Medjugorje
Kann aus Medjugorje nur Gutes kommen?
Ein für seine antikirchliche Politik bekannter US-Erzbischof besuchte kürzlich den bosnischen Wallfahrtsort Medjugorje. Dabei erinnerte er sich an anerkennende Worte Johannes Paul II.
(kreuz.net, Medjugorje) Der Erzbischof von St. Paul und Minneapolis, Mons. Harry Joseph Flynn (73), widmete dem angeblichen Marienerscheinungsort Medjugorje einen Beitrag in der jüngsten Ausgabe seiner erzdiözesanen Wochenzeitung.

Der Erzbischof beginnt den Text mit seiner Zeit als Koadjutorbischof von Lafayette im US-Bundesstaat Louisana. Ende der 80er Jahre habe er anläßlich eines Ad-Limina Besuches mit sieben weiteren Bischöfen mit Papst Johannes Paul II. gemeinsam zu Mittag gegessen.

Der Heilige Vater sei bei dieser Gelegenheit nach seiner Meinung zu Medjugorje gefragt worden.

Erzbischof Flynn erinnert sich an die päpstliche Antwort:

„Medjugorje? Medjugorje? Medjugorje? Nur gute Dinge geschehen in Medjugorje. Die Leute beten dort, sie gehen zur Beiche, beten die Eucharistie an und bekehren sich zu Gott. Nur gute Dinge scheinen in Medjugorje zu geschehen.“

Vor zwei Wochen pilgerte Mons. Flynn gemeinsam mit einem Freund – über Amsterdam, Prag und Split – selber nach Medjugorje.

Erzbischof Flynn war „ziemlich beeindruckt“ von den vielen Gläubigen aus aller Welt.

Einmal besuchte er den Vortrag einer der sechs Seher von Medjugorje: „Ich muß sagen, daß alles, was er sagte, sehr stichhaltig war.“

Der Erzbischof erwähnte nur eine Passage aus dem Vortrag – und zwar eine Frage aus dem Publikum zur sogenannten Handkommunion.

Die Antwort des Sehers: „TUE, was die Kirche Dir zu tun erlaubt. Du wirst immer sicher sein.“

Für Mons. Flynn waren die stundenlangen Beichten am Bedeutendsten. Es habe 26 besetzte Beichtstühle und weitere 20 provisorische Einrichtungen gezählt: „Ich hörte auf Englisch Beichte und es war für mich eine besondere Gnade und eine wundervolle Erfahrung.“

Die Anbetungskapelle sei sehr erbaulich gewesen. Die Gläubigen seien in aller Stille eingetreten und hätten den eucharistischen Herrn angebetet.

Auch die Rosenkranzgebete auf der Straße und den Hügeln seien geordnet und ruhig verrichtet worden.

Am Sonntag zelebrierte Erzbischof Flynn zu Mittag die englische Messe. Die Kirche war gerammelt voll und selbst draußen standen Schlangen: „Ein weiteres Mal berührte mich der Glaube so vieler Leute tief.“

Nach der Pilgerreise mußte der Erzbischof über die Worte Johannes Paul II. nachdenken:

„Medjugorje? Medjugorje? Medjugorje? Nur gute Dinge geschehen in Medjugorje. Die Leute bekehren sich zu Gott.“

Antikirchliche Linie von Erzbischof Flynn

Erzbischof Flynn lehrte vor seiner Ernennung zum Bischof im Jahr 1986 Moraltheologie und war damals für seine konservativen Positionen bekannt.

Als Bischof ist er dagegen konsequent einen liberalen Weg gegangen.

Mons. Flynn gilt als erbitterter Verteidiger der sogenannten Regenbogen-Schärpe Bewegung. Deren Aktivisten versuchen, den Empfang der heiligen Kommunion dazu zu benützen, um für ihre homosexuellen Versuchungen Reklame zu machen.

Erst nach heftigen Protesten aus dem Vatikan bat der Prälat militante Homo-Vereine, die Schleife wenigstens vor dem Gang zur Kommunionbank abzulegen.

Diese Entscheidung liege nicht in seiner Macht, entschuldigt sich der Erzbischof damals. Er handle auf Anordnung von Rom: „Der Vatikan hat mir mitgeteilt, daß das Tragen von Regenbogenschärpen zum Empfang der Heiligen Kommunion inakzeptabel ist.“

Erwartungsgemäß finden im Erzbistum St. Paul und Minneapolis auch Homo-Gottesdienste statt.

Kurz vor Weihnachten 2004 geriet der Erzbischof in die Schlagzeilen, weil er die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi aus seiner Erzdiözese verwies.

