Jugendkirche
Der Bischof liegt total voll im Trend
In Limburg hat der Kölnern Weltjugendtag in der diözesanen Jugendarbeit wenig Früchte gebracht. Die Jugendlichen werden mit abgefahrener Äktschen abgespeist. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net, Limburg) Das Jugenddezernat im Bistum Limburg hat sich vom Kölner Jugendtreffen nicht inspirieren lassen.

In den Ankündigungen dieser Stelle findet man kaum einen Nachhall des Weltjugendtages in Köln, von dem ein wichtiger Impuls – gar eine Wende – für die kirchliche Jugendarbeit in Deutschland erhofft wurde.

Diese Negativ-Bilanz hat im Bistum Limburg zwei Gründe.

Zum einen arbeiteten einflußreiche Kräfte im Ordinariat von vornherein gezielt gegen die geistliche Ausrichtung des Weltjugendtags.

Zum anderen stand und steht die offizielle kirchliche Jugendpolitik im Bistum dem kirchlich-sakramentalen Konzept des Kölner Jugendtages diametral entgegen.

Der gastgebende Kardinal Joachim Meisner von Köln hatte in mehreren öffentlichen Schreiben betont:

„Wir können glaubwürdig nur nach Köln einladen unter dem Motto der Anbetung, wenn wir selbst erst mal wieder eine anbetende Diözese werden.“

Dagegen erklärte der damals im Bistum Limburg zuständige Diözesanjugendpfarrer, Hw. Wolfgang Pax: „Für uns ist der Weltjugendtag in Köln ein Mega-Event, das wir für unsere Jugendarbeit nutzen wollen.“

Was der Priester als „unsere Jugendarbeit“ bezeichnete, sah während der Gästewoche, die dem eigentlichen Weltjugendtag vorausging, im Bistum Limburg so aus:

„Erkundung des Ortes“ (Donnerstag), „soziale Projekte“ (Freitag), „Kultur und Freizeit“ (Samstag) sowie „Sonntagsgottesdienst mit anschließendem Brunch oder Pfarrfest“.

Ziel sollte es sein, den erwarteten 15.000 jungen Menschen aus aller Welt „Erfahrungs- und Erlebnisräume in Projekten sozialer Begegnung zu ermöglichen: sozial-caritativ, gemeinwesenorientiert, politisch, ökologisch“- das alles unter der Überschrift: „Under Construction“.

Als ob die Jugend der Welt darauf gewartet hätte, nach den neuesten Limburger Konzepten progressiver Sozialpädagogen gemeinwesenorientierte Erlebnisräume zu erfahren.

In der fünfzigseitigen Zeitung des bischöflichen Jugendamtes zur Vorbereitung des Weltjugendtages vom Frühsommer 2005 tauchte das Leitthema des Weltjugendtages „Wir sind gekommen um ihn anzubeten“ kein einziges Mal auf – weder in einer Überschrift noch in einem Textbeitrag.

Es ist kein Zufall – oder die Marotte des Limburger Jugenddezernenten – wenn das Weltjugendtagskonzept in dieser Weise konterkariert und gewissermaßen boykottiert wurde.

Seit 30 Jahren läuft die kirchliche Jugendarbeit in Deutschland nach einem Fehlprogramm.

Falsch gestellt wurden die Weichen mit dem Würzburger Synodenpapier zur Jugendpastoral aus dem Jahr 1975.

Damals trafen die Synodenverantwortlichen eine folgenschwere Entscheidung. Kirchliche Jugendarbeit sollte nicht mehr am Evangelium und an der kirchlichen Lehre orientiert und daraus legitimiert sein, sondern anthropologisch aus dem Geist der Zeit begründet werden.

Man glaubte mit dem Begriff „Selbstverwirklichung“ den Ausgangspunkt und die Zielbestimmung kirchlicher Jugend- und Erziehungsarbeit gefunden zu haben.

Im Synodenpapier „Ziele und Aufgabe kirchlicher Jugendarbeit“ heißt es unter der Überschrift „Anthropologischer und theologischer Ansatz von Jugendarbeit“ im ersten Satz:

„Der Mensch verfolgt das Ziel, sich selbst zu verwirklichen.“

Im Limburger Thesenpapier zur diözesanen Jugendarbeit aus dem Jahr 1999 wird die Kategorie Selbstverwirklichung übernommen und mit analogen Begriffen wie „Subjektwerdung“, „persönliche Entwicklung“, „gelungene Entwicklung“ etc. konkretisiert.

Mit dem Programm hat man die bis zum Konzil starken kirchlichen Jugendorganisationen zersetzt und dem geistlichen Leben in den Pfarrgemeinden den Nährboden entzogen.

Aus diesem Geist der verweltlichten Selbstverwirklichung wurde auch das Konzept der drei Jugendkirchen im Bistum Limburg entwickelt.

Jugendkirchen in Deutschland
Aus dem Selbstverständnis der Jugendkirche:

"Die Jugendkirche versteht sich im Sinne einer Oase als Rast- und Stärkungspunkt für Jugendliche auf ihrem Lebens- und Glaubensweg.

Das Besondere dabei: Den Jugendlichen wird nicht irgendein Raum angeboten, sondern ein ganz besonderer Raum: Eine Kirche."Erinnerung an den Eröffnungsgottesdienst der Jugendkirche Wiesbaden Ende Juni 2005:

"Nach verschiedenen Workshops fand der Eröffnungsgottesdienst statt, bei dem die Hochzeit zu KANA das Thema angab. Sechs steinerne Krüge standen bereit, aus denen Jugendliche verschiedene Dinge herausholten, die unser Leben ausmachen und die Gott uns schenkt."Im Advent 2005 öffnete sich die Jugendkirche Wiesbaden für das sogenannte "Adventsprojekt KANA light":

"In den on air-Gottesdiensten und an Mittwochabenden gab es Gelegenheit, sich auf Weihnachten einzustimmen und auf das Jahr 2005 zurückzublicken. Daneben haben mehrere Schulklassen KANA besucht und sich mit der Thematik Licht-Dunkel beschäftigt. Dabei ist im Seitenschiff ein Weg mit verschiedenen Elementen entstanden."

Zur gleichen Zeit, als der Papst in Köln die Jugendlichen zur Teilnahme an Eucharistie und Anbetung aufrief, wurden aus den zukünftigen Limburger Jugendkirchen die Tabernakel entfernt und die Kniebänke weggeräumt.

Die Jugendkirchenräume sollten in erster Linie Event-Hallen und Spielwiesen für modernitätssüchtige Jugendpfarrer und trendorientierte Jugendliche sein.

Zum Jahrestag ihrer Gründung wurde in der Frankfurter Jugendkirche ein Hochseilgarten installiert.

In Limburg veranstaltete man zum gleichen Anlaß im ehemals sakralen Kirchenraum ein Fußballturnier nach Art der Stangenkicker.

Vor der Einrichtung dieser Orte hatte das Limburger Jugendkirchenteam „abgefahrene action“ angekündigt: „skaten, sprayen, abtanzen, feiern, Theater, Musical, Bandauftritte, HipHop, Gottesdienste, chill out …“

Entsprechend dieser Programmatik verwandelt sich der Kirchenraum im Jahresverlauf zur „chill out Oase“, Musicalbühne, Bastelstube, zum Filmstudio, Tanzboden, Turnierfeld, Szenetreff, Probensaal und gelegentlich auch zum Ort für ein religiöses Event, sprich „spirit act“.

Mit den Jugendkirchen treiben Bischöfe das Projekt der Selbstverweltlichung der Kirche voran – gewissermaßen als Pilotprojekt.

Der noch vorhandene Glaube von Jugendlichen wird in die dunstigen Sphären von diffusen Event- und Freizeiterfahrungen gelenkt und verrenkt.

Gelegentlich loben Jugendliche den Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus, für die Einführung dieser Projekte:

Der Bischof läge total voll im Trend der Jugendkultur, schrieb eine Besucherin der Frankfurter Jugendkirche anläßlich der Aufführung des Bordell-Musicals „Erotica“.

