Viele Priester geraten bei der Zelebration der Alten Messe in Gewissensnöte, weil sie glauben, dabei etwas Verbotenes zu tun. Ein Interview.
(kreuz.net) Der österreichische Militärgeistliche, Hw. Siegfried Lochner, äußert sich im Interview
zu einigen bedenklichen Umständen bei der Einführung der Neuen Messe im Jahr 1969.
Wann begannen die
Dinge in der liturgischen Entwicklung nach dem letzten Konzil schiefzulaufen?
Die entscheidende falsche
Weichenstellung lag wohl darin, daß Paul VI. die Ausführung der Liturgiekonstitution nicht, wie es normal
gewesen wäre, der Ritenkongregation übertrug, sondern einem eigens hiezu geschaffenen ‘Rat zur Ausführung
der Liturgiekonstitution’. Dabei war der Drahtzieher einer progressistischen Clique – Erzbischof Annibale
Bugnini († 1982) – federführend.
Was hatte das zur Folge?
Mit Berufung auf das Konzil und dessen imaginären
Geist bekamen die modernistischen Kräfte freie Hand, alles durchzusetzen, was auf dem echten Konzil niemals
mehrheitsfähig gewesen wäre.
Beispiele?
Denken Sie etwa an die de facto vollständige Abschaffung
des Latein, die totale Ummodelung des Kirchenjahres und der Leseordnung, ja sogar des Ordo Missae und
des seit anderthalb Jahrtausenden geheiligten Canon Missae – von der Handkommunion und anderen Exzessen
bei der Umsetzung der sogenannten Reform einmal ganz abgesehen.
Hat das niemand gemerkt?
O doch. Als
Bugnini eine Missa normativa – die im wesentlichen der späteren Neuen Meßordnung entsprach – im Jahre
1967 einer Schar versammelter Synodenväter vorführte, wurde sie mit annähernder Zweidrittelmehrheit
abgelehnt. Das hinderte Paul VI. trotz seiner Beteuerungen der bischöflichen Kollegialität nicht daran,
diese abgelehnte Liturgie, die seither mit seinem Namen verbunden ist, der Kirche zu oktroyieren.
Wie
ist die Einführung des neuen Meßbuches zu bewerten?
Namhafte Kirchenrechtler – unter ihnen der hochangesehene
Mainzer Emeritus für Kirchenrecht, Prof. Georg May – sehen in der Auferlegung der neuen Liturgie eine
lex iniusta, da mit ihrer Befolgung großer Schaden für die Kirche verbunden sei.
Die Alte Messe war
fortan verboten?
Der ehemalige Kurienkardinal Alfons Stickler berichtete vor mehreren Jahren bei einem
Vortrag in Wien von einer durch Johannes Paul II. eingerichteten Kardinalskommission, welche die Frage
prüfte, ob die Römische Messe von Pius V. verboten sei, und Priester, die diese feiern, daher zu belangen
seien. Die leider niemals offiziell veröffentlichte Antwort der Kardinalskommission lautete „nein“. Folgerichtig
gelten die Bestimmungen von Quo primum weiter, wonach kein Priester des lateinischen Ritus gezwungen werden
kann, die Messe anders zu feiern, als sie im Missale Pius V. „für alle Zeiten“ kodifiziert wurde.
Wo
steht der gegenwärtige Papst?
Unser glücklich regierender Heiliger Vater hat sich, als er noch Kardinal
war, ähnlich geäußert. Darum bin ich guter Hoffnung, daß das schwere Unrecht, das in den vergangenen
35 Jahren ungezählten Priestern und Gläubigen angetan wurde und das so verheerende Folgen für die ganze
Kirche zeitigte, bald ein Ende nehmen wird.
Könnte man nicht sagen, daß ‘Quo primum’ durch spätere
liturgische Bestimmungen de facto außer Kraft gesetzt wurde?
Eine päpstliche Bulle wie Quo primum kann
nicht durch päpstliche Dokumente minderen Ranges, geschweige denn durch den Beschluß einzelner Bischofskonferenzen
außer Kraft gesetzt werden. Folglich kann von einem rechtsgültigen Verbot keine Rede sein. Ähnlich
urteilte ja auch die erwähnte neunköpfige Kardinalskommission. Darum muß man sagen, daß die in weiten
Teilen der Weltkirche herrschende gegenteilige Praxis eine schlimme Rechtsverletzung darstellt. Dafür
müßten sich die Verantwortlichen eigentlich bei den Betroffenen entschuldigen.
Was muß jetzt geschehen?
Nur durch die eindeutige Wiederherstellung der Rechtssicherheit in dieser wichtigen Frage kann der vom
Heiligen Vater in seinem Buch „Gott und die Welt“ beklagte Verlust des innerkirchlichen Friedens in dieser
Angelegenheit wiedergewonnen werden.
Hw. Siegfried Lochner ist Militärsuperior an der Theresianischen
Militärakademie in Wiener Neustadt. Das Interview wurde im vergangenen Mai im Vaduzer Bistumsblatt ‘vobiscum’
veröffentlicht.
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#80 Rudolfus 11:57:05 | Freitag, 21. Dezember 2007
Die Hl. Schrift verbietet die Beschwörung der Toten Unschuld schrieb: Sie müssen doch wissen, dass die
Heilige Schrift die Kontaktaufnahme zu Toten verboten hat! Die Hl. Schrift verbietet die Beschwörung
der Toten, wie die Kirche auch heute noch, nämlich in Beschwörungsritualen, die eine schwere Sünde
sind. Dagegen lehrt das Makkabäerbuch für die Toten zu beten, und die Kirche lehrt, auch zu den Toten
zu beten, aber sie nicht zu beschwören.
Unschuldig? Unschuld schrieb: Sie müssen doch wissen, dass die Heilige Schrift die Kontaktaufnahme zu
Toten verboten hat! Die Gemeinschaft der Heiligen ist quicklebendig – wie die Engel. Die Kurzauskunft
der Kirche lautet: Sollen wir auch zu den Engeln und Heiligen beten? Ja, weil sie vor Gott für uns bitten.
