In Limburg hat der Kölnern Weltjugendtag in der diözesanen Jugendarbeit wenig Früchte gebracht. Die Jugendlichen werden mit abgefahrener Äktschen abgespeist. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net, Limburg) Das Jugenddezernat im Bistum Limburg hat sich vom Kölner Jugendtreffen nicht inspirieren
lassen.
In den Ankündigungen dieser Stelle findet man kaum einen Nachhall des Weltjugendtages in Köln,
von dem ein wichtiger Impuls – gar eine Wende – für die kirchliche Jugendarbeit in Deutschland erhofft
wurde.
Diese Negativ-Bilanz hat im Bistum Limburg zwei Gründe.
Zum einen arbeiteten einflußreiche
Kräfte im Ordinariat von vornherein gezielt gegen die geistliche Ausrichtung des Weltjugendtags.
Zum
anderen stand und steht die offizielle kirchliche Jugendpolitik im Bistum dem kirchlich-sakramentalen
Konzept des Kölner Jugendtages diametral entgegen.
Der gastgebende Kardinal Joachim Meisner von Köln
hatte in mehreren öffentlichen Schreiben betont:
„Wir können glaubwürdig nur nach Köln einladen unter
dem Motto der Anbetung, wenn wir selbst erst mal wieder eine anbetende Diözese werden.“
Dagegen erklärte
der damals im Bistum Limburg zuständige Diözesanjugendpfarrer, Hw. Wolfgang Pax: „Für uns ist der Weltjugendtag
in Köln ein Mega-Event, das wir für unsere Jugendarbeit nutzen wollen.“
Was der Priester als „unsere
Jugendarbeit“ bezeichnete, sah während der Gästewoche, die dem eigentlichen Weltjugendtag vorausging,
im Bistum Limburg so aus:
„Erkundung des Ortes“ (Donnerstag), „soziale Projekte“ (Freitag), „Kultur und
Freizeit“ (Samstag) sowie „Sonntagsgottesdienst mit anschließendem Brunch oder Pfarrfest“.
Ziel sollte
es sein, den erwarteten 15.000 jungen Menschen aus aller Welt „Erfahrungs- und Erlebnisräume in Projekten
sozialer Begegnung zu ermöglichen: sozial-caritativ, gemeinwesenorientiert, politisch, ökologisch“-
das alles unter der Überschrift: „Under Construction“.
Als ob die Jugend der Welt darauf gewartet hätte,
nach den neuesten Limburger Konzepten progressiver Sozialpädagogen gemeinwesenorientierte Erlebnisräume
zu erfahren.
In der fünfzigseitigen Zeitung des bischöflichen Jugendamtes zur Vorbereitung des Weltjugendtages
vom Frühsommer 2005 tauchte das Leitthema des Weltjugendtages „Wir sind gekommen um ihn anzubeten“ kein
einziges Mal auf – weder in einer Überschrift noch in einem Textbeitrag.
Es ist kein Zufall – oder die
Marotte des Limburger Jugenddezernenten – wenn das Weltjugendtagskonzept in dieser Weise konterkariert
und gewissermaßen boykottiert wurde.
Seit 30 Jahren läuft die kirchliche Jugendarbeit in Deutschland
nach einem Fehlprogramm.
Falsch gestellt wurden die Weichen mit dem Würzburger Synodenpapier zur Jugendpastoral
aus dem Jahr 1975.
Damals trafen die Synodenverantwortlichen eine folgenschwere Entscheidung. Kirchliche
Jugendarbeit sollte nicht mehr am Evangelium und an der kirchlichen Lehre orientiert und daraus legitimiert
sein, sondern anthropologisch aus dem Geist der Zeit begründet werden.
Man glaubte mit dem Begriff „Selbstverwirklichung“
den Ausgangspunkt und die Zielbestimmung kirchlicher Jugend- und Erziehungsarbeit gefunden zu haben.
Im Synodenpapier „Ziele und Aufgabe kirchlicher Jugendarbeit“ heißt es unter der Überschrift „Anthropologischer
und theologischer Ansatz von Jugendarbeit“ im ersten Satz:
„Der Mensch verfolgt das Ziel, sich selbst
zu verwirklichen.“
Im Limburger Thesenpapier zur diözesanen Jugendarbeit aus dem Jahr 1999 wird die
Kategorie Selbstverwirklichung übernommen und mit analogen Begriffen wie „Subjektwerdung“, „persönliche
Entwicklung“, „gelungene Entwicklung“ etc. konkretisiert.
Mit dem Programm hat man die bis zum Konzil
starken kirchlichen Jugendorganisationen zersetzt und dem geistlichen Leben in den Pfarrgemeinden den
Nährboden entzogen.
Aus diesem Geist der verweltlichten Selbstverwirklichung wurde auch das Konzept
der drei Jugendkirchen im Bistum Limburg entwickelt.
Eröffnung der Jugendkirche
Wiesbaden Ende Juni 2005
Eröffnung der Jugendkirche Wiesbaden Ende Juni 2005
Zur gleichen Zeit, als der
Papst in Köln die Jugendlichen zur Teilnahme an Eucharistie und Anbetung aufrief, wurden aus den zukünftigen
Limburger Jugendkirchen die Tabernakel entfernt und die Kniebänke weggeräumt.
Die Jugendkirchenräume
sollten in erster Linie Event-Hallen und Spielwiesen für modernitätssüchtige Jugendpfarrer und trendorientierte
Jugendliche sein.
Zum Jahrestag ihrer Gründung wurde in der Frankfurter Jugendkirche ein Hochseilgarten
installiert.
In Limburg veranstaltete man zum gleichen Anlaß im ehemals sakralen Kirchenraum ein Fußballturnier
nach Art der Stangenkicker.
Vor der Einrichtung dieser Orte hatte das Limburger Jugendkirchenteam „abgefahrene
action“ angekündigt: „skaten, sprayen, abtanzen, feiern, Theater, Musical, Bandauftritte, HipHop, Gottesdienste,
chill out …“
Entsprechend dieser Programmatik verwandelt sich der Kirchenraum im Jahresverlauf zur
„chill out Oase“, Musicalbühne, Bastelstube, zum Filmstudio, Tanzboden, Turnierfeld, Szenetreff, Probensaal
und gelegentlich auch zum Ort für ein religiöses Event, sprich „spirit act“.
Mit den Jugendkirchen
treiben Bischöfe das Projekt der Selbstverweltlichung der Kirche voran – gewissermaßen als Pilotprojekt.
Der noch vorhandene Glaube von Jugendlichen wird in die dunstigen Sphären von diffusen Event- und Freizeiterfahrungen
gelenkt und verrenkt.
Gelegentlich loben Jugendliche den Bischof von Limburg, Mons. Franz Kamphaus, für
die Einführung dieser Projekte:
Der Bischof läge total voll im Trend der Jugendkultur, schrieb eine
Besucherin der Frankfurter Jugendkirche anläßlich der Aufführung des Bordell-Musicals „Erotica“.
Wenn
der Bischof im kommenden Februar seinen Abschied nimmt, kann er diesen Spruch als Krönung von 25 Jahren
diözesaner Jugendarbeit mitnehmen.
