Christenverfolgung
Verbrannte Erde
Der Überfall der USA auf den Irak hat sich auch für die Christen des Landes als Endlösung erwiesen.
(kreuz.net) Drei Jahre nach der US-Invasion im Irak ist die Hälfte der Christen aus dem Land geflüchtet.

Das berichtete die kirchenfeindliche britische Tageszeitung ‘The Guardian’ am 6. Oktober.

Die Christen werden von Bombenanschlägen, Mörderkommandos und Todesdrohungen vertrieben.

Der Terror trifft alle. Dennoch bilden die Christen unter den irakischen Flüchtlingen, die im ersten Quartal des Jahres 2006 in der jordanischen Hauptstadt Amman eintrafen, die größte Gruppe.

Dabei machten die Christen vor der Invasion nur vier Prozent der Gesamtbevölkerung – weniger als eine Millionen Menschen – aus.

In Syrien sind 44% der irakischen Flüchtlinge Christen.

Der katholische Bischof von Baghdad, Mons. Andreos Abouna, erklärte kürzlich, daß die Hälfte der Christen das Land seit dem US-Einmarsch verlassen hat.

Die Kriegsmächte ignorieren diesen Exodus, obwohl die zwei wichtigsten Feldherren im Irak, US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair, beide erklärten, daß der christliche Glaube ihre Irak-Politik beeinflußt habe.

Viele Christen stehen im Irak unter Verdacht, mit den Besatzungstruppen zu paktieren oder den Westen zu unterstützen.

Sie sind darüber verbittert, daß der Westen so wenig unternimmt, um sie zu beschützen.

Schlimm ist die Lage auch in der nordirakischen Stadt Mosul. Die Christen sind dort wohlhabend. Darum werden sie oft Opfer von Erpressungen.

In den vergangenen Jahren gab es auch viele Bombenanschläge auf die Kirchen der Stadt. Die Besatzer unternehmen wenig, um die Verbrechen aufzuklären oder zu verhindern.

Der Hoffnungsträger der Christen im Irak ist Sarkis Aghajan, der christlich-armenische Finanzminister der kurdischen Regionalregierung im Norden des Landes.

Saddam Hussein habe versucht, den Norden zu arabisieren, erklärt der Lokalminister vor dem ‘Guardian’. Dazu wurden arabische Siedler importiert.

Doch jetzt sind über dreißig christliche Dörfer wieder neu erstanden. Wie alle anderen Bevölkerungsgruppen, haben auch die Christen im Norden eine eigene Miliz zur Selbstverteidigung eingerichtet.

Aghajan glaubt, daß die Christen des Nordens von den Besatzern verraten wurden: „Es wäre für die Amerikaner und Briten ein Leichtes gewesen, uns zu unterstützen, als unsere Kirchen gesprengt wurden. Aber sie habe nichts getan.“

Jetzt würden die Christen in der Stadt Mosul vielfach gezwungen, die Religion zu wechseln oder Geld für den Heiligen Krieg zu bezahlen:

„Wenn unsere Freunde uns nicht helfen, wird ihre Freundschaft in Zukunft wertlos sein. Wenn es wie bisher weitergeht, werden Bagdad und Mosul christenfrei werden.“

Das einzige christliche Mitglied der irakischen Zentralregierung ist Frau Wijdan Mikha’il. Sie ist Minister für Menschenrechte.

Vor dem Krieg habe man im Irak nie darauf geachtet, ob jemand Sunnit, Schiit oder Christ sei – erklärt sie: „Doch jetzt ist das anders.“

„Jetzt sagen die Kinder in den Schulen, daß ein Christ ein Kaffir ist und sich von einem Moslem unterscheidet. Folglich kann er anders behandelt werden. In zwanzig Jahren wird es im Irak keine Christen mehr geben.“

Ob sie dann selber noch im Irak sein werde: „Ich glaube nicht. Ich liebe den Irak. Ich hatte so viele Gelegenheiten wegzugehen, aber ich bin immer geblieben. Aber ich will nicht, daß meine Kinder hier leben.“
      
