kreuzmeldungen
Vatikanische Pilgerstatistik + Scheinehe eines Priesters mit bischöflichem Einverständnis + Päpstliche Hilfe für Asien + Die Scharia beginnt in Großbritannien Fuß zu fassen + Sozialistenlogik: Abtreibung bekämpfen mit Frühabtreibung
Vatikanische PilgerstatistikVatikan. Der Heilige Vater, Papst Johannes Paul II., traf im vergangenen Jahr mehr als 2 Millionen Menschen. Gestern veröffentlichte der Vatikan eine entsprechende Statistik. Knapp eine Million Gläubige haben den sonntäglichen Angelus mit dem Heiligen Vater gebetet. Die wöchentlichen Generalaudienzen vernahmen rund eine halbe Million Menschen. Gleich viele nahmen im letzten Jahr an den Gottesdiensten des Papstes teil.
Scheinehe eines Priesters mit bischöflichem Einverständnis
Schweiz. Die „Basellandschaftliche Zeitung“ berichtete von der Eheschließung eines katholischen Priesters mit bischöflicher Erlaubnis. Der pensionierte Pfarrer der Pfarrei St. Joseph in Basel soll sich mit einer Ecuadorianerin vermählt haben, um deren Ausweisung zu verhindern. Der Basler Bischof, Kurt Koch (54), habe zu einer „Josephs-Ehe“ sein Einverständnis erklärt. Der Priester wolle weiter den Zölibat leben. Der Vorwurf der ‘Scheinehe’ belaste ihn nicht. Er sei auch bereit bis auf weiteres keine Messen mehr zu lesen.
Päpstliche Hilfe für Asien
Asien. Gestern bat das Päpstliches Hilfswerk Cor Unum „die Gläubigen, jeden Einzelnen und die ganze Gemeinschaft“ um Hilfe. Die Hilfsprogramme sollten die Opfer der Katastrophe so schnell als möglich unterstützen. Das Päpstliche Hilfswerk konnte bereits erste Nothilfe in Sri Lanka, Indien, Thailand, Indonesien und Somalia leisten. Die Unterstützung spiegle „die universale Stimme der brüderlichen Solidarität“ wieder, so Cor Unum.
Die Scharia beginnt in Großbritannien Fuß fassen
Großbritannien. Das britische Finanzamt überlegt die steuerliche Anerkennung der Polygamie. Das existierende Steuerrecht erlaubt die steuerfreie Vererbung an eine einzige Ehefrau. Ahmad Thomson von der ‘Vereinigung muslimischer Rechtsanwälte’ meinte, daß auch mehrere Frauen von der Erbschaftssteuer ausgenommen werden müßten. Eine familienfreundliche Regierung müsse eine Steuer ändern, welche die Werte einer religiösen Minderheit diskriminiere. Das Finanzamt fürchtet, daß eine diesbezügliche Änderung zu einer Grundsatzdebatte der Polygamie führen könnte. Zweit-, Dritt- und Viertehen werden in Großbritannien staatlich nicht anerkannt.
Sozialistenlogik: Abtreibung bekämpfen mit Frühabtreibung
Österreich. Die sozialistische Frauenvorsitzende und Zweite Nationalratspräsidentin Barbara Prammer bezeichnete gestern in einer Presseaussendung die Kinderabtreibung als „bahnbrechende Errungenschaft“. Flankierende Maßnahmen zur Kinderabtreibung müßten in Zusammenhang mit der Empfängnisverhütung gesehen werden. Die Sozialistin forderte Gratisverhütungsmittel in Schulen und die Pille auf Krankenschein. Die Pille wirkt, wie alle Hormonpräparate, in bestimmten Fällen frühabtreibend.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Mittwoch, 29. Dezember 2004 11:40
Dolfus: Hub-hub!
Nein, nicht noch eine Ethik im nächsten Schnellzug! Die anderen Ethiken, die in den letzten Jahren angedampft sind, reichen uns völlig. Die sollen wieder zurückfahren, wo auch immer sie hergekommen sind!
Mittwoch, 29. Dezember 2004 10:30
1+1=7: @Sozialistenlogik
Ich frage mich was mit „bahnbrechend“ gemeint ist. Eine Bahn für was? Welche Erungenschaft erzielt denn
demnächst Ihren Erfolg? Welche Ethik kommt mit dem nächsten Schnellzug angefahren?
Der Tunnel „Dürrenmatt“
Der Tunnel „Dürrenmatt“
Mittwoch, 29. Dezember 2004 09:51
Dolfus: @Sozialistenlogik
Die Parteisozialisten stehen in ihrer Ansicht da nicht alleine da. Die Österreicher (wie viele andere
Europäer) von heute sind staatssozialistisch erzogen, daß die damaligen Ostblockführer vor Neid erblassen
müßten.
Wenige „aufgeklärte“ Europäer würden Frau Prammer nicht zustimmen.
Aber gleichzeitig sieht man an Österreich (wie auch an der BRD), daß die alte christliche DDR-Theorie der Kirche nicht „neben dem Sozialismus“, sondern „im Sozialismus“ realisierbar ist (vorzugsweise von den Evangelischen geübt, ähnlich wie im Dritten Reich, wobei sich „Brückenbauer“ zu allen Zeiten auch im katholischen Episkopat finden).
