Halloween-Messe
Liturgisches Umerziehungslager
Gläubige einer kleinen Pfarrei in den USA möchten ihre Frömmigkeit und die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten bewahren. Die größten Hindernisse dabei: der Pfarrer und der Ortsbischof.
(kreuz.net, Orange) Gläubige der Pfarrei ‘St. Mary by the Sea’ im US-Bistum Orange kämpfen seit Monaten um die Erlaubnis, nach dem Agnus Dei und während der Kommunionspendung zu knien. Vergeblich.

Die Pfarrei befindet sich im westlichen US-Bundesstaat Kalifornien und gehört zur Diözese Orange.

Deren linkskatholischer Bischof, Mons. Tod Brown, bezeichnet seine kirchliche Ausrichtung selber als „gemäßigt“.

Bis vor zweieinhalb Jahren gab es in der Pfarrei St. Mary’s jeden Sonntag eine Alte Messe. Doch diese Möglichkeit erlosch im Mai 2004 mit der Pensionierung des langjährigen Pfarrers.

Der neue Pfarrer Martin Tran fährt einen scharfen modernistischen Kurs.

In der Diözese Orange gibt es zwar noch eine Indultmesse. Sie ist aber eine Autostunde von St. Mary’s entfernt. Vor allem für kinderreiche Familien und ältere Menschen ist diese Distanz zu groß.

Außerdem wird diese Messe am Sonntag morgen um 8.00 Uhr gelesen. Daran nehmen mindestens 300 Gläubige teil, obwohl die Kapelle nur für 120 Personen ausgelegten ist. Darum sind die Sitzplätze schon eine dreiviertel Stunde vor Meßbeginn vergeben. An Feiertagen gibt es keine Alte Messe.

Briefliche Rechtfertigungen des Bischofs

Der Bischof von Orange erhielt laut einem lokalen Weblogger mehrere hundert Briefe aus St. Mary’s, die ihn baten, die Alte Messe in der Pfarrei zu erhalten.

Die bischöfliche Antwort wurde Mitte September vom konservativen Nachrichtenportal ‘RenewAmerica’ veröffentlicht: Der Bischof wiederholte sein Verbot der Alten Messe.

Diese würde nur „größere Spaltung“ und „Verwirrung“ stiften.

Seinen Entscheid begründete er mit der eigenen Ekklesiologie. Die Eucharistie sei gemeinschaftsstiftend. Deshalb müsse es bei der Messe Einheitlichkeit geben.

Bischof Brown betonte in seinem Brief auch, daß es sich bei der Teilnahme von Frauen als Ministranten, Kantoren oder Lektoren um ein Zeichen der fundamentalen Gleichheit aller Getauften handle.

Der Vatikan habe dies als legitime liturgische Praxis anerkannt – rechtfertigte der Bischof.

Frauen aus dem Presbyterium zu verbannen, würde ihre fundamentale Würde und ihre komplementäre Rolle in der Schöpfungsordnung leugnen.

Stehen als angebrachte liturgische Haltung

Der Bischof wiederholte ferner seine Entscheidung, daß die Gläubigen vom Großen Amen am Schluß des eucharistischen Hochgebetes bis zum Kommunionempfang stehen müßten.

Für jene, die mit Christus erstanden seien, welche die Dinge von oben suchten, sei das die angebrachte Haltung.

Es gebe auch eine eschatologische – endzeitliche – Bedeutung. Das Stehen bezeichne die Ausrichtung auf den wiederkommenden Christus, der uns so vorfinden solle, daß wir vor ihm [be]stehen könnten.

Nach dem Kommunionempfang seien die Gläubigen frei, zu knien oder zu sitzen.

