Das Bistum Trier veröffentlichte heute auf seiner Homepage eine Stellungnahme von Generalvikar Georg Holkenbrink, in der er sich zur Priesterbruderschaft St. Pius X. äußert.
(kreuz.net, Trier) Anlaß für die Stellungnahme ist ein Artikel im ‘Trierischen Volksfreund’ vom 26.
Oktober.
Darin heißt es: „Der bischöfliche Generalvikar Georg Holkenbrink sagte gestern dem ‘Trierischen
Volksfreund’, die Priesterbruderschaft erkenne zwar den Papst als Oberhaupt der katholischen Kirche an,
sei aber nicht bereit, ihm oder den Bischöfen Gehorsam zu leisten.“
Weiter zitiert der ‘Volksfreund’
den Generalvikar – unter Bezugnahme auf ein Interview, das die Zeitung mit Bischof Marx Ende September
geführt hatte – mit den Worten:
„Wegen dieses ‘Ungehorsams’ hat Bischof Reinhard Marx gesagt, die Priesterbruderschaft
stehe außerhalb der Kirche.“
Generalvikar Holkenbrink erklärt, die vom ‘Volksfreund’ zitierte Passage
sei zwar nicht falsch, allerdings verkürzt dargestellt:
Bischof Marx sei es bei seiner Bemerkung in
dem Interview nicht um eine vollständige systematische Darlegung der theologischen und kirchenrechtlichen
Situation der Priesterbruderschaft St. Pius X. gegangen, sondern um ihre Beziehung zur kirchlichen Autorität,
also dem Papst und den Bischöfen der Ortskirchen.
„Voll in der Gemeinschaft der katholischen Kirche
in dieser Welt stehen jene Getauften, die in ihrem sichtbaren Verband mit Christus verbunden sind, und
zwar durch die Bande des Glaubensbekenntnisses, der Sakramente und der kirchlichen Leitung“, zitiert der
Generalvikar Kanon 205 des kirchlichen Gesetzbuches.
Das letzte Band – das Band der kirchlichen Leitung –
sei im Falle der Priesterbruderschaft St. Pius. X. „verletzt“.
Der Generalvikar gesteht zwar, daß die
Piusbruderschaft „nach eigener Aussage“ den Papst als Oberhaupt der Katholischen Kirche anerkennen würde.
Dennoch sei sie nicht bereit, dem Papst und den in Gemeinschaft mit dem Papst stehenden Bischöfen Gehorsam
zu leisten, wie das Kanon 273 des Kirchenrechtes verlange.
Damit stehe die Priesterbruderschaft „wohl
in Gemeinschaft, nicht aber in voller Gemeinschaft mit der Katholischen Kirche“, folgert Generalvikar
Holkenbrink.
Die von Erzbischof Lefebvre geweihten Bischöfe seien exkommuniziert, die der Priesterbruderschaft
angehörenden Priester suspendiert.
Aus diesem Grund sei ihnen jegliche Ausübung des priesterlichen
beziehungsweise bischöflichen Dienstes untersagt:
„Obwohl mit den von der zuständigen kirchlichen Autorität
festgestellten Kirchenstrafen behangen, feiern die Mitglieder der Piusbruderschaft im Ungehorsam gegenüber
dem Papst und den Ortsbischöfen weiterhin die Messe“, stellt der Generalvikar fest.
Diese Messen seien
zwar gültig, aber nicht erlaubt.
Der Ungehorsam gegenüber Papst und Ortsbischöfen habe Bischof Marx
veranlaßt in dem Interview zu sagen, die Priesterbruderschaft stehe „außerhalb“ der Kirche:
„Er wollte
damit zum Ausdruck bringen, daß die Mitglieder sich seiner Autorität entziehen und er daher für ihr
Handeln nicht verantwortlich sei.“
In seiner Stellungnahme betont der Generalvikar, daß die Priesterbruderschaft
St. Pius X. von solchen Priestern unterschieden werden müsse, „die in der vollen Gemeinschaft mit der
katholischen Kirche stehend und im Auftrag des Ortsbischofs die Messe im sogenannten tridentinischen Ritus
feiern“.
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@ Marcel Unwichtige Phrase seit V.II. Sie sind meiner Frage abermals ausgewichen. Sehr verdächtig. Dem
genügen wir. Nein. Wo er in Fundamentalopposition zum hl. apostolischen Glauben der Kirche steht. Vgl.
Päpste St. Petrus, Liberius, Honorius, uam. Kann man nicht unter den Konzilsteppich kehren. Nein, sondern
wo Sie solches behaupten(!) und wo es Ihnen eben am besten in den Kram passt, um Ihre Privatkirche zu
unterstützen. Der Athansius des 20. Jahrhunderts stellte die Irrtümer fest durch Anwenden der überlieferten
Lehre der Kirche. Dafür fehlt dem Arius das 20 Jh. Lefebvre die Kompetenz. Athanasius hatte seine von
einem Ökumenischen Konzil, Lefebvre kraft eigener Sturheit. Was wiegt wohl mehr… Das machen Syllabus,
Quas Primas, uvm. Diese Lehrschreiben der alten Päpste wiederholen nur das, was deren Vorgänger sagten,
und deren Vorgänger, usw. Ah ja? Und wo liegen meine Äußerungen, die mit diesen Dokumenten nicht übereinstimmen?
Nicht jeder, der Ihren sakrosankten Verein kritisiert ist gleich ein Modernist. Von einem solchen Automatismus
ist in den genannten Dokumenten nichts zu lesen. Sie mit „Schnee von gestern“ verdampfen zu wollen, entlarvt
die Modernisten nur als Anhänger des – verurteilten – Relativismus. Die Relativierer relativieren sich
dadurch ja nur selber. Phrasen, nichts als Phrasen. Wo immer Sie nicht weiterwissen, kommen Sie mit Ihren
Stereotypen an. Sachzusammenhang: Fehlanzeige. Analytisches Denken: Fehlanzeige.
Nachkonziliarer Relativismus Benedikt: Mit wem wollen Sie Einheit Unwichtige Phrase seit V.II. Es gilt
nur: Die Kirche ist die sichtbare Gemeinschaft derer, die getauft sind, den katholischen Glauben bekennen
und sich dem römischen Pontifex unterordnen. Dem genügen wir. Sie ordnen sich dem Pontifex nicht unter
Wo er in Fundamentalopposition zum hl. apostolischen Glauben der Kirche steht. Vgl. Päpste St. Petrus,
Liberius, Honorius, uam. Kann man nicht unter den Konzilsteppich kehren. „Alle Autoritäten der Kirche
haben von Christus ihre Gewalt empfangen, um den Glauben zu schützen und zu verteidigen. Solange und
insofern sie dies tun, muß man ihnen gehorchen. Mißbrauchen sie aber ihre Autorität, indem sie etwas
Sündhaftes befehlen oder etwas, was gegen den Glauben ist, so darf man ihnen nicht gehorchen, sondern
muß ihnen widerstehen: „Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen“ (Apg 5,29).“ dass er sich im Irrtum
befindet haben Sie zuvor kraft eigener Autorität Der Athansius des 20. Jahrhunderts stellte die Irrtümer
fest durch Anwenden der überlieferten Lehre der Kirche. Die „alten“ Päpste im Dutzend richten die Irrtümer
der V.II-Päpste. mir Zwiedenken nachzuweisen Das machen Syllabus, Quas Primas, uvm. www.kreuzforum.net/forumdisplay.php?fid=6
Diese Lehrschreiben der alten Päpste wiederholen nur das, was deren Vorgänger sagten, und deren Vorgänger,
usw. Sie mit „Schnee von gestern“ verdampfen zu wollen, entlarvt die Modernisten nur als Anhänger des –
verurteilten – Relativismus. Die Relativierer relativieren sich dadurch ja nur selber.
@ Benedikt Sehr gut!!!! Sie scheinen das selbe Problem zu haben wie ich. Auf. kreuz.net kommen äusserst
selten sachliche Diskussionen zustande, in denen nicht mit hohlen Phrasen, Pauschalverurteilungen, Verschwörungstheorien
um sich geworfen wird. Ich bewundere Ihren Langmut!
#87 Benedikt 16:35:33 | Mittwoch, 1. November 2006
@ Marcel Geschwätz. Ihre „Einheit“ – ein moderner Gummibegriff. Am Glaubensbekenntnis hapert es – vonseiten
der konziliaren Römer und Ortsbischöfe. Die meisten Bischöfe haben nicht mehr den katholischen Glauben
Sie lenken ab. Mit wem wollen Sie Einheit, Marcel? Wir gehören zur Kirche – zur „sichtbaren Gemeinschaft
derer, die getauft sind, den katholischen Glauben bekennen und sich dem römischen Pontifex unterordnen“.
Sie ordnen sich dem Pontifex nicht unter, sondern stehen in Fundamentalopposition zu Ihm. Die Story von
der Unterordnung können Sie uninformierten Journalisten erzählen, sonst niemandem. Kein Katholiken darf
seinem Ober-/Hirten im Irrtum zu folgen. Und dass er sich im Irrtum befindet haben Sie zuvor kraft eigener
Autorität festgestellt, wie? Bei so einer Vorgehensweise wird jede Gehorsamspflicht zur Makulatur. Das
Problem ist nicht Bischof Williamson Das der Kirche nicht – aber das der einheitwollenden Elemente der
FSSPX… sprach der Zeitgeist Ich gähne – die dauerhafte Verwendung solcher Pauschalisierungen und nichtsssagenden
Phrasen macht sie noch wirkungsloser, als sie ohnehin schon sind. Sie sind weder in der Lage, mir Zwiedenken
nachzuweisen oder wenigstens Ihren Vorwurf zu begründen, noch können Sie mir ein Streben nach dem Zeitgeist
(lol) nachweisen. Es braucht eben schon ein wenig mehr, als immer „Liberaler!“, „Modernist!“ zu rufen.
Dass Sie diese Worte kennen, weiß ich inzwischen.
#86 Laurentius2 19:21:09 | Montag, 30. Oktober 2006
@Protestant / @Benedikt u.a./ @Liberale !!! @Protestant Eine gute Aussage. Aber in der kath.Kirche ist
das Gewissen nicht unbedingt das höchste der Gefühle, da es auch irren kann… Das ist hier übrigens
die Frage: Herrscht ein Notstand zugunsten eines dadurch gerechtfertigten partiellen Ungehorsams oder
nicht? Ich weiß es auch nicht 100%ig. @Benedikt, Sulpicius, Marcel Immerhin habe ich offensichtlich durch
meine wiederholte Frage die lieben „Liberalos“ irritiert, sie hüllen sich in Schweigen – dann können
sich die Tradis und Halbkonservativen wenigstens ungestört streiten … @ Alle Liberalos Ein letztes
(drittes) Mal die Frage: Ist ein moderner Priester, der bspw. wie im Beispiel aus dem Rheinland (laisser
faire …) von „Protestant“ ganz zufällig wieder mal schockierend belegt, etwa weniger ungehorsam gegenüber
der Kirche als ein frommer Piuspriester ? Zusatzfrage: Welche Materie ist schwerwiegender – Ungehorsam
im Weiterfeiern eines niemals verbotenen Ritus o^/ oder Ungehorsam durch sakrilegische Kommunionfeier
? Antwortet bitte, sonst tummelt Ihr Euch doch auch so gerne hier bei kreuz.net !?
