Meßverbot in Mainz
Der Traum vom Konzilsfrühling ist noch nicht ausgeträumt
Glauben Sie, daß der Bischof von Mainz direkt in die Meßverhinderung involviert war? Interview mit einer Betroffenen.
(kreuz.net, Mainz) Vor einigen Wochen verbot das Bischöfliche Ordinariat in Mainz einem Priester der Petrusbruderschaft, eine Sonntagsmesse im Alten Ritus zu lesen.

Zu diesem Vorkommnis äußerte sich Frau Myriam Heger – die Kontaktperson des ‘Initiativkreises katholischer Priester und Laien in der Diözese Mainz’ – in einem Interview vor ‘kreuz.net’.

Sie haben kürzlich im Bistum Mainz eine Alte Messe mit einem Priester der Petrusbruderschaft organisiert. Was geschah dabei?

Im Rahmen seines Vortrages beim Initiativkreis St. Thomas Morus in Mainz, wollte ein Priester der Petrusbruderschaft eine Heilige Messe im für ihn üblichen überlieferten Ritus feiern. Das bischöfliche Einverständnis voraussetzend, erteilte der dafür zuständige Rector ecclesiae – das heißt: der für die Kirche verantwortliche Priester – dazu die Erlaubnis.

Und dann?

Der verantwortliche Priester wurde vom Bischöflichen Ordinariat in Mainz davon unterrichtet, daß der Bischof die Erlaubnis für diese Heilige Messe nicht erteilt, wovon er wiederum den ‘Initiativkreis’ in Kenntnis setzte.

Glauben Sie, daß der Mainzer Bischof, Karl Kardinal Lehmann, direkt in die Angelegenheit involviert war?

Davon ist auszugehen. Der Brief ist in einer Weise formuliert, daß wir den Eindruck haben, daß sich der Bischof der Sache persönlich angenommen hat.

Hat es vor der Meßverhinderung eine Rücksprache mit dem ‘Initiativkreis’ oder dem Priester der Petrusbruderschaft gegeben?

Nein. Wir wurden lediglich vom Rector ecclesiae informiert. Auch der betroffene Priester der Petrusbruderschaft wurde vom Bischöflichen Ordinariat nicht direkt kontaktiert.

Können Sie sich vorstellen, was den Kardinal bewegt hat, einen so radikalen Schritt zu setzen?

In den Ordinariaten nimmt man sehr wohl wahr, daß – nicht zuletzt durch entsprechende Gerüchte aus dem Vatikan – die Stimmung für die Alte Messe günstiger ist als noch vor wenigen Jahren. Entsprechend massiv ist nun die Gegenwehr.

Wie ist diese Verhinderungsmaßnahme zu beurteilen?

An diesem Vorfall in der Diözese Mainz sehen wir, daß der Papst mit seinem Anliegen, der Alten Messe den ihr gebührenden Platz zurückzugeben, mit erbittertem Widerstand rechnen muß.

Woher kommt der Widerstand?

Es ist kein Geheimnis, daß in den Referaten der Ordinariate überwiegend Personen beschäftigt sind, die den Traum vom „konziliaren Frühling“ noch nicht ausgeträumt haben. Für Leute, die es wagen, diesen Traum in Frage zu stellen, gibt es keine Toleranz.

Haben Sie mit einer solchen Schikane gerechnet?

Ehrlich gesagt nein. Da Weinproben, Gemeindebefragungen, Segnungsgottesdienste für Verliebte und vieles mehr durch den selben Ordinarius erlaubt und sogar in der Diözesanzeitung veröffentlicht werden, rechneten wir im Zuge dieser „kirchlichen Vielfalt“ nicht mit dem Verbot einer tridentinischen Messe.

Haben Sie Fehler gemacht?

Vielleicht waren wir zu naiv, daß wir den Bischof einfach über eine Selbstverständlichkeit in Kenntnis setzen wollten, nämlich daß ein Priester am Sonntag die Heilige Messe in der für ihn erlaubten Weise feiern will.

Hätte man solche Schwierigkeiten auch dann gemacht, wenn eine durchreisende baptistische oder orthodoxe Gruppe mit ihrem Pastor um Gastfreundschaft gebeten hätte?

Das ist kaum vorstellbar.

Wie haben Sie auf das Verbot reagiert?

Im Gehorsam dem Bischof gegenüber haben wir statt der Heiligen Messe eine Andacht gefeiert.

Wie wurde das von den Gläubigen aufgenommen?

Die Gläubigen, die zu unseren Vortragsveranstaltungen kommen, sind allesamt brave und der Hierarchie treu ergebene Katholiken. Diese Leute sind einfach verstört und verunsichert, da sie immer noch nicht verstehen, wie einerseits eine „dialogische Kirche“ beschwört und andererseits ein legitimes Anliegen verwehrt wird, ohne daß man „das Gespräch sucht“ – wie es bei solchen Anlässen immer so schön heißt.

Was wird der ‘Initiativkreis’ jetzt unternehmen?

In einer Anfrage an die Päpstliche Kommission ‘Ecclesia Dei’ haben wir um Klärung gebeten, ob das durch den Heiligen Stuhl verbriefte Recht der Feier der Heiligen Messe im überlieferten Ritus durch den Diözesanbischof untersagt werden kann.

Hat das Bistum Mainz die Arbeit des Initiativkreises ‘Thomas Morus’ schon früher behindert?

Wir führen hier ein Schattendasein und sind froh, wenn uns keine Steine in den Weg gelegt werden. Es ist seltsam genug: Manchmal haben wir fast den Eindruck, etwas Verbotenes zu tun, wenn wir die Gläubigen zu Vorträgen über den katholischen Glauben einladen.

Wir fragen uns: Wie steht es um die Kirche von Mainz, wenn Gläubige, die ein normales katholisches Leben führen wollen, wie Aussätzige behandelt werden?
      
