Evolution
Entstehen Mäuse aus feuchten Lumpen?
Die Evolutionstheorie ist eine Glaubenslehre, die von ihren Anhängern erwartet, daß sie auch vor dem Absurden nicht zurückschrecken. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net) Die Argumente für und gegen ein angebliches Entstehen der ersten Lebewesen „von- selbst“ sind oft nur von Chemikern zu verstehen und zu beurteilen.

Glücklicherweise gilt das nicht für alle Argumente. Nur drei Jahre nach der Veröffentlichung des Werkes „On the Origin of Species“ von Charles Darwin im Jahr 1859 bewies der französische Arzt und Mikrobiologe Louis Pasteur († 1895) mit einfachen Experimenten, daß Leben nur aus anderem Leben entsteht: „Omne vivum ex vivo“ – alles Lebende kommt aus Lebendem.

Pasteur entwickelte eine Apparatur, in der eine sterile Nährlösung bei aufgeheiztem Ofen im sterilen Zustand gehalten wird. Keime aus der Luft werden getötet. Die Nährlösung bleibt in diesem Zustand unverändert.

Seit man das weiß, pasteurisiert man Milch und andere Lebensmittel. Durch Erhitzen tötet man Keime ab, ehe man die Lebensmittel in Tüten füllt und verkauft.

Diese Maßnahme hat unzähligen Menschen das Leben gerettet. Sie funktioniert darum so gut, weil es keine Urzeugung gibt.

Gut sterilisierte H-Milch kann Ewigkeiten stehen, ohne daß es in ihr Lebewesen gibt. Das gilt, obwohl in H-Milch millionenfach bessere Bedingungen für die Entstehung von Leben bestehen würden als in der sogenannten Ursuppe, die von Evolutionisten als Ausgangspunkt für die Entstehung des Lebens genommen wird.

Die Milch enthält anders als die Ursuppe zahllose komplexe chemische Substanzen, die für Lebewesen notwendig sind.

Pasteurs Erkenntnisse wären für die Evolutionstheorie eigentlich ein vernichtender Schlag gewesen.

Bis ins 19. Jahrhundert wurde die „generatio spontanea“ – die Spontanentstehung aus unbelebter Materie – von Lebewesen bei Naturwissenschaftlern für selbstverständlich angesehen.

Schon der griechische Philosoph Aristoteles († 322 v.Chr.) zog aus der Beobachtung, daß feuchtes Material häufig und rasch von Organismen besiedelt wird, den Schluß, daß Lebewesen aus unbelebter Materie entstehen.

Dieser Glaube wurde und wird von der Evolutionstheorie heute noch benötigt.

Man findet in Fachbüchern des 17. Jahrhunderts Beschreibungen, wie man Mäuse aus feuchtem Getreide und schmutzigen Lumpen erzeugen kann.

Die französische Akademie der Wissenschaften setzte für die überzeugende Klärung der angeblich spontanen Entstehung von Leben einen Preis aus. Pasteur gewann ihn aufgrund seiner Untersuchungen und konnte auch die Fehler früherer Forscher erklären.

Doch die Theorie von der Spontanentstehung des Lebens sollte nicht für immer in der Rumpelkammer der Wissenschaftsgeschichte verschwinden.

Zwar müssen Evolutionstheoretiker zugeben, daß Leben heute nicht mehr spontan entstehen kann. Aber auf der frühen Erde muß das ihrer Ansicht nach anders gewesen sein – denn sonst wären wir jetzt ja nicht alle hier.

Zur sogenannten Evolution
Ob einige Schildkröten- und Vogelarten auf den Galápagos-Inseln im Westen von Südamerika am Anfang der Evolutionstheorie standen, ist äußerst umstritten.Die Evolutionstheorie steht vor einem Durchbruch. Denn dieses sensationelle Photo beweist, daß der Wissenschaft inzwischen der seit jeher fehlende Beweis der "Missing Links" - der nicht vorhandenen Bindeglieder zwischen den einzelnen Tierarten - vorliegt.Gegenwärtig arbeiten die besten Graphiker der Welt mit wissenschaftlichen Entwürfen intensiv daran, die äußerst irritierende Darstellung der Erschaffung des Menschen in der Sixtinischen Kapelle den wissenschaftlichen Errungenschaften der Neuzeit anzupassen.

Daß das nicht stimmen und Leben nicht von selber entstehen kann, wußte schon der mittelalterliche Heilige und Kirchenlehrer Thomas von Aquin († 1274).

Er definierte Leben als etwas, das sich selbst „bewegt“ – wobei er den Ausdruck „bewegen“ in einem weiten Sinne versteht und darin zum Beispiel die Fortpflanzung einschließt.

Pflanzen, Tiere und Menschen sind etwas grundsätzlich Anderes als die Summe ihrer Bestandteile. Sie haben eine Seele – ein Lebensprinzip –, welche diese „Bewegung“ hervorbringt.

Man könnte einwenden, daß das Leben am Anfang chemisch „einfacher“ gewesen sei und damit vielleicht leichter „von selbst“ hätte entstehen können.

So hätten die Nukleinsäuren die Aufgabe der Eiweiße übernommen. Oder die ersten Lebewesen seien eine Art Reaktionssysteme an porösen Gesteinsoberflächen gewesen, wobei am Anfang nicht mehr eine Ursuppe – ein Urmeer – sondern eine Art Ur-Pizza gestanden wäre.

Doch mit solchen Argumenten wird das Problem nur verschoben und sogar verkompliziert. Die Frage bleibt: Wann und wie erfolgte der „Übergang“ zu dem Leben, das wir heute kennen?

Es gibt noch einen grundlegenderen Einwand: Wenn sich die Naturwissenschaft zum Ziel setzt, das Beobachtbare und Überprüfbare zu behandeln, dann sind solche Spekulationen keine Wissenschaft mehr.

Die Veröffentlichung „Evolution: Ein kritisches Lehrbuch“ – inzwischen in sechster Auflage erschienen – vertieft die hier gebrachten Argumente. Eine Rezension der fünften Auflage ist hier einsehbar.
      
