Stéphanie von Monaco
Fachmann für Kondome
Prinzessin Stéphanie von Monaco hielt kürzlich einen Vortrag über Aids. Im Brustton der Überzeugung erzählte sie dabei die bekannten Kondom-Märchen.
(kreuz.net) Prinzessin Stéphanie von Monaco (41) wurde kürzlich von der Organisation ‘UNAIDS’ zur Botschafterin des guten Willens ernannt.

Das berichteten verschiedene französische Medien.

‘UNAIDS’ ist eine Organisation der Vereinten Nationen für Maßnahmen gegen Aids. Sie hat ihr Sekretariat in Genf.

Prinzessin Stéphanie ist die zweite Tochter von Rainier III. von Monaco und seiner US-amerikanischen Frau Grace Kelly.

Die Prinzessin ist zweimal geschieden und hat drei Kinder.

In der Vergangenheit profilierte sie sich als Designerin von Badeanzügen, Parfumschöpferin und Cafe-Betreiberin. Gegenwärtig ist sie als Jeans-Verkäuferin tätig.

Seit mindestens 1996 ist sie auch bei Aids-Hilfswerken aktiv.

Anläßlich ihrer Ernennung zur Aids-Botschafterin hielt die Prinzessin aus katholischem Fürstenhaus auch eine Rede.

Dabei gab sie Perlen wie die folgende zum Besten: „Der Widerstand der Katholischen Kirche gegen den Gebrauch des Kondoms im Kampf gegen Aids ist eine Schande“.

Oder: „Die Katholische Kirche ist auch gegen die Abtreibung. Doch der Gebrauch von Kondomen würde Kinderabtreibungen verhindern.“

Dennoch glaubt Stephanie nicht, daß viele Menschen „die Frage der Religion zum Vorwand nehmen“, um keine Präservative zu benützen.

„Die Prinzessin bringe alles durcheinander und zeige dabei, daß sie von der kirchlichen Lehre nicht viel verstanden hat“ – so ein Kommentar des französischen Internet-Portals ‘Salon Beige’.

Zudem sei Stephanie nicht ganz auf der Höhe der Zeit:

„Die Rede vom Präservativ als absoluter Schutz gegen Aids zieht heute nicht mehr. Sie ist für den überholt, der Aids besser kennt.“

Es fehle der Prinzessin an Kenntnissen über diese Krankheit.

Enthaltsamkeit sei die einzige wirklich wirksame Waffe gegen die Seuche. Das habe sich auch in Uganda erwiesen: „In Afrika ist die Verbreitung von Aids in den katholischen Ländern am geringsten.“

Die erste Ansprache der Prinzessin sei in die Hosen gegangen:

„Dennoch wird man ihr wohl darüber keine weiteren Fragen stellen“ – so Salon Beige.
      
