Wo es erlaubt ist, offen über die Evolutionstheorie zu diskutieren, bleiben – zu – viele Fragen offen. Von Dr. med. Stephan Puls.
(kreuz.net, Brüssel) Der polnische EU-Abgeordnete Maciej Giertych organisierte Mitte Oktober in Brüssel
ein Seminar über die Schwachpunkte der Evolutionstheorie.
Giertych ist selber ein bekannter Genetikprofessor.
Seit 2004 ist er Europaabgeordneter. Sein Sohn ist der aktuelle polnische Erziehungsminister.
Als Genetiker
würde er keine Begründung für die Evolutionstheorie sehen, nur Widerlegungen – erklärte der Wissenschaftler.
Da eine Evolution angeblich durch zufällige Änderungen des Erbgutes angetrieben wird, ist die Genetik
das Fachgebiet, das für die Beurteilung der Möglichkeiten einer solchen Evolution zuständig ist.
Unterstützung bekam Professor Giertych von weiteren angereisten Fachleuten.
Professor
Joseph Mastropaolo kam aus den USA, um den Europaabgeordneten zu erklären, daß es keine Belege für
die häufig postulierte Makroevolution gäbe.
Unter Makroevolution versteht man die angebliche Entstehung
neuer, bisher nicht vorhandener biologischer Strukturen durch Evolution – wie etwa die Ausbildung eines
Vogelschnabels bei einem Reptil.
Nach 150 Jahren Evolutionstheorie habe man immer noch keine empirischen
Beweise für eine solche Entstehungsweise der Organe.
Die Abänderung vorhandener Strukturen, zum Beispiel
die Selektion besonders langer oder kleiner und dicker Schnäbel wird dagegen als Mikroevolution bezeichnet.
Sie ist oft beobachtet worden. Bei ihr handelt es sich aber qualitativ um etwas Anderes als die Makroevolution.
Der deutschstämmige Paläontologe Dr. Hans-Joachim Zillmer – Mitglied der New Yorker Akademie der Wissenschaften –
erläuterte, daß fossile Belege fehlen, um die Evolutionstheorie zu beweisen.
Es sind geologisch keine
Übergangsformen gefunden worden. Vielmehr bleiben die versteinert entdeckten Lebewesen innerhalb bestimmter
Grundformen identisch.
Die Krönung kam von dem französischen Geologen Dr. Guy Berthault.
Nach Berthault
gibt es zahlreiche Belege, daß sich die geologischen Schichten nicht in Jahrmilliarden, sondern viel
rascher abgelagert haben. Man könne solche Prozesse in kleinerem Maßstab auch heute bei Sedimenten feststellen,
die von Überschwemmungen gebildet werden.
Damit eine Makroevolution überhaupt funktioniere, muß man
fast ewige Zeiträume postulieren.
Die Veranstaltung erwies sich als wissenschaftlicher Super-Gau für
die Evolutionisten und ihre umstrittene Theorie.
Sie erhielt zusätzliche Brisanz durch Prof. Giertychs
Forderung, daß die Evolutionstheorie in den öffentlichen Schulen nicht mehr als die absolute Wahrheit
dargestellt werden dürfe.
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41 Lesermeinungen
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@ obelix Dürfte auch nicht gefährlicher werden, als es jetzt (und früher bei der heiligen Inquisition
und den Religionskriegen) zugeht. Möglicherweise bringt die Evolution den Humanismus in uns zu Tage,
was natürlich den Kirchenbeamten nicht ins Konzept passt. Denke ich schon! Heute können Sie einen Ackermann
noch mit Verweis auf ethisch/moralisches Verhalten kritisieren und können sagen: „Mein lieber Joseph,
das ist ethisch nicht akzeptabel wie du dich verhälst! Du solltest auch an die und die denken usw“. Wenn
aber die Religion und die Ethik durch die Evolutionstheorie abgeschafft würden, womit wollen Sie Ackermann
dann noch kritisieren? Er verhält sich ja genauso wie sich das Alpha Tier einer Schimpansen Herde veralten
sollte!? Ich habe natürlich keine Zweifel an der Evolutionstheorie. Ich glaube nur nicht, daß man aus
ihr ableiten kann wie eine Gesellschaft eingerichtet sein sollte. Auch finde ich, daß man mit Interpretationen
bzgl. der menschl. Gesellschaft vorsichtig sein muß. Vieles davon finde ich plumb und wenig nachvollziehbar.
#40 methusalix † 22:35:37 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wissen wir doch alle, Stefan! Stephanus: ausserhalb der kirche kein heil! Chinesen, Japaner, Inder, Moslems
und Protestanten aus Hamburg können nicht in den Himmel kommen. Jetzt gehen Sie raus und geben Ruhe!
@ Frau Zayadeh Es gibt Menschen die bewußt die Trennung von Geist und Körper vornehmen können, Gute,Schlechte
und wahrscheinlich auch Gestreifte. Das besagt aber das es im Menschen einen Geist bzw Seele und einen
Körper gibt, daher kann man die Frage stellen wie der Geist evolutionär entstanden seien soll.
