US-Wahlkampf
Jesus gegen Michael Fox
Im US-Bundesstaat Missouri wird gewählt. Mitmischen tun dabei auch berühmte Schauspieler.
(kreuz.net, Los Angeles) Der US-Schauspieler Michael J. Fox (45) wirbt in einem TV-Spot für die lebensfeindliche Senats-Kandidatin Claire McCaskill aus dem US-Bundesstaat Missouri.

Frau McCaskill vertritt die Demokratische Partei und will die Tötung von Kleinstkindern und die Forschung an deren Zellen vorantreiben.

Missouri befindet sich im Mittleren Westen der USA.

Bei Fox wurde bereits in den 90er Jahren die Parkinson-Krankheit diagnostiziert. Er glaubt, mit Zellen getöteter Kinder geheilt werden zu können.

Die Kandidatin für den US-Senat, Claire McCaskill, teile seine „Hoffnung auf Heilung“ – erklärt der Schauspieler in der Fernsehwerbung.

Er meinte auch, daß durch die Ausbeutung der Zellen getöteter Kleinstkinder möglicherweise eine Methode zur Bekämpfung von Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer gefunden werden könne.

Während seines dreißig Sekunden Auftritts zeigt Fox deutlich, daß er von der Parkinson-Krankheit gezeichnet ist.

Ein konservativer Radiokommentator warf ihm allerdings vor, seine Medikamente nicht zu nehmen oder zu schauspielern.

Der Fox Werbespot ist nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf der Video Homepage ‘YouTube’ zu sehen.

Dort wurde er bereits über eine Million mal heruntergeladen.

Seit gestern mischt auch der Jesus-Darsteller von ‘Die Passion Christi’ bei den Wahlen in Missouri mit.

Schauspieler Jim Caviezel warnt zusammen mit drei weiteren prominenten Amerikanern aus Film und Sport vor der Auslieferung frisch gezeugter Menschen an die Biotechnologie.

In einem einminütigen Werbespot, der gestern Nacht zum ersten Mal im Fernsehen lief, ruft der Jesus-Darsteller dazu auf, bei den Wahlen Kandidaten zu unterstützen, die das menschliche Leben verteidigen.

Auch das Video von Jim Caviezel kann auf ‘YouTube’ angeschaut werden.

Der Senatoren-Wahlkampf in Missouri kreist im wesentlichen um die Legalisierung der Stammzellenforschung.

Daß Prominente in Amerika Wahlkampf machen, ist keine Neuigkeit.

Bereits im Jahr 2004 unterstützte Fox den demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry.
      