45 Lesermeinungen
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#45   methusalix †   20:07:00 | Montag, 16. Oktober 2006
Genau so hoch, wie die Ansteckungsgefahr bei konsequenter Nutzung von Kondomen: null Prozent.
DieFidele: Der Vergleich macht uns sicher!Machen wir mal einen Vergleich:
Wie hoch ist jetzt die Ansteckungsgefahr bei konsequenter Abstinenz?
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#44   Nikolaus   14:37:30 | Montag, 16. Oktober 2006
Zur Ergänzung
Die Ansteckungsgefahr von Aids beträgt bei Kondomgebrauch 10% pro Jahr!
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#43   DieFidele   11:18:24 | Montag, 16. Oktober 2006
Der Vergleich macht uns sicher!
Machen wir mal einen Vergleich:
Nikolaus hat geschrieben: Unsicherheit
Die WHO geht in ihrem Jahresbericht 2002 von einer AIDS-Ansteckungsgefahr von 10% aus, wenn konsequent Kondome verwendet werden.
Wie hoch ist jetzt die Ansteckungsgefahr bei konsequenter Abstinenz?
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#42   methusalix †   09:23:35 | Montag, 16. Oktober 2006
Bei Ihrer Zählweise bieten Kondome hundertprozentigen Schutz!
Wenn Sie alle Versager weglassen, wird jede Verhütungsmethode und jede Therapie zu hundert Prozent erfolgreich sein. Da das nicht so ist, kann an Ihrer Zählweise irgendetwas nicht stimmen.
(nicht lach, todernst, weil es auch um Krebspatienten geht bei klinischen Studien und die Abstinenz wird als Infektionsverhütungsmethode angepriesen wie sauer Bier; sie muss sich deswegen auch in klinischen Studien mit anderen Infektionsverhütungsmethoden messen lassen und schneidet dann eben ganz mies ab)
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#41   Breze   22:23:39 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ die Fidele
Methusalix geht wohl von einer Versagensquote bei der Abstinenz aus… aber dann wär die Abstinenz ja keine Abstinenz mehr… Kicher!!!!!
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#40   DieFidele   22:02:58 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Abstinenzler leben gefährlich :)
<<Das müssen Sie mir bite genauer erklären, Abstinenz (!) hat ein Restsisko von 74 prozent???? Au weia, da bin ich ja hochgradig gefährdet!!!!>>
:-D Jaja, Abstinenzler leben gefährlicher!
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#39   Nikolaus   20:29:52 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Unsicherheit
Die WHO geht in ihrem Jahresbericht 2002 von einer AIDS-Ansteckungsgefahr von 10% aus, wenn konsequent Kondome verwendet werden.
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#38   Breze   18:48:13 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Bis später
…und guten Appetit!!!!
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#37   Hypatia   18:44:24 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Breze und Maurice
Wunderbar! Einen guten Appetit und eine gute Zeit!
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#36   Breze   18:43:05 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Maurice Corvisier
et alors, bon appetit a tous les amies…
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#35   Maurice Corvisier   18:39:42 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Alexandra Zayadeh: Aaah, lecker!
Bei uns heute abend: vierzehn Leute zum Essen – Quiche Lorraine, boeuf bourgignon, Eis mit Rumtopf – Ladubay, Vosne-Romanée, und wer noch kann, kriegt Cognac in die noch warme Kaffeetasse.
Freu mich schon riesig. Noch eine Stunde …
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#34   Breze   18:36:54 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Alexandra
Hui, so opulent war es bei mir nicht, Sie müssen ja für Stunden in der Küche stehen…
Bei mir geibt es heute abend Pasta asciuta mit einem leckeren, frischen Salat… Bin auch gleich weg, es zuzubereiten, hab Hunger und mit leerem Magen diskutiert es sich so schlecht…
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#33   Hypatia   18:31:57 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Breze
Nicht so viel, ich zehre noch von dem ausgiebigen Mittagessen! Es gab Kalbstafelspitzsuppe mit Pouilly Fume, Rehbraten, Spätzle, Rotkraut und glasierte Maronen mit Gruaud Larose und Mascapone-Creme mit Himbeeren, Himbeergeist und Kaffee. Ich werde heute nichts mehr essen können.
