Piusbruderschaft
Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
„Die konservativen Bischöfe halten eher Distanz zu uns und versuchen, uns an den Rand zu drücken. Ihre Befürchtung ist, sie könnten ansonsten in ein schiefes Licht geraten.“
(kreuz.net, Trier) Der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. sprach gestern mit dem ‘Trierer Volksfreund’.

Anlaß für das Gespräch war ein Interview des Trierer Bischofs, Mons. Reinhard Marx, mit der gleichen Tageszeitung. In dem Interview sagte der Bischof: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehört nicht zur römisch-katholischen Kirche und agiert außerhalb von ihr.“

Pater Franz Schmidberger bezeichnete diese Aussage gestern als „objektive Unwahrheit“: „Die Wahrheit ist, daß die Priesterbruderschaft in der Katholischen Kirche steht“, so Pater Schmidberger.

Jetzt überlegt sich der Distriktobere wegen der bischöflichen Falschaussage rechtliche Schritte.

Solche Falschaussagen würden immer wieder kolportiert. Sie dürften nicht einfach im Raum stehengelassen werden. Dagegen müsse man bisweilen auch Rechtsmittel einsetzen – so der Distriktobere.

Er habe schon Vorstellungen, wie er gegen die bischöfliche Aussage vorgehen werde. Näheres wolle er dazu nicht sagen.

Der ‘Volksfreund’ fragte Pater Schmidberger auch nach seiner Meinung über die Aussage der deutschen Bischofskonferenz auf ihrer Herbstvollversammlung, wonach die Nachfrage nach der tridentinischen Messe „auf sehr niedrigem Zahlenniveau stabil“ sei.

„Abgesehen von unserer eigenen Bruderschaft gibt es ja auch andere Kreise, die – in Absprache mit den jeweiligen Ortsbischöfen – diese Messen abhalten“, so Pater Schmidberger.

Die Zahl dieser Zelebrationsorte habe sich von 1993 bis heute mehr als vervierfacht.

Pater Schmidberger berichtete der Zeitung auch von der ‘DVD’-Initiative der Piusbruderschaft:

„Unsere Priesterbruderschaft hat bislang der Hälfte aller deutschen Geistlichen eine DVD angeboten mit Hinweisen, wie die überlieferte Heilige Messe zelebriert wird. Und bislang ist diese DVD tausend Mal bestellt worden. Das spricht ja wohl Bände…“

Der ‘Trierer Volksfreund’ wollte aufgrund dieser Erfolge wissen, wieso die deutschen Bischöfe der Alten Messe derart ablehnend gegenüberstünden.

Das sei eine Abneigung gegen alles, was Tradition beinhalte. Diesen „nachkonziliaren Kurs versucht man, vehement durchzupeitschen“, so Pater Schmidberger.

Zu Gerüchten über ein vatikanisches Dekret zur Freigabe der Alten Messe meint der Distriktobere, daß er von einem Dekret gehört habe, „das angeblich bereits unterschrieben ist und noch vor Weihnachten herauskommen soll“.

Er wisse jedoch nichts vom Inhalt dieses Dokuments. Er werte einen solchen Schritt jedoch als sehr positiv: „Das ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.“

Pater Schmidberger glaubt, daß diese positiven Signale maßgeblich mit der Person Papst Benedikt XVI. zusammenhängen. Kardinal Ratzinger habe sich immer wieder „ziemlich deutlich gegen die jetzige Liturgie ausgesprochen und sie kritisiert“.

Am Ende des Interviews will der ‘Volksfreund’ vom deutschen Distriktoberen, wissen, warum Bischof Reinhard Marx, der theologisch als konservativ eingestuft werde, ein so distanziertes Verhältnis zur Piusbruderschaft habe:

„Die konservativen Bischöfe halten eher Distanz zu uns und versuchen, uns an den Rand zu drücken.“

„Ihre Befürchtung ist, sie könnten ansonsten in ein schiefes Licht geraten“, so die Erklärung des Paters.
      
