Dieses Mal ist die Sache ernst
In der Vergangenheit hat es immer wieder spektakuläre Meldungen zur Liberalisierung der Alten Messe gegeben – die anschließend von der Wirklichkeit dementiert wurden.

Dieser Satz steht nicht in irgendeiner mehr oder wenig gutinformierten Zeitung, sondern in einem Artikel, der gestern auf der Webseite der Italienischen Bischofskonferenz publiziert wurde.
Der Artikel stammt von ‘Sir’ – der Presseagentur der katholischen Wochenzeitungen Italiens – die von der italienischen Bischofskonferenz gefördert wird.
Der Text beruft sich auf „bedeutsame vatikanische Quellen“, welche die gestern morgen
publizierten Presseberichte „bestätigt“ hätten.Nach der Veröffentlichung des bevorstehenden Dokumentes sei es möglich, den Alten Ritus für jene Gläubigen zu zelebrieren, die es wünschen.
Der genaue Zeitpunkt der Veröffentlichung des Dokumentes sei von der genannten vatikanischen Quelle nicht bekanntgegeben worden.
Das Motu proprio werde das Indult „ersetzen“ – Anführungszeichen im Originaltext –, das Johannes Paul II. im Jahr 1984 promulgierte, „um dem Bitten der Gläubigen, die Nostalgie nach dem Alten Ritus haben“, entgegenzukommen.
Heute doppelte auch die italienische Tageszeitung ‘Avvenire’ nach, die von der Italienischen Bischofskonferenz herausgegeben wird.
Der Titel des Artikels: „Bald ein Dokument über die Messe von Pius V.“.
‘Avvenire’ bezieht sich auch auf ein Interview mit dem Sekretär der Gottesdienstkongregation, Erzbischof Albert Malcolm Ranjith Patabendige Don, das nächste Woche in der katholischen Monatszeitschrift ‘30Giorni’ veröffentlicht wird.
Darin erklärte der Erzbischof, daß die Alte Messe vom Meßbuch von Paul VI. nicht als „abgeschafft“ betrachtet werden könne.
Andrea Tornielli schreibt heute in der Mailänder Tageszeitung ‘Il Giornale’, daß Bittsteller für die Alte Messe unter dem alten Indult häufig mit Bischöfen konfrontiert gewesen seien, die zwar bereit waren, den Orthodoxen Kirchen zur Verfügung zu stellen, diese aber den Traditionalisten verweigerten.
Das bevorstehende Motu proprio werde den Bischöfen in Zukunft die Möglichkeit nehmen, eine Bitte um die Alte Messe zu verweigern.
Die Bischöfe hätten nur noch das Recht, die Zelebration der Alten Messe zu regeln, während diese direkt von den Priestern erbeten werden könne.
Damit werde das neue Dokument nichts anderes tun, als das Indult von Johannes Paul II. vollständig und effektiv umzusetzen.
Es stelle keine „traumatische Rückkehr zur Vergangenheit“ noch eine „Leugnung des Zweiten Vatikanischen Konzils“ dar.
Vielmehr werde das „volle Bürgerrecht“ einer Messe anerkannt, die nie abgeschafft worden sei und die in Zukunft als „universal“ und „außerordentlich“ definiert werde.
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Donnerstag, 19. Oktober 2006 15:56
Breze: @ ach…
…Perpetua…
Donnerstag, 19. Oktober 2006 01:52
Perpetua: Von Wojtyla zu Ratzinger oder: Vom Regen in die Traufe
an Criticus und alle, die „so gebildet“, aber noch nicht aufgewacht sind. Vor allem bitte nicht alles
nachplabbern, was auf irgendwelchen Hetzseiten verbreitet wird, sondern sich in die nächste theologische
Bibliothek begeben und lesen, lesen, lesen!
Von welchen Hetzseiten soll ich nachgeplabbert haben?
Wo gibt es noch eine theologische Bibliothek, die noch nicht vom freimaurerisch-antichristlich-judaisierten Vatikan zensiert worden wäre?
Wofür «Papst» Wojtyla sich zeitlebens eingesetzt hat, ist ja allbekannt: für die Aufweichung und Auflösung der Gegensätze zwischen allen falschen und der einen wahren Religion; für das Entstehen einer «multikulturellen» «Weltgesellschaft»; für das politische «Zusammenwachsen» EU-ropas und der «Einen Welt» des Antichristen; für die jüdisch-freimaurerischen «Menschenrechte» anstatt der Rechte Gottes und Jesu Christi; für den faulen und morschen «Frieden, wie die Welt ihn gibt» (Joh. 14, 27).
Steht von seinem Nachfolger, dem angeblich konservativ(er)en «Papst» Ratzinger, eine Kursänderung zu erhoffen? Ja, allerdings! Eine Wende hin zum (noch) Schlimmeren, eine beschleunigte Transformation der «Kirche des II. Vatikanums» in die antichristliche «Menschheitskirche»!
Von welchen Hetzseiten soll ich nachgeplabbert haben?
Wo gibt es noch eine theologische Bibliothek, die noch nicht vom freimaurerisch-antichristlich-judaisierten Vatikan zensiert worden wäre?
Wofür «Papst» Wojtyla sich zeitlebens eingesetzt hat, ist ja allbekannt: für die Aufweichung und Auflösung der Gegensätze zwischen allen falschen und der einen wahren Religion; für das Entstehen einer «multikulturellen» «Weltgesellschaft»; für das politische «Zusammenwachsen» EU-ropas und der «Einen Welt» des Antichristen; für die jüdisch-freimaurerischen «Menschenrechte» anstatt der Rechte Gottes und Jesu Christi; für den faulen und morschen «Frieden, wie die Welt ihn gibt» (Joh. 14, 27).
