Sexualität
Die Rache ist schon unterwegs
Wer heute 15jährig ist, wird in seinem Leben für die Folgen der gegenwärtigen Sexualerziehung angemessen bezahlen müssen. Von Lisa Abelin.
(kreuz.net) Die heute 15jährigen Schüler werden im Jahre 2050 – bei ihrem Eintritt ins Rentenalter – höchstens die Hälfte der heute üblichen gesetzlichen Rente erhalten.

Diese Magerrente wird sich nur realisieren lassen, wenn die Erwerbstätigen der Zukunft etwa doppelt soviel Beiträge einzahlen wie heute.

Die Zuwanderung wird diese Entwicklung nur unwesentlich verändern können.

Ein Weg für die jetzige Jugend, der Altersarmut zu entkommen, wäre, wenn sie mehr Kinder haben wollte und dann auch bekäme.

Doch die tatsächliche Erwartung der jetzigen Generation junger Erwachsener geht eher in die gegenteilige Richtung. Bis zu 40% wollen gar keine Kinder.

Daran ist die bisherige Sexualerziehung nicht unschuldig.

Tatsächlich kommt die Ausrichtung der Schüler auf Familie und Kinder in den meisten schulischen Richtlinien und Lehrplänen in Deutschland nicht vor.

Es fehlt nicht nur die positive Orientierung auf Familiengründung und Kinder. Wegen der Fixierung der Erziehung auf Probleme der Pubertätssexualität geht es vor allem um Techniken der Kinderverhütung.

Die „Achtung und Wertschätzung des Lebendigen“ und „die Ehrfurcht vor dem Leben gebietet“ – so heißt es in der Hamburger Richtlinie für Sexualpädagogik mit viel Pathos – „daß die Zeugung eines unerwünschten Kindes nicht leichtfertig riskiert wird“.

Kinder kommen in den Richtlinien sowie in der Praxis der Sexualerziehung immer nur als etwas zu Vermeidendes vor.

Wenn das Kind dennoch gezeugt wird, ist es mit der „Ehrfurcht vor dem Leben“ in den meisten Richtlinien nicht mehr weit her.

Zwar heißt es im Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 28. Mai 1993:

„Der Schutzauftrag verpflichtet den Staat schließlich auch, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewußtsein zu erhalten und zu beleben.

Deshalb müssen die Organe des Staates in Bund und Ländern erkennbar für den Schutz des Lebens eintreten. Das betrifft auch und gerade die Lehrpläne der Schule.“

Es ist ein Skandal, daß knapp zehn Jahre nach diesem Urteil kein Bundesland – außer Bayern – die Forderungen des Bundesverfassungsgerichtes umgesetzt hat.

Die bayrischen Richtlinien vom 12. August 2002 empfehlen neben dem Thema Lebensschutz in den Lehrplänen aller Schulformen auch die Abhaltung von „Aktionswochen für das Leben“, in denen sowohl fächerübergreifend wie auch in Kooperation mit außerschulischen Stellen in Projekttagen, Studientagen, mit Ausstellungen etc. „der Schutz des ungeborenen Lebens thematisiert“ werden soll.

Diese Aktionswochen werden mit ausdrücklichem Bezug auf den Willen des Bundesverfassungsgerichtes angeregt und insofern als Vollzug eines verfassungsgerichtlichen Auftrags eingerichtet.

Als Grundlage dieser pädagogischen Arbeit werden 6 der 17 Leitsätze des Bundesverfassungsgerichtsurteils zitiert, so daß den Lehrkräften die derzeit gültige Rechtsinterpretation zu dieser Frage vorgelegt wird.

Diese Erlässe sind jedoch keine Gewähr dafür, daß Direktoren und Lehrpersonen nicht Organisationen wie ‘pro familia’ in die Aktionswochen und an die Schulen holen, wodurch der Verfassungsgerichtsauftrag in sein Gegenteil verkehrt wird.

In der Berliner Handreichung für Sexualerziehung von 2001 ist von Lebensschutz und Rechten der Ungeborenen keine Spur zu entdecken.

Die Hamburger Richtlinie bemerkt zu diesem Thema auf Seite 10:

„Die Schule hat auch die Aufgabe, über die Diskussion um den Paragraphen 218 und das dazugehörige Bundesverfassungsgerichtsurteil zu informieren und Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs über die Regelung des Schwangerschaftsabbruchs zu befähigen.“

Zum Diskurs befähigen ist etwas völlig anderes als der Auftrag des Bundesverfassungsgerichtes, den Rechtsanspruch des ungeborenen Lebens im Bewußtsein zu halten.

Aus den „übergreifenden Richtlinien für Sexualerziehung in Nordrhein-Westfalen“ ergibt sich eine unglaubliche Rechtsverdrehung in diesen Fragen.

Einerseits beziehen sich die Autoren auf das einschlägige Verfassungsgerichtsurteil, indem sie vom Unterricht die Darlegung erwarten, „daß es Aufgabe des Staates ist, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewußtsein zu erhalten und zu belegen“.

Andererseits werden inhaltlich sozialdemokratische Diskurs-Positionen auf dem Stand von etwa 1975 aufgeboten:

„Im Fall eines Schwangerschaftskonflikts treten das Lebensrecht des ungeborenen Kindes und das Selbstbestimmungsrecht der schwangeren Frau in einen Widerstreit.

Der Unterricht zum Thema ‘Schwangerschaftskonflikte’ greift das Spannungsverhältnis zwischen dem Schutz des ungeborenen Lebens und dem Selbstbestimmungsrecht der schwangeren Frau auf.

Demnach muß der Unterricht über das Recht der betroffenen Frau auf eine eigene Entscheidung im Rahmen des geltenden Rechtsnormen informieren und zugleich darlegen, daß der Staat auf den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewußtsein achten muß.“

Tatsächlich spricht das Bundesverfassungsgericht eine ganz andere Sprache:

Der Leitsatz 3 des Verfassungsgerichtsurteils von 1993 erklärt, daß es zwischen dem Lebensrecht des Ungeborenen und der Lebensgestaltungsfreiheit der schwangeren Mutter kein Abwägen und kein Verhandeln gibt.
      