Wenn der Bischof im kommenden Februar seinen Abschied nimmt, kann er diesen Spruch als Krönung von 25 Jahren diözesaner Jugendarbeit mitnehmen.
      
74 Lesermeinungen
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#74   Adrian Leverkuehn   21:36:18 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wie erhöht man die Zahl der Toten am optimalsten?
1. Man verbiete Abtreibung kategorisch (außer es besteht eine Gefahr für das Leben der Mutter)
2. Man verbiete staatlicherseits jede Form von Verhütung (entsprechende Initiativen gab es schon im stark katholisch geprägten Polen oder in Israel)
3. Man fahre die Sexualaufklärung auf ein kreuz.net verträgliches Maß herunter.
4. Man fördere durch entsprechende Aktionen (Plakate, Werbefilme usw.) die gesellschaftliche Ächtung von vorehelichem Geschlechtsverkehr und die Ächtung von Mädchen/Frauen, die nicht als Jungfrau in die Ehe gehen.
Wenn man all dies (übrigens allesamt Forderungen der Kirche) in realitas umsetzt, bin ich sicher kann man die Zahl der Toten (Mutter + illegal abgetriebenes Kind, Mädchen die Selbstmord begehen, Ehrenmorde durch Väter, Brüder…) leicht auf Spitzenwerte bringen!
Es soll doch keiner erzählen, es ginge darum Leben zu retten!
Es geht darum Frauen/Mädchen unter die Fuchtel zu bekommen, weil der Klerus eine Heidenangst vor ihnen hat!
Warum sonst schildert man jede Frau als eine Art Terminator der unschuldige Babies ermordet sobald der Mann mal nicht aufpasst?
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#73   Maledica   17:31:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Beratung
Die Kirche hat durch Austritt aus der Beratung diese Chance vertan – wer weiß, wieviele Kinder noch hätten gerettet werden können. Das ist ein Versäumnis, das den angeblichen „Vorteil“, nicht an der Abtreibung „aktiv“ beteiligt zu sein, um ein Vielfaches aufwiegt.
Die Kirche ist nicht aus der Beratung ausgestiegen, sondern aus der unsäglichen vom Staat als Alibi benutzten Scheinausstellung.
Der Schein hatte einzig und alleine die Aufgabe als „Licence to kill“ zu dienen!
Nichts anderes.
Damit darf sich die Kirche nicht die Hände schmutzig machen!
Die Beratung ohne Schein wird von der Kirche erfolgreich betrieben.
Contra factum non fit argumentum
Jetzt komm ja nicht einer mit der Behauptung, aber mit Schein wären mehr Frauen gekommen und hätten mehr gerettet werden können.
Erstens ist das Ungewiß und zweitens darf der Zweck nicht die Mittel heiligen. Um einen Menschen zu retten darf ich nicht einen anderen ermorden…
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#72   Schüttel   09:19:39 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Protestant
„Ich danke Gott, dass ich nicht so bin wie …“
Den Satz kenn ich irgendwie. War da nicht was mit einem Pharisäer? Also …
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#71   Maurice Corvisier   08:33:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Und guten Morgen und einen schönen Tag, Pünktchen,
wir sind uns ja schon länger einig, daß Luthers Sprachgewalt absolut großartig ist, da möchte ich mich gerne auf seine Schultern stellen.
Hingegen ist es eine der protestantischen Geschichtslügen, daß es vorher keine Übersetzung gegeben habe ( es gab ca. 30), so wie die Ableugnung der mehrere hundert nachweislichen Übersetzungsfehler und das angebliche Bibelleseverbot protestantische Geschichtslügen sind.
Eben weil wir den Protestantismus kennen, sind wir katholisch.
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#70   Pünktchen   08:25:59 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen, Maurice!
aus gegebenem Anlaß zitieren wir Paulus im kräftigen Deutsch der Übersetzung eines Martin Luhter:
Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert? Darum feget den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert. Darum lasset uns Ostern halten, nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern in dem Süßteig der Lauterkeit und der Wahrheit(1.Kor.5)
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#69   Maurice Corvisier   08:16:36 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„…danke Gott jeden Tag, das ich nicht so bin, wie Sie“
Pharisäer. Mit Kommafehler.
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#68   Protestant   08:14:44 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Pünktchen
Kümmern Sie sich lieber um Ihren eigenen Mist, als sich in Angelegenheiten zu ischen, von denen Sie keine ahnung haben.
Jedenfalls bin ich froh und danke Gott jeden Tag, das ich nicht so bin, wie Sie und auch nie so werden möchte!
Und außerdem- sie zweifeln, dass ich bekennender Protestant bin – na und, Sie bezweifeln doch alles!
Glauben Sie, was Sie wollen, aber lassen Sie mich mit Ihrem geistigen Müll in Ruhe!
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#67   Pünktchen   08:11:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Undercover „Protestant“
Wie gestern eine Leserin richtig gesagt hat, Möchtegern-„Protestant“:
„Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht“!
Als „Protestant“ müßten Sie Rede und Antwort stehen können: Sie haben uns gestern nicht erklären können, warum Sie als Christ eine „Entscheidung der Mutter“ zur Ermordung ihres Kindes für tolerabel halten; über Nacht ist Ihnen wohl nichts mehr eingefallen!??? o.O
Ich glaube Ihnen ohnehin nicht, daß Sie praktizierender „Protestant“ sind! Ihre Selbstbezeichnung ist ja rufschädigend für die ev. Kirche!
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#66   Maurice Corvisier   08:09:14 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Fest soll mein Taufbund immer stehen,
ich will die Kirche hören.
Sie soll mich allzeuit gläubig sehen,
und folgsam ihren Lehren.
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
in Seine Kirch’ berufen hat.
Nie will ich von ihr weichen!
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#65   Protestant   07:54:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@pünktchen
Ganz einfach!Weil das gar nicht geht! Weil u.a. Sie nämlich wie eine große, dicke Eisenbahnschwelle vor dieser Sonne stehen und sich mit aller Kraft dagegen wehren, diese auch über Ihnen aufgehen zu lassen!
Für Sie gilt übrigends das gleiche, wie für Ihre „Genossen“ hier:Wenn mich jemand mit „Guten Morgen“ begrüßt, grüße ich zurück und überschütte den Grüßenden nicht sofort mit meinem geistigen Morgenurin!
Da haben meine beiden knapp dreijährigen Kinder ja schon eine bessere Erziehung und mehr Anstand!
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#64   Pünktchen   07:43:22 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestant
Vielleicht lassen Sie uns auch wissen, warum „die Sonne der Gerechtigkeit“ nach Ihrer Meinung nicht über den wehrlosen ungeborenen Kindern aufgehen darf, die Sie brutal einer „Entscheidung der Mutter“ überantwortet wissen wollen, einer Entscheidung zur Ermordung des Kindes!?
@Gotthard
Spaemann hat nicht gesagt, daß es der Kirche nur um das Seelenheil der Menschen ginge und sonst gar nichts! Richtig sieht er, daß der Lebensschutz ein Kern der Rechtlichkeit jedes Staatswesens ist und dem Staat als Kernaufgabe anvertraut ist!
Wenn Sie den Artikel von Spaemann im Ganzen gelesen hätten, dann wäre Ihnen aufgegangen, warum ein reines „Optimierungskalkül“, das die Beteiligung am Kindermord einschließt, für jede christliche Ethik ausgeschlossen ist! Der Grundgedanke lautet: Niemand hat die Verantwortung für etwas, das ohne sein Zutun geschieht und das er nur verhindern könnte, wenn er etwas täte, das zu tun dem Menschen nicht zusteht. www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm Schon durch die Erzeugung eines bloßen Scheins von Rechtlichkeit/Zulässigkeit der Abtreibung durch ein „Beratungsangebot“, das in Wahrheit nur die Voraussetzung für straflose Abtreibungen ist, macht sich die Kirche an den Seelen vieler schuldig! Es wird, um einen heutigen Leserbrief in der FAZ zu zitieren, „durch diese Regelung die Abtreibung verwaltungsmäßig routinisiert und zu einer steten ‘realen Möglichkeit’ aufgewertet. Ein anzustrebendes verbot rückt in weite Ferne… Es ist eine sehr ungute deutsche Tradition, Verbrechen organisieren zu wollen.“
