Aufklärung
Entschuldigung für die Schräglage der Erdachse
Seit dem Brandt-Kniefall von Warschau sind politisch-historische Entschuldigungsrituale beliebt geworden. Von Leo G. Schüchter.
(kreuz.net) Im Jahr 2001 entschuldigte sich der damalige deutsche Außenminister Joschka Fischer zwar nicht für seine eigene gewalttätige Vergangenheit, aber für den Sklavenhandel der Deutschen im 17. und 18. Jahrhundert.

Das geschah auf einer Konferenz gegen Rassismus und Kolonialismus in Durban/Südafrika.

In zahlreichen Leserbriefen entschuldigten sich daraufhin viele Deutsche für begangene und nicht begangene Vergehen, unter anderem auch für die Schräglage der Erdachse.

Die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main entschuldigte sich vor ehemaligen Fremdarbeitern dafür, daß sie diese in der deutschen Sprache anredete.

Mit der Zahlung von zehn Milliarden Deutsche Mark anerkannten deutsche Großbetriebe und die Bundesregierung eine Schuld an millionenfacher Zwangsarbeit unter dem nationalsozialistischen Regime.

Bei dieser Häufung von Schuldbekenntnissen wollte die Kirche nicht abseits stehen.

Die Protestanten reihten sich auf Drängen des staatlichen Verhandlungsführers Graf Otto Lambsdorf gleich mit zehn Millionen Deutsche Mark in die Schuldzahlungsfront ein.

Die Katholische Kirche wollte ehemaligen Fremdarbeitern nach eigenen Recherchen und in eigener Regie ebenfalls zehn Millionen zukommen lassen.

Dennoch steht die Frage im Raum, warum sich die Kirche überhaupt in den Prozeß der Zwangsarbeiterentschädigung einbrachte.

Laut Stiftungsgesetz ging es dabei darum, die „Sklavenarbeit in den Konzentrationslagern“ mit jeweils 15.000 Deutsche Mark zu entschädigen sowie „Zwangsarbeitern“, die für „Arbeitseinsätze in gewerblichen Profitbetrieben“ eingesetzt wurden, 5.000 Deutsche Mark pro Person auszuzahlen.

Die Entschädigungsforderung wurde ausdrücklich mit Bezug auf die Arbeits- und Ausbeutungsbedingen begründet:

„Sklaven- und Zwangsarbeit bedeutete nicht nur das Vorenthalten des gerechten Lohnes. Sie bedeutete Verschleppung, Entrechtung, die brutale Mißachtung der Menschenwürde. Oft war sie planvoll darauf angelegt, die Menschen durch Arbeit zu vernichten.“

Es war schon vor den Untersuchungen ab dem Jahr 2000 klar, daß die Arbeit ausländischer Zivilarbeiter in den Einrichtungen der Katholischen Kirche genauso wenig der obigen Definition von Zwangsarbeit entsprach wie jene in Handwerks- und Bauernbetrieben, die ebenfalls nicht in die Zwangsarbeitszahlungen einbezogen wurden.

Spätere Recherchen bestätigten, daß es in Katholischen Einrichtungen praktisch keine „Zwangsarbeit“ gab, wie sie oben charakterisiert ist.

Die beiden weißrussischen Schwestern Tamara und Ewgenija kamen zum Beispiel 1944 als junge Mädchen in das Kloster der Palottinerinnen nach Limburg.

Sechzig Jahre später erzählten die beiden Frauen bei einem Besuch in Limburg, sie hätten es damals bei den Schwestern ausgesprochen gut gehabt, ausreichendes Essen, Bewegungsfreiheit und liebevolle Betreuung.

Die Bischöfe ließen sich damals von den Medien unter Druck setzen, „daß die katholische Kirche ihre Mitwirkung an der Beschäftigung von Zwangsarbeitern öffentlich eingestehen sollte“ – so die Formulierung in einer Pressemitteilung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz vom 29. August 2000.

Die Erklärung spricht von der „Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte in Einrichtungen der Katholischen Kirche“.

Diese Formulierung ist wahr und richtig. Sie entsprach aber nicht der politisch korrekten Sprachregelung.

Ein Jahr später hatte sich die kirchlich beauftragte Kommission für Zeitgeschichte schon dem politischen Sprachdruck gebeugt und in ihrem Zwischenbericht von der „Katholischen Kirche und ihren Zwangsarbeitern“ gesprochen.

Das Bistum Limburg ließ schließlich jeden Anspruch auf Wahrheit und Differenzierung fallen.

Eine vom Bistum erarbeitete Ausstellung denunzierte die Katholische Kirche bezüglich der Zivilarbeiter und Kriegsgefangenen in kirchlichen Einrichtungen mit dem Titel „Zwangsarbeit in der Kirche“.

In dem entsprechenden Ausstellungsplakat wurde die angebliche „Zwangsarbeit“ wie ein Makel an das Bild der Bischofskirche geheftet.

Diese Begriffsgeschichte war auch ein Indikator für die künstliche Schuldaufblähung bestimmter kirchlicher Kreise.

Kardinal Lehmann hatte im Jahre 2000 noch alle Vorstellungen von Kollektivschuld zurückgewiesen und betont, daß es in dieser Sache – nach sorgfältiger Recherche – nur konkrete und persönliche Schuld gebe.

Auch die „Zwischenbilanz“ von 2001 weist Begriff und Haltung der „kollektiven Schuldverstrickung“ zurück.

Dennoch wurde im Bistum Limburg von einer solchen angeblichen Schuldverstrickung beim Fremdarbeitereinsatz gepredigt.

Generalvikar Dr. Günther Geis bat die Pfarrgemeinden um Nachforschung und dekretierte: „Zum Eingeständnis von Schuld gehört die intensive Auseinandersetzung.“

Damit war die Linie festgelegt: Kirchliche Schuld bestand offenbar vor aller Recherche und Nachforschung. Konkrete Nachweise würden daran nichts ändern.

Bischof Kamphaus spricht im Vorwort des Ausstellungskatologs davon, daß der „Einsatz von Zwangsarbeitern in kirchlichen Einrichtungen ein Unrecht, eine Schuld ist“.

Damit fügte er auch die Kirche in die aufgewärmte Kollektivschuld des deutschen „Tätervolks“ ein – des „wahren“ Tätervolks, wie das allweise Boulevardmagazin ‘Spiegel’ sich ausdrückt.
      