86 Lesermeinungen
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#86   Andreas_Rau   22:37:28 | Montag, 25. August 2008
Kardinal Lehmann?
Finde ich gut.
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#85   Breze   17:56:24 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau @ Adrian
@ tau
Nö, ich kenne keinen Pater Mader????
Stellst Du ihn mir vor?
@ Adrian
Puh, war das eine katholische Messe? Ist ja irre, ich nehme Ihnen ab, dass das wirklich ein Erlebnis war!!!!
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#84   Dr. Christoph Heger   11:10:28 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Dr. Otterbeck
Verwundert lese ich Ihre an „Breze“ gerichtete Ferndiagnose meiner bescheidenen Person:
Auch Dr. Heger ist nicht frei von Problemen, wie wir alle. „Erkenntnistheoretisch“ hat er wohl den Unterschied zwischen Dialog und Dialektik nicht gerafft.
Daß Sie sich das Privileg zuerkennen, den Unterschied zwischen „Dialog und Dialektik“, „Ritus und Ritual“ und anderen feinsinnigen Dichotomien zu beherrschen, sehe ich Ihnen nach. Daß Sie das in einer mit einem Breze fraternisierenden Attitüde tun, nehme ich Ihnen übel.
Ist auch zu hart für „Rechtshegelianer“, wie scharfsinnig auch immer sie dialecken mögen…
Ich „Rechtshegelianer“, überhaupt „Hegelianer“? Das ist mir neu. Aber Sie pflegen ja die Methode der Ferndiagnostik.
Diese gilt zwar als Verstoß gegen die ärztliche Kunst, ergibt sich allerdings zwangsläufig aus einem Dialogstil, der in „geisteswissenschaftlichen“ Assoziationen (am liebsten mit irgendwelchen Gestalten der französischen Juli-Revolution) fortschreitet, statt in logischen Schlüssen.
MfG
Christoph Heger
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#83   tau †   02:50:34 | Samstag, 28. Oktober 2006
Hi Adrian: Danke für die Antwort!
Alles klar!
Sollte eben „hundertporzentig“ heißen (für die Bollizisten)
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#82   Adrian Leverkuehn   02:44:34 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau
Schon gut. Ich war auch leicht gereizt letzte Nacht! ;-)
Ihre Witze sind übrigens echt gut!
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#81   tau †   02:23:57 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Adrian:
Hm, naja… Ich muß dazu sagen, daß ich das Leben nicht anders als ironisch sehen kann.
Das gilt natürlich auch für Religion.
Da sind wir uns hundertpo einig! (letzte Nacht war ein Mistverständnis!)
Und jetzt geht’s lo’os!
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#80   Adrian Leverkuehn   02:17:09 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Breze
Hm, naja… Ich muß dazu sagen, daß ich das Leben nicht anders als ironisch sehen kann.
Das gilt natürlich auch für Religion.
Kurz und schmerzlos: Ich habe eine kath. Messe in Gettysburg besucht. Dem Ort an dem Abraham Lincoln seine berühmte „Gettysburg Address“ gesprochen hat: „auf dass diese Nation unter Gott eine Wiedergeburt der Freiheit erleben; und auf dass die Regierung des Volkes durch das Volk und für das Volk niemals von der Erde verschwinden möge.“
Jedenfalls stürmten mitten in der Messe, als ich gerade gemütlich am Einschlafen war, vier Frauen nach vorn und klagten sich lautstark aller möglicher Sünden an, darauf hin hat die Gemeinde geschlossen erklärt, daß die Sünden gar nicht so schlim seien, worauf hin die Frauen nur um so schriller erklärten sie seien schreckliche Sünder. Am Ende haben sie sich auf den Fußboden gelegt.
Es war wirklich ein Ereignis!
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#79   tau †   02:01:16 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ alle
kennt jemand P. Mader, vor einigen Jahren Flughafenseelsorger, Ffm: Heilige Messe mehrsprachig
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#78   Breze   01:54:31 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Dr. Otterbeck @ Adrian
Wow, eine chinesche Messehabe ich gewonnen?? Ich bin dabei, hatte schon einige z.B. in polnisch, tagalog (phlippinisch), spanisch, italienisch (sowieso), chinesisch fehlt mir noch…
Danke!
@ Adrian
Ich hatte schon mal eine Messe in Amerika, die war was!!!!!, in Denver, Colorado, im August 1993!!!!! It was fantastic!!!!
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#77   Adrian Leverkuehn   01:45:23 | Samstag, 28. Oktober 2006
Dr. Otterbeck
Ich hab mal ne kath. Messe in den USA erlebt. Das war auch ein Ereignis, kann ich Ihnen sagen!
Gute Nacht!
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#76   Dr. Otterbeck   23:14:31 | Freitag, 27. Oktober 2006
Nee, Adriano Leverkusen,
mit Breze fahr ich lieber mal zu einer Chinesischen Messe zu den Steylern in St. Augustin; da hat man mehr von als einem levitierten Hochamt der Una Voce-Tagung; sogar ohne Chinesischkenntnisse…
O:)
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#75   Adrian Leverkuehn   23:08:59 | Freitag, 27. Oktober 2006
Der Hauptgewinn…
…besteht in 500 alten Messen, die nach ihrem Ableben zu ihrem Seelenheil gelesen werden!
Außerdem gibts eine Fanfoto mit Autogramm sämtlicher exkommunizierter Piusbruderschaftsbischöfe!
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#74   Dr. Otterbeck   23:08:38 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Superbreze…
Mit e) hat man den 1. Platz aber nur, weil ich f) weggelassen habe.
^-^
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#73   Breze   23:02:12 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Dr. Otterbeck
LOOOOOOOOOOOL!!!! :-D :-D :-D
Wieviele Joker habe ich?
Was ist der Hauptgewinn?
Hmmm… also ich nehme mal:
e. „alte Messe“ fordern, aber § 130 StGB bekämpfen
Hab ich gewonnen?
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#72   Dr. Otterbeck   22:46:12 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Breze
Quiz
Was ist „dialecken“?
a) Briefmarke vorne und hinten anfeuchten
b) Dosenmilchdose oben und unten anbohren
c) altmodische 70er Jahre Lichtbilder säubern
d) dialektisch ticken, bis der Arzt kommt
e) „alte Messe“ fordern, aber § 130 StGB bekämpfen
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#71   Breze   22:34:14 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Dr. Otterbeck
Hallo erst mal… :-)
Nun. Auch Dr. Heger ist nicht frei von Problemen, wie wir alle. „Erkenntnistheoretisch“ hat er wohl den Unterschied zwischen Dialog und Dialektik nicht gerafft. Ist auch zu hart für „Rechtshegelianer“, wie scharfsinnig auch immer sie dialecken mögen…
;-) ;-) ;-)
An der Dialogfähigkeit mangelt es nebenbei nicht nur bei Herrn Heger, aber das nur nebenbei…
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#70   Dr. Otterbeck   22:14:39 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Schüttel
