Das Christentum sei zwar der Theorie nach friedliebend, aber in der Praxis sei es jene Glaubensgruppe, die am meisten Blut vergossen habe.
(kreuz.net) Muslime freuen sich über Kirchenkritiker Deschner.
Das berichtete das ‘Institut für Islamfragen’
der Deutschen Evangelischen Allianz am 14. Oktober.
Der kirchenfeindliche Autor Karlheinz Deschner (82)
ist in Deutschland durch seine antikirchlichen Schriften und Pamphlete bekanntgeworden.
Lob erhielten
Deschners kirchenfeindliche Werke zum Beispiel von der türkischen Tageszeitung ‘Yeni Mesaj’.
Dort äußerte
sich der Leiter der Religionsabteilung der 19.-Mai-Universität in der nordtürkischen Stadt Samsun, Mahmut
Aydin, zu Deschners umstrittenem, bisher achtbändigem Werk „Kriminalgeschichte des Christentums“.
In
seiner „Kriminalgeschichte“ zeige Deschner die Geschichte der Kreuzzüge, der Inquisition, des Antisemitismus
und anderer „Untaten“, die er der Kirche anlaste.
Aydin erwähnt auch die Worte Jesu in Matthäus 10,34:
„Denkt nicht, daß ich gekommen bin, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden
zu bringen, sondern das Schwert.“
Damit will er zeigen, daß sogar im Neuen Testament von Gewalt die
Rede sei.
Aydin: „Das größte Argument des Christentums gegenüber dem Islam ist, daß der Islam sich
mit dem Schwert ausgebreitet habe, das Christentum dagegen durch Liebe.“
Dem sei aber nicht so. Das Christentum
sei zwar der Theorie nach friedliebend, aber in der Praxis nach jene Glaubensgruppe, die am meisten Blut
vergossen habe.
Leider sei bisher keines der acht Bücher von Deschner ins Türkische übersetzt.
Der
bisher letzte Teil von Deschners „Kriminalgeschichte“ erschien 1994.
Aydin gesteht freilich zu, daß
das Christentum seine Anhänger nicht zur Gewalt aufrufe. Das sei allerdings auch bei anderen Religionen
nicht der Fall.
Im übrigen stehe jede Religion in Gefahr, mißbraucht zu werden.
Genauso wie die historisch-kritische
Bibelexegese den Muslimen diene, um den christlichen Glauben – besonders die Bibel – zu kritisieren, würden
„Experten“ wie Deschner als Kronzeugen gegen das christliche Abendland herangezogen – erklärt dazu das
‘Institut für Islamfragen’.
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selbst lesen. Deschners Werke habe ich soweit möglich alle gelesen und kann verstehen, dass nicht jeder
diese Darstellung erträgt. Aber nur auf diesem schmerzvollen Weg durch die Geschichte konnten wir dahin
gelangen, wo wir jetzt sind. Ihn deshalb als Verleumder zu bezeichnen ist zu einfach. Übrigens stammt
sein z.Zt. letzer Band zur Kriminalgeschichte aus dem Jahr 2005. Wenn Anhänger Mohammeds für diese Werke
plädieren, müssen sie sich fragen lassen, ob sie etwas Gleichartiges hervorbringen können. Sind sie
schon bereit?
Protestantismus pur, in Form und Inhalt, ist: Ich schreib es heut an alle, der Hans Küng macht alle malle!
Doch in diesem einen Falle, lesen alle Küng, statt malle! Wer Küng liest-sprach malle an alle, passt
auf,das ich euch keine Knalle, denn wenn ich malle, euch eine knalle, dann seid auch ihr, wie Küng,alle
malle! Drum lest Küng, nicht etwa malle, sonst sitzt ihr ganz schnell in der Falle! Denn sicher wisst
ihr längst schon alle, der malle ist oft wirklich malle! Irgendwo ist gesagt worden, Katholizismus sei
etwas für die ganz Doofen und für die ganz Intelligenten – es gebe aber kein Mittelmaß. Nun ja. Diese
Lücke ist ja wohl gefüllt.
@ Dr. Heger der im amerikanischen Sezessionskrieg als General und zuletzt Oberbefehlshaber den widerwärtigen
Südstaaten, seiner Heimat, diente Na jetzt erzählen Sie uns aber nicht Sie seien ein Anhänger Lincolns!
In Gettysburg gibt es übrigens ein hübsches kleines Museum zum Bürgerkrieg. Am Ende des Rundgangs steht
man vor einer kreisrunden Öffnung, dann wirds dunkel und plötzlich erschallt ohrenbetäubende Musik.
Dann steigt Rauch auf aus dem Loch und ein Roboter der an C3PO aus StarWars erinnert aber aussieht wie
Lincoln und wild gestikuliert taucht ebenfalls langsam auf. Sehr lustig! Typisch Amerikaner!
