‘Priesternetzwerk’
Notwehrmaßnahmen von Priestern in Deutschland
Priestern, die für ihre Glaubenstreue unter Druck gesetzt werden, soll juristische und kirchenrechtliche Hilfe angeboten werden.
(kreuz.net, Hofheim) Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ spricht sich für die Gründung einer „Notwehr- gemeinschaft für Priester“ aus.

Das ‘Netzwerk’ ist eine Sammlungsbewegung glaubenstreuer Priester im deutschsprachigen Raum. Es wurde 2001 in Frankfurt am Main gegründet. Nach eigenen Angaben gehören ihm ungefähr 300 Geistliche an.

Priester, die sich in Pastoral und Liturgie an den Vorgaben des Lehramts orientierten, würden zunehmend unter Druck geraten – stellte das ‘Netzwerk’ bei der diesjährigen Bundesversammlung in Hofheim bei Frankfurt am 11. und 12. Oktober fest.

Der Priestermangel sorge zusätzlich für eine Verschärfung der Situation.

Da die Rückendeckung durch die Ordinariate oftmals unzureichend sei, plant das Priesternetzwerk eine Anlaufstelle, die juristische und kanonistische Hilfestellung und Beratung anbiete.

Außerdem wolle man das Thema „Mobbing“ in den Pfarrgemeinden genauer analysieren und Methoden zur Gegenwehr für Priester entwickeln.

Bei der Bundesversammlung, an der 30 Geistliche aus 14 deutschsprachigen Diözesen teilnahmen, wurde zudem eine engere Kooperation mit dem ‘Linzer Priesterkreis’ vereinbart.

Insbesondere die „Aigener Sommerakademie“, bei der namhafte Theologen wie der jüngst verstorbene Leo Kardinal Scheffczyk oder auch der damalige Joseph Kardinal Ratzinger referierten, soll in Zukunft vom ‘Priesternetzwerk’ und dem ‘Linzer Priesterkreis’ gemeinsam veranstaltet werden.

In einem Schlußcommunique verweist das ‘Priesternetzwerk’ auf zunehmende Hindernisse bei der würdigen Vorbereitung und Spendung der Sakramente.

Dies betreffe insbesondere die Erstkommunion und Firmung, aber auch das Bußsakrament.

Ein fahrlässiger Umgang mit dem Sakrament der Eucharistie habe vielerorts zu einem katastrophalen Verlust von Ehrfurcht und Glauben an die Realpräsenz geführt.

Wer sich als Priester an die Lehre der Kirche über die Zulassung zum Kommunionempfang halte, stoße in den Pfarreien nicht selten auf Unverständnis.

In diesem Zusammenhang kritisiert das ‘Priesternetzwerk’ auch die Kommunionspendung an den protestantischen Gründer von Taizé, Frere Roger Schütz, während des Requiems für Papst Johannes Paul II. am Petersplatz.
      