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#32   Breze   18:23:22 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Alexandra
Hallo auch!!!!
Schöne Grüsse aus dem sonnigen München!!!!
wir stehen doch zu unserem Hl. Vater, nicht wahr?
Aber klar, doch!!!!!
Und was gibt’s zu essen heute abend???
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#31   Hypatia   18:20:30 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Breze
Hallo nach München! Keine Ursache, wir stehen doch zu unserem Hl. Vater, nicht wahr?
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#30   Breze   18:12:08 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Alexandra
Was sollte denn die Kirche gegen Sex in der Ehe haben, sie hat nur etwas gegen Verhütung. Es setzt sich wohl keine Institution mehr für das Leben ein, als die Kirche.
Danke!!!!
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#29   Hypatia   17:37:06 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Ansgar
Seine Heiligkeit kann den Weg nur aufzeigen, ihm zu folgen oder nicht, obliegt dem Menschen.
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#28   Ansgar   17:25:14 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Sulpicius
Das mag wohl sein; Methusa-Obelix braucht die Kirche womöglich als Feindbild zur Schärfung des eigenen Profils. Dazu taugt sie aber nicht. Es handelt sich doch um eine moralische Instanz, keinen Machtapparat.
Der Papst sagt: „Wenn ihr krank seid, enthaltet euch des Beischlafs.“ Dieses Papstwort befolgen die Aidskranken nach Methusa-Obelix offenbar nicht.
Der Papst sagt: „Verkehr ist nur innerhalb der Ehe erlaubt.“ Dieses Papstwort nimmt niemand ernst.
Der Papst sagt: „Kondome sind nicht erlaubt.“ Hier nehmen die Aidskranken den Papst plötzlich ernst und verbreiten die Krankheit, der Papst macht sich schuldig am tausendfachen elenden Tod Unschuldiger.
Merkwürdiger Widerspruch. Merkwürdige arrogante Einschätzung der Befehlshörigkeit anderer.
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#27   Hypatia   17:13:40 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Wachset und mehret euch
Was sollte denn die Kirche gegen Sex in der Ehe haben, sie hat nur etwas gegen Verhütung. Es setzt sich wohl keine Institution mehr für das Leben ein, als die Kirche.
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#26   Sulpicius   17:07:52 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Ansgar
methu und obeli sind hoffnungslose Fälle. Sie verstehen nicht, weil sie nicht verstehen wollen und in ihrer 68er-Ideologie gefangen sind…
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#25   Ansgar   17:02:59 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ methusalix
Man kann Wortverdrehungen zur Kunst erheben; ich schrieb doch lediglich, daß sexuelle Lustbefriedigung ohne die anderen Aspekte des Aktes potenziell billig werden kann, nicht muß. Soviel auch zur Menopause-Problematik.
Ich verstehe aber immer noch nicht ihren Punkt, warum das kirchliche Lehramt Macht über die Schlafzimmergewohnheiten gewinnen will. Was hätte es davon?
Im übrigen bin ich kein Priester, aber immerhin glücklich verheirateter Vater dreier Jungs.
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#24   Breze   17:00:29 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Methusalix
Abstinenz hat ein Restrisiko von 74 (VIERUNDSIEBZIG!) Prozent, Kondome eines von unter zwanzig Prozent.
Das müssen Sie mir bite genauer erklären, Abstinenz (!) hat ein Restsisko von 74 prozent???? Au weia, da bin ich ja hochgradig gefährdet!!!!
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#23   Hypatia   16:40:22 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Sirilo
Ja, mit einem anderen Partner, als dem Ehegatten.
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#22   Sirilo   16:37:39 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@A. Zayadeh
„Zur Vermeidung von Unzucht“ ist Sex in der Ehe immer erlaubt? Eine herrliche Begründung! Zur Vermeidung von Sex ist Sex erlaubt…
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#21   Hypatia   16:33:17 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Sirilo
Es geht nach kanonischem Recht nicht nur um den Willen zur Reproduktion, sondern auch um „die Vermeidung von Unzucht“, daher ist Sex in der Ehe immer erlaubt.
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#20   Sirilo   16:28:52 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Ansgar