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Wie erhöht man die Zahl der Toten am optimalsten? 1. Man verbiete Abtreibung kategorisch (außer es besteht
eine Gefahr für das Leben der Mutter) 2. Man verbiete staatlicherseits jede Form von Verhütung (entsprechende
Initiativen gab es schon im stark katholisch geprägten Polen oder in Israel) 3. Man fahre die Sexualaufklärung
auf ein kreuz.net verträgliches Maß herunter. 4. Man fördere durch entsprechende Aktionen (Plakate,
Werbefilme usw.) die gesellschaftliche Ächtung von vorehelichem Geschlechtsverkehr und die Ächtung von
Mädchen/Frauen, die nicht als Jungfrau in die Ehe gehen. Wenn man all dies (übrigens allesamt Forderungen
der Kirche) in realitas umsetzt, bin ich sicher kann man die Zahl der Toten (Mutter + illegal abgetriebenes
Kind, Mädchen die Selbstmord begehen, Ehrenmorde durch Väter, Brüder…) leicht auf Spitzenwerte bringen!
Es soll doch keiner erzählen, es ginge darum Leben zu retten! Es geht darum Frauen/Mädchen unter die
Fuchtel zu bekommen, weil der Klerus eine Heidenangst vor ihnen hat! Warum sonst schildert man jede Frau
als eine Art Terminator der unschuldige Babies ermordet sobald der Mann mal nicht aufpasst?
#73 Maledica 17:31:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Beratung Die Kirche hat durch Austritt aus der Beratung diese Chance vertan – wer weiß, wieviele Kinder
noch hätten gerettet werden können. Das ist ein Versäumnis, das den angeblichen „Vorteil“, nicht an
der Abtreibung „aktiv“ beteiligt zu sein, um ein Vielfaches aufwiegt. Die Kirche ist nicht aus der Beratung
ausgestiegen, sondern aus der unsäglichen vom Staat als Alibi benutzten Scheinausstellung. Der Schein
hatte einzig und alleine die Aufgabe als „Licence to kill“ zu dienen! Nichts anderes. Damit darf sich
die Kirche nicht die Hände schmutzig machen! Die Beratung ohne Schein wird von der Kirche erfolgreich
betrieben. Contra factum non fit argumentum Jetzt komm ja nicht einer mit der Behauptung, aber mit Schein
wären mehr Frauen gekommen und hätten mehr gerettet werden können. Erstens ist das Ungewiß und zweitens
darf der Zweck nicht die Mittel heiligen. Um einen Menschen zu retten darf ich nicht einen anderen ermorden…
Und guten Morgen und einen schönen Tag, Pünktchen, wir sind uns ja schon länger einig, daß Luthers
Sprachgewalt absolut großartig ist, da möchte ich mich gerne auf seine Schultern stellen. Hingegen ist
es eine der protestantischen Geschichtslügen, daß es vorher keine Übersetzung gegeben habe ( es gab
ca. 30), so wie die Ableugnung der mehrere hundert nachweislichen Übersetzungsfehler und das angebliche
Bibelleseverbot protestantische Geschichtslügen sind. Eben weil wir den Protestantismus kennen, sind
wir katholisch.
#70 Pünktchen 08:25:59 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen, Maurice! aus gegebenem Anlaß zitieren wir Paulus im kräftigen Deutsch der Übersetzung
eines Martin Luhter: Wisset ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig den ganzen Teig versäuert? Darum feget
den alten Sauerteig aus, auf daß ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ungesäuert seid. Denn wir haben
auch ein Osterlamm, das ist Christus, für uns geopfert. Darum lasset uns Ostern halten, nicht im alten
Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schalkheit, sondern in dem Süßteig der Lauterkeit
und der Wahrheit(1.Kor.5)
#68 Protestant 08:14:44 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Pünktchen Kümmern Sie sich lieber um Ihren eigenen Mist, als sich in Angelegenheiten zu ischen, von
denen Sie keine ahnung haben. Jedenfalls bin ich froh und danke Gott jeden Tag, das ich nicht so bin,
wie Sie und auch nie so werden möchte! Und außerdem- sie zweifeln, dass ich bekennender Protestant bin –
na und, Sie bezweifeln doch alles! Glauben Sie, was Sie wollen, aber lassen Sie mich mit Ihrem geistigen
Müll in Ruhe!
#67 Pünktchen 08:11:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Undercover „Protestant“ Wie gestern eine Leserin richtig gesagt hat, Möchtegern-„Protestant“: „Man kann
alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren
halten kann man nicht“! Als „Protestant“ müßten Sie Rede und Antwort stehen können: Sie haben uns gestern
nicht erklären können, warum Sie als Christ eine „Entscheidung der Mutter“ zur Ermordung ihres Kindes
für tolerabel halten; über Nacht ist Ihnen wohl nichts mehr eingefallen!??? Ich glaube Ihnen ohnehin
nicht, daß Sie praktizierender „Protestant“ sind! Ihre Selbstbezeichnung ist ja rufschädigend für die
ev. Kirche!
Fest soll mein Taufbund immer stehen, ich will die Kirche hören. Sie soll mich allzeuit gläubig sehen,
und folgsam ihren Lehren. Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’ in Seine Kirch’ berufen hat. Nie will
ich von ihr weichen!
#65 Protestant 07:54:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@pünktchen Ganz einfach!Weil das gar nicht geht! Weil u.a. Sie nämlich wie eine große, dicke Eisenbahnschwelle
vor dieser Sonne stehen und sich mit aller Kraft dagegen wehren, diese auch über Ihnen aufgehen zu lassen!
Für Sie gilt übrigends das gleiche, wie für Ihre „Genossen“ hier:Wenn mich jemand mit „Guten Morgen“
begrüßt, grüße ich zurück und überschütte den Grüßenden nicht sofort mit meinem geistigen Morgenurin!
Da haben meine beiden knapp dreijährigen Kinder ja schon eine bessere Erziehung und mehr Anstand!
#64 Pünktchen 07:43:22 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestant Vielleicht lassen Sie uns auch wissen, warum „die Sonne der Gerechtigkeit“ nach Ihrer Meinung
nicht über den wehrlosen ungeborenen Kindern aufgehen darf, die Sie brutal einer „Entscheidung der Mutter“
überantwortet wissen wollen, einer Entscheidung zur Ermordung des Kindes!? @Gotthard Spaemann hat nicht
gesagt, daß es der Kirche nur um das Seelenheil der Menschen ginge und sonst gar nichts! Richtig sieht
er, daß der Lebensschutz ein Kern der Rechtlichkeit jedes Staatswesens ist und dem Staat als Kernaufgabe
anvertraut ist! Wenn Sie den Artikel von Spaemann im Ganzen gelesen hätten, dann wäre Ihnen aufgegangen,
warum ein reines „Optimierungskalkül“, das die Beteiligung am Kindermord einschließt, für jede christliche
Ethik ausgeschlossen ist! Der Grundgedanke lautet: Niemand hat die Verantwortung für etwas, das ohne
sein Zutun geschieht und das er nur verhindern könnte, wenn er etwas täte, das zu tun dem Menschen nicht
zusteht. www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm Schon durch die Erzeugung eines bloßen Scheins von
Rechtlichkeit/Zulässigkeit der Abtreibung durch ein „Beratungsangebot“, das in Wahrheit nur die Voraussetzung
für straflose Abtreibungen ist, macht sich die Kirche an den Seelen vieler schuldig! Es wird, um einen
heutigen Leserbrief in der FAZ zu zitieren, „durch diese Regelung die Abtreibung verwaltungsmäßig routinisiert
und zu einer steten ‘realen Möglichkeit’ aufgewertet. Ein anzustrebendes verbot rückt in weite Ferne…
Es ist eine sehr ungute deutsche Tradition, Verbrechen organisieren zu wollen.“
#63 Protestant 07:16:20 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen! Gerechtigkeit auch für Bischof Kamphaus! Für diese Gerechtigkeit hat er hier aber bei
den meisten Schreibern keine Chance, da viele mit diesem Begriff nichts anfangen können! Daher der folgende
Tex 1. Sonne der Gerechtigkeit, Gehe auf zu unsrer Zeit; Brich in deiner Kirche an, Daß die Welt es sehen
kann. Erbarm dich, Herr. 2. Weck die tote Christenheit Aus dem Schlaf der Sicherheit; Mache Deinen Ruhm
bekannt Überall im ganzen Land. Erbarm dich, Herr. 3. Schaue die Zertrennung an, Der kein Mensch sonst
wehren kann; Sammle, großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich, Herr. Oh Herr, lass
den Bischofshetzern Erleuchtung zuteil werden und auch gerechtigkeit – da diese hier ein ganz besonders
großes Manko haben! Allen einen schönen Tag!
