Was hätte Christus getan? Der Familienseelsorger der Diözese St. Pölten weiß es – sogar besser als die Evangelien.
(kreuz.net, St. Pölten) In der Diözese St. Pölten gibt es einen neuen Skandal.
Im ‘Jahrbuch’ der Diözese
St. Pölten für 2007 leugnet Herr Wolfgang Payrich die Unauflöslichkeit der Ehe. Zugleich stellt er
den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in Frage.
Herr Payrich ist der Familienseelsorger
der Diözese St. Pölten. Er gehört zum sehr liberalen Augustinerstiftes in Herzogenburg, 10 Kilometer
nördlich von St. Pölten.
Sein Beitrag für das ‘Jahrbuch’ der Diözese trägt den Titel: „Alle sind
geladen …“.
Wörtlich schreibt Herr Payrich nach Angaben der österreichischen Webseite stjosef.at:
„Wie würde Jesus heute mit Geschiedenen, die eine neue Lebensgemeinschaft begonnen haben, umgehen? –
Auf jeden Fall mit keinen religiösen Beschränkungen, wie etwa Verweigerung der Sakramente.“
Jesus habe
auch von der samaritanischen Frau, die bereits fünf Versuche hinter sich hatte, eine Ehe zu führen und
„mit einem Freund zusammenlebte“, „nicht verlangt, das Verhältnis zu ihrem derzeitigen Freund zu lösen
oder auf eine nicht sexuelle Weise diese Partnerschaft fortzuführen.“
Der Augustinerchorherr glaubt,
daß die Kirche gut beraten wäre, dem Beispiel „ihrer orthodoxen Schwesterkirche“ zu folgen, und „auf
Grund der Barmherzigkeit Gottes“ einen Weg einzuschlagen, der den Gläubigen nicht das Gefühl vermittle,
„von vielen Dingen in der Kirche ausgeschlossen zu sein“.
Die orthodoxen Kirchen seien hier „barmherziger“
und „gestatten, nach einer Zeit der Buße, einen Neuanfang in einer Partnerschaft mit dem Segen der Kirche
zu beginnen“ – so der Familienseelsorger.
Hw. Josef Spindelböck – der Webmaster von ‘stjosef.at’ – schreibt
in einem Kommentar, daß Herr Payrich mit seinem Beitrag in direkten Gegensatz zum kirchlichen Lehramt
trete.
Außerdem konterkariere er das Bemühen des St. Pöltner Bischofs, Mons. Klaus Küng, die kirchliche
Lehre den betroffenen Menschen glaubwürdig und verständnisvoll zu vermitteln.
Mons. Klaus Küng ist
in der österreichischen Bischofskonferenz für die Belange der Familie zuständig.
Außerdem ist er
der Letztverantwortliche für den Inhalt des Jahrbuches seiner Diözese.
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A. Zayadeh Lesen Sie „Bellum Judaicum“ (Der Jüdische Krieg) von Josephus Flavius (Joseph ben Mathitjahu,
37 – 100), dann werden Sie sehen, daß Sie nicht recht haben.
@ Alexandra Z. Die Bewohner von Judea zu Zeit Jesu waren meines Wissens nach mehrheitlich Juden, jedenfalls
der Tradition des sog. Alten Testaments (das ist christliche Terminologie) verhaftet, und KEINE Muslime…
@ H. Hüller „Die Bezeichnung entstand im späten achtzehnten Jahrhundert als Abkürzung der Bezeichnung
Judäer und bezieht sich auf Bewohner von Judea ohne Rücksicht auf Rasse oder Religion“
@ Zayadeh; Bussmann @ Alexandra Zayadeh Das ist mir neu; die Römer jedenfalls wussten genau, mit wem
sie es zu tun hatten und hatten die Juden auch als solche bezeichnet. Auch in den Christen sahen sie zunächst
nur eine jüdische Sekte. @ Bussman Drücken wir es doch so aus: Der Handel, der im Tempelvorhof betrieben
wurde, war für die Aufrechterhaltung des Tempelbetriebes einfach unverzichtbar. Dort wurde Geld gewechselt
(das dann „geopfert“ bzw. als Tempelsteuer abgegeben wurde), dort wurden Opfertauben gekauft usw. Indem
also Jesus dieses Handel angriff, bedrohte er in der Tat den Kultvollzug, was zugleich die Römer auf
den Plan rief, für die der Tempel -wenn nicht eine wunderbare Einnahmequelle-, so doch zumindest das
ordnende Zentrum des damaligen Judenstaates war (mit den Sadduzäern, den damaligen Hohenpriestern, als
nützlichen Verbündeten). EINE bislang nicht genannte Intention seiner (= Jesu) prophetischen Handlung:
die Menschen aufzurütteln, sich auf SEINE Botschaft einzulassen, statt weiterhin auf die Heilsgewissheit
des Opferkultes zu vertrauen. Jesu Tempelaktion war nichts anderes als Ausdruck eines dem organisierten
Christentum bis heute anhaftenden Gegensatzes zwischen prophetisch-eschatologischem und hierarchisch-instituitionellem
Denken. Diesen Gegensatz aushalten, tragen und „fruchtbar“ machen zu können, ist eine immerwährende
Herausforderung …
Benjamin H. Freedman – „Common Sense“ Zu Jesus Lebzeiten wurden gar keine Personen als „Juden“ beschrieben.
Diese Tatsache wird durch Theologie, Geschichte und Wissenschaft gestützt. Als Jesus in Judea war, war
es nicht die „Heimat“ der Vorfahren von denen, die sich heute „Juden“ nennen. Ihre Vorfahren setzen nie
einen Fuß in Judea. Sie lebten zu dieser Zeit in Asien, ihrer „Heimat“ und waren bekannt als „Khazars“.
In keinem der Manuskripte des ursprünglichen Alten oder Neuen Testaments bezeichnete Jesus sich als „Jude“.