93 Lesermeinungen
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#93   Benedikt   14:59:01 | Sonntag, 5. November 2006
@ Perpetua
ZWEI Dinge haben wir soeben aus unbedingt verläßlicher Quelle erfahren:
1. Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (PB), Msgr. Bernard Fellay, hat bereits sogleich nach der Wahl „Papst“ Benedikts XVI. angeordnet, daß in der PB niemand mehr etwas Negatives über das neue Oberhaupt der Konzilssekte äußern darf!
Na, seine Kollegen im Bischofsamt scheinen von dieser Anordnung wohl nichts mitbekommen zu haben?
@ MK28
Das ist richtig, aber dieses Mitglied hat darüber eben auch nicht zu befinden. Das ist der Unterschied. Dass Rüttgers CDU-Mitglied ist, kann kaum bestritten werden, ebenso wie eben der umstrittene kirchenrechtliche Status der Mitglieder der FSSPX. Die Äußerungen Marx’ und seines Generalvikars geben präzise die Aussagen es Vatikans zur FSSPX wieder.
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#92   Perpetua   17:58:27 | Samstag, 4. November 2006
„Da ist doch der WURM drin!“
… 4. Schon zwei Tage vorher ist auf derselben Internet-Seite die jubelnde Meldung zu
lesen gewesen: „Papst Benedikt trägt das Kreuz von Pius X.“, verbunden mit dem frommen Wunsch: „Möge der letzte heilige Papst auf dem Stuhl Petri dem neuen Oberhirten mehr als nur sein Kreuz hinterlassen. Er möge ihm etwas von seinem Glaubensmut schenken. Dessen bedarf er jetzt mehr denn je!“
5. Am 9. Mai veröffentlicht die PB ein Interview mit P. Franz Schmidberger.
Darin findet sich u.a. die Frage: „Pater Schmidberger, als erster Assistent des Generaloberen gehen Sie in Menzingen ein und aus. S. E. Bischof Fellay sieht in der Wahl Joseph Ratzingers auf den päpstlichen Stuhl einen Hoffnungsschimmer.
Hat der Generalobere auch persönlich an den Papst geschrieben?“
P. Schmidberger antwortet: „Jawohl, das hat er. Er hat dem neuen Papst einen persönlichen Glückwunsch übermittelt.“
6. Auf die Frage: „Welche Hoffnungen setzen Sie in den neuen Papst?“, entgegnete
P. Schmidberger: „Zunächst einmal heißt es abwarten und nichts überstürzen. Man
muß sehen, welche Akzente der neue Papst setzt. (…) Danach gefragt, was er von der Ernennung „Kardinal“ Arinzes zu Ratzingers „Nachfolger“ an der Spitze des Bistums Velletri-Segni halte, meint Schmidberger: „(…) diese Ernennung ist für uns erfreulich. Kardinal Arinze ist durchaus offen für den Gedanken der offiziellen Freigabe der überlieferten heiligen Messe (…)“
…ww.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/
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#91   Breze   21:49:49 | Freitag, 3. November 2006
@ Perpetua
Entschuldigung für den Tippfehler…
Ich lag also nicht falsch mit meiner Befürchtung…ähhh… Vermutung
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#90   Perpetua   21:36:26 | Freitag, 3. November 2006
„Da ist doch der WURM drin!“
Lieber Breze, falsch! Es muß heißen Verlag Anton A. Schmidnicht Achmid
www.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/
Unser unversehrter römisch-katholischer Glaube – und damit unser ewiges Heil – ist aufs äußerste gefährdet, wenn wir diesem neuerlichen Ansturm der Feinde nicht unbedingten, kompromißlosen Widerstand leisten.
1. Sofort nach dem „Konklave“ der Konzilssekte „begrüßt“ Msgr. Fellay Ratzingers Wahl „als einen Hoffnungsschimmer, um die Kirche aus der tiefen Krise (…) heraus-
zu führen“. Er tut das „im Namen der PB“.