39 Lesermeinungen
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#39   Perpetua   02:11:46 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Bitte betet um wahre Priester! Ein Geheimtip „Die Verschwörung gegen die Kirche“ von Maurice Pinay
Satan mit seinem Anhang jagt förmlich mit teuflischer List und Tücke und unbändigem Haß die Priesterseelen. Fällt ein Priester, so fällt die ganze Gemeinde. Kürzlich sagte ein Prediger: „Heute braucht ein Priester 1000 Beter um überhaupt noch existieren zu können.“ Leider hat diesen Hilferuf niemand verstanden. Kurze Zeit später begann eine Tragödie! Ein Sprichwort sagt: „Das Volk bekommt die Priester, die es verdient!“ Das Gebet für die Priester ist heiligste Pflicht für jeden Christen.
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#38   Athanasius   13:32:21 | Samstag, 14. Oktober 2006
Sicherlich wahr…
…erstes Problem ist aber Handkommunion. Wenn sich die Priester des Priesternetwerkes erstmal weigern würden diese sakrilegische Praxis, die nichts anderes als eine protestantische Gepflogenheit zur Zerstörung des Glaubens an der Realis Praesentia ist, durchzuführen, würde sich die Lage schnell verbessern. Man kann noch so fromm reden, mit der Fortsetzung der Handkommunion (d.h. im Normalzustand ohne Verfolgung und Isolation) im Gottesdienst wo Kleriker anwesend sind, die vom Konzil von Trient (Sessio XIII, Caput VIII history.hanover.edu/…exts/trent/ct13.html) und vom (6. Ökumenischen) Dritten Konzil von Konstantinopel (Canon LVIII www.ccel.org/…-14/Npnf2-14-136.htm), verdammt und verurteilt wurde, wird sich nichts zum guten ändern. Alle Schäden, vor denen auch schon der unter Druck gesetzte Papst Paul VI. in ‘Memoriále Domini’ warnte (er gab selber nie die Handkommunion, nicht einmal geweihten Klerikern, was an sich nicht verboten wäre), sind aufgetreten und die Auswirkungen der Handkommunion haben in Holland, Deutschland, Belgien, Frankreich, Irland, Grossbrittannien, Italien, Spanien und den USA den eucharistischen Glauben und die ganze Idee der Gottesfurcht und -Liebe, vernichtet. Möge das ‘Priesternetzwerk’ dá mal dran denken und ein Verbot ökumenischer Konzile auch implementieren. Kardinal Lehmann steht nicht über dem Konzil von Trient oder Konstantinopel!
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#37   Schüttel   08:44:15 | Samstag, 14. Oktober 2006
Könnte Johannes Paul I.
die „klar erkennbare Trendwende“ mal näher umschreiben? Sicher wird es leichter sein, die alte Messe zu zelebrieren, aber das ist Anliegen einer Minderheit. Der Terror der Laienideologien, der wie saurer Regen alle verbliebene katholische Glaubenssubstanz zersetzt, wird von den Ordinariaten gefördert. Priester, die dagegen wirken, werden „im Regen stehen gelassen“. Ob da ein „Netzwerk“ mehr als kurzfristigen Trost spenden kann, sei dahingestellt. Es müsste sich das „Netzwerk“ mit Laien zusammentun, um eines Tages Bischöfe und Ordinariate erreichen zu können.
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#36   Breze   01:06:09 | Samstag, 14. Oktober 2006
@ tau
…auch schön…
so, noch einer vor dem Schlafengehen
Der Papst geht zum ersten mal mit seiner Kurie in die Sauna. Er ist ganz begeistert. Nach dem Schwitzen wendet er sich an Kardinal Ratzinger:
„Das ist ja so entspannend hier. Diese Sauna gefällt mir, das sollten wir öfter machen. Lasst uns morgen wieder in die Sauna gehen.“
Kardinal Ratzinger wird hochrot: „Das geht nicht Hochwürden!“
„Warum denn nicht?“
„Morgen ist hier gemischte Sauna.“
„Ach die paar Protestanten stören mich nicht.“
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#35   tau †   01:03:19 | Samstag, 14. Oktober 2006
@ Breze: Ich selbst
muss Sonne sein,
ich muss mit meinen Strahlen
das farbenlose Meer
der ganzen Gottheit malen.
Angelus Silesius
