Seit dem Brandt-Kniefall von Warschau sind politisch-historische Entschuldigungsrituale beliebt geworden. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Im Jahr 2001 entschuldigte sich der damalige deutsche Außenminister Joschka Fischer zwar
nicht für seine eigene gewalttätige Vergangenheit, aber für den Sklavenhandel der Deutschen im 17.
und 18. Jahrhundert.
Das geschah auf einer Konferenz gegen Rassismus und Kolonialismus in Durban/Südafrika.
In zahlreichen Leserbriefen entschuldigten sich daraufhin viele Deutsche für begangene und nicht begangene
Vergehen, unter anderem auch für die Schräglage der Erdachse.
Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt
am Main entschuldigte sich vor ehemaligen Fremdarbeitern dafür, daß sie diese in der deutschen Sprache
anredete.
Mit der Zahlung von zehn Milliarden Deutsche Mark anerkannten deutsche Großbetriebe und die
Bundesregierung eine Schuld an millionenfacher Zwangsarbeit unter dem nationalsozialistischen Regime.
Bei dieser Häufung von Schuldbekenntnissen wollte die Kirche nicht abseits stehen.
Die Protestanten
reihten sich auf Drängen des staatlichen Verhandlungsführers Graf Otto Lambsdorf gleich mit zehn Millionen
Deutsche Mark in die Schuldzahlungsfront ein.
Die Katholische Kirche wollte ehemaligen Fremdarbeitern
nach eigenen Recherchen und in eigener Regie ebenfalls zehn Millionen zukommen lassen.
Dennoch steht
die Frage im Raum, warum sich die Kirche überhaupt in den Prozeß der Zwangsarbeiterentschädigung einbrachte.
Laut Stiftungsgesetz ging es dabei darum, die „Sklavenarbeit in den Konzentrationslagern“ mit jeweils
15.000 Deutsche Mark zu entschädigen sowie „Zwangsarbeitern“, die für „Arbeitseinsätze in gewerblichen
Profitbetrieben“ eingesetzt wurden, 5.000 Deutsche Mark pro Person auszuzahlen.
Die Entschädigungsforderung
wurde ausdrücklich mit Bezug auf die Arbeits- und Ausbeutungsbedingen begründet:
„Sklaven- und Zwangsarbeit
bedeutete nicht nur das Vorenthalten des gerechten Lohnes. Sie bedeutete Verschleppung, Entrechtung, die
brutale Mißachtung der Menschenwürde. Oft war sie planvoll darauf angelegt, die Menschen durch Arbeit
zu vernichten.“
Es war schon vor den Untersuchungen ab dem Jahr 2000 klar, daß die Arbeit ausländischer
Zivilarbeiter in den Einrichtungen der Katholischen Kirche genauso wenig der obigen Definition von Zwangsarbeit
entsprach wie jene in Handwerks- und Bauernbetrieben, die ebenfalls nicht in die Zwangsarbeitszahlungen
einbezogen wurden.
Spätere Recherchen bestätigten, daß es in Katholischen Einrichtungen praktisch
keine „Zwangsarbeit“ gab, wie sie oben charakterisiert ist.
Die beiden weißrussischen Schwestern Tamara
und Ewgenija kamen zum Beispiel 1944 als junge Mädchen in das Kloster der Palottinerinnen nach Limburg.
Sechzig Jahre später erzählten die beiden Frauen bei einem Besuch in Limburg, sie hätten es damals
bei den Schwestern ausgesprochen gut gehabt, ausreichendes Essen, Bewegungsfreiheit und liebevolle Betreuung.
Die Bischöfe ließen sich damals von den Medien unter Druck setzen, „daß die katholische Kirche ihre
Mitwirkung an der Beschäftigung von Zwangsarbeitern öffentlich eingestehen sollte“ – so die Formulierung
in einer Pressemitteilung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vom 29. August 2000.
Die Erklärung
spricht von der „Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte in Einrichtungen der Katholischen Kirche“.
Diese Formulierung ist wahr und richtig. Sie entsprach aber nicht der politisch korrekten Sprachregelung.
Ein Jahr später hatte sich die kirchlich beauftragte Kommission für Zeitgeschichte schon dem politischen
Sprachdruck gebeugt und in ihrem Zwischenbericht von der „Katholischen Kirche und ihren Zwangsarbeitern“
gesprochen.
Das Bistum Limburg ließ schließlich jeden Anspruch auf Wahrheit und Differenzierung fallen.
Eine vom Bistum erarbeitete Ausstellung denunzierte die Katholische Kirche bezüglich der Zivilarbeiter
und Kriegsgefangenen in kirchlichen Einrichtungen mit dem Titel „Zwangsarbeit in der Kirche“.
In dem
entsprechenden Ausstellungsplakat wurde die angebliche „Zwangsarbeit“ wie ein Makel an das Bild der Bischofskirche
geheftet.
Diese Begriffsgeschichte war auch ein Indikator für die künstliche Schuldaufblähung bestimmter
kirchlicher Kreise.
Kardinal Lehmann hatte im Jahre 2000 noch alle Vorstellungen von Kollektivschuld
zurückgewiesen und betont, daß es in dieser Sache – nach sorgfältiger Recherche – nur konkrete und
persönliche Schuld gebe.
Auch die „Zwischenbilanz“ von 2001 weist Begriff und Haltung der „kollektiven
Schuldverstrickung“ zurück.
Dennoch wurde im Bistum Limburg von einer solchen angeblichen Schuldverstrickung
beim Fremdarbeitereinsatz gepredigt.
Generalvikar Dr. Günther Geis bat die Pfarrgemeinden um Nachforschung
und dekretierte: „Zum Eingeständnis von Schuld gehört die intensive Auseinandersetzung.“
Damit war
die Linie festgelegt: Kirchliche Schuld bestand offenbar vor aller Recherche und Nachforschung. Konkrete
Nachweise würden daran nichts ändern.
Bischof Kamphaus spricht im Vorwort des Ausstellungskatologs
davon, daß der „Einsatz von Zwangsarbeitern in kirchlichen Einrichtungen ein Unrecht, eine Schuld ist“.
Damit fügte er auch die Kirche in die aufgewärmte Kollektivschuld des deutschen „Tätervolks“ ein –
des „wahren“ Tätervolks, wie das allweise Boulevardmagazin ‘Spiegel’ sich ausdrückt.
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Deutschland entschuldigt sich für den Sklavenhandel?! Ein Land, in dem es vor Hitler keine ausländischen
Sklaven gab? Demnach müßte sich Großbritannien und die USA ja aus Schuld auflösen.