54 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#54   obelix †   18:26:40 | Freitag, 13. Oktober 2006
Leider nein santa rita,
santa rita: Eines steht jedenfalls fest: Eine wie auch immer geartete Evolution des Lebens ist definitiv ausgeschlossen.
ich habe zwar nicht Zillmer gelesen, aber ich habe mich bei Wort und Wissen, pro genesis (Schweiz) und im Discovery Institute, USA gründlich umgelesen, sowie das Junker/Scherer-Buch gelesen. Dies alles genügt wohl Ansprüchen, die Gläubige an eine Verkündigungslehre stellen, die man einfach glauben kann, ohne viel zu hinterfragen, wo ein (unbeweisbares) Dogma verkündet wird und notfalls eine Exkommunikation stattfinden kann. Wissenschaftlichen Ansprüchen nach weltweit gültiger Definition genügt dies nicht.
Die Verkündigung der Schöpfung im Alten Testament ist ein grandioser Mythos, der mit zum besten an Literatur zählt, was Menschen je geschaffen haben. Insofern kann man mit gutem Gewissen von göttlicher Inspiration sprechen, an die auch ich ganz fest glaube. Die Schöpfungsgeschichte aus der Genesis hat ihren Platz in der Ethiklehre und in den Religionsstunden der jeweiligen Kirchen.
Eine wissenschaftliche Darstellung verlangt von einem Text aber viel mehr als einen Mythos, oder Fakten, die in einen Mythos hinein interpretiert werden.
Im naturwissenschaftlichen Unterricht hat dies nichts zu suchen. Die Tragik an der Geschichte ist die, dass die Kreationisten mit ihrem Streben, ihre Weltsicht im Biounterricht zu lehren, den Kindern die Zukunft stehlen, weil unser biologisches Wissen auf Darwin aufbaut. Die diesjährigen Nobelpreise bezeugen dies erneut!
Redaktion benachrichtigen
#53   santa rita   10:06:10 | Freitag, 13. Oktober 2006
obelix
Wenn Sie auf Augenhöhe mitdiskutieren wollen, sollten Sie erstmal die bereits unten erwähnten Bücher von Dr. Zillmer www.zillmer.com/index2.htm lesen.
Besonders bemerkenswert ist hier, dass ein nichtreligiöser Autor von einem nichtreligiösen Standpunkt zu Forschungsergebnissen kommt, die Kernaussagen der Bibel bestätigen. Wenn Zillmer richtig liegt – und es spricht alles dafür –, dann muss der Schöpfungsbericht der Bibel wörtlich genommen werden.
Dass bedeutet, dass die strengen 6-Tage-Kreationisten letztlich recht hätten, und alle anderen müssten sich mangelnden Glaubens und Gottvertrauens anklagen, da sie vermeintlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen – die sich nach und nach alle als falsch erweisen – mehr geglaubt haben, als Gott.
Warum sollte Gott auch lügen?
Eines steht jedenfalls fest: Eine wie auch immer geartete Evolution des Lebens ist definitiv ausgeschlossen.
Redaktion benachrichtigen
#52   obelix †   19:46:38 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
genau santa rita! Bei Ernst Mayr besteht keinerlei Gefahr religiöser Indoktrination!
santa rita: obelixWann fangen Sie an Ernst Mayr „Das ist Evolution“ zu lesen?
„Es gibt nichts, was die Vorstellung von einem persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist…
So etwas wie eine „katholische Naturwissenschaft“, also eine glaubens- oder noch schlimmer, kirchengesteuerte Wissenschaft, kann es für ihn nicht geben, weil seine Forschung und die daraus gewonnenen Erkenntnisse auf nackten Tatsachen basiert und nicht aufgrund irgendwelcher Berichte der Bibel oder der Glaubenslehre interpretiert werden.
Also gilt auch für Sie: wenn Sie auf Augenhöhe mitdiskutieren wollen, fangen Sie an zu lesen; Ernst Mayr, Das ist Evolution!
Es besteht keinerlei Gefahr der Verleitung zum Glaubensabfall oder der Versündigung. Mayr erklärt nicht, wie die Welt entstand, sondern wie sie sich entwickelte. LESEN!
Redaktion benachrichtigen
#51   santa rita   10:11:27 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
obelix
Wann fangen Sie an Ernst Mayr „Das ist Evolution“ zu lesen?
„Es gibt nichts, was die Vorstellung von einem persönlichen Gotte unterstützen könnte. Ich bin Atheist. Es gab große Evolutionsbiologen, die an Gott geglaubt haben. Aber ich habe nie verstanden, wie man im Gehirn zwei völlig getrennte Fächer haben kann, und in einem liegt die Wissenschaft und im anderen die Religion.“
Ernst Mayr
Redaktion benachrichtigen
#50   obelix †   00:35:10 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
stimmt möchtegern-kathole,
möchtegern-kathole: @obelixich hab’nicht gesagt, dass oder welche evolutionstheorien ich vertrete. ich habe nur ganz trocken bestandsaufnahme gemacht,
Sie haben eine Bestandsaufnahme von nicht existenten „Evolutionstheorien“ gemacht.
Wann fangen Sie an Ernst Mayr „Das ist Evolution“ zu lesen?
Redaktion benachrichtigen
#49   möchtegern-kathole   21:06:55 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@obelix
ich hab’nicht gesagt, dass oder welche evolutionstheorien ich vertrete. ich habe nur ganz trocken bestandsaufnahme gemacht, was so alles vertreten wird, und inwieweit das dann jeweils mit dem glauben kollidiert oder nicht.
Da braucht man nicht gleich verbal einzudreschen.
Redaktion benachrichtigen
#48   DieFidele   19:06:47 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Zwillinge
<< Unsere Geistseele, wenn auch geistig, formt den Leib, baut ihn auf und ist Daseinsprinzip.>>
Dem kann ich nur zustimmen, so verstehe ich das Ganze auch.
Ausgehen dürfen wir ja von der Tatsache, daß der liebe Gott weiß, daß Er den Eltern Zwillinge schenken wird. Und wieso sollte es Ihm jetzt nicht möglich sein, die Zwillinge von Anfang an -was Körper und Seele- betrifft voneinander abzugrenzen?
Redaktion benachrichtigen