Verstehe ich Sie richtig, daß Ihrer Meinung nach ein Ehepaar nach der Menopause der Frau (mit ca. 55 Jahren) keinen Geschlechtsverkehr mehr haben darf, da es sich dabei ja um „von der Bejahung neuen Lebens losgelöste sexuelle Lust“ handelt?
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#19   Sulpicius   16:26:05 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@obelix
Es ist lieblos, hart- und unbarmherzig kinderlose Ehepaare einer billigen und schändlichen Lust zu zeihen.
Spinner. Sie wissen genau, was Ansgar sagen will, nämlich daß das ungezügelte Sexualleben in unserer Gesellschaft, das auf Kinder aus egozentrischen Gründen verzichtet, zu verurteilen ist.
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#18   obelix †   16:22:48 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Ansgar
Ansgar: @ obelix, methusalix…
Sie schrieben: „Er will den Menschen ihr Leben bis in die allerintimsten Details vorschreiben.“
Das trifft nicht zu; welchen Sinn sollte eine Druchregulierung auch haben?
Diese Durchregulierung, wie Sie den Machtanspruch des Papstes euphemistisch nennen, hat genau den Sinn, den ich schon mehrfach aufgezeigt habe: es geht darum, Macht über Menschen zu haben. Möglicherweise wollen manche Menschen/Kleriker/Kirchenbeamte diese auch zum Guten verwenden, aber der Wille alleine genügt hier nicht! Den gab es bei vielen tausend DDR-Bürgern, die sich eine Alternative zu unserem kindermordenden Haifisch-Kapitalismus erarbeiten wollten auch. Bei überschiessender Macht führt das, wie alle Beispiele (auch aus der Geschichte der heiligen Mutter Kirche) zeigten, unweigerlich ins Desaster.
…Von der Bejahung neuen Lebens losgelöste sexuelle Lust wird nun mal leicht instrumentalisiert, billig, schändlich. Darauf weist das Lehramt hin…
Die Katalogisierung der liebevollen Vereinigung von Mann und Frau in einer kinderlosen Ehe als billig und schändlich, ist für mich der Beweis eines eklatanten Machtmissbrauches durch die Kirchenbeamten. Es ist lieblos, hart- und unbarmherzig kinderlose Ehepaare einer billigen und schändlichen Lust zu zeihen. Genau diese Einstufung von Sexualität Ihrerseits führt mich zum Gedanken, dass Sie Priester sein könnten. Ist das so?
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#17   Ansgar   15:57:15 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ obelix, methuslix…
Sie schrieben: „Er will den Menschen ihr Leben bis in die allerintimsten Details vorschreiben.“
Das trifft nicht zu; welchen Sinn sollte eine Druchregulierung auch haben? Welchen mittelbaren Nutzen brächte das dem Papst? Nein, die Kirche stellt Regeln auf, Leitbilder, die zu Christus hinführen sollen. Von der Bejahung neuen Lebens losgelöste sexuelle Lust wird nun mal leicht instrumentalisiert, billig, schändlich. Darauf weist das Lehramt hin. Im übrigen „schwadroniert“ der Heilige Vater nicht, wie Sie despektierlich schrieben, sondern befleißigt sich in betreffender Enzyklika eines außerordentlich schönen Stils, der – ganz abgesehen, ob man dem Inhalt zustimmt oder nicht – in jedem ästhetisch berührbaren Menschen Saiten zum Klingen bringt. Ich denke, auch bei Ihnen.
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#16   obelix †   14:10:41 | Sonntag, 15. Oktober 2006
als methusalix @Ansgar Teil 2
der geschlechtliche Akt also auch die – potentielle – Möglichkeit der gemeinsamen Kindeszeugung beinhalten sollte. Das mag abstrakt und etwas wirklichkeitsfern sein…
Sie bringen die Sache auf den Punkt! Genau so ist es!
– AIDS-fördernd und lebensfeindlich ist es nicht
Also die Benutzung von Kondomen ist, in diesem Sinne, auch nicht unbedingt AIDS-fördernd, ganz im Gegenteil, sie verhindert mehr Infektionen als Enthaltsamkeit. Eigentlich müsste der Papst, wenn es ihm wirklich um „Lebensschutz“ geht, für Kondombenutzung werben. Aber es geht ihm nicht um „Lebenschutz“ oder um Liebe, es geht ihm um Macht über Menschen. Er will den Menschen ihr Leben bis in die allerintimsten Details vorschreiben. Deswegen die Konzentration auf die Sexualität der Menschen.
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#15   methusalix †   14:07:41 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Ansgar
Ansgar: @ methusalix
Die 74 Prozent müßten Sie mir bitte erklären.