„Sonne der Gerechtigkeit“ …das Gedicht steht als Lied auch im Gotteslob. Das „Gotteslob“ enthält noch
viel mehr an Verschlimmbesserungen. 1. Sonne der Gerechtigkeit, Gehe auf zu unsrer Zeit; Brich in deiner
Kirche an, Daß die Welt es sehen kann. Einspruch: Die Sonne der Gerechtigkeit braucht nicht erst aufzugehen,
sie ist nie untergegangen (Bonaventura: Das Licht der Wahrheit kennt keinen Untergang). Auch war und ist
die Kirche immer die „Stadt auf dem Berge“ usw. Es gibt immer genug Licht, sie zu sehen, und immer genug
Finsternis, sie nicht sehen zu wollen. In diesem Liedvers liegt eine unannehmbare Anschuldigung gegen
die Kirche, als verschulde sie es, daß die Welt sie nicht sehen „kann“. 2. Weck die tote Christenheit
Einspruch: Wenn die Christenheit „tot“ wäre, hätte auch die Kirche aufgehört zu bestehen – entgegen
der Verheißung Christi. Wieder liegt hier eine unannehmbare und anmaßende Beschuldigung von singenden
Besserwissern vor. Aus dem Schlaf der Sicherheit; Drollig, seiner am sichersten wähnt sich doch der Sänger
des Liedes! 3. Schaue die Zertrennung an, Die Kirche ist nicht „zertrennt“, Christus hat keine Fehlbitte
getan, als er den Vater bat, „daß alle eins seien.“ Dieses Lied mögen Protestanten singen, die „das
Wort“ eben nicht „stan lassen. In einem katholischen „Gotteslob“ hat es meiner Ansicht nach nichts zu
suchen. MfG Christoph Heger
#52 Protestant 14:18:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@dr heger Jedenfalls sollte jeder der sein Neues Testament kennt (und nicht nur Protestanten) Widerspruch
anmelden. Wogegen? Jetzt bin ich aber mal gespannt, welche Schote jetzt wieder kommt…!
„Sonne der Gerechtgkeit“ „Protestant“ beschwerte sich unlängst, daß seine regelmäßige „Morgengabe“
geistlicher Lyrik zu wenig Beachtung finde. Nun, denn, schauen wir uns dieses Gedicht an: 1. Sonne der
Gerechtigkeit, Gehe auf zu unsrer Zeit; Brich in deiner Kirche an, Daß die Welt es sehen kann. Erbarm
dich, Herr. 2. Weck die tote Christenheit Aus dem Schlaf der Sicherheit; Mache Deinen Ruhm bekannt Überall
im ganzen Land. Erbarm dich, Herr. 3. Schaue die Zertrennung an, Der kein Mensch sonst wehren kann; Sammle,
großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich, Herr. Über die poetische Qualität dieses
Gedichtes kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich finde es etwas altfränkisch (oder verdeckt nur
eine altfränkische Verkleidung „moderne“ Prätentionen?). Jedenfalls sollte jeder der sein Neues Testament
kennt (und nicht nur Protestanten) Widerspruch anmelden. Oder nicht? MfG Christoph Heger
#48 Protestant 07:21:37 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen! Es gibt nur einen Weg aus der Misere und der heißt Gerechtigkeit und nicht Selbstgerechtigkeit!
1. Sonne der Gerechtigkeit, Gehe auf zu unsrer Zeit; Brich in deiner Kirche an, Daß die Welt es sehen
kann. Erbarm dich, Herr. 2. Weck die tote Christenheit Aus dem Schlaf der Sicherheit; Mache Deinen Ruhm
bekannt Überall im ganzen Land. Erbarm dich, Herr. 3. Schaue die Zertrennung an, Der kein Mensch sonst
wehren kann; Sammle, großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich, Herr. Gott erbarmt
sich über allen Opfern der Kriege und Bürgerkriege und zieht die zur Rechenschaft, die Kriege angezettelt
und auch nicht verhindert haben – aber Gott rechnet nicht die Schulden der Völker auf! In diesem Sinne
einen schönen Tag!
@ Leverkuehn >>Die Nazis haben bewußt das rettende Seil durchtrennt! Hitler hat dafür gesorgt, daß
überhaupt ausländische Soldaten auf dt. Gebiet gelangen konnten. Ein vernünftiger Politiker hätte
das durch rechtzeitige Kapitulation zu verhindern versucht. Hitler wollte Dtl. aber bewußt mit in den
Abgrund reißen. Er war ein Egoist, der nur an sich gedacht hat. Die Dt.en in den Ostgebieten waren im
egal.<< Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Er war ein maßlos, eine Egomane sondersgleichen. Umgeben
von kniefälligen Speichelleckern, abgesondert auf seiner Wolfschanze, hielt er sich selbst wohl für
den lieben Gott. Die Deutschen waren sein Spielzeug, oder meinetwegen seine „Kinderlein“ -eigene hatte
er wohlweißlich nicht-, die nach seiner -aber auch nur nach SEINER Pfeife- zu tanzen hatten. Und viele
dieser „Kinderlein“ taten ihr Bestes, um den Diktatoren das Gefühl zu geben, gänzlich unentbehrlich
und weiß Gott der Allergrößte zu sein. Aber wenn sich die „Kinderlein“ eben nicht bewähren sollten
-nach des Dikatoren Gustu-, dann mussten sie der kriegerischen Abtreibung bzw. Endlösung anheimfallen
(um in der Wortwahl dieses Forums zu verbleiben). Eine wirklich tragische und folgenhafte Verstrickung.
Kurzum: Mir ist gänzlich schleierhaft, warum und wie es heute, in dieser angeblich so aufgeklärten Welt,
noch zahlreiche (heimliche) Bewunderer für solchen Größenwahn geben kann.
Mit mir schließt keiner Frieden! Na Sie sagen es doch selbst! Nur leider (vermutlich) mit einer falschen
Betonung der Silben. Hitler meinte das aggressiv, nicht selbst bemitleidend. So wie Sie es betonen klingt
es wie: „Mit mir armen alten aussätzigen Mann will keiner Frieden schließen (heul, schluchz…)“. Man
muß es aber so lesen: „Ein zweites 1918 wird es nicht geben, lieber reiße ich alle mit in den Abgrund
als mich zu ergeben! Mit mir schließt keiner (von diesen Hundesöhnen!) Frieden!“. Der Krieg war schon
1942 verloren, spätestens da hätte sich ein verantwortlicher Politiker hin gesetzt und sich Gedanken
gemacht wie er den Schaden begrenzt. Wenn Bismarck seine Kriege verloren hätte, hätte er keinen Grund
gehabt sich aufzuhängen. Viele dt., östereichische oder preußische Könige haben Kriege geführt, so
gut wie keiner hat es so weit kommen lassen wie Hitler. Hitler hat ein theatralisches und monströses
Theater veranstaltet, so daß er am Ende folgerichtig nur Selbstmord begehen konnte.