#47   Karl Murx   18:18:00 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Was hat das mit Platz zu tun?
Das ist ein naturphilosophes Problem. Deine Äußerung ist doch bißchen naiv.
Es geht hier nicht um den Platz in der Eizelle, sondern darum, daß die Geistseele und der Leib eine Substanz sind. Da die Geistseele mit ihrer geistigen Spitze (Intellekt und Willen) den Leib überragt, ist die Geistseele des Menschen unvollständige Teilsubstanz und kann in sich selbst auch ohne den Leib subsistieren, was die Seelen der Tiere nicht können, da sie aus dem Stoff generierte Formen (morphé) sind und ihre Funktionen nicht über die Bedürfnisse des Leibes hinausgehen. Der Leib hat seine Form, durch die er subsistiert. Unsere Geistseele, wenn auch geistig, formt den Leib, baut ihn auf und ist Daseinsprinzip. Wir sind keine in einen Leib eingesperrten Geister, wie die Gnosis behauptet.
Ich müßte jetzt wirklich den gesamten Aristotelismus heruntersagen und wenig googeln kannst Du auch.
Redaktion benachrichtigen
#46   DieFidele   16:20:25 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Seelen
@Fidele: Zwei Seelen kann nicht sein Die Seele ist doch kein Gast in einem Gehäuse, sondern Form- und Ausbauprinzip des Leibes. Für zwei Prinzipien ist da kein Platz.
Eine Eizelle hat zwar nur einen Durchmesser von 0,11-0,14 mm und trotzdem sehe ich kein Platzproblem. :-D Der liebe Gott offensichtlich auch nicht, man beachte, in Amerika hat eine Frau eineiige Vierlingewww2.netdoktor.de/…achrichten/index.asp?id=76160&D=28&…] zur Welt gebracht.
Redaktion benachrichtigen
#45   Karl Murx   15:18:32 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Wäre ja schön, wenn sie existiert hätte
>:) ^-^ !
Redaktion benachrichtigen
#44   timpressum †   14:32:35 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Entweder…
…man einigt sich auf ein allgemeingültiges wissenschaftliches System der Erkenntnis oder man spekuliert im Reich der Mythen rum.
Man kann aber nicht einen Text von Menschen, die von Wissenschaftstheorie keine Ahnung hatten und auch bei der Erschaffung der Welt nicht dabei waren, als Grundlage nehmen, wissenschaftliche Fakten auf diesen Text zuschneiden und dann behaupten, daß die Vorgänge dieses Textes wissenschaftlich bewiesen sind.
Und nun kommt mir nicht mit Verbalinspiration – auch das ist ein Begriff aus der Theologie und nicht aus der Naturwissenschaft! Beide Gebiete kennen zwar Berührungspunkte, aber man sollte nicht das eine nutzen. um das andere zu beweisen oder zu widerlegen!
Wieso ist Evolution eigentlich so gefährlich für den Glauben einige Menschen hier? Ich glaube daran, daß eine Evolution stattgefunden hat! Ich glaube aber auch. daß Gott die Schöpfung so eingerichtet hat, daß diese Evolution stattfinden konnte.
Redaktion benachrichtigen
#43   Karl Murx   12:53:14 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Fidele: Zwei Seelen kann nicht sein
Die Seele ist doch kein Gast in einem Gehäuse, sondern Form- und Ausbauprinzip des Leibes. Für zwei Prinzipien ist da kein Platz.
Redaktion benachrichtigen
#42   obelix †   12:39:39 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@DieFidele
DieFidele: Leben = Bewegung<<Er definierte Leben als etwas, das sich selbst „bewegt“ – …Eine sehr gelungene, schlichte Definition.
Leider auch eine sehr falsche Definition des Lebens, die ein bezeichnendes Licht auf die katastrophale Unwissenheit auf naturwissenschaftlichem Gebiet wirft, die anscheinend in besonders hohem Mass unter Gläubigen strenger Observanz grassiert.
Redaktion benachrichtigen
#41   Hypatia   11:32:17 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Dinosaurier
Vor einigen Jahren zierte in Israel ein Dinosaurierbild einen Joghurtbecher der für Kinder gedacht war. Das Rabbinat weigerte sich, die beantragte Reinheitsbestätigung auszustellen. Begründung: die Erde ist ca. 6000 Jahre alt, Dinosaurier hat es nie gegeben. Fazit: Kein Kosher-Stempel für den Dino! :-(
Redaktion benachrichtigen
#40   Benedikt   11:13:55 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ santa rita
Die Dinosaurier müssen schon längere Zeit ausgestorben sein. Ihr Knochen wären ansonsten nicht versteinert. Nicht versteinerte Saurieknochen wurden bislang nicht entdeckt. Zudem finden sich Fußspuren von Sauropoden auf Gestein, das heute senkrecht zur Erdoberfläche steht. Es ist durch die Kontinentalverschiebung im Laufe der Zeit zu Bergen aufgefaltet worden. Das dauert länger als ein paar tausend Jahre. Man kann also davon ausgehen, dass die Saurier vor einigen Millionen Jahren lebten und damit zur Zeit der Sintflut bereits ausgestorben waren.
Redaktion benachrichtigen
#39   santa rita   11:02:36 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Interessante Lektüre
zum Thema bieten auch die Bücher von Hans-Joachim Zillmer „Darwins Irrtum“ www.amazon.de/…illmer/dp/378442709X und „Die Evolutionslüge“ www.amazon.de/…illmer/dp/3784430260.
Zillmer weist nach, dass Dinosaurier, Säugetiere und Menschen vor der Sintflut, also vor einigen tausend Jahren, gleichzeitig lebten und dass die geologischen Erdschichten allesamt falschdatiert sind.
Redaktion benachrichtigen
#38   DieFidele   10:48:42 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
kein Murks mit animalischer Seele und so…
<< Denn am Anfang, vor der Zwillingsteilung, kann nur eine Seele dagewesen sein.>>
Sich bei solchen Spekulationen aufzuhalten ist reine Zeitverschwendung.
Ich sehe jedenfalls kein Problem. Wenns ein Zwilling ist, dann haucht unser Herrgott 2 Seelen ein und wenns ein Einling ist, dann eine. Wie genau das vonstatten geht, das wird Sein Geheimnis bleiben.