57 Lesermeinungen
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#57   Franz Kappes   10:51:22 | Dienstag, 14. Oktober 2008
Entschuldigung
Ich möchte mich auch entschuldigen. Dafür dass ich lebe – ach nee, das müssen ja meine Eltern machen. o^/
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#56   Marcelus   16:05:05 | Montag, 28. Juli 2008
Deutschland entschuldigt sich für den Sklavenhandel?!
Ein Land, in dem es vor Hitler keine ausländischen Sklaven gab?
Demnach müßte sich Großbritannien und die USA ja aus Schuld auflösen.
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#55   Sozialkatholisch   18:11:14 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Danke
der Wahrheit naher Dr. C. Heger
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#54   Dr. Christoph Heger   17:25:07 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„Sonne der Gerechtigkeit“
…das Gedicht steht als Lied auch im Gotteslob.
Das „Gotteslob“ enthält noch viel mehr an Verschlimmbesserungen.
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Einspruch: Die Sonne der Gerechtigkeit braucht nicht erst aufzugehen, sie ist nie untergegangen (Bonaventura: Das Licht der Wahrheit kennt keinen Untergang). Auch war und ist die Kirche immer die „Stadt auf dem Berge“ usw. Es gibt immer genug Licht, sie zu sehen, und immer genug Finsternis, sie nicht sehen zu wollen. In diesem Liedvers liegt eine unannehmbare Anschuldigung gegen die Kirche, als verschulde sie es, daß die Welt sie nicht sehen „kann“.
2. Weck die tote Christenheit
Einspruch: Wenn die Christenheit „tot“ wäre, hätte auch die Kirche aufgehört zu bestehen – entgegen der Verheißung Christi. Wieder liegt hier eine unannehmbare und anmaßende Beschuldigung von singenden Besserwissern vor.
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Drollig, seiner am sichersten wähnt sich doch der Sänger des Liedes!
3. Schaue die Zertrennung an,
Die Kirche ist nicht „zertrennt“, Christus hat keine Fehlbitte getan, als er den Vater bat, „daß alle eins seien.“
Dieses Lied mögen Protestanten singen, die „das Wort“ eben nicht „stan lassen. In einem katholischen „Gotteslob“ hat es meiner Ansicht nach nichts zu suchen.
MfG
Christoph Heger
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#53   Benedikt   15:14:53 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Naja…
…das Gedicht steht als Lied auch im Gotteslob.
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#52   Protestant   14:18:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@dr heger
Jedenfalls sollte jeder der sein Neues Testament kennt (und nicht nur Protestanten) Widerspruch anmelden.
Wogegen? Jetzt bin ich aber mal gespannt, welche Schote jetzt wieder kommt…!
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#51   Dr. Christoph Heger   14:08:20 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„Sonne der Gerechtgkeit“
„Protestant“ beschwerte sich unlängst, daß seine regelmäßige „Morgengabe“ geistlicher Lyrik zu wenig Beachtung finde. Nun, denn, schauen wir uns dieses Gedicht an:
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
Über die poetische Qualität dieses Gedichtes kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich finde es etwas altfränkisch (oder verdeckt nur eine altfränkische Verkleidung „moderne“ Prätentionen?). Jedenfalls sollte jeder der sein Neues Testament kennt (und nicht nur Protestanten) Widerspruch anmelden. Oder nicht?
MfG
Christoph Heger
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#50   Protestant   07:38:01 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@schüttel
Dann schlaf mal schön, aber schnarch nicht so laut, damit du uns nicht störst!
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#49   Schüttel   07:27:34 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Gute Nacht
Protestant! Heuchler von A bis Z
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#48   Protestant   07:21:37 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen!
Es gibt nur einen Weg aus der Misere und der heißt Gerechtigkeit und nicht Selbstgerechtigkeit!
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
Gott erbarmt sich über allen Opfern der Kriege und Bürgerkriege und zieht die zur Rechenschaft, die Kriege angezettelt und auch nicht verhindert haben – aber Gott rechnet nicht die Schulden der Völker auf!
In diesem Sinne einen schönen Tag!
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#47   Christian Hüller   01:37:09 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Leverkuehn
>>Die Nazis haben bewußt das rettende Seil durchtrennt! Hitler hat dafür gesorgt, daß überhaupt ausländische Soldaten auf dt. Gebiet gelangen konnten. Ein vernünftiger Politiker hätte das durch rechtzeitige Kapitulation zu verhindern versucht. Hitler wollte Dtl. aber bewußt mit in den Abgrund reißen. Er war ein Egoist, der nur an sich gedacht hat. Die Dt.en in den Ostgebieten waren im egal.<<
Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Er war ein maßlos, eine Egomane sondersgleichen. Umgeben von kniefälligen Speichelleckern, abgesondert auf seiner Wolfschanze, hielt er sich selbst wohl für den lieben Gott.
Die Deutschen waren sein Spielzeug, oder meinetwegen seine „Kinderlein“ -eigene hatte er wohlweißlich nicht-, die nach seiner -aber auch nur nach SEINER Pfeife- zu tanzen hatten.
Und viele dieser „Kinderlein“ taten ihr Bestes, um den Diktatoren das Gefühl zu geben, gänzlich unentbehrlich und weiß Gott der Allergrößte zu sein.
Aber wenn sich die „Kinderlein“ eben nicht bewähren sollten -nach des Dikatoren Gustu-, dann mussten sie der kriegerischen Abtreibung bzw. Endlösung anheimfallen (um in der Wortwahl dieses Forums zu verbleiben).
Eine wirklich tragische und folgenhafte Verstrickung.
Kurzum: Mir ist gänzlich schleierhaft, warum und wie es heute, in dieser angeblich so aufgeklärten Welt, noch zahlreiche (heimliche) Bewunderer für solchen Größenwahn geben kann.
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#46   Adrian Leverkuehn   01:05:19 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Mit mir schließt keiner Frieden!
Na Sie sagen es doch selbst!
Nur leider (vermutlich) mit einer falschen Betonung der Silben. Hitler meinte das aggressiv, nicht selbst bemitleidend. So wie Sie es betonen klingt es wie: „Mit mir armen alten aussätzigen Mann will keiner Frieden schließen (heul, schluchz…)“. Man muß es aber so lesen: „Ein zweites 1918 wird es nicht geben, lieber reiße ich alle mit in den Abgrund als mich zu ergeben! Mit mir schließt keiner (von diesen Hundesöhnen!) Frieden!“.