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#34   Breze   01:02:01 | Samstag, 14. Oktober 2006
@ tau
sehr schön, das ist so wahr…
Noch einer:
Eine Delegation eines nicht näher genannten österreichischen Bundeslandes und eine aus Ostfriesland überreichen dem Papst in Rom eine Torte.
Sie gratulieren dem Heiligen Vater zum Namenstag. Darauf der Papst verdutzt: „Ich danke Euch, aber heute ist weder Johannes noch Paul!“
„Ja, das stimmt, aber heute ist der II.“, verkünden die Delegationsmitglieder mit strahlenden Augen
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#33   tau †   01:00:59 | Samstag, 14. Oktober 2006
@ Breze: Die heitere
Gemütsruhe
ist
der Seelenzustand
desjenigen,
der
ein für allemal
sämtliche Dinge
in
Gottes Hände
gelegt hat.
Nicolás Gómez Dávila, Auf verlorenem Posten, S. 202
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#32   Breze   00:52:37 | Samstag, 14. Oktober 2006
@ tau
der ist auch gut…
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#31   tau †   00:48:23 | Samstag, 14. Oktober 2006
Ein Benediktiner, ein Dominikaner,
ein Franziskaner und ein Jesuit beteten zusammen, als plötzlich die Lichter erloschen. Der Benediktiner wollte mit dem Gebet fortfahren, denn er kannte es auswendig. Der Dominikaner regte ein Streitgespräch über „Licht und Dunkel in der Bibel“ an. Der Franziskaner kniete nieder und schlug vor, daß alle dem Herrn für das Licht danken sollten, das ihnen so sehr fehlte. In diesem Augenblick wurde es wieder hell. Der Jesuit hatte die Sicherung ausgewechselt.
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#30   Johannes Paul I.   23:53:35 | Freitag, 13. Oktober 2006
Wichtige Anfrage
Eine Frage stellt sich jedoch: wenn das Priesternetzwerk wirklich eine Anlaufstelle für juristische und kanonistische Hilfestellungen und Beratungen anbieten möchte, wer wird dies namens dieser inoffiziellen Bewegung durchführen? Wenn es der auf den Seiten des Netzwerkes massiv verlinkte Ex-Subregens Dr. Rothe www.priesternetzwerk.net/…he_abhandlungen.html
als rechtskräftig www.kreuz.net/bookentry.657.html in homosexuellem Bezug gestandener und durch nachweisliche Druckausübung unglaubwürdig gewordener Kanonist sein sollte, dann könnte man jetzt schon „Gute Nacht, Priesternetzwerk!“ sagen. Im übrigen stellt sich die Frage, wer hier wirklich verfolgt wird. Daß früher vor allem jene, die Sympathien für die überlieferte Liturgie hatten bzw. diese wirklich zelebrierten, verfolgt wurden, okay. Aber alles andere erscheint nicht besonders glaubhaft
angesichts einer klar erkennbaren Trendwende. o.O
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#29   Protestant   23:35:26 | Freitag, 13. Oktober 2006
@benedikt
Wenn Sie meine Beiträge in der angemessenen Aufmerksamkeit gelesen hätten, wüsstenSie, dass ich die röm.-kath. Kirche keinesfalls in Bausch und Bogen (nett formuliert) ablehne!!! Da meine Frau röm.-kath. ist,genauso wie mein Vater und meine Kinder könnte ich dies gar nicht!Aber wenn Sie meiner Frau oder meinem Vater mit Gehorsam dem Papst oder Bischof gegenüber ankommen, dann werden ihnen diese mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen. Wir sind Gott gehorsam und unserem Gewissen-aber nicht irgendwelchen Personen, die zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort verweilen!
Ich besuche ebenfalls ab und zu die heilige Messe und kommuniziere auch(Für Sie ein Greuel-kann ich aber gut mit leben). Mit dem kath. Pfarrer und Diakon versteh ich mich bestens!Aber für Sie ist das ja alles abenteuerlich und häretisch!Kümmern Sie sich um Ihre eigenen Probleme und lassen Sie andere Leute einfach in Ruhe ihren Glauben leben!Das habe ich Ihnen schon einmal gesagt!
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#28   Breze   22:37:23 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ tau
