Hw. Siegfried Lochner
Ein liturgischer Staatsstreich
Viele Priester geraten bei der Zelebration der Alten Messe in Gewissensnöte, weil sie glauben, dabei etwas Verbotenes zu tun. Ein Interview.
(kreuz.net) Der österreichische Militärgeistliche, Hw. Siegfried Lochner, äußert sich im Interview zu einigen bedenklichen Umständen bei der Einführung der Neuen Messe im Jahr 1969.

Wann begannen die Dinge in der liturgischen Entwicklung nach dem letzten Konzil schiefzulaufen?

Die entscheidende falsche Weichenstellung lag wohl darin, daß Paul VI. die Ausführung der Liturgiekonstitution nicht, wie es normal gewesen wäre, der Ritenkongregation übertrug, sondern einem eigens hiezu geschaffenen ‘Rat zur Ausführung der Liturgiekonstitution’. Dabei war der Drahtzieher einer progressistischen Clique – Erzbischof Annibale Bugnini († 1982) – federführend.

Was hatte das zur Folge?

Mit Berufung auf das Konzil und dessen imaginären Geist bekamen die modernistischen Kräfte freie Hand, alles durchzusetzen, was auf dem echten Konzil niemals mehrheitsfähig gewesen wäre.

Beispiele?

Denken Sie etwa an die de facto vollständige Abschaffung des Latein, die totale Ummodelung des Kirchenjahres und der Leseordnung, ja sogar des Ordo Missae und des seit anderthalb Jahrtausenden geheiligten Canon Missae – von der Handkommunion und anderen Exzessen bei der Umsetzung der sogenannten Reform einmal ganz abgesehen.

Hat das niemand gemerkt?

O doch. Als Bugnini eine Missa normativa – die im wesentlichen der späteren Neuen Meßordnung entsprach – im Jahre 1967 einer Schar versammelter Synodenväter vorführte, wurde sie mit annähernder Zweidrittelmehrheit abgelehnt. Das hinderte Paul VI. trotz seiner Beteuerungen der bischöflichen Kollegialität nicht daran, diese abgelehnte Liturgie, die seither mit seinem Namen verbunden ist, der Kirche zu oktroyieren.

Wie ist die Einführung des neuen Meßbuches zu bewerten?

Namhafte Kirchenrechtler – unter ihnen der hochangesehene Mainzer Emeritus für Kirchenrecht, Prof. Georg May – sehen in der Auferlegung der neuen Liturgie eine lex iniusta, da mit ihrer Befolgung großer Schaden für die Kirche verbunden sei.

Die Alte Messe war fortan verboten?

Der ehemalige Kurienkardinal Alfons Stickler berichtete vor mehreren Jahren bei einem Vortrag in Wien von einer durch Johannes Paul II. eingerichteten Kardinalskommission, welche die Frage prüfte, ob die Römische Messe von Pius V. verboten sei, und Priester, die diese feiern, daher zu belangen seien. Die leider niemals offiziell veröffentlichte Antwort der Kardinalskommission lautete „nein“. Folgerichtig gelten die Bestimmungen von Quo primum weiter, wonach kein Priester des lateinischen Ritus gezwungen werden kann, die Messe anders zu feiern, als sie im Missale Pius V. „für alle Zeiten“ kodifiziert wurde.

Wo steht der gegenwärtige Papst?

Unser glücklich regierender Heiliger Vater hat sich, als er noch Kardinal war, ähnlich geäußert. Darum bin ich guter Hoffnung, daß das schwere Unrecht, das in den vergangenen 35 Jahren ungezählten Priestern und Gläubigen angetan wurde und das so verheerende Folgen für die ganze Kirche zeitigte, bald ein Ende nehmen wird.

Könnte man nicht sagen, daß ‘Quo primum’ durch spätere liturgische Bestimmungen de facto außer Kraft gesetzt wurde?

Eine päpstliche Bulle wie Quo primum kann nicht durch päpstliche Dokumente minderen Ranges, geschweige denn durch den Beschluß einzelner Bischofskonferenzen außer Kraft gesetzt werden. Folglich kann von einem rechtsgültigen Verbot keine Rede sein. Ähnlich urteilte ja auch die erwähnte neunköpfige Kardinalskommission. Darum muß man sagen, daß die in weiten Teilen der Weltkirche herrschende gegenteilige Praxis eine schlimme Rechtsverletzung darstellt. Dafür müßten sich die Verantwortlichen eigentlich bei den Betroffenen entschuldigen.

Was muß jetzt geschehen?

Nur durch die eindeutige Wiederherstellung der Rechtssicherheit in dieser wichtigen Frage kann der vom Heiligen Vater in seinem Buch „Gott und die Welt“ beklagte Verlust des innerkirchlichen Friedens in dieser Angelegenheit wiedergewonnen werden.

Hw. Siegfried Lochner ist Militärsuperior an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Das Interview wurde im vergangenen Mai im Vaduzer Bistumsblatt ‘vobiscum’ veröffentlicht.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Die Neue Messe ist ein plattes Produkt des Augenblicks
2. Ein liturgischer Staatsstreich
      