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#63   Protestant   07:16:20 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen!
Gerechtigkeit auch für Bischof Kamphaus! Für diese Gerechtigkeit hat er hier aber bei den meisten Schreibern keine Chance, da viele mit diesem Begriff nichts anfangen können! Daher der folgende Tex
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
Oh Herr, lass den Bischofshetzern Erleuchtung zuteil werden und auch gerechtigkeit – da diese hier ein ganz besonders großes Manko haben!
Allen einen schönen Tag!
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#62   golfi   00:21:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Der Bischof liegt voll im Trend
Was ist los mit Euren Kommentaren, oder „Thema verfehlt“?
Der Bischof liegt voll im Trennt, heißt es. Ist das Morden
unter diesem Bischof besonders hoch?
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#61   Adrian Leverkuehn   23:52:30 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Abtreibung ist die häufigste Todesursache bei gebärenden Frauen in Paraguay.
Hohe Sterberate durch illegale Abtreibung in Paraguay
Montag, 2. Oktober 2006
Asuncion – Abtreibung ist die häufigste Todesursache bei gebärenden Frauen in Paraguay. Das teilte das Gesundheitsministerium am vergangenen Donnerstag in Asuncion mit. 2005 sei jede dritte Frau, die eine Schwangerschaft nicht überlebte, an den Folgen eines Abbruchs gestorben. Abtreibung ist in dem südamerikanischen Land strafbar; Ausnahme ist eine Gefahr für das Leben der Mutter.
Schätzungen zufolge werden in Paraguay jährlich etwa 10.000 Schwangerschaften vorzeitig beendet. Dabei werden nach Angaben des Ministeriums zumeist keinerlei Hygienemaßnahmen beachtet.
Regierungsvertreter lehnten eine Freigabe von Abtreibungen zwar ab. Die Familienpolitik müsse jedoch intensiviert und die Ausgabe von Verhütungsmitteln verstärkt werden. Vor allem junge Frauen nutzten diese bislang nicht, da sie kein Geld dafür hätten oder zu wenig informiert seien. © afp/aerzteblatt.de
Mein liebes Pünktchen, wenn Sie schon finden, daß in Dtl. ähnlich barbarische Verhältnisse herrschen sollten, finden Sie dann nicht, daß die Kirche wenigstens ihr Verhältnis zu Kondomen und Verhütungsmitteln entspannen sollte?
In den USA bspw. ist die Abbruchrate bei Teenagerschwangerschaften um einiges höher als in Dtl. Der Grund ist, daß die USA ein puritanisches Land sind und viele Jugendliche nicht mal über Grundkenntnisse in Sachen Verhütung verfügen.
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#60   Gotthard   23:08:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
DANKE
wenn es nach Robert Spaemann’s Ansicht nur um das Seelenheil der Frau geht, dann – ja dann – muss sich die Kirche auf allen möglichen Wegen um diese Frauen kümmern.
Dann ist eine kirchliche Beratung unabdingbar – da ja seelsorgerlicher Kontakt zu dieser Frau hergestellt werden muss – wie auch immer.
@pünktchen müßte nach dem von ihm verlinkten Text ein glühender Verfechter der kath. Beratungsstellen sein.
Bischof Kamphaus war der letzte deutsche Bischof, der diesen seelsorgerlichen Blick hatte …
JPII hatte ihn leider nicht. Er hat ausschließlich die „politische Wirkung“ (das zeugnis) gesehen – Spaemann sieht das Heil bzw Unheil für die Frau …
Ich bin für dieses Zitat sehr sehr dankbar. Die Kinder, die nicht zur Welt und ins irdische Leben kommen durften, sind bei Gott gut aufgehoben.
Aber was ist mit der Mutter?
Seelsorge sollte ALLE Wege versuchen und gehen, die Mütter vor dem Verderben zu retten!!!!!!!!!
Donum Vitae springt in die Bresche, die die offizielle Kirche leider gerissen hat!!!!!!! DANKE!
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#59   golfi   22:55:46 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Liebe Alexandra
Sie sollten darüber einmal nachdenken; Jedem recht zu machen ist das falscheste Mittel, konzentrieren Sie sich auf Gott, dem müssen wir Rechenschaft abliefern, dem Schöpfer sollen unserer Taten gefallen und dann erst uns.
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#58   Hypatia   21:43:04 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Regina
Ich sehe im Verhalten der Kirche nur Verzweiflung. Was soll sie denn machen? Tut sie nichts, wird sie angefeindet, tut sie etwas, erst recht. Dies ist ist ein sehr, sehr trauriges Thema.
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#57   Regina 1961   21:34:57 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Tötungslizenzen
Wer hier weiterhin den Schwachsinn verbreitet, Bischof Kamphaus hätte sich durch sein Verhalten gegen Rom gestellt, um weiter „Tötungslizenzen“ ausstellen zu können/dürfen/möchten, dem empfehle ich dringend, mal eins der Bücher des Bischofs zu lesen. Ganz besonders „Leben-Um Gottes Willen“. Jeder weitere Kommentar dürfte mehr als flüssig sein. ÜBERFLÜSSIG!!!
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#56   Hypatia   19:20:12 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Gotthard
„Diese Beratung ist rechtlich gesehen eine Zwangsberatung als Versuch, die Zahl der Abtreibungen einzudämmen – als Versuch, Müttern zu einem JA zu ihrem Kind zu bewegen.
Frauen, die zu einer Abtreibung entschlossen sind, finden heute keine kirchliche Beratungsstelle mehr – und somit gibt es bei diesen Frauen keine Möglichkeit der Beratung „hin zum Kind“.“
Einmal davon abgesehen, daß kein Kind zu beneiden ist, dessen Mutter es nicht haben wollte: Frauen, die sich gegen ein Kind entschieden haben, „wissen sich zu helfen“, Beratung hin, Beratung her. Das war auch schon so, als in Deutschland wie auch z.B. in Irland ein Jahr Gefängnis auf Abtreibung stand. Eine Frau, die diese kriminelle Energie in sich trägt, wird ihren Weg gehen. Die Kirche ist in einem solchen Fall wirklich bestens beraten, wenn sie betet, anstatt „tätige“ Hilfe anzubieten. Was glauben denn diese Frauen, die plötzlich ihr Recht auf Entscheidungsfreiheit reklamieren, wessen sie sich bei Sex denn aussetzen – Vanillesoße? Nein – pardon my French – da überlege ich mir vorher, ob ich die Beine zusammen halte oder ein Kind annehme.
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#55   Gotthard   18:31:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Spaemann
nach R. Spaemann muss sich niemand – im seelsorgerlichen Sinne – um die abgetriebenen Kinder kümmern – im Blick auf die Ewigkeit gibt es keinen vorzeitigen Tod –- eine sehr interessante Ansicht …
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#54   Pünktchen   17:40:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Gotthard
Hier ein Argument von Robert Spaemann in seinem vorzüglichen Aufsatz gegen die „strategische Ethik“, der die Verteidiger der Schein-Beratung folgen:
Das erste Interesse der Kirche ist das „Seelenheil“, nicht das „Lebensrecht“ das zu schützen Aufgabe des Staates ist. Indem er diesen Schutz an die Kirche delegiert werden beide korrumpiert. In der kirchlichen Beratung kann es gar nicht in erster Linie um die Kinder, es muss um die Frauen gehen. Vorzeitiges Sterben gibt es sub specie aeternitatis sowieso nicht. Wohl aber gibt es den spirituellen Selbstmord durch Töten. Im Stich lässt derjenige eine Frau, der ihr bei diesem Selbstmord behilflich ist. Der künftige kirchliche Euthanasieschein ist hier schon programmiert. Das alles gilt jedenfalls, wenn Abtreibung das ist, wofür Christen sie halten www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm.