Das ist doch ganz einfach: wenn Sie hundert Menschen aussuchen, die sich bereit erklären die Abstinenz zu halten, schaffen es im Schnitt sechsundzwanzig dieses Vorhaben für begrenzete Zeit durchzuhalten.
Hundert minus sechsundzwanzig sind vierundsiebzig. Das heisst Abstinenz versagt bei vierundsiebzig Prozent der Probanden.
Genau so werden in den Naturwissenschaften Untersuchungen gemacht: randomisiert, das heisst in mindestens zwei Kohortenzum Vergleich, zu denen die Probanden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Alle anderen Methoden würden das Ergebnis verfälschen. Wenn Sie zum Beispiel sagen, Abstinenz funktioniert zu hundert Prozent, haben Sie alle „Versager“ aus dem Ergebnis ausgeschlossen. Sie müssten dann auch in der Kontrollgruppe Kondombenutzer alle Versager ausschliessen und kommen dort auch zu hundert Prozent Schutzwirkung.
Grundsätzlich ist die Ablehnung von Präservativen doch nicht mit AIDS-Verhütung, sondern der Verkürzung des Liebesaktes auf die sexuelle Lust verbunden, oder?
Was, um Christi Willen, haben die Sexualtheoretiker der römisch-katholischen Kirche gegen sexuelle Lust? Ausser, dass sie von der ganzen Sache keine Ahnung haben dürfen?
In „Deus Caritas Est“ ist nachzulesen,…
…dass da ein Blinder von der Farbe schwadroniert.
…daß die vollkommene Liebe unteilbar ist,
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#14   athanasius1957   14:04:39 | Sonntag, 15. Oktober 2006
ad pünktchen
könntest du dein posting aus F.A.Z bitte auch in den Artikeln Die ungeschminkte Wahrheit www.kreuz.net/article.4006.html bzw. Sie belasten die Krankenkasse www.kreuz.net/…ticle.4001-page.html.
ich hatte vor kurzem erst das wunder von uganda beschrieben und wibi bzw. obelix machten sich darüber lustig, nachdem ich die entsprechenden referenzen nicht finden konnte.
danke
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#13   Ansgar   10:33:34 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ methusalix
Die 74 Prozent müßten Sie mir bitte erklären.
Grundsätzlich ist die Ablehnung von Präservativen doch nicht mit AIDS-Verhütung, sondern der Verkürzung des Liebesaktes auf die sexuelle Lust verbunden, oder? In „Deus Caritas Est“ ist nachzulesen, daß die vollkommene Liebe unteilbar ist, der geschlechtliche Akt also auch die – potentielle – Möglichkeit der gemeinsamen Kindeszeugung beinhalten sollte. Das mag abstrakt und etwas wirklichkeitsfern sein – AIDS-fördernd und lebensfeindlich ist es nicht.
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#12   methusalix †   01:50:01 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Breze
Breze: @ Knecht Dummspecht
Ihr Vergleich mit dem Sicherheitsgurt hinkt.
Nein Breze, Knecht hat es schon richtig gemeint. Der Sicherheitsgurt in Ihrem Auto, oder der Fahrradhelm Ihrer Kinder, oder der Fallschirm des Piloten kann Unfälle nicht verhindern. Trotzdem würden Sie Ihre kleinen Töchter oder Söhne (so Sie welche haben) doch hoffentlich nie ohne Helm auf das Fahrrad lassen und wenn sich Ihr Mann im Auto nicht anschnallt werden Sie ihn hoffentlich auffordern dies zu tun.
Kondome schützen, wie andere Sicherehitseinrichtungen nie zu hundert Prozent. Es bleibt immer ein Restrisiko und zwar überall. Abstinenz hat ein Restrisiko von 74 (VIERUNDSIEBZIG!) Prozent, Kondome eines von unter zwanzig Prozent.
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#11   obelix †   01:48:26 | Sonntag, 15. Oktober 2006
fünf Zeichen als Titel
Beobachterin: das übliche
… wird niemand zu einem Referat vorgeladen, der gegen die Philosophie der Veranstalter spricht.
Das machen eigentlich alle Vereine so. Vor allem macht das die römisch-katholische Kirche so. Die lässt niemanden, der nicht von der Hierarchie handverlesen ist, auf die Kanzel, sprich der eine Prieseterweihe hat, oder in den Reliuterricht, der nicht eine Missio Canonica hat. Ach ja, und das nihil obstat gibt es ja auch noch; für die Profs. Sie sehen Beobachterin (oder auch nicht, Sie haben ja einige Einschränkungen des Sehfeldes, wie fast alle „guten“ Katholiken) die sancta ecclesia hat einige Instrumente, um missliebige Personen nicht zu Wort kommen zu lassen. Vom verheizen, wie früher, wollen wir hier gar nicht reden.
laikos: Rezepte und Kondomwahnsinn
…Das Kondome nicht vor Aids schützen das ist Wissenschaftlich erwiesen…
Na dann beschäftigen Sie sich mal „wissenschaftlich“ und machen eine Metaanalyse zum Thema HIV. Also auf in die Bibliothek und nachgelesen. Oder gleich hier:
Polarization of opinion about condoms may finally be starting to abate, as scientific evidence mounts that their use can reduce the risk of momost sexually transmitted infections, including human immunodeficiency virus (HIV) infection. content.nejm.org/…nt/short/354/25/2642
Aus dem New England Journal Of Medicine, Juni 2006.
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#10   Breze   01:00:10 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@ Knecht Dummspecht
Ihr Vergleich mit dem Sicherheitsgurt hinkt. Wenn jemand sich nicht anschnallt, dann ist es seine Sache und er allein trägt die Konsequenzen. Bei einem Geschlechtsverkehr sind meines Wissens aber zwei Menschen an der Sache beteiligt.
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#9   Knecht Dummspecht †   23:46:04 | Samstag, 14. Oktober 2006
Alternativen???
Das Kondome nicht vor Aids schützen das ist Wissenschaftlich erwiesen da sich der Virus durch ein Kondom hindurchschleichen kann. Jeder der sich auf Wissenschaftlicher Basis damit beschäftigt kennt das.
Ach? Und deshalb soll man gleich ganz verzichten, oder wie?
Eine Frage:
Benutzen die Leute hier einen Sicherheitsgurt beim Fahren? Warum? Es ist doch bekannt, das ein Gurt keine Unfälle verhindert – warum nicht gleich ganz darauf verzichten und unangeschnallt fahren?
Genau das liesse sich aus den Kommentaren hier schliessen.
Und WER hat denn neulich noch „Barebacking“ kritisiert?
Genau das wird doch hier empfohlen – entweder, oder. :-! :-! :-! :-! :-]
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#8   Heggi   22:58:59 | Samstag, 14. Oktober 2006
Gotthard
Es gibt tatsächlich wissenschaftliche Nachweise, daß auf Grund der Struktur des HI-Virus die Benutzung von Kondomen mir einem nicht geringen Restrisiko verbunden ist. Selbst wenn man das vernachlässigt und sagen würde, gut, wenn wir in 98 von 100 Benutzungsfällen eine Inrfektion verhindern können, ist die Propagierung von Kondomen als zweitsicherste Verhütungsmethode gerechtfertig, bleibt die ethische Verantwortung gegenüber den 2 Prozent bestehen. Aber es gibt bekanntlich auch noch andere Übertragungsformen als durch „ungeschützten“ Geschlechtsverkehr. Kein verantwortungsvoller Arzt und erst recht kein Virologe schließt die HIV-Übertragung durch andere Körpersekrete als Sperma oder Blut endgültig aus. Aber hier liegt ja nicht das Problem. Wie könnte man in Afrika (mal abgesehen vom unterschiedlichem soziokulturellen Verhalten) für eine lückenlose Kondomverteilung sorgen? Wer den Kontinent kennt, weiß um die Schwierigkeit. Aber warum gibt es denn in unserer aufgeklärten Gesellschaft das Problem von AIDS ebenfalls, und das nach über 20 Jahren Kenntnis der wichtigesten Zusammenhänge der Ansteckungsmechanismen? Sexualität spielt sich eben nicht nur auf rationnaler Ebene ab. Darum läßt sich bei uns auch wohl die Zahl der ungewollt gezeugten Kinder nicht auf null reduzieren.
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#7   Gotthard   22:25:10 | Samstag, 14. Oktober 2006
Wissenschaftliche Beweise
Das Kondome nicht vor Aids schützen das ist Wissenschaftlich erwiesen da sich der Virus durch ein Kondom hindurchschleichen kann. Jeder der sich auf Wissenschaftlicher Basis damit beschäftigt kennt das.
in dieser Frage scheint es eine „katholische Wissenschaft“ zu geben, die beweisen kann, dass ein Kondom nichts nutzt – und eine „unchristliche wissenschaft“, die nachweist, dass ein Kondom ein sicherer Schutz gegen HIV ist.
95% der Leute in der HIV-Prävention scheinen also sehenden und wissenden Auges die Menschen in die Katastrophe zu führen, weil sie den 5% der „katholischen Anti-Kondom-Wissenschaftler“ nicht glauben und Kondome als sicher empfehlen?
Wer klärt mich denn mal auf? Stramme Überzeugungen sind für mich keine wissenschaftlichen Beweise…
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#6   laikos   21:48:18 | Samstag, 14. Oktober 2006
Rezepte und Kondomwahnsinn
Wenn das so weitergeht dann wird kreuz.Net noch ein Online-Kochbuch :-D. Das Kondome nicht vor Aids schützen das ist Wissenschaftlich erwiesen da sich der Virus durch ein Kondom hindurchschleichen kann. Jeder der sich auf Wissenschaftlicher Basis damit beschäftigt kennt das. Die „Kondomprediger“ glauben ja fest daran das sie die Welt vor Aids retten können indem alle Menschen Unzucht treiben und Kondome benützen. Auf die Art können Sodomisten Tag und Nacht ihr Unwesen Treiben und alle sind Glücklich. Ich kann es nicht schöner sagen das ist zum :-! :-!