80 Lesermeinungen
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#80   Rudolfus   11:57:05 | Freitag, 21. Dezember 2007
Die Hl. Schrift verbietet die Beschwörung der Toten
Unschuld schrieb:
Sie müssen doch wissen, dass die Heilige Schrift die Kontaktaufnahme zu Toten verboten hat!
Die Hl. Schrift verbietet die Beschwörung der Toten, wie die Kirche auch heute noch, nämlich in Beschwörungsritualen, die eine schwere Sünde sind.
Dagegen lehrt das Makkabäerbuch für die Toten zu beten,
und die Kirche lehrt, auch zu den Toten zu beten, aber sie nicht zu beschwören.
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#79   Marcel   13:41:59 | Freitag, 27. Oktober 2006
Unschuldig?
Unschuld schrieb: Sie müssen doch wissen, dass die Heilige Schrift die Kontaktaufnahme zu Toten verboten hat!
Die Gemeinschaft der Heiligen ist quicklebendig – wie die Engel.
Die Kurzauskunft der Kirche lautet:
Sollen wir auch zu den Engeln und Heiligen beten? Ja, weil sie vor Gott für uns bitten. (JOB, 42, 7-9; Römer 15, 30; Epheser 6, 18-19)
Vertrauen Sie ruhig dem Urteil der Kirche: sie erst trug ja die Heilige Schrift zusammen und kanonisierte sie dann schlußendlich auf dem Konzil von Hippo, 393 nach Christus.
Auch das verschweigen Sie Protestanten gerne, wenn Sie so tun, als ob die Bibel aus einem Urknall entstanden sei – und als ob es dann fast 1.500 Jahre gedauert habe, bis „endlich“ ein Luther daherkam, diese „entdeckte“ und somit das Christentum offiziell eröffnen konnte… Das ist ein wahrhaft protestantisches Phänomen, daß nach Ihrer „Logik“ es fast 1.500 Jahre dauerte, bis das Kreuzesopfer Christi endlich zum „real existierenden Christentum“ führte. Das müssen Sie ja angesichts der Abspaltung von der Kirche behaupten, denn der Glaube der Christen und Heiligen der Kirche war bis 1517 keinen Jota anders als danach.
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#78   Dr. Otterbeck   09:13:03 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Bernado
:-D :-] :-) o.O :-!
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#77   Bernado   20:16:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lieber Dr. Otterbeck,
Cocktails bitte nie vor 17 Uhr – Ihr Beitrag kann als warnendes Beispiel dafür dienen, wenn man zu früh zu viel…
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#76   Dr. Otterbeck   16:58:09 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Bernado
„To whom it may concern“; der von Ihnen so vehement Dementierte wirds goutieren. Gerald Goesche sollte sich mal in die Memoiren von A.F. Loisy („Modernismus“) vertiefen, Bd. 2, S. 398: „Pie X. demande impérieusement que je renonce à sauver l’Église.“ Zweimal drüber nachdenken! Und da Sie, Bernardo, auch so viel Spaß am Lebensmotto von Exz. Lefebvre haben („Vous êtes un moderniste!“), hier noch das Glaubensbekenntnis des Chefmodernisten (ebd., 397):
„Logomachie métaphysique á part, je ne crois pas plus à la divineté de Jésus que Harnack (…), et je regarde l’incarnation personelle de Dieu comme un mythe philosophique. Le Christ tient même moins de place dans ma religion que dans celle des protestants liberaux; car je n’attache pas autant d’importance qu’eux à cette révélation du Dieu-Père, dont il font honneur à Jésus. Si je suis quelque chose en religion, c’est plutôt panthéo-positivo-humanitaire que chrétien.“ Jetzt sagen Sie mir, wo das II. Vatikanum DAS übernommen hat?? Nirgendwo.
Insoweit ist die professio fidei Paul VI. vom 30.06.1968 glatt antimodernistisch. Im übrigen liebte Loisy die „alte Messe“ bis in sein hohes Alter und es schmerzte ihn fürchterlich, sie nicht zelebrieren zu dürfen. Man lernt: „Ritualismus“ ist mitnichten ein Markenzeichen des Antimodernismus. Sind Sie sich also sicher, dass Dr. Goesche den Segen des Hl. Philipp Neri für sein „Engelwerk“ hat??
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#75   Benedikt   16:10:21 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Freinsberg
Naja…testen – erproben? Ist da ein Unterschied? Es bedeutet natürlich nicht, dass schon fertige Exemplare zum Testen/ Erproben verteilt werden, klar.
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#74   Freinsberg   15:47:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Benedikt
„Testexemplare“ des neuen Gotteslobs ist etwas übertrieben. Es handelt sich um ein Heft mit Gesängen zum Erproben. Zeitgleich erscheinen auch Orgelsätze.
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#73   Benedikt   15:27:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Marcel
Landorganist, ich habe kein Buch – mehr – mit dem Titel „Gotteslob“. Bewahren Sie Ihres fürs Museum ruhig auf, bald ist die Ära Lehmann vorbei.
Die Ära Lehmann wird die Ära des jetzigen Gotteslobs vermutlich überleben. Lehmann hat noch 5 Jahre, die ersten Testexemplare des neuen Gotteslobs werden in ziemlich genau einem Jahr ausgeliefert.
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#72   Mitsou   14:31:44 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Unschuld
Meinen Sie etwa, dass sich die katholische Kirche an die Gebote bzw. Verbote Gottes hält? !:)
Ich träume des Nachts etwas Anderes O:)
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#71   Unschuld   13:08:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Marcel
Sie müssen doch wissen, dass die Heilige Schrift die Kontaktaufnahme zu Toten verboten hat! Das gilt auch für die von der katholischen Kirche „heiliggesprochenen“.
Unschuld
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#70   Bernado   11:10:35 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@stat crux
Sie schrieben:„wenn Ihr Chef so loyal ist, wie Sie sagen, dann könnte er doch zumindest mäßigend Einfluß nehmen, dass so ein sprachlicher Super-GAU nicht mehr vorkommt. Denn: jede Wette, er (!) kennt jeden der Redakteure von Kreuz.net. Um was wollen Sie wetten??“
Sie kriegens mal wieder nicht auf die Reihe, wie meistens.
Beim Versuch, ein wenig auf den Busch zu klopfen, haben Sie den auch kräftig daneben gehauen: Dr. Goesche ist in keiner Weise mein Chef. Und das Kirchenrecht macht den Leiter einer geistlichen Einrichtung jedenfalls nicht zum „Chef“ der Menschen, die seiner Gemeinde angehören oder ihr irgendwie nahe stehen.
Und weshalb um alles in der Welt sollte Dr. Goesche Einfluß auf das nehmen können, was die Redaktion von Kreuz.net so alles treibt? Ein Linkaustausch, der beiderseits mehr von Nützlichkeitserwägungen motiviert ist als von überschäumender gegenseitiger Sympathie, ist wohl alles, was kreuz.net und www.institut-philipp-neri.de verbindet.
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#69   Marcel   11:06:57 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestantische Strohmännchen