(Spaemann, Robert: Die schlechte Lehre vom guten Zweck. Über den korrumpierenden Kalkül hinter der Schein-Debatte)
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#53   Gotthard   17:12:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Zwangsberatung
Als die heutige Regelung eingeführt wurde, haben die Kirchen die Beratung gefordert – gegen die Fristenlösung.
Diese Beratung ist rechtlich gesehen eine Zwangsberatung als Versuch, die Zahl der Abtreibungen einzudämmen – als Versuch, Müttern zu einem JA zu ihrem Kind zu bewegen.
Frauen, die zu einer Abtreibung entschlossen sind, finden heute keine kirchliche Beratungsstelle mehr – und somit gibt es bei diesen Frauen keine Möglichkeit der Beratung „hin zum Kind“.
Der Ausstieg aus der „Zwangsberatung“ erfüllt in meinen Augen eher den Tatbestand der Begünstigung der Abtreibung …
lautes Schreien und Schreiben gegen Abtreibung zeugt von lauterer Gesinnung – die allerdings dann noch in die Münze der konkreten Situation „umgerubelt“ werden muss – die Beratungsstellen waren solch ein Versuch.
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#52   Pünktchen   16:46:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ecclesia deformata
der Hinweis von Benedikt soll genügen, um zu begründen, warum ich Sie eher in Österreich als in Deutschland vermutet hatte! Ihre Auslassung:
…die strafrechtlichen Abtreibungsregelungen, insbesondere weil sie die Abtreibungen als nicht „rechtswidrig“ einschätzen …
paßt so auch nicht auf Deutschland! „Protestant“ haben Sie jedenfalls geholfen, die Frage nicht beantworten zu müssen, wie er als Christ ein Entscheidungsrecht der Mutter zur Tötung ihres Kindes begründet.
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#51   ecclesia-semper-reformanda   16:45:24 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Noch ein letzter Beitrag:
Lieber Benedikt, ich habe doch nichts anderes gesagt! Nur, dass es viele gibt, die es anders sehen, auch wenn ich das falsch finde. Trotzdem muss man sich doch mit solchen Meinungen auseinandersetzen und versuchen, die Leute vom Gegenteil zu überzeugen!
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#50   Benedikt   16:35:51 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ ecclesia-semper-reformanda
Die Kirche hat sich damit wieder ein wenig aus dem richtigen Leben – ob wir dieses Leben gutheissen oder nicht – verabschiedt.
Ich darf sie darauf aufmerksam machen, dass – entgegen der in der Gesellschaft vorherrschenden Meinung – nach gültiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das Lebensrecht eines Kindes grundsätzlich dem Selbstbestimmungsrecht der Mutter vorgeht. Es gibt in so fern – zumindest in Deutschland – auch kein Entscheidungsrecht der Mutter, sondern lediglich Fälle, bei denen eine Abtreibung nicht strafrechtlich verfolgt wird.
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#49   ecclesia-semper-reformanda   16:32:45 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Pünktchen,
wieder einmal macht sich bei ihnen das breit, was ich von Ihnen kenne, seit ich das Forum mitverfolge: Austeilen von Unverschämtheiten (und Sie an der Verschleierung dieses Verbrechens munter teilnehmen, statt sich hier und in ihrer Heimat Österreich klar für das Verbot der Abtreibung einzusetzen! (Aber das feministische Hemd sitzt Ihnen natürlich näher als die Jacke des Grundrechtes auf Leben!) statt fairer Austausch von Argumenten. Ich werde es deshalb für heute gut sein lassen, denn das muss ich mir wirklich nicht antun. Schade, hier soll christlich gestritten werden, dabei wird ausgteilt wie im Schlammboxen. Und Sie, pünktchen, sind dafür mit verantwortlich.
Ihr letzter Satz Wenn das Evangelium „keine Droh-Botschaft, sondern eine Froh-Botschaft“ ist, wie sieht dann der evangeliumsgemäße Weg zum fröhlichen Abtreiben aus? Zeigen Sie es uns ist so wirr, dass selbst ich in meiner langmütigen Art ;-) , es nicht übers Herz bringe, darauf auch noch ernsthaft zu antworten. Servus, oder wie wir im Münsterland – nix Österreich – zu sagen pflegen: Tschüss!
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#48   Pünktchen   16:31:38 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ecclesia-deformata
Die Kirche hat sich damit wieder ein wenig aus dem richtigen Leben … verabschiedt.
Die Kirche hat sich mit ihrem Ausstieg aus der deutschen Beratungsschein-Tötung eher aus dem falschen Leben verabschiedet! Sie muß auch weiterhin beraten, helfen, fördern und beten, wo sie kann. Aber Teilnehmen am widerrechtlichen Tötungssystem kann sie nicht!
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#47   ultimo   16:24:53 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
gott des lebens
Wenn ich das schon höre… eine Floskel, missbraucht wie selten ein anderes wort. Die pseudophilosophischen kirchenzerstörer sollen mal nachlesen , was im Neuen Testament zum Thema Leben stehtDie Kirchenzerstörung beruht auf Wortverdrehung und Halbbildung.
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#46   ecclesia-semper-reformanda   16:18:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Domenico Tuttisanti
Wo macht die Kirche ihren Einfluss geltend? Indem sie aussteigt? Wo hilft sie?
Wenn ich Protestant richtig verstanden habe, hat er den Begriff „Entscheidungsrecht der Mutter“ zwar genannt; ich habe daraus aber keinesfalls entnommen, dass er das für ein Argument zur Rechtfertigung der Abtreibung nimmt. Aber dieser Begriff geistert nunmal in vielen Köpfen herum, auch wenn ich ihn im Zusammenhang mit einer Abtreibung ebenfalls nicht anerkennen kann. Nur: das sehen viele in unserer Gesellschaft anders und hier hat die Kirche durch ihren Ausstieg jede Chance vertan, mit den werdenden Müttern darüber ins Gespräch zu kommen. Die Kirche hat sich damit wieder ein wenig aus dem richtigen Leben – ob wir dieses Leben gutheissen oder nicht – verabschiedt. Kein Wunder, dass sie heute immer weniger gehört wird.
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#45   Pünktchen   16:12:10 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ecclesia-deformata
Sie geben hier Ihre auswendig gelernten Weisheiten zum CIC wieder – und das Leben bleibt auf der Strecke! Gott aber ist ein Gott des Lebens, er will, dass wir es geniessen (ja, ganz richtig gehört!) und uns immer überall für die Erhaltung des gottgewollten Lebens einsetzen.
Das Problem ist nur, daß im Zeichen des Lebensgenusses „gottgewolltes Leben“ vorsätzlich getötet wird und Sie an der Verschleierung dieses Verbrechens munter teilnehmen, statt sich hier und in ihrer Heimat Österreich klar für das Verbot der Abtreibung einzusetzen! (Aber das feministische Hemd sitzt Ihnen natürlich näher als die Jacke des Grundrechtes auf Leben!)
was „man“ nicht darf, weil irgendeine Autorität – wichtig ist Ihnen ja der „offizelle Charakter“ – was dazu gesagt hat
Sie tun ja so, als ginge es beim Lebensrecht um Schicklichkeits- und Geschmacksfragen! Das Verbrechen der Abtreibung ist ein Schlag ins Gesicht jedes rechtlich denkenden Menschen, es ist Mord!
Wenn das Evangelium „keine Droh-Botschaft, sondern eine Froh-Botschaft“ ist, wie sieht dann der evangeliumsgemäße Weg zum fröhlichen Abtreiben aus? Zeigen Sie es uns!
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#44   Domenico Tuttisanti   15:59:37 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ecclesia
Aus christlicher Sicht sind die strafrechtlichen Abtreibungsregelungen, insbesondere weil sie die Abtreibungen als nicht „rechtswidrig“ einschätzen, sicherlich nicht zu akzeptieren.
Nach seiner christlichen Sicht hatte ich aber Protestant gefragt! Im übrigen leben Protestant und ich in Deutschland! Da sind straflose Abtreibungen nach Auffassung des BVerfG gleichwohl „rechtswidrig“.