#45 methusalix † 00:51:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wie kommt dieser Bösewicht Benes nur dazu? Heger: Ob es nun Benes war oder einer seiner Komplizen, weiß
ich nicht mehr. Aber der Sache kann ich diese Ihre Aussage voll bestätigen. Wo doch sein Heimatland seit
vielen Jahrhunderten von Deutschen regiert wurde. Plötzlich will er die alle loswerden, die bis 1918
die Macht im Lande hatten? Da könnte ja jeder kommen!
@Zwobbel: Wie der hl. Georg gegen den bösen Drachen Was die Vertreibung der Sudetendeutschen angeht,
so muß man auch wissen, das z.B. ein Benes schon in den 1920er und Anfang der 1930er Jahren dieses Verbrechen
forderte. Ob es nun Benes war oder einer seiner Komplizen, weiß ich nicht mehr. Aber der Sache kann ich
diese Ihre Aussage voll bestätigen. So etwas gehört zu den Verdrängungen des politisch korrekten Geschichtsbildes
zum Zwecke der Volkserziehung (sprich: Volksverdummung), wie auch die Tatsache, daß es nicht erst der
böse Stalin war, der auf die Idee kam, Deutschland an Oder und Neiße zu amputieren. Nein, das war britische
Kriegszielpolitik seit Beginn des Krieges. Mit anderen Worten, das Heldengemälde, das uns die Alliierten
(zumindest die „demokratischen“) als den heiligen Georg zeigt, der gegen den bösen Drachen kämpft, darf
endlich der verdienten Lächerlichkeit preisgegeben werden. MfG Christoph Heger MfG Christoph Heger
Danke für die Blumen: Die Gehirnwäsche bei mir war erfolglos – lieber selbst denken Es ist sehr vielsagend
das z.B. protestant hier nichts weiter kann als Dinge zu versuchen ins Lächerliche zu ziehen. Er kennt
also wahrscheinlich die organisierten Bemühungen der Umerziehung. Da kann man sogar mal Kant bemühen:
„Habe Mut Dich Deines Vertandes zu bedienen.“ – statt kritiklose Übernahme eines geschlossenen Weltbildes.
Was die Vertreibung der Sudetendeutschen angeht, so muß man auch wissen, das z.B. ein Benes schon in
den 1920er und Anfang der 1930er Jahren dieses Verbrechen forderte. Wie konnten damals daran der 2.WK
und Handlungen von deutscher Seite währenddessen daran Schuld sein? Jetzt werden wahrscheinlich wieder
manche behaupten ich leugne Schuld oder Verbrechen von deutscher Seite. Aber wer ehrlich ist muß zugeben,
daß dies nicht in dieser Aussage enthalten ist.
@Adrian Leverkuehn: Dummheit? Pünktchen hat zu Ihrem Diskussionsstil dankenswerterweise schon das Nötige
gesagt. Hier nur zur Sache folgendes: Für die teilweise völlig überzogene Bombardierung dt. Städte
oder auch die (natürlich verbrecherischen) Vertreibungen von fast 10 Mio. Menschen waren natürlich nicht
die Nazis, sondern die Alliierten bzw. Polen oder Tschechen schuld. Eben. Das gegen unpassende Kausalitätsbetrachtungen
herauszustellen war das Ziel meiner Intervention hier. … Kriege sind per se verbrecherisch und mörderisch.
Das ist Unfug, gelegentlich ist es verbrecherisch, einem notwendigen Krieg auszuweichen. Wir brauchen
uns auch nicht über die Verbrechen der national-sozialistischen Führung zu unterhalten. Sie wurden allerdings
nicht aus Dummheit, sondern aus teuflichem Haß begangen – auch wenn sie unter rationalen Gesichtspunkten
„dumm“ waren. Dumm deshalb weil sie den Nazis von Anfang an so gut wie jede Friedensverhandlung verbaut
hat. Das hat allerdings weder mit dem verbrecherischen Charakter noch mit einer angeblichen Dummheit Hitlers
zu tun. Da gab es nichts zu verbauen. Spätestens mit der gescheiterten Mission von Rudolf Heß war klar,
daß Churchill im Vertrauen auf die Unterstützung der USA auf Sieg und Kapitulation des Deutschen Reiches
setzte. Das hat Hitler in seinem Gespräch mit Rommel, so wie es dessen Sohn berichtete, auch klar gesehen:
„Mit mir schließt keiner Frieden.“ MfG Christoph Heger
#40 Protestant 08:17:46 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@alle zusammen! Jawohl! Zwobbel hat ja recht!Ich bin doch tatsächlich ein „Gutmensch“, der mit den Siegern
unter einer Decke steckt! Und das allerbeste ist-ich habe gestern tatsächlich versucht, Zwobbles Gehirn
zu waschen! Hat aber nicht geklappt,ich habe nichts gefunden!
Danke ihr lieben Gutmenschen – ihr seid so moralin-sauer Ich wollte eben so höflich sein und den Begriff
„Besserwisser“ nicht verwenden. Aber ich gebe zu, er hätte besser gepaßt. Gehirngewaschene müssen immer
recht haben, denn sie haben Angst sonst in die Leere des fehlenden ideologischen Weltbildes zu fallen.
Es ist regelrecht psychopathologisch, wenn man sich weigert den so anheimelnden Schuldkult zu unterlassen.
Besonders interessant finde ich es, wenn die Umerziehung geleugnet wird, obwohl die Sieger das alles schon
längst vor dem Sieg planten. Vorallem lenkt es davon ab, das die eugenische und rassistische Weltbevölkerungskontrollbewegung
aus dem Musterland der Demokratie kam, dessen Wahlrecht erst 1965 europäische Maßstäbe erreichte. Und
aus welchem Siegerland kam denn der Verfasser des dt. „Rassehygienegesetzes“, der auch noch den Ehrendoktorhut
der Uni Heidelberg bekam? Das ganze Geschreibsel eines selbsternannten Militärspezialisten, der hier
über Krieg besser Bescheid zu wissen vorgibt als Berufsoffiziere, kann man schon deshalb getrost vergessen,
weil das Buch von dem ich sprach von 1939 handelt – nicht von 1941! Soviel zur Sachlichkeit und dem Kenntnisstand
desjenigen. Aber er deutet ja auch mit Quellen angegebene Fakten zu „Thesen“ um. In Zusammenhängen zu
denken fällt ihm schwer. Lieber den Autor diskreditieren, als Fakten z.B. polnischer Aggression zu diskutieren.
Und er hat Rache als moralisch gut akzeptiert, denn alles was als Folge von hitlerschem Unrecht gedeutet
wird, wird als gerechtfertigt bezeichnet.