Die Bezeichnung entstand im späten achtzehnten Jahrhundert als Abkürzung der Bezeichnung Judäer und
bezieht sich auf Bewohner von Judea ohne Rücksicht auf Rasse oder Religion, gerade wie die Bezeichnung
„Texaner“ eine Person bedeutet, die in Texas wohnt. Trotz der leistungsfähigen Propagandabemühungen
der sogenannten „Juden“, sind sie nicht imstande gewesen, auch nur eine Geschichtsaufzeichnung nachzuweisen,
in der auf eine Rassenreligion oder Nationalität auf „Jude“ bezug genommen wird. Die religiöse Sekte
in Judea, in der Zeit von Jesus, auf die selbsternannte Juden sich heute als „Juden“ beziehen, waren bekannt
als „Pharisäer“. „Judentum“ heute und „Pharisäertum“ in der Zeit von Jesus sind dieselben. Jesus verabscheute
und distanzierte sich von den „Pharisäern mit den Worten Wehe aber euch , Schriftgelehrte und Pharisäer,
Heuchler! “
Barmherzigkeit bis in den Tod Hallo Sirilio, zum Kult im Tempel hat nicht nur das gehört, was sich innerhalb
des Tempels vollzog, sondern auch in den Vorhöfen zum Tempel. Das Opferfleisch, dass im Tempelvorhof
hergerichtet wurde, aßen dann die Hohenpriester während des Gottesdienstes. Dieser Ritus vollzog sich
nicht vor dem Volk, sondern im Geheimen, es war ja zu Gottes Wohlgefallen dargebracht. Somit hat, Jesus
den Tempelkult angegriffen.
@ Sirilo >>Ihre Aufregung ist völlig unangebracht, denn ich habe mir keineswegs angemaßt zu erklären,
was Mißstände sind, sondern nur darauf hingewiesen, daß Jesus bei seiner Tempelreinigung nicht den
Kult im Tempel angegriffen hat, sondern die Mißbräuche, die sich im Umfeld des Tempels eingeschlichen
hatten.<< Vorsicht, Vorsicht. Lesen sie dazu mal den durchaus nicht unkatholischen Exegeten Helmut Merklein
+. Die Tempelpriester sahen das zumindest anders. Und nimmt man noch einige durchaus unschmeichelhafte
Worte hinzu, die Bruder Jesus für den Tempel übrig hatte, wird man dessen kultkritische Intention keineswegs
auf das Anliegen reduzieren können, die Heiligkeit des Tempelkultes nur formal wieder herstellen zu wollen…
Schwere Sünde Jesus hat gesagt: „was Gott verbindet das darf der Mensch nicht trennen“. Das ist beweis
genug das die Ehe unauflößlich ist. Wenn ein katholischer Seelsorger etwas anderes sagt uns sich damit
gegen Gott auflehnt dann ist dies eine schwere Sünde, weil er sein Amt mißbraucht. Katholiken werden
nie Orthodox sein. Ökumenismus kann nicht funktionieren. Unmöglich.
@Protestant Ihre Aufregung ist völlig unangebracht, denn ich habe mir keineswegs angemaßt zu erklären,
was Mißstände sind, sondern nur darauf hingewiesen, daß Jesus bei seiner Tempelreinigung nicht den
Kult im Tempel angegriffen hat, sondern die Mißbräuche, die sich im Umfeld des Tempels eingeschlichen
hatten. Wenn Sie im übrigen meine sonstigen Beiträge gelesen hätten, wüßten Sie, daß ich keineswegs
mit Athanasius, Maledica und Ex-Bochumer in eine Schublade gesteckt werden kann. Was Ihren Hinweis auf
die Bibel angeht, so ist der überflüssig, denn die Bibel liegt immer hier bei mir auf dem Schreibtisch,
und da ich Hebräisch, Griechisch und Lateinisch lesen kann, bin ich auf die Übersetzung des Mannes,
den Sie andeuten, keineswegs angewiesen.
#59 Protestant 10:18:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@sirilo Soso, früher hat Jesus Missstände aufgedeckt! Völlig richtig! Und heute massen sich Leute wie
sirilo, maledica, athanasius,exbochumer u.ä. an, uns auch zu erklären, was Missstände sind und was
richtig ist! Ihnen, mein lieber sirilo, empfehle ich auch mal in der Bibel zu lesen (das ist ja mittlerweile
kein Problem mehr, weil es da ja irgendjemanden gab, der das neue Testament ins Deutsche übersetzt hat…).
Ganz besonders sei Ihnen die Bergpreditgt anempfohlen, da können Sie auch mal etwas zum Thema Barmherzigkeit
nachlesen!
@B. Bussmann Frau Bussmann, lesen Sie bitte das Evangelium: Jesus hat keineswegs den Kult im Tempel angegriffen,
sondern Mißbräuche, die „Händler im Tempel“…
Barmherzigkeit bis in den Tod Wolfgang Payrich sieht absolut richtig. Selbst viele Oberhirten der katholischen
Kirche nähern sich auch schon dieser Vorstellung, ganz zu Schweigen davon, dass die seelsorgliche Praxis
in den Gemeinden schon lange eine sehr positive Einstellung auch zu der Sakramentenzulassung von wiederverheirateten
Geschiedenen hat. Jesus hat immer wieder die Gesetzeshörigkeit angeprangert, bis er bei der Tempelreinigung
sogar den Kult, den Mittelpunkt des Judentums angriff, das ihm letztlich auch den Tod einbrachte.
@ Artikel Anscheinend hat Familiendoktor Küng in seiner glaubwürdigen Diözese nichts zu sagen. Da hat
sich seit dem Sturz des großen Bischofs Krenn nichts geändert. Dr. Klaus meint, die Diözese erleben
gerade der glaubwürdige Neubeginn und man befinde sich gerade in der Mitte… – das ich nicht lache…
Ich tru mich gar nicht vorstellen, wie das glaubwürdige Ende ausschauen wird…
@ Frau Zayadeh Sie sollten zwischen Unterstellungen und Einschätzungen zu unterscheiden, denn da liegen
Welten zwischen. Zum anderen wenn jemand es für richtig hält seinen Begierden nachzugeben, anscheinend
wenigstens ungläubig ist dann ist die Wahrscheinligkeit das meine einschätzung richtig ist recht groß.