… muss doch die Kirche ihren … Einfluss geltend machen und … die Frauen ermuntern und begleiten…
Das tut sie auch! Das steht aber in keinem Widerspruch zu einer klaren Verurteilung der Abtreibung. Sie verurteilt nicht statt zu helfen, wie Sie es darstellen, sondern sie tut das eine und läßt nicht das andere!
Im Gegensatz zu Ihnen, „ecclesia“, verurteilt Protestant als „Christ“ keineswegs die Vorsatztötungen, sondern bezeichnet sie als „Entscheidungsrecht der Mutter“ usw. Auf entsprechende Anfragen, wie er das als Christ rechtfertigen will, ist er jede Antwort schuldig geblieben! Zu recht hat ihn Frau Zayadeh als undercover bezeichnet!
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#43   ecclesia-semper-reformanda   15:58:07 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Nun aber mal ein pünktchen machen!
Prostestant hat die Abtreibung nie und mit keinem Wort befürwortet. Er hat nur – und diese Sichtweise ist Ihnen fremd, pünktchen – auf verschieden Punkte aufmerksam gemacht, die es bei diesem ungemein schwierigen Thema zu berücksichtigen gilt. Sie machen es sich sehr einfach, pünktchen, und deshalb kommen Ihre Beiträge hier immer so eindimensional um die Ecke. Als wenn das Leben so einfach wäre! Aber draufhauen, das können Sie gut. Sie geben hier Ihre auswendig gelernten Weisheiten zum CIC wieder – und das Leben bleibt auf der Strecke! Gott aber ist ein Gott des Lebens, er will, dass wir es geniessen (ja, ganz richtig gehört!) und uns immer überall für die Erhaltung des gottgewollten Lebens einsetzen. Diesen Geist, pünktchen, den vermisse ich bei Ihnen! Sie kommen immer nur damit, was „man“ nicht darf, weil irgendeine Autorität – wichtig ist Ihnen ja der „offizelle Charakter“ – was dazu gesagt hat. Ich weiss, es ist ein abgenutzer Spruch, aber bei Ihnen fällt er mir unweigerlich wieder ein: Es heißt Froh-Botschaft, nicht Droh-Botschaft!
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#42   Pünktchen   15:45:22 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Protestant
bleibt nicht nur die mehrfach erbetene Antwort als Christ schuldig, was ihn – gegen das fünfte Gebot! – berechtigt, irgendjemandem ein Tötungsrecht an fremdem menschlichen Leben einzuräumen, er vertuscht auch seine Ratlosigkeit hinter vielen inhaltslosen Phrasen unter Verwendung möglichst vieler Smileys und bezeichnet nun seine verharmlosenden Äußerungen zum Babycaust als „realitätsbezogen“! Hier wird wieder der bekannte Fehler der Situationsethik begangen: aus der Realität gewinnen wir keine Maßstäbe, sondern wir sollen die Realität nach unseren Maßstäben gestalten! Der Babycaust ist „real“. „Realitätsbezogen“ ist sowohl seine Verurteilung wie seine Rechtfertigung. Letztere ist nur eben unmoralisch und für einen Christen unmöglich!
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#41   ecclesia-semper-reformanda   15:38:13 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Pünktchen, pünktchen,
wer lenkt hier ab???!!! Aber bitte:
Wir sind in keinem Kirchenstaat, in dem sich die Gesetze nach der Religion zu richten haben. Ob Sie das bedauern oder nicht. Aus christlicher Sicht sind die strafrechtlichen Abtreibungsregelungen, insbesondere weil sie die Abtreibungen als nicht „rechtswidrig“ einschätzen, sicherlich nicht zu akzeptieren. Gerade deshalb muss doch die Kirche ihren wenig verbliebenen Einfluss geltend machen und – wenn es schon der Staat nicht tut – die Frauen ermuntern und begleiten. So aber werden sie mit der strafrechtlichen Regelung völlig alleingelassen; die Kiche hilft in dieser schwierigen Lage nicht weiter, sondern hält sich einfach raus und verurteilt mal lieber (ist ja auch einfacher!) – d a s kann ich auch nicht akzeptieren.
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#40   Protestant   15:33:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ecclesia-semper-reformanda
Hallo!Zum Glück mal jemand, der hier sonst noch was sachliches schreibt!
Aber es ist so, wie sagen, pünktchen wird es nicht gelten lassen, wenn hier realitätsbezogen argumentiert wird! Das habe ich mit meinem Beitrag eben ja auch versucht- aber es fällt mir immer schwerer, bei diesem Gekeife hier sachlich zu bleiben!
Gerade deswegen gefällt mir Ihr Beitrag um so besser,
die Realität bestätigt, dass Sie absolut Recht haben!
Weiter so!
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#39   Pünktchen   15:28:24 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@semper-deformanda:Keine Ablenkungsmanöver! Die Frage der kirchlichen Beteiligung am
staatlichen Beratungssystem war hier gar nicht erörtert worden, sondern die Frage der Zulässigkeit von vorsätzlichen Tötungen an wehrlosen und ungeborenen Menschen aus christlicher Sicht! Diese rechtsethische Frage ist und bleibt unbeantwortet!
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#38   Protestant   15:25:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@pünktchen
Und wenn Sie mich noch hundertmal mit Ihrem aggressiven Geschreibsel :-! herausekeln >:) oder mundtot :-# machen wollen- ich werde Ihre Fragen dann beantworten, wenn ich das für richtig halte! :-D
Außerdem -wenn ich antworten würde- wäre das doch sowieso häretisch und teuflisch >:) , außerdem vollkommen niveaulos :-[ und eh nicht meine eigene Meinung :-$ , sondern nur Nachgeplapper meines „jämmerlichen Protestantenvereins“ O:)
Und da Sie für Argumente :-] kaum zugänglich sind, hat es eh keinen Sinn zu antworten :-# !
Insofern feiern Sie schön Ihre TM o^/ , und ergötzen Sie sich an den hochgeistigen Ergüssen mancher Mitstreiter! :-D :-D :-D
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#37   Benedikt   15:22:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Hecker…
Hr Hecker weiß vom Bistum Limburg offenbar nur das, was er aus den einschlägigen Medien hat. Schon allein das er die komplette Jugendpastoral an einigen wenigen Jugendkirchen festmacht ist höchst absurd.
Hr. Hecker weiß auch nicht, dass auf den Diözesanjugendtagen des Bistums die eucharistische Anbetung wieder gehalten wird. 4 Priester nahmen die Hl. Beichte ab und waren damit vollauf beschäftigt. Dazu fand eine Jugendtreffen mit den verschiedenen Ordensgemeinschaften des Bistums statt, auch hier wieder mit Anbetung und Beichtangebot – alles Dinge, von denen Herr Hecker offenbar nichts weiß. Bevor man so einen Artikel schreibt hätte man sich halt mal informieren müssen.
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#36   warwohlnix   15:22:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Trotz einer gewissen Berechtigung
meiner allgemeinen Aussagen in dieser Richtung geht es mir in erster Linie um den Stuss, den Provokant hier absondert.
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#35   ecclesia-semper-reformanda   15:19:03 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Pünktchen,
Jeder, der nicht für Sie ist, ist gegen Sie, gelle? Jeder, der auch mal nachfragt und nicht gleich draufhaut, ist ein „Befürworter der Vorsatztötung“, was? Kennen Sie das eigentlich, dass es auch mal mehrere Seiten einer Medaille gibt? Ich unterstelle, keiner hier im Forum begrüßt die hohen Abtreibungszahlen. Abtreibung ist grundsätzlich Unrecht. Aber gerade deshalb sollten wir, sollte die Kirche daran arbeiten, den Frauen Mut zum Kind zu machen. Wenn wir uns aber aus jeder Beratung – auch wenn sie damit endet, dass die Frau die Hilfe der Kirche nicht annimmt – heraushalten, können wir nichts, aber auch gar nichts ändern. Das ist keine Befürwortung der Abtreibung, sondern der aus christlicher Üerzeugung gelebte Versuch, Unrecht zu verhindern. Die Kirche hat durch Austritt aus der Beratung diese Chance vertan – wer weiß, wieviele Kinder noch hätten gerettet werden können. Das ist ein Versäumnis, das den angeblichen „Vorteil“, nicht an der Abtreibung „aktiv“ beteiligt zu sein, um ein Vielfaches aufwiegt.
