Nationalsozialismus
Die deutsche Sprache ist eine Schande
Es scheint, als ob es zwischen den Holocaust-Opfern und anderen historischen Leidensgeschichten verschiedene Maße für Gerechtigkeit gibt. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Bei der Debatte um die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter unter dem System der Nationalsozialisten forderte der damalige Bundestags- abgeordnete Martin Hohmann:

„Wenn wir ausländischen Zwangsarbeitern, die unter dem NS-Regime gelitten haben, Entschädigungen zahlen, dann sollten auch deutsche Zwangsarbeiter, die unter dem Stalin-System gelitten haben, in gleicher Weise berücksichtigt werden.“

Es kann nicht zweierlei Maß für Gerechtigkeit und Menschenwürde geben – so das ehemalige CDU-Mitglied.

Unter diesem Motto hatte auch Hohmanns Rede zum 3. Oktober 2003 gestanden: „Gerechtigkeit für Deutschland! Gerechtigkeit für Deutsche!“

Hohmann wurde wegen dieser Rede später als „konjunktivischer Antisemit“ aus allen Gemeinschaften politisch korrekt Denkender ausgeschlossen – also politisch exkommuniziert.

Tatsächlich war der CDU-Politiker damals außerordentlich blauäugig und naiv gewesen – als ob es bei der Debatte um die Zwangsarbeiterentschädigung um die Wiedergutmachung von Unrecht durch ein Terrorsystem gegangen wäre.

Ausgangs- und Legitimationspunkt der Verhandlungen waren allein, die Überlebenden des Holocaust für ihre KZ-Ausbeutung zu entschädigen.

Diese Entschädigung sollte symbolisch sein. Denn mit den ausgezahlten 15.000 DM konnte man das KZ-Leiden nicht wirklich wiedergutmachen.

Der Holocaust gilt nach der in Deutschland herrschenden Sprachregelung als unvergleichlich einzigartig.

Deshalb darf die KZ-Zwangsarbeit der Holocaustüberlebenden offensichtlich nicht mit der Zwangsarbeit etwa von Deutschen nach dem Krieg unter sowjetischer Knute verglichen werden.

Schon bei den Nürnberger Prozessen wurden alle Verweise auf oder gar Anklagen von Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen der stalinistischen Sowjetunion strikt unterbunden.

Drei Monate, nachdem jüdisch-amerikanische Unterhändler 1,25 Milliarden Dollar aus der Schweiz herausgepreßt hatten, konfrontierte die gleiche Gruppe um Eizenstat & Co. die deutsche Bundesregierung mit der Forderung nach zwanzig Milliarden DM Zwangsarbeiterentschädigung.

Eigentlich hatten die Vertreter der jüdisch-amerikanischen Großorganisationen nur das Mandat für die angeblich 130.000 jüdischen KZ-Überlebenden.

Dann aber wären die KZ-Arbeiter der anderen Nationen leer ausgegangen.

Also erklärten sich Eizenstat & Co. kurzerhand zu Vertretern aller Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg – außer eben jener in stalinistischen Gulags und Lagern.

Diese Ausweitung der Anspruchsberechtigten ließ auch die Forderungssumme – und die Aufwandsentschädigungen der Unterhändler – explodieren.

Die Verhandlungen waren von der gleichen ökonomisch-historischen Drohkulisse begleitet wie bei die Kampagne gegen die Schweizer Großbanken.

Man einigte sich schließlich auf eine Endsumme von zehn Milliarden.

Davon sollten die deutschen Betriebe in kollektiver Verantwortung für die damalige Kriegsausbeutung und Profite aus den Zwangsarbeitern fünf Milliarden bezahlen.

Weitere fünf Milliarden sollte der deutsche Staat zahlen – also der deutsche Steuerzahler.

Das war allerdings schwer zu vermitteln und zu begründen: Wieso sollten die Deutschen der zweiten und dritten Generation nach dem Kriege für die Zwangsarbeit in den Großbetrieben der nationalsozialistischen Zeit blechen?

Flugs wurde die abgelegte These von der Kollektivschuld aller Deutschen wieder aufgewärmt.

Die Medien erfüllten ihre nationale Pflicht mit der deutschen kollektiven Selbstbezichtigung, der ‘Spiegel’ stempelte die Deutschen als „das wahre Tätervolk“ ab.

Professor Werner Becker aus Frankfurt drohte gar mit „der ewigen Schuld der Deutschen“.

Aber wie wäre das mit der historischen „Schuld“ der Österreicher, von denen – seit 1938 im Deutschen Reich – ebenfalls Zwangsarbeiter beschäftigt waren?

Wartet nur ein Weilchen, flüstern die politischen Sibyllinen, dann kommt Eizenstat auch zu Euch.

Bei dieser verordneten Selbstbezichtigungskampagne haben einige Politiker jedes Maß verloren.

Die frühere Kulturdezernentin aus Frankfurt am Main, Linda Reisch, sagte bei einem Treffen mit polnischen und russischen ehemaligen Zwangsarbeitern, die in Frankfurter Betrieben beschäftigt waren:

„Ich schäme mich dafür und bedauere es außerordentlich, daß ich zu Ihnen in deutscher Sprache sprechen muß, der Sprache also, welche die Nazis und Ihre Ausbeuter gebraucht haben.“

Wären die Deutschen tatsächlich „das wahre Tätervolk“, dann müßten alle Teutonen für den Gebrauch der deutschen Sprache Schuld und Scham empfinden – nicht zuletzt angesichts des grassierenden Geschwätzes ehemaliger Waffen-SSlern.
      