#53 Protestant 06:59:56 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Guten Morgen 1: Er weckt mich alle Morgen, er weckt mir selbst das Ohr. Gott hält sich nicht verborgen,
führt mir den Tag empor, daß ich mit seinem Worte begrüß das neue Licht. Schon an der Dämmrung Pforte
ist er mir nah und spricht. 2: Er spricht wie an dem Tage, da er die Welt erschuf. Da schweigen Angst
und Klage; nichts gilt mehr als sein Ruf. Das Wort der ewgen Treue, die Gott uns Menschen schwört, erfahre
ich aufs neue so, wie ein Jünger hört. 3: Er will, daß ich mich füge. Ich gehe nicht zurück. Hab
nur in ihm Genüge, in seinem Wort mein Glück. Ich werde nicht zuschanden, wenn ich nur ihn vernehm.
Gott löst mich aus den Banden. Gott macht mich ihm genehm. 4: Er ist mir täglich nahe und spricht mich
selbst gerecht. Was ich von ihm empfahe, gibt sonst kein Herr dem Knecht. Wie wohl hat’s hier der Sklave,
der Herr hält sich bereit, daß er ihn aus dem Schlafe zu seinem Dienst geleit. Ich wünsche allen einen
schönen,diskussionsreichen Tag!
@ Sozialkatholisch Warum unterstellen Sie der Tochter Bereitschaft zum Ehebruch? Ich glaube zwar nicht,
daß es sie sehr belastet, aber es ist nicht rechtens das zu tun.
Wider den Ehebruch Wer das Böse, hier den Ehebruch gut nennt, ist nicht barmherzig. Er ist ein Lügner,
der es dem Sünder schwer macht seinen Fehler zu erkennen. Er ist so barmherzig wie jemand, der jemanden,
der vor dem Abgrund steht, rät, ruhig weiter zu gehen und somit ggf. der ewigen Verdammnis anheim zu
fallen. Wenn Blinde Blinde führen, fallen beide in die Grube.
@ Isiskindchen Natürlich haben sie die Freiheit zu tun was sie wollen, ich schätze sie auch nicht so
ein als das sie einen Ehebruch unbedingt vermeiden wollten. Aber wenn sie sich irgendwann, in irgendeinem
Bereich, Selbstdisziplin aneignen wollen, werden sie erkennen das man die Begierde schon eindämmen muss.
Sie kennen doch bestimmt die Weisheit, das wenn man mit dem Rauchen aufhören will das im Kopf anfangen
muss. Sicherlich hinkt jeder Vergleich, aber ich denke dieser trifft das ganze ganz gut.
@Sozialkatholisch Was zur Hölle hat die natürliche Erfüllung einer Begierde mit Sünde zu tun??? Eine
Sünde am Leben wäre es doch eher, erstere nicht auszuleben. Schließlich hat uns die Göttin als sinnliche
Lebewesen geschaffen, die nicht zur widernatürlichen Abstinez gegenüber der Begierde geschaffen sind.
@ Gotthard Damit spricht Jesus wohl an, das man ständig seine Herzenshaltung überprüfen und notfalls
korrigieren soll. Sie wissen doch das wenn die Begierde schwanger wird sie die Sünde gebären wird.
Ehebruch Hi Männer … die Rede Jesu ist eindeutig: wer einer vollbusigen Blondine mit einem superknappen
Minirock im Juli in der Fußgänger-Zone hinterhergesehen hat … hat mit ihr Ehebruch gegangen … (denn
im Kopf hat sich auch noch einiges abgespielt). Kommt also ins reelle Leben zurück … und dann holt
all die kirchliche Weisheit und Gesetzlichkeit raus.
@ Landorganist Nein ich differenziere schon, und bin bestimmt der letzte der auf solche Leute draufhaut.
Leider ist bei vielen Leuten Untreue und Scheidung und Wiederverheiratung Gesellschaftsfähig geworden
und ich hoffe und glaube das das bei regelmäßigen Kirchgängern prozentual viel weniger ist. Leider
wird das Wort was man gibt :„Bis das der Tod euch scheidet“ von vielen nicht mehr richtig bedacht und
über den Spruch „Drum prüfe wer sich ewig bindet“ hat kaum noch Bedeutung. Ich habe gehört, das es
ev. Pastoren schon trauen mit dem Spruch:“ Solange es euch gut geht.“ hoffe natürlich das das nicht stimmt.
Wenn ich mein Wort gebe das ich bis zum Lebensende zu einem Menschen stehe, in Guten und in schlechten
Zeiten dann habe ich nun mal dazu zu stehen, alles andere ist Unehrlich. Die Schuldfrage ist in verschiedenen
Situationen natürlich unterschiedlich und ältere und spätere Kinder können die Situation auch verkomplizieren.
Aber das Abdriften auf Ehe von Zeit und Lebensabschnittgefährten ist dem Glück unserer Gesellschaft
entgegengesetzt Und viele Ehepaare die sich aufgrund der kirchlichen Trauung wieder zusammengerauft haben
sind schließlich auch wieder glücklich geworden. Über einige Extremfälle kann man sicherlich interessante
Diskussionen führen, aber das Wort das man gibt sollte wieder mehr zu ehren kommen.
#43 landorganist 20:01:11 | Montag, 23. Oktober 2006
Schade, schade, schade Sozialkatholisch schrieb etwas weiter unten, dass es für Ihn nicht nur schwarz-weiß
gibt, sondern auch Grautöne. Tja, und jetzt weiter oben? Da bleibt nichts außer seiner eigenen Wahrheit,
die da lautet Die Geschiedenen, die Wiederverheirateten…Leider bedenkt er nicht, das hinter jedem Fall
eine besondere Geschichte steht. Natürlich, und das streite ich nicht ab, gehen viel zu viele Ehen in
die Brüche, man ist oft nicht mehr bereit sich zusammen zu raufen. Aber es gibt auch viele andere Fälle,
in denen es eben nicht mehr geht. In denen die Weiterführung der ehelichen Gemeinschaft eine Farce wäre
und nur weiteres Unglück bringen würde. Aber, das gibt es ja bei „Sozialkatholisch“ der vielleicht die
Vorsilbe „Un“ in eitler aber gestörter Selbstwahrnehmung vergessen hat, nicht. Da gibt es eben doch nur
schwarz oder weiß. Dann wird die Ehebruchskeule ausgepackt und kräftig drauflosgedroschen, sodass selbst
(angebliche) Akademiker meinen, mittun zu müssen. Tja, wenn das für Euch Seelsorge ist, gute Nacht,
Kirche. Aber wie ich schon sagte, können wir Gott danken, dass es an der Basis und auch bei den Bischöfen
vielfach anders aussieht. Der Geist verteilt den Verstand manchmal doch gerecht, auch wenn viele aus diesem
Forum dadurch benachteiligt werden.