Zwiemoralisierendes Zwiedenkertum Benedikt: Demnach wollen Sie also gar keine Einheit mit der Kirche?
Geschwätz. Ihre „Einheit“ – ein moderner Gummibegriff. Am Glaubensbekenntnis hapert es – vonseiten der
konziliaren Römer und Ortsbischöfe. Die meisten Bischöfe haben nicht mehr den katholischen Glauben.
Lesen Sie bei P. May nach. Wir gehören zur Kirche – zur „sichtbaren Gemeinschaft derer, die getauft sind,
den katholischen Glauben bekennen und sich dem römischen Pontifex unterordnen“. SIE sind es, der zwar
den Papst anerkennt, ihm aber nicht folgen will. Kein Katholiken darf seinem Ober-/Hirten im Irrtum zu
folgen. Der Papst als Stellverteter Christi ist fehlbar, außer bei unfehlbarer Verkündigung. Die V.II-Neuerungen
stellen den Katholiken vor die Wahl, ob er den alten Päpsten gehorcht und somit den Neuerungen widersteht,
oder umgekehrt. Die Wahl ist klar. jene Kirche als verlotterten Haufen von Apostaten und Modernisten abqualifiziert.
„Die Kirche“ ist heilig und makellos, ihre Hirten und Laienglieder leider nicht genuin. Unterscheiden
Sie. „Ewiges Rom“ = „Kirche aller Zeiten“, vgl. Card. Ottaviani. Der Heiland versprach den Aposteln, daß
der Vater im Himmel ihnen einen Beistand gibt, der für alle Zeit bei ihnen bleibt. Das Problem ist nicht
Bischof Williamson, sondern daß seine modernistischen Kollegen seit V.II direkt und indirekt das tun,
was die Päpste hunderte von Jahren lang verurteilten. Er ist somit Arius. … sprach der Zeitgeist.
@ Sulpicius Tja, werter Sulpicius, in der Kirche kommt es eben auch auf den einzelnen an. Und eine Kirche
der Fehlerlosen, in der alles reibungslos läuft und jedermann ausschließlich von rechtgläubigen Gedanken
geleitet ist, gibt es eben nicht und hat es auch nie gegeben, sonst dürfte es ja die ganzen Ermahnschreiben
und Dekrete der Päpste nicht geben. Ich bin weit davon entfernt, den Zustand der Kirche schönreden zu
wollen, aber statt das Problem anzugehen lieber einen Parallelverein zu eröffnen kann es eben auch nicht
sein. Es bleibt die Frage, warum die FSSPXler mit dieser Kirche Einheit haben wollen, warum sie Teil dieser
Kirche sein wollen, wenn sie, wie man im Williamson Interview nachlesen kann öfters gerade das Gegenteil
erkennt. Um das vereinbaren zu können muss man wohl ein Zwiedenker marcel’scher Couleur sein.
@Benedikt SIE sind es, der innerhalb der Kirche stehen will, gleichzeit aber eben jene Kirche als verlotterten
Haufen von Apostaten und Modernistenabqualifiziert. Nun ja, ganz abwegig ist diese Feststellung ja nun
nicht. Wenn ich mir hier z.B. mein kirchliches Umfeld betrachte, was ich schon seit Jahrzehnten intensiv
tue…
@ Marcel Ich begrüße die glasklaren Worte des Bischofs jederzeit. Demnach wollen Sie also gar keine
Einheit mit der Kirche? Sie als umerzogen zu bezeichnen – kirchlich, politisch, geschichtlich –, ist eine
Feststellung, keine Beschimpfung. Die ebenso auf Sie zutrifft. Sie als liberalen, d.h. gespaltenen Denker
zu identifizieren, der „Quatschlogik“ produziert – danke an Athanasius für das Wort –, ist eine Frage
der Aufrichtigkeit. Werter Marcel, der Vorwruf gespaltenen Denkens von einem Anhänger der FSSPX ist geradezu
grotesk. SIE sind es, der zwar den Papst anerkennt, ihm aber nicht folgen will. SIE sind es, der römisch
genannt werden will, damit aber nicht Rom meint, sondern ein selbsterdachtes „ewiges Rom“. SIE sind es,
der innerhalb der Kirche stehen will, gleichzeit aber eben jene Kirche als verlotterten Haufen von Apostaten
und Modernisten abqualifiziert. SIE sind hier der Zwiedenker. Insofern Sie von anderen Gehorsam fordern
legen Sie zudem eine beachtliche Doppelmoral an den Tag. Er sagte, daß die konziliaren Römer die wahre
römisch-katholische Religion nicht mehr kennen;(…) Ja. Das ist die Erklärung, mit der „Restkirche“
(=den so Beschriebenen) keine Gemeinschaft haben zu wollen. Dafür gibt es einen Fachbegriff: Schisma.
Über Ihre Athanasius-Platte haben wir ja schon öfter gesprochen. Athanasius bekämpfte eine verurteilte
Lehre. Williamson macht das Gegenteil. Er ist somit Arius und nicht Athanasius.
Genug des liberalen Geplappers Benedikt: „Eindeutigkeit des Williamson-Interviews“ Ich begrüße die glasklaren
Worte des Bischofs jederzeit. Sie als umerzogen zu bezeichnen – kirchlich, politisch, geschichtlich –,
ist eine Feststellung, keine Beschimpfung. Sie als liberalen, d.h. gespaltenen Denker zu identifizieren,
der „Quatschlogik“ produziert – danke an Athanasius für das Wort –, ist eine Frage der Aufrichtigkeit.
„Williamson … Restkirche nicht die katholische Kirche“ Von „Restkiche“ sprach er nie – was sollte das
sein? Er sagte, daß die konziliaren Römer die wahre römisch-katholische Religion nicht mehr kennen;
daß zwar nicht alle durch ihre Intention, aber durch ihre Früchte eine andere Religion als die katholische
verteten. Es ist klar, daß ein Würdenträger, der am Reformationstag die Glocken läuten läßt, nicht
die römisch-katholische Religion vertritt. „glasklarer Schismatiker“ Er ist genausowenig ein Schismatiker
wie der hl. Athanasius es gewesen wäre. Erster sagt, daß es keine Einigungsmöglichkeit mit dem Papst
gibt, solange dieser wie bisher der Zerstörung der Kirche vorsteht. So sprach und handelte sinngemäß
der hl. Athanasius. Er mißachtete die über ihn verhängten Strafen seines Papstes, bekämpfte ihn theologisch,
hielt den apostolischen katholischen Glauben hoch und wurde als Überwinder der Kirchenkrise zum Kirchenvater.
Heute ist eine Einigungsmöglichkeit solange nicht gegeben, wie die modernistische Kirchenführung am
über vierzigjährigen Zerstörungskurs festhält.
@ Marcel Da Ihnen ob der Eindeutigkeit des Williamson-Interviews wohl die Argumente fehlen, beschränken
Sie sich mal aufs Beschimpfen oder wie? Schwache Leistung. Gibts denn in Zaitzkofen oder Porta Caeli immer
noch keine Kurse in Apologetik für die Sache der FSSPX? Oder werden die Apologeten durch die unmissverständlichen
Aussonderungen ihrer Oberen vor unlösbare Aufgaben gestellt? Es ist keine Gegen-, sondern Klarstellung.
Klarheit ist das, womit Sie nicht klarkommen, weil Sie zu oberflächlic Gegen- und Klarstellung ist hier
genau das gleiche. Williamson stellt klar, dass die Restkirche nicht die katholische Kirche ist, dass
er mit ihr keine Gemeinschaft haben will und das sie bekämpft muss. Wenn Sie das Interview dieses glasklaren
Schismatikers so toll finden, warum treten Sie denn dann überhaupt noch für eine Einigung ein? Wissen
Sie denn nicht, dass Sie sich durch die Einheit mit der abgefallenen Konzilskirche die Tatstrafe der Exkommunikation
zuziehen?
#79 Protestant 10:13:58 | Montag, 30. Oktober 2006
@ex bochumer@laurentius @exbochumer Ich hoffe, es geht Ihnen trotz Ihres „FLB-Fastleistenbruchs“ wieder
etwas besser Obwohl, auf die Diagnose im Krankenhaus wäre ich gespannt gewesen! Leistenbruch aufgrund
lutherisch-freimaurerischer Virenattacken-oder so ähnlich! Na gut, außerdem stellt sich die Frage,wer
hier eigentlich die Niete ist? @laurentius Wenn ein Priester seinem Gewissen gehorcht, dann ist es völlig
egal ob bezahlt oder unbezahlt! Das Gewissen lässt sich weder bestechen noch entlohnen!
#78 Laurentius2 10:08:03 | Montag, 30. Oktober 2006
@alle liberalen Forumsteilnehmer Warum antwortet mir keiner der lieben Herren Liberale ? Wo ist der Unterschied
zwischen dem bezahlten und dem unbezahlten Ungehorsam eines Priesters ??????
Ma bien chère Breze, gerade eben erst habe ich Deinen an mich gerichteten Beitrag gefunden – heute schaffe
ich keine Antwort mehr. Sie kommt aber. Une bonne nuit – que Dieu te bénisse! M.C.
Nach der historisch-politischen die kirchliche „Re-education“ Benedikt plapperte: Zu diesem Interview
gibt es bereits eine Gegendarstellung – von Bischof Williamson Es ist keine Gegen-, sondern Klarstellung.
Klarheit ist das, womit Sie nicht klarkommen, weil Sie zu oberflächlich sind, sein müssen, um historisch,
politisch und auch „kirchlich korrekt“ sein zu können. Ein Fluch das; hoffentlich merken Sie das mit
den Jahren. Korrekt meint in dem Fall übrigens nicht den ursprünglich Sinn des Wortes; das muß man
bei Ihnen dazusagen. Ich hätte es Ihnen gegenüber auch tun müssen, als ich von Lehmann-Kirche und Lehmann-Ära
sprach: daß nichts auf die Person Lehmann reduziert, sondern der Typus gemeint ist. Die 68er in und außerhalb
der Kirche haben in jeder nur denkbaren Hinsicht den totalen Erfolg: Sie sind einer der vielen lebenden
Beweise. Englisch re-educated: umerzogen. Unerzogen dagegen ist, daß Sie Wischiwachi-Denker, der selbst
den Begriff „Double Thinker“ um Potenzen sprengt, sich anmaßt, einen der scharfsinnigsten Hirten der
Kirche, S.E. Weihbischof Williamson, zu beurteilen. Vom Verurteilen ganz zu schweigen. Ein Hirte wie er
ist lediglich römisch-katholisch: er folgt treu dem Pfad Erzbischof Lefebvres, des Athanasius des 20.
