„Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben bloß deswegen an sie, weil wir sonst an eine Schöpfung glauben müßten.“ Von Christian L. Schutzer.
(kreuz.net) Einzig und allein der Zufall ist die Ursache jeder Neuerung in der Welt des Lebendigen.
Diese
These vertrat der französische Biochemiker Jacques Monod († 1976) in seinem Buch „Zufall und Notwendigkeit“.
„Der reine Zufall, nichts als der Zufall, die absolute, blinde Freiheit“ sei das Grundprinzip der evolutiven
Weltveränderung.
Das Evangelium des Zufallsevolutionismus lautet:
Am Anfang war der Zufall, und der
Zufall war blind, und die Blindheit war der Zufall. Dieser war am Anfang – zufällig – blind. Alles ist
durch Zufall geworden, und ohne den Zufall ward nichts von dem, was geworden ist. Durch Zufall entstanden
Energie und Materie. Daraus entwickelte sich per Zufall das Leben. Und das Leben entwickelte sich von
Fall zu Fall zum Menschen. Der Zufall als Entwicklungsgrundsatz enthält also weder Plan, Sinn noch Ziel.
Er ist als Prinzip sinnlos.
Ein anderer renommierter Anthropologe, Sir Arthur Keith († 1955), brachte
das Dilemma dieses Evolutions-Aberglaubens präzise auf den Punkt:
„Die Evolution ist unbewiesen und
unbeweisbar. Wir glauben bloß deswegen an sie, weil wir sonst an eine Schöpfung glauben müßten – und
eine solche ist undenkbar und unglaubwürdig“.
Gegen die These vom Glauben an die unbeweisbare Evolution
als angebliche Alternative zum biblischen Schöpfungsglauben wenden sich unsere Schul-Darwinisten, indem
sie Darwin-Finken und Birkenspanner als Beweise der Evolution aufführen.
Die Grundthese der Evolutionstheorie
lautet: Aus der Kombination von zufälligen Erbveränderungen – Mutationen – und Anpassungsdruck an die
jeweiligen Lebensbedingungen im Daseinskampf – Selektion – kommt es zu genstabilen Veränderungen von
Lebewesen.
So identifizierte Charles Darwin auf den Galapagos-Inseln 13 verschiedene, aber verwandte
Finkenarten, die angeblich von einer Finkenart aus dem Ecuador abstammten.
Die Darwin-Finken unterscheiden
sich untereinander durch Körpergröße, Gefiederfärbung, Schnabelform und einer damit einhergehenden
unterschiedlichen Ernährungsweise.
Darwin führte diese Veränderungen auf Anpassung an unterschiedliche
Lebensverhältnisse im „Kampf ums Dasein“ zurück.
Die Tatsache einer Mikro-Evolution – also von organischen
Veränderungen innerhalb einer Art – können heute als bewiesen gelten.
Davon ist aber die Makro-Evolution
zu unterscheiden. Bei dieser wäre zu erklären, wie neue, bisher nicht vorhandene Organe, Strukturen,
gar qualitativ neues genetisches Material entstanden sind.
Bei der Makro-Evolution ist zu zeigen, wie
Haare, Milchdrüsen, Einrichtungen für die Temperaturregulation und sonstige Charakteristika der Säugetiere
oder Unterscheidungsmerkmale zu den Reptilien entstanden.
Für diese Vorgänge – also für die „Entstehung
der Arten“ – gibt die Zufallstheorie keine überzeugenden Erklärungen, schon gar keine hinreichenden
Beweise.
Für die Entstehung des Lebens taugt die Zufallstheorie nicht, erklärte der britische Paläontologe
Conway Morris im März 2003 in einem ‘Spiegel’-Interview:
„Hunderte Forscher haben sich mit dieser Frage
befaßt, darunter lauter Nobelpreisträger. Trotzdem sind sie in den letzten fünfzig Jahren im Grunde
keinen Schritt weitergekommen. Selten ist Wissenschaft gründlicher gescheitert.“
Selbst Professor Monod
begann bei der ungeheuren Vielfalt und Komplexität der Schöpfung zu zweifeln, „ob das alles Ergebnis
einer riesigen Lotterie sein kann, bei der eine blinde Selektion nur wenige Gewinne ausersehen hat“.
Die Frage nach dem Urgrund der Welt ist eine eminent praktische Frage. Führt das Grundprinzip des planlosen,
sinnlosen Zufalls oder Vernunft und Sinn zum Ziel?
Der zufallsgläubige Franzose Monod beschrieb die
Menschenwelt in den Vorstellungen des ihm zeitgenössischen französischen Existentialismus: Der Mensch
sei ein Zigeuner am Rand des Universums, ohne vorgegebenes Wesen, ohne vorgegebene Grundwerte, ohne Moral.
Das vernunftlose Zufallsprinzip kann nichts Anderes hervorbringen.
Dem steht das Evangelium des göttlichen
Logos gegenüber:
Im Anfang war das Wort – der Logos, die Vernunft, Und das Wort war bei Gott. Und Gott
war das Wort, der Sohn Gottes.
Durch das göttliche Wort – die zweite göttliche Person – ist alles geschaffen
worden.
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95 Lesermeinungen
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#93 Burgorus 23:07:23 | Donnerstag, 23. November 2006
@Sirilo: Sirilo will nicht zugeben, dass er sich bis auf die Knochen blamiert hat. Am 22. November 2006
um 16:19 wollte Sirilo seine Kompetenz in genetischen Fragen wie folgt untermauern: „Leider ist es unmöglich,
daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4
Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen
auf nur zwei Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr) Ich habe am 22. November 2006
um 22:32 Uhr mit dem Gegenbeispiel „Adam habe den Genotyp (A,0) und Eva den Genotyp (B,0)“ seine Inkompetenz
klar dargelegt. Wenn’s bei einem Paar also doch klappt, dann muss man Burgorus eben auf einen Einzelmenschen
festnageln. Sirilo am 23. November 2006 um 00:00: „Bei Ihrer schönen Erklärung haben Sie einen Punkt
übersehen: Eva wurde nach Bericht des Buches Genesis aus Adams Rippe gemacht… Also muß Eva dieselbe
Blutgruppe gehabt haben wie Adam.“ Sirilo, Sie (!) haben sich auf ein Paar bezogen. Und darauf habe ich
meine Erwiderung bezogen. Nicht ich habe was vergessen, sondern Sie, wenn Sie plötzlich die Schöpfung
Evas auch noch erklärt haben wollen. Wie bereits in meinem Posting vom 22. November 2006 um 15:30 angedeutet,
heißt das hebräische Wort „zela“ „Rippe“, aber auch „Seite“. Nehmen Sie bitte von Ihrer primitiven Klon-Vorstellung
Abstand. Bei der Eva-Schöpfung wurde aus dem Adam (Mensch) der Isch (Mann) und die Ischa (Frau). Genetische
Eingriffe seitens Gottes waren dazu schon aufgrund der Geschlechtschromosome notwendig.
#92 Benedikt 22:41:32 | Donnerstag, 23. November 2006
@ D. Stöhr In der gängigen katholischen Literatur wird der Islam üblicherweise als „Betrug“, „teuflisch“
etc. bezeichnet. Das sagt doch schon alles. Ein Konzil, welches Gott mit Allah gleichsetzt, kann es nicht
geben. Genauso, wie es nicht sein kann, dass man nicht-kath. Konfessionen als „Mittel des Heils“ anerkennt.
Das Alles sind klare Häresien bzw. Apostasien, die noch von Pius XII. und allen seinen Vorgängern ausdrücklich
verurteilt wurden. Und? Zitat: „Denn der allmächtige Gott, der will, daß alle Menschen gerettet werden
und keiner verlorengeht (1 Tim 2) anerkennt nichts mehr in uns, als daß der Mensch nach der Liebe zu
sich selbst den Nächsten liebe und daß er anderen nichts antue, von dem er selbst wünscht, es möge
ihm nicht angetan werden (Math 7). Daher schulden wir [Christen] und ihr [Muslime] diese Liebe uns gegenseitig
mehr als den übrigen Völkern, da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise, glauben und ihn
bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser Welt täglich loben und
verehren.“ So Papst Gregor VII. an Fürst Anazir von Mauretanien. Ist Gregor VII. nicht sogar in Ihrer
„Kirche“ ein Heiliger?