Im Frühjahr 2006 verbot er einem Kaplan seines Erzbistums, das Radio- und Internetapostolat, damit sich dieser besser um seine Aufgaben in der für ihre hochstehende Liturgie bekannte Pfarrei St. Agnes kümmern könne.

Hochstehende Novus Ordo Liturgie in St. Agnes
Die Pfarrei St. Agnes in der US-Erzdiözese St. Paul und Minneapolis ist für ihre lateinische Liturgie im Novus Ordo weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus bekannt.Am Sonntag ist die Pfarrei bis auf den letzten Platz gefüllt.Vor den vier Beichtstühlen warten sonntags Menschenschlangen auf die Vergebung ihrer Sünden. Viele Frauen bedecken während der Messe ihr Haupt.

Seit Mitte Juni ist der junge Priester als Hilfskaplan in ein abgelegenes Altenheim versetzt.

Es schien sich dabei um eine bischöfliche Vergeltungsmaßnahme zu handeln. Der Kaplan hatte im letzten Oktober in einer Predigt ein umstrittenes kirchliches Programm gegen sexuelle Mißbräuche als „wertlos“ und „furchtbar“ bezeichnet.

Das Programm enthält anstößiges Bildmaterial und vertritt Positionen, die der natürlichen Moral widersprechen. Es wurde unter der Verantwortung von Erzbischof Harry Flynn für die US-Bischofskonferenz ausgearbeitet.

Das berüchtigte Abtreibungsnetzwerk ‘Planned Parenthood’ und radikale Homo-Aktivisten unterstützen die Inhalte des Programms.
      