Bischof Brown verwies auf eine Entscheidung der US-Bischofskonferenz. Diese schreibe vor, daß die Heilige Kommunion im Stehen zu empfangen sei: „Die Diözese Orange ist verpflichtet, diese Norm zu befolgen.“

Doch im Leserzeitungsbereich des US-Nachrichtendienst ‘CWNews’ zeigte ein gewisser ‘Diogenes’, daß der Bischof einen Teil der zitierten US-Vorschrift zum Kommunionempfang unterschlagen hat:

„Kommunikanten sollte die Heilige Kommunion nicht verweigert werden, weil sie knien.“

Außerdem erkläre das Schreiben der Gottesdienstkongregation ‘Redemptionis sacramentum’ aus dem Jahr 2004, daß es „nicht gestattet“ sei, einem Christgläubigen die heilige Kommunion zu verweigern, weil er sie kniend oder stehend empfangen möchte.

„Die Diözese Orange ist verpflichtet, auch diese Norm zu befolgen“ – so ‘Diogenes’.

Treffen des Bischofs mit Gläubigen aus ‘St. Mary’s’

Bischof Brown erinnerte in seinem Brief auch an ein Juli-Treffen mit sechs Mitgliedern der Pfarrei. Er sei über die Liebe der Pfarreimitglieder zum Katholischen Glauben und besonders zur Heiligen Jungfrau erstaunt gewesen.

Bei dem Gespräch sei aber eines klar klargeworden: Sein Vorgänger und er hätten der Pfarrei mit der Erlaubnis für die Alte Messe – „einem Abweichen von den liturgischen Vorschriften der kirchlichen Autorität“ – keinen Dienst erwiesen.

Die katholische Zweimonatszeitung ‘Los Angeles Mission’ berichtete in der jüngsten Ausgabe über das Treffen.

Die sechs Gläubigen aus ‘St. Mary’s’ überbrachten dem Bischof eine bereits vor einem Jahr geschickte Liste mit 1.200 Unterschriften, welche um die Erhaltung der Alten Messe baten.

Sie erwähnten auch, daß 400 Pfarrmitglieder seit der Abschaffung der Messe eine unabhängige Kapelle besuchen.

Die Frage, warum Pfarrgemeinderatsmitglieder entlassen wurden, weil sie nach dem Agnus Dei knieten, beantwortete Bischof Brown mit dem Gehorsam. Wer keine Normen befolgen könne, sei für Führungspositionen ungeeignet.

Mons. Brown konnte oder wollte aber nicht erklären, warum Mitglieder des Neokatekumenalen Weges in zwei Pfarreien des Bistums liturgische Sonderheiten praktizieren dürfen, während in St. Mary’s das Knien verboten sei.

Generell schwieg der Bischof während des Gesprächs sehr viel, nickte zustimmend oder murmelte Füllwörter wie „interessant, interessant“.

Bekehrungen bei der Alten Messe in St. Mary

Eines der sechs Pfarreimitglieder erzählte dem Bischof bei dem Treffen von seiner persönlichen Bekehrung. Er war vierzig Jahre lang von der Kirche abgefallen.

Dann sei er auf die kleine Pfarrkirche St. Mary gestoßen und habe beschlossen, dem Glauben eine Chance zu geben: „Ich sah, daß es die Alte Messe war. Ich habe mich in sie verliebt und wieder begonnen, zur Kirche zu gehen.“

Auch sein kirchenferner 80jähriger Vater begleitete ihn: „Nach dem ersten Mal kam er nach Hause, setzte sich in einen Sessel und begann zu weinen. Er hatte Gott wiedergefunden.“

Die Alte Messe sei auch ökumenisch.

Er habe befreundete Protestanten mit zur Messe genommen. Diese hätten nachher erklärt, dort die Anbetung erlebt zu haben.

Immer noch würden sie ihn über den Katholischen Glauben befragen.

„Pakt mit dem Teufel“

In einem Flugblatt vom 5. November verwiesen Pfarreimitglieder, auf einen weiteren Fall, wo Bischof Brown mit zweierlei Maß mißt.

Am letzten Oktoberwochenende feierte die liberale Pfarre ‘Corpus Christi’ eine entsprechend dekorierte Halloween-Messe. Kinder und Erwachsene waren aufgerufen, den Gottesdienst verkleidet zu besuchen.