@ Sozialkatholisch First things first: Guten Abend, mein Lieber! „Es hat auch schon Situationen gegeben
wo ein „normaler“ Mensch im Halbschlaf aus geringer Entfernung seinen Körper beobachten konnte.“ Das
weiß ich, es bringt uns aber nicht weiter, denn diese Erscheinungen gibt es immer wieder, aus den von
mir benannten Gründen. Fragen Sie doch einmal einen Anästhesisten: es gibt viele verschiedene Stufen
der „Entrückung“, sowohl beim Schlaf, als auch bei Narkosen. Nichts trügt so sehr, wie unsere eigenen
Wahrnehmungen. Übrigens, haben Sie auch immer so schöne Träume? Denn Träume oder Traumbilder sind
es, die unser Gehirn uns vorgaukelt. Wenn Sie die Wahrheit hören wollen, mein Tip, hören Sie auf Ihr
Herz!
@ Frau Zayadeh Ich denke mal Santa Rita meinte nicht unbedingt nur Nahtod-Ereignisse. Es gibt auch die
Bilokation, ein großer christlicher Vertreter der Bilokation soll ja Pater Pio gewesen sein, aber auch
Magier, Zauberer verstehen es manchmal Geist und Körper zu trennen. Es gibt sogar dunkle, wissenschaftliche
Anweisungen wie man diesen Zustand erreichen kann. Es hat auch schon Situationen gegeben wo ein „normaler“
Mensch im Halbschlaf aus geringer Entfernung seinen Körper beobachten konnte.
@ santa rita – Eigentor! Der kolumbianische Verteidiger Andres Escobar wurde vor einem Lokal mit zwölf
Schüssen ermordet. Zehn Tage zuvor hatte der 27-Jährige mit einem Eigentor gegen die USA (1:2) Kolumbiens
Vorrunden-Aus eingeleitet und damit sein Todesurteil unterzeichnet. Da sind Sie aber gut dran, denn trotz
Ihres Eigentors will Ihnen hier keiner was. Ihre Beinahe-tot-Stories verursachen doch heute – auch, und
gerade im Licht der Gehirnforschung – keinem mehr eine Gänsehaut. Was bei diesen Near-Death-Erlebnissen
abläuft, ist wissenschaftlich fundiert. Fast tot heißt eben nur fast und nicht ganz tot. Ähnliche Erfahrungen
gibt es z.B. bei Drogenmißbrauch, Migräne und Übermüdung. Den Betroffenen erscheint alles subjektiv
sehr real. Man IST im Tunnel, dessen ist man sich sicher. Bei Sterbenden handelt sich bei diesen Halluzinationen
um Trugbilder des in der Auflösung befindlichen Gehirns. Interessant auch, daß die Betroffenen nicht
alle dasselbe sehen, will sagen: ein Jude sieht nicht Jesus, wenn es ans Sterben geht. Der Mensch ist
auf die Informationen angewiesen, die seine Sinne ihm liefern. Bei den Phänomenen eines sich auflösenden
Gehirns handelt es sich um nichts als Erinnerungen, das stabilste Modell, das zu diesem Zeitpunkt zur
Verfügung steht. Neuropetide, Neurotransmitter und insbesondere Endorphine bewirken die positiven Empfindungen,
von denen die Betroffenen immer wieder berichten.
#35 santa rita 20:23:27 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ekant In der Hirnforschung ergeben sich auch interessante Aspekte, die nicht gerade für die Existenz
eines übernatürlichen Wesens sprechen (Wahrnehmung, permanenter Erklärungs-Mechanismus des Gehirns,
Religiosität als Evolutions-Aspekt). Dass Bewusstsein und Wahrnehmung unabhängig vom Gehirn existieren,
hat die Nahtodforschung (NDE) längst belegt, wie z. B der Fall der zeitweise hirntoten Pam Reynolds www.near-death.com/…nces/evidence01.html
belegt. In diesem Zusammenhang beweisen auch die zahllosen Out of Body Experiences, dass der Mensch eine
aus Materie und Geist zusammengesetzte Substanz ist. Die Behauptung, Religiosität sei ein Evolutions-Aspekt,
wird durch unzählige übernatürliche Phänomene widerlegt, wie z. B. Stigmatisierungen und Nahrungslosigkeit.
Insoweit seien nur Marthe Robin www.kathpedia.com/index.php?title=Marthe_R… und Therese Neumann www.thereseneumann.de/…resegerman/index.htm
genannt, die beide jahrzehntelang ohne Nahrung gelebt haben. Aber natürlich werden Sie auch hier wieder
eine natürliche Erklärung finden. Unglaublich, was man alles glauben muss, wenn man die Wahrheit nicht
glauben will.
#34 Stephanus 15:03:02 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
evolution – schöpfung – der einzig wahre glauben… hallo ihr lieben leute, begabt oder nicht, nicht
nur bei diesem hauptthema bleibt doch letztendlich nur die eine feststellung: ausserhalb der kirche kein
heil! welcher kirche: der kirche jesu christi, des einzigen sohnes des dreieinigen gottes, der da ist:
gottvater und gottsohn und gottheiliger geist!!! schöpfer des himmels und der erde. es ist alles so einfach,
auch in den naturwissenschaften, wenn ich glaube, wenn ich das wahre glaube!!! dann kann ich mir 99% der
mir gegebenen zeit sinnvoller nutzen, als mir ständig überlegen zu müssen, was ich denn gerade eben
wieder vergessen habe zu glauben. was haben es die „politisch korrekten“ doch schwer heutzutage. was müssen
die nicht alles lernen um korrekt glauben zu können und das geglaubte auch beweisen zu können. sollen
sie doch, mir genügt mein herrgott und das ist gut so!!!! leute verlasst die tastatur, den rechner, auch
kreuz-net läuft nicht weg. geht mal raus, es ist ein herrlicher bunter herbsttag, bei mir in den bäumen
sammeln sich haufenweise stare und singen wie dereinst im mai. ach ja der oktober ist ja der mai des herbstes.