Ihre freundlichen Worte von vorgestern habe ich erst jetzt gelesen! Danke. Aber ich verlange am allerwenigsten „Folgebereitschaft“, dafür fehlt es mir an Amt und Ambition. Sie können die gratis und unter Echtnamen hier niedergelegten Anregungen gern weiter verwerten. Es ist ja schon einiges zusammengekommen. Aber auch ich selbst habe massiv aus kreuz.net gelernt; vor allem wie wichtig, dringend, überfällig und gottgewollt das II. Vatikanum war, aber auch, dass alle Päpste seit Pius IX. den „Katholizismus“ nicht wollen, der hier von interessierter Seite „gelehrt“ wird.
@Breze
Nun. Auch Dr. Heger ist nicht frei von Problemen, wie wir alle. „Erkenntnistheoretisch“ hat er wohl den Unterschied zwischen Dialog und Dialektik nicht gerafft. Ist auch zu hart für „Rechtshegelianer“, wie scharfsinnig auch immer sie dialecken mögen…
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#69   Breze   20:29:40 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Herr Heger
Sind Ihnen die Argumente ausgegangen?
Oder warum werfen Sie jetzt mit persönlichen Beleidigungen um sich? Haben Sie ein Problem?
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#68   Guldin   10:14:55 | Freitag, 27. Oktober 2006
Muß ich das?
Ich kann Sie doch auch dumm sterben lassen – vor allem solche Legastheniker wie Sie.
= IQ 98
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#67   Dr. Christoph Heger   09:03:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Breze: Aufklärung als Bringschuld?
Na, dann klären Sie mich doch mal auf, mein Lieber!
Muß ich das? Ich kann Sie doch auch dumm sterben lassen – vor allem solche Legastheniker wie Sie.
MfG
Christoph Heger
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#66   benegut   23:48:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lehmann ist doch immer wieder für einen Trick zu haben!
Er muss nur aufpassen, dass er nicht mal ausgetrickst wird. Zum Beispiel durch seine Fresssucht! :-!
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#65   Breze   18:48:03 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Herger
Meines Wissens ist der Priester dem Ortsbischof zum Gerhorsam verpflichtet, auch und gerade wenn es um die Form der Messfeier geht.
„„Ihr Wissen scheint – angesichts der schon stattgefundenen Diskussion hier – überraschend begrenzt.““
Na, dann klären Sie mich doch mal auf, mein Lieber! Ist ein Priester nicht seinem Bischof zu Gehorsam verpflichtet? Wenn es so wäre, was ich nicht glaube, was glauben Sie, sind die Konsequenzen?
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#64   Benedikt   15:21:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Dr. Heger
Genau das war (oder ist immer noch?) der Inhalt von Quo primum: Niemand durfte es einem katholischen Priester untersagen, eine Messe nach dem nach ihm benannten, aber tatsächlich viel älteren Ritus zu zelebrieren.
Es dürfte klar sein, dass dies eine grundsätzliche Regelung von Quo Primum war. Eine bestimmte(!) Zelebration durfte der Ortsbischof natürlich weiterhin unterbieten.
Pius V. von dem Verbot anderer Riten alle die ausgenommen hat, die älter als 200 Jahre waren.
Jo, die nachfolgenden Jahrzehnte haben gezeigt, was davon zu halten war.
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#63   Maledica   15:14:47 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Gesichtsausdruck
@wickerl
Der unerlöste grimmige protestantische Gesichtsausdruck paßt doch zu seiner Gesinnung…
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#62   wickerl   14:51:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Eindruck
Ich gebe über Bischof Lehmann kein Urteil ab, aber wenn mir ein Mensch begegnet der einen Gesichtsausdruck wie er hat , dann macht er mir damit einen äußerst schelchten Eindruck
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#61   Dr. Christoph Heger   14:23:58 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Gotthard: Sie versäumen, …
… zu erwähnen, daß Pius V. von dem Verbot anderer Riten alle die ausgenommen hat, die älter als 200 Jahre waren. Wenn man das bedenkt, verliert das von Ihnen präsentierte Zitat viel von seinem erschröcklichen Charakter. Papst Pius V. war also viel humaner und viel pfleglicher im Umgang mit altem Herkommen als die modernistischen Reformer unserer Zeit.
MfG
Christoph Heger
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#60   Gotthard   13:53:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
dicker Hammer
Pius V. mußte schon alle Kraft aufwenden und mit dem dicken Hammer drohen, um „seine Liturgiereform“ durchzuführen. Denn in seiner Bulle vom 14.7.1570 schreibt er:
Streng befehlen Wir jedem einzelnen Patriarchen und Verwalter der vorgenannten Kirchen, allen anderen Personen, gleich welchen Ranges sie auch seien, in der Tugend des heiligen Gehorsams: sie sollen die bisher gewohnten Weisen und Riten (auch die aus noch so alten Meßbüchern) in Zukunft ganz und gar aufgeben, völlig verwerfen und die Messe nach Ritus, Weise und Norm Unseres Meßbuches singen und lesen, und sie sollen nicht wagen, bei der Meßfeier andere Zeremonien und Gebete als die in diesem Missale enthaltenen hinzuzufügen oder vorzulesen.
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#59   Maledica   12:18:10 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lehmännchen
@Dottore Ottili
Die zur Schau gestellte Harmlosigkeit der hier berichteten Initiative ist wenig glaubwürdig.
Der katholische Glaube ist nun mal die Wahrheit
die rechtsextremistische trid. Messe von Lefebvre
Eine Messe ist weder rechts noch linksextrem
Der „überlieferte Ritus“ darf nämlich nicht als Munition der Extremen Rechten missbraucht werden.
Alles kann mißbraucht werden
Man darf die „alte Messe“ nicht den „jungen Wilden“ überlassen.
Nein, die Messe aller Zeiten muß wieder einen festen Bestand in der Kirche bekommen- für ALLE
Es wird nicht leicht sein, aus dem „Erbe“ Lefebvres die respektablen Ansätze herauszufiltern
Die Petrusbruderschaft wurde 1988 beim Hl. Stuhl kanonisch errichtet. Durch den austritt dieser Priester haben wurden die nicht respektablen Ansätze herausgefiltert.
Sowohl Johannes Paul II als auch Benedikt XVI haben das Werk der Petrusbruderschaft gewürdigt und gebeten den Wünschen der Gläubigen nach der Messe aller Zeiten GROSSZÜGIG nachzukommen
Was da in Mainz im einzelnen virgefallen ist, weiß ich natürlich nicht.
Also mutmaßen Sie auch nicht von einer Instrumentalisierung der Alten Messe.
Es war weiter nichts als ein Vortrag mit dem Wunsch einer Hl. Messe
dass der Ortsbischof nicht im einschreitet, wenn er Zweckentfremdung der Liturgie befürchtet
Das Lehmännchen schreitet bei Liturgiemißbrauch nicht ein. Nur bei katholischer Glaubenskundgebung
Dieser Bischof ist nur eine Witzfigur, der sein Amt mißbraucht
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#58   Bernado   10:56:41 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@„Dr. Otterbeck“
Sie schrieben:““.Aber jedwede Freigabe der alten Messe wird nicht dazu führen, dass der Ortsbischof nicht im Einzelfall „polizeilich“ einschreitet, wenn er Zweckentfremdung der Liturgie befürchtet. Das bleibt ein originäres Recht jedes Ortsbischofs, abgesichert durch Lumen Gentium und CIC 1983. Das kann auch kein „päpstliches“ Recht ausschalten (Dr. Goesche kriegt damit auch noch Zoff).