Ist mir eh schon klar, pünktchen, Sie sehen das natürlich ganz anders. Hauptsache, die Kirche hat sich die Finger nicht „schmutzig“ gemacht! Es zählt ja – wie gesagt – immer nur eine, nämlich Ihre Seite der Medaille.
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#34   Pünktchen   15:17:40 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@wwn. Es war ein sehr selbstkritischer Bischof
der evangelischen Kirche (Bischof Stählin), von dem das Wort überliefert wird:
„Aus der Kirche des Wortes ist eine Kirche der Wörter geworden!“
Man muß allerdings zur Verteidigung der evangel. Kirche klar sagen, daß die Aussagen von „Protestant“ keinen offiziellen Charakter haben. Der bekannte Bischof Huber z.B. (Berlin-Brandenburg und Ratsvors. d. EKD) findet erfreulich klare Worte zum Thema!
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#33   warwohlnix   15:11:15 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Sie machen viele Worte, geben aber keine Antworten!“
Darum nennt sich das ja auch selbst „Die Kirche des Wortes“.
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#32   Pünktchen   15:11:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Protestant
Jetzt haben Sie noch immer nicht geantwortet darauf, wie Sie als Christ das bestehende Abtreibungsrecht (und ein angebliches „Entscheidungsrecht der Mutter“ zur Tötung ihres ungeborenen Kindes) rechtfertigen wollen!?
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#31   Protestant   15:04:34 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@alexandra zayadeh
Sehr gut! Dem kann ich hier absolut zustimmen! :-] :-] :-]
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#30   Pünktchen   15:00:30 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Frau Zayadeh
Genau so ist es! :)3
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#29   Hypatia   14:59:07 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Undercover
„Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht.“
Abraham Lincoln
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#28   Pünktchen   14:57:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Jetzt beantworten Sie doch mal meine Frage,
Protestant, mit welchem Argument Sie als Christ die rechtliche Zulässigkeit von Vorsatztötungen verteidigen wollen? Sie machen viele Worte, geben aber keine Antworten!
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#27   Protestant   14:52:31 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@boni@wwn@.
Wenn ich denn einer „jämmerlichen Glaubensgemeinschaft“ angehöre, wäre es für mich interressant zu wisen, welchen Sekten Sie denn angehören!
Und außerdem sollten nur diejenigen von „Niveau“ reden, die auch wissen, was das ist(also Ihr drei schon mal nicht)!
Tja – und wir wollen nicht nur eine Kirche sein, wir sind eine…auch wenn euch das nicht passt!
Aber im übrigen habe ich den Eindruck, dass es euch eher darum geht eine Kirche in der Kirche zu werden, um diese dann von innen zu zersetzen(Wenn ich manche eurer Äußerungen höre, wird es mir um den Papst angst und bange)!
Ich frage mich tatsächlich, ob manche Leute hier wirklich katholisch sind oder sich einfach nur aufblähen wollen?
Desweiteren frage ich mich bei manchem Beitrag, ob Sie Jesus Christus tatsächlich für den barmherzigen Welterlöser, Menschenfreund und guten Hirten halten, oder einfach nur für einen despotischen Tyrannen!
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#26   bonifatius   14:39:39 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
O, ihr verblendeten Menschen!
Gotthardle, BB, Protestierer, Stimme der Unvernunft und Landorgler!
Fast ist es um die Zeit zu schade, ihnen auf ihre überheblichen, dummen, selbstüberschätzenden Ausflüsse zu antworten. Ihre Art von Zeitgefährten ist die Zukunft der sterbenden Kirche in Deutschland. Möge der Hl. Geist ihnen alle ein klein wenig Erleuchtung schenken, damit sie sich im Unterscheiden der Geister nicht gar so schwer tun.
@Protestierer und Gotthardle zu ihrer Scheinlösung: Ihr Nietschenianer Positivismus war auch bei den Hitlerschergen der Einstieg zum Motto „ der Zweck heiligt die Mittel“. Dabei ging zum Entsetzen der Nachwelt das Gewissen verloren. Aber das verstehen sie trotz des von ihnen so abgenutzten Wortes „Niveau“ nicht, sie geistige Tiefflieger!
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#25   warwohlnix   14:38:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Du sollst nicht morden“
ist also auch provokantischer Beliebigkeit ausgeliefert.
Welch’ jämmerliche Glaubensgemeinschaft, deren verbindlicher Glaubensinhalt einzig und allein darin besteht, („Ich will aber auch mal!“) eine (?) Kirche zu sein.
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#24   Pünktchen   14:35:57 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Haben Sie ein einziges Argument zur Zulässigkeit
des bestehenden Strafrechtes aus christlicher Sicht(Sie sind doch evangelischer Christ, nach eigener Aussage !?) vorgetragen, Protestant?
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#23   Protestant   14:26:29 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@pünktchen
Ihren Ausführungen darf ich entnehmen, dass Sie demnach alle Frauen, die sich (leider) für eine Abtreibung entscheiden, wegen Mordes bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen – denn dass würden Sie sicherlich auch tun, wenn ich meinen Nachbarn oder wen auch immer töten würde?
Offensichtlich kennen Sie keine einzige Frau, die sich in einr solchen Notlage befindet! Die interressiert der Berg Sinai in keinster Weise!
Ich habe mehrere Jahre im Jugendwohlfahrtsbereich ehrenamtlich gearbeitet.
Sie ahnen ja gar nicht, welchen unglaublichen Druck- vor allem, die nach außen hin ach so allerkatholischsten Eltern- auf ihre Kinder ausüben können!
Nach außen hin den Suabermann und Lebensschützer markieren, aber ihren eigenen Töchtern sagen:„Lass dir was einfallen! Wenn du das Kind bekommst, brauchst du dich bei uns nicht mehr blicken zu lassen!“ Frei nach dem Motto“Was sollen die Leute sagen?“
Das ist mir beileibe nicht nur einmal begegnet- und eben meistens da, wo ich es nie und nimmer vermutet hätte!
Sie wissen ja“Die größten Kritiker der Elche, waren früher selber welche!“
Ich habe den Eindruck, dass Sie sehr oft gar nicht wissen, was im täglichen Leben abgeht und in einer absoluten Schein- oder Traumwelt leben!
Das trifft in diesem Forum hier leider auf mehrere zu!
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#22   zwobbel   14:21:28 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Sagen Sie mir doch mal, wer die Entscheidung fällen soll ob ein Killer für protestant engagiert wird
oder nicht?
Wer ist berechtigt Entscheidungen über das Leben und den Zeitpunkt des Lebensendes zu entscheiden?
Wer soll so eine Entscheidung fällen?
Ist protestant befugt zu entscheiden, daß er sterben soll?
Ist die Mutter von protestant befugt zu entscheiden, daß er sterben soll?
Ist der Papst befugt zu entscheiden, daß protestant sterben soll?
Ist der Hausarzt befugt zu entscheiden, daß protestant sterben soll?
Ist der Killer befugt zu entscheiden, daß protestant sterben soll?
Oder ist protestant ein Mensch? Hat er sogar ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit? Doch! Er soll leben und unangetastet bleiben, auch wenn er mir unsympathisch ist und er meinen Lebensentwurf stört.
Meine Behauptung ist: Nur Gott ist der Herr über Leben und Tod. Er ist befugt zu entscheiden ob und wann protestant sterben soll.
Wer Entscheidungen fällt ohne die Kompetenz dazu zu haben macht einen Fehler.
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#21   Sozialkatholisch   14:12:33 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Beratungen
