Linzer Bischof
Vorsichtige Distanzierung
Der Bischof von Linz bedauert Reaktionen auf eine jüngste antikirchliche Kampagne, die von Stellen in seinem Bistum lanciert wurde. Die Wurzel des Übels will der Oberhirte offenbar nicht anpacken.
(kreuz.net, Linz) Der Diözesanbischof von Linz, Mons. Ludwig Schwarz, distanziert sich vorsichtig von einer kirchenfeindlichen CD, die von seiner Diözese an 15.000 Jugendliche seines Bistums ausgeschickt wurde.

Mons. Schwarz bedauert in einer heutigen Pressemeldung, daß die Realisierung des Projekts „nicht ganz angemessen“ vor sich gegangen sei und sie deswegen „teilweise auch kritisch aufgenommen wurde“.

Vor dem neokonservativen Nachrichtenportal ‘kath.net’ erklärte Bischof Schwarz zusätzlich zu seiner Pressemeldung, daß er „nichts gewußt“ habe und „sehr betroffen“ sei.

Bei der CD mit kirchenfeindlichen Inhalten handelt es sich um eine Informations- und Kommunikations-CD unter dem Titel „Raum für mein Leben“. Sie wurde jungen Erwachsenen im Alter von 19 Jahren, die zum ersten Mal ihren Kirchenbeitrag entrichten sollen, als Kontaktmedium zugesandt.

Gleichzeitig mit der CD wurde eine Homepage ins Netz gestellt.

Auf der CD und der Homepage wird die Religion zugunsten eines billigen Humanismus ausgeklammert und die katholische Sexualmoral pervertiert.

In seiner Medienmitteilung erklärt Mons. Schwarz, daß inhaltlich an einer Verbesserung zu arbeiten sei, „damit die kirchlichen Werthaltungen klarer zum Ausdruck kommen“:

„So sind etwa die Kurztexte und die Link-Sammlung zu überarbeiten, damit sie als echte Hilfestellung zur vertieften Auseinandersetzung aus kirchlicher Sicht besser genutzt werden können.“

Bis zum Zeitpunkt der Korrektur bleibt die skandalöse Homepage offensichtlich – mit Links auf Kinderabtreiber und Homo-Verbände – online.

Der Bischof rechtfertigt die CD

Das Projekt wurde von der Finanzkammer, der Medienstelle und der Jugendabteilung des Bistums realisiert.

„Mit der Aussendung der CD sollten die jungen Erwachsenen in der Bildersprache der Jugend mit einigen Themen und Fragestellungen in jugendgemäßer Form konfrontiert und zum Weiterdenken angeregt werden“, rechtfertigt Bischof Schwarz die Idee der Informations-CD in der Pressemitteilung.

Es sollten Meinungen wiedergegeben werden, mit denen sich die heutige Jugendarbeit auseinanderzusetzen habe.

Unter anderem werde auch das Thema Sexualität und Partnerschaft angesprochen unter Bedachtnahme darauf, daß diese Aussagen aus der Sicht und in der Sprache der heutigen Jugendlichen zum Ausdruck kommen – so die Verteidigung des Bischofs weiter.

Die CD sollte eine Einladung sein, über die angeführten Themen auf den verschiedenen Ebenen und in den unterschiedlichen Räumen persönlich mit der Kirche ins Gespräch zu kommen.

Kommt das Köpferollen?

Personalveränderungen der für diesen – und den nächsten? – antikatholischen Eklat verantwortlichen Amtskatholiken kündigte Bischof Schwarz nicht an.

Heute Vormittag traf ein Kommentar auf ‘kath.net’ genau diesen wunden Punkt: „die bezahlte Beamtenhierarchie eines überbürokratisierten Katholizismus“.

Ob der verzweifelte Griff mit unmoralischen Angeboten nach der Hosentasche jugendlicher Kirchenbeitragszahler den insolventen Apparat der Berufskatholiken für eine kurze Zeit noch zu sanieren vermag, bleibe abzuwarten – so der Kommentar.