#42 Protestant 16:53:35 | Montag, 23. Oktober 2006
@christian hüller Dem ist nichts hinzuzufügen! In der Tat scheinen manche Leute wirklich keine größeren
Probleme zu haben, als sich mit Geschiedenen und deren Kommunionszulassung, Homos, Keuschheit und unberührten
Jungfrauen zu beschäftigen! Glückliches Deutschland!Glückliche Welt!
Probleme, die man sucht und findet… >> Außerdem konterkariere er das Bemühen des St. Pöltner Bischofs,
Mons. Klaus Küng, die kirchliche Lehre den betroffenen Menschen glaubwürdig und verständnisvoll zu
vermitteln. << Das ich nicht lache. Niemand muss heute gar NICHTS, und wenn er oder nicht gerade Kirchenbeamter,
Nonne oder Priester ist, geht er oder sie eben dahin, wo man ihn oder sie akzeptiert, wie er oder sie
ist – mit gescheiterter Beziehung ODER ohne. Starrsinniger Dogmatismus hilft hier wirklich nicht weiter.
Man kann vor lauter „Heiligkeit“ auch den Realitätssinn verlieren, wie ich meine. Die Kirche scheint
mir augenblicklich wirklich schwerwiegendere Probleme zu haben… Das hier ist, wenn überhaupt, ein absoluter
Nebenkriegsschauplatz, an dem kein Blumentopf zu gewinnen ist.
@ Protestant Da kann ich ihnen nur sagen wer mit seinem Finger auf jemanden anders zeigt zeigt gleichzeitig
mit drei Fingern auf sich zurück. Und natürlich waren sie getroffen, warum sonst die Schimpfwörter?
Mit die stärkste Strömung dafür das geschiedene Christen wieder heiraten dürfen kommt nunmal von euch
Protestanten, ich gebe zu das viele Orthodoxe und Freikirchler das etwas lockerer sehen als die röm/kath.
Kirche, aber das den Christen das so einfach gemacht wird habe ich bisher nur bei euch gesehen.
#39 Protestant 16:36:03 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch Es ist schon erstaunlich, was sich manche Menschen einbilden!? Sie denken tatsächlich,
dass ich-wie Sie sagen- „getroffen“ bin!Ja,aber nicht augfrund des Wahrheitsgehaltes Ihres Beitrages,
sondern aufgrund Ihrer selbstherrlichen, belehrenden, intoleranten und rücksichtslosen Beiträge hier!
Wenn das aber Ihr Bild vom Christentum ist-naja!? Das einzige, was Ihre Beiträge bei mir bewirken, ist
eine Bestätigung dessen, was ich glaube!
@ Schimpfenden Protti Ja wenn unser Protti sich in seinen Verirrungen ertappt fühlt ist sein Gegenüber
Unverfroren oder Geschmacklos. Lieber Protti wer sich mit die Sünde gutheißt macht sich auch schuldig.
Die Strömung das Geschiedene wieder heiraten dürfe kommt sehr stark von den Protestanten bzw. Lutheraner.
Und wieder ihr bemtleidenwertes Schwarz /Weiß denken, natürlich alle Prottis sind geschieden und wiederverheiratet,
sie haben das scharfsinnig erkannt genauso hab ich das gemeint. Ich habe beruflich die Möglichkeiten
mit vielen Menschen zu diskutieren und ich kenne keine andere christliche Gruppe die soviel relativiert
wie die Prottis, viele Prottis sind eigentlich schon ungläubig weil sie sogar die Auferstehung unseres
Herrn relativieren. Aber schön das sie getroffen an zu quieken fangen, denn das könnte bedeuten das
sie vielleicht anfangen richtig nachzudenken. o^/
Das Recht des Ausschlusses Woher nimmt die Amtskirche den Anspruch, den wiederverheiratet Geschiedenen,
von 2 Sakramenten auszugrenzen, Sie „nimmt sich“ nicht das Recht, sondern hat es von ihrem göttlichen
Stifter erhalten. Dieses Recht hat sie getreu und nicht nach modischen („modernen“) Zeitgeistwellen zu
verwalten. , und zugleich sagt: Wer von dem Brot ist, wird leben in Ewigkeit. Eigentlich müßte es heißen:
Bleibt bloß weg ihr Ehebrecher, So heißt es ja auch. So steht es nach meiner Erinnerung sinngemäß
bei Paulus. Dem nicht bußfertigen Sünder bleibt seine Sünde behalten, und er ist vom Tisch des Herrn
fernzuhalten. MfG Christoph Heger
#36 Protestant 15:51:17 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch Bei den evangelischen und ökumenisch gesinnten Gläubigen sehe ich das die Selbstverwirklichung
und das persönliche glück im Vordergrund steht selbst wenn das oft auf kosten der Kinder geht. Diese
Äußerung ist ja wohl an Unverfrorenheit und Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten! Sie müssen sich
doch nicht wundern, wenn hier kaum einer sachlich auf Ihre Entgleisungen eingeht! Im Prinzip würde mich
ja mal interressieren, wie lange Sie eigentlich schon verheiratet sind und wieviele Kinder sie haben!
Sie scheinen ja „Ihre“ Weisheit wirklich mit Löffeln gefressen zu haben. Ich bin jedenfalls glücklich,
das meine röm.-kath.-ökum. und evang.-ökum. Eltern nicht auf meine Kosten das persönliche Glück oder
deren Selbstverwirklichung gesucht haben. Manchmal wünsche ich mir heute allerdings, sie hätten in einigen
Bereichen auch mal etwas mehr für sich getan! Und geschieden sind sie auch noch nicht. Aber nur, weil
beide nicht von Ihrem Schlag sind und auf alles eindreschen, was anders ist.
Ehebruch Wer wollte leugnen, dass der Ehebruch etwas ist, das nicht bloß die Liebe zwischen Mann und
Frau zerstört, sondern auch das Gottesverhältnis des Menschen zutiefst beeinträchtigt? Und in diesem
Zustand solle man zur Kommunion gehen dürfen?
