Freigabe der Alten Messe
Das päpstliche Dekret ist bereit
Heute Mittwoch berichteten mehrere italienische und französische Medien ohne Wenn und Aber: Die Alte Messe wird freigegeben.
(kreuz.net, Vatikan) Der Text des päpstlichen ‘Motu proprio’ für die Liberalisierung der Alten Messe ist offenbar bereits geschrieben.

Das berichtete heute ein Artikel von Andrea Torinelli in der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’.

Es fehle nur noch die Unterschrift des Papstes.

Noch in diesem Jahr könnte Benedikt XVI. ein Schreiben veröffentlichen, mit dem die Verwendung des Alten Meßbuches in der gesamten Kirche erlaubt werden könnte.

Im Text wird der Alte Ritus offenbar als „außerordentlicher“ universaler Ritus der Kirche charakterisiert. Den Novus Ordo nennt das Schreiben den „ordentlichen“ Ritus der Kirche.

Die wichtigsten Neuerungen: Die Bischöfe werden kein Recht mehr haben, die Erlaubnis des Alten Ritus zu verweigern, wie das heute oft der Fall ist.

Die Vorarbeiten wurden offenbar von Dario Kardinal Castrillón Hoyos, dem Präfekten der Kleruskongregation und Präsidenten der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ geleistet.

Auf diese Weise entstand ein erster Textentwurf, der anschließend der Gottesdienstkongregation übergeben wurde.

Wegen einiger interner Widerstände in der Kongregation wurde der Text hier etwas aufgehalten.

Für die Erlaubnis zur Zelebration der Alten Messe forderte man zuerst eine Mindestanzahl von hundert Gläubigen pro Ort, die nach der Alten Messe verlangen. Schließlich wurde die Anzahl auf dreißig reduziert.

Ebenso wurden im Text alle Hinweise auf die liturgischen Mißbräuche im Neuen Ritus entfernt.

Anschließend kehrte der Text zur Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ zurück.

Mit dem Textentwurf hat sich neben Kardinal Castrillón auch der Opus-Dei Kurienkardinal Julián Herranz – Präsident des Päpstlichen Rates für die Interpretation von legislativen Texten – beschäftigt.

Gegen ein Motu proprio für die Liberalisierung des Alten Meßbuches gibt es nach Angaben von ‘Il Giornale’ in- und außerhalb der Römischen Kurien einen beachtlichen Widerstand.

Andererseits wird es aber die Annäherung an die Priesterbruderschaft St. Pius X. fördern, von der eine solche Freigabe schon seit langem gefordert wird.

Wenn der Papst das Dokument unterschreiben sollte, könnten die Gläubigen des Alten Ritus nicht erwarten, daß sich in den Pfarreien von heute auf morgen etwas ändern wird, so Torinelli.

Die Zelebration der Alten Messe müsse mit den übrigen liturgischen Aktivitäten einer Pfarrei abgestimmt werden.

Zwei Kirchen in einer?

Michel Kubler – Chefredaktor der katholischen französischen Tageszeitung ‘La Croix’ – erklärte im Gespräch mit der Webseite ‘Croire.com’, daß das Motu proprio vorsehe, daß jeder Priester, der die Alte Messe zelebrieren wolle, das ohne eine besondere Bewilligung seines Bischofs tun könne.

Kubler rechnet, daß diese Lösung in den Pfarreien zu Spannungen führen könnte. Mit dieser Regelung werde der Biritualismus in der Katholischen Kirche eingeführt:

„Das ist nie sehr gut, weil das zwei Kirchen in einer errichten wird.“

Eine solche Entscheidung hätte auch eine große Auswirkung auf jene Länder, wo es starke traditionalistische Gemeinschaften gebe.

Kubler nennt Frankreich, Deutschland, die Schweiz, Belgien, Spanien, die Vereinigten Staaten und Teile Lateinamerikas.