Der Bischof liegt voll im Trend Was ist los mit Euren Kommentaren, oder „Thema verfehlt“? Der Bischof
liegt voll im Trennt, heißt es. Ist das Morden unter diesem Bischof besonders hoch?
#60 Gotthard 23:08:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
DANKE wenn es nach Robert Spaemann’s Ansicht nur um das Seelenheil der Frau geht, dann – ja dann – muss
sich die Kirche auf allen möglichen Wegen um diese Frauen kümmern. Dann ist eine kirchliche Beratung
unabdingbar – da ja seelsorgerlicher Kontakt zu dieser Frau hergestellt werden muss – wie auch immer.
@pünktchen müßte nach dem von ihm verlinkten Text ein glühender Verfechter der kath. Beratungsstellen
sein. Bischof Kamphaus war der letzte deutsche Bischof, der diesen seelsorgerlichen Blick hatte … JPII
hatte ihn leider nicht. Er hat ausschließlich die „politische Wirkung“ (das zeugnis) gesehen – Spaemann
sieht das Heil bzw Unheil für die Frau … Ich bin für dieses Zitat sehr sehr dankbar. Die Kinder, die
nicht zur Welt und ins irdische Leben kommen durften, sind bei Gott gut aufgehoben. Aber was ist mit der
Mutter? Seelsorge sollte ALLE Wege versuchen und gehen, die Mütter vor dem Verderben zu retten!!!!!!!!!
Donum Vitae springt in die Bresche, die die offizielle Kirche leider gerissen hat!!!!!!! DANKE!
Liebe Alexandra Sie sollten darüber einmal nachdenken; Jedem recht zu machen ist das falscheste Mittel,
konzentrieren Sie sich auf Gott, dem müssen wir Rechenschaft abliefern, dem Schöpfer sollen unserer
Taten gefallen und dann erst uns.
@ Regina Ich sehe im Verhalten der Kirche nur Verzweiflung. Was soll sie denn machen? Tut sie nichts,
wird sie angefeindet, tut sie etwas, erst recht. Dies ist ist ein sehr, sehr trauriges Thema.
#57 Regina 1961 21:34:57 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Tötungslizenzen Wer hier weiterhin den Schwachsinn verbreitet, Bischof Kamphaus hätte sich durch sein
Verhalten gegen Rom gestellt, um weiter „Tötungslizenzen“ ausstellen zu können/dürfen/möchten, dem
empfehle ich dringend, mal eins der Bücher des Bischofs zu lesen. Ganz besonders „Leben-Um Gottes Willen“.
Jeder weitere Kommentar dürfte mehr als flüssig sein. ÜBERFLÜSSIG!!!
@ Gotthard „Diese Beratung ist rechtlich gesehen eine Zwangsberatung als Versuch, die Zahl der Abtreibungen
einzudämmen – als Versuch, Müttern zu einem JA zu ihrem Kind zu bewegen. Frauen, die zu einer Abtreibung
entschlossen sind, finden heute keine kirchliche Beratungsstelle mehr – und somit gibt es bei diesen Frauen
keine Möglichkeit der Beratung „hin zum Kind“.“ Einmal davon abgesehen, daß kein Kind zu beneiden ist,
dessen Mutter es nicht haben wollte: Frauen, die sich gegen ein Kind entschieden haben, „wissen sich zu
helfen“, Beratung hin, Beratung her. Das war auch schon so, als in Deutschland wie auch z.B. in Irland
ein Jahr Gefängnis auf Abtreibung stand. Eine Frau, die diese kriminelle Energie in sich trägt, wird
ihren Weg gehen. Die Kirche ist in einem solchen Fall wirklich bestens beraten, wenn sie betet, anstatt
„tätige“ Hilfe anzubieten. Was glauben denn diese Frauen, die plötzlich ihr Recht auf Entscheidungsfreiheit
reklamieren, wessen sie sich bei Sex denn aussetzen – Vanillesoße? Nein – pardon my French – da überlege
ich mir vorher, ob ich die Beine zusammen halte oder ein Kind annehme.
#55 Gotthard 18:31:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Spaemann nach R. Spaemann muss sich niemand – im seelsorgerlichen Sinne – um die abgetriebenen Kinder
kümmern – im Blick auf die Ewigkeit gibt es keinen vorzeitigen Tod –- eine sehr interessante Ansicht
…
#54 Pünktchen 17:40:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Gotthard Hier ein Argument von Robert Spaemann in seinem vorzüglichen Aufsatz gegen die „strategische
Ethik“, der die Verteidiger der Schein-Beratung folgen: Das erste Interesse der Kirche ist das „Seelenheil“,
nicht das „Lebensrecht“ das zu schützen Aufgabe des Staates ist. Indem er diesen Schutz an die Kirche
delegiert werden beide korrumpiert. In der kirchlichen Beratung kann es gar nicht in erster Linie um die
Kinder, es muss um die Frauen gehen. Vorzeitiges Sterben gibt es sub specie aeternitatis sowieso nicht.
Wohl aber gibt es den spirituellen Selbstmord durch Töten. Im Stich lässt derjenige eine Frau, der ihr
bei diesem Selbstmord behilflich ist. Der künftige kirchliche Euthanasieschein ist hier schon programmiert.
Das alles gilt jedenfalls, wenn Abtreibung das ist, wofür Christen sie halten www.human-life.ch/…erichte/spaemann.htm.
(Spaemann, Robert: Die schlechte Lehre vom guten Zweck. Über den korrumpierenden Kalkül hinter der Schein-Debatte)
#53 Gotthard 17:12:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Zwangsberatung Als die heutige Regelung eingeführt wurde, haben die Kirchen die Beratung gefordert –
gegen die Fristenlösung. Diese Beratung ist rechtlich gesehen eine Zwangsberatung als Versuch, die Zahl
der Abtreibungen einzudämmen – als Versuch, Müttern zu einem JA zu ihrem Kind zu bewegen. Frauen, die
zu einer Abtreibung entschlossen sind, finden heute keine kirchliche Beratungsstelle mehr – und somit
gibt es bei diesen Frauen keine Möglichkeit der Beratung „hin zum Kind“. Der Ausstieg aus der „Zwangsberatung“
erfüllt in meinen Augen eher den Tatbestand der Begünstigung der Abtreibung … lautes Schreien und
Schreiben gegen Abtreibung zeugt von lauterer Gesinnung – die allerdings dann noch in die Münze der konkreten
Situation „umgerubelt“ werden muss – die Beratungsstellen waren solch ein Versuch.