57 Lesermeinungen
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#57   methusalix †   18:27:18 | Freitag, 20. Oktober 2006
@Protestant (und andere)
…an dem er [Grass] letztendlich ja selbst gescheitert ist!
Grass als „gescheitert“ anzusehen ist wirklich mal ein gaaaanz anderer Blickwinkel und eine vollkommen neue Lesart der Verleihung eines Nobelpreises.
Ist denn Ratzinger auch „gescheitert“, weil er die höchsten Würden des Katholizismus erreicht hat?
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#56   Adrian Leverkuehn   21:08:06 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Günter Grass
auf dem Soldatenfriedhof Bitburg erheblich kritisiert
Wieso sollte Grass diesen Besuch nicht kritisieren dürfen? Er hat diesen Besuch kritisiert, weil damals der Kalte Krieg tobte und durch diesen Besuch der Antikommunismus der Demokraten offenkundig in eine Reihe gestellt werden sollte mit dem (mörderischen) Antikommunismus der Nazis. Aus welchen Grund sollte Grass nicht das Recht haben hier Kritik zu üben?
ist die Scheinheiligkeit und der erhobene Zeigefinger
Was denn für eine Scheinheiligkeit und was für ein erhobener Zeigefinger? Grass ist Schriftsteller und kein selbstgerechter Moralapostel wie ihr komischer Bischof Huber. Grass hat sich stets in die Politik eingemischt, aber wo soll da ein erhobener Zeigefinger sein? Und wo ist die Scheinheiligkeit?
bei vielen Schreiberlingen
einer dieser scheinheiligen Schreiberlinge sind Sie wohl selbst!
Dies hätte ihn sicherlich unsterblich gemacht
Es gibt auf dieser Welt viel zu viele schleimige Arschkriecher die partout unsterblich werden wollen. Glücklicherweise hat Grass nie zu denen gehört. Das unterscheidet ein Genie von einem Streber!
Die Be/Ver-Urteilung eines Künstlers und die Wertschätzung seiner künstlerischen Erzeugnisse sind ja nun zwei Paar Schuhe.
Wie kommen Sie denn zu derart abstrusen Ansichten? Das Werk eines Künstlers ist so ziemlich das intimste was es gibt. Künstler und Werk sind letztlich ein und dasselbe.
Aber was man von Grass als Mensch zu halten hat…
So? Was denn? Und warum?
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#55   Breze   19:52:04 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Alexandra
Oh, ja ich kann mich an den Höhenflig des FCK sehr gut erimmern (Glückwunsch, nachträglich! ;-) )
Ja, die WM war etwas wunderbares, endlich haben die Deutschen gelernt sich zu freuen und zu feiern, lustig zu sein! Es war eine schöne Zeit!!!!!
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#54   Hypatia   19:46:09 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Breze
Vielleicht schaffen wir ja noch einmal so ein Wunder wie 1998, als der 1. FCK nicht nur wieder aufstieg, sondern auch Deutscher Meister wurde.
Ja, die WM war toll. In besonders guter Erinnerung habe ich den Krimi gegen Argentinien. Ich war hin- und hergerissen zwischen dem einzigartigen Vortrag eines Nobelpreisträgers an der Uni Mainz und dem Durchleiden des fest eingeplanten Untergangs unserer Mannschaft. Der Vortrag war schon etwas nach hinten verlegt worden wie das Internet mir verraten hatte, und so saß ich am Autoradio, bis ich definitiv loslaufen mußte, um rechtzeitig zum Hörsaal zu kommen. Aber, oh Wunder, mich erwartete ein rasendes Publikum, das mit kühlen Getränken ausgerüstet – Sie werden sich an diese Hitze erinnern – auf einer Riesenleinwand im Hörsaal das Spiel verfolgte und Blut schwitzte. Larger than life – wer hätte das gedacht und der gute Prof. Kandel wartete geduldig, bis das Spiel zuende war und er mit einer Supervorlesung loslegte.
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#53   Breze   19:27:57 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Alexandra
ein kleines Geplänkel ist ja doch immer drin ;-) ;-)
Oh, Sie Arme, FCK-Fan zu sein, ist momentan wirklich nicht gerade erbaulich…
Da hab ich’s besser, wir Bayern haben ja quasi das Siegen im Blut ( ;-) ), ich bin mir fast sicher, dass wir wieder Deutscher Meister werden…
Ja, dann haben Sie die WM auch so sehr genossen, wie ich? Das war wirklich eine tolle Zeit, es hat Spass gemacht, sich mit einer Horde von Freunden im Biergarten zu treffen (ausgerüstet mit Trillerpfeife und Deutschland-Fahne) und bei einem kühlen Radler mitzufiebern, schade, dass es vorbei ist!!!!!
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#52   Hypatia   19:09:55 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Breze
