Ehe
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins
Die Kirche wird oft gemahnt, biblischer zu sein – allerdings nicht, wenn es um die Verteidigung des Scheidungsverbotes geht. Zusammengestellt von Michael K. Hageböck.
(kreuz.net) Das schöne lateinische Wort matrimonium – Ehe – bezeichnet die Ehe als Schutzeinrichtung für Mutter und Kinder. Gott will, daß diese Institution monogam und unauflöslich sei.

Gebot der Unauflöslichkeit

Dtn 5,18 Du sollst nicht die Ehe brechen.

Gebot der Einheit

1 Kor 7,2 Wegen der Gefahr der Unzucht soll aber jeder seine Frau haben und jede soll ihren Mann haben.

Trennung ist möglich – aber keine erneute Heirat

1 Kor 7,10-11 Den Verheirateten gebiete nicht ich, sondern der Herr: Die Frau soll sich vom Mann nicht trennen. Wenn sie sich aber trennt, bleibe sie unverheiratet oder versöhne sich wieder mit dem Mann. Der Mann darf die Frau nicht verstoßen.

Mt 5,31-32 Euch ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt, muß ihr eine Scheidungsurkunde geben. Ich aber sage euch: Wer seine Frau entläßt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus. Und wer eine Frau heiratet, die aus
der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Mt 19,3-9 Da kamen Pharisäer zu ihm, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat und daß er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein? Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Moses vorgeschrieben, daß man der Frau eine Scheidungsurkunde geben muß, wenn man sich trennen will? Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Moses euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. Ich sage euch: Wer seine Frau entläßt, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.

Mk 10,2-12 Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. Er antwortete ihnen: Was hat euch Moses vorgeschrieben? Sie sagten: Moses hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen heiratet.

Lk 16,18 Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch. Auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.

Röm 7,1-3 Wißt ihr nicht, Brüder – ich rede doch zu Leuten, die das Gesetz kennen –, daß das Gesetz für einen Menschen nur Geltung hat, solange er lebt? So ist die Ehefrau durch das Gesetz an ihren Mann gebunden, solange er am Leben ist. Wenn ihr Mann aber stirbt, ist sie frei von dem Gesetz, das die Frau an den Mann bindet. Wenn sie darum zu Lebzeiten des Mannes einem anderen gehört, wird sie Ehebrecherin genannt. Ist aber der Mann gestorben, dann ist sie frei vom Gesetz und wird nicht zur Ehebrecherin, wenn sie einem anderen gehört.

Sir 7,26 Hast du eine Frau, so verstoße sie nicht und schenke dein Vertrauen keiner Geschiedenen.

Ehebruch beginnt bei anzüglichen Gedanken und Worten

Dtn 5,21 Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen.

Mt 5,27 Ihr habt gehört, daß gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.

Eph 5,3 Von Unzucht aber und Schamlosigkeit jeder Art oder von Habgier soll bei euch, wie es sich für Heilige gehört, nicht einmal die Rede sein. Auch Sittenlosigkeit und albernes oder zweideutiges Geschwätz schickt sich nicht für euch, sondern Dankbarkeit.
      