Ehebruch Jeder Fall hat natürlich seine eigene Geschichte und Ursachen, aber man muss auch sehen das
die Ehen heutzutage schon zu fast 50% geschieden werden, aus dem kleinsten Streit wird oft ein Krieg der
zur Trennung führt. Das Wort, bis das der Tod uns scheidet, ist nun mal gegeben und wenn man dann eine
andere Frau heiratet ist das eindeutig Wortbruch undgeht das nun mal in Richtung Ehebruch. Aber das man
sein Wort brechen darf machen uns heute ja nicht nur die Politiker vor. Die Kirchen und die Gesellschaft
müssen bei der hohen Scheidungsrate gegensteuern. Bei den evangelischen und ökumenisch gesinnten Gläubigen
sehe ich das die Selbstverwirklichung und das persönliche glück im Vordergrund steht selbst wenn das
oft auf kosten der Kinder geht.
#33 Horst Metzker 14:53:17 | Montag, 23. Oktober 2006
Lieber Christ und Protestant. Ökumene wäre doch ganz einfach, wenn die Kirchen nicht gleich eines Bernhardiners
herumsappern würden, bis es der andere nicht mehr erträgt, sondern erst einmal das Gehirn einschalten
würden und versuchen geistig nachzuvollziehen, was der ander meint. Wir leben jedoch in einer Gesellschaft,
in der jeder der mächtig ist die Bildzeitung zu lesen, und um 20.00 Uhr in der Lage ist die ARD einzuschalten,
alles weiß. Doch gab uns Gott vor allen Dingen auch das Gehirn, das nur mit dem Herzen, ihn erkennt und
seine Wege gehen läßt. Es grüßt Sie und die Ihren, Horst Metzker.
#32 Protestant 14:22:07 | Montag, 23. Oktober 2006
@horst metzker Hallo Herr Metzker, danke für die Info und für die Erläuterung Ihrer klaren, logischen
und für mich nachvollziehbaren Gedankengänge! Alles Gute weiterhin für Sie und die Familie!
#31 Horst Metzker 14:18:21 | Montag, 23. Oktober 2006
Sehr geehrter Protestant. Ich durfte ein 2. Mal katholisch heiraten, und sogar in der Zelebration von
5 Priestern. Was ich aber meinte ist: Woher nimmt die Amtskirche den Anspruch, den wiederverheiratet Geschiedenen,
von 2 Sakramenten auszugrenzen, und ihn damit zum Katholen 2. Klasse macht, und zugleich sagt: Wer von
dem Brot ist, wird leben in Ewigkeit. Eigentlich müßte es heißen: Bleibt bloß weg ihr Ehebrecher,
denn den ewigen Gott werdet ihr nicht schauen. Im übrigen sollte sich die Amtskirche für solche Leute
überlegen, ob sie rechtlich den Vereinsbeitrag in Höhe von 100% nicht auf 5/7tel reduzieren sollte.
Es muß doch alles gerecht sein. Im Bewußtsein, das nur Gott mein Richter ist, grüße ich Sie für Ihre
Fairneß. Danke.
#30 Protestant 14:11:23 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch Wer sagt denn überhaupt, das „landorganist“ Protestant ist? Landorganist ist doch-soweit
ich weiß-röm.kath.!Aber eigentlich ist mir das völlig egal! Solange ich nicht Ihnen in einem Boot sitzen
muss und Angst haben muss, dass irgendeiner ständig Löcher bohrt…!
@ Protestant & Landorganist Ich wünsche euch von Herzen das ihr im selben Boot sitzt, nur um so protestantischer,
um so kleiner sind oft die Boote, das geht sogar bis zum Einmannboot. Liegt wahrscheinlich daran das der
Liebe Gott allen Protestanten eine riesige Offenbarung geschenkt hat, leider nur fast allen eine andere.
#26 Protestant 13:32:49 | Montag, 23. Oktober 2006
@landorganist Natürlich haben Sie mich falsch verstanden! Das kann schon mal passieren-hier im Eifer
des Gefechtes!Lesen Sie nochmal, besonders en zweiten Teil-der erste Teil ist aus Sicht „sozialkatholisch“
gereimt, der zweite Teil dann aus meiner-oder unserer! Wir sitzen nach wie vor beide im gleichen Boot!
@ Protestant „Was würde Jesus heute sagen?“ Ein schöner Satz. Leider wird er meist dazu missbraucht,
die Aussagen Jesu im Sinne des sich Äußernden umzudeuten.
#24 landorganist 13:21:29 | Montag, 23. Oktober 2006
Was für ein Gedicht Da lese ich nun ein Gedicht, auf das ich wirklich nicht erpicht, denn es zeiht mich,
Mist zu schreiben, daran tu ich mich nun reiben. Ich dachte, lieber Protestant, wir gehen beide Hand in
Hand, und widerstehen dem Getöse, auf das sich die Verkrustung löse? Ich hoff, ich hab Sie falsch verstanden,
auf dass sich lösen nicht die Banden, die zwischen uns schon lang bestehn man kann Sie überall doch
sehn. Die Frömmler können meinetwegen, das Gesetz zum Gott erheben, ich hange meinem Herren an, und
trifft mich auch der Tradi-Bann. Am Tage stehen mir nur zu 8 Schriften, drum geb ich nun Ruh. Sonst werd
am End ich noch gesperrt, und das ist nicht der Mühe wert.
#23 Protestant 12:58:04 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch @metzker Ich habe aus dem Beitrag von Herrn Metzker nicht ersehen können, ob dieser
tatsächlich zum zweiten Mal kirchlich getraut wurde (nach Ableben seiner ersten FRau) oder ob er es eben
nur gedurft hätte. Aber eigentlich tut es hier nichts zur Sache, Hauptsache Herr Metzker ist nun glücklich
mit seiner neuen Ehefrau und seiner Familie! Und das er praktizierender und gläubiger Katholik ist, nehme
ich im absolut ab-auch ohne zu wissen, ob er nun zum zweiten Mal röm.-kath. getraut wurde oder eben „nur“
staatlich.