Redaktion benachrichtigen
#37   Karl Murx   10:28:33 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Das Zwillingsproblem ist doch wohl da
Und eine Vereinfachung ist es gar nicht. Denn am Anfang, vor der Zwillingsteilung, kann nur eine Seele dagewesen sein. Diese ist entweder eine animalische und aus dem Stoff aktuiert, oder von Anfang an eine Geistseele, also eine unvollständige Teilsubstanz.
Es ist doch weitaus widersprüchlicher, wenn sich diese Teilsubstanz als Formprinzip ihres Leibes wieder von einem Teil zurückzieht, um dann einer neuen Seele Platz zu schaffen.
Redaktion benachrichtigen
#36   DieFidele   09:15:48 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Lieber Gott, was ist des Rätsels Lösung?
Die Frage ist nun, ob es beim Menschen bis zu dem Zeitpunkt, da Zwillinge unmöglich werden (Differentiationsteilung), auch nur eine tierische Seele gibt und ob die Geistseele erst später eingegossen wird.
Warum sollte gerade ein „Einling“ wie es in der Fachsprache heißt, mit einer tierischen Seele begonnen haben, bzw. warum komplizierter, wenn es einfacher auch geht??
Redaktion benachrichtigen
#35   Karl Murx   09:04:49 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Die Frage ist, was für eine Seele
Das Wachstum, ob einer Pflanze, eines Tieres, oder eines Menschen setzt selbst verständlich eine Seele voraus, d.H. ein Formprinzip. Bei der Pflanze und beim Tier sind die Seelen aber keine Teilsubstanzen, sondern aus dem Wesungsstoff generiert.
Die Frage ist nun, ob es beim Menschen bis zu dem Zeitpunkt, da Zwillinge unmöglich werden (Differentiationsteilung), auch nur eine tierische Seele gibt und ob die Geistseele erst später eingegossen wird.
Das Zwillingsproblem läßt darauf schließen.
Redaktion benachrichtigen
#34   DieFidele   08:41:30 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Leben = Bewegung
<<Er definierte Leben als etwas, das sich selbst „bewegt“ – wobei er den Ausdruck „bewegen“ in einem weiten Sinne versteht und darin zum Beispiel die Fortpflanzung einschließt.>>
Eine sehr gelungene, schlichte Definition. Unter der Bewegung ist natürlich auch das Wachsen mit eingeschlossen. Deshalb hat ein Mensch schon von der ersten Zellteilung an eine Seele, denn die Bewegung, das Wachstum setzt den Lebensatem (Gen. 2,7) voraus.
Redaktion benachrichtigen
#33   Karl Murx   08:37:04 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Alle thermodynamischen Potentiale kennen eine statistische Herleitung
Ich habe ja Navon bereits auf die Fermi-Energie von Elektronen in Festkörpern aufmeksam gemacht und auch darauf hingewiesen, daß es sich dabei um die mittlere, freie Energie pro Elektron handelt,welche zur Leitung und zur spezifischen Wärme etwas beitragen können. Natürlich ist die freie Energie nicht die Entropie, dennoch kennen beide ihre Statistik. Im Falle der Fermi-Energie und der Fermi-Dirac-Verteilung wird diese quantenmechanisch aus der Schrödinger-Gleichung hergeleitet. Bei einem Übergang vom Ortsraum in den Energie-Impuls-Raum des Festkörpers kann man eine Fermi-Kugel definieren, deren Oberfläche eine Schwellenenergie darstellt. Am Ende entsteht eine Statistik für die freie Energie, nicht für die Entropie, die in diesem Falle für Spin-1/2-Teilchen gilt. Sie lautet etwas anders als bei der Entropie, aber es gibt Paralellen:
wFermi= 1/{exp({E-EF}/{kT}) + 1}
Da sich die freie Energie von Elektronen in Festkörpern aus der mikroskopischen Quantenmechanik herleitet, komme bitte keiner mit dem Einwand, die freie Energie sei eine makroskopische Größe. Was für die Entropie und freie Energie gilt, gilt verallgemeinert auch für die freie Entalpie.
Im Falle des Bariumsulfats läßt sich an der Phasengrenze ebenfalls ein Impulsraum definieren, mit einem Energiebandschema wie bei Halbleitern. Damit ist die statistische Lösung so gut wie gefunden, denn es gibt eine Energieschwelle von fest zu flüssig. Oder kann die statistisch nie durchtunnelt werden?
Redaktion benachrichtigen
#32   obelix †   00:58:06 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
OK, zum dritten
möchtegern-kathole: es gibt halt …
… zwei Evolutionstheorien: Die „normale“ sagt, dass meinetwegen ein Affe aus einem Einzeller entstanden sein mag.… und hat mit dem Kath. Glauben nichts zu tun.
OK, was hier stimmt ist, dass Wissenschaft mit Glauben nichts zu tun hat; so weit so gut.
Dann gibt es eine so genannte Evolutionstheorie, die will zeigen, wie belebte aus unbelebter Materie hervorging.
Diese „Evolutionstheorie“ existiert nur, wenn Sie daran glauben. In dem Moment, in dem nicht mehr an diese „Evolutionstheorie“ geglaubt wird, verschwindet sie. Mit diesem Luftschloss beschäftigt sich kein Evolutionsbiologe, weil er genug damit zu tun hat, die Entwicklung (=Evolution) in der Biologie der Zelle zum Beispiel, aufzuklären. Der diesjährige Nobelpreisträger im Fach Chemie hat das getan, durch die Erforschung der Ribonukleinsäure, die man bisher für einen weniger wichtigen „Boten“ in der Zelle gehalten hat. Da diese Annahme falsch war, wurde diese Hypothese (unwichiger Bote) ersetzt durch die neue Hypothese, die besser gesichert ist, bis jemand eine noch besseren Beweis vorlegt.
Und dann gibt es die Evolution, die zeigen will, dass der Mensch vom Tier abstammt.
Diese „Evolutionstheorie“ ist ein Pappkamerad, der von interessierten Kreisen aufgebaut wird, um auf die erste Evolutionstheorie einzudreschen. Ein durchsichtiges, schäbiges und erfolgloses Spiel mit der Unwissenheit von Menschen.