#36 Protestant 07:19:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Guten Morgen! Guten Morgen und einen schönen Tag für alle!Mein Wunsch-zerschlagt euch nicht schon wieder
die Köpfe über Waffen, Generale, Führer und diverse Kriegsberichterstattungen! Ich hoffe, das Sie,
Herr Dr. Heger, gut geschlafen haben und ausgeglichen in den neuen Tag gehen. Obwohl ich mich-wie andere
hier auch- gerne mit Ihnen zoffe- so richtig böse bin ich Ihnen allerdings nicht – denn auch für Sie
ist Christus am Kreuz gestorben und auch Ihnen wird einst Vergebung zuteil werden! Ich singe Dir mit Herz
und Mund, Herr, meines Herzens Lust, Ich sing und mach auf Erden kund, Was mir von Dir bewußt. Ich weiß,
daß Du der Brunn der Gnad Und ewge Quelle bist, Daraus uns allen früh und spat Viel Heil und Gutes fließt.
Was sind wir doch? Was haben wir? Auf dieser ganzen Erd, Das uns, o Vater, nicht von Dir Allein gegeben
werd. In diesem Sinne allen einen schönen Tag!
@ Pünktchen Wie auch schon bei unserem Steitgespräch über das Verhältnis zwischen Juden und Katholischer
Kirche, richtet sich meine Kritik auch hier mehr an Dr. Heger als an Sie. Sie haben ihm nur beigepflichtet,
deshalb habe ich auch Sie erwähnt. Eigentlich wollte ich mich nur ein wenig mit Dr. Heger zoffen, aber
Sie haben halt geantwortet!
#34 Pünktchen 22:24:38 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Leverkühn Warum glauben Sie im Ernst, daß ich Ihnen darin widersprechen würde? Wo sehen Sie da auch
nur den kleinsten Hinweis in einem meiner postings? Sie kommen mir vor wie einer, der sich hinstellt und
willkürlich seinen Gesprächspartner auffordert: „2 x 2 = 4“ nun geben Sie es endlich zu, warum leugnen
Sie es? Gute Nacht, ich bin müde! Ihr . pünktchen
@ Pünktchen Wenn Sie mein Posting mal ganz langsam und sehr konzentriert lesen würden, dann würde Ihnen
möglicherweise auffallen, daß ich Ihre Unterscheidung überhaupt nicht in Frage stelle. Ich sage lediglich,
daß Hitler sich selbstmitleidig in seinen Bunker zurück gezogen hat und völlig tatenlos zugesehen hat,
wie fremde Soldaten auf dt. Gebiet eindringen. Jeder Politiker der ein Minimum an Patriotismus und Vaterlandsliebe
empfindet, hätte das Schicksal seines Landes über sein eigenes Schicksal gestellt. Nicht aber so Hitler,
der hat sich genau umgekehrt verhalten. Wenn Sie diese banale Einsicht nicht verkraften – um so schlimmer
für Sie!
#32 Pünktchen 22:11:53 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Leverkühn, Sie sind schon einmal auf die Nase gefallen mit Ihrer Nichtunterscheidung von Beweggründen
und Rechtfertigungsgründen: und das war hier www.kreuz.net/…ticle.3952-page.html! Ihre ganzen Belehrungen
darüber, daß ein Krieg kein Fußballspiel sei etc. sind banal und haben in Dr. Heger und mir nun wirklich
die falschen Adressaten! Gute Nacht! Ihr . pünktchen
@ Pünktchen und Dr. Heger Man kann tatsächlich in dem von Hitler zu verantwortenden Krieg eine „Ursache“
für die späteren Vertreibungen sehen, aber diese lassen sich dennoch nicht durch jenen „rechtfertigen“!
Das behauptet doch auch niemand! Für die teilweise völlig überzogene Bombardierung dt. Städte oder
auch die (natürlich verbrecherischen) Vertreibungen von fast 10 Mio. Menschen waren natürlich nicht
die Nazis, sondern die Alliierten bzw. Polen oder Tschechen schuld. Es ist nur einfach so, daß hier ihre
völlig kindliche und naive Herangehensweise auffällt. Ein Krieg ist kein Fußballspiel wo es immer fair
zugeht und der Schiedsrichter für Gerechtigkeit sorgt. Kriege sind per se verbrecherisch und mörderisch.
Nur wird hier gerade die völlige Dummheit Hitlers ersichtlich. Selbst wenn man moralische oder ethische
Kriterien völlig außer acht läßt, muß man feststellen daß die Vergasung von 6 Mio. Menschen schlicht
und ergreifend dumm, weil völlig unnötig war. Auch die verbrecherische Kriegsführung gerade im Osten
war dumm. Dumm deshalb weil sie den Nazis von Anfang an so gut wie jede Friedensverhandlung verbaut hat.
Die Nazis haben bewußt das rettende Seil durchtrennt! Hitler hat dafür gesorgt, daß überhaupt ausländische
Soldaten auf dt. Gebiet gelangen konnten. Ein vernünftiger Politiker hätte das durch rechtzeitige Kapitulation
zu verhindern versucht. Hitler wollte Dtl. aber bewußt mit in den Abgrund reißen. Er war ein Egoist,
der nur an sich gedacht hat. Die Dt.en in den Ostgebieten waren im egal.
#30 Benedikt 17:33:34 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Dr. Heger Dazu muß man kein General sein, aber ein General wie Schultze-Ronhof kann das sicher mit
mehr Autorität sagen: Eine Armee, die auf Angriff disloziert ist, hat Nachteile bei der Verteidigung.
So hatte die sowjetische Armee nicht einmal die Sprengung der Brücken vorbereitet, auf der die Wehrmacht
dann schnell vorrücken konnte. Auch eine auf Angriff dislozierte Armee kann man nicht hinter den eigenen
Linien liegenlassen. Die Armeen hätten in Grenznähe geschlagen werden müssen, was einen 90 km-Vormarsch
am ersten Tag unmöglich gemacht hätte. Nun, sie befand sich zu einem erheblichen Teil bald in deutscher
Kriegsgefangenschaft. Genau, nach Kesselschlachten. Und wo fanden die statt? Etwa in Grenznähe? Wie nahe
liegt Kiew an Brest-Litowsk? Oder Brjansk? Tatsächlich fand sie schon vor Beginn des 2. Weltkriegs statt,
so daß die Sowjet-Armee der Wehrmacht an Zahl und Bewaffnung überlegen war Es haperte bloß an Qualität
und vernünftigen Handwaffen. Und die Russen hatten Glück, dass die Abteilung „Fremde Heere Ost“ offenbar
nicht wusste, dass KW-1 & Co. mit den dt. Panzerkanonen 1940 nicht beizukommen war. Der Vorteil war mithin
lediglich ein Versäumnis der Deutschen.