20 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#20   Athanasius   19:14:18 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Bei allem persönlichen Respekt
vor den Anhängern und Sehern selbst, halte ich Medjugorje wie die Diözesan Kroatiens für unauthentisch und möglicherweise eine Fälschung die von den rebellierenden Franziskanern erfunden wurde (was aber absolut nicht sicher ist, es dürfte sich auch um obernatürliche Phänomene böser Herkunft handeln).
Ich empfehle die Bücher und Schriften von Herrn Mark Waterinckx (wohnhaft: Brügge, Flandern) zum Thema. Er wirbte jahrelang für Medjugorje, bis er Betrug auf Betrug entlarvte, Selbstmorde erlebte. Dabei leugnet er die positive Auswirkung der Einzelwallfahrten nicht, der Beichten auch nicht. Aber wohl der Erscheinungen an sich.
Redaktion benachrichtigen
#19   Mitsou   11:04:58 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@r.ruhrgebietler
Vielen Dank für Ihre Ausführungen. :(3
O:) Sie laben meine Seele! ^-^
Redaktion benachrichtigen
#18   Guiseppe   10:01:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Lügen …“
Auch den Ungeist so mancher Gegner von „Medjugorje“, die den Gegnern von Beichte und Marienfrömmigkeit – ob sie es beabsichtigen oder nicht – die Steigbügel halten, erkennt man schnell an ihrer pauschal-abschätzigen Sprache.
Wer von den Alles-Schlecht/Falsch/Lüge-Schreiern trennt denn da noch die Spreu vom Weizen?
Redaktion benachrichtigen
#17   r.ruhrgebietler   07:54:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
nein, natürlich nicht
Medju-Dingsda ist sehr unglaubwürdig, von antichristlichen Charismatikern durchwoben und von der hlg. rk. Kirche schon früh als fragwürdig gebranntmarkt worden. Und das mit gutem Grund. Immer wiederkehrende, nichtssagende Phrasen von angeblichen ‘Erscheinungen’, die auch im Gesamtbild der Marianischen Erscheinungen und Mitteilungen so gar nicht hineinpassen. Hier gläubige Christen wissentlich betrogen! Die sog. ‘Bekehrungen’ sind ebenfalls fragwürdig. Hoffentlich schiebt die hlg. Mutter Kirche dem Spuk in Medjudingsda endlich einen Riegel vor!
Redaktion benachrichtigen
#16   Protestant   07:10:55 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Guten Morgen!!!
Ein neuer Tag beginnt und ich hoffe, dass sich die meisten hier endlich einmal auf das WEsentliche besinnen:
Ich singe Dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust,
Ich sing und mach auf Erden kund,
Was mir von Dir bewußt.
Ich weiß, daß Du der Brunn der Gnad
Und ewge Quelle bist,
Daraus uns allen früh und spat
Viel Heil und Gutes fließt.
Was sind wir doch? Was haben wir?
Auf dieser ganzen Erd,
Das uns, o Vater, nicht von Dir
Allein gegeben werd.
Allen einen schönen Tag!
Redaktion benachrichtigen
#15   deixter   22:12:42 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Medjugorje: Lügen der Seher zeigen deren Geist
Auf eine erste offenkundige Lüge einer der angeblichen Seher stieß Bischof Msgr. Zanic bereits ganz zu Anfang der Affäre. „Einen Monat nach dem Beginn der ‘Erscheinungen’ „, berichtet der Bischof, „ging ich nach Medjugorje, um die „Seher“ zu befragen. Ich forderte jeden von ihnen auf, einen Eid auf das Kreuz abzulegen, und verlangte, daß sie die Wahrheit sagten. (Diese Unterhaltung und die Eide wurden auf Band aufgenommen.)
Die erste war Mirjana: „Wir gingen, um unsere Schafe zu suchen, als plötzlich …“ (Der Kaplan der Pfarrei unterbrach sie und sagte mir, daß sie in Wirklichkeit hinausgingen, um zu rauchen, was sie vor ihren Elteren verbargen.) „Einen Augenblick, Mirjana, du stehst unter Eid. Gingt ihr hinaus, um nach euren Schafen zu suchen?“ Sie hielt die Hand vor den Mund. „Verzeihung, wir gingen hinaus, um zu rauchen“, sagte Sie.
Danach zeigte sie mir die Uhr, an der ein „Wunder“ geschehen war, weil die Zeiger der Uhr durcheinander geraten waren. Ich nahm die Uhr mit zu einem Uhrenfachmann, der erklärte, daß die Uhr augenscheinlich hingefallen und dadurch beschädigt worden sei. Ich brachte die Uhr zurück und ermahnte sie nicht mehr zu behaupten, daß ein Wunder geschehen sei.
Aber auf später aufgenommenen Cassetten fuhr sie fort, davon zu reden, wie ein Wunder mit der Uhr geschehen sei und daß sie anfangs hinausgegangen seien, um ihre Schafe zu suchen.“
aus J. Rothkranz „Die Lügen von Medjugorje“ 1991 Verl. Pro Fide Catholica S. 18.
Redaktion benachrichtigen
#14   Schüttel   21:58:39 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Danke, kreuz.net, der Bischof Fynn scheint
sich ja wirklich in Medjugorje bekehrt zu haben!
Das, was ihr gegen ihn schreibt war alles vor seinem Besuch dort.
Danke für diese kostenlose Werbung für einen echten Gnadenort!!
Redaktion benachrichtigen
#13   laikos   17:38:47 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Wahnsinn Medjugorje
Ihr glaubt also wirklich daran das es unten über 9000 Marienerscheinungen gegeben hat und das ein einzelner Seher allein 700 gehabt hat. Sinn des Medjugorje-Übels ist es die Homosexuellen und allgemein Menschen mit sexuellen Störungen unter einen Hut zu bringen. Zum Schein sieht das natürlich alles so wundervoll aus. Weiters befinden wir uns in einer Kirchenkrise was der Priesternotstand nur beweist. Die Bekehrungen welche unten stattfinden dienen dazu Medjugorje weiter in die Welt zu streuen. Medjugorje ist so nebenbei Kirchlich nicht anerkannt !!! Kapiert es endlich.
Redaktion benachrichtigen
#12   AthanasiusII   17:38:25 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Fuit scriptum hebraice, graece et latine.