#52 Pünktchen 16:46:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ecclesia deformata der Hinweis von Benedikt soll genügen, um zu begründen, warum ich Sie eher in Österreich
als in Deutschland vermutet hatte! Ihre Auslassung: …die strafrechtlichen Abtreibungsregelungen, insbesondere
weil sie die Abtreibungen als nicht „rechtswidrig“ einschätzen … paßt so auch nicht auf Deutschland!
„Protestant“ haben Sie jedenfalls geholfen, die Frage nicht beantworten zu müssen, wie er als Christ
ein Entscheidungsrecht der Mutter zur Tötung ihres Kindes begründet.
Noch ein letzter Beitrag: Lieber Benedikt, ich habe doch nichts anderes gesagt! Nur, dass es viele gibt,
die es anders sehen, auch wenn ich das falsch finde. Trotzdem muss man sich doch mit solchen Meinungen
auseinandersetzen und versuchen, die Leute vom Gegenteil zu überzeugen!
#50 Benedikt 16:35:51 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ ecclesia-semper-reformanda Die Kirche hat sich damit wieder ein wenig aus dem richtigen Leben – ob wir
dieses Leben gutheissen oder nicht – verabschiedt. Ich darf sie darauf aufmerksam machen, dass – entgegen
der in der Gesellschaft vorherrschenden Meinung – nach gültiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts
das Lebensrecht eines Kindes grundsätzlich dem Selbstbestimmungsrecht der Mutter vorgeht. Es gibt in
so fern – zumindest in Deutschland – auch kein Entscheidungsrecht der Mutter, sondern lediglich Fälle,
bei denen eine Abtreibung nicht strafrechtlich verfolgt wird.
Pünktchen, wieder einmal macht sich bei ihnen das breit, was ich von Ihnen kenne, seit ich das Forum
mitverfolge: Austeilen von Unverschämtheiten (und Sie an der Verschleierung dieses Verbrechens munter
teilnehmen, statt sich hier und in ihrer Heimat Österreich klar für das Verbot der Abtreibung einzusetzen!
(Aber das feministische Hemd sitzt Ihnen natürlich näher als die Jacke des Grundrechtes auf Leben!)
statt fairer Austausch von Argumenten. Ich werde es deshalb für heute gut sein lassen, denn das muss
ich mir wirklich nicht antun. Schade, hier soll christlich gestritten werden, dabei wird ausgteilt wie
im Schlammboxen. Und Sie, pünktchen, sind dafür mit verantwortlich. Ihr letzter Satz Wenn das Evangelium
„keine Droh-Botschaft, sondern eine Froh-Botschaft“ ist, wie sieht dann der evangeliumsgemäße Weg zum
fröhlichen Abtreiben aus? Zeigen Sie es uns ist so wirr, dass selbst ich in meiner langmütigen Art ,
es nicht übers Herz bringe, darauf auch noch ernsthaft zu antworten. Servus, oder wie wir im Münsterland –
nix Österreich – zu sagen pflegen: Tschüss!
#48 Pünktchen 16:31:38 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ecclesia-deformata Die Kirche hat sich damit wieder ein wenig aus dem richtigen Leben … verabschiedt.
Die Kirche hat sich mit ihrem Ausstieg aus der deutschen Beratungsschein-Tötung eher aus dem falschen
Leben verabschiedet! Sie muß auch weiterhin beraten, helfen, fördern und beten, wo sie kann. Aber Teilnehmen
am widerrechtlichen Tötungssystem kann sie nicht!
gott des lebens Wenn ich das schon höre… eine Floskel, missbraucht wie selten ein anderes wort. Die
pseudophilosophischen kirchenzerstörer sollen mal nachlesen , was im Neuen Testament zum Thema Leben
stehtDie Kirchenzerstörung beruht auf Wortverdrehung und Halbbildung.
Domenico Tuttisanti Wo macht die Kirche ihren Einfluss geltend? Indem sie aussteigt? Wo hilft sie? Wenn
ich Protestant richtig verstanden habe, hat er den Begriff „Entscheidungsrecht der Mutter“ zwar genannt;
ich habe daraus aber keinesfalls entnommen, dass er das für ein Argument zur Rechtfertigung der Abtreibung
nimmt. Aber dieser Begriff geistert nunmal in vielen Köpfen herum, auch wenn ich ihn im Zusammenhang
mit einer Abtreibung ebenfalls nicht anerkennen kann. Nur: das sehen viele in unserer Gesellschaft anders
und hier hat die Kirche durch ihren Ausstieg jede Chance vertan, mit den werdenden Müttern darüber ins
Gespräch zu kommen. Die Kirche hat sich damit wieder ein wenig aus dem richtigen Leben – ob wir dieses
Leben gutheissen oder nicht – verabschiedt. Kein Wunder, dass sie heute immer weniger gehört wird.
#45 Pünktchen 16:12:10 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ecclesia-deformata Sie geben hier Ihre auswendig gelernten Weisheiten zum CIC wieder – und das Leben bleibt
auf der Strecke! Gott aber ist ein Gott des Lebens, er will, dass wir es geniessen (ja, ganz richtig gehört!)
und uns immer überall für die Erhaltung des gottgewollten Lebens einsetzen. Das Problem ist nur, daß
im Zeichen des Lebensgenusses „gottgewolltes Leben“ vorsätzlich getötet wird und Sie an der Verschleierung
dieses Verbrechens munter teilnehmen, statt sich hier und in ihrer Heimat Österreich klar für das Verbot
der Abtreibung einzusetzen! (Aber das feministische Hemd sitzt Ihnen natürlich näher als die Jacke des
Grundrechtes auf Leben!) was „man“ nicht darf, weil irgendeine Autorität – wichtig ist Ihnen ja der „offizelle
Charakter“ – was dazu gesagt hat Sie tun ja so, als ginge es beim Lebensrecht um Schicklichkeits- und
Geschmacksfragen! Das Verbrechen der Abtreibung ist ein Schlag ins Gesicht jedes rechtlich denkenden Menschen,
es ist Mord! Wenn das Evangelium „keine Droh-Botschaft, sondern eine Froh-Botschaft“ ist, wie sieht dann
der evangeliumsgemäße Weg zum fröhlichen Abtreiben aus? Zeigen Sie es uns!
Ecclesia Aus christlicher Sicht sind die strafrechtlichen Abtreibungsregelungen, insbesondere weil sie
die Abtreibungen als nicht „rechtswidrig“ einschätzen, sicherlich nicht zu akzeptieren. Nach seiner christlichen
Sicht hatte ich aber Protestant gefragt! Im übrigen leben Protestant und ich in Deutschland! Da sind
straflose Abtreibungen nach Auffassung des BVerfG gleichwohl „rechtswidrig“. … muss doch die Kirche
ihren … Einfluss geltend machen und … die Frauen ermuntern und begleiten… Das tut sie auch! Das
steht aber in keinem Widerspruch zu einer klaren Verurteilung der Abtreibung. Sie verurteilt nicht statt
zu helfen, wie Sie es darstellen, sondern sie tut das eine und läßt nicht das andere! Im Gegensatz zu
Ihnen, „ecclesia“, verurteilt Protestant als „Christ“ keineswegs die Vorsatztötungen, sondern bezeichnet
sie als „Entscheidungsrecht der Mutter“ usw. Auf entsprechende Anfragen, wie er das als Christ rechtfertigen
will, ist er jede Antwort schuldig geblieben! Zu recht hat ihn Frau Zayadeh als undercover bezeichnet!