Der Vorwurf des angeblich katholischen „Götzendienstes“ durch unser Beten zu den Heiligen im Himmel ist ein besonderes Filetstück protestantischer Lebenslügen.
Solche Protestanten unterscheiden einfach nicht zwischen Beten zu und Anbeten von. Das macht das Aufbauen eine Strohmannes besonders einfach, denn man darnach genüßlich zerlegt… was ja die tragende Tätigkeit des Protestantismus ist: ein totales Zerrbild der hl. römisch-katholischen Kirche projizieren und dieses ein Leben lang bekämpfen! Eine Anti-Religion das.
Sie möchten nicht wissen, daß das Gebet als ein Aufschwung der Seele und des Herzens zum Himmel jedem Heiligen dortoben gelten kann, weil die Gemeinschaft der Heiligen absolut real ist und wir Christen als Nicht-Materialisten eben an die Unsterblichkeit der Seele glauben, während doch die Anbetung allein dem Dreifaltigen Gottes gebührt.
Meine protestantischen Freunde haben mir bis heute nicht gesagt, wohin die unsterblichen Seelen der verstorbenen christlichen Heiligen denn entschwunden seien und warum ich mit diesen Heiligen nicht genauso liebevoll „sprechen“ können sollte wie zu ihren Lebzeiten von Angesicht zu Angesicht.
(Einmal abgesehen davon, daß sie annehmen, ein jeder Christ sei nach dem Tode heilig.)
Usw.
Der Protestantismus ist eine einzige große Unlogik, weswegen der Ex-Bibelchrist und prot. Professor Scott Hahn schon aus diesem Grunde von ihm abließ, noch bevor er überhaupt wußte, daß Gott ihn auf Umwegen in die Kirche Christi führen würde.
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#68   Pünktchen   10:32:54 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„Protestant betet“ zu Jesus Christus,
„ weil dieser immer und jederzeit ein offenes Ohr für mich hat“
Dann betet er sicher auch zur Telefonseelsorge und zur neugierigen Nachbarin, denn die hat auch immer ein offenes Ohr …
Christen beten zu Christus, weil dieser als Mensch zugleich wahrer Gott ist und nur Gott angebetet werden darf/kann! Sie beten auch durch Christus im Heiligen Geist zum Vater im Vertrauen darauf, daß diese Gebete gehört werden, nicht weil sie gehört werden… :-@
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#67   Protestant   10:14:42 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Lefebvre
Im Ernst-ich bete zu Jesus Christus, weil dieser immer und jederzeit ein offenes Ohr für mich hat (und für alle anderen im übrigen auch)!.Und da das so ist, brauche ich auch zu niemandem anderen zu beten (obschon ich keine Probleme damit habe, wenn andere das so machen)!
Die Mutter unseres Herrn Jesus Christus ist für mich eine absolut herausragende Frau (wie viele andere biblische Personen auch).Und zwar eine durchaus starke und selbstbewusste Frau( heute würde man sagen“die Managerin eines kleinen Familienunternehmens“).Denn es ist z.B. eine herausragende Leistung für eine Frau (und dass zu jener Zeit), die Flucht der ganzen Familie nach Ägypten zu organisieren. Alle Achtung und Hut ab! Außerdem darf man nicht vergessen, dass sich ihre Muttereigenschaft auch auf die Erziehung ihres Sohnes bezogen haben dürfte und ggfs. auf dessen Geschwister. Und nicht zuletzt hatte Maria auch einen Mann, namens Josef,falls das irgendjemand vergessen hat.Maria war also eine starke, selbstbewußte Frau und Mutter, die im übrigen auch ihren Mund aufgemacht haben dürfte, wenn ihr etwas nicht gefallen hat.
Aber einen Gott, zu dem ich bete, gibt es nur einen(auch wenn Luther das vielleicht damals etwas anders gesehen haben mag)!
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#66   Dr. Christoph Heger   10:01:58 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Anonymer Flegel
Katholiken sind sich ja für keinen Götzendienst zu schade.
Was tut dieser anonyme Flegel eigentlich in diesem Forum?
MfG
Ch.H.
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#65   Mitsou   09:59:07 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Schande
Wir Katholiken beten – wie Luther während einiger Lebensabschnitte nach 1517 – auch oder sogar besonders gerne zur Muttergottes. Sie trägt die Gebete nur zu ihrem geliebten Sohn. Dieser wiederum liebt seine Mutter so sehr – Sie doch diese und Ihre auch, oder? –, daß der Heiland sich an ihr als Mittlerin aller (seiner) Gnaden erfreut.
Katholiken sind sich ja für keinen Götzendienst zu schade.
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#64   Marcel   09:49:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lieber das Original
Protestant: Widersprüche-----zum einen hauen Sie mit dem Hammer auf Luther, und dann verweisen Sie an seine Mariengebete!
Maurice hat schon treffendes gesagt. Katholische Weite versus lutherisch-begrenzte National“kirche“.
Luther war ein lebender Widerspruch. Die allermeisten Protestanten kenne diese Person und seine Irrlere nicht richtig, und wenn sie sie kennen, müssen sie sie verklären. Sie picken sich das heraus, was genehm ist – und schweigen jenes tot, was stört. Just wie ihr Religionsgründer, Vater des modernen Subjektivismus.
Man sollte besser nicht wegen Mord das Klosterasyl suchen. Auf eine Berufung kommt es an.
Egal-ich bete zu Jesus Christus- auch für Sie!
Wir Katholiken beten – wie Luther während einiger Lebensabschnitte nach 1517 – auch oder sogar besonders gerne zur Muttergottes. Sie trägt die Gebete nur zu ihrem geliebten Sohn. Dieser wiederum liebt seine Mutter so sehr – Sie doch diese und Ihre auch, oder? –, daß der Heiland sich an ihr als Mittlerin aller (seiner) Gnaden erfreut.
Landorganist, ich habe kein Buch – mehr – mit dem Titel „Gotteslob“. Bewahren Sie Ihres fürs Museum ruhig auf, bald ist die Ära Lehmann vorbei.
Trotz „einfache[r] Strukturierung“ ist mir klar, daß die katholische Kirche nichts benötigt, was von ihr abgefallene Häretiker ihr geben könnten. Das beste am Protestanismus – es gibt ja nicht nur Schlechtes – ist vom Original gestohlen.
Mit fehlerhaften Plagiaten begnüge ich mich nicht mehr.
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#63   Mitsou   09:45:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Protestant
Perlen vor die Säue zu werfen, lieber Protestant, das ist uns von unserem Herrn ausdrücklich untersagt.
Wenn ich diesen geistigen Dünnpfiff hier lese, habe ich nur einen Gedanken: Ach wie dankbar bin ich dafür, dass ich nicht katholisch bin!!!
:(3 Dem Herrn im Himmel sei Dank! :(3
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#62   Protestant   09:42:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@maurice
Völlig richtig! Es wird ja auch mal höchste Zeit, dass Sie hier mal etwas richtig kapieren und erkennen!
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#61   Maurice Corvisier   09:39:08 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Da haben sich ja die richtigen
in inniger Zuneigung gefunden: ein Provotroll und ein Modernist mit „Gotteslob“ unter dem Arm.