Bischof Fellay zu den Gerüchten

Die italienische Nachrichtenagentur ‘Affaritaliani.it’ bat im Mutterhaus der Priesterbruderschaft St. Pius X. in der Innerschweizer Ortschaft Menzingen um eine Stellungnahme zu dem medial aufgeblasenen Gerücht.

Ein Sprecher erklärte, daß der Generalobere, Bischof Bernard Fellay, keine Stellungnahme zu Gerüchten abgeben wolle:

„Die Journalisten und viele andere Leute reden über die Lateinische Messe, aber im Moment gibt es nichts zu sagen.“

Bischof Fellay hatte bereits im Februar gewarnt, auch den Gerüchten, die direkt aus dem Vatikan kommen, keinen schnellen Glauben zu schenken.

Eine Woche vor dem Ende der Bischofssynode habe ihm ein Synodenteilnehmer gesagt, daß die Alte Messe sehr wahrscheinlich zum Ende der Synode freigegeben werde: „Und nichts geschah.“

„Fast nichts“, ergänzte der Bischof. Es habe eine Gegenaktion der Progressisten gegeben.
      
30 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#30   Benedikt   13:12:28 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Wolfgang Bastian
Rechtlich gesehen gibt es nämlich keinen „alten Ritus“, sondern nur den Römischen Ritus.
Ganz genau.
Richtig ist aber auch,dass es innerhalb der römisch katholischen Kirche eben nicht nur den römischen Ritus gab und gibt. Die mit Rom unierten Kirchen sind ein Beispiel dafür. Z.B. die griechisch katholische Kirche in Kroatien bzw. im ehemaligen Jugoslawien.
Das stimmt natürlich. Die Formulierung wird eben nur der abkürzung halber verwandt. Ansonsten müsste man immer sagen: „…der Ritus der lateinischen Kirche, mit Ausnahme örtlicher Sonderliturgien…“ – da hier eine Zeichenbegrenzung herrscht, wäre das etwas lästig.
Wobei ich mir nicht im Klaren bin, ob nun die Sprache lateinisch sein muß? Denke,die jeweilige Landessprache ist wichtig und richtig!
Ich finde, so eine Sakralsprache hat etwas für sich. Es geht aber nicht immer darum, dass unbedingt das Latein wieder überall eingeführt werden sollte. Auf den Pfarrebenen herrscht oft eine richtige Panik vor dem lateinischen. Dabei ist es äußerst praktisch, wenn man dem Gottesdienst jedenfalls einigermaßen auf Latein folgen kann: Etwa, wenn die Pfarrei ausländische Gäste hat, oder wenn man selbst im Urlaub ist. Die Kirche ist eben eine Weltkirche.
Redaktion benachrichtigen
#29   Wolfgang Bastian   04:14:19 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Römischer Ritus…
Rechtlich gesehen gibt es nämlich keinen „alten Ritus“, sondern nur den Römischen Ritus.
Anmerkung:
Richtig ist,es gibt innerhalb der römisch katholischen Kirche kein Verbot,die lateinische Messe zu zelebrieren. Richtig ist auch,dass es Unsinn ist,dass Priester und Gemeinde nicht zum Altar gewandt die Heilige Messe, oder wie wir sagen, die Heilige Göttliche Liturgie feiern! Richtig ist aber auch,dass es innerhalb der römisch katholischen Kirche eben nicht nur den römischen Ritus gab und gibt. Die mit Rom unierten Kirchen sind ein Beispiel dafür. Z.B. die griechisch katholische Kirche in Kroatien bzw. im ehemaligen Jugoslawien. Auch in der koptischen Kirche ist dies nicht der Fall, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Richtig ist aber,dass es so eine durcheinander und so eine Verengung der Heiligen Messe, wie z.B. in Deutschland, Austria oder in der Schweiz in keinem anderen Land gibt. Die Hinwendung zum Altar und zum Tabernakel ist das Wesentliche. Wobei ich mir nicht im Klaren bin, ob nun die Sprache lateinisch sein muß? Denke,die jeweilige Landessprache ist wichtig und richtig!
Wolfgang Bastian