48 Lesermeinungen
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#48   Hypatia   21:51:46 | Montag, 23. Oktober 2006
das ist allerdings wahr
daß Sarah sich ihrer Magd gegenüber schändlich aufführte.
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#47   Dr. Christoph Heger   21:38:27 | Montag, 23. Oktober 2006
Abraham, Sara(i) und Hagar
An seinem Beispiel wird klar, daß er nicht nur Hagga, seiner Magd, beiwohnen durfte, es wurde ihr und ihrem Sohn Ismael auch ein großes Volk vorausgesagt.
Wieso „durfte“ er? Er tat es einfach. Von einer Erlaubnis Gottes ist in der Genesis nicht die Rede.
Wohl aber ist von dem Willen Sara(i)s die Rede, die sich nachher sehr häßlich gegen ihre Magd und deren Sohn aufführte – der rechtens von ihr als ihr Sohn hätte angesehen werden müssen. Aber auch diese Schändlichkeit führte Gott zu einem guten Ende.
MfG
Christoph Heger
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#46   Hypatia   21:31:02 | Montag, 23. Oktober 2006
Abraham
An seinem Beispiel wird klar, daß er nicht nur Hagga, seiner Magd, beiwohnen durfte, es wurde ihr und ihrem Sohn Ismael auch ein großes Volk vorausgesagt.
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#45   Dr. Christoph Heger   21:25:10 | Montag, 23. Oktober 2006
Moses war nicht Gott.
„Wenn ein Mann zwei Frauen hat…“ heißt es im 5. Buch Mosis 21.15. Offensichtlich gestattete Gott im AT einem Mann mehr als eine Frau zu haben. Hat Gott später seine Meinung geändert?
Nein. Das Gesetz des Moses darf nicht mit dem (sittlichen) Gesetz Gottes gleichgesetzt werden.
Das macht Jesus Christus im Evangelium am Beispiel der vom Gesetz des Moses erlaubten, aber von Christus verworfenen Möglichkeit des Ehemanns, seine Frau zu „entlassen“, klar. Er sagt, daß Moses das „wegen eurer Herzenshärte“ erlaubt habe, aber „am Anfang war es nicht so“.
Auch in der Frage der Einehe ist Jesus Christus unmißverständlich. Andernfalls wäre seine Lehre auch sittlich mangelhaft und sein Anspruch wäre dahin.
MfG
Christoph Heger
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#44   Hypatia   20:10:28 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Sirilo
Die Mehrehe ist im orthodoxen Judentum erlaubt, 1956 wurde sie in Israel von Staats wegen abgeschafft.
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#43   Sirilo   20:05:35 | Montag, 23. Oktober 2006
„Wenn ein Mann zwei Frauen hat…“
…heißt es im 5. Buch Mosis 21.15. Offensichtlich gestattete Gott im AT einem Mann mehr als eine Frau zu haben. Hat Gott später seine Meinung geändert?
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#42   Hypatia   09:53:09 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Navon
Es gibt Fälle, wo eine katholische Ehe geschlossen wird, ohne, daß eine standesamtliche Trauung vorausgegangen wäre. Wenn z.B. eine Witwe ihre Rente bei Wiederheirat verliert. Diese Ehe wird staatlicherseits dann ignoriert.
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#41   DieFidele   09:43:13 | Montag, 23. Oktober 2006
christliches Eheverständnis
Dem widerspreche ich nicht. :-)
Um nochmal auf das christliche Eheverständnis zurückzukommen: Die Ehe soll doch die Liebe Gottes zur Kirche widerspiegeln, steht es doch so geschrieben:
Eph 5,25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat und weiter
Eph 5,32f Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche. Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.
Hilf uns lieber Gott, dass wir alle getreu nach Deinen Worten unser Leben ausrichten, um Deine Verheißungen zu erlangen.
:-)
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#40   Sozialkatholisch   09:39:03 | Montag, 23. Oktober 2006
Soviel ich weiß
Ist eine Trennung noch lange kein Ehebruch, bzw. Trennung von Tisch und Bett noch keine Scheidung.
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#39   Protestant   09:25:07 | Montag, 23. Oktober 2006
@die fidele
Ja, das sind ja auch die Dinge, die ich meine! Die Ehe darf kein Schutzraum für körperliche oder seelische Grausamkeiten sein-dazu gehört für mich auch die „Vergewaltigung in der Ehe“! Und solchen Menschen steht Jesus eben ganz besonders nah-unabhängig von irgendeinem Versprechen!
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#38   DieFidele   09:20:53 | Montag, 23. Oktober 2006
klipp und klar, nicht schwafeln
Jesus hat nicht gesagt, daß es meine Ehepflicht ist, mich von meinem Mann verprügeln lassen zu müssen. Deshalb sagt uns hier schon die Vernunft, daß in solchen Fällen eine Trennung möglich ist, ja sogar höchst angebracht.
