50% der Priester in Québec homosexuell?
Ein umstrittener kanadischer Priester, der früher als Prostituierter und Barmann tätig war, will jetzt Abeordneter im Bundesparlament werden.

Hw. Gravel bezeichnet sich selber als homosexuell und ist auch ein Apologet der Homo-Ideologie.
Vor seinem Eintritt ins Priesterseminar arbeitete er als Homo-Prostituierter und Barman.
Kürzlich hat Hw. Gravel sein Interesse kundgetan, Abgeordneter im Bundesparlament zu werden.
Kandidieren möchte er für den Bloc québécois. Das berichtete die kanadische Tageszeitung ‘Le Devoir’ am 24. Oktober.
Der Bloc québécois ist eine Partei sozialdemokratischer Ausrichtung, die sich für die Unabhängigkeit des kanadischen Bundeslandes Québec einsetzt. Die Wahlen finden am 27. November statt.
Das Kirchenrecht erlaubt es Priestern nicht, politische Ämter anzunehmen.
Darum hat Hw. Gravel bei seinem Bischof um einen Beurlaubung angefragt. Erst nachher möchte er seine Kandidatur offiziell anmelden.
„Ich muß warten, ob Rom mir die Erlaubnis gibt, denn ich habe nicht die Absicht, das Priestertum zu verlassen, um in die Politik einzusteigen. Ich bin Priester in meinem Herzen und in meiner Seele. Ich möchte bleiben.“
Der Wahlkreis von Repentigny, für den Hw. Gravel offenbar vorgesehen wäre, ist eine Hochburg des Bloc québécois. Eine Wahl des Priesters wäre somit garantiert.
Der Vorgänger-Abgeordnete war kürzlich im Amt gestorben. Beerdigt wurde er von Hw. Gravel.
Im Bundesparlament in Ottawa möchte der Priester jene zweifelhaften Anliegen vertreten, für die er sich schon seit Jahren einsetzt:
„Ich verteidigte die Frauen, die eine Kinderabtreibung durchführen. Ich verteidigte die Marginalisierten. Ich kämpfe gegen Ungerechtigkeiten. Ich möchte mehr Gleichheit“ – erklärt er.
Hw. Gravel verteidigt auch das Homo-Konkubinat.
Der Priester wurde im Jahr 1952 im kanadischen Bundesland Québec geboren.
Er war das vierte Kind einer Familie von sechs Kindern.
Mit 16 Jahren verließ er seine Heimat und zog nach Montréal. Dort versumpfte er in der Homo- und Drogenszene.
Im Juni 2005 erzählte er dem Homo-Magazin ‘Fugues’ von seinen damaligen Erfahrungen.
Als Homo-Prostituierter wurde er von einem gewalttätigen Kunden zusammengeschlagen und schwer verletzt.
Danach gab der zukünftige Priester die Prostitution auf und arbeitete von 1976 bis 1982 als Barmann in einer Homo-Lederbar.
1982 trat er in das Priesterseminar ein, um seinen Jugendtraum zu verwirklichen.
„Ich würde sagen, daß 50% der Priester in Québec homosexuell sind“ – erklärte der Priester in seinem Interview mit dem Homo-Magazin.
„Aber ich bin Priester geworden, weil ich gläubig bin und an die Botschaft Christi glaube.“
Der Priester weiß, daß seine Stellungnahmen zu Kinderabtreibung und Homo-Konkubinat vom Vatikan nicht gerne gehört werden.
Sein Bischof, Mons. Gilles Lussier von Joliette, hat deshalb schon Briefe aus dem Vatikan erhalten.
Darin wurde der Bischof aufgefordert, Konsequenzen zu ziehen, sofern Hw. Gravel sich der katholischen Lehre entgegenstellen würde.
Doch Hw. Gravel braucht sich nicht zu sorgen: „Zum Glück habe ich die Unterstützung meines Bischofs. Doch wenn er einmal zurücktreten wird, könnte ich in Schwierigkeiten geraten.“
Mit der Segnung von Homo-Konkubinaten hat er keine Probleme: „Wenn man Tiere, Motorräder und Häuser segnen kann, kann man auch Menschen segnen.“
In einem Offenen Brief bat Hw. Gravel die kanadischen Bischöfe vor einigen Jahren „ihre Offenheit, Toleranz gegenüber den Homosexuellen unter Beweis zu stellen“, indem sie das Homo-Konkubinat anerkennen würden.