16 Lesermeinungen
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#16   Hypatia   10:39:25 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Maurice
Guten Morgen, mein Lieber, Du vernachlässigst Deine Deckung! Du redest unserer katholischen Lebenslust das Wort, wo Du doch immer den Hochbetagten gibst. Ich denke ein ums andere Mal, „der traut sich was“, wenn Du mit dem Alter kokettierst. Hast Du gar keine Bedenken, daß die Leser hier mal sehen werden – spätestens in Fulda – wie jung Du wirklich bist? Ich fürchte, verehrter Freund, dann wirst Du zum ersten Mal in Deinem Leben „alt aussehen“. ;-)
Grosses bises.
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#15   methusalix †   09:00:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Maurice C.
…dann hatten wir immer noch ein prima Leben hier unten.
Die Beiträge von kreuz.net und den einschlägigen Befürwortern der kreuz.net Linie zeugen von absoluten Gegenteil! Nichts als Gift und Galle.
Wenn Sie ernsthaft behaupten wollen, so ein vergiftetes Leben wäre prima, dann sind alle Tradis vollkommene Masochisten. Aber das kann ja auch genussvoll sein, wie wir seit Leopolds Zeiten wissen.
Stehen halt nur nicht alle drauf und man kann es der normalen Bevölkerung Gott sei Dank nicht mehr aufzwingen, auch wenn es immer wieder versucht wird. Mit Drohungen mit der Hölle in Ewigkeit. Verfängt nicht mehr, ist vorbei, aus und vorbei.
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#14   Maurice Corvisier   08:46:29 | Freitag, 27. Oktober 2006
Na, wenn Sie wüßten!
Und was haben Sie von Ihrem strengkath. Leben wenn sich der Himmel als nicht existent herausstellt?
Wenn Sie wüßten, wie lustig und lebensbejahend ein „strengkath. Leben“ ist! Es setzt nur viel genußreichere Prioritäten: statt z.B. (mal vom männlichen Standpunkt aus) mit möglichst vielen Mädels immer dieselbe Sache zu machen, macht man lieber zusammen mit immer demselben Mädel möglichst viele Sachen …
Wir leben also (auch in manchem Leid!) gerne, gut, froh und vergnügt: aber geordnet in höherer Freiheit als jemand, der hechelnd jedem rauschhaften Vergnügen nachjagt. Und nach einem solchen schönen Leben erwartet uns, wenn wir es richtig gemacht haben, ein ewiges Leben in der größten, noch nicht einmal mehr vorstellbaren Freude. Selbst wenn wir uns darin täuschen würden: dann hatten wir immer noch ein prima Leben hier unten.
Ist das nicht ein Angebot?
Eh’ ich es vergesse: in diesem Sinne un bonjour amical à Alexandra d’Ingelheim! Bises.
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#13   Dani California   07:33:00 | Freitag, 27. Oktober 2006
„Jo, ich hatte was vom Leben und hab
mich nicht in kath. Kleinigkeiten verloren oder ewig über die alte Messe diskutiert.“. Und was haben Sie von Ihrem strengkath. Leben wenn sich der Himmel als nicht existent herausstellt?
Schwachfug. Denken Sie, ein Katholik ist ein Außerirdischer, der sich über nichts anderes Gedanken als die alte Messe macht?
Glauben Sie, als Katholik hat man nichts vom Leben? Da könnte ich jedesmal das Grausen kriegen wenn der Glaube immer als „Last“ oder „Bürde“ hingestellt wird. Und bei all der Düsternis und Trauer als Glaubender kann man doch keine Freude empfinden und so.
Boah – mir wird’s gerade echt übel. :-!
Wie gesagt, zu gegebener Zeit werden wir sehen, wer als letzter lachen darf. :-D
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#12   Protestant   07:08:37 | Freitag, 27. Oktober 2006
Doppelte Moral
Erstmal guten Morgen, auch wenn Höflichkeit hier nicht üblich ist!
Es ist doch eine absolute Doppelmoral, das diejenigen, die sich am meisten als sog.„Lebensschützer“ aufspielen und ungeborenes Leben „verteidigen“,zu denen gehören, die auf der anderen Seite am lautesten nach der Giftspritze und dem elektrischen Stuhl schreien! Von dieser Seite kommt kein Aufschrei für Gerechtigkeit, wenn offensichtlich i.d.R. Farbige, Minderbemittelte, geistig Schwache u.a. hingerichtet werden!Da hört man plötzlich nur noch Rache und Vergeltung!
Hier setze ich bei meiner USA-Kritik an-und wissen Sie-ich habe in meinem Bekanntenkreis zwei Beispiele solcher Fälle: Abtreibung in jeder Form ist Mord und sollte am liebsten strafrechtlich verfolgt werden! Wenn in den Staaten Menschen hingerichtet werden, kommt allerdings der Kommentar:„Na und!Dann haben sies halt verdient!“ Da könnte ich so richtig schön kotzen!
Aber was solls:
1. Warum sollt’ ich mich den grämen?
Hab’ ich doch Christum noch,
Wer will mir den nehmen?
Wer will mir den Himmel rauben,
Den mir schon Gottes Sohn
Beigelegt im Glauben?
2. Schickt er mir ein Kreuz zu tragen,
Dringt herein Angst und Pein,
Sollt’ ich drum verzagen?
Der es schickt, der wird es wenden!
Er weiß wohl, wie er soll
All mein Unglück enden.
3. Gott hat mich bei guten Tagen
Oft ergötzt: sollt’ ich jetzt
Nicht auch etwas tragen?
Fromm ist Gott und schärft mit Massen
Sein Gericht, kann mich nicht
Ganz und gar verlaßen.
Einen schönen Tag allen!
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#11   Nanny Ogg   23:43:29 | Donnerstag, 26. Oktober 2006