Jahrhunderts: das bedeutet, daß er dem Wesen nach genau das sagt und tut, was die guten Hirten 1900 Jahre
lang bis 1958 gesagt und getan haben – und auch in Zukunft wieder weltweit sagen und tun werden. Weil
die Grundordnungen Gottes sich nicht ändern.
#72 ExBochumer † 15:38:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Protestant Jetzt habe ich mir doch ob Ihres komischen Kommentars fast einen Leistenbruch zugezogen.
Argumentativ sind Sie eine Niete. – Genau wie Ihr Führer Luther. Begreifen werden Sie es nie. – Auch
die Herren und Damen Ihrer Landeskirchen sind Nieten, die nur versuchen, ihre (beachten Sie die Kleinschreibung)
Oberhand über die einzige Kirche zu gewinnen. Erfolg wird diesem dämonischen Tun nicht beschieden sein.
Versuchen Sie es weiter mit Ihrem Gallengift. Vielleicht stoßen Sie hier im kreuz.net auf wohlwollende
Ohren durch Ihre Befürwortung von Luther und den diversen protestantischen Herrschern Ihrer Denominationen,
die des Satans sind.
@ Protestant Okay! Wir werden sicherlich in einzelnen Fragen in der Sache nicht unbedingt zueinanderfinden!
Es genügt auch, wenn Sie aus dem Gesagten heraus verstehen, warum manche Vorschriften bezüglich des
Kommunionempfangs so sind, wie sie sind und dass die Ökumene in ihrer derzeitigen Form vor allem einen
Glaubensverlust auf katholischer Seite darstellt. Gerade die Medien behaupten ja amüsanterweise andauernd,
dass die kath. Kirche ein Bremser der Ökumene wäre. Zumindest in Bezug auf viele Gläubige kann man
darüber nur lachen. Es ist aber ein müdes Lachen.
#69 Protestant 14:40:02 | Freitag, 27. Oktober 2006
@benedikt Okay! Wir werden sicherlich in einzelnen Fragen in der Sache nicht unbedingt zueinanderfinden!
Gestatten Sie mir jedoch noch ein paar persönliche Worte. Sie sind erfrischend sachlich und argumentieren
aus Ihrem Glauben heraus, den ich Ihnen – im Gegensatz zu manch anderen hier-auch absolut abnehme.
Es ist jammerschade, das einige dieses Forum als geistige Müllablagestation betrachten und andere Positionen-
vor allem wenn sie sachlich und ruhig vorgetragen werden- per se mit den uns bekannten Freimaurer,Homolobbyisten,
Lehmenschen und anderem geistigen Dünnpfiff abtun! Sicherlich ein Grund mehr, hier nicht den Schwanz
einzuziehen! In diesem Sinne einen schönen Tag und weiter so! :)3
@ Protestant Dies betrifft ja nur Punkt 4, die Punkte 1-3 werden auch von anderen Freunden, Bekannten
und Familienmitglieder so gesehen! Und das sind eben keine katholischen Positionen. Unser Glaube geht
auf diese Weise bei immer mehr Gläubigen unter. Da wir uns in einer Krise der Religionen und der Kirche
im besonderen befinden, ist das ein beachtliches Problem. Ich halte es lieber so: Lieber ein Gebet mehr
und eine Lehrmeinung oder ein Dogma weniger! Dogmatik (nicht: Dogmatismus) ist nichts anderes als Offenbarungslehre.
Jede Erkenntnis der Dogmatik macht den Gläubigen also im Wissen um die göttliche Offenbarung reicher.
Ich käme somit nicht im Traum auf die Idee, daran irgendetwas Schlechtes zu sehen. Ich denke, das mein
Vater den Weg eines Menschen in den Himmel nicht von einer bestimmten Form oder einem Ritual ausmacht.
Nein, das hat sich bereits vorher ergeben. Doch erleichtert das Messopfer (wie auch das Gebete der Lebenden)
natürlich diesen Weg. Das ist jedenfalls die katholische Auffassung. Vielleicht aber auch,weil wir es
uns oft unnötig schwer machen! Wissen Sie, ich bin auch dagegen, es sich unnötig schwer zu machen. Aber
ein Glaube, bei dem es immer nur heißt: macht ja nichts, geht auch so, ist egal, jeder soll sehen, wie
er glücklich wird, etc., der ist für mich selbst unglaubwürdig. Denn wenn alles egal ist, dann ist
auch der Glaube egal. Und damit im Prinzip überflüssig.
#67 Protestant 14:24:08 | Freitag, 27. Oktober 2006
@exbochumer Außer Sie verbreiten hier weiter ihre häretisch-schismatischen und abstrusen Ideen. Siescher,
siescher, lieber Herr Makielski (oder wie Sie heißen)! Ich kann doch hier bei dem dreckelijen Freimaurerjesocks
nitt de Mund halten! Bodo, watt sachst du dazu? In diesem Sinne Alles für den Dackel, alles für den
Club – auf Ihr Lumpen, hoch den Humpen!Wuff wuff!
#66 Laurentius2 14:19:41 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Landorganist und andere Liberalos Na, Sie werden doch nicht plötzlich dünnhäutig, wenn Sie sich hier
im Kreuz.net-Schlachtgetümmel heruntreiben, oder? Da ist doch so ein Hase im Pfeffer recht harmlos …
Danke, für die seit Stunden erwartete Vorlage. Nun zur Begründung: Wieso ist der permanente sakrilegische
Ungehorsam eines gut bezahlten Diözesanpriesters weniger exkommunizierend als der disziplinarische eines
zumindest sehr idealistisch lebenden katholischen Priesters der Tradition ? Schon mal was von der excommunicatio
eo ipso bei schweren Vergehen gehört ? Bitte antworten, Herr Orgelspieler !
#65 Protestant 14:15:30 | Freitag, 27. Oktober 2006
@benedikt Ich habe auch keine Probleme damit, Sie als Protestanten zu akzeptieren, das hat aber keine
Auswirkungen auf mein Sakramentenverständnis. Das sollen Sie ja auch nicht!Das erwartet ja auch keiner!
Auch bin ich persönlich nicht der Meinung, das mit einem gemeinsamen Gang zur Kommunion die Dokumentation
einer pers. Beziehung erfolgt, denn dies ist nicht der Sinn der Kommunion. Dies betrifft ja nur Punkt
4, die Punkte 1-3 werden auch von anderen Freunden, Bekannten und Familienmitglieder so gesehen! Frömmigkeitswettbewerbe,
da haben Sie vollkommen Recht, sollten wir lieber den Pharisäern überlassen. Da haben Sie Recht, aber
gerade was diverse Dogmen und Lehrmeinungen anbelangt, zeigen sich Vertreter der röm.kath. Kirche oft
als besonders fromm. Ich halte es lieber so: Lieber ein Gebet mehr und eine Lehrmeinung oder ein Dogma
weniger! Sein Verzicht mag gut gemeint sein, aber ich persönlich wäre bestürzt, wenn ich erführe,
dass jemand aus Rücksicht auf meine Gefühle auf ein Sterberitual verzichten würde, von dem ihm sein
Glaube sagt, dass es ihm auf dem Weg in den Himmel helfen(!) wird. Ich denke, das mein Vater den Weg eines
Menschen in den Himmel nicht von einer bestimmten Form oder einem Ritual ausmacht. Ich sage ja auch nicht,
dass es für mich schwerer wäre, in den Himmel zu kommen, wenn meine eigene Beerdigung nach röm.kath.
Ritual erfolgen würde. Wie Sie sehen, ist das also alles gar nicht so einfach. Vielleicht aber auch,weil
wir es uns oft unnötig schwer machen!
#64 ExBochumer † 14:12:42 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Protestant Ausgeschlossen sind Sie doch schon. Und das haben Sie in Ihrer eigenen Verantwortung, sprich:
mit Ihrem Gewissen zu vereinbaren. Also: Halten Sie die Klappe, was Dinge innerhalb der Kirche betrifft.
Ernst nehmen kann Sie doch niemand mehr … Und damit schließe ich den Wortwechsel mit Ihnen. Hat eh’
keinen Sinn. Außer Sie verbreiten hier weiter ihre häretisch-schismatischen und abstrusen Ideen. Wenden
Sie sich doch an Ihren Gesinnungsgenossen Lehmann und heulen sich an dessen Schulter ob der bösen römisch-katholischen
Christen aus. Dort finden Sie ein offenes Ohr. Lehmann interessiert sich nämlich für die r.-K. Kirche,
sein Bistum oder die Weltkirche kein bischen. Er ist eben ein Weltbürger mit freimaurerischer Gesinnung.
Liegt doch in Ihrem Sinn, was?
@ Marcel Was Tridentinus erwähnte, kann man nun auch direkt nachlesen: Gegendarstellendes Interview von
P. Schmidberger im Trierer Volksfreund. Zu diesem Interview gibt es bereits eine Gegendarstellung – von
Bischof Williamson angelqueen.org/forum/viewtopic.php?t=10532: „One thing above all should always be remembered,
in 2006, and for as long as this post-Conciliar crisis will last, namely that it consists in a war to
the death between two directly opposed religions: the Catholic religion centered on God, and the Conciliar
religion centered on man and the modern world. The Conciliar religion is a diabolically skilful counterfeit
of the true religion. Between these two religions, as such, there can be no peace until one of them is
dead.“ Das Williamson ein Schismatiker ist, dürfte damit klar sein. Er will wohl kaum mit einer diabolischen
Fälschung der wahren Religion Gemeinschaft haben . @ Heggi Auf eine Frage bezüglich der Gültigkeit
des Vollzugs der Wandlungs/Einsetzungsworte im protestantischen Gottesdienst antwortete er mir in einer
Pressekonferenz wörtlich: Dem Heiligen Geist kann nicht vorgeschrieben werden, wann und wo er wandelt.
Eine Nachfrage dazu wurde mir dann nicht mehr gewährt. Naja, dass er einn Häretiker ist, könnte offener
nicht zu Tage treten. Er soll doch Amt und Besoldung aufgeben, denn mit so einer Ansicht braucht man weder
eine Kirche, noch Erzbischöfe. Jeder kann seinen Job am heimischen Küchentisch übernehmen.