In seinem Forum meint der Herausgeber von ‘kath.net’ ohne Umschweife: „Höchste Zeit, daß in der Diözese mal Köpfe rollen und Posten neubesetzt werden, mit Leuten, die auch katholisch sind.“
      
28 Lesermeinungen
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#28   Protestant   09:31:46 | Montag, 23. Oktober 2006
@laikos
So so, Sie kritisieren also Ihren „Heiligen Vater“! Sollen denn die röm.-kath. Christen sich nur dann an ihre Oberen halten (ich rede ja noch nicht mal von Gehorsam), wenn es „laikos“ gefällt! Und wenn dem nicht so ist, darf selbstverständlich kritisiert werden!
Nein, so geht es nicht!Selbstverständlich darf ich Kritik üben-auch an Vertretern der Kirche! Im übrigen dürfen Sie dankbar sein, dass es in Deutschland Religionsfreiheit gibt, sonst dürften wir beide uns hier vielleicht gar nicht äußern! Wenn ich dem anderen nicht die gleiche Freiheit zugestehe, wie ich sie für mich selbst einfordere habe ich auch kein Recht auf diese Freiheit! Insofern pflichte ich dem Papst durchaus bei, wenn dieser die Religionsfreiheit verteidigt und befürwortet!
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#27   laikos   09:22:41 | Montag, 23. Oktober 2006
Wahnsinn in Linz
Leider geht es nicht nur in Linz so zu. In meiner Diozöse hat die Politik und sogar Sekten schon fast die Oberhand. Das ist aber allgemein bei den Neomodernisten so. Die Neomodernisten lassen sich alles gefallen von jeder Ideologie. Sie sind manipulierbar wie eine Marionette und sie merken es nicht einmal. Schuld ist natürlich die „Öffnung“ :-! für alles im genaueren der „Ökumenismus“ :-! und die „Religionsfreiheit die unser Papst sogar vor kurzem noch bekräftigt hat :-! :-! :-! :-!
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#26   wickerl   08:08:27 | Montag, 23. Oktober 2006
außer Kontrolle
Bischof Schwarz gerät völlig außer Selbstkontrolle, die Kosten trägt hoffentlich die Kirche mit den Kirchesteuermilliarden ( siehe www.orf.at)
Bischof Schwarz lobt SPÖ-Grundsicherung
Zustimmung für ihr Konzept der Grundsicherung erhält die SPÖ nun auch von offiziellen Vertretern der römisch-katholischen Kirche. Der Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz bezeichnete das SPÖ-Konzept gegenüber der Tageszeitung „Kurier“ (Montags-Ausgabe) als „guten Ansatz“. „Sowohl die Grundsicherung als auch das Grundeinkommen sind gute Ansätze. Die politischen Parteien sollten sie ernsthaft diskutieren“, sagte der Sozialbischof.
Schwarz stellte sich in diesem Zusammenhang hinter das Modell der Katholischen Sozialakademie (KSÖ), die ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bewohner des Landes (nicht nur Staatsbürger) gefordert hatte. Nicht festlegen wollte sich Schwarz auf die Frage nach der Höhe dieses Einkommens.
„Leistung nicht das höchste Ziel“
Zum Einwand, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen leistungsfeindlich sei, meinte Schwarz: „Leistung ist nicht das höchste Ziel im menschlichen Leben. Arbeit ist sehr wichtig. Aber ihr Wert wird nicht geschmälert, wenn wir uns der Bedürftigen annehmen.“
Er wies darauf hin, dass die Kluft zwischen Reich und Arm in Österreich immer größer werde. „Ich beobachte eine generelle gesellschaftliche Entwicklung. Ein Teil der Menschen kommt nicht mehr mit, wird arbeitslos und nicht mehr entsprechend gefordert. Dadurch steigt die Armutsquote.“
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#25   athanasius1957   11:04:43 | Samstag, 21. Oktober 2006
2006 linz cd – 1969 rom missale romanum
der ungehorsam an der basis in der administration hat doch system.
heute in linz, 1969 rom.
Seine Heiligkeit Papst Paul VI mußte doch die erste Auflage seines promulgierten Missale Romanum einstampfen lassen, da die Introductio nicht entsprach, od’r?
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#24   wickerl   10:45:32 | Samstag, 21. Oktober 2006
