Evolution
Ein moderner Aberglaube
„Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben bloß deswegen an sie, weil wir sonst an eine Schöpfung glauben müßten.“ Von Christian L. Schutzer.
(kreuz.net) Einzig und allein der Zufall ist die Ursache jeder Neuerung in der Welt des Lebendigen.

Diese These vertrat der französische Biochemiker Jacques Monod († 1976) in seinem Buch „Zufall und Notwendigkeit“.

„Der reine Zufall, nichts als der Zufall, die absolute, blinde Freiheit“ sei das Grundprinzip der evolutiven Weltveränderung.

Das Evangelium des Zufallsevolutionismus lautet:

Am Anfang war der Zufall, und der Zufall war blind,
und die Blindheit war der Zufall.
Dieser war am Anfang – zufällig – blind.
Alles ist durch Zufall geworden,
und ohne den Zufall ward nichts von dem,
was geworden ist.
Durch Zufall entstanden Energie und Materie.
Daraus entwickelte sich per Zufall das Leben.
Und das Leben entwickelte sich von Fall zu Fall zum Menschen.
Der Zufall als Entwicklungsgrundsatz enthält also weder Plan, Sinn noch Ziel.
Er ist als Prinzip sinnlos.

Ein anderer renommierter Anthropologe, Sir Arthur Keith († 1955), brachte das Dilemma dieses Evolutions-Aberglaubens präzise auf den Punkt:

„Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben bloß deswegen an sie, weil wir sonst an eine Schöpfung glauben müßten – und eine solche ist undenkbar und unglaubwürdig“.

Gegen die These vom Glauben an die unbeweisbare Evolution als angebliche Alternative zum biblischen Schöpfungsglauben wenden sich unsere Schul-Darwinisten, indem sie Darwin-Finken und Birkenspanner als Beweise der Evolution aufführen.

Die Grundthese der Evolutionstheorie lautet: Aus der Kombination von zufälligen Erbveränderungen – Mutationen – und Anpassungsdruck an die jeweiligen Lebensbedingungen im Daseinskampf – Selektion – kommt es zu genstabilen Veränderungen von Lebewesen.

So identifizierte Charles Darwin auf den Galapagos-Inseln 13 verschiedene, aber verwandte Finkenarten, die angeblich von einer Finkenart aus dem Ecuador abstammten.

Die Darwin-Finken unterscheiden sich untereinander durch Körpergröße, Gefiederfärbung, Schnabelform und einer damit einhergehenden unterschiedlichen Ernährungsweise.

Darwin führte diese Veränderungen auf Anpassung an unterschiedliche Lebensverhältnisse im „Kampf ums Dasein“ zurück.

Die Tatsache einer Mikro-Evolution – also von organischen Veränderungen innerhalb einer Art – können heute als bewiesen gelten.

Davon ist aber die Makro-Evolution zu unterscheiden. Bei dieser wäre zu erklären, wie neue, bisher nicht vorhandene Organe, Strukturen, gar qualitativ neues genetisches Material entstanden sind.

Bei der Makro-Evolution ist zu zeigen, wie Haare, Milchdrüsen, Einrichtungen für die Temperaturregulation und sonstige Charakteristika der Säugetiere oder Unterscheidungsmerkmale zu den Reptilien entstanden.

Für diese Vorgänge – also für die „Entstehung der Arten“ – gibt die Zufallstheorie keine überzeugenden Erklärungen, schon gar keine hinreichenden Beweise.

Für die Entstehung des Lebens taugt die Zufallstheorie nicht, erklärte der britische Paläontologe Conway Morris im März 2003 in einem ‘Spiegel’-Interview:

„Hunderte Forscher haben sich mit dieser Frage befaßt, darunter lauter Nobelpreisträger. Trotzdem sind sie in den letzten fünfzig Jahren im Grunde keinen Schritt weitergekommen. Selten ist Wissenschaft gründlicher gescheitert.“

Selbst Professor Monod begann bei der ungeheuren Vielfalt und Komplexität der Schöpfung zu zweifeln, „ob das alles Ergebnis einer riesigen Lotterie sein kann, bei der eine blinde Selektion nur wenige Gewinne ausersehen hat“.

Die Frage nach dem Urgrund der Welt ist eine eminent praktische Frage. Führt das Grundprinzip des planlosen, sinnlosen Zufalls oder Vernunft und Sinn zum Ziel?

Der zufallsgläubige Franzose Monod beschrieb die Menschenwelt in den Vorstellungen des ihm zeitgenössischen französischen Existentialismus: Der Mensch sei ein Zigeuner am Rand des Universums, ohne vorgegebenes Wesen, ohne vorgegebene Grundwerte, ohne Moral.

Das vernunftlose Zufallsprinzip kann nichts Anderes hervorbringen.

Dem steht das Evangelium des göttlichen Logos gegenüber:

Im Anfang war das Wort – der Logos, die Vernunft,
Und das Wort war bei Gott. Und Gott war das Wort, der Sohn Gottes.

Durch das göttliche Wort – die zweite göttliche Person – ist alles geschaffen worden.
      