Orthodoxe Katholische Gemeinde Lauterbach-Bregana
Redaktion benachrichtigen
#28   Pünktchen   13:06:27 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
„Protestant“
sei daran erinnert, daß ich eine Frage an ihn gerichtet hatte! S. unter diesem thread 11:07 Uhr!
Redaktion benachrichtigen
#27   Athanasius   12:35:49 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@Protestant
Ja, das Einleben in die uralte hl. Messe nach römischem Ritus setzt den Willen zur Anpassung voraus. Somit ist sie für einen Neuling vielleicht schwer zu verstehen, aber immer mystisch und meditativ. Was Sie behaupten, habe ich noch nie gehört. Schon, daß man nicht alles verstand, aber sogar Nichtkatholiken sagen mir immer: „ICh weiss aber ganz gut, dass der Gottesdienst keine reine Katechese ist.“
Die Sprache ist für seriöse Gläubigen kein Problem: das gibt’s der Schott®.
Meine Erfahrung ist, daß Katholiken die gegen die alte Messe sind, oft mehr oder eines der katholischen Glaubenswahrheiten leugnen. Ein Geist der im Aufstand und Rebellion gegen die Wahrheit befindet, findet die alte Römische Liturgie natürlich nicht ansprechend, da sie nicht seinen Vorstellungen entspricht. Aber Gottesdienst ist gemeinsamer Kult, nicht Geschmackssache oder Persönliche Kreation. Gegeben, nicht gebend.
Redaktion benachrichtigen
#26   Benedikt   11:15:07 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ Protestant
Aber wie gesagt-es ist Geschmackssache,
Genau, deshalb verändert auch jeder die Messe nach seinem Geschmack. So sollte es aber nicht sein.
Redaktion benachrichtigen
#25   Pünktchen   11:07:35 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Protestant
Ohne Ihren Aussagen widersprechen zu wollen, möchte ich doch die Frage stellen, wo haben Sie welcher lateinischen Messe und nach welchem Messordo (die Messen nach dem neuen Ordo werden mancherorts auch in Latein gelesen!) „beigewohnt“?
Redaktion benachrichtigen
#24   Protestant   11:01:00 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Warum der Aufstand???
Die sog. „Alte Messe“ mag ja mögen wer will, ich bin da ja sehr tolerant!Ich selbst habe einmal einer lateinischen Messe beigewohnt und fand das ganze absolut nicht ansprechend und habe für mich selbst eigentlich nur mitgenommen, dass ich nicht allzuviel verstanden habe! Ich ziehe einen klassischen deutschen Gottesdienst allemal vor-dies hat nichts mit meiner Konfession zu tun, da die meisten meiner römisch-katholischen Freunde und Bekannten diesem alten Ritus auch nichts abgewinnen können!Aber wie gesagt-es ist Geschmackssache, daher bitte auch von Ihrer Seite ein wenig mehr Toleranz denen gegenüber, die anders denken als Sie!
Redaktion benachrichtigen
#23   Benedikt   10:17:33 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@ gunsenum
habe ich nicht von den Piussen hier gelernt, dass die „Alte Messe“ nie verboten war? Wieso soll sie nue „erlaubt“ werden. Das ist doch sinnwidrig :)
Das ist das Mantra der FSSPX und anderer, dass aber auch durch stetes Wiederholen nicht sinnvoller wird. Natürlich ist der alte Ritus nicht verboten worden. Rechtlich gesehen gibt es nämlich keinen „alten Ritus“, sondern nur den Römischen Ritus. Und der Ritus von Rom im Jahre 1300 war der Römische Ritus, und im Jahre 1570 und 1954 und 1962 und eben auch 1969. Jedesmal, wenn eine neue Ausgabe des Messbuches erscheint wird diese Ausgabe zur Verwendung verpflichtend. Aber natürlich hat Johannes XXIII. nicht das Missale von 1954 „verboten“. Und Paul auch nicht das von 1965 oder 62. Diese Bücher sind durch die Neuauflage des Missale 1969 außer Gebrauch gekommen. Deshalb bedarf es bis heute einer besonderen Erlaubnis (Indult), um es zu benutzen.