54 Lesermeinungen
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#54   Protestant   10:06:57 | Freitag, 27. Oktober 2006
@alle zusammen
Guntram = Hadschi Osama Omar Ben Hadschi Adolf Abbas Ibn Hadschi Saddam al Talibani!
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#53   Benedikt   09:59:43 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Tacitus
Guntram = Mohammed Saijd al-Sahhaf? :-D
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#52   Tacitus   23:00:40 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Saddam der Unermeßliche
Ich finde das immer noch lustig – denn anders kann man solche Äußerungen ja gar nicht bewerten. Das erinnert doch zu stark an Bagdad Bob – „Die Amerikanischen Soldaten werden zu Tausenden vor den Mauern Bagdads Selbstmord begehen…“
Insofern ist es doch schön, daß es hier auch mal wieder was zu lachen gibt.
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#51   Adrian Leverkuehn   22:32:45 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Gehirnamputiert?!
Meine gute Erziehung bewahrt mich davor ihren geistigen Dünnschiß auf gleich-niedrigem Niveau zu beantworten, Sie Pflaume!
Er kämpft vor dem Haß-Tribunal der Amerikaner wie ein Löwe.
Jo, nachdem er aus seinem Kampusch-Hotel gekrochen war, sich seinen 60 Tage Bart abrasiert hat, sich entlausen und desinfizieren ließ und sich die Welt über ihn als Wurzelsepp tot gelact hatte, droht er nun heldenhaft mit Hungerstreik! Ein wahrhaft großer Mann!
Schmeißfliegen auch aufheulen, weil er sich nicht wie ein Mann seiner Verantwortung gestellt hätte.
Die Schmeißfliegen werden eher aufheulen weil er sein Loch verlassen hat und sie nix mehr haben worauf sie rumklettern können!
die „nationale“ Solidariten.
Falls es ihnen noch keiner gesagt haben sollte:
Der Nationalstaat ist eine Erfindung der Linken.
Die Konservativen haben sich immer bemüht ihn nach Kräften zu verhindern (Metternich, Heilige Allianz…) oder ihn in ihrem Sinn zu formen, wenn sie ihn schon nicht verhindern konnten (Bismarck, Faschismus…)
Den Rest spar ich mir.
Das ist mir zu anstrengend. Sie verstehens ja doch nicht!
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#50   Christian Hüller   22:31:22 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Nun denn…
Es gibt einen Punkt, wo man den Amis im Hinblick auf den Irakkrieg einen Vorwurf machen muss: die Planung für die Zeit nach dem Krieg war wohl nicht recht durchdacht.
Der Fanatismus der Religiösen und die Sprengkraft religiösen Hasses wurde schlichtweg UNTERSCHÄTZT.
Vielleicht hätte die Regierung Bush bessere Islamberater gebraucht.
Nichtsdestotrotz können die Religiösen im Irak jetzt zeigen, was sie drauf haben, ob es ihnen vorrangig um „religiöse Egoismen“ geht, oder um das Wohl des ganzen Volkes.
Sie können jetzt zeigen, dass Religion, auch die islamische, den Menschen von realem, diesseitigem Nutzen ist.
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#49   Guntram   22:23:06 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
mir kommen die Tränen
:-D Letztlich sind wir ein Land und sitzen alle im gleichen Boot!
Auf einmal entdecken die deutschen Spießer und gehirnamputierten Alt-68er die „nationale“ Solidariten. Ist ja echt witzig was alles in den Dienst unserer US-„Froinde“ genommen wird. Solche Krämerseelen gibt es schon im Westen, daß sie es nicht ertragen können, daß es woanders noch wahrhaft große Staatsmänner gab. Saddam Hussein wird zu Unrecht mit Mitkübeln übersät, seine größe wird bleiben.
Er kämpft vor dem Haß-Tribunal der Amerikaner wie ein Löwe. Übrigens: Hätte er sich durch Selbstmord dem entzogen, würden die Hyänen und Schmeißfliegen auch aufheulen, weil er sich nicht wie ein Mann seiner Verantwortung gestellt hätte. Man sieht wie erbärmlich es in unserem zivilisierten Abendland zugeht. Heldische Größe werden die liberalen Quadratschädeln aber nie ganz ermessen können
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#48   Adrian Leverkuehn   22:13:33 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Bricht jetzt hier gleich der Dreißigjährige Krieg aus?
Während der Hitlerzeit haben sich noch ganz andere Kaliber an „den Führer“ rangeschmißen.
Auch wenn es den Katholibans nicht passen sollte: Letztlich sind wir ein Land und sitzen alle im gleichen Boot!
Wenns Ihnen nicht passt, dann ziehen Sie doch nach Saudi Arabien oder Syrien oder Iran oder Nord Korea oder wo immer sich die Männer tummeln die so groß sind wie Karl der Große oder Cäsar… :-!
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#47   warwohlnix   22:05:57 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Das ist mal ein interessanter Gedanke, Guntram,
wenn man nämlich daran denkt, wie sehr sich seine Glaubensgemeinschaft an diesen widerlichen „Führer“ angeschissen hat und wie sehr er darauf wert legt, eher an Gegenwart und Zukunft als an die Vergangenheit zu denken. Wenn es ihm in den Kram passt.
So waren die schon immer: problemlos anpassen, Rückgrat aus Gummi.
Na denn. Warten wir getrost auf das heuchlerische gespammte Gedicht von morgen früh.
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#46   Guntram   21:55:54 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
vielleicht
bezieht er als alter SA-Mann oder SS-Mann Staatspension und muß nun als Buß- und Sühneübung katholische Forumsteilnehmer „fit and save for democracy machen.“ :-D
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#45   warwohlnix   20:53:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
was macht Protte eigentlich
nachmittags und abends?
Volkshochschule?
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#44   Christian Hüller   19:07:57 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Guntram
>>Nein, Saddam Hussein ist und wird immer ein Großer der arabischen Nation bleiben ein Gigant, wie es vielleicht im Westen nur Julius Caesar, Karl der Große oder Napoleon war.<<
Verdreher. Er war ein Giftgasmörder und Terroristen- unterstützer, ein Despot und Menschenverheizer.
Meinetwegen können Sie ihn auch „Gasmann“ nennen.
Der Gasmann von Bagdad.
:-D
Irgendwie hat es doch etwas äußerst Befriedigendes, dass er den Befreiern in einem Erdloch entgegenharrte, nicht wahr Guntram?
