Die sich verstärkende Sexualisierungsspirale führt in ein Dilemma. Ein Paradigmenwechsel ist dringend notwendig. Von Lisa Abelin.
(kreuz.net) 2001 gab es in Großbritannien 38.439 Teenager- Schwangerschaften.
Fast jede zweite endete
mit der gewaltsamen Tötung des heranwachsenden Kindes.
Im Jahr 2002 stieg die Anzahl der Teenager-Schwangerschaften
auf 39.286.
Eine Studie aus dem Jahr 2005 zeigte, daß die Rate an Teenager-Schwangerschaften dort besonders
hoch ist, wo Sexualerzieher dafür sorgten, daß Jugendliche schon in frühen Jahren mit Kondom und Co.
vertraut gemacht wurden.
Aber auf diese Ergebnisse reagieren die Verantwortlichen hilflos und trotzig.
Statt zu analysieren, radikalisieren sie ihre alte Ausrichtung.
Das heißt: noch mehr sogenannte Aufklärung,
eine noch frühere Ausgaben von Verhütungsmitteln, noch weniger Bemühungen um die Eltern.
Seit April
darf die „Tötungspille danach“ in britischen Apotheken bereits an zwölfjährige Mädchen und hinter
dem Rücken ihrer Eltern abgegeben werden.
In sieben britischen Schulen bekommen Mädchen die Tötungspille
ohne Altersbeschränkung.
Auf die Folgen dieser unverantwortlichen Praxis hat schon eine Studie aus dem
Jahr 2002 hingewiesen:
Durch die Bereitstellung der „Tötungspille danach“ steigt die Promiskuität.
Die Teenager lassen sich leichtfertiger auf Beziehungen ein, weil ihnen das Kindergift als Lösung zur
Verfügung gestellt wird.
Wenn auf die Zunahme von Frühschwangerschaften mit mehr Frühaufklärung reagiert
wird, bewirkt das einen weiteren Schub an Frühsexualisierung mit den bekannten Folgen.
Es ist an der
Zeit, daß diesem Dilemma mit einem Paradigmenwechsel begegnet wird.
Erzieher sollen darauf einwirken,
daß Jugendliche vor und in der Hochpubertät, also mit 13 bis 16 Jahren überhaupt keinen Geschlechtsverkehr
haben.
Dafür sprechen gewichtige pädagogische Gründe.
Ein zu früher Geschlechtsverkehr behindert
die vielfältigen Sozialformen, Probehandlungen und Phantasiewege, die für eine Reifung der Persönlichkeit
und der sozialen Geschlechterbeziehung notwendig sind.
Die überraschend breite Enthaltsamkeitsbewegung
unter Jugendlichen der USA – Wahre Liebe wartet – ist ein Beleg dafür, daß diese Werte bei einem Teil
der Jugendlichen auf Zustimmung stoßen.
Teilweise werden sie als Befreiung von sexuellem Leistungsdruck
empfunden.
Für die anderen Jugendlichen ist diese Orientierung ein wichtiger pädagogischer Gegenpol
zur Frühsexualisierung, wie sie in den Jugendmedien propagiert wird.
Jedenfalls sollte die Orientierung
zur Enthaltsamkeit bei der Familien- und Sexualerziehung wesentlich mehr Aufmerksamkeit erhalten.
Gegenwärtig
wird sie in den Richtlinien zur Sexualerziehung in Deutschland nicht einmal erwähnt.
Erstaunlicherweise
sind die schwedischen Richtlinien zur Sexualkunde in diesem Punkt viel fortschrittlicher.
In ihnen wird
der „Zusammenhang zwischen dem Liebesleben, der Weckung von Idealen und dem ethischen Bereich“ eingeschärft.
Die schwedischen Lehrer sollen „auf die Notwendigkeit hinweisen, durch Willensstärke und Selbstdisziplin
den sexuellen Trieb zu kontrollieren.“
„Es sollte deutlich werden, daß eine Selbstkontrolle auf Dauer
gesehen dem Individuum förderlicher ist, als dem Wunsch des Augenblicks nachzugeben“, heißt es in einer
Darstellung der schwedischen Sexualpädagogik.