#91 Lord Werther 08:38:35 | Donnerstag, 23. November 2006
@Tau… Wie versprochen ein weiteres Zitat: „S. 181: Der Alltag schafft Voraussetzungen, von denen man
unbewusst ausgeht, und deshalb ist es so verwirrend, wenn man in Australien das erstemal den Stöpsel
aus seinem Waschbecken herauszieht und das Wasser andersherum als gewohnt in den Abfluss kreiseln sieht.
Die Gesetze der Physik führen einem vor Augen, wie weit man von zu Hause entfernt ist. In Neuseeland
sind sogar die Wählscheiben der Telefone entgegen dem Uhrzeigersinn nummeriert. Das hat mit den Gesetzen
der Physik nichts zu tun – man macht es dort einfach anders. Schockierend ist daran nur, dass es einem
bislang nie in den Sinn gekommen ist, dass man es überhaupt anders machen könnte. Tatsächlich hat man
darüber nicht mal nachgedacht, und plötzlich ist es einfach da – anders. Man verliert den Boden unter
den Füßen. In Neuseeland zu wählen erfordert ein gehöriges Maß an Konzentration, denn alle Ziffern
befinden sich dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Wenn man es zügig versucht, wird man sich unweigerlich
verwählen, weil unwillkürlich die Gewohnheit einsetzt und alles zunichte macht, bevor man sie unter
Kontrolle bekommt. Die Telefoniergewohnheiten sitzen so tief, dass sie zu Voraussetzungen geworden sind,
von denen man unbewusst ausgeht.“ Adams, Carwardine
#90 Ydefix 01:09:21 | Donnerstag, 23. November 2006
Aha, ich leugne Tatsachen… „gegen Leute wie Daniel S. , die ein absolut geschlossenes, festzementiertes
Weltbild haben, und zu seiner Verteidigung jede Tatsache leugnen, jede Aussage verdrehen, ist es leider
nicht möglich zu argumentieren.“ …welche denn ? Naja, jedenfalls bin ich schon der Überzeugung, dass
nicht die Menschen *Tatsachenleugner* sind, welche die derzeitige Sedisvakanz anerkennen. Ganz im Gegenteil.
#87 tau † 00:17:17 | Donnerstag, 23. November 2006
Meine Seele preist die Größe des Herrn, Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn
der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht
zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er
macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu
Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen
fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über
Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen
mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig.
50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem
Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom
Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen
leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern
Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
#85 gelasius 00:02:14 | Donnerstag, 23. November 2006
Breze Aber eigentlich kann man diesem Wissen – daß Diskussion hier nicht den allergeringsten Sinn hat,
auch eine gute Seite abgewinnen. Vor der finsteren Folie des Fundamentalismus’ gewinnen doch Dein und
mein Glauben noch erheblich an Strahlkraft und wärmendem Glanz. Wenden wir uns dem zu und denen, die
unsere Freude an der „Frohbotschaft“ teilen. Die Drohbotschafter müssen den Weg gehen, den sie sich ausgesucht
haben. Einige weitere Gedanken morgen per e-mail. Für heute : Gute Nacht und trotz allem schöne Träume
!
#84 Sirilo 00:00:07 | Donnerstag, 23. November 2006
@Burgorus Bei Ihrer schönen Erklärung haben Sie einen Punkt übersehen: Eva wurde nach Bericht des Buches
Genesis aus Adams Rippe gemacht, und Adam sagt, als er sie sieht, sie sei „Bein von meinem Bein und Fleisch
von meinem Fleisch.“ Also muß Eva dieselbe Blutgruppe gehabt haben wie Adam, und dann funKtioniert Ihre
schöne Ableitung nicht mehr. (Die Frage, wie bei dieser Entstehung Evas die Sache mit den xx- und xy-Chromosomen
gewesen sein mag, lasse ich einmal beiseite.)
@ Gelasius Hallo Gelasius… Mir geht es ähnlich, wie Dir, es ist einfach nur noch fad. Bis auf wenige
rühmliche Ausnahmen, habe ich hier mit keinem einzigen eine sachliche Diskussion führen können. Falls
man es wagt zu widersprechen, werden einen dümmliche Allgemeinplätze um die Ohren gehauen oder man wird
persönlich angegriffen. Es ist gleich einem Kampf gegen Windmühlen. Gegen Betonköpfe, die anscheinend
Angst davor haben, jemand könnte ihr zementiertes Weltbild erschüttern. Die ihr Ego mit Hasstiraden,
Verleumdungen und Verwünschungen im Namen Gottes aufpolieren. Menschen, die sich nicht scheuen, Gott
und die Kirche für ihre politischen Zwecke zu missbrauchen. Die ein faschistoides Gottes- und Menschenbild
haben und sich einer über alles stehenden Elite zurechnen, einer Elite, in der Gott lediglich als Mittel
zum Zweck herhalten muss, um Gericht zu halten über Menschen, die nicht grössere Sünder sind, als sie
selbt. Evangelisation funktioniert anders…
#82 gelasius 23:05:38 | Mittwoch, 22. November 2006
Breze, campo santo et al. /Daniel Lehramt Hallo Breze-wie ich lesen konnte, hast Du hier heute allerlei
Schlachten geschlagen – gegen Ketzer-und-Häretikerjäger, Sedis und Extremtradis, Geschichtsklitterer
und jetzt gegen den V II Exorzisten Daniel ( Lehramt Daniel ) ,der nun auf der Insel Malta sein Lieblingsfeindobjekt
ausgemacht zu haben glaubt. Geben wir ihm doch Gelegenheit erst einmal ins Geschichtsbuch zu schauen,
ein bißchen über den Malteser Orden, die Seeschlacht von Lepanto etc. nachzulesen. Für wie groß hältst
Du die Chance, daß er und seine Gesinnungsgenossen dort Freimaurer, Rotarier, und was sie sonst noch
so gern haben ausmachen ? campo santo : gegen Leute wie Daniel S. , die ein absolut geschlossenes, festzementiertes
Weltbild haben, und zu seiner Verteidigung jede Tatsache leugnen, jede Aussage verdrehen, ist es leider
nicht möglich zu argumentieren. breze: allmählich langweilt mich der ganze Zirkus hier. Man weiß ja
schon vorher ,worüber von der Redaktion geschrieben wird: alternierend über böse Bischöfe, Evolution
,wie wundervoll doch die Sedisvakantisten und wie böse die Juden sind- nicht einmal mehr die verbalen
Ausfälle unserer Extremisten jedes Lagers können noch Neues bieten.
#81 Burgorus 22:32:15 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sirilo: Natürlich sind alle vier Blutgruppen A, B, AB und 0 durch ein Menschenpaar möglich Einen kleinen
Einführungskurs in Genetik gebe ich eigentlich nicht immer. Aber weils hier gar so einfach ist, mache
ich mal eine Ausnahme. Zunächst zu Ihrer unüberlegten Behauptung, bei der Sie sich auf die Geseze der
Vererbung beziehen, die Sie aber nicht zu kennen scheinen: „Leider ist es unmöglich, daß die gesamte
Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen
(A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei
Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr) Ein kleines Gegenbeispiel: Adam hat den
Genotyp (A,0) und Eva hat den Genotyp (B,0). Damit hat Adam den Phänotypen A und Eva den Phänotypen
B. Sicherheitshalber sage ich Ihnen auch noch, dass A und B die 0 dominieren. Nur wenn die Allele A und
B aufeinandertreffen, erscheinen beide auch dem Phänotyp nach. Na, dann kombinieren Sie mal fleißig
und bestimmen Sie zunächst die Genotypen der F1-Generation. Nein, ich mach’s Ihen vor, wer weiß, ob
Sie das könnten: (A,B), (A,0), (0,B), (0,0). Nun sehen Sie bereits genau die vier Phänotypen: AB, A,
B und 0, die Sie genannt haben. Bereits die F2-Generation ermöglicht die zwei restlichen Genotypen (A,A),
(B,B), was aber hinsichtlich der Phänotypen (A bzw. B) nichts mehr Neues bringt. Wir hatten ja bereit
alle schon in der ersten Generation. So einfach war’s also. Ein bisschen was wissen muss man halt.