(JOB, 42, 7-9; Römer 15, 30; Epheser 6, 18-19) Vertrauen Sie ruhig dem Urteil der Kirche: sie erst trug
ja die Heilige Schrift zusammen und kanonisierte sie dann schlußendlich auf dem Konzil von Hippo, 393
nach Christus. Auch das verschweigen Sie Protestanten gerne, wenn Sie so tun, als ob die Bibel aus einem
Urknall entstanden sei – und als ob es dann fast 1.500 Jahre gedauert habe, bis „endlich“ ein Luther daherkam,
diese „entdeckte“ und somit das Christentum offiziell eröffnen konnte… Das ist ein wahrhaft protestantisches
Phänomen, daß nach Ihrer „Logik“ es fast 1.500 Jahre dauerte, bis das Kreuzesopfer Christi endlich zum
„real existierenden Christentum“ führte. Das müssen Sie ja angesichts der Abspaltung von der Kirche
behaupten, denn der Glaube der Christen und Heiligen der Kirche war bis 1517 keinen Jota anders als danach.
#76 Dr. Otterbeck 16:58:09 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Bernado „To whom it may concern“; der von Ihnen so vehement Dementierte wirds goutieren. Gerald Goesche
sollte sich mal in die Memoiren von A.F. Loisy („Modernismus“) vertiefen, Bd. 2, S. 398: „Pie X. demande
impérieusement que je renonce à sauver l’Église.“ Zweimal drüber nachdenken! Und da Sie, Bernardo,
auch so viel Spaß am Lebensmotto von Exz. Lefebvre haben („Vous êtes un moderniste!“), hier noch das
Glaubensbekenntnis des Chefmodernisten (ebd., 397): „Logomachie métaphysique á part, je ne crois pas
plus à la divineté de Jésus que Harnack (…), et je regarde l’incarnation personelle de Dieu comme
un mythe philosophique. Le Christ tient même moins de place dans ma religion que dans celle des protestants
liberaux; car je n’attache pas autant d’importance qu’eux à cette révélation du Dieu-Père, dont il
font honneur à Jésus. Si je suis quelque chose en religion, c’est plutôt panthéo-positivo-humanitaire
que chrétien.“ Jetzt sagen Sie mir, wo das II. Vatikanum DAS übernommen hat?? Nirgendwo. Insoweit ist
die professio fidei Paul VI. vom 30.06.1968 glatt antimodernistisch. Im übrigen liebte Loisy die „alte
Messe“ bis in sein hohes Alter und es schmerzte ihn fürchterlich, sie nicht zelebrieren zu dürfen. Man
lernt: „Ritualismus“ ist mitnichten ein Markenzeichen des Antimodernismus. Sind Sie sich also sicher,
dass Dr. Goesche den Segen des Hl. Philipp Neri für sein „Engelwerk“ hat??
#75 Benedikt 16:10:21 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Freinsberg Naja…testen – erproben? Ist da ein Unterschied? Es bedeutet natürlich nicht, dass schon
fertige Exemplare zum Testen/ Erproben verteilt werden, klar.
#74 Freinsberg 15:47:13 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Benedikt „Testexemplare“ des neuen Gotteslobs ist etwas übertrieben. Es handelt sich um ein Heft mit
Gesängen zum Erproben. Zeitgleich erscheinen auch Orgelsätze.
#73 Benedikt 15:27:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Marcel Landorganist, ich habe kein Buch – mehr – mit dem Titel „Gotteslob“. Bewahren Sie Ihres fürs
Museum ruhig auf, bald ist die Ära Lehmann vorbei. Die Ära Lehmann wird die Ära des jetzigen Gotteslobs
vermutlich überleben. Lehmann hat noch 5 Jahre, die ersten Testexemplare des neuen Gotteslobs werden
in ziemlich genau einem Jahr ausgeliefert.
#71 Unschuld 13:08:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Marcel Sie müssen doch wissen, dass die Heilige Schrift die Kontaktaufnahme zu Toten verboten hat! Das
gilt auch für die von der katholischen Kirche „heiliggesprochenen“. Unschuld
#70 Bernado 11:10:35 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@stat crux Sie schrieben:„wenn Ihr Chef so loyal ist, wie Sie sagen, dann könnte er doch zumindest mäßigend
Einfluß nehmen, dass so ein sprachlicher Super-GAU nicht mehr vorkommt. Denn: jede Wette, er (!) kennt
jeden der Redakteure von Kreuz.net. Um was wollen Sie wetten??“ Sie kriegens mal wieder nicht auf die
Reihe, wie meistens. Beim Versuch, ein wenig auf den Busch zu klopfen, haben Sie den auch kräftig daneben
gehauen: Dr. Goesche ist in keiner Weise mein Chef. Und das Kirchenrecht macht den Leiter einer geistlichen
Einrichtung jedenfalls nicht zum „Chef“ der Menschen, die seiner Gemeinde angehören oder ihr irgendwie
nahe stehen. Und weshalb um alles in der Welt sollte Dr. Goesche Einfluß auf das nehmen können, was
die Redaktion von Kreuz.net so alles treibt? Ein Linkaustausch, der beiderseits mehr von Nützlichkeitserwägungen
motiviert ist als von überschäumender gegenseitiger Sympathie, ist wohl alles, was kreuz.net und www.institut-philipp-neri.de
verbindet.
#69 Marcel 11:06:57 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestantische Strohmännchen Der Vorwurf des angeblich katholischen „Götzendienstes“ durch unser Beten
zu den Heiligen im Himmel ist ein besonderes Filetstück protestantischer Lebenslügen. Solche Protestanten
unterscheiden einfach nicht zwischen Beten zu und Anbeten von. Das macht das Aufbauen eine Strohmannes
besonders einfach, denn man darnach genüßlich zerlegt… was ja die tragende Tätigkeit des Protestantismus
ist: ein totales Zerrbild der hl. römisch-katholischen Kirche projizieren und dieses ein Leben lang bekämpfen!