Gut, gut. Nur sollte der Fall eintreten und ich finde mich in einem Höllenkreis wieder, kann ich wenigstens behaupten : „Jo, ich hatte was vom Leben und hab mich nicht in kath. Kleinigkeiten verloren oder ewig über die alte Messe diskutiert.“. Und was haben Sie von Ihrem strengkath. Leben wenn sich der Himmel als nicht existent herausstellt? Dann geht der ganze Sinn verloren-traurig…Spatz :-)
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#10   Maurice Corvisier   22:07:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Kann schiefgehen, Herzchen,
und das dauert dann verdammt lange.
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#9   Nanny Ogg   22:03:16 | Donnerstag, 26. Oktober 2006

Ich bin halt ein risikofreudiger Mensch, Monsieur Corvisier.
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#8   Maurice Corvisier   20:33:10 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
„nicht jeder glaubt an die süße kleine mär von, himmel und hölle“
und alle die, die nicht daran glauben, werden dann aufwachen, wenn es zu spät ist.
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#7   Breze   20:27:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ Obelix
Ups, reingefallen…
Na, ja, Sie kennen ja meine Auffassung und meine Intention, auf Ihr post zu antworten :-)
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#6   obelix †   20:25:50 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Doppelte Verneinung Breze, bedeutet im hochdeutschen Sprachgebrauch…
Breze: @ obelixWer gegen die Tötung von Menschen ist, wird nicht gewählt!
…und das ist gut so!!!!
… eine Bejahung! Sie haben also den amerikanischen Wählern zugestimmt, dass nur der gewählt werden kann, der für die Tötung von Menschen ist!
Sie werden sich damit abfinden müssen, dass in den USA eben nur die Menschen in politische Ämter gewählt werden, die für die Tötung von Menschen sind.
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#5   Nanny Ogg   20:22:32 | Donnerstag, 26. Oktober 2006

tja laikos, nicht jeder glaubt an die süße kleine mär von himmel und hölle :-).
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#4   laikos   19:57:19 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Das Böse „heilt“ auch
Das mit den Stammzellen getöteter Kinder funktioniert sicherlich. Davon bin ich überzeugt. Wer seine Seele dem Teufel >:) verkauft bekommt Macht, Geld und auch medizinische Gesundheit. Sollte allgemein bekannt sein. Dafür handelt man sich im schlimmsten Fall für das Seele verkaufen ewige Höllenqualen ein :-| Was ist besser? Ein paar Jahre länger leben und ewige Höllenqualen oder sterben und in den Himmel?
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#3   Breze   19:44:28 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@ obelix
Wer gegen die Tötung von Menschen ist, wird nicht gewählt!
…und das ist gut so!!!!
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#2   obelix †   19:30:55 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
Das sollte für die hiesigen Fundis doch kein Problem sein!
kreuz.net: …für die lebensfeindliche Senats-Kandidatin Claire McCaskill aus dem US-Bundesstaat Missouri.
Für die Fundamentalisten, Republikaner, Evangelikalen und die allermeisten sonstigen US-bürger ist „Lebensfeindlichkeit“ als politisches Merkmal doch geradezu Pflicht für einen Kandidaten. Wer gegen die Tötung von Menschen ist, wird nicht gewählt!
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#1   Nanny Ogg   17:13:24 | Donnerstag, 26. Oktober 2006

Ein konservativer Radiokommentator warf ihm allerdings vor, seine Medikamente nicht zu nehmen oder zu schauspielern.
Offenbar hat dieser Moderator ebenfalls seine Pillen nicht geschluckt. Spinner :-S
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