@ Protestant Wieder ihr Schwarz/Weiß denken, Himmel oder Hölle weiter kommt ihr noch nicht mal im denken,
selbst wenn euch mal ne Muse küßt. @Landorganist Wenn sie Abendmahlsgemeinschaft zwischen Kathos und
Prottis befürworten sind sie für mich mehr Pseudo-Katholisch als röm/kath. @ H. Metzger Natürlich
muss man auch gewisse Fälle einzeln betrachten, woran die Hölle auf Erden in ihrer ersten Ehe gelegen
hat ansonsten freue ich mich für sie das sie nun glücklich katholisch verheiratet sind.
#21 Protestant 12:41:40 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch @landorganist Noch ein Gedicht! Protestant und Landorganist, ihr zwei schreibt hier
den größten Mist! Zwar habt ihr in vielen Dingen recht, aber es reicht schon, dass ihr „sozialkatholisch“ständig
widersprecht! Diese Freiheit steht euch doch nicht zu, ich fühl mich gestört, gebt endlich Ruh! Ganz
tief in der Hölle, da seh ich euch schon, geht ihr doch zum Abendmahl oder zur Handkommunion! Auch tut
ihr nicht unbedingt an Dogmen glauben, sondern versucht hier das Forum zu entstauben! Jawohl, Ihr Lieben,
so sind wir nun mal, mit uns wird euch das Leben hier zu Qual, Wir sagen hier klar, das was wir denken,
auch wenn uns die meisten dafür keine Zuneigung schenken! Denn manche Zuneigung von manche werden wir
nicht vermissen, da wir von Gottes Zuneigung etwas mehr wissen! Denn die ist unabhängig von Dogmen und
Höllengericht, wir wissen das, sozialkatholisch offenbar nicht! Drum traut auf Gott, der wird es schon
richten, der lässt mich manchmal sogar richtig gut dichten!
#20 Horst Metzker 12:38:27 | Montag, 23. Oktober 2006
Der Geist ist schwach, das Fleisch ist willig? Wenn diese Lehrmeinung richtig ist, und der wiederverheiratet
Geschiedene durch Gottes Barmherzigkeit bei der Messe höchst willkommen ist, so frage ich mich einfachen
Menschen, warum der Priester bei der Eucharistie sagt: „Wer von diesem Brot ist, wird leben in Ewigkeit.“
Ich habe mit meiner 1. Frau in den letzten Jahren der Ehe in einer gemeinsamen Hölle gelebt. Wir ließen
uns scheiden, und ich heiratete wieder. Seitdem lebte ich in einer sehr, sehr glücklichen staatl. Ehe,
mit Kind und Hund. Dann verstarb meine 1. Frau, und ich durfte wieder, katholisch heiraten. Soll ich jetzt
sagen daß der Herr ein einsehen hatte mit mir? Soll ich denken, Gott läßt einen Menschen frühzeitig
sterben, zum Heil des anderen? Schicksal? Kismet? Jeder muß sein Päckchen tragen? Hätte ich Nummer
1 heimtückisch töten sollen, um mir 6-8 Jahre der Hölle auf Erden ersparen zu können? Gott vergibt
doch dem Mörder, doch nicht dem wiederverheiratet Geschiedenen. „Ich will mit dir einen neuen Bund …
Für die so vielfältig Gebildeten: Ich bin seit meiner 2. Ehe praktizierender Katholik, mit dem Anspruch
erst zu denken, bevor ich rede oder schreibe.
#19 landorganist 12:35:55 | Montag, 23. Oktober 2006
Nun… zunächst einmal bin ich röm.-katholisch. Ich betone römisch, weil sich dieses Forum ja als katholisch
bezeichnet, und dazwischen liegen bekanntlich gewaltige Unterschiede. Also ich in meinem früheren Posting
die Handkommunion erwähnte, dann nur, weil diese in jedem zweiten Tread eine so bedeutsame Rolle spielt.
Ich hätte auch ein anderes Beispiel wählen können, z. B. die Abendmahlsgemeinschaft. Sozialkatholisch
hat mich aber ungemein beruhigt, in dem er mir die Möglichkeit aufzeigt, doch eventuell ein Plätzchen
im Hause des Vaters zu finden, obwohl ich grundsätzlich der Handkommunion anhänge. Selbstverständlich
hat er auch recht, wenn er sagt, dass das Lehramt maßgebliche Äußerungen macht, die der eigenen Gewissensbildung
dienlich sind. Dennnoch richtet letztendlich nicht das Lehramt, sondern Gott. Und ich bezweifele, dass
er alle lehramtlichen Schreiben unserer hl. Mutter Kirche, oder den CiC (aber nur den aktuellen!) zu Rate
zieht.
@ landorganist Sie sind wahrscheinlich auch soein Heiliger, der sein gewissen nicht mehr zu schulen braucht.
Ob ich Tradi bin oder nicht ist mir selber eigentlich sogar Wurst, ich versuche meinem Gott und meinem
Gewissen wenigstens ein bisschen aufrichtig und wahrhaftig gegenüberstehen. Allein schon ihr Gerede alle
Tradis so und alle anderen so zeugt von einer christlichen Unreife. Auch das sie das nicht verstehen,
das durch die Handkommunion die Ehrfurcht und der Glaube an die Eucharistie verschwindet und das ich mit
der Mundkommunion meinem Gott mit einer ganz anderen Haltung als mit der Handkommunion begegne, zeugt
davon das sie wenigstens in der Hinsicht nicht der größte Nachdenker sind sondern vielleicht zu protestantisch
oberflächlich. Durch die Handkommunion kommt jedenfalls sofort keiner in die Hölle, kein glauben an
die Eucharistie und mangelnde Gottesfurcht können aber bei dem in die Hölle kommen recht nützlich sein.
#17 landorganist 12:22:22 | Montag, 23. Oktober 2006
Sozialkatholisch wenn Sie sich mit Dingen nicht auskennen, sollten Sie besser schweigen. Mir ist kein
Protestant bekannt, der behauptet ohne Sünde hier auf Erden zu wandeln. Mir ist auch keiner bekannt,
der bestreitet, auf das gütige Erbarmen des Herrn angewiesen zu sein. Mir ist auch keiner bekannt der
sagte, dass man für sein Tun nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Im übrigen ist auch dort die Beichte
bekannt. Was soll also Ihre billige Polemik?