Erstens ist Ihre Auslegung des kanonischen Rechts inklusive der abenteuerlichen Vorstellung, aus LG umsetzbares Recht abzuleiten, ebenso irrig wie unerheblich.
Zweitens arbeitet das Institut Philipp Neri in Berlin in einem völlig geregelten Verhältnis zur Erzdiözese – beide Seiten halten sich an die Spielregeln. Es ist also in gar keiner Weise zu erwarten, daß es da irgendeinen „Zoff“ geben könne, auch wenn Sie sich noch so sehr bemühen, welchen herbeizuschreiben.
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#57   Dr. Christoph Heger   09:21:22 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Breze: Gehorsam
Kann es sein, dass stat crux und Sie von zwei verschiedenen Kirchen sprechen?
Das würde ich für eine etwas übertriebene Behauptung ansehen.
Meines Wissens ist der Priester dem Ortsbischof zum Gerhorsam verpflichtet, auch und gerade wenn es um die Form der Messfeier geht.
Ihr Wissen scheint – angesichts der schon stattgefundenen Diskussion hier – überraschend begrenzt.
Erstens wäre der Priester, falls man von einer weiter bestehenden Geltung von Quo primum ausgehen kann, aus päpstlichem Recht berechtigt, auch ohne Zustimmung seines Diözesanbischofs die alte Messe zu feiern.
Zweitens gilt ganz allgemein, daß es keinen Gehorsam gegen den Glauben gibt.
Drittens ist es ein schlechter Witz, angesichts der weitverbreiteten, weil hingenommenen oder sogar geförderten liturgischen des Disziplinlosigkeit Tradi-Priestern „Gehorsam“ einzufordern. Um es konkret zu sagen: Eine Diözese, die eine Frau Bussmann als Pastoralreferentin auf die Gläubigen losläßt, sieht schlecht gegen die Pius-Bruderschaft aus.
MfG
Christoph Heger
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#56   Protestant   07:19:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen!
Viele Schreiberlinge rufen hier nach Gerechtigkeit, sind aber nur bereit, dies für sich selbst einzufordern und anderen zu verweigern – so auch Bischof Lehmann!
Dazu ein angebrachter Morgentext
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
Ja Herr, lass trotz allem auch Hegers und Konsorten Gerechtigkeit widerfahren- sie alle werden überrascht von Deiner Güte und Barmherzigkeit sein!
In diesem Sinne einen schönen Tag!
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#55   Breze   01:32:04 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Herr Heger
Kann es sein, dass stat crux und Sie von zwei verschiedenen Kirchen sprechen? Meines Wissens ist der Priester dem Ortsbischof zum Gerhorsam verpflichtet, auch und gerade wenn es um die Form der Messfeier geht. Wird das mit dem Gehorsam bei Ihren Piusbrüdern anders gehandhabt?????
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#54   Agiafortuni   23:51:31 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Vom Neurosenkavalier zum Humoristen
Kein einsichtiger Mensch wird Ihrer schwachsinnigen Behauptung, Kardinal Lehmann habe die Ehre des Sakraments verteidigt Glauben schenken.
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#53   Gotthard   22:59:21 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Fragen
ich wiederhole noch einmal meine bereits gestellten – aber ohne Antwort – gebliebenen Fragen:
1. Wie lange vorher wurde der Bischof informiert?
2. Wurde in den Einladungen zu dieser Veranstaltung auf die Eucharistiefeier und ihren Ritus hingewiesen?
Dieser Kampfverband wollte den Eklat … ihm ging es nicht um die Eucharistiefeier und deren Ritus.
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#52   Hypatia   22:03:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Schüttel
Stimmt, mein Lieber!
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#51   Schüttel   22:00:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Egal was ihr auch postet und schreibt
Dr. Otterbeck/stat crux ist einsame Spitze auf kreuz.net. Fast zu schade dafür. Seiner Hellsicht muss man nicht immer folgen, immer aber ist sie anregend!
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#50   Hypatia   21:30:06 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Sozialkatholisch
Davon gehe ich aus!
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#49   Sozialkatholisch   21:28:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Frau Zayadeh
Natürlich, und besondere Gnaden wird er für diese schwere Amt auch haben.
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#48   Hypatia   21:24:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Sozialkatholisch
D’accord, was das Beten betrifft, andererseits hat man es wohl an exponierter Stelle immer schwer, kirchlich oder weltlich. Mein Gottvertrauen geht allerdings soweit, daß ich mir sage: der, der auf dem Platz des Stellvertreters Gottes auf Erden sitzt, sitzt dort mit Recht und Fug.
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#47   Sozialkatholisch   21:18:41 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Frau Zayadeh
Für mich ist weder die FSSP noch die FSSPX reaktionär, man kann ihnen eigentlich noch nicht einmal ein Verharren vorwerfen obwohl die Weiterentwicklung in bestimmten Fragen gering ist.
Unser hl. Vater Papst Benedikt 16, den ich sehr schätze, kann bestimmt nicht nur machen was er gerne möchte, als Papst ist es seine Pflicht die Kirche zusammenzuhalten und dazu braucht man auch Diplomatie. Anderseits denke ich das Papst Benedikt auch vielen Anfeindungen gegenüber steht, denn leider gibt es im Vatikan wahrscheinlich auch bewusste Feinde der Kirchen. Wir sollten viel mehr für unseren hl. Vater beten.
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#46   Dr. Christoph Heger   21:10:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@stat crux: Ignorierte Pius V. einen wesentlichen Faktor?
Lieber Dr. Otterbeck,
jetzt haben sie aber etwas zu schnell geschossen, nämlich einen Bock:
Wer auch immer einem Ortsbischof a priori das Recht bestreitet, eine Zelebration zu untersagen, ignoriert einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit.
Genau das war (oder ist immer noch?) der Inhalt von Quo primum: Niemand durfte es einem katholischen Priester untersagen, eine Messe nach dem nach ihm benannten, aber tatsächlich viel älteren Ritus zu zelebrieren. Sie wollen wohl nicht sagen, daß der hl. Pius V. „einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit“ ingorierte.
MfG
Christoph Heger
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#45   Hypatia   21:08:03 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ornithologie
Was für ein entsetzliches Schicksal für die Reaktionären, keiner will sie hören! Wir leben im Jahr 2006 und haben den Vorzug, das Vergnügen und die Gnade, einen wunderbaren Heiligen Vater an unserer Seite zu wissen, was könnte uns fehlen, was könnten wir wünschen? Diesen Mann, zur rechten Zeit und den rechten Menschen von Gott gesandt, will irgendwer in Frage stellen?
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#44   Athanasius   21:02:35 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Jetzt versucht
