„Wenn alle Priester wie Heinz Leuze wären“
Kürzlich feierte ein Dekan im Bistum Rottenburg/ Stuttgart seinen 60. Geburtstag.

Hw. Leuze – Pfarrer von Baindt und Dekan für den Altkreis Ravensburg – feierte kürzlich seinen 60. Geburtstag.
Die Ortschaft Baindt befindet sich in Baden-Württemberg 10 km nördlich von Ravensburg.
Beliebt und ehrlich nehme der Geistliche selten ein Blatt vor den Mund, berichtet die ‘Schwäbische Zeitung’ weiter.

Diese „liberale Einstellung“ habe ihm im barocken Oberschwaben zu „großem Respekt“ verholfen.
Aber auch der Bischof von Rottenburg/Stuttgart, Mons. Gebhard Fürst, schätze seinen Dekan. Vor fünf Jahren habe er ihn gebeten, unbedingt weiterzumachen, obwohl seine Amtszeit schon abgelaufen war.
Daß der jubilierende Geistliche gutes Essen nicht verschmähe, sehe man „dem eher kleinen Mann mit dem eher großen Bäuchlein“ durchaus an.
Anläßlich des Geburtstages des Priesters zelebrierte der Rottenburger Weihbischof, Mons. Johannes Kreidler, die Heilige Messe.
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Freitag, 13. Oktober 2006 09:49
Pünktchen: @Nochmal „Protestant“
warum ihrer Meinung nach alle römischen Katholiken ihren Chefs … im Vatikan folgen sollen und bloß
nicht widersprechen!
Es ist ein Unterschied, ob man als Angehöriger einer Religion religiöse Autoritäten anerkennt oder als Bürger eines Staates politischen Autoritäten unkritische Gefolgschaft leistet. Daher ist der folgende Vergleich irreführend:
Auch diejenigen Deutschen sind Deutsche, die nicht immer die Meinung der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers folgen!Das gleiche gilt auch für die Katholiken in Verbindung nach Rom!…
Der Unterschied ist nur, dass die Deutschen ihr Oberhaupt selbst wählen können, die römischen Katholiken hingegen nicht!
Abgesehen davon, daß das Staatsoberhaupt der Deutschen nicht direkt gewählt wird, sondern durch die Bundesversammlung, besteht tatsächlich keine Demokratie in der Kirche! Und das ist gut so! Die hierarchische Verfassung der Kirche und das Bewußtsein von einer Wahrheit, die ihr vorgegeben ist und nicht aus einem Konsens entspringt, hat die Katholiken in der NS-Zeit davor bewahrt, dem Diktat des Zeitgeistes zu verfallen.
Die „Deutschen Christen“ innerhalb der Evangelischen Landeskirchen errangen ganz demokratisch 1933 eine zwei Drittel-Mehrheit bei den Kirchgenwahlen! (In Frankfurt am Main waren es 78, in Köln 90 Prozent) „Sie konnten in nahezu allen Gremien Mehrheiten gewinnen. Von nun an wurde in einzelnen Landeskirchen der Arierparagraph für Geistliche und Beamte im Bereich der Kirche eingeführt“
Es ist ein Unterschied, ob man als Angehöriger einer Religion religiöse Autoritäten anerkennt oder als Bürger eines Staates politischen Autoritäten unkritische Gefolgschaft leistet. Daher ist der folgende Vergleich irreführend:
Auch diejenigen Deutschen sind Deutsche, die nicht immer die Meinung der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers folgen!Das gleiche gilt auch für die Katholiken in Verbindung nach Rom!…
Der Unterschied ist nur, dass die Deutschen ihr Oberhaupt selbst wählen können, die römischen Katholiken hingegen nicht!
Abgesehen davon, daß das Staatsoberhaupt der Deutschen nicht direkt gewählt wird, sondern durch die Bundesversammlung, besteht tatsächlich keine Demokratie in der Kirche! Und das ist gut so! Die hierarchische Verfassung der Kirche und das Bewußtsein von einer Wahrheit, die ihr vorgegeben ist und nicht aus einem Konsens entspringt, hat die Katholiken in der NS-Zeit davor bewahrt, dem Diktat des Zeitgeistes zu verfallen.
Die „Deutschen Christen“ innerhalb der Evangelischen Landeskirchen errangen ganz demokratisch 1933 eine zwei Drittel-Mehrheit bei den Kirchgenwahlen! (In Frankfurt am Main waren es 78, in Köln 90 Prozent) „Sie konnten in nahezu allen Gremien Mehrheiten gewinnen. Von nun an wurde in einzelnen Landeskirchen der Arierparagraph für Geistliche und Beamte im Bereich der Kirche eingeführt“
Donnerstag, 12. Oktober 2006 20:50
Protestant: Nochmal@ pünktchen
Wenn Sie schon meinen, das Leute wie Leuze oder wie ich Diktaturen wie das Dritte Reich oder den Kommunismus eher ermöglichen würden, weil sie sich den Machthabern beugen würden(hahahahahaha), dann frage ich mich jetzt allen ernstes warum ihrer Meinung nach alle römischen Katholiken ihren Chefs (ich rede bewußt nicht von Machthabern) im Vatikan folgen sollen und bloß nicht widersprechen!Auch diejenigen Deutschen sind Deutsche, die nicht immer die Meinung der Bundeskanzlerin oder des Bundeskanzlers folgen!Das gleiche gilt auch für die Katholiken in Verbindung nach Rom!Der Unterschied ist nur, dass die Deutschen ihr Oberhaupt selbst wählen können, die römischen Katholiken hingegen nicht!
Donnerstag, 12. Oktober 2006 18:30
Desperatus: @landorganist
sehr schöne und gute Antwort
Donnerstag, 12. Oktober 2006 15:20
landorganist: Nicht doch!
Das, mein Lieber würde ich mir nicht anmaßen. Ich verurteile nicht die diversen Athanasiusse, etc. Wer bin ich, dass ich mich über diese Leute erhebe? Das überlasse ich einem anderen, denn die göttliche Gerechtigkeit wird letztendlich siegen.
Donnerstag, 12. Oktober 2006 14:28
Frasim: @landorganist
Mit Verlaub: Sitzen Sienicht gerade über Athanasius I-IV, Galen, Beobachterin und die anderen frommen Seelen Gericht??
Donnerstag, 12. Oktober 2006 13:12
landorganist: Schönes Gedicht,
ich bin mir sicher, dass viele der hier schreibenden „Mitchristen“ all diese Tugenden mit Leichtigkeit erfüllen, wenn ich da z. B. an Athanasius I-IV, oder Galen, Beobachterin, und all die anderen frommen Seelen denke, die in Selbstgerechtigkeit badend, täglich über die Sünder und die sündige Welt, insbesondere, Juden, Freimaurer, Homosexuelle, Protestanten, den Klerus der V II-Sekte, etc. zu Gericht sitzen.
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