Bitte, bitte, lesen Sie das Buch von Ernst Mayr!!!!
Redaktion benachrichtigen
#31   möchtegern-kathole   23:10:49 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@methusalix als obelix
wenn Sie meienn Beitrag sorgfältig lesen, stellen Sie fest, dass ich die Anwendung der Evolutionstheorie auf drei „Probleme“ unterschieden habe – und etwas überlegt habe, wo die Evolution mit der Religion kollidieren könnte.
Was wollen Sie denn da inhaltlich beanstanden? Das sollten Sie schön schreiben, vor der „alles unwissenschaftlicher mist“ – keule.
Redaktion benachrichtigen
#30   Karl Murx   22:56:32 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Natürlich ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik die Verallgemeinerung des Problems
Bei meinem Beispiel mit dem hüpfenden Stein hatte ja auch darauf hingewiesen, daß die Temperaturänderung vernachlässigbar klein sei, weswegen das Teildifferential -S x dT keine Rolle spielte für die freie Entalpie keine Rolle spielte.
Aber bei der Lösung von Bariumsulfat stellt sich ein stabiler Endzustand ein, der jede freiwillige Weiterentwicklung zu einem Zustand höherer Ordnung ausschließt. Bei der Ursuppe geht es ja genau darum.
Egal, ob man nun die Entropie als Maßstab für die Freiwilligkeit eines Prozesses nehmen kann, oder aber, ob man das vollständige Differential von dG berücksichtigen muß, der zweite Hauptsatz wird nie durchbrochen.
Navon hätte nun zeigen müssen, daß im Falle der Ursuppe das thermodynamische Potential der Entalpie gilt. Navon müßte auch einen Aufbau des Prozesses der Ursuppe präsentieren, wo insbesondere Volumenänderungen und Druckänderungen nicht vernachlässigbar sind und auch Temperturänderungen berücksichtigt werden müssen. Und selbst dann hat man noch kein Leben.
Weiterhin ist auch an jenes nachrichtentechnische Analogon zu denken, wo man von der „Energie“ von Signalen spricht. Das bedeutet, daß dem Informationsgehalt einer Sequenz, sei es Abtastwerte von physikalischen Werten, oder aber den Sequenzen in der DNA eine endliche „Signalenergie“ zugeordnet werden kann, die gerade ein sicheres Kennzeichen dafür ist, dass eine Sequenz nicht auf Zufall beruht, sondern eine sinnvolle Information enthält.
Redaktion benachrichtigen
#29   obelix †   21:38:54 | Dienstag, 10. Oktober 2006
methusalix als obelix @möchtegern-kathole
möchtegern-kathole: @methusalix danke für Ihre hochintellektuelle entgegnung
Sie haben nicht im Ernst auf Ihre katastrophale Meinungsäusserung eine hochwissenschaftliche Erörterung von „zwei Evolutionstheorien“ erwartet?
Eine Bitte: machen Sie sich kundig! Lesen Sie „Das ist Evolution“ von Ernst Mayr.
Wenn Sie mit Darwin anfangen wollen, bitte hier www.textlog.de/…rwin-entstehung.html!
Die nächste Möglichkeit finden Sie hier www.aifb.uni-karlsruhe.de/…ndLernen_Vortrag.pdf!
Viel Spass und Erfolg beim Lernen!
Dann werden Sie wissen.
PS: ich mache das auch so. Wenn ich mich zu theologischen Fragen äussere (was sehr selten vorkommt) mache ich mich kundig. Ich habe eine Grundausstattung an Bibeln, natürlich den Erwachsenenkatechismus und den Weltkatechismus und eine kleine Handbibliothek zur Theologie. Was mir noch fehlt ist der Denzinger, aber der kommt noch.
Die Lücken fülle ich notfalls aus dem Netz.
Redaktion benachrichtigen
#28   Navon   20:40:53 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Christoph
Jetzt verstanden?
Nein, ganz offensichtlich hast Du es nicht verstanden, wenn Du meinst, ein physikalischer oder chemischer Vorgang setzt einen freien Willen voraus. Selbst ein Dr. m.-h. sollte das wissen!
Die Thermodynamik wird auch nicht von der Statistik bestimmt. Natürlich gibt es eine statistische Thermodynamik, aber dies ist nur ein Teilgebiet und nicht für alles anwendbar. Schon garnicht auf ein Einzelobjekt wie einen Stein!
N.
Redaktion benachrichtigen
#27   Dr. Christoph Heger   20:22:47 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@Navon: Thermodynamik und Wahrscheinlichkeit
darf man fragen, in welchem Fach Du Deinen Doc gemacht hast?
Sicher darfst Du fragen, genau so, wie ich schweigen darf. Das wollten nämlich schon viele wissen, und ich habe es ihnen aus gutem Grund nicht auf die Nase gebunden.
Sicher nicht in einer Naturwissenschaft. Sonst würdest Du auch wissen, dass sich thermischen Energie nie freiwillig in potentielle Energie überführt.
Natürlich nicht! Denn thermische Energie hat keinen freien Willen.
Die Tatsache, daß wir nie beobachten, wie thermische Energie in mechanische, insbesondere potentielle Energie übergeht, wird im 2. Hauptsatz der Thermodynamik formuliert. Wenn Du aber versuchst, im Sinne einer einheitlichen physikalischen Theorie die Thermodynamik aus der Mechanik abzuleiten, geht das nur über den Weg der Wahrscheinlichkeitsbetrachtung. Und dann sind alle vom 2. Hauptsatz „verbotenen“ Erscheinungen nicht „unmöglich“, sondern nur extrem unwahrscheinlich.
Jetzt verstanden? ?:)
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#26   möchtegern-kathole   20:17:02 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@methusalix
danke für Ihre hochintellektuelle entgegnung :-]
Redaktion benachrichtigen
#25   methusalix †   20:11:00 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@möchtegern-kathole
möchtegern-kathole: es gibt halt …
… zwei Evolutionstheorien: …
Also mit dieser „Meinung“ erregen Sie bei der Wissenschaft (Sie wissen schon, die die unsere Kinder vor Tuberkulose und Co. retten und den Porsche 911 machen) nicht mal ein mitleidiges Lächeln. So einen Unsinn nehmen die Typen nicht mal zur Kenntnis.