Das Einzige, was mich bei meiner letzten Medjureise im September gestört hatte, war, daß an einem Sonntag statt der deutschsprachigen Messe, die normalerweise täglich um 9:00 Uhr stattfindet, eine kroatische gelesen wurde. Ich finde, das sollte man nicht machen. Bei der derzeitigen babylonischen Sprachverwirrung in der Kirche, ist man auf muttersprachlich gelesene Messen angewiesen.
Haben Sie schon daran gedacht, dass eine Lateinische Heilige Messe dieser ganzen Verwirrung ein Ende setzten kann?
Redaktion benachrichtigen
#11   Athanasius   17:36:04 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Mundkommunion und ad tabernaculos
Das beschriebene Ritual ist nirgendwo vorgeschrieben und wird daher auch nicht im mindesten geschuldet.
Die Ausrichtung zum Tabernakel und das im Sakralraum nicht den Rücken ständig zuwenden ist aber schon vorgeschrieben. A traditionibus sanctorum.
Ich bin einverstanden, dass die Beichterfahrungen des Bischofs in Medjugorje schön waren. Aber sollte er selber auch nicht beichten gehen für seinen Apologetismus für Homosex-Taten?
Ich halte Medjugorje nach wievor für eine falsche Erscheinung die nicht inspiriert ist. Wenigstens nicht von Unserer Lieben Frau.
Ich kenne nur einen Priester der in Medjugorje die Tridentinische hl. Messe zelebriert hat. Er blieb und bleibt kritisch. Auch etwa San Damiano gegenüber.
Schauet die Krise an, und fliehet nicht in illusionarische Erscheinungen!
Beichtschlangen sah ich schon oft – in „traditionalistischen“ Kirchen.
Redaktion benachrichtigen
#10   Hacki   17:08:56 | Dienstag, 24. Oktober 2006
die Aussage über die Handkommunion
scheint nur die eigene (diplomatische) Meinung des Sehers zu sein.
Die eigentlichen Botschaften sind durchweg in Ordnung (z.B. betet, betet, betet, bis euch das Gebet zur Freude wird). Die Früchte sind auch gut, eben sehr viele Bekehrungen von Glaubensfernen, auch viele „schwierige Fälle“ z.B. Drogensüchtige, viele Priester und Ordensberufungen.
Aber daß sich ein lauer Bischof dort bekehrt hätte, habe ich noch nie gehört.
Das wäre wirklich ein Wunder!
Redaktion benachrichtigen
#9   Elendester Sünder   16:49:22 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Medjugorje in der Herzegowina
Ich habe schon mehrfach auf Folgendes aufmerksam zu machen versucht. Medjugorje liegt in BiH, aber nicht in Bosnien, sondern in der Herzegowina. Daher sagt man entweder „der bosnisch-herzegowinische Wallfahrtsort“ oder der „herzegowinische Wallfahrtsort“. „Bosnischer Wallfahrtsort“ ist schlicht falsch.
Das Einzige, was mich bei meiner letzten Medjureise im September gestört hatte, war, daß an einem Sonntag statt der deutschsprachigen Messe, die normalerweise täglich um 9:00 Uhr stattfindet, eine kroatische gelesen wurde. Ich finde, das sollte man nicht machen. Bei der derzeitigen babylonischen Sprachverwirrung in der Kirche, ist man auf muttersprachlich gelesene Messen angewiesen.
Handkommunion konnte ich nicht beobachten; ich habe allerdings nicht angestrengt darauf geachtet.
Kann aus Medjugorje nur Gutes kommen? Allgemein kann man das sicher bejahen. Es ist zweifellos ein Gnadenort. Es hängt freilich für den Einzelnen von dessen innerer Einstellung ab, ob er an den reichen Gnaden teilhaben darf oder will.
Ich für meinen Teil konnte wieder unverdiente übernatürliche Erfahrungen machen, wofür ich dem Herrgott sehr dankbar bin. Erstaunt war ich über die Raffinesse und Wut, die der Feind diesmal an den Tag legte, um mich von Medjugorje fernzuhalten.
Redaktion benachrichtigen
#8   Benedikt   16:45:19 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Athanasius
Das ist das wenigste auch vorgeschrieben von der hl. Kirche!
Genau. Eine Vorschrift nach der Art der Kinder von Fatima gibt es dagegen nicht. Wenn sie das machen wollen, so ist das ihr Ding. Soll aber dadurch nur gezeigt werden, dass man noch frömmer ist, so sei man an die Rede Jesu in Mt 6,5 erinnert.
@ Ofterdingen
Wie ja Ehrfurcht im Allgemeinen nicht jedem gefällt (noch weniger gefallen muß). Das ändert aber nichts daran, dass sie Gott geschuldet wird…
Darum geht es hier nicht. Das beschriebene Ritual ist nirgendwo vorgeschrieben und wird daher auch nicht im mindesten geschuldet.
Redaktion benachrichtigen
#7   Protestant   16:43:36 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@athanasius@heinrich
Es ist ja völlig in Ordnung, wenn Sie dies so praktizieren oder angebracht finden!Sie definieren halt die Ehrfurcht vor Gott so!
Ehrfurcht kann aber auch anders definiert werden! Für mich ist klar, dass Jesus Christus eben gerade nicht der Herrscher sein wollte und war, der dem normalen Klischeebild eines Königs oder Kaisers entspricht! Daher bin ich mir auch nicht sicher, ob das die Ehrfurcht ist, die er erwartet. Es hat aber eben in der Tat-wie benedikt sagt- etwas höfisches!
Aber in der Tat kann das jeder so handhaben, wie er möchte!
Redaktion benachrichtigen
#6   Athanasius   16:38:38 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Benedikt
Eine Spiritualität, die nicht jedem gefallen muss. Erinnert zudem nur an gewisse Zeremonielle bei Hofe.
Es geht darum ob sie Gott gefällt. Persönlich mache ich es auch nicht, aber ich knie immer und überall vor dem Tabernakel, und zwar bis auf den Boden. Das ist das wenigste auch vorgeschrieben von der hl. Kirche!
Redaktion benachrichtigen
#5   HeinrichvonOfterdingen   16:34:28 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Benedikt …
Wie ja Ehrfurcht im Allgemeinen nicht jedem gefällt (noch weniger gefallen muß). Das ändert aber nichts daran, dass sie Gott geschuldet wird…
Redaktion benachrichtigen
#4   Benedikt   16:21:55 | Dienstag, 24. Oktober 2006