Angesichts einer Kommunionhelferin, die als rosa Dämon verkleidet war, fragen sich die Gläubigen von St. Mary by the Sea, ob die von Bischof Brown gewünschte Einheit einen „Pakt mit dem Teufel“ miteinschließt.

‘Youtube’: Catholic Halloween Mass
      
38 Lesermeinungen
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#38   Lord Werther   11:21:35 | Samstag, 18. November 2006
Liebe Dealer
www.quarks.de/…l_des_kochens/01.htm
Nun, ich weis, dass man mit Junkies vorstichtig um gehen muss, da sie oft unberechenbar sind. Oben habe ich noch einmal einen Link der Klärug gepostet und ich kann Euch allen nur empfehlen, atmet nicht zu viel davon ein, sonst werdet Ihr Autoren bei Kreuz.net.
Nach den ganzen Drogennachweisen, wäre es allerdings schön, wenn man nun auf die Post eingehen würde, wo die katholische Drogensucht nur kurz am Rand benannt wurde. (Was ist mit dem Gott des Wissens? Jule? Dem gnostischen Satanismuss oder dem Drudenfuß? Gibt es etwas bei den Christen, dass nicht nur der Bloßstellung aller anderen Religionen dienen sollte?)
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#37   gelasius   20:33:20 | Freitag, 17. November 2006
Maurice / protestant & Lord We
Hallo Maurice, schön Daß Sie wieder da sind. Ihre Meinung über die beiden teile ich.
Auffälig bei Protestant ist, daß es langsam seine zuerst vorgespielte contenance verliert . Inzwischen geht er zu wirklich dummen Flegeleien über = „ Sie haben nicht mehr viel Zeit“ !? Wirklich trollig. Und was uns Lord W. mit seiner nicht enden wollenden Weihrauch-THC-Suada sagen will, weiß er wahrscheinlich selbst nicht- uns wiederum interessiert es nicht.
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#36   Protestant   19:54:02 | Freitag, 17. November 2006
@maurice
Widmen wir uns ernsten Dingen!
Ein solcher Ausspruch von Ihnen? Na,dann wirds ja Zeit!
Vielleicht etwas über Homos hetzen? Oder Lehmann und Algermissen verunglimpfen? Noch einige lateinische Lebens“weisheiten“?Etwas Weihrauch auf die Abweich-Piusse?Noch etwas mehr Gehorsam fordern(gegenüber wem eigentlich)?Protestanten abklatschen?Reisig sammeln für einen Scheiterhaufen?
Na denn mal los!Die Zeit rennt Ihnen davon!
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#35   Benedikt   19:29:27 | Freitag, 17. November 2006
@ Lord
Bezüglich Ihrer (reichlich wirren ersten Quelle):
anderereseits: Immer wieder wird behauptet, Weihrauch enthalte THC, den
Stoff, der Hanf zur Droge macht. Doch Wissenschaftler konnten THC im Rauch
nicht oder nur in verschwindend geringen Mengen nachweisen.
Verschwindend geringen Mengen aha. Verteilt auf 300 Gottesdienstbesucher ist es dann vermutlich nciht mehr nachweisbar. Klingt logisch: Es ist bislang nicht bekannt, dass Weihrauchkonsumenten bei Drogen-Screenings durchgefallen wären, oder dass der Gebrauch von Weihrauch in der Kirche bei den Anwesenden zu THC-üblichen Ausfällen geführt hätte.
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#34   Lord Werther   18:59:34 | Freitag, 17. November 2006
Der THC-Gehalt von Weihrauch ist bekannt durch:
Monatshefte für Chemie 112 (1981) 341-358, 595-603 und 987-1006
de.nntp2http.com/…eef8b5a40676d62.html
…erlich-gesund-online.info/homepage/modules.php?name=News&file…&
;sid9
Leider kann ich Ihnen von hier aus keine anderen Anhaltspunkte geben…
Könnten Sie mir nun bitte wissenschaftliche Belege liefern, die mich vielleicht mehr motivieren würden, bessere Belege für den Drogenkonsum der Katholiken zu finden. (außer natürlich die Existenz von Kreuz.net)
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#33   Maurice Corvisier   18:51:25 | Freitag, 17. November 2006