hat sich ja heute Abend beim Budweiser bekehrt, der pater Dingsbums freut sich und Frere Roger hat auch die Kommunion zurückgegeben.
Na dann, ist ja alles im Butter…
Oh Mann, sind die Menschen kleinlich…
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#27   Benedikt   22:36:03 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ Protestant
Selbstverständlich ist mit allen Mitteln zu versuchen, Protestanten den Kommunionempfang nicht zu ermöglichen
Warum wollen Sie das überhaupt? Offenbar lehnen Sie die r.-k. doch in Bausch und Bogen ab. Glauben Sie an die fortdauernde reale Präsenz Christi in der Eucharistie?
wahrscheinlich sind diese Leute sogar allen Ernstes der Meinung, Frere Roger würde der ewigen Verdammnis anheimfallen, da er offensichtlich immer noch evangelisch war
So offensichtlich ist das nicht. Warum sollte ein Protestant ein kath. Requiem wünschen?
Diese Priester setzen sich in ihrer Arroganz über Jesus Christus.
Das behaupten Sie. Eine generelle Gültigkeit können Sie nicht beweisen und somit nicht in Anspruch nehmen. Es gibt kein Recht darauf, ein r.-k. Sakrament zu empfangen, ohne Gläubiger der r.-k. Kirche zu sein. Jede Kirche kann das autonom für sich entscheiden. Das ist eine innenrechtliche Frage, in der jede Institution autonom ist. Was jedem Verein zugestanden wird, kann auch eine Kirche in Anspruch nehmen.
Aber jeder soll halt nach seiner eigenen Facon selig werden!
Das ist doch genau Ihre Meinung.
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#26   tau †   22:34:48 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ sympatischer Protestant: der Papst
hat sich ja heute Abend beim Budweiser bekehrt, der pater Dingsbums freut sich und Frere Roger hat auch die Kommunion zurückgegeben.
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#25   Gotthard   22:32:22 | Freitag, 13. Oktober 2006
@möchtegern-kathole
Diese Art der Frömmigkeit kann ich in der Tat nicht nachvollziehen …
welchen „Gewinn“ sollte das tägliche Gebet des Rosenkranzes für einen Priester haben?
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#24   Protestant   22:28:15 | Freitag, 13. Oktober 2006
Hartherzig ist in!
Klar doch, Globalisierung,eiskalter Kapitalismus und die Ellenbogengesellschaft haben jetzt auch vor manchen Priestern keinen Halt mehr gemacht!Selbstverständlich ist mit allen Mitteln zu versuchen, Protestanten den Kommunionempfang nicht zu ermöglichen, wahrscheinlich sind diese Leute sogar allen Ernstes der Meinung, Frere Roger würde der ewigen Verdammnis anheimfallen, da er offensichtlich immer noch evangelisch war- und -Ei der Daus,so eine Frechheit, doch tatsächlich die Kommunion empfangen hat- und das noch aus der Hand des Papstes!Ei-wäre es da nicht an der Zeit zu prüfen, ob der Papst für diesen Frevel nicht selbst exkommuniziert werden muss?!Na dann Mahlzeit oder wie man bei uns sagt „Nacht Mattes!“
Diese Priester setzen sich in ihrer Arroganz über Jesus Christus. Diese Priester sind hartherzig und haben sicherlich noch nicht allzuviel von Gnade gehört!Ich bete zum lieben Gott, dass mir von diesen „Seelsorgern“ nie wirklich einer die Seele versorgen muss!
Aber jeder soll halt nach seiner eigenen Facon selig werden!
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#23   möchtegern-kathole   21:26:16 | Freitag, 13. Oktober 2006
genau das könnte Gotthard’s Problem …
… sein, er weis nicht, was marianisch ist :-]
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#22   Breze   19:10:44 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ laikos
ist Ihnen noch nicht aufgefallen, dass in jedem Ihrer postings mindestens einmal das Wort „Hassen“ vorkommt? Das sollte Ihnen zu denken geben, entweder sind Sie so ein armer, einsamer Tropf, der sich von der ganzen Welt abgelehnt und gehasst fühlt, oder, was eigentlich noch trauriger wäre, dass die eigentliche Botschaft des Christentums an Ihnen vollkommen vorbeigegangen ist?