Oder wollen Sie dem Despoten hier in Deutschland ein Denkmal errichten?
Also die von GROFAZ wurden alle entfernt.
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#43   Tacitus   17:51:15 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Guntram
Nein, Saddam Hussein ist und wird immer ein Großer der arabischen Nation bleiben ein Gigant, wie es vielleicht im Westen nur Julius Caesar, Karl der Große oder Napoleon war.
Unübertrefflich!
Ich finde es schade, daß viele hier Ihre Äußerungen fälschlicherweise als ernst gemeint ansehen und in ihnen nicht einen der Sache völlig angemessenen Zynismus erkennen.
In der Tat war Saddam nicht nur vergleichbar mit Napoleon oder Julius Caesar, nein, er gehört in eine Reihe mit dem unvergleichlichen, unübertrefflichen Kim Il-Sung, der alleine dafür verantwortlich ist, daß jeden Tag die Sonne aufgeht.
Nur Saddam allein hätte eigenhändig jedem einzelnen Araber Frieden, Wohlstand, einen Zweitwagen in der Garage, ein Hühnchen in der Mikrowelle, eine Putzfrau von den Philippinen und eine schwarze Haussklavin aus dem Sudan garantieren können.
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#42   Benedikt   16:17:05 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Guntram
Komisch, jetzt wo der Löwe zu Strecke gebracht ist, jetzt wissen auf einmal alle von seinen vermeintlichen Untaten, aber solange man diesen Löwen als Schoßtier behandelt hat, haben demokratische Schwachköpfe nichts von Verbrechen des Saddam Hussein gewußt.
Offenbar haben Sie vom Fall Saddam bislang wenig gehört. Wie ich bereits andeutete verübte Saddam den Giftgasanschlag auf Halabdscha, als er noch Kumpan der USA war. Die USA mussten sich daher auch rechtfertigen und hatten nicht im Mindesten ein Interesse daran, irgendwelche Greuelgeschichten über Saddam zu erfinden, die ja alle auf sie selbst zurückgefallen wären. Es ist auch amüsant, dass Sie die Formulierung „jetzt, wo der Löwe zur Strecke gebracht worden ist“ benutzen. Damit tun Sie so, als sei Saddam zuvor einn anerkanntes und unbehelligtes Mitglied im Chor der Staatenlenker gewesen. Tatsächlich war er aber längst ein international geächteter Verbrecher, dessen Land mit Sanktionen belegt war. Außer solchem obsuren Gelichter wie Haider wollte niemand mehr mit ihm Kontakt haben.
Sie verteidigen hier einen korrupten tausendfachen Mörder.
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#41   Sozialkatholisch   16:07:32 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Die Usa’s
haben durch Lügen einen Teil der Weltgemeinschaft dazu gebracht ein stabiles Land mit gewisser Ordnung in Chaos und absoluter Anarchie zu stürzen. Saddam hatte nicht nur Fehler er hatte auch was gutes.
Mir sind übrigens noch zwei Kriegsgründe eingefallen, Saddam wollte seinen Ölhandel auf € umstellen und die alte Fehde zwischen Busch senior und Saddam spielten da wohl auch eine Rolle.
Ich bin froh das zu der Zeit damals die SPD an der Regierung war, man kann dem Schröder ja nachsagen was man will, aber diese verlogene Schein „C“hristlichkeit wie manche andere hatte er nicht und vor diesem Krieg hat er uns auch bewahrt.
Ich wundere mich wirklich wie kurz das Gedächtnis der Öffentlichkeit ist, solche Lügen wie Massenvernichtungsmittel oder böse Irakis die Säuglinge aus den Brutkästen auf dem Boden werfen, werden vergessen, viele andere Verbrechen bis zum erbrechen immer wieder durchgekaut.
Und dann noch diese Überheblichkeit das man unsere sterbende (Schein)Demokratie allen anderen überstülpen muss.
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#40   Protestant   15:45:17 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@benedikt
Sicherlich ist es absolut richtig und korrekt, dass die USA eine Mitschuld daran tragen, dass Leute wie Saddam oder Osama das wurden, was sie heute sind! Dies bestreite ich auch gar nicht! Die US-Politik wurde vielfach leider von dem Massstab „Wer nicht unbedingt gegen uns ist, muss unterstützt werden“, geleitet. Dies rührt vielfach auch noch vom katlen Krieg her, der ja von einem absoluten Freund/Feind denken bestimmt wurde.
Dies berechtigt jedoch niemanden – wie Sie richtig sagen – zum Einsatz von Massenvernichtungsmitteln und zum Terror gegen andere Menschen oder Religionen!
Auch stellen die Verbrechen Saddams und Osamas in keinster Weise irgendeine Art von Notwehr dar und sind daher durch nichts auch nur annähernd zu rechtfertigen!
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#39   Guntram   15:41:40 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
nicht ich,
die Geschichte wird Saddam Husseins wahre Größe zu beurteilen wissen. Komisch, jetzt wo der Löwe zu Strecke gebracht ist, jetzt wissen auf einmal alle von seinen vermeintlichen Untaten, aber solange man diesen Löwen als Schoßtier behandelt hat, haben demokratische Schwachköpfe nichts von Verbrechen des Saddam Hussein gewußt.
Unter Saddam Hussein gabs im Irak Arbeit, Wohlstand, Toleranz gegenüber Christen, Bildung für alle und soziale Sicherheit. Heute haben wir im Irak Demokratie, Korruption und islamischen Terror – bravo, großartiger Fortschritt.
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#38   Benedikt   15:37:15 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Protestant/ Sozialkatholisch
Die Zuspitzung von Sozialkatholisch ist durchaus angebracht. Von Saddam und Bin Laden wüsste die Weltgeschichte heute gar nichts, wären sie nicht von den USA herangezüchtet worden. Dass Saddam ein Gangster ist haben sie schon zugegeben, als sie ihn noch unterstützten („er ist ein Gangster, aber er ist unser Gangster“). Insofern können sich die USA aus einer Verantwortung gar nicht herausstehlen, was die Geschichte allerdings nicht interessieren wird, denn die wird bekanntlich von Siegern geschrieben.
@ Guntram
Nein, Saddam Hussein war kein Gangster und schon gar kein Verbrecher. Er brachte ein unterentwickeltes arabisches Land zur Blüte und Achtung im gesamten Nahen Osten.