Eine Anti-Religion das. Sie möchten nicht wissen, daß das Gebet als ein Aufschwung der Seele und des
Herzens zum Himmel jedem Heiligen dortoben gelten kann, weil die Gemeinschaft der Heiligen absolut real
ist und wir Christen als Nicht-Materialisten eben an die Unsterblichkeit der Seele glauben, während doch
die Anbetung allein dem Dreifaltigen Gottes gebührt. Meine protestantischen Freunde haben mir bis heute
nicht gesagt, wohin die unsterblichen Seelen der verstorbenen christlichen Heiligen denn entschwunden
seien und warum ich mit diesen Heiligen nicht genauso liebevoll „sprechen“ können sollte wie zu ihren
Lebzeiten von Angesicht zu Angesicht. (Einmal abgesehen davon, daß sie annehmen, ein jeder Christ sei
nach dem Tode heilig.) Usw. Der Protestantismus ist eine einzige große Unlogik, weswegen der Ex-Bibelchrist
und prot. Professor Scott Hahn schon aus diesem Grunde von ihm abließ, noch bevor er überhaupt wußte,
daß Gott ihn auf Umwegen in die Kirche Christi führen würde.
#68 Pünktchen 10:32:54 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„Protestant betet“ zu Jesus Christus, „ weil dieser immer und jederzeit ein offenes Ohr für mich hat“
Dann betet er sicher auch zur Telefonseelsorge und zur neugierigen Nachbarin, denn die hat auch immer
ein offenes Ohr … Christen beten zu Christus, weil dieser als Mensch zugleich wahrer Gott ist und nur
Gott angebetet werden darf/kann! Sie beten auch durch Christus im Heiligen Geist zum Vater im Vertrauen
darauf, daß diese Gebete gehört werden, nicht weil sie gehört werden…
#67 Protestant 10:14:42 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Lefebvre Im Ernst-ich bete zu Jesus Christus, weil dieser immer und jederzeit ein offenes Ohr für mich
hat (und für alle anderen im übrigen auch)!.Und da das so ist, brauche ich auch zu niemandem anderen
zu beten (obschon ich keine Probleme damit habe, wenn andere das so machen)! Die Mutter unseres Herrn
Jesus Christus ist für mich eine absolut herausragende Frau (wie viele andere biblische Personen auch).Und
zwar eine durchaus starke und selbstbewusste Frau( heute würde man sagen“die Managerin eines kleinen
Familienunternehmens“).Denn es ist z.B. eine herausragende Leistung für eine Frau (und dass zu jener
Zeit), die Flucht der ganzen Familie nach Ägypten zu organisieren. Alle Achtung und Hut ab! Außerdem
darf man nicht vergessen, dass sich ihre Muttereigenschaft auch auf die Erziehung ihres Sohnes bezogen
haben dürfte und ggfs. auf dessen Geschwister. Und nicht zuletzt hatte Maria auch einen Mann, namens
Josef,falls das irgendjemand vergessen hat.Maria war also eine starke, selbstbewußte Frau und Mutter,
die im übrigen auch ihren Mund aufgemacht haben dürfte, wenn ihr etwas nicht gefallen hat. Aber einen
Gott, zu dem ich bete, gibt es nur einen(auch wenn Luther das vielleicht damals etwas anders gesehen haben
mag)!
#65 Mitsou 09:59:07 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Schande Wir Katholiken beten – wie Luther während einiger Lebensabschnitte nach 1517 – auch oder sogar
besonders gerne zur Muttergottes. Sie trägt die Gebete nur zu ihrem geliebten Sohn. Dieser wiederum liebt
seine Mutter so sehr – Sie doch diese und Ihre auch, oder? –, daß der Heiland sich an ihr als Mittlerin
aller (seiner) Gnaden erfreut. Katholiken sind sich ja für keinen Götzendienst zu schade.
#64 Marcel 09:49:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Lieber das Original Protestant: Widersprüche-----zum einen hauen Sie mit dem Hammer auf Luther, und dann
verweisen Sie an seine Mariengebete! Maurice hat schon treffendes gesagt. Katholische Weite versus lutherisch-begrenzte
National“kirche“. Luther war ein lebender Widerspruch. Die allermeisten Protestanten kenne diese Person
und seine Irrlere nicht richtig, und wenn sie sie kennen, müssen sie sie verklären. Sie picken sich
das heraus, was genehm ist – und schweigen jenes tot, was stört. Just wie ihr Religionsgründer, Vater
des modernen Subjektivismus. Man sollte besser nicht wegen Mord das Klosterasyl suchen. Auf eine Berufung
kommt es an. Egal-ich bete zu Jesus Christus- auch für Sie! Wir Katholiken beten – wie Luther während
einiger Lebensabschnitte nach 1517 – auch oder sogar besonders gerne zur Muttergottes. Sie trägt die
Gebete nur zu ihrem geliebten Sohn. Dieser wiederum liebt seine Mutter so sehr – Sie doch diese und Ihre
auch, oder? –, daß der Heiland sich an ihr als Mittlerin aller (seiner) Gnaden erfreut. Landorganist,
ich habe kein Buch – mehr – mit dem Titel „Gotteslob“. Bewahren Sie Ihres fürs Museum ruhig auf, bald
ist die Ära Lehmann vorbei. Trotz „einfache[r] Strukturierung“ ist mir klar, daß die katholische Kirche
nichts benötigt, was von ihr abgefallene Häretiker ihr geben könnten. Das beste am Protestanismus –
es gibt ja nicht nur Schlechtes – ist vom Original gestohlen. Mit fehlerhaften Plagiaten begnüge ich
mich nicht mehr.
#63 Mitsou 09:45:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Protestant Perlen vor die Säue zu werfen, lieber Protestant, das ist uns von unserem Herrn ausdrücklich
untersagt. Wenn ich diesen geistigen Dünnpfiff hier lese, habe ich nur einen Gedanken: Ach wie dankbar
bin ich dafür, dass ich nicht katholisch bin!!! :(3 Dem Herrn im Himmel sei Dank! :(3
#60 Protestant 09:34:34 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@landorganist Keine Panik, ich bleibe! Warum sollte ich denn auch gehen, bei all den netten, guten und
anständigen Leuten hier? Wo sonst freut man sich über meine Morgengrüße wohl so enthusiastisch als
hier? Wo sonst sagen die Beiträge von Schreibern so viel über deren Charaktere aus? Wo sonst kann ich
so gut lernen, wie ich meine Kinder nicht erziehen sollte? Wo wird mir immer wieder aufs Neue vor Augen
gehalten, wie glücklich und zufrieden ich eigentlich sein sollte(und eigentlich auch bin)? Nee,nee- es
macht doch eigentlich Spaß und FReudezu sehen, welche Probleme diese Welt haben sollte? Schade eigentlich,
dass meine Frau und ich im Januar kein Mädchen, sondern wieder mal einen Jungen bekommen! Vielleicht
hätte uns ja der eine oder andere als Taufgeschenk ein schönes Kopftuch oder eine Broschüre zur Erhaltung
der immerwährenden Jungfrauenschaft geschickt! Sie sehen, es besteht keine Gefahr, das ich gehe-im Gegenteil-
ich freu mich schon auf morgen früh…!