Nun aber mal ein pünktchen machen! Prostestant hat die Abtreibung nie und mit keinem Wort befürwortet.
Er hat nur – und diese Sichtweise ist Ihnen fremd, pünktchen – auf verschieden Punkte aufmerksam gemacht,
die es bei diesem ungemein schwierigen Thema zu berücksichtigen gilt. Sie machen es sich sehr einfach,
pünktchen, und deshalb kommen Ihre Beiträge hier immer so eindimensional um die Ecke. Als wenn das Leben
so einfach wäre! Aber draufhauen, das können Sie gut. Sie geben hier Ihre auswendig gelernten Weisheiten
zum CIC wieder – und das Leben bleibt auf der Strecke! Gott aber ist ein Gott des Lebens, er will, dass
wir es geniessen (ja, ganz richtig gehört!) und uns immer überall für die Erhaltung des gottgewollten
Lebens einsetzen. Diesen Geist, pünktchen, den vermisse ich bei Ihnen! Sie kommen immer nur damit, was
„man“ nicht darf, weil irgendeine Autorität – wichtig ist Ihnen ja der „offizelle Charakter“ – was dazu
gesagt hat. Ich weiss, es ist ein abgenutzer Spruch, aber bei Ihnen fällt er mir unweigerlich wieder
ein: Es heißt Froh-Botschaft, nicht Droh-Botschaft!
#42 Pünktchen 15:45:22 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Protestant bleibt nicht nur die mehrfach erbetene Antwort als Christ schuldig, was ihn – gegen das fünfte
Gebot! – berechtigt, irgendjemandem ein Tötungsrecht an fremdem menschlichen Leben einzuräumen, er vertuscht
auch seine Ratlosigkeit hinter vielen inhaltslosen Phrasen unter Verwendung möglichst vieler Smileys
und bezeichnet nun seine verharmlosenden Äußerungen zum Babycaust als „realitätsbezogen“! Hier wird
wieder der bekannte Fehler der Situationsethik begangen: aus der Realität gewinnen wir keine Maßstäbe,
sondern wir sollen die Realität nach unseren Maßstäben gestalten! Der Babycaust ist „real“. „Realitätsbezogen“
ist sowohl seine Verurteilung wie seine Rechtfertigung. Letztere ist nur eben unmoralisch und für einen
Christen unmöglich!
Pünktchen, pünktchen, wer lenkt hier ab???!!! Aber bitte: Wir sind in keinem Kirchenstaat, in dem sich
die Gesetze nach der Religion zu richten haben. Ob Sie das bedauern oder nicht. Aus christlicher Sicht
sind die strafrechtlichen Abtreibungsregelungen, insbesondere weil sie die Abtreibungen als nicht „rechtswidrig“
einschätzen, sicherlich nicht zu akzeptieren. Gerade deshalb muss doch die Kirche ihren wenig verbliebenen
Einfluss geltend machen und – wenn es schon der Staat nicht tut – die Frauen ermuntern und begleiten.
So aber werden sie mit der strafrechtlichen Regelung völlig alleingelassen; die Kiche hilft in dieser
schwierigen Lage nicht weiter, sondern hält sich einfach raus und verurteilt mal lieber (ist ja auch
einfacher!) – d a s kann ich auch nicht akzeptieren.
#40 Protestant 15:33:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ecclesia-semper-reformanda Hallo!Zum Glück mal jemand, der hier sonst noch was sachliches schreibt!
Aber es ist so, wie sagen, pünktchen wird es nicht gelten lassen, wenn hier realitätsbezogen argumentiert
wird! Das habe ich mit meinem Beitrag eben ja auch versucht- aber es fällt mir immer schwerer, bei diesem
Gekeife hier sachlich zu bleiben! Gerade deswegen gefällt mir Ihr Beitrag um so besser, die Realität
bestätigt, dass Sie absolut Recht haben! Weiter so!
#39 Pünktchen 15:28:24 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@semper-deformanda:Keine Ablenkungsmanöver! Die Frage der kirchlichen Beteiligung am staatlichen Beratungssystem
war hier gar nicht erörtert worden, sondern die Frage der Zulässigkeit von vorsätzlichen Tötungen
an wehrlosen und ungeborenen Menschen aus christlicher Sicht! Diese rechtsethische Frage ist und bleibt
unbeantwortet!
#38 Protestant 15:25:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@pünktchen Und wenn Sie mich noch hundertmal mit Ihrem aggressiven Geschreibsel herausekeln oder mundtot
machen wollen- ich werde Ihre Fragen dann beantworten, wenn ich das für richtig halte! Außerdem -wenn
ich antworten würde- wäre das doch sowieso häretisch und teuflisch , außerdem vollkommen niveaulos
und eh nicht meine eigene Meinung , sondern nur Nachgeplapper meines „jämmerlichen Protestantenvereins“
Und da Sie für Argumente kaum zugänglich sind, hat es eh keinen Sinn zu antworten ! Insofern feiern
Sie schön Ihre TM o^/ , und ergötzen Sie sich an den hochgeistigen Ergüssen mancher Mitstreiter!
#37 Benedikt 15:22:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Hecker… Hr Hecker weiß vom Bistum Limburg offenbar nur das, was er aus den einschlägigen Medien hat.
Schon allein das er die komplette Jugendpastoral an einigen wenigen Jugendkirchen festmacht ist höchst
absurd. Hr. Hecker weiß auch nicht, dass auf den Diözesanjugendtagen des Bistums die eucharistische
Anbetung wieder gehalten wird. 4 Priester nahmen die Hl. Beichte ab und waren damit vollauf beschäftigt.
Dazu fand eine Jugendtreffen mit den verschiedenen Ordensgemeinschaften des Bistums statt, auch hier wieder
mit Anbetung und Beichtangebot – alles Dinge, von denen Herr Hecker offenbar nichts weiß. Bevor man so
einen Artikel schreibt hätte man sich halt mal informieren müssen.
#36 warwohlnix 15:22:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Trotz einer gewissen Berechtigung meiner allgemeinen Aussagen in dieser Richtung geht es mir in erster
Linie um den Stuss, den Provokant hier absondert.
Pünktchen, Jeder, der nicht für Sie ist, ist gegen Sie, gelle? Jeder, der auch mal nachfragt und nicht
gleich draufhaut, ist ein „Befürworter der Vorsatztötung“, was? Kennen Sie das eigentlich, dass es auch
mal mehrere Seiten einer Medaille gibt? Ich unterstelle, keiner hier im Forum begrüßt die hohen Abtreibungszahlen.
Abtreibung ist grundsätzlich Unrecht. Aber gerade deshalb sollten wir, sollte die Kirche daran arbeiten,
den Frauen Mut zum Kind zu machen. Wenn wir uns aber aus jeder Beratung – auch wenn sie damit endet, dass
die Frau die Hilfe der Kirche nicht annimmt – heraushalten, können wir nichts, aber auch gar nichts ändern.
Das ist keine Befürwortung der Abtreibung, sondern der aus christlicher Üerzeugung gelebte Versuch,
Unrecht zu verhindern. Die Kirche hat durch Austritt aus der Beratung diese Chance vertan – wer weiß,
wieviele Kinder noch hätten gerettet werden können. Das ist ein Versäumnis, das den angeblichen „Vorteil“,
nicht an der Abtreibung „aktiv“ beteiligt zu sein, um ein Vielfaches aufwiegt. Ist mir eh schon klar,
pünktchen, Sie sehen das natürlich ganz anders. Hauptsache, die Kirche hat sich die Finger nicht „schmutzig“
gemacht! Es zählt ja – wie gesagt – immer nur eine, nämlich Ihre Seite der Medaille.