an Benedikt:
ich bin fest davon überzeugt, daß sowohl der nun bereits anrüchige „Protestant“ (eher: Provokant) als auch der frisch erstandene Lord Provotrolle sind; Ziel: Arbeit, Kraft und Zeit rauben.
Widmen wir uns ernsten Dingen! – Gerade diese beiden Typen lohnen’s nicht.
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#32   Benedikt   18:47:17 | Freitag, 17. November 2006
@ Lord
Wenn mir nun jemand mit einer SERIÖSEN wissenschaftlichen Widerlegung kommt, werde ich von meiner These abschwören…
Üblicherweise ist es so, dass derjenige seine These beweisen muss, die er aufstellt und nciht umgekehrt.
Sie haben zunächst behauptet, dem Weihrauch würde Hanf beigemischt, anschließend behaupteten Sie, Weihrauch enthalte Hanf, nun behaupten Sie, er wirke wie Hanf. Jede Ihrer Behauptungen ist kein Beleg nachgefolgt. Vielleicht sollten Sie sich auch mal für eine Auffassung entscheiden.
Informieren Sie sich doch mal über Weihrauch in einer x-beliebigen Enzyklopädie. Der Wirkstoff von Hanf ist Cannabis bzw THC, und der ist in Weihrauch nicht enthalten. Dass Weihrauch auch narkotische Wirkung entfalten kann ist klar, aber deshalb ist er noch nicht wie Hanf oder dasselbe wie Hanf.
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#31   Lord Werther   12:08:35 | Freitag, 17. November 2006
Belege?
Tut mir leid, aber das zeug, was man sich bei einer Messe reinpfeift wirkt genauso wie herkömmlicher Hanf. Sicherlich enthält Weihrauch keine andere Pflanze, aber der Wirkstoff ist doch derselbe.
Wenn mir nun jemand mit einer SERIÖSEN wissenschaftlichen Widerlegung kommt, werde ich von meiner These abschwören…
Naja, aber der Weihrauch war ja auch nicht das Urthema, sondern viel mehr die Vergewaltigung anderer Religionen, Sekten, Weltanschauungen. (Bei den drei Wörtern, kann sich nun jeder sein liebstes raussuchen.)
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#30   Benedikt   23:24:53 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Lord
Ich entschuldige mich hiermit… Hanf wird nicht beigefügt, sondern der Weihrauch enthält es so schon…
Soll aber auch in Ordnung sein… Das erklärt einige Vorstellungen. (Allerdings verstehe ich dann nicht, warum man als Konservativer gegen das Kiffen sein kann.)
Weihrauch enthält auch kein Hanf. Es gibt eine Hanf-Pflanze und es gibt Boswellia sacra. Das sind zwei verschiedene Pflanzen.
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#29   Lord Werther   22:42:05 | Donnerstag, 16. November 2006
Sie hatten recht.
Sie hatten recht, Hanf wird nicht beigefügt… ich hatte gerade noch mal einen Bio-Prof gefragt…
Ich entschuldige mich hiermit… Hanf wird nicht beigefügt, sondern der Weihrauch enthält es so schon…
Soll aber auch in Ordnung sein… Das erklärt einige Vorstellungen. (Allerdings verstehe ich dann nicht, warum man als Konservativer gegen das Kiffen sein kann.)
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#28   Benedikt   21:07:21 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Lord
Es ist mir keine Gemeinde bekannt, die dem Weihrauch Hanf beimischt. Übliche Beimischungen zum Olibanum sind Benzoe, Galbanum, Myrrhe, Styrax, Lorbeer, Zistrose und andere Räucherharze.
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#27   Lord Werther   20:37:16 | Donnerstag, 16. November 2006
Seltsamer Weihrauch
Wird bei Ihnen in der Gemeinde dem Weihrauch kein Hanf zugefügt? Ich kenne hanflosen Weihrauch eigentlich gar nicht und der Rausch des Weihrauchs ist ja auch recht ähnlich, oder etwa nicht? (beruhigende, vielleicht auch müde machende Wirkung)