exzellent
@schüttel Ihr Statement dass die Reaktion des Bischofs die nicht ernst gemeinte Verlegenheitsreaktion eines Apparatschiks ist ist wirklich ausgezeichnet. Die Leute müssen die CD-s ja schon erhalten haben oder am Montag im Brieffach haben?
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#23   deixter   10:19:14 | Samstag, 21. Oktober 2006
Häufung von Skandalen in der Diözese Linz
Gerade die Diözese Linz ist in den letzen Jahren häufig mit unkatholischen Aktionen in den Medien aufgefallen.
Schon im Januar/Februar 2005 mußten unpassende Homepage-Inhalte aus dem Internet genommen werden. Schon damals war der Leiter des Kommunikations-Büros der Diözese Linz Mag. Ferdinand Kaineder dafür verantwortlich. Er ist heute noch immer im Amt und in gleicher zersetzender Weise tätig. Wahrscheinlich werden sogar auch jetzt immer noch keine Konsequenzen gezogen. Vielleicht helfen Proteste der Basis (deutlich und bestimmt, aber bitte immer freundlich und in christlicher Nächstenliebe und nicht polternd und persönlich beleidigend wie so oft in diesen Foren):
ferdinand.kaineder@dioezese-linz.at
Telefon: (+43 732) 7610-1174
Schade, dass die immer knapper werdenen Kirchensteuern für solch eine Anti-Missionierung verschwendet werden.
Die Österreicher werden durch solche Fehltritte eher beflügelt, dem Aufruf von Volksanwalt Stadler zu folgen, die Kirchensteuer auf ein Extra-Konto zu überweisen.
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#22   Sozialkatholisch   10:15:35 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ Möchtegern-Kathole
Sie müssen nicht unbedingt danach streben ihr Möchtegern abzulegen, es geht auch damit noch ein Möchtegern hinzuzufügen
==> Möchtegern-Möchtegern Kathole
das geht doch auch oder? :-)
Und mit den guten Hirten, vielleicht sollte man erst mal dafür beten das die Wölfe in den Schafspelzen enttarnt werden. ^-^
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#21   möchtegern-kathole   09:43:25 | Samstag, 21. Oktober 2006
aber vermutlich …
… beruft der Himmel sich keine neuen Hirten, weil es für die Schafherde auch diese Hirten tun …
Also fasse sich jeder (ich auch) selbst an der nase, werde ein guter kathole (und nicht nur ein möchtegern-k. :'( ), und bitte dann Gott um gute Hirten – er wird sie schicken :-]
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#20   Schüttel   07:56:51 | Samstag, 21. Oktober 2006
Man sieht daran auch
dass sich in der Diözese Linz durch Bischof Schwarz rein gar nichts geändert hat, ja sogar im Fall Golatz es zu einem Triumph der Neomodernisten kommen konnte. Aber so ist es überall: „Die Krise der Kirche ist eine Krise der Bischöfe“ (Kard. Seper). Vielleicht aber auch eine Folge des II. Vatikanum …
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#19   Aragorn   07:42:02 | Samstag, 21. Oktober 2006
Selbstentmannung der Bischöfe
Das traurige Beispiel aus dem Bistum Linz zeigt wieder einmal, dass sich die modernen Bischöfe selbst entmannt, will sagen sich selbst um die eigene Autorität gebracht haben. Restriktiv werden die meisten nur dann, wenn irgendwo ein Priester es wagt, die Messe im Alten Ritus zu zelebrieren. Dann lassen Reaktionen nicht lange auf sich warten. Hoffentlich geht diese Generation bald vorrüber und es kommen wieder Bischöfe ans Ruder, die entschlossen und, wenn es sein muss, auch mit Strenge ihre Ortskirchen führen. :-@
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#18   Alfredo Ottaviani   00:04:34 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ deixter
Ach was??? Seit wann werden heutzutage Leute, die so einen Skandal verantworten, zur Rechenschaft gezogen?
Der zuständige Bischof wird den Chormantel des Schweigens darüber breiten und es wird passieren, was in so einem Falle immer passiert – nichts!
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#17   deixter   22:05:33 | Freitag, 20. Oktober 2006