wie aber auch immer. freut euch des lebens. es ist so schnell vorbei. eben noch mit einer baumaschine
die strasse aufgepflügt. schon ging die alte fliegerbombe hoch, maschine zerfetzt, maschinist mausetot,
dem lacht nie wieder ein abendrot. warum sich da die zeit vergeuden mit sedimentalen ablagerungen und
evolutionärem affengetue??????
@Santa rita –-- Kant und Mittelalterliche Gottesbeweise / Bisher nur pauschale Abwertungen Ihre Vorbehalte
gegen Kant kommen wohl sicher daher, dass er gerade die Mittelalterliche Gottesbeweise kritisiert. Aber
im Mittelalter war es für gläubige Menschen wie Thomas von Aquin, wohl undenkbar bzw. unmöglich ergebnisoffenen
über diese Thematik zu philosophieren. Schon damals wurde versucht, die Widersprüche zwischen Naturerkenntnis
und Religions-Anforderung in Einklang zu bringen (vergleichbar heute Kreationisten / Intelligent-Design).
Ihr „zweifelsfreier Beweis“ ist es offensichtlich nicht, da Kant, Feuerbach und andere Philosophen sehr
wohl begründete Zweifel daran haben (es handelt sich zum Teil um Tautologien und Ringschlüsse). Zur
meiner Widerlegung der statistischen Überlegung von Karl Murx haben Sie und er bislang inhaltlich nichts
gesagt. Ihre Antworten waren nur pauschale Abwertungen (ärmliche Evolutionstheorie, Kant’scher Betrug).
Ich kann Ihnen im Gegenzug nur empfehlen, sich mal vom Mittelalter zu lösen und sich mit der aktuellen
Hirnforschung zu befassen, oder das Buch Evolutionsbiologie von Prof. U.Kutschera zu lesen. !:) In der
Hirnforschung ergeben sich auch interessante Aspekte, die nicht gerade für die Existenz eines übernatürlichen
Wesens sprechen (Wahrnehmung, permanenter Erklärungs-Mechanismus des Gehirns, Religiosität als Evolutions-Aspekt).
Symptomatische Stellungnahme der Kirchen: Hirnforschung ja, aber keine Infragestellung der Existenz Gottes!
@ Adrian Mein Junge, Sie scheinen nicht nur intellektuell minderbegabt zu sein, Sie haben auch keinen
Humor. Ich weiß wirklich nicht, wofür ich Sie mehr bedauere.
#31 Protestant 07:21:46 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Guten Morgen!!! Auch hier mein obligatorischer Morgengruß mit der Bitte um Sachlichkeit in den Diskussionen:
Ich singe Dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust, Ich sing und mach auf Erden kund, Was mir
von Dir bewußt. Ich weiß, daß Du der Brunn der Gnad Und ewge Quelle bist, Daraus uns allen früh und
spat Viel Heil und Gutes fließt. Was sind wir doch? Was haben wir? Auf dieser ganzen Erd, Das uns, o
Vater, nicht von Dir Allein gegeben werd. Allen einen schönen Tag!
Dass Sie mit zwanzig die Lebenserfahrung eines Sechzigjährigen haben? Das verlangt niemand von Ihne…
Nein. Aber daß man mit sechzig noch immer nach der Lebenserfahrung eines Zwanzigjährigen handelt, das
ist bedauerlich. Und da rede ich nun nicht von mir.
#29 obelix † 01:30:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Adrian und Maurice Adrian Leverkuehn: @ Vorposter Mal angenommen, … Einerseits ist genau das der Fall,
bei unseren Ackermanns, Schrempps, Kleinfelds und Essers (auch wenn die Ihren Vorteil nicht „evolutionär“
nennen, sondern „redlich verdient“), aber wenn Sie die Entstehung von religiösen Gefühlen der Evolution
zuschreiben können, wie Dennett diese vermutet, kann dies doch nicht einmal für eine tief religiöse
Person, wie santa rita „ungeordnet“ sein, wie die Kirchenbeamten das zu benennen pflegen, was ihnen nicht
in den Kram passt. Ich kann jedenfalls keinen Vorteil erkennen, … Dürfte auch nicht gefährlicher werden,
als es jetzt (und früher bei der heiligen Inquisition und den Religionskriegen) zugeht. Möglicherweise
bringt die Evolution den Humanismus in uns zu Tage, was natürlich den Kirchenbeamten nicht ins Konzept
passt. Maurice Corvisier: Jetzt, da ich alt bin, schäme ich mich, … Warum nur? Dazu gibt es doch wirklich
keinen Grund. Sie haben, auf dem Stand Ihrer damaligen Erfahrungen und Einstellungen so gehandelt und
jetzt handeln Sie anders. Alles hat seine Zeit! Zeit erwachsen zu werden und Zeit erwachsen zu sein. Es
ist wenig sinnvoll verpassten Chancen hinterher zu weinen. Sie können es jetzt anders machen und tun
es. Was wollen Sie noch alles von sich verlangen? Dass Sie mit zwanzig die Lebenserfahrung eines Sechzigjährigen
haben? Das verlangt niemand von Ihnen. Nicht einmal Gott.