@Benedikt Die Argumente, die Sie gegen die Präventivschlagthese vorbringen, werden schon seit Jahrzehnten
vorgebracht – und sie wären, wenn sie nicht Inhalt einer Historik zum Zwecke der Volkserziehung wären,
auch ein bißchen kindlich. Das läßt sich hier nicht alles ausbreiten. Hier nur dies: Wie erklärt sich
ein General einen Präventivschlag, bei dem die angreifende Armee am ersten Tag teilw fast 90 km vorrücken
konnte? Dazu muß man kein General sein, aber ein General wie Schultze-Ronhof kann das sicher mit mehr
Autorität sagen: Eine Armee, die auf Angriff disloziert ist, hat Nachteile bei der Verteidigung. So hatte
die sowjetische Armee nicht einmal die Sprengung der Brücken vorbereitet, auf der die Wehrmacht dann
schnell vorrücken konnte. Wo war denn die Armee, der man zuvorkommen wollte? Nun, sie befand sich zu
einem erheblichen Teil bald in deutscher Kriegsgefangenschaft. Sie scheinen auch der Meinung zu sein,
die Aufrüstung der Sowjet-Union seitens der USA habe erst nach dem Angriff der Wehrmacht begonnen? Tatsächlich
fand sie schon vor Beginn des 2. Weltkriegs statt, so daß die Sowjet-Armee der Wehrmacht an Zahl und
Bewaffnung überlegen war MfG Christoph Heger
#28 Benedikt 16:54:36 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Dr. Heger Das ist auch das Klügste, was Sie bei Ihrem Aussetzer tun können Aussetzer? Lesen Sie meine
Replik nochmal! Wenn Sie seine Ausführungen pauschal als „rechtsradikal“ Erneut der Hinweis: Nochmal
lesen! Eine Ausführung wird nicht deshalb rechtsradikal, weil sie von Rechten gelobt wird. und ihn selbst
als unfähig verunglimpfen wollen Natürlich ist er das. Entweder als General oder als Historiker. Wie
erklärt sich ein General einen Präventivschlag, bei dem die angreifende Armee am ersten Tag teilw fast
90 km vorrücken konnte? Wo war denn die Armee, der man zuvorkommen wollte? Hat man die im Rücken liegengelassen
oder wie? Das wäre ja eine ganz neue militärische Strategie! Da ich annehme, dass dies sogar dem General
einleuchtet, ist somit sein These unsinnig. Wenn er dennoch darauf besteht, dann eben als General. erst
innerhalb einiger Monate bevorstand. Vom Stand der Sowjetrüstung ist es mehr als unwahrscheinlich, dass
Stalin in absehbarer Zeit mit einem Krieg rechnete. Stalins Reich überlebte den Angriff der Wehrmacht
nur, weil er Hilfe von den Allierten bekam, Japan seine Ostflanke nicht angriff und Hitler die Winteruniformen
eingespart hatte (eine grandiose Leistung). Offenbar war er sich aber im klaren, dass ein Krieg mit Deutschland
kommen würde – was aber nichts über seine Angriffsabsichten aussagt.
@Benedikt ich nehme diese Strafrede gelassen zur Kenntnis Das ist auch das Klügste, was Sie bei Ihrem
Aussetzer tun können. Ich habe zwar Schulze-Ronhof nicht gelesen, wohl aber kennengelernt. Wenn Sie seine
Ausführungen pauschal als „rechtsradikal“ und ihn selbst als unfähig verunglimpfen wollen – nun ja,
man kennt das: per definitionem. Sachlich liegen Sie allerdings weit daneben – insbesondere, was den „Unsinn
mit der Präventivschlagthese“ angeht. Ich nehme an, Sie sprechen von der These, daß der Angriff auf
die Sowjet-Union ein solcher Präventivschlag war. Anscheinend hat auch Schultze-Ronhof so argumentiert.
Dann hat er darin aber im Kern auch völlig recht. Der Streit kann nur noch darum gehen, ob ein Angriff
der Sowjet-Union – wie es die strikte Auslegung des Rechtfertigungsgrundes „präventiv“ fordert – unmittelbar,
also innerhalb weniger Wochen, oder erst innerhalb einiger Monate bevorstand. Sollten Sie aber an die
USA gedacht haben, so liegt die Sache noch einfacher: Die USA haben die Feindseligkeiten eröffnet, die
der Anfang des deutsch-amerikanischen Krieges waren. MfG Christoph Heger
#26 Pünktchen 16:03:28 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Für menschliches Handeln muß man tatsächlich einen „Ursache“begriff ansetzten, der Raum läßt für
die Unterscheidung von Handlungs- und Rechtfertigungs“gründen“. Man kann tatsächlich in dem von Hitler
zu verantwortenden Krieg eine „Ursache“ für die späteren Vertreibungen sehen, aber diese lassen sich
dennoch nicht durch jenen „rechtfertigen“! Darin hat Dr. Heger recht. Fast jeder Mörder und Dieb z.B.
hat „Handlungsgründe“ (=Motive), auch er könnte für sich beanspruchen, daß sein Handeln nicht „grundlos“
erfolgt sei!
#25 Benedikt 15:58:31 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Dr. Heger Das können nicht nur nicht alle nicht „wissen“, das kann niemand „wissen“. Das ist nämlich
so unmoralisch falsch, daß es schlicht unter Ihrem Niveau ist, Benedikt! Werter Hr. Dr. Heger, ich nehme
diese Strafrede gelassen zur Kenntnis und werde mich weiterhin darauf verlassen, was mir meine Großmutter
zu diesem Thema gesagt hat. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus Böhmen vertrieben, ihre Mutter,
meiner Uroma starb an den Strapazen. Erzählen Sie mir also nichts. Meine Großmutter wäre nie wieder
nach Tschechien gefahren, aber dass sie die Vertreibung letztendlich Hitler zu verdanken hatte wusste
sie genau. @ zwobbel benedikt hat wahrscheinlich Angst Fakten in einen größeren Zusammenhang gestellt
zu bekommen. Was für Fakten? Die von Schultze-Rhonhof vorgebrachten Thesen finden höchstens in rechtsradikalen
Kreisen Zustimmung – aus sehr naheliegenden Gründen. Sie glauben doch nur, was sie glauben wollen. Den
Unsinn mit der Präventivschlagthese etc. kann doch jeder widerlegen, der sich mit den militärischen
und politischen Zusammenhängen der Hitler-Zeit und des Krieges beschäftigt hat. Dass sie von einem General
vertreten wird, lässt zudem an seinen Fähigkeiten zweifeln. Aber alles was dagegen spricht, stuft Hr.