Die vatikanische Lösung, die in den Meldungen genannt wird ist deshlab auch konsequent: Es wird weiterhin nicht gesagt, dass die ältere Form der Messordnung ein „alter Ritus“ ist, oder dass 1969 ein „neuer Ritus“ promulgiert wurde. Man schafft lediglich die außerordentliche Möglichkeit, die alte Messordnung zu benutzen. Da dies in der lateinischen Kirche mW ohne Beispiel ist, wird man erst sehen müssen, was das praktisch bedeutet.
Den Status eines Gerüchtes (wie die unzähligen anderen Meldungen zur Freigabe in den letzen Jahren) halte ich allerdings mittlerweile auch für überschritten.
Redaktion benachrichtigen
#22   Sozialkatholisch   07:23:21 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
Gottesfurcht
Wenn wir uns in einer Todsünde befinden sollten wir panische Angst vor Gott und seinem Gericht haben!!!
Wenn wir uns voll im Stand der Gnade befinden reicht normale Gottesfurcht die uns vor Sünde und Glaubensabfall von Gott schützt.
Für uns normalen Menschen die wir zwischen reiner Gemeinschaft mit Gott und vielen Sünden hin und herschwanken ist die Gottesfurcht ein sehr großer Schlüssel zur Weisheit und hilft uns sich auf die Ewigkeit vorzubereiten und die Sünde zu meiden.
Natürlich darf man nie dabei an Gottes unendlicher Barmherzigkeit zweifeln, aber ebenso darf man niemals Gottes Gerechtigkeit außer acht lassen.
Ich hoffe das die Freigabe der „Alten Messe“ kein Gerücht ist und das wenn es stimmt, Gott sie davor bewahrt ebenso frevelhaft verstümmelt zu werden wie oft der NOM. Ich denke das die „Alte Messe“ uns dabei hilft eine gesunde Gottesfurcht zu entwickeln und Gottes Liebe und Barmherzigkeit, besonders in den Sakramenten der Eucharistie und Buße, immer wieder neu zu entdecken.
Redaktion benachrichtigen
#21   Breze   23:33:39 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@ laikos
Vor Gott sollten wir alle panische Angst haben (Gottesfurcht)
Oh weh…
Gott ist Vater, hatten Sie vor Ihrem Vater auch panische Angst? Wenn ja, dann ist es sehr traurig…
Redaktion benachrichtigen
#20   Andreas   23:27:56 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Es geht noch besser:
Kardinal Tarcisio Bertone SDB, der neue Staatssekretär des Heiligen Vaters, hat vor kurzem darauf hingewiesen, dass die Vorstellung des Arius (256-336) auch heute noch stark verbreitet sei und für die Kirche eine große Herausforderung darstelle. Arius und seine Anhänger hatten die Gottheit Jesu geleugnet und in ihm einfach einen einzigartigen Menschen gesehen.
Gegenüber der chilenischen Tageszeitung „El Mercurio“ erklärte Kardinal Bertone, dass „eines der Hauptprobleme unserer Zeit die Diskussion um die Christologie ist“, da viele Christus nur für einen „großartigen Menschen“ hielten.
„Wenn die Göttlichkeit Christi in Zweifel gezogen wird, dann wird die Grundlage des Christentums in Zweifel gezogen“, stellte Kardinal Bertone fest, der anschließend näher auf die Lehre des Mönchs und späteren Bischofs Arius einging. Dieser habe die Debatte um das Jahr 318 damit begonnen, die Göttlichkeit des Wortes, des inkarnierten Logos, und damit die die göttliche Natur Jesu als zweite Person der Dreifaltigkeit zu leugnen.