55 Lesermeinungen
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#55   methusalix †   19:43:47 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Klar Dottore! Den Friedensnobelpreis!
Brandts hauptsächliches politisches „Verdienst“ habe ich schon hinreichend gewürdigt.
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#54   Dr. Christoph Heger   14:57:20 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Unüberwindliche Beschmutzungssucht der Sozis
Die unüberwindliche Neigung der Sozis wie unseres Obelix’, das Andenken honoriger Leute zu beschmutzen, ist bekannt:
Dass Adenauer für Sie ein Säulenheiliger sein muss, …, ist doch selbstverständlich, das verstehen wir doch alle; machen Sie sich doch nicht draus, wenn so ein kleiner Sozialist wie ich, dazu mal ein paar Wahrheiten schreibt. So mit Globke und Co. Ist doch alles halb so schlimm.
Ihrerseits sind sie verliebt in Leute wie Herbert Frahm, genannt Willy Brandt, oder Herbert Wehner, der sich wohl zeitweise Fuchs nannte, also Leute, denen Verbrechen zur Last gelegt werden müssen:
Herbert Frahm, der einer Strafverfolgung wegen Mordes nach Skandinavien ausweichen mußte, trat dort in die Dienste des sowjetischen Geheimdienstes und machte sich also solcher mitunter als Bombenleger verdient. Sein „schriftstellerisches“ Hauptwerk von damals muß noch heute sorgfältig vor der deutschen Öffentlichkeit verborgen gehalten werden.
Herbert Wehner, der schon als Fraktionsvorsitzender der Kommunisten im sächsischen Landtag die Weimarer Republik bekämpfte und sich nachher vor den National-Sozialisten ins Paradies der Werktätigen nach Moskau rettete, rettete dort sein Leben durch Verpfeifen von anderen Emigranten an die sowjetische Verfolgungsmaschinerie.
Das alles hat weder sie selbst noch ihre Unterstützer-Cliquen gehindert, Posten und Macht für sie zu beanspruchen. Brandts hauptsächliches politisches „Verdienst“ habe ich schon hinreichend gewürdigt.
MfG
Ch.H.
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#53   methusalix †   14:24:00 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Nein! Er kann gar nicht anders. Die Firmenzentrale ist seit der Gründung 1898 in der Schweiz.
Ach wirklich, Versuch der Einkommens- oder Vermögenssteuer zu entkommen, wat????
Aber nochmal zu Adenauer: Wir sollten über diese Generation nicht voreilig den Stab brechen…
Richtig! Aber die ganze Ausrichtung der jungen Republik, blind auf dem rechten Auge, dafür absolut kleinlich, was alles „linke“ betraf (Stichwort „linke“ Widerstandskämpfer) lässt doch einige Zacken aus Adenauers Krone fallen.
Tatsache ist, dass Adenauer mit seiner klaren Westorientierung der BRD von wirklich großem Nutzen war.
Er konnt nicht anders; die allierten wollten es so, weil sie uns als Puffer (und Schlachtfeld) gegen die „Roten“ benötigten.
Sozialistische Neutralitätspolitik hätte die BRD womöglich sogar zur begehrten Verfügungsmasse der Kommis gemacht.
Das glaube ich eher weniger. Ein beliebtes Schimpfwort jener Zeit war „Finnlandisierung“. Jetzt schauen Sie sich mal an, was unsere nördlichsten EU-Nachbarn daraus gemacht haben. Da könnte einen schon der Neid packen, wenns keine Todsünde wäre.
Also auch in diesem Punkt bitte nicht überreagieren, sondern immer schön sachlich bleiben…
Werde mich bemühen!
Wie sagte doch sinngemäß ein großer deutscher Philosoph:
„Alle Wege der 68er führen in den Supermarkt.“
Also wenn ich mir die Kindererziehung vor den „68ern“ und danach anschaue, dann ist mir die danach lieber, obwohl ich selbst schon vorher die „danach“ genissen durfte. Die Prügelstrafe für Kinder und Frauen hat schon mein Grossvater in der Systemzeit abgeschafft.
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#52   Christian Hüller   14:15:30 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Methusalix – nur so am Rande
„Der Oberboss meines Arbeitgebers sitzt in der Schweiz…“
Ach wirklich, Versuch der Einkommens- oder Vermögenssteuer zu entkommen, wat????
Gesucht wird:
Einkommenssetuerflüchtling. Neuer Wohnort: Schweiz!!!
Sollte mehr die politische Tagesordnung bestimmen, dieses Thema…, wie ich meine.
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#51   methusalix †   13:19:26 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Hallo Herr Hüller!
Christian Hüller: @ Methusalix
Alles in Arbeit, Methu, immer cool bleiben …
Ihr Wort in der Konservativen Gehörgang, Herr Hüller; hoffentlich sind da auch ein paar Vermieter und Arbeigeber dabei, sonst bleibt es beim bisherigen Zustand.
(prinzipiell scheinen wir uns in diesem Punkt ja einig zu sein)
Richtig! Wobei mein Familienbegirff möglicherweise nicht ganz so eng gefasst ist, wie der von Stoiber und Co. Aber auch da besteht Hoffnung, wie die neuesten Verlautbarungen aus der bayerischen Staatskanzlei zeigen.
Jedenfalls hat Schröder mit seiner Familienförderung …
Nein, hat er nicht. Er ist genauso familienfeindlich geblieben, wie alle Kanzler vor ihm. Deswegen auch mein Hinweis auf Frankreich und Schweden.
Und Ackermann und Co sitzt augenblicklich mal wieder vor Gericht…
Na dann hoffen wir, dass Kleinfeld wegen der Vernichtung der Arbeitsplätze in der Handyabteilung auch noch dort landet.
(Wundert mich ohnehin, was ein Schweizer…).
Das nennt man Globalisierung. Der Oberboss meines Arbeitgebers sitzt in der Schweiz, kommt aus Österreich und ist Engländer.
Aber nochmal zu Adenauer: Wir sollten über diese Generation nicht…
Richtig! Aber die ganze Ausrichtung der jungen Republik, blind auf dem rechten Auge, dafür absolut kleinlich, was alles „linke“ betraf (Stichwort „linke“ Widerstandskämpfer) lässt doch einige Zacken aus Adenauers Krone fallen.
Rest vielleicht später; gesegneten Sonntag!
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#50   Christian Hüller   12:00:47 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Methusalix
>>Richtig Herr Hüller. Die von Konservativen so hochgeschätzte „Familllje“, Vater, Mutter und gaaaanz viele Kinder wird eben von unserem Steuersystem, unseren Vermietern, Arbeitgebern und noch ein paar anderen, gar nicht so sehr geschätzt…<<
Alles in Arbeit, Methu, immer cool bleiben … (prinzipiell scheinen wir uns in diesem Punkt ja einig zu sein).
Jedenfalls hat Schröder mit seiner Familienförderung nach dem Gießkannenprinzip hier auch nichts wirklich bessern können.
Und Ackermann und Co sitzt augenblicklich mal wieder vor Gericht. Also vertrauen Sie doch der Justiz. Zu viel Raffgier funktioniert nicht, auch in Deutschland nicht…
(Wundert mich ohnehin, was ein Schweizer im Vorstand der Deutschen Bank zu suchen hatte, aber das nur nebenbei).
Aber nochmal zu Adenauer: Wir sollten über diese Generation nicht voreilig den Stab brechen. Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie er oder sie sich im Angesicht der totalitären Versuchung verhalten hätte; wahrscheinlich wären die meisten von uns kleine Mitläufer geworden… Seien wir ehrlich.
Tatsache ist, dass Adenauer mit seiner klaren Westorientierung der BRD von wirklich großem Nutzen war.
Sozialistische Neutralitätspolitik hätte die BRD womöglich sogar zur begehrten Verfügungsmasse der Kommis gemacht.
Also auch in diesem Punkt bitte nicht überreagieren, sondern immer schön sachlich bleiben…
Wie sagte doch sinngemäß ein großer deutscher Philosoph:
„Alle Wege der 68er führen in den Supermarkt.“
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#49   obelix †   02:53:54 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@Christian Hüller
Da muss man ansetzen und ansonsten nicht den Kopf verlieren.
Da haben Sie ja schon wieder Recht, Herr Hüller, nur wie soll man das machen? Gebärzwang für Dinks? Dekret 770 für alle Frauen? Das Mutterkeuz in Gold mit Eichenlaub, Schwertern und Diamanten exhumieren? Fragen über Fragen, die nur ein ausgewiesener Konservativer wie Sie beantworten kann; oder Herr Miegel, oder Herr Birg, oder doch Herr Schirrmacher?
Im Übrigen: die Retour im Hinblick auf Ihre Entgleisungen gegenüber Adenauer haben Sie sich selbst eingebrockt.
Dass Adenauer für Sie ein Säulenheiliger sein muss, Herr Hüller, ist doch selbstverständlich, das verstehen wir doch alle; machen Sie sich doch nicht draus, wenn so ein kleiner Sozialist wie ich, dazu mal ein paar Wahrheiten schreibt. So mit Globke und Co. Ist doch alles halb so schlimm.