95 Lesermeinungen
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#95   Lord Werther   09:45:39 | Freitag, 1. Dezember 2006
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#94   agmen   15:22:46 | Samstag, 25. November 2006
@Burgorus
Herzlichen Dank für Ihre sehr guten, informativen und aufschlussreichen Beiträge!!
:)3 :)3 :)3 :)3
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#93   Burgorus   23:07:23 | Donnerstag, 23. November 2006
@Sirilo: Sirilo will nicht zugeben, dass er sich bis auf die Knochen blamiert hat.
Am 22. November 2006 um 16:19 wollte Sirilo seine Kompetenz in genetischen Fragen wie folgt untermauern:
„Leider ist es unmöglich, daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr)
Ich habe am 22. November 2006 um 22:32 Uhr mit dem Gegenbeispiel „Adam habe den Genotyp (A,0) und Eva den Genotyp (B,0)“ seine Inkompetenz klar dargelegt.
Wenn’s bei einem Paar also doch klappt, dann muss man Burgorus eben auf einen Einzelmenschen festnageln. Sirilo am 23. November 2006 um 00:00:
„Bei Ihrer schönen Erklärung haben Sie einen Punkt übersehen: Eva wurde nach Bericht des Buches Genesis aus Adams Rippe gemacht… Also muß Eva dieselbe Blutgruppe gehabt haben wie Adam.“
Sirilo, Sie (!) haben sich auf ein Paar bezogen. Und darauf habe ich meine Erwiderung bezogen. Nicht ich habe was vergessen, sondern Sie, wenn Sie plötzlich die Schöpfung Evas auch noch erklärt haben wollen.
Wie bereits in meinem Posting vom 22. November 2006 um 15:30 angedeutet, heißt das hebräische Wort „zela“ „Rippe“, aber auch „Seite“. Nehmen Sie bitte von Ihrer primitiven Klon-Vorstellung Abstand.
Bei der Eva-Schöpfung wurde aus dem Adam (Mensch) der Isch (Mann) und die Ischa (Frau). Genetische Eingriffe seitens Gottes waren dazu schon aufgrund der Geschlechtschromosome notwendig.
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#92   Benedikt   22:41:32 | Donnerstag, 23. November 2006
@ D. Stöhr
In der gängigen katholischen Literatur wird der Islam üblicherweise als „Betrug“, „teuflisch“ etc. bezeichnet. Das sagt doch schon alles. Ein Konzil, welches Gott mit Allah gleichsetzt, kann es nicht geben. Genauso, wie es nicht sein kann, dass man nicht-kath. Konfessionen als „Mittel des Heils“ anerkennt. Das Alles sind klare Häresien bzw. Apostasien, die noch von Pius XII. und allen seinen Vorgängern ausdrücklich verurteilt wurden.
Und?
Zitat:
„Denn der allmächtige Gott, der will, daß alle Menschen gerettet werden und keiner verlorengeht (1 Tim 2) anerkennt nichts mehr in uns, als daß der Mensch nach der Liebe zu sich selbst den Nächsten liebe und daß er anderen nichts antue, von dem er selbst wünscht, es möge ihm nicht angetan werden (Math 7). Daher schulden wir [Christen] und ihr [Muslime] diese Liebe uns gegenseitig mehr als den übrigen Völkern, da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise, glauben und ihn bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren.“
So Papst Gregor VII. an Fürst Anazir von Mauretanien. Ist Gregor VII. nicht sogar in Ihrer „Kirche“ ein Heiliger?
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#91   Lord Werther   08:38:35 | Donnerstag, 23. November 2006
@Tau…
Wie versprochen ein weiteres Zitat:
„S. 181:
Der Alltag schafft Voraussetzungen, von denen man unbewusst ausgeht, und deshalb ist es so verwirrend, wenn man in Australien das erstemal den Stöpsel aus seinem Waschbecken herauszieht und das Wasser andersherum als gewohnt in den Abfluss kreiseln sieht. Die Gesetze der Physik führen einem vor Augen, wie weit man von zu Hause entfernt ist.
In Neuseeland sind sogar die Wählscheiben der Telefone entgegen dem Uhrzeigersinn nummeriert. Das hat mit den Gesetzen der Physik nichts zu tun – man macht es dort einfach anders. Schockierend ist daran nur, dass es einem bislang nie in den Sinn gekommen ist, dass man es überhaupt anders machen könnte. Tatsächlich hat man darüber nicht mal nachgedacht, und plötzlich ist es einfach da – anders. Man verliert den Boden unter den Füßen.
In Neuseeland zu wählen erfordert ein gehöriges Maß an Konzentration, denn alle Ziffern befinden sich dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Wenn man es zügig versucht, wird man sich unweigerlich verwählen, weil unwillkürlich die Gewohnheit einsetzt und alles zunichte macht, bevor man sie unter Kontrolle bekommt. Die Telefoniergewohnheiten sitzen so tief, dass sie zu Voraussetzungen geworden sind, von denen man unbewusst ausgeht.“ Adams, Carwardine
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#90   Ydefix   01:09:21 | Donnerstag, 23. November 2006
Aha, ich leugne Tatsachen…
„gegen Leute wie Daniel S. , die ein absolut geschlossenes, festzementiertes Weltbild haben, und zu seiner Verteidigung jede Tatsache leugnen, jede Aussage verdrehen, ist es leider nicht möglich zu argumentieren.“
…welche denn ? Naja, jedenfalls bin ich schon der Überzeugung, dass nicht die Menschen *Tatsachenleugner* sind, welche die derzeitige Sedisvakanz anerkennen. Ganz im Gegenteil.
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#89   tau †   00:27:42 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Breze und alle Christen!
Gute Nacht!
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#88   Breze   00:24:10 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Tau
Danke für das allabendliche Gute-Nacht-Magnificat…
Schlaf gut
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#87   tau †   00:17:17 | Donnerstag, 23. November 2006
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
Von nun an preisen alle Geschlechter mich glücklich. 49: Denn der Mächtige hat an mir Großes getan; sein Name ist heilig. 50: Er schenkt sein Erbarmen von Geschlecht zu Geschlecht allen, die ihn fürchten und ehren. 51: Sein starker Arm vollbringt gewaltige Taten: Er macht die Pläne der Stolzen zunichte; 52: er stürzt die Mächtigen vom Thron und bringt die Armen zu Ehren; 53: er beschenkt mit seinen Gaben die Hungrigen, die Reichen aber schickt er mit leeren Händen fort. 54/55: Er nimmt sich gnädig seines Knechtes Israel an, denn er denkt an das Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen, für ewige Zeiten. 47 und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter. 48 Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter. 49 Denn der Mächtige hat Großes an mir getan und sein Name ist heilig. 50 Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten. 51 Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind; 52 er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen. 53 Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und lässt die Reichen leer ausgehen. 54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen, 55 das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
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#86   Breze   00:08:46 | Donnerstag, 23. November 2006
@ Gelasius
Wahrhaft ein schönes Schlusswort!
Es ist einfach zu schön, Christ zu sein!
Gute Nacht, Gelasius, schlaf gut!
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#85   gelasius   00:02:14 | Donnerstag, 23. November 2006
Breze
Aber eigentlich kann man diesem Wissen – daß Diskussion hier nicht den allergeringsten Sinn hat, auch eine gute Seite abgewinnen. Vor der finsteren Folie des Fundamentalismus’ gewinnen doch Dein und mein Glauben noch erheblich an Strahlkraft und wärmendem Glanz. Wenden wir uns dem zu und denen, die unsere Freude an der „Frohbotschaft“ teilen. Die Drohbotschafter müssen den Weg gehen, den sie sich ausgesucht haben. Einige weitere Gedanken morgen per e-mail. Für heute : Gute Nacht und trotz allem schöne Träume !
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#84   Sirilo   00:00:07 | Donnerstag, 23. November 2006
@Burgorus
Bei Ihrer schönen Erklärung haben Sie einen Punkt übersehen: Eva wurde nach Bericht des Buches Genesis aus Adams Rippe gemacht, und Adam sagt, als er sie sieht, sie sei „Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch.“ Also muß Eva dieselbe Blutgruppe gehabt haben wie Adam, und dann funKtioniert Ihre schöne Ableitung nicht mehr. (Die Frage, wie bei dieser Entstehung Evas die Sache mit den xx- und xy-Chromosomen gewesen sein mag, lasse ich einmal beiseite.)
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#83   Breze   23:32:33 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Gelasius
Hallo Gelasius…
Mir geht es ähnlich, wie Dir, es ist einfach nur noch fad.
Bis auf wenige rühmliche Ausnahmen, habe ich hier mit keinem einzigen eine sachliche Diskussion führen können. Falls man es wagt zu widersprechen, werden einen dümmliche Allgemeinplätze um die Ohren gehauen oder man wird persönlich angegriffen. Es ist gleich einem Kampf gegen Windmühlen.
Gegen Betonköpfe, die anscheinend Angst davor haben, jemand könnte ihr zementiertes Weltbild erschüttern.
Die ihr Ego mit Hasstiraden, Verleumdungen und Verwünschungen im Namen Gottes aufpolieren. Menschen, die sich nicht scheuen, Gott und die Kirche für ihre politischen Zwecke zu missbrauchen.