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#60   Protestant   09:34:34 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@landorganist
Keine Panik, ich bleibe!
Warum sollte ich denn auch gehen, bei all den netten, guten und anständigen Leuten hier? :-D
Wo sonst freut man sich über meine Morgengrüße wohl so enthusiastisch als hier? Wo sonst sagen die Beiträge von Schreibern so viel über deren Charaktere aus? Wo sonst kann ich so gut lernen, wie ich meine Kinder nicht erziehen sollte? Wo wird mir immer wieder aufs Neue vor Augen gehalten, wie glücklich und zufrieden ich eigentlich sein sollte(und eigentlich auch bin)?
Nee,nee- es macht doch eigentlich Spaß und FReudezu sehen, welche Probleme diese Welt haben sollte?
Schade eigentlich, dass meine Frau und ich im Januar kein Mädchen, sondern wieder mal einen Jungen bekommen! Vielleicht hätte uns ja der eine oder andere als Taufgeschenk ein schönes Kopftuch oder eine Broschüre zur Erhaltung der immerwährenden Jungfrauenschaft geschickt!
Sie sehen, es besteht keine Gefahr, das ich gehe-im Gegenteil- ich freu mich schon auf morgen früh…!
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#59   Maurice Corvisier   09:27:35 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Daß „Protestant“ mit ddl-Toussaint
(ach, waren das Zeiten!!) identisch sei, wie hier schon vermutet, glaube ich zwar nicht.
Meinerseits bin ich aber ganz sicher, daß auch er ein Provotroll ist.
Konsequenz? Na logo.
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#58   Pünktchen   09:26:05 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Es ist übrigens auch interessant,
daß die Auswahl der Kirchenlieder durch Protestant natürlich immer schön im Mainstream liegt und niemandem wehtun soll! Darin kommen der Möchtegern-Protestant und der Willkür-Kathole Landonanist bestens überein! Die großartige Christusminne und Mystik eines Paul Gerhard, wie sie in diesem www.kreuz.net/…ticle.4035-page.html Gedicht zum Ausdruck kommt (Zitat Leser Mitsou, 23. OKT. 10:08 Uhr: „Sei mit tausendmal gegrüßet“) würde von diesen Knalltüten nie als zitatwürdig angesehen! Sie ist verstörend konkret und spricht mit unüberbietbarer Deutlichkeit von Sünde, Sühne und Schuld, was in der virtuellen Piep-piep-piep-ich-hab-euch-lieb-Kirche der Landonanisten und Pseudoprotestanten längst abgeschafft wurde!
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#57   Protestant   09:21:50 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@an alle
Das Geheimniss ist vielleicht, dass sich einige hier-so auch ich- über Kleinigkeiten freuen können und nicht ständig mit sich und anderenn hadern!
Ich habe gerade die Mitteilung bekommen, dass meine beiden Jungs ab Januar in den Kindergarten dürfen. Ich freu mich deshalb darüber, weil wir seit einem halben Jahr an mehreren KiGas dran sind und es jetzt endlich klappt. Die beiden reden soweiso von nichts anderem mehr!Und es wird höchste Zeit, die beiden zu fördern und zu fordern!
Und an alle Skeptiker eine gute und eine schlechte Nachricht: die gute- es handelt sich um einen Kindergarten, der unter katholischer Trägerschaft steht!
die schlechte- in unserer Gemeinde werden keine tridentinischen Messen gefeiert und die KiGa-Mitarbeiter sind Freimaurer, Lehmenschen und Häretiker…!
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#56   Maurice Corvisier   09:13:04 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ach, übrigens, Protestant,
wo wir hier gerade so nett beisammen sind:
wie ist eigentlich Ihre Einstellung zum 5. Gebot („Du sollst nicht morden“),
zur massenhaften Tötung unschuldigen, ungeborenen menschlichen Lebens
und zur Beihilfe dazu?
Nur, weil Sie verräterischerweise eine Antwort verweigern.
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#55   landorganist   09:09:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Oh je,
unsere Fachleute!
Marcel, Sie sollten in Ihrer Einfältigkeit vielleicht mal ein Gotteslob (kenne Sie das?) zur Hand nehmen. Viele der Lieder, die Protestant dankenswerterweise zitiert, sind dort enthalten, Sonne der Gerechtigkeit z. B. unter 644. Ich weiß, dass Ihnen behufs Ihrer einfachen Strukturierung der Sinn mancher Verse verschlossen bleiben muss, dennoch, oder gerade deshalb sollten Sie besser kein Urteil darüber abgeben.
Im Übrigen fände ich es schade, wenn Protestant das „Forum“ verlassen würde. Ich käme mir unter den versammelten Knallchargen recht einsam vor. Also, Protestant bleiben Sie uns erhalten, wenigstens bis uns die hochw. Redaktion beide sperrt, und mich obendrein exkommuniziert.
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#54   Protestant   08:53:51 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@maurice
„Darum prüfet alles und das Gute behaltet“, sagt der hl. Paulus. :-]
Richtig!Genau das tue ich!Sehr wahrscheinlich halte ich jedoch andere Dinge für gut, als Sie!
Jedenfalls folge ich Luther nicht blind(bin ja kein Tradi), sondern halte mich auch hier an den Apostel Paulus.
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#53   Maurice Corvisier   08:43:39 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„… zum einen hauen Sie mit dem Hammer auf Luther, und dann verweisen Sie an seine Mariengebete“
Davon verstehen Sie nichts, das ist katholische Weite. „Darum prüfet alles und das Gute behaltet“, sagt der hl. Paulus.
Ihre letzte Replik war ja denn doch eher schwächlich blaß, oder?
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#52   Protestant   08:35:48 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@maurice
„Du (sc. der Herzog von Barunschweig-Wolfenbüttel, aus seinem zwangsprotestantisierten Land vertrieben) solltest nicht eher ein Buch schreiben, du hättest denn einen Fortz von einer alten Sau gehört, da solltest du dein Maul gegen aufsperren und sagen: Dank habe, du schöne Nachtigall, da höre ich einen Text, der ist für mich“.
Oh, toll, Luther hat Sie auch bereits gekannt…!?
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#51   Maurice Corvisier   08:26:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ein nettes Beispiel:
„Du (sc. der Herzog von Barunschweig-Wolfenbüttel, aus seinem zwangsprotestantisierten Land vertrieben) solltest nicht eher ein Buch schreiben, du hättest denn einen Fortz von einer alten Sau gehört, da solltest du dein Maul gegen aufsperren und sagen: Dank habe, du schöne Nachtigall, da höre ich einen Text, der ist für mich“.
Luther in: „Wider Hans Worst“ (Kampfschrift gegen jenen Herzog), 1541.
Ein sauberer Religionsstifter, das. Und so appetitlich.
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#50   Protestant   08:22:54 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ marcel lefebvre(ist doch so!)
Widersprüche-----zum einen hauen Sie mit dem Hammer auf Luther, und dann verweisen Sie an seine Mariengebete!