#61 Laurentius2 14:00:37 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Protestant & schweigende Liberalos @Protestant Ihre Milieustudien zur ökumenischen Wirklichkeit in Deutschlandmögen
eine sympathisch wirkende Idylle widerspiegeln. Erlauben Sie mir nur die Feststellung, daß diese Idylle
nicht christ-katholisch ist. Damit möchte ich Ihnen nicht persönlich zu Nahe treten. Ich hoffe, sie
spüren, daß es mir um die Sache geht: die eine heilige und katholische Kirche. Und diese verbietet ebenb
eindeutig die Interkommunion, auch wenn das von vielen ungehorsamen Laien (zB mancher neunmalkluge Professor)
und leider auch Priestern unterminiert wird. UND GENAU DA SITZT DER HASE IM PFEFFER. Ist so ein Interkommunion
gewährender Priester nicht weit entfernter von der durch Christus gestifteten römisch-katholischen Kirche
als ein Mann oder sogar ein Bischof der Piusbruderschaft ??? @LIBERALOS und sonstige Hasen im Pfeffer
Bitte antworten, liebe Liberale, bitte !!! Ich will Euch irgendwie verstehen … Ich glaube nicht, daß
Ihr alle Judasse seid (ehrlich, kein Zynismus!).
@ Protestant Meine Frau z.B. geht aus folgenden Gründen mit mir zum Abendmahl:(…) Das bleibt Ihrer
Frau natürlich unbenommen, nur ist das eben keine Position, die sich aus der Lehre der Konfession ihrer
Frau ergibt. Ich habe auch keine Probleme damit, Sie als Protestanten zu akzeptieren, das hat aber keine
Auswirkungen auf mein Sakramentenverständnis. Auch bin ich persönlich nicht der Meinung, das mit einem
gemeinsamen Gang zur Kommunion die Dokumentation einer pers. Beziehung erfolgt, denn dies ist nicht der
Sinn der Kommunion. Im übrigen bin ich stolz darauf, wenn meine Frau sagt:“ Es soll mir keiner sagen,
Katholiken wären frommer und gläubiger. Wenn ich sehe, wie mein Mann mit unseren Kindern betet, muss
ich das bezweifeln!“ Frömmigkeitswettbewerbe, da haben Sie vollkommen Recht, sollten wir lieber den Pharisäern
überlassen. Mein Vater(kath.)besteht z.B. bei seiner Beerdigung auf einem Wortgottesdienst,da er nicht
möchte,dass sich vor seinem Sarg irgendjemand ausgeschlossen fühlt Sehen Sie, das ist so etwas. Das
kath. Requiem ist keine Veranstaltung für die Hinterbliebenen, sondern für den Toten. Für den Toten
wird dabei das Messopfer dargebracht. Sein Verzicht mag gut gemeint sein, aber ich persönlich wäre bestürzt,
wenn ich erführe, dass jemand aus Rücksicht auf meine Gefühle auf ein Sterberitual verzichten würde,
von dem ihm sein Glaube sagt, dass es ihm auf dem Weg in den Himmel helfen(!) wird. Wie Sie sehen, ist
das also alles gar nicht so einfach.
#59 Dr. Otterbeck 13:45:45 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Marcel „L’excommunication m’aurait mis à ma vraie place, qui était hors du catholicisme romain.“ Sogar
das hat A.F. Loisy eingesehen (Memoiren, Bd. 2, S. 347). Während ihn das aber bekümmerte, agieren Sie
und ihre Freunde mit einem selbstgefälligen (Mikro-) Triumphalismus „außerhalb“ des römischen Katholizismus
(unter Behauptung des Gegenteils). Wer bitte, WER hat Ihrem Idol das „Manifest“ vom 21.11.1974 eingeflüstert??
Ohne diese Grundsatzerklärung wäre die Feier der alten Messe niemals zum weltanschaulichen Kriegsschauplatz
auserkoren worden, denn weder ist die neue Messordnung ein Produkt des Modernismus noch haben führende
Modernisten je die „alte“ Messe herabgewürdigt. Aber wer sich um klare Begriffe bemüht, ist in Ihrer
Weltsicht ja nur ein „Störer“. Die Legenden, die Sie zusammenstricken, müssen sogar gestört werden.
Gerade dann, wenn man die Liturgie ehrt.
#58 Protestant 13:42:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
@benedikt Aus welchem Grund nimmt also ein Katholik an dieser Zeremonie teil? Was verspricht er sich davon?
Die Teilnahme ist nur logisch, wenn einem die Sakramentenlehre im Prinzip egal ist, vielleicht weil einem
Spitzfindigkeiten egal sind. In diesem Fall aber macht der Kommuniongang gar kein Sinn mehr. Da kann ich
genausogut ein Abendessen mit Tischsegen abhalten. Nun, ich denke zwar, dass wir in diesen Fragen keine
Einigkeit erzielen können, aber das ist ja auch nicht unbedingt notwendig. Meine Frau z.B. geht aus folgenden
Gründen mit mir zum Abendmahl: 1. weil sie auch im evangelischen Abendmahl die Anwesenheit Christi spürt
2. weil sie diese Form des Sakraments als gleichwertig akzeptiert 3. weil sie meine Konfession und meinen
Glauben ebenso wie den ihrigen als gleichwertig akzeptiert 4. weil sie darin nicht nur die Einheit mit
der Liebe Jesu Christi sondern auch mit der Liebe zueinander dokumentiert Im übrigen bin ich stolz darauf,
wenn meine Frau sagt:“ Es soll mir keiner sagen, Katholiken wären frommer und gläubiger. Wenn ich sehe,
wie mein Mann mit unseren Kindern betet, muss ich das bezweifeln!“ Schönes Kompliment! Selbstverständlich
macht für meine FRau und für mich auch der Kommunionsempfang Sinn- und zwar aus den gleichen Gründen
1-4! Denn die Liebe ist das Höchste…! Mein Vater(kath.)besteht z.B. bei seiner Beerdigung auf einem
Wortgottesdienst,da er nicht möchte,dass sich vor seinem Sarg irgendjemand ausgeschlossen fühlt…!
Benedikt Ich bin Ihnen sehr dankbar für die klaren Worte. Eigentlich sollte man diese so stehen und wirken
lassen. Abei leider muß ich eine Erfahrung dabei los werden, die ich mit einem Erzbischof dazu gemacht
habe. Auf eine Frage bezüglich der Gültigkeit des Vollzugs der Wandlungs/Einsetzungsworte im protestantischen
Gottesdienst antwortete er mir in einer Pressekonferenz wörtlich: Dem Heiligen Geist kann nicht vorgeschrieben
werden, wann und wo er wandelt. Eine Nachfrage dazu wurde mir dann nicht mehr gewährt. Punkt!
#56 landorganist 13:39:03 | Freitag, 27. Oktober 2006
Zurück zum Thema: Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen
hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest: Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre
1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso
de Galarreta) sind exkommuniziert. Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels
einer gültigen Inkardination suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft
St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten: Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie
keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein
Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation. Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St.
Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation
zu. Aha, ich gehe davon aus, dass sich einige Mitforisten de facto die Exkommunikation zugezogen haben.
Warum dürfen die hier noch mitdiskutieren, mir fällt schon wieder Maledica ein. Aber ich glaube der
ist schon länger ausgeschlossen. Oder Galen, ausgeschlossen! Sulpi? Ausgeschlossen! etc. etc. pp.
@ Protestant Es ist durchaus nicht so, dass jeder Gläubige irgendwie uniform sein muss, oder das die
Kirche ein monolithischer Block ist. Dennoch ist die Kirche ja eine Institution, die die Offenbarung Christi
und einen gewissen Heilsweg überliefert hat. Und insoweit andere Heilswege nicht überliefert worden
sind, muss man als Gläubiger von ihrer Nichtexistenz ausgehen. Der Verschiedenheit sind somit auch Grenzen
gesetzt: Den Weg kann jeder anders gehen, nur gehen muss er ihn, will er das Heil erlangen. Die kath.Kirche
bietet einen Heilsweg an, und so wie wir glauben, den einzigen. Für mich ist es also nicht egal, ob ich
Protestant bin oder Katholik, weil ich nur an den kath. Heilsweg glaube. Auf diesem Weg bietet die Kirche
auch gewisse heilige Zeichen an, die Sakramente. Nach katholischem Glauben ist für das Sakrament des
Altares ein geweihter Priester notwendig, der die Konsekration vollzieht. Die Protestanten haben auf dieses
Amtspriestertum bewusst verzichtet. Nach katholischem Glauben macht es somit keinen Sinn, am prot. Abendmahl
teilzunehmen, da dort keine Gnade vermittelt und strenggenommen nur Brot konsumiert wird. Aus welchem
Grund nimmt also ein Katholik an dieser Zeremonie teil? Was verspricht er sich davon? Die Teilnahme ist
nur logisch, wenn einem die Sakramentenlehre im Prinzip egal ist, vielleicht weil einem Spitzfindigkeiten
egal sind. In diesem Fall aber macht der Kommuniongang gar kein Sinn mehr. Da kann ich genausogut ein
Abendessen mit Tischsegen abhalten.
Reaktion: Interview mit P. Schmidberger Was Tridentinus erwähnte, kann man nun auch direkt nachlesen:
Gegendarstellendes Interview www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1100&pid=1… von P. Schmidberger im
Trierer Volksfreund.
#53 Protestant 12:55:08 | Freitag, 27. Oktober 2006
@benedikt Zunächst erstmal vielen Dank für Ihr sachliches und faires Verhalten hier im Forum! Das was
Sie schreiben, beweist mir irgendwo aber auch, dass wir eine Kirche sind, in der aber eben nicht alles
(wie in der FDJ) stromlinienförmig und uniformiert einem Einheitsglauben folgt, sondern das eine Kirche
auch viele Wege zu Gott akzeptiert. Ich nenne das nach wie vor „Einheit in Verschiedenheit“! Daher habe
ich auch nichts gegen sog. Tradis. Jeder soll auf seine Weise seinen Weg zu Gott finden, man möge sich
ja auch durchaus gegenseitig befruchten(ich meine das jetzt nicht biologisch…), jedoch der anderen Seite
nicht den Glauben an Jesus Christus absprechen oder jene Tradition der Kirche, die eben nur die röm.-kath.
Kirche für sich beansprucht! Glauben Sie mir, meine Frau ist keine bessere oder schlechtere Katholikin
(oder christin) als irgendjemand hier, nur weil sie hin und wieder am evangelischen Abendmahl teilnimmt.