Die ein faschistoides Gottes- und Menschenbild haben und sich einer über alles stehenden Elite zurechnen, einer Elite, in der Gott lediglich als Mittel zum Zweck herhalten muss, um Gericht zu halten über Menschen, die nicht grössere Sünder sind, als sie selbt.
Evangelisation funktioniert anders…
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#82   gelasius   23:05:38 | Mittwoch, 22. November 2006
Breze, campo santo et al. /Daniel Lehramt
Hallo Breze-wie ich lesen konnte, hast Du hier heute allerlei Schlachten geschlagen – gegen Ketzer-und-Häretikerjäger, Sedis und Extremtradis, Geschichtsklitterer und jetzt gegen den V II Exorzisten Daniel ( Lehramt Daniel ) ,der nun auf der Insel Malta sein Lieblingsfeindobjekt ausgemacht zu haben glaubt.
Geben wir ihm doch Gelegenheit erst einmal ins Geschichtsbuch zu schauen, ein bißchen über den Malteser Orden, die Seeschlacht von Lepanto etc. nachzulesen. Für wie groß hältst Du die Chance, daß er und seine Gesinnungsgenossen dort Freimaurer, Rotarier,
und was sie sonst noch so gern haben ausmachen ?
campo santo : gegen Leute wie Daniel S. , die ein absolut geschlossenes, festzementiertes Weltbild haben, und zu seiner Verteidigung jede Tatsache leugnen, jede Aussage verdrehen, ist es leider nicht möglich zu argumentieren.
breze: allmählich langweilt mich der ganze Zirkus hier. Man weiß ja schon vorher ,worüber von der Redaktion geschrieben wird: alternierend über böse Bischöfe, Evolution ,wie wundervoll doch die Sedisvakantisten und wie böse die Juden sind- nicht einmal mehr die verbalen Ausfälle unserer Extremisten jedes Lagers können noch Neues bieten.
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#81   Burgorus   22:32:15 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sirilo: Natürlich sind alle vier Blutgruppen A, B, AB und 0 durch ein Menschenpaar möglich
Einen kleinen Einführungskurs in Genetik gebe ich eigentlich nicht immer. Aber weils hier gar so einfach ist, mache ich mal eine Ausnahme.
Zunächst zu Ihrer unüberlegten Behauptung, bei der Sie sich auf die Geseze der Vererbung beziehen, die Sie aber nicht zu kennen scheinen:
„Leider ist es unmöglich, daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.“ (Behauptung von Sirilo um 16:19 Uhr)
Ein kleines Gegenbeispiel: Adam hat den Genotyp (A,0) und Eva hat den Genotyp (B,0). Damit hat Adam den Phänotypen A und Eva den Phänotypen B.
Sicherheitshalber sage ich Ihnen auch noch, dass A und B die 0 dominieren. Nur wenn die Allele A und B aufeinandertreffen, erscheinen beide auch dem Phänotyp nach.
Na, dann kombinieren Sie mal fleißig und bestimmen Sie zunächst die Genotypen der F1-Generation. Nein, ich mach’s Ihen vor, wer weiß, ob Sie das könnten: (A,B), (A,0), (0,B), (0,0). Nun sehen Sie bereits genau die vier Phänotypen: AB, A, B und 0, die Sie genannt haben.
Bereits die F2-Generation ermöglicht die zwei restlichen Genotypen (A,A), (B,B), was aber hinsichtlich der Phänotypen (A bzw. B) nichts mehr Neues bringt. Wir hatten ja bereit alle schon in der ersten Generation. So einfach war’s also. Ein bisschen was wissen muss man halt.
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#80   Percival Blakeney   22:10:03 | Mittwoch, 22. November 2006
@Sirilio
Wir Christen und Ihr Muslime beten denselben einen Gott an, aber dank der Menschwerdung Gottes wissen wir mehr über ihn als ihr…
Da der Islam die Dreifaltigkeit ja konsequent ablehnt, kann man wohl kaum sagen wir wissen mehr als ihr. Das könnte man sagen wenn die Muslime noch keine Stellung zur Dreifaltigkeit bezogen hätten – haben sie aber. Es ist zwar schon das selbe „Wesen“ aber die Bestimmung desselben ist vollkommen anders (und somit wohl auch die Verehrung).
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#79   Breze   21:49:41 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Daniel
Sie wollen die Lehre der Kirche einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Lesen Sie nach, was ich unten zitiert habe. Das Judentum ist nach Christus kein Heilsweg mehr, das war immer die christliche Auffassung.
Dass die Juden keinen Messias haben weiss ich selbst,mein Lieber. Beantworten Sie bitte meine Frage an Sie, und weichen Sie nicht immer aus: Beten die Juden Gott an oder nicht??? Bringen wenigsten Sie eine brauchbare Antwort zustande???
Aha. Davon weiß ich nichts. Ich nehme an, Sie meinen, dass es dort von fanatischen Anhängern der Antikirche (V2-Sekte) nur so wimmelt.
Ich wusste es ja, Sie sind ebesowenig fähig, fair und sachlich zu diskutieren wie Ihre Kumpanen. Wo einen die Sachargumente ausgehen, wird mit dümmlichen Seitenhieben um sich gedroschen, das schein hier usus zu sein.
Auf Malta sind beinahe 90% Katholiken, und zwar praktizierend.
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#78   CampoSanto   21:47:14 | Mittwoch, 22. November 2006
@daniel
Ich beobachte nun schon eine Weile die Diskussion hier. Sie, lieber Daniel, gehen nicht auf die Aussagen der anderen Mitschreiber hier ein. Sobald ein stichhaltiges Argument kommt, lenken Sie sofort ab und verlieren sich in Scheingefechte (Beispiel: Malta). Schon seltsam…!!!
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#77   MilesChristi   21:43:17 | Mittwoch, 22. November 2006
Sirilo
Du schreibst:
„„Allah“ ist zunächst einmal das Wort für „Gott“, so wie es in anderen Sprachen „God“, „Dio“, „Dieu“, „Kami“ oder „Bog“ heißt. Alle diese Wörter entstammen vorchristlichen religiösen Vorstellungen, doch wenn wir im Deutschen für Den Einen „Gott“ sagen, denken wir nicht mehr an die Asen, Wotan, Freija und Co.“
SEHR GUT. Du bringst das auf den Punkt.
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#76   Sirilo   21:42:22 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel
Ihnen ist in Ihrer Ignoranz und Verbohrtheit wirklich nicht zu helfen. (Im übrigen hieß Gott auf Maltesisch schon „Alla“, als vom V2 noch lange nicht die Rede war. Und immerhin hat Paulus selbst das Christentum dorthin gebracht. Also ist diese ‘Häresie’ dem Apostel selbst anzulasten.)
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#75   Ydefix   21:38:32 | Mittwoch, 22. November 2006
Malta katholisch ?
„Fahren Sie einmal nach Malta, das stock-katholisch ist“
Aha. Davon weiß ich nichts. Ich nehme an, Sie meinen, dass es dort von fanatischen Anhängern der Antikirche (V2-Sekte) nur so wimmelt.
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#74   Sirilo   21:32:02 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel
Fahren Sie einmal nach Malta, das stock-katholisch ist, und besuchen Sie dort einen Gottesdienst, und Sie werden (vielleicht zu Ihrem Entsetzen) feststellen, daß im Maltesischen (einer dem Arabischen eng verwandten Sprache) „Alla“ das Wort für Gott ist. Treiben die Malteser Götzenanbetung?
„Allah“ ist zunächst einmal das Wort für „Gott“, so wie es in anderen Sprachen „God“, „Dio“, „Dieu“, „Kami“ oder „Bog“ heißt. Alle diese Wörter entstammen vorchristlichen religiösen Vorstellungen, doch wenn wir im Deutschen für Den Einen „Gott“ sagen, denken wir nicht mehr an die Asen, Wotan, Freija und Co. Auch der Islam ist von einem polytheistischen Ausgangspunkt zu einer monotheistischen (unserer Meinung nach noch mangelhaften) Gottesvorstellung gelangt. Im Gespräch mit den Muslimen hilft es nichts, wenn wir sagen: „Ihr betet einen Götzen an.“ Was wir aber sagen können und sollten: „Wir Christen und Ihr Muslime beten denselben einen Gott an, aber dank der Menschwerdung Gottes wissen wir mehr über ihn als ihr…“
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#73   Ydefix   21:31:42 | Mittwoch, 22. November 2006
Ignorranz…
Sie wollen die Lehre der Kirche einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Lesen Sie nach, was ich unten zitiert habe. Das Judentum ist nach Christus kein Heilsweg mehr, das war immer die christliche Auffassung.
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#72   Breze   20:46:46 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Daniel
Wer hat Ihnen gesagt, dass Moslems nicht Gott anbeten?
Abraham?
Ich möchte hier nicht leugnen, dass es im dem Gottesbild sowie in der Theologie zwischen Moslems und Christen gravierende Unterschiede gibt, zu guter Letzt fehlt den Moslems Christus als der Erlöser, aber hatte ich das nicht schon geschrieben?
Wenn Sie schon dabei sind, den Moslems den Gottesglauben abzusprechen, welchen „Götzen“ beten Ihrer Meinung nach die Juden an? Die übrigens auch, gleich wie die Moslems Abraham als Stammvater haben?
Die Muslime „beten Gott an“, sollen also weitermachen wie bisher (um in die Hölle zu kommen). Damit erweist sich das „Konzil“ *eindeutig* nicht als vom heiligen Geist sondern als vom bösen Geist (satanisch) inspiriert.
Wo soll das geschrieben stehen, was Sie behaupten? Bitte Fakten, Quellen!
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#71   Ydefix   18:48:08 | Mittwoch, 22. November 2006