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#37   Protestant   09:05:48 | Montag, 23. Oktober 2006
@diefidele
Guten Morgen, natürlich sollte die Regel sein, sich an Versprechen zu halten-wie im täglichen Leben auch,da haben Sie vollkommen recht!
Aber sind wir nicht alle fehlbar? Und ein Versprechen dass ich unter ganz anderen Umständen abgebe (z.B. als Frau,als mein Mann mich und die Kinder noch nicht regelmäßig verprügelt hat, oder zu einem Zeitpunkt, da einer der beiden Partner noch nicht fremdging, oder es zumindest nicht bekannt war, jemand, der plötzlich die Kinder vernachlässigt,u.v.m.) Ich rede hier nicht von Lust-und Laune-Trennungen (diese Leute haben wahrscheinlich eh nicht viel mit Gott und der Kirche am Hut! und glauben Sie nicht auch, dass Jesus Christus gerade am allermeisten Verständniss für die hat, die einfach nicht mehr können, die in ihrer Beziehung/Ehe zugrundegehen, obwohl diese Menschen Gott versprochen haben, zusammenzubleiben! Denken Sie, das Gott so engstirnig ist und das zahlreiche Leid von Menschen nicht sieht? Aber Gott vergibt!Wenn er denjenigen vergibt, die vielleicht in der Ehe fürchterliches Unrecht getan haben, um wieviel mehr wird Gott dann demjenigen vergeben, der genau aus diesem Grund sein Versprechen nicht mehr einhalten kann? Und den weist er garantiert nicht von seinem Tisch!
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#36   DieFidele   08:52:01 | Montag, 23. Oktober 2006
Man kann Drumrumreden, oder klipp und klar reden!
Guten Morgen lieber Protestant!
Sie reden vom Eheversprechen „bis der Tod euch scheidet“ und dann sprechen Sie davon, möglicherweise mit einem neuen Partner in der gleichen Weise versuchen, ihr Versprechen Gott gegenüber einzulösen.
Was glauben Sie, wie oft kann denn ein Mensch einem anderen dieses Eheversprechen abgeben, ohne das vorhergehende Eheversprechen zu brechen? Denn Sie kennen ja das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen!“ Hat Jesus selbst gesagt, btw.
Sehen Sie, da hilft kein Drumherumgerede!
:-)
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#35   Protestant   08:25:31 | Montag, 23. Oktober 2006
@navon @gelasius
Auch ich bin kirchlich verheiratet (ökumenisch, mit einem röm.-kath. und einem evang. Geistlichen).Auch ich habe-wie meine Frau- das Eheversprechen „bis der Tod euch scheidet“ abgegeben und wir beide haben auch vor, dieses Versprechen zu halten.
Ob dies klappt, man wird sehen-wenn jedoch die Mentalität stimmt(nicht beim kleinsten Krach, die Flinte ins Korn werfen), dann stehen die Chancen gut.
Klappt es im Endeffekt doch nicht (und es mag durchaus Gründe geben), dann wird uns Gott sicherlich nicht verstoßen und von seinem Tisch weisen! Und ganz bestimmt nicht diejenigen, die glauben möglicherweise mit einem neuen Partner in der gleichen Weise versuchen, ihr Versprechen Gott gegenüber einzulösen. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass ein Geschiedener(oder sogar ein geschiedener Wiederverheirateter), der den Glauben an Jesus Christus eben nicht verloren hat, vom Tisch des Herrn ausgeschlossen ist.
Dies ist nicht meine Affassung vom „Strafgericht“ Gottes.
Und es ist in der Tat so, dass ich natürlich auch ohne kirchlichen Segen gültig verheiratet sein kann-andersrum aber nicht! Und das ist auch gut so- der Glaube ist schließlich etwas wunderbares-aber freiwilliges- und ich freue mich über jeden, der den Segen Gottes hierfür erbittet, ohne diejenigen zu kritisieren oder auszugrenzen, dies (noch) nicht möchten.
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#34   Navon   08:10:05 | Montag, 23. Oktober 2006
@ gelasius
Das Du geschichtliche Erkentnisse, die durchaus weiter zurückreichen als die Zeitabschnitte Deiner Religion, ignorierst, sei Dir unbenommen, änder aber nichts dran, dass es sie gibt.
Natürlich kann die kath. Kirche definieren, was eine kath. Ehe ist und wie die „abzulaufen“ hat. Tut sie ja auch. Nur ist die kath. Ehe als Rechtsform nicht existent. Wenn sich 2 Menschen entschließen, kath. zu heiraten, aber nicht auf dem Standesamt, dann sind sie NICHT verheiratet. Umgekehrt kann man verheiratet sein, ohne kirchlich geheiratet zu haben. Für den rechtlichen Status „Ehe“ ist die kath. Kirche und deren Vorstellungen schlicht irrelevant. Und da die Kirche nunmal keinen Herrschaftsanspruch (im Sinne von gesetzgebenden Anspruch) hat, haben sich ihre Riten den Gesetzen unterzuordnen.
N.