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#5   timpressum †   19:48:56 | Samstag, 14. Oktober 2006
Lecker!
Gurkensalat mit Joghurt (Kheere ka Raita)
Zutaten:
2 mittl. Gurken; je 300 g
1 mittl. reife Tomate
1 gr#ne Chilischote; entkernt und kleingeschnitten
200 g Joghurt
100 g Sauerrahm
1/2 Tl. Kreuzkümmel; angeröstet und gemahlen
2 El. frische Minze; feingehackt ersatzweise 2 TL getr.
1/4 Tl. Salz
Zubereitung:
Die Gurken schälen und halbieren. Die Kerne mit einem Löffel herausschaben
und wegwerfen. Die Gurke raspeln oder mit dem Gurkenhobel dünn schneiden.
Tomate waschen, vierteln und mit einem Löffel das Innere herausnehmen, das
Sie anderweitig verwenden können. Den Rest dünn schneiden und zu den Gurken
geben.
Chili aufschlitzen und entkernen, in dünne Streifen schneiden und zugeben.
Joghurt, Sauerrahm, Kreuzkümmel und Minze (oder Koriandergrün) in einer
anderen Schüssel gut vermischen.
Die Gemüse- und die Joghurtmischung können schon mehrere Stunden im Voraus
zubereitet und im Kühlschrank bis zur späteren Verwendung aufgehoben
werden. Wenn Sie getrocknete Minze verwenden, ist die Kühlung sogar
notwendig, damit der Joghurt den Minzgeschmack voll aufnehmen kann.
Vor dem Servieren Salz und Gemüse in die Joghurtmischung einrühren.
Abschmecken und in eine Schüssel zum Servieren umfüllen. Nach Wunsch noch
mit etwas Kreuzkümmel bestreuen.
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#4   Sirilo   19:32:46 | Samstag, 14. Oktober 2006
Ungenügende Recherche
Prinzessin Stephanie hat nicht nur ein Kind, sondern drei: Louis, Pauline und Camille.
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#3   Pünktchen   17:56:56 | Samstag, 14. Oktober 2006
Aus einem Leserbrief in der FAZ von heute: Kondome genügen nicht!
.
Zu den Beiträgen „Abtreibung trotz Aufklärung“, „Falsche Aufklärung“ und „Verhütung per Bildung“ (F.A.Z. vom 19. und 27. September): Seit Jahren traktiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die Passanten in Deutschland mit Plakaten, die ausschließlich Kondome zeigen und anpreisen. Warum wundert sich jetzt die Direktorin der BZgA über die stark ansteigende Anzahl von Teenagerschwangerschaften? Ihr sollte doch bekannt sein, daß nach dem „Pearl-Index“ der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe nach einem Jahr Kondombenutzung bis zu 12 Prozent aller Frauen schwanger sind. Für die Aids-Prophylaxe sind Kondome nach Studien sogar zu 20 Prozent unsicher.
Die Welt-Aids-Konferenz in Toronto befürwortet daher die sogenannte „ABC“-Strategie: Abstain (Abstinenz), Be faithful (Treue in der Partnerschaft), Condoms (F.A.Z. vom 17. August). Warum will Frau Pott Jugendlichen und Erwachsenen Treue und Enthaltsamkeit nicht empfehlen? Wie eine Studie der University of Pennsylvania belegt, verstehen Jugendliche die einfache Botschaft „abstinence only“ sogar besser als das ABC-Programm und akzeptieren sie sogar (F.A.Z. vom 17. August)…
An dieser Art der falschen Aufklärung wirken außer der Bundeseinrichtung BzGA auch „pro familia“ und sogar Schulen mit: So sehen die „Richtlinien für Sexualerziehung“ des Schulministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen als einziges Mittel der Aids-Prävention Kondome vor.
Ines Hilger; FAZ Nr. 239 vom 14. 10. 2006, S.9…
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#2   Beobachterin   17:54:28 | Samstag, 14. Oktober 2006
das übliche
Vor einer der üblichen Organisationen gegen AIDS wird niemand zu einem Referat vorgeladen, der gegen die Philosophie der Veranstalter spricht. Insofern ist der Vortrag der Prinzessin auch nicht erstaunlich.
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#1   obelix †   17:47:46 | Samstag, 14. Oktober 2006
fünf Zeichen als Titel
Die Prinzessin ist zweimal geschieden und besitzt ein Kind von einem dritten Mann.
Sie hat sicher mehr Wissen über Verhütung, als die Sexualtheoretiker der katholischen Hierarchie! Sonst hätte sie mehr Kinder.
Vielleicht hat sie sich vor der Rede im „New England Journal of Medicine“ oder in „The Lancet“ kundig gemacht. Dort werden die altbekannten katholischen Lügen über Kondome ja immer wieder als falsch bewiesen.
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