@Protestant: Völlige Versagung wäre Verrat gewesen. Durch die Versagung jedweder Unterstützung – gemeint:
der national-sozialistischen Reichsregierung – wäre vermutlich Deutschland und der Welt einiges erspart
geblieben. Diese Vermutung ist auch heute nur eine Vermutung und wäre in der damaligen Zeit, vor allem
im Krieg, keine Grundlage für eine moralische Entscheidung gewesen. Die Verweigerung jedweder Unterstützung
wäre im Gegenteil Verrat gewesen. Man kann dieses Dilemma sehr schön studieren an dem Fall von Robert
Edward Lee, der im amerikanischen Sezessionskrieg als General und zuletzt Oberbefehlshaber den widerwärtigen
Südstaaten, seiner Heimat, diente – aber nichts desto weniger seine „Kollegen“ von den Unionisten-Staaten
nicht nur militärisch, sondern vor allem auch moralisch überragte. MfG Christoph Heger
#48 Protestant 12:11:47 | Freitag, 20. Oktober 2006
Es geschehen Wunder!!!@malle Hallo, mein lieber Freund! Ja, was muss ich denn da hören? Sie kennen seriöse
Quellen? Kaum zu glauben, habe ich doch erwartet, dass außer denen, die Sie genannt haben, Ihnen keine
weiteren bekannt wäre? Na, da sind wir hier aber alle überrascht! m Gegensatz zu Ihnen pflegt Herr Küng
allerdings in seinen Werken einen sachlichen und verbindlichen Umgangston und haut den Lesern seine Auffassungen
nicht in dieser rabiaten Art um die Ohren! Auch wenn ich sicherlich mit Herrn Küng nicht immer meinungskongruent
bin, so ist Ihr neuerlicher Beitrag wieder mal ein weiterer Grund, um sich etwas intensiver mit ihm zu
befassen! Ich schreib es heut an alle, der Hans Küng macht alle malle! Doch in diesem einen Falle, lesen
alle Küng, statt malle! Wer Küng liest-sprach malle an alle, passt auf,das ich euch keine Knalle, denn
wenn ich malle, euch eine knalle, dann seid auch ihr, wie Küng,alle malle! Drum lest Küng, nicht etwa
malle, sonst sitzt ihr ganz schnell in der Falle! Denn sicher wisst ihr längst schon alle, der malle
ist oft wirklich malle!
Seriöse Quellen @Mr. Leverkuehn Haben Sie auch seriöse Quellen. Vielleicht den Pfaffenspiegel, oder
das ND??? Wenn Sie schon abschreiben, dann schreiben Sie auch etwas ab aus dem von mir empfohlenen Buch.
Der permanent betroffene, sich selbst bemitleidende Küng ist sicher keine seriöse Quelle. Ich benutze
auch nicht den Völkischen Beobachter, um über das Judentum zu berichten
#46 Protestant 11:14:18 | Freitag, 20. Oktober 2006
@dr.heger Durch die Versagung jedweder Unterstützung wäre vermutlich Deutschland und der Welt einiges
erspart geblieben. Dies gilt im übrigen auch für die DDR! Aber Sie haben ja ganz recht:Man kann nie
genug tun!Deswegen ist es auch so wichtig, diejenigen, die etwas getan haben,als Vorbilder darzustellen.
Und anstatt das 3.Reich-Regime „teilweise“ zu unterstützen(was Sie ja leider Gottes als in Ordnung ansehen),
hätten diese Leute die Republik ab 1919 besser unterstützt, um damit den Extremisten von links und rechts
das Wasser abzugraben (auch dies bezieht sich auf alle gesellschaftsschichten). Und ich bin kir absolut
sicher, das dies nichts mit billiger Schelte zu tun hat!Ich bekenne hier ganz klar: Ich bin froh und dankbar,
nicht in einer Diktatur leben zu müssen, weil ich nicht weiß, ob ich die Kraft hätte, mich dagegen
zur Wehr zu setzen und Widerstand zu leisten!“
@Protestant: Billige Schelte Die Rolle im3. Reich … war das teilweise sehr zurückhaltende und teilweise
auch unterstützende Verhalten mancher Kirchenvertreter. Die „teilweise“ Unterstützung war ja auch völlig
in Ordnung. Durch den Umsturz der alten Ordnung und Etablierung einer Republik konnten die National-Sozialisten
im Deutschen Reich an die Macht gelangen. Damit beherrschten sie die legitime Regierung, und die Versagung
jeglicher Unterstützung wäre nur mit der bewußten Schädigung des Interesses der Allgemeinheit am Wohlergehen
des Staates möglich gewesen. Eine „unterstützende“ Beteiligung von Kirchenvertretern an den Verbrechen
der Machthaber ist mir nicht bekannt. Bei der heute Mode gewordenen billigen Schelte, daß die Zeitgenossen
„zu wenig getan haben“, sind zwei Bemerkungen angebracht: Erstens ist so etwas immer richtig. Kein Mensch
tut je genug. Zweitens sollten sich, die mit solcher billigen Schelte sich Vorteile zu verschaffen belieben,
einmal kräftig an die eigene Nase fassen. MfG Christoph Heger
#44 Protestant 09:38:34 | Freitag, 20. Oktober 2006
@brigitte bussmann Ihrem Beitrag ist weitestgehend zuzustimmen! Ich bin allerdings-wahrscheinlich wie
Sie-ein Gegner von gegenseitiger Aufrechnung, wer denn mehr gemordet hat oder wer mehr Menschen auf dem
Gewissen hat! Sicherlich geht heute vom Islam die größere Gefahr aus (zumindest von denjenigen, die
im Namen des Islamd bomben und Raketen bauen und von denjenigen, die sich davon nicht eindeutig distanzieren)!