Für Nichtkatholiken sowieso.
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#33   Protestant   07:13:37 | Montag, 23. Oktober 2006
Morgengruß
Guten Morgen, habe mich am Wochenende etwas rar gemacht…hatte einfach keine Zeit, da ich Familie und Kinder habe---dafür bin ich heute wieder da…
1. All Morgen ist ganz frisch und neu
des Herren Gnad und große Treu;
sie hat kein End den langen Tag,
drauf jeder sich verlassen mag.
2. O Gott, du schöner Morgenstern,
gib uns, was wir von dir begehrn:
Zünd deine Lichter in uns an,
laß uns an Gnad kein Mangel han.
3. Treib aus, o Licht, all Finsternis,
behüt uns, Herr, vor Ärgernis,
vor Blindheit und vor aller Schand
und reich uns Tag und Nacht dein Hand,
4. zu wandeln als am lichten Tag,
damit, was immer sich zutrag,
wir stehn im Glauben bis ans End
und bleiben von dir ungetrennt
So ist das. Und jetzt einen schönen Tag und eine noch schönere Woche!
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#32   gelasius   20:22:12 | Sonntag, 22. Oktober 2006
navon-nicht zwei sondern eins
Daß es die Ehe schon seit Olims Zeiten gibt,daß die alten Hochkulturen die verschiedenartigsten Ehegesetzgebungen hatten, ist eine Binsenweisheit.
Ob die Kirche für alle Ehen Verbindliches sagen kann, darüber kann man streiten.Unbestritten ist aber, daß die Kirche definieren kann, was eine katholische Ehe ist, was das Sakrament der Ehe beinhaltet,unter welchem Recht diese Ehe steht und wie dieses Recht anzuwenden ist.
Und daran können Sie nicht das Geringste ändern. Da geben auch Neanderthaler-ehen nichts her.
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#31   Stimme aus Wien   18:51:07 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Navon
@apex konnte bisher noch keine Argumente bringen – Sie müssen verstehen, da ist halt einer gezwungen, in tiefere Schublade zu greifen, sonst könnte er sich hier nicht zu Wort melden.
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#30   Navon   18:31:00 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ apex
Nun ich gehe in der Tat davon aus, dass Deine Kenntnisse zu meiner Person gegen Null gehen. Aber Du kannst mich gerne vom Gegenteil überzeugen und hier Dein Wissen zu meiner Person kundtun. Bin ja echt gespannt!
N.
P.S.: Was hat es mit „Blender“ zu tun, wenn man eine andere Meinung hat als Du? Du kennst sicher die Bedeutung von „Argumentation ad hominem“, oder?
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#29   apex   17:45:16 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ Navon
Da Du nur auf mich als Person eingehst (und damit mangels Kenntnis falsch liegst)
was weißt du schon von meinen Kenntnissen, du Blender!?
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#28   Navon   15:35:18 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ apex:
Da Du nur auf mich als Person eingehst (und damit mangels Kenntnis falsch liegst), gehe ich davon aus, dass Du mir inhaltlich zustimmst, danke!
@ Christian:
Wie Du von einem Recht auf Ehe auf eine Pflicht kommst, weißt Du wahrscheinlich selber nicht. Vielleicht solltest Du mal den Unterschied zwischen Recht und Pflicht nachlesen!
Das unser Gesellschaftssystem Deine Vorstellungen nicht möglich macht und ich eine Diktatur, die mich meiner Freiheit berauben und mich zu Deinem Gedankenspiel verpflichten will, bekämpfen werde, habe ich kein Problem mit dem bisherigen System.
Ich bin mit unserem bisherigen Gesellschaftssystem weitgehend zufrieden, was nicht heißt, dass ich jede Änderung, die es vielleicht durchmacht, gutheiße.
Vielleicht verstehst Du mich ja doch…
N.
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#27   apex   15:16:36 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ Navon
Die Kirche hat also kein Recht, sich als Bestimmer der Regeln, was eine Ehe ist, was nicht und ob sie geschieden werden darf, aufzuspielen.
Der Einzige, der sich hier aufspielt, bist du, weil du die Heiligkeit der Moral- und Sakramentenlehre der Kirche nicht ertragen kannst.
Entsorge deinen weltlichen gottlosen Schwachsinn wo anders.
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#26   Christian Hüller   12:41:46 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ Isistochter und Navon
@ Isistochter
Wie schon der weise Dalai Lama sagte: „Der Sinn unserer Existenz ist Glücklichsein“.
Schön, aber nicht auf Kosten anderer – nicht auf Kosten der Nachkommen und nicht auf Kosten derer, denen man sich -wie sagte ein frz. Schriftsteller doch so schön- „vertraut gemacht hat“.