für eine schwangere Frau können gut und schlecht sein und eine christliche/katholische Beratung sollte uns willkommender sein als eine humanistisch/atheistische. Aber nach einer christlichen Beratung darf kein Freischein für die Tötung eines Menschen ausgestellt werden, das muss doch jedem Christen einleuchten. Man kann sicherlich noch sehr viel tun um schwangeren Frauen gewisse Zukunftsängste mit ihrem ungeborenen Kind zu nehmen und unsere Gesellschaft muss kinderfreundlicher und jungen Familien bzw. Alleinerziehenden gegenüber solidarischer werden, aber Tötungsscheine verteilen ist völlig verkehrt.
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#20   duc in altum   14:12:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Stimme der Vernunft
stimme der vernunft: darf man malerfahren welche Früchte der WJT im ach so rechtgläubigen Erzbistum Köln für die Jugendarbeit gebracht hat?
Darauf habe ich geantwortet, daß es in unserer Gemeinde, die im Erzbistum Köln liegt, durchaus zu positiven Effekten gekommen ist, die originär auf den WJT zurückzuführen sind.
Ob der WJT weiterhin Erfolg hat liegt nicht entweder am Bistum oder an der Gemeinde, sondern an einem vernüftigen Zusammenspiel der beiden. Wir sind keine „entweder oder“ Kirche.
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#19   Pünktchen   14:10:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Jetzt sagen Sie mir mal, wer Ihnen die Entscheidung abnehmen soll, ob Sie Ihren Nachbarn
oder Ihren Arbeitskollegen töten dürfen…usw.!
Eine solche „Entscheidung“ gibt es nicht! Sie ist uns abgenommen worden auf dem Berge Sinai! Etliche Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung!
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#18   Protestant   14:06:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@pünktchen
So, und jetzt sagen Sie mir doch mal, wer diese Entscheidung fällen soll?
Der Papst, pünktchen, Angela Merkel,Donald Duck oder Heinz Müller aus Bamberg?
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#17   Pünktchen   13:49:07 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wenn Sie „Frauen die Entscheidung“ zur Tötung
ihrer Kinder „selbst überlassen“ wollen, dann plädieren Sie also für das bestehende Abtreibungsrecht! Sie wollen uns doch nicht im Ernst weiterhin verkaufen, daß Sie ein evangelischer Christ sind, Sie Heuchler!
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#16   Protestant   13:39:19 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@gotthard
In welcher Welt lebst du eigentlich?
Das habe ich mich bei zwobbel allerdings auch schon mehrfach gefragt!
Aufgrund des päpstlichen Verbotes dürfte in der Tat keine einzige Abtreibung verhindert worden sein. Wahrscheinlich ist ehe das Gegenteil der Fall, weil
1. die betroffenen Frauen zu Beratungsstellen gehen, die vielleicht nicht so intensiv und auch mit christlichem Hintergrund arbeiten, wie die Beratungsstellen der katholischen und evangelischen Kirche
2. dass sich vielleicht dadurch von zehn Frauen nicht mehr-vielleicht vier, sondern nur noch zwei für ihr Kind entschieden haben
Wir machen uns doch alle etwas vor, wenn wir meinen,durch das Ignorieren oder verteufeln der abtreibung würde auch nur eine einzige Abtreibung verhindert.
Aufgabe muss es sein, ohne Belehrungen, Strafandrohungen und Kriminalisierung der betroffenen FRauen behutsam und einfühlsam auf das Geschenk des Lebens hinzuweisen, aber gleichzeitig auch hinsichtlich wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Probleme für die FRauen da zu sein – bei aller Beratung für das Leben aber den Frauen die Entscheidung letztendlich selbst zu überlassen, anstatt diese eben letztendlich wirklich sich selbst zu überlassen!
Willkommen, Gotthard, im HNBS-Club…!
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#15   zwobbel   13:37:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Voll im Trend: Zeige mir wer dich mag und ich zeige dir ob du falsch liegst
Sie wollen also im ernst Ihr Eingangsstatement als sachlich und an einer Kommunikation interessiert bezeichnen?
Ich hatte über den Charakter meines Beitrages gar nichts geschrieben. Bitte genauer lesen.
Sagen Sie mal, woran leiden Sie eigentlich?
An dem Bodenpersonal des Lieben Gottes und an all den Maßnahmen, die dieses Personal ergreift um uns den kath. Glauben abspenstig zu machen. Was meinen Sie wohl wie viele Menschen in Deutschland es nicht fertig bringen katholisch zu werden, weil sie sehen was für Bischöfe und Pfarrer sich da so tummeln. Ich habe schon mit vielen gesprochen die eigentlich das Christsein gut fänden, aber sich angesichts solch abschreckend glaubensschwacher (auch politisierender) Beispiele nicht dazu durchringen können auch nur ein Vater Unser zu beten oder ihr Kind taufen zu lassen. Diese Leute suchen das Transzendente und wollen nicht auch noch in der Kirche dem Zeitgeist hinterherhecheln und ihm huldigen. Dafür wird keiner katholisch.
Wenn die deutschen katholischen Bischöfe und Priester durch ihr Verhalten und ihre Sprüche abseits ihrer Kernkompetenz, Suchenden den Weg zum Heil nicht mehr versperren, sondern ihn ihnen öffenen, dann wird die Kritik auch verstummen.
Sie verleumden einen in seinem Bistum beliebten Bischof,
Das es ein paar Leute in seinem Bistum gibt die ihn mögen, leugne ich ja gar nicht. Und wofür wird er gemocht? Aber wo habe ich ihn verleumdet? Bloß weil ich an seine Vergangenheits“leistung“ erinnert habe?
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#14   Gotthard   13:17:38 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@zwobbel
als er unbedingt weiter Tötungslizenzen ausstellen mußte anstatt dem Papst zu gehorchen und dadurch ungeborene Kinder vor der Abtreibung zu retten.
Wie soll auch nur eine Abtreibung verhindert werden, wenn eine kath. Beratungsstelle keinen Beratungsschein ausstellt?
In welcher Welt lebst du eigentlich?
Diese Begründung ist auch nie genannt worden bei dem erzwungenen Ausstieg aus der Schwangeren-Konfliktberatung.
Es war lediglich die Sorge, dass das „Zeugnis für das Leben“ der Kirche nicht mehr eindeutig sein könnte.
Keine einzige Abtreibung ist dadurch verhindert worden!
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#13   Protestant   13:10:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@stimme der vernunft
Ja, da haben Sie recht! Auch Sie gehören hier zu den HNBS (Hohes-Niveau-Beitrags-Schreiber)!
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#12   landorganist   13:08:56 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@zwobbel
Sie wollen also im ernst Ihr Eingangsstatement als sachlich und an einer Kommunikation interessiert bezeichnen? Sagen Sie mal, woran leiden Sie eigentlich? Sie verleumden einen in seinem Bistum beliebten Bischof, einen geradlinien Christen, dessen Eigenschaften Protestant in seinem netten Verslein, beschrieben hat. Was haben Sie eigentlich aufzuweisen in Ihrer christlichen Vita? Keine Sorge, es interessiert mich nicht wirklich, nur wenn Sie einst „von oben“ danach gefragt werden, sollten Sie mehr aufzuweisen haben, als: „Bei kreuz-net täglich herumgestänkert“.
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#11   stimme der vernunft †   13:02:01 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@duc in altum
Ich kann nicht für die ganze Diözese sprechen, aber für unsere bis zum WJT relativ tote Innenstadtgemeinde.
Soll das heissen, es liegt gar nicht an der Diözese sondern an der Gemeinde? Dann geht der krutznet-Artikel ja wieder mal voll am Thema vorbei?
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#10   Protestant   12:54:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@zwobbel
Ich habe ja lediglich auf Ihren „Beitrag“ geantwortet! Ob und wie Sie mir dann zurückantworten, ist ganz allein Ihre Angelegenheit! Ich käme nie auf die Idee, Ihnen da rein zu reden!
