In der Erzdiözese Köln gibt es einen neuen Sprecher, der auch zum Chefredakteur der Kirchenzeitung ernannt wurde. Jetzt rufen die Unken.
(kreuz.net) Von „Unmut unter Katholiken“ sprach gestern die konservative Tageszeitung ‘Kölner Rundschau’.
Der Grund: Die Personalpolitik im Erzbistum Köln.
Kürzlich wurde der Sprecher des Erzbistums durch
Stephan Georg Schmidt abgelöst. Schmidt wird künftig in Personalunion auch als Chefredakteur der Kirchenzeitung
walten.
Nach Angaben der ‘Kölner Rundschau’ ist Schmidt ein verheiratetes Mitglied der Personalprälatur
Opus Dei.
„Als Kölner Bürger“ könne man es nur kritisch sehen, wenn ein so wichtiger Posten wie der
des Pressesprechers mit einem Mitglied des Opus Dei besetzt werde – meinte Hw. Winfried Hamelbeck, Pfarrer
der Kölner Gemeinde St. Michael.
Hw. Gerhard Herkenrath – Pfarrer zu St. Alban – findet es „sehr bedauerlich“,
daß sich mit der neuen Ernennung angeblich der „Trend zum Konservativen“ fortsetze.
Die Suche nach einem
Nachfolger für Prälat Erich Läufer (78) als Chefredakteur der Kirchenzeitung sei rund zehn Jahre erfolglos
geblieben.
Potenzielle Kandidaten seien von der Tatsache abgeschreckt worden, daß der Prälat seine
Stellung als geistlicher Beirat der Zeitung behalten sollte.
Der neue Mann – Georg Schmidt – sei ein
in der katholischen Publizistik kaum beschriebenes Blatt.
Er machte in Tageszeitungen Karriere und hat
gelegentlich für den konservativen Internetdienst kath.net geschrieben – weiß die ‘Kölner Rundschau’.
In einem sachlichen Kommentar kritisiert die ‘Kölner Rundschau’ die Absetzung des ehemaligen Pressesprechers
Manfred Becker-Huberti (61).
Er habe dem Kölner Kardinal über anderthalb Jahrzehnte als Sprecher mit
außerordentlicher Kompetenz und unanfechtbarer Loyalität gedient:
„Wie das Generalvikariat ihm allem
Anschein nach Knall auf Fall den Stuhl vor die Tür gesetzt hat, das widerspricht elementaren Grundsätzen
der Rücksichtnahme und der Fairneß.“
Das habe Becker-Huberti nicht verdient – und auch sein Nachfolger
nicht, der das schwierige Amt unter belastenden Umständen antreten müsse.
Auch praktisch sei die Doppelrolle
kaum zu bewältigen:
„Der Pressesprecher muß den Kardinal ständig begleiten und für Journalisten durchgehend
anzusprechen sein.“
Dagegen sei es die Aufgabe des Chefredakteurs der Kirchenzeitung, möglichst oft
in der Redaktion zu sitzen, Konferenzen zu leiten und das Blatt zu gestalten.
Außerdem sei die Kirchenzeitung
ein Medium im Konzert vieler Medien. Der Pressesprecher müsse mit ihnen nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung
zusammenarbeiten.
Zudem bleibe die Kirchenzeitung für ihre Leser nur dann attraktiv, wenn sie mehr sei
als ein Verlautbarungsorgan der Pressestelle.
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40 Lesermeinungen
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Leverkuhn / Protestant Leverkuhn: ich bin Pensionist, ehemaliger Mitarbeiter eines bekannten Versicherungskonzerns.