Also lesen Sie ihren Dalai Lama in Zukunft mal genau!!!!
@ Navon
Sie Staatsgläubiger! Passen sie bloß auf, dass der Staat Ihnen nicht eines Tages vorschreibt, sechsmal im Leben verheiratet sein zu müssen, um keine Abschläge bei der Rente hinzunehmen. Begründen ließe sich SELBST SO eine QUATSCHbestimmung (und per Mehrheitsbeschluss auch für alle verbindlich durchsetzen).
Mein Rat an Sie: Legen Sie unbedingt Ihren dümmlichen Staatsglauben ab.
Der ist echt rückständig und unaufgeklärt.
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#25   Navon   11:06:38 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Gedanken zur Ehe
Zu allererst mal ist die Ehe keine originär christliche Erfindung, die gab es lange vor den Christen, sogar vor den Israeliten und sogar schon an Orten der Welt, die noch nie von diesen Religionen gehört haben. Die Kirche hat also kein Recht, sich als Bestimmer der Regeln, was eine Ehe ist, was nicht und ob sie geschieden werden darf, aufzuspielen.
Sie kann allenfalls ihre Gläubigen aufrufen, sich nicht scheiden zu lassen, ob diese sich dran halten, sei dahingestellt. Die die Nichtkatholiken, was sowohl in Deutschland, wie auch in der Welt die Mehrheit der Menschen sind, sind die Aussagen und Vorschriften der kath. Kirche erstmal irrelevant.
Und das wichtigste wird natürlich übersehen, die Ehe ist ein Status, welcher der Staat verleiht, kein Kirchenverein! Die Kirche mag ne nette Zeremonie für die Leute liefern, die sich das für ihren Ehestart wünschen, aber damit erschöpft es sich auch schon. Bindend sind nur die gesetzlichen Regeln für die Ehe, welche im staatlichen Eherecht ihre Legitimation finden.
Wünsche der Kirche, wie sich die Eheleute verhalten sollen, sind eben nur Wünsche, die keinerlei bindende Wirkung haben, weder auf Kirchenmitglieder, noch auf Nichtkatholiken.
N.
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#24   La_Fille_d'Isis †   11:04:39 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Scheidungsverbot und ähnlich gelagerter Quatsch!
Ihr könnte in Euren Beiträgen noch so viel fromme Bibelverschen zitieren, wie Ihr wollt! Fakt ist: Kein normal denkender Mensch macht sich absichtlich unglücklich.
Wenn jemand aus einer unglücklichen Ehe ausbricht, sich neu verliebt und neu heiratet, dann ist daran nicht das Geringste auszusetzen.
Wie schon der weise Dalai Lama sagte: „Der Sinn unserer Existenz ist Glücklichsein“
Legt doch endlich mal eure alten, vermoderten Zwangsvorstellungen ab! Das nimmt echt langsam krankhafte Formen an!
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#23   Stimme aus Wien   10:57:21 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Christian Hüller
Hier zeigen sich m. E. ganz klar die Grenzen unseres glorreichen Kirchenrechts auf! :)3 :(3
Könnte meine Rede sein!
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#22   Christian Hüller   10:34:46 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ Stimme aus Wien
Die systematisch aufgeschlüsselte Lösung brachte hier aber der Möchtgern-Kathole. Die war aber nicht unbedingt moralisch, sondern beschreibt das gängige Kirchenrecht.
Falls dem Mann also nicht nachgewiesen werden kann, dass Kinderwunsch schon bei Eheschließung definitiv ausgeschlossen war, bedeutet das in der Tat, wie Sie und ich referiert haben, >>als „Single“ weiterleben oder sich wieder zusammenfinden<<.
Aber sind wir doch mal realistisch: Wer schließt DAS beim Eingehen einer Ehe definitiv aus?
Die Wahrscheinlichkeit, in Zukunft eine Singleexistenz führen zu müssen, um nicht dem kanonischen Recht zu widersprechen, ist also bei beiden ziemlich hoch.
Bestraft wird im Grunde also eher die Frau!
Was bleibt, ist der Versuch, wieder zusammenzukommen – aber wir alle wissen, wie schwierig das bei einer zerrütteten Partnerschaft ist.
Hier zeigen sich m. E. ganz klar die Grenzen unseres glorreichen Kirchenrechts auf!
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#21   Stimme aus Wien   10:17:37 | Sonntag, 22. Oktober 2006
Gotthard
Ich muss mich der Feststellung von @Christian Hüller anschließen. Vom Standpunkt der kath. Kirchenrechts muss man sagen: Pech für den Mann. ‘Ist eben eine Dumpfbacke
Ihr Beispiel zeigt aber ganz genau die Grenzen der Regelung der kath. Kirche:
1. Die Ehe ist ein Sakramen, dennsie veranschlaulicht die Liebe Gottes zu den Menschen – auf welcher Weise eine so gescheiterte Ehe dies wiederspiegeln kann, ist mir schleierhaft.
