15:42:48 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Ein für seine antikirchliche Politik bekannter US-Erzbischof besuchte kürzlich den bosnischen Wallfahrtsort Medjugorje. Dabei erinnerte er sich an anerkennende Worte Johannes Paul II.
(kreuz.net, Medjugorje) Der Erzbischof von St. Paul und Minneapolis, Mons. Harry Joseph Flynn (73), widmete
dem angeblichen Marienerscheinungsort Medjugorje einen Beitrag in der jüngsten Ausgabe seiner erzdiözesanen
Wochenzeitung.
Der Erzbischof beginnt den Text mit seiner Zeit als Koadjutorbischof von Lafayette im
US-Bundesstaat Louisana. Ende der 80er Jahre habe er anläßlich eines Ad-Limina Besuches mit sieben weiteren
Bischöfen mit Papst Johannes Paul II. gemeinsam zu Mittag gegessen.
Der Heilige Vater sei bei dieser
Gelegenheit nach seiner Meinung zu Medjugorje gefragt worden.
Erzbischof Flynn erinnert sich an die päpstliche
Antwort:
„Medjugorje? Medjugorje? Medjugorje? Nur gute Dinge geschehen in Medjugorje. Die Leute beten
dort, sie gehen zur Beiche, beten die Eucharistie an und bekehren sich zu Gott. Nur gute Dinge scheinen
in Medjugorje zu geschehen.“
Vor zwei Wochen pilgerte Mons. Flynn gemeinsam mit einem Freund – über
Amsterdam, Prag und Split – selber nach Medjugorje.
Erzbischof Flynn war „ziemlich beeindruckt“ von den
vielen Gläubigen aus aller Welt.
Einmal besuchte er den Vortrag einer der sechs Seher von Medjugorje:
„Ich muß sagen, daß alles, was er sagte, sehr stichhaltig war.“
Der Erzbischof erwähnte nur eine Passage
aus dem Vortrag – und zwar eine Frage aus dem Publikum zur sogenannten Handkommunion.
Die Antwort des
Sehers: „TUE, was die Kirche Dir zu tun erlaubt. Du wirst immer sicher sein.“
Für Mons. Flynn waren
die stundenlangen Beichten am Bedeutendsten. Es habe 26 besetzte Beichtstühle und weitere 20 provisorische
Einrichtungen gezählt: „Ich hörte auf Englisch Beichte und es war für mich eine besondere Gnade und
eine wundervolle Erfahrung.“
Die Anbetungskapelle sei sehr erbaulich gewesen. Die Gläubigen seien in
aller Stille eingetreten und hätten den eucharistischen Herrn angebetet.
Auch die Rosenkranzgebete auf
der Straße und den Hügeln seien geordnet und ruhig verrichtet worden.
Am Sonntag zelebrierte Erzbischof
Flynn zu Mittag die englische Messe. Die Kirche war gerammelt voll und selbst draußen standen Schlangen:
„Ein weiteres Mal berührte mich der Glaube so vieler Leute tief.“
Nach der Pilgerreise mußte der Erzbischof
über die Worte Johannes Paul II. nachdenken:
„Medjugorje? Medjugorje? Medjugorje? Nur gute Dinge geschehen
in Medjugorje. Die Leute bekehren sich zu Gott.“
Antikirchliche Linie von Erzbischof FlynnErzbischof
Flynn lehrte vor seiner Ernennung zum Bischof im Jahr 1986 Moraltheologie und war damals für seine konservativen
Positionen bekannt.
Als Bischof ist er dagegen konsequent einen liberalen Weg gegangen.
Mons. Flynn
gilt als erbitterter
Verteidiger der sogenannten Regenbogen-Schärpe Bewegung. Deren Aktivisten versuchen,
den Empfang der heiligen Kommunion dazu zu benützen, um für ihre homosexuellen Versuchungen Reklame
zu machen.
Erst nach heftigen Protesten aus dem Vatikan bat der Prälat militante Homo-Vereine, die Schleife
wenigstens vor dem Gang zur Kommunionbank
abzulegen.
Diese Entscheidung liege nicht in seiner Macht,
entschuldigt sich der Erzbischof damals. Er handle auf Anordnung von Rom: „Der Vatikan hat mir mitgeteilt,
daß das Tragen von Regenbogenschärpen zum Empfang der Heiligen Kommunion inakzeptabel ist.“
Erwartungsgemäß
finden im Erzbistum St. Paul und Minneapolis auch
Homo-Gottesdienste statt.
Kurz vor Weihnachten 2004
geriet der Erzbischof in die Schlagzeilen, weil er die Ordensgemeinschaft der Legionäre Christi aus seiner
Erzdiözese
verwies.
Im Frühjahr 2006 verbot er einem Kaplan seines Erzbistums, das Radio- und Internetapostolat,
damit sich dieser besser um seine Aufgaben in der für ihre hochstehende Liturgie bekannte Pfarrei St.
Agnes kümmern könne.
Hochstehende Novus Ordo Liturgie in St. Agnes

© Angelqueen.org

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Angelqueen.org

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Seit Mitte Juni ist der junge Priester als Hilfskaplan
in ein abgelegenes Altenheim versetzt.
Es schien sich dabei um eine
bischöfliche Vergeltungsmaßnahme
zu handeln. Der Kaplan hatte im letzten Oktober in einer Predigt ein umstrittenes kirchliches Programm
gegen sexuelle Mißbräuche als „wertlos“ und „furchtbar“ bezeichnet.
Das Programm enthält anstößiges
Bildmaterial und vertritt Positionen, die der natürlichen Moral widersprechen. Es wurde unter der Verantwortung
von Erzbischof Harry Flynn für die US-Bischofskonferenz ausgearbeitet.
Das berüchtigte Abtreibungsnetzwerk
‘Planned Parenthood’ und radikale Homo-Aktivisten unterstützen die Inhalte des Programms.
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Hacki 17:08:56 | Dienstag, 24. Oktober 2006