Daß „Protestant“ mit ddl-Toussaint (ach, waren das Zeiten!!) identisch sei, wie hier schon vermutet,
glaube ich zwar nicht. Meinerseits bin ich aber ganz sicher, daß auch er ein Provotroll ist. Konsequenz?
Na logo.
#58 Pünktchen 09:26:05 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Es ist übrigens auch interessant, daß die Auswahl der Kirchenlieder durch Protestant natürlich immer
schön im Mainstream liegt und niemandem wehtun soll! Darin kommen der Möchtegern-Protestant und der
Willkür-Kathole Landonanist bestens überein! Die großartige Christusminne und Mystik eines Paul Gerhard,
wie sie in diesem www.kreuz.net/…ticle.4035-page.html Gedicht zum Ausdruck kommt (Zitat Leser Mitsou,
23. OKT. 10:08 Uhr: „Sei mit tausendmal gegrüßet“) würde von diesen Knalltüten nie als zitatwürdig
angesehen! Sie ist verstörend konkret und spricht mit unüberbietbarer Deutlichkeit von Sünde, Sühne
und Schuld, was in der virtuellen Piep-piep-piep-ich-hab-euch-lieb-Kirche der Landonanisten und Pseudoprotestanten
längst abgeschafft wurde!
#57 Protestant 09:21:50 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@an alle Das Geheimniss ist vielleicht, dass sich einige hier-so auch ich- über Kleinigkeiten freuen
können und nicht ständig mit sich und anderenn hadern! Ich habe gerade die Mitteilung bekommen, dass
meine beiden Jungs ab Januar in den Kindergarten dürfen. Ich freu mich deshalb darüber, weil wir seit
einem halben Jahr an mehreren KiGas dran sind und es jetzt endlich klappt. Die beiden reden soweiso von
nichts anderem mehr!Und es wird höchste Zeit, die beiden zu fördern und zu fordern! Und an alle Skeptiker
eine gute und eine schlechte Nachricht: die gute- es handelt sich um einen Kindergarten, der unter katholischer
Trägerschaft steht! die schlechte- in unserer Gemeinde werden keine tridentinischen Messen gefeiert und
die KiGa-Mitarbeiter sind Freimaurer, Lehmenschen und Häretiker…!
Ach, übrigens, Protestant, wo wir hier gerade so nett beisammen sind: wie ist eigentlich Ihre Einstellung
zum 5. Gebot („Du sollst nicht morden“), zur massenhaften Tötung unschuldigen, ungeborenen menschlichen
Lebens und zur Beihilfe dazu? Nur, weil Sie verräterischerweise eine Antwort verweigern.
#55 landorganist 09:09:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Oh je, unsere Fachleute! Marcel, Sie sollten in Ihrer Einfältigkeit vielleicht mal ein Gotteslob (kenne
Sie das?) zur Hand nehmen. Viele der Lieder, die Protestant dankenswerterweise zitiert, sind dort enthalten,
Sonne der Gerechtigkeit z. B. unter 644. Ich weiß, dass Ihnen behufs Ihrer einfachen Strukturierung der
Sinn mancher Verse verschlossen bleiben muss, dennoch, oder gerade deshalb sollten Sie besser kein Urteil
darüber abgeben. Im Übrigen fände ich es schade, wenn Protestant das „Forum“ verlassen würde. Ich
käme mir unter den versammelten Knallchargen recht einsam vor. Also, Protestant bleiben Sie uns erhalten,
wenigstens bis uns die hochw. Redaktion beide sperrt, und mich obendrein exkommuniziert.
#54 Protestant 08:53:51 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@maurice „Darum prüfet alles und das Gute behaltet“, sagt der hl. Paulus. Richtig!Genau das tue ich!Sehr
wahrscheinlich halte ich jedoch andere Dinge für gut, als Sie! Jedenfalls folge ich Luther nicht blind(bin
ja kein Tradi), sondern halte mich auch hier an den Apostel Paulus.
„… zum einen hauen Sie mit dem Hammer auf Luther, und dann verweisen Sie an seine Mariengebete“ Davon
verstehen Sie nichts, das ist katholische Weite. „Darum prüfet alles und das Gute behaltet“, sagt der
hl. Paulus. Ihre letzte Replik war ja denn doch eher schwächlich blaß, oder?
#52 Protestant 08:35:48 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@maurice „Du (sc. der Herzog von Barunschweig-Wolfenbüttel, aus seinem zwangsprotestantisierten Land
vertrieben) solltest nicht eher ein Buch schreiben, du hättest denn einen Fortz von einer alten Sau gehört,
da solltest du dein Maul gegen aufsperren und sagen: Dank habe, du schöne Nachtigall, da höre ich einen
Text, der ist für mich“. Oh, toll, Luther hat Sie auch bereits gekannt…!?
Ein nettes Beispiel: „Du (sc. der Herzog von Barunschweig-Wolfenbüttel, aus seinem zwangsprotestantisierten
Land vertrieben) solltest nicht eher ein Buch schreiben, du hättest denn einen Fortz von einer alten
Sau gehört, da solltest du dein Maul gegen aufsperren und sagen: Dank habe, du schöne Nachtigall, da
höre ich einen Text, der ist für mich“. Luther in: „Wider Hans Worst“ (Kampfschrift gegen jenen Herzog),
1541. Ein sauberer Religionsstifter, das. Und so appetitlich.
#50 Protestant 08:22:54 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ marcel lefebvre(ist doch so!) Widersprüche-----zum einen hauen Sie mit dem Hammer auf Luther, und dann
verweisen Sie an seine Mariengebete! Egal-ich bete zu Jesus Christus- auch für Sie! Und vor allem für
soziiiiii! Ich fühl mich hier jedenfalls wohl und wenn es Euch nicht passt, das ich hierbin-es gibt das
Feld „abmelden“!