Ach du grüne Neune! Seit wann ist denn Beschneidung bei Frauen eine Voraussetzung von Genußfähigkeit?
Ich finde diese Diskussion langsam peinlich! Beschneidungen bei Frauen sind grausam und verursachen gewaltige
Schmerzen! Hier findet man die häufig instinktiv vertretene Haltung wieder, derzufolge es in einer Gesellschaft
möglichst grausam und blutig zugehen muß, um „wahre Kunst“ hervor bringen zu können. Das ist selbstverständlich
völlig Unsinn! Der Kulturpessimismus ist vorbei! Das Abendland ist, entgegen aller Unkenrufe, nicht untergegangen!
Auch heute wird noch wunderschöne und herrliche Kunst produziert!
Methusalix, ich muß ein wenig ausholen, um zu erklären, was ich eigentlich will: ein Teil meiner Leute
(u. der Name) stammt aus Bulainville, einem winzigen Dorf in Lothringen. Dort war es sehr, sehr schön:
vieles war geblieben wie früher (die Betten der Vorfahren waren etwa einen Meter über dem Fußboden!).
Das erlebte ich dankbar in den Sechzigern. Anfang der Siebziger war ich als Berufsanfänger in Nancy.
Als alte deutsche Reichsstadt hieß sie Nanzig. Dort ist die wunderschöne place Stanislas, es gibt herrliche
barocke Ensembles, berührende Kirchen: es gibt europäische Kultur, gebaut in Frankreich v. poln. Exilkönig
Stanislaus. Welch grandiose europäische Kultur! Jetzt, da ich alt bin, schäme ich mich, damals v. Nancy,
v. d. place Stanislas, von d. wunderschönen Anblicken Nanzigs damals nichts, nichts wahrgenommen zu haben.
Mir waren die Kneipen wichtiger, in denen wir gefeiert haben. Ich schäme mich so, damals meine Mini-Kulturrevolution
gelebt zu haben (und Sie wissen, was ich damit meine). Sie glauben gar nicht, Obelix, wie unsäglich dankbar
ich bin, jene dunkle Periode weit hinter mir gelassen u. eine Haltung geschenkt bekommen zu haben, die
Alexandra Zayadeh (einen ganz besonders lieben Gruß!) als „Genußfähigkeit“ beschreibt, die aber nur
das völlige Aufgehen in unserer christlichen, abendländischen Kultur meint. Alles, was ich je aggressiv
geschrieben habe, ist nur aus der Trauer um das scheinbare Sterben dieser Schönheit so aggressiv geworden.
Ihnen wünsche ich, daß Ihre Revolution bald endet! Nanzig an der Mosel: ich komme bald, mit meiner wunderbaren
Frau!
@ Vorposter Zur Befreiung von dem kantischen Betrug empfehle ich die Lektüre von Thomas von Aquin, insbesondere
die Gottesbeweise Gewöhnlich liest man das aber eher umgekehrt: man liest Kant um zur Einsicht zu gelangen
daß die Möglichkeit von Gottesbeweisen zumindest eingeschränkt werden muß. Natürlich kann auch Kant
seine Theorie nicht sicher beweisen, aber zumindest muß man nach Kant berücksichtigen, daß ein Gottesbeweis
im Prinzip nicht möglich ist. Die Folge dieser Unsinnslawine: Die mit religiösem Gedankengut infizierten
Menschen Also ich fand den Spiegel Artikel gestern abend schon schlecht. Natürlich sind die Evangelikalen
die in den USA immer mehr Macht bekommen gefährlich, aber diese Vulgär Atheisten finde ich genauso anstößig.
Mal angenommen, man würde die Evolutionstheorie zur Grundlage der Gesellschaft machen, dann würde das
nur bedeuten, daß jeder Depp seinen Egoismus als „evolutionären Vorteil“ verkauft. Außerdem ist der
Verweis auf den Altruismus von Ameisen nicht hilfreich. Ein Mensch ist nun mal keine Ameise. Eine Ameise
wird von ihren Emotionen gelenkt und kann gar nicht anders handeln. Ein Mensch aber kann 6 Mio. Menschen
vergasen oder Medikamente entwickeln die Mio. Menschen retten. Eher kann Jumbos bauen oder Kampfflugzeuge.
Er kann Atomkraftwerke hinstellen oder Atombomben abwerfen. Ich kann jedenfalls keinen Vorteil erkennen,
wenn man aus der Evolutionstheorie gesellschaftliche Forderungen ableiten will. Sowas halte ich für gefährlich!