Meinen Urlaub habe ich allerdings nicht in Übersee, sondern im herbstlichen Bayerischen Wald verbracht,
bei wunderbarem Bilderbuchwetter, in dem sich der bunte Herbstwald gezeigt hat. In der absoluten Stille
des Waldes kann man sich ausgezeichnet erholen. Wer die Stille sucht, ist dort bestens aufgehoben. Protestant:
ich meine den Kölner Stadtanzeiger den ich allerdings in den letzten beiden Jahren genauso, wie die Kölnische
Rundschau kaum noch in Händen hatte. Vor etwa einem halben Jahr wurde mir bei einem Gespräch der linksliberale
Eindruck, den ich von beiden Blättern habe, bestätigt. Sollte sich die Ausrichtung beider Blätter zwischenzeitlich
tatsächlich geändert haben, würde ich meine Meinung gerne berichtigen. Den Bonner Genelanzeiger kenne
ich lediglich dem Namen nach.
@ Protestant Der Stadtanzeiger zu konservativ? Das ist doch die Postille, deren Redaktion auch die Weltjugendtagszeitung
herausgegeben hat. Wenn das konservativ sein soll, dann ist Gotthard ein Reaktionär.
#39 Protestant 07:43:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
@jörg guttenberger Guten morgen und willkommen zurück im Forum! Zunächst einmal verstehe ich nicht,
wie Sie die Rundschau und den Stadtanzeiger als linksliberal bewerten? Ich wohne in einem kleinen rheinischen
Dorf (überwiegend katholisch), dort haben viele-vor allem ältere Mitbürger, die Rundschau, bzw. den
Stadtanzeiger, abbestellt,da er ihnen als zu konservativ erschien. Dies empfinde ich auch, wenn ich ihn
mit dem General-Anzeiger vergleiche! Vielleicht meinen Sie ja aber auch eine andere Rundschau oder einen
anderen Stadtanzeiger! Aber wie dem auch sei und bei allen Meinungsverschiedenheiten: „Schön, daatt de
doo bess!“ Auch hier mein mittlerweile obligatorischer Morgengruß: 1. Warum sollt’ ich mich den grämen?
Hab’ ich doch Christum noch, Wer will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, Den mir schon Gottes
Sohn Beigelegt im Glauben? 2. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen, Dringt herein Angst und Pein, Sollt’
ich drum verzagen? Der es schickt, der wird es wenden! Er weiß wohl, wie er soll All mein Unglück enden.
3. Gott hat mich bei guten Tagen Oft ergötzt: sollt’ ich jetzt Nicht auch etwas tragen? Fromm ist Gott
und schärft mit Massen Sein Gericht, kann mich nicht Ganz und gar verlaßen. In diesem Sinne einen schönen
Tag!
Personalwechsel im Erzbistum Köln Ich freue mich, nach 5 Wochen Urlaubsabwesenheit wieder am Gespräch
teilnehmen zu können. Es geht hier ja nicht um die Ablösung des Pressesprechers Müller-Huberti, sondern
um die Art und Weise seiner Ablösung! Und die ist schon recht merkwürdig. Kardinal Meisner ist völlig
zu recht als ausgezeichneter Prediger bekannt, aber als Führungskraft und Manager seines Erzbistums ebenso
zu recht umstritten. Daß die Weiterbeschäftigung von Msgr. Läufer als geistlicher Beirat der Kölner
Kirchenzeitung Kandidaten für dessen Nachfolge als Chefredakteur abschreckt, spricht ganz eindeutig gegen
die betreffenden Kandidaten, denn Läufer hat unumstritten eine ganz ausgezeichnete Kircheneitung gemacht!
Die Abneigung des Pfarrers Herkenrath gegen die Konservativen wirft die Frage auf, was der Pfarrer von
St. Alban eigentlich will. Jesus Christus war schließlich auch konservativ. Und schon wieder die üblichen,
aber völlig haltlosen Vorurteile gegen Opus Dei! Wer von denen, die die bekannten Vorurteile kritiklos
nachplappern, hat schon eigene Erfahrung mit dieser Gemeinschaft? Die „Kölnische Rundschau“ ist heute,
wie der Graf von Galen richtig bemerkt, keine eigenständige Zeitung mehr, sondern gehört dem DuMont-Verlag,
der auch den linksliberalen „Köner Stadtanzeiger“ herausgibt.