Ich hatte in einem früheren Beitrag dazu bereits Stellung bezogen. Nur wer sich zu seinen eigenen Fehlern
bekennt, kann erhobenen Hauptes nach vorne blicken und daraus lernen! Vielerorts haben Christen (röm.-kath.
wie auch evang.) dies getan. Wer jedoch ständig-und da haben Sie vollkommen recht- alles kritische, was
in seine Richtung geht, als Verleumdung abtut und „Zeter und mordio“ruft, der dürfte nicht besonders
lernfähig im Hinblick auf die Zukunft sein!
„Kirchenverleumder“ wo ist hier denn eine Verleumdung, wenn gesagt wird, dass die katholische Kirche auf
ihrem jahrtausenden alten Weg viel Blut vergossen hat. Das ist die Wahrheit. Weder die Kreuzzüge, noch
die Inquisition, noch die Zwangsmissonierungen können geleugnet werden. Im Namen des Kreuzes wurde viel
Leid über die Menschen gebracht. Das ist und wahr nicht in Ordnung und das ist wahrscheinlich auch mehr
als der Islam bisher an Blut vergossen hat, denn der Islam ist jünger als das katholische Christentum.
Das Christentum ist von seiner Idee her friedlich, aber Menschen, darunter auch Kirchenführer, haben
aus Machtgier das falsch verstanden, aber dies ist auch nicht zu entschuldigen. Das gilt auch für den
Islam. Von der Idee her ist er friedlich, aber was Menschen daraus machen… ?:)
#42 Pünktchen 09:21:11 | Freitag, 20. Oktober 2006
Leverkühn Die Gründe für die größere Resistenz der katholischen Kirche und Ihrer Gläubigen (Geistliche
UND Laien!) liegen sehr wohl im Religiösen und in der religiösen Praxis (z.B. wöchentlicher Meßbesuch,
kirchliche Vereinigungen und die höhere „Bindung“ der Gläubigen… ). Diese Gründe werden übrigens
in der von mir verlinkten Quelle eigens erörtert weimarer-wahlen.de/de/index.html, vielleicht schauen
Sie sich mal das Kartenwerk und die Erläuterungen genauer an (auf „Start“ gehen und dann „Katholiken
und NSDAP-Anteil“!). Die landeskirchliche Organisationsform und die quasi-demokratische Verfassung des
Protestantismus sind natürlich ein weiterer Grund, warum dieser so gründlich den Nazis verfallen konnte!
Die hierarchisch aufgebaute Weltkirche konnte der Versuchung bes. des Rassismus daher besser widerstehen!
Mit diesem Stichwort ist auch der Unterschied der Faschismen in Deutschland zu denen in Italien und Spanien
bezeichnet. Denken Sie mal darüber nach, Herr Leverkühn!
#41 Protestant 07:26:14 | Freitag, 20. Oktober 2006
Schönen guten Morgen Für alle, die diesen schönen neuen Tag kiterleben dürfen ein Morgengruß von
Paul Gerhardt: 1. Wach auf, mein Herz, und singe dem Schöpfer aller Dinge, dem Geber aller Güter, dem
frommen Menschenhüter. 2. Heut, als die dunklen Schatten mich ganz umgeben hatten, hat Satan mein begehret;
Gott aber hat’s gewehret. 3. Du sprachst: »Mein Kind, nun liege, trotz dem, der dich betrüge; schlaf
wohl, laß dir nicht grauen, du sollst die Sonne schauen. 4. Dein Wort, das ist geschehen: Ich kann das
Licht noch sehen, von Not bin ich befreiet, dein Schutz hat mich erneuet. Mögen uns diese Worte begleiten
und uns den Anreiz geben, unsere Mitschreiber zu achten und sachlich weiterzudiskutieren! Allen einen
schönen tag!
Adrian Leverkuehn: Wenn Sie nur aus Büchern schreiben, so schlage ich Ihnen vor „Hitlers Religion“ von
Michael Hesemann zu lesen und auch aus diesem Buch zu schreiben. Das heißt nicht, dass ich die Arbeiten
von Hans Küng nicht schätzen würde, aber er ist kein Historiker. Mal im Ernst: es mag ja richtig sein,
was Sie schreiben, die Frage ist bloß ob die Gründe hierfür in der Religion zu finden sind. Wäre es
so hätte es keinen Faschismus in Italien, Spanien oder Chile geben dürfen. Alles kath. Länder. Ihre
Vergleich ist falsch: es gibt einen Unterschied von Nationalsozialismus und Faschismus – wenigstens was
die Judenfrage betrifft. Egal welsches Buch Sie aufschlagen würden – das kann niemand bestreiten.
@ verschiedene Fragen und meine Antworten! Wer also ist zu Herrn A.H. gegangen? Das weiß ich nicht. Ich
schreibe nur was ich in den Büchern „Das Judentum“ bzw. „Das Christentum“ von Hans Küng gelesen habe.