@Sirilio Wir Christen und Ihr Muslime beten denselben einen Gott an, aber dank der Menschwerdung Gottes
wissen wir mehr über ihn als ihr… Da der Islam die Dreifaltigkeit ja konsequent ablehnt, kann man wohl
kaum sagen wir wissen mehr als ihr. Das könnte man sagen wenn die Muslime noch keine Stellung zur Dreifaltigkeit
bezogen hätten – haben sie aber. Es ist zwar schon das selbe „Wesen“ aber die Bestimmung desselben ist
vollkommen anders (und somit wohl auch die Verehrung).
@ Daniel Sie wollen die Lehre der Kirche einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Lesen Sie nach, was ich unten
zitiert habe. Das Judentum ist nach Christus kein Heilsweg mehr, das war immer die christliche Auffassung.
Dass die Juden keinen Messias haben weiss ich selbst,mein Lieber. Beantworten Sie bitte meine Frage an
Sie, und weichen Sie nicht immer aus: Beten die Juden Gott an oder nicht??? Bringen wenigsten Sie eine
brauchbare Antwort zustande??? Aha. Davon weiß ich nichts. Ich nehme an, Sie meinen, dass es dort von
fanatischen Anhängern der Antikirche (V2-Sekte) nur so wimmelt. Ich wusste es ja, Sie sind ebesowenig
fähig, fair und sachlich zu diskutieren wie Ihre Kumpanen. Wo einen die Sachargumente ausgehen, wird
mit dümmlichen Seitenhieben um sich gedroschen, das schein hier usus zu sein. Auf Malta sind beinahe
90% Katholiken, und zwar praktizierend.
#78 CampoSanto 21:47:14 | Mittwoch, 22. November 2006
@daniel Ich beobachte nun schon eine Weile die Diskussion hier. Sie, lieber Daniel, gehen nicht auf die
Aussagen der anderen Mitschreiber hier ein. Sobald ein stichhaltiges Argument kommt, lenken Sie sofort
ab und verlieren sich in Scheingefechte (Beispiel: Malta). Schon seltsam…!!!
#77 MilesChristi 21:43:17 | Mittwoch, 22. November 2006
Sirilo Du schreibst: „„Allah“ ist zunächst einmal das Wort für „Gott“, so wie es in anderen Sprachen
„God“, „Dio“, „Dieu“, „Kami“ oder „Bog“ heißt. Alle diese Wörter entstammen vorchristlichen religiösen
Vorstellungen, doch wenn wir im Deutschen für Den Einen „Gott“ sagen, denken wir nicht mehr an die Asen,
Wotan, Freija und Co.“ SEHR GUT. Du bringst das auf den Punkt.
@Daniel Ihnen ist in Ihrer Ignoranz und Verbohrtheit wirklich nicht zu helfen. (Im übrigen hieß Gott
auf Maltesisch schon „Alla“, als vom V2 noch lange nicht die Rede war. Und immerhin hat Paulus selbst
das Christentum dorthin gebracht. Also ist diese ‘Häresie’ dem Apostel selbst anzulasten.)
Malta katholisch ? „Fahren Sie einmal nach Malta, das stock-katholisch ist“ Aha. Davon weiß ich nichts.
Ich nehme an, Sie meinen, dass es dort von fanatischen Anhängern der Antikirche (V2-Sekte) nur so wimmelt.
@Daniel Fahren Sie einmal nach Malta, das stock-katholisch ist, und besuchen Sie dort einen Gottesdienst,
und Sie werden (vielleicht zu Ihrem Entsetzen) feststellen, daß im Maltesischen (einer dem Arabischen
eng verwandten Sprache) „Alla“ das Wort für Gott ist. Treiben die Malteser Götzenanbetung? „Allah“ ist
zunächst einmal das Wort für „Gott“, so wie es in anderen Sprachen „God“, „Dio“, „Dieu“, „Kami“ oder
„Bog“ heißt. Alle diese Wörter entstammen vorchristlichen religiösen Vorstellungen, doch wenn wir im
Deutschen für Den Einen „Gott“ sagen, denken wir nicht mehr an die Asen, Wotan, Freija und Co. Auch der
Islam ist von einem polytheistischen Ausgangspunkt zu einer monotheistischen (unserer Meinung nach noch
mangelhaften) Gottesvorstellung gelangt. Im Gespräch mit den Muslimen hilft es nichts, wenn wir sagen:
„Ihr betet einen Götzen an.“ Was wir aber sagen können und sollten: „Wir Christen und Ihr Muslime beten
denselben einen Gott an, aber dank der Menschwerdung Gottes wissen wir mehr über ihn als ihr…“
Ignorranz… Sie wollen die Lehre der Kirche einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Lesen Sie nach, was ich
unten zitiert habe. Das Judentum ist nach Christus kein Heilsweg mehr, das war immer die christliche Auffassung.
@ Daniel Wer hat Ihnen gesagt, dass Moslems nicht Gott anbeten? Abraham? Ich möchte hier nicht leugnen,
dass es im dem Gottesbild sowie in der Theologie zwischen Moslems und Christen gravierende Unterschiede
gibt, zu guter Letzt fehlt den Moslems Christus als der Erlöser, aber hatte ich das nicht schon geschrieben?
Wenn Sie schon dabei sind, den Moslems den Gottesglauben abzusprechen, welchen „Götzen“ beten Ihrer Meinung
nach die Juden an? Die übrigens auch, gleich wie die Moslems Abraham als Stammvater haben? Die Muslime
„beten Gott an“, sollen also weitermachen wie bisher (um in die Hölle zu kommen). Damit erweist sich
das „Konzil“ *eindeutig* nicht als vom heiligen Geist sondern als vom bösen Geist (satanisch) inspiriert.
Wo soll das geschrieben stehen, was Sie behaupten? Bitte Fakten, Quellen!
Das ist Augenwischerei und ändert nichts! In der gängigen katholischen Literatur wird der Islam üblicherweise
als „Betrug“, „teuflisch“ etc. bezeichnet. Das sagt doch schon alles. Ein Konzil, welches Gott mit Allah
gleichsetzt, kann es nicht geben. Genauso, wie es nicht sein kann, dass man nicht-kath. Konfessionen als
„Mittel des Heils“ anerkennt. Das Alles sind klare Häresien bzw. Apostasien, die noch von Pius XII. und
allen seinen Vorgängern ausdrücklich verurteilt wurden.
#70 Benedikt 18:30:24 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr Vielen Dank, jetzt wird es klarer: Die Muslime „beten Gott an“, sollen also weitermachen wie
bisher Alles was nach dem Komma steht, ist nur Ihre Einschätzung. Nostra Aetate sagt etwas anderes: Jeder
ist aufgerufen, die wahre Religion (Christ sein in der Kirche) anzunehmen.
Was ist daran „unklar“ ? Die katholische Kirche lehrt als heilsnotwendig (=Notwendig um die ewige Seligkeit
im Himmel zu erlangen): -Taufe -wahrer Glaube (Mitgliedschaft in der röm.-kath. Kirche) „V2“ lehrt: Die
Muslime „beten Gott an“, sollen also weitermachen wie bisher (um in die Hölle zu kommen). Damit erweist
sich das „Konzil“ *eindeutig* nicht als vom heiligen Geist sondern als vom bösen Geist (satanisch) inspiriert.
#68 Benedikt 18:21:23 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr Ihr Gedankengang ist vollkommen unklar. Was hat die Heilsnotwendigkeit der Taufe mit dem Glauben
des Muslime zu tun? Es hat immer wieder häretische Abweichungen vom Glauben gegeben, der Arianismus bietet
sich im Bezug auf die Muslime geradezu an. Das ändert weder etwas am Dogma, noch am Glauben der Irrenden.
Es macht den heiligen Gesit auch nicht zum Verführer. Warum sollten jene, die über Gott irren, vom hl.
Geist Verführte sein?