Ein kleines Geplänkel ist doch immer drin! Was glauben Sie, was ich mir schon anhören mußte, seit mein 1. FCK abgestiegen ist. Da wird nicht nur die Liebe zum Verein auf die Probe gestellt, den Spott muß man auch noch ertragen. Haben die „Fassenachter“ in Mainz jubiliert, als sie auf- und wir abgestiegen sind. Bis zum Wiederaufstieg tröste ich mich nun damit, daß ich mir sage: richtig virtuosen Fußball gibt’s eh nur im Ausland und fürs Herz habe ich ja noch meinen Verein. ^-^
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#51   Breze   19:03:18 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Alexandra
Vorsicht, Vorsicht!!! ;-)
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#50   Hypatia   18:50:35 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Breze
Aber nein, meine Liebe, der FC Bayern ist doch ganz in Ordnung – wenn man Slapstick mag. :-D
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#49   Breze   18:07:14 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Alexandra @ Maurice
@ Alexandra
Ja, ich oute mich hier als eingefleischter Bayern Fan (werd ich jetzt exkommuniziert? ;-) ) Das Bayer-Fan-Sein hat in meiner Familie Tradition!!!!!
@ Maurice
Chèr Maurice, merci beaucoup pour la correction, oh, que fauxpas!!!! :-)
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#48   Benedikt   10:40:38 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Hachenburger
Ich bin wirklich erstaunt, wie bekannt das Hachenburger hier ist.
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#47   Gunsenum   10:17:08 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Sie haben doch keine Ahnung!
Die besten Biere sind unzweifelhaft: 1) STAROPRAMEN; 2) HACHENBURGER PILS; 3) HOCHSTIFT EXCELLENT
Keine Widerrede!
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#46   Dr. Christoph Heger   09:51:12 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@Protestant: Günter Grass
Was mich an Herrn grass nur ganz immens stört … ist die Scheinheiligkeit und der erhobene Zeigefinger, an dem er letztendlich ja selbst gescheitert ist!
Genau das meinte ich mit meiner Bemerkung: „Aber was man von Grass als Mensch zu halten hat, war schon vor der jüngsten köstlichen Enthüllung klar.“
Dass Günther Grass einmal Mitglied der Waffen-SS gewesen ist (wie viele andere auch, die eben nicht samt und sonders als Massenmörder bezeichnet werden können), hätten wir fast alle eigentlich nur mit einem „Aha, der auch!“ oder mit einem „Naja, da sieht man mal, wie schlimm die Zeit war!“ quittiert.
Die bloße Mitgliedschaft in der Waffen-SS, die ja zu den offiziellen Streitkräften des Deutschen Reichs gehörte, sehe ich auch nicht als ehrenrührig an.
Aber Grass hat ja als „Gewissen der Nation“ schon den Besuch von Kohl und Reagan auf dem Soldatenfriedhof Bitburg erheblich kritisiert, da dort auch Gräber von Soldaten der Waffen-SS seien!
Genau dergleichen Dinge lassen ihn als ein Charakter… erscheinen.
MfG
Christoph Heger
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#45   Protestant   09:36:51 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@dr.christoph heger
Das schriftstellerische Werk von Günther Grass möchte ich eigentlich gar nicht in Zweifel ziehen. Da ist sicherlich einiges Brauchbare dabei! Was mich an Herrn grass nur ganz immens stört( wie auch bei vielen Schreiberlingen hier im Forum) ist die Scheinheiligkeit und der erhobene Zeigefinger, an dem er letztendlich ja selbst gescheitert ist!Das Günther Grass einmal Mitglied der Waffen-SS gewesen ist (wie viele andere auch, die eben nicht samt und sonders als Massenmörder bezeichnet werden können), hätten wir fast alle eigentlich nur mit einem „Aha, der auch!“ oder mit einem „Naja, da sieht man mal, wie schlimm die Zeit war!“ quittiert. Aber Grass hat ja als „Gewissen der Nation“ schon den Besuch von Kohl und Reagan auf dem Soldatenfriedhof Bitburg erheblich kritisiert, da dort auch Gräber von Soldaten der Waffen-SS seien! Hätte er dort gesagt:„Ja, okay, die Versöhnungsgeste ist großartig! Da ich selbst kurze Zeit bei der Waffen-SS war, weiß ich, dass eben dort auch viele einfache Soldaten, die keinerlei Kriegsverbrechen begangen haben, beerdigt liegen!“ Dies hätte ihn sicherlich unsterblich gemacht und er wäre jetzt nicht in der (nachvollziehbaren) Schusslinie!
Das ändert aber die Botschaften und Inhalte seines literariscehn Werkes nicht!
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#44   Hypatia   09:27:16 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@ Breze
Guten Morgen, meine Liebe. Sie outen sich als Bayern-Fan! Ein Schock, wie gut, daß ich schon sitze…Bei einem echten Münchner Kindl hätte ich die herzliche Verbundenheit mit den 60ern vorausgesetzt. Aber, wo die Liebe hinfällt…
