Homescholling
Polizeiliche Zwangszuführung
Wenn Eltern sich in Deutschland entscheiden, ihre Kinder selber zu unterrichten, steht Ärger ins Haus.
(kreuz.net, Bissingen) Am Freitag, dem 20. Oktober 2006 um ungefähr 7.30 Uhr, rückte die Polizei in Baden-Württemberg gegen eine unschuldige Familie aus.

Es handelte sich um einen Einsatz gegen eine Hausschulfamilie, bei welcher der sogenannte Schulzwang mit polizeilicher Zwangszuführung durchgeführt wurde.

Das berichtete das ‘Netzwerk Bildungsfreiheit’ in einer Presseerklärung.

Das ‘Netzwerk Bildungsfreiheit’ ist ein Zusammenschluß, der sich für die freie Wahl und Gestaltung des individuellen, persönlichen Bildungsweges unter Zuhilfenahme öffentlicher wie privat initiierter Ressourcen einsetzen.

Die betroffene Familie Romeike wohnt in Bissingen an der Teck südlich von Stuttgart.

Seit diesem Jahr unterrichten die Eltern drei ihrer Kinder zu Hause.

Sie bedienen sich damit der Bildungsalternative Hauserziehung, die in fast allen EU-Staaten legal ist.

Doch am Freitag wurde die Familie mit Polizeigewalt konfrontiert. Die schreienden Kinder wurden gewaltsam in den Polizeiwagen gebracht und zur Schule gefahren.

Die Polizei ist beauftragt, auch in der kommenden Woche so zu verfahren.

Ein solches Vorgehen gegen Hauserzieher war bisher im deutschen Bundesland Baden-Württemberg nicht üblich.

Noch vor vier Jahren erklärte die ehemalige Kultusministerin Annette Schavan, daß man gegen solche Familien keine Polizeieinsätze durchführen wolle, weil „es diesen Kindern ansonsten in aller Regel an nichts mangelt“.

Die betroffene Familie legt Wert auf die Feststellung, keine Schulschwänzer oder Schulverweigerer zu sein, für die derartige Maßnahmen ursprünglich gedacht waren.

Familie Romeike erfüllt das kindliche Recht auf Bildung durch den häuslichen Unterricht und wird dabei durch Materialien und Fachlehrer eines Fernlehrwerks unterstützt.

Die Einwände der Schulbehörden, daß es sich bei dieser Form der Unterrichtung um eine Gefährdung des Kindeswohls handele, entbehren jeder sachlichen Grundlage.

Sie widersprechen auch zahlreichen Studien sowie der praktischen Erfahrung mit Haus-Erziehung in fast allen demokratischen Ländern der Welt.

Dem Kindeswohl ist mit dem gewaltsamen Herausreißen von Minderjährigen aus der Geborgenheit der Familie ebenfalls nicht gedient.

Nach solchen Zwangsmaßnahmen ist dagegen eine Traumatisierung und die Entwicklung einer Aversion gegen die staatlichen Autoritäten zu befürchten.

Das ‘Netzwerk Bildungsfreiheit’ solidarisiert sich mit Familie Romeike:

„Sie ist uns als eine intakte und gewissenhafte Familie persönlich bekannt.“
      
41 Lesermeinungen
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#42   Graf von Galen   22:00:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wider die Verführung der Jugend zur Unzucht, @ Gotthard
Wie kann man im Vater Unser beten „führe uns nicht
in Versuchung“ und gleichzeitig der Verführung der
Jugend zur Unzucht gleichgültig oder sogar fördernd
gegenüber stehen ? Wie kann man unter solchen
Voraussetzungen von sich behaupten Christ zu sein ?
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#41   Hypatia   12:11:29 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
LivingWaters
Oh je, jetzt schreibe ich schon einem „amorphen Element“. Naja, weil Du’s bist! Ein schlechteres Beispiel für Deine Kritik an meiner persönlichen Erfahrung, als die USA, hättest Du kaum wählen können. Die wenigen amerikanischen Elite-Unis heben sich ab, wie Oasen in einer Wüste des allgemeinen Bildungsnotstands. Da mag homeschooling wirklich die verlockendere Alternative sein. Da jeder 5. Arbeitsplatz in den USA in direktem oder indirektem Zusammenhang mit Rüstung und Kriegsführung steht, könnte sich ein zuviel an Bildung auch eher als hinderlich erweisen. Die wenigen Beispiele von erfolgreich heim-indoktrinierten Studenten werden wohl eine Ausnahme sein. Überflieger, „160er-Kandidaten“, deren Wissensdurst auch durch homeschooling nicht niedergerungen werden konnte. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind in den USA völlig normal, bei Bewerbungen wird oft gefragt, wie viele Stunden der Bewerber denn ehrenamtlich tätig ist. Homeschooling bewirkt also angeblich auch eine größere Bereitschaft zu sozialem Engagement. Hmm, das finde ich interessant. Könnte es daran liegen, dass die Betreffenden einfach ihren Mangel an Sozialkontakten in der Kindheit ausgleichen wollen?
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#40   Gallowglas   11:10:15 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Athanasius:
Sehr entlarvendes Gesabbel …
Die allgemeine Schulpflicht und das Verhindern von „Homeschooling“ dient ja gerade dazu, weltfremde und extremistische Indoktrination von Kindern zu verhindern.
Unsere „Fundikatholen“ versuchen so schon oft genug Feindbilder(Schwule, „Ungläubige“ ect.) zu etablieren, Lügen(Kirche ist Sozial, Glaube=Moral ect) zu verbreiten oder Geschichtsklitterung zu betreiben … und wenn SOLCHE Freaks dann noch ungebremst auf Kinder einwirken dürfen, ist die Schädigung des Kindswohls offensichtlich …
und so sehen es eben auch die Behörden vollkommen zurecht.
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#39   Ansgar   10:40:45 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Elternrechte
Es wäre nur konsequent, den Eltern mehr Rechte bei der Entscheidung zur Erziehung ihrer Kinder einzuräumen. Denn in Deutschland haben sie ja auch alle Pflichten. Wer sitzt denn nachts am Bett des kranken Kindes? Der Sexualkundelehrer? Wer bezahlt die eingeschossene Fensterscheibe beim Nachbarn? Der Schulrektor? Wer muß bei der Polizei antanzen, wenn das Kind im Laden klaut? Die Kindergärtnerin?
In einigen unserer Nachbarländer werden Eltern, die sich für Homeschooling melden, staatlich auf ihre fachlichen Kompetenzen dazu überprüft und dann jeweils zugelassen oder nicht.
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#37   Athanasius   10:01:03 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Alle Zehnjährige
in die HJ!