Resümierend schließt der Aufsatz: „Im Unterricht muß
ernsthaft die Auffassung vertreten werden, daß sexuelle Enthaltsamkeit das einzige ist, was die Schule
guten Gewissens empfehlen kann:
Enthaltsamkeit öffnet dem einzelnen die besten Aussichten, späterhin
sein persönliches Glück zu finden. Als wichtige Begründung für eine Enthaltsamkeit während der frühen
Jugendjahre sollte der Lehrer den Mangel an geistiger und körperlicher Reife während dieses Altersabschnittes
anführen.
Psychologisch gesehen kommt hinzu, daß bei einem vorzeitig begonnenen Sexualleben die anzustrebenden
Ziele – Heim, Familie und Kind – oftmals aus dem Blickfeld und somit der Lebensplanung herausfallen .
Das Sexualleben sollte daher von Anfang an mit Familie und Kinder assoziiert werden und sich demzufolge
in Verantwortung und mit Rücksicht auf den Partner und die Gesellschaft entwickeln.
Ein derartiges Verhalten
kann während der frühen Entwicklungsjahre nicht vorausgesetzt werden.
Die Schüler müssen begreifen
lernen, daß die soziale Einstellung und die Sorge um den Nächsten in enger Verbindung zum Sexualleben
stehen.“
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44 Lesermeinungen
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#43 wunderkind2 † 18:32:06 | Dienstag, 17. Oktober 2006
AN DIE REDAKTION: ULTIMATUM: das obzöne bild, für diesen artikel muss sofort weg! sollte dieses schundbildchen
hier rgen früh noch zu shen sein, dann werde ich in zukunft diese seite nicht mehr besuchen! LIEBE CHRISTEN
es ist empörend! das umstrittene internetforum kreuz.net zeigt sein wahres gesicht: unter der fassade
verbirgt sich eine perverse redaktion, die noch nie eine kirche von innen gesehen hat! wer in diesem forum
nochrückrad hat, der wird mir folgen! nehmt euch ein bespiel! GOTT strafe die redaktion!
#42 Desperatus † 09:01:36 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Methusalix Ich ruminiere noch die Überschrift, und dabei ist eine neue Frage aufgetauscht: Geht es Qaualität
oder um Quantität. Da „Viel Verstand“ meines Erachtens nach eher eine qualitative Aussage ist, auch wenn
ein quantizierendes Adverb verwendet wird, müßte, um die Parallelität des Gedankenganges zu erhalten,
auch „Sex“ eine qualitative Note haben. Es geht mithin um guten Sex. Diese Überschrift müßte also unter
dieser Vorraussetzung lauten: „Guter Sex und Verstand sind umgekehrt proportional“. Ich schreibe diese
Überlegungen nieder, damit sich kein Kinderreicher hier als für dumm verkauft vorkommen muß.
#41 methusalix † 20:22:33 | Montag, 16. Oktober 2006
Noch mal und für alle die Bedeutung von Sex für den Verstand nach kreuz.net Das war die Überschrift:
Sex und Verstand sind umgekehrt proportional Diese Überschrift behauptet also, wer viel Sex betreibt
hat wenig Verstand, viel Verstand bedeutet wenig Sex. So weit verstanden? Gut, dann denken wir weiter:
Eltern mit vielen Kindern müssen viel Sex gehabt haben, weil die Fruchtbarkeit aller Menschen abnimmt
(für die etwas langsameren Denker: es klappt fast nie mit einmal Liebe machen schwanger zu werden) so
weit so schlecht; wenn also Menschen mit vielen Kindern auch viel Sex haben, dann haben sie, nach Massgabe
des Artikels umgekehrt proportional wenig Verstand. Wenn wir jetzt noch Kondome mit einbauen, wird es
für manche im Forum vielleicht zu schwierig, aber Desperatus hat ja schon den richtigen Ansatz gefunden:
Kondombenutzer = nicht dumm und hat auch gleich den richtigen Syllogismus mitgeliefert. Viel Spass beim
denken!