Egal-ich bete zu Jesus Christus- auch für Sie! Und vor allem für soziiiiii!
Ich fühl mich hier jedenfalls wohl und wenn es Euch nicht passt, das ich hierbin-es gibt das Feld „abmelden“!
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#49   Marcel   08:15:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Spam-Protestant
Guten Morgen Herr Spammer!
Zitieren Sie doch anstatt dünnlicher Gedichtlein mal ein paar saftige Tiraden Luthers, damit jeder erkenne, was für ein subjektivistischer Grobian Ihr „Religions“gründer war. (Eine interessanter Satz von ihm ist u.a.: „Und würde ich heute Ehebruch begehen, so wäre ich durch meinen Glauben doch gerecht vor Gott!“)
Eine gute Frage: was treibt einen Protestanten auf einen katholischen Kommentarbereich? Dasselbe, was seine häretischen Brüder Irrglaubens“mission“ in – ehemals – gut katholischen Ländern wie Südamerika antreibt.
Auf einem katholischen Forum gehören Sie mit Ihren irrigen Kommentaren umgehend an die frische Morgensonne (der Gerechtigkeit) gesetzt.
Möge die hl. Jungfrau Maria, Besiegerin aller Häresien, sich Ihrer annehmen. Sie hat schon viele Protestanten von der Irrlehre weg zum wahren Glauben Christi geführt: zur hl. römisch-katholischen Kirche. Beten Sie einfach einmal zu ihr. Sie können sich ja eines der Mariengebete Luthers heraussuchen – das sind jene, die heute von den allermeisten Protestentan unterschlagen werden.
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#48   Sozialkatholisch   08:13:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Protti
dann geh doch!
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#47   Protestant   08:11:38 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@soziiiiiiiiii
Im Gegenteil, mir wäre fast jeder christliche Beitrag lieber, als die ganzen unerfreuliche Ergüsse, die ich hier teilweise lesen darf! Mein Respekt vor Ihnen würde jedenfalls deutlich steigen, wenn Sie hier etwas mehr christliches von sich geben würden!Bei aller Kritik ist dies hier nämlich immer noch ein christliches Forum und keine
geistige Müllverbrennungsanlage!
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#46   Sozialkatholisch   08:07:08 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Protti
Wenn ich in einem Prottiforum morgens, immer, wie die wilde Wutz, maßlos, katholische gebete poste würde mir auch keiner Guten Morgen wünschen.
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#45   Protestant   07:48:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@r.ruhrgebietler@soziiiiiiii
r.ruhrgebietler – war mir klar-wer ein anständiges „Guten Morgen an alle“ verbunden mit einem christlichen Text als Trollverhalten bezeichnet, der spricht für sich!Da sind ja meine fast 3-jährigen Zwillingen besser erzogen!
soziiiiiii – Das gilt hier auch für Sie!Wenn mir einer einen „Guten Morgen“ wünscht, dann gebietet es mir mein Anstand, dies zu erwidern und meinem Gegenüber nicht Selbstgerechtigkeit vorzuwerfen.
Und wenn hier nur diejenigen teilnehmen sollten, die Ahnung von katholischer Tradition haben(so wie Sie), dann wäre das Forum wahrsxcheinlich bald leer!
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#44   r.ruhrgebietler   07:40:37 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Protestant – verschwenden Sie nicht unsere Zeit!
es gibt wichtigeres als Ihr Trollverhalten!
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#43   Sozialkatholisch   07:39:09 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestantischer Hochmut
ist auch eine Form der Selbsgerechtigkeit. Warum verbreiten sie ihre protestantischen weisheiten nicht in einem protestanten Forum? Von katholischer Einstellung, katholischen Empfindungen beim Gottesdienst, katholischem Gottesdienst habn sie mit Verlaub keine Ahnung!!! :-@
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#42   Protestant   07:24:32 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen
Ob ein Priester nun sitzt oder steht, ob ich eine Krawatte trage, oder nicht, ob ich kurze oder lange Haare habe,usw. das Lob Gottes ist nicht von Äußerlichkeiten abhängig! Bin ich aber schön angezogen, knie und stehe nur, singe lateinische Choräle-bin aber so selbstgerecht, wie viele hier, dann hat Gott ein Problem damit.
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
In diesem Sinen einen schönen Tag!
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#41   Heggi   01:37:07 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Dazu ließen sich viele Dinge…
im Detail sagen. Angefangen vom sehr niedrigen Tisch, der Klampfe, der Zurichtung auf dem „Altar“, der Kleidung des Klampfe-Spielers etc. Und wer sagt, daß die Sitzposition des Zelebranten hier mit der Lesung zu tun hat? Ich behaupte, wie selbst in vielen Fällen erlebt, daß der Priester während der ganzen Messe sitzt. Ich werde Ihnen das wohl nicht klar machen können: Hier geht es doch um eine Begegnung mit Christus. Da müßte das beste gerade gut genug sein. Wie werfen sich die Leute z.B. in Schale, wenn Sie zum Bundespräsidenten gehen. Schauen Sie sich den Aufzug doch nur auf dem Bild an. Liturgie ist hier geistlos reduziert auf eine Restform.
Wenn man Liturgie so wegrationalisiert wie NOM, dann ist auch die Staffage e
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#40   Gotthard   00:49:19 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@heggi
Denn so „billig und bieder“, wie das alles auf diesem Bild daherkommt, ist der NOM eigentlich nicht.
Begründe doch bitte deine Meinung mal … Punkt für Punkt … Schritt für Schritt … (denke daran: Fakten zählen nicht Meinung!)
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#39   Heggi   00:33:52 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Vom Geist der Liturgie…
ist diese Szene gewiß nicht bestimmt – würde B.XVI sagen. Es ist alles gemacht, zusammengebastelt, unterhaltend gestaltet. Merkwürdig, daß Sie kaum Ansprüche an einen Kult haben, der sich an unsreren Herrn und Schöpfer richtet. Denn so „billig und bieder“, wie das alles auf diesem Bild daherkommt, ist der NOM eigentlich nicht. Und außerdem: Wenn Sie das Drumrum vielleicht noch ansprechend finden, möchte ich ganz menschlich wissen, wie Sie zu Hause eingerichtet sind.
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#38   Gotthard   00:12:55 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@heggi
zur und nach der Lesung sitzt der Priester immer …
der Antwortgesang kann absolut mit der Guitarre begleitet werden … wie der Gesang während der gesamten Eucharistiefeier…
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#37   Heggi   23:59:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Das Bild…