Ich bin andersrum auch nicht deswegen ein besserer oder schlechterer Protestant, wenn ich eben hin und
wieder mit meiner Familie an der Kommunion teilnehme. An einen Jesus Christus – der in der Tat auf solche
Dinge Wert legt- glaube ich nicht! Für mich ist Jesus Christus sehr viel undogmatischer! Sehen Sie, meiner
Frau fällt es schwer, zur Kommunion zu gehen, wenn ich sitzenbleiben muss,und mir fällt es schwer sitzenzubleiben,
wenn ich weiß, dass Jesus Christus mich einlädt! Aber wir haben dieses Problem zum Glück gelöst!
@ Protestant Nehmen Sie es mir nicht übel, aber für die Kirche ist das durchaus kein „Glück“. Es hat
dazu geführt, dass unser Glaube immer mehr relativiert wird oder sogar in Vergessenheit geraten ist.
Das wird sich irgendwann noch als schweres Hindernis erweisen, denn ganz in Vergessenheit wird die kath.
Lehre eben doch nie geraten. Deren (wenige) Vertreter müssen Sie allerdings irgendwann notwendigerweise
verstoßen, sonst kommen Sie zu keiner endgültigen Einheit. Aus der Rückkehrökumene ist genau das Gegenteil
geworden; auf einmal haben die Protestanten gar nichts mehr dagegen. Die kath. Kirche selbst hat davon
gar nichts. Wo ein relativistischer Glaube vorherrscht, kann sich niemand geborgen fühlen, der wirklich
auf der Suche nach dem Heil ist. Dementsprechend kommen auch immer weniger. Und immer mehr sind nur wegen
ein bißchen Communio dabei, garniert mit einigen Ritualen. Sowas konnte man auch in der FDJ finden, da
braucht man die Kirche nicht. So eine Kirche ist durch jeden Klub ersetzbar. Auch dort gehen ja viele
nur hin, um ein bisschen Gemeinschaft etc. zu erleben.
#51 Protestant 12:35:38 | Freitag, 27. Oktober 2006
@benedikt Und die Mär, dass sich die röm.-kath. Kirche immer mehr an den Protestantismus angenähert
habe, ist auch nicht stichhaltig! Ich habe hier von der offiziellen Kirche gesprochen(Vatikan, Papst,
div. Kardinäle)! An der Basis tut man zum Glück (sowohl bei den Evangelischen, als auch bei den Katholischen,
wobei das bei uns nicht so problematisch ist) sehr viel mehr als man offiziell vielleicht dürfte! Ich
habe in Gesprächen mit röm.kath. Priestern – oder auch einem Professor für Moraltheologie-schon häufiger
gehört:„Was ich dir jetzt sage, ist meine Meinung, sags aber niemandem weiter!“ Das meine ich!
#50 ExBochumer † 12:34:29 | Freitag, 27. Oktober 2006
Es gibt immer wieder fernstehende Schismatiker … … wie dieser Protestant, der sich in alle nur möglichen
Themen hereinhängt, um zu provozieren. Sicher gehört er nicht zur Kirche, die Jesus Christus gewollt
hat.
@ Protestant Werter Protestant, am 12. Oktober schrieben Sie: Und die Mär, dass sich die röm.-kath.
Kirche immer mehr an den Protestantismus angenähert habe, ist auch nicht stichhaltig! Seitdem versuchen
Sie, sich mit Beispielen aus Ihrer r.-k. Nachbargemeinde und sonstigen kath. Organisationen/ Vereinen
etc. selbst zu widerlegen.
#48 Protestant 12:17:02 | Freitag, 27. Oktober 2006
@laurentius 2 Na jetzt aber mal Vorsicht! Erschleichen…Sie tun ja gerade so, als würde ich etwas Strafbares
tun…! Und außerdem stimmt das so überhaupt nicht… unsere röm.-kath. Schwestergemeinde hat glücklicherweise
einen Priester mit Menschenkenntniss und sehr viel Verständniss! Ich habe mich mit ihm ausführlich über
dieses Thema unterhalten und ich denke, er würde sich schlapplachen, wenn mir irgendjemand das „Erschleichen“
der Kommunion unterschieben will! Das interpretiert aber auch niemand, den ich kenne(ob Protestant oder
Katholik) so-und das im „gut katholischen“ Rheinland! Ein Beispiel dafür: ich bin Mitglied in einem Schützenverein.
Als ich während einer Messe während der Kommunionausteilung sitzegeblieben bin, haben mich die Leute
anschließend gefragt, wieso ich denn nicht kommuniziert hätte. Auf meine Antwort:„Naja ich bin doch
evanglisch, ihr wisst doch!“ kam die super-tolle-geniale-menschlich hoch zu schätzende Antwort:„Ja und,
die sollen sich nicht so anstellen, Christus ist ja schließlich nicht nur für die Katholiken gestorben!“
Soviel zum Thema „Erschleichen“!
#47 Tridentinus 12:06:08 | Freitag, 27. Oktober 2006
Wie so oft mal wieder keine sachlichen Beiträge zum Thema. kath.net hat nicht ganz Unrecht, gar keine
Lesermeinungen zuzulassen. Wenn jemand einen klassischen Leserbrief an eine Zeitungsredaktion richtet,
muss er sich auch auf ein Thema/einen Artikel beziehen. Sonst wird das eben nicht gedruckt. Holkenbrink
war einfach für viele (und nicht: für alle )hier zu korrekt.
#46 Laurentius2 12:03:25 | Freitag, 27. Oktober 2006
@protestanten und Liberale Lieber protestant, ich habe genügend sehr gute evangelische Freunde, aber
keiner käme auf den Gedanken sich die Heilige Eucharistie bei uns gegen jedes Recht zu erschleichen.
Das ist nicht richtig !!(Mit der Gefahr, daß Sie das wieder als fundamentalistischen Zeigefinger interpretieren
…) Meine Frage an die Liberalos bleibt unbeantwortet : „… die Bande des Sakramentes“ bezeichnet die
Amtskirche (nicht abwertend gemeint) als unabdingbar für eine volle Einheit mit Gottes Heiliger Kirche.
WUNDERBAR ! Aber wer von den vielen liberalen Katholiken, die die Traditionalisten regelmäßig als nicht
katholisch bezeichnen, ist dann selbst noch Vollmitglied in der Kirche, wo doch so viele aus ihrer zweifelhaften
Klientel noch nicht einmal jeden Sonntag zur Kirche gehen ?
Luther Die Protestanten haben ja all dies schon weit hinter sich gelassen, Luther wehrte sich mit recht ,
dass sie alte Messe abgeschafft wurde , nur „…dass an einigen Orten deutsche Gesänge neben dem latainischen
Gesang gesungen…“ wird. So setzt sich der gute Luther nun schon lange in der katholischen Kirche durch.
#44 Protestant 11:36:01 | Freitag, 27. Oktober 2006
@matthias DD Das alles ist in der Tat Glaubenssache! Wenn Sie das so glauben, ist das in Ordnung! Wenn
ich es anders sehe, ist das auch in Ordnung! Es ist aber immer wieder interressant, wie viele Stellvertreter
Christi hier auf ERden rumlaufen (Leute, die eigentlich immer wissen und sagen, was Gott will)! Für mich
ist es im übrigen kein Sakrileg, wenn ein nicht röm.-kath. Christ am Abendmahl teilnimmt! Christus lädt
uns schließlich ein und ich möchte nur ungern die Einladung unseres Herrn ausschlagen und gegen mein
Gewissen vorgehen.(werden Sie sicherlich verstehen)! Und es bleibt dabei! Die röm.kath. Kirche behauptet,sie
sei die einzige, wahre Kirche Christi. Ich bestreite nicht, das die katholische Kirche eine christliche
Kirche ist (um Himmels Willen). Die einzige Kirche ist jedoch die Gemeinschaft aller Gläubigen, die Jesus
Christus als ihren Herren anerkennen und durch den Kreuzestod erlöst wurden! Oder wollen Sie etwa behaupten,
Jesus sei nur für Angehörige der Piusse gestorben? Glauben ist etwas schönes und einzigartiges (vor
allem,wenn man an Jesus Christus glaubt)! Warum nur versuchen dann immer wieder einige den Glauben zu
etwas problembehafteten, oberlehrerhaften und angstvollen zu zerreden? Frage am Rande: Wofür steht DD(Donald
Duck)? Sorry, ist echt nur ein Scherz!
Lieber Herr Otterbeck, Aufgrund eines Indults (!) durfte A.F. Loisy, der Begründer des Modernismus, in
privaten Räumen die (alte) Messe zelebrieren, Interessant! Er scheint sich also bekehrt zu haben, daß
man ihm einen Indult gewährte? (Natürlich feierte er nur die alte Messe, das amorphe Erzeugnis des Freimaurers
oder Nicht-Freimaurers Bugnini konnte er ja noch nicht kennen.) … Obwohl er das Ritual „dire la messe“
zeitlebens schmerzlich vermisste, blieb er den Weisungen des Hl. Stuhls gehorsam und hat sich, auch als
Exkommunizierter, nie wieder eine Zelebration angemaßt. Wie kann ich das verstehen? Sie meinen eine öffentliche
Zelebration? Liturgisch betrachtet, war also selbst Loisy Rom treuer als die gesamte SSPX. Nun, es ist
immer noch Steigerung möglich und für das Seelenheil Loisys zu wünschen, daß er noch treuer war. Das
kirchliche Urteil über Loisys Lehren war zweifellos nicht infolge einer lex iniusta. Insofern tat er
nur recht daran, daß er sich, wie ich Ihrer Mitteilung entnehme, unterworfen hat. MfG Christoph Heger
#42 Matthias_DD 11:15:53 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Protestant …Wer muss sich denn das Märchen anhören, die Kirchen der Reformation seien keine Kirche…
Auch wenn es euch nicht gefällt, dies ist kein Märchen, sondern Realität, da Jesus auf Petrus Seine
einzige Kirche gebaut hat, von der seit ihr abgefallen. ,wer wird denn von der Eucharistie ausgeschlossen,
gegenüber wem werden denn immer wieder diese Grenzen hochgezogen? Hier sei auf unser unterschiedliches
Verständnis von Abendmahl/Eucharistie verwiesen… Doch nicht gegenüber der antikatholischen Pius-Sekte(
die ist ja in der Tat nicht „allgemein“)! Sie steht in der Tradition der lateinischen Kirche und bewahrt
diese 2000 jährige Tradition vor Verfälschungen des Glaubens durch den Zeitgeist, was ist katholischer?