Das ist Augenwischerei und ändert nichts!
In der gängigen katholischen Literatur wird der Islam üblicherweise als „Betrug“, „teuflisch“ etc. bezeichnet. Das sagt doch schon alles. Ein Konzil, welches Gott mit Allah gleichsetzt, kann es nicht geben. Genauso, wie es nicht sein kann, dass man nicht-kath. Konfessionen als „Mittel des Heils“ anerkennt. Das Alles sind klare Häresien bzw. Apostasien, die noch von Pius XII. und allen seinen Vorgängern ausdrücklich verurteilt wurden.
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#70   Benedikt   18:30:24 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr
Vielen Dank, jetzt wird es klarer:
Die Muslime „beten Gott an“, sollen also weitermachen wie bisher
Alles was nach dem Komma steht, ist nur Ihre Einschätzung. Nostra Aetate sagt etwas anderes: Jeder ist aufgerufen, die wahre Religion (Christ sein in der Kirche) anzunehmen.
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#69   Ydefix   18:27:09 | Mittwoch, 22. November 2006
Was ist daran „unklar“ ?
Die katholische Kirche lehrt als heilsnotwendig (=Notwendig um die ewige Seligkeit im Himmel zu erlangen):
-Taufe
-wahrer Glaube (Mitgliedschaft in der röm.-kath. Kirche)
„V2“ lehrt: Die Muslime „beten Gott an“, sollen also weitermachen wie bisher (um in die Hölle zu kommen). Damit erweist sich das „Konzil“ *eindeutig* nicht als vom heiligen Geist sondern als vom bösen Geist (satanisch) inspiriert.
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#68   Benedikt   18:21:23 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr
Ihr Gedankengang ist vollkommen unklar. Was hat die Heilsnotwendigkeit der Taufe mit dem Glauben des Muslime zu tun? Es hat immer wieder häretische Abweichungen vom Glauben gegeben, der Arianismus bietet sich im Bezug auf die Muslime geradezu an. Das ändert weder etwas am Dogma, noch am Glauben der Irrenden. Es macht den heiligen Gesit auch nicht zum Verführer. Warum sollten jene, die über Gott irren, vom hl. Geist Verführte sein?
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#67   Ydefix   18:11:18 | Mittwoch, 22. November 2006
Korrektur:
Ich habe unten ein wichtiges Wörtchen vergessen (bezgl. Heilsnotwendigkeit der Taufe) Richtig heißt es natürlich: „Si quis dixerit, baptismum liberum esse, hoc es non neccesarium ad salutem, A.S.D.“, D 791.
Bei L. Ott, Grundriß der katholischen Dogmatik, Freiburg 1981, hört sich das auf deutsch und positiv ausgedrückt so an: „Die Wassertaufe (baptismus fluminis) ist seit der Promulgation des Evangeliums für alle Menschen ohne Ausnahme zum Heile notwendig. De fide.“
Also: Man müsste dem heiligen Geist geradezu teuflische Eigenschaften beilegen, wenn er daraufhin noch einem Konzil eingeben würde, dass die Muslime „den alleinigen Gott anbeten“ (nostra aetate). Der heilige Geist sozusagen als (Ver-)Führer zur Verdammnis. Eine klar teuflische Eigenschaft.
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#66   Benedikt   18:01:01 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr
Und jetzt erklären Sie mir bitte, wie dieses Dogma mit der Aussage vereinbart werden soll, dass die Muslime nicht den Götzen Allah sondern Gott anbeten ? Will man die Muslime etwa in ihr Unheil rennen lassen ?
Wenn man annimmt (aufgrund der Gleichheit der Stammväter), dass die Muslime auch zu Gott beten, dann muss natürlich festgestellt werden, dass sie über die wahre Gottheit des Herrn im Irrtum befindlich sind, da sie die Dreifaltigkeit ablehnen. Auf jeden, der die Dreifaltigkeit ablehnt, ist das Dogma ohne Schwierigkeit anzuwenden („Wer den Sohn nicht hat…“).
Im Feuilleton der FAZ war gestern übrigens ein interessanter Artikel über die Ursprünge des Islam. Der Autor, Karl-Heinz Ohlig, beklagte das Fehlen eine historisch-kritischen Analyse des Islam durch die Wissenschaft (und die Muslime selbst). Er legte dar, dass die Araber erst 641 nach dem Tod Kaiser Herakleios unabhängig geworden wären. Ab diesem Zeitpunkt prägten sie selber Münzen, mit christlichen Motiven und den aramäischen Buchstaben MHMT. Muhammad (= der zu Preisende) ist nach Ohlig also ein christologischer Titel gewesen, der Islam in seinem Ursprung also nichts weiter als eine christliche Häresie, ähnlich dem Arianismus. Die Figur eines Propheten Mohammed ist demnach eine spätere Historisierung. Das erklärt auch, warum Mohammed im Koran praktisch gar nicht vorkommt, und stattdessen deutliche Anlehnungen an hebräische und christliche Schriften (unter häretischen Vorzeichen) zu finden sind.
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#65   Ydefix   17:48:53 | Mittwoch, 22. November 2006
Ferner erklärt das Konzil von Trient…
…zur absoluten Heilsnotwendigkeit der Taufe: Sie quis dixerit, baptismum liberum esse, hoc est necessarium ad salutem A.S.D., Vgl. D 791. Und die Muslime haben auch keine Taufe…
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#64   Bruder Theophil   17:41:15 | Mittwoch, 22. November 2006
Geht es in diesem Thread nicht um: Schöpfung ?
Die verbalen Prügeleien im Niemandsland haben eher was mit: Erschöpfung zu tun.
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#63   Ydefix   17:36:07 | Mittwoch, 22. November 2006
So, Breze…
Die römisch-katholische Kirche lehrt (Dogma):
„[Die heilige römische Kirche …] glaubt fest, bekennt und verkündet, daß ‘niemand außerhalb der katholischen Kirche, weder Heide noch Jude noch Ungläubiger oder ein von der Einheit Getrennter – des ewigen Lebens teilhaftig wird, vielmehr dem ewigen Feuer verfällt, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist, wenn er sich nicht vor dem Tod ihr [der Kirche] anschließt“ (Konzil von Florenz, 1438-1445)
Und jetzt erklären Sie mir bitte, wie dieses Dogma mit der Aussage vereinbart werden soll, dass die Muslime nicht den Götzen Allah sondern Gott anbeten ? Will man die Muslime etwa in ihr Unheil rennen lassen ?
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#62   Breze   17:27:29 | Mittwoch, 22. November 2006
@ gelasius
Dabiel ist auch so einer, mit dem eine Dikussion ein Ding der Unmöglichkeit ist. Sobald man auf seine Argumentation widerspricht, kriegt man nur noch stereotype Anschuldigungen um die Ohren gehauen…
Nun ja, ich muss jetzt kurz weg, bin später wieder da…
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#61   gelasius   17:18:37 | Mittwoch, 22. November 2006
@benedikt
Da Daniel Stoehr ( Daniel-Lehramt) und die anderen hier versammelten VÍI- Exorzisten ganz alleine und je nach Gusto betimmen, was eine Häresie sein soll und überdies sehr geübte Textmanipulateure sind – das geht schon durch das Weglassen eines einzigen Wortes in einem mißliebigen Text- ist es absolut vergeblich , sich auf eine Diskussion mit ihnen einzulassen. Aber wir werden unsere Meinung zu ihrem V II- Wahn immer wieder kund tun.
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#60   Breze   17:14:14 | Mittwoch, 22. November 2006
Danke…
… Benedikt
Daniel ist mir übrigens noch eine Antwort schuldig:
Dann noch zu den Aussagen, dass Wojtila davon angeblich nichts gewusst habe: Das meinen Sie nicht ernsthaft, oder ?!Wer hat das behauptet? Bitte Belege und Fakten!
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#59   Benedikt   17:11:18 | Mittwoch, 22. November 2006
@ D. Stöhr
Und andererseits ganz klare Häresien. So z.B., dass sich „der Geist Christi gewürdigt“ habe, „die getrennten Kirchen als Mittel des Heils zu gebrauchen.“ Schon die Formulierung „Kirchen“ ist häretisch
Häresie ist das hartnäckige Leugnen einer Glaubenswahrheit. Wo ist das hier zu sehen? Dass der Herr nur eine Kirche gegründet hat steht in Unitatis Redintegratio überdeutlich in Abschnitt 1. Häresie? Fehlanzeige.
Das „Konzil“ lehrt außerdem, dass die Muslime Gott anbeten, richtet sich also auch hier klar gegen die Aussage Christi: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Das Konzil „lehrt“ nicht, dass Muslime einen Gott anbeten, sondern es sagt dies. Dass die Muslime jemanden anbeten braucht nicht gelehrt zu werden, da es ganz offensichtlich ist. Mit der Formulierung hebt das Konzil auch nicht die zitierten Worte des Herrn auf, wie kommen Sie darauf? Das Konzil ist in dieser Aussage in vollkommener Übereinstimmung mit dem Hl. Gregor VII.
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#58   gelasius   17:06:55 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
Hallo Breze, Du bist ja mal wieder in eine Art Rundumkampf verwickelt. Mit welchen bösen Bemerkungen hast Du wieder die hier versammelten Extremtradis, Sedisvakantis, Geschichtsklitterer, Freimaurer-und Häretiker-und VII- Jäger gegen Dich aufgebracht? Weil Du ihren merkwürdigen Lektüreempfehlungen einfach keine Bachtung schenken willst, Dich weigerst , endlich den Holocaust zu leugnen ? Gestern sprach schon jemand vom Daniel-Lehramt, der Gute ist nämlich eigentlich auch Papst und überdies allwissend, also gehe noch einmal in Dich, wenn er Dich ermahnt ! Gruß Gelasius