Hier waren eindeutig Sie der „Brandstifter“!
Natürlich natürlich, jetz beruhigen Sie sich doch wieder! Ich verspreche auch, dass ich die Altnazis in Adenauers Umgebung (und alle anderen in der CDU/CSU) nicht mehr aus ihren Gräbern hole; oder aus Weikersheim. Versprochen!
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#48   methusalix †   02:51:45 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@Christian Hüller
Hier stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Arbeitsplatzvernichtung trotz goldgeränderter und diamantbesetzter Bilanzen, wie sie von Ackermann in der Deutschen Bank, von Kleinfeld bei Siemens, von Zetsche bei Daimler und von Haller bei Wüstenrot gefahren werden, tragen nicht unbedingt dazu bei, dass kleine Angestellte ihre Angst vergessen können. Ganz im Gegenteil, sie müsen fürchten, dass für die Erhöhung der Millioneneinkommen des Vorstandes (im zweistelligen Prozentbereich selbstverständlich!) noch ein paar tausend Angestellte entlassen, gefeuert, nein wir wollen ja politisch korrekt bleiben „FREIGESETZT“ werden.
Vielleicht sollten wir …uns den amerikanischen Optmismus etwas mehr zu eigen machen.
Ja, da haben Sie vollkommen Recht. Die haben ja so ein wunderbares System, das die Altersicherung perfektioniert. Vor allem von der Firma ENRON hat man da sagenhaftes gehört, nicht? Und erst deren Krankenversicherungssystem, erste Sahne für die Ärzteschaft und die Versicherungsunternehmen. Allgemein sind alle Menschen dort viel freier und besser drauf. Da wollen sich natürlich unsere Turbokapitalisten nicht nur eine Scheibe von abschneiden.
…aber das Soz.versicherungssystem … nutzt v.a. einer Personengruppe: den „double-income-no kids-Einheiten“.
Richtig Herr Hüller. Die von Konservativen so hochgeschätzte „Familllje“, Vater, Mutter und gaaaanz viele Kinder wird eben von unserem Steuersystem, unseren Vermietern, Arbeitgebern und noch ein paar anderen, gar nicht so sehr geschätz…
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#47   obelix †   02:48:41 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@Christian Hüller
Christian Hüller: @ Obelix
Wissen Sie Obelix, Ihre Bestandsaufnahme…Aber eine Lösung, wie die soz. Situation der Familien zu bessern ist …haben Sie nicht anzubieten
Na und wie ist es mit den Untergangspropheten von Miegel bis Schirrmacher? Goutieren Sie deren Szenarien und Forderungen?
Eine mögliche Lösung ist doch die, die in Frankreich funktioniert hat und in Schweden; Einkommen rauf und Mütter entlasten. Gewiss, die Konservativen hören das nicht gerne, die würden die Löhne und Gehälter lieber noch weiter in Grund und Boden fahren, aber wer kann sich dann Kinder wirklich noch guten Gewissens leisten? Nur die „Besserverdienenden“? Wenn jeder Arztbesuch von einer Zahlung von ein paar hundert Eruo abhängt? Wenn jedes neue Einkleiden (Kinder wachsen rasend schnell müssen Sie wissen) ein kleines Vermögen kostet. Wenn, wie ich geschrieben habe, eine Klassenfahrt drohend im Raum steht?
Ihre ganze Grundstimmung ist getragen von dem, was man im angelsächsischen Raum als „German Angst“ bezeichnet.
Nein, nicht Angst; eher Wut auf diejenigen, … aber was soll’s Sie als „guter Katholik“, der immer brav konservativ eingestellt ist, wollen das nicht hören. Ihnen ist es lieber, dass die „bösen 68er“ an allem Schuld sind.
Und leider gibt es in Deutschland viel zu viele „Idioten“, die diese Grundstimmung auch noch fördern.
Hier stimme ich Ihnen uneingeschränkt zu. Arbeitsplatzvernichtung trotz goldgeränderter und diamantbesetzter Bilanzen, wie sie von Ackermann in der Deutschen Bank…
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#46   Breze   02:35:03 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Alexandra
Pups = poor urban professionals, dinks = double income no kids. Das heißt, die Gesellschaft läßt sich die Elternschaft bezahlen, sich die Kinder abkaufen. Mann, oh Mann, jetzt verstehe ich, weshalb sich das Wort „Angst“ in der englischen Sprache seit Einführung der Psychoanalyse so hartnäckig gehalten hat. Mittlerweile findet „Angst“ nicht nur in der einschlägigen Literatur Verwendung, sondern in allen Lebensbereichen, bis hin zum Investitionsverhalten der Deutschen in der Wirtschaft, wie es unsere amerikanischen „friends“ sehen.
Einsame Spitze! Shokran!!!!
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#45   Hypatia   21:43:40 | Samstag, 28. Oktober 2006
There is something rotten in the state of …
Pups = poor urban professionals, dinks = double income no kids. Das heißt, die Gesellschaft läßt sich die Elternschaft bezahlen, sich die Kinder abkaufen. Mann, oh Mann, jetzt verstehe ich, weshalb sich das Wort „Angst“ in der englischen Sprache seit Einführung der Psychoanalyse so hartnäckig gehalten hat. Mittlerweile findet „Angst“ nicht nur in der einschlägigen Literatur Verwendung, sondern in allen Lebensbereichen, bis hin zum Investitionsverhalten der Deutschen in der Wirtschaft, wie es unsere amerikanischen „friends“ sehen.
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#44   Christian Hüller   21:00:57 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Obelix
Wissen Sie Obelix, Ihre Bestandsaufnahme im Hinblick auf die soziale Situation in Derutschland ist durchaus zutreffend.
Aber eine Lösung, wie die soz. Situation der Familien zu bessern ist und insbesondere die Mittelschichten dazu animiert werden können, der Auzucht von Nachkommen in Zukunft etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen, haben Sie nicht anzubieten (sieht man von mehr Krippeplätzen ab, womit Sie nicht ganz falsch liegen dürften, aber hier holen jetzt auch die Konservativen auf).
Ihre ganze Grundstimmung ist getragen von dem, was man im angelsächsischen Raum als „German Angst“ bezeichnet.
Und leider gibt es in Deutschland viel zu viele „Idioten“, die diese Grundstimmung auch noch fördern.
Vielleicht sollten wir ja nicht nur in atheistisch, arroganter Aufgeklärtheit über den großen Teich schauen, sondern uns den amerikanischen Optmismus etwas mehr zu eigen machen.
Ich will es an dieser Stelle nicht weiter ausführen, aber
das Soz.versicherungssystem in seiner gegenwärtigen Form nutzt v.a. einer Personengruppe: den „double-income-no kids-Einheiten“.
Da muss man ansetzen und ansonsten nicht den Kopf verlieren.
Im Übrigen: die Retour im Hinblick auf Ihre Entgleisungen gegenüber Adenauer haben Sie sich selbst eingebrockt.
Hier waren eindeutig Sie der „Brandstifter“!
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#43   obelix †   19:07:40 | Samstag, 28. Oktober 2006
Das frage ich Sie, Maurice
Maurice Corvisier: Wie kann man nur so ideologisch borniert sein und so grausig wirklichkeitsfremd?
Sie erinnern sich aber schon, dass Willy Brandt 1971 den Friedensnobelpreis zugesprochen bekam, so wie Mutter Theresa 1979?
Lesen Sie mal hier nach: nobelprize.org/…ates/1971/index.html
Das beantwortet all Ihre Fragen aufs gründlichste! Besonders die „Presentation Speech“ lege ich Ihnen ans Herz. Hier ein Auszug:
These concrete initiatives are specified in 4 clauses in the Government Declaration of October 28, 1969.
Clause 1 deals with efforts to be taken to deepen and enlarge the European Economic Community and strengthen the political co-operation within it.
Clause 2 speaks of a non-violence agreement with the Soviet Union.
Clause 3 expresses the will to initiate talks with Poland with a view to normalizing the relations with this country.
Clause 4 contains a declaration that the Government wishes to sign a non-proliferation treaty. The Government signed a non-proliferation treaty already during its first year.
With this first step, Brandt’s government paved the way for a meaningful dialogue between East and West. nobelprize.org/…ates/1971/press.html
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#42   Maurice Corvisier   12:22:19 | Samstag, 28. Oktober 2006
Wie kann man nur so ideologisch borniert sein
und so grausig wirklichkeitsfremd?
Erstarrung und Isolation
Welche denn?
Fronten aufgebrochen
Welche denn?