Diesen Schwachsinn kann man sich nicht anhören. Saddam hat jahrzehnte mit Terrormethoden den Irak „regiert“. An seinen Händen und denen seiner despotischen Söhne hängt das Blut tausender Gefolterter und Ermordeter. Saddam setzte Giftgas ein, um die Kurden in Halabdscha umzubringen etc. Es ist mir schleierhaft, wie sie so einen Mini-Stalin auch noch verteidigen können.
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#37   Guntram   15:36:34 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
brauchen Sie garnicht…
Sie sind bemitleidenswert, daß Sie auf die Geschichtsklitterung und den Lügen der USA und deren Greuelpropaganda hereingefallen sind.
War es nicht Powell der im UN-Sicherheitsrat Lügen über den Irak und dessen Staatschef verbreitet hat, Lügen die man selbst in den USA nicht mehr vertuschen kann, aber liberale Schwachköpfe werden dies sicherlich als „Irrtümer“ abtun zumal aus deren Sicht ja auch das Lügen seinen guten Zweck erreicht hat, nämlich die Beseitigung eines „bösen“ Diktators.
Die Person und das Lebenswerk Saddam Husseins können Krämerseelen und geistige Wichte nicht in den Schmutz ziehen. Saddam Hussein ist ein Opfer der US-Siegerjustiz, die ihre Erbärmlichkeit durch Häme, Geifer und Haß zu kaschieren weiß. Es wird künftigen Geschlechtern im Irak vorbehalten bleiben, die wahre Größe dieses Mannes richtiger zu beurteilen als die Geschichtsblinden der heutigen Zeit
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#36   Protestant   15:25:15 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@guntram
Und wahrscheinlich ist Nordkorea für Sie die Vorstufe zum Paradies…?
Am Ende behaupten Sie aber noch, Saddam Hussein sei ein Prophet des Herrn, der gekommen ist, die Welt zu erlösen? Wundern würde mich das bei Ihnen wirklich nicht!
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#35   Guntram   15:20:36 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
ach so, hat er das???
amerikanische Terroristen Supermärkte, Büros oder Busse gezielt durch Bomben zerstört haben!
hat Saddam Hussein dies etwa getan? Dank ihm kam es zu keinem islamistischen Terror im Irak, nun dank den USA gibt es den dort!
Nein, Saddam Hussein war kein Gangster und schon gar kein Verbrecher. Er brachte ein unterentwickeltes arabisches Land zur Blüte und Achtung im gesamten Nahen Osten. die zunehmende Autarkie des Iraks war für die USA und deren Vasallen beunruhigen, erst da begann die Greuelpropaganda gegen diesen Staatschef. Und die blöden blökenden westlichen Schafe glauben bis heute diese perfide Propaganda.
Saddam Hussein wird zum Scheusal gemacht um von den Verbrechen der USA und den despotischen Zuständen anderer arabischer Staaten (Kuwait, Saudi Arabien, Quatar usw.) abzulenken.
Unter Saddam Hussein war der Irak das fortschrittlichste und am weit entwickelste Land im araischen Raum. Heute ist es Dank der USA und den dortigen islamistischen Mullahs ein Trümmerhaufen.
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#34   Protestant   15:04:28 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ sozialkatholisch @guntram
Moment mal! Bin ich hier auf der Homepage von Al-Kaida gelandet,oder wie oder was!
Also, bei allem was recht ist und bei aller Kritik an den USA oder Bush (die ich teilweise auch teile)- erzählen Sie mir doch mal, wann Herr Bush Giftgas gegen unliebsame Gegner eingesetzt hat, oder wann amerikanische Terroristen Supermärkte, Büros oder Busse gezielt durch Bomben zerstört haben!
Wie gesagt, amn kann zur us.amerikanischen Politik geteilter Meinung sein und auch ich bin kein politischer Freund von Herrn Bush – aber ich werde ihn jederzeit gegen jedweden Vergleich mit Terroristen und Diktatoren in Schutz nehmen!
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#33   Sozialkatholisch   14:57:40 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Benedikt
Sadam = Gangster
Osama = Gangsterer
Usa = am Gangsterten
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#32   Benedikt   14:52:42 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ wickerl
Die Äußerung von Papst Benedikt XVI. anlässlich seiner Amtseinführung, – bibelwidrig- dass wir ein großes gemeinsames Erbe mit den Juden haben,
Wieso bibelwidrig? Welcher Herkunft ist denn nochmal das Alte Testament?
@ Guntram
Saddam Hussein war ein guter Staatspräsident, der auch ehrlichen Herzens seinem Volk und seinem Land gedient hat.
Was ist das? Al-Dschasira oder was? Hussein war ein Gangster, der sein eigenes Volk hat abschlachten lassen, wenn es ihm gerade in den Kram passte.
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#31   wickerl   14:48:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
katastrophal
Die Äußerung von Papst Benedikt XVI. anlässlich seiner Amtseinführung, – bibelwidrig- dass wir ein großes gemeinsames Erbe mit den Juden haben, hat sich für die orientalischen Christen als katastrophal erwiesen, wie auch schon die Freundschaftspolitik von Johannes Paul II. gegenüber Israel . Was hat sie gebracht? Die christlichen Gemeinschaften in Palästina wurden unter israelischer Herrschaft quasi ausradiert, mich hat es mit Schaudern überzogen wie ich merkte dass der Vatikan sich so an die USA und Israel annähert und diese diskret stützt bei ihren Bemühungen ein Kolonialreich in Nahost zu errichten.
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#30   Guntram   13:04:18 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
doch er war eine große Persönlichkeit
Saddam Hussein war ein guter Staatspräsident, der auch ehrlichen Herzens seinem Volk und seinem Land gedient hat. Im Gegensatz zu anderen arabischen Staaten (die heute in einer perversen Koalition mit dem Westen stehen) gab es eine breite Mittelschicht, wirtschaftlich ging es dem Land gut, die Christen konnten ihre Religion ausüben, die meisten arabischen Intelektuellen kamen aus dem Irak. Daß Hussein nicht nach blödsinnigen westlichen Standarts regiert hat, was solls? Den Menschen gings materiell himmelhoch besser als heute unter dem Stiefeltritt der US-Amerikaner und den Mullahs die das Land heute vergewaltigen.