#40 Desperatus † 13:02:59 | Montag, 16. Oktober 2006
@Methusalix Nur damit ich Dich richtig verstehe. Du sagst: Kinderreiche sind dumm. Wenn ich dann folgende
Kette aufbaue: Wer keine Kondome benutzt,bekommt Kinder Wer viele Kinder bekommt, ist kinderreich Wer
kinderreich ist, ist dumm, ergibt sich ein eindeutiger Schluß
#39 methusalix † 09:29:56 | Montag, 16. Oktober 2006
Breze: @ Desparatus Als kleine Hilfe: Die Überschrift will sagen, dass Sex dumm macht Dann sind also
kinderreiche Eltern, nach Massgabe der kreuz.net-Katholiken, dumm! Das ist mal eine Aussage, die viele
Menschen, die keine Kinder haben, zu hundert Prozent unterschreiben können.
#38 Protestant 07:24:28 | Montag, 16. Oktober 2006
Was ist wichtig??? Es ist ja bekannt, dass vielerorts alles Geschlechtliche nur noch in Verbindung mit
Hurerei oder Prostitution gebracht wird, solange zwei Menschen nicht mit dem Segen der Kirche verheiratet
sind und das einzige Ziel der Sexualität das Zeugen von Kindern ist. Früher wurden Kinder im Alter von
10 oder 11 Jahren zwangsverheiratet. Es kann nicht Ziel von „Aufklärung „ sein, Enthaltsamkeit bis hin
zur „ewigwährenden Jungfernschaft“ als Ideal darzustellen, und den natürlichen, von Gott gegebenen und
gewollten Sexualtrieb bei Jugendlichen zu unterdrücken. Verantwortungsvolle Sexualität ist das Ziel.
Das dieses Ziel so weit davongeschwommen ist, liegt einerseits an der zunehmenden Verrohung der Gesellschaft,
andererseits aber auch daran, das SExualität in der Erziehung häufig entweder tabuisiert oder schlechtgeredet
wird, oder andererseits als das non plus ultra verkauft wird.Ich selbst habe diese Erziehung (sex erst
in der Ehe, dafür bist du noch zu jung, lern erstmal was gescheites) selbst erlebt und es als absolut
ätzend empfunden. Meine Kinder erziehe ich anders!Offene Gespräche über Sexualität(ist was ganz normales,
auch wenn man nicht verheiratet ist)-aber Liebe sollte als etwas mit der Sexualität zusammenhängendes
dargestellt werden!Ohne Liebe ist Sex nur halb so schön, aber Sex ist auch ein wesentlicher Bestandteil
einer guten und harmonischen Beziehung.Und so wie manche „Keuschheitsfanatiker“ Sexualität in den Mittelpunkt
schieben, so wichtig ist sie denn auch wieder nicht.
@tau – Danke! Danke für die Zustimmung! Gerade stieß ich noch auf einen Fall von „geschlechtlicher Frühreife“:
Die heilige Franziska von Rom wurde 1395 im Alter von 11 (!) Jahren verheiratet und hatte in ihrer Ehe
dann 6 Kinder… Die Debatte um „Sex und Verstand“ halte ich für ein am Schwanz aufgezäumtes Pferd.
Ich meine, der Ausgangspunkt für vernünftige Überlegungen muß doch sein, daß der Schöpfer sich etwas
dabei gedacht hat, wenn er den Menschen im Alter von 13 – 16 Jahren die Geschlechtsreife gegeben hat.
Wenn er gewollt hätte, daß sich die Menschen erst mit 25 paaren, dann hätte er es entsprechend eingerichtet.