ruft bei mir Aversionen hervor. Der Priester sitzt hinter dem Tisch wie ein Buddha. Ich habe so ein ähnliches Live-Bild (vor langen Jahren) in einem buddhistischen Kloster in Berlin-Frohnau erlebt. Damit habe ich wirklich nichts zu tun. Die Klampfe tut ihr übriges. Gotthard, Sie reden alles schön. Das ist wohl Ihr Job hier. Es ist ja nur fürchterlich…
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#36   möchtegern-kathole   23:19:12 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Gotthart: golfi …
… machte keine Aussage zu den Einzelbildern, sondern zu der Synthese …
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#35   Gotthard   23:16:01 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@golfi
Welche Synthese siehst Du denn in diesen beiden Bildern?
Sowohl das Bild der Eucharistiefeier als auch das Bild des Erzbischofs können bei mir keinerlei negative Regungen hervorrufen… was soll das also?
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#34   golfi   22:39:37 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Neue Liturgie
Bleiben wir ganz nüchtern und schauen uns die beiden Bilder
an, heutige Liturgie und den verantwortlichen Kardinal.
Welche Synthese.
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#33   möchtegern-kathole   20:10:51 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
der NOM …
… ist ein sichtbares Zeichen daür, dass das Konzil gescheitert ist. Gemäß dem Konzil hätte es ihn in dieser Ausformung nicht geben dürfen.
Jetzt haben wir ein Konzil, das nicht umgesetzt wurde, und einen Ordo, der nicht konzilsgemäß ist.
Sicher etwas plakativ formuliert, aber im Kern sicher für jeden nachvollziehbar ud richtig.
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#32   Dr. Christoph Heger   19:54:49 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Karl Murx: lex iniusta
Lieber Herr Murx,
ich freue mich, daß wir sachlich doch in hohem Maße einig sind. Und da, wo wir es nicht sind, liegt das an meinem Mangel an kirchenrechtlicher und theologischer Ausbildung, der mich bei der allgemeinen Kakophonie von Meinungsäußerungen zurückhaltend sein läßt.
So bin ich vor allem zurückhaltend gegenüber dem Argument, das anscheinend aus dem Vorliegen einer lex iniusta das Vorliegen einer Sedisvakanz schlußfolgert.
Andererseits wundere ich mich über die bei Tradis und Nicht-Tradis verbreitete Perhorreszierung des Sedisvakantismus. Ob XY Papst ist oder nicht, kann ja nun nicht zum depositum fidei gehören, sondern ist eine historische Frage, allerdings mit moralisch erheblichen Folgerungen für das Leben.
MfG
Ihr Christoph Heger
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#31   Frasim   18:43:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Heggi
Sehr sehr richtig! :)3
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#30   Breze   18:31:42 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Athanasius
Sie ziehen immer alles zur Politik hin. Die Traditionalisten sind da eher neutral. Neutraler als Sie wenigstens. [
Erlauben Sie, dass ich mal kurz einen Lachkrampf erleide?
:-D :-D :-D
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#29   Heggi   18:17:04 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Benedikt
Wer schert sich denn um Sacrosanctum Concilium 22 §3?
Der ganz überwiegende Teil der Priester jedenfalls nicht, die den NOM für einen unverzichtbaren Fortschritt halten. Und welcher Bischof schert sich denn wirklich um Redemptionis sacramentum? Kein deutscher Bischof von Meisner bis Lehmann hat bis heute davon etwas konsequent in seiner Diözese umgesetzt. Entweder aus Angst vor einem „Aufstand“ oder aus Überzeugung gegen den Inhalt.
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#28   stat crux   17:31:12 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Sehr richtig, Giuseppe!
Und daher habe ich nur (!) die Überschrift kritisiert, nicht den (übernommenen) Interview-Artikel.
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#27   Guiseppe   17:13:47 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Staatsstreich“
Einen „Staatsstreich“ hat offensichtlich kreuz.net daraus gemacht, nicht Hw. Lochner.
Der Begriff „Staatsstreich“ taucht nur in der Überschrift des Interviews auf.
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#26   stat crux   16:17:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Bernado,
wenn Ihr Chef so loyal ist, wie Sie sagen, dann könnte er doch zumindest mäßigend Einfluß nehmen, dass so ein sprachlicher Super-GAU nicht mehr vorkommt. Denn: jede Wette, er (!) kennt jeden der Redakteure von Kreuz.net. Um was wollen Sie wetten??
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#25   Benedikt   16:11:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Athanasius
Quo primum verbietet nicht die Änderung des Ritus durch den Papst, als der höchsten Authorität und könnte dies auch gar nicht verbieten. Insofern Paul VI. also nichts anderes getan hat, als das Römische Messbuch zu refomieren gilt Quo primum heute ganz normal für den Ritus nach dem Messbuch von 2002. Keinem Priester kann es verboten werden, dieses Messbuch zu benutzen. Keinem Priester ist es erlaubt, eigenmächtig daran etwas zu ändern. Und das ist auch weiterhin gültig, wie zuletzt Redemptionis Sacramentum gezeigt hat.
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#24   Gotthard   16:10:19 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Erzählung
(nicht geschehen, was die Kardinalskommission auch 1987 feststellte)
es gibt dazu nur die Erzählung eines Kardinals … mehr nicht.
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#23   Athanasius   15:43:22 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Benedikt
Quo primum ist ein Dekret, nichts weiter. Kein Papst muss sich daran halten. Es in die Nähe einer dogmatischen Verkündigung zu rücken ist absurd. Kein Papst hat das so verstanden, weswegen das Missale auch im Laufe der Zeit munter verändert wurde.
Was wollen Sie nun ständig mit Ihren „Wiederlegungen“?
Quo Primum ist einfach noch in Kraft und war eine Bulle, die ein Privileg schaffte, das nur explizit abgeschafft werden kann, was aber nie geschah. Jeder Papst muss sich daran halten, aber auch jeder kann jene Bulle (theoretisch) abschaffen. Was Paul VI. aber nicht tat, da er es explizit hätte machen sollen (nicht geschehen, was die Kardinalskommission auch 1987 feststellte).
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#22   Benedikt   15:36:14 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Quo primum
Quo Primum kann nicht außer Kraft gesetzt werden, da hier der Heilige Vater Kraft seiner höchsten Autorität gesprochen hat.
Quo primum ist ein Dekret, nichts weiter. Kein Papst muss sich daran halten. Es in die Nähe einer dogmatischen Verkündigung zu rücken ist absurd. Kein Papst hat das so verstanden, weswegen das Missale auch im Laufe der Zeit munter verändert wurde.