eine Aussöhnung mit unserem Nachbarland Polen begonnen
Eine wahrlich teure Freundschaft.
von demokratisch legitimierten, unabhängigen Gerichten überwacht,
die bereits seit Jahrzehnten von Ihren Altachtundsechzigern institutionendurchmarschiert sind.
Beim Himmel, ich kenne viele Staatsformen, die ich diesem verrotteten, verlotterten Sozensystem vorziehen würde.
Das dazu.
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#41   methusalix †   12:04:28 | Samstag, 28. Oktober 2006
Ja Herr Doktor Heger, ich halte Willy Brandt, neben Ludwig Erhard
für einen der verdienstvollsten Nachkriegspolitiker Deutschlands. Er hat unser Land aus der Erstarrung und Isolation geführt, Fronten aufgebrochen und vor allem eine Aussöhnung mit unserem Nachbarland Polen begonnen, die dann unter Johannes Paul II. weitergeführt wurde.
Das Nobelkommitee in Oslo hat dies auch so gesehen und Brandt den weltweit höchsten Friedenspreis zuerkannt.
Dass fundamentalistische Katholiken, die sich einen klerikal-faschistischen Ständestaat wünschen,in dem die Kirche entscheidet, was Recht und Gesetz ist (meist wird das Faust- und Willkürrecht des Naturrechts goutiert), dies nicht so sehen, spielt keine Rolle. In unserer freiheitlichen Demokratie dürfen Sie gegen jeden stänkern so viel Sie wollen, so lange Sie dabei nicht, von Gestzen festglegte Grenzen überschreiten, die von demokratisch legitimierten, unabhängigen Gerichten überwacht werden. Auf gut Deutsch: Sie haben praktisch Narrenfreiheit.
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#40   Maurice Corvisier   12:03:47 | Samstag, 28. Oktober 2006
Falschen Strang erwischt!
„Das Nobelkommitte in Oslo hatte auch nicht mehr alle beisammen???“
Wenn man sieht, wer denn so alles diesen Friedens-Preis bekommen hat, dann ist die Frage zweifelsohne zu bejahen.
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#39   Dr. Christoph Heger   11:55:26 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Obelix: Sie schließen etwas zu schnell:
ich habe also nicht mehr alle beisammen
Nicht unbedingt. Ich hatte ja gesagt:
„Wer diesem Mann [Willy Brandt] noch Kränze windet, hat nicht alle beisammen oder schließt sich dem Verbrechen an.“
Sie haben sich womöglich nur für die andere Möglichkeit entschieden.
Dasselbe gilt für das Osloer Nobelpreiskomitee, das Sie als Eideshelfer heranziehen.
MfG
Christoph Heger
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#38   Pünktchen   11:42:26 | Samstag, 28. Oktober 2006
Ich habe übrigens irgendwo gelesen, daß Brandt
selber bei der Abstimmung über den § 218 StGB den Plenarsaal verlassen und die Abstimmung gemieden habe. Er soll zwar persönlich ein Gegner der Abtreibung gewesen sein, aber die Abschaffung des strafrechtlichen Lebensschutzes war nun einmal der „Preis“, den er für die Unterstützung aus dem feministischen Lager zu zahlen gewillt war. (Die Babys wurden der Macht zum Opfer gebracht!)
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#37   obelix †   11:39:35 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Breze und Dr. Heger
Nette Abqualifizierung persönlicher Art: ich habe also nicht mehr alle beisammen (abgesehen davon, dass die Aussage falsch ist, dass erst mit der Regierung Brandt die Veränderung der Gesetze zum §§ 218 begann).
Vor allem sehr katholisch. Aber darum geht es ja auch, die Sünden der anderen anklagen, damit man selbst so unglaublich rein und schuldlos da steht. Eine vielgeübte sehr katholische Eigenschaft, dieses Sankt-Florian-Prinzip.
PS: Das Nobelkommitte in Oslo hatte auch nicht mehr alle beisammen??? Find’ ich richtig gut, diese Aussage!
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#36   Dr. Christoph Heger   11:32:11 | Samstag, 28. Oktober 2006
Danke, Pünktchen!
Man kann das gar nicht oft genug sagen!
MfG
Christoph Heger
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#35   obelix †   11:27:03 | Samstag, 28. Oktober 2006
methusalix: @ Breze Teil 2
um das ging es:
Breze: @ Methusalix/ Obelix
Ganz davon abgesehen, dass ich den Eindruck habe, dass Sie mich bewusst missverstehen, nur eine Sache:…
Beispiel gefällig? Zur Nachvollziehung meiner Argumente? Bitte sehr!
Christian Hüller: @ Methusalix alias Obelix
Sie haben wirklich eine unterbelichtete und verzerrte Wahrnehmung der Situation. Deutschland hat mittlerweile die niedrigste Geburtenrate in Europa, selbst die Italiener wurden nun negativ überholt(m.W.n.).
Richtig ist:
Der Aufregungszyklus begann mit einer Falschmeldung
Deutschland ist ja kein Sonderfall, auch wenn die germanischen Demografie-Demagogen bisweilen diesen Eindruck erwecken. Renate Köcher, die Chefin des Allensbacher Instituts für Demoskopie, zeigte sich „überrascht“ von dem „frivolen Umgang mit den Fakten“. Der „Aufregungszyklus“, so Köcher, sei nämlich durch die Falschmeldung in Gang gesetzt worden, Deutschland habe „die niedrigste Geburtenrate der Welt, ausgenommen den Sonderfall Vatikanstaat“. Tatsächlich liegt die Geburtenziffer in Deutschland mit 1,36 Kindern pro Frau etwa im europäischen Durchschnitt.
Allein in der Europäischen Union haben 10 der 25 Staaten eine niedrigere Geburtenziffer, zum Beispiel Italien (1,33), Spanien (1,32) sowie Polen und Tschechien (jeweils 1,23). www.spiegel.de/…518,443787-2,00.html
Sie sehen Breze, hier werden ganz bewusst mit Lügen verbreitet, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Solch schäbigen Methoden, die von Kommunisten und Sozialisten goutiert werden, hat unsere Kirche bestimmt nicht nötig.
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#34   Pünktchen   11:25:05 | Samstag, 28. Oktober 2006
Methusalix der Komplize des Massenmordes
Herr Dr. Heger, mit dem folgenden sagen Sie einfach die Wahrheit, deswegen hier mein Zitat Iherer Worte im Fettdruck! Danke!
Exakt mit Beginn der Kanzlerschaft Brandts begann die Kampagne und nachfolgend das Gesetzgebungswerk, mit schließlich zum ersten Male in der gesamten Geschichte Deutschlands (einschließlich der Nazi-Zeit) das Leben Unschuldiger von Gesetzes wegen in die Hand Dritter gegeben wurde. Wer diesem Mann noch Kränze windet, hat nicht alle beisammen oder schließt sich dem Verbrechen an.
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#33   methusalix †   11:17:39 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Dr. Heger
Dr. Christoph Heger: Betr. Willy Brandt
Ich hatte das inzwischen unleugbare Unglück Deutschlands …
Darauf unser „Obelix“: persönliche Herabsetzung …
Irrtum, lieber Obelix. Das sind Tatsachen.
Richtig, Herr Doktor Heger, solche Tatsachen existieren praktisch über jeden fehlbaren Menschen. Genauso über Adenauer, Erhard, Strauss und Co. Eine Abqaulifizierung einer Person durch persönliche Angriffe über diese Schiene ist eben eine Beleidigung. Sie würden einen Angriff dieser Art, auf Strauss zum Beispiel, sogar als Majestätsbeleidigung qualifizieren.
Im übrigen finde ich, zusammen mit der Kommission für die Verleihung des Nobelpreises in Oslo, nicht, dass ausgerechnet Brandt Deutschland ins Unglück gestürzt hat; ganz im Gegenteil.
Wenn Sie die heutige soziale Misere im Land meinen, dann ist darauf zu erwiedern, dass wir nach der „sozialistischen Regierung“ sechzehn Jahre einen Aussitzer im Kanzleramt hatten und sein Nachfolger nicht versucht hat die Abzockermentalität der Haifisch-Kapitalisten zu bremsen. So wie es aussieht, will Frau Merkel dies auch nicht. Die „Gesundheitsreform“ geht voll zu Lasten der Versicherten, vor allem der Kranken mit niedrigem Einkommen. Die Anbieter, wie die Pharmaindustrie, die KV-Mitglieder und die Kassen kommen praktisch ungeschoren davon.
Und wenn Sie es als „Unglück“ bezeichnen, dass Deutschland kein klerikal-faschistischer Ständestaat ist, dann kann ich nur sagen, Gott und der Demokratie sei Dank!
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#32   Dr. Christoph Heger   10:47:38 | Samstag, 28. Oktober 2006
Betr. Willy Brandt
Ich hatte das inzwischen unleugbare Unglück Deutschlands auf den Quartalssäufer und Quartalsdepressiven Frahm gen. Willy Brandt zurückgeführt.
Darauf unser „Obelix“: persönliche Herabsetzung eines politischen Gegners, inklusive Schmähkiritik und Beleidigung.
Irrtum, lieber Obelix. Das sind Tatsachen.