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#26   Benedikt   20:23:22 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Lord
So? Dieses Wissen scheinen Sie allein zu besitzen.
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#25   Lord Werther   20:22:42 | Donnerstag, 16. November 2006
Weihrauch
Kann nachgewiesen werden…
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#24   Benedikt   20:21:07 | Donnerstag, 16. November 2006
@ Lord
Weihrauch verstößt auf Grund des THC-Anteils gegen das Betäubungsmittelgesetz, wenn es von Normalsterblichen benutzt wurde.
Weihrauch kann von jedermann käuflich erworben und benutzt werden. Das mit dem THC im Weihrauch ist ein altes Märchen, das nicht totzukriegen ist. Einen Nachweis gibt es aber nicht.
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#23   Lord Werther   19:55:48 | Donnerstag, 16. November 2006
heidnische Riten?
Ich musste Schmunzeln, als ich vom Halloween gelesen habe.
Kaum jemand weis heute noch, was das eigentlich für ein Fest ist. Die meisten glauben sogar, dass es aus den USA kommt…
Heidnische Riten und Verrat an Religion?
Wurde nicht ein gewisser Sonnengott zum Julfest geboren? Eine Feier mit einen „Immergrünen Baum“? Ich habe in der Bibel niemals von Tannen gelesen oder mitbekommen, dass Jesus zu einem Termin im Winter geboren wurde (die Hirten). Was mag hier bloß geschehen sein?
Leocifre ist sicherlich auch jedem Lateinschüler ein Begriff.
Der 2. (gnostische) Satanismus mit ihrer Aushilfsmännlichkeit…
Der Drudenfuß
Betörende Drogen (Weihrauch verstößt auf Grund des THC-Anteils gegen das Betäubungsmittelgesetz, wenn es von Normalsterblichen benutzt wurde.)
Soll ich fortfahren? Nu hat man was gegen heignische Bräuche?
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#22   Aragorn   07:41:30 | Sonntag, 12. November 2006
so soll es sein, lieber Gotthard!
So soll es sein, lieber Gotthard! Erwachsenen Menschen braucht man keine Befehle zu erteilen. Frieden kann nicht befohlen werden.
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#21   Gotthard   21:06:03 | Samstag, 11. November 2006
Friedensgruss
Das beste Beispiel ist für mich immer der Friedensgruß. Da erteilt einer von oben den Befehl, einander ein Zeichen des Friendens und der Versöhnung zu geben und alle gehorchen aufs Wort und reichen möglichst vielen die Hand.
komisch, diese „Aufforderung“ gibt es hier in der Gemeinde niemals – und alle reichen einander die Hand zum Friedensgruß.
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#20   Aragorn   22:55:44 | Freitag, 10. November 2006
Bevormundung erwachsener Leute
Viele Gottesdienstteilnehmer merken heute garnicht mehr, wie sie während des Gottesdienstes wie kleine Kinder bevormundet werden. Das beste Beispiel ist für mich immer der Friedensgruß. Da erteilt einer von oben den Befehl, einander ein Zeichen des Friendens und der Versöhnung zu geben und alle gehorchen aufs Wort und reichen möglichst vielen die Hand. So etwas kann man auf dem Pausenhof oder im Kindergarten anordnen, nicht jedoch in der Versammlung des Volkes Gottes, wo ansonsten doch jeder stolz ist auf seine frei verantwortete Selbständigkeit.
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#19   athanasius1957   22:39:30 | Freitag, 10. November 2006
haltung während der hl. messe
ich lass es mir nicht nehmen
zu knien: Confiteor, Kanon bis zur Doxologie, ab Agnus Dei bis zum Domine non sum dignus, bei und nach der Kommunion bzw. beim Segen.
zu stehen: Gloria und Credo, Evangelium
zu sitzen: Epistel, Offertorium, Ankündigungen vor dem Segen.