#34 Pünktchen 15:17:40 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@wwn. Es war ein sehr selbstkritischer Bischof der evangelischen Kirche (Bischof Stählin), von dem das
Wort überliefert wird: „Aus der Kirche des Wortes ist eine Kirche der Wörter geworden!“ Man muß allerdings
zur Verteidigung der evangel. Kirche klar sagen, daß die Aussagen von „Protestant“ keinen offiziellen
Charakter haben. Der bekannte Bischof Huber z.B. (Berlin-Brandenburg und Ratsvors. d. EKD) findet erfreulich
klare Worte zum Thema!
#32 Pünktchen 15:11:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Protestant Jetzt haben Sie noch immer nicht geantwortet darauf, wie Sie als Christ das bestehende Abtreibungsrecht
(und ein angebliches „Entscheidungsrecht der Mutter“ zur Tötung ihres ungeborenen Kindes) rechtfertigen
wollen!?
Undercover „Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute
allezeit zum Narren halten kann man nicht.“ Abraham Lincoln
#28 Pünktchen 14:57:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Jetzt beantworten Sie doch mal meine Frage, Protestant, mit welchem Argument Sie als Christ die rechtliche
Zulässigkeit von Vorsatztötungen verteidigen wollen? Sie machen viele Worte, geben aber keine Antworten!
#27 Protestant 14:52:31 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@boni@wwn@. Wenn ich denn einer „jämmerlichen Glaubensgemeinschaft“ angehöre, wäre es für mich interressant
zu wisen, welchen Sekten Sie denn angehören! Und außerdem sollten nur diejenigen von „Niveau“ reden,
die auch wissen, was das ist(also Ihr drei schon mal nicht)! Tja – und wir wollen nicht nur eine Kirche
sein, wir sind eine…auch wenn euch das nicht passt! Aber im übrigen habe ich den Eindruck, dass es
euch eher darum geht eine Kirche in der Kirche zu werden, um diese dann von innen zu zersetzen(Wenn ich
manche eurer Äußerungen höre, wird es mir um den Papst angst und bange)! Ich frage mich tatsächlich,
ob manche Leute hier wirklich katholisch sind oder sich einfach nur aufblähen wollen? Desweiteren frage
ich mich bei manchem Beitrag, ob Sie Jesus Christus tatsächlich für den barmherzigen Welterlöser, Menschenfreund
und guten Hirten halten, oder einfach nur für einen despotischen Tyrannen!
#26 bonifatius 14:39:39 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
O, ihr verblendeten Menschen! Gotthardle, BB, Protestierer, Stimme der Unvernunft und Landorgler! Fast
ist es um die Zeit zu schade, ihnen auf ihre überheblichen, dummen, selbstüberschätzenden Ausflüsse
zu antworten. Ihre Art von Zeitgefährten ist die Zukunft der sterbenden Kirche in Deutschland. Möge
der Hl. Geist ihnen alle ein klein wenig Erleuchtung schenken, damit sie sich im Unterscheiden der Geister
nicht gar so schwer tun. @Protestierer und Gotthardle zu ihrer Scheinlösung: Ihr Nietschenianer Positivismus
war auch bei den Hitlerschergen der Einstieg zum Motto „ der Zweck heiligt die Mittel“. Dabei ging zum
Entsetzen der Nachwelt das Gewissen verloren. Aber das verstehen sie trotz des von ihnen so abgenutzten
Wortes „Niveau“ nicht, sie geistige Tiefflieger!
#25 warwohlnix 14:38:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Du sollst nicht morden“ ist also auch provokantischer Beliebigkeit ausgeliefert. Welch’ jämmerliche
Glaubensgemeinschaft, deren verbindlicher Glaubensinhalt einzig und allein darin besteht, („Ich will aber
auch mal!“) eine (?) Kirche zu sein.
#24 Pünktchen 14:35:57 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Haben Sie ein einziges Argument zur Zulässigkeit des bestehenden Strafrechtes aus christlicher Sicht(Sie
sind doch evangelischer Christ, nach eigener Aussage !?) vorgetragen, Protestant?
#23 Protestant 14:26:29 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@pünktchen Ihren Ausführungen darf ich entnehmen, dass Sie demnach alle Frauen, die sich (leider) für
eine Abtreibung entscheiden, wegen Mordes bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen – denn dass würden Sie
sicherlich auch tun, wenn ich meinen Nachbarn oder wen auch immer töten würde? Offensichtlich kennen
Sie keine einzige Frau, die sich in einr solchen Notlage befindet! Die interressiert der Berg Sinai in
keinster Weise! Ich habe mehrere Jahre im Jugendwohlfahrtsbereich ehrenamtlich gearbeitet. Sie ahnen ja
gar nicht, welchen unglaublichen Druck- vor allem, die nach außen hin ach so allerkatholischsten Eltern-
auf ihre Kinder ausüben können! Nach außen hin den Suabermann und Lebensschützer markieren, aber ihren
eigenen Töchtern sagen:„Lass dir was einfallen! Wenn du das Kind bekommst, brauchst du dich bei uns nicht
mehr blicken zu lassen!“ Frei nach dem Motto“Was sollen die Leute sagen?“ Das ist mir beileibe nicht nur
einmal begegnet- und eben meistens da, wo ich es nie und nimmer vermutet hätte! Sie wissen ja“Die größten
Kritiker der Elche, waren früher selber welche!“ Ich habe den Eindruck, dass Sie sehr oft gar nicht wissen,
was im täglichen Leben abgeht und in einer absoluten Schein- oder Traumwelt leben! Das trifft in diesem
Forum hier leider auf mehrere zu!
Sagen Sie mir doch mal, wer die Entscheidung fällen soll ob ein Killer für protestant engagiert wird
oder nicht? Wer ist berechtigt Entscheidungen über das Leben und den Zeitpunkt des Lebensendes zu entscheiden?
Wer soll so eine Entscheidung fällen? Ist protestant befugt zu entscheiden, daß er sterben soll? Ist
die Mutter von protestant befugt zu entscheiden, daß er sterben soll? Ist der Papst befugt zu entscheiden,
daß protestant sterben soll? Ist der Hausarzt befugt zu entscheiden, daß protestant sterben soll? Ist
der Killer befugt zu entscheiden, daß protestant sterben soll? Oder ist protestant ein Mensch? Hat er
sogar ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit? Doch! Er soll leben und unangetastet bleiben,
auch wenn er mir unsympathisch ist und er meinen Lebensentwurf stört. Meine Behauptung ist: Nur Gott
ist der Herr über Leben und Tod. Er ist befugt zu entscheiden ob und wann protestant sterben soll. Wer
Entscheidungen fällt ohne die Kompetenz dazu zu haben macht einen Fehler.
Beratungen für eine schwangere Frau können gut und schlecht sein und eine christliche/katholische Beratung
sollte uns willkommender sein als eine humanistisch/atheistische. Aber nach einer christlichen Beratung
darf kein Freischein für die Tötung eines Menschen ausgestellt werden, das muss doch jedem Christen
einleuchten. Man kann sicherlich noch sehr viel tun um schwangeren Frauen gewisse Zukunftsängste mit
ihrem ungeborenen Kind zu nehmen und unsere Gesellschaft muss kinderfreundlicher und jungen Familien bzw.