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#21   Hacki   18:38:36 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Gotthard
…ein Priester, der sich ganz der Gottesmutter geweiht hat, und diese Weihe auch täglich lebt. (Echte heitere Demut, grenzenloses Gottvertrauen …Rosenkranz…alles was halt so nach dem Konzil lächerlichgemacht wurde.)
Marienweihe nach dem genannten hl.Ludwig Grignon.
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#20   Gotthard   18:14:14 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Hacki
die sich bei einem marianischen Priester
Was bitte soll ein „marianischer Priester“ sein? Mir ist nur das durch Jesus Christus eingesetzte Priestertum bekannt …
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#19   Hacki   18:06:16 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Dr.Otterbeck
es klingt ja fast als ob Sie ausgerastet wären.
Typischer Theologenhochmut.
Da kann ich nur noch sagen: „Ich preise Dich Vater, daß Du dies den Weisen und Klugen verborgen, den kleinen aber offenbart…“
Der Glauben der kleinen Leute, die sich bei einem marianischen Priester (der von seinem Ordinariat gern gemobbt wird) geborgen wissen gibt mehr Frieden.
Apropos französische Landstriche:
Der hl Ludwig Maria Grignon v. Monfort hat ganz wunderbare Gedanken zu Papier gebracht. Heute ganz immer noch ganz aktuell!
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#18   Rodolfo Panetta   17:44:58 | Freitag, 13. Oktober 2006
Mobbing ist Alltag
In sehr vielen Diözesen in Deutschland werden fromme Priester von einer machtbewußten Laien-Mafia gemobbt. Es wird Zeit, daß sich die betroffenen Priester zusammenschließen und wehren.
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#17   ExBochumer †   17:39:21 | Freitag, 13. Oktober 2006
@ konrad
Wenn schon, dann hatte frere roger eine Ansicht zur katholischen kirche.
Er „hatte“. Er kann nicht mehr befragt werden. Vielleicht ist er im Geiste katholisch geworden oder auch nicht. Vielleicht hat er auch nur geheuchelt, um die pilgernden Massen zu seinem „Wallfahrtsort“ Taize zu locken.
Man weiß es nicht.
Gottlob vielleicht nicht.
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#16   Konrad   17:31:06 | Freitag, 13. Oktober 2006
Die Kommunionspendung an Frère Roger am 8. April 2005
sollten die Netzwerker klugerweise nicht weiter thematisieren, allenfalls, dass es keine Mund-, sondern eine Handkommunion war (oder wie war es?). Bei dem Prior von Taizé weiss man (wie bei Klaus Berger, dem Heidelberger Exegeten und Publizisten) nicht genau, ob er nun katholisch oder evangelisch ist. Aber wenn er den wahren Glauben an die Eucharistie hat, warum soll er nicht teilnehmen?
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#15   Schüttel   17:15:19 | Freitag, 13. Oktober 2006
Rückendeckung für glaubenstreue Priester
ist bei den Ordinariaten nicht nur „unzureichend“, sondern vielfach überhaupt nicht vorhanden. Beschwerde führende Laienaktivisten und Hobbyliturgen werden eher Gehör finden als ein sich auf „Redemptionis Sacramentum“ berufender Priester. Leider hat es keine einzige Äusserung des Papstes auf seiner Bayern-Tour gegeben, die hier eine Stütze für derart gemobbte Priester hätten sein können. Damit werden aber glaubenstreue Priester, die an einer ordentlichen Liturgie festhalten wollen, zunehmend in die FSSPX-Richtung oder noch weiter weg gedrängt. Kirchenrechtlich kann allenfalls eine Zwangsversetzung verhindert werden.
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#14   ExBochumer †   16:49:34 | Freitag, 13. Oktober 2006
Die Kommunionspendung an den
Bruder Roger bleibt immer noch ein wohlgehütetes Geheimnis.