Was nur äußerst positiv ist: Vor Ort in den Gemeinden wird es zum Glück anders gehandhabt! Da bekreuzigen
sich röm.-kath. Christen ebenso beim Betreten einer evang. Kirche und akzeptieren uns als Kirche, da
nehme ich an der Eucharistie teil (obwohl man mich kennt), genauso wie röm.-kath. Christen am Abendmahl
u.a.! Ob das ein Glück ist? Der Priester zieht damit die Tatstrafe der Exkommunikation auf sich. Gerade
wegen eurer Verfälschungen des Glaubens MUSS es Pius geben! Die Abgrenzung kam und kommt doch immer von
oben! Richtig: von Gott! Ich behaupte mal, dass manche Protestanten der röm.kath. Kirche verbundener
sind, als die Pius-Sekte! Wenn ich die heutige Praxis in einigen abgefallenen Gemeinden sehe, die aber
nicht die Kirche sind, gebe ich Ihnen Recht!
#41 Dr. Otterbeck 11:03:55 | Freitag, 27. Oktober 2006
Aufgrund eines Indults (!) durfte A.F. Loisy, der Begründer des Modernismus, in privaten Räumen die
(alte) Messe zelebrieren, dies am 1. Nov. 1906 zum letzten Mal. Obwohl er das Ritual „dire la messe“ zeitlebens
schmerzlich vermisste, blieb er den Weisungen des Hl. Stuhls gehorsam und hat sich, auch als Exkommunizierter,
nie wieder eine Zelebration angemaßt. Liturgisch betrachtet, war also selbst Loisy Rom treuer als die
gesamte SSPX.
#40 Tridentinus 11:03:26 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Heggi Inzwischen glaube ich, werter Heggi, die zugleich höfliche und kanonistisch korrekte Weise der
Darstellung Holkenbrinks könnte dadurch motiviert sein, dass Schmidberger dem Bistum Trier/Bischof Marx
mit juristischen Konsequenzen gedroht hat, sollte die Behauptung, die Piusbruderschaft befinde sich ausserhalb
der Grenzen der Kirche, im Raum stehenbleiben. Wie schätzen Sie als unbeteiligter Dritter das ein, Heggi?
@ Adrian Leverkuen: Hallo, erst mal: Übrigens: Benedikt hat sich 4 Stunden mit Hans Küng unterhalten,
aber nur 20 Minunten mit einem Gesandten der Piusssekte! Daran kann man leicht erkennen wo seine Prioritäten
liegen, finden Sie nicht? Es könnte auch ein Zeichen dafür sein, wer es nötiger hat? Was meinen Sie?
Also angesichts der Tatsache, daß ein Bischof nun klipp und klar gesagt hat daß die [v.d.Red.zens.]
Piusbruderschaft St. Pius X. außerhalb der Kirche steht, dürfte sich ihre Frage wohl erübrigen, meinen
Sie nicht? War als Scherz gedacht! Ich hätte auch schreiben können: „ …bei wem evtl. Hoffnungen bestehen
könnten?“ oder: „ … in welcher, rein zufälligen Reihenfolge Papst Benedikt seine Schäfchen in großer
Liebe in die Mitte der Kirche zurückholen will?“, oder: „ … vielleicht hatte Küng einfach nur Benedikts
Lieblingskaffee dabei? … Schade, bisher waren Sie mir immer ganz sympathisch… So kann man sich täuschen…
[v.d.Red.zens.} Adrian, sie sind mir immer noch sympathisch! Gott segne Sie tau
Bischof Marx… hat zunächst das gesagt, was er meinte oder wovon er überzeugt war. Der Generalvikar
mußte das nun kirchenrechtlich zurechtrücken oder reparieren und daran herumdrehen, bis es halbwegs
der kirchenrechtlichen Meinung Roms entsprach. Es ist der alte Eiertanz. Mal ein bischen schismatisch,
dann wieder mal etwas mehr. Ganz wie man es braucht. Man stelle sich vor, Bischof Marx würde entsprechende,
besser: analoge Worte gefunden haben für die üblichen ökumenischen Gesprächspartner, als da sind die
Oberhäretiker als Erben Luthers und Calvins. Ich stelle mir das Rauschen im deutschen Blätterwald vor
und die anschließend versuchte „Schadensbegrenzung“ durch den bischöflichen Haushalt. Kennen wir nicht
solche Verrenkungen (wieder analog) von anderen Bischöfen oder sogar kürzlich noch von Rom? Honi soit
qui mal y pense!
#37 Tridentinus 09:59:55 | Freitag, 27. Oktober 2006
Die Ausführungen des hochwst. Herrn Generalvikars des Bistums Trier, Monignore Dr. Georg Holkenbrinks,
sind formalkanonistisch äussert präzise und ausgewogen, was anerkennenswert ist. Angeschlossen werden
müsste aber die Frage, ob die drei Bande, die die kirchliche Communio konstituieren, ausserhalb der Priesterbruderschaft
St. Pius X. immer voll intakt und unversehrt sind, beispielsweise im ZdK oder bei Personen, die, nach
wie vor in kirchlichem Dienst, gleichwohl nicht davor zurückscheuen, ‘donum vitae’ zu befürworten oder
zu unterstützen. Ist in diesen Fällen immer ‘nur’ das jurisdiktionelle Band verletzt oder sind nicht
eher gleich mehrere Bande zerschnitten – gerade bei formal-institutioneller Verflechtung mit kirchlichen
Strukturen? Schliesslich noch ein Lob für Holkenbrinks vornehme und exakte Wortwahl: Ein ‘verletztes’
Band ist nicht zerrissen, und das dokktrinell-konfessionelle und sakramentale Band, das die Priesterbruderschaft
St. Pius X. mit der römisch-katholischen Kirche verbindet, vereint und in dieser Einheit erhält, verneint
oder bezweifelt Holkenbrink mit keinem Wort. Und noch ein Witz, Moselaner haben ja Humor: Was ist der
Unterschied zwischen der Messe eines Piusberuders und derjenigen eines Modernisten? – Die Messe des Piusbruders
ist unerlaubt, aber gültig, die des Modernisten erlaubt, aber ungültig!
@Adrian Sie pöbelten:„Also angesichts der Tatsache, daß ein Bischof nun klipp und klar gesagt hat daß
die [v.d.Red.zens.] Piusbruderschaft St. Pius X. außerhalb der Kirche steht, dürfte sich ihre Frage
wohl erübrigen, meinen Sie nicht?“. Was der Bischof gesagt hat, können Sie hier kath.net/detail.php?id=15046nachle….
Kernsatz: „Voll in der Gemeinschaft der katholischen Kirche in dieser Welt stehen jene Getauften, die
in ihrem sichtbaren Verband mit Christus verbunden sind, und zwar durch die Bande des Glaubensbekenntnisses,
der Sakramente und der kirchlichen Leitung“ (can. 205 CIC). Das letzte Band, das Band der kirchlichen
Leitung, ist im Falle der Priesterbruderschaft „verletzt“. Sie erkennt zwar nach eigener Aussage den Papst
als Oberhaupt der katholischen Kirche an, ist aber nicht bereit, den ihm und den mit ihm in Gemeinschaft
stehenden Bischöfen zu schuldenden Gehorsam zu leisten (vgl. can. 273 CIC). Damit steht die Priesterbruderschaft
wohl in Gemeinschaft, nicht aber in voller Gemeinschaft mit der katholischen Kirche. Ob das jetzt bedeutet,
daß die Piusbruderschaft zu 2/3 oder zu 5/6 in Gemeinschaft mit der kath. Kirche steht, mag man diskutieren.
Für irgendwelche Ausfälle gegen diese Gruppe bietet die Feststellung keinen Anhaltspunkt, und für Angriffe
gegen den Bischof erst recht nicht – denn daß die FSSPX dem Papst nicht in allem gehorsam ist, wird auch
kein Angehöriger dieser Gruppe bestreiten.
Generalvikar Die Aussagen des Generalvikars sind doch richtig – die würde auch die FSSPX unterschreiben.
Eine ganz klare Beschreibung des Status quo. @ Leverkuehn Benedikt hat sich 4 Stunden mit Hans Küng unterhalten,
aber nur 20 Minunten mit einem Gesandten der Piusssekte! Daran kann man leicht erkennen wo seine Prioritäten
liegen, finden Sie nicht? Hw. Küng ist ein sehr alter Bekannter des Papstes. Dass er sich für ihn ein
wenig mehr Zeit nimmt, ist irgendwie nachvollziehbar. @ Protestant Die röm.-kath. Kirche suspendiert
Priester wie Herrn Hasenhüttl, dessen einziger „Fehler“ es war, gemeinsam mit seinen evangelischen Schwestern
und Brüdern Eucharistie/abendmahl zu feiern! Das nene Sie tolerant? Der Fehler war, es nicht schon viel
früher getan zu haben. Herr Hasenhüttl ist bekanntermaßen Atheist, was sich aus seinen eigenen Schriften
glasklar ergibt. Das dieser Herr jahrzehntelang Religionslehrer ausbilden durfte macht deutlich, woher
die Kirchenkrise wirklich kommt.
#34 landorganist 09:17:18 | Freitag, 27. Oktober 2006
Leute, Leute, der Artikel beschäftigt sich mit der Pius-Sekte, und nicht mit „Kirche von unten“. Was
sollen also diese ständigen Ablenkungsmanöver? Einen Satz des Schreibers Toby muss man sich auf der
Zunge zergehen lassen. Er pflegt sogar freundschaftliche Kontakte zu Protestanten. Hört, hört. Allen,
die meinen, sich wegen ihrer Konfessionszugehörigkeit noch die Schädel einschlagen zu müssen, und in
diesem Forum scheinen es einige zu sein, sollten nach Nordirland auswandern. Da könnten sie Ihren Trieben
freien Lauf lassen.
#33 Protestant 09:14:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
@laurentius Aber wer von den vielen liberalen Katholiken ist dann noch Vollmitglied in der Kirche, wo
doch so viele noch nicht einmal jeden Sonntag zur Kirche gehen ? Sie tun noch weit schlimmeres, sie gehen
am Sonntag darauf dennoch zur Kommunion. Jeder von Euch „lieben liberalen“ Forumsteilnehmern muß doch
zugeben, daß das Praxis in Deutschland ist, oder ? Seid doch mal ehrlich und selbstkritisch: Führt dieses
massenhafte Verhalten „Eurer Leute“ nicht erst recht zur Trennung von der KIrche ? Ich gebe ja auch zu,
dass der von Ihnen beschriebene Zustand Praxis ist! Aber es ist doch bezeichnend, dass es jetzt natürlich
wieder die anderen Schuld sind, und eine Trennung der Kirche herbeiführen wollen! Bloß nicht mal
über sich selbst nachdenken oder was in Frage stellen! Somit wird doch die von Ihnen genannte „Trennung“
nur provoziert. Immer nur mit dem zeigefinger auf andere zeigen! Außerdem tue ich als Protestant noch
viel,viel Schlimmeres und stehe dazu! Ich nehme gemeinsam mit meiner Ehefrau an der eucharistie teil und
meine Frau am Abendmahl!Ja ist denn das zu fassen? Nur, dass wir damit nicht etwa zur Trennung beitragen,
sondern im Gegenteil zu Gemeinsamkeit- dass ist Ihnen wohl zu hoch, da es nachvollziehbar und menschlich
logisch ist- aber halt gegen irgendeinen Paragrafen im Kirchenrecht verstößt! Bitte antwortet mir doch
!!!!?!!!! Habe ich jetzt getan!
alles andere ist von Übel Lieber Protestant! Jesus hat sicherlich nicht zwei verschiedene Einladungen
ausgesprochen, mal eine kath. und dann eine prot. Nur eine kann richtig und wahr sein. Leider muss ich
immer wieder feststellen, dass prot. Pastöre nicht an das glauben, was sie tun. Sie sprechen die Abendmahlsworte
Christi, werfen aber nach dem Gottesdienst die restlichen Hostien in die Keksdose und schütten den restlichen
Wein weg. Unvorstellbar für Katholiken! Der Protestantismus ist im Grunde eine antikatholische Bewegung
und darum nicht kompatibel mit der kath. Kirche. Entscheiden Sie und Ihre Frau sich, was Sie sein wollen.