Der Krieg war schon 1942 verloren, spätestens da hätte sich ein verantwortlicher Politiker hin gesetzt und sich Gedanken gemacht wie er den Schaden begrenzt.
Wenn Bismarck seine Kriege verloren hätte, hätte er keinen Grund gehabt sich aufzuhängen. Viele dt., östereichische oder preußische Könige haben Kriege geführt, so gut wie keiner hat es so weit kommen lassen wie Hitler.
Hitler hat ein theatralisches und monströses Theater veranstaltet, so daß er am Ende folgerichtig nur Selbstmord begehen konnte.
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#45   methusalix †   00:51:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wie kommt dieser Bösewicht Benes nur dazu?
Heger: Ob es nun Benes war oder einer seiner Komplizen, weiß ich nicht mehr. Aber der Sache kann ich diese Ihre Aussage voll bestätigen.
Wo doch sein Heimatland seit vielen Jahrhunderten von Deutschen regiert wurde. Plötzlich will er die alle loswerden, die bis 1918 die Macht im Lande hatten? Da könnte ja jeder kommen!
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#44   Dr. Christoph Heger   20:06:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Zwobbel: Wie der hl. Georg gegen den bösen Drachen
Was die Vertreibung der Sudetendeutschen angeht, so muß man auch wissen, das z.B. ein Benes schon in den 1920er und Anfang der 1930er Jahren dieses Verbrechen forderte.
Ob es nun Benes war oder einer seiner Komplizen, weiß ich nicht mehr. Aber der Sache kann ich diese Ihre Aussage voll bestätigen.
So etwas gehört zu den Verdrängungen des politisch korrekten Geschichtsbildes zum Zwecke der Volkserziehung (sprich: Volksverdummung), wie auch die Tatsache, daß es nicht erst der böse Stalin war, der auf die Idee kam, Deutschland an Oder und Neiße zu amputieren. Nein, das war britische Kriegszielpolitik seit Beginn des Krieges.
Mit anderen Worten, das Heldengemälde, das uns die Alliierten (zumindest die „demokratischen“) als den heiligen Georg zeigt, der gegen den bösen Drachen kämpft, darf endlich der verdienten Lächerlichkeit preisgegeben werden.
MfG
Christoph Heger
MfG
Christoph Heger
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#43   Benedikt   15:52:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ zwobbel
Die Gehirnwäsche bei mir war erfolglos – lieber selbst denken
Na, wenn man sich das schon ständig selber einreden muss… :-S
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#42   zwobbel   09:27:43 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Danke für die Blumen: Die Gehirnwäsche bei mir war erfolglos – lieber selbst denken
Es ist sehr vielsagend das z.B. protestant hier nichts weiter kann als Dinge zu versuchen ins Lächerliche zu ziehen. Er kennt also wahrscheinlich die organisierten Bemühungen der Umerziehung. Da kann man sogar mal Kant bemühen: „Habe Mut Dich Deines Vertandes zu bedienen.“ – statt kritiklose Übernahme eines geschlossenen Weltbildes.
Was die Vertreibung der Sudetendeutschen angeht, so muß man auch wissen, das z.B. ein Benes schon in den 1920er und Anfang der 1930er Jahren dieses Verbrechen forderte. Wie konnten damals daran der 2.WK und Handlungen von deutscher Seite währenddessen daran Schuld sein?
Jetzt werden wahrscheinlich wieder manche behaupten ich leugne Schuld oder Verbrechen von deutscher Seite. Aber wer ehrlich ist muß zugeben, daß dies nicht in dieser Aussage enthalten ist.
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#41   Dr. Christoph Heger   09:11:02 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Adrian Leverkuehn: Dummheit?
Pünktchen hat zu Ihrem Diskussionsstil dankenswerterweise schon das Nötige gesagt. Hier nur zur Sache folgendes:
Für die teilweise völlig überzogene Bombardierung dt. Städte oder auch die (natürlich verbrecherischen) Vertreibungen von fast 10 Mio. Menschen waren natürlich nicht die Nazis, sondern die Alliierten bzw. Polen oder Tschechen schuld.
Eben. Das gegen unpassende Kausalitätsbetrachtungen herauszustellen war das Ziel meiner Intervention hier.
… Kriege sind per se verbrecherisch und mörderisch.
Das ist Unfug, gelegentlich ist es verbrecherisch, einem notwendigen Krieg auszuweichen.
Wir brauchen uns auch nicht über die Verbrechen der national-sozialistischen Führung zu unterhalten. Sie wurden allerdings nicht aus Dummheit, sondern aus teuflichem Haß begangen – auch wenn sie unter rationalen Gesichtspunkten „dumm“ waren.
Dumm deshalb weil sie den Nazis von Anfang an so gut wie jede Friedensverhandlung verbaut hat.
Das hat allerdings weder mit dem verbrecherischen Charakter noch mit einer angeblichen Dummheit Hitlers zu tun. Da gab es nichts zu verbauen. Spätestens mit der gescheiterten Mission von Rudolf Heß war klar, daß Churchill im Vertrauen auf die Unterstützung der USA auf Sieg und Kapitulation des Deutschen Reiches setzte. Das hat Hitler in seinem Gespräch mit Rommel, so wie es dessen Sohn berichtete, auch klar gesehen: „Mit mir schließt keiner Frieden.“
MfG
Christoph Heger
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#40   Protestant   08:17:46 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@alle zusammen!
Jawohl! Zwobbel hat ja recht!Ich bin doch tatsächlich ein „Gutmensch“, der mit den Siegern unter einer Decke steckt! Und das allerbeste ist-ich habe gestern tatsächlich versucht, Zwobbles Gehirn zu waschen! Hat aber nicht geklappt,ich habe nichts gefunden!
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#39   zwobbel   08:07:09 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Danke ihr lieben Gutmenschen – ihr seid so moralin-sauer
Ich wollte eben so höflich sein und den Begriff „Besserwisser“ nicht verwenden. Aber ich gebe zu, er hätte besser gepaßt. Gehirngewaschene müssen immer recht haben, denn sie haben Angst sonst in die Leere des fehlenden ideologischen Weltbildes zu fallen. Es ist regelrecht psychopathologisch, wenn man sich weigert den so anheimelnden Schuldkult zu unterlassen.
Besonders interessant finde ich es, wenn die Umerziehung geleugnet wird, obwohl die Sieger das alles schon längst vor dem Sieg planten. Vorallem lenkt es davon ab, das die eugenische und rassistische Weltbevölkerungskontrollbewegung aus dem Musterland der Demokratie kam, dessen Wahlrecht erst 1965 europäische Maßstäbe erreichte. Und aus welchem Siegerland kam denn der Verfasser des dt. „Rassehygienegesetzes“, der auch noch den Ehrendoktorhut der Uni Heidelberg bekam?
Das ganze Geschreibsel eines selbsternannten Militärspezialisten, der hier über Krieg besser Bescheid zu wissen vorgibt als Berufsoffiziere, kann man schon deshalb getrost vergessen, weil das Buch von dem ich sprach von 1939 handelt – nicht von 1941! Soviel zur Sachlichkeit und dem Kenntnisstand desjenigen. Aber er deutet ja auch mit Quellen angegebene Fakten zu „Thesen“ um. In Zusammenhängen zu denken fällt ihm schwer. Lieber den Autor diskreditieren, als Fakten z.B. polnischer Aggression zu diskutieren.