Anwalt Otterbeck auch noch uns hier davon zu überzeugen, dass „Quo Primum“ (1570) nicht für die Bischöfe gilt, und dass die BIschöfe quasi unabhänging von Bullen ihre Sachen treiben können. Jetzt muss es nicht schlimmer kommen. Ich bin froh Sie sind kein Canonischer Rechtsanwalt, Otterbeck.
Die Bücher van Garrigou-Lagrange sind immer interessant. Ich empfehle aber vor allem die Aussagen des Kardinals De Jong (Utrecht, verst. 1954) zum Modernismus und dessen Verurteilung. Jeder gibt ja zu, auch der Traditionalist, dass man oft zu weit ging und sozialprogressive auch als doktrinär-modernistische einstufte, was ja nicht immer gerecht war. Übrigens ist es auch symptomatisch, dass die Nazis in 1943 erst aktiv das sodalitium pianum ausrotteten (die letzten Resten) und zwar effektiv. Welche guten Freunde die Modernisten wohl nicht hatten!
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#43   Dr. Christoph Heger   20:59:27 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Dr. Otterbeck, Sie machen aus schwarz weiß
und umgekehrt:
Aber jedwede Freigabe der alten Messe wird nicht dazu führen, dass der Ortsbischof nicht im Einzelfall „polizeilich“ einschreitet, wenn er Zweckentfremdung der Liturgie befürchtet.
Ich habe nun schon eine große Zahl alter Messen bei den beiden Priester-Bruderschaften erlebt. Noch nie habe ich erlebt, daß eine von ihnen „zweckentfremdet“ worden wäre – was ich aber in NOM-Messen selbst erlebt habe und von vielen NOM-Messen weiß.
Es versteht sich ja von selbst, daß die „NOM-Liturgen“, die ihr Geschwafel dem staunenden Volk als liturgische Dichtung präsentieren dürfen, damit auch jede Gelegenheit haben, ihren (politischen oder sonstwie) Vogel für die Taube des Heiligen Geistes zu erklären.
MfG
Christoph Heger
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#42   HeinrichvonOfterdingen   20:39:03 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Lieber Dr. Otterbeck,
Nicht auszudenken, wenn sich zu gegebener Zeit andere „Reichsbischöfe“ eingefunden hätten, um andere Sportpalastreden liturgisch zu umwölken. Das ist das Problem, nicht die authentische Tradition. Ich verstehe Ihren Satz nicht. Die „Reichsbischöfe“ finden sich doch zur liturgischen Umwölkung des Abtreibungsunrechts ein. Die fehlende Distanz zum „Regime“ findet sich doch heute! Ihre Heiligsprechung des Demokratismus ist doch symthomatisch. Demokratie mag ja im Prinzip ganz gut sein, doch nicht ihr Mißbrauch.
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#41   stat crux   16:14:15 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ach, Zwobbel,
Ihr Enthusiasmus in Ehren: Aber was zeichnet die „Extreme“ aus? Eine totale Rechtsignoranz. Erfolgsrezept der römischen Kirche war es gerade, den Rechtsgedanken im Lichte des Evangeliums fruchtbar zu machen. Wer auch immer einem Ortsbischof a priori das Recht bestreitet, eine Zelebration zu untersagen, ignoriert einen wesentlichen Faktor kirchlicher Wirklichkeit. Das ist oft unbequem, aber zur rechtlich gebundenen Kirche gibt es keine Alternative, es sei denn man bindet die Religion „sofort“ an den Staat (real: Luthertum, virtuell: Lefebvres Leitidee). Und was Ihr Lieblingswort „Modernismuas“ betrifft: Lesen Sie mal – M.J. Lagrange OP, M. Loisy et le modernisme. a propos des „memoires“, Paris (Cerf) 1932.
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#40   zwobbel   14:32:12 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Zweckentfremdung der Liturgie
Zweckentfremdung der Liturgie durch die FSSP???
Wie bitte???
Die Modernisten zweckentfremden die Liturgie immer wieder. Seit Jahrzehnten unzählige Male. Wo ist da jemals ein Bischof „polizeilich“ eingeschritten. Auch bei Blasphemien und Sakrilegien war Fehlanzeige. Häretische Predigten, zersetzende Phrasen, papstfeindliche Sprüche, alles schon dagewesen, nur da gab es kein Eingreifen des Ortsordinarius, wenn der einschlägig vorbelastete Zelebrant mal wieder die Liturgie zweckentfremden wollte.
Und was Ihre „rechtsextreme“ Messe betrifft: Sie haben immernoch nicht geschrieben warum da eine Messe „rechtsextrem“ war, außer das die falschen Politiker gelobt wurden. Aber nach dieser Logik habe ich schon „linksextreme“ Messen erleben müssen.
Das juckt ja auch niemanden – scheinbar.
Warum gewinnt man den Eindruck, Sie würden mit zweierlei Maß messen?
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#39   Dr. Otterbeck   14:14:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Die Petrusbruderschaft
hat sicherlich noch einen schwierigen, komplexen Weg vor sich. Ihr nicht (!) nahestehend, wünsche ich Ihr dennoch segensreiche pastorale Arbeit. Es wird nicht leicht sein, aus dem „Erbe“ Lefebvres die respektablen Ansätze herauszufiltern, aber jede Verwechselbarkeit mit den politischen Anschaaungen der Epigonen der action francaise und noch weiter „rechts“ stehender Okkultisten (Ducaud-Bourget etc.) zu vermeiden. Das ist ein riesiges Stück an Mühsal, aber es wird gesamtkirchlich nützen. Was da in Mainz im einzelnen virgefallen ist, weiß ich natürlich nicht. Aber jedwede Freigabe der alten Messe wird nicht dazu führen, dass der Ortsbischof nicht im Einzelfall „polizeilich“ einschreitet, wenn er Zweckentfremdung der Liturgie befürchtet. Das bleibt ein originäres Recht jedes Ortsbischofs, abgesichert durch Lumen Gentium und CIC 1983. Das kann auch kein „päpstliches“ Recht ausschalten (Dr. Goesche kriegt damit auch noch Zoff).
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#38   Pünktchen   14:06:06 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Okay, Dr. Otterbeck,
aber im Geiste dieser „anti-integralistischen“ Zulassung der alten Messe hätte Kard. Lehmann einem FSSP-Priester (!!!) die Zelebration der alten Messe auf ausdrückliche Anfrage hin nicht untersagen dürfen !
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#37   Dr. Otterbeck   14:00:55 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Pünktchen, Aurelius, Zwobbel:
Wie auch immer die erweiterte „Freigabe“ der alten Messe letzlich aussehen wird: Ihr Zweck ist anti-integralistisch. Man darf die „alte Messe“ nicht den „jungen Wilden“ überlassen. Nur im Klima nach Mai 68 war es in Frankreich möglich, dass sich die Alte Rechte der neuen Methoden bediente, um Propaganda zu machen. Im August 1976 feierte Lefebvre im Sportpalast von Lille demonstrativ (!) die „überlieferte Liturgie“ und war sich nicht zu fein, in der Predigt (!) die argentinische Militär-Junta zu rühmen. Das ist das unvergessene Musterbeispiel eines faustdicken Sakrilegs unter fanatischer Behauptung des Gegenteils. Nicht auszudenken, wenn sich zu gegebener Zeit andere „Reichsbischöfe“ eingefunden hätten, um andere Sportpalastreden liturgisch zu umwölken. Das ist das Problem, nicht die authentische Tradition.
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#36   Pünktchen   11:55:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Aurelius
