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Freitag, 13. Oktober 2006 13:53
Notwehrmaßnahmen von Priestern in Deutschland
Priestern, die für ihre Glaubenstreue unter Druck gesetzt werden, soll juristische und kirchenrechtliche Hilfe angeboten werden.
(kreuz.net, Hofheim) Das ‘Netzwerk katholischer Priester’ spricht sich für die Gründung einer „Notwehr- gemeinschaft für Priester“ aus.

Das ‘Netzwerk’ ist eine Sammlungsbewegung glaubenstreuer Priester im deutschsprachigen Raum. Es wurde 2001 in Frankfurt am Main gegründet. Nach eigenen Angaben gehören ihm ungefähr 300 Geistliche an.

Priester, die sich in Pastoral und Liturgie an den Vorgaben des Lehramts orientierten, würden zunehmend unter Druck geraten – stellte das ‘Netzwerk’ bei der diesjährigen Bundesversammlung in Hofheim bei Frankfurt am 11. und 12. Oktober fest.

Der Priestermangel sorge zusätzlich für eine Verschärfung der Situation.

Da die Rückendeckung durch die Ordinariate oftmals unzureichend sei, plant das Priesternetzwerk eine Anlaufstelle, die juristische und kanonistische Hilfestellung und Beratung anbiete.

Außerdem wolle man das Thema „Mobbing“ in den Pfarrgemeinden genauer analysieren und Methoden zur Gegenwehr für Priester entwickeln.

Bei der Bundesversammlung, an der 30 Geistliche aus 14 deutschsprachigen Diözesen teilnahmen, wurde zudem eine engere Kooperation mit dem ‘Linzer Priesterkreis’ vereinbart.

Insbesondere die „Aigener Sommerakademie“, bei der namhafte Theologen wie der jüngst verstorbene Leo Kardinal Scheffczyk oder auch der damalige Joseph Kardinal Ratzinger referierten, soll in Zukunft vom ‘Priesternetzwerk’ und dem ‘Linzer Priesterkreis’ gemeinsam veranstaltet werden.

In einem Schlußcommunique verweist das ‘Priesternetzwerk’ auf zunehmende Hindernisse bei der würdigen Vorbereitung und Spendung der Sakramente.

Dies betreffe insbesondere die Erstkommunion und Firmung, aber auch das Bußsakrament.

Ein fahrlässiger Umgang mit dem Sakrament der Eucharistie habe vielerorts zu einem katastrophalen Verlust von Ehrfurcht und Glauben an die Realpräsenz geführt.

Wer sich als Priester an die Lehre der Kirche über die Zulassung zum Kommunionempfang halte, stoße in den Pfarreien nicht selten auf Unverständnis.

In diesem Zusammenhang kritisiert das ‘Priesternetzwerk’ auch die Kommunionspendung an den protestantischen Gründer von Taizé, Frere Roger Schütz, während des Requiems für Papst Johannes Paul II. am Petersplatz.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 39 Lesermeinungen:
Donnerstag, 19. Oktober 2006 02:11
Perpetua: Bitte betet um wahre Priester! Ein Geheimtip „Die Verschwörung gegen die Kirche“ von Maurice Pinay
Satan mit seinem Anhang jagt förmlich mit teuflischer List und Tücke und unbändigem Haß die Priesterseelen. Fällt ein Priester, so fällt die ganze Gemeinde. Kürzlich sagte ein Prediger: „Heute braucht ein Priester 1000 Beter um überhaupt noch existieren zu können.“ Leider hat diesen Hilferuf niemand verstanden. Kurze Zeit später begann eine Tragödie! Ein Sprichwort sagt: „Das Volk bekommt die Priester, die es verdient!“ Das Gebet für die Priester ist heiligste Pflicht für jeden Christen.
Samstag, 14. Oktober 2006 13:32
Athanasius: Sicherlich wahr…
…erstes Problem ist aber Handkommunion. Wenn sich die Priester des Priesternetwerkes erstmal weigern würden diese sakrilegische Praxis, die nichts anderes als eine protestantische Gepflogenheit zur Zerstörung des Glaubens an der Realis Praesentia ist, durchzuführen, würde sich die Lage schnell verbessern. Man kann noch so fromm reden, mit der Fortsetzung der Handkommunion (d.h. im Normalzustand ohne Verfolgung und Isolation) im Gottesdienst wo Kleriker anwesend sind, die vom Konzil von Trient (Sessio XIII, Caput VIII) und vom (6. Ökumenischen) Dritten Konzil von Konstantinopel (Canon LVIII), verdammt und verurteilt wurde, wird sich nichts zum guten ändern. Alle Schäden, vor denen auch schon der unter Druck gesetzte Papst Paul VI. in ‘Memoriále Domini’ warnte (er gab selber nie die Handkommunion, nicht einmal geweihten Klerikern, was an sich nicht verboten wäre), sind aufgetreten und die Auswirkungen der Handkommunion haben in Holland, Deutschland, Belgien, Frankreich, Irland, Grossbrittannien, Italien, Spanien und den USA den eucharistischen Glauben und die ganze Idee der Gottesfurcht und -Liebe, vernichtet. Möge das ‘Priesternetzwerk’ dá mal dran denken und ein Verbot ökumenischer Konzile auch implementieren. Kardinal Lehmann steht nicht über dem Konzil von Trient oder Konstantinopel!
Samstag, 14. Oktober 2006 08:44
Schüttel: Könnte Johannes Paul I.
die „klar erkennbare Trendwende“ mal näher umschreiben? Sicher wird es leichter sein, die alte Messe zu zelebrieren, aber das ist Anliegen einer Minderheit. Der Terror der Laienideologien, der wie saurer Regen alle verbliebene katholische Glaubenssubstanz zersetzt, wird von den Ordinariaten gefördert. Priester, die dagegen wirken, werden „im Regen stehen gelassen“. Ob da ein „Netzwerk“ mehr als kurzfristigen Trost spenden kann, sei dahingestellt. Es müsste sich das „Netzwerk“ mit Laien zusammentun, um eines Tages Bischöfe und Ordinariate erreichen zu können.
Samstag, 14. Oktober 2006 01:06
Breze: @ tau
…auch schön…

so, noch einer vor dem Schlafengehen

Der Papst geht zum ersten mal mit seiner Kurie in die Sauna. Er ist ganz begeistert. Nach dem Schwitzen wendet er sich an Kardinal Ratzinger:
„Das ist ja so entspannend hier. Diese Sauna gefällt mir, das sollten wir öfter machen. Lasst uns morgen wieder in die Sauna gehen.“
Kardinal Ratzinger wird hochrot: „Das geht nicht Hochwürden!“
„Warum denn nicht?“
„Morgen ist hier gemischte Sauna.“
„Ach die paar Protestanten stören mich nicht.“
Samstag, 14. Oktober 2006 01:03
tau †: @ Breze: Ich selbst
muss Sonne sein,
ich muss mit meinen Strahlen
das farbenlose Meer
der ganzen Gottheit malen.

Angelus Silesius
Samstag, 14. Oktober 2006 01:02
Breze: @ tau
sehr schön, das ist so wahr…

Noch einer:

Eine Delegation eines nicht näher genannten österreichischen Bundeslandes und eine aus Ostfriesland überreichen dem Papst in Rom eine Torte.
Sie gratulieren dem Heiligen Vater zum Namenstag. Darauf der Papst verdutzt: „Ich danke Euch, aber heute ist weder Johannes noch Paul!“
„Ja, das stimmt, aber heute ist der II.“, verkünden die Delegationsmitglieder mit strahlenden Augen
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