#49 Marcel 08:15:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Spam-Protestant Guten Morgen Herr Spammer! Zitieren Sie doch anstatt dünnlicher Gedichtlein mal ein paar
saftige Tiraden Luthers, damit jeder erkenne, was für ein subjektivistischer Grobian Ihr „Religions“gründer
war. (Eine interessanter Satz von ihm ist u.a.: „Und würde ich heute Ehebruch begehen, so wäre ich durch
meinen Glauben doch gerecht vor Gott!“) Eine gute Frage: was treibt einen Protestanten auf einen katholischen
Kommentarbereich? Dasselbe, was seine häretischen Brüder Irrglaubens“mission“ in – ehemals – gut katholischen
Ländern wie Südamerika antreibt. Auf einem katholischen Forum gehören Sie mit Ihren irrigen Kommentaren
umgehend an die frische Morgensonne (der Gerechtigkeit) gesetzt. Möge die hl. Jungfrau Maria, Besiegerin
aller Häresien, sich Ihrer annehmen. Sie hat schon viele Protestanten von der Irrlehre weg zum wahren
Glauben Christi geführt: zur hl. römisch-katholischen Kirche. Beten Sie einfach einmal zu ihr. Sie können
sich ja eines der Mariengebete Luthers heraussuchen – das sind jene, die heute von den allermeisten Protestentan
unterschlagen werden.
#47 Protestant 08:11:38 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@soziiiiiiiiii Im Gegenteil, mir wäre fast jeder christliche Beitrag lieber, als die ganzen unerfreuliche
Ergüsse, die ich hier teilweise lesen darf! Mein Respekt vor Ihnen würde jedenfalls deutlich steigen,
wenn Sie hier etwas mehr christliches von sich geben würden!Bei aller Kritik ist dies hier nämlich immer
noch ein christliches Forum und keine geistige Müllverbrennungsanlage!
@ Protti Wenn ich in einem Prottiforum morgens, immer, wie die wilde Wutz, maßlos, katholische gebete
poste würde mir auch keiner Guten Morgen wünschen.
#45 Protestant 07:48:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@r.ruhrgebietler@soziiiiiiii r.ruhrgebietler – war mir klar-wer ein anständiges „Guten Morgen an alle“
verbunden mit einem christlichen Text als Trollverhalten bezeichnet, der spricht für sich!Da sind ja
meine fast 3-jährigen Zwillingen besser erzogen! soziiiiiii – Das gilt hier auch für Sie!Wenn mir einer
einen „Guten Morgen“ wünscht, dann gebietet es mir mein Anstand, dies zu erwidern und meinem Gegenüber
nicht Selbstgerechtigkeit vorzuwerfen. Und wenn hier nur diejenigen teilnehmen sollten, die Ahnung von
katholischer Tradition haben(so wie Sie), dann wäre das Forum wahrsxcheinlich bald leer!
Protestantischer Hochmut ist auch eine Form der Selbsgerechtigkeit. Warum verbreiten sie ihre protestantischen
weisheiten nicht in einem protestanten Forum? Von katholischer Einstellung, katholischen Empfindungen
beim Gottesdienst, katholischem Gottesdienst habn sie mit Verlaub keine Ahnung!!!
#42 Protestant 07:24:32 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen Ob ein Priester nun sitzt oder steht, ob ich eine Krawatte trage, oder nicht, ob ich kurze
oder lange Haare habe,usw. das Lob Gottes ist nicht von Äußerlichkeiten abhängig! Bin ich aber schön
angezogen, knie und stehe nur, singe lateinische Choräle-bin aber so selbstgerecht, wie viele hier, dann
hat Gott ein Problem damit. 1. Sonne der Gerechtigkeit, Gehe auf zu unsrer Zeit; Brich in deiner Kirche
an, Daß die Welt es sehen kann. Erbarm dich, Herr. 2. Weck die tote Christenheit Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt Überall im ganzen Land. Erbarm dich, Herr. 3. Schaue die Zertrennung an, Der
kein Mensch sonst wehren kann; Sammle, großer Menschenhirt, Alles, was sich hat verirrt. Erbarm dich,
Herr. In diesem Sinen einen schönen Tag!
Dazu ließen sich viele Dinge… im Detail sagen. Angefangen vom sehr niedrigen Tisch, der Klampfe, der
Zurichtung auf dem „Altar“, der Kleidung des Klampfe-Spielers etc. Und wer sagt, daß die Sitzposition
des Zelebranten hier mit der Lesung zu tun hat? Ich behaupte, wie selbst in vielen Fällen erlebt, daß
der Priester während der ganzen Messe sitzt. Ich werde Ihnen das wohl nicht klar machen können: Hier
geht es doch um eine Begegnung mit Christus. Da müßte das beste gerade gut genug sein. Wie werfen sich
die Leute z.B. in Schale, wenn Sie zum Bundespräsidenten gehen. Schauen Sie sich den Aufzug doch nur
auf dem Bild an. Liturgie ist hier geistlos reduziert auf eine Restform. Wenn man Liturgie so wegrationalisiert
wie NOM, dann ist auch die Staffage e
#40 Gotthard 00:49:19 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@heggi Denn so „billig und bieder“, wie das alles auf diesem Bild daherkommt, ist der NOM eigentlich nicht.
Begründe doch bitte deine Meinung mal … Punkt für Punkt … Schritt für Schritt … (denke daran:
Fakten zählen nicht Meinung!)
Vom Geist der Liturgie… ist diese Szene gewiß nicht bestimmt – würde B.XVI sagen. Es ist alles gemacht,
zusammengebastelt, unterhaltend gestaltet. Merkwürdig, daß Sie kaum Ansprüche an einen Kult haben,
der sich an unsreren Herrn und Schöpfer richtet. Denn so „billig und bieder“, wie das alles auf diesem
Bild daherkommt, ist der NOM eigentlich nicht. Und außerdem: Wenn Sie das Drumrum vielleicht noch ansprechend
finden, möchte ich ganz menschlich wissen, wie Sie zu Hause eingerichtet sind.