#25 methusalix † 22:25:18 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@santa rita –- Eine schlichte Behauptung mit dem üblichen Anspruch der „Wahrheitsverkünder“ der sich
schon oft genug in der Geschichte der römisch-katholischen Hierarchie als falsch herausgestellt hat,
Wer spricht heute noch über das Zinsverbot oder ähnliche Fehlgriffe der Kirchenbeamten? In ein paar
Jahren kann sich diese „ewige Wahrheit“ genau so als falsch herausgestellt haben, wie die absolute Überzeugung
der Existenz von „Incubi“ und „Succubi“. Ein kleiner Beitrag eines amerikanischen Philosophen: Die Folge
dieser Unsinnslawine: Die mit religiösem Gedankengut infizierten Menschen sind mit rationalen Argumenten
kaum mehr zu erreichen und kennen keine Selbstzweifel mehr. „Die Vermessenheit tiefreligiöser Menschen“,
urteilt Philosoph Dennett, „ist die gefährlichste Sache in der heutigen Welt.“ www.spiegel.de/…518,443917-2,00.html
Unsere geschätzte Mitdiskutantin santa rita, scheint auf diesem Weg zur tiefen Gläubigkeit schon sehr
weit gekommen zu sein.
#24 santa rita 17:40:16 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Ekant Wenn jemand die Existenz eines übernatürlichen Wesen mit zwingender Vernunft begründet, dann
kann ich darüber nur staunen (hatte ich bisher so noch nie gehört). Aus der dogmatischen Konstitution
„Dei Filius“: Dieselbe heilige Mutter Kirche hält fest und lehrt, daß Gott, der Ursprung und das Ziel
aller Dinge, mit dem natürlichen Licht der menschlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen gewiß erkannt
werden kann; „das Unsichtbare an ihm wird nämlich seit der Erschaffung der Welt durch das, was gemacht
ist, mit der Vernunft geschaut“(Röm 1,20) Zur Befreiung von dem kantischen Betrug empfehle ich die Lektüre
von Thomas von Aquin, insbesondere die Gottesbeweise und De ente et essentia www.aristoteles-heute.de/…Thomas/SeinWesen.htm.
Santa rita / Vernunft als Gottesbeweis??? Verkehrte Begriffswelten!? Ihr Begriff von Vernunft erschließt
sich mir überhaupt nicht. Wenn jemand die Existenz eines übernatürlichen Wesen mit zwingender Vernunft
begründet, dann kann ich darüber nur staunen (hatte ich bisher so noch nie gehört). Aber vielleicht
können Sie das auch für mich zweifelsfrei darstellen, da ich nur ein normal gebildeter Mensch bin. Die
für mich absurde Behauptung, dass sich die Existenz aus den geschaffenen Dingen zweifelsfrei erkennen
lässt, zeugt mir eher von einer religiös fundamentalistischen Überzeugung ihrerseits, die wohl gegen
naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn resistent ist. Nach Kant könnten Sie für Ihre Position im besten
Fall den Verstand als Begründung anführen. Der Vernunftbegriff ist frei von metaphysischen Spekulationen!
Wenn sie die Evolutionstheorie widervernünftig finden, dann können Sie das vielleicht im Kant’schen
Sinne auch darlegen, bzw. wissenschaftliche Fehler in der Theorie nachweisen. Oder sollten Sie nur Sprüche
machen. Nach meinen aktuellen Erkenntnis-Stand habe ich keine sinnvollere/ validierbare Alternative als
bei meinem Naturwissenschaftlich-Humanistischem Weltbild zubleiben. Im Gegenteil habe ich den Eindruck,
dass die so genannten Religiösen diese Welt immer mehr an den Rand des Chaos treiben. Religion ist somit
keine Lösung, sie ist das Problem!
#22 santa rita 11:23:23 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Ekant Ansonsten, was ist Ihre „vernünftige“ Alternative? Aufgeben des naturalistisch-materialistischen
Wissenschaftsbegriffes. Die Existenz Gottes ist keine Frage des Glaubens, sondern der Vernunft, da Gott
mit der natürlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen zweifelsfrei erkannt werden kann (Dei Filius).
Wenn man also der Vernunft die Ehre gibt, hat man keine so armselige, widervernünftige Idee wie die Evolutionstheorie
mehr nötig.
Zwei Berichte / Thermodynamik Sehr geehrter Karl Murx, Sie haben bei Ihrer statistischen Betrachtung der
Wahrscheinlichkeit des Ablaufs Biochemischen Prozesse vereinfachend mit der klassischen Thermodynamik
operiert, wohl aber nicht die Nichtgleichgewichts-Thermodynamik offener Systeme beachtet, die für diese
Biochemischen Prozesse maßgeblich ist. Hierfür gab es 1977 den Nobelpreis für Chemie! Im Rahmen dieser
Erkenntnisse lassen sich die für die Evolutionstheorie notwendigen Abläufe plausibel darstellen! Ansonsten,
was ist Ihre „vernünftige“ Alternative? (Bitte kein Wunschdenken!)
#20 santa rita 09:43:01 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Gerhard Theologen, die eine Schöpfung durch Evolution annehmen (theistische Evolution) stecken sofort
in demselben Dilemma wie die Evolutionisten: Es existieren keine Übergangsformen, keine Zwischenglieder
zwischen den Arten. Solche Theologen müssten dann im Extremfall, wie weiland Teilhard de Chardin, selbst
zu Spitzhacke und Schaufel greifen und nach den Missing links graben. Weil eine solche Tätigkeit ohne
Erfolgserlebnis aber auf die Dauer frustrierend ist, könnten sie ebenfalls wie Teilhard de Chardin auf
die Idee kommen, die unauffindbaren Missing links selber herzustellen. Schliesslich war Teilhard de Chardin
einer der Hauptverdächtigen im Piltdown-Fälschungsskandal.