Bischof Schwarz wird seiner Hirten-Verantwortung nicht gerecht
Worte an den Bischof: Sie sagen, Sie haben die CD vorher nicht gesehen. Das glaube ich gerne. Ich frage Sie dann aber um so mehr, warum Sie bei einer so großen öffentlichen Aktion nicht das Ausgesendete überprüfen, bzw. – wenn sie auch davon nichts wußten – Ihre Mitarbeiter generell anweisen Sie bei großen Aktionen stets zu Informieren und um Zustimmung zu bitten.
Gerade der Bischof hat die Aufgabe den Glauben zu verbreiten, zu schützen und zu verteidigen. Ich habe gelernt, das die 3 Hauptaufgaben des Bischofs vor Gott und den Menschen im Lehren, Heiligen und Leitenbestehen. Auch Gott wird ihn daran messen, denn die Verbreitung der Wahrheit ist echte Gottes- und Nächstenliebe. Sie steht der geistigen Verwirrung der heutigen Zeit entgehen. Wenn nun aber auch die Kirche verwirrt, was macht sie dann noch anziehend?
Ihre öffentliche Reaktion auf die CD war viel zu diplomatisch. Bei diesen krassen Fehlpositionen hätte ich eine deutliche Distanzierung und Richtigstellung erwartet.
Ich hoffe, dass hier auch personelle Konsequenzen getroffen werden. Es muss ja nicht Entlassung sein, aber zumindest Aufgabenumverteilung. Die Ersteller sind so weit vom Glauben entfernt, dass man ihnen keine Publikationerstellung mehr anvertrauen darf.
Gehen Sie jetzt bitte nicht einfach zur Tagesordnung über.
– Führen sie zur Klarstellung eine korrigierende Aktion durch!
– Treffen Sie notwendige personelle und organisatorische Entscheidungen, damit das nicht mehr passiert!
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#16   möchtegern-kathole   20:11:31 | Freitag, 20. Oktober 2006
die Bischöfe spinnen
am besten gefällt mir immer noch der berliner, der so viele Schulden hat, dass er sich ins letzte Loch verkriechen sollte.
Mildtätige Gaben und Spenden der Gläubigen für Zins und Zinseszins auszugeben verstößt gegen die Moral so sehr, dass diese Leute ihren Hut nehmen sollten.
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#15   Frasim   19:34:53 | Freitag, 20. Oktober 2006
@Hacki
Wie wäre es mit Erzbischof Haas aus Liechtenstein? Oder Bischof Mixa aus Augsburg? Letzterer feiert zwar den NOM, hat aber der FSSP hier in Augsburg großzügig die alte Messe erlaubt…
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#14   Adamah   18:01:16 | Freitag, 20. Oktober 2006
Das gibt es nicht!!!!!!!!
„Personalveränderungen der für diesen – und den nächsten? – antikatholischen Eklat verantwortlichen Amtskatholiken kündigte Bischof Schwarz nicht an.“
UNVORSTELLBAR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :-! :-! :-! :-! :-! :-! :-!
Papa wo bist Du? o^/
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#13   ExBochumer †   17:55:56 | Freitag, 20. Oktober 2006
@ stimme aus wien
Wer verschont uns denn vor Ihnen?
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#12   Hacki   17:54:26 | Freitag, 20. Oktober 2006
@wiener
Zur Frage zurück:
Wer kennt einen Bischof, der uns wirklich Hirte sein kann, außer dem Papst?
Wüßten Sie zufällig einen in Ösiland?
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#11   wiener   17:50:56 | Freitag, 20. Oktober 2006
@ hacki
bitte verschonen sie uns mit selbstgestrickten pseudo-offenbarungen und angeblichen „botschaften“!
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#10   Hacki   17:36:47 | Freitag, 20. Oktober 2006
diese Bischöfe, die ihre Schafe sich selbst überlassen,
haben bald Rechenschaft zu geben: näheres bei Myrtha:
web246m.dynamic-kunden.ch/…aria/myrtha2006.html
Dringender Aufruf zur Umkehr!
Wer kennt einen Bischof, der uns wirklich Hirte sein kann, außer dem Papst?
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#9   Guiseppe   17:00:18 | Freitag, 20. Oktober 2006
@Elendester Sünder