#36 Graf von Galen 22:04:40 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Für ein freies und heiliges Deutschland Die „Kölnische Rundschau“ ist alles andere als konservativ und
gehört zum linken Dumont- Schaumann- Verlag, der in Köln praktisch ein Monopol hat und hierüber die
üblichen antichristlichen, antideutschen 68’er- Irrlehren verbreitet.
Es muß wohl wirklich eine Totschweigestrategie geben: von der reichen Fülle seriöser „konservativer“
Publikationen erfährt man erst, wenn man auf die eine oder andere Weise mit der Tradition in Berührung
kommt. Da wird viel kaschiert – aber erstaunlich viel bricht sich inzwischen Bahn. So auch die KU, die
ich als wirklich ausgezeichnet empfinde und der ich noch viel weitere Verbreitung wünsche. Die Wahrheit
ist wie ein Korken …
#32 Sulpicius 19:11:56 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@warwohlnix Von der Auflagenzahl her denkbar. Aber die KU wird natürlich totgeschwiegen, wie alle der
Tradition verbundenen Zeitungen und Zeitschriften…
#25 Nikolaus 15:21:22 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Eigenartig Da schafft es in der heutigen Zeit ein amtierender Diözesanbischof, tatsächlich noch eine
freie Personalentscheidung zu treffen, und es finden sich natürlich genügend Leute, die sich darüber
aufregen. Gehört es denn nicht mehr zu seinen genuinen Aufgaben, als oberster Hirte seiner Diözese solche
Entscheidungen zu treffen? Ist der Diözesanbischof nur mehr eine Marionette seiner Gremien? Noch dazu
handelt es sich gerade beim persönlichen Pressesprecher doch um einen der engsten Mitarbeiter des Bischofs.
#24 Ansgar 15:01:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Merkwürdig Ich bin ja – nachlesbar hier – ein Verteidiger Kardinal Meisners und schätze ihn als kernigen
Bischof. Aber vorliiegender Vorgang ist schon seltsam. Dr. Becker-Huberty war im Urlaub, als er von seiner
Demission erfuhr – aus kirchenferner Quelle. Nach 18 Jahren offenbar tadelloser Dienste. „Ich hoffe, man
zahlt mir wenigstens mein Gehalt weiter“, so der 61-Jährige. Wieso inszeniert man einen Amtswechsel so
tölpelhaft-provokativ, daß er nur Kopfschütteln auslösen kann? Zum Opus Dei: Das hat zwar einen Ruf
wie Donnerhall, aber wer dort zur Messe und den vielen anderen Angeboten geht, wird beeindruckt sein von
der Geradlinigkeit.
#23 Benedikt 14:36:15 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wunderlich Hw. Gerhard Herkenrath – Pfarrer zu St. Alban – findet es „sehr bedauerlich“, daß sich mit
der neuen Ernennung angeblich der „Trend zum Konservativen“ fortsetze. Diese Feststellung ist nach 18
Jahren Meisner geradezu sensationell .
#22 Protestant 14:15:53 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@alle Teilnehmer Ich möchte jetzt das allgemeine Niveau ein wenig anheben: Sammelt eigentlich irgendjemand
von Euch oder Euren Kindern und Enkeln Panini-Bilder (Bundesliga 2006/2007). Meinem Neffen fehlen noch
einige Nummern und er hat auch einige Nummern doppelt! Vielleicht können wir ja tauschen?
Protestant Mit diesen Vorwürfen erreichen Sie mich nicht, wenn- gleich sich der Protestantismus den Vorwurf
schlimmer Häresie schon gefallen lassen muß. Lutherische Glaubensätze können ja nicht gleich und gültig
neben denen katholischer stehen, sonst wäre sie ja nicht lutherisch, sondern katholisch. So ist die Frage,
ob sie mit Ihrem möglichen oder sogar wahrscheinlichen unterschiedlichen Glaubensverständnis z.B. die
Frömmigkeitsform des Opus Dei beurteilen sollten. Mich interessiert Ihre Kritik schon sehr.