Korrektur: Ich habe unten ein wichtiges Wörtchen vergessen (bezgl. Heilsnotwendigkeit der Taufe) Richtig
heißt es natürlich: „Si quis dixerit, baptismum liberum esse, hoc es non neccesarium ad salutem, A.S.D.“,
D 791. Bei L. Ott, Grundriß der katholischen Dogmatik, Freiburg 1981, hört sich das auf deutsch und
positiv ausgedrückt so an: „Die Wassertaufe (baptismus fluminis) ist seit der Promulgation des Evangeliums
für alle Menschen ohne Ausnahme zum Heile notwendig. De fide.“ Also: Man müsste dem heiligen Geist geradezu
teuflische Eigenschaften beilegen, wenn er daraufhin noch einem Konzil eingeben würde, dass die Muslime
„den alleinigen Gott anbeten“ (nostra aetate). Der heilige Geist sozusagen als (Ver-)Führer zur Verdammnis.
Eine klar teuflische Eigenschaft.
#66 Benedikt 18:01:01 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr Und jetzt erklären Sie mir bitte, wie dieses Dogma mit der Aussage vereinbart werden soll,
dass die Muslime nicht den Götzen Allah sondern Gott anbeten ? Will man die Muslime etwa in ihr Unheil
rennen lassen ? Wenn man annimmt (aufgrund der Gleichheit der Stammväter), dass die Muslime auch zu Gott
beten, dann muss natürlich festgestellt werden, dass sie über die wahre Gottheit des Herrn im Irrtum
befindlich sind, da sie die Dreifaltigkeit ablehnen. Auf jeden, der die Dreifaltigkeit ablehnt, ist das
Dogma ohne Schwierigkeit anzuwenden („Wer den Sohn nicht hat…“). Im Feuilleton der FAZ war gestern übrigens
ein interessanter Artikel über die Ursprünge des Islam. Der Autor, Karl-Heinz Ohlig, beklagte das Fehlen
eine historisch-kritischen Analyse des Islam durch die Wissenschaft (und die Muslime selbst). Er legte
dar, dass die Araber erst 641 nach dem Tod Kaiser Herakleios unabhängig geworden wären. Ab diesem Zeitpunkt
prägten sie selber Münzen, mit christlichen Motiven und den aramäischen Buchstaben MHMT. Muhammad (=
der zu Preisende) ist nach Ohlig also ein christologischer Titel gewesen, der Islam in seinem Ursprung
also nichts weiter als eine christliche Häresie, ähnlich dem Arianismus. Die Figur eines Propheten Mohammed
ist demnach eine spätere Historisierung. Das erklärt auch, warum Mohammed im Koran praktisch gar nicht
vorkommt, und stattdessen deutliche Anlehnungen an hebräische und christliche Schriften (unter häretischen
Vorzeichen) zu finden sind.
Ferner erklärt das Konzil von Trient… …zur absoluten Heilsnotwendigkeit der Taufe: Sie quis dixerit,
baptismum liberum esse, hoc est necessarium ad salutem A.S.D., Vgl. D 791. Und die Muslime haben auch
keine Taufe…
So, Breze… Die römisch-katholische Kirche lehrt (Dogma): „[Die heilige römische Kirche …] glaubt
fest, bekennt und verkündet, daß ‘niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude
noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem
ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod
ihr [der Kirche] anschließt“ (Konzil von Florenz, 1438-1445) Und jetzt erklären Sie mir bitte, wie dieses
Dogma mit der Aussage vereinbart werden soll, dass die Muslime nicht den Götzen Allah sondern Gott anbeten ?
Will man die Muslime etwa in ihr Unheil rennen lassen ?
@ gelasius Dabiel ist auch so einer, mit dem eine Dikussion ein Ding der Unmöglichkeit ist. Sobald man
auf seine Argumentation widerspricht, kriegt man nur noch stereotype Anschuldigungen um die Ohren gehauen…
Nun ja, ich muss jetzt kurz weg, bin später wieder da…
#61 gelasius 17:18:37 | Mittwoch, 22. November 2006
@benedikt Da Daniel Stoehr ( Daniel-Lehramt) und die anderen hier versammelten VÍI- Exorzisten ganz alleine
und je nach Gusto betimmen, was eine Häresie sein soll und überdies sehr geübte Textmanipulateure sind –
das geht schon durch das Weglassen eines einzigen Wortes in einem mißliebigen Text- ist es absolut vergeblich ,
sich auf eine Diskussion mit ihnen einzulassen. Aber wir werden unsere Meinung zu ihrem V II- Wahn immer
wieder kund tun.
Danke… … Benedikt Daniel ist mir übrigens noch eine Antwort schuldig: Dann noch zu den Aussagen,
dass Wojtila davon angeblich nichts gewusst habe: Das meinen Sie nicht ernsthaft, oder ?!Wer hat das behauptet?
Bitte Belege und Fakten!
#59 Benedikt 17:11:18 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr Und andererseits ganz klare Häresien. So z.B., dass sich „der Geist Christi gewürdigt“ habe,
„die getrennten Kirchen als Mittel des Heils zu gebrauchen.“ Schon die Formulierung „Kirchen“ ist häretisch
Häresie ist das hartnäckige Leugnen einer Glaubenswahrheit. Wo ist das hier zu sehen? Dass der Herr
nur eine Kirche gegründet hat steht in Unitatis Redintegratio überdeutlich in Abschnitt 1. Häresie?
Fehlanzeige. Das „Konzil“ lehrt außerdem, dass die Muslime Gott anbeten, richtet sich also auch hier
klar gegen die Aussage Christi: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Das Konzil „lehrt“ nicht,
dass Muslime einen Gott anbeten, sondern es sagt dies. Dass die Muslime jemanden anbeten braucht nicht
gelehrt zu werden, da es ganz offensichtlich ist. Mit der Formulierung hebt das Konzil auch nicht die
zitierten Worte des Herrn auf, wie kommen Sie darauf? Das Konzil ist in dieser Aussage in vollkommener
Übereinstimmung mit dem Hl. Gregor VII.
#58 gelasius 17:06:55 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze Hallo Breze, Du bist ja mal wieder in eine Art Rundumkampf verwickelt. Mit welchen bösen Bemerkungen
hast Du wieder die hier versammelten Extremtradis, Sedisvakantis, Geschichtsklitterer, Freimaurer-und
Häretiker-und VII- Jäger gegen Dich aufgebracht? Weil Du ihren merkwürdigen Lektüreempfehlungen einfach
keine Bachtung schenken willst, Dich weigerst , endlich den Holocaust zu leugnen ? Gestern sprach schon
jemand vom Daniel-Lehramt, der Gute ist nämlich eigentlich auch Papst und überdies allwissend, also
gehe noch einmal in Dich, wenn er Dich ermahnt ! Gruß Gelasius
#57 rebekka 17:05:00 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Sirilo Danke für die Klärung mit den Blutgruppen! Also: Der Nachweis, dass die Menschheit NICHT von
einem einzigen Paar abstammt, ist erbracht. Daraus folgt ENTWEDER: – alle, die diese Erkenntnis ernst
nehmen, sind Häretiker. Das kann aber nicht sein, denn der Glaube ist niemals widervernünftig (Vat I),
in diesem Fall aber wäre er es. ODER: – die Bibel lügt. Dann kann aber nicht sein, denn die Offenbarung
ist irrtumsfrei. ODER: – der biblische Text will eben doch nicht als naturwissenschaftlich auswertbare
Schilderung der Entstehung der Welt verstanden werden. 1, 2 oder 3 – drei Felder sind frei! Und nur eins
davon widerspricht weder dem Glauben noch der Vernunft. (Kleiner Tipp: Es ist weder 1 noch 2)
@Breze Breze, Sie wollen es nicht zu Kenntnis nehmen oder sie wollen es nicht wissen, streben also ihre
Unwissenheit an (ignorantia affectata). Da kann man wohlleider nichts machen. Ich rate ihnen trotzdem:
sich mal einen römischen Katechismus anzuschaffen oder mit Texten wie www.Kirchenlehre/svakanz.htm oder
www.Kirchenlehre/faustrecht.htm zu befassen, wo V2 klar als das entlarvt wird, was es war. Da finden Sie
auch genug ausführliche Belege aus lehramtlichen Entscheidungen.