B. von Schirach
Adolf Hitler-Strasse 33
Berlin
Grossdeutsches Reich
___________
Unsere Fahne flattert uns voran!
___________
Die Freie Deutsche Jugend marschiert. Sexuell aufgeklärt und AID infiziert.
In die KZs mit den Homeschool-Eltern! Die wollen die Kinder vom Heile des liberalsozialistischen Staates fernhalten!
_____________
Schön ist es auch, dass die gleichen Apologeten auch gegen konfessionelle Schulen und gute Privatkollegien sind. Dás zeigt erst deren totalitären Geist.
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#36   zwobbel   09:13:48 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Elternrechte schützen Kinder vor der Willkür von Ideologen!
Allein der Vergleich des NS-Staates mit unseren gesellschaftlichen Verhältnissen enttarnt Sie als völlig hohle Nuss.
Also gut. Der Zentralrat der Juden bezahlt Sie offenbar nicht. Denn keine geringere als Frau Knobloch hatte erst vor kurzem unsere heutigen Verhältnisse in der BRD mit denen der Jahre nach 1933 verglichen.
Rechtspositivismus ist in jedem Fall falsch. Heute blöken die sog. „68er“ sogar einen erstarrten Strukturkonservatismus. Es ist der selbe Staatspositivismus wie damals. Der preußische Untertan kommt wieder durch, bei all denen die gehorsam alles und jedes was von der Staats- und Parteiführung kommt belobhudeln und umsetzen.
Aber zurück zum Thema: Ja ich gebe zu, wenn ich an der Regierung wäre würde es keine Unterdrückung der Eltern mehr geben. Es würde eine Rückkehr zum freiheitlichen Rechtsstaat geben. Und die Verführung Minderjähriger durch Einsatz pornographischer Medien im Schulunterricht würde eingstellt. Keine Frühsexualisierung mehr. Auch die komplette Durchsexung der Gesellschaft führt nur in den Tod. Ich wähle das Leben.
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#35   Maurice Corvisier   08:59:26 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
au Backe,
alle unsere geheimen Pläne verraten und öffentlich bekannt!
Katastrophe!
Das ist das Ende! – Wer war der Verräter?
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#34   landorganist   08:55:16 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ach je…
armes Zwobbel! Allein der Vergleich des NS-Staates mit unseren gesellschaftlichen Verhältnissen enttarnt Sie als völlig hohle Nuss. Also, lassen wir das, gehen Sie auf Ihre Wiese und alles wird gut…
Das das Thema hier überhaupt so diskutiert wird hätte ich nicht vermutet. Ich sag ja, der Wunsch der Tradis nach der „alten Messe“ ist nur die Spitze des Eisberges! Nach Wiedereinführung der ständischen Gesellschaft, der Monarchie und des Kirchenstaates wird erstmal die Abschaffung der Schulpflicht gefordert. Wie Protestant schon richtig deutete: Ein lächerlicher Versuch, Kinder von der Aufklärung fern zu halten. Alle weiteren Negativ-Aspekte wurden bereits genannt. Vielleicht sollte man heut besser daran denken, Elternschulen verpflichtend einzurichten; in der Kindererziehung tun sich ja Abgründe auf. Und dann Homeschooling fordern? Welch eine Wahnvorstellung.
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#33   Maurice Corvisier   08:29:08 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Dann haben Sie es nicht verstanden – wie so vieles.
Im übrigen mag ich von Ihnen nicht „Maurice“ genannt werden. Nicht von Ihnen.
Wie stehen Sie z.B. zur Tötung unschuldiger ungeborener Kinder und zur Beihilfe dazu?
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#32   zwobbel   08:25:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wo Unrecht zu Recht erklärt wird, da wird Widerstand zur Pflicht!
