In Norditalien wurde ein Geistlicher verhaftet, dessen Hilfswerk für Obdachlose offenbar noch in einem anderen Sinn tätig war.
(kreuz.net, Forlì) Die Polizei hat in der italienischen Stadt Cesenatico den Priester, Hw. Giuseppe Giacomoni
(81), verhaftet.
Das berichtete die italienische Presse am Mittwoch.
Die Anschuldigungen gegen den Priester
sind schwerwiegend.
Hw. Giacomoni ist der Gründer, Leiter und Präsident eines Hilfswerkes, das in Cesenatico
eine Unterkunft für Bedürftige mit dem Namen ‘Arcobaleno’ – Regenbogen – führt.
Cesenatico ist eine
norditalienische Küstenstadt an der Adria, 20 km nördlich von Rimini.
Das Hilfswerk ist regulär beim
Gerichtshof für Minderjährige in Bologna akkreditiert.
Es ist in verschiedenen Privatwohnungen des
Priesters in Cesenatico untergebracht. In ihnen beherbergte der Geistliche – mit angeblich humanitären
Zielen – bedürftige Personen aus Italien und dem Ausland, auch Minderjährige, sowie bedürftige Frauen
und Personen unter Hausarrest.
Neben seinen Tätigkeiten im Heim war Hw. Giacomoni als Aushilfspriester
in der Pfarrei Ruffio, in der Nähe von Cesenatico tätig.
Die Untersuchungen der Polizei haben ergeben,
daß der Priester minderjährige Hausbewohner – vor allem Ausländer – sexuell mißbraucht hat.
Gefügig
machte er sie mit der Drohung, ihnen keine Aufenthaltsbewilligung in Italien zu verschaffen.
Außerdem
soll der Geistliche auch Geld für die Vermittlung sexueller Treffen mit Minderjährigen angenommen haben.
Diese fanden in seiner Privatwohnung oder in den Räumlichkeiten seines Instituts statt.
Die Preise beliefen
sich angeblich auf 100 bis 200 Euro.
Erste Hinweise erhielt die Polizei nicht von den Betroffenen selber,
sondern von Gerüchten.
Zusammen mit dem Priester wurde auch der 62jähriger Besitzer eines bekannten
Restaurants in der Gegend festgenommen. Die Polizei scheint handfeste Beweise zu besitzen, daß der Priester
ihm einen 16jährigen „verkauft“ hat, dessen offizieller Rechtsvertreter Hw. Giacomoni war.
Ein dritter
Verhafteter ist ein 25jähriger Rumäne, der dem Priester bei seinem finsteren Treiben geholfen haben
soll.
Die Untersuchungen der Polizei begannen bereits im Oktober 2005 und wurden im August abgeschlossen.
Dabei stellte sich heraus, daß im Institut auch fünf junge Erwachsene – darunter eine Frau – zur Prostitution
gezwungen wurden.
Offenbar wendete sich Hw. Giacomoni auch gerne an die Polizei, um unkorrektes Verhalten
seiner Hausbewohner anzuzeigen.
Jetzt wird befürchtet, daß das ein Mittel des Priesters war, um jene
zu eliminieren, die sich von ihm nicht einschüchtern ließen.
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19 Lesermeinungen
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@ tau Hui hui hui… Noch einen: Der Papst stirbt und kommt an die Himmelstür. Petrus begrüßt ihn und
fragt nach seinem Namen. „Ich bin der Papst!“ „Papst, Papst“ , murmelt Petrus. „Tut mir leid, ich habe
niemanden mit diesem Namen in meinem Buch.“ „Aber… ich bin der Stellvertreter Gottes auf Erden!“ „Gott
hat einen Stellvertreter auf Erden?“ sagt Petrus verblüfft. „Komisch, hat er mir gar nichts von gesagt…“
Der Papst läuft krebsrot an. „Ich bin das Oberhaupt der Katholischen Kirche!“ „Katholische Kirche…
nie gehört“ , sagt Petrus. „Aber warte mal nen Moment, ich frag den Chef.“ Er geht nach hinten in den
Himmel und sagt zu Gott: „Du, da ist einer, der sagt, er sei dein Stellvertreter auf Erden. Er heißt
Papst. Sagt dir das was?“ „Nee“ , sagt Gott. „Kenn ich nicht. Weiß ich nichts von. Aber warte mal, ich
frag Jesus. Jeeesus!“ Jesus kommt angerannt. „Ja, Vater, was gibts?“ Gott und Petrus erklären ihm die
Situation. „Moment“ , sagt Jesus, „ich guck mir den mal an. Bin gleich zurück.“ Zehn Minuten später
