Ehescheidung
Barmherzig bis in den Tod
Was hätte Christus getan? Der Familienseelsorger der Diözese St. Pölten weiß es – sogar besser als die Evangelien.
(kreuz.net, St. Pölten) In der Diözese St. Pölten gibt es einen neuen Skandal.

Im ‘Jahrbuch’ der Diözese St. Pölten für 2007 leugnet Herr Wolfgang Payrich die Unauflöslichkeit der Ehe. Zugleich stellt er den kirchlichen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in Frage.

Herr Payrich ist der Familienseelsorger der Diözese St. Pölten. Er gehört zum sehr liberalen Augustinerstiftes in Herzogenburg, 10 Kilometer nördlich von St. Pölten.

Sein Beitrag für das ‘Jahrbuch’ der Diözese trägt den Titel: „Alle sind geladen …“.

Wörtlich schreibt Herr Payrich nach Angaben der österreichischen Webseite stjosef.at:

„Wie würde Jesus heute mit Geschiedenen, die eine neue Lebensgemeinschaft begonnen haben, umgehen? – Auf jeden Fall mit keinen religiösen Beschränkungen, wie etwa Verweigerung der Sakramente.“

Jesus habe auch von der samaritanischen Frau, die bereits fünf Versuche hinter sich hatte, eine Ehe zu führen und „mit einem Freund zusammenlebte“, „nicht verlangt, das Verhältnis zu ihrem derzeitigen Freund zu lösen oder auf eine nicht sexuelle Weise diese Partnerschaft fortzuführen.“

Der Augustinerchorherr glaubt, daß die Kirche gut beraten wäre, dem Beispiel „ihrer orthodoxen Schwesterkirche“ zu folgen, und „auf Grund der Barmherzigkeit Gottes“ einen Weg einzuschlagen, der den Gläubigen nicht das Gefühl vermittle, „von vielen Dingen in der Kirche ausgeschlossen zu sein“.

Die orthodoxen Kirchen seien hier „barmherziger“ und „gestatten, nach einer Zeit der Buße, einen Neuanfang in einer Partnerschaft mit dem Segen der Kirche zu beginnen“ – so der Familienseelsorger.

Hw. Josef Spindelböck – der Webmaster von ‘stjosef.at’ – schreibt in einem Kommentar, daß Herr Payrich mit seinem Beitrag in direkten Gegensatz zum kirchlichen Lehramt trete.

Außerdem konterkariere er das Bemühen des St. Pöltner Bischofs, Mons. Klaus Küng, die kirchliche Lehre den betroffenen Menschen glaubwürdig und verständnisvoll zu vermitteln.

Mons. Klaus Küng ist in der österreichischen Bischofskonferenz für die Belange der Familie zuständig.

Außerdem ist er der Letztverantwortliche für den Inhalt des Jahrbuches seiner Diözese.
      
68 Lesermeinungen
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#68   Sirilo   22:41:42 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
A. Zayadeh
Lesen Sie „Bellum Judaicum“ (Der Jüdische Krieg) von Josephus Flavius (Joseph ben Mathitjahu, 37 – 100), dann werden Sie sehen, daß Sie nicht recht haben.
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#67   Christian Hüller   22:23:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Alexandra Z.
Die Bewohner von Judea zu Zeit Jesu waren meines Wissens nach mehrheitlich Juden, jedenfalls der Tradition des sog. Alten Testaments (das ist christliche Terminologie) verhaftet, und KEINE Muslime…
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#66   Hypatia   22:16:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ H. Hüller
„Die Bezeichnung entstand im späten achtzehnten Jahrhundert als Abkürzung der Bezeichnung Judäer und bezieht sich auf Bewohner von Judea ohne Rücksicht auf Rasse oder Religion“
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#65   Christian Hüller   15:21:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Zayadeh; Bussmann
@ Alexandra Zayadeh
Das ist mir neu; die Römer jedenfalls wussten genau, mit wem sie es zu tun hatten und hatten die Juden auch als solche bezeichnet. Auch in den Christen sahen sie zunächst nur eine jüdische Sekte.
@ Bussman
Drücken wir es doch so aus: Der Handel, der im Tempelvorhof betrieben wurde, war für die Aufrechterhaltung des Tempelbetriebes einfach unverzichtbar.
Dort wurde Geld gewechselt (das dann „geopfert“ bzw. als Tempelsteuer abgegeben wurde), dort wurden Opfertauben gekauft usw.
Indem also Jesus dieses Handel angriff, bedrohte er in der Tat den Kultvollzug, was zugleich die Römer auf den Plan rief, für die der Tempel -wenn nicht eine wunderbare Einnahmequelle-, so doch zumindest das ordnende Zentrum des damaligen Judenstaates war (mit den Sadduzäern, den damaligen Hohenpriestern, als nützlichen Verbündeten).
EINE bislang nicht genannte Intention seiner (= Jesu) prophetischen Handlung: die Menschen aufzurütteln, sich auf SEINE Botschaft einzulassen, statt weiterhin auf die Heilsgewissheit des Opferkultes zu vertrauen.
Jesu Tempelaktion war nichts anderes als Ausdruck eines dem organisierten Christentum bis heute anhaftenden Gegensatzes zwischen prophetisch-eschatologischem und hierarchisch-instituitionellem Denken.
Diesen Gegensatz aushalten, tragen und „fruchtbar“ machen zu können, ist eine immerwährende Herausforderung …
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#64   Hypatia   13:11:55 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Benjamin H. Freedman – „Common Sense“
Zu Jesus Lebzeiten wurden gar keine Personen als „Juden“ beschrieben. Diese Tatsache wird durch Theologie, Geschichte und Wissenschaft gestützt. Als Jesus in Judea war, war es nicht die „Heimat“ der Vorfahren von denen, die sich heute „Juden“ nennen. Ihre Vorfahren setzen nie einen Fuß in Judea. Sie lebten zu dieser Zeit in Asien, ihrer „Heimat“ und waren bekannt als „Khazars“. In keinem der Manuskripte des ursprünglichen Alten oder Neuen Testaments bezeichnete Jesus sich als „Jude“. Die Bezeichnung entstand im späten achtzehnten Jahrhundert als Abkürzung der Bezeichnung Judäer und bezieht sich auf Bewohner von Judea ohne Rücksicht auf Rasse oder Religion, gerade wie die Bezeichnung „Texaner“ eine Person bedeutet, die in Texas wohnt. Trotz der leistungsfähigen Propagandabemühungen der sogenannten „Juden“, sind sie nicht imstande gewesen, auch nur eine Geschichtsaufzeichnung nachzuweisen, in der auf eine Rassenreligion oder Nationalität auf „Jude“ bezug genommen wird. Die religiöse Sekte in Judea, in der Zeit von Jesus, auf die selbsternannte Juden sich heute als „Juden“ beziehen, waren bekannt als „Pharisäer“. „Judentum“ heute und „Pharisäertum“ in der Zeit von Jesus sind dieselben. Jesus verabscheute und distanzierte sich von den „Pharisäern mit den Worten Wehe aber euch , Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! “
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#63   Brigitte Bussmann   12:13:51 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Barmherzigkeit bis in den Tod
Hallo Sirilio, zum Kult im Tempel hat nicht nur das gehört, was sich innerhalb des Tempels vollzog, sondern auch in den Vorhöfen zum Tempel. Das Opferfleisch, dass im Tempelvorhof hergerichtet wurde, aßen dann die Hohenpriester während des Gottesdienstes. Dieser Ritus vollzog sich nicht vor dem Volk, sondern im Geheimen, es war ja zu Gottes Wohlgefallen dargebracht.
Somit hat, Jesus den Tempelkult angegriffen.
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#62   Christian Hüller   23:31:11 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Sirilo
>>Ihre Aufregung ist völlig unangebracht, denn ich habe mir keineswegs angemaßt zu erklären, was Mißstände sind, sondern nur darauf hingewiesen, daß Jesus bei seiner Tempelreinigung nicht den Kult im Tempel angegriffen hat, sondern die Mißbräuche, die sich im Umfeld des Tempels eingeschlichen hatten.<<
Vorsicht, Vorsicht. Lesen sie dazu mal den durchaus nicht unkatholischen Exegeten Helmut Merklein +.
Die Tempelpriester sahen das zumindest anders.
Und nimmt man noch einige durchaus unschmeichelhafte Worte hinzu, die Bruder Jesus für den Tempel übrig hatte, wird man dessen kultkritische Intention keineswegs auf das Anliegen reduzieren können, die Heiligkeit des Tempelkultes nur formal wieder herstellen zu wollen…
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#61   laikos   20:15:09 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Schwere Sünde
Jesus hat gesagt: „was Gott verbindet das darf der Mensch nicht trennen“. Das ist beweis genug das die Ehe unauflößlich ist. Wenn ein katholischer Seelsorger etwas anderes sagt uns sich damit gegen Gott auflehnt dann ist dies eine schwere Sünde, weil er sein Amt mißbraucht. Katholiken werden nie Orthodox sein. Ökumenismus kann nicht funktionieren. Unmöglich.
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#60   Sirilo   12:09:38 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Protestant
Ihre Aufregung ist völlig unangebracht, denn ich habe mir keineswegs angemaßt zu erklären, was Mißstände sind, sondern nur darauf hingewiesen, daß Jesus bei seiner Tempelreinigung nicht den Kult im Tempel angegriffen hat, sondern die Mißbräuche, die sich im Umfeld des Tempels eingeschlichen hatten.
Wenn Sie im übrigen meine sonstigen Beiträge gelesen hätten, wüßten Sie, daß ich keineswegs mit Athanasius, Maledica und Ex-Bochumer in eine Schublade gesteckt werden kann.
Was Ihren Hinweis auf die Bibel angeht, so ist der überflüssig, denn die Bibel liegt immer hier bei mir auf dem Schreibtisch, und da ich Hebräisch, Griechisch und Lateinisch lesen kann, bin ich auf die Übersetzung des Mannes, den Sie andeuten, keineswegs angewiesen.
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#59   Protestant   10:18:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@sirilo
Soso, früher hat Jesus Missstände aufgedeckt! Völlig richtig! Und heute massen sich Leute wie sirilo, maledica, athanasius,exbochumer u.ä. an, uns auch zu erklären, was Missstände sind und was richtig ist!
Ihnen, mein lieber sirilo, empfehle ich auch mal in der Bibel zu lesen (das ist ja mittlerweile kein Problem mehr, weil es da ja irgendjemanden gab, der das neue Testament ins Deutsche übersetzt hat…). Ganz besonders sei Ihnen die Bergpreditgt anempfohlen, da können Sie auch mal etwas zum Thema Barmherzigkeit nachlesen!
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#58   Sirilo   10:08:38 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@B. Bussmann
Frau Bussmann, lesen Sie bitte das Evangelium: Jesus hat keineswegs den Kult im Tempel angegriffen, sondern Mißbräuche, die „Händler im Tempel“…
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#57   Brigitte Bussmann   09:51:27 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Barmherzigkeit bis in den Tod
Wolfgang Payrich sieht absolut richtig. Selbst viele Oberhirten der katholischen Kirche nähern sich auch schon dieser Vorstellung, ganz zu Schweigen davon, dass die seelsorgliche Praxis in den Gemeinden schon lange eine sehr positive Einstellung auch zu der Sakramentenzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen hat. Jesus hat immer wieder die Gesetzeshörigkeit angeprangert, bis er bei der Tempelreinigung sogar den Kult, den Mittelpunkt des Judentums angriff, das ihm letztlich auch den Tod einbrachte.
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#56   muntu   07:51:19 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Artikel
Anscheinend hat Familiendoktor Küng in seiner glaubwürdigen Diözese nichts zu sagen. Da hat sich seit dem Sturz des großen Bischofs Krenn nichts geändert. Dr. Klaus meint, die Diözese erleben gerade der glaubwürdige Neubeginn und man befinde sich gerade in der Mitte… :-D – das ich nicht lache…
Ich tru mich gar nicht vorstellen, wie das glaubwürdige Ende ausschauen wird… ^-^
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#55   Protestant   07:20:22 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@sozialkatholisch
Einen wunderschönen guten Morgen, mein lieber Freund!
Ich hoffe,Sie haben gut geschlafen und sind fröhlich wie immer bei der Sache!
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#54   Sozialkatholisch   07:06:04 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Frau Zayadeh
Sie sollten zwischen Unterstellungen und Einschätzungen zu unterscheiden, denn da liegen Welten zwischen. Zum anderen wenn jemand es für richtig hält seinen Begierden nachzugeben, anscheinend wenigstens ungläubig ist dann ist die Wahrscheinligkeit das meine einschätzung richtig ist recht groß.
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#53   Protestant   06:59:56 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Guten Morgen
1: Er weckt mich alle Morgen,
er weckt mir selbst das Ohr.
Gott hält sich nicht verborgen,
führt mir den Tag empor,
daß ich mit seinem Worte
begrüß das neue Licht.
Schon an der Dämmrung Pforte
ist er mir nah und spricht.
2: Er spricht wie an dem Tage,
da er die Welt erschuf.
Da schweigen Angst und Klage;
nichts gilt mehr als sein Ruf.
Das Wort der ewgen Treue,
die Gott uns Menschen schwört,
erfahre ich aufs neue
so, wie ein Jünger hört.
3: Er will, daß ich mich füge.
Ich gehe nicht zurück.
Hab nur in ihm Genüge,
in seinem Wort mein Glück.
Ich werde nicht zuschanden,
wenn ich nur ihn vernehm.
Gott löst mich aus den Banden.
Gott macht mich ihm genehm.
4: Er ist mir täglich nahe
und spricht mich selbst gerecht.
Was ich von ihm empfahe,
gibt sonst kein Herr dem Knecht.
Wie wohl hat’s hier der Sklave,
der Herr hält sich bereit,
daß er ihn aus dem Schlafe
zu seinem Dienst geleit.
Ich wünsche allen einen schönen,diskussionsreichen Tag!
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#52   Hypatia   23:37:54 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Sozialkatholisch
Warum unterstellen Sie der Tochter Bereitschaft zum Ehebruch? Ich glaube zwar nicht, daß es sie sehr belastet, aber es ist nicht rechtens das zu tun.
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#51   Graf von Galen   23:33:31 | Montag, 23. Oktober 2006
Wider den Ehebruch
Wer das Böse, hier den Ehebruch gut nennt, ist nicht
barmherzig. Er ist ein Lügner, der es dem Sünder
schwer macht seinen Fehler zu erkennen.
Er ist so barmherzig wie jemand, der jemanden, der vor dem Abgrund steht, rät, ruhig weiter zu gehen und somit
ggf. der ewigen Verdammnis anheim zu fallen.
Wenn Blinde Blinde führen, fallen beide in die Grube.
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#50   Sozialkatholisch   22:40:08 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Isiskindchen
Natürlich haben sie die Freiheit zu tun was sie wollen, ich schätze sie auch nicht so ein als das sie einen Ehebruch unbedingt vermeiden wollten. Aber wenn sie sich irgendwann, in irgendeinem Bereich, Selbstdisziplin aneignen wollen, werden sie erkennen das man die Begierde schon eindämmen muss. Sie kennen doch bestimmt die Weisheit, das wenn man mit dem Rauchen aufhören will das im Kopf anfangen muss. Sicherlich hinkt jeder Vergleich, aber ich denke dieser trifft das ganze ganz gut.
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#49   Hypatia   22:38:10 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Tochter
Es sind die Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, was Sünde und was Wonne ist.
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#48   La_Fille_d'Isis †   22:29:36 | Montag, 23. Oktober 2006
@Sozialkatholisch
Was zur Hölle hat die natürliche Erfüllung einer Begierde mit Sünde zu tun???
Eine Sünde am Leben wäre es doch eher, erstere nicht auszuleben. Schließlich hat uns die Göttin als sinnliche Lebewesen geschaffen, die nicht zur widernatürlichen Abstinez gegenüber der Begierde geschaffen sind.
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#47   Sozialkatholisch   22:26:32 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Gotthard
Damit spricht Jesus wohl an, das man ständig seine Herzenshaltung überprüfen und notfalls korrigieren soll. Sie wissen doch das wenn die Begierde schwanger wird sie die Sünde gebären wird.
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#46   Hypatia   22:18:44 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Gotthard
und was wollen Sie uns damit sagen? Augustinus wußte das auch schon, ohne seine Erkenntnis auf Blondinen zu beschränken.
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#45   Gotthard   22:14:19 | Montag, 23. Oktober 2006
Ehebruch
Hi Männer … die Rede Jesu ist eindeutig: wer einer vollbusigen Blondine mit einem superknappen Minirock im Juli in der Fußgänger-Zone hinterhergesehen hat … hat mit ihr Ehebruch gegangen … (denn im Kopf hat sich auch noch einiges abgespielt).
Kommt also ins reelle Leben zurück … und dann holt all die kirchliche Weisheit und Gesetzlichkeit raus.
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#44   Sozialkatholisch   20:24:51 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Landorganist
Nein ich differenziere schon, und bin bestimmt der letzte der auf solche Leute draufhaut. Leider ist bei vielen Leuten Untreue und Scheidung und Wiederverheiratung Gesellschaftsfähig geworden und ich hoffe und glaube das das bei regelmäßigen Kirchgängern prozentual viel weniger ist.
Leider wird das Wort was man gibt :„Bis das der Tod euch scheidet“ von vielen nicht mehr richtig bedacht und über den Spruch „Drum prüfe wer sich ewig bindet“ hat kaum noch Bedeutung. Ich habe gehört, das es ev. Pastoren schon trauen mit dem Spruch:“ Solange es euch gut geht.“ hoffe natürlich das das nicht stimmt.
Wenn ich mein Wort gebe das ich bis zum Lebensende zu einem Menschen stehe, in Guten und in schlechten Zeiten dann habe ich nun mal dazu zu stehen, alles andere ist Unehrlich.
Die Schuldfrage ist in verschiedenen Situationen natürlich unterschiedlich und ältere und spätere Kinder können die Situation auch verkomplizieren.
Aber das Abdriften auf Ehe von Zeit und Lebensabschnittgefährten ist dem Glück unserer Gesellschaft entgegengesetzt Und viele Ehepaare die sich aufgrund der kirchlichen Trauung wieder zusammengerauft haben sind schließlich auch wieder glücklich geworden. Über einige Extremfälle kann man sicherlich interessante Diskussionen führen, aber das Wort das man gibt sollte wieder mehr zu ehren kommen.
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#43   landorganist   20:01:11 | Montag, 23. Oktober 2006
Schade, schade, schade
Sozialkatholisch schrieb etwas weiter unten, dass es für Ihn nicht nur schwarz-weiß gibt, sondern auch Grautöne. Tja, und jetzt weiter oben? Da bleibt nichts außer seiner eigenen Wahrheit, die da lautet Die Geschiedenen, die Wiederverheirateten…Leider bedenkt er nicht, das hinter jedem Fall eine besondere Geschichte steht. Natürlich, und das streite ich nicht ab, gehen viel zu viele Ehen in die Brüche, man ist oft nicht mehr bereit sich zusammen zu raufen. Aber es gibt auch viele andere Fälle, in denen es eben nicht mehr geht. In denen die Weiterführung der ehelichen Gemeinschaft eine Farce wäre und nur weiteres Unglück bringen würde. Aber, das gibt es ja bei „Sozialkatholisch“ der vielleicht die Vorsilbe „Un“ in eitler aber gestörter Selbstwahrnehmung vergessen hat, nicht. Da gibt es eben doch nur schwarz oder weiß. Dann wird die Ehebruchskeule ausgepackt und kräftig drauflosgedroschen, sodass selbst (angebliche) Akademiker meinen, mittun zu müssen. Tja, wenn das für Euch Seelsorge ist, gute Nacht, Kirche. Aber wie ich schon sagte, können wir Gott danken, dass es an der Basis und auch bei den Bischöfen vielfach anders aussieht. Der Geist verteilt den Verstand manchmal doch gerecht, auch wenn viele aus diesem Forum dadurch benachteiligt werden.
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#42   Protestant   16:53:35 | Montag, 23. Oktober 2006
@christian hüller
Dem ist nichts hinzuzufügen! In der Tat scheinen manche Leute wirklich keine größeren Probleme zu haben, als sich mit Geschiedenen und deren Kommunionszulassung, Homos, Keuschheit und unberührten Jungfrauen zu beschäftigen! Glückliches Deutschland!Glückliche Welt!
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#41   Christian Hüller   16:50:16 | Montag, 23. Oktober 2006
Probleme, die man sucht und findet…
>> Außerdem konterkariere er das Bemühen des St. Pöltner Bischofs, Mons. Klaus Küng, die kirchliche Lehre den betroffenen Menschen glaubwürdig und verständnisvoll zu vermitteln. <<
Das ich nicht lache. Niemand muss heute gar NICHTS, und wenn er oder nicht gerade Kirchenbeamter, Nonne oder Priester ist, geht er oder sie eben dahin, wo man ihn oder sie akzeptiert, wie er oder sie ist – mit gescheiterter Beziehung ODER ohne.
Starrsinniger Dogmatismus hilft hier wirklich nicht weiter.
Man kann vor lauter „Heiligkeit“ auch den Realitätssinn verlieren, wie ich meine.
Die Kirche scheint mir augenblicklich wirklich schwerwiegendere Probleme zu haben…
Das hier ist, wenn überhaupt, ein absoluter Nebenkriegsschauplatz, an dem kein Blumentopf zu gewinnen ist.
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#40   Sozialkatholisch   16:48:34 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Protestant
Da kann ich ihnen nur sagen wer mit seinem Finger auf jemanden anders zeigt zeigt gleichzeitig mit drei Fingern auf sich zurück.
Und natürlich waren sie getroffen, warum sonst die Schimpfwörter?
Mit die stärkste Strömung dafür das geschiedene Christen wieder heiraten dürfen kommt nunmal von euch Protestanten, ich gebe zu das viele Orthodoxe und Freikirchler das etwas lockerer sehen als die röm/kath. Kirche, aber das den Christen das so einfach gemacht wird habe ich bisher nur bei euch gesehen.
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#39   Protestant   16:36:03 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch
Es ist schon erstaunlich, was sich manche Menschen einbilden!?
Sie denken tatsächlich, dass ich-wie Sie sagen- „getroffen“ bin!Ja,aber nicht augfrund des Wahrheitsgehaltes Ihres Beitrages, sondern aufgrund Ihrer selbstherrlichen, belehrenden, intoleranten und rücksichtslosen Beiträge hier! Wenn das aber Ihr Bild vom Christentum ist-naja!?
Das einzige, was Ihre Beiträge bei mir bewirken, ist eine Bestätigung dessen, was ich glaube!
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#38   Sozialkatholisch   16:21:42 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Schimpfenden Protti
Ja wenn unser Protti sich in seinen Verirrungen ertappt fühlt ist sein Gegenüber Unverfroren oder Geschmacklos. :-] Lieber Protti wer sich mit die Sünde gutheißt macht sich auch schuldig. Die Strömung das Geschiedene wieder heiraten dürfe kommt sehr stark von den Protestanten bzw. Lutheraner. Und wieder ihr bemtleidenwertes Schwarz /Weiß denken, natürlich alle Prottis sind geschieden und wiederverheiratet, sie haben das scharfsinnig erkannt genauso hab ich das gemeint. :-O
Ich habe beruflich die Möglichkeiten mit vielen Menschen zu diskutieren und ich kenne keine andere christliche Gruppe die soviel relativiert wie die Prottis, viele Prottis sind eigentlich schon ungläubig weil sie sogar die Auferstehung unseres Herrn relativieren. :-O
Aber schön das sie getroffen an zu quieken fangen, denn das könnte bedeuten das sie vielleicht anfangen richtig nachzudenken. o^/
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#37   Dr. Christoph Heger   15:52:02 | Montag, 23. Oktober 2006
Das Recht des Ausschlusses
Woher nimmt die Amtskirche den Anspruch, den wiederverheiratet Geschiedenen, von 2 Sakramenten auszugrenzen,
Sie „nimmt sich“ nicht das Recht, sondern hat es von ihrem göttlichen Stifter erhalten. Dieses Recht hat sie getreu und nicht nach modischen („modernen“) Zeitgeistwellen zu verwalten.
, und zugleich sagt: Wer von dem Brot ist, wird leben in Ewigkeit. Eigentlich müßte es heißen: Bleibt bloß weg ihr Ehebrecher,
So heißt es ja auch. So steht es nach meiner Erinnerung sinngemäß bei Paulus. Dem nicht bußfertigen Sünder bleibt seine Sünde behalten, und er ist vom Tisch des Herrn fernzuhalten.
MfG
Christoph Heger
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#36   Protestant   15:51:17 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch
Bei den evangelischen und ökumenisch gesinnten Gläubigen sehe ich das die Selbstverwirklichung und das persönliche glück im Vordergrund steht selbst wenn das oft auf kosten der Kinder geht.
Diese Äußerung ist ja wohl an Unverfrorenheit und Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten!
Sie müssen sich doch nicht wundern, wenn hier kaum einer sachlich auf Ihre Entgleisungen eingeht! Im Prinzip würde mich ja mal interressieren, wie lange Sie eigentlich schon verheiratet sind und wieviele Kinder sie haben! Sie scheinen ja „Ihre“ Weisheit wirklich mit Löffeln gefressen zu haben. Ich bin jedenfalls glücklich, das meine röm.-kath.-ökum. und evang.-ökum. Eltern nicht auf meine Kosten das persönliche Glück oder deren Selbstverwirklichung gesucht haben. Manchmal wünsche ich mir heute allerdings, sie hätten in einigen Bereichen auch mal etwas mehr für sich getan!
Und geschieden sind sie auch noch nicht. Aber nur, weil beide nicht von Ihrem Schlag sind und auf alles eindreschen, was anders ist.
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#35   Max Mustermann   15:41:56 | Montag, 23. Oktober 2006
Ehebruch
Wer wollte leugnen, dass der Ehebruch etwas ist, das nicht bloß die Liebe zwischen Mann und Frau zerstört, sondern auch das Gottesverhältnis des Menschen zutiefst beeinträchtigt? Und in diesem Zustand solle man zur Kommunion gehen dürfen?
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#34   Sozialkatholisch   15:25:22 | Montag, 23. Oktober 2006
Ehebruch
Jeder Fall hat natürlich seine eigene Geschichte und Ursachen, aber man muss auch sehen das die Ehen heutzutage schon zu fast 50% geschieden werden, aus dem kleinsten Streit wird oft ein Krieg der zur Trennung führt. Das Wort, bis das der Tod uns scheidet, ist nun mal gegeben und wenn man dann eine andere Frau heiratet ist das eindeutig Wortbruch undgeht das nun mal in Richtung Ehebruch. Aber das man sein Wort brechen darf machen uns heute ja nicht nur die Politiker vor. Die Kirchen und die Gesellschaft müssen bei der hohen Scheidungsrate gegensteuern. Bei den evangelischen und ökumenisch gesinnten Gläubigen sehe ich das die Selbstverwirklichung und das persönliche glück im Vordergrund steht selbst wenn das oft auf kosten der Kinder geht.
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#33   Horst Metzker   14:53:17 | Montag, 23. Oktober 2006
Lieber Christ und Protestant.
Ökumene wäre doch ganz einfach, wenn die Kirchen nicht gleich eines Bernhardiners herumsappern würden, bis es der andere nicht mehr erträgt, sondern erst einmal das Gehirn einschalten würden und versuchen geistig nachzuvollziehen, was der ander meint.
Wir leben jedoch in einer Gesellschaft, in der jeder der mächtig ist die Bildzeitung zu lesen, und um 20.00 Uhr in der Lage ist die ARD einzuschalten, alles weiß. Doch gab uns Gott vor allen Dingen auch das Gehirn, das nur mit dem Herzen, ihn erkennt und seine Wege gehen läßt.
Es grüßt Sie und die Ihren, Horst Metzker.
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#32   Protestant   14:22:07 | Montag, 23. Oktober 2006
@horst metzker
Hallo Herr Metzker,
danke für die Info und für die Erläuterung Ihrer klaren, logischen und für mich nachvollziehbaren Gedankengänge!
Alles Gute weiterhin für Sie und die Familie!
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#31   Horst Metzker   14:18:21 | Montag, 23. Oktober 2006
Sehr geehrter Protestant.
Ich durfte ein 2. Mal katholisch heiraten, und sogar in der Zelebration von 5 Priestern. Was ich aber meinte ist:
Woher nimmt die Amtskirche den Anspruch, den wiederverheiratet Geschiedenen, von 2 Sakramenten auszugrenzen, und ihn damit zum Katholen 2. Klasse macht, und zugleich sagt: Wer von dem Brot ist, wird leben in Ewigkeit. Eigentlich müßte es heißen: Bleibt bloß weg ihr Ehebrecher, denn den ewigen Gott werdet ihr nicht schauen. Im übrigen sollte sich die Amtskirche für solche Leute überlegen, ob sie rechtlich den Vereinsbeitrag in Höhe von 100% nicht auf 5/7tel reduzieren sollte. Es muß doch alles gerecht sein.
Im Bewußtsein, das nur Gott mein Richter ist, grüße ich Sie für Ihre Fairneß. Danke.
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#30   Protestant   14:11:23 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch
Wer sagt denn überhaupt, das „landorganist“ Protestant ist? Landorganist ist doch-soweit ich weiß-röm.kath.!Aber eigentlich ist mir das völlig egal!
Solange ich nicht Ihnen in einem Boot sitzen muss und Angst haben muss, dass irgendeiner ständig Löcher bohrt…!
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#29   Sozialkatholisch   14:08:14 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Protestant & Landorganist
Ich wünsche euch von Herzen das ihr im selben Boot sitzt, nur um so protestantischer, um so kleiner sind oft die Boote, das geht sogar bis zum Einmannboot. Liegt wahrscheinlich daran das der Liebe Gott allen Protestanten eine riesige Offenbarung geschenkt hat, leider nur fast allen eine andere.
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#28   Protestant   13:53:38 | Montag, 23. Oktober 2006
@landorganist
Kein Thema!Weiter gehts!
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#27   landorganist   13:52:26 | Montag, 23. Oktober 2006
Huch,
jo, jetzt begreif ich’s auch. Sorry. :-$
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#26   Protestant   13:32:49 | Montag, 23. Oktober 2006
@landorganist
Natürlich haben Sie mich falsch verstanden! Das kann schon mal passieren-hier im Eifer des Gefechtes!Lesen Sie nochmal, besonders en zweiten Teil-der erste Teil ist aus Sicht „sozialkatholisch“ gereimt, der zweite Teil dann aus meiner-oder unserer!
Wir sitzen nach wie vor beide im gleichen Boot!
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#25   Benedikt   13:26:09 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Protestant
„Was würde Jesus heute sagen?“
Ein schöner Satz. Leider wird er meist dazu missbraucht, die Aussagen Jesu im Sinne des sich Äußernden umzudeuten.
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#24   landorganist   13:21:29 | Montag, 23. Oktober 2006
Was für ein Gedicht
Da lese ich nun ein Gedicht,
auf das ich wirklich nicht erpicht,
denn es zeiht mich, Mist zu schreiben,
daran tu ich mich nun reiben.
Ich dachte, lieber Protestant,
wir gehen beide Hand in Hand,
und widerstehen dem Getöse,
auf das sich die Verkrustung löse?
Ich hoff, ich hab Sie falsch verstanden,
auf dass sich lösen nicht die Banden,
die zwischen uns schon lang bestehn
man kann Sie überall doch sehn.
Die Frömmler können meinetwegen,
das Gesetz zum Gott erheben,
ich hange meinem Herren an,
und trifft mich auch der Tradi-Bann.
Am Tage stehen mir nur zu
8 Schriften, drum geb ich nun Ruh.
Sonst werd am End ich noch gesperrt,
und das ist nicht der Mühe wert.
Redaktion benachrichtigen
#23   Protestant   12:58:04 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch @metzker
Ich habe aus dem Beitrag von Herrn Metzker nicht ersehen können, ob dieser tatsächlich zum zweiten Mal kirchlich getraut wurde (nach Ableben seiner ersten FRau) oder ob er es eben nur gedurft hätte.
Aber eigentlich tut es hier nichts zur Sache, Hauptsache Herr Metzker ist nun glücklich mit seiner neuen Ehefrau und seiner Familie! Und das er praktizierender und gläubiger Katholik ist, nehme ich im absolut ab-auch ohne zu wissen, ob er nun zum zweiten Mal röm.-kath. getraut wurde oder eben „nur“ staatlich.
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#22   Sozialkatholisch   12:52:02 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Protestant
Wieder ihr Schwarz/Weiß denken, Himmel oder Hölle weiter kommt ihr noch nicht mal im denken, selbst wenn euch mal ne Muse küßt.
@Landorganist
Wenn sie Abendmahlsgemeinschaft zwischen Kathos und Prottis befürworten sind sie für mich mehr Pseudo-Katholisch als röm/kath.
@ H. Metzger
Natürlich muss man auch gewisse Fälle einzeln betrachten, woran die Hölle auf Erden in ihrer ersten Ehe gelegen hat ansonsten freue ich mich für sie das sie nun glücklich katholisch verheiratet sind.
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#21   Protestant   12:41:40 | Montag, 23. Oktober 2006
@sozialkatholisch @landorganist
Noch ein Gedicht!
Protestant und Landorganist,
ihr zwei schreibt hier den größten Mist!
Zwar habt ihr in vielen Dingen recht,
aber es reicht schon, dass ihr „sozialkatholisch“ständig widersprecht!
Diese Freiheit steht euch doch nicht zu,
ich fühl mich gestört, gebt endlich Ruh!
Ganz tief in der Hölle, da seh ich euch schon,
geht ihr doch zum Abendmahl oder zur Handkommunion!
Auch tut ihr nicht unbedingt an Dogmen glauben,
sondern versucht hier das Forum zu entstauben!
Jawohl, Ihr Lieben, so sind wir nun mal,
mit uns wird euch das Leben hier zu Qual,
Wir sagen hier klar, das was wir denken,
auch wenn uns die meisten dafür keine Zuneigung schenken!
Denn manche Zuneigung von manche werden wir nicht vermissen,
da wir von Gottes Zuneigung etwas mehr wissen!
Denn die ist unabhängig von Dogmen und Höllengericht,
wir wissen das, sozialkatholisch offenbar nicht!
Drum traut auf Gott, der wird es schon richten,
der lässt mich manchmal sogar richtig gut dichten!
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#20   Horst Metzker   12:38:27 | Montag, 23. Oktober 2006
Der Geist ist schwach, das Fleisch ist willig?
Wenn diese Lehrmeinung richtig ist, und der wiederverheiratet Geschiedene durch Gottes Barmherzigkeit bei der Messe höchst willkommen ist, so frage ich mich einfachen Menschen, warum der Priester bei der Eucharistie sagt: „Wer von diesem Brot ist, wird leben in Ewigkeit.“
Ich habe mit meiner 1. Frau in den letzten Jahren der Ehe in einer gemeinsamen Hölle gelebt. Wir ließen uns scheiden, und ich heiratete wieder. Seitdem lebte ich in einer sehr, sehr glücklichen staatl. Ehe, mit Kind und Hund. Dann verstarb meine 1. Frau, und ich durfte wieder, katholisch heiraten. Soll ich jetzt sagen daß der Herr ein einsehen hatte mit mir? Soll ich denken, Gott läßt einen Menschen frühzeitig sterben, zum Heil des anderen? Schicksal? Kismet? Jeder muß sein Päckchen tragen? Hätte ich Nummer 1 heimtückisch töten sollen, um mir 6-8 Jahre der Hölle auf Erden ersparen zu können?
Gott vergibt doch dem Mörder, doch nicht dem wiederverheiratet Geschiedenen. „Ich will mit dir einen neuen Bund …
Für die so vielfältig Gebildeten: Ich bin seit meiner 2. Ehe praktizierender Katholik, mit dem Anspruch erst zu denken, bevor ich rede oder schreibe.
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#19   landorganist   12:35:55 | Montag, 23. Oktober 2006
Nun…
zunächst einmal bin ich röm.-katholisch. Ich betone römisch, weil sich dieses Forum ja als katholisch bezeichnet, und dazwischen liegen bekanntlich gewaltige Unterschiede. Also ich in meinem früheren Posting die Handkommunion erwähnte, dann nur, weil diese in jedem zweiten Tread eine so bedeutsame Rolle spielt. Ich hätte auch ein anderes Beispiel wählen können, z. B. die Abendmahlsgemeinschaft. Sozialkatholisch hat mich aber ungemein beruhigt, in dem er mir die Möglichkeit aufzeigt, doch eventuell ein Plätzchen im Hause des Vaters zu finden, obwohl ich grundsätzlich der Handkommunion anhänge. Selbstverständlich hat er auch recht, wenn er sagt, dass das Lehramt maßgebliche Äußerungen macht, die der eigenen Gewissensbildung dienlich sind. Dennnoch richtet letztendlich nicht das Lehramt, sondern Gott. Und ich bezweifele, dass er alle lehramtlichen Schreiben unserer hl. Mutter Kirche, oder den CiC (aber nur den aktuellen!) zu Rate zieht.
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#18   Sozialkatholisch   12:25:21 | Montag, 23. Oktober 2006
@ landorganist
Sie sind wahrscheinlich auch soein Heiliger, der sein gewissen nicht mehr zu schulen braucht.
Ob ich Tradi bin oder nicht ist mir selber eigentlich sogar Wurst, ich versuche meinem Gott und meinem Gewissen wenigstens ein bisschen aufrichtig und wahrhaftig gegenüberstehen. Allein schon ihr Gerede alle Tradis so und alle anderen so zeugt von einer christlichen Unreife.
Auch das sie das nicht verstehen, das durch die Handkommunion die Ehrfurcht und der Glaube an die Eucharistie verschwindet und das ich mit der Mundkommunion meinem Gott mit einer ganz anderen Haltung als mit der Handkommunion begegne, zeugt davon das sie wenigstens in der Hinsicht nicht der größte Nachdenker sind sondern vielleicht zu protestantisch oberflächlich.
Durch die Handkommunion kommt jedenfalls sofort keiner in die Hölle, kein glauben an die Eucharistie und mangelnde Gottesfurcht können aber bei dem in die Hölle kommen recht nützlich sein.
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#17   landorganist   12:22:22 | Montag, 23. Oktober 2006
Sozialkatholisch
wenn Sie sich mit Dingen nicht auskennen, sollten Sie besser schweigen. Mir ist kein Protestant bekannt, der behauptet ohne Sünde hier auf Erden zu wandeln. Mir ist auch keiner bekannt, der bestreitet, auf das gütige Erbarmen des Herrn angewiesen zu sein. Mir ist auch keiner bekannt der sagte, dass man für sein Tun nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Im übrigen ist auch dort die Beichte bekannt. Was soll also Ihre billige Polemik?
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#16   Nikolaus   12:19:49 | Montag, 23. Oktober 2006
Landorganist
Es ist doch eine Verkürzung, sich alleine auf das Gewissen zu berufen.
Vielmehr geht es um ein gebildetes Gewissen, das versuchen muss, sich am Lehramt auszurichten und weiterzubilden. Sonst landen wir wieder im gesagten Relativismus.
P.S. Wo steht bei all diesen Beiträgen eigentlich etwas über Hand-/Mundkommunion?
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#15   Sozialkatholisch   12:13:48 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Protestant
In Anbetracht dessen das wir alle Sünder sind, habe ich ihnen die traurige Mitteilung das ihre Familie zu 100% aus Sündern besteht. Aber eine gute Nachricht habe ich dann auch noch für sie und ihre Familie, sie können komplett demütig in den hl. Schoß der Kirche zurückkehren.
(Ein Missionsversuch ^-^ )
Natürlich kenne ich mich mit vielen Graustufen aus, denn als Katholik befinde ich mich ja mit meinen Glaubensgenossen in einer Gemeinschaft von Sündern, und da gehöre ich auch hin.
Ihr hochheiligen Protestanten habt es in eurer Sündlosigkeit natürlich besser, wenigstens hier auf der Erd. :-S
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#14   landorganist   11:58:31 | Montag, 23. Oktober 2006
Oh, ein Zeichen,
ein Tradi, oder zumindest einer, der deren Ansichten nahe steht, stellt fest, dass es zwischen schwarz und weiß auch noch Graustufen gibt. Hört, hört. Es besteht also doch noch Hoffnung.
Nikolaus, übrigens, die letzte Autorität eines Christen ist nicht das Lehramt, sondern sein Gewissen. Damit treten wir dann dereinst vor den Richterstuhl. Und glaubt wirklich einer, dass der Herr danach fragt, ob man die Kommunion mit der Hand empfangen hat??? Aber wer sich seinen Kinderglauben bewahren möchte…von mir aus…
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#13   Protestant   11:42:29 | Montag, 23. Oktober 2006
@nikolaus@sozialkatholisch
Also von Einsichten kann hier keine Rede sein!Meine Familie hat weder gesündigt noch sonst irgendwas!Die verhalten sich ganz einfach normal und christlich!
Und das mit dem schwarz-weiß-malen kann man mir eigentlich gar nicht vorwerfen! Aber Sie, sozialkatholisch, scheinen sich ja mit der Hölle und deren Graustufen-oder was auch immer-besonders gut auszukennen(wer weiß, wozu das später mal gut sein kann…)!
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#12   Nikolaus   11:41:53 | Montag, 23. Oktober 2006
Sozialkatholisch
Herzlichen Dank für die erleuternden Worte (ist ehrlich gemeint)!
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#11   Sozialkatholisch   11:38:36 | Montag, 23. Oktober 2006
@ Protestant
Wenn sie manche Kommentare hier verstehen wollen sollten sie sich erstmal von ihrem schwarz/weiß denken lösen. Sie denken man kommt entweder in den höchsten Himmel oder in die tiefste Hölle, aber da irren sie denn es gibt noch viele Graustufen dazwischen. Und mit den guten Gefühlen die sie oder ihre Verwandten in bestimmten Situationen haben, ein Katholik verläßt sich eigentlich nie zu 100% auf seine Gefühle, denn er weiß das Gefühle schnell trügen können.
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#10   Nikolaus   11:33:21 | Montag, 23. Oktober 2006
Protestant
Die Bedingungen für eine schwere Sünde sind, dass es sich um etwas Wichtiges handelt, es willentlich gemacht wird und man das Wissen darum hat, dass es eine schwere Sünde ist.
Kann es sein, dass Sie neue Einsichten gewonnen haben? Dann wären Sie ja auf einem guten Wege. Schließlich ist es auch ein Werk der Barmherzigkeit, den Irrenden auf den richtigen Weg zu führen.
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#9   Protestant   11:23:04 | Montag, 23. Oktober 2006
@nikolaus
Okay,okay,dann bin ich offensichtlich nur von schweren Sündern umgeben! Mein Ehefrau ist dann wahrscheinlich der Hölle geweiht, da sie vorige Woche nach ca. drei Monaten das letzte Mahl in der Messe war und an der Kommunion teilgenommen hat! Und mein Vater erst recht!
Der ist doch tatsächlich so dreist und ungezogen und nimmt an der Kommunion nicht teil, wenn er mit seiner Frau (evang.) in der Messe ist, und diese aufgrund der Tatsache, dass sie eben evang. ist, eigentlich von der Eucharistie ausgeschlossen ist! Und was der Gipfel der Sündhaftigkeit ist: ich habe auch schon an der Euicharistie teilgenommen und meine Frau und mein Vater am evang. Abendmahl! Ja ist denn das zu fassen? Und dass auch noch bewusst und im festen Glauben an die Liebe und Barmherzigkeit Gottes! Wo kommen wir denn hin?
Meine röm.-kath. Schwiegereltern waren neulich im evang. Gottesdienst mit einer Pfarrerin( abscheulich) und waren begeistert (in der Hölle sollen sie schmoren)! Sie haben gesagt:„Die Frauen können das doch genausogut!“
Da haben diese Ketzter und Häretiker aber auch so was von recht! Mein Gott-in welchem Sünderpfuhl lebe ich eigentlich?Hat Gott meine ganze Familie verflucht und verstoßen?
Nein,nein- ich danke Gott jeden Tag für diese Menschen, die für mich eigentlich immer wieder ein Beweis dafür ist, dass die röm.-kath. Kirche (zum.viele Gläubige)doch eigentlich gar nicht so schlimm ist!
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#8   Nikolaus   11:10:34 | Montag, 23. Oktober 2006
Protestant
Das ist nun einmal ein Unterschied zum Protestantismus, dass die letzte authentische Bibelauslegung nicht dem persönlichen Geschmack des Einzelnen überlassen ist, sondern – nach katholischer Sicht – eben dem Lehramt. Andernfalls würden wir im protestantischen Subjektivismus enden, worunter der Protestantismus am meisten leidet.
Aber noch ein anderer Aspekt: man sollte die Frage des Kommunionempfanges bitte nicht auf Geschiedene-Wiederverheiratete reduzieren! Was ist mit denen, die sich aus eigener Schuld oder Bequemlichkeit nicht an das Sonntagsgebot halten, die hl. Messe zu besuchen? Nach katholischer Lehre ist die Unterlassung des sonntäglichen Messbesuches eine schwere Sünde. In der Praxis sieht es meist so aus, dass jeder zum Kommunionempfang nach vorne geht, obwohl er vielleicht nur alle 2 Monate (eben alle heiligen Zeiten) zur Sonntagsmesse geht.
Besteht Barmherzigkeit darin, andere ins Verderben laufen zu lassen? (Wehe dem, der unwürdig zum Tisch des Herrn tritt,…)
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#7   Protestant   11:01:21 | Montag, 23. Oktober 2006
@nikolaus
11:28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
Fein,okay,ich habe mich geprüft und danach am Abendmahl/Eucharistie teilgenommen! Wer sagt mir eigentlich, dass ich mich richtig geprüft habe? Was ist der Inhalt einer solchen Prüfung?
Herr Payrich hat sich offensichtlich auch geprüft, selbstverständlich hat sich auch der Papst geprüft und alle Bischöfe, Kardinäle und Gläubigen! Oder soll das heißen, dass derjenige, der meine eigene Überzeugung nicht teilt, sich nicht geprüft hat? Um hier weiterzudenken (was ich eigentlich gar nicht möchte),sollte die Einsetzung einer „E/APK“(Eucharistie/abendmahls-Prüfungskommission) überlegt werden! Jeder Teilnehmer an der Eucharistie oder am Abendmahl muss sich vorher vor dieser Kommission einer sorgfältigen Prüfung unterziehen(quasi eine Sakraments-MPU), ob er(oder sie) auch würdig ist! Wäre das nicht im Sinne der traditionalistischen Bibelausleger?
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#6   Nikolaus   10:46:20 | Montag, 23. Oktober 2006
Samaritanerin
Das mit der Samaritanerin ist eine Sache für sich:
Es heißt dort:
4:17 Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann.
4:18 Denn fünf Männer hast du gehabt, und der, den du jetzt hast, ist
nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.
Jesus anerkennt also den Mann, den sie zuletzt hatte, nicht als „Mann“ im Sinne von Ehemann. Auch die Frau weiß das.
Wenn man den Aussagen des NT folgt, dann bedeutet die Entlassung aus der Ehe und das Eingehen einer neuen Beziehung eindeutig Ehebruch, was klar dem Dekalog widerspricht. (vgl. dazu Mk 10, 11-12: Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entläßt und einen anderen heiratet. Lk 16, 18: Wer seine Frau aus der Ehe entläßt und eine andere heiratet, begeht Ehebruch; auch wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann aus der
Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.)
Weiters bedeutsam ist die Stelle 1 Kor 11, 27 Wer also unwürdig von dem Brot ißt und aus dem Kelch des Herrn
trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
11:28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
11:29 Denn wer davon ißt und trinkt, ohne zu bedenken, daß es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er ißt und trinkt.
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#5   Dr. Christoph Heger   10:41:34 | Montag, 23. Oktober 2006
Ein neues Werk der Barmherzigkeit
Früher lernte man als eines der geistigen Werke der Barmherzigkeit, die „Sünder zurechtzuweisen“.
Nun lernen wir von „Protestant“ die revidierte, die „protestantische“ Fassung: „den Sündern nach dem Mund zu reden“.
Wunderbar! Das erspart einem manche Mühsal und Peinlichkeit.
MfG
Christoph Heger
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#4   Protestant   10:38:08 | Montag, 23. Oktober 2006
@verecundus
Sie weigern sich ja offensichtlich ohnehin, sich außer von sich selbst von anderen irgendetwas „abzugucken“!
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#3   landorganist   10:34:55 | Montag, 23. Oktober 2006
Danke,
Herr Payrich, für Ihre Ausführungen! Danke Protestant, ich kann mich Ihnen nur anschließen, weil ich es genau so sehe. Bekanntermaßen, ist Jesus zu den Sündern gegangen ohne vorher etwas zu fordern. Er sagte auch, dass nicht die Gesunden den Arzt brauchen, sondern die Kranken. Leider verfährt die Kirche heute häufig andersherum, zumindest kirchenrechtlich. Die Basis handelt, und das schreibe ich dem Wirken des hl. Geistes zu, doch häufig barmherziger, es sei denn, Tradis haben das Sagen, denen die Einhaltung von Gesetzen vor christlicher Barmherzigkeit geht.
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#2   verecundus   10:34:41 | Montag, 23. Oktober 2006
Payrichs Vorbild
Und genau das fand ich immer irritierend an den sog. Orthodoxen. Rituell sind sie stockkonservativ, im Alltag die reinsten Protestanten. Die haben tatsächlich kein Problem mit Konkubinat, Bigamie, außer- und nebenehelichen Verhältinissen und vor allem nicht mit dem Morden der eigenen Nachkommenschaft.
Zugegeben, man versucht derlei im Unterschied zu Protestanten nicht auch noch schönzureden und zur positiven Erfahrung umzudeuten. Man geht über all das vielmehr schweigend hinweg. Doch wird dieses Schweigen vom Kirchenvolk als Billigung verstanden. Und daher läßt man auch nicht von solchen, im Kommunismus erworbenen Praktiken.
Gewiß, wenn die „orthodoxe“ Obrigkeit etwas sagte, wer würde schon auf sie hören? Die römische Kirche predigt ja auch (zumindest offiziell) und die Leute scheren sich nicht viel darum. Dennoch muß man den Menschen bestimmte Dinge ungeschönt ins Gesicht sagen (soetwas nennt man Zeugnis ablegen) – ob’s denen nun paßt oder nicht, das gehört doch auch zu den Aufgaben der Kirche. Und da hat der Osten gewaltige Defizite; von denen haben wir uns im Westen nichts abzugucken.
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#1   Protestant   10:22:50 | Montag, 23. Oktober 2006
Barmherzigkeit
Es ist bezeichnend, dass Herr Payrich mindestens zweimal von Barmherzigkeit spricht-einem Begriff, der offensichtlich vielen anderen Kirchenvertretern und auch kreuz.net-Lesern abhanden gekommen ist!
Wenn Barmherzigkeit aber wirklich außerhalb der Kirche steht, dann hat Herr Payrich das Recht, sich außerhalb dieser Kirche zu bewegen.
Ja, es ist doch wirklich so „Was würde Jesus heute sagen?“ Wer will es denn schon so geanu wissen? Ich könnte aber trotzdem nicht an einem Gott glauben, der die Menschen nur reglementiert und „Sakramentenstrafen“ ausspricht. In der Tat-die Überlegungen hinsichtlich der orthodoxen Bruderkirche sind nicht von der Hand zu weisen! Wir sollten zumindest so ehrlich sein und anerkennen, dass in anderen Kirchen eben nicht unbedingt immer alles falsch ist.
Außerdem scheint mir hier der Familienseelsorger Payrich wirklich einmal als der richtige Mann für die richtige Ausgabe- er scheint die Probleme von Familien wesentlich besser zu kennen, als mancher Ehe-und Keuschheitstheoretiker in diesem Forum oder in der Kirche! Gehen Sie Ihren Weg mit Gottes Segen weiter, Herr Payrich!Es spricht unbedingt für Sie, dass kreuz.net Sie mit einem solchen Artikel „würdigt“!
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