landorganist:
Wer hat Sie denn engagiert? Sie haben Ihre Rolle schlecht gelernt
Danke für Ihre Selbstenttarnung. Und daher die Rückfrage: Und wer bezahlt Sie für das Zumüllen dieser Netzpräsens?
lassen wir mal Leute wie laikos außen vor, mit Sandsäcken zu diskutieren ist ergiebiger
Gute Idee. Bleiben Sie unter Ihres gleichen.
wir haben hier die allgemeine Schulpflicht, wo kämen wir denn dahin, wenn jeder machte was er wollte?
Ganz einfach. Wenn der Staat Eltern nicht entmündigen und die Kinder nicht länger kollektivieren würde, kämen wir in einen freiheitlichen Rechtsstaat.
Die Wärter in den Konzentrationslagern haben danach auch gesagt sie hätten nur ihre Pflicht getan (Gehorsam usw…) Die Grenzsoldaten der „DDR“ haben auch nur aus gehorsamer Pflichterfüllung dem Staat gegenüber insgesamt 1000 Menschen erschossen.
Mir graust vor Rechtspositivisten wie Ihnen.
Bloß weil ein Staat sagt, man hätte eine Pflicht, hat man die noch lange nicht.
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#31   LivingWater   08:24:59 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Erst informieren, dann mitreden
Alexandra Zayadeh schrieb: Ein Kind soll nicht nur „Wissen raffen“, es soll auch soziale Kompetenz erwerben wie es in einem Klassenverband möglich ist.
Liebe Alexandra, hier bist Du einem weitverbreiteten irrtum aufgesessen. Es gibt wohl kaum einen ungeeigneteren Ort, soziale Kompetenz zu erwerben als den Klassenverband. Kinder, in der Regel gleicher sozialer Herkunft (weil man z.B. in der Grundschule keine freie Schulwahl hat), gleichen Alters und in der gleichen Zwangssituation steckend, was ihre Anwesenheit dort und die Person des Lehrers angeht.
Übrigens zeigen internationale Studien, daß Homeschoolkinder weitaus besser sozialisiert und integrationsfähiger sind, später als Erwachsene auch überdurchschnittlich häufiger ehrenamtlich und politisch zum Gemeinwohl tätig. Deutschland ist hier Entwicklungsland, in unserer typisch deutschen Arroganz leisten wir uns den Luxus, über solche Forschungsergebnisse hinwegzusehen.
Es ist auch völliger Blödsinn zu behaupten, Homeschooler erreichten höchstens Hauptschulniveau. In den USA sind diese bei den Eliteunis sehr begehrt, auch aus Deutschland gibt es mittlerweile die ersten Abiturienten
Übrigens: Ganz Deutschland ist Homeschool-Land: Es gibt in Deutschland nur Homeschooler, allerdings zwei Arten: die, die morgens zuhause lernen, und die, die nach einem vertanen Morgen es nachmittags nachholen.
Letzteres nennt man Hausaufgaben.
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#30   Protestant   08:18:22 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@maurice
Guten Morgen!
Endlich auch mal was Schönes am Morgen! So gefällts mir! Könnten sich hier einige ein Beispiel dran nehmen!
Schönen Tag!
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#29   FritzG   08:16:25 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Homeschooling – so ein Müll…
Wenn Eltern sich in Deutschland entscheiden, ihre Kinder selber zu unterrichten, steht Ärger ins Haus.
Das will ich doch mal hoffen!
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#28   Maurice Corvisier   08:13:50 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ein Haus voll Glorie schauet
weit über alle Land,
aus ew’gem Stein erbauet
von Gottes Meisterhand.
Gott, wir loben Dich,
Gott, wir preisen Dich!
Ach, laß im Hause Dein
uns stets geborgen sein!