Herr Frahm, genannt Willy Brandt, hatte – neben anderen von mir nicht genannten, aber wohlbekannten Defiziten (Wehner: „Der Herr badet gern lau.“) – die Eigenart, daß er quartalsweise soff und quartalsweise so depressiv war, daß er (als Bundeskanzler!) tagelang nicht zu sprechen war.
Obelix scheint das jüngste Fernseh-Interview mit Helmug Schmidt nicht gesehen zu haben, in dem Schmidt genau diese depressive Eigenart Brandts offenbart hat. Daß Brandt soff, ist sowieso bekannt und weiß ich aus guter Berliner Quelle.
Exakt mit Beginn der Kanzlerschaft Brandts begann die Kampagne und nachfolgend das Gesetzgebungswerk, mit schließlich zum ersten Male in der gesamten Geschichte Deutschlands (einschließlich der Nazi-Zeit) das Leben Unschuldiger von Gesetzes wegen in die Hand Dritter gegeben wurde. Wer diesem Mann noch Kränze windet, hat nicht alle beisammen oder schließt sich dem Verbrechen an.
MfG
Christoph Heger
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#31   methusalix †   09:23:35 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Breze Teil 1 (Rest später, ich will keinen dritten Account aufmachen müssen)
Breze: @ Methusalix/ Obelix
Ganz davon abgesehen, dass ich den Eindruck habe, dass Sie mich bewusst missverstehen, nur eine Sache:…
Nein Breze, ich habe Ihren Beitrag schon richtig verstanden. Sie wollen, dass die Menschen auf Biegen und Brechen Kinder in die Welt setzen und verlangen, dass sie das tun, ohne sicher zu sein, dass diese Kinder jemals einer angemessenen Versorgung mit Medizin, Erziehung und Bildung, Wohnung, persönlicher Entwicklung, Arbeit und Altersversorgung sicher sein können. Ihr Argument dazu: Den Menschen ist der Glaube abhanden gekommen und sie vertrauen Gott nicht mehr, dass er für all das aufgezählte Sorge tragen wird.
Die Mär von der Schuld der katholischen Kirche an der Bevölkerungsexplosion ist uralt und grundfalsch.
Das habe ich in keinem meiner Beiträge behauptet. Die Überbevölkerung wird vom medizinischen Fortschritt zusammen mit der Armut in weiten Teilen der Erde verursacht, wie Sie vollkommen richtig schreiben.
Im allgemeinen scheint Ihr Missmut doch sehr gross zu sein, viele Ihrer Argumente und Vorwürfe sind einfach nicht nachvollziehbar, subjektiv und zum Teil widersprüchlich.
Ja mein Missmust ist gross, weil mit falschen Zahlen, die absichtlich lanciert werden (in den Zehn Geboten wird das als LÜGE bezeichnet!) den Menschen Angst gemacht wird, damit sie sich an die katholische Wunschmoral halten. So etwas nennt man Erpressung. Und ich will nicht erpresst werden; von niemandem, auch nicht von katholischen Kirchenbeamten und Fundis!
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#30   obelix †   00:58:34 | Samstag, 28. Oktober 2006
Hallo Herr Hüller! (Teil 2 meiner Antwort)
Jetzt wird es schon spannend.
Dann kommen die Kinder in unser berühmt-berüchtigtes dreigliedriges Schulsystem mit eingebauter Frühselektion. Haben wir genügend Platz in den Schulen? Nein. Haben wir genügend Lehrer? Nein, wir haben jetzt schon zu wenige; PISA lässt grüssen.
Wenn die Kinder dann diese Horrorschulen als Lese- und Rechenschwache verlassen haben, brauchen sie einen Ausbildungsplatz (ich nehme mal an, dass die Frühselektion richtig funktioniert hat und die Zahl der Abiturienten nicht allzusehr ansteigt). Bekommen sie den? Nein, schon jetzt fehlen mindestens 50.000 Lehrstellen.
Also werden wir in zwanzig Jahren fünf Millionen mehr Arbeitslose haben.
So und jetzt dürfen Sie mir erklären, wo die „angemessene Zahl von Beitragszahlern“ alleine durch Erhöhung der Geburtenrate herkommen soll.
Wobei ich die katholischen Methoden dazu eher weniger effektiv finde.
Die Franzosen haben das besser gemacht, aber dort wird eine Mutter, die wenige Wochen nach der Entbindung wieder einer bezahlten Beschäftigung nachgeht (Sie merken es Herr Hüller, die Französin ist eine BEITRAGSZAHLERIN!) nicht als „Rabenmutter“ beleidigt. Wobei Raben ganz wunderbare Eltern sind, diese konservative Beleidigung ist also auch eine der Raben; und die haben das als letzte verdient!
@Breze: Ihnen darf ich bitte morgen antworten, wenn mein Kontingent wieder aufegfüllt ist. Danke und gesegnete Nachtruhe.
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#29   methusalix †   00:50:55 | Samstag, 28. Oktober 2006
Hallo Herr Hüller! (Teil 1 meiner Antwort)
Christian Hüller: @ Methusalix alias Obelix
Sie haben wirklich eine unterbelichtete und verzerrte Wahrnehmung der Situation…
OK der Zuwachs ist niedrig, ausgehend von welchem Niveau? Von diesem: Deutschland ist mit über 82 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat der Europäischen Union
Das Soz.vers.system ist aber unbedingt auf eine angemessene Zahl von Beitragszahlern angewiesen.
Richtig Herr Hüller! Wie bekommt man BEITRAGSZAHLER?
Nur so?
Die Geburtenrate muss erhöht werden,…
Da ich eine naturwissenschaftliche Ausbildung habe, bin ich gewohnt, schlichte Behauptungen experimentell zu überprüfen. Da das in manchen Fällen, so auch hier, im Labor nicht geht, machen wir ein Gedankenexperiment.
Wir erhöhen die Zahl von 82 Millionen Menschen in Deutschland einfach um fünf Millionen Neugeborene. So weit verstanden? Gut; was wird passieren? Die Familien mit diesen fünf Millionen Neugeborenen benötigen Wohnraum. Haben wir den? Nein. Weil Familien mit Kindern bei Vermietern nicht wohlgelitten sind, ich spreche da aus Erfahrung als Mieter. Die Familien wohnen also in viel zu kleinen Wohungen, das wird richtig lustig. Aber nicht für die Kinder.
Dann benötigen wir Hortplätze. Bei so vielen Kindern genügt das Gehalt eines Arbeitnehmers nicht mehr, um die Familie zu ernähren. Die Einkommen aus abhängiger Beschäftigung sind in den letzten Jahren ja immer geringer geworden.
Haben wir diese Hort- und Kindergartenplätze? Nein, haben wir, Ausnahme die frühere DDR, nicht.
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#28   Breze   21:31:40 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Methusalix/ Obelix
Ganz davon abgesehen, dass ich den Eindruck habe, dass Sie mich bewusst missverstehen, nur eine Sache:
Die Mär von der Schuld der katholischen Kirche an der Bevölkerungsexplosion ist uralt und grundfalsch. In den meisten Ländern, die überbevölkert sind, sind die Katholiken in der Minderheit. Ganz davon abgesehen, dass das Hauptroblem die Armut ist, aus der die Kinderreicheit resultiert und nicht umgekehrt.
Das wir hier in Mitteleuropa ein ziemlich heftiges demographisches Problem haben, ist ja wohl kaum die Schuld der Kirche und eine Folge der Überbevölkerung, oder? ?:)
Im allgemeinen scheint Ihr Missmut doch sehr gross zu sein, viele Ihrer Argumente und Vorwürfe sind einfach nicht nachvollziehbar, subjektiv und zum Teil widersprüchlich.
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#27   Christian Hüller   20:30:29 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Methusalix alias Obelix
>>Die Menschen sollen auf die Sicherheit verzichten, ihre Kinder erwachsen zu erleben, nur damit der spinnerte Wunsch von ein paar Hysterikern nach „mehr Volk“ erfüllt wird?<<
Sie haben wirklich eine unterbelichtete und verzerrte Wahrnehmung der Situation. Deutschland hat mittlerweile die niedrigste Geburtenrate in Europa, selbst die Italiener wurden nun negativ überholt (m.W.n.).
Das Soz.vers.system ist aber unbedingt auf eine angemessene Zahl von Beitragszahlern angewiesen.
Shareholder-Value-Absicherungssysteme bergen nicht abschätzbare Risiken.
Sie können wirklich nur ergänzend sein.
Der kompens. Effekt, auf den Sie verwiesen haben (mehr Lehrstellen und Jobangebote für insg. weniger Menschen;
verstärkte Heranziehung „outresourcter“ älterer Menschen) vermag die sich abzeichnende „Generationenlücke“ nicht wirklich auszugleichen.
Die Geburtenrate muss erhöht werden, ansonsten drohen massive Verwerfungen – auf Kosten der sozial Schwachen, wohlgemerkt.
Der Rentenanspruch muss daher m. E. in Zukunft auch erkennbar an der eigenen Kinderzahl ausgerichtet sein.
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#26   obelix †   19:48:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Dr. Heger