Wo hat der Nuntius Pacelli die Beteiligung von NSDAP gefordert, ganzer Text bitte! Auch hier möchte ich
Sie an Küng verweisen. Ihre Polemiken gegen Küng können Sie sich übrigens sparen! Es mag sein, daß
Küng der Piusbruderschaft eher weniger nahe steht und auch häufig und gern den Papst kritisiert, ein
Lügner ist er allerdings nicht! Wenn Professor Küng also schreibt, daß es so war, gibt es erstmal keinen
Grund den Wahrheitsgehalt anzuzweifeln. im Protestantismus und nicht im Katholizismus ihre Wählerbasis!
Dann muß man nüchtern und staubtrocken konstantieren, daß die Laien offenbar klüger waren als der
Klerus! Mal im Ernst: es mag ja richtig sein, was Sie schreiben, die Frage ist bloß ob die Gründe hierfür
in der Religion zu finden sind. Wäre es so hätte es keinen Faschismus in Italien, Spanien oder Chile
geben dürfen. Alles kath. Länder. Die Gründe sind eher: Nachwirkungen des Kulturkampfes, Reichseinigung
durch das prot. Preußen und insofern höhere Identifikation mit Dtl. durch die Protestanten als durch
Katholiken. Die Kirche hat sich durch das Konkordat verpflichtet keinerlei politischen Widerstand zu leisten.
Als Gegenleistung durfte sie Steuern erheben. Die Kirche hat sich ihr Schweigen also bezahlen lassen!
#33 Horst Metzker 20:11:13 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Naja, die Kirche…?!?!?!?!? Natürlich muß ich nicht wissen, wieviele christliche Vereinigungen es weltweit
gibt, jedoch habe ich einmal gelesen, ca. 8.000. Wieviele islamische Vereinigungen gibt es weltweit? Jeder
Imam ist die absolute Autorität vor Allah, soweit mir bekannt ist. Deschner zielte und zielt natürlich
auf die r-kath. Kirche. Dies geht auch ganz einfach, profan. Man braucht nur sagen: Der Papst, und jeder
weiß, aha die Kirche, Rom. Wenn es aber heißt: Der Imam: Hatschi halef Omar, weiß keiner, ob er aus
der Mosche der Beethoven- oder der Eisenhüttenstraße ist. Hat er Krieg oder zum Frieden gepredigt. Soweit
mir bekannt ist, ist der Terrorist, (für die Bayern gesagt: Dabblju Busch) aus den USA, und der andere
Terrorist, (für uns Bayern: O sama denn im Laden) aus Saudi-Arabien. Übrigens hat der Imam aus der Goethestraße
am letzten Freitag, ganz anderes gesagt als der, der Sigmund Freud-Straße. Das katholische Christentum
gibt es seit ca. 2.000 Jah-ren, und es sind Verfehlungen gleichweder Art bekannt. Johannes-Paul II, hat
sich dafür entschuldigt, im Namen der gesamten Kirche. Was hätte er noch alles tun sollen? Was kann
man aber tun gegen Terroristen, die ihren Glauben mißbrauchen, bzw. lassen? Schon sind die Weichen gestellt
für die Lügner, Betrüger, Vergewaltiger und Mörder, von Morgen. Es ist nicht katholisch und es ist
nicht moslemisch, sondern das Werk lebensverachtender Individuen, die zum Leid Gottes oder Allahs, ihre
Macht mißbrauchen.
#32 Pünktchen 19:50:31 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Leverkühn Diese Fakten müssen nicht bestritten werden von mir! Sie bringen die von mir vorgetragene
Hauptthese nicht zu Fall: im Deutschen Reich hatte die NSDAP im Protestantismus und nicht im Katholizismus
ihre Wählerbasis! Diese bestens dokumentierte und wissenschaftlich akribisch untersuchte Tatsache der
größeren weltanschaulichen Resistenz der Katholiken gegenüber dem Nationalsozialismus ist bestritten
worden, aber nicht bestreitbar! Hitlers „Katholizismus“ ist – außer vielleicht in seiner Kindheit – nie
mehr als eine formale Zugehörigkeit gewesen. Als Sozialdarwinist und Rassist hatte er schon Pläne in
der Schublade dafür, wie – seiner Meinung nach – eine germanisch-deutsche „Religiosität“ (eher schon:
„Weltanschauung“) auszusehen hätte und wie sich die verschiedenen Kirchentümer dazu verhalten müßten.
Es war klar – s. dieses www.kath-info.de/nationalsoz.html von mir verlinkte Dokument – daß die Nazis
von der Katholischen Kirche größere Widerstände erwarten mußten als von der zur „Reichskirche“ mit
Führerprinzip degenerierte Evangelische Kirche!
#31 Maledica 19:46:40 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Der Rabbi von Rom ist eine Buchempfehlung für ALLE, auch für Sie Herr Leverkuehn! Wo hat der Nuntius
Pacelli die Beteiligung von NSDAP gefordert, ganzer Text bitte!