Viele schwärmerische Kreiskyianer, die man bis heute trifft, sogar dem Vernehmen nach in Krenns ehemaligem Priesterseminar, seien gleichzeitig große Cardinal König-Verehrer – über die läßt man nichts kommen. „Unterm König hätt’s das net geben.“
Unauffällige Gespräche mit der damaligen Generation bestätigten das. Gleichzeitig ein großer Zorn damaliger Christdemokraten gegen einen „angeblichen“ „roten“ Cardinal … aber das ist ja eine Legende gewesen, wie der gute Katholik von der Straße meint, auch daß Cardinal König Freimaurer gewesen sei. Alles Legenden. Er wollte Sozis und Logenbrüdern nur Respekt für die Kirche abringen.
Hilfsbischof Krätzl und seine Freunde gehen ja noch immer höchst erfolgreich diesen Weg, sodaß sogar der gräfliche Cardinal in Wien von dessen Berechtigung überzeugt werden konnte.
Auch Cardinal König mußte alleine vor Christi Richterstuhl erscheinen, zustimmende Leitartikel nützten Eminenz da wenig. Ich hoffe von Herzen, daß Königs Auferstehungsleib nicht so dunkel sein wird, wie sich sein aufgebahrter Leichnam binnen kurzem in der Stephanskathedrale gefärbt haben soll.
„Blut und Wasser aus dem Herzen Jesu entströmt als Quelle der Barmherzigkeit für uns, ich vertraue auf Dich!“ (Gebet durch Jesus Christus Selbst der hl. Faustyna gelehrt)
Wenige „aufgeklärte“ Europäer würden Frau Prammer nicht zustimmen.
Aber gleichzeitig sieht man an Österreich (wie auch an der BRD), daß die alte christliche DDR-Theorie der Kirche nicht „neben dem Sozialismus“, sondern „im Sozialismus“ realisierbar ist (vorzugsweise von den Evangelischen geübt, ähnlich wie im Dritten Reich, wobei sich „Brückenbauer“ zu allen Zeiten auch im katholischen Episkopat finden).
Viele schwärmerische Kreiskyianer, die man bis heute trifft, sogar dem Vernehmen nach in Krenns ehemaligem Priesterseminar, seien gleichzeitig große Cardinal König-Verehrer – über die läßt man nichts kommen. „Unterm König hätt’s das net geben.“
Unauffällige Gespräche mit der damaligen Generation bestätigten das. Gleichzeitig ein großer Zorn damaliger Christdemokraten gegen einen „angeblichen“ „roten“ Cardinal … aber das ist ja eine Legende gewesen, wie der gute Katholik von der Straße meint, auch daß Cardinal König Freimaurer gewesen sei. Alles Legenden. Er wollte Sozis und Logenbrüdern nur Respekt für die Kirche abringen.
Hilfsbischof Krätzl und seine Freunde gehen ja noch immer höchst erfolgreich diesen Weg, sodaß sogar der gräfliche Cardinal in Wien von dessen Berechtigung überzeugt werden konnte.
Auch Cardinal König mußte alleine vor Christi Richterstuhl erscheinen, zustimmende Leitartikel nützten Eminenz da wenig. Ich hoffe von Herzen, daß Königs Auferstehungsleib nicht so dunkel sein wird, wie sich sein aufgebahrter Leichnam binnen kurzem in der Stephanskathedrale gefärbt haben soll.
„Blut und Wasser aus dem Herzen Jesu entströmt als Quelle der Barmherzigkeit für uns, ich vertraue auf Dich!“ (Gebet durch Jesus Christus Selbst der hl. Faustyna gelehrt)
Mittwoch, 29. Dezember 2004 09:34
Dolfus: @Priesterliche Scheinehe
Ich bezweifle, daß ein Diözesanbischof die Vollmacht hat, einem Priester eine solche – wie ich annehme –
Zivilehe zu gestatten.
Ich glaube, Exzellenz läßt sich da an der Nase herumführen. Auch ist in diesem Priester vielleicht „Nächstenliebe“ zu einer Person zu erkennen, aber keine Liebe zur Hl. Messe, denn welcher Priester in Freiheit würde auf die Zelebration des Hl. Meßopfers verzichten. „Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen als ohne hl. Meßopfers“, laueteten die mysteriösen Worte des großen heiligen Padre Pio.
Vielleicht weiß der arme pensionierte Priester aber auch gar nicht um die Größe des christlichen Priestertums, denn in den modernistischen Seminaren werden die Absolventen ja nur mehr zu Sozialarbeitern erzogen, denen am Ende der Bischof zwar sakramental gültig die Priesterweihe spendet, was sie dann eigentlich sind, wissen die dann nicht mehr.
Armer Paul VI., orate pro eum!
Armer Hl. Vater Johannes Paul II., vor Christi Richterstuhl muß jeder alleine treten.
Ich glaube, Exzellenz läßt sich da an der Nase herumführen. Auch ist in diesem Priester vielleicht „Nächstenliebe“ zu einer Person zu erkennen, aber keine Liebe zur Hl. Messe, denn welcher Priester in Freiheit würde auf die Zelebration des Hl. Meßopfers verzichten. „Eher könnte die Welt ohne Sonne bestehen als ohne hl. Meßopfers“, laueteten die mysteriösen Worte des großen heiligen Padre Pio.
Vielleicht weiß der arme pensionierte Priester aber auch gar nicht um die Größe des christlichen Priestertums, denn in den modernistischen Seminaren werden die Absolventen ja nur mehr zu Sozialarbeitern erzogen, denen am Ende der Bischof zwar sakramental gültig die Priesterweihe spendet, was sie dann eigentlich sind, wissen die dann nicht mehr.
Armer Paul VI., orate pro eum!
Armer Hl. Vater Johannes Paul II., vor Christi Richterstuhl muß jeder alleine treten.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