@ Gerhard Stimmt das für Gott 1000 Jahre wie ein Tag sind, das kann die Zeit unter umständen relativieren,
aber wie glauben sie ist der Mensch entstanden.
„1000 Jahre sind vor Gott wie ein Tag“ Evolutionstheorie und Glaube an eine Schöpfermacht schließen
einander nicht aus. Warum kann es nicht sein, dass die Schöpfermacht Gottes hinter der sog. Evolution
steht? Wenn in der Bibel von einem Schöpfungs-„Tag“ gesprochen wird, dann ist mit diesem Tag ein Zeitabschnitt
gemeint, der wesentlich länger als „nur“ 24 Stunden ist! Das ist doch wohl allen klar!
Zwei Berichte Ob man dem zustimmt, oder nicht. Beide berichten insofern dasselbe, als die Welt ohne einen
Schöpfer nicht sein kann. Die Theorie der Evolution, die aber schon laut eigenem Anspruch mit statistischen
Wahrscheinlichkeiten operieren will, muß es sich gefallen lassen, mit ihren eigenen Maßstäben gemessen
zu werden. Wenn man schon sagt, das Leben sei durch Zufall entstanden, dann geht jeder Physiker und jeder
Ingenieur genau dort hin, wo bei Naturabläufen der Zufall eine Rolle spielt, d.h. die Thermodynamik und
Quantenmechanik. Es ist ja nicht von ungefähr, daß in der Halbleitertechnik die Fermi-Energie als mittlere,
freie Energie pro Elektron, die Schnittstelle zwischen Thermodynamik und Quantenmechanik bildet. Analoge
Anwendungen gibt es überall, erst Recht in Molekularbiologie. Da ich bei Berechnung dieser winzigsten
Wahrscheinlichkeiten, bei so behaupteten der Enstehung des Lebens auf Werte komme, die der nahezu Unwahrscheinlichkeit
eines von selbst hüpfenden Steines vergleichbar sind, ist die Evolution gar keine akzepatable Theorie.
Im Rahmen eines Ausschlußverfahrens gehört sie in den Müll.
Theorien sind keine absoluten Wahrheiten Die Evolutionstheorie ist, wie der Name schon sagt, eine Theorie
und keine „absolute Wahrheit“. Eine solche „absolute Wahrheit“ über die Entstehung des Universums vermittelt
uns auch die Bibel nicht. Dort gibt es zwei Schöpfungsberichte nebeneinander, die beide nicht mehr sein
wollen, als „Bilder“, die Menschen sich gemacht haben, als sie darüber nachdachten, wie wohl die Erde
und das Leben auf ihr entstanden sein könnte. Wir müssen mit der Begrenztheit unseres menschlichen Verstandes
leben, auch wenn dieser schon Erstauliches geleistet hat und voraussichtlich auch weiterhin leisten wird.
#15 Karl Murx 18:22:24 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Es sind doch die Evolutionstheoretiker, die mit der Statistik kommen, oder? Wir sind uns doch wohl einig,
daß bei biochemischen Prozessen die Thermodynamik die entscheidende Größe ist. Durch die Wahrscheinlichkeiten
kann eben Ereignisse und Prozesse verschiedenster Art vergleichbar machen. Es ist doch wohl mein Recht,
nach den thermodynamischen Wahrscheinlichkeiten biochemischer Prozesse zu fragen, oder? Anscheinend sind
es die Biologen, die hier erst einmal ihre Hausaufgaben machen müssen. Wenn ich als E-Techniker die Bausteine
Proteinen und Genen durcheinander bringe, dann lasse ich mich gerne von dir korregieren, aber ein Biochemiker
sollte in Thermodynamik genauso fit sein, wie Physiker und ein Ingenieur. Da auch die frei Enthalpie eine
statistische Größe ist, ist übrigens auch vollkommen gleichgültig, ob man ein offenes, oder geschlossenes
System hat. Die Frage lautet also: Welches ist die thermodynamische Wahrscheinlichkeit der Entstehung
von Leben aus der Ursuppe, in einem offenen System und bei Berücksichtigung aller thermodynamischen Potentiale.
Ist diese Wahrscheinlichkeit deutlich höher, als daß ein Stein (1kg) freiwillig unter Abkühlung 10cm
hoch springt? Wenn euch die Boltzmann-Verteilung für Festkörper nicht paßt, leitet doch einen anderen
Ausdruck für alle möglichen Gemische von Flüssigkeiten her. Bitte, ich warte!
#14 methusalix † 12:05:23 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Hallo Herr Murx! Als kann muß man das auch auf die Evolution anwenden können und deren beinahe Unwahrscheinlichkeit
Ihr letzter Satz ist wirklich putzig! Sie kommen mir vor, wie der wirklich grossartige Herr Ingenieur
Zillmer, der mit der Alterung von Beton die Genetiker widerlegen will. Das ist ungefähr so, als wollten
sie mit einem Zollstock die Entfernung einer Astronomischen Einheit vermessen. Ich schlage Ihnen vor Sie
studieren Biologie an einer netten Universität (die LMU soll nicht schlecht sein, habe ich vor Jahrzehnten
gehört) und wenn Sie dann Ihr Diplom haben (vielleicht in Zukunft ein MA oder auch Bachelor), dann kommen
Sie wieder und schreiben über die „Entropie der Genetik“. Dafür bekommen Sie dann sicher den Nobelpreis.