Wohl tobet um die Mauern
der Strum in wilder Wut.
Das Haus wird’s überdauern!
Auf festem Grund es ruht.
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#27   Sozialkatholisch   08:09:35 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Protti
Wenn sie hier im Forum öfter lesen sollte werde ich ihr ein Kopftuch schenken müssen, denn bei soviel entweder Müll oder Schleim der von ihnen kommt würden ja sonst ihre Haare dreckig!
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#26   Protestant   07:50:43 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@soziiiiiii
Na wunderbar, das freut mich für Sie, hätte ich auch nicht anders erwartet!
Übrigends, in zwei Monaten ist Weihnachten! Haben Sie für Ihre Frau (sofern Sie eine haben) denn schon ein nettes neues Kopftuch oder einen schönen, neuen Tschador besorgt? Wahrscheinlich würde sie sich darüber sehr freuen!
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#25   Sozialkatholisch   07:42:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Berührungspunkte
Ich erinnere mich an eine Montagefahrt mit einem Moslem und einen Relativitäts-Protti und mit dem Moslem hatte ich mehr gemeinsam als mit dem Protti.
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#24   monti   07:37:57 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Protestant
Aber es ist schon ein Problem für viele, dass selbst auf katholischen Schulen Sportunterricht und Schwimmunterricht für Mädchen Pflicht ist und dass auch dort bei Mädchen nicht regelmäßig der Zustand des Jungfernhäutchens überprüft wird!
Stimmt! Und da haben unsere Traditionalisten ganz schön viele Berührungspunkte mit den Islamisten ! Sind halt eben AUCH eine Parallel-Gesellschaft
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#23   Protestant   07:13:49 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen!
Ein Text, der passt:
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
Es gibt in Deutschland die Schulpflicht!
Die meisten Eltern sind doch heute gar nicht mal in der Lage, ihren Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen! Und dann singen hier manche das Hochlied des „Homeschoolings“! Es geht doch diesen Leuten nicht um eigentliche Bildung, sondern lediglich um das Fernhalten von Aufklärung und der Möglichkeit, sich auch mit religiösen FRagen kritisch auseinanderzusetzen. Selbstbewusstsein kann man lernen – aber nicht von Eltern, die selbst am liebsten ihr Leben auf Befehl und Gehorsam aufbauen!
In meiner unmittelbaren Nähe gibt es zwei evangelische und zwei katholische Gymnasien. Wenn ich aber noch nicht mal mehr zu diesen Einrichtungen Vertrauen haben sollte, dann kann ich mich gleich einbuddeln lassen!
Aber es ist schon ein Problem für viele, dass selbst auf katholischen Schulen Sportunterricht und Schwimmunterricht für Mädchen Pflicht ist und dass auch dort bei Mädchen nicht regelmäßig der Zustand des Jungfernhäutchens überprüft wird!
Allen einen schönen lehrreichen Tag!
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#22   obelix †   01:24:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Gotthard
Gotthard: Graf v.G…
Traust Du Deiner Erziehung nicht?
Ein frommer Katholik darf überhaupt niemandem trauen! Seinen Kindern nicht, seiner Ehefrau nicht und am wenigsten sich selbst; er muss alles, aber auch wirklich alles, „sub ratione peccatis“ sehen, unter dem Aspekt der Sünde!
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#21   Gotthard   23:43:44 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Graf v.G.
In Wirklichkeit geht es darum, daß die SJM die staatlich vorgeschriebene Verführung der Jugend zur Unzucht nicht mitmachen will
ich lache mich kaputt, wie Du den Sexualkundeunterricht einschätzst
warum kannst du deine Kinder nicht vorher aufklären und immunisieren?
Traust Du Deiner Erziehung nicht?
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#20   Graf von Galen   23:35:16 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Wider die Verführung der Jugend, @ Athanasius
Sie haben recht, daß die Gründung einer katholischen Schule in Deutschland, auch wenn es hier zwischen
den Bundesländern sicherlich Unterschiede gibt,
kaum oder nicht mehr möglich wird.
So wird z.B. der SJM verwehrt in Haus Assen, Lippborg,
NRW, eine Schule zu gründen. Offiziell wird entweder
Denkmalschutz oder Umweltschutz vorgeschoben.
In Wirklichkeit geht es darum, daß die SJM
die staatlich vorgeschriebene Verführung der Jugend
zur Unzucht nicht mitmachen will.
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#19   Sozialkatholisch   22:49:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Möchtegern-Kathole
Nein, ich sehe diese Probleme auch und weiß von einem verantwortungbewußten Ehepaar das aus diesem Grund den Wohnort um ca. 20 km gewechselt hat.
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#18   Gotthard   22:44:05 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@athanasius
