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Mittwoch, 25. Oktober 2006 14:21
In der Nähe von Madrid baut ein frommer Spanier seit Jahren ganz alleine an einer privaten Kathedrale.
Zurück zum Artikel 12 Lesermeinungen:
Mittwoch, 25. Oktober 2006 22:04
golfi: Gottvertrauen
Hier kommt das klar zum Ausdruck was unseren Kirchenfürsten, die ja die“ Vorreiter „ sind und somit auch den meisten Gläubigen heute abhanden gekommen ist: Gottvertrauen. Dies ist ein ganz großartiges Werk, was
schon an ein Wunder grenzt. Hier zolle ich absolute Hochachtung.
Mittwoch, 25. Oktober 2006 18:33
ExBochumer: stat crux …
… Lesen müsste man können, oder?
Mittwoch, 25. Oktober 2006 18:29
stat crux: @ExBo
Was Herr Lingen? Bitte komplettieren Sie den Satz!
Mittwoch, 25. Oktober 2006 18:24
ExBochumer: Vielleicht sollte …
sich Herr Lingen an diesem Mut des Don Justo ein Beispiel nehmen.

Seine Aktivitäten gegen den deutschen Staat und die römisch-katholische Kirche könnte er umleiten und in den Bau einer Kirche lenken. In der Psychologie nennt man das wohl Sublimation, was Herr Lingen (so er mitlesen sollte).

Reiche Verwandtschaft hat Lingen ja, so daß die Kirche auch ähnlich der von Don Justo entstehen könnte.
Mittwoch, 25. Oktober 2006 17:43
landorganist: Wollen wir
hoffen, das der Gute keinen Volksaltar baut, denn dann fiele er nach Leermeinung der kreuznattern wohl der ewigen Verdammnis anheim. Aber vielleicht schenkt er den Bau ja auch der Pius-Sekte…

Bereits vor einem Jahr lief übrigens ein ausführliche Filmbericht über diesen ungewöhnlichen Kirchenbau. Tja, soviel zur Aktualität von kreuz-nett.
Mittwoch, 25. Oktober 2006 17:12
laikos: Bemerkenswert
Von allen ausgestoßen und trotzdem Glücklich. Er kämpft so lange bis zum sterben. Das bringt einen Menschen zur Seligkeit. Es ist eine besondere Gnade Gottes wenn fast niemand einem weiterhilft und auch die Kirche ihn verachtet. So ist es ja fast allen Heiligen ergangen
Mittwoch, 25. Oktober 2006 17:11
Benedicta: @MK28
Ich hab mir das selbe gedacht, als ich die Augen dieses Mannes sah…

Wenn heute Kirchen gebaut werden, dann meist im Schnellverfahren und in einem Stil der des Wortes Kunst nicht würdig ist. Aber wie so oft: Ausnahmen bestätigen die Regel!

Don Justo ist nicht zuletzt ein Vorbild für uns, aus unserem Schneckenhaus zu kriechen und mit Gottvertrauen Dinge zu wagen, die uns gänzlich übersteigen.
Mittwoch, 25. Oktober 2006 16:32
MK28: Ein lebender Heiliger
Ich habe mir im Sommer den Bau angesehen und mit Don Justo gesprochen. Wirklich fantastisch. Justo ist ein ganz klarer Mann, rüstig und vital, sehr sympathisch. Ich neige nicht zu Verklärungen, aber er erscheint mir wie ein lebender Heiliger.
Mittwoch, 25. Oktober 2006 16:27
Guntram: natürlich
25. Oktober 2006 16:07
Benedikt: @ Gotthard
Ärgert Sie das?

wird sich Godehardchen ärgern, schließlich ist er ja wohl ein vorschriftsgläubiger guter spießiger Deutscher…klar. Und laue nachkonziliaregläubige deutsche Katholiken haben nun mal kein Verständnis für solche „Verrückte“
Mittwoch, 25. Oktober 2006 16:08
Dani California: Niemand möchte für das bisher
errichtete Gebäude die Verantwortung übernehmen. Es gibt Zweifel an der Qualität der Fundamente und an der Statik.

Ja, bewundernswert, die Spanier. In Deutschland hätte er es nicht mal geschafft, den Grundstein zu legen, schon wären ihm die grünen Männchen an den Hals gerückt.
Nicht gerade ungefährlich die ganze Sache, wenn da Hinz und Kunz dran herumpfuschen. Ein Gottvertrauen hat er in seinen Bau, das muss man dem Mann lassen.
Mittwoch, 25. Oktober 2006 16:07
Benedikt: @ Gotthard
Ärgert Sie das?
Mittwoch, 25. Oktober 2006 15:48
Gotthard: Langmut
Ich bewundere die Langmut der spanischen Behörden … ein Bau ohne Baugenehmigung wird normalerweise abgerissen.
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