Andere Meinung?
Nein! Anderes Wissen!
Redaktion benachrichtigen
#24   Navon   20:03:10 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Karl
Du hast also mal das Wort Enthropie gelesen! Toll, aber verstanden hast Du nichts und Ahnung auch nicht!
Z.B. besteht die DNA garnicht aus Aminosäuren! kein einziges DNA-Molekül enthält nicht eine einzige Aminosäure! DNA besteht aus einen 5-C-Zucker, einen Phosphat-Rest sowie 4 organische Basen.
Außerdem besagt die Entropie noch lange nicht, in welche Richtung eine chem. Reaktion Reaktion abläuft! Ein Beispiel. Das Salz Bariumsulfat würde beim Auflösen in Wasser die Entropie des Systems drastisch um mehrere Größenordnungen steigern. Aber es löst sich quasi nicht, im Gegenteil, es kristallisiert spontan aus der Lösung aus und löst sich nicht mehr auf. Das Maß für die Freiwilligkeit des Ablaufs einer Reaktion ist die freie Enthalpie, in der die Enthropie nur ein Faktor von vielen ist.
Was den Rest Deines Postings angeht: Bilde Dich erstmal, bevor Du über ein Thema redest, von dem Du offensichtlich keine Ahnung hast.
So long!
N.
Redaktion benachrichtigen
#23   Tarcisius   19:55:22 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Tut mir leid, aber dieser Artikel ist einfach schlecht!
Im Blumentopf ohne Samen wächst nichts, und auf Nährlösung ohne keime wächst auch nichts, und das widerlegt die Evolutionstheorie oder die Theorie der Entstehung des Lebens aus „zufällig „ ablaufenden chemischen Reaktionen? Und daß Menschen den Aberglauben vertraten, Mäuse entstünden durch gammeliges Getreide und Unrat ist ein naheliegender Trugschluß (Da vermehren sich die Biester halt prächtig.), hat aber auch nichts mit der Ursuppe zu tun. Wenn das beworbene Buch ebenso flach argumentiert, sollte man von Kauf und Lektüre abraten. Im übrigen schmälerte es die Genialität des Allmächtigen in keiner Weise, wenn Er Adam aus dem Boden geformt hat, indem Er den Topf mit dem Ursüppchen aufgesetzt haben sollte, deren weitere „Entwicklung“ ihm vorhersehbar gewesen wäre. O:) Bitte die Evolutionslehre ist eine Theorie, in der Wissenschaft gilt eine Theorie, bis sie durch eine bessere ersetzt oder widerlegt wird. Die Würde des Menschen hängt nicht davon ab, wie er vom Ackerboden genommen ist. Über die Evolutionslehre kann und darf man diskutieren, aber auf wissenschaftlicher Ebene und nicht mit solch unsinnigen Argumenten! :-!
Credo in unum Deum Factorem coeli et terrae visibilium omnium et invisibilium. o^/
Redaktion benachrichtigen
#22   möchtegern-kathole   19:49:00 | Dienstag, 10. Oktober 2006
es gibt halt …
… zwei Evolutionstheorien: Die „normale“ sagt, dass meinetwegen ein Affe aus einem Einzeller entstanden sein mag. Das ist – richtig hin oder her – eine rein naturwissenschaftliche Frage und hat mit dem Kath. Glauben nichts zu tun. Dann gibt es eine so genannte Evolutionstheorie, die will zeigen, wie belebte aus unbelebter Materie hervorging. Ob das gegen den Kath. Glauben ist oder nicht, ist eine knifflige Frage, denn zum einen ist es nicht sonderlich wichtig, zum anderen ist die Erschaffung der Tiere und Pflanzen aber gemäßt wörtlicher Bibel Gottes Werk.
Und dann gibt es die Evolution, die zeigen will, dass der Mensch vom Tier abstammt. Das ist auch nicht unkatholisch, solange man nur einen göttlichen Schöpfungsakt – mindestens die Erschaffung der Seele – annimmt.
Andere Meinung?
Redaktion benachrichtigen
#21   methusalix †   19:19:36 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Leider doch Thema verfehlt
Entstehen Mäuse aus feuchten Lumpen?Die Evolutionstheorie ist eine Glaubenslehre, die von ihren Anhängern erwartet, …
Der ganze Faden unter dem Rubrum“Evolutionstheorie als Glaubenslehre“ (sic!) hat absolut nix mit der Evolution zu tun.
Redaktion benachrichtigen
#20   Karl Murx   18:43:51 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Leider doch ein Oberlehrer
Das von der Redaktion aufgebrachte Thema war die spontane Entstehung von Leben aus einer Ursuppe.
Das hat etwas mit Wahrscheinlichkeit und Entropie zu tun.
Klick mal auf den Smiley. Dann erscheint ein neuer!
:-D www.elliott-waves.com/…um/smile/zigarre.gif
Redaktion benachrichtigen
#19   methusalix †   18:34:17 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Thema verfehlt, setzen sechs!
und zwar fast alle, würde ein Oberlehrer sagen.
Da ich keiner bin, nochmal für alle die Wiederholung von navons wichtigstem Satz:
Evolutionsbiologie befasst sich mit VERÄNDERUNGEN des Lebens, mit seiner ENTWICKLUNG(daher der Name EVOLUTIONsbiologie) und nicht mit der Entstehung des Lebens.
Das überlassen die Biologen und Biochemiker den Spökenkiekern und Sterndeutern und sonstigen Wahrheitsverkündern aller Religionen.
Ein Beweis dafür? Gerne: die diesjährigen Nobelpreise (einmal an Kornberg Sohn, nachedem ihn schon der Vater abgeräumt hatte, eine nette Evolution) wurden für Leisungen auf dem Gebiet der Evolutionsbiologie (wie verhält sich und was ist die Aufgabe von Ribonukleinsäure in der Zelle?) vergeben.
Der Nobelpreis wurde noch nie für eine Arbeit auf dem Gebiet „Entstehung des Lebens“ vergeben, da Alfred so klug war, keinen Preis für Theologen auszusetzen.
Gibt es eigentlich Forschungspreise für Theologen? Wenn ja, für welche Themen und Arbeiten?
Redaktion benachrichtigen
#18   Karl Murx   17:49:24 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Was unwahrscheinlich ist und was nicht, bestimmt ein quantitativer Vergleich
Und um genau den, geht es hier!
Es ist doch wohl nicht unmöglich, oder?
Es geht hier auch nicht nur um die Ursuppe, sondern um das, was aus ihr entsteht. Ich bitte Dich daher einmal quantitativ abzuschätzen, welche Energie bei der Zersetzung von höheren DNA-Ketten, wie sie in Lebewesen vorkommen, frei wird. Dabei meine ich eine Zersetzungsstufe von der vollkommenen DNA-Kette in die Einzelnen Aminosäuren. Dabei werde ich mit Sicherheit auf eine positive Entropieänderung kommen. Das bedeutet aber, daß der umgekehrte Vorgang relativ unwahrscheinlich ist.
Rechne mir das bitte doch einmal aus. Eine Abschätzung kannst Du mit der Verbrennung eines Streichholzes in einem Kalorimeter machen, oder Du nimmst sonstige Biomasse.
Es geht hier eben nicht um tolle Theorien, weil jede Theorie vor dem selben thermodynamischen Problem steht. Und solange Du mir nicht quantitativ vorrechnen kannst, dass diese Wahrscheinlichkeiten die Unwahrscheinlichkeit meines hüpfenden Steines weit hinter sich lassen, glaube ich keiner von deinen Theorien.
Redaktion benachrichtigen
#17   Navon   17:31:46 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Karl
1. nochmal zur Wiederholung: Die Entstehung des Lebens (Ursuppe) hat nichts mit der Evolution zu tun, da die ET nur die Weiterentwicklung des Lebens als Thema hat, nicht aber die Entstehung.