Landorganist Es ist doch eine Verkürzung, sich alleine auf das Gewissen zu berufen. Vielmehr geht es
um ein gebildetes Gewissen, das versuchen muss, sich am Lehramt auszurichten und weiterzubilden. Sonst
landen wir wieder im gesagten Relativismus. P.S. Wo steht bei all diesen Beiträgen eigentlich etwas über
Hand-/Mundkommunion?
@ Protestant In Anbetracht dessen das wir alle Sünder sind, habe ich ihnen die traurige Mitteilung das
ihre Familie zu 100% aus Sündern besteht. Aber eine gute Nachricht habe ich dann auch noch für sie und
ihre Familie, sie können komplett demütig in den hl. Schoß der Kirche zurückkehren. (Ein Missionsversuch
) Natürlich kenne ich mich mit vielen Graustufen aus, denn als Katholik befinde ich mich ja mit meinen
Glaubensgenossen in einer Gemeinschaft von Sündern, und da gehöre ich auch hin. Ihr hochheiligen Protestanten
habt es in eurer Sündlosigkeit natürlich besser, wenigstens hier auf der Erd.
#14 landorganist 11:58:31 | Montag, 23. Oktober 2006
Oh, ein Zeichen, ein Tradi, oder zumindest einer, der deren Ansichten nahe steht, stellt fest, dass es
zwischen schwarz und weiß auch noch Graustufen gibt. Hört, hört. Es besteht also doch noch Hoffnung.
Nikolaus, übrigens, die letzte Autorität eines Christen ist nicht das Lehramt, sondern sein Gewissen.
Damit treten wir dann dereinst vor den Richterstuhl. Und glaubt wirklich einer, dass der Herr danach fragt,
ob man die Kommunion mit der Hand empfangen hat??? Aber wer sich seinen Kinderglauben bewahren möchte…von
mir aus…
#13 Protestant 11:42:29 | Montag, 23. Oktober 2006
@nikolaus@sozialkatholisch Also von Einsichten kann hier keine Rede sein!Meine Familie hat weder gesündigt
noch sonst irgendwas!Die verhalten sich ganz einfach normal und christlich! Und das mit dem schwarz-weiß-malen
kann man mir eigentlich gar nicht vorwerfen! Aber Sie, sozialkatholisch, scheinen sich ja mit der Hölle
und deren Graustufen-oder was auch immer-besonders gut auszukennen(wer weiß, wozu das später mal gut
sein kann…)!
@ Protestant Wenn sie manche Kommentare hier verstehen wollen sollten sie sich erstmal von ihrem schwarz/weiß
denken lösen. Sie denken man kommt entweder in den höchsten Himmel oder in die tiefste Hölle, aber
da irren sie denn es gibt noch viele Graustufen dazwischen. Und mit den guten Gefühlen die sie oder ihre
Verwandten in bestimmten Situationen haben, ein Katholik verläßt sich eigentlich nie zu 100% auf seine
Gefühle, denn er weiß das Gefühle schnell trügen können.
Protestant Die Bedingungen für eine schwere Sünde sind, dass es sich um etwas Wichtiges handelt, es
willentlich gemacht wird und man das Wissen darum hat, dass es eine schwere Sünde ist. Kann es sein,
dass Sie neue Einsichten gewonnen haben? Dann wären Sie ja auf einem guten Wege. Schließlich ist es
auch ein Werk der Barmherzigkeit, den Irrenden auf den richtigen Weg zu führen.
@nikolaus Okay,okay,dann bin ich offensichtlich nur von schweren Sündern umgeben! Mein Ehefrau ist dann
wahrscheinlich der Hölle geweiht, da sie vorige Woche nach ca. drei Monaten das letzte Mahl in der Messe
war und an der Kommunion teilgenommen hat! Und mein Vater erst recht! Der ist doch tatsächlich so dreist
und ungezogen und nimmt an der Kommunion nicht teil, wenn er mit seiner Frau (evang.) in der Messe ist,
und diese aufgrund der Tatsache, dass sie eben evang. ist, eigentlich von der Eucharistie ausgeschlossen
ist! Und was der Gipfel der Sündhaftigkeit ist: ich habe auch schon an der Euicharistie teilgenommen
und meine Frau und mein Vater am evang. Abendmahl! Ja ist denn das zu fassen? Und dass auch noch bewusst
und im festen Glauben an die Liebe und Barmherzigkeit Gottes! Wo kommen wir denn hin? Meine röm.-kath.
Schwiegereltern waren neulich im evang. Gottesdienst mit einer Pfarrerin( abscheulich) und waren begeistert
(in der Hölle sollen sie schmoren)! Sie haben gesagt:„Die Frauen können das doch genausogut!“ Da haben
diese Ketzter und Häretiker aber auch so was von recht! Mein Gott-in welchem Sünderpfuhl lebe ich eigentlich?Hat
Gott meine ganze Familie verflucht und verstoßen? Nein,nein- ich danke Gott jeden Tag für diese Menschen,
die für mich eigentlich immer wieder ein Beweis dafür ist, dass die röm.-kath. Kirche (zum.viele Gläubige)doch
eigentlich gar nicht so schlimm ist!