Durch Ihre Praxis, die ja leider von vielen geübt und von Priestern und Bischöfen geduldet wenn nicht
gar gefördert wird, beweisen Leute nur, dass sie selber ungehorsam und dem Glauben gegenüber untreu
sind. Euer Ja sei ein Ja, einer Nein sei ein Nein. Ales andere ist von Übel.
Kirche von unten=Kirche von draußen Sicherlich, es gibt noch keine formelle Exkommunikation von antikirchlichen
Bewegungen wie „Kirche von unten“ etc. Allerdings weiß ich – auch aus persönlichen Erfahrungen und Diskussionen
mit Anhängern – dass die Distanz zum Lehramt mindestens so groß ist wie die der Piusbruderschaft, wenn
nicht noch größer. Einen Eindruck vom antikatholischen Gedankengut bekommt man etwa hier bei Publik
Oberberg www.we-are-church.org/de/koeln/. Schaut Euch mal ein paar Beiträge an. Man kann in manchen Beiträgen
einen regelrechten Haß auf die Hierarchie feststellen, den so mancher hier von extremen Sedivakantisten
kennt. Ein Satz, wie ich ihn im Partenia-forum vom Betreiber dieser Seite gefunden habe, spiegelt m. E.
ein bereits offenes Schisma wider: „Seit anderthalb Jahrzehnten verwüstet dieser intellektuell unterbelichtete
Mann (sc. Kard. Meissner) unser Bistum. Sein Handeln ist asozial und unchristlich. Er ist Vehiculum des
Heiligen Geistes, dass man erkenne, dass WIR KIRCHE SIND, nicht Bischöfe und Polizistensöhne, die dann
in dieser Polizistenmentalität Papst sind/werden/…/spielen“. Vgl. Partenia www.partenia.org/phorum/read.php?%20f=1&i=10255….
Hier wird implizit die Hierarchie der Kirche geleugnet!! Insgesamt sind solche Bewegungen sicherlich gefährlicher
als die Piusbruderschaft, was nicht heißt, dass man die dort bestehenden großen Differenzen mit Rom
unterschätzen darf. Denn „Kirche von unten“ u.a. hat viel kirchenzerstörisches Potential und will die
katholische Kirche zu einer weiteren protestantischen Denomination machen. Genau das ist das Programm!
Alles eine Sache der Wahrnehmung @ Protestant Innerhalb der Gesamtkirche spielen Gruppen wie „Wir sind
Kirche“ eine wesentlich größere Rolle als die Piusbruderschaft. Aber die offiziellen Verantwortungsträger
der Kirche haben sich nur auf diese kleine Gruppe eingeschossen. Man schießt mit Kanonen auf spatzen
und lässt die viel größeren Problemgruppen einfach machen. Ich hab grundsätzlich nichts gegen ökumenische
Gastfreundschaft, pflege sogar persönliche Freundschaften mit evangelischen Christen (Man muss sich ja
nicht nur über Transsubstantiation und Weiheprierstertum unterhalten, wenn die unterschiedlichen Stanpunkte,
die wir respektieren, ohnehin klar sind). Aber warum den Piusbrüdern nicht auch mal einfach nur „menschlich“
begegnen? Kein Wunder, dass sich diese Leute in einem Forum wie diesem hier Luft verschaffen …
#29 Protestant 08:52:08 | Freitag, 27. Oktober 2006
@toby Während die Toleranz gegen über schismatischen Gruppen wie „Kirche von unten“, „Wir sind Kirche“
und „Donum vitae“ scheinbar grenzenlos zu sein scheint und die ökumenische bzw. interreligiöse Gastfreundschaft
ebenfalls keine Grenzen kennt, werden die Piusbrüder behandelt, als wären sie Aussätzige. Diese Aussage
ist ja wohl wirklich ein guter Witz am frühen Morgen! Hier wird doch die Pius-Sekte wie ein rohes Ei
behandelt! Von wegen grenzenloser Toleranz gegenüber Donum-Vitae oder den Protestanten! Ich sagte doch
bereits, dass es keineswegs von Toleranz zeugt,den Proterstanten das „Kirche-sein“ abzuerkennen! Die röm.-kath.
Kirche suspendiert Priester wie Herrn Hasenhüttl, dessen einziger „Fehler“ es war, gemeinsam mit seinen
evangelischen Schwestern und Brüdern Eucharistie/abendmahl zu feiern! Das nene Sie tolerant? Naja, dann
möchte ich aber bei Ihnen keine Intoleranz erleben…! Ich wurde hier im Forum schon des öfteren als
Angehöriger eines „jämmerlichen Protestantenvereins“ beschimpft (stört mich aber nicht,kann ich mit
leben) und mit vielen anderen Dingen(doch was juckt es eine Eiche…)! Aber offensichtlich scheint hier
den meisten mehr an dieser „jämmerlichen Pius-Sekte“ zu liegen, als an einer christlichen Schwester-
oder Bruderkirche!
#28 Laurentius2 08:51:11 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Amtskirche „… die Bande des Sakramentes“ bezeichnet die Amtskirche (nicht abwertend gemeint) als unabdingbar
für eine volle Einheit mit Gottes Heiliger Kirche. WUNDERBAR ! Aber wer von den vielen liberalen Katholiken
ist dann noch Vollmitglied in der Kirche, wo doch so viele noch nicht einmal jeden Sonntag zur Kirche
gehen ? Sie tun noch weit schlimmeres, sie gehen am Sonntag darauf dennoch zur Kommunion. Jeder von Euch
„lieben liberalen“ Forumsteilnehmern muß doch zugeben, daß das Praxis in Deutschland ist, oder ? Seid
doch mal ehrlich und selbstkritisch: Führt dieses massenhafte Verhalten „Eurer Leute“ nicht erst recht
zur Trennung von der KIrche ? Bitte antwortet mir doch !!!!?!!!!
Zweierlei Maß Das Ärgernis besteht darin, dass hier – wie so oft – mit zweierlei Maß gemessen wird.
Während die Toleranz gegen über schismatischen Gruppen wie „Kirche von unten“, „Wir sind Kirche“ und
„Donum vitae“ scheinbar grenzenlos zu sein scheint und die ökumenische bzw. interreligiöse Gastfreundschaft
ebenfalls keine Grenzen kennt, werden die Piusbrüder behandelt, als wären sie Aussätzige. Im übrigen
sei noch einmal darauf hingewiesen, dass nur die weihenden und geweihten Bischöfe exkommuniziert wurden,
die übrigen Priester und Gläubigen sind von der Tatstrafe der Exkommunikation nicht betroffen. Und selbst
Exkummunizierte bleiben weiterhin Mitglieder der katholischen Kirche.
#26 Protestant 08:33:34 | Freitag, 27. Oktober 2006
@aragorn Bei der Teilnahme an der Eucharistie sage ich genauso ja zu Christus, wie bei der Teilnahme am
Abendmahl! Insofern sehe ich hier keinerlei Handlungsbedarf in Sachen „Konversion“! Das hieße doch dann
eigentlich, das ich -da ich ja als Protestant an der Eucharistie teilnehme- röm.-kath. werden sollte
und meine Frau, die als röm.-kath. Christin am Abendmahl teilnimmt, müsste demnach evangelisch werden…!
Und wenn sie nicht gestorben sind, konvertieren sie noch heute! Nein, so einfach geht das nicht! Jesus
Christus zu bekennen, ist nicht zu vergleichen mit dem Spiel „Wenn du mal bei uns mitmachst, jusst du
dich gegen die anderen entscheiden“ oder „Wenn du bei den anderen mitmachst, wollen wir mit dir nichts
mehr zu tun haben“! Ich weiß mich-genauso wie meine Frau- von Jesus Christus an seinen Tisch geladen!
Und wir haben allergrößte Probleme damit, eine Einladung unseres Herrn Jesus Christus auszuschlagen!
Das können Sie doch wohl hoffentlichj nachvollziehen! Was die Höflichkeit anbelangt, da waren Sie auch
nicht in erster Linie mit gemeint! Was glauben Sie, was ich hier in diesem Forum in der Frühe schon an
geistigem Morgenurin abbekommen habe!
#25 catharina 08:29:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
Korrekte Darlegung des Generalvikars. Warum läßt man diese Ausführungen est gar nicht an sich heran
und verhält sich stattdessen wie ein trotziges Kind, das sogleich auf die anderen zeigt: Aber die machen
doch auch dieses und jenes, und denen geschieht nichts…! Wie die katholische Hierarchie mit ungehrsamen
Bischöfen, mit „Wir sind Kirche“-Kreisen und anderen Konfessionen umgeht, dafür wird sie einmal vor
Gott Rechenschaft ablegen müssen (o ja, das muß sie!). Hier aber geht es um die Priesterbruderschaft
St. Pius X.