#18 landorganist 13:46:46 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Pünktchen, für ein Fastnichts sind Sie ganz schön ordinär. Maledica ich finde es auch schön, dass
Sie wieder da sind. Es war so gesittet und ruhig hier.
#17 Protestant 13:46:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@heggilein Mein lieber Freund, da bekannterweise Sie und die meisten anderen hier die Kritiker Ihrer Positionen
sowieso als Freimaurer, Modernisten, Lehmenschen, jämmerliche Protestanten, Häretiker, Ungläubige,
Homolobbyisten u.ä. betiteln und selbst jedoch für keine Kritik erreichbar sind, erübrigt sich die
Antwort auf solche Fragen. Sie werden mir zwar jetzt wieder unterstellen, ich hätte keine Ahnung und
würde nur Phrasen dreschen und wüsste nicht, wovon ich rede – nagut – wenn Sie das sagen, dann will
ich Sie in Ihrem Glauben belassen!
#15 Maledica 13:37:10 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Keine Argumente @Protestant Wo bleiben Argumente Also schweigen Sie @landei Na die Bildung auf dem Land
scheint einer Baumschule gleich zu sein Schon mal was von Liturgiesprache gehört? Keiner wird Latein
für die Artikel in der Kirchenzeitung fordern So viel Dummheit ist wirklich nur einem Banausen eigen
#14 Protestant 13:29:49 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@pünktchen Leider fehlt der Smiley, der sich gerade übergibt! Aber es ist schon klasse, was Ihnen immer
wieder einfällt, um mich zu provozieren! Weiter so, ich lese alles und erstelle dann ein PPR(Pünktchen-Provokations-Ranking)!
#12 Protestant 13:10:36 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@landorganist@malle Hurra,hurra- der malle der ist wieder da! Hallo, mein Freund, da sind Sie ja wieder!
Es war so schön still und friedlich hier- aber man kann es sich ja bekanntlich nicht aussuchen! Herzlich
Willkommen zurück! Waren Sie in tridentinischer Klausur, oder haben sie uns einfach nur etwas Erholung
gegönnt?
Protestant… Es war von mir eine Frage am falschen 0rt.Deshalb hier noch einmal die Frage: Sagen Sie
doch mal, woran Sie die Kritik am Opus Dei festmachen??
#10 Sulpicius 13:08:00 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Ja, ja… Oder mischt sich etwa die Kölner Kirchenzeitung in die Besetzung der Redaktionen der Kölner
Tageszeitungen ein? …vor allem wenn der rote DuMont ein Monopol in dieser Stadt hat…
#9 landorganist 13:06:27 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@Sulpi So wie ich Sie einschätze, hätten Sie die Kirchenzeitungen lieber in latein, nicht wahr? Es könnte
ja sein, dass dem gemeinen katholischen Christen sonst noch ein Licht aufgeht, dass nach tradi-leermeinung
ja nur den geweihten Personen unserer hl. Mutter Kirche leuchten darf.
#8 Beobachterin 13:04:49 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Besserwisserei Wieder einmal wissen andere besser Bescheid über etwas, was sie nicht betrifft. Oder sie
tun so, als wußten sie es besser. Mögen sie sich doch heraushalten aus Dingen, die sie nichts angehen!
Oder mischt sich etwa die Kölner Kirchenzeitung in die Besetzung der Redaktionen der Kölner Tageszeitungen
ein?
#7 Maledica 13:02:11 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Protestantensekten @Protestant Von nix ne Ahnung aber mitreden wollen Gehn Se doch zu Ihren zerstrittenen
tausenden von protestantischen Sekten und suchen Sie sich Ihr Seelenheil im Supermarktangebot aus. Am
besten die Sekte, wo man fürs Seelenheil möglichst wenig machen muß Ziehn Sie aber nicht über Kongregationen
her, welche den Glauben noch in der Reinheit verkünden!