2. Die freimaurerisch gelenkte große Presse titelt daraufhin sogleich:
„Traditionalisten glücklich über Papstwahl“.
Zum Beleg dessen heißt es da: „Der Walliser Bernard Fellay gibt (…) seiner Zuversicht Ausdruck, „daß die zweitausendjährige Tradition der Kirche, die während
der letzten vierzig Jahre vergessen und mit Füßen getreten worden ist“, im
Pontifikat von Benedikt XVI. ihren rechtmäßigen Platz wieder erhalte und daß die
alte lateinische Messe wieder in all ihre Rechte eingesetzt werde“.
Das ist korrekt zitiert und interpretiert.
3. Zehn Tage nach erfolgter „Papstwahl“ führt die Internet-Seite des deutschen
Distrikts der PB eine ältere Äußerung „Kardinal“ Ratzingers an, seine bekannte
These, die zweitvatikanische „Liturgiereform“ müsse selbst wieder reformiert werden. Daran knüpft die PB jetzt ihre Hoffnung, „daß die richtige Reform der Reform angestrebt wird“, sprich. daß der neue „Papst“ die überlieferte römisch-katholische Liturgie „wiederentdecken“ (sic!) werde…
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#89   Breze   00:42:00 | Freitag, 3. November 2006
Perpetua
Hmmmm… lassen Sie mich raten…
Die verlässliche Quelle die Sie anführen ist doch…
…mit Sicherheit…
…der Anton Achmid Verlag!
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#88   Perpetua   00:30:26 | Freitag, 3. November 2006
„Da ist doch der WURM drin!“
ZWEI Dinge haben wir soeben aus unbedingt verläßlicher Quelle erfahren:
1. Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (PB), Msgr. Bernard Fellay, hat bereits sogleich nach der Wahl „Papst“ Benedikts XVI. angeordnet, daß in der PB niemand mehr etwas Negatives über das neue Oberhaupt der Konzilssekte äußern darf!
2. Die Führung der PB, also außer Msgr. Fellay vor allem P. Franz Schmidberger, hat insgeheim beim neuen „Papst“ eine Privataudienz beantragt und insgeheim schon eine Zusage dafür erhalten, auch wenn der genaue Termin im Augenblick ( Anfang August 2005) noch nicht festzustehen scheint!
Was ist daran so skandalös?
Es schlägt allem ins Gesicht, was Erzbischof Marcel Lefebvre, aber auch P. Schmidberger selbst (!) so oft, so klar und so zutreffend über „Kardinal“ Ratzinger als hartnäckigen erzliberalen Modernisten geäußert haben!
Was hat das zu bedeuten?
Der schon einmal (vor genau fünf Jahren, im August 2000) in die Wege geleitete Verrat am Erbe des Erzbischofs, ja, schlimmer noch, an der wahren katholischen Kirche und an uns Gläubigen steht unmittelbar vor seiner Ausführung! Die Oberen der PB wollen gegen die „neue Religion“ (so Msgr. Tissier de Mallerais noch Ende Juni 2005 in Zaitzkofen) „kämpfen“ – indem sie sich ihr förmlich anschließen…!!! …
Erzb. Lefebvre sowie Castro Mayer haben die absolut häretische Konzilserklärung, – entgegegen anderer falscher Verlautbarungen – unterschrieben!
Welche Ziele P. Schmidberger verfolgt erfahren Sie u. a. in …
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#87   MK28   17:52:13 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Benedikt
was das LG Trier zu entscheiden haben könnte.
Im übrigen stimmtes wohl nicht. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Wenn ein subalternes Mitglied der CDU sagt, Jürgen Rüttgers sei kein richtiges CDU-Mitglied, dann dürfte Rüttgers einen Unterlassungsanspruch haben und nicht auf den Parteirechtsweg verwiesen sein. Etwas anderes könnte nur gelten, wenn der Subalterne das in einem internen Forum verkünden würde, mit der Herstellung einer Außenwirkung käme man wohl zu einer Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte.
