14:23:49 | Montag, 23. Oktober 2006
Während offizielle Vertreter der Bruderschaft dem Kardinal von Lyon für seine „Sorge“ danken, hält sich die Begeisterung der Gläubigen in Grenzen.
(kreuz.net, Lyon) Anfang Oktober verlor die Priesterbruderschaft Sankt Petrus in Frankreich ihr
wichtigstes
Apostolat – die Kirche Saint Georges in Lyon.
Lyon ist die zweitgrößte Stadt des Landes und befindet
sich in Ostfrankreich.
Drei Priester des bisherigen Priorates der Petrusbruderschaft in Lyon ließen
sich in die Erzdiözese inkardinieren.
Gleichzeitig erhielten sie vom dortigen Erzbischof, Philippe Kardinal
Barbarin, die Erlaubnis, ihre Arbeit wie bisher in der bekannten Innenstadtkirche Saint Georges weiterzuführen.
Damit verlor die Petrusbruderschaft auch ihren Sitz.
Doch am vergangenen Freitag erklärte der Distriktobere
der Petrusbruderschaft in Frankreich, Pater Vincent Ribeton, daß seine Gemeinschaft ihr Apostolat in
Lyon weiterführen will.
Der Text seiner Stellungnahme wurde im traditionalistischen französischen ‘Forum
Catholique’ publiziert.
Darin berichtet Pater Ribeton, daß der Erzbischof von Lyon der Bruderschaft
eine „provisorische Lösung“ vorgeschlagen habe. Diese sei von der Petrusbruderschaft angenommen worden.
Damit könne man das Apostolat in Lyon fortsetzen – so Pater Ribeton.
Der neue Ort befindet sich in
Francheville am westlichen Stadtrand von Lyon – ungefähr 11 Kilometer vom Zentrum entfernt.
Dort werden
die Priester der Bruderschaft die Messe in der Kapelle des Hauses Saint-Padre Pio zelebrieren.
Im neuen
Haus wird auch das von den Konstitutionen vorgesehene Gemeinschaftsleben wieder aufgenommen.
Die neue
Gemeinschaft scheint aus zwei Priestern zu bestehen, Pater Frédéric Roseau und Pater Benoît Maître.
Die beiden Geistlichen zogen am vergangenen Samstag in das Haus ein.
Die Kapelle des Hauses umfaßt
96 Sitzplätze.
An der gestrigen Sonntagsmesse nahmen 160 Erwachsene und Jugendliche teil. Viele fanden
in der Kapelle keinen Platz.
„Die Petrusbruderschaft dankt seiner Eminenz, dem Kardinal Barbarin, für
seine Sorge“ – heißt es in der offiziellen Erklärung von Pater Ribeton.
Etwas nüchterner werden die
Dinge von den Gläubigen beurteilt.
„Sollten wir eine Fastenkette veranstalten, um seiner Eminenz Kardinal
Barbarin für seine Großzügigkeit und apostolische Zuwendung zu danken?“ – fragt sich ein Kommentator
auf ‘Forum Catholique’.
„Tut mir leid, ich habe keine Lust, dem Kardinal zu danken, uns in eine winzige
Kapelle eingeschlossen zu haben.“
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#13
Athanasius 18:15:47 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
#12
Dr. Otterbeck 10:35:25 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
#11
Sozialkatholisch 18:32:12 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#10
Athanasius 17:55:46 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#9
Heggi 13:54:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#8
Benedikt 13:45:10 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#7
Dr. Otterbeck 10:52:30 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#6
Athanasius 09:59:57 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#5
zwobbel 08:13:32 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#4
Heggi 00:13:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
#3
golfi 22:38:22 | Montag, 23. Oktober 2006
#2
Hacki 17:39:54 | Montag, 23. Oktober 2006
#1
ExBochumer † 16:00:20 | Montag, 23. Oktober 2006