#13 Karl Murx 11:45:10 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Da sind sie wieder Mal alle versammelt Und der Intelligenzbolzen Navon ist auch da. Da er ja aus der früheren
Diskussion über die statistische Herleitung der Thermodynamik ausgestiegen war, scheint er es nicht mitbekommen
zu haben, daß nicht nur die Entropie, sondern auch die freie Energie und die frei Enthalpie eine statistische
Größe ist. Für das vollständige Differential dG gilt: dG = dU + pdV + Vdp – TdS – SdT Der Zusammenhang
zwischen Entropie und Statistik war schon in der vorigen Diskussion aufgezeigt worden. Das der Druck eines
Gases und auch dessen Volumen sich ebenfalls statistisch herleiten lassen, dürfte unmittelbar einleuchten,
oder muß man das extra für Navon wiederholen? Bleibt also noch die innere Energie zu betrachten. Auch
diese hat ihre Statistik, die man aus der Boltzmann-Verteilung herleiten kann. Nehmen z. B. die innere
Energie eines Festkörpers mit N Oszillatoren: U = 3 {(Nhf)/(exp{hf/kt} – 1)} Die Wahrscheinlichkeit,
daß ein System der Energie hf nimmt einen bestimmten Zustand „i“ einnimmt, ist proportional dem Ausdruck:
gi exp {-Ei/kt} wobei gi das statistische Gewicht für entartete Zustände ist (wenn mehrere Zustände
dieselbe Energie haben). Damit will ich nur zeigen, daß unter allen Kompoenenten der freien Enthalpie
auch die innere Energie statistisch ist und damit die Enthalpie insgesamt. Die Ausdrücke mögen für
Flüssigekeiten komplizierter sein. Das ändert aber nichts am Prinzip. Als kann muß man das auch auf
die Evolution anwenden können und deren beinahe Unwahrscheinlichkeit
#12 methusalix † 02:46:50 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Nein laikos, falsch laikos: WissenschaftJetzt auch noch die Genetik. Auch die hartgesottenen Evolutionisten
werden bald einsehen das sie falsch liegen. jede Grippeimpfung, jeder Neuraminidasehemmer und jedes gentechnisch
hergestellte Polypeptid beweist, dass Darwin recht hatte. Sonst könnte man z. B. diese Medikamente nie
in solchen Mengen herstellen, um die ganze Welt damit zu versorgen.
Danke für den Tipp, bonifatius. Das Buch habe ich bei amazon bestellt! bonifatius: Evolution??? Wahrheit
oder Spekulation …„Am Anfang war die Information“ heißt sein sehr gut gegliedertes Buch… Hier einige
Zitate aus den Rezensionen: Zuerst hebt er alle von Menschen als solche definierten Naturgesetzte als
ewige Wahrheit in den Himmel, dann definiert er seinen Begriff der Information, erhebt diesen zum Naturgesetz,
widerlegt damit die Evolution und beweist Gott. …Daß zahlreiche Leser damit offensichtlich durch ein
krankes Zeitgeistdenken Probleme haben, hat Gitt ebenfalls erkannt und geht auf diese „Zielgruppe“ ganz
besonders ein… … Was auch bedeutet, dass es wohl zu früh ist um weitreichende Schlüsse – etwa auf
einen intelligenten Ursprung dieser „Information“ – wirklich fundiert zu tätigen (genau das ist Gitt’s
Ziel – einen regelrechten Beweis für einen intelligenten Ursprung zu führen)… …Gitt möchte zeigen,
daß Lebewesen Information in sich tragen, die ebenso wie eine niedergeschriebene Botschaft einen „intelligenten
Urheber“ voraussetzt, der sie erschaffen hat. Es geht mit anderen Worten darum, unter Verwendung nachrichtentechnischer
Informationsbegriffe die Existenz einen göttlichen Planers zu belegen, der anstelle der vermeintlichen
„Zufallsevolution“ die Arten hervorgebracht hat. Abgesehen davon, daß Gitt eine fundamentalistisch verengte
und empirisch widerlegte Glaubensauffassung vertritt,… …modernes wissen der evolution wird hier negiert,
und als unbekannte grösse wird der christliche gott gesetzt.
#8 bonifatius 13:30:28 | Samstag, 21. Oktober 2006
Evolution??? Wahrheit oder Spekulation Prof. Dr.-Ing. Werner Gitt, ein Informatiker von Rang stellt in
einer seiner Veröffentlichungen die Evolutionstheorie ins Kreuzfeuer der Kritik. „Am Anfang war die Information“
heißt sein sehr gut gegliedertes Buch. (ISBN 3-7751-3702-5 Hänssler-Verlag) Kostet Mühe und Konzentration.
Es lohnt sich aber. Lesen! und dann diskutieren.
@santa rita santa rita: Stimme aus Wien Die Intelligent Designer sind Wissenschaftler,… Wenn das stimmen
würde, santa rita, wäre nichts einzuwenden. Die „intelligent designer“ (sollte nicht ausschliesslich
Gott so bezeichnet werden??? Schliesslich soll er alleine „intelligent designt“ haben!) machen es aber
anders: sie durchforsten die Bibel nach naturwissenschaftlichen Aussagen, versuchen dann eine wissenschaftliche
Erklärung und müssen natürlich die Befunde der Forschung in ihre Erklärung „einpassen“. …wie z.