Da in Deutschland das Recht auf konfessionelle Schulen staatlicherseits nicht anerkennt wird oder aktiv blockiert
was soll denn dieser Unsinn? Kennst Du Dich in Deutschland nicht aus?
Ich kenne sehr viele katholische Schulen in Trägerschaft der Orden oder Bistümer … die sind wohl alle illegal oder was?
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#17   möchtegern-kathole   22:40:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@2Vorredner: ich will hier …
… nicht dem Homeschooling die Lanze brechen. Sicherlich hat die Schule Vorteile, z.B. die „soziale Kompetenz“ usw usw.
Frage ist aber im Kern: wer hat das letzte wort über die Kinder? Staat oder Eltern? Die Summe der anderen Menschen oder die eigenen Eltern? Und solange das Elternhaus intakt ist, sehe ich die Eltern an erster Stelle, die anderen Menschen (aus denen der Staat eben besteht) an zweiter Stelle. Ein Familenfremder hat erst dann mehr Recht als die Eltern, wenn diese versagen.
Darüber hinaus hat die Schule auch Nachteile: z.B. würde ich meine Kinder auch nicht an eine Grossstadt-Hauptschule geben wollen! Sie schon?
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#16   Hypatia   22:18:06 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Homeschooling
Ein Kind soll nicht nur „Wissen raffen“, es soll auch soziale Kompetenz erwerben wie es in einem Klassenverband möglich ist.
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#15   Sozialkatholisch   22:14:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Möchtegern-Kathole
Aber die Missbräuche die beim Heimunterricht wahrscheinlich entstehen werden sehen sie doch auch?
Die Gefahr der absoluten Kontrolle ist für mich in unserem Europa mit die größte Gefahr und die Kontrolle, nicht nur für die Kinder wird zunehmen das ist ein offenes Geheimnis. Autonomer Heimunterricht ist m.M. nicht das richtige Mittel dagegen anzugehen. Die Schulen der FSSPX, wovon ich eine kenne, ist für u.a. ein gutes legitimes Mittel dieser zunehmenden, manipulativen (Mind) Kontrolle etwas entgegenzusetzen.
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#14   möchtegern-kathole   22:06:17 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Sozialkatholisch
mit Ihren Argumenten könnten Sie die Kinder den Eltern gleich ganz wegnehmen. Hat der Staat Ihrer Meinung nach das Recht, die Familien „weltanschaulich“ zu kontrollieren?
Neuhochdeutsch: Mindcontrol ;- )
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#13   Sozialkatholisch   21:44:48 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Home-Schooling
Ich verstehe ja einige Argumente der Mitdiskutanten hier die für Home-Schooling sprechen, aber es besteht nun mal keine Kontrolle darüber was den Kindern beigebracht wird und welche Verhaltensmuster die Kinder entwickeln. Ich sehe auch das unseren Kindern in den Schulen heutzutage viel geistiges Gift verabreicht wird und da muss sich auch was ändern. Ich denke auch das es viele gute Eltern gibt bei denen der Hausunterricht gut und erfolgreich wäre, aber es würde auch sehr viel Missbrauch im Heimunterricht von irgendwelchen durchgeknallten Gruppen geben und vielleicht würden auch Kinder im Heimunterricht vernachlässigt werden.
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#12   möchtegern-kathole   21:36:50 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
wenn eine Familie …
… glaubhaft machen kann, dass eine korrekte Ausbildung durchgeführt wird, dann hat der Staat meines Erachtens kein Recht, die Schule aufzuzwingen. Den Schulstoff kann wohl jeder ambitionierte Akademiker seinen Kindern beibringen. D.h. der Staat könnte z.B. jährliche Tests durchführen um zu testen, dass die Ausbildung tatsächlich stattfindet und um ggf. ein staatliches Zeugnis auszustellen. Ein „Recht“ der Allgemeinheit auf Erziehung der Kinder per se ist schon Anmaßung und erinnert eher an Bolschewismus und Nazitum.
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#11   OnanIV   19:52:18 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
christliche erziehung ist kein fehler
die dosis macht das gift.
fundis gibt es schon genug. :-!
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#10   Hypatia   19:48:21 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Athanasius
Ich wurde in einem katholischen Internat erzogen, an Nachteile kann ich mich nicht erinnern. Könnte es sein, daß Sie uns jetzt ein wenig durch das Kaleidoskop betrachten, durch das unsere Nachbarn uns sehen?
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#9   Athanasius   19:40:10 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Frau Zadayeh
Die wenigsten Eltern haben die Kenntnisse, ihre Kinder in allen Fächern so kompetent zu unterrichten, wie die Lehrer an einer weiterführenden Schule.