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#57   rebekka   17:05:00 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Sirilo
Danke für die Klärung mit den Blutgruppen!
Also: Der Nachweis, dass die Menschheit NICHT von einem einzigen Paar abstammt, ist erbracht.
Daraus folgt
ENTWEDER:
– alle, die diese Erkenntnis ernst nehmen, sind Häretiker. Das kann aber nicht sein, denn der Glaube ist niemals widervernünftig (Vat I), in diesem Fall aber wäre er es.
ODER:
– die Bibel lügt. Dann kann aber nicht sein, denn die Offenbarung ist irrtumsfrei.
ODER:
– der biblische Text will eben doch nicht als naturwissenschaftlich auswertbare Schilderung der Entstehung der Welt verstanden werden.
1, 2 oder 3 – drei Felder sind frei! Und nur eins davon widerspricht weder dem Glauben noch der Vernunft. (Kleiner Tipp: Es ist weder 1 noch 2) :-D
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#56   Ydefix   17:01:17 | Mittwoch, 22. November 2006
Bla,bla,bla…
…vor dem / übrigens „com“. Hatte ich vergessen anzugeben.
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#55   Breze   16:57:39 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Daniel
Ist das alles, was Siew mir an Argumenten noch zu bieten haben?
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#54   Ydefix   16:51:50 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
Breze, Sie wollen es nicht zu Kenntnis nehmen oder sie wollen es nicht wissen, streben also ihre Unwissenheit an (ignorantia affectata). Da kann man wohlleider nichts machen. Ich rate ihnen trotzdem: sich mal einen römischen Katechismus anzuschaffen oder mit Texten wie www.Kirchenlehre/svakanz.htm oder www.Kirchenlehre/faustrecht.htm zu befassen, wo V2 klar als das entlarvt wird, was es war. Da finden Sie auch genug ausführliche Belege aus lehramtlichen Entscheidungen.
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#53   Breze   16:36:03 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Daniel
Ja, habe ich. Es finden sich darin einige mit der Tradition zu vereinbarenden Aussagen. Und andererseits ganz klare Häresien. So z.B., dass sich „der Geist Christi gewürdigt“ habe, „die getrennten Kirchen als Mittel des Heils zu gebrauchen Was meinen Sie als Mittel des Heils? Wollen Sie, lieber Daniel, dem Hl. Geist vorschreiben, wo er wirkt? Die Menschen haben die Trennung der Kirchen herbeigeführt, nicht Gott. Und Gott misst nicht nach menschlichen Maßstäben, der Hl. Geist ebensowenig
Das „Konzil“ lehrt außerdem, dass die Muslime Gott anbeten, richtet sich also auch hier klar gegen die Aussage Christi: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Natürlich beten Muslime Gott an, wen sonst? Das sie Jesus Christus als den Erlöser nicht haben, bestreitet das V2 in keinster Weise!
Und, und, und…Vor allem ist dieses „Konzil“ auch ungeheuer geschwätzig. Das war sicher auch beabsichtigt, u.z. um die Häresien weniger deutlich hervortreten zu lassen und sich hinter frömmelnden Fomulierungen zu verstecken. Aha…Wohl eher eine subjektive Meinung als faktisch belegbar…
Dann noch zu den Aussagen, dass Wojtila davon angeblich nichts gewusst habe: Das meinen Sie nicht ernsthaft, oder ?! Wer hat das behauptet? Bitte Belege und Fakten!
Alles im allen wieder einmal verdrehte Halbwahrheiten, als Fakten getarnte subjektive Empfindungen…
Was sollte ich anderes erwarten?
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#52   Lord Werther   16:34:09 | Mittwoch, 22. November 2006
Nur der Vollständigkeit halber… Was ist mit Seth?
Es sind nur 3 Söhne des Adam und der Eva überliefert… mich wundert es kaum, dass man hier immer wieder das dritte Kind vergisst und dabei geht es in dieser Diskussion eigentlich nur um dieses, den Kain wird wohl kaum in Frage kommen, den der hat ja einen A…tritt bekommen…
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#51   Ydefix   16:30:03 | Mittwoch, 22. November 2006
Demut!
„Sie meinen also wirklich, es folgt aus dem Glauben notwendigerweise, dass die ganze Menschheit aus inzestuösen Beziehungen stammt?
Erst Adam und Eva,
dann haben die Kinder (Kain und Abel und in Genesis plötzlich noch andere), und alle untereinander treiben es munter miteinander? Wo sollten die anderen Menschen sonst herkommen? Adam und seine Tochter, Eva und ihr Sohn, Bruder und Schwester, Cousin und Cousine, ein munterer Reigentanz der Kinderzeugung
Echt?“
Nein, natürlich nicht Adam „und seine Tochter“. Sondern es muss den Kindern Adam und Evas das, was man heute „Innzucht“ nennt, gestattet gewesen sein. Das würde auch daraus folgen, dass zum damaligen Zeitpunkt das Erbgut noch nicht durch viele schädliche Mutationen geschädigt war und damit auch der Verkehr unter nahen Verwandten nicht die Gefahr der Erzeugung behinderter Kinder ausgeliefert war. Wenn Gott zu einem bestimmten Zeitpunkt etwas erlaubt, dann kann dies niemals den Ruch des sittlichen Makels haben. In diesem Sinne sollten sie einmal demütig über ihren in hämischem Unterton verfassten Kommentar nachdenken.
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#50   Lord Werther   16:23:57 | Mittwoch, 22. November 2006
kein Blut (ne, wurde ja erwähnt) oder…
vielleicht gibt es ja auch keine Blutgruppen, da diese ja nciht in der Bibel beschrieben werden…
Ergo bilden wir uns verklumptes Blut nur ein. :-D :-D :-D :-D
:-D
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#49   Sirilo   16:19:28 | Mittwoch, 22. November 2006
@Burgorus
Leider ist es unmöglich, daß die gesamte Menschheit von nur einem Urelternpaar abstammt. Unter den Menschen gibt es nämlich 4 Hauptblutgruppen (A, B, AB, 0), und nach den Gesetzen der Vererbung ist es unmöglich, daß diese Blutgruppen auf nur zwei Individuen zurückgehen.
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#48   Lord Werther   16:19:00 | Mittwoch, 22. November 2006
@Burg
Ich kenne arabische Kioskbesitzer, Professoren, Zahnärzte, einen Taxifahrer, Pizzabäcker… (und mache von denen sprechen auch öffentlich was anderes aus…)
Nun steht Ihr vielleicht imaginärer Professor, gegen meine vielleicht imaginären Araber…
Wie Sie sehen können, ist dies kein Beleg und nicht zu verwenden…
Oder vielleicht haben sich die ganzen Araber ja abgesprochen…
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#47   Burgorus   16:14:46 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther: Ich sagte, ein arabischer Professor
Es war ein arabischer Professor vor etwa zwei Wochen.
Genaueres zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert gewöhnlich das kranke. Krank wird man dann nur, wenn von beiden Parnern ein krankes kommt, was bei Inzucht häufig auftritt. Solange aber die Menschheit gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die Schöpfung doch gesund erschaffen.
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#46   Lord Werther   16:06:38 | Mittwoch, 22. November 2006
@Burg
Irgendein Araber also. Na dann ist ja alles klar…
Irgendein Dörfler hat mir mal erzählt, dass Dörfler nur Inzest betrieben haben und noch tun… also ist das so?
Sorry, aber nur weil mir jemand im Forum sagt, er habe mal von jemanden gehört, glaube ich es noch nicht…
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#45   Burgorus   16:02:30 | Mittwoch, 22. November 2006
@Lord Werther @Rebekka
Das allgemeine Verbot der Inzucht hat in erster Linie mit der Vererbung zu tun, fördert aber auch die Verbindung der Menschen untereinander, verhindert Sippenbildung. Diese ist bei den Arabern heute noch anzutreffen. Lesen Sie nur die Geschichte der Ausbreitung des Islams, dann spüren Sie die Bedeutung der Sippen.
Auch beim Adel war die Heirat innerhalb der Verwandtschaft mit päpstlicher Erlaubnis normal. Ob es sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
Zur Vererbung: Ein gesundes Allel dominiert gewöhnlich das kranke. Solange die Menschheit gesund ist, gibt dies keine Probleme. Und Gott hat die Schöpfung gesund erschaffen.
@Lord Werther:
Quelle: Öffentliche Aussage eines arabischen Professors.
Näheres erzähle ich nicht. Ich möchte nicht meine Anonymität Stück um Stück preisgeben. Das sollte Ihnen eigentlich jeder Araber sagen können.
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#44   Bruder Theophil   15:53:03 | Mittwoch, 22. November 2006
@ rebekka
Inzestuöse Beziehungen sind Sünde.
Ja. Aber erst seit es das Alte Testament gibt. Und das kam bekanntlich NACH den ersten Menschen. Also warum sollten wir nicht darauf vertrauen können, dass GOTT in seiner Weisheit die Anfangspopulation auf eine IHM genehme Art und Weise stabilisiert hat. Und da in GOTT keine Sünde ist, kann diese Vermehrung keine sündhafte Angelegenheit gewesen sein, oder ?
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#43   rebekka   15:42:03 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Burgorus
Sie Feind der katholischen Moral!
Inzestuöse Beziehungen sind Sünde!
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#42   Lord Werther   15:42:00 | Mittwoch, 22. November 2006
@bour…