B. der Unmöglichkeit spontaner Lebensentstehung,… Sie wiederholen die alte Kreationistenlüge, santa
rita! Evolutionsbiologen befassen sich, wie der Name sagt, mit Evolution, also Entwicklung, nicht mit
Entstehung. …Makroevolution sowie der Falschdatierung der geologischen Erdschichten. Sie haben das Buch
von Ernst Mayr immer noch nicht gelesen, santa rita, sonst würden Sie diese Falschmeldungen nicht mehr
verbreiten. Angesichts solcher Fakten flüchten die Evolutionisten in hemmungslose atheistische Propaganda.
Atheismus oder Theismus hat mit Forschung nichts zu tun. Den Maxwellschen Gleichungen und dem Australopithecus
ist es wurscht ob Gott ist, oder nicht ist. Der oberste Evolutionskomiker Richard Dawkins… Da schlägt
einer zurück, wundert Sie das, angesichts des Versuches der Fundamentalisten, den Biologieunterricht
zu okkupieren, zu fälschen und die Jugend zu verderben?
#4 santa rita 12:41:26 | Samstag, 21. Oktober 2006
Stimme aus Wien Würde er aber dies verlassen – so wie die Kreationisten und die Intelligent Design-er,
die ganz einfach ein antikes Tekst hernehmen, um z.B. das Alter der Welt zu bestimmen, oder Gott als Designer
in eine wissenschaftliche Diskussion hineinschmugeln wollen – wäre das verwerflich. Die Intelligent Designer
sind Wissenschaftler, die ausschliesslich aus wissenschaftlichen Forschungsergebnissen Schlüsse ziehen,
wie z. B. der Unmöglichkeit spontaner Lebensentstehung, Makroevolution sowie der Falschdatierung der
geologischen Erdschichten. www.noevolution.org/ Angesichts solcher Fakten flüchten die Evolutionisten
in hemmungslose atheistische Propaganda. Der oberste Evolutionskomiker Richard Dawkins richarddawkins.net/
(„the devils chaplain“) dreht antireligiöse Filme video.google.de/videoplay?docid=-4659873…, in denen
er etwa Lourdespilger als potentielle Selbstmordattentäter und Rucksackbomber darstellt. Zur Zeit ist
Dawkins als atheistischer Missionar in den USA unterwegs, wo er sein neues Buch „The God Delusion“ präsentiert
www.youtube.com/watch?v=RA9EiSJaXww&…
Evolutionstheorie Man muss einfach zugeben, die ET ist bisher die plausibilste Erklärung für die Entwicklung
des Lebens auf der Erde. So wie jede Theorie hat auch sie ihre Grenzen. Um auf die Grenzen aufmerksamm
zu machen ist die Aufgabe der Wissenschaftler – nicht der Theologen. Die Grenzen einer Theorie sind unabhängig
vom Glauben. Auch ein Theologe muss sich in dieser Angelegenheit innerhalb der Wissenschaftstheorie bewegen.
Würde er aber dies verlassen – so wie die Kreationisten und die Intelligent Design-er, die ganz einfach
ein antikes Tekst hernehmen, um z.B. das Alter der Welt zu bestimmen, oder Gott als Designer in eine wissenschaftliche
Diskussion hineinschmugeln wollen – wäre das verwerflich. Eine bloße Kritik wäre aber zu wenig – zur
Zeit kann aber niemand eine bessere Theorie herzeigen, die weitere Grenze hätte.
Warum? Stellt sich die Frage nach dem Warum! Aus welchem Grund hält ein polnischer Abgeordneter ein Seminar
über ein für die EU vollkommen irrelevates Thema? Kein EU-Abgeordneter entscheidet über die Richtigkeit
einer wissenschaftlichen Theorie. Soll hier nur die Arbeitszeit von Abgeordneten verschwendet werden,
damit sich jemand profilieren kann oder wird das ein Versuch der Kirchen, analog zu den USA, ihren Unsinn
in den Biologieunterricht reinzuschmuggeln, weil sie merken, dass die Schüler den Religionsunterricht
als das begreifen, was er ist – Märchenstunde. N.
#1 methusalix † 11:10:26 | Samstag, 21. Oktober 2006
Strebt der gute Doktor Puls ein Diskussiosnverbot an? Wo es erlaubt ist, offen über die Evolutionstheorie
zu diskutieren, bleiben – zu – viele Fragen offen. Von Dr. med. Stephan Puls. Dürfen wir den Zeilen des
hochgeschätzten Mediziners entnehmen, dass ein Verbot der Diskussion über die Evolution angestrebt werden
sollte, oder gar muss? Wer sollte dieses Verbot aussprechen? Seine Heiligkeit höchstpersönlich, oder
doch lieber die Heilige Inquisition, pardon, SE Bischof Levada? Dürfen wir den Zeilen des Doktors entnehmen,
dass ab sofort (oder schon immer?) ausschliesslich Lehrmeinungen, Theorien und Hypothesen akzeptiert werden
(von der heiligen Kirche selbstverständlich!) bei denen nicht die kleinste Frage mehr offen bleibt? Sozusagen
ein Forschungsverbot? Fragen über Fragen und keine Antworten weit und breit in Sicht. Dabei ist die katholische
Kirche doch berühmt für ihre Antworten; sogar auf nicht gestellte Fragen.