Engstirnige dümmliche Propaganda im Westen hat Hussein zu einem Scheusal gemacht, nachdem ebendieser Westen langfristig keinen nutzen von ihm gehabt hat. Deswegen hat man die hoch in Ehren gehaltenen Altertümern Babylons unter Hussein ja dann auch geschändet, als das Bath-Regime militärisch besiegt wurde, weil: wenn die USA das tun, dann ist’s ja keine Barbarei. Deswegen hat man die Infrastruktur dieses Landes und alles was der Irak unter Saddam Hussein als Gutes aufgebracht hat wieder in die Steinzeit bombardiert.
Nein, Saddam Hussein ist und wird immer ein Großer der arabischen Nation bleiben ein Gigant, wie es vielleicht im Westen nur Julius Caesar, Karl der Große oder Napoleon war. Die westlichen Schmeißfliegen, die heute versuchen das Andenken seiner Regierungszeit und seiner Person zu beschmutzen, werden einst vom Winde verweht sein – seine Größe wird bleiben
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#29   Tacitus   12:04:21 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Guntram
Überhaupt war und ist Saddam Hussein ein großer Sohn seines Volkes. Natürlich verweisen demokratische Schwachsinnige immer auf vermeintliche Verbrechen hin, aber seine Verdienst überwiegen himmelhoch.
Ihren gelungenen Sarkasmus kann ich nur teilen – natürlich nur mit der Kategorie des Der-Lächerlichkeit-Preisgebens kann man der Realität des Saddamregimes beikommen.
Oder nicht?
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#28   Dr. Christoph Heger   09:36:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Adrian L.: Dümmliche Unterstellungen
Ich hatte vom orientalischen Christentum geschrieben:
Seit Jahrzehnten nimmt dessen Stärke in einem noch nie gesehenen Tempo ab
Darauf Adrian L.:
Seit Jahrzehnten? Sie wollten wohl sagen seit Jahrhunderten!
Nein, ich wollte sagen, was ich gesagt habe: seit Jahrzehnten und hatte hinzugefügt:
ohne daß die Gutmenschen aller Völker das zur Kenntnis zu nehmen geruhen.
Sind Sie dafür eine multinationale Friedenstruppe nach Darfur zu schicken? Vermutlich unter Führung der USA, wo (im Gegensatz zu Europa) schon länger intensiv dafür gekämpft wird? Ja oder nein?
Das wäre womöglich keine ideale, aber immer noch die beste Lösung. Nur: Das kommt nicht, die USA haben darauf keine Lust.
Aber jetzt ist Adrian L. völlig auf dem falschen Dampfer:
Verwechseln Sie da nicht was? Der Terror wird nicht von den Christen verübt, sondern von isl. Fanatikern!
Ja, selbstverständlich von den islamischen Fanatikern (bzw. in Israel von den jüdischen), aber erst seit diese nicht mehr von Saddam niedergeprügelt werden.
Im Zweifelsfall würde Dr. Heger immer rufen: „Allah akbar!“, wenn er wüßte daß es einem Juden das Leben kostet!
Abgesehen von Ihrer dümmlichen Unterstellung – ich habe einen Ruf als „islamophob“ www.christoph-heger.de/Islamic_Matters.htm zu verlieren!
MfG
Christoph Heger
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#27   Protestant   07:08:35 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Guten Morgen!
Ich denke, dieses Lied passt zum Artikel
1. Sonne der Gerechtigkeit,
Gehe auf zu unsrer Zeit;
Brich in deiner Kirche an,
Daß die Welt es sehen kann.
Erbarm dich, Herr.
2. Weck die tote Christenheit
Aus dem Schlaf der Sicherheit;
Mache Deinen Ruhm bekannt
Überall im ganzen Land.
Erbarm dich, Herr.
3. Schaue die Zertrennung an,
Der kein Mensch sonst wehren kann;
Sammle, großer Menschenhirt,
Alles, was sich hat verirrt.
Erbarm dich, Herr.
Um eins aber ganz klar zu betonen, der Bösewicht ist und bleibt Saddam.Und in der Region dort unten gibt es eine ganze Reihe von anderen Bösewichtern, von denen ich mich – bei aller Kritik an der Politik Bushs – erheblich mehr bedroht fühle!
Allen einen schönen Tag!
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#26   Guntram   06:44:31 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
da haben sie den Salat
die Amies. Warum haben sie sich auch in ein Land eingemischt, daß sie niemals ernsthaft bedroht hat. Die Lügen der US-Administration sind durch verschiedene Stellen auch in der UNO offenbart worden. Nix mit Massenvernichtungsmitteln, nix mit Verbindungen zwischen Saddam Hussein und Al-Qaida. Im Gegenteil war der damalige Staatspräsident Hussein ein grimmiger Gegner von bin-Laden. Aber es ging ja wie immer, nicht um die Welt „fit“ für die Demokratie zu machen, um Menschenrechte und wie der Quatsch immer schon heißt.
Natürlich ging es damals um Erdöl und Geld, natürlich betrieben die Yankees ein Raubfeldzug. Das konnte sie seit der Gründung ihres Staatswesens immer schon recht gut.
Unter dem Staatsoberhaupt Hussein war der Irak der am meisten fortschrittlich entwickelste Staat im arabischen Raum, die Christen konnten sich frei entfalten, es gab materiellen Wohlstand, die Bildung florierte, die Kindersterblichkeit war ganz unten usw. usf. Dank den US-Verbrecher ist der Irak heute vom Terror gebeutelt, islamischer Fanatismus macht sich überall breit, ja selbst die heutige irakische Verfassung ist rückschrittlicher als die Haltung die seinerzeit Saddam Husseins Regierung eingenommen hat. Überhaupt war und ist Saddam Hussein ein großer Sohn seines Volkes. Natürlich verweisen demokratische Schwachsinnige immer auf vermeintliche Verbrechen hin, aber seine Verdienst überwiegen himmelhoch. Es ist eine Schande wie man heute mit ihm umgeht und mit seinem Volk.
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#25   Sulpicius   02:38:45 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
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#24   Adrian Leverkuehn   01:29:28 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Dr. Heger
orientalischen Christentum gegenüber gleichgültige bis feindselige Haltung ist aber offenbar nicht auf den Irak beschränkt.
Hallo? Was ist denn mit den Kreuzfahrern die Konstantinopel erobert, geplündert und einen lateinischen Patriarchen eingesetzt haben? Trotz verschiedener Unionskonzilien mit der orthodoxen Kirche konnte sich der Westen 1453 nicht zu einer gemeinsamen Aktion aufraffen!
Seit Jahrzehnten nimmt dessen Stärke in einem noch nie gesehenen Tempo ab
Seit Jahrzehnten? Sie wollten wohl sagen seit Jahrhunderten!
ohne daß die Gutmenschen aller Völker das zur Kenntnis zu nehmen geruhen.
Sind Sie dafür eine multinationale Friedenstruppe nach Darfur zu schicken? Vermutlich unter Führung der USA, wo (im Gegensatz zu Europa) schon länger intensiv dafür gekämpft wird? Ja oder nein?