:-#
Ich kann ja auch nichts dafür, dass die meisten Kommentare und Beiträge hier nicht annähernd das Niveau von bussmann,landorganist,breze,benedikt u.ä. erreichen (und natürlich meins…)!
Also, schreiben Sie weiter,antworten Sie, wem Sie wollen, aber wundern Sie sich nicht, wenns kaum einen interrssiert!
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#9   zwobbel   11:25:49 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Verdrehungen
Ich hatte lediglich an seine Rolle bei der Zerstörung der innerkirchlichen Einheit und Disziplin erinnert, als er unbedingt weiter Tötungslizenzen ausstellen mußte anstatt dem Papst zu gehorchen und dadurch ungeborene Kinder vor der Abtreibung zu retten.
Wer daraus macht „mit ihren verbalen Baseball-Schlägern auf den Bischof einzudreschen!“ tut genau das wessen er andere bezichtigt.
Sie sind so unsachlich und überhaupt nciht an inhaltlicher Kommunikation orientiert, daß ich im Allgemeinen keine Antworten auf Ihre leeren Phrasen schreiben werde.
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#8   Aragorn   11:02:28 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
war’s better anderswo?
sah es denn in anderen Bistümern besser aus? soweit ich weiß, liefen die Tage vor dem eigentlichen Jugendtreffen in den Gemeinden doch ganz ähnlich ab, wie hier dargestellt im Bistum Limburg. Es soll Gemeinden gegeben haben, wo immerhin noch an den Werktagen die Hl. Messe gefeiert wurde. Aber im Grund war das ganze doch ein Megaevent. Ich habe auch noch nicht erlebt, dass Jugendliche nach dem WJT 2005 öfter oder in größerer Zahl zur Messe gekommen sind. Im EB Paderborn versucht man es jetzt krampfhaft mit Jugendkirchen. :-S Aber in der ganz normalen Durchschnittsgemeinde finde ich keinen positiven Niederschlag des Weltjugendtages. Gestern noch kam im Fernsehen eine Umfrage unter deutschen Jugendlichen, was für sie eine Rolle spielt in ihrem Leben: Zuerst kamen Freunde und Familie, dann Ausbildung und ganz unten, am unteren Ende der Skala erst der Glaube. Wo also sind die Früchte des Megaevents Weltjugendtag 2005? :-|
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#7   duc in altum   10:58:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Stimme der Vernunft
Ich kann nicht für die ganze Diözese sprechen, aber für unsere bis zum WJT relativ tote Innenstadtgemeinde.
Im Bereich Jugendliche und Junge Erwachsene tut sich eine ganze Menge. Neue Angebote wurden entwickelt wie die „Praystation“ usw. und in Zukunft wird noch einiges passieren. Der PGR hat sich erneuert, was sich auf das ganze Gemeindeleben sehr positiv ausgewirkt hat. Der Kirchenbesuch ist in den letzten Monaten signifikant gestiegen und die Stimmung in der Gemeinde eine ganz andere.
Ich denke, daß das nicht nur bei uns so war, sondern in vielen Gemeinden, die verstanden haben, das Feld, daß durch den WJT geflügt und gedüngt wurde, zu besäen und die Früchte wachsen zu lassen.
Das funktioniert. Man muss es nur wollen und Seelsorger haben, die eben das unterstützen.
@ Protestant:
Tolles Gedicht, hört sich an, wie eine Büttenrede von Karl „zum Blauen Bock“ Lehmann.
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#6   Protestant   10:46:18 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Der „böse“ Herr K. aus L.
Ich denke mal, kreuz.net wird die Zeit bis Februar noch nutzen um durch ausreichende Artikel über den bösen Herrn K. aus L. seine Forumsteilnehmer zu animieren, mit ihren verbalen Baseball-Schlägern auf den Bischof einzudreschen!
Doch gehe ich davon aus, dass das den Betroffnen hoffentlich genausowenig juckt, wie bisher!
Darauf ein Gedicht:
Der zwobbel hofft aus ganzer Seele,
dass der Kamphaus sehr bald fehle!
Bis Februar noch, da ist er froh,
zum Glück sehn das nicht alle so!
Der „alte“Kamphaus ist ein Hirt,
der sucht jedes Schaf, das sich verirrt!
Ob Junge,Alte,Schwangere oder Menschen mit Schmerzen,
dem Mann liegen wir offenbar alle am Herzen!
Nicht immer linientreu, mit Kanten und Ecken,
braucht Kamphaus sich sicherlich nicht zu verstecken!
Als Protestant zoll ich ihm großen Respekt,
auch wenn das im kreuz.net den meisten nicht schmeckt!
Er hat an den Menschen wohl stetig ein Ohr,
das kommt bei vielen ja häufig nicht mehr vor!
Und alle die, die mit Schmutz auf ihn schmeißen,
sollten sich erstmal selbst am Riemen reißen!
Für viele hier klingts nämlich häretisch und fremd,
dass Herr Kamphaus rabiate Töne nicht kennt!
Daher wünsch ich mit frohem Mute,
dem guten Herrn K.aus L. alles Gute!
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#5   duc in altum   10:35:25 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Aber auch hauptamtliche…
Seelsorger im Erzbistum Köln kreuzen bei der Erwähnung des Wortes „Weltjugendtag“ die Finger und hängen sich Knobluach um den Hals. Ich persönlich bin absolut der Meinung, das ein bisschen mehr Frömmigkeit der Jugendarbeit sehr gut tut, und daß der Weltjugendtag unbedingt in den Gemeinden weitergehen muss.
Leider stößt man dabei bei vielen sog. Seelsorgern auf extrem taube Ohren. So als ob grundsätzlich aus Köln oder Rom nichts positives für die Kirche kommen kann, versucht man, den WJT totzuschweigen oder zu diskreditieren als bloßes Event oder als Wiederbelebung überholter Glaubensvorstellungen.
Da braucht man gar nicht bis nach Limburg zu fahren.
Ein Düsseldorfer Jugendseelsorger antwortete mir auf die Frage, inwiefern es angedacht sei, das einjährige WJT-Jubiläum auf Stadtebene zu begehen: Man dürfe sich selbst und andere nicht überfordern.
Das einzige, womit der einfache Katholik überfordert ist, sind solche Seelsorger. Aber das wächst sich raus. In spätestens 20 bis 30 Jahren… *seufz*
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#4   Angelo   10:28:36 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Das ist eine Schande, eine Kirche ist kein Spielplatz
Heute ist kein Tabu mehr, aus Kirchen werden all mögliche Abartige Sachen gemacht. In einer Kirche mit Velo usw.Wenn Christus jetzt kommen würde, würde er zu den Verantwortlichen sagen: Ihr habt aus meines Vaters Haus eine Räuberhöle gemacht“!Da sollte ein Bischof und die Verantwortlichen Priester schon mehr Verstand haben das solche Abartige Sachen nicht mehr passieren!Da kann man nur beten, das solche Hirten das Licht Christi bekommen :'(
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#3   stimme der vernunft †   10:26:34 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
darf man mal
erfahren welche Früchte der WJT im ach so rechtgläubigen Erzbistum Köln für die Jugendarbeit gebracht hat?
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#2   landorganist   10:22:30 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wenn Leute
wie Zwobbel @ Co das Sagen in Limburg hätten, wäre jewedes kirchliches Leben lange im Morast von Mißgunst und übler Nachrede versunken.
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#1   zwobbel   10:19:14 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wenn der Bischof im kommenden Februar seinen Abschied nimmt,
wenn er ihn nimmt.
Der ist ja als besonders widerspenstig bekannt.
Er hat sich als so bockig erwiesen, daß er wahrscheinlich alles dran setzen wird, dem Papst mal wieder eins auszuwischen.
Wenn der Bischof im kommenden Februar seinen Abschied nimmt,…
… dann werde ich ein Stück weit erleichtert sein.
Aber die Nachfolgeregelung wird schwer werden. Denn jeder positive Nachfolger wird von den Modernextremisten gemobbt werden, bis zur Reproduktion eines kombinierten Gröer-Haas-Dyba-Krenn Exempels.
Aber den armen Katholiken im Bistum Limburg ist zu wünschen, nicht noch mal so einen wie den jetzigen ertragen zu müssen. Möge das katholische Leben in Limburg ab nächstem Jahr wieder zu sprießen beginnen.
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