Und er hat Rache als moralisch gut akzeptiert, denn alles was als Folge von hitlerschem Unrecht gedeutet wird, wird als gerechtfertigt bezeichnet.
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#38   Protestant   07:39:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@warwohlnix
Okay,okay!Für Sie ist das eh nichts, da es sich um was Christliches handelt!Sorry,hab ich ganz vergessen!
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#37   warwohlnix   07:34:58 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Provokant
Passen Sie auf, dass Sie nicht auf Ihrem eigenen Schleim ausrutschen, während Sie hier alle threads zuspammen.
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#36   Protestant   07:19:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Guten Morgen!
Guten Morgen und einen schönen Tag für alle!Mein Wunsch-zerschlagt euch nicht schon wieder die Köpfe über Waffen, Generale, Führer und diverse Kriegsberichterstattungen!
Ich hoffe, das Sie, Herr Dr. Heger, gut geschlafen haben und ausgeglichen in den neuen Tag gehen. Obwohl ich mich-wie andere hier auch- gerne mit Ihnen zoffe- so richtig böse bin ich Ihnen allerdings nicht – denn auch für Sie ist Christus am Kreuz gestorben und auch Ihnen wird einst Vergebung zuteil werden!
Ich singe Dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust,
Ich sing und mach auf Erden kund,
Was mir von Dir bewußt.
Ich weiß, daß Du der Brunn der Gnad
Und ewge Quelle bist,
Daraus uns allen früh und spat
Viel Heil und Gutes fließt.
Was sind wir doch? Was haben wir?
Auf dieser ganzen Erd,
Das uns, o Vater, nicht von Dir
Allein gegeben werd.
In diesem Sinne allen einen schönen Tag!
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#35   Adrian Leverkuehn   22:34:13 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Pünktchen
Wie auch schon bei unserem Steitgespräch über das Verhältnis zwischen Juden und Katholischer Kirche, richtet sich meine Kritik auch hier mehr an Dr. Heger als an Sie.
Sie haben ihm nur beigepflichtet, deshalb habe ich auch Sie erwähnt.
Eigentlich wollte ich mich nur ein wenig mit Dr. Heger zoffen, aber Sie haben halt geantwortet!
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#34   Pünktchen   22:24:38 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Leverkühn
Warum glauben Sie im Ernst, daß ich Ihnen darin widersprechen würde? Wo sehen Sie da auch nur den kleinsten Hinweis in einem meiner postings?
Sie kommen mir vor wie einer, der sich hinstellt und willkürlich seinen Gesprächspartner auffordert: „2 x 2 = 4“ nun geben Sie es endlich zu, warum leugnen Sie es?
Gute Nacht,
ich bin müde!
Ihr
.
pünktchen
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#33   Adrian Leverkuehn   22:19:39 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Pünktchen
Wenn Sie mein Posting mal ganz langsam und sehr konzentriert lesen würden, dann würde Ihnen möglicherweise auffallen, daß ich Ihre Unterscheidung überhaupt nicht in Frage stelle.
Ich sage lediglich, daß Hitler sich selbstmitleidig in seinen Bunker zurück gezogen hat und völlig tatenlos zugesehen hat, wie fremde Soldaten auf dt. Gebiet eindringen. Jeder Politiker der ein Minimum an Patriotismus und Vaterlandsliebe empfindet, hätte das Schicksal seines Landes über sein eigenes Schicksal gestellt. Nicht aber so Hitler, der hat sich genau umgekehrt verhalten.
Wenn Sie diese banale Einsicht nicht verkraften – um so schlimmer für Sie!
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#32   Pünktchen   22:11:53 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Leverkühn,
Sie sind schon einmal auf die Nase gefallen mit Ihrer Nichtunterscheidung von Beweggründen und Rechtfertigungsgründen: und das war hier www.kreuz.net/…ticle.3952-page.html!
Ihre ganzen Belehrungen darüber, daß ein Krieg kein Fußballspiel sei etc. sind banal und haben in Dr. Heger und mir nun wirklich die falschen Adressaten!
Gute Nacht!
Ihr
.
pünktchen
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#31   Adrian Leverkuehn   21:57:55 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Pünktchen und Dr. Heger
Man kann tatsächlich in dem von Hitler zu verantwortenden Krieg eine „Ursache“ für die späteren Vertreibungen sehen, aber diese lassen sich dennoch nicht durch jenen „rechtfertigen“!
Das behauptet doch auch niemand! Für die teilweise völlig überzogene Bombardierung dt. Städte oder auch die (natürlich verbrecherischen) Vertreibungen von fast 10 Mio. Menschen waren natürlich nicht die Nazis, sondern die Alliierten bzw. Polen oder Tschechen schuld.
Es ist nur einfach so, daß hier ihre völlig kindliche und naive Herangehensweise auffällt. Ein Krieg ist kein Fußballspiel wo es immer fair zugeht und der Schiedsrichter für Gerechtigkeit sorgt. Kriege sind per se verbrecherisch und mörderisch.
Nur wird hier gerade die völlige Dummheit Hitlers ersichtlich. Selbst wenn man moralische oder ethische Kriterien völlig außer acht läßt, muß man feststellen daß die Vergasung von 6 Mio. Menschen schlicht und ergreifend dumm, weil völlig unnötig war. Auch die verbrecherische Kriegsführung gerade im Osten war dumm. Dumm deshalb weil sie den Nazis von Anfang an so gut wie jede Friedensverhandlung verbaut hat. Die Nazis haben bewußt das rettende Seil durchtrennt! Hitler hat dafür gesorgt, daß überhaupt ausländische Soldaten auf dt. Gebiet gelangen konnten. Ein vernünftiger Politiker hätte das durch rechtzeitige Kapitulation zu verhindern versucht. Hitler wollte Dtl. aber bewußt mit in den Abgrund reißen. Er war ein Egoist, der nur an sich gedacht hat. Die Dt.en in den Ostgebieten waren im egal.
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#30   Benedikt   17:33:34 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Dr. Heger
Dazu muß man kein General sein, aber ein General wie Schultze-Ronhof kann das sicher mit mehr Autorität sagen: Eine Armee, die auf Angriff disloziert ist, hat Nachteile bei der Verteidigung. So hatte die sowjetische Armee nicht einmal die Sprengung der Brücken vorbereitet, auf der die Wehrmacht dann schnell vorrücken konnte.
Auch eine auf Angriff dislozierte Armee kann man nicht hinter den eigenen Linien liegenlassen. Die Armeen hätten in Grenznähe geschlagen werden müssen, was einen 90 km-Vormarsch am ersten Tag unmöglich gemacht hätte.
Nun, sie befand sich zu einem erheblichen Teil bald in deutscher Kriegsgefangenschaft.
Genau, nach Kesselschlachten. Und wo fanden die statt? Etwa in Grenznähe? Wie nahe liegt Kiew an Brest-Litowsk? Oder Brjansk?