2. Für die beiede Geschiedene ist eine neue Partnerschaft unmöglich – vom Sex nicht zu reden – hier ist die Verpflichtung zum Zölibat als eine Strafe zu verstehen, bei den Klerikern ist beruht diese Verpflichtung auf der Gnade Gottes, sie haben nämlich das Charisma, ehelos zu leben. Hier müsste man entweder sagen, jeder kann ehelos leben – dann wäre das Charisma weg – oder man behält das Charisma – dann müsste man aber eine zweite Ehe zulassen.
Übrigens: es könnte sein – ich schließe darauf aus der dummen Antwort des Mannes – dass in ihm eine Berufung zum Priestertum verloren ging, denn so eine dumme Antwort ohne „Rücksicht auf Verluste“ wird bei den Piusbrüdern als Aufrichtigkeit. Kirchentreue und Geradlicnigkeit sehr hoch geschätzt. :-D
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#20   möchtegern-kathole   08:20:54 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@Gotthard: aus trockener Moral-Sicht …
… versuch’ ich mal eine Interpretation: Ehe war dem Anschein nach gültig und wurde vollzogen, die Ehe ist unauflöslich. Also als „Single“ weiterleben oder sich wieder zusammenfinden.
Ausnahme: Falls der Kommentar des Ehemannes zum Kindersegen tatsächlich seine Meinung zum Zeitpunkt der Eheschließung widergibt (Prüfung muss durch kirchliches Ehegericht erfolgen) und er tatsächlich keine Kinder wollte, dann gilt jedoch:
* Ehe kam nicht zustande
* Aus seiner Sicht war die Eheschließung sakrilegisch und muss gebeichtet werden
* Die Frau (wenn sie kath. Standpunkt vertreten hat) wurde betrogen. Sie darf sich einen anderen Mann suchen.
* Der Mann darf sich auch eine neue Frau suchen, wenn er seine Meinung ändert.
* Natürlich dürfen die beiden auch eine Ehe eingegehen, wenn er seine Meinung ändert.
Insgesamt haben eine Abweichung von der göttlichen Linie viel Leid, Tod, und Bitterkeit heraufbeschworen. SEIN Kreuz ist eben doch leichter.
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#19   Christian Hüller   00:59:25 | Sonntag, 22. Oktober 2006
@ Gotthard
Mein Rat:
Pech für den Mann. ‘Ist eben eine Dumpfbacke.
Nächstes mal nicht so dumm daherreden.
Für’s Nächste ist nun erst mal Schluss mit Beischlaf.
– er muss sich jetzt wohl sehr gut halten mit der Frau, wenn’s noch einmal etwas werden soll.
Im Übrigen scheint „ihr Mann“ eine sehr verkürzte Auffasung von der Sexualität zu haben, nicht sehr katholisch jedenfalls, diese Auffassung.
o.O
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#18   Gotthard   23:08:14 | Samstag, 21. Oktober 2006
Ausweg?
Kurz nach der Eheschließung wird die Frau schwanger … und erleidet in der 5 Woche eine Fehlgeburt.
Der Ehemann reagiert darauf mit „wir haben sowieso nicht genug Geld für ein Kind“.
In der Folge dieses traumatischen Erlebnisses und dieser – wohl tröstlich gemeinten Einlassung des Ehemannes – zieht sich die Frau emotional und körperlich immer mehr zurück.
Eine Scheidung ist das Ergebnis …
Ich bitte um Ratschläge für die Zukunft…
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#17   Sirilo   23:02:32 | Samstag, 21. Oktober 2006
@K.jäger
Ich weiß es immer noch nicht. Klären Sie mich auf!
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#16   Ketzerjäger †   22:55:35 | Samstag, 21. Oktober 2006
Sirilo@
Haben Sie das etwa nicht gewußt?
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#15   Sirilo   22:53:08 | Samstag, 21. Oktober 2006
@wolfgang e.
Warum war die Nichtigkeit der ersten Ehe von Caroline von Monaco recht deutlich?
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#14   Christian Hüller   22:52:16 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ Sirilo
Ein wesentlicher Unterschied zur causa Katharina scheint mir im Falle der Eleonora schon darin zu bestehen, dass diese gegen die Annulierung ihrer Ehe nichts ernsthaft einzuwenden hatte – hatte sie ihren Gatten im Zusammenhang mit der Annulierung doch u. A. als „Mönch“ bezeichnet- , was bei Katharina sicher nicht der Fall war.
Nichtvollzug der Ehe kann ein Grund sein, diese für nichtig zu erklären, wenngleich hier offiziell auf angebliche Blutsverwandtschaft abgestellt wurde.
Wie dem auch sei: Gerade wenn diese Annulierung hier unter fadenscheinigen Gesichtspunkten gewährt worden sein sollte, kann sie NICHT der Maßstab sein, an dem das Annulierungsanliegen des unzüchtigen Despoten zu messen ist.
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#13   wolfgang e.   22:44:54 | Samstag, 21. Oktober 2006
Caroline von Monaco