Steht von seinem Nachfolger, dem angeblich konservativ(er)en «Papst» Ratzinger, eine Kursänderung zu erhoffen? Ja, allerdings! Eine Wende hin zum (noch) Schlimmeren, eine beschleunigte Transformation der «Kirche des II. Vatikanums» in die antichristliche «Menschheitskirche»!
Samstag, 14. Oktober 2006 09:21
Adamah: Ausbildung nur für Priester?
Es wird mich sehr interessieren ob es für die MT Lernunterlagenfür Messdiener gibt.
Ein befreundeter Priester der ein Privat Indult hat die MT zu feiern wird mich einweisen aber ich möchte schon vorher etwas mehr wissen als was im alten Schott steht. Leider können wir bis jetzt die MT nur Üben und nicht feiern.
Persönlich ist er Pessimistisch: „die Deutschen Bischöfe werden schon Weg finden die MT zu verhindern“
Ora pro MT!
Ein befreundeter Priester der ein Privat Indult hat die MT zu feiern wird mich einweisen aber ich möchte schon vorher etwas mehr wissen als was im alten Schott steht. Leider können wir bis jetzt die MT nur Üben und nicht feiern.
Persönlich ist er Pessimistisch: „die Deutschen Bischöfe werden schon Weg finden die MT zu verhindern“
Ora pro MT!
Freitag, 13. Oktober 2006 19:03
Benedikt: @ stimme der vernunft
Zwei Kerzen werden sich doch wohl noch auftreiben lassen.
Dann werden halt ausschliesslich stille Messen gelesen, damit man nicht wegen Kerzenmangels gar noch ungültige Messen liest.
Übersteigerter Ritualismus könnte konsequent zuende gedacht tatsächlich zu einem solchen Ziel führen. Dennoch finde ich die Sache mit den Kerzen ganz schön. Ich habe mich als Kind immer gefreut, wenn ich Kirchenraumschmuck im Wechsel der Jahreszeiten wiedererkannt habe („Aha, jetzt ist wieder die Zeit, in der das Kreuz verhüllt wird“ etc.).
Dann werden halt ausschliesslich stille Messen gelesen, damit man nicht wegen Kerzenmangels gar noch ungültige Messen liest.
Übersteigerter Ritualismus könnte konsequent zuende gedacht tatsächlich zu einem solchen Ziel führen. Dennoch finde ich die Sache mit den Kerzen ganz schön. Ich habe mich als Kind immer gefreut, wenn ich Kirchenraumschmuck im Wechsel der Jahreszeiten wiedererkannt habe („Aha, jetzt ist wieder die Zeit, in der das Kreuz verhüllt wird“ etc.).
Freitag, 13. Oktober 2006 15:29
Criticus: @Athanasius
So habe ich das nicht unbedingt gemeint. man kann über das Problem der Sedisvakanz durchaus diskutieren.
Es gibt dazu Stellungnahmen nahmhafter Theologen in beide Richtungen. Leider sind die lehramtlichen Aussagen
zu diesem Punkt sehr schwach und allesamt nicht schlagend. So gibt es durchaus Indizien, daß der Papst
nicht Papst ist (trifft auf den letzten in erhöhtem Maße zu). Demgegenüber gibt es durchaus Argumente
für die Gegenposition, welche mir augenblicklich gewichtiger erscheinen.
Festzustellen bleibt, daß die Theorie des Sedisvakantismus eine theologische Meinung ist. In jedem Fall darf man nicht intuitiv, sondern sachlich und quellenbezogen diskutieren. Vielfach werden jedoch in solchen Kreisen die wüstesten Theorien verbreitet, die nicht zu halten sind.
Insgesamt ist die Frage jedoch nicht relevant für unser Seelenheil und lediglich akademisch interessant. Denn wie man alles auch beurteilen mag, wenn der Papst irrt, darf man ihm nicht folgen. In der praktischen Auswirkung ist die Frage also ohnehin geklärt. Warum man dann ein so ideologisches Aufheben macht, ist mir schleierhaft. Man kann die Beurteilung dieser Phase in der Kirchengeschicht durchaus den Päpsten der Zukunft überlassen.
Festzustellen bleibt, daß die Theorie des Sedisvakantismus eine theologische Meinung ist. In jedem Fall darf man nicht intuitiv, sondern sachlich und quellenbezogen diskutieren. Vielfach werden jedoch in solchen Kreisen die wüstesten Theorien verbreitet, die nicht zu halten sind.
Insgesamt ist die Frage jedoch nicht relevant für unser Seelenheil und lediglich akademisch interessant. Denn wie man alles auch beurteilen mag, wenn der Papst irrt, darf man ihm nicht folgen. In der praktischen Auswirkung ist die Frage also ohnehin geklärt. Warum man dann ein so ideologisches Aufheben macht, ist mir schleierhaft. Man kann die Beurteilung dieser Phase in der Kirchengeschicht durchaus den Päpsten der Zukunft überlassen.
Freitag, 13. Oktober 2006 15:12
Breze: @ Perpetua
Ich finde Ihre Ausführungen sehr amüsant, bitte erklären Sie mir das mit dem Wappen und dem Messgewand Papst Benedikt’s genauer…
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