Den Beleg Ihrer These hätte ich gerne!
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#41   Burgorus   15:40:36 | Mittwoch, 22. November 2006
@Rebekka: Sie Araber-Feindin!
50 % der Ehen der Araber werden innerhalb der Verwandtschaft geschlossen.
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#40   rebekka   15:34:54 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Burgorus
Sie meinen also wirklich, es folgt aus dem Glauben notwendigerweise, dass die ganze Menschheit aus inzestuösen Beziehungen stammt?
Erst Adam und Eva,
dann haben die Kinder (Kain und Abel und in Genesis plötzlich noch andere), und alle untereinander treiben es munter miteinander? Wo sollten die anderen Menschen sonst herkommen? Adam und seine Tochter, Eva und ihr Sohn, Bruder und Schwester, Cousin und Cousine, ein munterer Reigentanz der Kinderzeugung :-D
Echt? Sowas muss ich als Katholikin glauben?
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#39   Burgorus   15:30:51 | Mittwoch, 22. November 2006
@Percival Blakeney: „Littera gesta docet“ gilt nicht nur in Glaubensfragen, sondern f. ganze Schrift
Man muss nicht alle Worte in ihrem eigentlichen Sinn („sensu propio“ klingt in meinem Ohr) verstehen. Die Schöpfung geschah vor dem Sündenfall, wird aber mit Worten, die der Geisteskraft nach dem Sündenfall entsprechen, beschrieben. Das darf aber nicht dazu führen, dass man die ganze Geschichte verwirft. Es gilt für alle Aussagen der Schrift: Littera gesta docet. Die Bibelkommission trat der Auffassung des heiligen Augustinus entgegen, die Schrift berichte nicht, wie Gott die Welt erschaffen habe, sondern nur, dass er sie erschaffen habe.
Die Einschränkung des „buchstäblichen“ Sinns auf Glaubensfragen kann sich nur gegen eine zu engstirnige Auffassung einiger Wörter richten, aber nicht gegen die berichteten Geschehnisse an sich, die ja „tatsächlich geschehene Ereignisse, keine (!) Mythen, sind“. Mit ered (emphatisches d, geschrieben mit emphatischem s) = Erde, Land, kann nicht nur die Erde, sondern vielleicht auch das „Land“ auf allen Himmelskörpern gemeint sein. Die größeren begannen dann zu leuchten. Was ist mit Rippe = Seite genau gemeint? Aus der durchstoßenen Seite Jesu, ging seine Braut, die Kirche, hervor.
Oft bedarf es auch der Unterscheidung zwischen menschlicher und göttlicher Sprachebene.
Übrigens kann die Evolutionslehre mit der Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar nichts anfangen.
Die Abstammung des Menschen von einem einzigen Menschenpaar ist zwar nicht dogmatisiert, aber doch notwendige Voraussetzung für das Dogma der Lehre von der Erbsünde (Ott).
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#38   Bruder Theophil   13:23:30 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Navon
Gemeint sind damit nicht wüste Behauptungen oder Hinweise auf Lücken in der ET, sondern echte Belege auf jemanden, der da geschöpft hat!
Darwin ist und bleibt ein netter Versuch, mehr nicht. Leider haben beide Seiten nicht besonders viele Beweise vorzulegen. Während die eine Seite das nicht besonders stört, weil sie an GOTTES Schöpfung einfach glaubt und sie um sich herum täglich bewundern kann, verbringt die andere Seite viel Zeit damit in marktschreierischer Art und Weise Fitzelchen von Funden, die immer mehr Konfusion als Klarheit in die Entwicklung des Lebens bringen, als schwergewichtiges Beweismaterial anzupreisen. Einfach lächerlich. Survival of the fittest, also eine Hoch-Spezialisierung auf einen Lebensraum führt immer zu genetischer Verarmung und bei der erstbesten Gelegenheit, wenn sich der Lebensraum wieder verändert sind das gleich die ersten Spezies, die sich von der Bildfläche verabschieden können. Darwin war für seine Zeit ein mögliches wissenschaftliches Erklärungsmodell. Heutzutage werden seine Irrungen nicht dadurch besser, dass sie von Vielen oft wiederholt werden. Frei nach dem Motto: Leute, fresst Scheisse, denn Millionen Fliegen können sich nicht irren…
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#37   Ydefix   12:40:11 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
„Nur eine bescheidene Frage:
Haben Sie jemals eine Konstitution des 2. Vatikanums in den Händen gehalten und gelesen? Kennen Sie den Inhalt der Konstitutionen? Bitte eine ehrliche Antwort!“
Ja, habe ich. Es finden sich darin einige mit der Tradition zu vereinbarenden Aussagen. Und andererseits ganz klare Häresien. So z.B., dass sich „der Geist Christi gewürdigt“ habe, „die getrennten Kirchen als Mittel des Heils zu gebrauchen.“ Schon die Formulierung „Kirchen“ ist häretisch, weil Jesus Christus nur eine Kirche gegründet hat. Es gibt allenfalls Teilkirchen innerhalb der (einen) römisch-katholischen Kirche. Auch ist es klar häretisch, zu behaupten, dass Christus die nicht-katholischen Bekenntnisse als Heilsweg quasi befördert hat. Das unfehlbare Dogma sagt, dass es außerhalb der röm.-kath. Kirche kein Heil gibt, d.h. dass man grundsätzlich nicht gerettet werden kann (mögliche Ausnahme: schuldlos irrende Christgläubige).
Das „Konzil“ lehrt außerdem, dass die Muslime Gott anbeten, richtet sich also auch hier klar gegen die Aussage Christi: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Und, und, und…Vor allem ist dieses „Konzil“ auch ungeheuer geschwätzig. Das war sicher auch beabsichtigt, u.z. um die Häresien weniger deutlich hervortreten zu lassen und sich hinter frömmelnden Fomulierungen zu verstecken.
Dann noch zu den Aussagen, dass Wojtila davon angeblich nichts gewusst habe: Das meinen Sie nicht ernsthaft, oder ?!
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#36   Percival Blakeney   09:40:12 | Mittwoch, 22. November 2006
@Burgorus
Die Bibelkommission sagt aber auch, dass der buchstäbliche, geschichtliche Sinn nur bei Tatsachen, die „die Grundlagen der christlichen Religion berühren“ festzuhalten ist z.B: die Erschaffung aller Dinge durch Gott oder die besonderen Erschaffung des Menschen. Ansonsten muss man nicht am wörtlichen Sinn festhalten, da sich die Hagiographen einer der geistigen Auffassung ihrer Zeit angepassten Darstellungsform bedienen um eben die sittlich-religiösen Wahrheiten zu transportieren. (frei zitiert nach Ott)
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#35   Karl Murx   09:38:11 | Mittwoch, 22. November 2006
Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus
Ja, die gibt es tatsächlich!
Nur, woher kommen diese wieder? Wer sich einmal genauer damit beschäftigt, der wird finden, daß der Nationalsozialismus nichts anderes ist, als ein Plagiat auf die praktische Anwendung der Kabbala in der Politik. Mit anderen Worten, der Nationalsozialismus ist eine Anwendung des Zionismus auf das deutsche Volk durch die Marranen Hitler und Alfred Rosenberg.
Es ist bezeichnend ,wenn der Schüler des Staatsphilosophen Carl Schmitt, der Jude Leo Strauss, Begründer jener Schule in den USA wurde, aus der die Neo-Cons von Skulls & Bones hervorgingen. Schmitt war der Leib- und Magenphilosoph der Nationalsozialisten und es entbehrt nicht der Ironie, wenn die Leute um G.W.Bush in einer ähnlichen Staatsphilosophie anzusiedenln sind.
Zusätzlich bemerke ich hier, daß inzwischen an Aids verstorbene Neonazi Michael Kühnen der Neubegründer des Ordo Templi Orientis in Deutschland geworden war.
Unter dem Suchbegriff Skulls & Bones findet man die erste heimliche Filmaufnahme ihrer der Initiationsriten von Skulls & Bones, die übrigens schon lange vor Hitler das Hakenkreuz und den Totenkopf führten:
Teil 2:
www.youtube.com/watch?v=ykWisqhQ89w&…=
Teil 1: (allerdings lustig, wenn man General Russels Bild mit jenem von Hegel verwechselt)
www.youtube.com/watch?v=9z29nkGCslo&…=
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#34   Gotthard   08:41:56 | Mittwoch, 22. November 2006
toller Historiker
Wir stellten unsere Nationalität in den Schatten eines göttlich gestifteten Reiches.
wo heilig drauf steht, muss Gott nicht drin sein …
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#33   tau †   01:14:06 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/wiki/Guido_List
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#32   Breze   01:06:39 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Burgorus
Wissen Sie, was die Deutschen so auszeichnet? Ihre Bescheidenheit. Es gab ein England, es gab ein Frankreich, aber es gab kein Deutschland, sondern ein Heiliges Römisches Reich.
In dem Punkt haben Sie recht, werter Burgorus.
Nur war es spätestens A.D. 1933 mit der Bescheidenheit vorbei…
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#31   Burgorus   01:00:13 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr: Fortsetzung
Möchte mich leicht korrigieren:
Joh XXII hat nicht die Kreuzigung der Kirche eingeleitet (ich meine, er war nicht an ihr beteiligt), er hat aber den Feinden der Kirche die Möglichkeit dazu gegeben, ohne zu wissen, was er tat. Diese Möglichkeit hatten die Feinde zuvor nicht, da die Engel so lange den Auftrag hatten, sie zu schützen.