#30 Gotthard 19:39:25 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Kirchensteuer Fakt ist aber auch daß Hitler Katholik war und bis an sein Lebensende Kirchensteuer gezahlt
hat. wewr hat die Kirchensteuer bei Herrn A.H. denn eingezogen? Damals wurde die Kirchensteuer noch nicht
büer das FA eingezogen sondern von den Kirchengemeinden selbst – auf Grundlage der vom Staat zur Verfügung
gestellten Steuerlisten… Wer also ist zu Herrn A.H: gegangen?
#29 Beobachterin 19:35:21 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Mutiger Herr Deschner Herr Deschner ist zwar nicht mehr der Jüngste – aber er hätte doch noch Zeit,
eine Kriminalgeschichte des Islam zu schreiben. Wenn er sich traut.
Was haben Sie eigentlich gegen Protestanten? Tatsache ist aber, daß die NSDAP in erster Linie durch die
Protestanten an die Macht kam und sich die Ev. Landeskirchen bishin zu einem internen „Arierparagraphen“
für kirchliche Bedienstete gleichschalten ließen. Fakt ist aber auch daß Hitler Katholik war und bis
an sein Lebensende Kirchensteuer gezahlt hat. Fakt ist, daß Hitler im katholisch und antisemitisch geprägten
Wien aufwuchs. Fakt ist auch, daß gerade die protestantischen Länder wie England oder die USA gegen
Hitler Krieg führten. Fakt ist daß die evangelischen Dänen fast alle ihrer jüdischen Bürger retten
konnten. Nicht zuletzt ist es ein Faktum, daß der Nuntius Pacelli, der spätere Papst Pius XII., dem
man vorwirft zuwenig für die Rettung der Juden getan zu haben, bereits im Jahre 1931 die Machtbeteiligung
der NSDAP gefordert hat und es zum Bruch mit Zentrumspolitikern kommen ließ, als diese sich völlig entsetzt
weigerten! Daß die Kath. Kirche damals keinen Arierparagraphen einführte und keine „Deutsche Christen“
Bewegung entstand lag nicht am Antifaschismus der Kirche, sondern an ihrem übernationalen Charakter.
#27 laikos 18:38:55 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Ketzereien Natürlich haben die Muslime mit Ketzern besodere Freude. Wieder einer mehr der die Wahrheit
und die Wissenschaft so umdreht das die Moslems als Engel dastehen und die Christen als die bösen.
#25 FritzG 16:22:51 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Danke für das Trittbrett, Pünktchen! @ warwohlnix: Justieren sie mal ihren Ironie- und Zynismusdetektor,
bevor sie sich auf meine Beiträge beziehen. @ Pünktchen: Selbst wenn dem so wäre: Wo ist dann bitte
der Zusammenhang zwischen Protestanten und der NSDAP? –> Jetzt aber tschüß!
#24 Maledica 16:20:27 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Mitläufer FritzG wäre wohl in den 30er Jahren ein genausoguter Mitläufer gewesen, wie er heute der
linken Fehlmeinung, welche durch Hochhuth und Dan Brown, etc. ständig widergekäut werden. Ein wohl sehr
glaubwürdige Zeuge ist der damalige Oberrabbiner von Rom, sein Buch sollten Sie wohl erst mal lesen,
bevor Sie bolchewistische Propaganda nachplärren und die Wahrheit ständig leugnen www.amazon.de/…-Zolli/dp/3629021158
#22 FritzG 16:19:14 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@ Pünktchen: Das ist ja lächerlich. Es besuche bitte jeder selbst die Seite, und lese die Graphen richtig.
Es wäre ja auch zu schön, wenn sich die Kritik an der katholischen Kirche über ihr Verhalten in der
Nazizeit nun in Luft auflösen würde. Mal davon abgesehen, das es auf das Handeln während des Krieges
ankommt – und nicht auf das Getue während des Vorspiels. Und Pünktchen: Korrigieren sie mal ihren persönlich
beleidigenden Schreibstil. –> Bis Morgen, für heute hab ich von hakenkreuz.net genug.
#21 warwohlnix 16:15:44 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Ach, FritzG, Sie sind mit Sicherheit zu dumm (eigene Aussage von Ihnen über Sie!), als dass es Ihnen
peinlich sein könnte, dass Sie einfachste Texte und Graphiken nicht verstehen können. Und irgendwie
sind Sie auch typisch. Jedenfalls hat es gar keinen Zweck, Ihnen Informationen zu geben: Sie verstehen
sie noch nicht einmal.
#20 Pünktchen 16:14:55 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Sie Ignorant, Fritz G. Wenn in dem Projekt der LMU vom „Zusammenspiel zwischen Katholiken und NSDAP-Anteil“
die Rede ist, dann ist gerade der negativeZusammenhang (Zusammenspiel) gemeint, jetzt schau halt mal hin,
Dummerchen, bevor Du drauflosbrabbelst! Ich habe mir auch nichts herausgepickt, sondern es handelt sich
um einen stabilen Zusammenhang über ein ganzes Jahrzehnt (1924 – 1934).