Schultze Rhonhof einfach als Fälschung ein. Das ist keine Geschichtswissenschaft sondern schlicht und
einfach Fiktion. Dieser Herr macht nichts anderes als Dan Brown.
#24 Protestant 15:46:15 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@dr.heger Das können nicht nur nicht alle nicht „wissen“, das kann niemand „wissen“. Das ist nämlich
so unmoralisch falsch, daß es schlicht unter Ihrem Niveau ist, Benedikt! Die Kategorie von Ursache und
Wirkung kann man auf Naturprozesse anwenden, doch niemals auf menschliche Freiheitsentscheidungen. Im
Gegensatz zu dem Ihren kann das Niveau Benedikts tatsächlich unterschritten werden! Bei Ihnen ist dies
in der Tat gar nicht mehr möglich! Da haben Sie vollkommen recht…! Aber doch,Sie schaffen es doch noch
mal die allerunterste Schublade zu toppen! Da ist doch jetzt tatsächlich der arme Führer das Opfer geworden!
Jo is den heut scho Weihnachten? Da weiß man ja wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll!
Wo feiern Sie eigentlich jedes Jahr am 20 April?
@Benedikt: „Ursächlich“ Doch alle wissen, und diejenigen, die ich kenne sagen das auch, dass Hitlers
Krieg für die Vertreibung ursächlich war. Das können nicht nur nicht alle nicht „wissen“, das kann
niemand „wissen“. Das ist nämlich so unmoralisch falsch, daß es schlicht unter Ihrem Niveau ist, Benedikt!
Die Kategorie von Ursache und Wirkung kann man auf Naturprozesse anwenden, doch niemals auf menschliche
Freiheitsentscheidungen. Für ein Verbrechen ist niemand anders „ursächlich“ als der Verbrecher, der
es verübt – also in diesem Falle die Vertreiber: Benesch, Stalin usw., aber auch Churchill, zu dessen
Kriegszielplanung es von Anfang an gehörte, die Gebiete östlich von Oder und Neiße Polen zuzuschlagen.
MfG Christoph Heger
#22 Protestant 15:36:07 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@zwobbel benedikt hat wahrscheinlich Angst Fakten in einen größeren Zusammenhang gestellt zu bekommen.
Auch könnten Zweifel an seiner Allwissenheit aufkeimen. Na, da ist mir ein „Alleswisser“ aber alleman
lieber als ein „Besserwisser“…! Nein, da ist man lieber siegergläubig. Die haben mit ihrem unfehlbaren
Lehramt die Geschichte festgelegt und die BRD hat dem vertraglich zugestimmt. Kein Schüler darf anderes
lernen oder lesen. Klar, als Fan des FC Bayern ist man ja auch siegergläubig! Und mit dem unfehlbaren
Lehramt-dass müsste doch nach röm.-kath.Lehre die falsche Adresse sein? Oder hat etwa der Papst den
Krieg gewonnen? Und was das Kehren vor der eigenen Tür angeht: Ich fege schon vor meiner Tür was da
wirklich liegt. Klar, bei Ihnen ist alles sauber! Aber versuchen Sie mal dort etwas wegzufegen, was andere
dahin projezieren, aber was da gar nicht liegt. Wird schön mühsam, macht einen regelrecht kaputt. Vielleicht
lieber die Projektion beenden. Sie armer, armer Mensch, alle versuchen nur, Sie kaputtzumachen! Alle wollen
Ihnen was, alle sind hinter Ihnen her! Na,dann laufen Sie mal, bevor die Sie noch kriegen!
#21 Benedikt 15:28:26 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Der Nächste,… …der zuviel Schultze-Rhonhof gelesen hat. Seine Theorien haben ja nicht gerade durchschlagenden
Erfolg. Sich seine Weltsicht so zu legen, wie sie einem passt und alles dagegensprechende einfach als
Fälschung zu bezeichnen ist mir ein wenig zu billig. ein völlig amoralischer Mensch, aber er war offenbar
weder dumm noch wahnsinnig. Anders als mit „wahnsinnig“ können Hitlers Entscheidungen beim Rückzug aus
Russland wirklich nicht bezeichnet werden.
Ich fürchte, benedikt und protestant sind informationsresistent benedikt hat wahrscheinlich Angst Fakten
in einen größeren Zusammenhang gestellt zu bekommen. Auch könnten Zweifel an seiner Allwissenheit aufkeimen.
Nein, da ist man lieber siegergläubig. Die haben mit ihrem unfehlbaren Lehramt die Geschichte festgelegt
und die BRD hat dem vertraglich zugestimmt. Kein Schüler darf anderes lernen oder lesen. Und was das
Kehren vor der eigenen Tür angeht: Ich fege schon vor meiner Tür was da wirklich liegt. Aber versuchen
Sie mal dort etwas wegzufegen, was andere dahin projezieren, aber was da gar nicht liegt. Wird schön
mühsam, macht einen regelrecht kaputt. Vielleicht lieber die Projektion beenden.
Krieg mit vielen Vätern Der 2. Weltkrieg … … war Hitlers Krieg, auf dieses „Ziel“ hat dieser Wahnsinnige
von Anfang an hingearbeitet. Das halte ich ja nun für eine Simpelei. Dieser Krieg, der ja genau genommen
eine Folge von Kriegen war, hatte viele Väter, und man kann gute Gründe anführen, daß Hitler so viel
oder so wenig auf diesen Krieg „von Anfang an hingearbeitet“ hat, wie das von Stalin oder Roosevelt gesagt
werden kann. Im übrigen war Hitler zweifellos ein Verbrecher, ja schlimmer: ein völlig amoralischer
Mensch, aber er war offenbar weder dumm noch wahnsinnig. MfG Christoph Heger
#18 Protestant 15:01:01 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@benedikt@zwobbel Es ist mir ehrlich gesagt egal, wie Churchill diesen Krieg bezeichnete. Für ihn – wie
auch den I. Weltkrieg gibt es dutzende Bezeichnungen, die von Land zu Land divergieren. Ich nenne ihn
eben Hitlers Krieg. Er hat ihn gewollt, er hat ihn begonnen. Dem kann ich ohne wenn und aber zustimmen.
Es war Hitlers Krieg, auf dieses „Ziel“ hat dieser Wahnsinnige von Anfang an hingearbeitet. Und,zwobbel,
ich kann nicht immer nur relativieren und eigene Schuld mit vermeintlichen oder tatsächlichen Taten und
Aussagen anderer versuchen aufzuwiegen. Ich sage es nochmal-jeder sollte vor seiner Tür kehren und nicht
ständig den anderen mit dem Besen nachlaufen!