#38 Gotthard 00:12:55 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@heggi zur und nach der Lesung sitzt der Priester immer … der Antwortgesang kann absolut mit der Guitarre
begleitet werden … wie der Gesang während der gesamten Eucharistiefeier…
Das Bild… ruft bei mir Aversionen hervor. Der Priester sitzt hinter dem Tisch wie ein Buddha. Ich habe
so ein ähnliches Live-Bild (vor langen Jahren) in einem buddhistischen Kloster in Berlin-Frohnau erlebt.
Damit habe ich wirklich nichts zu tun. Die Klampfe tut ihr übriges. Gotthard, Sie reden alles schön.
Das ist wohl Ihr Job hier. Es ist ja nur fürchterlich…
#35 Gotthard 23:16:01 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@golfi Welche Synthese siehst Du denn in diesen beiden Bildern? Sowohl das Bild der Eucharistiefeier als
auch das Bild des Erzbischofs können bei mir keinerlei negative Regungen hervorrufen… was soll das
also?
der NOM … … ist ein sichtbares Zeichen daür, dass das Konzil gescheitert ist. Gemäß dem Konzil
hätte es ihn in dieser Ausformung nicht geben dürfen. Jetzt haben wir ein Konzil, das nicht umgesetzt
wurde, und einen Ordo, der nicht konzilsgemäß ist. Sicher etwas plakativ formuliert, aber im Kern sicher
für jeden nachvollziehbar ud richtig.
@Karl Murx: lex iniusta Lieber Herr Murx, ich freue mich, daß wir sachlich doch in hohem Maße einig
sind. Und da, wo wir es nicht sind, liegt das an meinem Mangel an kirchenrechtlicher und theologischer
Ausbildung, der mich bei der allgemeinen Kakophonie von Meinungsäußerungen zurückhaltend sein läßt.
So bin ich vor allem zurückhaltend gegenüber dem Argument, das anscheinend aus dem Vorliegen einer lex
iniusta das Vorliegen einer Sedisvakanz schlußfolgert. Andererseits wundere ich mich über die bei Tradis
und Nicht-Tradis verbreitete Perhorreszierung des Sedisvakantismus. Ob XY Papst ist oder nicht, kann ja
nun nicht zum depositum fidei gehören, sondern ist eine historische Frage, allerdings mit moralisch erheblichen
Folgerungen für das Leben. MfG Ihr Christoph Heger
@ Athanasius Sie ziehen immer alles zur Politik hin. Die Traditionalisten sind da eher neutral. Neutraler
als Sie wenigstens. [ Erlauben Sie, dass ich mal kurz einen Lachkrampf erleide?
Benedikt Wer schert sich denn um Sacrosanctum Concilium 22 §3? Der ganz überwiegende Teil der Priester
jedenfalls nicht, die den NOM für einen unverzichtbaren Fortschritt halten. Und welcher Bischof schert
sich denn wirklich um Redemptionis sacramentum? Kein deutscher Bischof von Meisner bis Lehmann hat bis
heute davon etwas konsequent in seiner Diözese umgesetzt. Entweder aus Angst vor einem „Aufstand“ oder
aus Überzeugung gegen den Inhalt.
#27 Guiseppe 17:13:47 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Staatsstreich“ Einen „Staatsstreich“ hat offensichtlich kreuz.net daraus gemacht, nicht Hw. Lochner.
Der Begriff „Staatsstreich“ taucht nur in der Überschrift des Interviews auf.
#26 stat crux 16:17:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Bernado, wenn Ihr Chef so loyal ist, wie Sie sagen, dann könnte er doch zumindest mäßigend Einfluß
nehmen, dass so ein sprachlicher Super-GAU nicht mehr vorkommt. Denn: jede Wette, er (!) kennt jeden der
Redakteure von Kreuz.net. Um was wollen Sie wetten??
#25 Benedikt 16:11:20 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Athanasius Quo primum verbietet nicht die Änderung des Ritus durch den Papst, als der höchsten Authorität
und könnte dies auch gar nicht verbieten. Insofern Paul VI. also nichts anderes getan hat, als das Römische
Messbuch zu refomieren gilt Quo primum heute ganz normal für den Ritus nach dem Messbuch von 2002. Keinem
Priester kann es verboten werden, dieses Messbuch zu benutzen. Keinem Priester ist es erlaubt, eigenmächtig
daran etwas zu ändern. Und das ist auch weiterhin gültig, wie zuletzt Redemptionis Sacramentum gezeigt
hat.
#23 Athanasius 15:43:22 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Benedikt Quo primum ist ein Dekret, nichts weiter. Kein Papst muss sich daran halten. Es in die Nähe
einer dogmatischen Verkündigung zu rücken ist absurd. Kein Papst hat das so verstanden, weswegen das
Missale auch im Laufe der Zeit munter verändert wurde. Was wollen Sie nun ständig mit Ihren „Wiederlegungen“?
Quo Primum ist einfach noch in Kraft und war eine Bulle, die ein Privileg schaffte, das nur explizit abgeschafft
werden kann, was aber nie geschah. Jeder Papst muss sich daran halten, aber auch jeder kann jene Bulle
(theoretisch) abschaffen. Was Paul VI. aber nicht tat, da er es explizit hätte machen sollen (nicht geschehen,
was die Kardinalskommission auch 1987 feststellte).
#22 Benedikt 15:36:14 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Quo primum Quo Primum kann nicht außer Kraft gesetzt werden, da hier der Heilige Vater Kraft seiner
höchsten Autorität gesprochen hat. Quo primum ist ein Dekret, nichts weiter. Kein Papst muss sich daran
halten. Es in die Nähe einer dogmatischen Verkündigung zu rücken ist absurd. Kein Papst hat das so
verstanden, weswegen das Missale auch im Laufe der Zeit munter verändert wurde. Auch wenn Paul VI. den
alten Meßordo mit seiner päpstlichen Gewalt durch den neuen Ersetzt hätte und ihn damit abeschafft
hätte (was er nie tat), wäre dies ungültig, da bestehende verbindliche Lehrenn nicht durch neue ersetzt
werden können. Das Missale Romanum ist ein liturgisches Buch und keine Lehre.
#21 Hyazinth 15:18:28 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Zur Erinnerung: Quo Primum kann nicht außer Kraft gesetzt werden, da hier der Heilige Vater Kraft seiner
höchsten Autorität gesprochen hat. Auch wenn Paul VI. den alten Meßordo mit seiner päpstlichen Gewalt
durch den neuen Ersetzt hätte und ihn damit abeschafft hätte (was er nie tat), wäre dies ungültig,
da bestehende verbindliche Lehrenn nicht durch neue ersetzt werden können. Das würde die Kirche zerstören!