#5 Protestant 12:44:02 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Wichtige Information aus dem Rheinland!!! Bekannt ist ja, dass das rheinische Lebensmotto wie folgt heißt:
Ett iss,wie ett iss;ett kütt,wie ett kütt un ett hätt att immer noh jootjejange!“ Soweit so gut! Aber
wusstet Ihr, das der Begriff „Opus Dei“ gar keine reaktionär-vorkonziliare Organisation der röm.-kath.
Kirche ist, sondern es sich bei Opus Dei um nichts weiter als um die lateinische Übersetzung einer weiteren
rheinischen Redensart handelt? Opus Dei ist die Übersetzung von „Bruche mer nitt, wulle mer nitt, fott
domitt!“ Man lernt ja nie aus…!?
#4 Sulpicius 12:42:44 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Sehr richtig Ich kuck mir datt Spillche noh jet an, wenn datt noh schlimmer widd, bestelle mr de Zeitung
aff Sollte man mit den deutschsprachigen Diözesanpostillen schon lange gemacht haben…
#3 Tridentinus 12:25:59 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Die Kölnische Kirchenzeitung und die Kirchliche Umschau sollten zur Lichtung des katholischen Blätterwaldes
verschmolzen und Jens Mersch Erzbischöflicher Chefredakteur werden!
#2 duc in altum 12:09:52 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Es ist ja immer wieder interessant, wie aufgeklärt, tolerant und offen viele Menschen sind. Nur weil
da jetzt jemand hinkommt, der möglicherweise Opus Dei nahesteht, muss sich ja alles verschlechtern. Irgendwelche
Vorurteile muss der Deutsche Michen ja haben, sonst ist er nicht glücklich. Wenn man, Gott sein Dank,
nicht mehr sagen kann, daß die Türken stinken und die Italiener Knoblauchfresser sind, muss halt jemand
anders herhalten. Der neue Mann hat wahrscheinlich noch keine Zeile geschrieben und schon wird er zerissen.
Vermutlich ist es sehr effektiv, wenn diese beiden, sicherlich hochbezahlten Posten miteinander verschmelzen.
Das zeigt auch, daß im BIstum Köln nicht nur bei den unteren Diensten der Pfarrsekretärinnen und Küster
gespart wird, sondern offensichtlich auch weiter oben, was ich sehr gut finde. Als Katholik identifiziere
ich mich mit meiner Kirche, auch dann, wenn die Bistumszeitung nach meinem Dafürhalten vielleicht ein
bisschen zu weit rechts oder links ist. Man kann durchaus von einem Erwachsenen auch mal annehmen, daß
er sich mit etwas befasst, daß nicht zu 100% seiner’eigenen Meinung entspricht. Aber „Mündigkeit“ scheint
bei vielen nur zu heissen, daß man erartet, daß einem alle anderen nach dem Mund reden.
#1 Protestant 11:59:20 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
In der Tat! Meine Schwiegereltern haben die Kirchenzeitung abonniert. Ich selbst lese diese ebenfalls
regelmäßig (nicht nur die evangelische) und habe auch bereits häufiger Leserbriefe dorthin geschickt
(direkt an Herrn Läufer). Das einige dieser Briefe- trotz teilweiser kritischer Stellungnahmen- kurzfristig
veröffentlicht wurden, zeigt einmal mehr die Offenheit und Kompetenz des Prälaten Läufer und der Redaktion.
Es bleibt abzuwarten, ob sich dies unter der Herrschaft eines „Opus Dei’lers“ ändert. Meine nächsten
Briefe kommen bestimmt! Im übrigen hier ein Zitat meiner Schwiegermutter, die diese Geschichte in der
Rundschau mitverfolgt hat:“ Dä Meissner reicht denne wohl immer noh nitt uss, jetz kütt och noch su
ne Opus Dei!Ich kuck mir datt Spillche noh jet an, wenn datt noh schlimmer widd, bestelle mr de Zeitung
aff.“