ist er wieder da, Tränen lachend. „Ich fass es nicht“ , japst er. „Erinnert ihr euch an den kleinen Fischerverein,
den ich vor 2000 Jahren gegründet habe? Den gibt’s immer noch!“
Zwei kath. Priester sind gute Freunde. Kommt der eine kopfschüttelnd von der Spendung der Krankensalbung
zurück und sagt: „Stell Dir vor, was mir gerade passiert ist. Komm ich zu ‘ ‘ner älteren Dame, will
gerade anfangen, da sagt die doch auf den Bauch deutend: ‘Herr Pfarrer, hier tuts weh.’ „ Da meint der
Freund: „Hast Du ein Glück! Stell Dir vor, sie hätte Hämorriden gehabt.“
#16 Protestant 00:22:15 | Samstag, 14. Oktober 2006
@laikos.hass.de Hass gehört ja inzwischen zu Ihren Markenzeichen,mein lieber laikos! Aber das Sie das
Problem der Kinderschändung auf V2 zurückführen,ist Blasphemie, eine Unverschämtheit sondergleichen!Da
könnten Sie doch direkt sagen, jeder oder jede Person,die vergewaltigt wird,ist selbst schulD!Einfach
ekelhaft! Das den Priestern durch den Zwangszölibat jedwede sexuelle Orientierungsmöglich gestohlen
wird, interressiert Sie nicht! Der Status Quo uss erhalten bleiben,koste es.was es wolle!So ignorant können
doch selbst Sie nicht sein?!Wer sein Leben nur durch die Unterdrückung seiner von Gott gegebenen sexuellen
Triebe gestalten kann, ist eine arme Sau-entschuldigen Sie den Begriff,aber es stimmt! Der Zölibat ist
eine Menschenrechtsverletzung! Lassen Sie doch endlich die Priester heiraten und unterlassen Sie Ihre
gotteslästerlichen Ausführungen, das der Zölibat auf Jesus Christus zurückgeht!Nichts stimmt!Ich freue
mich auf Ihre Antwort!
@ Dr. Otterbeck and all hmmmm… es wird echt langsam verwirrend… Apropos, le monsieur Frossard, ich
habe mehrere Bücher von ihm gelesen, u.a. „Fürchtet Euch nicht“ und „Gott existiert, ich bin ihm begegnet“.
Letzteres würde ich einigen hier sehr wärmstens empfehlen, sozusagen als Erholung vom Anton Schmid Verlag…
#13 Dr. Otterbeck 14:39:34 | Freitag, 13. Oktober 2006
Was sind denn, bitteschön, „abgefallene Modernisten“? Vom Modernismus abgefallene Modernisten?? Also
jemand wie Henri Bergson (+ 1941) oder Andre Frossard??
Vatikanum und Perversion Das in Italien viele Kleriker auch als Zuhälter tätig sind und sich in sich
gerne mit Korruption einlassen ist sowieso klar. Das ist ja nicht das erste mal. Der Grund für solche
Dinge ist ganz einfach: Man ist Maurer, Tischler, Dachdecker. Aus irgend einem Grund hat man keine Lust
mehr in diesem Bereich zu arbeiten. Deshalb schleimt man sich halt bei Priestern/Politikern/Generalvikaren/…
ein um seinen Beruf zu wechseln. Danach ist man Ausgebildeter Kleriker. Mit Berufung von Gott hat das
alles nichts mehr zu tun. Dann hat man noch zusätzlich Sexuell gedemütigt worden als Kind bzw. Erwachsener.
Weil man mit Sexualität nicht umgehen kann erweist sich die Flucht in den Priesterberuf als besonders
praktisch, da sie keine Frau haben dürfen. Als ausgleich kann man dann Kinderschänden gehen um seine
nicht aufgearbeiteten Psychischen Probleme zu bewältigen. Zurück geht das meiste davon wieder auf das
2. Vatikanische Konzil. Gratulation liebe abgefallene Modernisten
maureen macht Werbung für: „ die homos, die günen, die liberalen und überhaupt für alles was nicht
katholisch ist!“ Näheres s. maureen: 18. AUG. 21:10 Uhr!
#5 Athanasius 12:55:17 | Freitag, 13. Oktober 2006
Dieser Mann gehört aus der Priesterschaft der Römisch-Katholischen Kirche hinausgeworfen zu werden und
daraufhin für sein ganzes Leben hinter Gittern. Raus mit solchern Riesenverbrechern! Der Neo-Modernismus
hat auch den moralischen Relativismus der Situationsethik gefördert – für viele Verbrecher dient sowas
als Haupt-„Verteidigung“. Jetzt sehen wir immer mehr die Früchte von jener Häresie der SItuationsethik.