#17 Benedikt 14:52:21 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Zwobbel Es ist mir ehrlich gesagt egal, wie Churchill diesen Krieg bezeichnete. Für ihn – wie auch
den I. Weltkrieg gibt es dutzende Bezeichnungen, die von Land zu Land divergieren. Ich nenne ihn eben
Hitlers Krieg. Er hat ihn gewollt, er hat ihn begonnen. Ach Benedikt, haben Sie schon mal was von Manipulation
durch selektive Information gehört? Sie sind sehr selektiv informiert. Ja. Sie dienen dabei als Anschauungsobjekt.
Wessen Krieg denn nu? benedikt schrieb:„dass Hitlers Krieg für die Vertreibung ursächlich war.“ Aber
Churchill war anderer Meinung! „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung
Deutschlands.“ Antrittsrede nach Übernahme der Regierung am 10. Mai 1940…“ Wollen Sie ihm seinen Krieg
wegnehmen? Oder auch so was sagte dieser Kriegsverbrecher:„Sie müssen sich darüber im klaren sein, dass
dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen
Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters
liegt.“ „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft
aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz
nicht mehr mitverdienen konnte.“ (Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda
in the Next War (Vorwort zur 2. Auflage 2001) Ach Benedikt, haben Sie schon mal was von Manipulation durch
selektive Information gehört? Sie sind sehr selektiv informiert. Übrigens, haben Sie schon DAS Standardwerk
schlechthin gelesen, um die Frage wessen Krieg es denn nun war zu beantworten: 1939 – Der Krieg, der viele
Väter hatte Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg ISBN: 3-7892-8188-3 von Gerd Schultze-Rhonhof Absolut
seriös, kein Nat.-Soz. Kram, nur saubere Quellen ausgewertet
#15 Benedikt 13:22:35 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Athanasius Ohne Hitler, keine Vertreibungen. Ach hör’ doch auf. Sind Sie in der DDR zur Schule gegangen?
Athanasius glauben Sie mir: Die Vertriebenen sind auf Benes sicher nicht gut zu sprechen. Einige hasssen
ihn vermutlich. Doch alle wissen, und diejenigen, die ich kenne sagen das auch, dass Hitlers Krieg für
die Vertreibung ursächlich war. Gratis U-Boote an Israel schenken Das ist natürlich auch so eine Legende.
Wahr ist, dass der Bund 1/3 der Gesamtkosten in Höhe von rd 1 Mrd. Euro übernimmt, also 330 Millionen.
Davon fließen etliche Millionen an Gewerbesteuer, Einkommenssteuer 8der Werftarbeiter) etc wieder an
den Fiskus zurück. Und der Staat spart auch noch Arbeitslosengeld und fördert seine Rüstungsindustrie
und die Ausrüstung der Bundeswehr, die im Gegenzug israel. Rüstungstechnologie erhält. Zu 100% uneigennützig
ist dieses Geschäft somit nicht.
#14 Athanasius 09:54:23 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@e.s.r. Sie glauben doch nicht wirklich, dass die katholische Kirche Zwangsarbeiter ausbeutete, oder?
Man hat verschleppte Ostarbeiter Arbeit geboten um denen vor schlimmerem zu schützen. Wenn Sie Zeugen
herbeibringen können, die sagen, sie seien ausgebeutet, geschlagen, versklavt, dann glaube ich Ihnen.
Das gleiche gilt übrigens für die Protestantischen Kirchen, auch für die „Reichskirche“. Ich kann keine
Beweise finden, diese hätten Leute wie Sklaven benutzt. Verstehen Sie mich: wären diese Leute nicht
von der Kirche irgendwie angestellt, wären sie zerbombt in Munitionsfabriken oder Marmorgruben. Ohne
Hitler, keine Vertreibungen. Ach hör’ doch auf. Sind Sie in der DDR zur Schule gegangen? Die Schickanierung
von Deutschen und der Panslawismus der der Vertreibung vorausging, hat schon 1918-1939 für massive Diskrimination
gesorgt. Schon 1933 hatte Benes Vertreibungspläne. Schon 1922 hatte Polen Angriffspläne und Organisationspläne
bereit für die Slawisierung der heutigen DDR (Ostgrenze Elbe, inkl. ganz Sachsen aber). Das war schon
längst bekannt und hat nichts mit dem NS-Regime Hitlers zu tun gehabt. Haben etwa Frankreich und die
Niederlande Elsässer und Limburger vertrieben? Hat das überfallene Dänemark seine Schleswigdeutsche
vertrieben? Italien etwa? So wie ich heute Probleme habe mit rein polnischen Schildern in etwa Schlesien
(wo noch 500,000 Deutsche wohnen), hätte ich das auch mit „Litzmannstadt“ falls der Österreichische
Korporal den Krieg gewonnen hätte! Kein Unterschied!
Mal wieder Thema verfehlt Daß man inflationäre Schuldbekenntnisse (teilweise ohne Grund) als stilistisch
unglücklich empfinden kann – okay. Aber was will der Autor denn mit dem vorliegenden Text? Eine neue
Debatte um die deutsche Zwangsarbeiterentschädigung? Da kommt er 1) zu spät und liegt obendrein 2) noch
neben der Sache. Denn Anknüpfungspunkt der Zwangsarbeiterentschädigung war ja, daß die Zwangsarbeiter
seinerzeit einbehaltenen oder nicht ausbezahlten Lohn haben wollten. Und die Verjährung hatte man nicht
gelten lassen. Es ging also im formalen Sinne nicht um „Entschädifung“ oder „Entschuldigung“, sondern
um das Bezahlen von Arbeitslohn. Natürlich bin ich auch der Meinung, daß das längst verjährt gewesen
ist und die Umstände der Geltendmachung einen erpresserischen Beigeschmack hatten – aber zumindest ich
finde Verjährung eine prima Idee. Und deshalb sollte der Autor uns mit seinem verspäteten Groll über
die längst und in Frieden abgeschlossene Zwangsarbeiterbezahlung in Ruhe lassen.
Schuld und Auseinandersetzung Zum Eingeständnis von Schuld gehört die intensive Auseinandersetzung.“
Ein Satz, gegen den nichts, aber auch gar nichts einzuwenden ist. Auch wenn es um eine mögliche Mit-Schuld
der Katholischen Kirche geht. Der Artikel ist in seiner Ausrichtung, die katholische Kirche auch im Hinblick
auf die mögliche Beschäftigung von Zwangsarbeitern von aller Schuld von vorneherein freizusprechen,
unerträglich. Geradezu hilflos mutet da das Beispiel der beiden russischen Schwestern an nach dem Motto:
es gab da aber mal zwei, die waren ganz zufrieden mit ihrer Situation…(Und was ist mit den Huntertausenden
anderen…????) Das ist so schlechter Journalismus, da fällt einem wirklich nix mehr zu ein. Wenn die
Kirche in Zwangsarbeiter-Geschichten verstrickt ist, haben wir die Pflicht, an deren Aufklärung und Aufarbeitung
mitzuwirken. Wer schon das ablehnt, hat sich als ernst zu nehmender Gesprächspartner längst verabschiedet.