Wenn das so ist, wie Sie schreiben, dann wird es ja wirklich Zeit für die allgemeine Freigabe der alten Messe. Dann hätte nämlich niemand mehr Anlaß, zu triumphieren!
Ihrer Einschätzung zur Zulässigkeit (bischöfliche Approbation!) der Sakralhappenings widerspreche ich ausdrücklich!
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#35   zwobbel   11:33:51 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Dr. Otterbeck, bitte erklären Sie das!
„Wer ein „Klein-Lille“ zelebrieren will (die rechtsextremistische trid. Messe von Lefebvre im August 1976…“
Bitte erklären Sie mir wie eine hl. Messe „rechtsextremistisch“ sein kann!?!?!?
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#34   Aurelius   11:32:50 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Liturgie und Ideologie
Wo ist „die Ehre des Sakraments“ wohl eher in Gefahr verletzt zu werden: bei einer Feier der Messe nach dem Ordo von 1962 oder bei den Sakralhappenings des nachkonziliaren Klampfenkatholizismus mit „niedrigschwelligen“ Heilsangeboten zum „Reinschnuppern“?
Nun, „Feier der Messe nach dem Ordo von 1962“ ist eben nicht immer gleich Feier der Messe nach dem Ordo von 1962. Es kommt auch auf die Absicht an, die dahinter steckt. Und leider ist es so, daß es sehr schwer ist, die Feier der Messe nach dem Ordo von 1962 ideologiefrei anzubieten. Es ist doch so, daß sobald irgendwo eine Messe nach dem Ordo von 1962 stattfindet (und das mit Genehmigung des Bischofs), die Ideologen und Stammtischparolendrescher nicht weit sind –- und wenn sie aus dem nächsten FSSPX-Nest angeflogen kommen. Und leider ist es wirklich so, daß die „alte“ Messe gerne auch als ideologisches Mittel eingesetzt und vorgeführt wird. Da wird dann wirklich die Ehre des Sakraments noch mehr verletzt als bei dem, was Sie als „Sakralhappenings des nachkonziliaren Klampfenkatholizismus“ bezeichnen. Dort ist die Pflicht des Bischofs, einzuschreiten.
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#33   Pünktchen   10:57:09 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Dr. Otterbeck: „Zweckentfremdung“
.
Wo auch immer eine Messfeier, egal in welcher Form des Ritus, den Sinn einer schlichten Provokation annimmt, MUSS der Bischof sie verbieten, um die Ehre des Sakraments zu wahren
.
Ich fürchte, Dr. Otterbeck, beim Thema „Zweckentfremdung“ der Liturgie könnten Sie Zustimmung von ganz unwillkommener Seite erhalten! Wo ist „die Ehre des Sakraments“ wohl eher in Gefahr verletzt zu werden: bei einer Feier der Messe nach dem Ordo von 1962 oder bei den Sakralhappenings des nachkonziliaren Klampfenkatholizismus mit „niedrigschwelligen“ Heilsangeboten zum „Reinschnuppern“?
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#32   Dr. Otterbeck   10:47:54 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Weitere „unpolitische“ Betrachtungen…
Die zur Schau gestellte Harmlosigkeit der hier berichteten Initiative ist wenig glaubwürdig. Wo auch immer eine Messfeier, egal in welcher Form des Ritus, den Sinn einer schlichten Provokation annimmt, MUSS der Bischof sie verbieten, um die Ehre des Sakraments zu wahren. Wer ein „Klein-Lille“ zelebrieren will (die rechtsextremistische trid. Messe von Lefebvre im August 1976 in der Sporthalle zu Lille imitierend), muss mit Gegenwehr rechnen, egal wie weit die „Freigabe“ geht.
Der „überlieferte Ritus“ darf nämlich nicht als Munition der Extremen Rechten missbraucht werden. Solche Zweckentfremdung der Liturgie ist extrem „nachkonziliär“.
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#31   Dr. Christoph Heger   08:48:00 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Protestant, @landorganist
Statt mich hier mit Vermutungen anzuflegeln, nehmen Sie doch einfach zur Kenntnis, daß ich hier weder pseudonym noch anonym, sondern ausschließlich unter meinem bürgerlichen Namen teilnehme.
MfG
Christoph Heger
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#30   Protestant   08:35:41 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@landorganist
Naja, vielleicht besteht ja ein Verwandschaftsverhältniss zwischen Dr. Heger und maledica!Weiss man’s!
Manchmal würde es mich ja geradezu reizen, mal zu wissen, wer sich hier hinter diesen ganzen Namen wirklich verbirgt!
Entweder würde es noch mehr stinken oder wir wären total geblendet…!
In diesem Sinne-viel Spaß heute!
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#29   landorganist   08:20:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ach je…
Entschuldigung, Herr Heger, dass ich Ihre früheren Ausführungen zum Verwandtschaftsverhältnis zur Autorin des in Rede stehenden Sermons nicht gelesen habe. Ich messe Ihren Beiträgen nicht immer ein besonderes Gewicht bei. Auch wenn nun keine Blutsverwandtschaft besteht, eine geistige Verwandtschaft bestätigen Sie ja selbst. Nun, das reicht doch schon völlig aus.
Ansonsten stinkt es hier tatsächlich gewaltig nach Jauche, auch ohne Maledica.
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#28   Protestant   07:11:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Guten Morgen!!!
Allen einen schönen Tag verbunden mit dem Wunsch, sich hier auch etwas mehr auf das Wesentliche zu besinnen:
Ich singe Dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust,
Ich sing und mach auf Erden kund,
Was mir von Dir bewußt.
Ich weiß, daß Du der Brunn der Gnad
Und ewge Quelle bist,
Daraus uns allen früh und spat
Viel Heil und Gutes fließt.
Was sind wir doch? Was haben wir?
Auf dieser ganzen Erd,
Das uns, o Vater, nicht von Dir
Allein gegeben werd.
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#27   Breze   00:00:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Gotthard
Ich verstehe nicht ganz, mit welcher Intention diese amerikanische Tradiwebsite diverse Fotos von JP2 mit Clowns zeigt. Sie sollen wohl ein erneuter Beweis dafür sein, was für ein schrecklicher Papst JP2 gewesen ist, ein Papst mit Clowns, wie befremdlich für manche traurige katholische Tradiseele, ein Papst lacht, wie furchtbar auch!!!! Huch!!!!!
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#26   Gotthard   22:43:49 | Dienstag, 24. Oktober 2006
die amerikanischen Retter der Kirche
diese Amis sind echt bescheiden im Geiste …bzw nehmen ihre Welt als die einzig wahre:
traditioninaction.org/…080rcJPII_Circus.htm
ist DAS nicht herrlich? Amerika rettet auf diese Art und Weise die Kirche … DANKE!
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#25   Adrian Leverkuehn   22:29:48 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Pünktchen
Ehrlich gesagt kann ich nicht erkennen, daß die verlinkte Seite weiter von der Realität entfernt ist als kreuz.net.
Das dürfte auch schwer möglich sein.
Anscheinend richtet sich die Seite an ein amerikanisches Publikum und denen dürften dt. Karnevalstraditionen nicht geläufig sein, von daher soll das wohl für biedere Amis schockierend wirken.
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#24   Pünktchen   22:17:55 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Gewiß nicht, aber die Betreiber der Seite