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein sei ein Nein Lieber Protestant! Warum sollte man nicht gegen jederman höflich
sein, gleich welcher Konfession oder Religion er angehört? Nun, wenn Sie so katholisch sind, wie Sie
hier vorgeben, warum werden Sie dann nicht katholisch? Wenn Sie als konfirmierter Protestant die katholische
Eucharistie empfangen, ist das unehrlich in einem doppelten Sinne: Sie geben damit ein sichtbares Zeugnis
gegen Ihr protestantisches Verständnis, das die katholische Eucharistielehre und das katholische Priestertum
ablehnt. Der Gründer der prot. Gemeinschaft, Luther, hat die Messe doch als Teufelswerk bezeichnet. Die
Protestanten haben kein sakramentales Priestertum und glauben auch nicht an die bleibende Gegenwart Christi
im Allerheiligsten Altarsakrament. Bitte studieren Sie einmal die Dokumente des Konzils von Trient. Dort
finden Sie eine klare Darlegung der katholischen Lehre und Sie erkennen auch, dass diejenigen, die diese
Lehre leugnen, eben nicht dazu gehören. Niemand wird ausgeschlossen. Aber viele schließen sich selber
aus indem sie katholische Lehren leugnen. Gläubige, gleich ob katholisch oder protestantisch, die mal
hier mal dort an Abendmahl bzw. Messe teilnehmen, betrügen sich selbst. Christus sagt: Euer Ja sei ein
Ja, einer Nein ein Nein. Seien Sie ehrlich und sagen Sie JA bzw. NEIN, aber ein Mal Ja Mal Nein, wie Sie
es offensichtlich praktizieren, ist von Übel. Man kann nicht katholisch sein und nächsten Sonntag zum
Abendmahl gehen und umgekehrt. Gottes Segen für den Tag Aragorn
#22 Protestant 07:34:01 | Freitag, 27. Oktober 2006
@aragorn Zunächst-auch wenn Höflichkeit hier nicht üblich ist- schönen guten Morgen! Aber ist es nicht
trotzdem Unsinn, was sie sagen? Wer muss sich denn das Märchen anhören, die Kirchen der Reformation
seien keine Kirche, wer wird denn von der Eucharistie ausgeschlossen, gegenüber wem werden denn immer
wieder diese Grenzen hochgezogen? Doch nicht gegenüber der antikatholischen Pius-Sekte( die ist ja in
der Tat nicht „allgemein“)! Was nur äußerst positiv ist: Vor Ort in den Gemeinden wird es zum Glück
anders gehandhabt! Da bekreuzigen sich röm.-kath. Christen ebenso beim Betreten einer evang. Kirche und
akzeptieren uns als Kirche, da nehme ich an der Eucharistie teil (obwohl man mich kennt), genauso wie
röm.-kath. Christen am Abendmahl u.a.! Die Abgrenzung kam und kommt doch immer von oben! Ich behaupte
mal, dass manche Protestanten der röm.kath. Kirche verbundener sind, als die Pius-Sekte! Ich habe einmal
mit einem Pius-Priester versucht, zu diskutieren! Das war, als würde ich gegen eine Wand laufen!Ich habe
diesen Menschen als aggressiv, verbohrt, uneinsichtig und oberlehrerhaft empfunden! Vieleicht nur ein
Einzelfall, aber wie dem auch sei 1. Warum sollt’ ich mich den grämen? Hab’ ich doch Christum noch, Wer
will mir den nehmen? Wer will mir den Himmel rauben, Den mir schon Gottes Sohn Beigelegt im Glauben? In
diesem Sinne einen schönen Tag!
@Adrian Leverkuehn – vorsicht! mit solchen Äußerungen. Das führt superschnell zu Abmahnungen! Wundere
mich, daß die Redaktion gg. Sie noch nicht eingeschritten ist! Ihr satanischer Haß wird gerecht geführt
werden. Jesus Christus war nie in dem Sinne politisch, als dass er ‘linke’ und ‘rechte’ meinte. ‘gebt
dem Kaiser was des Kaisers und GOT WAS GOTTES IST’. Wie kann also das ehrführtige, gottzugewandte zelebrieren
der unblutigen Erneuerung des Kreuzesopfers Jesus Christus politisch ambitioniert sein? Es sei den GOTT
WAS GOTTES IST?? pax tecum
Es könnte auch ein Zeichen dafür sein, wer es nötiger hat? Also angesichts der Tatsache, daß ein Bischof
nun klipp und klar gesagt hat daß die [v.d.Red.zens.] Piusbruderschaft St. Pius X. außerhalb der Kirche
steht, dürfte sich ihre Frage wohl erübrigen, meinen Sie nicht? Schade, bisher waren Sie mir immer ganz
sympathisch… So kann man sich täuschen… [v.d.Red.zens.}
schlicht und einfach katholisch eine solch deutliche Klarstellung, wer in Gemeinschaft mit der Kirche
stehe und wer nicht, wäre wohl in Bezug auf die Protestanten undenkbar. Wenn es aber um die Pius-Bruderschaft
geht, wird man in deutschen Offizialaten nicht müde zu betonen, dass diese nicht zur katholischen Kirche
oder zumindest nicht voll dazu gehöre. Würde man die fehlende Gemeinschaft mit den Protestanten, die
ja nicht nur nicht die Autorität des Hl. Vaters und der Ortsbischöfe ablehnen, sondern zudem auch noch
harthäckig und seit Jahrhunderten zentrale katholische Glaubenswahrheiten leugnen, so deutlich betonen,
käme es wahrscheinlich zu einem Skandal. Aber hier geht es ja nur um eine Gemeinschaft, die schlicht
und einfach katholisch sein will.
@ Adrian Leverkuehn: Übrigens: Benedikt hat sich 4 Stunden mit Hans Küng unterhalten, aber nur 20 Minunten
mit einem Gesandten der Piusssekte! Daran kann man leicht erkennen wo seine Prioritäten liegen, finden
Sie nicht? Es könnte auch ein Zeichen dafür sein, wer es nötiger hat? Was meinen Sie?
@ Breze Na „Kirche von unten“ oder „Wir sind Kirche“! Wann wurden diese Initiativen exkommuniziert? Im
Gegensatz zur Piusbruderschaft, für die man ein relativ sicheres Datum angeben kann!? Übrigens: Benedikt
hat sich 4 Stunden mit Hans Küng unterhalten, aber nur 20 Minunten mit einem Gesandten der Piusssekte!
Daran kann man leicht erkennen wo seine Prioritäten liegen, finden Sie nicht?
Schismen auf der linken Seite nicht vergessen!!! Um der Gerechtigkeit willen muss man hier jedoch hinzufügen,
dass der mangelnde Gehorsam gegenüber der kirchlichen Hierarchie nicht nur ein Phänomen ist, was sich
bei der Piusbruderschaft findet. Erinnert sei an dem Zeitgeist dienende Bewegungen wie „Kirche von unten“,
„Wir sind Kirche“ und deren Protagonisten. Der einzige Unterschied besteht wohl darin, dass von diesen
kirchenfeindlichen Bewegungen noch keine offenen schisamtischen Akte ausgegangen sind. Allerdings zeigen
sie durch die von ihnen vertretenen Standpunkte, dass sie außerhalb der katholischen Lehre stehen. Man
betrachte die entsprechenden Homepages. Wenn z.B. von manchem Tradi auch hier im Forum Bischöfe verunglimpft
werden, so gibt es das gleiche Phänomen auch auf der anderen Seite. Beispiel gefällig: Partenia www.partenia.org/phorum/read.php?
f=1&i=10255&t=10231#reply_10255. Ich denke, das dürfte reichen, um zu sehen, dass auch von Protagonisten
solcher Bewegungen der Bruch eigentlich offen vollzogen ist.
@ Chèr Maurice Sie bringen da etwas durcheinander: Derjenige, der diese Stellungnahme veröffentlicht
hat, war ein Generalvikar der Diözese Trier, der dies im Auftrag des Bischofs getan hat, also im Auftag
eines Hirten und Verantwortlichen der Kirche und nicht eines Spinners von „Wir sind Kirche“ oder ähnlichem.
Ich hege genauso wenig Sympathie zu linken Intiativen wie z.B. „Kirche von unten“ wie Sie. Diese Leute
sind ebenfalls eine kleine politisierende Gruppe in der Kirche, genauso ungehorsam, aber das ist kein
Argument, um die Piusbrüder zu rechtfertigen. Tatsache ist nun mal, dass Marcel Levèbvre Anno 1988 kirchenrechtswidrig
Bischöfe geweiht hat, und er und seine „Jünger“ sich damit einige Sanktionen der Kirche eingehandelt
haben, n’est pas?
#9 QUIS UT DEUS 22:44:49 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@mein lieber Gotthard Wie ist das mit dem Kardinal Lehman und den Bischöfen und dem Gehorsam! Die Priesterbruderschaft
stellt den Glauben vor den Gehorsam! Kardinal Lehmann und die Bischöfe kein Glaube und kein Gehorsam
was ist jetzt dem lieben Gott lieber,sag mir das mal bitte! Vergelts Gott! Betet und fleht zu Jesus +
Maria Sie mögen uns diese unglaubliche Gnade für alle Seelen der Welt schenken! Orate, fratres:ut meum
ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem Salve Regina ,mater misericordiae;vita,
dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes
in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et
Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria.
:(3 :(3 :(3 Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix. Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
Wer von den Bischöfen leistet noch heute Gehorsam ? Dieser Beitrag erinnert mich an die Worte,: „ Wer
sich verteidigt klagt sich an“, da ist doch viel Wahrheit dran. Dem Bischof ist langsam bewußt geworden,
daß er falsches verbreitet. Was den Gehorsam anbelangt, da muß man lange suchen bis man einen unseren
Kirchenfürsten findet, der dies auch praktiziert, reden tun sie alle davon, die Wirklichkeit ist aber
ganz anders.
Linke Mordernisten haben nichts zu befürchten! Jolie hat vollkommen recht. Linke „Kirche-von-unten“-Priester,
die sich längst von der katholischen Glaubenslehre verabshiedet haben, unterwandern das kirchliche Establishment,
und die Bischöfe fördern das auch noch!
#5 Gotthard 21:22:37 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
@warwohlnix alle Freunde dieses P. Marcel erzählen doch ständig, katholisch heiße, auf Linie zu sein …
(auf ihrer natürlich) und werfen 99% der heutigen Bischöfe und Priester vor, sich selbst darzustellen …
sich selbst zu feiern … die Freunde dieses P. Marcel’s denken in den Kategorien „die Partei …hat immer
Recht“…
ich könnte brüllen, dass man bei den lefebvristen immer die gehorsams-keule schwingt und mit dem kirchenrecht
wie mit einem schwert herumfuchtelt. ansonsten nimmt man es mit diesen dingen doch auch nicht so genau
und sucht ständig nach „pastoralen lösungen.“
„nicht bereit, dem Papst … Gehorsam zu leisten“ sind ganze Bischofskonferenzen, theologische Fakultäten
und auch kleine Ortspfarrer überall, nicht nur in Europa – also: was soll’s? Selbst ungehorsam – und
dann Gehorsam einfordern? Nein. Ein der Sache gehorsames, lautes, vernehmliches, aufrechtes, mannhaftes:
Nein!
#1 Gotthard 21:01:39 | Donnerstag, 26. Oktober 2006
außerhalb der Erklärung des Trierer Generalvikars ist nichts hínzuzufügen … unsere Kirche ist hierarchisch
und sichtbar verfaßt …wer sich ihrer entzieht, steht außerhalb!