Auch wenn Paul VI. den alten Meßordo mit seiner päpstlichen Gewalt durch den neuen Ersetzt hätte und ihn damit abeschafft hätte (was er nie tat), wäre dies ungültig, da bestehende verbindliche Lehrenn nicht durch neue ersetzt werden können.
Das Missale Romanum ist ein liturgisches Buch und keine Lehre.
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#21   Hyazinth   15:18:28 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Zur Erinnerung:
Quo Primum kann nicht außer Kraft gesetzt werden, da hier der Heilige Vater Kraft seiner höchsten Autorität gesprochen hat. Auch wenn Paul VI. den alten Meßordo mit seiner päpstlichen Gewalt durch den neuen Ersetzt hätte und ihn damit abeschafft hätte (was er nie tat), wäre dies ungültig, da bestehende verbindliche Lehrenn nicht durch neue ersetzt werden können. Das würde die Kirche zerstören!
Das gleiche gilt für Ökumenismus und Religionsfreiheit, alles Unfug, salopp formuliert
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#20   Bernado   15:16:53 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Verleumdung
„Dr. Otterbeck“ schrieb:Dem Superweb-Journalisten Dr. Goesche und seinen Mitstreitern fallen wirklich „tolle“ Begriffe ein. Wie denn „um Himmels willen“ kann eine päpstliche Liturgie-Gesetzgebung einen „Staatsstreich“ darstellen?
Als Rechtsanwalt sollten Sie wissen, daß Sie in die größten Schwierigkeiten geraten würden, falls Sie vor Gericht belegen müßten, daß der Wiener Autor des fraglichen Kreuz.net-Artikels als „Mitstreiter“ von Dr. Goesche, Berlin, bezeichnet werden kann.
Dr. Goesche ISPN würde nie auf den Gedanken kommen, selbst oder durch andere die Messe Pauls VI. in irgendeiner Form in Verbindung mit einem Begriff wie „Staatsstreich“ oder ähnlichem zu bringen. Wie alle in Einheit mit dem Papst stehenden Vereinigungen in der Kirche, die auf der Grundlage von „Ecclesia Dei“ die liturgischen Bücher nach dem Stand des Jahres 1962 verwenden, erkennt auch das Institut St. Philipp Neri an, daß der Papst das Recht hat, Festlegungen über die Form der Liturgie zu treffen, und daß der Novus Ordo ein legaler und gültiger Ritus der Kirche ist.
Es ist mir völlig unverständlich, wie Sie darauf kommen, den Namen von Dr. Goesche in Verbindung mit irgendeinem „Staatsstreichs“-Gerede zu bringen. Noch weniger kann ich mir erklären, warum Sie eine solche Verleumdung in die Welt setzen – es sei denn, sie wollten alle Befürworter des alten Ritus und auch den gegenwärtigen Papst selbst, der diesem Ritus mehr Rechte geben will, pauschal ins Unrecht setzen.
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#19   Benedikt   15:15:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Kompetent
Die Ausführungen von Hw. Lochner zu Quo primum erscheinen wenig kompetent. Schon wieder das Märchen von der fortwährenden Geltung, die sich selbstverständlich nur auf das Missale Pius’ V. beziehen kann. Langweilig.
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#18   FioreGraz   14:31:06 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Karl Murx
Das Kirchenrecht ist nichts anderes als eine Verwaltungs- und Exekutionsvorschrift und nichts dogmatisches. Wie siehts dann weiter aus wleches Kirchenrecht gilt denn dann als dogmatisch?
CIC oder CCEO
Kirchenrecht ist nichts dogmatisches, bie solchen Sichtweisen graut es mir, nicht mehr lange und jemand erklärt noch die Anzahl der WC-Besuche zum Dogma.
LG
Fiore
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#17   Athanasius   14:20:13 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Dr. Otterbeck
Sie ziehen immer alles zur Politik hin. Die Traditionalisten sind da eher neutral. Neutraler als Sie wenigstens.
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#16   Dr. Otterbeck   14:08:38 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Staatskirchenstreich??
Dem Superweb-Journalisten Dr. Goesche und seinen Mitstreitern fallen wirklich „tolle“ Begriffe ein. Wie denn „um Himmels willen“ kann eine päpstliche Liturgie-Gesetzgebung einen „Staatsstreich“ darstellen? Soll denn die „Tradition“ doch nur als ritueller Rahmen eines Kaiserkults herhalten? Ist die neue Messordnung als „Staatsstreich“ zu deuten, weil sie bestimmten „Staatsideen“ keinen Raum für Propaganda bietet?? Wie sehr müssen die „Unpolitischen“ also in Politik befangen sein, um derart die Kategorien zu verwechseln. „Antichrist“ ist immer, wer verwirrt (cfr.: J. Ratzinger, Kleine katholische Dogmatik, Bd. IX, Regensburg 1977, S. 160 ff.).
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#15   Karl Murx   13:55:02 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Seit wann ist das Kirchenrecht ein Dogma?
Seit wann gibt es denn überhaupt einen Kodex des Kirchenrechtes? Seit 1917!
Vorher konsultierten die Kirchenrechtler genau dieselben lehramtlichen Quellen, wie die Dogmatiker, aber eben unter kirchenrechtlichen Aspekten. Daher ist es vollkommen logisch, daß das Kirchenrecht die Dogmen, aber auch das Naturrecht, praktisch anwendet.
Es ist doch vollkommen einsichtig, daß das Kirchenrecht der geoffenbarten Religion der Offenbarung nicht widersprechen kann. Sollten Widersprüche vorhanden sein, können sie wohl nicht von der Kirche kommen. Außerdem zeigt gerade das Kirchenrecht, daß die Kirche eine mystischer Leib ist. Es ist schließlich das Recht, das somit den „Corpus mysticum“ und der Lehre der Kirche als eines „Leibes“ sichtbaren Ausdruck verschafft. Das sind dogmatische Aspekte des Kirchenrechtes.
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#14   stimme der vernunft †   13:54:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Exbochumer
War nun Bugnini ein Freimaurer, also jener, der im Geheimen sein Zerstörungswerk in Gang setzte? Beweise bitte, Beweise
Ist doch wirklich einfach.
Bugnini war kein Traditionalist, das ist ja wohl unstrittig.
Also war er Freimaurer, was soll er denn sonst gewesen sein, denn alle, die keine Traditionalisten ist, sind entweder modernistisch-liberalistische Freimaurer oder radikale Homo-Aktivisten, wobei es letztere damals noch nicht gab.
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#13   Dr. Otterbeck   13:53:14 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Der „unpolitische“ Lochner mal wieder…?
Ein paar Korrekturen:
Bugnini war nicht Drahtzieher einer progressistischen Clique, sondern seit 1946 (!) führender Mitarbeiter der von Pius XII. eingesetzten Liturgie-Reformkommission, deren erstes Werk die Reform der Karwochen-Liturgie war. Bugnini hat im 1987 auf Deutsch erschienen Buch über „Die Liturgiereform“ so umfassend Auskunft gegeben, dass sich auch seine Gegner auf seine Selbstaussagen stützen könnten, wollten sie nur. Kranke Gehirne halten aber lieber an der „Freimaurer“-Hypothese fest, anstatt eine Bugnini-Kritik anhand seiner eigenen Fehlleistungen durchzuführen. Dafür gäbe es genug Stoff. Aber das „unpolitische“ Hauen und Stechen um die Liturgie, wird hier ja nicht um der Tradition willen angeheizt, sondern um eines zur „Tradition“ erhobenen