Tatsächlich fand sie schon vor Beginn des 2. Weltkriegs statt, so daß die Sowjet-Armee der Wehrmacht an Zahl und Bewaffnung überlegen war
Es haperte bloß an Qualität und vernünftigen Handwaffen. Und die Russen hatten Glück, dass die Abteilung „Fremde Heere Ost“ offenbar nicht wusste, dass KW-1 & Co. mit den dt. Panzerkanonen 1940 nicht beizukommen war. Der Vorteil war mithin lediglich ein Versäumnis der Deutschen.
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#29   Dr. Christoph Heger   17:07:33 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Benedikt
Die Argumente, die Sie gegen die Präventivschlagthese vorbringen, werden schon seit Jahrzehnten vorgebracht – und sie wären, wenn sie nicht Inhalt einer Historik zum Zwecke der Volkserziehung wären, auch ein bißchen kindlich. Das läßt sich hier nicht alles ausbreiten.
Hier nur dies:
Wie erklärt sich ein General einen Präventivschlag, bei dem die angreifende Armee am ersten Tag teilw fast 90 km vorrücken konnte?
Dazu muß man kein General sein, aber ein General wie Schultze-Ronhof kann das sicher mit mehr Autorität sagen: Eine Armee, die auf Angriff disloziert ist, hat Nachteile bei der Verteidigung. So hatte die sowjetische Armee nicht einmal die Sprengung der Brücken vorbereitet, auf der die Wehrmacht dann schnell vorrücken konnte.
Wo war denn die Armee, der man zuvorkommen wollte?
Nun, sie befand sich zu einem erheblichen Teil bald in deutscher Kriegsgefangenschaft.
Sie scheinen auch der Meinung zu sein, die Aufrüstung der Sowjet-Union seitens der USA habe erst nach dem Angriff der Wehrmacht begonnen? Tatsächlich fand sie schon vor Beginn des 2. Weltkriegs statt, so daß die Sowjet-Armee der Wehrmacht an Zahl und Bewaffnung überlegen war
MfG
Christoph Heger
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#28   Benedikt   16:54:36 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Dr. Heger
Das ist auch das Klügste, was Sie bei Ihrem Aussetzer tun können
Aussetzer? Lesen Sie meine Replik nochmal!
Wenn Sie seine Ausführungen pauschal als „rechtsradikal“
Erneut der Hinweis: Nochmal lesen! Eine Ausführung wird nicht deshalb rechtsradikal, weil sie von Rechten gelobt wird.
und ihn selbst als unfähig verunglimpfen wollen
Natürlich ist er das. Entweder als General oder als Historiker. Wie erklärt sich ein General einen Präventivschlag, bei dem die angreifende Armee am ersten Tag teilw fast 90 km vorrücken konnte? Wo war denn die Armee, der man zuvorkommen wollte? Hat man die im Rücken liegengelassen oder wie? Das wäre ja eine ganz neue militärische Strategie! Da ich annehme, dass dies sogar dem General einleuchtet, ist somit sein These unsinnig. Wenn er dennoch darauf besteht, dann eben als General.
erst innerhalb einiger Monate bevorstand.
Vom Stand der Sowjetrüstung ist es mehr als unwahrscheinlich, dass Stalin in absehbarer Zeit mit einem Krieg rechnete. Stalins Reich überlebte den Angriff der Wehrmacht nur, weil er Hilfe von den Allierten bekam, Japan seine Ostflanke nicht angriff und Hitler die Winteruniformen eingespart hatte (eine grandiose Leistung). Offenbar war er sich aber im klaren, dass ein Krieg mit Deutschland kommen würde – was aber nichts über seine Angriffsabsichten aussagt.
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#27   Dr. Christoph Heger   16:21:22 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Benedikt
ich nehme diese Strafrede gelassen zur Kenntnis
Das ist auch das Klügste, was Sie bei Ihrem Aussetzer tun können.
Ich habe zwar Schulze-Ronhof nicht gelesen, wohl aber kennengelernt. Wenn Sie seine Ausführungen pauschal als „rechtsradikal“ und ihn selbst als unfähig verunglimpfen wollen – nun ja, man kennt das: per definitionem.
Sachlich liegen Sie allerdings weit daneben – insbesondere, was den „Unsinn mit der Präventivschlagthese“ angeht.
Ich nehme an, Sie sprechen von der These, daß der Angriff auf die Sowjet-Union ein solcher Präventivschlag war. Anscheinend hat auch Schultze-Ronhof so argumentiert. Dann hat er darin aber im Kern auch völlig recht. Der Streit kann nur noch darum gehen, ob ein Angriff der Sowjet-Union – wie es die strikte Auslegung des Rechtfertigungsgrundes „präventiv“ fordert – unmittelbar, also innerhalb weniger Wochen, oder erst innerhalb einiger Monate bevorstand.
Sollten Sie aber an die USA gedacht haben, so liegt die Sache noch einfacher: Die USA haben die Feindseligkeiten eröffnet, die der Anfang des deutsch-amerikanischen Krieges waren.
MfG
Christoph Heger
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#26   Pünktchen   16:03:28 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Für menschliches Handeln muß man tatsächlich
einen „Ursache“begriff ansetzten, der Raum läßt für die Unterscheidung von Handlungs- und Rechtfertigungs“gründen“. Man kann tatsächlich in dem von Hitler zu verantwortenden Krieg eine „Ursache“ für die späteren Vertreibungen sehen, aber diese lassen sich dennoch nicht durch jenen „rechtfertigen“! Darin hat Dr. Heger recht. Fast jeder Mörder und Dieb z.B. hat „Handlungsgründe“ (=Motive), auch er könnte für sich beanspruchen, daß sein Handeln nicht „grundlos“ erfolgt sei!
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#25   Benedikt   15:58:31 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Dr. Heger
Das können nicht nur nicht alle nicht „wissen“, das kann niemand „wissen“. Das ist nämlich so unmoralisch falsch, daß es schlicht unter Ihrem Niveau ist, Benedikt!
Werter Hr. Dr. Heger, ich nehme diese Strafrede gelassen zur Kenntnis und werde mich weiterhin darauf verlassen, was mir meine Großmutter zu diesem Thema gesagt hat. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aus Böhmen vertrieben, ihre Mutter, meiner Uroma starb an den Strapazen. Erzählen Sie mir also nichts. Meine Großmutter wäre nie wieder nach Tschechien gefahren, aber dass sie die Vertreibung letztendlich Hitler zu verdanken hatte wusste sie genau.
@ zwobbel
benedikt hat wahrscheinlich Angst Fakten in einen größeren Zusammenhang gestellt zu bekommen.
Was für Fakten? Die von Schultze-Rhonhof vorgebrachten Thesen finden höchstens in rechtsradikalen Kreisen Zustimmung – aus sehr naheliegenden Gründen.
Sie glauben doch nur, was sie glauben wollen. Den Unsinn mit der Präventivschlagthese etc. kann doch jeder widerlegen, der sich mit den militärischen und politischen Zusammenhängen der Hitler-Zeit und des Krieges beschäftigt hat. Dass sie von einem General vertreten wird, lässt zudem an seinen Fähigkeiten zweifeln. Aber alles was dagegen spricht, stuft Hr. Schultze Rhonhof einfach als Fälschung ein. Das ist keine Geschichtswissenschaft sondern schlicht und einfach Fiktion. Dieser Herr macht nichts anderes als Dan Brown.