(Jetzt wird aber bestimmt ein Fundi auftauchen und uns erklären, daß die frühe Geschlechtsreife eine
Folge der Erbsünde ist oder daß Gott den Menschen damit prüfen wollte oder daß Gott den Menschen Gelegenheit
geben wollte, durch lange Enthaltsamkeit sich himmlische Verdienste zu erwerben…)
@ Sirilo: Ich denke, Sie haben da mit jedem Satz Recht! – Genau das habe ich auch schon oft gesagt. Meine
Großmutter mütterlicherseits hat mit sechzehn geheiratet. Heute gibt es die gesellschaftliche Situation
(karikiert dargestellt): Ausbildung bis dreißig – Risikoschwangerschaft ab fünfundzwanzig. Eine Lösung
weiß ich natürlich auch nicht. Viele Grüße tau
Welches Paradigma müßte wechseln? Das Problem besteht nicht etwa darin, daß die jungen Leute zu früh
ihre Geschlechtlichkeit erforschen und erproben (das Ehefähigkeitsalter für Mädchen nach dem katholischen
Kirchenrecht <12 bis 1917, 14 seit 1917> zeigt, daß geschlechtliche Betätigung ab etwa 14 durchaus natürlich
ist <z.B. St. Elisabeth von Thüringen wurde mit 14 vermählt>); es steht ja geradezu im Widerspruch zur
Schöpfung, wenn der Mensch erst zehn Jahre nach Eintritt der vom Schöpfer vorgesehenen Geschlechtsreife
von seiner Geschlechtlichkeit Gebrauch machen sollte… Das Problem besteht darin daß durch die Veränderungen
in der Gesellschaft, im Bildungswesen und in der Arbeitswelt junge Menschen heute mit 14/16/18 noch keinen
Raum für Ehe und Elternschaft haben, ganz im Gegensatz zu früheren Zeiten (Romeo und Julia waren beide
14). Nicht aus Gründen der Moral, sondern der gesellschaftlichen Opportunität sollen die jungen Menschen
ihre Geschlechtlichkeit unterdrücken; und wenn man von kirchlicher Seite mit Parolen wie „Enthaltsamkeit,
Reinheit etc.“ ankommt, so tut man dies de facto nicht im Dienste der Liebe oder der Keuschheit, sondern
als Büttel einer gesellschaftlichen Entwicklung, die vom Menschen verlangt, seine Natur zu verleugnen,
um so besser in die gesellschaftlichen Strukturen hineinzupassen. Hielte man sich wieder an das Sprichwort
„Jung gefreit hat nie gereut“, dann wären die „Teenager-Schwangerschaften“ nicht ein Problem (dem dann
manche Kreise mit Abtreibung abhelfen wollen), sondern eine Ch…
@ Graf von Galen Eben, und nicht nur das ewige, Gott ist doch auch jetzt in diesem Leben schon wichtig
und allgegenwärtig… Jesus ist nicht nur für die Toten gestorben, sondern für die Lebenden…
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @Breze Bei Ungläubigen muß man sicher anders an die Sache
herangehen. Aber auch hier sollte man zuerst das ewige Heil desjenigen im Blick haben und nach Möglichkeit
diesen zum wahren Glauben bekehren.
@ Desparatus Puh, dann red ich halt nicht mehr mit Dir, ich kann doch auch nix dafür, dass ich mit Dir
einer Meinung bin, sniff, beleidigt bin… Aber es ist auch keiner da zum Streiten, schlafen die alle
schon? … wie fad…
@ Desparatus Sollte man nicht besser auf eine Pädagogik der Einsicht als auf eine Pädagogik der Angst
setzen? Ja, unbedingt!!!! In anderen Worten: evangelisieren (Evangelium: frohe Botschaft)
@ Graf von Galen Das stimmt, das die Muttergottes den Kinder die Hölle gezeigt hat, aber die Kinder waren
ja bereits Christen, wussten deswegen auch über die Eschatologie Bescheid… Wie wollen Sie einen Menschen,
der kein Christ ist, daher auch keine Glaubensbildung hat,mit der Hölle bekehren? Seien Sie mir nicht
böse, derjenige zeigt Ihnen den Vogel, sonst passiert gar nichts…
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @Breze Wie man es seinem Kinde beibringt ist eine andere
Frage. Grundsätzlich halte ich den Hinweis auf ewige Strafen nicht für falsch. Auch die Gottesmutter
hat den Kindern in Fatima die Hölle gezeigt. Diese haben nicht gelacht.
@ Graf von Galen Ich verstehe und teile Ihre Intention, junge Leute im besonderen und alle Menschen davor
zu bewahren zu sündigen… Aber glauben Sie nicht, dass die betroffenen sich über Ihre Feuersbrunst-
und Höllenqualen- Drohungen eher kaputtlachen????