Dr. Christoph Heger:…dann die Republik der 68er, die mit dem Quartalssäufer und Quartalsdepressiven Frahm gen. Willy Brandt an die Macht kamen.
Dagegen ist Konrad Adenauer eine Lichtgestalt.
Wie schön, Herr Doktor Heger, dass Sie meinen Beitrag so gründlich gelesen haben und meine Aussage mit schlagenden Beweisen stärken. Genau das, was Sie machen, die persönliche Herabsetzung eines politischen Gegners, inklusive Schmähkiritik und Beleidigung, war nämlich auch eine Spezialität des „Alten aus Röhndorf“.
Nun ja, wenn man keine sachlichen Argumente (verlogen und verkommen ist punktgenau nachweisbar, Herr Doktor Heger; Brandt, nur ein Beispiel von vielen, hat keinen glühenden Befürworter der Nürnberger Rassengesetze als Staatssekretär benötigt) mehr hat, geht man halt unter die Gürtellinie. Eine vielgeübte Spezialität der Konservativen.
Nur am Rande eine Frage; zur himmelschreienden Sünde unserer Turbokapitalisten von Ackermann, über Kleinfeld bis Zwickel haben Sie nichts beizutragen?
Bezeichnend für einen, der die „68er“ für schuldig hält, alles Übel der Welt verursacht zu haben, aber gegenüber den wirklich Schuldigen vollkommen blind ist. Sie sind da in bester Gesellschaft, Herr Doktor Heger, von Meisner bis Wetter halten sich da alle Kirchenfürsten heftigst zurück.
Fürs zuhauen und zum abreagieren hat man ja die Homosexuellen und die „Abtreiberinnen“!
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#25   Dr. Christoph Heger   18:48:58 | Freitag, 27. Oktober 2006
„… verlogene und verkommene Adenauer-Republik“
Wenn etwas das Attribut „verlogen und verkommen“ verdient, dann die Republik der 68er, die mit dem Quartalssäufer und Quartalsdepressiven Frahm gen. Willy Brandt an die Macht kamen.
Dagegen ist Konrad Adenauer eine Lichtgestalt.
MfG
Christoph Heger
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#24   obelix †   18:46:19 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Breze wg. „Sicherheit“
Die Menschen sollen auf die Sicherheit verzichten, ihre Kinder erwachsen zu erleben, nur damit der spinnerte Wunsch von ein paar Hysterikern nach „mehr Volk“ erfüllt wird? Glauben Sie wirklich, ein Volk von sechzig oder vierzig Millionen Menschen sei dem Untergang geweiht (siehe Maurice’ Beitrag)? Sie glauben auch den Methusalem-Unsinn von Schirrmacher und den anderen Untergangs-Propheten? Sind Sie sicher, dass diese Hohepriester der Überbevölkerung in ihrem Wahn nicht ihr eigenes trübes Süppchen kochen wollen (grosse Bevölkerungszahlen = viel Macht und anderer brauner Unsinn)
Breze: Die Sicherheit, dass Gott vorsorgt, hat keiner, weil der Glaube an Ihn verloren gegangen ist. Die Angst ist das grösste Übel unserer Zeit!
Na dann wäre es aber höchste Zeit, dass sich die Kirchenherren daran machen, den Menschen diese Angst (vor Arbeitslosigkeit, vor unbezahlbaren Arztrechnungen, vor Kindern ohne Lehrstelle, vor Hetzjagden von Eltern wegen fehlender Kindergarten- und Kinderhortplätzen, Liste ist beliebig zu erweitern und kommen sie mir nicht mit dem Argument: „Materialisten“! Hier geht es um die Gesundheit und Zukunft der Kinder!) zu nehmen, indem sie den Ackermännern, Essern, Schrempps und Kleinfelds mal gehörig den Kopf waschen. Haben wir schon drüber geschrieben; aber Frauen zurechtstutzen ist ja sooooo viel befriedigender.
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#23   methusalix †   18:43:49 | Freitag, 27. Oktober 2006
@stephan und Breze; 12345 Teil zwei, Forts. folgt
Stephan: So, und jetzt noch was zum drauf hauen: Würden wieder mehr junge Frauen Kinder bekommen und sich zu Hause um diese kümmern, dann wären auch wieder genug Arbeits-und Ausbildungsplätze frei.
Na ja und ausserdem wären die Frauen wieder ganz wunderbar abhängig von uns Männern und wir könnten sie nach unserer Pfeife tanzen lassen, so wie das bis zur verlogenen und verkommenen Adenauer-Republik war und wie es sich eigentlich für eine gut katholische Ehe gehört. Die Frau kocht, putzt und schrubbt dem Mann hinterher und er schafft an. Jetzt wissen wir, wovon stepahn träumt!
Breze: @ Stephan
Die Zukunftsangst …sicher, wir leben in einer unsicheren Zeit, aber von welcher Epoche kann man behaupten, dass sie sicher war?
Mit Verlaub, Breze, welchem Sadoklub sind Sie denn heute entsprungen? Früher ist man an Tuberkulose gestorben und manchmal sind die Kinder verhungert. Leider. Nur weil die Menschen heute ihre Kinder nicht mehr an Typhus sterben lassen wollen, behaupten Sie frisch und frei, dass die Menschen Egoisten sind?
Weil die Eltern wollen, dass ihr Kind eine ordentliche Ausbildung und einen Arbeitsplatz bekommt, von dessen Gehalt man eine Familie durchbringen kann? Weil die Menschen nicht, wie in der Nachkriegszeit, in kalten und feuchten Wohnungen leben wollen, in denen es kein Badezimmer gibt? Die Menschen sollen auf die Sicherheit verzichten, ihre Kinder erwachsen zu erleben, nur damit der spinnerte Wunsch von ein paar Hysterikern nach „mehr Volk“ erfüllt wird?
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#22   Dr. Christoph Heger   10:09:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
Geschlechtsverkehr, Ehe und Aufzucht von Kindern
„Protestant“ findet:
Es ist erstaunlich!Die Schreiber dieses Beitrages sind
1. gegen sachliche Sexualerziehung und Aufklärung
2. gegen Verhütung
3. gegen Abtreibung
4. gegen Sex vor der Ehe
5. damit auch für eine absolute Sexualisierung derselben
6. gegen Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung
7. für Homeschooling
Das finde ich nun wiederum erstaunlich – es war nämlich immer die christliche Überzeugung, daß menschlicher Geschlechtsverkehr, Ehe und Aufzucht von Kindern eine Einheit bilden, deren Auflösung – in welchem Aspekt auch immer – unsittlich und folgerichtig auch gesellschaftsschädlich ist.
Den Zusammenhang dieser unsittlichen „Gesellschaftsreform“ mit der inzwischen offenbaren demographischen Katastrophe des deutschen Volks – beides verschuldet durch ausgerechnet ein „volksherrschaftliches“ Regierungssystem – nicht zu sehen, dazu muß man schon an jener typisch protestantischen Sucht leiden, den jeweils modischen Zeitgeist mit dem Heiligen Geist zu verwechseln.
MfG
Christoph Heger
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#21   methusalix †   09:30:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
Noch so ein Prophet des Untergangs,
RodolfoPanetta: Überalterung der …Die großen Metropolen Europas werden in wenigen Jahren muslimische Mehrheiten haben. Und das flache Land, wo es dann noch Rückzugsgebiete von Christen gibt, wird letztlich auch überrannt. Die Scharia kommt.
der sein eigenes trübes Süppchen kochen will, indem er Angstmache betreibt und Panik verbreitet.
Das hat Adolf der Braune mit Erfolg betrieben. Verfängt jetzt nicht mehr so richtig.
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#20   Rodolfo Panetta   09:22:37 | Freitag, 27. Oktober 2006
Überalterung der Gesellschaft
In der Tat ist es so, daß die Zahl der Einwohner in Deutschland und Europa wegen der Einwanderung kaum zurückgeht. Aber wir überaltern. Und wir unterliegen, wie Irenäus Eibl-Eibesfeldt schon vor Jahren warnend lehrte, einer Ethnomorphose. Das bedeutet, daß das Volk ausgetauscht wird. Die großen Metropolen Europas werden in wenigen Jahren muslimische Mehrheiten haben. Und das flache Land, wo es dann noch Rückzugsgebiete von Christen gibt, wird letztlich auch überrannt. Die Scharia kommt. Blinde christliche Politiker ebnen heute den Besatzern von morgen den Weg.
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#19   stimme der vernunft †   09:18:12 | Freitag, 27. Oktober 2006
was hat denn bitte
Sexualerziehung mit Familie gründen zu tun?
In der Sexualerziehung bekommt man das „wie“ beigebracht, die „Technik“ auf theoretischer Basis, das ist etwa wie der Theorieunterricht in der Fahrschule.
Der hat auch nichts damit zu tun, ob und wenn ja welche Marke von Auto sich später mal jemand kauft, oder ob er lieber mit dem Rad fährt.
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#18   methusalix †   09:04:36 | Freitag, 27. Oktober 2006
Hallo Maurice C. ! Lesen Sie bitte meinen Beitrag über Gift und Galle im Nachbarthread!