Zweifellos.
Verwechseln Sie da nicht was? Der Terror wird nicht von den Christen verübt, sondern von isl. Fanatikern! Aber das ist typisch für Rechtsradikale! Sie haßen den Islam und sie haßen Israel. In dieser Reihenfolge! Im Zweifelsfall würde Dr. Heger immer rufen: „Allah akbar!“, wenn er wüßte daß es einem Juden das Leben kostet!
Nun, diese ANDEREN werden offenbar immer weniger.
Sie wollten wohl sagen „mehr“. Die Shiiten und Kurden stellen zweifellos die Mehrheit! Beide wurden von Saddam massiv gequält!
USA sie ihren (und Israels) heißgeliebten Türken
Typisch Dr. Heger: Die Türken sind schlimm, Israel ist schlimmer! Die Kurden unterhalten freundschaftliche Beziehungen zu Israel!
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#23   Christian Hüller   23:34:58 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ möchtegern-kathole
Man kann ihn auch ablehnen, weil man weiterhin gut verdienen will (ohne sich einen Dreck um die Menschenrechte zu scheren).
Warum, glauben Sie wohl, drücken Russland und China uin Sachen Iran so auf die Bremse?
Doch nicht, weil diese Nationen von glühenden Pazifisten regiert würden…
Nein, die Vertreter dieser Nationen halten sich für Profiteure des Status Quo.
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#22   möchtegern-kathole   22:56:43 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
was soll denn „fadenscheinig“ sein …
… wenn man Krieg um des Geldes willen ablehnt?
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#21   Christian Hüller   22:48:40 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ möchtegern-kathole
Welch kleinliches, letztendlich doch oberflächliches und von Vorurteilen geprägte Denken sich hier doch immer wieder offenbart:
>>Wirtschaftliche Gründe („Beseitigung Saddams mittel- und langfristig auch im Interesse Deutschlands“ … „Deutschland muss exportieren“) sind schon ganz schön lausige Gründe für einen Krieg! Krieg wegen Geld – das ist ja offen zugegebener Raubzug!!! Denken Sie mal nach, was Sie da reden!<<
Legen Sie doch bitte Ihren fadenscheinigen Moralismus ab.
Erstens habe ich nie gesagt, dass wirtschaftliche Gründe alleine den Irakkrieg gerechtfertigt hätten, zweitens sollten auch Sie endlich anerkennen, dass wirtschaftliche
Prosperität die entscheidende Grundlage für das Wohlergehen eines ganzen Volkes ist (es sei denn, man plädiert für sozialistische oder >>integralistische<< Planwirtschaft, dann erübrigt sich hier aber auch jede weitere Diskussion).
>> Der Irak ist heute weder offener oder demokratischer.<<
Das bezweifle ich. Die Irakis müssen eben erst lernen, mit ihrer neuen Freiheit umzugehen.
Das gegenwärtige Chaos geht zurück auf die religiösen Fanatiker, deren Lieblingsbeschäftigung darin zu bestehen scheint, sich gegenseitig in die Luft sprengen.
>>Unterdrücken die Amerikaner jetzt die Iraker weniger als die Mullahs die Iraner?<<
Ich wusste gar nicht, dass die Amerikaner die Irakis unterdrücken. Die neue, demokratisch legitimierte Regierung will sie vielmehr gar nicht ziehen lassen…
Warum wohl auch?
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#20   möchtegern-kathole   22:23:43 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
nein, nein …
wirtschaftliche Gründe („Beseitigung Saddams mittel- und langfristig auch im Interesse Deutschlands“ … „Deutschland muss exportieren“) sind schon ganz schön lausige Gründe für einen Krieg! Krieg wegen Geld – das ist ja offen zugegebener Raubzug!!! Denken Sie mal nach, was Sie da reden!
Die tickende ‘Zeitbombe’ ist der Irak jetzt, wegen des Krieges!!!
Der Irak ist heute weder offener oder demokratischer.
Islamische Staaten müssen übrigens nicht Ihre Meinung anerkennen, Herr Hüller, oder die des dekadenten, Angriffskriege führenden Westens.
Unterdrücken die Amerikaner jetzt die Iraker weniger als die Mullahs die Iraner?
Die Irakis sterben total demokratisch (im letzten Monat übrigens über 300! – und 93 demokratische Amis) :-!
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#19   Hypatia   22:10:09 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ H. Hüller
Unsinn! Da können Sie lange warten. Deutschland ist eindeutig eine Industrienation und auf Exporte angewiesen.
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#18   Christian Hüller   22:07:15 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ möchtegern-kathole
Strategisch ist der Irak für die USA sicherlich von Interesse.
Im Übrigen meine ich, dass die Beseitigung Saddams mittel- und langfristig auch im Interesse Deutschlands lag.
Deutschland muss exportieren, exportieren und noch mal exportieren – da braucht es keine verrückten und selbstherrlichen Diktatoren, die insgesamt als tickende Zeitbomben zu betrachten sind.
Im Übrigen meine ich: Wenn der Iran heute demokratischer und offener wäre, würde auch die deutsche Wirtschaft davon profitieren.
Jetzt muss es weitergehen: der Islam muss anerkennen, dass staatliche und religiöse Macht zwei grundsätzlich zu trennende gesellschaftliche Subsysteme sind.
Ich warte in diesem Zusammenhang auf den Tag, wo das unterdrückte iranische Volk sich endlich gegen seine religiösen Unterdrücker erhebt.
Notfalls muss man eben nachhelfen.
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#17   Hypatia   22:06:32 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ möchte-gern
Wie gerne würde ich Ihre Sicht teilen! Möchte pauschal aber nur erklären, daß ein jeder – Araber oder Russe – nach seinem Vorteil handelt, wirtschaftlich gesehen, denn für die Religion ist immer noch Zeit. Leider.
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#16   möchtegern-kathole   22:02:11 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Alexandra
ich bin ob Ihres beitrags leicht entsetzt – Verfolgen sie nicht die Politik? Ich erkläre gern im Detail:
*„zusammenhängendenm islamischen syrisch-irakisch-iranisch-afghanischen Balkens von USA-Gegnern“ meint Gegner der USA – wesentlich ist nicht die Religion. Übrigens trifft dies auch noch für Afghanistan zu, da dort der westliche Sieg nur sehr begrenzt ist.
