09:42:18 | Montag, 16. Oktober 2006
Die Erzdiözese Bordeaux errichtete kürzlich eine neue traditionelle Gemeinschaft. Jetzt steht der dortige Kardinal im liberalen Kanonenhagel.
(kreuz.net, Bordeaux) Unter viel Blut und Tränen wurde in der südfranzösischen Erzdiözese Bordeaux
das ‘Institut vom Guten Hirten’ geboren.
Mit der Zustimmung des dortigen Erzbischofs, Jean Pierre Kardinal
Ricard (62), errichteten die fünf Priester
eine neue Gemeinschaft.
Der Schritt ging in der Erzdiözese
nicht ohne Widerstand über die Bühne.
Die örtlichen Laienvertreter wünschten sogar eine Konsultation
mit dem Papst. Kritik kam auch
vom Generalvikar.
Am 6. Oktober antwortete Kardinal Ricard darauf im Bistumsblatt
‘L’Aquitaine’: Die Zukunft werde zeigen, ob das Institut eine vielversprechende Initiative oder eine gescheiterte
Hoffnung sei.
Ein großzügiges und außerordentliches Angebot der Communio – kirchlichen Gemeinschaft –
einer Einzelgruppe gegenüber stelle „den Weg, den uns der Herr seit vierzig Jahren in der Kirche leben
ließ“, nicht in Frage.
Dennoch ist deutlich, daß der Kardinal zu jenen gehört, die mit den Spaltungen
der 70er Jahren aufräumen möchten, die in Frankreich immer noch zementiert sind.
Echte Versöhnung
könne nicht in einem Klima der Rache, der unklaren Überzeugungen oder der zweideutigen Sprache zustande
kommen – erklärt der Kardinal.
Die bestehenden Fragen und Schwierigkeiten würden nicht sofort verschwinden:
„Aber die kirchliche Gemeinschaft verlangt, daß diese Fragen brüderlich und in einem Klima des gegenseitigen
Respekts und des kindlichen Gehorsams dem Lehramt gegenüber angegangen werden.“
Es sei notwendig, den
anderen anzunehmen, sich gegenseitig kennenzulernen, den Willen zu haben, gemeinsam darauf zu hören,
was der Geist den Gemeinden sage.
„Dieser Aufruf richtet sich wirklich an alle. Er fordert die Umkehr
eines jeden.“
Der Kardinal weist darauf hin, daß die kirchliche Gemeinschaft im Dienst der Mission steht:
„Die Evangelisierung unserer Gesellschaft ist die größte Herausforderung, der unsere Kirche gegenübersteht.“
Niemand habe dafür die Patentlösung: „Sonst hätte man es schon lange in Erfahrung gebracht.“
„Wir
wissen einfach, daß weder die Auflösung des Evangeliums in die Luft der Zeit noch die Errichtung christlicher
Ghettos, die über sich selber gebeugt sind, zufriedenstellende Antworten auf diese Herausforderung der
Evangelisation sind.“
Kardinal Ricard gedenkt, bald nach Rom zu reisen, um „bezüglich dieses Punktes
weitere Informationen einzuholen“. Gemeint ist die „konstruktive Kritik am Zweiten Vatikanum“.
Das ist
auch ein Anliegen des vom Kardinal errichteten Instituts des Guten Hirten.
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Stimme aus Wien 17:42:56 | Montag, 16. Oktober 2006
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Athanasius 17:15:58 | Montag, 16. Oktober 2006
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Guiseppe 16:13:10 | Montag, 16. Oktober 2006
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Stimme aus Wien 15:45:41 | Montag, 16. Oktober 2006
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Aragorn 15:33:01 | Montag, 16. Oktober 2006
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landorganist 15:08:58 | Montag, 16. Oktober 2006
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laikos 15:06:47 | Montag, 16. Oktober 2006
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Protestant 14:09:18 | Montag, 16. Oktober 2006
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landorganist 13:54:19 | Montag, 16. Oktober 2006
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stat crux 11:50:03 | Montag, 16. Oktober 2006
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wiener 11:06:56 | Montag, 16. Oktober 2006
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Guiseppe 10:58:20 | Montag, 16. Oktober 2006
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wiener 10:54:11 | Montag, 16. Oktober 2006
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Sulpicius 10:31:46 | Montag, 16. Oktober 2006
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Protestant 10:20:11 | Montag, 16. Oktober 2006
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Gotthard 10:04:26 | Montag, 16. Oktober 2006
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Aragorn 09:51:41 | Montag, 16. Oktober 2006
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ottaviani 09:45:29 | Montag, 16. Oktober 2006