sind offenbar von den deutschen Verhältnissen so weit entfernt und so sehr darauf erpicht, Papst Benedikt zu diskreditieren, daß sie den Kardinal (ernsthaft!) zu „einem seiner stärksten Unterstützer“ erklären! Das kann doch hier nur Heiterkeit auslösen, sehen Sie das anders?
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#23   Adrian Leverkuehn   22:01:19 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Pünktchen
Egal, wie man zu Lehmann steht, „a strong supporter of Benedict XVI.“ zu sein, muß man ihm nun wirklich nicht unterstellen, oder?
Jetzt behaupten Sie aber bitte nicht noch, daß diese Seite zur Kategorie der „strong supporter of Benedict“ gehört!
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#22   Pünktchen   21:55:00 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Leverkühn
Was Sie da schreiben, hat weder mit meiner Feststellung noch mit meinen Einschätzungen gegenüber den genannten Personen sehr viel zu tun! Egal, wie man zu Lehmann steht, „a strong supporter of Benedict XVI.“ zu sein, muß man ihm nun wirklich nicht unterstellen, oder?
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#21   MariaGoretti   21:52:29 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Der Traum von Konzilsfrühling
Mit Weinproben, jeglichen Veranstaltung sowie diesem blasphemischen „Gottesdienst für Verliebte“ kommen Sie im Bistum Main immer an und ernten Pluspunkte beim Kardinal.
Aber nicht mit dem Wunsch nach einer Missa Tridentina, wo eben behauptet wird, es bestehe keine Interesse. Wer ist da wohl gefragt worden? Nicht die Gläubigen, vielleicht die Modernisten des Priesterrates, in deren heilige Messen nur Modernismus hoch 3 praktiziert wird und Messtexte und Hochgebete selbstgestrickt werden
und diese auf die Menschen losgelassen werden und sie verderben.
Sexveranstaltungen im „Gottesdienst“ in Bensheim und eine heilige Missa Tridentina sind ja 2erlei konträre Dinge. Und solange kein anderer Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz wird, haben wir auch keine Chance, dass die Kirche in Deutschland wieder katholisch wird und echt katholische Priester im Bistum das Sagen bekommen.
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#20   Adrian Leverkuehn   21:34:44 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Pünktchen
Sie müssen über Lehmann nicht gleich ihren unchristlichen Hohn und Spott ausgießen, nur weil ihr Lieblingsmeissner, ohne den Ihr fest ins Korsett geschnürtes Weltbild wohl zusammen brechen würde, nicht Vorsitzender der Bischofskonferenz geworden ist!
Das fand ich auch sehr schade! :-[ :'( :'( ^-^
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#19   Pünktchen   21:17:11 | Dienstag, 24. Oktober 2006
chancel_screen
Sehr lustig, die Bilder vom Karnevalsjecken Lehmann! Noch viel lustiger die Einschätzung der Betreiber der verlinkten Seite, nämlich:
„Cardinal Karl Lehmann, president of the German Bishop’s Conference and strong supporter of Benedict XVI“ :-D :-D
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#18   chancel_screen   20:52:30 | Dienstag, 24. Oktober 2006
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#17   AthanasiusII   19:38:14 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Die Neue Kirche.
Parsch: „I heard of a Missa Recitata being celebrated among student groups. I resolved to celebrate, with members of my circle, the first Community Mass. It was on Ascension Day, 1922. On the day before this, I had gathered my group at the chapel of St. Gertrude, which was to become the cradle of the popular liturgical movement, and I then explained the ceremonies and text of the sung Mass (we called it that time the Liturgical Mass). That moment saw the complete separation of spirits: many Catholics, those of the subjective spirit, seperated themselves from our circle. This sung Mass was still quite primitive: the Kyrie, Sanctus and Agnus Dei were sung in German; Professor Goller had composed for us some fairly simple choral melodies. The responses, Gloria, and Credo were recited in choir by all present. The readings and prayers were said by the president. We made an offering, and even the kiss of peace was indicated by a hand-shaking. It was no doubt the first celebration of Mass in the spirit of popular liturgy in the German-speaking countries.“
– p. 28, „The Liturgical Movement“, Didier Bonneterre.
„Eine Offerande“ (als gäbe es mehrere), „Vorsitzender“ (statt Priester), „primitiv“ (statt liturgisch), „Gemeinschaftsmesse“ (statt Gotteskult). Alles schon 1922. 14 Jahre bevor Kardinal Lehmann das Lebenslicht sah. Der Modernismus und die Versuche die liturgische Bewegung endgültig ins protestantische zu entgleisen, sind schon sehr alt. Nicht erst nach 1965!
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#16   Athanasius   19:34:13 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Tscha
1956 – ließ sich gewiss noch nicht erahnen, was etwa zehn Jahre später passieren würde.
Doch nicht. Schon 1930 erzählte ein niederländischer, katholischer, Unterrichter im hohen, meist protestantischen, Norden des Landes seinen Schülern, dass zwar die hl. Messe wie in Instruktion und Katechismus erwähnt und erläutert jetzt noch da war, aber schon bald ein ganz neuer Ritus dasein würde, und dass die Kirche eine ganz neue, nicht mehr gleiche, sein würde. Das sagte man schon 1930.
Und tatsächlich liest man bei Hw. Didier Bonneterre in seinem Buch „Die Liturgische Beweging“ (Liturgical Movement) zu Pius Parsch, einem Vorreiter der Hyperliturgisten:
Sieh Beitrag direk oben.
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#15   Dr. Christoph Heger   19:25:26 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Athanasius
Ist doch klar: Sie sind mit allen Hegers in einer judeo-traditionalistischen Verschwörung gegen die Deutschnationale Lehmannskirche verwickelt!
Anscheinend. Man lernt nie aus.
MfG
Christoph Heger
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#14   Gotthard   19:24:33 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Kampfmeldung
Im Rahmen seines Vortrages beim Initiativkreis St. Thomas Morus in Mainz, wollte ein Priester der Petrusbruderschaft eine Heilige Messe im für ihn üblichen überlieferten Ritus feiern.
Die Darstellung dieser Dame scheint keine Nachricht sondern eine Waffe zu sein.
Wenn der Priester der Petrusbruderschaft die Sonntagsmesse zelebrieren wollte, wie er es gewohnt war, hätte niemand den Bischof zu informieren brauchen. Die Genehmigung zur Zelebration lag durch de reactor ecclesiae vor.
Dieser Priester hatte einen Vortrag gehalten – und im Rahmen dieser Veranstaltung sollte für die Teilnehmer eine Hl. Messe gefeiert werden.
Einige Fragen:
1. Wie lange vorher wurde der Bischof informiert?
2. Wurde in den Einladungen zu dieser Veranstaltung auf die Eucharistiefeier und ihren Ritus hingewiesen?
Dieser Kampfverband wollte den Eklat … ihm ging es nicht um die Eucharistiefeier und deren Ritus.