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#43   Dr. Christoph Heger   09:14:07 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Günter Grass
Adrian Leverkuehn meinte:
Es zeugt nicht von Kunstverständnis einen Künstler nur deshalb zu verurteilen, weil er eine andere Partei wählt als man selbst!
Die Be/Ver-Urteilung eines Künstlers und die Wertschätzung seiner künstlerischen Erzeugnisse sind ja nun zwei Paar Schuhe. Ob Grassens Romane künstlerisch etwas taugen, ist mir gleichgültig. Aber was man von Grass als Mensch zu halten hat, war schon vor der jüngsten köstlichen Enthüllung klar.
MfG
Christoph Heger
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#42   Protestant   08:17:18 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
@alle anderen
Eines schönen Tages kommt der Teufel zu Petrus und fordert diesen zu einem Fussballmatch zwischen Himmel und Hölle auf.„Aber klar“,meint Petrus,„sofort, und Ihr habt sowieso keine Chance!“ „Und warum?„meint der Teufel. „Na, du weißt doch, dass bei uns im Himmel alle Topp-Fussballspieler sind, alle ehemaligen Weltmeister, alle Europapmeister,Torschützenkönige und Spielmacher aus der ganzen Welt!“ „Ach“, meint der Teufel, „trotzdem habt Ihr nicht den Hauch einer Chance?“ „Und was macht dich so sicher?“ „Tja weißt du, Petrus, die Schiedsrichter sind nämlich alle bei uns!“
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#41   Maurice Corvisier   06:02:27 | Mittwoch, 18. Oktober 2006
Salut, Breze,
ce n’est pas trop élégant de vous corriger – mais puisqu’il y a un point d’interrogation et donc une question: St. Etienne est le chef-lieu du département de la Loire (42).
Une bonne journée!
St. Etienne ist als Name die alte Form von St. Stephan und zugleich der Hauptort des Departements Loire.
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#40   Breze   23:27:39 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Maurice @ Adrian
@ Maurice
Merci beaucoup für diesen netten Fussballwitz!!
At. Etienne est une equipe parisienne, non?
@ Adrian
Boah, das ist gemein!!!!!
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#39   Adrian Leverkuehn   23:25:06 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Wir würden nie zum FC Bayern München gehen!
Nie zu den scheiß Bayern gehen!
Was für Eltern muß man haben
um so verkommen zu sein?
Einen Vertrag zu unterschreiben,
bei diesem scheiß Verein!
Wir würden Nie zum FC Bayern München gehen!
Nie zu den scheiß Bayern gehen!
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#38   Maurice Corvisier   23:15:42 | Dienstag, 17. Oktober 2006
oh, hallo Breze!
Was so den Fußball anbetrifft und Gottes vorgezogenen Verein: bei meinen anderen 49 % geht das so –
Das Flugzeug mit der Fußballmannschaft von St. Etienne stürzt ab. Die Spieler sind am Tor des Himmels, und St. Peter öffnet es ihnen. „Kommt schnell herein!“ – „Aber, St. Peter, wir sind nicht würdig, wir sind Sünder.“ – „Kommt schnell herein, sage ich Euch!!“ – „Aber… St. Peter…“ – „Stille und schnell herein … ich bin nicht St. Peter, ich bin St. Etienne“
Nun, das ändert nichts daran, daß St. Etienne im Moment etwas unten in der Liga ist.
Für „Protestant“ ist aber gültig, daß Gott Anhänger von St. Etienne ist.
Herzliche Grüße von M.C.
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#37   Breze   23:08:03 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Benedikt @ alle @ protestant
@ Benedikt
Ach so: Nieder mit dem FCB!
Na, na, na!!!!!!! ;-)
@ alle
Ich als Müncherin empfehle Franziskaner Weissbier oder Augustiner (was leckerereres gibt es nicht)
@protestant
Deutscher Meister wird nur der FCB!!!
Jawoll!!!!!!!!
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#36   Adrian Leverkuehn   21:12:32 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Der Idiot Grass…!????????????????????????????????????????????????????????????????
des Idioten Grass („Nach Auschwitz keine Gedichte mehr“)
Das Zitat stammt von Adorno. Günter Grass rechnet es sich als Verdienst an, stets widersprochen zu haben!
Wieso soll Grass ein Idiot sein?
Es zeugt nicht von Kunstverständnis einen Künstler nur deshalb zu verurteilen, weil er eine andere Partei wählt als man selbst!
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#35   warwohlnix   19:56:23 | Dienstag, 17. Oktober 2006
ich schrieb es weiter unten schon:
ausschließlich gastro- und genitalorientiert. Nun meine ich auch: ebenso fixiert.
Uaaah. Wie erstrebenswert: Lindenstraße mit Pensionsberechtigung. Nein, das mache ich anders in meinem Leben. Versprochen.
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#34   methusalix †   18:06:36 | Dienstag, 17. Oktober 2006