Herr Schüchter sollte tatsächlich – wie von Protestant vorgeschlagen – seinen Beitrag in deutsch-nationalen
Blättern veröffentlichen.
Entschuldigung Ich bitte um Verzeihung, daß ich lebe. Konnte nichts gegen meine Zeugung tun. Und daß
mir ein Selbstmord verboten ist, kann ich auch nicht ändern. Also entschuldigen Sie bitte, daß sie mich
ertragen müssen.
#10 Protestant 07:14:35 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Rundumschlag 1. Ich habe weder zwei Kriege verloren, noch 2 Kriege angefangen! Deutschland (zahlreiche
meiner deutschen Vorfahren) hat zwei Kriege verloren und zumindest einen begonnen. Nach dem wirtschaftlicehnAufschwung
nach WK 2 frage ich mich allerdings, ob wir tatsächlich und letztendlich verloren haben, wenn ich mir
andere Länder so anschaue!-Aber das nur nebenbei! 2. Es gibt keine Kollektivschuld aber auch keine Kollektivunschuld.
Wir alle haben uns unserer Geschichte zu stellen, ob Katholiken oder Protestanten, ob Konservative, Sozialisten
oder sonstwer! Wir sollten alle vor unserer eigenen Haustür kehren, als immerzu anderen mit dem Besen
nachzulaufen! 3. Ich fühle mich in keinster Weise von Israel bedroht, allerdings von denjenigen, die
Israel vernichten wollen (Syrien,Iran,Hamas,Hisbollah und das ganze andere Zeugs)! 4. Ich stelle fest,
dass dieser Artikel hier promblemlos in der „Deutschen Stimme“ oder in der“National-Zeitung“veröffentlicht
werden könnte!
@ Athanasius Gratis U-Boote an Israel schenken und gratis Geld an die Tschechei. Sie vergessen daß es
als Ausgleich auch Gratis Geld für die Palästinenser gibt. Wie Sie in den letzten Monaten hinreichend
erfahren konnten, würde die Autonomiebehörde ohne EU Gelder praktisch zusammen brechen. an Ostdeutschen
anzuerkennen und zweisprachige Schilder einzufuehren. Ja genau! Die Polen werden jetzt sicherlich zweisprachige
Schilder einführen… Für wen denn? Für die nicht mehr vorhandene deutsche Bevölkerung? Sollte man
da nicht vielleicht auch Hinweisschilder auf hebräisch oder jidisch in Dtl. anbringen für die nicht
mehr vorhandene jüdische Bevölkerung? Natürlich kam es damals zu Verbrechen, aber dafür veratwortlich
war derjenige der den Krieg begonnen hat! Wenn Hitler seinen Krieg gewonnen hätte hätte niemand Zweifel
daran, wer für diesen Sieg verantwortlich ist. Nun hat er ihn verloren, dann soll er und seine Gesinnungsgenossen
auch die Verantwortung für ihre völlig desaströse Politik übernehmen. Ohne Hitler, keine Vertreibungen.
So einfach ist das. Wenn der Reichskanzler natürlich ein Depp und eine Null ist, dann darf man sich auch
nicht über die Folgen wundern…
unangenehme Wahrheiten gefällig? Alexandra Zayadeh: @ Athanasius Das können Sie uns ruhig vorwerfen,
wir sind diejenigen, die 2 Kriege verloren haben. Dummerweise haben wir diese beiden Kriege auch angefangen.
Kein Wunder dass dann die Alliierten diese dringende Einladung nach Deutschland angenommen haben. Gotthard:
Bewerbung … alle ausländischen „Fremdarbeiter“ hatten sich bei kirchlichen Einrichtungen schriftlich
um eine Arbeitsstelle beworben Alexandra Zayadeh: @ Gotthard geht es noch ein wenig zynischer? Aber gerne:
Die „Fremdarbeiter“ haben den langen Weg aus ihren jeweiligen Heimatländer ja freiwillig angetreten und
auch noch selbst die Fahrkarten bezahlt. Man stelle sich das einmal vor! Und dann wollen die doch noch
ein zweites mal Lohn kassieren; wo sie doch beim erstenmal schon fürstlich bezahlt worden sind! Unverschämter
gehts nimmer!!!
Für ein freies und heiliges Deutschland Herzlichen Dank für diesen Artikel gegen die Klitterung der
Geschichte. Wenn es den antichristlichen, antideutschen Mächtigen in Politik, Medien und VII- Kirche
nicht mehr gelingen sollte, das deutsche Volk in Schuldknechtschaft zu halten, wären diese nicht mehr
in der Lage ihre destruktive, zerstörerische und auch mörderische (siehe Abtreibung) Politik durchzusetzen.
Bewerbung Spätere Recherchen bestätigten, daß es in Katholischen Einrichtungen praktisch keine „Zwangsarbeit“
gab, wie sie oben charakterisiert ist. das stimmt … alle ausländischen „Fremdarbeiter“ hatten sich
bei kirchlichen Einrichtungen schriftlich um eine Arbeitsstelle beworben …
Ihr Deutsche Ihr Deutsche seid verrueckt mit diesen Wiedergutmachungen die schon sehr lange dauern. Gratis
U-Boote an Israel schenken und gratis Geld an die Tschechei. Aber die etablierten deutschen Politiker
sind nicht einmal in der Lage das nahe Ausland (Polen, Tschechische Republik) aufzufordern die Massenverbrechen
und etnischen Saeuberungen an Ostdeutschen anzuerkennen und zweisprachige Schilder einzufuehren. Ein Skandal.
Wer denkt noch an die deutschen Opfer Pommerns, Ostpreussens, Danzigs, Schlesiens, Boehmens und Maehrens?
Wer an die fast 2 Millionen umgebrachte Reichs- und Volksdeutsche in Osteuropa? Wer an die Abertausende
die ohne Grund in den Rheinwiesen und in Frankreich in Gefaengnissen starben? Taeter UND Opfer waren fast
alle beteiligte Voelker, sogar die Deutschen selbst. Auch Opfer. Taeter auch. Sogar die Niederlaender
einigermassen. Die post-Mai-1945 Zerschlagung von Faschisten und vor allem deren Familien und Angestellten,
die Exekution manch unschuldig verklagten Opfers, das offenbar zuviel ueber Kollaboration und Zusammenarbeit
zwischen Staatsangehoerige und Politiker mit den Deutschen wusste.