Die Tendenz, Jesu seine Göttlichkeit abzusprechen, habe auch der Kinofilm „The Da Vinci Code“ zum Ausdruck gebracht. Trotz seiner „absolut beschämenden fiktiven Erfindungen“ habe er die diesbezügliche Diskussion neu entfacht, so Kardinal Bertone. „Aber wir sehen darüber hinaus, dass sogar in bestimmten theologischen Abhandlungen Zweifel an der Göttlichkeit und der Einzigkeit des Erlösungswerks Christi, des einzigen Heilands, aufgeworfen werden“, fuhr er fort.
„Dieser …
Redaktion benachrichtigen
#19   golfi   22:53:11 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Ach, Herr Gotthard
Wie war das noch, Hochmut kommt vor dem Stolz , oder zum Fall?
Redaktion benachrichtigen
#18   Gotthard   22:46:02 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
so ist es !
Vor Gott sollten wir alle panische Angst haben (Gottesfurcht)
herzlichen Glückwunsch!
Redaktion benachrichtigen
#17   Andreas   21:59:32 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Wie oft beten Sie den Rosenkranz?
Oder:
Warum ist der Rosenkranz nach VII rasend schnell aus dem Leben der Gläubigen verschwunden?
Ein aufgeklärter Mensch betet doch keinen Rosenkranz…
So ein Firlefanz.
Hat der Teufel aber gefickt eingeschädelt…
Redaktion benachrichtigen
#16   Gotthard   21:55:14 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
auf in den Kampf
Nebenbei: Rosenkranz…Fatima, La Salette und Lourdes haben ganz deutlich die Macht des Rosenkranzes geoffenbart!
stimmt, der liebe Gott ist ein Freund des Rosenkranzes …
Redaktion benachrichtigen
#15   Andreas   21:54:04 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Beten hat mir…
…schon solange nicht mehr so viel Spaß gemacht!
Warum sehen alle anderen nicht, daß da oben wirklich jemand ist, der einen hört und auch erhört?
Was schreibt denn der Corriere morgen?
Vafanculo,…la missa tridentina e ritorna…oder so…
Die Zeiten werden langsam interessant.
Redaktion benachrichtigen
#14   Athanasius   21:50:22 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Andreas: In der Tat, der Kampf würde sich nur fortsetzen und intensivieren!
Auf dem Corriere ist 50/50.
Interessant.
Wer kann da noch die Augen verschließen.
Als ich schaute, war es 51% pro-tridentinisch. 49 % dagegen. Das soll nicht wunder: Corriere ist zentrum-links. SPD’ler in Deutschland würden auch nicht pro-lateinische Messe abstimmen nach lebenslanger Indoktrination gegen „Rom“ und „die Papisten-Kapitalisten“.
Unser nigerianischer Aushilfspriester macht das. Er hat an Ostern schon aus dem alten Missale gelesen.
Nicht zufällig war Michael Davies 2001 völlig überrascht als zu einer tridentinischen hl. Messe der Christ-Königspriester in Nigerien eine Gläubigenmenge von Zehntausenden heranrückte. Man hat dort jetzt schon mehrere Messzentren, FSSPX und Indult. Übrigens sind die Afrikaner aus Franz.-Afrika Exz. Lefebvre auch nicht vergessen. Obwohl noch immer von den Modernisten aus Europa Angst davor gemacht wird.
Viele junge Priester warten darauf. Die jetzt 40-60 jährigen könnt Ihr vergessen.
Sicher. 800 Priester haben Instruktions-DVDs bei der FSSPX bestellt, nur aus Deutschland. Noch mehr im Ausland. Ich kenne übrigens auch bis 55-jährige die offen sind für die alte Messe. Und sehr alte auch, die immer noch unter dem Verbot von 1969 leiden, vor allem sehr alte Ordenspriester (OSB, O.Praem., OP, OFMCap.).
Rosenkranz.
Gaude Maria Virgo, cunctas haereses sola interemisti!
Redaktion benachrichtigen
#13   Andreas   21:35:54 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Halbzeit!
Auf dem Corriere ist 50/50.
Tendenz: Pro Missa Tridentina
Interessant.
Wer kann da noch die Augen verschließen.
Es wird spannend.
Wenn eine Freigabe kommt, fordere ich eine an Weihnachten.