@ Daniel Ja, habe ich. Es finden sich darin einige mit der Tradition zu vereinbarenden Aussagen. Und andererseits
ganz klare Häresien. So z.B., dass sich „der Geist Christi gewürdigt“ habe, „die getrennten Kirchen
als Mittel des Heils zu gebrauchen Was meinen Sie als Mittel des Heils? Wollen Sie, lieber Daniel, dem
Hl. Geist vorschreiben, wo er wirkt? Die Menschen haben die Trennung der Kirchen herbeigeführt, nicht
Gott. Und Gott misst nicht nach menschlichen Maßstäben, der Hl. Geist ebensowenig Das „Konzil“ lehrt
außerdem, dass die Muslime Gott anbeten, richtet sich also auch hier klar gegen die Aussage Christi:
„Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Natürlich beten Muslime Gott an, wen sonst? Das sie Jesus
Christus als den Erlöser nicht haben, bestreitet das V2 in keinster Weise! Und, und, und…Vor allem
ist dieses „Konzil“ auch ungeheuer geschwätzig. Das war sicher auch beabsichtigt, u.z. um die Häresien
weniger deutlich hervortreten zu lassen und sich hinter frömmelnden Fomulierungen zu verstecken. Aha…Wohl
eher eine subjektive Meinung als faktisch belegbar… Dann noch zu den Aussagen, dass Wojtila davon angeblich
nichts gewusst habe: Das meinen Sie nicht ernsthaft, oder ?! Wer hat das behauptet? Bitte Belege und Fakten!
Alles im allen wieder einmal verdrehte Halbwahrheiten, als Fakten getarnte subjektive Empfindungen…
Was sollte ich anderes erwarten?
#52 Lord Werther 16:34:09 | Mittwoch, 22. November 2006
Nur der Vollständigkeit halber… Was ist mit Seth? Es sind nur 3 Söhne des Adam und der Eva überliefert…
mich wundert es kaum, dass man hier immer wieder das dritte Kind vergisst und dabei geht es in dieser
Diskussion eigentlich nur um dieses, den Kain wird wohl kaum in Frage kommen, den der hat ja einen A…tritt
bekommen…
Demut! „Sie meinen also wirklich, es folgt aus dem Glauben notwendigerweise, dass die ganze Menschheit
aus inzestuösen Beziehungen stammt? Erst Adam und Eva, dann haben die Kinder (Kain und Abel und in Genesis
plötzlich noch andere), und alle untereinander treiben es munter miteinander? Wo sollten die anderen
Menschen sonst herkommen? Adam und seine Tochter, Eva und ihr Sohn, Bruder und Schwester, Cousin und Cousine,
ein munterer Reigentanz der Kinderzeugung Echt?“ Nein, natürlich nicht Adam „und seine Tochter“. Sondern
es muss den Kindern Adam und Evas das, was man heute „Innzucht“ nennt, gestattet gewesen sein. Das würde
auch daraus folgen, dass zum damaligen Zeitpunkt das Erbgut noch nicht durch viele schädliche Mutationen
geschädigt war und damit auch der Verkehr unter nahen Verwandten nicht die Gefahr der Erzeugung behinderter
Kinder ausgeliefert war. Wenn Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas erlaubt, dann kann dies niemals
den Ruch des sittlichen Makels haben. In diesem Sinne sollten sie einmal demütig über ihren in hämischem
Unterton verfassten Kommentar nachdenken.
#50 Lord Werther 16:23:57 | Mittwoch, 22. November 2006
kein Blut (ne, wurde ja erwähnt) oder… vielleicht gibt es ja auch keine Blutgruppen, da diese ja nciht
in der Bibel beschrieben werden… Ergo bilden wir uns verklumptes Blut nur ein.
@Burgorus Leider ist es unmöglich, daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter
den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist
es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.
#48 Lord Werther 16:19:00 | Mittwoch, 22. November 2006
@Burg Ich kenne arabische Kioskbesitzer, Professoren, Zahnärzte, einen Taxifahrer, Pizzabäcker… (und
mache von denen sprechen auch öffentlich was anderes aus…) Nun steht Ihr vielleicht imaginärer Professor,
gegen meine vielleicht imaginären Araber… Wie Sie sehen können, ist dies kein Beleg und nicht zu verwenden…
Oder vielleicht haben sich die ganzen Araber ja abgesprochen…
#47 Burgorus 16:14:46 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther: Ich sagte, ein arabischer Professor Es war ein arabischer Professor vor etwa zwei Wochen.
Genaueres zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert gewöhnlich das kranke. Krank wird man dann nur,
wenn von beiden Parnern ein krankes kommt, was bei Inzucht häufig auftritt. Solange aber die Menschheit
gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die Schöpfung doch gesund erschaffen.
#46 Lord Werther 16:06:38 | Mittwoch, 22. November 2006
@Burg Irgendein Araber also. Na dann ist ja alles klar… Irgendein Dörfler hat mir mal erzählt, dass
Dörfler nur Inzest betrieben haben und noch tun… also ist das so? Sorry, aber nur weil mir jemand im
Forum sagt, er habe mal von jemanden gehört, glaube ich es noch nicht…
#45 Burgorus 16:02:30 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther @Rebekka Das allgemeine Verbot der Inzucht hat in erster Linie mit der Vererbung zu tun,
fördert aber auch die Verbindung der Menschen untereinander, verhindert Sippenbildung. Diese ist bei
den Arabern heute noch anzutreffen. Lesen Sie nur die Geschichte der Ausbreitung des Islams, dann spüren
Sie die Bedeutung der Sippen. Auch beim Adel war die Heirat innerhalb der Verwandtschaft mit päpstlicher
Erlaubnis normal. Ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage. Zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert
gewöhnlich das kranke. Solange die Menschheit gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die
Schöpfung gesund erschaffen. @Lord Werther: Quelle: Öffentliche Aussage eines arabischen Professors.
Näheres erzähle ich nicht. Ich möchte nicht meine Anonymität Stück um Stück preisgeben. Das sollte
Ihnen eigentlich jeder Araber sagen können.
@ rebekka Inzestuöse Beziehungen sind Sünde. Ja. Aber erst seit es das Alte Testament gibt. Und das
kam bekanntlich NACH den ersten Menschen. Also warum sollten wir nicht darauf vertrauen können, dass
GOTT in seiner Weisheit die Anfangspopulation auf eine IHM genehme Art und Weise stabilisiert hat. Und
da in GOTT keine Sünde ist, kann diese Vermehrung keine sündhafte Angelegenheit gewesen sein, oder ?
#40 rebekka 15:34:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Burgorus Sie meinen also wirklich, es folgt aus dem Glauben notwendigerweise, dass die ganze Menschheit
aus inzestuösen Beziehungen stammt? Erst Adam und Eva, dann haben die Kinder (Kain und Abel und in Genesis
plötzlich noch andere), und alle untereinander treiben es munter miteinander? Wo sollten die anderen
Menschen sonst herkommen? Adam und seine Tochter, Eva und ihr Sohn, Bruder und Schwester, Cousin und Cousine,
ein munterer Reigentanz der Kinderzeugung Echt? Sowas muss ich als Katholikin glauben?
#39 Burgorus 15:30:51 | Mittwoch, 22. November 2006
@Percival Blakeney: „Littera gesta docet“ gilt nicht nur in Glaubensfragen, sondern f. ganze Schrift Man
muss nicht alle Worte in ihrem eigentlichen Sinn („sensu propio“ klingt in meinem Ohr) verstehen. Die
Schöpfung geschah vor dem Sündenfall, wird aber mit Worten, die der Geisteskraft nach dem Sündenfall
entsprechen, beschrieben. Das darf aber nicht dazu führen, dass man die ganze Geschichte verwirft. Es
gilt für alle Aussagen der Schrift: Littera gesta docet. Die Bibelkommission trat der Auffassung des
heiligen Augustinus entgegen, die Schrift berichte nicht, wie Gott die Welt erschaffen habe, sondern nur,
dass er sie erschaffen habe. Die Einschränkung des „buchstäblichen“ Sinns auf Glaubensfragen kann sich
nur gegen eine zu engstirnige Auffassung einiger Wörter richten, aber nicht gegen die berichteten Geschehnisse
an sich, die ja „tatsächlich geschehene Ereignisse, keine (!) Mythen, sind“. Mit ered (emphatisches d,
geschrieben mit emphatischem s) = Erde, Land, kann nicht nur die Erde, sondern vielleicht auch das „Land“
auf allen Himmelskörpern gemeint sein. Die größeren begannen dann zu leuchten. Was ist mit Rippe =
Seite genau gemeint? Aus der durchstoßenen Seite Jesu, ging seine Braut, die Kirche, hervor. Oft bedarf
es auch der Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher Sprachebene. Übrigens kann die Evolutionslehre
mit der Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar nichts anfangen. Die Abstammung des Menschen von
einem einzigen Menschenpaar ist zwar nicht dogmatisiert, aber doch notwendige Voraussetzung für das Dogma
der Lehre von der Erbsünde (Ott).