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht Der wichtigste Grund zur Vermeidung der Sexualisierung des
Nachwuches wurde leider nicht genannt. Es ist die Bewahrung der Kinder und Jugendlichen vor der schweren
Sünde, die in letzter Konsequenz die ewige Verdammnis, die absolute Katastrophe, zur Folge haben kann.
Wieso? Wenn Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren keinen Sex haben sollen, wieso war dann bis 1917 (Einführung
des CIC) nach dem katholischen Kirchenrecht das Ehefähigkeitsalter für Mädchen 12 Jahre und ist seit
1917 14 Jahre? Das ist dann doch ein Skandal, oder? Der CIC jedenfalls meint, daß Mädchen mit 14 schon
Sex haben können…
#20 Desperatus † 21:57:41 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Breze Ich befürchte nur, daß Die, die es angeht, diesen Satz jetzt wieder nicht verstehen. Muß was
mit umgekehrt proportionakl zu tun haben. Wahrscheinlich muß es heißen: Die Beschäftigung mit Sex-Themen
und Verstand sind umgekehrt proportional
@ Desparatus Was das Verhältnis der Kirche zur Sexualität anbelangt sei anzumerken, daß einige Schreiber
hier die frühprotestantische Leibfeindlichkeit und die über die kleinbürgerliche Kultur des ausgehenden
19. Jhd vermittelte viktorianische Prüderie für katholisch halten. ich wollts nicht so laut sagen, aber
das habe ich mir schon oft gedacht hier…
#18 Desperatus † 21:31:23 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Breze Ja sicher weiss ich, mit welchem Gedankengut wir es hier zu tun haben, wobei mir das Wort schwer
von den Lippen oder besser ind die Tasten geht: „Gedanken“ und „gut“. Wäre also auch mal ein paar sprachphlilosophische
Überlegungen wert. Das ist ja der Grund, warum ich immer und immer wieder nach dem Sinn der verwendeten
Worte frage. Da mir den keiner erklären kann, gehe ich also davon aus, daß es ebendiesen Sinn nicht
gibt. Was das Verhältnis der Kirche zur Sexualität anbelangt sei anzumerken, daß einige Schreiber hier
die frühprotestantische Leibfeindlichkeit und die über die kleinbürgerliche Kultur des ausgehenden
19. Jhd vermittelte viktorianische Prüderie für katholisch halten.
@ Desparatus Nun ja, wir beide wissen ja, mit welchem Gedankengut wir es hier zu tun haben. Die Lehre
der Kirche bezüglich der Sexualität ist alles andere als leibfeindlich (schon mal „Die Theologie des
Leibes“ von JP2 gelesen, oder „Liebe und Verantwortung von derselben Person?), Sex an sich ist nichts
schlechtes, die Kirche lehrt uns den verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität.
Sexualität und Protestanten Ich habe einmal ein paar Jahre eine Evangelische Schule besucht und dort
gab es einen Pastor welcher ein sogenannter Verhütungsprediger war. Die Homosexualität und der Geschlechtsverkehr
war anerkannt und man sah die Rettung vor Krankheiten auch im Kondom. „Frei“ nach dem Motto Sex wo und
wann man will, Hauptsache mit verhütung. Gott sei Dank gibt es im katholischen die Sünde welche solch
ein Verhalten verbietet. Bei den Protestanten gibt es keinen Sündenbegriff und somit auch keine Buße
und Beichte was wieder einmal mehr beweißt was für eine Irrlehre der Protestantismus ist
#15 Desperatus † 20:45:48 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@Breze Wenn die Überschrift sagen will, daß Sex dumm macht, dann ist es aber dumm zu schreiben, daß
Sex und Verstand umgekehrt propurtional seien, Der nachdenkliche leser – solche soll es hier ja auch geben –
könnte Schlüße ziehen
@ Desparatus Als kleine Hilfe: Die Überschrift will sagen, dass Sex dumm macht (salopp gesagt) Ansonsten,
der Unvollendete weiss wahscheinlich nicht was „umgekehrt proportional“ ist… Also, steh drüber…
#13 Desperatus † 20:33:32 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@unvollendeter imaginärer mittelalterlicher Dichter Einst schrieb ich: Was habe ich denn nicht verstanden?