Elendester Sünder: „Jetzt wird der edle Streiter wider die Unzucht, Mr. Turk, sicher sofort einschreiten und eine Visitation anregen.“
Das hat bereits einer aus turks „Watchlist“ getan (um 16:07 Uhr).
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#8   ExBochumer †   16:50:23 | Freitag, 20. Oktober 2006
Bischof Schwarz
ist schon oft umgefallen, siehe doch im Falle Golatz.
Arme Kirche in Österreich – nein …
arme römisch-katholische Kirche.
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#7   Aragorn   16:48:46 | Freitag, 20. Oktober 2006
Diözese Linz
Wenn man etwas aus dem Bistum Linz hört, so ist das meistens etwas Negatives wie z.B. Jugendmessen, bei denen es drunter und drüber geht, und Messverbot für Priester, die die alte Messe zelebrieren wollen. Und nun das. Irgendetwas scheint da nicht zu stimmen. Es ist außerdem sehr verwunderlich wenn ein Bischof nicht weiß, was in seinem Bistum los ist. Das entbindet ihn allerdings nicht von der Verantwortung für die geschilderten Vorgänge. Er muss zumindest die Verantwortlichen zur Rede stellen und für Abhilfe sorgen. Bischof kommt schließlich von Episkopus, was etwas mit Aufsichtsführen zu tun hat. Na dann! :-S
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#6   Schüttel   16:33:19 | Freitag, 20. Oktober 2006
Das ist keine Hirtenreaktion
sondern die professionelle Abwiegelung und Deeskalierung eines Apparatschiks. Dieser „Bischof“ wird Rechenschaft geben müssen. dass er seine „Schafe“ vor den Wölfen nicht schützt. Er hat eigentlich sein Amt verwirkt und sollte sofort mit einer Visitation und Absetzung a la St. Pölten bedacht werden!!
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#5   wickerl   16:12:56 | Freitag, 20. Oktober 2006
Der gute Hirt der keiner ist
Der gute Hirte sagt ich habe nichts gewusst, habe mich um die Schafe nicht gekümmert, wir müssen nachdem die Wölfe da waren den Zaun überarbeiten, damit die Wölfe das nächste Mal nicht so viel fressen. Das eine Mal veröffentlicht der Bischof dass er nichts wusste, jetzt veröffentlicht er auf der Homepage in Linz dass seine Intention nicht angekommen sei.
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#4   Elendester Sünder   16:12:13 | Freitag, 20. Oktober 2006
Diese CD einstampfen und zwar sofort!!!
Seine Merkwürden Ludwig Schwarz hat seine Diözese offensichtlich nicht im Griff und wird seinen Hut nehmen müssen. Die Diözese Linz ist ohnehin bekannt für ihre bürgerkriegsähnlichen Zustände.
Jetzt wird der edle Streiter wider die Unzucht, Mr. Turk, sicher sofort einschreiten und eine Visitation anregen.
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#3   Guiseppe   16:07:36 | Freitag, 20. Oktober 2006
Bischöfliche Angst vor dem Zeitgeist oder Rebellion gegen die eigene Kirche?
Hat der Bischof diese CD aus Ängstlichkeit zugelassen/toleriert, oder hat er sogar aktiv mitgewirkt, um sich den Jugendlichen und dem Zeitgeist anzubiedern?
Geschlafen („nichts gewußt“) hat er bestimmt nicht.
Die Reaktion des Bischofs ist bitter enttäuschend und vor allem in geradezu vernichtender Weise entlarvend.
Wie wäre es mit einer Visitation?
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#2   ExBochumer †   15:48:05 | Freitag, 20. Oktober 2006
Leidet der Bischof unter Gedächtnisschwund?
Nie und nimmer nehme ich es diesem Herrn Bischof ab, daß er von dieser Aktion nichts gewußt hat.
Oder will sich dieser Hochw. Herr als Opfer aufspielen?
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#1   wickerl   15:21:08 | Freitag, 20. Oktober 2006
anderes Evangelium
Der Herr Bischof ist mit seinem Nichtwissen schuld, entweder er feuert die Mitarbeiter, aber die verschickte CD überarbeiten und sonst nicht tun ist scheinheilig und hämisch, mit der Golatzweihe hat er eingeladen zu solchen Aktionen, er ist der neue Aichern, der uns ein anderes Evangelium verkündet!
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