Das gleiche gilt für Ökumenismus und Religionsfreiheit, alles Unfug, salopp formuliert
Verleumdung „Dr. Otterbeck“ schrieb:Dem Superweb-Journalisten Dr. Goesche und seinen Mitstreitern fallen
wirklich „tolle“ Begriffe ein. Wie denn „um Himmels willen“ kann eine päpstliche Liturgie-Gesetzgebung
einen „Staatsstreich“ darstellen? Als Rechtsanwalt sollten Sie wissen, daß Sie in die größten Schwierigkeiten
geraten würden, falls Sie vor Gericht belegen müßten, daß der Wiener Autor des fraglichen Kreuz.net-Artikels
als „Mitstreiter“ von Dr. Goesche, Berlin, bezeichnet werden kann. Dr. Goesche ISPN würde nie auf den
Gedanken kommen, selbst oder durch andere die Messe Pauls VI. in irgendeiner Form in Verbindung mit einem
Begriff wie „Staatsstreich“ oder ähnlichem zu bringen. Wie alle in Einheit mit dem Papst stehenden Vereinigungen
in der Kirche, die auf der Grundlage von „Ecclesia Dei“ die liturgischen Bücher nach dem Stand des Jahres
1962 verwenden, erkennt auch das Institut St. Philipp Neri an, daß der Papst das Recht hat, Festlegungen
über die Form der Liturgie zu treffen, und daß der Novus Ordo ein legaler und gültiger Ritus der Kirche
ist. Es ist mir völlig unverständlich, wie Sie darauf kommen, den Namen von Dr. Goesche in Verbindung
mit irgendeinem „Staatsstreichs“-Gerede zu bringen. Noch weniger kann ich mir erklären, warum Sie eine
solche Verleumdung in die Welt setzen – es sei denn, sie wollten alle Befürworter des alten Ritus und
auch den gegenwärtigen Papst selbst, der diesem Ritus mehr Rechte geben will, pauschal ins Unrecht setzen.
#19 Benedikt 15:15:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Kompetent Die Ausführungen von Hw. Lochner zu Quo primum erscheinen wenig kompetent. Schon wieder das
Märchen von der fortwährenden Geltung, die sich selbstverständlich nur auf das Missale Pius’ V. beziehen
kann. Langweilig.
#18 FioreGraz 14:31:06 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Karl Murx Das Kirchenrecht ist nichts anderes als eine Verwaltungs- und Exekutionsvorschrift und nichts
dogmatisches. Wie siehts dann weiter aus wleches Kirchenrecht gilt denn dann als dogmatisch? CIC oder
CCEO Kirchenrecht ist nichts dogmatisches, bie solchen Sichtweisen graut es mir, nicht mehr lange und
jemand erklärt noch die Anzahl der WC-Besuche zum Dogma. LG Fiore
#16 Dr. Otterbeck 14:08:38 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Staatskirchenstreich?? Dem Superweb-Journalisten Dr. Goesche und seinen Mitstreitern fallen wirklich „tolle“
Begriffe ein. Wie denn „um Himmels willen“ kann eine päpstliche Liturgie-Gesetzgebung einen „Staatsstreich“
darstellen? Soll denn die „Tradition“ doch nur als ritueller Rahmen eines Kaiserkults herhalten? Ist die
neue Messordnung als „Staatsstreich“ zu deuten, weil sie bestimmten „Staatsideen“ keinen Raum für Propaganda
bietet?? Wie sehr müssen die „Unpolitischen“ also in Politik befangen sein, um derart die Kategorien
zu verwechseln. „Antichrist“ ist immer, wer verwirrt (cfr.: J. Ratzinger, Kleine katholische Dogmatik,
Bd. IX, Regensburg 1977, S. 160 ff.).
#15 Karl Murx 13:55:02 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Seit wann ist das Kirchenrecht ein Dogma? Seit wann gibt es denn überhaupt einen Kodex des Kirchenrechtes?
Seit 1917! Vorher konsultierten die Kirchenrechtler genau dieselben lehramtlichen Quellen, wie die Dogmatiker,
aber eben unter kirchenrechtlichen Aspekten. Daher ist es vollkommen logisch, daß das Kirchenrecht die
Dogmen, aber auch das Naturrecht, praktisch anwendet. Es ist doch vollkommen einsichtig, daß das Kirchenrecht
der geoffenbarten Religion der Offenbarung nicht widersprechen kann. Sollten Widersprüche vorhanden sein,
können sie wohl nicht von der Kirche kommen. Außerdem zeigt gerade das Kirchenrecht, daß die Kirche
eine mystischer Leib ist. Es ist schließlich das Recht, das somit den „Corpus mysticum“ und der Lehre
der Kirche als eines „Leibes“ sichtbaren Ausdruck verschafft. Das sind dogmatische Aspekte des Kirchenrechtes.
@Exbochumer War nun Bugnini ein Freimaurer, also jener, der im Geheimen sein Zerstörungswerk in Gang
setzte? Beweise bitte, Beweise Ist doch wirklich einfach. Bugnini war kein Traditionalist, das ist ja
wohl unstrittig. Also war er Freimaurer, was soll er denn sonst gewesen sein, denn alle, die keine Traditionalisten
ist, sind entweder modernistisch-liberalistische Freimaurer oder radikale Homo-Aktivisten, wobei es letztere
damals noch nicht gab.
#13 Dr. Otterbeck 13:53:14 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Der „unpolitische“ Lochner mal wieder…? Ein paar Korrekturen: Bugnini war nicht Drahtzieher einer progressistischen
Clique, sondern seit 1946 (!) führender Mitarbeiter der von Pius XII. eingesetzten Liturgie-Reformkommission,
deren erstes Werk die Reform der Karwochen-Liturgie war. Bugnini hat im 1987 auf Deutsch erschienen Buch
über „Die Liturgiereform“ so umfassend Auskunft gegeben, dass sich auch seine Gegner auf seine Selbstaussagen
stützen könnten, wollten sie nur. Kranke Gehirne halten aber lieber an der „Freimaurer“-Hypothese fest,
anstatt eine Bugnini-Kritik anhand seiner eigenen Fehlleistungen durchzuführen. Dafür gäbe es genug
Stoff. Aber das „unpolitische“ Hauen und Stechen um die Liturgie, wird hier ja nicht um der Tradition
willen angeheizt, sondern um eines zur „Tradition“ erhobenen m platten Produkts des Augenblicks, nämlich
des absolut falschen (integralistischen) Traditionsverständnisses, das Exz. Lefebvre am 21.11.1974 per
Manifest neu (!) erfand (für irrig erklärt durch Brief des Papstes „Cum te“ vom 11. Oktober 1976, siehe
www.vatican.va, Paul VI, Briefe, 1976).