Abgesehen davon dürfte Marx kein Interesse an einem solchen Rechtsstreit haben.
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#86   Benedikt   16:50:19 | Mittwoch, 1. November 2006
@ MK28
Wie wäre es mit § 823 Abs. 1 BGB? Die unbeeinträchtigte Fördertätigkeit dürfte wohl ein „sonstiges Recht“ im Sinne der Norm sein. Und wenn in Abrede gesetellt wird, daß der Verein eine Gemeinschaft der Kirche fördert, dann beeinträchtigt das die Durchführung seines satzungsmäßigen Zweckes.
Auch mit dem Paragraphen 823 kann man sich nicht in die Kirche einklagen. Wenn die Kirche erklärt, dass dieser oder jener Verein nicht den Interessen der Kirche diene und kein Teil der Kirche sei, dann ist das ihr gutes Recht als Institution. Sie wären sicher auch nicht sehr begeistert, wenn eine Freimaurerloge sich mit § 823 I den Status als offizielles Fördermitglied der FSSPX erkämpfen würde. Ob und wer Mitglied oder Förderer ist, dass kann sich jeder Verein, jede Partei und jede sonstige Organisation selber aussuchen. Und Widerspruch dagegen ist nur vor den Gerichten der Institutionen etc. möglich, in dem Fall also vor den Gerichten der Hl. Römischen Kirche.
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#85   turk   21:08:51 | Dienstag, 31. Oktober 2006
DAS HEISST: DERZEIT IST ES IHNEN NICHT GEGEBEN
Nein, Herr Schüttel, ich nenne kein Seminar, weil ich mich auf dieses sinnlose Niveau der Hervorhebung angeblicher Best-Seminare nicht begebe. Im Gegensatz zu Ihnen halte ich für Priesterseminare, über die ich nichts Objketives weiß, die „Unschuldsvermutung“ aufrecht. Sie sind nicht berufen, „Seminar-Aufrufe“ vorzunehmen und haben Ihre Glaubwürdigkeit durch die in diesem anonymen Forum nachgewiesen sinnlose Verteidigung der Pöltner Zustände verspielt. Zudem haben Sie mit Ihrer letzten Wortmeldung gezeigt, welches Durcheinander in Ihrem Gedankengebäude existiert. Von philosophischen und theologischen Grundlagen eines frei gewählten Zölibates haben Sie offenbar noch nie vernommen, geschweige, daß Ihnen diese Grundlagen angesichts Ihrer Verstocktheit überhaupt aktuell begreiflich gemacht werden könnten. Besonders interessant ist die in Ihrer Liste vorhandene gefährliche Nachbarschaft und Kombination von „Karrieristen“ und „Homosexuellen“. Bei solchen wäre der Zölibat nämlich nichts anderes als ein vorgeschobener Pseudo-Schutz zur Verbergung einer dem Priester nicht zustehenden homosexuellen Privatsphäre. Das Fest Allerheiligen, Herr Schüttel, sollte auch Ihnen aufzeigen, daß es nicht primär um „Bruderschaften-Gleichmacherei“ geht, sondern um Einzelpersönlichkeiten mit ihren Stärken und Schwächen, die sich ganz auf die Nachfolge Christi eingelassen haben, oft in zölibatärer Weise.
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#84   Schüttel   20:43:54 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Schüttel stellt fest, dass turk
kein einziges Seminar genannt hat!
Den „freigewählten“ Zölibat gibt es (außer in Orden und strengen Priestergemeinschaften mit Zucht und Ordnung) nur bei:
Junggesellentypen
Käuzen
Angstneurotikern
Karrieristen
Homosexuellen
Egoisten
Schönen Gruß, wohin immer!
Dein 68er
Schüttel
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#83   turk   18:25:15 | Dienstag, 31. Oktober 2006
VERENGUNG AUF BRUDERSCHAFTEN IST UNREALISTISCH