Die Feinde Jesu hatten ebenso nicht den Deut einer Chance, Jesus zu schaden, solange er sich ihnen nicht freiwillig auslieferte. „Sie wollten ihn den Berg hinabstürzen, er aber ging mitten durch sie hindurch.“
Die Kreuzigung Christi bedurfte eines Licet, so auch die Kreuzigung der Kirche. Beides war notwendig im göttlichen Ratschluss. Der mystische Leib Christi muss ebenso gekreuzigt werden wie der menschliche Leib Christi. „Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben Sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen.“
(ich werde langsam langweilig. Sie kennen das alles. Die Energie, auf die Nostra-aetate-Frage weitereinzugehen, habe ich nun nicht mehr so spät in der Nacht)
@Breze @tau: Wissen Sie, was die Deutschen so auszeichnet? Ihre Bescheidenheit. Es gab ein England, es gab ein Frankreich, aber es gab kein Deutschland, sondern ein Heiliges Römisches Reich.
Wir stellten unsere Nationalität in den Schatten eines göttlich gestifteten Reiches. Die Thule-Gesellschaft ging genau den gegenteiligen Weg, indem sie das alte Germanentum samt alten Gottheiten glorifizierte, als hätten wir das nötig, als hätten wir nicht Christus.
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#30   tau †   00:57:43 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Eckart
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#29   Breze   00:49:22 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Daniel
Nur eine bescheidene Frage:
Haben Sie jemals eine Konstitution des 2. Vatikanums in den Händen gehalten und gelesen? Kennen Sie den Inhalt der Konstitutionen? Bitte eine ehrliche Antwort!
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#28   tau †   00:49:08 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/…iki/Heinrich_Himmler
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#27   Ydefix   00:43:49 | Mittwoch, 22. November 2006
@Breze
Hallo Breze,
„Nun, was ist das für eine katholische Theologie, mit der Sie sich beschäftigen?“
Das ist die katholische Theologie aller Zeiten, die immer gilt und an der auch nichts geändert werden kann, weil Christus selbst seiner Kirche den „Geist der Wahrheit“ verhiesen hast, der sie nicht verlassen kann. Gott widerspricht sich nicht, weil er die Wahrheit selbst ist. Deshalb können sich auch die unfehlbar definierten Lehren der Kirche nicht widersprechen. Wenn also eine Bischofsversammlung sich als „Konzil“ bezeichnet und gleichzeitig Lehren definiert, die sich klar gegen bereits unfehlbar definierte (und durch Christus offenbarte!) Glaubenswahrheiten richten, dann gibt es keinen anderen Weg, als diese Versammlung als nicht-katholisch anzusehen. Im Gegenteil: man darf ihr nicht gehorchen!
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#26   tau †   00:42:58 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/…i/Karl_Maria_Wiligut
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#25   Breze   00:38:56 | Mittwoch, 22. November 2006
@ tau
Du bist aber noch fleissig, danke für die Links!
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#24   tau †   00:32:42 | Mittwoch, 22. November 2006
54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
de.wikipedia.org/wiki/Germanenorden
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#23   Breze   00:27:57 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Daniel
Was sind Sie nur für ein Lügner! Beschäftigen Sie sich erst einmal ernsthaft mit katholischer Theologie bevor Sie mit solchen verleumderischen und beleidigenden Behauptungen um sich werfen!
Nun, was ist das für eine katholische Theologie, mit der Sie sich beschäftigen?
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#22   tau †   00:27:28 | Mittwoch, 22. November 2006
@ Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
de.wikipedia.org/…i/Thule-Gesellschaft
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#21   Ydefix   00:24:45 | Mittwoch, 22. November 2006
Lügner „gelasius“
„Aber das ist es doch gerade : jeder unserer Kampf-tradi-extremisten hier, dazu gehört auch Daniel S., ist sein eigenes Lehramt, ist selbsternannter Theologe von Weltruf, allerdings nur im Mikrokosmos seines Gehirnes, heimlicher, wirklicher Papst und Oberster Richter von eigenen Gnaden. Das versuchen diese „Glaubens“brüder uns doch ununterbrochen weiszumachen, wenn sie nicht gerade Freimaurer,Rotarier, Ketzer & Häretiker, linkslastige Opus-Dei-Mitglieder und andere böse Abtrünnige jagen müssen.“
Was sind Sie nur für ein Lügner! Beschäftigen Sie sich erst einmal ernsthaft mit katholischer Theologie bevor Sie mit solchen verleumderischen und beleidigenden Behauptungen um sich werfen!
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#20   Breze   00:24:08 | Mittwoch, 22. November 2006
@ tau
…denn er hat sein Volk besucht und befreit, er hat uns einen starken Retter erwählt, im Hause seines Knechtes Davids…
Zu den Gerrmanengöttern der Nazis werde ich mich morgen detailierter äussern…
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#19   tau †   00:18:29 | Mittwoch, 22. November 2006
Hallo Breze: Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Ja, da ist nichts mit „katholisch“ dabei, aber umso mehr „germanisches“.
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#18   Breze   00:15:49 | Mittwoch, 22. November 2006
@ tau
Hallo, auch noch wach?
Ja, der Okkultismus und die Vorliebe der Nazis für germanischen Gottheiten ist ein interessanter Aspekt…
Sollte näher beleuchtet werden…
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#17   tau †   00:12:50 | Mittwoch, 22. November 2006
Auszug aus meinem posting: Montag, 20. November 2006 22:12: JHWE ist der Gott Israels
Nicholas Goodrick-Clarke, Die okkulten Wurzeln des National-Sozialismus, Leopold Stocker Verlag
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#16   Burgorus   00:00:18 | Mittwoch, 22. November 2006
@Daniel Stöhr
Papst Johannes XXIII. hat gesagt: „Aggiornamento“ oder
„Öffnet der Welt die Fenster“. Das heißt: „Lasst nun endlich die Freimaurer in die Kirche hinein“, damit sie sie kreuzigen können. Er hat gemeint, er täte der Kirche was Gutes, aber er hat, dem Willen Gottes gemäß, als ihr Oberhaupt, die Kreuzigung der Kirche eingeleitet, die notwendig ist, damit sie auferstehen kann. Ohne diese päpstliche Erlaubnis hätten die Kirchenfeinde nicht den Deut einer Chance gahabt, der Kirche zu schaden.
Das Vat 2 mit seinen vielen Texten bot den Kirchenfeinden die Möglichkeit falscher Auslegungen. Das entspricht Kreuzweg und Kreuzigung. Vat 2 ist kein Konzil im Sinne der Konzilsdefinition, wie mariokin bereits festgestellt hat, doch Häresien sind da nicht vorhanden.
Mit der Religionsfreiheit habe ich keine Probleme. Sie ist nicht dogmatisiert, bezieht sich nur auf die Jetztzeit: Damit man die Katholiken besser kreuzigen kann, darf man ihnen doch keinen Extra-Schutz gewähren. Sogar Petrus fühlte sich ungeschützt, als er Jesus verleugnete.
Nun gut, da kommt der Nostra-aetate-Streit: Der Perser-König Kyros sagte: „Der Gott des Himmels hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem ein Haus zu bauen.“ Da wird nicht unterschieden zwischen dem Gott Jahweh der Juden und dem Gott Ahura Mazda der Perser (Lehre: Gott schuf die Welt, Gegenschöpfung des Bösen).
Der Unterschied liegt im falschen und unvollkommenen Gottesbild anderer Religionen.
Ich weiß, dass dies viele meiner Glaubens-Freunde nicht akzeptieren
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#15   gelasius   23:54:19 | Dienstag, 21. November 2006
@gotthard
Aber das ist es doch gerade : jeder unserer Kampf-tradi-extremisten hier, dazu gehört auch Daniel S., ist sein eigenes Lehramt, ist selbsternannter Theologe von Weltruf, allerdings nur im Mikrokosmos seines Gehirnes, heimlicher, wirklicher Papst und Oberster Richter von eigenen Gnaden. Das versuchen diese „Glaubens“brüder uns doch ununterbrochen weiszumachen, wenn sie nicht gerade Freimaurer,Rotarier, Ketzer & Häretiker, linkslastige Opus-Dei-Mitglieder und andere böse Abtrünnige jagen müssen.
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#14   Gotthard   23:01:25 | Dienstag, 21. November 2006
@Daniel
Dieser Mann hat doch sogar zu den Beschlüssen des „II. Vatikanischen Konzils“ sein „Ja“ gegeben, in dem sich eindeutige Häresien finden, wenn nicht eher pure Apostasie
von Theologen Daniel war mir bisher nichts bekannt … kann allerdings noch kommen, da ich nicht umfassend informiert bin.
Vom „Daniel Lehramt“ ist mir – und niemandem – etwas bekannt. Also vergessen wir es.
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#13   Ydefix   22:53:20 | Dienstag, 21. November 2006
@Burgorus:
@Burgorus: Darf ich Sie fragen, warum Sie „Johannes Paul II.“ allen Ernstes (?) als Papst bezeichnen ? Dieser Mann hat doch sogar zu den Beschlüssen des „II. Vatikanischen Konzils“ sein „Ja“ gegeben, in dem sich eindeutige Häresien finden, wenn nicht eher pure Apostasie (bezogen auf die Aussage, dass die Muslime Gott anbeten würden) .