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#13   Hacki   18:33:35 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Toby
Lehmann ist halt während seiner Freizeit, wann immer möglich zu den Rotariern gegangen. (Schreibt er selbst ganz offen in seiner Autobiographie).
In diese Kreisen, wo ganz offensichtlich Lehmanns (und vieler, vieler anderer hohen Würdenträger) geistige Heimat ist, wird ein anderes Menschen und Gottesbild transportiert.
Lehmanns und co. Weltanschauung paßt halt einfach nicht zum „alten Gottesbild“, das so wunderbar in der alten Liturgie zu Geltung kommt.
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#12   Aragorn   17:34:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
bevorstehende ökumenische Kirche
Der Konzilsfrühling ist zwar vorrüber, aber trotzdem haben die Lehmanns und Lettmanns und wie sie alle heißen, ihre Ziele noch nicht vollständig erreicht. Und dieses Ziel ist die vereinigte ökumenische Kirche von Deutschland. Man ist auf dem besten Wege dorthin. Da kommen die Nachrichten von der bevorstehenden Zulassung der Tridentina (hoffentlich! hoffentlich!) natürlich mehr als ungelegen. Ich bin sicher, dass diese Bischöfe schon längst Pläne für eine Kirche ohne Priester in den Schubladen haben, wo man dann mit den Protestenten, mit Atheisten und Muslimen gemeinsam „das Leben“ in seinen verschiedenen Ausformungen feiern kann. Das sind doch mal Aussichten, oder? :-!
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#11   Toby   17:31:15 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Kardinal Lehmann …
… ist Geburtsjahrgang 1936 und Weihejahrgang 1963.
Ergo war er seit seiner Kindheit mit dem überlieferten Ritus vertraut, nicht nur seine gesamte Jugend- und Schulzeit, sondern auch noch seine gesamte Studien- und Seminarzeit und mindetsens noch vier Jahre seiner Zeit als geweihter Priester.
Als Lehmann sich entschloss, Priester zu werden, also spätestens nach dem Abitur, wollte er ja sein Priestertum im alten Ritus antreten, denn damals – 1956 – ließ sich gewiss noch nicht erahnen, was etwa zehn Jahre später passieren würde.
Warum nun diese offenkundige Aversion gegen den vertrauten Ritus seiner Kindheit und Jugend? Was ist da schief gelaufen?
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#10   Athanasius   17:30:23 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Dr. C. Heger
Ist doch klar: Sie sind mit allen Hegers in einer judeo-traditionalistischen Verschwörung gegen die Deutschnationale Lehmannskirche verwickelt! Jetzt ist es bewiesen von unserem Landorganisten!
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#9   bonifatius   17:27:24 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Landorgler: Myriam Heger
Ihre „ausgekübelte Jauche“ riecht auch nicht besonders gut, zumindest aber läßt sie einen Kuhorgler vermuten, was ihre Exkrementalsprache betrifft!
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#8   Dr. Christoph Heger   15:28:05 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@landorganist, @Protestant: So kann man sich täuschen!
Der Name Heger kömmt mir doch bekannt vor, gibts da nicht auch einen Forums-Protagonisten, sogar mit Doktortitel? – Egal – aber sicher kein Zufall.
Ich hatte schon einmal, am 26.April 2006, Gelegenheit genommen, solche Vermutungen zu dementieren. Ich schrieb seinerzeit:
„Ich muß leider die Autoren Dr. Otterbeck und deusexmachina enttäuschen. Ich bin mit Frau Myriam Heger – jedenfalls soweit ich weiß – weder verwandt noch verschwägert. Ich bin auch weder dem Bekenntnis noch der Abkunft nach jüdisch – wiederum soweit ich weiß –, wie schon viele wegen meines Namens vermutet haben.
Sollten sich allerdings doch noch Verwandtschaften solcher Art herausstellen, wäre ich sehr geehrt.
Im übrigen hat Frau Myriam Heger natürlich meine volle Sympathie. Wieder einmal zeigt der NOM seine wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln. Wie man unter diesen Umständen die Sonntagspflicht aufrechterhalten möchte, ist mir schleierhaft.“
MfG
Christoph Heger
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#7   Sulpicius   15:02:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Lehmanns Spezl Mussinghoff…
… scheint nun auch langsam durchzudrehen. Er hat diverse Anstrengungen gestartet, die potentiellen Niederlassungen der FSSPX in „seinem“ Bistum zu torpedieren! Und daß er was anstrengt, ist für diese „Lila Pause“ eher ungewöhnlich…
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#6   Benedikt   15:01:01 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Interessant…
…das Foto zum Artikel hat die Redaktion offenbar bei der ach so schrecklichen Internet-Enzyklopädie Wikipedia (man erinnert sich) geklaut upload.wikimedia.org/…kardinal_lehmann.jpg.
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#5   Protestant   14:50:19 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@mrnka
Genau das richtige Wetter für Sie!
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#4   mrnka   14:48:12 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Die Lehmann-Kirche
Mich überrascht das nicht. Der Widerstand gegen die Alte Messe wird zunehmen und er wird erbittert geführt werden.
Aber die Lehmanns sterben aus. Der Konzilsfrühling ist schon lange vorüber. Jetzt ist Herbst mit viel Schmuddelwetter, Gegenwind und vergilbenden Blättern.
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#3   Protestant   14:36:20 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@landorganist
Ja, Sie haben recht-Heger-dass ist mir gar nicht aufgefallen. Aber der Name spricht schon für sich…!
Und maledica, ja, den vermisse ich auch(oder auch nicht…).Vielleicht versucht er ja, auch was zu dichten-das dauert bei manchen schon etwas länger…)!Aber eigentlich weiß ich ja noch nicht mal, ob maledica männlich oder weiblich war?
Schaun mer mal…!
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#2   Guiseppe   14:27:01 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Mainzer Odinariat verbietet überlieferten Ritus: Fragen
„Das bischöfliche Einverständnis voraussetzend, erteilte der dafür zuständige Rector ecclesiae – das heißt: der für die Kirche verantwortliche Priester – dazu die Erlaubnis.“
Wer hat das Mainzer Ordinariat kontaktiert? Wann erfolgte dies? Und wie erfolgte dies? (Anfrage/Bitte oder Inkenntnissetzung?)
Wie wurde das Nein des Ordinariats begründet?
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#1   landorganist   14:26:51 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Myriam Heger?
Der Name Heger kömmt mir doch bekannt vor, gibts da nicht auch einen Forums-Protagonisten, sogar mit Doktortitel? – Egal – aber sicher kein Zufall.
Maledica, :-! wo sind Sie? Ihr Lieblingsthema ist auf dem Tisch, die Kirche von Mainz und deren sündiger, freimaurerisch verdorbener V2-Oberhirte. Na, los, kübeln Sie schon Ihre Jauche aus…
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