Und die Kinder von Fatima liefen rückwärts auf die Kirchentür zu damit sie Jesus im Tabernakel den Rücken nicht
Eine Spiritualität, die nicht jedem gefallen muss. Erinnert zudem nur an gewisse Zeremonielle bei Hofe.
Redaktion benachrichtigen
#3   Athanasius   16:19:06 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@Giuseppe
Zur Zeit der Erscheinungen gab es nur die Mundkommunion in Lourdes und Fatima. Und die Kinder von Fatima liefen rückwärts auf die Kirchentür zu damit sie Jesus im Tabernakel den Rücken nicht zukehren würden. (Sieh das Fatima-Buch, 1943, von P. Spauwen SJ.) Jetzt zelebrieren die Hirten sogar die hl. Messe mit dem Rücken zum Tabernakel auf ihren „Volksaltären“ (Mahltischen).
Wo Lourdes und Fatima sich gegen Zeitgeist und Missbrauch in der Kirche wandten, passt sich Medjugorje der Masse an. Ein Beweis dafür, dass es rein menschliche „revelatio“ ist, dort in Bosnien. Zumindest, so schätze ich das ein. Ich möchte keinen persönlich verurteilen, aber Medjugorje halte ich für nicht authentisch.
Redaktion benachrichtigen
#2   Guiseppe   16:12:01 | Dienstag, 24. Oktober 2006
In Fatima und Lourdes nur Mundkommunion
Gibt es in Fatima und Lourdes nur Mundkommunion?
Redaktion benachrichtigen
#1   Athanasius   16:07:08 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Medjugorje billigt jetzt auch schon die Handkommunion
Der Erzbischof erwähnte nur eine Passage aus dem Vortrag – und zwar eine Frage aus dem Publikum zur sogenannten Handkommunion.
Die Antwort des Sehers: „TUE, was die Kirche Dir zu tun erlaubt. Du wirst immer sicher sein.“
Und die Katholische Kirche hat die Handkommunion immer verboten. Und sogar Paul VI. warnte vor dieser Praxis. Dass er unter Druck die Endentscheidung den Bischöfen überliess, war nicht authoritativer wie das Verbot auf die Handkommunion bei Anwesenheit von geweihten Geistlichen, des 6. ökumenischen, des III. Konzils von Konstantinopel, Kanon LVIII www.ccel.org/…-14/Npnf2-14-136.htm (680-681). Ich kann Texte aus dem 2. Jahrhundert zitieren, in denen die Handkommunion verboten wird in Normalzustand.
Die Handkommunion ist nur in Verfolgung und völliger Isolation erlaubt, und sogar dann gehen Akolythen und Männer vor Frauen und Nonnen.
Es sagt was über den Geist der die Seher von Medjugorje führt, dass man die Handkommunion jetzt auf einmal billigt. War man vorher nicht ein wenig neokonservativ, jetzt ist man es total. Versöhnung auch mit der liturgischen Revolution.
Die Beichtstunden sind in der Tat gnadenvoll. Nur sind die Schlangen auch da in jeder „tridentinischen“ Kirche oder Kapelle die ich besuche. Dazu brauche ich nicht nach Bosnien zu fahren.
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
MedjugorjeDetails über die vatikanische Kommission MedjugorjeVatikanische Kommission MedjugorjeSo etwas wie ein Schisma MedjugorjeDie Meinung des Papstes über Medjugorje Medjugorje„Man sieht sie bluten“ MedjugorjeEine bemerkenswerte Form der Ökumene MedjugorjeIm Auftrag der Muttergottes MedjugorjeWieviele Geheimnisse und Botschaften gibt es in Medjugorje? MedjugorjeDas „einst Maria“ lautete MedjugorjeMedjugorje-Erscheinungswoche in Alabama MedjugorjeWie sehen Sie den Segen von Medjugorje in Ihrer Diözese? MedjugorjeEinem Seher von Medjugorje ist der Papst erschienen MedjugorjeWieviele Seher und Erscheinungen gibt es in Medjugorje? MedjugorjeDie Frau mit dem blutigen Nastuch und das herunterfallende Christkind
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net