ist wohl ein sehr schlechtes Beispiel. Immerhin hat die Anullierung bei ihr 12 Jahre gebraucht. Bei den meisten weniger prominenten Anullierungen ging das doch schneller. Offenbahr wurde ihr gerade wegen ihrer Prominenz von Seiten der Kirche mehr Widerstand geleistet als all den anderen unprominenten Anullierungsfällen, obwohl die Nichtigkeit ihrer ersten „Ehe“ doch recht deutlich war.
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#12   Sirilo   22:36:30 | Samstag, 21. Oktober 2006
@Christian Hüller
Nochmal: Es geht mir nicht um die tragische Ehegeschichte der Katherina von Aragon (für die ich volle Sympathie empfinde), sondern um das zweierlei Maß, das die Kirche in Sachen Ehe anlegt.
Beispiele: Eleonora von Aquitanien, Caroline von Monaco…
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#11   Christian Hüller   21:59:36 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ Sirilo
Das weiß ich nicht – wir sollten uns darüber auch nicht in Spekulationen ergehen.
Aber lassen Sie mich an dieser Stelle die wirklich ergreifenden Abschiedsworte von Katharina von Aragon an ihren unzüchtigen, spielsüchtigen Gatten wiedergeben:
>> Mein teuerster Herr, König und Gemahl, da die Stunde meines Todes naht, kann ich, aus Liebe, die ich für Euch empfinde, nicht anders, als Euch bitten, an das Heil Eurer Seele zu denken, welchem Ihr vor allen weltlichen Dingen und den Dingen des Fleisches den Vorzug geben solltet, um derentwillen Ihr mich in manches Ungemach und Ihr Euch selbst in viele Verdrießlichkeiten gestürzt habt. Doch ich vergebe Euch alles und bitte Gott, das gleiche zu tun. Im Übrigen empfehle ich euch Maria, unsere Tochter, und bitte Euch, ihr ein guter Vater sein zu wollen, wie ich es immer gewünscht habe …<<
Hier zeigt sich edelster Großmut gegenüber einem tyrannischen Despoten.
Es ist eine Schande, auf was die anglikanische Staatskirche gegründet ist – auf Unzucht gepaart mit zügelloser Dreistigkeit.
Die kath. Kirche sollte sich indessen überlegen, Katharina von Aragon offiziell in die Reihe der Seligen aufzunehmen, falls das noch nicht geschehen ist.
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#10   Sirilo   21:46:41 | Samstag, 21. Oktober 2006
@Christian Hüller
In Ihrer Beurteilung des Charakters von Heinrich VIII. gehe ich durchaus mit Ihnen konform; aber das ist nicht der Punkt, um den es mir in meinem Beitrag ging. Wäre Heinrich in 1. Ehe mit Anne Boleyn verheiratet gewesen und hätte dann Katharina von Aragon heiraten wollen, dann wäre der Papst sicher kooperationsbereiter gewesen. (Siehe die Trennung der Ehe von Eleonora von Aquitanien mit Ludwig VII. von Frankreich. Dazu haben Sie sich übrigens nicht geäußert.)
Daß die Kirche in Ehesachen mit zweierlei Maß mißt, hat auch der Fall der Caroline von Monaco bewiesen. Deren 1. Ehe, die 1980 zivilrechtlich geschieden wurde, hat Johannes Paul II. auf Druck ihres fürstlichen Vaters 1992 „annulliert“, als Caroline aus ihrer zweiten Ehe schon drei Kinder hatte.
(Übrigens, wenn man Bibelstellen über die Ehe auflistet, dann sollte man die Patriarchen nicht vergessen, die das Privileg mehrerer Bettgenossinnen hatten, z.B. Abraham 2, Jakob 4…)
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#9   Christian Hüller   20:22:40 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ Sirilo; Stimme aus Wien
@ Sirilo
>>Und eben deshalb (weil Katharina spanische Prinzessin war) konnte der König sich ihrer nicht so einfach entledigen, wie er es mit Anne Boleyn und Catherine Howard getan hat – durch Hinrichtung.<<
Mit Letzteren hatte der DESPOT auch keine gültige Ehe geschlossen.
Ich darf darauf verweisen, dass ich mir bei wenigen Leuten in meinem moralischen Urteil so sicher bin wie bei Heinrich VIII: dieser Frauenschänder war nichts anderes als ein ZYNISCHER, UNZÜCHTIGER und MACHTGEILER APOSTAT.
Die kath. Kirche in England sollte eine Messe feiern, um die Höllenqualen seiner Seele zu erleichtern – denn in der Hölle dürfte er gelandet sein, der ERZSCHISMATIKER.
@ Stimme aus Wien
…was mal wieder beweisen würde, dass mir Schubladendenken ziemlich Schnuppe ist.
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#8   apex   20:18:24 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ Stimme aus Wien
Es wundert mich, wieso in der Zusammenstellung kein Wort vom Privilegium Paulinum und Petrinum steht, wo eine gültig geschlossene Ehe aufgelöst wird.
Gehören sie nicht zur Lehre der Kirche?