@ Navon Gemeint sind damit nicht wüste Behauptungen oder Hinweise auf Lücken in der ET, sondern echte
Belege auf jemanden, der da geschöpft hat! Darwin ist und bleibt ein netter Versuch, mehr nicht. Leider
haben beide Seiten nicht besonders viele Beweise vorzulegen. Während die eine Seite das nicht besonders
stört, weil sie an GOTTES Schöpfung einfach glaubt und sie um sich herum täglich bewundern kann, verbringt
die andere Seite viel Zeit damit in marktschreierischer Art und Weise Fitzelchen von Funden, die immer
mehr Konfusion als Klarheit in die Entwicklung des Lebens bringen, als schwergewichtiges Beweismaterial
anzupreisen. Einfach lächerlich. Survival of the fittest, also eine Hoch-Spezialisierung auf einen Lebensraum
führt immer zu genetischer Verarmung und bei der erstbesten Gelegenheit, wenn sich der Lebensraum wieder
verändert sind das gleich die ersten Spezies, die sich von der Bildfläche verabschieden können. Darwin
war für seine Zeit ein mögliches wissenschaftliches Erklärungsmodell. Heutzutage werden seine Irrungen
nicht dadurch besser, dass sie von Vielen oft wiederholt werden. Frei nach dem Motto: Leute, fresst Scheisse,
denn Millionen Fliegen können sich nicht irren…
@Breze „Nur eine bescheidene Frage: Haben Sie jemals eine Konstitution des 2. Vatikanums in den Händen
gehalten und gelesen? Kennen Sie den Inhalt der Konstitutionen? Bitte eine ehrliche Antwort!“ Ja, habe
ich. Es finden sich darin einige mit der Tradition zu vereinbarenden Aussagen. Und andererseits ganz klare
Häresien. So z.B., dass sich „der Geist Christi gewürdigt“ habe, „die getrennten Kirchen als Mittel
des Heils zu gebrauchen.“ Schon die Formulierung „Kirchen“ ist häretisch, weil Jesus Christus nur eine
Kirche gegründet hat. Es gibt allenfalls Teilkirchen innerhalb der (einen) römisch-katholischen Kirche.
Auch ist es klar häretisch, zu behaupten, dass Christus die nicht-katholischen Bekenntnisse als Heilsweg
quasi befördert hat. Das unfehlbare Dogma sagt, dass es außerhalb der röm.-kath. Kirche kein Heil gibt,
d.h. dass man grundsätzlich nicht gerettet werden kann (mögliche Ausnahme: schuldlos irrende Christgläubige).
Das „Konzil“ lehrt außerdem, dass die Muslime Gott anbeten, richtet sich also auch hier klar gegen die
Aussage Christi: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Und, und, und…Vor allem ist dieses „Konzil“
auch ungeheuer geschwätzig. Das war sicher auch beabsichtigt, u.z. um die Häresien weniger deutlich
hervortreten zu lassen und sich hinter frömmelnden Fomulierungen zu verstecken. Dann noch zu den Aussagen,
dass Wojtila davon angeblich nichts gewusst habe: Das meinen Sie nicht ernsthaft, oder ?!
@Burgorus Die Bibelkommission sagt aber auch, dass der buchstäbliche, geschichtliche Sinn nur bei Tatsachen,
die „die Grundlagen der christlichen Religion berühren“ festzuhalten ist z.B: die Erschaffung aller Dinge
durch Gott oder die besonderen Erschaffung des Menschen. Ansonsten muss man nicht am wörtlichen Sinn
festhalten, da sich die Hagiographen einer der geistigen Auffassung ihrer Zeit angepassten Darstellungsform
bedienen um eben die sittlich-religiösen Wahrheiten zu transportieren. (frei zitiert nach Ott)
#35 Karl Murx 09:38:11 | Mittwoch, 22. November 2006
Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus Ja, die gibt es tatsächlich! Nur, woher kommen diese wieder?
Wer sich einmal genauer damit beschäftigt, der wird finden, daß der Nationalsozialismus nichts anderes
ist, als ein Plagiat auf die praktische Anwendung der Kabbala in der Politik. Mit anderen Worten, der
Nationalsozialismus ist eine Anwendung des Zionismus auf das deutsche Volk durch die Marranen Hitler und
Alfred Rosenberg. Es ist bezeichnend ,wenn der Schüler des Staatsphilosophen Carl Schmitt, der Jude Leo
Strauss, Begründer jener Schule in den USA wurde, aus der die Neo-Cons von Skulls & Bones hervorgingen.
Schmitt war der Leib- und Magenphilosoph der Nationalsozialisten und es entbehrt nicht der Ironie, wenn
die Leute um G.W.Bush in einer ähnlichen Staatsphilosophie anzusiedenln sind. Zusätzlich bemerke ich
hier, daß inzwischen an Aids verstorbene Neonazi Michael Kühnen der Neubegründer des Ordo Templi Orientis
in Deutschland geworden war. Unter dem Suchbegriff Skulls & Bones findet man die erste heimliche Filmaufnahme
ihrer der Initiationsriten von Skulls & Bones, die übrigens schon lange vor Hitler das Hakenkreuz und
den Totenkopf führten: Teil 2: www.youtube.com/watch?v=ykWisqhQ89w&…= Teil 1: (allerdings lustig, wenn
man General Russels Bild mit jenem von Hegel verwechselt) www.youtube.com/watch?v=9z29nkGCslo&…=
#34 Gotthard 08:41:56 | Mittwoch, 22. November 2006
toller Historiker Wir stellten unsere Nationalität in den Schatten eines göttlich gestifteten Reiches.
wo heilig drauf steht, muss Gott nicht drin sein …
@ Burgorus Wissen Sie, was die Deutschen so auszeichnet? Ihre Bescheidenheit. Es gab ein England, es gab
ein Frankreich, aber es gab kein Deutschland, sondern ein Heiliges Römisches Reich. In dem Punkt haben
Sie recht, werter Burgorus. Nur war es spätestens A.D. 1933 mit der Bescheidenheit vorbei…
#31 Burgorus 01:00:13 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr: Fortsetzung Möchte mich leicht korrigieren: Joh XXII hat nicht die Kreuzigung der Kirche
eingeleitet (ich meine, er war nicht an ihr beteiligt), er hat aber den Feinden der Kirche die Möglichkeit
dazu gegeben, ohne zu wissen, was er tat. Diese Möglichkeit hatten die Feinde zuvor nicht, da die Engel
so lange den Auftrag hatten, sie zu schützen. Die Feinde Jesu hatten ebenso nicht den Deut einer Chance,
Jesus zu schaden, solange er sich ihnen nicht freiwillig auslieferte. „Sie wollten ihn den Berg hinabstürzen,
er aber ging mitten durch sie hindurch.“ Die Kreuzigung Christi bedurfte eines Licet, so auch die Kreuzigung
der Kirche. Beides war notwendig im göttlichen Ratschluss. Der mystische Leib Christi muss ebenso gekreuzigt
werden wie der menschliche Leib Christi. „Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben Sie mich
verfolgt, werden sie auch euch verfolgen.“ (ich werde langsam langweilig. Sie kennen das alles. Die Energie,
auf die Nostra-aetate-Frage weitereinzugehen, habe ich nun nicht mehr so spät in der Nacht) @Breze @tau:
Wissen Sie, was die Deutschen so auszeichnet? Ihre Bescheidenheit. Es gab ein England, es gab ein Frankreich,
aber es gab kein Deutschland, sondern ein Heiliges Römisches Reich. Wir stellten unsere Nationalität
in den Schatten eines göttlich gestifteten Reiches. Die Thule-Gesellschaft ging genau den gegenteiligen
Weg, indem sie das alte Germanentum samt alten Gottheiten glorifizierte, als hätten wir das nötig, als
hätten wir nicht Christus.