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#12   Burgorus   22:39:21 | Dienstag, 21. November 2006
@Prof @Navon
@Prof Danke, Herr Professor, in Ihrem Posting „Wenn Sachargumente fehlen …“ haben Sie die Sachlage auf den Punkt gebracht.
@Navon
Ach ja, was dem Johannes Paul II. so alles in den Mund gelegt wird, wenn er Wogen zu glätten versucht.
So wurde auch einmal durch die Presse posaunt, Galileo Galileo sei von J.P.II. rehabilitiert worden. Was die Presse so alles macht! Dabei gibt es doch auch einen wissenschaftlichen Artikel darüber:
Michael Segre: Galileo: A Rehabilitation that has never taken place. Endeavour Vol. 23 (1) 1999, 20 bis 23.
Der Titel heißt auf deutsch: „Galilei: Eine Rehabilitation, die niemals stattfand.“ Was dieser Artikel allerdings noch nicht enthält, ist der neueste Stand der Wissenschaftsttheorie, die im Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und dem heiligen Kardinal Bellarmin eindeutig Letzterem Recht gibt.
Und jetzt mailen Sie mir (wenn das geht) oder der Redaktion bitte ein digitales Tonband oder eine wissenschaftliche Abhandlung mit wörtlichen Zitaten, wo J.P. II. gesagt habe, die Evolution sei mehr als eine Theorie, und damit angeblich der Bibelkommission 1909 widersprochen habe, wo es heißt, bei den in der Genesis berichteten Ereignissen handle es sich um tatsächliche Geschehnisse. Ich möchte der Sache mal auf den Grund gehen.
Schicken Sie mir aber bloß keinen Presse-Pfurz!
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#11   Ydefix   22:26:38 | Dienstag, 21. November 2006
Nun, ist es wirklich so einfach ?
Ist das so einfach ? Ich meine schon, dass man dogmatisch einige Probleme bekommt. Und zwar bezogen auf 2 Dinge: a) eine Theorie, die von Vornherein auf dem „Zufall“ aufbaut, also naturalistisch immer war und sein wird; b) Leidlosigkeit u. urständliche Gerechtigkeit der gesamten Schöpfung vor dem Sündenfall; nach der Ev.-Theorie ist jedoch der Tod und das Leid von Angang an in der Welt!
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#10   Aphrahat   22:22:23 | Dienstag, 21. November 2006
Großer Blödsinn
Evolution ist ganz und gar nicht eine Alternative zur Geschöpflichkeit der Welt. Alles was ist, ist restlos geschaffen, eben auch die evolutive Entwicklung. Das problem entweder Schöpfung oder Evolution existiert gar nicht. Es scheint gerade deshalb so unlösbar, weil es ein Scheinproblem ist. Egal, wie die Welt entstanden ist, sie ist Gottes Schöpfung aus dem Nichts. Die falsche Alternative stellt sich Gott als Ursache und damit als Teil eines Gesamtzusammenhangs vor. Das aber ist nicht der Gott der biblischen Tradition. Wir wissen auch gar nicht erst, wer Gott ist, um dann zu sagen, er habe die Welt geschaffen. Vielmehr verstehen wir erst die Geschöpflichkeit der Welt und dann erst und daraus erst, wer Gott ist: „Ohne wen nichts ist“ (Peter Knauer).
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#9   Ydefix   22:19:24 | Dienstag, 21. November 2006
Der letzte Papst hat die Ev.-Theorie nicht „als richtig“ anerkannt
„Abschließend würde ich gerne Mal wissen, wieso einige wenige Christen soviele Probleme mit der ET haben. Der Papst (also der letzte) hat sie als richtig anerkannt (…)“
Nein. Papst Pius XII. hat die Ev.-Theorie zwar als wissenschaftliche Theorie bezeichnet, aber diesbezüglich gleichzeitig zu „allergrößter Vorsicht“ gemahnt. Und das gilt nach wie vor.
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#8   Karl Murx   22:08:07 | Dienstag, 21. November 2006
Vielleicht ist das ganze ein Generationenproblem?
Didi Hallervorden (Rentner) ist über seinen gottgläubigen Sohn entsetzt, der ein christliches Weihnachten feiern möchte:
www.youtube.com/watch?v=mOQJ193aR58
Der Sohnemann hat für sich allein einen Weihnachtsmann bestellt, der sich als Moslem entpuppt:
www.youtube.com/watch?v=7VhkJAlG3Gk
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#7   Navon   21:31:09 | Dienstag, 21. November 2006
@ Prof.
Es ist schon bezeichnend, dass Du eine Behauptung (wie sie in dem Artikel zu Hauf vorkommen) mit einem Argument verwechselst. Und die von mir gefragten Beweise auf einen Schöpfer sind ja – wie zu erwarten – nicht gekommen. Woher auch, schließlich erfolgt in dieser Richtung keine Forschung sondern nur Rumreiterei auch (vermeindlichen) Lücken in der ET.
Ensthaft an der Wahrheit interessierten Lesern sei die Seite talkorigin.org www.talkorigins.org/ ans Herz gelegt. Dort werden (leider weitgehend auf englisch) die Irrtümer der Kreationisten sowie die Mechanismen und Beweise für die Evolution – auch für die von den Kreationisten definierte (aber unwissenschaftliche) Makroevolution gebracht.
Abschließend würde ich gerne Mal wissen, wieso einige wenige Christen soviele Probleme mit der ET haben. Der Papst (also der letzte) hat sie als richtig anerkannt und die ET macht keine Aussagen über Gott oder die Entstehung des Lebens. Es ist nur eine wissenschaftliche Theorie, und wenn Ihr glaubt, dass sie Euren Glauben negiert, dann ist das Eure Interpretation und auch Euer Problem. Niemand von Euch stört sich an der Theorie zur Gravitation, obwohl diese wesentlich größeren Einfluss auf unser Leben hat und wesentlich weniger belegt ist.
Die einfachste Lösung wäre wohl, dass sich Religiöse aus der Wissenschaft raushalten und die Wissenschaftler im Gegenzug Euch Euren Glauben lassen.
Navon
P.S.: Mit welchem Fach beschäftigt sich dein Lehrstuhl?
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#6   Prof.   21:01:35 | Dienstag, 21. November 2006
Wenn Sachargumente fehlen …
Zu Leser Navons Tiraden :
Wenn Sachargumente als Gegenargumente fehlen, greift man die Vertreter anderer Auffassungen persönlich an, ein „alter Hut“. Leser Navon weiß der Sachargumentation des Beitrags nichts anderes entgegenzusetzen, als dessen Autor und seine kongenialen Kollegen als Lügner und unredlich zu denunzieren. Und dann folgt die ebenfalls hinreichend bekannte Leerformel, die Aufassung sei längst widerlegt. Es gebe sooo viele Gegenbeweise. Auch diese Leerformel von Pseudowissenschaftlern ist ein „alter Hut“. Und wenn es dann um eine öffentliche Podiumsdiskussion geht, lehnen die sog. Neodarwinisten ab, weil sie sich mit solchen Schmuddelkindern wie dem Autor des Beitrages doch nicht an einen Tisch setzen, machen vielmehr politischen Druck und bedienen sich derselben Totschlagspseudoargumentation wie Leser Navon. Es geht hier also um Macht statt sachargumentativer Auseinandersetzung. Wenn Leser Navon doch auch nur einen Bruchteil der Argumentationskultur des Beitrags zu realisieren imstande wäre !
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#5   Unschuld   20:57:55 | Dienstag, 21. November 2006
Evolutions-TheoLOGie
Liebe Mitchristen,
dieser Artikel bringt einige Gegenargumente gegen die Evolutions-TheoLOGie. Neben den Schriften von Scherer kann ich zur Vertiefung das Video „Der Ursprung des Lebens – Schöpfung oder Evolution“ empfehlen. Darin werden aus Sicht der Astrophysik, der Chemie und der Biologie die herrschende Ansicht über die Entstehung der Welt und des Lebens ins Wanken gebracht.
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#4   methusalix †   19:47:53 | Dienstag, 21. November 2006
Es lebe seine Fettigkeit,
Lord Werther: Spaghettimonster?
Mylord!
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#3   Lord Werther   19:40:58 | Dienstag, 21. November 2006
Spaghettimonster?
Gab es den Streit nicht schon mal in den Staaten…
Dort hat das ganze zu einer Welle von Aktivisten einer neuen „Religion“ geführt, mit der sich sogar schon Bush auseinandergesetzt hat…
Komm, der Artikel ist wirklich nur doof…
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#2   laikos   19:38:16 | Dienstag, 21. November 2006
Guter Artikel
Danke kreuz.net für diesen gut geschriebenen Artikel. Jetzt bin ich endlich einmal zum Thema Evolution mehr aufgeklärt.
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#1   Navon   19:35:58 | Dienstag, 21. November 2006
Beweise für den Schöpfer?
Der Autor des Artikels gibt (mal wieder) längst widerlegte Aussagen der Kreationisten sowie dreiste Lügen (keine Forschungsergebnisse seit 50 Jahren) wieder.
Aber Redlichkeit und Lernen ist man von den Kretinisten ja auch nicht gewohnt. Deswegen stelle ich mal die Frage in den Raum, wieviele Forschungsergebnisse und Belege für einen „Gott/Designer/whatever“ es von Seiten der Nicht-Wissenschaftler gibt?! Letztlich würde schon ein einziger Beweis sofort in einem Nobelpreis münden!
Aber nein – nichts Neues unter der Sonne!
Also – welche Beweise gibt es von Seiten der Kretinisten? Welche Forschungsergebnisse gibt es?
Gemeint sind damit nicht wüste Behauptungen oder Hinweise auf Lücken in der ET, sondern echte Belege auf jemanden, der da geschöpft hat!
Na mal sehn, was kommen wird – vermutlich nichts, aber ich bin mal gespannt!
Navon
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