Egal wo ich bin und wenn ich der einzige bin. Auch laß ich mir das Allerheiligste nicht von Kommunionhelfern geben sondern nur vom Zelebranten oder Diakon.
Macht Revolution im Stillen: STEHT-KNIET-SITZT wie oben (still abgesprochen)
Möcht den Geistlichen sehen, der gerne Don Quichote spielt und gegen Windmühlen anrennt. Diese Kirchenleerer versuchen doch ihren „Schwachsinn“ meist jenen, die am katholischsten geblieben sind, seit 40 Jahren ohne Rücksicht auf deren Empfinden mit den fadenscheinigsten Argumenten aufs Aug zu drücken. Alles was einst heilig war und weswegen Missionare jeden Unbill aufs Kreuz gennommen haben, soll plötzlich falsch gewesen sein.
Und wenn den Kirchenleerern einmal die Argumentation ausgehen, wird aus MARS von Fritz Zorn zitiert: Na das kann man doch nicht vergleichen.
Ein guter Freund meinte einmal, ab einem gewissen Alter steht jedem eine entsprechende Arroganz zu. Ich leb das seit geraumer Zeit und mir gehts zeitweise beschissen dabei. Aber ich vertschüss mich nicht in die Feigheit unserer Zeit, sondern versuche, das von meinen Vorvätern ererbte Heilige meinen Kindern unverfälscht zu hinterlassen.
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#18   Christian Hüller   22:18:02 | Freitag, 10. November 2006
?????
>>Für jene, die mit Christus erstanden seien, welche die Dinge von oben suchten, sei das die angebrachte Haltung…<<
Also für die, die >>die Dinge von oben suchten<<, mag das angehen.
Ich selbst suche nichts „von oben“.
Jedenfalls weiß ich, wo ich nachzuschlagen habe, wenn ich etwas suche, und diejenigen, an denen ich mich orientiere, haben sich entsprechend bewährt…
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#17   Gotthard   16:51:56 | Freitag, 10. November 2006
Guiseppe
Sie knien vor niemandem, da für Sie nur Sie selbst der Herr sind und sonst niemand, schon gar nicht der Gekreuzigte.
woher willst du wissen, wo und wann ich knie?
Es ist schon erstaunlich, dass die Normen so genommen und befolgt werden, wie es gerade in den eigenen Kram passt.
Von diesem Bischof weiß hier niemand sonst was – außer dass er eine Norm der AEM durchsetzen will.
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#16   Maurice Corvisier   16:43:26 | Freitag, 10. November 2006
„dessen Motivation mir ein absolutes Rätsel ist.“
Mir nicht.
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#15   Benedikt   16:32:18 | Freitag, 10. November 2006
Unglaublich
Diese Zustände sind einfach unhaltbar. Wer konservativ ist wird mit Verweis auf die Normen und notwendige Einheit unterdrückt, während es in anderen Kreise eine Blasphemie auf die andere folgt und aus der Hl. Messe ein völlig areligiöses Spektakel gemacht wird. Schreitet der Bischof dort auch ein? Wo bleiben die Aufforderungen, es zu unterlassen, bei der der Wandlung zu stehen oder zu sitzen? Fehlanzeige. Aber wenn jemand knien will, dann werden auf einmal die ganzen Normen ausgepackt. Ein scheinheiliges, absolut unchristliches Vorgehen, dessen Motivation mir ein absolutes Rätsel ist.
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#14   Hacki   16:17:54 | Freitag, 10. November 2006
@Frasim -Freikirche?
Der oben angegebene Film zeigt es ja deutlich. Die Freikirche haben wir schon seit gut 40 Jahren. (Das einzige Tabu in der V2 Freikirche ist die alte Messe)
Formal untersteht diese Freikirche zwar noch dem Papst, aber de facto spielt es keine Rolle, was dieser anordnet (z.B.: redemtoris sacramentum etc…).
Freikirche ist tatsächlich der treffende Ausdruck für die V2-Kirche. Frei von Gott, frei vom wahren hl.Meßopfer, frei vom Lehramt, zugunsten der neuen anthropozentrischen Religion, deren oberstes Gebot nicht die Gottesliebe sondern die „humanitäre Hilfe“ (=Rotariermaxime) ist.