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#24   Protestant   15:46:15 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@dr.heger
Das können nicht nur nicht alle nicht „wissen“, das kann niemand „wissen“. Das ist nämlich so unmoralisch falsch, daß es schlicht unter Ihrem Niveau ist, Benedikt! Die Kategorie von Ursache und Wirkung kann man auf Naturprozesse anwenden, doch niemals auf menschliche Freiheitsentscheidungen.
Im Gegensatz zu dem Ihren kann das Niveau Benedikts tatsächlich unterschritten werden! Bei Ihnen ist dies in der Tat gar nicht mehr möglich! Da haben Sie vollkommen recht…!
Aber doch,Sie schaffen es doch noch mal die allerunterste Schublade zu toppen! Da ist doch jetzt tatsächlich der arme Führer das Opfer geworden! Jo is den heut scho Weihnachten?
Da weiß man ja wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll!
Wo feiern Sie eigentlich jedes Jahr am 20 April?
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#23   Dr. Christoph Heger   15:38:42 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Benedikt: „Ursächlich“
Doch alle wissen, und diejenigen, die ich kenne sagen das auch, dass Hitlers Krieg für die Vertreibung ursächlich war.
Das können nicht nur nicht alle nicht „wissen“, das kann niemand „wissen“. Das ist nämlich so unmoralisch falsch, daß es schlicht unter Ihrem Niveau ist, Benedikt! Die Kategorie von Ursache und Wirkung kann man auf Naturprozesse anwenden, doch niemals auf menschliche Freiheitsentscheidungen.
Für ein Verbrechen ist niemand anders „ursächlich“ als der Verbrecher, der es verübt – also in diesem Falle die Vertreiber: Benesch, Stalin usw., aber auch Churchill, zu dessen Kriegszielplanung es von Anfang an gehörte, die Gebiete östlich von Oder und Neiße Polen zuzuschlagen.
MfG
Christoph Heger
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#22   Protestant   15:36:07 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@zwobbel
benedikt hat wahrscheinlich Angst Fakten in einen größeren Zusammenhang gestellt zu bekommen. Auch könnten Zweifel an seiner Allwissenheit aufkeimen.
Na, da ist mir ein „Alleswisser“ aber alleman lieber als ein „Besserwisser“…!
Nein, da ist man lieber siegergläubig. Die haben mit ihrem unfehlbaren Lehramt die Geschichte festgelegt und die BRD hat dem vertraglich zugestimmt. Kein Schüler darf anderes lernen oder lesen.
Klar, als Fan des FC Bayern ist man ja auch siegergläubig!
Und mit dem unfehlbaren Lehramt-dass müsste doch nach röm.-kath.Lehre die falsche Adresse sein? Oder hat etwa der Papst den Krieg gewonnen?
Und was das Kehren vor der eigenen Tür angeht: Ich fege schon vor meiner Tür was da wirklich liegt.
Klar, bei Ihnen ist alles sauber!
Aber versuchen Sie mal dort etwas wegzufegen, was andere dahin projezieren, aber was da gar nicht liegt. Wird schön mühsam, macht einen regelrecht kaputt. Vielleicht lieber die Projektion beenden.
Sie armer, armer Mensch, alle versuchen nur, Sie kaputtzumachen!
Alle wollen Ihnen was, alle sind hinter Ihnen her! Na,dann laufen Sie mal, bevor die Sie noch kriegen!
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#21   Benedikt   15:28:26 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Der Nächste,…
…der zuviel Schultze-Rhonhof gelesen hat. Seine Theorien haben ja nicht gerade durchschlagenden Erfolg.
Sich seine Weltsicht so zu legen, wie sie einem passt und alles dagegensprechende einfach als Fälschung zu bezeichnen ist mir ein wenig zu billig.
ein völlig amoralischer Mensch, aber er war offenbar weder dumm noch wahnsinnig.
Anders als mit „wahnsinnig“ können Hitlers Entscheidungen beim Rückzug aus Russland wirklich nicht bezeichnet werden.
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#20   zwobbel   15:26:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Ich fürchte, benedikt und protestant sind informationsresistent
benedikt hat wahrscheinlich Angst Fakten in einen größeren Zusammenhang gestellt zu bekommen. Auch könnten Zweifel an seiner Allwissenheit aufkeimen. Nein, da ist man lieber siegergläubig. Die haben mit ihrem unfehlbaren Lehramt die Geschichte festgelegt und die BRD hat dem vertraglich zugestimmt. Kein Schüler darf anderes lernen oder lesen.
Und was das Kehren vor der eigenen Tür angeht: Ich fege schon vor meiner Tür was da wirklich liegt. Aber versuchen Sie mal dort etwas wegzufegen, was andere dahin projezieren, aber was da gar nicht liegt. Wird schön mühsam, macht einen regelrecht kaputt. Vielleicht lieber die Projektion beenden.
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#19   Dr. Christoph Heger   15:16:40 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Krieg mit vielen Vätern
Der 2. Weltkrieg …
… war Hitlers Krieg, auf dieses „Ziel“ hat dieser Wahnsinnige von Anfang an hingearbeitet.
Das halte ich ja nun für eine Simpelei.
Dieser Krieg, der ja genau genommen eine Folge von Kriegen war, hatte viele Väter, und man kann gute Gründe anführen, daß Hitler so viel oder so wenig auf diesen Krieg „von Anfang an hingearbeitet“ hat, wie das von Stalin oder Roosevelt gesagt werden kann.
Im übrigen war Hitler zweifellos ein Verbrecher, ja schlimmer: ein völlig amoralischer Mensch, aber er war offenbar weder dumm noch wahnsinnig.
MfG
Christoph Heger
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#18   Protestant   15:01:01 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@benedikt@zwobbel
Es ist mir ehrlich gesagt egal, wie Churchill diesen Krieg bezeichnete. Für ihn – wie auch den I. Weltkrieg gibt es dutzende Bezeichnungen, die von Land zu Land divergieren. Ich nenne ihn eben Hitlers Krieg. Er hat ihn gewollt, er hat ihn begonnen.
Dem kann ich ohne wenn und aber zustimmen. Es war Hitlers Krieg, auf dieses „Ziel“ hat dieser Wahnsinnige von Anfang an hingearbeitet.
Und,zwobbel, ich kann nicht immer nur relativieren und eigene Schuld mit vermeintlichen oder tatsächlichen Taten und Aussagen anderer versuchen aufzuwiegen. Ich sage es nochmal-jeder sollte vor seiner Tür kehren und nicht ständig den anderen mit dem Besen nachlaufen!
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#17   Benedikt   14:52:21 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Zwobbel
Es ist mir ehrlich gesagt egal, wie Churchill diesen Krieg bezeichnete. Für ihn – wie auch den I. Weltkrieg gibt es dutzende Bezeichnungen, die von Land zu Land divergieren. Ich nenne ihn eben Hitlers Krieg. Er hat ihn gewollt, er hat ihn begonnen.
Ach Benedikt, haben Sie schon mal was von Manipulation durch selektive Information gehört? Sie sind sehr selektiv informiert.