@ Daniel Nur eine bescheidene Frage: Haben Sie jemals eine Konstitution des 2. Vatikanums in den Händen
gehalten und gelesen? Kennen Sie den Inhalt der Konstitutionen? Bitte eine ehrliche Antwort!
@Breze Hallo Breze, „Nun, was ist das für eine katholische Theologie, mit der Sie sich beschäftigen?“
Das ist die katholische Theologie aller Zeiten, die immer gilt und an der auch nichts geändert werden
kann, weil Christus selbst seiner Kirche den „Geist der Wahrheit“ verhiesen hast, der sie nicht verlassen
kann. Gott widerspricht sich nicht, weil er die Wahrheit selbst ist. Deshalb können sich auch die unfehlbar
definierten Lehren der Kirche nicht widersprechen. Wenn also eine Bischofsversammlung sich als „Konzil“
bezeichnet und gleichzeitig Lehren definiert, die sich klar gegen bereits unfehlbar definierte (und durch
Christus offenbarte!) Glaubenswahrheiten richten, dann gibt es keinen anderen Weg, als diese Versammlung
als nicht-katholisch anzusehen. Im Gegenteil: man darf ihr nicht gehorchen!
@ Daniel Was sind Sie nur für ein Lügner! Beschäftigen Sie sich erst einmal ernsthaft mit katholischer
Theologie bevor Sie mit solchen verleumderischen und beleidigenden Behauptungen um sich werfen! Nun, was
ist das für eine katholische Theologie, mit der Sie sich beschäftigen?
Lügner „gelasius“ „Aber das ist es doch gerade : jeder unserer Kampf-tradi-extremisten hier, dazu gehört
auch Daniel S., ist sein eigenes Lehramt, ist selbsternannter Theologe von Weltruf, allerdings nur im
Mikrokosmos seines Gehirnes, heimlicher, wirklicher Papst und Oberster Richter von eigenen Gnaden. Das
versuchen diese „Glaubens“brüder uns doch ununterbrochen weiszumachen, wenn sie nicht gerade Freimaurer,Rotarier,
Ketzer & Häretiker, linkslastige Opus-Dei-Mitglieder und andere böse Abtrünnige jagen müssen.“ Was
sind Sie nur für ein Lügner! Beschäftigen Sie sich erst einmal ernsthaft mit katholischer Theologie
bevor Sie mit solchen verleumderischen und beleidigenden Behauptungen um sich werfen!
@ tau …denn er hat sein Volk besucht und befreit, er hat uns einen starken Retter erwählt, im Hause
seines Knechtes Davids… Zu den Gerrmanengöttern der Nazis werde ich mich morgen detailierter äussern…
@ tau Hallo, auch noch wach? Ja, der Okkultismus und die Vorliebe der Nazis für germanischen Gottheiten
ist ein interessanter Aspekt… Sollte näher beleuchtet werden…
Auszug aus meinem posting: Montag, 20. November 2006 22:12: JHWE ist der Gott Israels Nicholas Goodrick-Clarke,
Die okkulten Wurzeln des National-Sozialismus, Leopold Stocker Verlag
#16 Burgorus 00:00:18 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr Papst Johannes XXIII. hat gesagt: „Aggiornamento“ oder „Öffnet der Welt die Fenster“.
Das heißt: „Lasst nun endlich die Freimaurer in die Kirche hinein“, damit sie sie kreuzigen können.
Er hat gemeint, er täte der Kirche was Gutes, aber er hat, dem Willen Gottes gemäß, als ihr Oberhaupt,
die Kreuzigung der Kirche eingeleitet, die notwendig ist, damit sie auferstehen kann. Ohne diese päpstliche
Erlaubnis hätten die Kirchenfeinde nicht den Deut einer Chance gahabt, der Kirche zu schaden. Das Vat
2 mit seinen vielen Texten bot den Kirchenfeinden die Möglichkeit falscher Auslegungen. Das entspricht
Kreuzweg und Kreuzigung. Vat 2 ist kein Konzil im Sinne der Konzilsdefinition, wie mariokin bereits festgestellt
hat, doch Häresien sind da nicht vorhanden. Mit der Religionsfreiheit habe ich keine Probleme. Sie ist
nicht dogmatisiert, bezieht sich nur auf die Jetztzeit: Damit man die Katholiken besser kreuzigen kann,
darf man ihnen doch keinen Extra-Schutz gewähren. Sogar Petrus fühlte sich ungeschützt, als er Jesus
verleugnete. Nun gut, da kommt der Nostra-aetate-Streit: Der Perser-König Kyros sagte: „Der Gott des
Himmels hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem ein Haus zu bauen.“ Da wird nicht unterschieden zwischen
dem Gott Jahweh der Juden und dem Gott Ahura Mazda der Perser (Lehre: Gott schuf die Welt, Gegenschöpfung
des Bösen). Der Unterschied liegt im falschen und unvollkommenen Gottesbild anderer Religionen. Ich weiß,
dass dies viele meiner Glaubens-Freunde nicht akzeptieren
#15 gelasius 23:54:19 | Dienstag, 21. November 2006
@gotthard Aber das ist es doch gerade : jeder unserer Kampf-tradi-extremisten hier, dazu gehört auch
Daniel S., ist sein eigenes Lehramt, ist selbsternannter Theologe von Weltruf, allerdings nur im Mikrokosmos
seines Gehirnes, heimlicher, wirklicher Papst und Oberster Richter von eigenen Gnaden. Das versuchen diese
„Glaubens“brüder uns doch ununterbrochen weiszumachen, wenn sie nicht gerade Freimaurer,Rotarier, Ketzer &
Häretiker, linkslastige Opus-Dei-Mitglieder und andere böse Abtrünnige jagen müssen.
#14 Gotthard 23:01:25 | Dienstag, 21. November 2006
@Daniel Dieser Mann hat doch sogar zu den Beschlüssen des „II. Vatikanischen Konzils“ sein „Ja“ gegeben,
in dem sich eindeutige Häresien finden, wenn nicht eher pure Apostasie von Theologen Daniel war mir bisher
nichts bekannt … kann allerdings noch kommen, da ich nicht umfassend informiert bin. Vom „Daniel Lehramt“
ist mir – und niemandem – etwas bekannt. Also vergessen wir es.
@Burgorus: @Burgorus: Darf ich Sie fragen, warum Sie „Johannes Paul II.“ allen Ernstes (?) als Papst bezeichnen ?
Dieser Mann hat doch sogar zu den Beschlüssen des „II. Vatikanischen Konzils“ sein „Ja“ gegeben, in dem
sich eindeutige Häresien finden, wenn nicht eher pure Apostasie (bezogen auf die Aussage, dass die Muslime
Gott anbeten würden) .
#12 Burgorus 22:39:21 | Dienstag, 21. November 2006
@Prof @Navon @Prof Danke, Herr Professor, in Ihrem Posting „Wenn Sachargumente fehlen …“ haben Sie die
Sachlage auf den Punkt gebracht. @Navon Ach ja, was dem Johannes Paul II. so alles in den Mund gelegt
wird, wenn er Wogen zu glätten versucht. So wurde auch einmal durch die Presse posaunt, Galileo Galileo
sei von J.P.II. rehabilitiert worden. Was die Presse so alles macht! Dabei gibt es doch auch einen wissenschaftlichen
Artikel darüber: Michael Segre: Galileo: A Rehabilitation that has never taken place. Endeavour Vol.