Unser nigerianischer Aushilfspriester macht das. Er hat an Ostern schon aus dem alten Missale gelesen.
Auf jeden Fall isses erstmal wichtig, daß die MT freigegeben wird, ohne „Einschränkungen“ und sonstige Repressalien.
Viele junge Priester warten darauf. Die jetzt 40-60 jährigen könnt Ihr vergessen. Sie sind NOM-Kinder.
Wenn der Damm erstmal gebrochen ist, kommt der Rest von alleine.
Nur ruhig bleiben und beten, beten, beten…
„Um was immer Ihr meinen Vater im Himmel bitten werdet…“
Nebenbei: Rosenkranz…Fatima, La Salette und Lourdes haben ganz deutlich die Macht des Rosenkranzes geoffenbart!
Aber ich will nicht verschweigen, daß durch einen „Biritualismus“ auch der Kampf erst richtig beginnt.
Aber der dauert keine 40 Jahre mehr. Babylon geht zu Ende!!!
Redaktion benachrichtigen
#12   laikos   20:41:33 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Rosenkranz
Dann werden wir halt weiterhin jeden Tag den Rosenkranz für den Papst beten :-D Danke FSSPX, Opus Dei, Tradition allgemein das ihr mitgewirkt habt am erhalt der Lateinischen Messe :-]. Den heiligen Priester ist es quasi egal das ihn alle Haßen. Wenn man Priester ist und dann auch noch Traditionspriester dann haßen fast alle Menschen einen. Na und. Die tridentinische Messe ist Gott gewollt. Warum soll ein Priester Angst vor dem sterben haben, vor dem was Gott gewollt ist? Dann ist er halt Märtyrer und erspart sich das Purgatorium ;-) Vor Gott sollten wir alle panische Angst haben (Gottesfurcht) :-)
Redaktion benachrichtigen
#11   Aragorn   20:37:43 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
die Botschaft hör ich wohl
hier geht es allmählich zu wie in der „Frau mit Schmerz“ wo verkündet wird, Mette Marit oder sonst eine Adlige bekäme demächst Vierlinge oder Boris und Babs hätten sich wieder ganz doll lieb und würden in einem halben Jahr heiraten. Ich kann nur zur Vorsicht raten. Jubelt erst dann, wenn ihr das Dokument in den Händen haltet. All diese Gerüchte könnten eine Finte des Teufels sein der uns vom Beten und vom Opfern abhalten will. >:) Behaltet den bloß im Auge; der Schweinehund hat mehr Erfahrung als wir alle zusammen.
Redaktion benachrichtigen
#10   möchtegern-kathole   20:30:07 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
der fall den …
… ich kenne war in DE. Der las dann die meisten Teile deutsch und den Canon still und lateinisch … so ein kompromiss-kuddel-muddel …
deshalb bin ich nicht dafür, den Neuen Ritus irgendwann zu verbieten, sondern auslaufen zu lassen … nicht das selbe mit gleicher Münze heimzahlen
Redaktion benachrichtigen
#9   Athanasius   20:26:03 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Gudrun H.
Natürlich wurden schon Priester gemobbt und ermordert weil sie die alte Messe gelesen haben. Schon oft. Auch in Westeuropa. Z.B. in Irland en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Plunkett und England www.newadvent.org/cathen/02050c.htm schon.
Vivat liturgia martyrum romana!
Redaktion benachrichtigen
#8   möchtegern-kathole   20:20:41 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Gunsenum
ich kenne mindestens 1 Priester, der deswegen schon gemobbt wurde :-]
Redaktion benachrichtigen
#7   Gunsenum   20:17:30 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@möchtegern papperlapapp!
ach papperlapapp! Das ist doch wieder ein Piuslügenmärchen…gemobbt, weil man die alte messe liest.
Redaktion benachrichtigen
#6   Athanasius   20:16:10 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Murx