Protestant Das ist nun einmal ein Unterschied zum Protestantismus, dass die letzte authentische Bibelauslegung
nicht dem persönlichen Geschmack des Einzelnen überlassen ist, sondern – nach katholischer Sicht – eben
dem Lehramt. Andernfalls würden wir im protestantischen Subjektivismus enden, worunter der Protestantismus
am meisten leidet. Aber noch ein anderer Aspekt: man sollte die Frage des Kommunionempfanges bitte nicht
auf Geschiedene-Wiederverheiratete reduzieren! Was ist mit denen, die sich aus eigener Schuld oder Bequemlichkeit
nicht an das Sonntagsgebot halten, die hl. Messe zu besuchen? Nach katholischer Lehre ist die Unterlassung
des sonntäglichen Messbesuches eine schwere Sünde. In der Praxis sieht es meist so aus, dass jeder zum
Kommunionempfang nach vorne geht, obwohl er vielleicht nur alle 2 Monate (eben alle heiligen Zeiten) zur
Sonntagsmesse geht. Besteht Barmherzigkeit darin, andere ins Verderben laufen zu lassen? (Wehe dem, der
unwürdig zum Tisch des Herrn tritt,…)
@nikolaus 11:28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch
trinken. Fein,okay,ich habe mich geprüft und danach am Abendmahl/Eucharistie teilgenommen! Wer sagt mir
eigentlich, dass ich mich richtig geprüft habe? Was ist der Inhalt einer solchen Prüfung? Herr Payrich
hat sich offensichtlich auch geprüft, selbstverständlich hat sich auch der Papst geprüft und alle Bischöfe,
Kardinäle und Gläubigen! Oder soll das heißen, dass derjenige, der meine eigene Überzeugung nicht
teilt, sich nicht geprüft hat? Um hier weiterzudenken (was ich eigentlich gar nicht möchte),sollte die
Einsetzung einer „E/APK“(Eucharistie/abendmahls-Prüfungskommission) überlegt werden! Jeder Teilnehmer
an der Eucharistie oder am Abendmahl muss sich vorher vor dieser Kommission einer sorgfältigen Prüfung
unterziehen(quasi eine Sakraments-MPU), ob er(oder sie) auch würdig ist! Wäre das nicht im Sinne der
traditionalistischen Bibelausleger?
Samaritanerin Das mit der Samaritanerin ist eine Sache für sich: Es heißt dort: 4:17 Die Frau antwortete:
Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann. 4:18 Denn fünf
Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.
Jesus anerkennt also den Mann, den sie zuletzt hatte, nicht als „Mann“ im Sinne von Ehemann. Auch die
Frau weiß das. Wenn man den Aussagen des NT folgt, dann bedeutet die Entlassung aus der Ehe und das Eingehen
einer neuen Beziehung eindeutig Ehebruch, was klar dem Dekalog widerspricht. (vgl. dazu Mk 10, 11-12:
Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber
Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen
heiratet. Lk 16, 18: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch
wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.) Weiters
bedeutsam ist die Stelle 1 Kor 11, 27 Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn
trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. 11:28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst
dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. 11:29 Denn wer davon ißt und trinkt, ohne
zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er ißt und trinkt.
Ein neues Werk der Barmherzigkeit Früher lernte man als eines der geistigen Werke der Barmherzigkeit,
die „Sünder zurechtzuweisen“. Nun lernen wir von „Protestant“ die revidierte, die „protestantische“ Fassung:
„den Sündern nach dem Mund zu reden“. Wunderbar! Das erspart einem manche Mühsal und Peinlichkeit. MfG
Christoph Heger
#3 landorganist 10:34:55 | Montag, 23. Oktober 2006
Danke, Herr Payrich, für Ihre Ausführungen! Danke Protestant, ich kann mich Ihnen nur anschließen,
weil ich es genau so sehe. Bekanntermaßen, ist Jesus zu den Sündern gegangen ohne vorher etwas zu fordern.
Er sagte auch, dass nicht die Gesunden den Arzt brauchen, sondern die Kranken. Leider verfährt die Kirche
heute häufig andersherum, zumindest kirchenrechtlich. Die Basis handelt, und das schreibe ich dem Wirken
des hl. Geistes zu, doch häufig barmherziger, es sei denn, Tradis haben das Sagen, denen die Einhaltung
von Gesetzen vor christlicher Barmherzigkeit geht.
Payrichs Vorbild Und genau das fand ich immer irritierend an den sog. Orthodoxen. Rituell sind sie stockkonservativ,
im Alltag die reinsten Protestanten. Die haben tatsächlich kein Problem mit Konkubinat, Bigamie, außer-
und nebenehelichen Verhältinissen und vor allem nicht mit dem Morden der eigenen Nachkommenschaft. Zugegeben,
man versucht derlei im Unterschied zu Protestanten nicht auch noch schönzureden und zur positiven Erfahrung
umzudeuten. Man geht über all das vielmehr schweigend hinweg. Doch wird dieses Schweigen vom Kirchenvolk
als Billigung verstanden. Und daher läßt man auch nicht von solchen, im Kommunismus erworbenen Praktiken.
Gewiß, wenn die „orthodoxe“ Obrigkeit etwas sagte, wer würde schon auf sie hören? Die römische Kirche
predigt ja auch (zumindest offiziell) und die Leute scheren sich nicht viel darum. Dennoch muß man den
Menschen bestimmte Dinge ungeschönt ins Gesicht sagen (soetwas nennt man Zeugnis ablegen) – ob’s denen
nun paßt oder nicht, das gehört doch auch zu den Aufgaben der Kirche. Und da hat der Osten gewaltige
Defizite; von denen haben wir uns im Westen nichts abzugucken.
Barmherzigkeit Es ist bezeichnend, dass Herr Payrich mindestens zweimal von Barmherzigkeit spricht-einem
Begriff, der offensichtlich vielen anderen Kirchenvertretern und auch kreuz.net-Lesern abhanden gekommen
ist! Wenn Barmherzigkeit aber wirklich außerhalb der Kirche steht, dann hat Herr Payrich das Recht, sich
außerhalb dieser Kirche zu bewegen. Ja, es ist doch wirklich so „Was würde Jesus heute sagen?“ Wer will
es denn schon so geanu wissen? Ich könnte aber trotzdem nicht an einem Gott glauben, der die Menschen
nur reglementiert und „Sakramentenstrafen“ ausspricht. In der Tat-die Überlegungen hinsichtlich der orthodoxen
Bruderkirche sind nicht von der Hand zu weisen! Wir sollten zumindest so ehrlich sein und anerkennen,
dass in anderen Kirchen eben nicht unbedingt immer alles falsch ist. Außerdem scheint mir hier der Familienseelsorger
Payrich wirklich einmal als der richtige Mann für die richtige Ausgabe- er scheint die Probleme von Familien
wesentlich besser zu kennen, als mancher Ehe-und Keuschheitstheoretiker in diesem Forum oder in der Kirche!
Gehen Sie Ihren Weg mit Gottes Segen weiter, Herr Payrich!Es spricht unbedingt für Sie, dass kreuz.net
Sie mit einem solchen Artikel „würdigt“!