23 (1) 1999, 20 bis 23. Der Titel heißt auf deutsch: „Galilei: Eine Rehabilitation, die niemals stattfand.“
Was dieser Artikel allerdings noch nicht enthält, ist der neueste Stand der Wissenschaftsttheorie, die
im Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und dem heiligen Kardinal Bellarmin eindeutig Letzterem Recht
gibt. Und jetzt mailen Sie mir (wenn das geht) oder der Redaktion bitte ein digitales Tonband oder eine
wissenschaftliche Abhandlung mit wörtlichen Zitaten, wo J.P. II. gesagt habe, die Evolution sei mehr
als eine Theorie, und damit angeblich der Bibelkommission 1909 widersprochen habe, wo es heißt, bei den
in der Genesis berichteten Ereignissen handle es sich um tatsächliche Geschehnisse. Ich möchte der Sache
mal auf den Grund gehen. Schicken Sie mir aber bloß keinen Presse-Pfurz!
Nun, ist es wirklich so einfach ? Ist das so einfach ? Ich meine schon, dass man dogmatisch einige Probleme
bekommt. Und zwar bezogen auf 2 Dinge: a) eine Theorie, die von Vornherein auf dem „Zufall“ aufbaut, also
naturalistisch immer war und sein wird; b) Leidlosigkeit u. urständliche Gerechtigkeit der gesamten Schöpfung
vor dem Sündenfall; nach der Ev.-Theorie ist jedoch der Tod und das Leid von Angang an in der Welt!
#10 Aphrahat 22:22:23 | Dienstag, 21. November 2006
Großer Blödsinn Evolution ist ganz und gar nicht eine Alternative zur Geschöpflichkeit der Welt. Alles
was ist, ist restlos geschaffen, eben auch die evolutive Entwicklung. Das problem entweder Schöpfung
oder Evolution existiert gar nicht. Es scheint gerade deshalb so unlösbar, weil es ein Scheinproblem
ist. Egal, wie die Welt entstanden ist, sie ist Gottes Schöpfung aus dem Nichts. Die falsche Alternative
stellt sich Gott als Ursache und damit als Teil eines Gesamtzusammenhangs vor. Das aber ist nicht der
Gott der biblischen Tradition. Wir wissen auch gar nicht erst, wer Gott ist, um dann zu sagen, er habe
die Welt geschaffen. Vielmehr verstehen wir erst die Geschöpflichkeit der Welt und dann erst und daraus
erst, wer Gott ist: „Ohne wen nichts ist“ (Peter Knauer).
Der letzte Papst hat die Ev.-Theorie nicht „als richtig“ anerkannt „Abschließend würde ich gerne Mal
wissen, wieso einige wenige Christen soviele Probleme mit der ET haben. Der Papst (also der letzte) hat
sie als richtig anerkannt (…)“ Nein. Papst Pius XII. hat die Ev.-Theorie zwar als wissenschaftliche
Theorie bezeichnet, aber diesbezüglich gleichzeitig zu „allergrößter Vorsicht“ gemahnt. Und das gilt
nach wie vor.
#8 Karl Murx 22:08:07 | Dienstag, 21. November 2006
Vielleicht ist das ganze ein Generationenproblem? Didi Hallervorden (Rentner) ist über seinen gottgläubigen
Sohn entsetzt, der ein christliches Weihnachten feiern möchte: www.youtube.com/watch?v=mOQJ193aR58 Der
Sohnemann hat für sich allein einen Weihnachtsmann bestellt, der sich als Moslem entpuppt: www.youtube.com/watch?v=7VhkJAlG3Gk
@ Prof. Es ist schon bezeichnend, dass Du eine Behauptung (wie sie in dem Artikel zu Hauf vorkommen) mit
einem Argument verwechselst. Und die von mir gefragten Beweise auf einen Schöpfer sind ja – wie zu erwarten –
nicht gekommen. Woher auch, schließlich erfolgt in dieser Richtung keine Forschung sondern nur Rumreiterei
auch (vermeindlichen) Lücken in der ET. Ensthaft an der Wahrheit interessierten Lesern sei die Seite
talkorigin.org www.talkorigins.org/ ans Herz gelegt. Dort werden (leider weitgehend auf englisch) die
Irrtümer der Kreationisten sowie die Mechanismen und Beweise für die Evolution – auch für die von den
Kreationisten definierte (aber unwissenschaftliche) Makroevolution gebracht. Abschließend würde ich
gerne Mal wissen, wieso einige wenige Christen soviele Probleme mit der ET haben. Der Papst (also der
letzte) hat sie als richtig anerkannt und die ET macht keine Aussagen über Gott oder die Entstehung des
Lebens. Es ist nur eine wissenschaftliche Theorie, und wenn Ihr glaubt, dass sie Euren Glauben negiert,
dann ist das Eure Interpretation und auch Euer Problem. Niemand von Euch stört sich an der Theorie zur
Gravitation, obwohl diese wesentlich größeren Einfluss auf unser Leben hat und wesentlich weniger belegt
ist. Die einfachste Lösung wäre wohl, dass sich Religiöse aus der Wissenschaft raushalten und die Wissenschaftler
im Gegenzug Euch Euren Glauben lassen. Navon P.S.: Mit welchem Fach beschäftigt sich dein Lehrstuhl?
Wenn Sachargumente fehlen … Zu Leser Navons Tiraden : Wenn Sachargumente als Gegenargumente fehlen,
greift man die Vertreter anderer Auffassungen persönlich an, ein „alter Hut“. Leser Navon weiß der Sachargumentation
des Beitrags nichts anderes entgegenzusetzen, als dessen Autor und seine kongenialen Kollegen als Lügner
und unredlich zu denunzieren. Und dann folgt die ebenfalls hinreichend bekannte Leerformel, die Aufassung
sei längst widerlegt. Es gebe sooo viele Gegenbeweise. Auch diese Leerformel von Pseudowissenschaftlern
ist ein „alter Hut“. Und wenn es dann um eine öffentliche Podiumsdiskussion geht, lehnen die sog. Neodarwinisten
ab, weil sie sich mit solchen Schmuddelkindern wie dem Autor des Beitrages doch nicht an einen Tisch setzen,
machen vielmehr politischen Druck und bedienen sich derselben Totschlagspseudoargumentation wie Leser
Navon. Es geht hier also um Macht statt sachargumentativer Auseinandersetzung. Wenn Leser Navon doch auch
nur einen Bruchteil der Argumentationskultur des Beitrags zu realisieren imstande wäre !
#5 Unschuld 20:57:55 | Dienstag, 21. November 2006
Evolutions-TheoLOGie Liebe Mitchristen, dieser Artikel bringt einige Gegenargumente gegen die Evolutions-TheoLOGie.
Neben den Schriften von Scherer kann ich zur Vertiefung das Video „Der Ursprung des Lebens – Schöpfung
oder Evolution“ empfehlen. Darin werden aus Sicht der Astrophysik, der Chemie und der Biologie die herrschende
Ansicht über die Entstehung der Welt und des Lebens ins Wanken gebracht.
#3 Lord Werther 19:40:58 | Dienstag, 21. November 2006
Spaghettimonster? Gab es den Streit nicht schon mal in den Staaten… Dort hat das ganze zu einer Welle
von Aktivisten einer neuen „Religion“ geführt, mit der sich sogar schon Bush auseinandergesetzt hat…
Komm, der Artikel ist wirklich nur doof…
Beweise für den Schöpfer? Der Autor des Artikels gibt (mal wieder) längst widerlegte Aussagen der Kreationisten
sowie dreiste Lügen (keine Forschungsergebnisse seit 50 Jahren) wieder. Aber Redlichkeit und Lernen ist
man von den Kretinisten ja auch nicht gewohnt. Deswegen stelle ich mal die Frage in den Raum, wieviele
Forschungsergebnisse und Belege für einen „Gott/Designer/whatever“ es von Seiten der Nicht-Wissenschaftler
gibt?! Letztlich würde schon ein einziger Beweis sofort in einem Nobelpreis münden! Aber nein – nichts
Neues unter der Sonne! Also – welche Beweise gibt es von Seiten der Kretinisten? Welche Forschungsergebnisse
gibt es? Gemeint sind damit nicht wüste Behauptungen oder Hinweise auf Lücken in der ET, sondern echte
Belege auf jemanden, der da geschöpft hat! Na mal sehn, was kommen wird – vermutlich nichts, aber ich
bin mal gespannt! Navon