Vielleicht wird Frere Roger mal als Präzedenzfall herhalten müssen, damit auch die protestantischen Christen die Hl. Kommunion empfangen?
Ich halte nichts von Gleichmacherei. Die Protestanten um den Häretiker Luther wollen doch heute nur noch eines bewirken: GLEICHMACHEREI.
Warum eigentlich noch die Reformation? Was wollen die Lutheraner, die Protestanten etc. ???
Die haben sich von der wahren Kirche entfernt und wollen jetzt die „volle Gemeinschaft“ mit uns Christen herstellen?
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#13   Sirilo   16:24:14 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Hacki
Priester, die aus Feindesliebe für den Papst und die Bischöfe beten? Ist das eine neue Art „Kirche von unten“? Priester, die besser Bescheid wissen als der Papst? (Luther war mal so einer…)
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#12   Dr. Otterbeck   16:13:26 | Freitag, 13. Oktober 2006
Saint Sulpice, der Tele-Analytiker!
Keine Sorge, Ihr Freund aus Nantes, Dipl. Ing. Thilo Stopka, ist nicht mein Herbergsvater. Beste Grüße an „Karl Murx“!
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#11   Sulpicius   16:08:51 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Otter
Was haben Sie immer mit Ihren franz. Landstrichen? Ist das Ihr Urlaubsort? Wirrkopf…
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#10   Dr. Otterbeck   16:06:21 | Freitag, 13. Oktober 2006
Ach, Hacki, Ihr „Glaube“
war in einigen frz. Landstrichen von 1815-1830 „richtig“. Was Sie zum Problem der Christologie heute sagen, das hat Kardinalstaatssekretär Bertone jüngst durchaus eleganter vorgetragen. Aber dieses Problem beginnt nicht mit dem Konzil, sondern ungefähr mit Reimarus (+ 1768!); aber da ist doch längst eine „reconversion“ im Gange. Für Ihre „Glaubensgetreuen“ wäre doch die größte Katastrophe, wenn die ‘civiltà dell’amore’ eben doch kommt, die Paul VI. kommen sah (1975) und vor ihm Johannes XXIII. (‘neues Pfingsten’), Pius XII. (‘mondo migliore’), Pius XI. (‘pax christi’), Benedikt XV. (‘pacem Dei munus pulcherrimum’), Pius X. (‘omnia instaurare…’), Leo XIII. (‘liberté, egalité, fraternité’ christlich gedeutet, cfr. Enz. Annum ingressi, 1902), Pius IX. (1878)… Alle diese Päpste hatten ein viel weiteres Land vor Augen als Ihre Freunde, die Pius X. benutzen, um ihre Abhängigkeit von Charles X. (1815-1830) zu bemänteln. Japan hat nunmal die weibliche Erbfolge erstmal abgelehnt, also wird es auch von dort keine „Kaiserin“ geben, die der „Schlange“ Demokratie den Schädel spaltet. „Unsere Liebe Frau“, die Salus populi romani, bevorzugt andere Waffen als die spirituelle Hisbollah von Econe.
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#9   Sulpicius   15:56:20 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Gotthard
Es ist ein echtes Bild des Jammers, wenn es nur noch in 14 Diözesen 30 glaubenstreue Priester gibt…
In der Tat. Möchte gern wissen, warum die anderen nicht glaubenstreu sind bzw. warum diese Herren zum kath. Priester geweiht wurden…
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#8   Hacki   15:39:56 | Freitag, 13. Oktober 2006
@stimme der vernunft
Sektierer sind die wirklich nicht:
Sie haben den Glauben, der 1900 Jahre richtig war.
Sie haben die Hoffnung, daß „die Frau“ der Schlange bald auf den Schädel tritt.
Sie haben die Liebe, sogar die Feindesliebe. Sie beten für den Papst, die Bischöfe, und alle… in jeder Messe und darüber hinaus (Sühnerosenkränze…).
Der Hauptgrund meiner „Konversion“ zur Tradition waren Glaubensprobleme mit dem nachkonziliären „Volk Gottes“, das sich zum Mahl versammelt:
In Gesprächen stellte ich fest, daß die eine „sich gut vorstellen konnte, daß Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war“,
sehr viele meinen, daß Jesus ein guter Mensch war, aber natürlich kein Gott.