Ja. Sie dienen dabei als Anschauungsobjekt.
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#16   zwobbel   14:26:13 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Wessen Krieg denn nu?
benedikt schrieb:„dass Hitlers Krieg für die Vertreibung ursächlich war.“
Aber Churchill war anderer Meinung! „Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.“
Antrittsrede nach Übernahme der Regierung am 10. Mai 1940…“
Wollen Sie ihm seinen Krieg wegnehmen?
Oder auch so was sagte dieser Kriegsverbrecher:„Sie müssen sich darüber im klaren sein, dass dieser Krieg nicht gegen Hitler oder den Nationalsozialismus geht, sondern gegen die Kraft des Deutschen Volkes, die man für immer zerschlagen will, gleichgültig ob sie in den Händen Hitlers oder eines Jesuitenpaters liegt.“
„Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“
(Churchill zu Lord Robert Boothby, zit. in: Sidney Rogerson, Propaganda in the Next War (Vorwort zur 2. Auflage 2001)
Ach Benedikt, haben Sie schon mal was von Manipulation durch selektive Information gehört? Sie sind sehr selektiv informiert.
Übrigens, haben Sie schon DAS Standardwerk schlechthin gelesen, um die Frage wessen Krieg es denn nun war zu beantworten:
1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte
Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg
ISBN: 3-7892-8188-3
von Gerd Schultze-Rhonhof
Absolut seriös, kein Nat.-Soz. Kram, nur saubere Quellen ausgewertet
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#15   Benedikt   13:22:35 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Athanasius
Ohne Hitler, keine Vertreibungen.
Ach hör’ doch auf. Sind Sie in der DDR zur Schule gegangen?
Athanasius glauben Sie mir: Die Vertriebenen sind auf Benes sicher nicht gut zu sprechen. Einige hasssen ihn vermutlich. Doch alle wissen, und diejenigen, die ich kenne sagen das auch, dass Hitlers Krieg für die Vertreibung ursächlich war.
Gratis U-Boote an Israel schenken
Das ist natürlich auch so eine Legende. Wahr ist, dass der Bund 1/3 der Gesamtkosten in Höhe von rd 1 Mrd. Euro übernimmt, also 330 Millionen. Davon fließen etliche Millionen an Gewerbesteuer, Einkommenssteuer 8der Werftarbeiter) etc wieder an den Fiskus zurück. Und der Staat spart auch noch Arbeitslosengeld und fördert seine Rüstungsindustrie und die Ausrüstung der Bundeswehr, die im Gegenzug israel. Rüstungstechnologie erhält. Zu 100% uneigennützig ist dieses Geschäft somit nicht.
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#14   Athanasius   09:54:23 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@e.s.r.
Sie glauben doch nicht wirklich, dass die katholische Kirche Zwangsarbeiter ausbeutete, oder? Man hat verschleppte Ostarbeiter Arbeit geboten um denen vor schlimmerem zu schützen. Wenn Sie Zeugen herbeibringen können, die sagen, sie seien ausgebeutet, geschlagen, versklavt, dann glaube ich Ihnen. Das gleiche gilt übrigens für die Protestantischen Kirchen, auch für die „Reichskirche“. Ich kann keine Beweise finden, diese hätten Leute wie Sklaven benutzt. Verstehen Sie mich: wären diese Leute nicht von der Kirche irgendwie angestellt, wären sie zerbombt in Munitionsfabriken oder Marmorgruben.
Ohne Hitler, keine Vertreibungen.
Ach hör’ doch auf. Sind Sie in der DDR zur Schule gegangen? Die Schickanierung von Deutschen und der Panslawismus der der Vertreibung vorausging, hat schon 1918-1939 für massive Diskrimination gesorgt. Schon 1933 hatte Benes Vertreibungspläne. Schon 1922 hatte Polen Angriffspläne und Organisationspläne bereit für die Slawisierung der heutigen DDR (Ostgrenze Elbe, inkl. ganz Sachsen aber). Das war schon längst bekannt und hat nichts mit dem NS-Regime Hitlers zu tun gehabt. Haben etwa Frankreich und die Niederlande Elsässer und Limburger vertrieben? Hat das überfallene Dänemark seine Schleswigdeutsche vertrieben? Italien etwa?
So wie ich heute Probleme habe mit rein polnischen Schildern in etwa Schlesien (wo noch 500,000 Deutsche wohnen), hätte ich das auch mit „Litzmannstadt“ falls der Österreichische Korporal den Krieg gewonnen hätte! Kein Unterschied!
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#13   MK28   09:47:47 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Mal wieder Thema verfehlt
Daß man inflationäre Schuldbekenntnisse (teilweise ohne Grund) als stilistisch unglücklich empfinden kann – okay. Aber was will der Autor denn mit dem vorliegenden Text? Eine neue Debatte um die deutsche Zwangsarbeiterentschädigung? Da kommt er 1) zu spät und liegt obendrein 2) noch neben der Sache. Denn Anknüpfungspunkt der Zwangsarbeiterentschädigung war ja, daß die Zwangsarbeiter seinerzeit einbehaltenen oder nicht ausbezahlten Lohn haben wollten. Und die Verjährung hatte man nicht gelten lassen. Es ging also im formalen Sinne nicht um „Entschädifung“ oder „Entschuldigung“, sondern um das Bezahlen von Arbeitslohn. Natürlich bin ich auch der Meinung, daß das längst verjährt gewesen ist und die Umstände der Geltendmachung einen erpresserischen Beigeschmack hatten – aber zumindest ich finde Verjährung eine prima Idee. Und deshalb sollte der Autor uns mit seinem verspäteten Groll über die längst und in Frieden abgeschlossene Zwangsarbeiterbezahlung in Ruhe lassen.
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#12   ecclesia-semper-reformanda   09:15:13 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Schuld und Auseinandersetzung
Zum Eingeständnis von Schuld gehört die intensive Auseinandersetzung.“
Ein Satz, gegen den nichts, aber auch gar nichts einzuwenden ist. Auch wenn es um eine mögliche Mit-Schuld der Katholischen Kirche geht. Der Artikel ist in seiner Ausrichtung, die katholische Kirche auch im Hinblick auf die mögliche Beschäftigung von Zwangsarbeitern von aller Schuld von vorneherein freizusprechen, unerträglich. Geradezu hilflos mutet da das Beispiel der beiden russischen Schwestern an nach dem Motto: es gab da aber mal zwei, die waren ganz zufrieden mit ihrer Situation…(Und was ist mit den Huntertausenden anderen…????) Das ist so schlechter Journalismus, da fällt einem wirklich nix mehr zu ein.
Wenn die Kirche in Zwangsarbeiter-Geschichten verstrickt ist, haben wir die Pflicht, an deren Aufklärung und Aufarbeitung mitzuwirken. Wer schon das ablehnt, hat sich als ernst zu nehmender Gesprächspartner längst verabschiedet. Herr Schüchter sollte tatsächlich – wie von Protestant vorgeschlagen – seinen Beitrag in deutsch-nationalen Blättern veröffentlichen.
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#11   zwobbel   08:11:42 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Entschuldigung
Ich bitte um Verzeihung, daß ich lebe.