an alle Pilstrinker:
Euer geschätzes Bier böhmischer Braurt ist nix gegen das vom heiligen Berg in Bayern: ANDECHS, das ist das, was der liebe Gott für sein Sonntagsvergnügen reserviert hat (um beim Münchener im Himmel zu bleiben, nix Manna, ANDECHSER!!!)
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#33   Benedikt   15:19:51 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Ansgar
Also das Klosterbräu ist topp, aber das Hachenburger kurbelt höchstens den Verkauf von Aspirin direkt an O:). Naja, zur Not geht’s. Besser als Fohr.
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#32   Protestant   15:19:34 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ansgar
Danke für den Tipp!!!Prost!
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#31   Ansgar   15:15:06 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Protestant
Hachenburger ist eines der besten Pilse, die ich kenne. In der Nähe von Hachenburg brauen übrigens seit kürzerem die Zisterzienser von Mariastatt ein süffiges Klosterbier. Machen Sie mal einen Familienausflug hin – und lassen Sie Ihre Frau zurückfahren.
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#30   Benedikt   14:40:32 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Protestant
Beim Erdinger kommen wir auf einen Nenner. Prost!
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#29   Protestant   14:35:23 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@benedikt
Ich trinke am liebsten Hachenburger Pils(Westerwald), Gilden-Kölsch und Erdinger!
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#28   Benedikt   14:34:16 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Protestant
Mein Pils kommt aus der Eifel.
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#27   Protestant   14:30:07 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@benedikt
Den kann man aber auch andersrum erzählen…!
Trotzdem Prost und zum Wohl-egal ob Pils,Kölsch oder Alt(denn schließlich sind wir ja alle Nordrhein-Westfalen)!
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#26   Benedikt   14:25:59 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Protestant
Bleibense mir mit Kölsch!
Ein Alt-Trinker, ein Kölsch-Trinker und ein Pils-Liebhaber treffen sich in der Kneipe. Sagt der Alt-Trinker: Ich hätt’ gern ein Alt!“, der Kölschtrinker: „Ich hätt gerne en Kölsch!“ Darauf der Pilsliebhaber: „Eine Limo bitte!“. Fragen ihn die anderen erstaunt: „Ei, warum trinkste denn Limo?“ – „Na, wenn ihr kein Bier trinkt, dann trink ich auch keins.“
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#25   Hypatia   14:22:05 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Benedikt
Ach so: Nieder mit dem FCB!
Ja, ja, ja !!!!!!!!!!!!!! :)3
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#24   Protestant   13:42:17 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@benedikt
Asu Jung, mit dir dääd isch jäänens e Kölsch (oder zwei oder drei…) drinke un dr dobei mind Rellijonsauffassung verzälle-he in demm Forum iss dat esu schwierisch! Un watt dä FC Bayern anjeht (im üwwrije sin ich ooch noch fasteloovensjeck, bin im Elfferrat und stonn Fastelovend in dr Bütt),da saach ich nohr „Datt beste am FC Kölle is dr Jeisbock-un sälvs dä stinkt!“
Mir Kölsche, mir Kölsche, mir Kölsche hann mit jar nix watt am Hoot, drum jeht et uss Kölsche ooch immer,immer,immer wieder joot!
Mir Kölsche,mir Kölsche, mir Kölsche hann mit jar nix jett im Sinn,
drum hann mir, drum hann mir, im Hetze immer, immer wieder Sunnesching!
Deutscher Meister wird nur der FCB!!!
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#23   Ansgar   13:21:10 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Protestant
Dann bitte ich um Entschuldigung. Der Asphyx-Verdacht beruhte nur auf Ihrer lächerlich-peinlichen Rechtfertigung des Maximilian-Kolbe-Lapsus’.
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#22   Benedikt   13:20:34 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Doppelaccounts
Also nach meinem Empfinden ist „Protestant“ NICHT „Asphyx“. Asphyx hat hier nur absoluten Unsinn zum besten gegeben, lauter wirres Zeug und gegenüber Kritik fast autistisch veranlagt. Ich begreife zwar mangels Erläuterung immer noch nicht Protestants Religionsauffassung, aber wie Asphyx hört er sich nicht an.
Und ein rheinischer Protestant – nun früher war es ja so, dass die Rheinländer religiös tolerant waren, Hauptsache, man war Katholik :-]. Als Rheinländer Fan des FC Bayern zu sein kann als weiterer Akt des Protestes gedeutet werden *g*.