Dieser letzte Beitrag von Ihnen hier ist ein klarer Beweis für das dort geschriebene. Sie speien Gift und Galle gegen diese Welt, deren ganze Linie Ihnen nicht in den Kram passt. Unlustig heute morgen, für Tradis uns Co, so wie sonst auch immer. Abers schonen Sie Ihre Nerven, diese Welt ist lange nicht so schlecht, wie Sie sie gerne hätten, damit Sie allen Ihre katholische Tradiregeln aufzwingen können.
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#17   Maurice Corvisier   08:51:53 | Freitag, 27. Oktober 2006
nein, nicht Weltuntergang!
Sparen sie sich Ihr Weltuntergangsszenario für Ihre ganz persönlichen Albtraum auf!
Nicht Weltuntergang, sondern der Zerfall dieser permissiven, hedonistischen, ausschließlich gastro- und genitalorientierten Altachtundsechziger-Gesellschaft mit Pensionsberechtigung.
Die Titanic war auch unsinkbar. Dachten die.
Fast bis zum Schluß.
Und da war es zu spät.
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#16   Protestant   06:58:33 | Freitag, 27. Oktober 2006
Guten Morgen
Wie gesagt:Auch wenn es hier nicht üblich ist-GUTEN Morgen zusamen!
Es ist erstaunlich!Die Schreiber dieses Beitrages sind
1. gegen sachliche Sexualerziehung und Aufklärung
2. gegen Verhütung
3. gegen Abtreibung
4. gegen Sex vor der Ehe
5. damit auch für eine absolute Sexualisierung derselben
6. gegen Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung
7. für Homeschooling
usw. wer das in seiner Gemeinheit liest, der kann doch wohl im Ernst nicht daran denken, Kinder zu bekommen!
Ihre Forderungen (Tradis und Konsorten) sind in Wirklichkeit die besten Verhütungsmittel! In die Gesellschaft, die Sie gerne möchten haben Kinder eh nichts zu suchen, es sei denn, diese werden zu den von Ihnen gewünschten Gehorsamsempfängern getrimmt, bei denen jedweder Widerspruch zu irgendwelchen kirchlichen Lehren im Keim unterdrückt wird!
Aber wie dem auch sei:
1. Warum sollt’ ich mich den grämen?
Hab’ ich doch Christum noch,
Wer will mir den nehmen?
Wer will mir den Himmel rauben,
Den mir schon Gottes Sohn
Beigelegt im Glauben?
2. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen,
Dringt herein Angst und Pein,
Sollt’ ich drum verzagen?
Der es schickt, der wird es wenden!
Er weiß wohl, wie er soll
All mein Unglück enden.
3. Gott hat mich bei guten Tagen
Oft ergötzt: sollt’ ich jetzt
Nicht auch etwas tragen?
Fromm ist Gott und schärft mit Massen
Sein Gericht, kann mich nicht
Ganz und gar verlaßen.
In diesem Sinne einen schönen Tag!
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#15   Adrian Leverkuehn   02:00:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
Also, daß der Weltuntergang nicht droht…
…kann man verhältnismäßig einfach schon daran erkennen, daß in Dtl. niemals zuvor so viele Menschen gelebt haben wie heute!
Das gleiche gilt für die Weltbevölkerung insgesamt!
Wer da von einer „Kultur des Todes“ schwadroniert, hat offenkundig keine Ahnung wovon er spricht!
Vor hundert odert dreihundert Jahren haben in Dtl. um ein vielfaches weniger Menschen gelebt als heute!
Wer also die Aufklärung (und die damit verbundene Bevölkerungsexplosion) schlecht machen will, indem er Angst schürt vor einem „Aussterben der dt. Bevölkerung“, der handelt grob fahrlässig!
Fakt ist, daß niemals zuvor in der Geschichte des deutschen Volkes soviele Menschen in diesem Land gelebt haben wie heute!
Von einem Aussterben kann also nicht mal ansatzweise die Rede sein!
Daß es in nächster Zeit zu einigen Umstellungen im Bereich der Rente kommen wird ist richtig!
Allerdings muß man bedenken, daß die Arbeistlosigkeit heute schon gut 5 – 7 Mio. Menschen betrifft!
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#14   methusalix †   00:51:51 | Freitag, 27. Oktober 2006
12345
Maurice Corvisier: Methubelix
tanzt und feiert fröhliche Feste auf der Titanic.
Sparen sie sich Ihr Weltuntergangsszenario für Ihre ganz persönlichen Albtraum auf! Wenn wir für jeden bisher prophezeiten Untergang fünfzig Cent bekämen, würden die katholischen Diözesen in Deutschland im Geld schwimmen.
Christian Hüller: @ Methusalix
Sie wollen’s wohl nicht wahrhaben…
Schon jetzt finden viele Jugendlichen einfach keine Lehrstelle!
Also was jetzt Herr Hüller? Zuerst will ich es nicht wahr haben? Dann geben Sie mir Recht (mit den Lehrstellen)? Sie sollten sich schon entscheiden, was Sie sagen wollen, bevor Sie anfangen zu tippen.
stephan: Das mit der Zukunftsangst ist Blödsinn
Wenn Sie das sagen stephan, muss es wohl stimmen. Ohne Ausbildungsplatz mit zweiundzwanzig oder mit dreiundfünfzig arbeitslos, oder doch lieber im gebärfähigen Alter arbeitslos? Noch wirksamer, die Zukunftsangst zu bekämpfen, nicht stephan?
Die Gründe für das Verweigern von Kindern liegen weniger in den (angeblich) schlechten Zukunftsaussichten, sondern in der jüngeren Vergangenheit, in dem was die Jugendlichen erlebt haben.
Richtig! Dreihundert Bewerbungen und keine Lehrstelle! Dreissig Praktika en suite und kein unbefristeter Arbeitsvergtrag für eine Vollzeitstelle!
…der hat auch weniger gelernt, was es bedeutet, für andere auf etwas zu verzichten…
Genau! Auf Ausbildungsplätze, die die Zukunft sichern können und Arbeitsplätze von deren Einkommen eine Familie mit Kindern leben kann.
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#13   Christian Hüller   23:17:26 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ stefan
>>Diese Verweigerungshaltung ist also eher im Egoismus als in Zukunftsängsten begründet.<<
Beides lässt sich wohl nicht wirklich trennen; es gibt auch einen Egoismus aus Zukunftsangst oder eine egoistisch motivierte Zukunftsangst.
>>So, und jetzt noch was zum drauf hauen: Würden wieder mehr junge Frauen Kinder bekommen und sich zu Hause um diese kümmern, dann wären auch wieder genug Arbeits-und Ausbildungsplätze frei.<<
Tja, dazu kann man sich wirklich nur mit Pseudonym äußern, ansonsten droht hier in der Tat ein „Totschlag“…
Nur so viel sei gesagt: Es hat eben alles seinen Preis…
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#12   Breze   23:14:45 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Stephan
Die Zukunftsangst ist das am öftesten gehörte Argument, wenn ich mit Leuten spreche, die sich gegen Kinder entschieden haben, sicher, wir leben in einer unsicheren Zeit, aber von welcher Epoche kann man behaupten, dass sie sicher war? Die Sicherheit, dass Gott vorsorgt, hat keiner, weil der Glaube an Ihn verloren gegangen ist. Die Angst ist das grösste Übel unserer Zeit!
Sie haben Recht mit Ihrem Argument, ich kenne sehr viele kinderreiche Familien mit sechs, sieben, acht oder mehr Kindern, da lernt man zu teilen, mitzuhelfen… An den Geschwistern und an den Eltern sehen die Kinder eben dieses Gottvertrauen, das übrigens nie enttäuscht wird, man muss Gott nur einiges zutrauen!
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#11   stephan   23:03:52 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Das mit der Zukunftsangst ist Blödsinn
Die Gründe für das Verweigern von Kindern liegen weniger in den (angeblich) schlechten Zukunftsaussichten, sondern in der jüngeren Vergangenheit, in dem was die Jugendlichen erlebt haben. Wer, wie viele von ihnen, als einziges Kind in Ein-Kind-Familien groß geworden ist, der hat auch weniger gelernt, was es bedeutet, für andere auf etwas zu verzichten oder für andere Menschen (Geschwister, manche Eltern meinen ja, daß sie Geschwister durch Haustiere ersetzen können) Verantwortung zu übernehmen. Ich glaube, daß es sogar belegbar ist, daß Kinder aus Mehr-Kind-Familien oder Großfamilien eher bereit sind selber Kinder zu bekommen und groß zu ziehen. Diese Verweigerungshaltung ist also eher im Egoismus als in Zukunftsängsten begründet.
So, und jetzt noch was zum drauf hauen: Würden wieder mehr junge Frauen Kinder bekommen und sich zu Hause um diese kümmern, dann wären auch wieder genug Arbeits-und Ausbildungsplätze frei.
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#10   Knecht Dummspecht †   22:14:05 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Eine Frage:
WO sind denn bitteschön die vielen Arbeits- und Ausbildungsplätze für die Kinder und Jugendlichen, die bereits da sind? Und jetzt ratet mal, welche Ambitionen Kinder in die Welt zu setzen die jungen Menschen heute haben – bei den Zukuntsaussichten? o.O