Alleinerziehenden gegenüber solidarischer werden, aber Tötungsscheine verteilen ist völlig verkehrt.
#20 duc in altum 14:12:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Stimme der Vernunft stimme der vernunft: darf man malerfahren welche Früchte der WJT im ach so rechtgläubigen
Erzbistum Köln für die Jugendarbeit gebracht hat? Darauf habe ich geantwortet, daß es in unserer Gemeinde,
die im Erzbistum Köln liegt, durchaus zu positiven Effekten gekommen ist, die originär auf den WJT zurückzuführen
sind. Ob der WJT weiterhin Erfolg hat liegt nicht entweder am Bistum oder an der Gemeinde, sondern an
einem vernüftigen Zusammenspiel der beiden. Wir sind keine „entweder oder“ Kirche.
#19 Pünktchen 14:10:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Jetzt sagen Sie mir mal, wer Ihnen die Entscheidung abnehmen soll, ob Sie Ihren Nachbarn oder Ihren Arbeitskollegen
töten dürfen…usw.! Eine solche „Entscheidung“ gibt es nicht! Sie ist uns abgenommen worden auf dem
Berge Sinai! Etliche Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung!
#18 Protestant 14:06:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@pünktchen So, und jetzt sagen Sie mir doch mal, wer diese Entscheidung fällen soll? Der Papst, pünktchen,
Angela Merkel,Donald Duck oder Heinz Müller aus Bamberg?
#17 Pünktchen 13:49:07 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wenn Sie „Frauen die Entscheidung“ zur Tötung ihrer Kinder „selbst überlassen“ wollen, dann plädieren
Sie also für das bestehende Abtreibungsrecht! Sie wollen uns doch nicht im Ernst weiterhin verkaufen,
daß Sie ein evangelischer Christ sind, Sie Heuchler!
#16 Protestant 13:39:19 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@gotthard In welcher Welt lebst du eigentlich? Das habe ich mich bei zwobbel allerdings auch schon mehrfach
gefragt! Aufgrund des päpstlichen Verbotes dürfte in der Tat keine einzige Abtreibung verhindert worden
sein. Wahrscheinlich ist ehe das Gegenteil der Fall, weil 1. die betroffenen Frauen zu Beratungsstellen
gehen, die vielleicht nicht so intensiv und auch mit christlichem Hintergrund arbeiten, wie die Beratungsstellen
der katholischen und evangelischen Kirche 2. dass sich vielleicht dadurch von zehn Frauen nicht mehr-vielleicht
vier, sondern nur noch zwei für ihr Kind entschieden haben Wir machen uns doch alle etwas vor, wenn wir
meinen,durch das Ignorieren oder verteufeln der abtreibung würde auch nur eine einzige Abtreibung verhindert.
Aufgabe muss es sein, ohne Belehrungen, Strafandrohungen und Kriminalisierung der betroffenen FRauen behutsam
und einfühlsam auf das Geschenk des Lebens hinzuweisen, aber gleichzeitig auch hinsichtlich wirtschaftlicher
und gesellschaftlicher Probleme für die FRauen da zu sein – bei aller Beratung für das Leben aber den
Frauen die Entscheidung letztendlich selbst zu überlassen, anstatt diese eben letztendlich wirklich sich
selbst zu überlassen! Willkommen, Gotthard, im HNBS-Club…!
Voll im Trend: Zeige mir wer dich mag und ich zeige dir ob du falsch liegst Sie wollen also im ernst Ihr
Eingangsstatement als sachlich und an einer Kommunikation interessiert bezeichnen? Ich hatte über den
Charakter meines Beitrages gar nichts geschrieben. Bitte genauer lesen. Sagen Sie mal, woran leiden Sie
eigentlich? An dem Bodenpersonal des Lieben Gottes und an all den Maßnahmen, die dieses Personal ergreift
um uns den kath. Glauben abspenstig zu machen. Was meinen Sie wohl wie viele Menschen in Deutschland es
nicht fertig bringen katholisch zu werden, weil sie sehen was für Bischöfe und Pfarrer sich da so tummeln.
Ich habe schon mit vielen gesprochen die eigentlich das Christsein gut fänden, aber sich angesichts solch
abschreckend glaubensschwacher (auch politisierender) Beispiele nicht dazu durchringen können auch nur
ein Vater Unser zu beten oder ihr Kind taufen zu lassen. Diese Leute suchen das Transzendente und wollen
nicht auch noch in der Kirche dem Zeitgeist hinterherhecheln und ihm huldigen. Dafür wird keiner katholisch.
Wenn die deutschen katholischen Bischöfe und Priester durch ihr Verhalten und ihre Sprüche abseits ihrer
Kernkompetenz, Suchenden den Weg zum Heil nicht mehr versperren, sondern ihn ihnen öffenen, dann wird
die Kritik auch verstummen. Sie verleumden einen in seinem Bistum beliebten Bischof, Das es ein paar Leute
in seinem Bistum gibt die ihn mögen, leugne ich ja gar nicht. Und wofür wird er gemocht? Aber wo habe
ich ihn verleumdet? Bloß weil ich an seine Vergangenheits“leistung“ erinnert habe?
#14 Gotthard 13:17:38 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@zwobbel als er unbedingt weiter Tötungslizenzen ausstellen mußte anstatt dem Papst zu gehorchen und
dadurch ungeborene Kinder vor der Abtreibung zu retten. Wie soll auch nur eine Abtreibung verhindert werden,
wenn eine kath. Beratungsstelle keinen Beratungsschein ausstellt? In welcher Welt lebst du eigentlich?
Diese Begründung ist auch nie genannt worden bei dem erzwungenen Ausstieg aus der Schwangeren-Konfliktberatung.
Es war lediglich die Sorge, dass das „Zeugnis für das Leben“ der Kirche nicht mehr eindeutig sein könnte.
Keine einzige Abtreibung ist dadurch verhindert worden!
#12 landorganist 13:08:56 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@zwobbel Sie wollen also im ernst Ihr Eingangsstatement als sachlich und an einer Kommunikation interessiert
bezeichnen? Sagen Sie mal, woran leiden Sie eigentlich? Sie verleumden einen in seinem Bistum beliebten
Bischof, einen geradlinien Christen, dessen Eigenschaften Protestant in seinem netten Verslein, beschrieben
hat. Was haben Sie eigentlich aufzuweisen in Ihrer christlichen Vita? Keine Sorge, es interessiert mich
nicht wirklich, nur wenn Sie einst „von oben“ danach gefragt werden, sollten Sie mehr aufzuweisen haben,
als: „Bei kreuz-net täglich herumgestänkert“.
@duc in altum Ich kann nicht für die ganze Diözese sprechen, aber für unsere bis zum WJT relativ tote
Innenstadtgemeinde. Soll das heissen, es liegt gar nicht an der Diözese sondern an der Gemeinde? Dann
geht der krutznet-Artikel ja wieder mal voll am Thema vorbei?
#10 Protestant 12:54:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@zwobbel Ich habe ja lediglich auf Ihren „Beitrag“ geantwortet! Ob und wie Sie mir dann zurückantworten,
ist ganz allein Ihre Angelegenheit! Ich käme nie auf die Idee, Ihnen da rein zu reden! Ich kann ja auch
nichts dafür, dass die meisten Kommentare und Beiträge hier nicht annähernd das Niveau von bussmann,landorganist,breze,benedikt
u.ä. erreichen (und natürlich meins…)! Also, schreiben Sie weiter,antworten Sie, wem Sie wollen, aber
wundern Sie sich nicht, wenns kaum einen interrssiert!