Ach so: Nieder mit dem FCB! :-] O:)
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#21   Protestant   13:09:47 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Wer bin ich???
Interressant, welche Gedanken sich einige hier machen!Aber was solls? Ich bin der böse Wolf, oder Pippi Langstrumpf oder sogar der Antichrist…?Naja,für viele hier bestimmt, kann ich aber mit leben!Nett, dass Ihr Euch Gedanken macht!Aber okay…ich habe wirklich zwei-ab Januar drei- Kinder, beide röm.-kath.,eine röm.-kath. Ehefrau,mit der ich krchlich (ökumenisch)verheiratet bin, einen röm.kath. Vater, bin 42 Jahre jung, CDU-Mitglied seit 25 Jahren, habe einen anständigen Beruf und bin tatsächlich Rheinländer und Protestant! Und außerdem noch Anhänger des FC Bayern München! Was wollt Ihr sonst noch wissen? Schuhgröße, Haarfarbe, Gewicht…?
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#20   Pünktchen   12:20:21 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Ansgar,
Ich befürchte hinter „Protestant“ verbirgt sich ein Altbekannter, nicht Asphyx! Er hat sich aus argumentationsstrategischen Gründen eine Frau und Kinder zugelegt und will rheinischer Protestant sein! Seine dümmlichen Vergleiche und Plattituden lassen aber an ganz jemand anderen denken!
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#19   Ansgar   12:12:08 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Frage
Ist „Protestant“ der jüngst unrühmlich verschiedene „Asphyx“?
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#18   Dr. Christoph Heger   11:28:20 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Protestant
Ihre frechen Vermutungen über meinen schlechten Charakter lasse ich mal auf sich beruhen. Aber ihre dummen Ausflüchte von wegen des verehrungswürdigen Maximilian Kolbe lasse ich nicht durchgehen.
Wenn Sie um 11:12 h schreiben:
„Klar,weiß ich, dass Maximilian Kolbe Pole war (deshalb habe ich ihn auch genannt,“
hilft Ihnen das wenig, da jeder in Ihrer Mitteilung von 10:41 lesen kann:
„Wer sich zu den großen Deutschen wie Schiller, Goethe, Bach, Luther, Adenauer,Stauffenberg, Kolbe oder Bonhoeffer bekennt, muss sich …“
Also noch mal zum Mitschreiben: Maximilian Kolbe war sicher ein „Großer“, aber kein Deutscher. Wir können uns seiner nicht rühmen.
MfG
Christoph Heger
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#17   Karl Murx   11:20:44 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Die Massenexperimente der israelischen Regierung mit sephardischen Kindern
In den 50ern wurde im Rahmen eines Massenexperimentes mit Röntgenstrahlen www.infokrieg.tv/…rm-kinder_101006.htm eine ganze Generation von sephardischen Kindern verstrahlt.
Laut dem Bericht des israelischen Fernsehsenders Kanal 10, wurden die Experimente von der amerikanischen Regierung bezahlt.
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#16   Guiseppe   11:14:59 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Protestant
Protestant: „Versuchen Sie es doch mal auf der Seite der Partei, die bei den letzten LTW’s in Mecklenburg-Vorpommern die 5-Prozenthürde überschritten hat!Die haben nämlich auch mit dem Christentum nicht allzu viel am Hut!“
Womit Sie übrigens vollkommen recht haben!
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#15   Protestant   11:12:38 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Dr.Heger
Klar,weiß ich, dass Maximilian Kolbe Pole war (deshalb habe ich ihn auch genannt, weil ich meinen A… hätte verwetten können, dass Sie das beanstanden).Es zeigt mir auch, dass Sie auf dieser Seite hier völlig falsch sind!
Es geht Ihnen nämlich hier offensichtlich nur um deutsch und nichtdeutsch- ansonsten hätten Sie -wie ich es hier eigentlich erwartet hätte- über Luther und bach hergezogen!
Versuchen Sie es doch mal auf der Seite der Partei, die bei den letzten LTW’s in Mecklenburg-Vorpommern die 5-Prozenthürde überschritten hat!Die haben nämlich auch mit dem Christentum nicht allzu viel am Hut!
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#14   Guiseppe   11:08:44 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Protestant
Protestant: „Was Sie hier allerdings tun, grenzt an die Verhohnepiepelung von Opfern und die Relativierung von Tätern (so hat das auch mein ehemaliger Partei“freund“ Hohmann gemeint)!“
Verhohnepiepelung von Opfern ist wenn man zwischjen Opfer 1. Klasse und Opfer 2. Klasse unterscheidet, so als ob es unterschiedliche Grade an Menschenwürde gäbe.
Mein (jetzt leider) ehemaliger Parteifreund Martin Hohmann hat als aufrechter Katholik Rückgrat bewiesen, indem er die Menschenwürde von Opfern eben nicht von deren Alter, deren Nationalität bzw. von der herkunft des Täterkreises abhängig machte. Auf starken Druck von außen wurde er deswegen von den rückgratlosen, feigen „Parteioberen“ um Merkel, Stoiber und Bosbach exkommuniziert und entehrt.
Protestant: „Deutsche haben unsägliches Leid geschaffen“
Soll man deshalb jetzt auf sie draufhauen (letztendlich weil sie als Deutsche in Ihren Augen „Tätervolk“ sind)?
Lesen Sie sich doch mal die Rede Hohmans vom 2.10.03 durch! Dann werden Sie erkennen, was Hohmann (entgegen etlicher damaliger medialer Behauptungen) wirklich gesagt hat und was er gerade nicht gesagt hat.