#19 FritzG 16:02:34 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@ Pünktchen: Mädel, das ist ein netter Versuch, aber ich konnte den Link noch nicht zur Kenntnis nehmen,
da ich ihn erst nach dem Absenden meines vorhergehenden Beitrags gesehen habe. Und das weisst du auch
ganz genau. Unterlasse also zukünftig solche Diffamierungen. Es glaubt dir eh keiner. Die Seite der Uni
ist interessant. Spricht sie doch – Originalzitat – vom „Zusammenspiel zwischen Katholiken und NSDAP-Anteil“.
Außerdem wird aus den verschiedenen Graphen (die man lesen können sollte) deutlich, das du, liebes Pünktchen,
die Ergebnisse der Wahlen in den 20er- und 30er-Jahren besser differenzieren solltest. Rauspicken was
mir gerade passt kann ich auch. Ich kann nur jedem Empfehlen, diese Seite zu besuchen. Sie ist zuverlässig
und für Pünktchen ein Schuss in den eigenen Ofen. Wie gewohnt.
#18 Pünktchen 15:55:22 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Fritz G Ihre Ignoranz ist zum Kotzen und Ihre historischen Unkenntnisse peinlich. Hier also nochmals der
Link, weimarer-wahlen.de/de/index.html den Sie noch gar nicht zur Kenntnis genommen haben können, wenn
ich Ihern Schwachsinn so lese! Daß ein überwältigender Zusammenhang zwischen Konfession und Wahlverhalten
in der Weimarer Republik bestand, ist längst Allgemeinwissen (nicht nur unter Histrirkern, sorry!)
#17 FritzG 15:49:39 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@ Maledica: In dem Fall muss den Katholiken die Anpassung wohl von oben diktiert worden sein. Wie auch
immer: Wenn ich mich im Internet auf die Suche mache, finde ich zu „Kirche + Nazizeit“ meist Artikel über
die katholische Kirche. Außer ich treibe mich – wie Pünktchen – auf irgendwelchen Seiten ohne brauchbarem
Impressum herum, welche eindeutig von katholischen Fundis betrieben werden (genau wie kreuz.net).
#16 Protestant 15:47:55 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@malle Mein Freund, offensichtlich scheinen Sie ja dieser obskuren, kleinen Sekte der Protestanten einiges
zuzutrauen! Es ist schon erstaunlich, dass diese Sekte letztendlich das 3. Reich gefördert und bestimmt
hat und dass die ach so kleine und unbedeutende röm.-kath. weder die Diktatur, noch den Krieg und auch
nicht die Judenvernichtung verhindern konnte! Reden Sie sich doch nicht alles selbst schön! Es ist,wie
es ist und es war,wie es war! Es hilft doch niemandem,hier mit dem Abakus oder Taschenrechner zu sitzen
und Täter und Opfer gegenseitig aufzurechnen!Wenn es ans Eingemachte geht, waren es bei Ihnen immer die
anderen! Das ist schön und auch eine Art, sein eigenes Gewissen zu entlasten!
#15 Pünktchen 15:43:57 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
FritzG Sie beschäftigen sich wohl noch nicht so lange mit dem Thema? Hier weimarer-wahlen.de/de/index.html
der Link auf ein an der LMU (Uni München) laufendes Projekt mit dem hochinteressanten Kartenwerk (Flash
plug-in erforderlich!)…
#14 Maledica 15:40:22 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Anpassungen? Ja und diejenigen Anpassungen, welche der Hl Kirche wie Hochhuth und Co im vorgeworfen werden,
jedoch von den protestantischen Sekten praktiziert wurden. Bei den Katholiken waren die angepaßten eine
verschwindende Minderheit. Bei den Protestanten waren die Angepaßten bis hin zum Rechs“bischof“ die-mit
wenigen Ausnahmen- große Mehrheit
#13 FritzG 15:32:30 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@ Pünktchen: Jaja… Dann verlinken sie mir mal ihre zuverlässigen Quellen. Ich hoffe mal, dass diese
mehr hergeben als den „Arierparagrafen“, welcher wohl getrost unter „Anpassung“ abgelegt werden kann.
#12 Pünktchen 15:26:46 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
FritzG Ich habe auf zwei wissenschaftliche Quellen verwiesen, die Sie zur Kenntnis nehmen können oder
nicht! Desweiteren weise ich Sie darauf hin, daß bei den Kirchenwahlen im Jahre 1933 die rassistischen
„Deutschen Christen“ eine 2/3-Mehrheit in den evangel. Landeskirchen errungen haben und den Arierparagraphen
innerhalb der Kirche umgesetzt haben! Wenn Sie nicht wissen, daß die Wahlgeographie des Deutschen Reiches
weitgehend mit der konfessionellen übereinstimmt, dann begeben Sie sich doch mal auf die Suche im Internet!
Es gibt sogar eine Seite eines wissenschaftlichen Projektes mit flash-animierten Landkarten usw…
#11 FritzG 15:10:43 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@ Pünktchen: Was du da im Bezug auf die evangelische Kirche schreibst, ist derart gequirlte Rotze, dass
man direkt über die Tastatur kotzen könnte. Schau dir mal sachliche(!) Analysen, Aufsätze und sogar
Katechesen zu diesem Thema an (im Netz sowie gedruckt), und du wirst feststellen, das die evangelische
Kirche keinerlei Mitschuld an der Naziherrschaft trifft. Angepasst hat sie sich zwar, und eventuell mag
das auch feige sein, aber es ist kein Verbrechen. Im Übrigen kann ich dir versichern, dass – in Ermangelung
einer solchen Partei – kein Katholik der Welt je NSDAPO gewählt hat.