2. ist die Ursuppe nur eine Theorie von vielen zur Erklärung der Entstehung des ersten Lebens. Andere gehen von der Entstehung an heißen Quellen oder Black Smokern aus, aber das nur am Rand.
3. die bisherigen Erkenntnisse zur Entstehung des Lebens widersprechen NICHT den Gesetzen der Thermodynamik oder dem, was wir über die Vorgänge in der anorganischen und organischen Chemie wissen. Sie kann so abgelaufen sein.
4. Nur weil etwas UNWAHRSCHEINLICH ist, heißt das nicht, dass es UNMÖGLICH ist. Deine Beispiele waren unmöglich, auch wenn sie rein mathematisch wahrscheinlich wären. Sag mal einem Lottogewinner, dass er nicht gewonnen haben kann, weil das Gewinnen so unwahrscheinlich ist. Und bei der Entstehung des Lebens gab es nicht nur einen (Tipp-)versuch sondern quasi unendlich viele über einen sehr langen Zeitraum (Mio Jahre).
N.
Redaktion benachrichtigen
#16   Karl Murx   17:12:36 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Es geht nicht, wegen der minimalen Wahrscheinlichkeit
Es kann nicht deswegen nicht passieren, weil es absolut unmöglich ist.
So, und jetzt bitte ich Dich, Navon, diese Unwahrscheinlichkeiten einmal mit der Ursuppe in Beziehung zu setzen und die Wahrscheinlichkeit (Unwahrscheinlichkeit) an einem einfachen Rechenbeispiel vorzuführen. Was ist denn an der Ursuppe anders? Glaube ich etwa, das ich einfach plötzlich im Vakuum sitzen werde? Natürlich nicht. Aber ich kann meine Sorglosigkeit quantitativ begründen. Kannst Du Du das auch für Deine Ursuppe?
Also, nehmen wir mal das Beispiel mit dem Zimmer (2,5 x 3 x 4 Kubikmeter), das sind ca. 1339 Molvolumen bei Normalbedingungen, die enthalten ca. 8,06 x 10 hoch 26 Gasmoleküle, einverstanden?
Das macht eine Wahrscheinlichkeit einer spontanen Kontraktion von e hoch (-806014492753623188405797101,44928),
oder von 10 hoch (-350047646536947107171268620,66007)
Klar hat Dein Prof Recht. Die Beispiele sind blöd. Nur, Ursuppe ist noch blöder. Bitte Ursuppe statistisch quantifizieren!
Redaktion benachrichtigen
#15   Navon   16:49:25 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Christoph
darf man fragen, in welchem Fach Du Deinen Doc gemacht hast? Sicher nicht in einer Naturwissenschaft. Sonst würdest Du auch wissen, dass sich thermischen Energie nie freiwillig in potentielle Energie überführt. Genau diese sinnlosen Beispiele von Karl hat mir schon mein damaliger Prof. als Beispiel, was nach den Gesetzen der Thermodynamik NICHT geht, beigebracht und heute bringe ich es meinen Studenten damit bei. Wenn Karls Beispiele funktioneren würden, könnte man ja auch seinen Energiebedarf einzig durch Wärmezufuhr decken. Geht aber nicht, oder?
@ Karl: Was hat ein Elektron in einem metallischen Leitungsband mit einem Stein gemein und gibt es da vielleicht Unterschiede?
N.
Redaktion benachrichtigen
#14   Karl Murx   16:30:15 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Hier ist eine Veröffentlichung der Uni Kiel
Es geht darum, daß die Fermi-Energie, welche bei Halbleitern zwischen dem Valenzband und dem Leitungsband liegt (bei Metallen liegt sie oberhalb der Unterkante des Leintungsbandes im Impulsdiagramm), die mittlere, freie Energie pro Elektron ist, das irgendwo im Valenzband, oder Leitungsband einen Zustand einnimmt.
Von der mittleren (statistischen) freien Energie pro Elektron kann man dann die Entropieänderung und damit die Besetzungswahrscheinlichkeit ermitteln. Es ist also eine gängige Betrachtungsweise:
www.tf.uni-kiel.de/…backbone/r2_3_2.html
Redaktion benachrichtigen
#13   Dr. Christoph Heger   16:22:54 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Keine Ahnung von Physik
Navon hat keine Ahnung von Physik. Entsprechend der statistischen Deutung der Thermodynamik ist der zweite Satz der Thermodynamik, der Phänomene, wie sie Karl Murx als Beispiele anführt, ausschließt, eben nur „statistisch unmöglich“, will sagen: furchtbar unwahrscheinlich. Da hat Karl Murx schon völlig recht.
Auch werden in der Physik, entgegen Navons Meinung, „Arbeit“ und „Energie“ synonym verwandt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
#12   Karl Murx   16:18:40 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Mein Beispiel stammt aus einem Buch des VDI-Verlages
Hering – Martin – Stohrer
Physik für Ingenieure
Seite 186
Aber auch in einem weit anspruchsvolleren Werk, wie dem „Gertsen-Kneser-Vogel“ Experimentamphysik, einem Werk das auch für Physiker gedacht ist, findest du solche statistischen Beispiele und vor allem eine statistische Herleitung des Entropiebegriffes mit einem Beispiel.
Aber auch in dem Buch des VDI-Verlages hast Du ein statistisches Beispiel mit N Gasmolekülen in zwei Räumen. Ein bekanntes Beispiel. Das Ergebnis der Herleitung für eine freiwillige Konraktion bei einer bestimmten Wahrscheinlichkeit ist:
ln (Wahrscheinlichkeit) = N x ln (Volumen_1 / Volumen_2)
Übrigens, wenn Dir der Sprung des Steines zu unwahrscheinlich ist, berechne doch die Wahrscheinlichkeit für eine Höhe von Mikrometer.
Redaktion benachrichtigen
#11   Spätmerker   16:09:07 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Kleiner Vorzeichenfehler am Ende
Da die Entropieänderung hier negativ ist, solltest Du das Vorzeichen beachten:
w = e hoch (-dS/Boltzmannkonstante)
Redaktion benachrichtigen
#10   Navon   16:08:10 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Karl
Willst Du Dir nicht doch vorher mal die Gesetze der Thermodynamik durchlesen, bevor Du Dich hier weiter lächerlich machst?! Ich empfehle von Peter W. Atkins: „Physikalische Chemie“. Sind nur wenige Kapitel und die erklären recht einfach und anschaulich, warum Dein vorgeschlagenes Beispiel Unsinn ist. Kleiner Tip: Man beachte den Unterschied der physikalischen Größen Energie und Arbeit!
Beste Grüße
N.
P.S.: Dein Beispiel erklärt die von Dir beauptete Wahrscheinlichkeit aber auch nicht, aber das nur am Rande…
Redaktion benachrichtigen
#9   Karl Murx   16:01:24 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Nehmen wir mal das Beispiel mit dem Stein
Der Potentialunterschied hinsichtlich der Höhe beträgt „mgh“, hier : 1kg x Gravitätskonstante x 0,1m
Genau diese Energie muß der Stein durch spontane Abkühlung, als Reduzierung der Gitterschwingungen aufbringen. Die Wärmekapazität des Steines betrage c=0,8kJ/kg K
Der thermische Wärmeinhalt des Steines muß sich also um denselbsen Betrag reduzieren, der dem Potentialanstieg von 10cm entspricht:
mgh = – m c dT, wobei dT die Temperaturabkühlung ist. Die Masse kürzt sich heraus und es folgt:
dT = -gh/c = – 0,0012 K
Das vollständige Differential der Entropieänderung:
dS= dQrev/T