Da in Deutschland das Recht auf konfessionelle Schulen staatlicherseits nicht anerkennt wird oder aktiv blockiert, besteht keine andere Möglichkeit. Wie man gegen „konservative“ römisch-katholische Schulen vorgeht, konnte die Piusbruderschaft in Saarbrücken erleben. Vorurteile und sozialistische Religionsfeindlichkeit. Aber nur protestantischen und katholischen Deutschen gegenüber. Verfassungsfeinde wie Islamisten dürfen mit Staatsgeld Schulen eröffnen, ebenso alle Juden. Auch Theosophisten, Antroposophisten, Buddhisten und „Humanisten“ bekommen reichlich Geld aus der Staatskasse.
Und ja, die Beherrschung der Schulen und der Erziehung in Deutschland hat eine lange Geschichte. Die wiederbelebt wird. Militärprussianismus, Hitlerjugend, FDJ usw.
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#8   AthanasiusII   19:35:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
„Dem konservativen Anabaptistischen Ansturm ein endgültiges Halt zu bieten“?
www.cbn.com/cbnnews/41194.aspx
Die BRD verfolgt ausgesiedelte Volksdeutsche Wiedertäuferfamilien aus der Sowjetunion wegen Home-schooling. Väter eingekerkert.
Wo sind nun die Apologeten der Religionsfreiheit?
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#7   Hypatia   19:34:39 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Athanasius
Homeschooling seitens der Eltern erreicht in den allermeisten Fällen vielleicht Hauptschulniveau, wo ein Lehrer alle Fächer abdeckt. Die wenigsten Eltern haben die Kenntnisse, ihre Kinder in allen Fächern so kompetent zu unterrichten, wie die Lehrer an einer weiterführenden Schule.
„Aber in Deutschland beherrrrrscht man ja gerne. „Alle Zehnjährige in die HJ!“ Das ist Quatsch.
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#6   Athanasius   19:27:40 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Onan
Ach so. Sie fürchten sich die Jungen werden nicht genügend homosexuell indoktriniert.
Freie Schulen und Schulung ist Grundrecht. Solche demokratischen Grundrechte waren in Deutschland leider schon immer gefährdet (NS-Regime, DDR). Heute ist das Volk müde, materialistisch, und nicht länger zum Kampf bereit (wie noch 1936 im Oldenburger Kreuzeskampf der Niedersächsischen Katholiken). Also greifen die Liberalsozialisten zu und totalitarisieren die Gesellschaft. Wieder ‘ne andere Ideologie für die Deutschen, aber genauso tödlich wie Nationalsozialismus, Bolschewismus und der Nationalismus.
@Gotthard:
Wieso soll das ein Problem sein? Solange die Kinder die Staatsexamina nur mit gutem Erfolg erledigen. Und was ist die Auskunft: oft schliessen homeschooler sich zu konfessionellen Schulen zusammen, oft betrifft es hochausgebildete Mütter die dort dann lehren, und in fast allen Fällen lernen die Kinder schneller und können sie bessere Resultaten vorzeigen. Die soziale Isolationsgefahren können durch Mitgliedschaft in Sportvereinen, Kirchen, Freiwilligervereinen usw. leicht behoben werden. Schönes Beispiel ist die flämische Familie von Paul Beliën www.brusselsjournal.com/ und Vlaams Belang-Parlamentsmitglied Alexandra Coolen (Beliën-Coolen). Zwei Kinder an der Uni, alle engagiert, zwei Kinder absolviert an der Uni, eine an einer Hochschule. All homeschooled.
Aber in Deutschland beherrrrrscht man ja gerne. „Alle Zehnjährige in die HJ!“
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#5   OnanIV   19:04:34 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
wider die unnatürliche homeschooling-manie
damit sich nicht jeder irre seinen nachwuchs nach seinen vorstellungen erziehen kann…
furchtbarer gedanke!
wenn ich mir manche leute hier in diesem forum so betrachte (anhand der meldungen), dann sollte der beginn der sozialisierung so früh wie möglich einsetzen…
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#4   Gotthard   17:58:26 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Fachleute
Lehrer müssen studieren und eine umfangreiche Ausbildung absolvieren … aber jede Mutter und jeder Vater soll befähigt sein, ihre Kinder zuhause zu unterrichten?
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#3   Guiseppe   17:56:23 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@landorganist
Haben Sie Kinder?
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#2   landorganist   17:40:12 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@laikos
Wer hat Sie denn engagiert? Sie haben Ihre Rolle schlecht gelernt, natürlich ist die Polizei auch von Freimaurern durchsetzt, und von der Homolobby unterwandert. :-O
Nee, lassen wir mal Leute wie laikos außen vor, mit Sandsäcken zu diskutieren ist ergiebiger, wir haben hier die allgemeine Schulpflicht, wo kämen wir denn dahin, wenn jeder machte was er wollte?
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#1   laikos   17:17:59 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Polizei und durchdrehen
Das die Polizei öfters komplett ausrastet ist nichts neues. Völlig normal da die meisten Polizisten nicht an Gott glauben und die ganze Zeit mit kriminellen und auch Satanisten zu tun haben. Das ganze noch gemischt mit ein paar Kindheitstrauma und wir haben den „bösen“ Polizisten von nebenann.
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