#10 Maledica 14:55:51 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Doof bleibt doof, da helfen keine Pillen! Allen Erkenntnissen zum Trotz hält sich stets die Meinung der
bösen Kirche im Mob! Denn irgendetwas muß ja dransein an Dan Brown u. Co. Man muß nur Unwahrheit oft
genug wiederholen, dann bleibt beim Pöbel schon was hängen. Lesen Sie erst, bevor Sie von der Schuld
der Kirche schreiben! Klar gab es Einzelfälle. Dies waren aber nur einige wenige. Aber es hilft ja eh
nix, man kann die Wahrheit oft genug wiederholen, doch die eigenen Ohrengelüste stehen ja im Vordergrund.
Auf der bösen Kirche kann man ja stets rumhacken
#9 Protestant 14:01:12 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@malle Hallo mein lieber Freund, gestatten Sie, dass der Mob mit Ihnen spricht! Im Ernst, ich wäre heilfroh,
wenn das Niveau mancher Schreiberlinge hier das Niveau der Bildzeitung oder RTL 2 überhaupt erreichen
würden(ich verrate hier natürlich nicht, dass ich Sie damit auch meine, dass sollen die anderen selbst
rauskriegen…)! Ich bin übrigends um jeden Juden froh, der gerettet wurde und gerade zur Position der
evangelischen Kirche in dieser Zeit habe ich in meinen Beiträgen mehrfach durchaus kritisch Stellung
bezogen! Was erwarten Sie eigentlich von mir?Das Zugeben einer Kollektivschuld?Da kann ich nur lachen!
Ihr Stil errinnert mich irgendwie an das „Neue Deutschland“ zu seinen besten Zeiten. Immer nur die bösen
anderen und selbst stets im Begriff der absoluten Wahrheit sein. Jawohl, wenn Sie’s denn hören möchten:Sie
sind der beste, der intelligenteste, gläubigste,toleranteste, liebenswürdigste und wahrheitsliebendeste
Mensch, dem ich in diesem Forum je begegnet bin!Und das ist jetzt die absolute Wahrheit, die jeder glauben
muss, ansonsten fällt er der ewigen Verdammniss anheim und sei verflucht für alle Zeiten!
#8 Pünktchen 13:43:35 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
„Kaum ein Katholik hat NSDAPO gewählt!“ Das stimmt so natürlich nicht! Tatsache ist aber, daß die NSDAP
in erster Linie durch die Protestanten an die Macht kam und sich die Ev. Landeskirchen bishin zu einem
internen „Arierparagraphen“ für kirchliche Bedienstete gleichschalten ließen. Die „Bekennende Kirche“
war lediglich ein Folge- Protestphänomen gegen diese Entwicklung. Zitat:„Selbst bei ihrem größten Wahlsieg
am 31. Juli 1932 gewann die NSDAP nur 16% der Katholiken, aber 38% der Nichtkatholiken für sich, was
mit der ausgesprochen nationalen Einstellung der meisten evangelischen Landeskirchen einerseits und einer
größeren Resistenz des katholischen Milieus gegenüber einer nationalsozialistischen Infiltration andererseits
zusammenhing. www.h-net.org/…mreviews/showrev.cgi?path=676“ Zur Haltung der kathol. Geistlichen im Unterschied
zu den evangel. „Kollegen“ s. diese www.kath-info.de/nationalsoz.html Publikation von Prof. May!
#7 Maledica 13:05:07 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Immer die selben Phrasen Der Mob scheint sich nur mit Dan Brown und kirchenfeindlicher „Literatur“ zu
beschäftigen. Da kommen stets wieder dieselben vermeintlichen Fehler der ach so bösen Kirche auf den
Tisch, die jedoch schon seit langem als Geschichtslügen enttarnt werden. Wer lesen kann, ist klar im
Vorteil (Nicht BILD-Zeitung lesen und RTL2 schauen) Die ach so böse Kirche hat mehr Juden gerettet, als
ALLE Hilfsorganisationen zusammen. Kaum ein Katholik hat NSDAP gewählt. Diese Volksverdummung und das
permanente Nachprabbeln zeugt von der eigenen Mitläufermentalität, welche in der NS-Zeit den rechten
Arm bereitwillig gehoben haben. Massen sind manipulierbar. Die Konfessionskarte der 30er Jahre und die
die Wahlkarten zeigen deutlich, daß kaum ein Katholik braun gewählt hat. Die Wahrheit läßt sich nicht
von Extremismus, sei er braun oder rot vereinnahmen.