Vom neuen Papst hält er nicht viel: „Ich war enttäuscht, als ich hörte, daß der neue Papst der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger war.“
Doch Hw. Gravel läßt sich nicht entmutigen: „Der nächste Papst wird liberaler sein.“
Überhaupt: „Es ist wahr, daß die Kirche wie jede andere Institution enttäuschend und sogar unbedeutend ist“ – meint Hw. Gravel.
„Ich möchte sie nicht bezüglich ihrer Positionen über den Modernismus verteidigen.“
Dennoch hofft Hw. Gravel, daß es möglich ist, eine „offenere“ und „revolutionärere“ Kirche zu erreichen: „Das ist der Hauptgrund, der mich motiviert, weiterhin in der Kirche zu arbeiten.“
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Donnerstag, 2. November 2006 18:06
Michael Tfirst: Homosexuelle Priester
Warum setzt niemand in der Kirche das Dokument über homosexuelle Priester von Papst Benedikt XVI. um?
Nichts gegen Homosexuelle, die Doppelzüngigkeit der Kirche stört mich, zumal gerade diese für die vielen Kriege in den letzten 2000 Jahren verantwortlich ist.
Kein einziger homosexueller Priester, deren Zahl in der Kirche zwischen 30 bis 50 Prozent ausmacht, ist seit in Kraft treten dieser Bestimmung seines Amtes enthoben worden. Und Kirchenleute mit anderen abartigen Neigungen, die gerne in Klöstern praktiziert werden, da wegen dem Schweigegelübde nichts an die Öffentlichkeit kommt, bleiben weiter unbestraft. Kircheninterne Visitationen, wie die im Fall des pädophilen Dr. Groer, halfen nur mit alle Lügen zu vertuschen. Die Kirche wird, solange es das Konkordat gibt, auswärtige Kontrollorgane nie zulassen.
Michael Tfirst
tfirst@gmx.at
Nichts gegen Homosexuelle, die Doppelzüngigkeit der Kirche stört mich, zumal gerade diese für die vielen Kriege in den letzten 2000 Jahren verantwortlich ist.
Kein einziger homosexueller Priester, deren Zahl in der Kirche zwischen 30 bis 50 Prozent ausmacht, ist seit in Kraft treten dieser Bestimmung seines Amtes enthoben worden. Und Kirchenleute mit anderen abartigen Neigungen, die gerne in Klöstern praktiziert werden, da wegen dem Schweigegelübde nichts an die Öffentlichkeit kommt, bleiben weiter unbestraft. Kircheninterne Visitationen, wie die im Fall des pädophilen Dr. Groer, halfen nur mit alle Lügen zu vertuschen. Die Kirche wird, solange es das Konkordat gibt, auswärtige Kontrollorgane nie zulassen.
Michael Tfirst
tfirst@gmx.at
Montag, 30. Oktober 2006 16:57
Unschuld: Protestant
Aber als Forumsclown sind Sie sich nicht zu schade, oder? Kehren Sie doch zu Ihren „Freunden“ Pünktchen, Maledica und Co. zurück, deren Niveau Sie gerade noch halten können.
Montag, 30. Oktober 2006 16:54
Protestant: @unschuld
Nein,nein…
Aber bei manchen Beiträgen hier fällt mir noch nicht mal mehr irgendwas aus der Bibel ein!
Aber bei manchen Beiträgen hier fällt mir noch nicht mal mehr irgendwas aus der Bibel ein!
Montag, 30. Oktober 2006 16:53
Unschuld: Protestant
Offenbar ist Ihnen die Heilige Schrift völlig unbekannt, sonst würde Ihnen vielleicht auch eine etwas differenziertere Stellungnahme einfallen!
Montag, 30. Oktober 2006 16:49
Protestant: @unschuld @marc
OhGott,ohGott,ohGott,ohGott…
Montag, 30. Oktober 2006 16:49
Sirilo: @Unschuld
Kann mit Geduld und Glauben auch die Linkshändigkeit überwunden werden?
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