Bei seinem jüngsten Deuschlandbesuch hat BXVI in seiner Münchner Predigt dieses Problem indirekt angesprochen. Aber was nützt es wenn man mit einem Gehörlosen spricht?
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#13   Frasim   14:16:22 | Freitag, 10. November 2006
@monti
Ich bin ja nun nicht so bewandert mit den Fachbegriffen.Aber bedeutet „Konsekration“ nicht mehr oder weniger „Wandlung“?
Dann sollte man also auch in der NEUEN Messe bei der Wandlung knieen.
Absolut richtig, genauso ist es (Konsekration=Wandlung) bzw. so sollte es (Knien im NOM) sein!
@Aragon, Guiseppe, Sulpicius
:)3 :)3 :)3
Tapfer weiter so!
@Gotthard, landorganist
Warum gründen Sie nicht eine neue Freikirche, da kann dann jeder machen, was er wann, wo und wie will?!
:-S
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#12   Sr. Maria Andrea †   13:51:06 | Freitag, 10. November 2006
Giuseppe
aber alle normen sind menschenwerk, oder?
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#11   Guiseppe   13:39:03 | Freitag, 10. November 2006
Gotthard mißt mit zweierlei Maß
Gotthard: „revidieren müßtest du deine Einstellung … die „Allgemeine Einführung in das Messbuch“ setzt die Norm – und nicht dein privates Empfinden.“
Sie suchen sich diejenigen Bestimmungen aus der „Allgemeinen Einführung in das Messbuch“ heraus, die Ihnen am besten gefallen (20./21.), und ordnen andere an, strikt danach zu handeln. (Außer wenn im Messbuch vom Knien vor dem Herrn die Rede ist.) Sie knien vor niemandem, da für Sie nur Sie selbst der Herr sind und sonst niemand, schon gar nicht der Gekreuzigte.
Bezüglich Nicht-Knien verlangen Sie und der despotische Bischof von Orange geradezu Kadavergehorsam, obwohl das Messbuch klar von „sollen“ und nicht von „müssen“ schreibt.
Anderswo sind Sie dagegen für Freiheiten, selbst wenn dadurch die Messe zu einem gottlosen Firlefanz degradiert wird.
Wollen sie Roboter / Soldaten in der Kirche haben, die alle einheitlich sitzen/stehen und nichts mehr empfinden?
Wollen Sie die Gläubigen einschüchtern?
Andere sollen mal revidieren, aber Sie werden nie etwas an Ihrer Einstellung revidieren, stimmts? Wohl selbst dann nicht, wenn der Papst Sie persönlich dazu ersuchen würde.
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#10   Sulpicius   13:07:26 | Freitag, 10. November 2006
Unser Alt-68er Gotthard…
… spricht von Norm! Daß wir das noch erleben dürfen… :-D
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#9   monti   13:04:43 | Freitag, 10. November 2006
An Alle
Wenn die Platzverhältnisse oder eine große Teilnehmerzahl oder andere vernünftige Gründe nicht daran hindern, soll man zur Konsekration knien.
Ich bin ja nun nicht so bewandert mit den Fachbegriffen.Aber bedeutet „Konsekration“ nicht mehr oder weniger „Wandlung“?
Dann sollte man also auch in der NEUEN Messe bei der Wandlung knieen.
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#8   landorganist   13:00:26 | Freitag, 10. November 2006
@aragon
Sie werfen beständig mit abgenagten Knochen um sich, worüber wundern Sie sich also?
Aber es ist schon erstaunlich. Die Welt steckt voller Probleme und unsere Kreuz-Net-Moralapostel und Glaubenshüter echauffieren sich darüber, wann man wo zu welcher Gelegenheit zu knien hat…Oh HERR, verzeih mir, dass ich mich mit solchen Kleinigkeiten an DICH wende, aber ich bitte DICH, schenke mir die Sorgen, die die Verteidiger des wahren Kreuz-net-Apostolats bewegen.
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#7   Gotthard   12:58:37 | Freitag, 10. November 2006