Offensichtlich fehlt Ihren Argumenten zur angeblichen Ungültigkeit der paulinischen Bischofsweihe (promulgiert 18.06.1968) die Überzeugungskraft oder die Überlegenheit zu den Argumenten Pro-validitáte. Ihre eigene Meinung zur angeblichen Ungültigkeit, erheben Sie zu Kirchenlehre und verbindliche Doktrin. Das ist unrealistisch.
Der allgemeine Indult steht offenbar bevor, ich stehe aber einer über-schnellen „Versöhnung“ der FSSPX mit „Rom“ kritisch gegenüber, solange die Assisi-Skandale und den falschen Ökumenismus nicht klar zurückgewiesen werden. Alles fordern was notwendig ist. Und die Signale der Kurie abwarten. Wird man wirklich wieder dem grossen Werk Ottavianis zurückfinden, oder simuliert man nur?
Pro Missa tridentina!
Redaktion benachrichtigen
#5   möchtegern-kathole   20:14:37 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
@Gunsenum
Sie haben recht, der Papst muss das nur nochmal klarstellen – das den Bischöfen in Erinnerung rufen, damit die das so anerkennen und keinen Druck auf die Priester ausüben, den NOM zu lesen.
Frage ist nur, ob nicht der Druck dann ein anderer wird? „Zelebrierst Du die alte Messe, dann kommst du in die kleinste Gemeinde“ oder wirst gemobbt …
Redaktion benachrichtigen
#4   Karl Murx   20:02:23 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Super! Dann ziehe ich mir auch meine alte Kutte an…
…und dann geht das los.
Wenn schon Presbyter und Episkopen Riten simulieren dürfen, warum dann nicht auch ich?
Leute, kommt zu mir, ich mache euch alle glücklich. Ich führe euch in den Himmel.
Kniet euch hin, ich segne euch!
Redaktion benachrichtigen
#3   Athanasius   19:59:42 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Noch eine Quelle
www.catholicnews.com/…ries/cns/0605776.htm
Und das zentrumpolitische linke Tageblatte Corriere della Sera hält eine Umfrage zur alten Lateinischen Messe ab:
www.corriere.it/…s/corriere/d_176.jsp („Wollen Sie eine Rückkehr der [alten] Messe auf Latein?“ – Wählet Sí, sag’ ja zur überlieferten hl. Messe Roms!)
Redaktion benachrichtigen
#2   Gunsenum   19:57:46 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Tschulligung, aber
habe ich nicht von den Piussen hier gelernt, dass die „Alte Messe“ nie verboten war? Wieso soll sie nue „erlaubt“ werden. Das ist doch sinnwidrig :)
Redaktion benachrichtigen
#1   AthanasiusII   19:55:46 | Mittwoch, 11. Oktober 2006
Weitere Quellen dafür:
www.cwnews.com/news/viewstory.cfm?recnum=47019
Reuters Nachrichten. in.today.reuters.com/…ews/newsArticle.aspx?type=worldNews…
Associated Press. news.yahoo.com/…n_re_eu/latin_mass_1 (Direkt aus dem Vatikan.)
Deutlich: dies ist mehr als ein Gerücht.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Allgemeines IndultDie Alte Messe in allen wichtigen Kirchen? Alte MesseBischöfliche Verhinderungspolitik? Bischöfe zu IndultmessenUnzureichende Mathematikkenntnisse? Alte MesseWie die traditionellen Gläubigen von den deutschen Bischöfen behandelt werden Alte MesseNie vom Leben der Kirche ausgeschlossen? Institut ‘Guter Hirte’Eine nützliche Arbeit Institut „Guter Hirte“Die Alte Messe wird „sicherlich im November“ freigegeben Primiz im Alten RitusEin Schritt hin zur Normalität FrankreichEine neue Ecclesia-Dei Gemeinschaft Alte MesseSein letzter Wille Institut St. Philipp NeriKein Ende im Streit um St. Afra PetrusbruderschaftDie Antwort auf den Modernismus Gymnasium der SJMStaatliche Schikanen Kritik am 2. VatikanumPredigt mit Majestätsbeleidigung Generalkapitel der SJMAuf 26 Priester kommen 22 Novizen und Studenten
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net