Viele glauben an eine Reinkarnation.
Fast keiner kann mit der Realpräsenz in der Eucharistie etwas anfangen, es ist ja nur so ein gesegnetes Brot.
Was „Erbsünde“ bedeutet, wissen nur noch ganz wenige alte Leute,
und was eine „Sünde gegen den Heiligen Geist“ ist, das wußte nicht einmal der Pfarrer!
Aber das Gebot, daß man an erster Stelle Gott liebensoll, das ist den „nachkonziliaren Katholiken“ vollkommen fremd geworden.
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#7   Gotthard   15:11:39 | Freitag, 13. Oktober 2006
Massenphänomen
Es scheint ein Massenphänomen zu sein, dass „glaubenstreue“ Priester gemobbt werden … 30 fanden die Zeit, sich in ihrer ach so schrecklichen Situation gegenseitig zu stützen und im Jammern noch zu übertreffen.
Es ist ein echtes Bild des Jammers, wenn es nur noch in 14 Diözesen 30 glaubenstreue Priester gibt…
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#6   stimme der vernunft †   15:10:34 | Freitag, 13. Oktober 2006
@Hacki
Nee, ich hab es nicht so mit Sektierern
Ausserdem behaupten die doch auch immer, sie seien gar nicht exkommuniziert?
Nun bin ich erst recht verwirrt.
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#5   Hacki   15:05:47 | Freitag, 13. Oktober 2006
@stimme der vernunft:
Glaubenstreue Katholiken finden sich z.B. in den PiusX Kapellen. Ich lade Sie ein, mal hinzugehen und nachzuschauen.
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#4   Dr. Otterbeck   14:57:37 | Freitag, 13. Oktober 2006
Wer als Bischof
täglich kiloweise geisteskranke Post von „glaubenstreuen“ Katholiken bekommt, kann für solche nur noch beten und opfern, aber nicht diesen zuliebe nur noch Dorfsheriff spielen und täglich, um 12 Uhr mittags, zum Duell mit dem nächstbesten „Gangster“ antreten. „Spiel mir das Lied vom Tod??“ Die Kirche feiert Ostern, nicht „Niedergang“. Das war der Choral von Oswald Spengler.
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#3   stimme der vernunft †   14:56:27 | Freitag, 13. Oktober 2006
Da bin ich ja wirklich
:'( zu Tränen gerührt.
„Wirkliche“ Katholiken werden von den bösen Bischöfen exkommuniziert.
Das finde ich jammerschade.
Wo sind denn die ganzen Exkommunizierten zu finden?
Oder gibt es vielleicht gar keine? Das würde aber dann ja heissen, es gibt gar keine Katholiken?
:-O Jetzt bin ich verwirrt.
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#2   Hacki   14:51:37 | Freitag, 13. Oktober 2006
Was ist die Ursache für diesen Niedergang?
Die Bischöfe nehmen ihr Wächteramt seit 45 Jahren nicht mehr wahr. Mit einer einzigen Außnahme:
Ein wirklich glaubenstreuer Katholik wird in jeder Hinsicht behindert, schikaniert, und wenn das alles nichts hilft, dann eben „exkommuniziert“.
Da könnte die Amtskirche mal einen Untersuchungsausschuß einsetzen, aber einen „unabhängigen.“
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#1   laikos   14:19:47 | Freitag, 13. Oktober 2006
Wunderbar
Das ist eine geniale Idee :-). Sobald man bei uns einem Menschen (egal ob Satanist, Budhist, Islamist oder Protestant) eine Kommunion verweigern würde, muss ma von allen Seiten mit Haß rechnen. Wenn sich diese verachteten Priester jetzt aber an jemanden wenden können, der sich mit dem Kirchenrecht gut auskennt und der dann auch noch obendrein beweisen kann, dass es sich um kein fehlerhaftes Verhalten handelt, dann müssen die Kleriker welche die „standhaften“ Priester mobben – was in meiner Diozöse sowieso alltag ist :-(, weil nicht einmal der Bischof gegen das Kirchenrecht verstoßen darf) – verstummen.
Weiters sollten Priester eine Gewerkschaft oder ähnliches bekommen, welche sich um solche Dinge kümmert. Da der Dialog mit vielen verirrten Schafen nichts bringt,werden wir halt auch mit Jura/Politik/Wissenschaft zurückschlagen ;-)
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