Ich habe die Überschrift beim Wort genommen. Was das etwa falsch? Habe ich gar nicht verstanden, daß
man die Überschriften nicht ernst nehmen darf? Der Antwort harre ich weiterhin. Hier stellt sich selbst
bloß, wer nicht antwortet, keineswegs der, der fragt.
Lieber Desperatus, Sie schreiben: Ich warte in nahezu unermesslicher Geduld. Endlich tun Sie mal was sinnvolles,
ich will Sie dabei nicht stören. Jedenfalls scheinen Sie das was Sie jetzt tun besser zu beherrschen,
als das Schreiben.
#11 Desperatus † 20:03:05 | Sonntag, 15. Oktober 2006
@unvollendeter imaginärer mittelalterlicher Dichter Keineswegs habe ich mich als Schwätzer bezeichnet,
das ist allein ihre Interpretation. Allein, ich warte immer noch um Aufklärung, was ich denn nun nicht
verstanden habe. Jetzt habe Sie die Möglichkeit, gleich zwei Werke der geistlichen Barmherzigkeit (recht
raten und belehren)zu tun und sich so die Früchte Ihrer guten Werke zu erwerben. Ich warte in nahezu
unermesslicher Geduld
#9 timpressum † 19:56:40 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Essen ist der Sex des Alters RUMKUGELN Zutaten * 300 gramm Schoko(Kochschokolade) * 200 gramm Kokosfett(geschmolzen)
* 200 Gramm gehackte Mandeln * 4 cl Rum * 1 Eiklar * Kokusflocken zum Umhüllen Zubereitung 1. Schoko
kleinhacken 2. Geschmolzenes Fett dazu 3. Optional: leicht zerkleinerte Cornflakes dazu(Macht das ganze
irgendwie ein wenig profan schmeckt aber gut) 4. Rum dazu 5. Eiklar dazu 6. Alles umrühren 7. über die
Nacht rausstellen(wenn nicht Winter ist in den Kühlschrank) 8. Am nächsten Tag aus der Masse Kugeln
formen und diese in Kokusflocken rollen Tips * Ein wenig dabei he-rumkugeln- macht immer Spaß fördert
den Geschmack aber nicht. * Wer will kann ruhig noch mehr Rum dazugeben.
#7 Desperatus † 19:45:28 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Verstanden Da sagt mit also ein imaginärer mittelalterlicher Dichter, den Novalis unvollendet liess,
daß ich nichts verstanden hätte, aber er erklärt mir nicht was. Dabei gehört „Unwissende lehren“ und
„Suchende beraten“ doch genauso zu den geistlichen Werken der Barmherzigkeit wie „Schwätzer geduldig
ertragen“ Ist der unvollendetete imaginäre mittelalterliche Dichter also unbarmherzig? Befindet es sich
dann auch nicht mehr im Stand der Gnade? Was kann ich für ihn tun? Frage über Fragen Also, kann mir
jetzt bitte mal jemand erklären, wie das mit dem Zusammenhang von Sex und Verstand ist. Ist die Überschrift
wahr oder nicht?
Offenbar… …borgen sich jetzt ausgerechnet die Schweden bei diesen „kleinen neurotischen Katholiken“
ihre Leitplanken bezüglich Sexualerziehung. Man kann darüber hinweggehen oder es zum Anlass nehmen,
mal über die Sache nachzudenken.
#3 Desperatus † 19:06:23 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Verstanden? Was habe ich denn nicht verstanden? Ich habe die Überschrift beim Wort genommen. Was das
etwa falsch? Habe ich gar nicht verstanden, daß man die Überschriften nicht ernst nehmen darf?
#1 Desperatus † 18:51:50 | Sonntag, 15. Oktober 2006
Überschrift Sex und Verstand sind umgekehrt proportional So lautet die Überschrift. Das heißt dann,
wenn ich es auf viele Postings dieser Seite anwende, daß dumme und dümmliche Zuschriften auf ein ausgeprägtes
und gutes Sexualleben schließen lassen. Umgekehrt kann nur geistreich sein, wer enthaltsam lebt. Stimmt
das jetzt? Habe ich die Überschrift – die ansonsten mit dem Artikel wieder einmal nichts zu tun hat –
richtig verstanden?