@sulpicius
revidieren müßtest du deine Einstellung … die „Allgemeine Einführung in das Messbuch“ setzt die Norm – und nicht dein privates Empfinden.
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#6   Sulpicius   12:39:52 | Freitag, 10. November 2006
AEM…
„Allgemeinen Einführung in das Messbuch“
Die auch noch etliche andere Ungeheuerlichkeiten aufweist und deswegen dringendst revidiert werden müßte…
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#5   Gotthard   12:35:50 | Freitag, 10. November 2006
allgemeinde Einführung
der amerikanische Bischof handelt gemäß den Bestimmungen der „Allgemeinen Einführung in das Messbuch“
20. Eine einheitliche Körperhaltung aller Versammelten ist ein Zeichen ihrer Gemeinschaft und Einheit; sie drückt die geistige Haltung und Einstellung der Teilnehmer aus und fördert sie 28.
21. Um eine einheitliche Körperhaltung zu erreichen, sollen die Gläubigen auf die Hinweise achten, die der Diakon, der Priester oder ein anderer Mitwirkender ihnen während der Feier gibt.
Soweit keine andere Regelung getroffen wird, soll man in allen Messfeiern stehen: vom Gesang zur Eröffnung beziehungsweise dem Einzug des Priesters bis zum Tagesgebet, beim Halleluja vor dem Evangelium, bei der Verkündigung des Evangeliums, beim Glaubensbekenntnis und bei den Fürbitten, dann vom Gabengebet bis zum Ende der Messe, mit den folgenden Ausnahmen: Während der Lesungen vor dem Evangelium, beim Antwortpsalm, zur Homilie und zur Gabenbereitung soll man sitzen, unter Umständen auch während der Stille nach der Kommunion. Wenn die Platzverhältnisse oder eine große Teilnehmerzahl oder andere vernünftige Gründe nicht daran hindern, soll man zur Konsekration knien.
Es bleibt Sache der Bischofskonferenz, die in der römischen Messordnung beschriebenen Gesten und Körperhaltungen dem Empfinden des jeweiligen Volkes anzupassen 29, jedoch so, dass sie dem Sinn und der Bedeutung der einzelnen Teile der Feier entsprechen.
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#4   Aragorn   12:23:54 | Freitag, 10. November 2006
lieber landorganist
Lieber Landorganist! Nun haben Sie sich aber endgültig an mir festgebissen. An wievielen Hosenbeinen hängen Sie eigentlich sonst noch fauchend und kläffend wie ein kleiner Köter? Sie sollten sich auf Ihre Orgel konzentrieren. Schönen Tag noch. :-[
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#3   Guiseppe   12:19:42 | Freitag, 10. November 2006
@landorganist
Aragorn hat vollkommen recht. Darum widersprechen Sie ihm. Gibt es Ihrer Meinung nach keine Hölle (Gottesferne)?
Redaktion benachrichtigen
#2   landorganist   11:53:31 | Freitag, 10. November 2006
Gääähn,
blablabla. Aragon, ich schlage Ihnen vor, Ihr immer wiederkehrendes Geschreibsel von Hölle und Finsternis, von den Feinden der Kirche, vom Ungehorsam der Bischöfe etc., als Textbaustein zu speichern, und dann wenn Bedarf besteht, hier zu posten.
Redaktion benachrichtigen
#1   Aragorn   10:40:54 | Freitag, 10. November 2006
zum Ungehorsam gezwungen
Angesichts solch skandalöser Vorfälle, die auch noch auf bischöfliche Anordnung geschehen, kann man nur feststellen, dass Gläubige geradezu zum Ungehorsam gezwungen sind. Manche Bischöfe arbeiten heute nicht mehr als Hüter und Verteidiger des wahren katholischen Glaubens, sondern als dessen Zerstörer und Ausverkäufer. Sie dienen mit ihrem Autoritätsmissbrauch nicht dem König der Himmel sondern dem Fürsten der Finsternis, der in ihnen willigere Diener findet als in seinem eigenen Hofgesinde.
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