Verdrehungen Ich hatte lediglich an seine Rolle bei der Zerstörung der innerkirchlichen Einheit und Disziplin
erinnert, als er unbedingt weiter Tötungslizenzen ausstellen mußte anstatt dem Papst zu gehorchen und
dadurch ungeborene Kinder vor der Abtreibung zu retten. Wer daraus macht „mit ihren verbalen Baseball-Schlägern
auf den Bischof einzudreschen!“ tut genau das wessen er andere bezichtigt. Sie sind so unsachlich und
überhaupt nciht an inhaltlicher Kommunikation orientiert, daß ich im Allgemeinen keine Antworten auf
Ihre leeren Phrasen schreiben werde.
war’s better anderswo? sah es denn in anderen Bistümern besser aus? soweit ich weiß, liefen die Tage
vor dem eigentlichen Jugendtreffen in den Gemeinden doch ganz ähnlich ab, wie hier dargestellt im Bistum
Limburg. Es soll Gemeinden gegeben haben, wo immerhin noch an den Werktagen die Hl. Messe gefeiert wurde.
Aber im Grund war das ganze doch ein Megaevent. Ich habe auch noch nicht erlebt, dass Jugendliche nach
dem WJT 2005 öfter oder in größerer Zahl zur Messe gekommen sind. Im EB Paderborn versucht man es jetzt
krampfhaft mit Jugendkirchen. Aber in der ganz normalen Durchschnittsgemeinde finde ich keinen positiven
Niederschlag des Weltjugendtages. Gestern noch kam im Fernsehen eine Umfrage unter deutschen Jugendlichen,
was für sie eine Rolle spielt in ihrem Leben: Zuerst kamen Freunde und Familie, dann Ausbildung und ganz
unten, am unteren Ende der Skala erst der Glaube. Wo also sind die Früchte des Megaevents Weltjugendtag
2005?
#7 duc in altum 10:58:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Stimme der Vernunft Ich kann nicht für die ganze Diözese sprechen, aber für unsere bis zum WJT relativ
tote Innenstadtgemeinde. Im Bereich Jugendliche und Junge Erwachsene tut sich eine ganze Menge. Neue Angebote
wurden entwickelt wie die „Praystation“ usw. und in Zukunft wird noch einiges passieren. Der PGR hat sich
erneuert, was sich auf das ganze Gemeindeleben sehr positiv ausgewirkt hat. Der Kirchenbesuch ist in den
letzten Monaten signifikant gestiegen und die Stimmung in der Gemeinde eine ganz andere. Ich denke, daß
das nicht nur bei uns so war, sondern in vielen Gemeinden, die verstanden haben, das Feld, daß durch
den WJT geflügt und gedüngt wurde, zu besäen und die Früchte wachsen zu lassen. Das funktioniert.
Man muss es nur wollen und Seelsorger haben, die eben das unterstützen. @ Protestant: Tolles Gedicht,
hört sich an, wie eine Büttenrede von Karl „zum Blauen Bock“ Lehmann.
#6 Protestant 10:46:18 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Der „böse“ Herr K. aus L. Ich denke mal, kreuz.net wird die Zeit bis Februar noch nutzen um durch ausreichende
Artikel über den bösen Herrn K. aus L. seine Forumsteilnehmer zu animieren, mit ihren verbalen Baseball-Schlägern
auf den Bischof einzudreschen! Doch gehe ich davon aus, dass das den Betroffnen hoffentlich genausowenig
juckt, wie bisher! Darauf ein Gedicht: Der zwobbel hofft aus ganzer Seele, dass der Kamphaus sehr bald
fehle! Bis Februar noch, da ist er froh, zum Glück sehn das nicht alle so! Der „alte“Kamphaus ist ein
Hirt, der sucht jedes Schaf, das sich verirrt! Ob Junge,Alte,Schwangere oder Menschen mit Schmerzen, dem
Mann liegen wir offenbar alle am Herzen! Nicht immer linientreu, mit Kanten und Ecken, braucht Kamphaus
sich sicherlich nicht zu verstecken! Als Protestant zoll ich ihm großen Respekt, auch wenn das im kreuz.net
den meisten nicht schmeckt! Er hat an den Menschen wohl stetig ein Ohr, das kommt bei vielen ja häufig
nicht mehr vor! Und alle die, die mit Schmutz auf ihn schmeißen, sollten sich erstmal selbst am Riemen
reißen! Für viele hier klingts nämlich häretisch und fremd, dass Herr Kamphaus rabiate Töne nicht
kennt! Daher wünsch ich mit frohem Mute, dem guten Herrn K.aus L. alles Gute!
#5 duc in altum 10:35:25 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Aber auch hauptamtliche… Seelsorger im Erzbistum Köln kreuzen bei der Erwähnung des Wortes „Weltjugendtag“
die Finger und hängen sich Knobluach um den Hals. Ich persönlich bin absolut der Meinung, das ein bisschen
mehr Frömmigkeit der Jugendarbeit sehr gut tut, und daß der Weltjugendtag unbedingt in den Gemeinden
weitergehen muss. Leider stößt man dabei bei vielen sog. Seelsorgern auf extrem taube Ohren. So als
ob grundsätzlich aus Köln oder Rom nichts positives für die Kirche kommen kann, versucht man, den WJT
totzuschweigen oder zu diskreditieren als bloßes Event oder als Wiederbelebung überholter Glaubensvorstellungen.
Da braucht man gar nicht bis nach Limburg zu fahren. Ein Düsseldorfer Jugendseelsorger antwortete mir
auf die Frage, inwiefern es angedacht sei, das einjährige WJT-Jubiläum auf Stadtebene zu begehen: Man
dürfe sich selbst und andere nicht überfordern. Das einzige, womit der einfache Katholik überfordert
ist, sind solche Seelsorger. Aber das wächst sich raus. In spätestens 20 bis 30 Jahren… *seufz*
Das ist eine Schande, eine Kirche ist kein Spielplatz Heute ist kein Tabu mehr, aus Kirchen werden all
mögliche Abartige Sachen gemacht. In einer Kirche mit Velo usw.Wenn Christus jetzt kommen würde, würde
er zu den Verantwortlichen sagen: Ihr habt aus meines Vaters Haus eine Räuberhöle gemacht“!Da sollte
ein Bischof und die Verantwortlichen Priester schon mehr Verstand haben das solche Abartige Sachen nicht
mehr passieren!Da kann man nur beten, das solche Hirten das Licht Christi bekommen
Wenn der Bischof im kommenden Februar seinen Abschied nimmt, wenn er ihn nimmt. Der ist ja als besonders
widerspenstig bekannt. Er hat sich als so bockig erwiesen, daß er wahrscheinlich alles dran setzen wird,
dem Papst mal wieder eins auszuwischen. Wenn der Bischof im kommenden Februar seinen Abschied nimmt,…
… dann werde ich ein Stück weit erleichtert sein. Aber die Nachfolgeregelung wird schwer werden. Denn
jeder positive Nachfolger wird von den Modernextremisten gemobbt werden, bis zur Reproduktion eines kombinierten
Gröer-Haas-Dyba-Krenn Exempels. Aber den armen Katholiken im Bistum Limburg ist zu wünschen, nicht noch
mal so einen wie den jetzigen ertragen zu müssen. Möge das katholische Leben in Limburg ab nächstem
Jahr wieder zu sprießen beginnen.