*Ein Russisch-Irakischer Schluss stärkt die russische Position
* Bei der Angriffsbasis gegen Iran sind wir uns vermutlich einig
*Syrische Isolation: die syrien umgebenden arabischen Länder sind alle USA-freundlich. Wieder: es zählt nicht ob arabisch oder nicht, ob islamisch oder nicht, sondern die politische Zugehörigkeit.
*Zugang zu den ex-sowjet-Staaten: Verfolgen Sie die US-Politik dort im Detail: es geht um das Öl und Gas dort (egal, ob die jeweilige Revolution dann orange oder sonst wie bezeichnet wird). Gleiches gilt auch für die Konflikte in Ossetien usw.
*Im 21 Jahrhundert. Merken Sie seit Putins Machtergreifung keinen Unterschied in dem west-ost-Verhältnis (verglichen mit der Jelzin-Zeit)??? Schönes Beispiel waren die Kommentare auf dem jüngsten EG-Russland-Gipfel.
*Glauben Sie, dass die Irakis selber den Terror organisieren können? wie auch z.B. das Märchen Unsinn ist, Nordkorea könnte Langstreckenraketen aus eigener Kraft bauen :-D
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#15   Hypatia   21:40:07 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ möchte-gern
„dass es verschiedene Gründe für den Krieg gegeben hat. Öl dürfte natürlich eine wichtige Rolle gespielt haben, aber nicht nur. Vermutlich ist die finanzielle Kriegsbilanz positiv, d.h. die Erlöse aus dem Öl sind vermutlich größer als die Kriegskosten. Damit ist ein hinreichender Grund gegeben“
Nur, wenn man drankommt!
Weitere Gründe sind:
*Aufbrechen des zusammenhängendenm islamischen syrisch-irakisch-iranisch-afghanischen Balkens von USA-Gegnern.
halten Sie die Amis für so umsichtig und vor allem – für so fromm?
*Möglichem Bündnis zwischen Russland und Irak zuvorkommen
Keine Interessen
*Angriffsbasis gegen Iran
schon eher
*dito gegen Syrien und Isolation von Syrien (jetzt vervollkommnet mittels deutscher Schiffe im Mittelmeer – die dort Schiffe kontrollieren) – Syrien hat jetzt keinen ‘befreundeten’ Nachbarn mehr.
Nur die ganze arabische Welt
*Zugang zu den ehemals sowjetischen und enegiereichen Staaten an der russischen Südflanke
die hauen jedem ganz schön auf die Pfoten!
*In Summe Mittelfristig Durchsetzen eigener Macht gegen Russland
in welchem Jahrhundert befinden Sie sich eigentlich, rein gedanklich?
*Damit sind mögliche Lieferanten irakischer Mini-Raketen relativ klar
Laßt die Kindlein zu mir kommen…
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#14   möchtegern-kathole   21:27:34 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
glaube auch (wie soz.-kath.) …
… dass es verschiedene Gründe für den Krieg gegeben hat. Öl dürfte natürlich eine wichtige Rolle gespielt haben, aber nicht nur. Vermutlich ist die finanzielle Kriegsbilanz positiv, d.h. die Erlöse aus dem Öl sind vermutlich größer als die Kriegskosten. Damit ist ein hinreichender Grund gegeben
Weitere Gründe sind:
*Aufbrechen des zusammenhängendenm islamischen syrisch-irakisch-iranisch-afghanischen Balkens von USA-Gegnern.
*Möglichem Bündnis zwischen Russland und Irak zuvorkommen
*Angriffsbasis gegen Iran
*dito gegen Syrien und Isolation von Syrien (jetzt vervollkommnet mittels deutscher Schiffe im Mittelmeer – die dort Schiffe kontrollieren) – Syrien hat jetzt keinen ‘befreundeten’ Nachbarn mehr.
*Zugang zu den ehemals sowjetischen und enegiereichen Staaten an der russischen Südflanke
*In Summe Mittelfristig Durchsetzen eigener Macht gegen Russland
*Damit sind mögliche Lieferanten irakischer Mini-Raketen relativ klar ^-^
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#13   Sozialkatholisch   20:38:00 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Mögliche Gründe der Usa
Es gab bestimmt mehr als einen Grund der die USA dazu bewegte die Kriege gegen den Irak zu inzinieren und das Öl, sprich Energie muss nicht die Größte Rolle gespielt haben. Ein Korridor vom Mittelmeer bis zum persischen Golf (wer gehört eigentlich noch zur Achse des Bösen?) war vielleicht auch eine angestrebte Strategie. Sadams Israelfeindlichkeit (Skud-Raketen auf Israel im 1. Golfkrieg) war bestimmt auch ein Grund von Usrael, die Panarabischen (national)sozialistischen Bestrebungen waren „unserem großen Bruder“ bestimmt auch ein Dorn im Auge.
Auch die Beseitigung des traditionellen Christentums (Gemeinschaften mit 7 Sakramenten) könnte kalkuliert, oder als netter Nebeneffekt hingenommen gewesen sein.
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#12   Athanasius   20:32:13 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Christian Hüller
und in Sachen Vorbehalten gegenüber den USA findet man Linke und Rechte ja meist in seltener Einmut vereint
Die klassischen Rechten sind meist auf der Seite der USA. Nur nicht in deren Imperialismus für den Staatsliberalismus.
Sie wollen doch bitteschön nicht sagen, dass die Deutschen Kommunisten (PDS) und die Strasser’schen de.wikipedia.org/wiki/Otto_Strasser Nationaldemokraten (NPD) „links“ vs. „rechts“ seien? Es sind beide linke, revolutionäre Parteien. Nur die eine ist internationalistisch orientiert (immer noch), die andere nationalistisch. Das man sich doktrinär ähnlich verhält in Sachen der internationalen Politischen Fragen, zeigt sich hervorragend bei Herrn Horst Mahler, dem ex-RAF-Terroristen.
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#11   ExBochumer †   20:30:52 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Hüller
Um was geht es denn Ihnen, wenn Sie im kreuz.net-Forum posten?
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#10   Christian Hüller   20:26:07 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Öl und Wahrheit
>>Es ist doch zu offensichtlich, was die USA bewegt: Energie, noch mehr Energie und natürlich Macht.<<
Meinen Sie nicht, irakische Energie hätten die USA wesentlich billiger bekommen können?
Also ich schon.
Der von Ihnen vorgetragene Vorwurf basiert, wenn er kommt, meist auf tiefsitzenden, antiamerikanischen Affekten.
Wenn er von der Linken formuliert wird – und in Sachen Vorbehalten gegenüber den USA findet man Linke und Rechte ja meist in seltener Einmut vereint-, ist er meist von atheistisch-materialistischem Gedankengut „durchseucht“.
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#9   Hypatia   20:20:31 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Exbochumer