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#13   Dr. Christoph Heger   11:07:38 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Protestant
Ach, bleiben Sie doch mal bei den streitigen Punkten und verschonen Sie mich mit Ihren Platitüden und rhetorischen, aber unsinnigen Fragen!
Ich brauche am allerwenigsten Belehrungen, mich zu „menschenverachtenden Gestalten“ zu bekennen – habe ich doch die Schändlichkeit solcher „Menschenverachtung“ am Beispiel Ihres (und der CDU) verabscheuungswürdigen Verhaltens gegenüber einem anständigen Menschen wie Martin Hohmann vor Augen.
MfG
Christoph Heger
P.S. Sie scheinen der Meinung zu sein, daß der verehrungswürdige („antisemitische“) Maximilian Kolbe ein Deutscher war. Er war Pole.
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#12   MK28   10:55:05 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Übles Gebräu
Die Holocaust-Affinität mancher hier im Forum verwundert. Was soll das? Der Holocaust ist das Produkt einer antikatholischen Ideologie, und keine Organisation hat mehr Juden gerettet als die Katholische Kirche.
Daß nach einem solchen Verbrechen die Deutschen ein Problem auch mit sich selbst bekommen würden, war doch klar. Der bis dahin tonangebende protestantische Idealismus war folgerichtig delegitimiert. Daß es dann zu Extremreaktionen kommen würde wie der zitierten Frankfurter Stadträtin oder des Idioten Grass („Nach Auschwitz keine Gedichte mehr“) ist doch nicht verwunderlich.
Alle ärgerlichen Übertreibungen bei der „Aufarbeitung“ ändern doch aber nichts daran, daß es richtig und notwendig war, sich nach dem Krieg die Frage nach der Konsequenz zu stellen und sich selbst zu prüfen.
Und was die Zwangsarbeiterentschädigungen angeht: Hier war nach dem 2+4-Vertrag die Tür für Schadensersatzforderungen offen, die sich i.ü. gegen die ehemaligen Arbeitgeber der Zwangsarbeiter richteten. Man hat also den vorenthaltenden Lohn eingeklagt und die Verjährung nicht akzeptiert. Ich halte das auch für rechtlich fragwürdig. Aber daran eine Fundamentalkritik am deutschen Umgang mit der Judenvernichtung aufzuhängen – nein danke.
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#11   Benedikt   10:45:49 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@ Protestant
Sie haben vollkommen recht. Hr. Schüchter und Hr. Dr. Heger wissen offenbar nicht, was die alten Gallier noch wussten: Vae victis – Wehe den Besiegten!
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#10   Protestant   10:41:27 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Dr.Christoph Heger
Wenn Sie sich zwangsneurotisiert fühlen, dann ist das Ihr Problem. Ich habe jedenfalls kein Problem, mich als Deutscher zu zeigen und zu bekennen! Ich bin im Ausland noch nie irgendwo als Deutscher diskriminiert worden- aber es gibt ja genügend Leute, die sollen es ja regelrecht drauf anlegen, damit sie am Stammtisch was zu erzählen haben)!
Außerdem möchte ich Ihnen noch eine Frage stellen? Würden Sie auch jemanden so immens in Schutz nehmen, wie ihre Kriegs“helden“, der einen Vergewaltiger auf frischer Tat ertappt und diesen krankenhausreif prügelt?Hören Sie doch mit Ihrem antideutschen Selbstmitleid auf! Wir Deutschen sind in unserer großen Mehrheit gastfreundlich, fröhlich und aufgeschlossen(siehe Fussball-WM).Und ein wirklich großes Volk zeichnet sich eben dadurch aus, dass es nicht ständig versucht, historische Schulden zu relativieren. Wer sich zu den großen Deutschen wie Schiller, Goethe, Bach, Luther, Adenauer,Stauffenberg, Kolbe oder Bonhoeffer bekennt, muss sich auch zu Hitler,Göbbels,Göring,Heydrich,Ullbricht,Honecker und anderen menschenverachtenden Gestalten bekennen!#
Nur so können wir erhobenen Hauptes durchs Leben und durch die Welt gehen!
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#9   Dr. Christoph Heger   10:25:30 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Protestant: Fakten und „Fakten“
In der Tat kann man nach über 50 Jahren Kriegsende viele Dinge ein wenig anders bewerten, als unmittelbar nach dem Krieg!
Ach nee! Nur ein wenig anders? Mehr erlaubt der politisch korrekte Geschichtsunterricht zum Zwecke der Volkserziehung wohl nicht?
Fakt ist jedoch, dass dieser Krieg von Deutschland in die Welt getragen wurde
Fakt ist, daß auch dieser Krieg, der 2. Weltkrieg“, viele Väter hatte. Ich verzichte der Kürze wegen auf Einzelheiten.
Deutsche haben unsägliches Leid geschaffen.
Es ist schon so trivial, daß man sich scheut, es zu wiederholen: Nicht nur Deutsche! Es beruht auf Gegenseitigkeit.
– für das ich mich sicherlich nicht schuldig fühle,aber sicherlich meine Kindern gegenüber verantwortlich.
Womöglich aber in recht unaufgeklärter Weise. Die Verantwortung gebietet heute, diese Kinder vor der Neurotisierung des deutschen Volks zu schützen.
Was Sie hier allerdings tun, grenzt an die Verhohnepiepelung von Opfern und die Relativierung von Tätern