m platten Produkts des Augenblicks, nämlich des absolut falschen (integralistischen) Traditionsverständnisses, das Exz. Lefebvre am 21.11.1974 per Manifest neu (!) erfand (für irrig erklärt durch Brief des Papstes „Cum te“ vom 11. Oktober 1976, siehe www.vatican.va, Paul VI, Briefe, 1976).
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#12   semper reformandus   13:42:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@landorganist
Ihre Sorge um die Zukunft von kreuz.net ist rührend. Leider verrät Ihr Beitrag im übrigen, dass Sie die NO Messe offenbar als notwendigen Ausdruck einer aus Ihrer Sicht löblichen Anpassung der Kirche an die Moderne hochhalten wollen.
Das ist nun wirklich entlarvend!
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#11   ExBochumer †   13:38:36 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Was ein Staatsstreich ist …
das muss ich nicht beweisen.
Freimaurer beweisen es tagtäglich in ihrem „geheimen“ Tun.
War nun Bugnini ein Freimaurer, also jener, der im Geheimen sein Zerstörungswerk in Gang setzte?
Beweise bitte, Beweise.
Aber ich finde, die hier im kreuz.net postenden Gestalten wissen nicht, worum es geht. Sie hängen einer Struktur an, die es auf Geheimniskrämerei anlegt. Die wissen auch nicht, was sie tun.
Ich vermag durchaus, die Freimaurerei zu verurteilen. – Aber solange von den Postern hier im Forum von kreuz.net keine durchgreifenden Postings kommen, dann sind die Postings hier nichtssagend, und wie ein „Hauch im Wind“.
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#10   FioreGraz   13:30:48 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Karl Murx
Mit anderen Worten, weder hat Paul VI. „Quo Primum“ abschaffen können, noch Johannes Paul II. den Codex von 1917.
Seit wann ist das Kirchenrecht denn ein Dogma, eine unveränderliche Tradition oder in erster Linie eine Glaubenswahrheit. Wo kommt den der Schwachsinn her?
LG
Fiore
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#9   landorganist   13:17:24 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Gesetz
den Fall, die „alte Messe“ wird wieder ganz allgemein zugelassen, worüber berichtet dann kreuz-net??? Dann wird es nie wieder liturgische Missstände geben, dann hat die Freimaurerei ein Ende, und alles wird gut. Oder etwa doch nicht? Werden wir dann Berichte lesen wie: Priester N.N. trug am vergangenen Sonntag das Manipel direkt unter dem Ellbogen?, oder „Warum brannten am Hochfest der Erscheinung des Herrn in St. Nimmerlein, nur 4 Kerzen auf dem Hochaltar? Oder dürfen wir dann die nächsten Tradiforderungen diskutieren, wie Rückkehr in eine ständische Gesellschaft, Wiedererrichtung des Kirchenstaates, etc.???
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#8   Gotthard   13:06:42 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Erzählungen
Der ehemalige Kurienkardinal Alfons Stickler berichtete vor mehreren Jahren bei einem Vortrag in Wien von einer durch Johannes Paul II. eingerichteten Kardinalskommission,
seit wann haben Erzählungen eines Kardinals ein ähnliches Gewicht wie ein päpstliches Schreiben?
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#7   Karl Murx   13:02:54 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Lex iniusta
Sehr geehrter Herr Dr.Heger,
natürlich meint auch Pater Cekada nichts anderes. Bedauerlicherweise hat sich aber die FSSPX darauf versteift zu behaupten, daß noch nicht einmal die äußerlich formalen Akte zur Abschaffung von Quo Primum vorlägen. Das ist aber unhaltbar. Weiterhin wird nie zwischen der Frage differenziert, ob Paul VI. formal den tridentinischen Ritus als solchen abgeschafft habe, oder aber, ob dieser jetzt nicht mehr normativ sei. Mit der Abschaffung von Quo Primum wäre die lediglich der normative Status des tridentinischen Ritus abgschafft, aber nicht dessen Gebrauch als solcher.
Aber kommen wir stattdessen zur Bulle Pauls IV. aus dem 16. Jhr.:
Warum will denn hier kaum einer zur Kenntnis nehmen, daß diese Bulle mit Hinweis auf deren Paragraphen vierzehnmal in den Annotationen zum Kirchenrecht von 1917 auftaucht? Da wohl zweifellos der Codex von 1917 bis zum Jahre 1983 noch in Geltung war, muß man sich doch wohl fragen, ob „Päpste“, wie Paul VI. und Johannes Paul II. ihre Akte als Häretiker überhaupt rechtmäßig haben setzen können. Mit anderen Worten, weder hat Paul VI. „Quo Primum“ abschaffen können, noch Johannes Paul II. den Codex von 1917.
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#6   Pünktchen   12:46:48 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
ExBochumer
Wollen Sie etwa Malachias anlocken, ExBo? :-S
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#5   ExBochumer †   12:44:39 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Freimaurer Bugnini …
… gibt es dafür unzweifelhafte Beweise?
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#4   Dr. Christoph Heger   12:16:48 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Karl Murx: Quo primum
Soweit ich mich erinnern kann, stimmt der von H.H. Lochner angeführte Kirchenrechtler Georg May dem Argument zu, daß Quo primum durch die Gesetzgebung Pauls VI. aufgehoben sei – oder vielleicht genauer: hätte aufgehoben sein können.
Denn, wie auch Lochner sagt, betrachtet May die einschlägige Gesetzgebung Pauls VI. als eine lex iniusta, der nicht Folge geleistet werden braucht – oder vielleicht wieder richtiger gesagt: nicht Folge geleistet werden darf.
Daß die Möglichkeit einer lex iniusta dogmatisch ausgeschlossen sein sollte, wie P. Cekada argumentiert, ist mir nicht bekannt.
MfG
Christoph Heger
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#3   Heggi   12:08:08 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Karl Murx
Für Ihren Sedisvakantismus ist Ihnen jedes Argument recht.
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#2   Karl Murx   11:58:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ich kann da nicht recht folgen
Wieso stemmen sich solche Leute wie Lochner immer gegen die Idee, daß Quo Primum abgeschafft sei, aber von der Bulle Pauls IV., „Cum ex apostolatus“, wollen sie nichts hören.
Außerdem liegen in mehreren Erklärungen Pauls VI. tatsächlich Abschaffungen von „Quo Primum“ vor. Ein Artikel von Pater Cekada benennt auch die Formulierungen:
www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=…
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#1   Guiseppe   11:42:37 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ein herzliches Vergelt’s Gott …
… für die großartigen und hervorragend-kompetenten Ausführungen von Hw. Siegfried Lochner!
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