#6 Protestant 12:48:54 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
@dr. heger Der Kulturkampf im Kaiserreich war die Unterdrückung (oder zumindest der Versuch),alles was
vor allem röm.-kath. war-durch die damalige preußisch-protestantische Elite(Sie sehen, manch einem hier
könnte etwas mehr Einsicht und Selbstkritik nicht schaden).Die Rolle im3. Reich (aber das ihnen das nicht
klar ist,ist mir durchaus bewusst) war das teilweise sehr zurückhaltende und teilweise auch unterstützende
Verhalten mancher Kirchenvertreter(sow. röm.-kath.,wie auch evang.).Die Märtyrer und eigentlichen Vorbilder(Edith
Stein,Maximilian Kolbe,Dietrich Bonhoeffer,Friedrich von Bodelschwingh) bildeten leider die Ausnahme-aber
dank ihnen und den politischen Widerständlern kann ich heute hocherhobenen Hauptes als Deutscher in die
Welt gehen(aber das verstehen Sie wahrscheinlich nicht)! Desweiteren ist mir ihre Vorliebe für Kriegs(Kreuz)züge
durchaus bewusst, trotzdem sehr ich in den Kreuzzügen Angriffskriege vor allem auch gegen Unbeteiligte(nicht
zuletzt haben die Kreuzfahrer das christliche Konstantinopel geplündert)! Und kommen Sie mir nicht damit,
dass die anderen ja auch und das der byzantinische Kaiser und,und,und…das rechtfertigt nicht das eigene
Fehlverhalten!
Aufforderung zur Gewalt Mahmut Aydin gesteht freilich zu, daß das Christentum seine Anhänger nicht zur
Gewalt aufrufe. Das sei allerdings auch bei anderen Religionen nicht der Fall. Hier flunkter Aydin aber
gewaltig. Die Aufforderung zum Dschihad zur Verbreitung des Islams ist in Koran und Sunna verankert, ebenso
die Alternative, vor die nach erfolgreichem Dschihad „Heiden“ zu stellen sind: Islam oder Kopf ab! Nach
Aydin sei das Christentum aber in der Praxis nach jene Glaubensgruppe, die am meisten Blut vergossen habe.
Das ist natürlich (1) eine Definitionsfrage (wo vergißt „das Christentum“ Blut) und (2) eine Frage der
Messung der vergossenen Blutmenge, über die Aydin hier wild spekuliert. Dabei spekuliert er auf die hiesige
Unkenntnis der islamischen Geschichte. @Protestant: Christen haben sich in ihrer langen Geschichte natürlich
nicht immer mit Ruhm bekleckert (Kreuzzüge, Judenpogrome, Hexenwahn, Hugenotten, Kulturkampf, Rolle im
3.Reich) Gegen solche Rundumschläge habe ich was. Die Polemik gegen die Kreuzzüge finde ich albern.
An ihnen ist nur schade, daß sie zwar mit der Rückgewinnung Spaniens, Portugals und Siziliens, aber
nicht Syriens und Kleinasiens erfolgreich waren. Daß sie – wie alle Kriege – auch Verbrechern Gelegenheit
geben, sich auszutoben, ist zu beklagen, kann aber die Richtigkeit der Kreuzzugsbewegung nicht in Frage
stellen. Zu Hexenwahn habe ich schon öfters geschrieben. Aber was Kulturkampf und Rolle im 3.Reich in
der Aufzählung sollen, ist mir unklar. MfG Ch. H.
#3 Protestant 11:15:09 | Donnerstag, 19. Oktober 2006
Wer im Glashaus sitzt… Bei jedem Staat, bei jeder Organisation,ja bei jedem Menschen lassen sich dunkle
Kapital entdecken, wenn man lange genug sucht!Katholische wie auch evangelische und andere Christen haben
sich in ihrer langen Geschichte natürlichnicht immer mit Ruhm bekleckert(Kreuzzüge,Judenpogrome,Hexenwahn,Hugenotten,Kulturkampf,Rolle
im 3.Reich).Schuld zu suchen und ständig in der Vergangeheit bohren, ist das eine, sich dazu zu bekennen
und zu lernen ist das andere. Die Christen haben denke ich eine Menge gelernt in bezug auf Toleranz u.ä…Ohne
dem Islam jedoch zu nahe treten zu wollen-wie sieht es denn mit Krichen in isl. Ländern aus?Was ist mit
isl. Terroristen(wo bleiben die org. Demos, wenn im Namen des Islam Anschläge verübt werden,Rolle der
Frau u.v.m) Was ist mit dem Völkermord der Osmanen an den Armeniern? Was mit Zwangsbekehrungen in Pakistan?
Warum reagiert der Islam so dünnhäutig auf irgendwelche Karikaturen oder auf ein historisches Zitat
des Papstes?Sicher, wir sollten alle erstmal vor der eigenen Tür kehren, allerdings sollten wir uns wehren,
wenn alle nur bei uns kehren und sich um den Schmutz vor der eigenen Haustür überhaupt nicht kümmert!
Ich für religiöse Toleranz anderen gegenüber fordere diese jedoch auch für Christen!
Ach …, wieder einer, der nichts besseres zu tun hat, als die Bibel auf Blutspuren zu filzen um daraufhin
großartige geistige Ergüsse abzulassen. Man sollte den Herrn aus Schweinfurt ignorieren. Das trifft
ihn wahrscheinlich am meisten. Ich frage mich sowieso, warum ein „Kirchenfeind“ seine wertvolle Zeit damit
zu verschwendet, in der Bibel zu lesen.