29:21 | Sonntag, 8. Oktober 2006
–----
Sie erwarten auf eine solch dümmliche Flegelei doch hoffentlich keine Antwort !?
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#9   Hypatia   16:11:06 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Bonaventura
Menschenverachtung oder einfach nur Dummheit?
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#8   Bonaventura   16:05:43 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Mit welcher Pseudologik wollen Sie argumentieren
Nur weil mir noch keine Irre Rentnerin nachgestellt hat,(was Sie ja erst einmal beweisen müssten, schliesslich kennen Sie ja werder mich noch meine Lebensumstände)
soll ich nicht der (berechtigten) Meinung seien das es wichtigere Themen gibt als diese Bildzeitungsmeldung ?
Was interessiert mich (wie auch weitere 97% der katholischen Mitmenschen) denn bitteschön so eine Liebestolle Demenpatientin und Ihr Opfer, ein Pfarrer aus Hintertupfingen ?
Mit welcher Berechtigung wird das hier erwähnt ???
Welches Gewicht hat so eine Nachricht im Gegensatz zu der Tatsache das im Sudan bspw. immer noch Christen verfolgt werden und Christen von muselmanen als Sklaven gehandelt werden ?
Über solche Dinge sollte ein Katholisches Nachrichtenportal berichten.
Oder über die Arbeit des Mercedarierordens der sich bemüht auch heute noch Christensklaven freizukaufen!
Aber bitte verschont uns mit solchen Meldungen wie:
„Schlüpfer im Beichtstuhl“ oder ähnlichem Schwachsinn
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#7   Pünktchen   16:00:18 | Sonntag, 8. Oktober 2006
FritzG: Danke für den
Link www.bild.t-online.de/…ntnerin-pfarrer.html! Daß sich die kreuz.net-Redaktion die Abbildung des Pfarrers hat entgehen lassen: ein pausbäckiges Mannsbild „in den besten Jahren“, im karierten kurzämeligen Freizeithemd, mit unernsthafter Segensgeste im Stuhle sitzend…, wahrscheinlich hätte es copyrigt-Probleme gegeben!?
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#6   Hypatia   15:57:01 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ Bonaventura
Das kann nur jemand sagen, der noch nie Opfer eines Stalkers war.
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#5   Bonaventura   15:51:59 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Die 3 Fragezeichen
Mehr als 3 Fragezeichen tanzen gerade um meinen Kopf herum.
Es gibt doch sicherlich wichtigere Themen als das!
Gerade für ein Katholiches Nachrichtenportal!
Man kann nur mit dem Kopf schütteln
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#4   Hypatia   15:13:38 | Sonntag, 8. Oktober 2006
@ armer Geistlicher
Stalking ist ein ernstzunehmendes Problem. In der Regel sind Frauen die Opfer. Nicht selten eskaliert die Situation und es kommt zu gewalttätigen Übergriffen, bis hin zum Totschlag. Sehr, sehr traurig, was unsere Gesellschaft hervorbringt.
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#3   FritzG   15:07:05 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Die Bild-Zeitung kommentiert nicht nur…
…sie hat den gesammten Artikel www.bild.t-online.de/…ntnerin-pfarrer.html geschrieben!
Nur der Satz mit dem zugenagelten Beichtstuhl wurde entfernt.
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#2   Tridentinus   14:37:28 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Für jemanden,
der nicht betroffen ist, eine schlechte Komödie. Aber ist das eine Nachricht auf kreuz.net wert? Die Quelle ist die bild-Zeitung. Hier kann also nichts und niemand gegen den Vorwurf imunisieren, sich auf Bildzeitungsniveau begeben zu haben! Es ist Herbst. Das journalistische Sommerloch sollte nicht mehr zu stopfen sein, werte Redaktion!
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#1   Imperator   14:23:54 | Sonntag, 8. Oktober 2006
Ist doch ganz klar!
Hochwürden ist bestimmt schwul, da er sich nicht von den Annäherungsversuchen der Rentnerin herumkriegen lässt!!!
Und die alte Dame wird von der Homolobby dafür bezahlt, ihn auf diese Art zu outen! ;-)
Also, dass DAS der Redaktion nicht aufgefallen ist! Sie ist doch sonst immer so schnell im Erfinden von Erklärungen. o^/
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