Konnte nichts gegen meine Zeugung tun.
Und daß mir ein Selbstmord verboten ist, kann ich auch nicht ändern.
Also entschuldigen Sie bitte, daß sie mich ertragen müssen.
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#10   Protestant   07:14:35 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Rundumschlag
1. Ich habe weder zwei Kriege verloren, noch 2 Kriege angefangen! Deutschland (zahlreiche meiner deutschen Vorfahren) hat zwei Kriege verloren und zumindest einen begonnen. Nach dem wirtschaftlicehnAufschwung nach WK 2 frage ich mich allerdings, ob wir tatsächlich und letztendlich verloren haben, wenn ich mir andere Länder so anschaue!-Aber das nur nebenbei!
2. Es gibt keine Kollektivschuld aber auch keine Kollektivunschuld. Wir alle haben uns unserer Geschichte zu stellen, ob Katholiken oder Protestanten, ob Konservative, Sozialisten oder sonstwer! Wir sollten alle vor unserer eigenen Haustür kehren, als immerzu anderen mit dem Besen nachzulaufen!
3. Ich fühle mich in keinster Weise von Israel bedroht, allerdings von denjenigen, die Israel vernichten wollen (Syrien,Iran,Hamas,Hisbollah und das ganze andere Zeugs)!
4. Ich stelle fest, dass dieser Artikel hier promblemlos in der „Deutschen Stimme“ oder in der“National-Zeitung“veröffentlicht werden könnte!
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#9   Adrian Leverkuehn   00:30:58 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Athanasius
Gratis U-Boote an Israel schenken und gratis Geld an die Tschechei.
Sie vergessen daß es als Ausgleich auch Gratis Geld für die Palästinenser gibt. Wie Sie in den letzten Monaten hinreichend erfahren konnten, würde die Autonomiebehörde ohne EU Gelder praktisch zusammen brechen.
an Ostdeutschen anzuerkennen und zweisprachige Schilder einzufuehren.
Ja genau! Die Polen werden jetzt sicherlich zweisprachige Schilder einführen… Für wen denn? Für die nicht mehr vorhandene deutsche Bevölkerung?
Sollte man da nicht vielleicht auch Hinweisschilder auf hebräisch oder jidisch in Dtl. anbringen für die nicht mehr vorhandene jüdische Bevölkerung? Natürlich kam es damals zu Verbrechen, aber dafür veratwortlich war derjenige der den Krieg begonnen hat! Wenn Hitler seinen Krieg gewonnen hätte hätte niemand Zweifel daran, wer für diesen Sieg verantwortlich ist. Nun hat er ihn verloren, dann soll er und seine Gesinnungsgenossen auch die Verantwortung für ihre völlig desaströse Politik übernehmen. Ohne Hitler, keine Vertreibungen. So einfach ist das. Wenn der Reichskanzler natürlich ein Depp und eine Null ist, dann darf man sich auch nicht über die Folgen wundern…
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#8   obelix †   00:04:00 | Dienstag, 24. Oktober 2006
unangenehme Wahrheiten gefällig?
Alexandra Zayadeh: @ Athanasius
Das können Sie uns ruhig vorwerfen, wir sind diejenigen, die 2 Kriege verloren haben.
Dummerweise haben wir diese beiden Kriege auch angefangen. Kein Wunder dass dann die Alliierten diese dringende Einladung nach Deutschland angenommen haben.
Gotthard: Bewerbung … alle ausländischen „Fremdarbeiter“ hatten sich bei kirchlichen Einrichtungen schriftlich um eine Arbeitsstelle beworben
Alexandra Zayadeh: @ Gotthard
geht es noch ein wenig zynischer?
Aber gerne: Die „Fremdarbeiter“ haben den langen Weg aus ihren jeweiligen Heimatländer ja freiwillig angetreten und auch noch selbst die Fahrkarten bezahlt. Man stelle sich das einmal vor! Und dann wollen die doch noch ein zweites mal Lohn kassieren; wo sie doch beim erstenmal schon fürstlich bezahlt worden sind! Unverschämter gehts nimmer!!!
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#7   Guldin   23:58:28 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Alexandra Zayadeh
Das können Sie uns ruhig vorwerfen, wir sind diejenigen, die 2 Kriege verloren haben
Ach, ich dachte 2 Kriege angefangen… o.O
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#6   Graf von Galen   23:20:59 | Montag, 23. Oktober 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland
Herzlichen Dank für diesen Artikel gegen die Klitterung
der Geschichte. Wenn es den antichristlichen, antideutschen Mächtigen in Politik, Medien und VII- Kirche nicht mehr gelingen sollte, das deutsche Volk in
Schuldknechtschaft zu halten, wären diese nicht
mehr in der Lage ihre destruktive, zerstörerische und auch mörderische (siehe Abtreibung) Politik durchzusetzen.
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#5   Gotthard   23:04:21 | Montag, 23. Oktober 2006
leider nein
bei solchen Äußerungen per WEichspülung leider nein.
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#4   Hypatia   22:39:23 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Gotthard
geht es noch ein wenig zynischer?
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#3   Gotthard   22:33:17 | Montag, 23. Oktober 2006
Bewerbung
Spätere Recherchen bestätigten, daß es in Katholischen Einrichtungen praktisch keine „Zwangsarbeit“ gab, wie sie oben charakterisiert ist.
das stimmt … alle ausländischen „Fremdarbeiter“ hatten sich bei kirchlichen Einrichtungen schriftlich um eine Arbeitsstelle beworben …
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#2   Hypatia   21:54:01 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Athanasius
Das können Sie uns ruhig vorwerfen, wir sind diejenigen, die 2 Kriege verloren haben.
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#1   Athanasius   21:48:52 | Montag, 23. Oktober 2006
Ihr Deutsche
Ihr Deutsche seid verrueckt mit diesen Wiedergutmachungen die schon sehr lange dauern. Gratis U-Boote an Israel schenken und gratis Geld an die Tschechei. Aber die etablierten deutschen Politiker sind nicht einmal in der Lage das nahe Ausland (Polen, Tschechische Republik) aufzufordern die Massenverbrechen und etnischen Saeuberungen an Ostdeutschen anzuerkennen und zweisprachige Schilder einzufuehren. Ein Skandal. Wer denkt noch an die deutschen Opfer Pommerns, Ostpreussens, Danzigs, Schlesiens, Boehmens und Maehrens? Wer an die fast 2 Millionen umgebrachte Reichs- und Volksdeutsche in Osteuropa? Wer an die Abertausende die ohne Grund in den Rheinwiesen und in Frankreich in Gefaengnissen starben?
Taeter UND Opfer waren fast alle beteiligte Voelker, sogar die Deutschen selbst. Auch Opfer.
Taeter auch. Sogar die Niederlaender einigermassen. Die post-Mai-1945 Zerschlagung von Faschisten und vor allem deren Familien und Angestellten, die Exekution manch unschuldig verklagten Opfers, das offenbar zuviel ueber Kollaboration und Zusammenarbeit zwischen Staatsangehoerige und Politiker mit den Deutschen wusste.
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