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#9   Christian Hüller   21:45:39 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Methusalix
>>Noch’n Gedicht zum Thema: Die Deutschen sterben aus!!!<<
Sie wollen’s wohl nicht wahrhaben.
Nun denn: Es gibt Bevölkerungsteile, die zur Erhaltung eines gesunden Volksbestandes in der Tat nichts beitragen können, weil sie diesbezüglich gar keine, aber auch gar keine NEIGUNG verspüren.
Nicht wahr, Methusalix?
Trotzdem (und unabgängig von dieser kleinen Spitze) darf nicht übergangen werden, dass alleine durch mehr Geburten das umlagefinanzierte Sozialversicherungs- system auch weiterhin akut gefährdet bleibt.
Schon jetzt finden viele Jugendlichen einfach keine Lehrstelle!
Ein Mehr an Wohlstandsmigranten aus Ost- und Südosteuropa wird die Krise daher nur verschärfen.
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#8   Wolfgang K.   21:45:33 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Zwangszölibat
Eigentlich schade dass die katholischen Priester durch den Zwangszölibat nicht heiraten dürfen (können). Könnten doch ein postitives Bespiel für ein gesundes Familienleben geben, irgendwie wirken solche Artikel nicht so richtig glaubwürdig. Und wenn schon die Ehe ein Sakrament ist – wieso sind dann die Pfarrer davon ausgenommen…
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#7   Maurice Corvisier   20:30:10 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Methubelix
tanzt und feiert fröhliche Feste auf der Titanic. Er weiß, wie nahe der Eisberg ist – aber er hofft, daß bis zum organischen Ende seiner Pensionsberechtigung nix passiert.
Er irrt.
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#6   methusalix †   20:16:20 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
noch’n Gedicht zum Thema: Die Deutschen sterben aus!!!
So richtig populär aber machte das Schreckgespenst Demografie der „FAZ“-Mitherausgeber Frank Schirrmacher, 47. Mit seinem mehr als 400.000-fach verkauften Bestseller „Das Methusalem-Komplott“ (2004) lieferte er Gesprächsstoff für Talkshows und Feuilletons.
Falscher Alarmismus, falsche Kausalität, falsche Rezepte
Doch neuerdings ist ein Umdenken im Gange. Immer mehr Stimmen wenden sich gegen die scheinbare Ausweglosigkeit, welche die Untergangspropheten verkünden. James W. Vaupel, 61, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung (MPIDF) in Rostock, kann über die Horrorszenarien nur den Kopf schütteln. Der gebürtige New Yorker mit internationaler Gelehrten-Karriere rät zu mehr Gelassenheit: „There is too much angst in Germany und not enough hope.“ Er sagt das auf Englisch mit dem anscheinend unübersetzbaren Begriff für die deutsche Grundbefindlichkeit. www.spiegel.de/…,1518,443787,00.html
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#5   obelix †   20:10:58 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Alles katholische denkt immer nur an Sex…
laikos:…kommt es ja gar nicht auf die Idee zu Verhüten oder die ganze Zeit Geschlechtsverkehr zu haben. Die Jugendlichen sollten heiraten, von mir aus jeden Tag Sex haben so lange bis Kinder dabei herauskommen und nicht verhüten. Sex in der Ehe ist erlaubt
…um dann die „Übersexualisierung der Gesellschaft“ zu bejammern und über die „Frühsexualisierung“ der Jugendlichen zu greinen. Eine sehr verkürzte Sicht der Dinge des Lebens; aber was kann man von einem Fundamentalkatholiken mit den Scheuklappen der päpstlichen Wunschmoral schon anderes erwarten als Relativismus at its best?
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#4   methusalix †   20:04:52 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
zum Artikel 2
Wenn sie doch ein Studium geschafft haben, werden sie als Jungakademiker von Praktikum zu Praktikum geschoben, ohne Aussicht auf einen festen Vertrag mit geregeltem Einkommen.
Bei diesen Aussichten der Jugend glaubt man dann, der Sexualkundeunterricht sei schuld. Da war das fundamentalistische Wunschdenken der Vater des Gedankens, aber nicht die Wirklichkeit.
Im übrigen, warum sollte Deutschland nicht mit weniger Menschen auskommen? Ein Rentensystem, das nur auf starkes Bevölkerungswachstum ausgelegt ist, kann das Land nur zum Platzen wegen Überbevölkerung bringen. Was wir brauchen sind mehr gut bezahlte Arbeitsplätze, nicht mehr arbeitslose Jugendliche.
Untergangsvisionen überall: Bücher und Fernseh-Talkrunden stellen den bevorstehenden Bevölkerungsschwund als soziale und wirtschaftliche Zeitbombe dar. In Wirklichkeit bietet der demographische Wandel viele übersehene Chancen. Ein Gastkommentar von Thomas Straubhaar. www.spiegel.de/…,1518,443804,00.html
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#3   laikos   20:02:08 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Sexualität
Es gibt einen ganz einfachen Grund warum die Jugendlichen keine Familie haben wollen. Weil sie selber in einer Familie gelebt haben wo es keine anständige Ehe gab. Wenn ein Kind in einer christlichen Familie groß wird dann kommt es ja gar nicht auf die Idee zu Verhüten oder die ganze Zeit Geschlechtsverkehr zu haben. Die Jugendlichen sollten heiraten, von mir aus jeden Tag Sex haben so lange bis Kinder dabei herauskommen und nicht verhüten. Sex in der Ehe ist erlaubt :-|
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#2   obelix †   20:01:20 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
zum Artikel
Die Autorin begründet ihr Untergangsszenarion vor allem damit:
Doch die tatsächliche Erwartung der jetzigen Generation junger Erwachsener geht eher in die gegenteilige Richtung. Bis zu 40% wollen gar keine Kinder.
Daran ist die bisherige Sexualerziehung nicht unschuldig.
und damit:
Kinder kommen in den Richtlinien sowie in der Praxis der Sexualerziehung immer nur als etwas zu Vermeidendes vor.
Irgendwie scheint die Dame einige Tatsachend der heutigen Lebenswirklichkeit in Deutschland entweder nicht zu kennen (tödlich für eine Journalistin, wichtige Fakten zum Thema einfach nicht zu wissen), oder auszublenden (erinnert fatal an den „Schwarzen Kanal“ von Karl-Eduard von Schnitzler, des verflossenen DDR-Fernsehens; ein Meister in der Produktion von Halbwahrheiten!).
Die Lage der jungen Leute ist doch so, dass sie in einem miesen Schulsystem lernen müssen. Es wird an allen Ecken und Enden Gelder gekürzt, die für unsere Kinder wichtig wären. PISA lässt grüssen und wer glaubt Heimschulung könnte das wett machen soll mal die Integralrechnung vorexezieren lassen, oder die Verwendung des sächsischen Genitivs erklären lassen; neunzig Prozent der Eltern werden scheitern. Dann hat sichs ausge-homeschoolt!
Nach einem schlechten (oder gar keinem) Schulabschluss wartet dann keine Lehrstelle auf die Haupt- und Realschüler, weil die alle von Abitureinten besetzt werden, die kein Studium wollen/schaffen/bezahlen können, nach Einführung der Studiengebühren.
Fortsetzung kommt
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#1   Karl Murx   18:45:33 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wichtige Mitteilung zur Schulerziehung der Kinder
Der europäische Gerichtshof hat gegen die deutsche Gesetzgebung zur Schulerziehung entschieden. Jenes Gesetz zum staatliche Schulzwang, welches auch heute noch gilt und den Eltern das Recht der schulischen Erziehung der Kinder im eigenen Heim abspricht, wurde 1938 auf persönlichen Befehl des Führers erlassen. Warum wohl?
BRAVE NEW SCHOOLS
Court upholds Nazi-era
ban on homeschooling
Decision: State must avoid dissent,
‘separate philosophical convictions’
www.worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=522…
Alle katholischen Organisationen, Laieninitiativen etc, die die Bezeichnung „katholisch“ verdienen und sich dem Wohl der Kinder widmen, sind aufgerufen schnellstmöglich Konzepte für den Fernunterricht zu entwickeln. Wie wäre es z.B. mit Skype-Konferenzen zur Hausaufgabenhilfe. Daran können kostenlos 5 Personen teilnehmen. Skype kann ebenfalls kosten heruntergeladen und installiert werden.
An die Arbeit!
:)3
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