Ich wüßte nicht, welches Opfer dadurch „verhohnepiepelt“ würde, daß man auch die Klage der Opfer alliierter Verbrechen hören läßt. „Relativierung von Tätern“ ist ja mal was Neues, bisher war immer von „Relativierung von Verbrechen“ die Rede. Beides ist logischer Unfug: Ein Verbrechen ist immer absolut und nie relativ ein Verbrechen und „Täter“, also Menschen, kann man auch nicht „relativieren“.
(so hat das auch mein ehemaliger Partei“freund“ Hohmann gemeint)!
Das ist eine Unverfrorenheit.
MfG
Christoph Heger
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#8   Rodolfo Panetta   09:53:51 | Dienstag, 17. Oktober 2006
„einzigartige“ Schicksale
Norman G. Finkelstein hat in seinem hervorragenden Buch „Die Holocaust-Industrie“ dargelegt, daß jedes Opfer eines Verbrechens auf seine Art und aus seiner Sicht ein einzigartiges Schicksal erleidet. Im Zusammenhang mit dem „Holocaust“ wurde besonders in Deutschland jedoch der Begriff „Einzigartigkeit“ instrumentalisiert.
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#7   Protestant   07:29:54 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Parteiprogramm…???!!!
Die eine oder andere Aussage, die eine oder andere Wortspielerei, die ich hier zu lesen bekomme, ist mir irgendwie vor einigen Wochen in einem Pamphlet einer für mich nicht wählbaren Partei begegnet. In der Tat kann man nach über 50 Jahren Kriegsende viele Dinge ein wenig anders bewerten, als unmittelbar nach dem Krieg!Fakt ist jedoch, dass dieser Krieg von Deutschland in die Welt getragen wurde (ich will in diesem Zshg. nicht die Versäumnisse der Weimarer Republik-auch der klerikalen Zentrumspartei behandeln).Deutsche haben unsägliches Leid geschaffen – für das ich mich sicherlich nicht schuldig fühle,aber sicherlich meine Kindern gegenüber verantwortlich. Ich leide auch unter keinen Minderwertigkeitskomplexen irgendwelchen jüdischen oder amerikanischen Organisationen gegenüber. Was Sie hier allerdings tun, grenzt an die Verhohnepiepelung von Opfern und die Relativierung von Tätern (so hat das auch mein ehemaliger Partei“freund“ Hohmann gemeint)!
Heute regen wir uns zurecht darüber auf, wenn sich die Gemeinschaft vermeintlich bei Straftaten mehr um das Wohl des Täters sorgt, als um das Wohl des Opfers und seiner Angehörigen. Wer aber wie Sie hier eine solche Aussaat vornimmt, muss sich doch nicht wundern, wenn sich die Gesellschaft als das eigene Spiegelbild darstellt!Schwarzweißmalerei hat sich noch ein Ratgeber für Versöhnung und Verständigung gezeigt.Jeder sollte sich erstmal an die eigene Nase fassen, bevor er bei anderen im Gesicht rumfummelt!
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#6   Athanasius   00:06:36 | Dienstag, 17. Oktober 2006
@Leberwurst
Man könnte auch dieses Photo …ww.katholieknieuwsblad.nl/…ctueel22/kn2234g.jpg aus dem KZ Dachau (1941) verwenden. Tut man aber nicht. Katholiken haben sich nie als „die einzigen wahren Opfer“ dargestellt.
Gutes Buch ist dieses hier: Europa in Trümmern – Das Ergebnis des Kreuzzuges der Alliierten, Hw. E.J. Reichenberger, Göttingen, L. Stocker Verlag, 1952. …buchhandelscriptorium.com/angebot/0610cvr.jpg. (Reichenberger mußte 1938 vor den Nationalsozialisten nach England und später in die USA fliehen, kehrte aber mit den Amerikanischen Truppen zu seiner Pfarrei im Sudetenland zurück, fand aber der Haß und die Verbrechen, auch der Allierten.)
Vom gleichen Autor: REICHENBERGER, Emmanuel J. Wider Willkür und Machtrausch. Erkenntnisse und Bekenntnisse aus zwei Kontinenten. Graz, Stocker, 1955.
Sowie:
Reichenberger, E.J., Besuch bei armen Brüdern, Veritas-Verlag, München, 1951.
Die Schuld ist vielerseits, sowohl bei Nazis wie Kommunisten wie „Anglo-Amerikanern“ (sieh „Rheinwiesenlager“) und die „verloren gegangenen“ Daten zur Sterbensrate in den Lagern der US- und UK-Armeen direkt nach Kriegsende.
[Ehem. UN-Flüchtlingskommisar] Dr. A. M. de Zayas Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen. Vorgeschichte, Verlauf und Folgen, Frankfurt am Main: Ullstein 1988, ISBN 3548330991
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#5   Adrian Leverkuehn   23:00:51 | Montag, 16. Oktober 2006
@ Frasim
Nicht die Häftlinge.
Die Tatsache daß sie jubilieren und feiern.
Was glauben Sie denn warum kreuz.net feiernde KZ Häftlinge zeigt und keine Leichenberge?
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#4   Frasim   22:50:40 | Montag, 16. Oktober 2006
@Adrian Leverkühn
Sie bezeichnen jüdische Häftlinge als affig?? Affig finde ich viel eher das hier www.kreuz.net/article.4046.html
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#3   Adrian Leverkuehn   22:06:05 | Montag, 16. Oktober 2006
Ein wirklich affiges Foto!
Typisch kreuz.net!
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#2   Tacitus   20:59:28 | Montag, 16. Oktober 2006
????????
Wären die Deutschen tatsächlich „das wahre Tätervolk“, dann müßten alle Teutonen für den Gebrauch der deutschen Sprache Schuld und Scham empfinden
Wer sind denn bitte Teutonen? Wo leben die? Hat schon mal jemand einen gesehen?
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#1   mrnka   19:38:55 | Montag, 16. Oktober 2006
Schande
Es gibt offenbar quasi Opfer zu Fuß und Opfer zu Pferd, Opfer erster Klasse und Opfer zweiter Klasse.
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