Hier ist eine anonyme Diskussion, in welcher nur Sachargumente zählen. (Sie haben daher auch nicht nach mir zu fragen, sondern nach Argumenten.) Sorry, Herr Schüttel, aber ich denke nicht, daß Sie der Berufenste sind, die Qualität der Priesterseminarien zu beurteilen. Bei aller Notwendigkeit der Vielfalt auch auf dem sog. „traditionalistischen“ Sektor (wobei die Entscheidung, unter der direkten jurisdiktionellen Autorität des sichtbaren Stellvertreters Christi zu arbeiten aber heilsentscheidend ist), ist Ihre Verengung auf angeblich nur gute Seminarien bei den beiden genannten Bruderschaften schon bedenklich und unrealistisch. Bleiben wir bitte realistisch: Aufklärung und Umkehr in Richtung volles zölibatäres Leben des lateinischen Priesterstandes braucht es durch alle Zeiten und „Lager“ hindurch. Eintrittszahlen sagen für sich alleine wenig. Und das mit der „Feindesattacke“ ist völlig lächerlich, da ein nach den römischen Vorgaben geführtes Seminar (insbesondere auch im Hinblick auf diese Instruktion www.kreuz.net/article.2287.html) bei Attacken nichts zu befürchten braucht. Nur wenn dann nach Ihrem Stil auch noch homophil aufgeflogene Ausbildner und Seminaristen verteidigt werden, dann werden diese sog. „Feindesattacken“ höchst erfolgreich sein: denn Unglaubwürdigkeit stirbt zurecht. Ich halte Ihre Theorie („nur noch in strengen Priestergemeinschaften“) für einen letztlich unspirituellen Ansatz. Dies würde auch bedeuten, daß es denn freigewählten Zölibat im Grunde doch nicht gibt. Da irren Sie aber gewal…
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#82   Schüttel   17:00:20 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Schon gut, alles richtig, turk, mag sein
dass in Afrika irgendwo gute Seminarien sind (wieviele Skandale und Zölibatsverstösse aber auch dort!!), aber wo sind Sie turk? Nennen Sie mir ein Seminar im deutschsprachigen Raum (ohne Pius/Petrusbruderschaft), wo in Disziplin und Spiritualität das Priestertum der Kirche hochgehalten wird? Und wo die Eintrittszahlen dem entsprechen.
Und wenn Sie eines nun nennen, dann wird es bestimmt das Einzige sein und demnächst von Feinden der Kirche attackiert.
Der priesterliche Zölibat kann im europäischen Westen (in Polen sieht es noch etwas anders aus, aber auch nicht mehr lange!) nur noch in Orden oder strengen Priestergemeinschaften (wie Pius/Petrus) in der heutigen Zeit glaubwürdig gelebt werden (auch wenn es skurrile Einzelgänger, Junggesellentypen und zölibatäre Kauze noch gibt – aber die können nicht prägend sein; enige von ihnen sind ja nach turks Darstellung „aufgeflogen“).
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#81   turk   15:34:21 | Dienstag, 31. Oktober 2006
UNLOGIK UND KLEINKARIERTHEIT?
Sagen Sie ‘mal, Herr Schüttel, glauben Sie selbst, was Sie sich da zusammenreimen? Glauben Sie ernsthaft, daß es nur ein einziges Seminar (St. Pölten) gegeben hätte – wie klein ist Ihre Welt eigentlich? Es gibt eine Menge katholischer Diözesen weltweit. Sie sollten sich unter anderem den Kommentar von Dr. Pytlik zu Gemüte führen, der da die Überschrift führte:
(WAS) KANN AUS DEM FALL ST. PÖLTEN GELERNT WERDEN? www.internetpfarre.de/blog/item/30/
Im übrigen lehne ich selbst die Festlegung ab, daß ich an einer „Schuld der St. Pöltener Seminarleitung festhalten“ müßte, sondern eine solche liegt vielmehr offen zutage, wenn man sich die Hauptverhandlungen www.kreuz.net/bookentry.779.html und die rechtskräftigen staatlichen Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html ansieht.