Die Kirche hat nicht die Aufgabe Möglichkeiten zu finden oder zu schaffen, mit denen man die Gebote Gottes und das Evangelium Christi umgehen kann, sie hat die Pflicht in erster Linie den Menschen das klarzulegen, was dem Willen Gottes entspringt – und darum geht es in der Glaubensverkündigung der Kirche und hier in diesem Artikel.
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#7   Sirilo   19:44:43 | Samstag, 21. Oktober 2006
Nicht konsequent
Die Kirche ist nicht immer so konsequent bei der Verteidigung der Unauflöslichkeit der Ehe. Im Mittelalter wurden oft Ehen von Adeligen geschieden. Ein berühmtes Beispiel: Nach fünfzehnjähriger Ehe und Geburt einer Tochter wurde Eleonore von Aquitanien vom französischen König Ludwig VII. geschieden und durfte zwei Monate später in der Kathedrale von Poitiers den späteren König Heinrich II. von England heiraten.
Im Falle Heinrichs VIII. widersetzte sich der Papst einer Auflösung der Ehe vor allem, weil Katharina von Aragon die Tochter des spanischen Königspaars war. Eine Trennung der Ehe hätte dem Papst politische Schwierigkeiten mit Spanien eingebracht. Und eben deshalb (weil Katharina spanische Prinzessin war) konnte der König sich ihrer nicht so einfach entledigen, wie er es mit Anne Boleyn und Catherine Howard getan hat – durch Hinrichtung.
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#6   Stimme aus Wien   19:33:35 | Samstag, 21. Oktober 2006
Christian Hüller
m. E. ist in diesem Zusammenhang zu viel Entscheidungsvollmacht beim Papst konzentriert, was man vielleicht einmal überdenken müsste…
Liebe Grüße von Pater Lingen und den restlichen Sedivakant-lern … :-D :-D
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#5   Christian Hüller   19:23:41 | Samstag, 21. Oktober 2006
Interessant
Interessant. Ich habe jetzt leider nicht die Zeit, mich mit dem „Privilegium Paulinum“ oder „Petrinum“ zu beschäftigen, aber m. E. ist in diesem Zusammenhang zu viel Entscheidungsvollmacht beim Papst konzentriert, was man vielleicht einmal überdenken müsste…
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#4   HeinrichvonOfterdingen   19:10:57 | Samstag, 21. Oktober 2006
Privilegium
Die Ehe, die zwei Ungetaufte eingegangen sind, wird kraft des Paulinischen Privilegs (cann. 1143-1147; 1150 CIC) zugunsten des Glaubens jenes Teiles, der die Taufe empfangen hat, dadurch gelöst, dass von diesem eine neue Ehe geschlossen wird, sofern der nicht getaufte Partner ihn verlassen hat. Das gilt, wenn der nichtgetaufte Partner mit dem Getauften nicht mehr weiter oder nicht ohne Verunehrung des Schöpfers zusammenleben will, es sei denn, der getaufte Teil hätte nach Empfang der Taufe seinem Gatten einen gerechten Grund für das Fortgehen gegeben. Zitat: www.bistum-eichstaett.de/…ilegium_paulinum.htm
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#3   Stimme aus Wien   18:58:16 | Samstag, 21. Oktober 2006
Trennung ist möglich – aber keine erneute Heirat
Es wundert mich, wieso in der Zusammenstellung kein Wort vom Privilegium Paulinum und Petrinum steht, wo eine gültig geschlossene Ehe aufgelöst wird.
Gehören sie nicht zur Lehre der Kirche?
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#2   Christian Hüller   18:51:58 | Samstag, 21. Oktober 2006
@ Super
Hübsche Zusammenstellung von Bibelzitaten.
Wirklich äußerst gelungen und im Prinzip auch eindeutig.
Man wundert sich wirklich, wie angesichts dieses eindeutigen Befundes einige Kirchenreformer dazu gekommen sind, der Ehe die Sakramentalität abzusprechen, war sie doch Bruder Jesus ein ganz besonderes Anliegen.
Im Übrigen (etwas vonm Thema wegführend):
Dass „Bloody Mary“ in England buchstäblich einem Protestantenhass verfallen war, hat einen ganz klaren Grund: Sie wollte Rache nehmen für die Unzucht ihres Vaters, und Objekt der Rache waren die Anhänger des neuen Glaubens.
Hier rächte es sich gewissermaßen, dass der unzüchtige König seine unzüchtigen Gelüste über das Wort der Schrift zu stellen wagte.
Und heute sterben sie aus – DIE Anglikaner, weil sie das Wort des Heiligen Buches immer mehr verlassen haben.
Es bleibt eben nichts von Bestand außer dem, was auf Gottes Wort sich gründet und gegründet ist.
!:)
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#1   -=Richard=-   18:41:01 | Samstag, 21. Oktober 2006
Ehebruch und Scheidung
sind leider ein weitverbreites Problem das von den Feinden des Christentums verbreitet wurde (z.B. Freimaurer, Schwule, MTV). Es sollte mehr Fernseh Programme geben die das Fundamentale des Glaubens verbreiten.
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