@landorganist Ihre Sorge um die Zukunft von kreuz.net ist rührend. Leider verrät Ihr Beitrag im übrigen,
dass Sie die NO Messe offenbar als notwendigen Ausdruck einer aus Ihrer Sicht löblichen Anpassung der
Kirche an die Moderne hochhalten wollen. Das ist nun wirklich entlarvend!
#11 ExBochumer † 13:38:36 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Was ein Staatsstreich ist … das muss ich nicht beweisen. Freimaurer beweisen es tagtäglich in ihrem
„geheimen“ Tun. War nun Bugnini ein Freimaurer, also jener, der im Geheimen sein Zerstörungswerk in Gang
setzte? Beweise bitte, Beweise. Aber ich finde, die hier im kreuz.net postenden Gestalten wissen nicht,
worum es geht. Sie hängen einer Struktur an, die es auf Geheimniskrämerei anlegt. Die wissen auch nicht,
was sie tun. Ich vermag durchaus, die Freimaurerei zu verurteilen. – Aber solange von den Postern hier
im Forum von kreuz.net keine durchgreifenden Postings kommen, dann sind die Postings hier nichtssagend,
und wie ein „Hauch im Wind“.
#10 FioreGraz 13:30:48 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Karl Murx Mit anderen Worten, weder hat Paul VI. „Quo Primum“ abschaffen können, noch Johannes Paul
II. den Codex von 1917. Seit wann ist das Kirchenrecht denn ein Dogma, eine unveränderliche Tradition
oder in erster Linie eine Glaubenswahrheit. Wo kommt den der Schwachsinn her? LG Fiore
#9 landorganist 13:17:24 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Gesetz den Fall, die „alte Messe“ wird wieder ganz allgemein zugelassen, worüber berichtet dann kreuz-net???
Dann wird es nie wieder liturgische Missstände geben, dann hat die Freimaurerei ein Ende, und alles wird
gut. Oder etwa doch nicht? Werden wir dann Berichte lesen wie: Priester N.N. trug am vergangenen Sonntag
das Manipel direkt unter dem Ellbogen?, oder „Warum brannten am Hochfest der Erscheinung des Herrn in
St. Nimmerlein, nur 4 Kerzen auf dem Hochaltar? Oder dürfen wir dann die nächsten Tradiforderungen diskutieren,
wie Rückkehr in eine ständische Gesellschaft, Wiedererrichtung des Kirchenstaates, etc.???
Erzählungen Der ehemalige Kurienkardinal Alfons Stickler berichtete vor mehreren Jahren bei einem Vortrag
in Wien von einer durch Johannes Paul II. eingerichteten Kardinalskommission, seit wann haben Erzählungen
eines Kardinals ein ähnliches Gewicht wie ein päpstliches Schreiben?
#7 Karl Murx 13:02:54 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Lex iniusta Sehr geehrter Herr Dr.Heger, natürlich meint auch Pater Cekada nichts anderes. Bedauerlicherweise
hat sich aber die FSSPX darauf versteift zu behaupten, daß noch nicht einmal die äußerlich formalen
Akte zur Abschaffung von Quo Primum vorlägen. Das ist aber unhaltbar. Weiterhin wird nie zwischen der
Frage differenziert, ob Paul VI. formal den tridentinischen Ritus als solchen abgeschafft habe, oder aber,
ob dieser jetzt nicht mehr normativ sei. Mit der Abschaffung von Quo Primum wäre die lediglich der normative
Status des tridentinischen Ritus abgschafft, aber nicht dessen Gebrauch als solcher. Aber kommen wir stattdessen
zur Bulle Pauls IV. aus dem 16. Jhr.: Warum will denn hier kaum einer zur Kenntnis nehmen, daß diese
Bulle mit Hinweis auf deren Paragraphen vierzehnmal in den Annotationen zum Kirchenrecht von 1917 auftaucht?
Da wohl zweifellos der Codex von 1917 bis zum Jahre 1983 noch in Geltung war, muß man sich doch wohl
fragen, ob „Päpste“, wie Paul VI. und Johannes Paul II. ihre Akte als Häretiker überhaupt rechtmäßig
haben setzen können. Mit anderen Worten, weder hat Paul VI. „Quo Primum“ abschaffen können, noch Johannes
Paul II. den Codex von 1917.
@Karl Murx: Quo primum Soweit ich mich erinnern kann, stimmt der von H.H. Lochner angeführte Kirchenrechtler
Georg May dem Argument zu, daß Quo primum durch die Gesetzgebung Pauls VI. aufgehoben sei – oder vielleicht
genauer: hätte aufgehoben sein können. Denn, wie auch Lochner sagt, betrachtet May die einschlägige
Gesetzgebung Pauls VI. als eine lex iniusta, der nicht Folge geleistet werden braucht – oder vielleicht
wieder richtiger gesagt: nicht Folge geleistet werden darf. Daß die Möglichkeit einer lex iniusta dogmatisch
ausgeschlossen sein sollte, wie P. Cekada argumentiert, ist mir nicht bekannt. MfG Christoph Heger
#2 Karl Murx 11:58:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ich kann da nicht recht folgen Wieso stemmen sich solche Leute wie Lochner immer gegen die Idee, daß
Quo Primum abgeschafft sei, aber von der Bulle Pauls IV., „Cum ex apostolatus“, wollen sie nichts hören.
Außerdem liegen in mehreren Erklärungen Pauls VI. tatsächlich Abschaffungen von „Quo Primum“ vor. Ein
Artikel von Pater Cekada benennt auch die Formulierungen: www.traditionalmass.org/articles/article.php?id=19&catname=…