Worum sollte es sonst gehen? Öl ist der Lebensstrom des Westens und seiner Industrie. Die Golfaraber könnten auch wieder auf Kamelen reiten, wie die Jahrhunderte zuvor.
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#8   ExBochumer †   20:15:37 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
USA vs. Irak
Um was es den Vereinigten Staaten von Amerika ging, liegt doch auf der Hand.
Mehr schreibe ich nicht dazu. Es ist doch zu offensichtlich, was die USA bewegt: Energie, noch mehr Energie und natürlich Macht.
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#7   Christian Hüller   20:14:22 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Athanasius
Der frz. Säkularismus ist problematisch, wenn nicht gar verlogen. Er fundiert auf fundamentalen Vorbehalten gegenüber allem Religiösem.
So einen Säkularismus kann keiner wollen – er ist immer offen für nihilistisch-atheistische Manipulation (und Indoktrination).
Daher plädiere ich eher für einen aufgeklärten Säkularismus, der dem Religiösen nicht prinzipiell ablehnend gegenübersteht (Kooperation).
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#6   Dr. Christoph Heger   20:11:50 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Die EINEN und die ANDEREN
Da war, wie ich dem Artikel entnehmen darf, Sadddam für die kath. Christen wohl das kleinere Übel?
Zweifellos.
Nun, für ANDERE war er das sicher nicht.
Nun, diese ANDEREN werden offenbar immer weniger.
Selbst für die Kurden, die bisher die Gewinner waren, könnte das Urteil schnell umkippen – wenn nämlich die USA sie ihren (und Israels) heißgeliebten Türken zu Gefallen fallen lassen.
MfG
Christoph Heger
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#5   Hypatia   20:08:28 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Hisb el Baath
Der Christ Aflak und der Moslem Bitar setzten auf einen stramm nationalistischen Kurs: Sie wollten einen panarabischen Nationalstolz wecken, der die religiösen Gräben der Region überbrücken sollte. Der Name der neuen Partei verdeutlichte den Anspruch: „Hisb el Baath el Arabi el Ischtiraki“, „Partei der arabisch-sozialistischen Wiedergeburt“.
Die Träume von Einheit, Frieden und Wohlstand scheiterten an der Realität. Als Aflak 1989 verstarb, war jedoch Saddam einer der Sargträger. Seine panarabische Idee kannte keine Religionsschranken.
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#4   Athanasius   20:06:47 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@Hüller
Was meinen Sie mit „sekulär“? Ein Staat der keinen religiösen Zwang ausübt? Dann bin ich einverstanden. Wenn Sie mit „sekulär“ sozialistisches Frankreich meinen, dann: nein.
Aber dennoch: religiöse TOleranz muss verbreitet werden. Saddam war nicht tolerant, sondern eher gleichgültig und Tariq Aziz sorgte für die christlichen Minderheiten im Lande und deren Beschützung unter Ba’ath. Die Arabisierung in säkularem Sinne wurde von Christen sogar unterstützt, „leider“ hat jetzt der liberale Nationalismus dem Pan-Arabischen Islamismus gewichen, was auch zu erwarten war.
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#3   Christian Hüller   19:56:56 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
@ Gestellt auf eine harte Probe
Da war, wie ich dem Artikel entnehmen darf, Sadddam für die kath. Christen wohl das kleinere Übel?
Nun, für ANDERE war er das sicher nicht. Also Grund zur Freude auch für kath. Christen, WIE ICH MEINE.
Denn jegliche Wahrnehmung und Situationseinschätzung sollte ja den eigenen Horizont immer überschreiten.
Wenn die kath. Christen jetzt von den Muslimen im Irak wirklich so unterdrückt werden, wäre das nun wirklich eine absolut gerechtfertigte Situation, um den Papst um eine Intervention zu bitten, damit das Therma auf die Tagesordnung kommt.
Hier können sie jetzt zeigen, die Muslime, wie sie zu den Menschenrechten, speziell zur Religionsfreiheit stehen, und dass all die westlichen Vorbehalte lediglich VORURTEILE sind.
Im Übrigen sollten sich die Christen im Irak für einen säkularen Staat einsetzen, wie er den Amis dort eigentlich auch vorschwebte, denn nur der säkulare Staat schützt angemessen seine Minderheiten.
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#2   Dr. Christoph Heger   19:42:57 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
So ist das wohl, Athanasius!
Und man hat das vorher wissen können. Der (kath.) Patriarch hatte vor dem Krieg alle Besucher beschworen, nur ja einen Krieg gegen Saddams Irak abzuwenden – aus genau den Gründen, die nun Wirklichkeit geworden sind. Die christlichen Fundis der USA mit ihrem Katastrophen-Präsidenten und ihrem komischen Zionismus scheint das überhaupt nicht zu kümmern.
Diese dem orientalischen Christentum gegenüber gleichgültige bis feindselige Haltung ist aber offenbar nicht auf den Irak beschränkt. Seit Jahrzehnten nimmt dessen Stärke in einem noch nie gesehenen Tempo ab (Arabisierungsdruck, Islamisierungsdruck, Auswanderung usw.), ohne daß die Gutmenschen aller Völker das zur Kenntnis zu nehmen geruhen.
MfG
Christoph Heger
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#1   Athanasius   19:18:04 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
In der Tat
Die Ausrottung des überlieferten Christentums in Irak, also der Chaldäer, der Maroniten und im Nordwesten der Syrer, ist fast vollendet. Der Abzug fast vollständig. Der Islamismus der Schiiten und der Sunniten einerseits, und die „Mission“ der US-Amerikanischen Baptisten und Freikirchler-Pastöre (die oft gegen die Chaldäische Kirche werben, vor gegen die Katholiken), hat sich als tödlich erwiesen. Auch erhalten die Christen keinen Schutz der USA. Nur die Protestanten im Irak werden besonders beschützt, die Katholiken, Orthodoxe und Nestorianer leider nicht. Die Armenier im Norden fielen schon 1915 dem Türkisch-nationalistischen Terror zum Opfer.
Irak war eines der frühesten Verbreitungsländer der Lehre Jesu Christi. Es zerfällt jetzt. Kyrië eléison.
Gedenket den katholischen Brüdern und Schwestern im Nahen Osten, auch im Libanon.
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