Die Temperatur T belief sich auf 300K und dT ist so klein, daß wir das in Relation zu T nicht berücksichtigen brauchen: dQrev = mgh, die reversible freigesetzte Wärmemenge ist 0,981 Joule und so ergibt sich für den Quotienten aus
dQ/T ein Betrag von 0,00327 J/K = dS
Die Wahrscheinlichkeit des Sprunges ist nun:
w = e hoch (dS/Boltzmannkonstante)
Redaktion benachrichtigen
#8   Navon   15:30:00 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@ Karl
Und natürlich kannst Du die Wahrscheilichkeit auch mathematisch herleiten und belegen?! Oder entstammt die den Stimmen aus Deinem Kopf?
N.
Redaktion benachrichtigen
#7   Karl Murx   15:20:53 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Ich habe mich natürlich vertippt
Wenigstens hat einer aufgepasst
Es sind 1: 10 hoch – 10.000.000.000.000.000.000
Pardon ?:)
Redaktion benachrichtigen
#6   Taufscheinkatholik   14:18:32 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Was für ein Murx
Im übrigen ist 10 hoch 0,00000000000000000001 nahezu 1.
Redaktion benachrichtigen
#5   Navon   14:06:45 | Dienstag, 10. Oktober 2006
@Karl
Alle Deine Beispiele widersprechen den Gesetzen der Thermodynamik und werden NIE eintreten! Weil es unmöglich ist.
Jeder einzelne evolutionäre Schritt hingegen widerspricht keinen Naturgesetz und kann somit auch eintreten – egal wie klein die Wahrscheinlichkeit ist.
Zur Erklärung mal ein Beispiel:
Mit einem Würfel tausend Mal hintereinander eine 6 Würfel ist mathematisch unwahrscheinlich (wie ein spezieller Evolutionsschritt), aber prinzipiell möglich. Eine 7 zu würfeln ist aber unmöglich, wie die von Dir geforderten Beispiele.
Das alles wurde schon hundertfach so erklärt. Schau mal in Lehrbücher oder ins Netz, oder bist Du lernfaul?
N.
Redaktion benachrichtigen
#4   Karl Murx   13:49:47 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Wahrscheinlichkeit = Wahrscheinlichkeit
Wir wissen ja alle, daß die Effollotionstheorätiker immer auf die Wahrscheinlichkeit bauen.
Warum warten sie denn nicht darauf, daß sich die linke Hälfte ihrer gefüllten Badewanne spontan abkühlt und gefriert und die rechte Hälfte zu sieden beginnt? Warum warten sie nicht darauf, daß der Inhalt eines geöffnetenTintenfasses, das sie in eben eine solche mit Wasser gefüllte Badewanne auf den Boden gesetzt haben, sich wieder freiwillig und spontan vom Wasser trennt, um dann wieder im Tintenfass zu landen.
Wir groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Stein der Masse m=1kg und der Temperatur T=300K, sich sponatan abkühlt und dafür h=10cm in die Höhe springt? Der Stein habe ein spezifische Wärmekapazität von c=0,8 kJ/kg K.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, daß sich freiwillig die gesamte Luft eines Zimmers (2,5m x 3m x 4m), bei ambienten Bedingungen in der rechten Hälfte versammelt und ich plötzlich in der linken Hälfte im Vakuum sitze?
Die Wahrscheinlichkeiten lassen sich mit Hilfe eines guten Physikbuches über Thermodynamik ohne weiteres angeben. Warten wir darauf? Ich nicht, auch wenn diese Wahrscheinlichkeiten quantitativ bestehen mögen. Nur zur Information, die Lösung für den Stein beträgt:
Wahrscheinlichkeit ist 1 zu (10 hoch 0,00000000000000000001)
Redaktion benachrichtigen
#3   laikos   13:21:38 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Evolution
Liebe Pseudo-Wissenschaftler. Dann erklären sie mir einmal wer für so Schwachsinns „Forschung“ wie die Ursuppe verantwortlich war? Von wem ist die ET hervorgegangen und somit die Behauptung das sich Leben aus toter Materie entwickelt. Drei mal dürfen sie Raten ;-) Auch die Psychotherapeuten haben ihren „Heiligen“ Freud welchem sie es zuschreiben das Menschen „geheilt“ werden. Freud hat erkannt das man durch Auflösen von seelischen Konflikten die Seele gesund wird und nach ca. 100 Jahre langer Forschung und Milliarden von Euro ist dies jetzt sogar dem auch noch so verkalkten „Wissenschaftler“ in den Kopf gedrungen. Das Gespräche mit dem Priester, Beten, Beichte und Buße dies schon immer bewirkt haben und das dazu auch noch kostenlos wird von Freud anbetern immer wieder ignoriert :-! :-! Genauso handeln auch ET „Wissenschaftler“. Gott wo es nur geht ignorieren :-! :-!
Redaktion benachrichtigen
#2   Desperatus †   13:12:44 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Darwin
Darf ich hier den ganz bescheidenen Hinweis anbringen, daß Charles Darwin sich mit der Entstehung der Arten befasst und der stammesgeschichtlichen Entwicklung, nicht aber mit der Entstehung des Lebens.
Und was sie Ewigkeitsversprechungen pasteurisierter Milch anbelangt: Nun, Sie fordern hier doch immer den wissenschaftlichen Beweis, also erbringen sie ihn. Mehr als 157 Jahre werden Sie aber nicht nachweisen können Und bis zu einer Ewigkeit fehlt da noch ein wenig.
Ich freue mich auf die Diskussion.
Redaktion benachrichtigen
#1   Navon   11:40:09 | Dienstag, 10. Oktober 2006
Logik bei kreuz.net?
Gestern ein Artikel über Gallileo, indem behauptet wird, die Kirche hätte keine Probleme oder Differenzen mit der Wissenschaft und heute ein Artikel, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse aufgrund von Unkenntnis und ideologischer Voreingenommenheit abgelehnt und für nichtexistent erklärt werden.
Liebe Redaktion, es scheint als wärt Ihr Euch Eurer eignen Meinung nicht so ganz sicher! Was denn nun? Nicht gegen wissenschaftliche Erkenntnisse sein aber zugeben, dass die Genesis-Geschichte nur ein Märchen ist oder eben weiter die Evolution leugnen und damit zugeben, dass der Katholizismus eben doch so seine Probleme mit wissenschaftlichen Erkenntnissen hat?
Was denn nun?
N.
P.S.: Hat man Euch sicher schon oft gesagt, aber damits auch mal im Großhirn ankommt: Die ENTSTEHUNG des Lebens ist kein Teil der Evolutionstheorie. Die ET geht IMMER von bereits existierenden Lebewesen aus.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
EvolutionWas die Anhänger der Evolutionstheorie glauben müssen EvolutionEin beeindruckter Papst EvolutionWas sagt der Münchner Philosoph Robert Spaemann zu Schöpfung und Evolution? EvolutionZwei Parteien beim nächsten Treffen des Ratzinger-Schülerkreises EvolutionIst die Sprache durch Evolution entstanden? EvolutionInteressante Antworten EvolutionWahrer Gott und wahrer Marsianer? EvolutionVatikanzeitung verteidigt Evolutionstheorie EvolutionEin geistesgeschichtlicher Meilenstein EvolutionWas ist die Theorie vom intelligenten Designer? EvolutionKämpferischer Atheismus EvolutionEin Weltmodell im Einklang mit der Bibel? EvolutionJesuit gegen Dominikaner EvolutionEin Atheist kommt zur Einsicht EvolutionDie Theologenkommission springt auf einen abgefahrenen Zug
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net