Das katholische Priestertum hat sein substantielles Profil seit der Stiftung Jesu Christi im Abendmahlsaal, welches sich durch die vom Heiligen Geist geleitete Katholische Kirche und Tradition sukzessive im Vollsinn ausgefaltet hat. Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, daß ein „nachkonziliares“ Seminar des Jahres 2004 da irgendein neues Profil aufstülpen hätte sollen oder gar können. Ein Fall eklatanter Homo-Porno-Moral bedeutet noch nicht den Untergang des katholischen Weihepriestertums. Im übrigen halte ich es für eine unrealistische Utopie, nur kraft der Festlegung auf den älteren lateinischen Ritus zu erwarten, daß in solchen Gemeinschaften derartige Pöltner Fehltritte nie vorkommen könnten oder früher nie vorgekommen wären. Bleiben wir bitte realistisch: Aufklärung und Umkehr in Richtung volles zölibatä…
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#80   Schüttel   15:01:10 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Ach, ach, ach, turk ist
derjenige, der unbeirrt an der Schuld der St. Pöltener Seminarleitung festhält, Schüttel hat mit anderen da eher dagegen gehalten.
Nehmen wir an, turk hat in allem recht. Was heisst das? Es heisst, dass der Versuch gescheitert ist, dem katholischen Priestertum ein Profil zu geben. Dieses besteht ja dann nur noch aus Doppelmoral. Die Legionäre Christi sind ja auch schon im Dunst des sexuell-zielichtigen angekommen.
Also bleibt nur der Versuch der Petrusbruderschaft oder der Piusbrüder übrig, dem ganzen Priestertum die Form der alten Messe (Soutane etc.) aufzuprägen.
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#79   turk   21:26:26 | Montag, 30. Oktober 2006
WAS IST EIN „TRADITIONALIST“?
Wenn unter diesen (vgl. die Verdächtigenlisten hier www.kreuz.net/…ticle.4060-page.html und hier www.kreuz.net/…ticle.3992-page.html) Lesernamen keine „Traditionalisten“ (allerdings stellt sich die Frage, was in den Augen des Herrn Marcel ein „Traditionalist“ sein soll) sind, würden Sie, Herr Marcel, richtig liegen, daß keine „Traditionalisten“ das dann geschlossene Priesterseminar von St. Pölten verteidigt hätten. Dann aber ist das zum Teil von diesen Lesernamen der im rechtlichen Raum der Katholischen Kirche als „Bruderschaft“ derzeit nicht existenten Priesterbruderschaft St. Pius X. gespendete Lob nichts anderes als opportunistische Propaganda, um durch gleichzeitiges Verharmlosen der in St. Pölten aufgeflogenen homophilen Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Ausbildnern und einem Seminaristen im „traditionalistischen“ Lager vermeintlich „naive Anhänger“ zu gewinnen. (Herr „zwobbel“ – wo sind Ihre Sachargumente? – hat sich übrigens verraten: er ist eine Doppelidentität, Gratulation, harhar. Immer wieder bin ich übrigens amüsiert über die Spekulationen, wer hinter welchem Lesernamen stecken könnte, abgesehen davon, daß es in jeder Meldung jemand neuer sein kann. Wie ernst auch hier ein „turk“ genommen wird, finde ich dann noch lustiger. Und wo genau soll bitte diese Meldung sein, in der ich je geschrieben hätte, mit irgendjemandem identisch zu sein??? Abgesehen davon, daß „turk“ wohl kaum Verdienste für irgendetwas gesammelt hat, da dies in einem anonymen Forum gar nicht möglich erscheint.)
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#78   MK28   17:46:04 | Montag, 30. Oktober 2006
@ Benedikt: AGL
Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
Das ist schön für ihn. Leider gibt es keine Anspruchsgrundlage.
Wie wäre es mit § 823 Abs. 1 BGB? Die unbeeinträchtigte Fördertätigkeit dürfte wohl ein „sonstiges Recht“ im Sinne der Norm sein. Und wenn in Abrede gesetellt wird, daß der Verein eine Gemeinschaft der Kirche fördert, dann beeinträchtigt das die Durchführung seines satzungsmäßigen Zweckes.
Außerdem wäre zu fragen, ob die üble Nachrede ausnahmsweise drittschützend ist, wenn der Dritte der Förderer des Opfers ist; dann käme ergänzend § 823 Abs. 2 BGB hinzu.
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#77   Benedikt   16:48:26 | Montag, 30. Oktober 2006
@ Dr. Michel
Ja, wenn es einen solchen Prozess vor einem zustaändigen gericht geben sollte. Deutsche Gerichte können nur aufgrund deutscher Gesetze urteilen und die enthalten numal keine Vorschriften darüber, wer sich als Teil der katholischen Kirche fühlen darf.
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#76   gunther maria michel   16:38:41 | Montag, 30. Oktober 2006
Vielleicht wäre ja so ein Musterprozeß ja mal ganz nützlich –
Wenn nämlich aktenkundig wird, daß die Piusbruderschaft Teil der römisch-katholischen Kirche ist (wovon ich ausgehe) und man nicht automatisch exkommuniziert ist, wenn man sie unterstützt, dann könnte man seine Kirchensteuer ja an sie überweisen statt an bestimmte Bistümer, wo man nur mit äußerster Mühe noch römisch-katholisch sein darf…
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#75   Benedikt   14:10:20 | Montag, 30. Oktober 2006
@ Quis ut deus
und was hat der Papst gesagt als er weiche Knie bekommen hat,Moslem und wir glauben an den gleichen GOTT!
Mit dieser Meinung steht er nicht allein:
Daher schulden wir [Christen] und ihr [Muslime] diese Liebe uns gegenseitig mehr als den übrigen Völkern, da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise, glauben und ihn bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren.
Das Zitat stammt vom Hl. Gregor VII. Ich glaube, der lebte 800 Jahre vor Leo XIII.
@ Schüttel
Das „Rom aller Zeiten“ meint den „Glauben aller Zeiten“, der von deutschen Bischöfen unter der Führerschaft Lehmanns nur noch lau vertreten wird
Das „Rom aller Zeiten“ ist eine Erfindung der FSSPX, die folglich von niemandem vertreten werden kann. Mit dieser Fiktion verschleiern einige Weihbischöfe der FSSPX ihre schismatische Gesinnung, nichts weiter.
@ MK28
Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
Das ist schön für ihn. Leider gibt es keine Anspruchsgrundlage. Ein Gericht kann nicht aufgrund eines römischen Dekrets irgendein Urteil fällen. Das sind Interna, die das Gericht gar nichts angehen.
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#74   zwobbel   12:50:02 | Montag, 30. Oktober 2006
Meinen Sie wirklich der turk ist Dr.?
Kann ich mir gar nicht vorstellen.
Ich dachte immer turk ist ein Troll.
Der hat doch nur provoziert und unter der Gürtelllinie geschlagen. Mit seinem Wortschatz hat er sich doch selbst ins Abseits gestellt.
Ich dachte immer, wer promoviert hat, hat mehr im Hirn als das was der turk abliefert.
Aber interessant ist die Seite von dem Dr. (welches Fachgebiet?) Ein psychologisch-psychiatrisch ausgebildeter Mensch sollte mal ein Psychogramm von jemand erstellen, der sich als Priester so oft selbst abbildet. Der mit dem Begriff „padre“ kokettiert, wohl um Assoziationen zu DEM padre hervorzurufen. