Der Traum vom Konzilsfrühling ist noch nicht ausgeträumt
Glauben Sie, daß der Bischof von Mainz direkt in die Meßverhinderung involviert war? Interview mit einer Betroffenen.
(kreuz.net, Mainz) Vor einigen Wochen verbot das Bischöfliche Ordinariat in Mainz einem Priester der
Petrusbruderschaft, eine Sonntagsmesse im Alten Ritus zu lesen.
Zu diesem Vorkommnis äußerte sich Frau
Myriam Heger – die Kontaktperson des ‘Initiativkreises katholischer Priester und Laien in der Diözese
Mainz’ – in einem Interview vor ‘kreuz.net’.
Sie haben kürzlich im Bistum Mainz eine Alte Messe mit
einem Priester der Petrusbruderschaft organisiert. Was geschah dabei?
Im Rahmen seines Vortrages beim
Initiativkreis St. Thomas Morus in Mainz, wollte ein Priester der Petrusbruderschaft eine Heilige Messe
im für ihn üblichen überlieferten Ritus feiern. Das bischöfliche Einverständnis voraussetzend, erteilte
der dafür zuständige Rector ecclesiae – das heißt: der für die Kirche verantwortliche Priester – dazu
die Erlaubnis.
Und dann?
Der verantwortliche Priester wurde vom Bischöflichen Ordinariat in Mainz davon
unterrichtet, daß der Bischof die Erlaubnis für diese Heilige Messe nicht erteilt, wovon er wiederum
den ‘Initiativkreis’ in Kenntnis setzte.
Glauben Sie, daß der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann,
direkt in die Angelegenheit involviert war?
Davon ist auszugehen. Der Brief ist in einer Weise formuliert,
daß wir den Eindruck haben, daß sich der Bischof der Sache persönlich angenommen hat.
Hat es vor der
Meßverhinderung eine Rücksprache mit dem ‘Initiativkreis’ oder dem Priester der Petrusbruderschaft gegeben?
Nein. Wir wurden lediglich vom Rector ecclesiae informiert. Auch der betroffene Priester der Petrusbruderschaft
wurde vom Bischöflichen Ordinariat nicht direkt kontaktiert.
Können Sie sich vorstellen, was den Kardinal
bewegt hat, einen so radikalen Schritt zu setzen?
In den Ordinariaten nimmt man sehr wohl wahr, daß –
nicht zuletzt durch entsprechende Gerüchte aus dem Vatikan – die Stimmung für die Alte Messe günstiger
ist als noch vor wenigen Jahren. Entsprechend massiv ist nun die Gegenwehr.
Wie ist diese Verhinderungsmaßnahme
zu beurteilen?
An diesem Vorfall in der Diözese Mainz sehen wir, daß der Papst mit seinem Anliegen,
der Alten Messe den ihr gebührenden Platz zurückzugeben, mit erbittertem Widerstand rechnen muß.
Woher
kommt der Widerstand?
Es ist kein Geheimnis, daß in den Referaten der Ordinariate überwiegend Personen
beschäftigt sind, die den Traum vom „konziliaren Frühling“ noch nicht ausgeträumt haben. Für Leute,
die es wagen, diesen Traum in Frage zu stellen, gibt es keine Toleranz.
Haben Sie mit einer solchen Schikane
gerechnet?
Ehrlich gesagt nein. Da Weinproben, Gemeindebefragungen, Segnungsgottesdienste für Verliebte
und vieles mehr durch den selben Ordinarius erlaubt und sogar in der Diözesanzeitung veröffentlicht
werden, rechneten wir im Zuge dieser „kirchlichen Vielfalt“ nicht mit dem Verbot einer tridentinischen
Messe.
Haben Sie Fehler gemacht?
Vielleicht waren wir zu naiv, daß wir den Bischof einfach über eine
Selbstverständlichkeit in Kenntnis setzen wollten, nämlich daß ein Priester am Sonntag die Heilige
Messe in der für ihn erlaubten Weise feiern will.
Hätte man solche Schwierigkeiten auch dann gemacht,
wenn eine durchreisende baptistische oder orthodoxe Gruppe mit ihrem Pastor um Gastfreundschaft gebeten
hätte?
Das ist kaum vorstellbar.
Wie haben Sie auf das Verbot reagiert?
Im Gehorsam dem Bischof gegenüber
haben wir statt der Heiligen Messe eine Andacht gefeiert.
Wie wurde das von den Gläubigen aufgenommen?
Die Gläubigen, die zu unseren Vortragsveranstaltungen kommen, sind allesamt brave und der Hierarchie
treu ergebene Katholiken. Diese Leute sind einfach verstört und verunsichert, da sie immer noch nicht
verstehen, wie einerseits eine „dialogische Kirche“ beschwört und andererseits ein legitimes Anliegen
verwehrt wird, ohne daß man „das Gespräch sucht“ – wie es bei solchen Anlässen immer so schön heißt.
Was wird der ‘Initiativkreis’ jetzt unternehmen?
In einer Anfrage an die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia
Dei’ haben wir um Klärung gebeten, ob das durch den Heiligen Stuhl verbriefte Recht der Feier der Heiligen
Messe im überlieferten Ritus durch den Diözesanbischof untersagt werden kann.
Hat das Bistum Mainz
die Arbeit des Initiativkreises ‘Thomas Morus’ schon früher behindert?
Wir führen hier ein Schattendasein
und sind froh, wenn uns keine Steine in den Weg gelegt werden. Es ist seltsam genug: Manchmal haben wir
fast den Eindruck, etwas Verbotenes zu tun, wenn wir die Gläubigen zu Vorträgen über den katholischen
Glauben einladen.
Wir fragen uns: Wie steht es um die Kirche von Mainz, wenn Gläubige, die ein normales
katholisches Leben führen wollen, wie Aussätzige behandelt werden?
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86 Lesermeinungen
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@ tau @ Adrian @ tau Nö, ich kenne keinen Pater Mader???? Stellst Du ihn mir vor? @ Adrian Puh, war das
eine katholische Messe? Ist ja irre, ich nehme Ihnen ab, dass das wirklich ein Erlebnis war!!!!
@Dr. Otterbeck Verwundert lese ich Ihre an „Breze“ gerichtete Ferndiagnose meiner bescheidenen Person:
Auch Dr. Heger ist nicht frei von Problemen, wie wir alle. „Erkenntnistheoretisch“ hat er wohl den Unterschied
zwischen Dialog und Dialektik nicht gerafft. Daß Sie sich das Privileg zuerkennen, den Unterschied zwischen
„Dialog und Dialektik“, „Ritus und Ritual“ und anderen feinsinnigen Dichotomien zu beherrschen, sehe ich
Ihnen nach. Daß Sie das in einer mit einem Breze fraternisierenden Attitüde tun, nehme ich Ihnen übel.
Ist auch zu hart für „Rechtshegelianer“, wie scharfsinnig auch immer sie dialecken mögen… Ich „Rechtshegelianer“,
überhaupt „Hegelianer“? Das ist mir neu. Aber Sie pflegen ja die Methode der Ferndiagnostik. Diese gilt
zwar als Verstoß gegen die ärztliche Kunst, ergibt sich allerdings zwangsläufig aus einem Dialogstil,
der in „geisteswissenschaftlichen“ Assoziationen (am liebsten mit irgendwelchen Gestalten der französischen
Juli-Revolution) fortschreitet, statt in logischen Schlüssen. MfG Christoph Heger
@ Adrian: Hm, naja… Ich muß dazu sagen, daß ich das Leben nicht anders als ironisch sehen kann. Das
gilt natürlich auch für Religion. Da sind wir uns hundertpo einig! (letzte Nacht war ein Mistverständnis!)
Und jetzt geht’s lo’os!
@ Breze Hm, naja… Ich muß dazu sagen, daß ich das Leben nicht anders als ironisch sehen kann. Das
gilt natürlich auch für Religion. Kurz und schmerzlos: Ich habe eine kath. Messe in Gettysburg besucht.
Dem Ort an dem Abraham Lincoln seine berühmte „Gettysburg Address“ gesprochen hat: „auf dass diese Nation
unter Gott eine Wiedergeburt der Freiheit erleben; und auf dass die Regierung des Volkes durch das Volk
und für das Volk niemals von der Erde verschwinden möge.“ Jedenfalls stürmten mitten in der Messe,
als ich gerade gemütlich am Einschlafen war, vier Frauen nach vorn und klagten sich lautstark aller möglicher
Sünden an, darauf hin hat die Gemeinde geschlossen erklärt, daß die Sünden gar nicht so schlim seien,
worauf hin die Frauen nur um so schriller erklärten sie seien schreckliche Sünder. Am Ende haben sie
sich auf den Fußboden gelegt. Es war wirklich ein Ereignis!
@ Dr. Otterbeck @ Adrian Wow, eine chinesche Messehabe ich gewonnen?? Ich bin dabei, hatte schon einige
z.B. in polnisch, tagalog (phlippinisch), spanisch, italienisch (sowieso), chinesisch fehlt mir noch…
Danke! @ Adrian Ich hatte schon mal eine Messe in Amerika, die war was!!!!!, in Denver, Colorado, im August
1993!!!!! It was fantastic!!!!
#76 Dr. Otterbeck 23:14:31 | Freitag, 27. Oktober 2006
Nee, Adriano Leverkusen, mit Breze fahr ich lieber mal zu einer Chinesischen Messe zu den Steylern in
St. Augustin; da hat man mehr von als einem levitierten Hochamt der Una Voce-Tagung; sogar ohne Chinesischkenntnisse…
Der Hauptgewinn… …besteht in 500 alten Messen, die nach ihrem Ableben zu ihrem Seelenheil gelesen
werden! Außerdem gibts eine Fanfoto mit Autogramm sämtlicher exkommunizierter Piusbruderschaftsbischöfe!
@ Dr. Otterbeck LOOOOOOOOOOOL!!!! Wieviele Joker habe ich? Was ist der Hauptgewinn? Hmmm… also ich
nehme mal: e. „alte Messe“ fordern, aber § 130 StGB bekämpfen Hab ich gewonnen?
#72 Dr. Otterbeck 22:46:12 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Breze Quiz Was ist „dialecken“? a) Briefmarke vorne und hinten anfeuchten b) Dosenmilchdose oben und
unten anbohren c) altmodische 70er Jahre Lichtbilder säubern d) dialektisch ticken, bis der Arzt kommt
e) „alte Messe“ fordern, aber § 130 StGB bekämpfen
@ Dr. Otterbeck Hallo erst mal… Nun. Auch Dr. Heger ist nicht frei von Problemen, wie wir alle. „Erkenntnistheoretisch“
hat er wohl den Unterschied zwischen Dialog und Dialektik nicht gerafft. Ist auch zu hart für „Rechtshegelianer“,
wie scharfsinnig auch immer sie dialecken mögen… An der Dialogfähigkeit mangelt es nebenbei nicht
nur bei Herrn Heger, aber das nur nebenbei…
#70 Dr. Otterbeck 22:14:39 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Schüttel Ihre freundlichen Worte von vorgestern habe ich erst jetzt gelesen! Danke. Aber ich verlange
am allerwenigsten „Folgebereitschaft“, dafür fehlt es mir an Amt und Ambition. Sie können die gratis
und unter Echtnamen hier niedergelegten Anregungen gern weiter verwerten. Es ist ja schon einiges zusammengekommen.
Aber auch ich selbst habe massiv aus kreuz.net gelernt; vor allem wie wichtig, dringend, überfällig
und gottgewollt das II. Vatikanum war, aber auch, dass alle Päpste seit Pius IX. den „Katholizismus“
nicht wollen, der hier von interessierter Seite „gelehrt“ wird. @Breze Nun. Auch Dr. Heger ist nicht frei
von Problemen, wie wir alle. „Erkenntnistheoretisch“ hat er wohl den Unterschied zwischen Dialog und Dialektik
nicht gerafft. Ist auch zu hart für „Rechtshegelianer“, wie scharfsinnig auch immer sie dialecken mögen…
@Breze: Aufklärung als Bringschuld? Na, dann klären Sie mich doch mal auf, mein Lieber! Muß ich das?
Ich kann Sie doch auch dumm sterben lassen – vor allem solche Legastheniker wie Sie. MfG Christoph Heger
#66 benegut 23:48:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lehmann ist doch immer wieder für einen Trick zu haben! Er muss nur aufpassen, dass er nicht mal ausgetrickst
wird. Zum Beispiel durch seine Fresssucht!
@ Herger Meines Wissens ist der Priester dem Ortsbischof zum Gerhorsam verpflichtet, auch und gerade wenn
es um die Form der Messfeier geht. „„Ihr Wissen scheint – angesichts der schon stattgefundenen Diskussion
hier – überraschend begrenzt.““ Na, dann klären Sie mich doch mal auf, mein Lieber! Ist ein Priester
nicht seinem Bischof zu Gehorsam verpflichtet? Wenn es so wäre, was ich nicht glaube, was glauben Sie,
sind die Konsequenzen?
#64 Benedikt 15:21:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Dr. Heger Genau das war (oder ist immer noch?) der Inhalt von Quo primum: Niemand durfte es einem katholischen
Priester untersagen, eine Messe nach dem nach ihm benannten, aber tatsächlich viel älteren Ritus zu
zelebrieren. Es dürfte klar sein, dass dies eine grundsätzliche Regelung von Quo Primum war. Eine bestimmte(!)
Zelebration durfte der Ortsbischof natürlich weiterhin unterbieten. Pius V. von dem Verbot anderer Riten
alle die ausgenommen hat, die älter als 200 Jahre waren. Jo, die nachfolgenden Jahrzehnte haben gezeigt,
was davon zu halten war.
#62 wickerl 14:51:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Eindruck Ich gebe über Bischof Lehmann kein Urteil ab, aber wenn mir ein Mensch begegnet der einen Gesichtsausdruck
wie er hat , dann macht er mir damit einen äußerst schelchten Eindruck
@Gotthard: Sie versäumen, … … zu erwähnen, daß Pius V. von dem Verbot anderer Riten alle die ausgenommen
hat, die älter als 200 Jahre waren. Wenn man das bedenkt, verliert das von Ihnen präsentierte Zitat
viel von seinem erschröcklichen Charakter. Papst Pius V. war also viel humaner und viel pfleglicher im
Umgang mit altem Herkommen als die modernistischen Reformer unserer Zeit. MfG Christoph Heger
#60 Gotthard 13:53:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
dicker Hammer Pius V. mußte schon alle Kraft aufwenden und mit dem dicken Hammer drohen, um „seine Liturgiereform“
durchzuführen. Denn in seiner Bulle vom 14.7.1570 schreibt er: Streng befehlen Wir jedem einzelnen Patriarchen
und Verwalter der vorgenannten Kirchen, allen anderen Personen, gleich welchen Ranges sie auch seien,
in der Tugend des heiligen Gehorsams: sie sollen die bisher gewohnten Weisen und Riten (auch die aus noch
so alten Meßbüchern) in Zukunft ganz und gar aufgeben, völlig verwerfen und die Messe nach Ritus, Weise
und Norm Unseres Meßbuches singen und lesen, und sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien
und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen.
#59 Maledica 12:18:10 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lehmännchen @Dottore Ottili Die zur Schau gestellte Harmlosigkeit der hier berichteten Initiative ist
wenig glaubwürdig. Der katholische Glaube ist nun mal die Wahrheit die rechtsextremistische trid. Messe
von Lefebvre Eine Messe ist weder rechts noch linksextrem Der „überlieferte Ritus“ darf nämlich nicht
als Munition der Extremen Rechten missbraucht werden. Alles kann mißbraucht werden Man darf die „alte
Messe“ nicht den „jungen Wilden“ überlassen. Nein, die Messe aller Zeiten muß wieder einen festen Bestand
in der Kirche bekommen- für ALLE Es wird nicht leicht sein, aus dem „Erbe“ Lefebvres die respektablen
Ansätze herauszufiltern Die Petrusbruderschaft wurde 1988 beim Hl. Stuhl kanonisch errichtet. Durch den
austritt dieser Priester haben wurden die nicht respektablen Ansätze herausgefiltert. Sowohl Johannes
Paul II als auch Benedikt XVI haben das Werk der Petrusbruderschaft gewürdigt und gebeten den Wünschen
der Gläubigen nach der Messe aller Zeiten GROSSZÜGIG nachzukommen Was da in Mainz im einzelnen virgefallen
ist, weiß ich natürlich nicht. Also mutmaßen Sie auch nicht von einer Instrumentalisierung der Alten
Messe. Es war weiter nichts als ein Vortrag mit dem Wunsch einer Hl. Messe dass der Ortsbischof nicht
im einschreitet, wenn er Zweckentfremdung der Liturgie befürchtet Das Lehmännchen schreitet bei Liturgiemißbrauch
nicht ein. Nur bei katholischer Glaubenskundgebung Dieser Bischof ist nur eine Witzfigur, der sein Amt
mißbraucht
#58 Bernado 10:56:41 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@„Dr. Otterbeck“ Sie schrieben:““.Aber jedwede Freigabe der alten Messe wird nicht dazu führen, dass
der Ortsbischof nicht im Einzelfall „polizeilich“ einschreitet, wenn er Zweckentfremdung der Liturgie
befürchtet. Das bleibt ein originäres Recht jedes Ortsbischofs, abgesichert durch Lumen Gentium und
CIC 1983. Das kann auch kein „päpstliches“ Recht ausschalten (Dr. Goesche kriegt damit auch noch Zoff).
Erstens ist Ihre Auslegung des kanonischen Rechts inklusive der abenteuerlichen Vorstellung, aus LG umsetzbares
Recht abzuleiten, ebenso irrig wie unerheblich. Zweitens arbeitet das Institut Philipp Neri in Berlin
in einem völlig geregelten Verhältnis zur Erzdiözese – beide Seiten halten sich an die Spielregeln.
Es ist also in gar keiner Weise zu erwarten, daß es da irgendeinen „Zoff“ geben könne, auch wenn Sie
sich noch so sehr bemühen, welchen herbeizuschreiben.
@Breze: Gehorsam Kann es sein, dass stat crux und Sie von zwei verschiedenen Kirchen sprechen? Das würde
ich für eine etwas übertriebene Behauptung ansehen. Meines Wissens ist der Priester dem Ortsbischof
zum Gerhorsam verpflichtet, auch und gerade wenn es um die Form der Messfeier geht. Ihr Wissen scheint –
angesichts der schon stattgefundenen Diskussion hier – überraschend begrenzt. Erstens wäre der Priester,
falls man von einer weiter bestehenden Geltung von Quo primum ausgehen kann, aus päpstlichem Recht berechtigt,
auch ohne Zustimmung seines Diözesanbischofs die alte Messe zu feiern. Zweitens gilt ganz allgemein,
daß es keinen Gehorsam gegen den Glauben gibt. Drittens ist es ein schlechter Witz, angesichts der weitverbreiteten,
weil hingenommenen oder sogar geförderten liturgischen des Disziplinlosigkeit Tradi-Priestern „Gehorsam“
einzufordern. Um es konkret zu sagen: Eine Diözese, die eine Frau Bussmann als Pastoralreferentin auf
die Gläubigen losläßt, sieht schlecht gegen die Pius-Bruderschaft aus. MfG Christoph Heger
#56 Protestant 07:19:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen! Viele Schreiberlinge rufen hier nach Gerechtigkeit, sind aber nur bereit, dies für sich
selbst einzufordern und anderen zu verweigern – so auch Bischof Lehmann! Dazu ein angebrachter Morgentext
1. Sonne der Gerechtigkeit, Gehe auf zu unsrer Zeit; Brich in deiner Kirche an, Daß die Welt es sehen
kann. Erbarm dich, Herr. 2. Weck die tote Christenheit Aus dem Schlaf der Sicherheit; Mache Deinen Ruhm
bekannt Überall im ganzen Land. Erbarm dich, Herr. 3. Schaue die Zertrennung an, Der kein Mensch sonst
wehren kann; Sammle, großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich, Herr. Ja Herr, lass
trotz allem auch Hegers und Konsorten Gerechtigkeit widerfahren- sie alle werden überrascht von Deiner
Güte und Barmherzigkeit sein! In diesem Sinne einen schönen Tag!
@ Herr Heger Kann es sein, dass stat crux und Sie von zwei verschiedenen Kirchen sprechen? Meines Wissens
ist der Priester dem Ortsbischof zum Gerhorsam verpflichtet, auch und gerade wenn es um die Form der Messfeier
geht. Wird das mit dem Gehorsam bei Ihren Piusbrüdern anders gehandhabt?????
#54 Agiafortuni 23:51:31 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Vom Neurosenkavalier zum Humoristen Kein einsichtiger Mensch wird Ihrer schwachsinnigen Behauptung, Kardinal
Lehmann habe die Ehre des Sakraments verteidigt Glauben schenken.
#53 Gotthard 22:59:21 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Fragen ich wiederhole noch einmal meine bereits gestellten – aber ohne Antwort – gebliebenen Fragen: 1.
Wie lange vorher wurde der Bischof informiert? 2. Wurde in den Einladungen zu dieser Veranstaltung auf
die Eucharistiefeier und ihren Ritus hingewiesen? Dieser Kampfverband wollte den Eklat … ihm ging es
nicht um die Eucharistiefeier und deren Ritus.
#51 Schüttel 22:00:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Egal was ihr auch postet und schreibt Dr. Otterbeck/stat crux ist einsame Spitze auf kreuz.net. Fast zu
schade dafür. Seiner Hellsicht muss man nicht immer folgen, immer aber ist sie anregend!
@ Sozialkatholisch D’accord, was das Beten betrifft, andererseits hat man es wohl an exponierter Stelle
immer schwer, kirchlich oder weltlich. Mein Gottvertrauen geht allerdings soweit, daß ich mir sage: der,
der auf dem Platz des Stellvertreters Gottes auf Erden sitzt, sitzt dort mit Recht und Fug.
@ Frau Zayadeh Für mich ist weder die FSSP noch die FSSPX reaktionär, man kann ihnen eigentlich noch
nicht einmal ein Verharren vorwerfen obwohl die Weiterentwicklung in bestimmten Fragen gering ist. Unser
hl. Vater Papst Benedikt 16, den ich sehr schätze, kann bestimmt nicht nur machen was er gerne möchte,
als Papst ist es seine Pflicht die Kirche zusammenzuhalten und dazu braucht man auch Diplomatie. Anderseits
denke ich das Papst Benedikt auch vielen Anfeindungen gegenüber steht, denn leider gibt es im Vatikan
wahrscheinlich auch bewusste Feinde der Kirchen. Wir sollten viel mehr für unseren hl. Vater beten.
@stat crux: Ignorierte Pius V. einen wesentlichen Faktor? Lieber Dr. Otterbeck, jetzt haben sie aber etwas
zu schnell geschossen, nämlich einen Bock: Wer auch immer einem Ortsbischof a priori das Recht bestreitet,
eine Zelebration zu untersagen, ignoriert einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit. Genau das
war (oder ist immer noch?) der Inhalt von Quo primum: Niemand durfte es einem katholischen Priester untersagen,
eine Messe nach dem nach ihm benannten, aber tatsächlich viel älteren Ritus zu zelebrieren. Sie wollen
wohl nicht sagen, daß der hl. Pius V. „einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit“ ingorierte.
MfG Christoph Heger
Ornithologie Was für ein entsetzliches Schicksal für die Reaktionären, keiner will sie hören! Wir
leben im Jahr 2006 und haben den Vorzug, das Vergnügen und die Gnade, einen wunderbaren Heiligen Vater
an unserer Seite zu wissen, was könnte uns fehlen, was könnten wir wünschen? Diesen Mann, zur rechten
Zeit und den rechten Menschen von Gott gesandt, will irgendwer in Frage stellen?
#44 Athanasius 21:02:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Jetzt versucht Anwalt Otterbeck auch noch uns hier davon zu überzeugen, dass „Quo Primum“ (1570) nicht
für die Bischöfe gilt, und dass die BIschöfe quasi unabhänging von Bullen ihre Sachen treiben können.
Jetzt muss es nicht schlimmer kommen. Ich bin froh Sie sind kein Canonischer Rechtsanwalt, Otterbeck.
Die Bücher van Garrigou-Lagrange sind immer interessant. Ich empfehle aber vor allem die Aussagen des
Kardinals De Jong (Utrecht, verst. 1954) zum Modernismus und dessen Verurteilung. Jeder gibt ja zu, auch
der Traditionalist, dass man oft zu weit ging und sozialprogressive auch als doktrinär-modernistische
einstufte, was ja nicht immer gerecht war. Übrigens ist es auch symptomatisch, dass die Nazis in 1943
erst aktiv das sodalitium pianum ausrotteten (die letzten Resten) und zwar effektiv. Welche guten Freunde
die Modernisten wohl nicht hatten!
Dr. Otterbeck, Sie machen aus schwarz weiß und umgekehrt: Aber jedwede Freigabe der alten Messe wird
nicht dazu führen, dass der Ortsbischof nicht im Einzelfall „polizeilich“ einschreitet, wenn er Zweckentfremdung
der Liturgie befürchtet. Ich habe nun schon eine große Zahl alter Messen bei den beiden Priester-Bruderschaften
erlebt. Noch nie habe ich erlebt, daß eine von ihnen „zweckentfremdet“ worden wäre – was ich aber in
NOM-Messen selbst erlebt habe und von vielen NOM-Messen weiß. Es versteht sich ja von selbst, daß die
„NOM-Liturgen“, die ihr Geschwafel dem staunenden Volk als liturgische Dichtung präsentieren dürfen,
damit auch jede Gelegenheit haben, ihren (politischen oder sonstwie) Vogel für die Taube des Heiligen
Geistes zu erklären. MfG Christoph Heger
Lieber Dr. Otterbeck, Nicht auszudenken, wenn sich zu gegebener Zeit andere „Reichsbischöfe“ eingefunden
hätten, um andere Sportpalastreden liturgisch zu umwölken. Das ist das Problem, nicht die authentische
Tradition. Ich verstehe Ihren Satz nicht. Die „Reichsbischöfe“ finden sich doch zur liturgischen Umwölkung
des Abtreibungsunrechts ein. Die fehlende Distanz zum „Regime“ findet sich doch heute! Ihre Heiligsprechung
des Demokratismus ist doch symthomatisch. Demokratie mag ja im Prinzip ganz gut sein, doch nicht ihr Mißbrauch.
#41 stat crux 16:14:15 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ach, Zwobbel, Ihr Enthusiasmus in Ehren: Aber was zeichnet die „Extreme“ aus? Eine totale Rechtsignoranz.
Erfolgsrezept der römischen Kirche war es gerade, den Rechtsgedanken im Lichte des Evangeliums fruchtbar
zu machen. Wer auch immer einem Ortsbischof a priori das Recht bestreitet, eine Zelebration zu untersagen,
ignoriert einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit. Das ist oft unbequem, aber zur rechtlich
gebundenen Kirche gibt es keine Alternative, es sei denn man bindet die Religion „sofort“ an den Staat
(real: Luthertum, virtuell: Lefebvres Leitidee). Und was Ihr Lieblingswort „Modernismuas“ betrifft: Lesen
Sie mal – M.J. Lagrange OP, M. Loisy et le modernisme. a propos des „memoires“, Paris (Cerf) 1932.
Zweckentfremdung der Liturgie Zweckentfremdung der Liturgie durch die FSSP??? Wie bitte??? Die Modernisten
zweckentfremden die Liturgie immer wieder. Seit Jahrzehnten unzählige Male. Wo ist da jemals ein Bischof
„polizeilich“ eingeschritten. Auch bei Blasphemien und Sakrilegien war Fehlanzeige. Häretische Predigten,
zersetzende Phrasen, papstfeindliche Sprüche, alles schon dagewesen, nur da gab es kein Eingreifen des
Ortsordinarius, wenn der einschlägig vorbelastete Zelebrant mal wieder die Liturgie zweckentfremden wollte.
Und was Ihre „rechtsextreme“ Messe betrifft: Sie haben immernoch nicht geschrieben warum da eine Messe
„rechtsextrem“ war, außer das die falschen Politiker gelobt wurden. Aber nach dieser Logik habe ich schon
„linksextreme“ Messen erleben müssen. Das juckt ja auch niemanden – scheinbar. Warum gewinnt man den
Eindruck, Sie würden mit zweierlei Maß messen?
#39 Dr. Otterbeck 14:14:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Die Petrusbruderschaft hat sicherlich noch einen schwierigen, komplexen Weg vor sich. Ihr nicht (!) nahestehend,
wünsche ich Ihr dennoch segensreiche pastorale Arbeit. Es wird nicht leicht sein, aus dem „Erbe“ Lefebvres
die respektablen Ansätze herauszufiltern, aber jede Verwechselbarkeit mit den politischen Anschaaungen
der Epigonen der action francaise und noch weiter „rechts“ stehender Okkultisten (Ducaud-Bourget etc.)
zu vermeiden. Das ist ein riesiges Stück an Mühsal, aber es wird gesamtkirchlich nützen. Was da in
Mainz im einzelnen virgefallen ist, weiß ich natürlich nicht. Aber jedwede Freigabe der alten Messe
wird nicht dazu führen, dass der Ortsbischof nicht im Einzelfall „polizeilich“ einschreitet, wenn er
Zweckentfremdung der Liturgie befürchtet. Das bleibt ein originäres Recht jedes Ortsbischofs, abgesichert
durch Lumen Gentium und CIC 1983. Das kann auch kein „päpstliches“ Recht ausschalten (Dr. Goesche kriegt
damit auch noch Zoff).
#38 Pünktchen 14:06:06 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Okay, Dr. Otterbeck, aber im Geiste dieser „anti-integralistischen“ Zulassung der alten Messe hätte Kard.
Lehmann einem FSSP-Priester (!!!) die Zelebration der alten Messe auf ausdrückliche Anfrage hin nicht
untersagen dürfen !
#37 Dr. Otterbeck 14:00:55 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Pünktchen, Aurelius, Zwobbel: Wie auch immer die erweiterte „Freigabe“ der alten Messe letzlich aussehen
wird: Ihr Zweck ist anti-integralistisch. Man darf die „alte Messe“ nicht den „jungen Wilden“ überlassen.
Nur im Klima nach Mai 68 war es in Frankreich möglich, dass sich die Alte Rechte der neuen Methoden bediente,
um Propaganda zu machen. Im August 1976 feierte Lefebvre im Sportpalast von Lille demonstrativ (!) die
„überlieferte Liturgie“ und war sich nicht zu fein, in der Predigt (!) die argentinische Militär-Junta
zu rühmen. Das ist das unvergessene Musterbeispiel eines faustdicken Sakrilegs unter fanatischer Behauptung
des Gegenteils. Nicht auszudenken, wenn sich zu gegebener Zeit andere „Reichsbischöfe“ eingefunden hätten,
um andere Sportpalastreden liturgisch zu umwölken. Das ist das Problem, nicht die authentische Tradition.
#36 Pünktchen 11:55:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Aurelius Wenn das so ist, wie Sie schreiben, dann wird es ja wirklich Zeit für die allgemeine Freigabe
der alten Messe. Dann hätte nämlich niemand mehr Anlaß, zu triumphieren! Ihrer Einschätzung zur Zulässigkeit
(bischöfliche Approbation!) der Sakralhappenings widerspreche ich ausdrücklich!
Dr. Otterbeck, bitte erklären Sie das! „Wer ein „Klein-Lille“ zelebrieren will (die rechtsextremistische
trid. Messe von Lefebvre im August 1976…“ Bitte erklären Sie mir wie eine hl. Messe „rechtsextremistisch“
sein kann!?!?!?
#34 Aurelius 11:32:50 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Liturgie und Ideologie Wo ist „die Ehre des Sakraments“ wohl eher in Gefahr verletzt zu werden: bei einer
Feier der Messe nach dem Ordo von 1962 oder bei den Sakralhappenings des nachkonziliaren Klampfenkatholizismus
mit „niedrigschwelligen“ Heilsangeboten zum „Reinschnuppern“? Nun, „Feier der Messe nach dem Ordo von
1962“ ist eben nicht immer gleich Feier der Messe nach dem Ordo von 1962. Es kommt auch auf die Absicht
an, die dahinter steckt. Und leider ist es so, daß es sehr schwer ist, die Feier der Messe nach dem Ordo
von 1962 ideologiefrei anzubieten. Es ist doch so, daß sobald irgendwo eine Messe nach dem Ordo von 1962
stattfindet (und das mit Genehmigung des Bischofs), die Ideologen und Stammtischparolendrescher nicht
weit sind –- und wenn sie aus dem nächsten FSSPX-Nest angeflogen kommen. Und leider ist es wirklich so,
daß die „alte“ Messe gerne auch als ideologisches Mittel eingesetzt und vorgeführt wird. Da wird dann
wirklich die Ehre des Sakraments noch mehr verletzt als bei dem, was Sie als „Sakralhappenings des nachkonziliaren
Klampfenkatholizismus“ bezeichnen. Dort ist die Pflicht des Bischofs, einzuschreiten.
#33 Pünktchen 10:57:09 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Dr. Otterbeck: „Zweckentfremdung“ . Wo auch immer eine Messfeier, egal in welcher Form des Ritus, den
Sinn einer schlichten Provokation annimmt, MUSS der Bischof sie verbieten, um die Ehre des Sakraments
zu wahren . Ich fürchte, Dr. Otterbeck, beim Thema „Zweckentfremdung“ der Liturgie könnten Sie Zustimmung
von ganz unwillkommener Seite erhalten! Wo ist „die Ehre des Sakraments“ wohl eher in Gefahr verletzt
zu werden: bei einer Feier der Messe nach dem Ordo von 1962 oder bei den Sakralhappenings des nachkonziliaren
Klampfenkatholizismus mit „niedrigschwelligen“ Heilsangeboten zum „Reinschnuppern“?
#32 Dr. Otterbeck 10:47:54 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Weitere „unpolitische“ Betrachtungen… Die zur Schau gestellte Harmlosigkeit der hier berichteten Initiative
ist wenig glaubwürdig. Wo auch immer eine Messfeier, egal in welcher Form des Ritus, den Sinn einer schlichten
Provokation annimmt, MUSS der Bischof sie verbieten, um die Ehre des Sakraments zu wahren. Wer ein „Klein-Lille“
zelebrieren will (die rechtsextremistische trid. Messe von Lefebvre im August 1976 in der Sporthalle zu
Lille imitierend), muss mit Gegenwehr rechnen, egal wie weit die „Freigabe“ geht. Der „überlieferte Ritus“
darf nämlich nicht als Munition der Extremen Rechten missbraucht werden. Solche Zweckentfremdung der
Liturgie ist extrem „nachkonziliär“.
@Protestant, @landorganist Statt mich hier mit Vermutungen anzuflegeln, nehmen Sie doch einfach zur Kenntnis,
daß ich hier weder pseudonym noch anonym, sondern ausschließlich unter meinem bürgerlichen Namen teilnehme.
MfG Christoph Heger
#30 Protestant 08:35:41 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@landorganist Naja, vielleicht besteht ja ein Verwandschaftsverhältniss zwischen Dr. Heger und maledica!Weiss
man’s! Manchmal würde es mich ja geradezu reizen, mal zu wissen, wer sich hier hinter diesen ganzen Namen
wirklich verbirgt! Entweder würde es noch mehr stinken oder wir wären total geblendet…! In diesem
Sinne-viel Spaß heute!
#29 landorganist 08:20:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ach je… Entschuldigung, Herr Heger, dass ich Ihre früheren Ausführungen zum Verwandtschaftsverhältnis
zur Autorin des in Rede stehenden Sermons nicht gelesen habe. Ich messe Ihren Beiträgen nicht immer ein
besonderes Gewicht bei. Auch wenn nun keine Blutsverwandtschaft besteht, eine geistige Verwandtschaft
bestätigen Sie ja selbst. Nun, das reicht doch schon völlig aus. Ansonsten stinkt es hier tatsächlich
gewaltig nach Jauche, auch ohne Maledica.
#28 Protestant 07:11:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Guten Morgen!!! Allen einen schönen Tag verbunden mit dem Wunsch, sich hier auch etwas mehr auf das Wesentliche
zu besinnen: Ich singe Dir mit Herz und Mund, Herr, meines Herzens Lust, Ich sing und mach auf Erden kund,
Was mir von Dir bewußt. Ich weiß, daß Du der Brunn der Gnad Und ewge Quelle bist, Daraus uns allen
früh und spat Viel Heil und Gutes fließt. Was sind wir doch? Was haben wir? Auf dieser ganzen Erd, Das
uns, o Vater, nicht von Dir Allein gegeben werd.
@ Gotthard Ich verstehe nicht ganz, mit welcher Intention diese amerikanische Tradiwebsite diverse Fotos
von JP2 mit Clowns zeigt. Sie sollen wohl ein erneuter Beweis dafür sein, was für ein schrecklicher
Papst JP2 gewesen ist, ein Papst mit Clowns, wie befremdlich für manche traurige katholische Tradiseele,
ein Papst lacht, wie furchtbar auch!!!! Huch!!!!!
#26 Gotthard 22:43:49 | Dienstag, 24. Oktober 2006
die amerikanischen Retter der Kirche diese Amis sind echt bescheiden im Geiste …bzw nehmen ihre Welt
als die einzig wahre: traditioninaction.org/…080rcJPII_Circus.htm ist DAS nicht herrlich? Amerika rettet
auf diese Art und Weise die Kirche … DANKE!
@ Pünktchen Ehrlich gesagt kann ich nicht erkennen, daß die verlinkte Seite weiter von der Realität
entfernt ist als kreuz.net. Das dürfte auch schwer möglich sein. Anscheinend richtet sich die Seite
an ein amerikanisches Publikum und denen dürften dt. Karnevalstraditionen nicht geläufig sein, von daher
soll das wohl für biedere Amis schockierend wirken.
#24 Pünktchen 22:17:55 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Gewiß nicht, aber die Betreiber der Seite sind offenbar von den deutschen Verhältnissen so weit entfernt
und so sehr darauf erpicht, Papst Benedikt zu diskreditieren, daß sie den Kardinal (ernsthaft!) zu „einem
seiner stärksten Unterstützer“ erklären! Das kann doch hier nur Heiterkeit auslösen, sehen Sie das
anders?
@ Pünktchen Egal, wie man zu Lehmann steht, „a strong supporter of Benedict XVI.“ zu sein, muß man ihm
nun wirklich nicht unterstellen, oder? Jetzt behaupten Sie aber bitte nicht noch, daß diese Seite zur
Kategorie der „strong supporter of Benedict“ gehört!
#22 Pünktchen 21:55:00 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Leverkühn Was Sie da schreiben, hat weder mit meiner Feststellung noch mit meinen Einschätzungen gegenüber
den genannten Personen sehr viel zu tun! Egal, wie man zu Lehmann steht, „a strong supporter of Benedict
XVI.“ zu sein, muß man ihm nun wirklich nicht unterstellen, oder?
#21 MariaGoretti 21:52:29 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Der Traum von Konzilsfrühling Mit Weinproben, jeglichen Veranstaltung sowie diesem blasphemischen „Gottesdienst
für Verliebte“ kommen Sie im Bistum Main immer an und ernten Pluspunkte beim Kardinal. Aber nicht mit
dem Wunsch nach einer Missa Tridentina, wo eben behauptet wird, es bestehe keine Interesse. Wer ist da
wohl gefragt worden? Nicht die Gläubigen, vielleicht die Modernisten des Priesterrates, in deren heilige
Messen nur Modernismus hoch 3 praktiziert wird und Messtexte und Hochgebete selbstgestrickt werden und
diese auf die Menschen losgelassen werden und sie verderben. Sexveranstaltungen im „Gottesdienst“ in Bensheim
und eine heilige Missa Tridentina sind ja 2erlei konträre Dinge. Und solange kein anderer Vorsitzender
der deutschen Bischofskonferenz wird, haben wir auch keine Chance, dass die Kirche in Deutschland wieder
katholisch wird und echt katholische Priester im Bistum das Sagen bekommen.
@ Pünktchen Sie müssen über Lehmann nicht gleich ihren unchristlichen Hohn und Spott ausgießen, nur
weil ihr Lieblingsmeissner, ohne den Ihr fest ins Korsett geschnürtes Weltbild wohl zusammen brechen
würde, nicht Vorsitzender der Bischofskonferenz geworden ist! Das fand ich auch sehr schade!
#19 Pünktchen 21:17:11 | Dienstag, 24. Oktober 2006
chancel_screen Sehr lustig, die Bilder vom Karnevalsjecken Lehmann! Noch viel lustiger die Einschätzung
der Betreiber der verlinkten Seite, nämlich: „Cardinal Karl Lehmann, president of the German Bishop’s
Conference and strong supporter of Benedict XVI“
#17 AthanasiusII 19:38:14 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Die Neue Kirche. Parsch: „I heard of a Missa Recitata being celebrated among student groups. I resolved
to celebrate, with members of my circle, the first Community Mass. It was on Ascension Day, 1922. On the
day before this, I had gathered my group at the chapel of St. Gertrude, which was to become the cradle
of the popular liturgical movement, and I then explained the ceremonies and text of the sung Mass (we
called it that time the Liturgical Mass). That moment saw the complete separation of spirits: many Catholics,
those of the subjective spirit, seperated themselves from our circle. This sung Mass was still quite primitive:
the Kyrie, Sanctus and Agnus Dei were sung in German; Professor Goller had composed for us some fairly
simple choral melodies. The responses, Gloria, and Credo were recited in choir by all present. The readings
and prayers were said by the president. We made an offering, and even the kiss of peace was indicated
by a hand-shaking. It was no doubt the first celebration of Mass in the spirit of popular liturgy in the
German-speaking countries.“ – p. 28, „The Liturgical Movement“, Didier Bonneterre. „Eine Offerande“ (als
gäbe es mehrere), „Vorsitzender“ (statt Priester), „primitiv“ (statt liturgisch), „Gemeinschaftsmesse“
(statt Gotteskult). Alles schon 1922. 14 Jahre bevor Kardinal Lehmann das Lebenslicht sah. Der Modernismus
und die Versuche die liturgische Bewegung endgültig ins protestantische zu entgleisen, sind schon sehr
alt. Nicht erst nach 1965!
#16 Athanasius 19:34:13 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Tscha 1956 – ließ sich gewiss noch nicht erahnen, was etwa zehn Jahre später passieren würde. Doch
nicht. Schon 1930 erzählte ein niederländischer, katholischer, Unterrichter im hohen, meist protestantischen,
Norden des Landes seinen Schülern, dass zwar die hl. Messe wie in Instruktion und Katechismus erwähnt
und erläutert jetzt noch da war, aber schon bald ein ganz neuer Ritus dasein würde, und dass die Kirche
eine ganz neue, nicht mehr gleiche, sein würde. Das sagte man schon 1930. Und tatsächlich liest man
bei Hw. Didier Bonneterre in seinem Buch „Die Liturgische Beweging“ (Liturgical Movement) zu Pius Parsch,
einem Vorreiter der Hyperliturgisten: Sieh Beitrag direk oben.
@Athanasius Ist doch klar: Sie sind mit allen Hegers in einer judeo-traditionalistischen Verschwörung
gegen die Deutschnationale Lehmannskirche verwickelt! Anscheinend. Man lernt nie aus. MfG Christoph Heger
#14 Gotthard 19:24:33 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Kampfmeldung Im Rahmen seines Vortrages beim Initiativkreis St. Thomas Morus in Mainz, wollte ein Priester
der Petrusbruderschaft eine Heilige Messe im für ihn üblichen überlieferten Ritus feiern. Die Darstellung
dieser Dame scheint keine Nachricht sondern eine Waffe zu sein. Wenn der Priester der Petrusbruderschaft
die Sonntagsmesse zelebrieren wollte, wie er es gewohnt war, hätte niemand den Bischof zu informieren
brauchen. Die Genehmigung zur Zelebration lag durch de reactor ecclesiae vor. Dieser Priester hatte einen
Vortrag gehalten – und im Rahmen dieser Veranstaltung sollte für die Teilnehmer eine Hl. Messe gefeiert
werden. Einige Fragen: 1. Wie lange vorher wurde der Bischof informiert? 2. Wurde in den Einladungen zu
dieser Veranstaltung auf die Eucharistiefeier und ihren Ritus hingewiesen? Dieser Kampfverband wollte
den Eklat … ihm ging es nicht um die Eucharistiefeier und deren Ritus.
@Toby Lehmann ist halt während seiner Freizeit, wann immer möglich zu den Rotariern gegangen. (Schreibt
er selbst ganz offen in seiner Autobiographie). In diese Kreisen, wo ganz offensichtlich Lehmanns (und
vieler, vieler anderer hohen Würdenträger) geistige Heimat ist, wird ein anderes Menschen und Gottesbild
transportiert. Lehmanns und co. Weltanschauung paßt halt einfach nicht zum „alten Gottesbild“, das so
wunderbar in der alten Liturgie zu Geltung kommt.
bevorstehende ökumenische Kirche Der Konzilsfrühling ist zwar vorrüber, aber trotzdem haben die Lehmanns
und Lettmanns und wie sie alle heißen, ihre Ziele noch nicht vollständig erreicht. Und dieses Ziel ist
die vereinigte ökumenische Kirche von Deutschland. Man ist auf dem besten Wege dorthin. Da kommen die
Nachrichten von der bevorstehenden Zulassung der Tridentina (hoffentlich! hoffentlich!) natürlich mehr
als ungelegen. Ich bin sicher, dass diese Bischöfe schon längst Pläne für eine Kirche ohne Priester
in den Schubladen haben, wo man dann mit den Protestenten, mit Atheisten und Muslimen gemeinsam „das Leben“
in seinen verschiedenen Ausformungen feiern kann. Das sind doch mal Aussichten, oder?
Kardinal Lehmann … … ist Geburtsjahrgang 1936 und Weihejahrgang 1963. Ergo war er seit seiner Kindheit
mit dem überlieferten Ritus vertraut, nicht nur seine gesamte Jugend- und Schulzeit, sondern auch noch
seine gesamte Studien- und Seminarzeit und mindetsens noch vier Jahre seiner Zeit als geweihter Priester.
Als Lehmann sich entschloss, Priester zu werden, also spätestens nach dem Abitur, wollte er ja sein Priestertum
im alten Ritus antreten, denn damals – 1956 – ließ sich gewiss noch nicht erahnen, was etwa zehn Jahre
später passieren würde. Warum nun diese offenkundige Aversion gegen den vertrauten Ritus seiner Kindheit
und Jugend? Was ist da schief gelaufen?
#10 Athanasius 17:30:23 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Dr. C. Heger Ist doch klar: Sie sind mit allen Hegers in einer judeo-traditionalistischen Verschwörung
gegen die Deutschnationale Lehmannskirche verwickelt! Jetzt ist es bewiesen von unserem Landorganisten!
#9 bonifatius 17:27:24 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Landorgler: Myriam Heger Ihre „ausgekübelte Jauche“ riecht auch nicht besonders gut, zumindest aber
läßt sie einen Kuhorgler vermuten, was ihre Exkrementalsprache betrifft!
@landorganist, @Protestant: So kann man sich täuschen! Der Name Heger kömmt mir doch bekannt vor, gibts
da nicht auch einen Forums-Protagonisten, sogar mit Doktortitel? – Egal – aber sicher kein Zufall. Ich
hatte schon einmal, am 26.April 2006, Gelegenheit genommen, solche Vermutungen zu dementieren. Ich schrieb
seinerzeit: „Ich muß leider die Autoren Dr. Otterbeck und deusexmachina enttäuschen. Ich bin mit Frau
Myriam Heger – jedenfalls soweit ich weiß – weder verwandt noch verschwägert. Ich bin auch weder dem
Bekenntnis noch der Abkunft nach jüdisch – wiederum soweit ich weiß –, wie schon viele wegen meines
Namens vermutet haben. Sollten sich allerdings doch noch Verwandtschaften solcher Art herausstellen, wäre
ich sehr geehrt. Im übrigen hat Frau Myriam Heger natürlich meine volle Sympathie. Wieder einmal zeigt
der NOM seine wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion
ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln. Wie man unter diesen Umständen die Sonntagspflicht aufrechterhalten
möchte, ist mir schleierhaft.“ MfG Christoph Heger
#7 Sulpicius 15:02:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Lehmanns Spezl Mussinghoff… … scheint nun auch langsam durchzudrehen. Er hat diverse Anstrengungen
gestartet, die potentiellen Niederlassungen der FSSPX in „seinem“ Bistum zu torpedieren! Und daß er was
anstrengt, ist für diese „Lila Pause“ eher ungewöhnlich…
Interessant… …das Foto zum Artikel hat die Redaktion offenbar bei der ach so schrecklichen Internet-Enzyklopädie
Wikipedia (man erinnert sich) geklaut upload.wikimedia.org/…kardinal_lehmann.jpg.
Die Lehmann-Kirche Mich überrascht das nicht. Der Widerstand gegen die Alte Messe wird zunehmen und er
wird erbittert geführt werden. Aber die Lehmanns sterben aus. Der Konzilsfrühling ist schon lange vorüber.
Jetzt ist Herbst mit viel Schmuddelwetter, Gegenwind und vergilbenden Blättern.
#3 Protestant 14:36:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@landorganist Ja, Sie haben recht-Heger-dass ist mir gar nicht aufgefallen. Aber der Name spricht schon
für sich…! Und maledica, ja, den vermisse ich auch(oder auch nicht…).Vielleicht versucht er ja, auch
was zu dichten-das dauert bei manchen schon etwas länger…)!Aber eigentlich weiß ich ja noch nicht
mal, ob maledica männlich oder weiblich war? Schaun mer mal…!
Mainzer Odinariat verbietet überlieferten Ritus: Fragen „Das bischöfliche Einverständnis voraussetzend,
erteilte der dafür zuständige Rector ecclesiae – das heißt: der für die Kirche verantwortliche Priester –
dazu die Erlaubnis.“ Wer hat das Mainzer Ordinariat kontaktiert? Wann erfolgte dies? Und wie erfolgte
dies? (Anfrage/Bitte oder Inkenntnissetzung?) Wie wurde das Nein des Ordinariats begründet?
#1 landorganist 14:26:51 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Myriam Heger? Der Name Heger kömmt mir doch bekannt vor, gibts da nicht auch einen Forums-Protagonisten,
sogar mit Doktortitel? – Egal – aber sicher kein Zufall. Maledica, wo sind Sie? Ihr Lieblingsthema ist
auf dem Tisch, die Kirche von Mainz und deren sündiger, freimaurerisch verdorbener V2-Oberhirte. Na,
los, kübeln Sie schon Ihre Jauche aus…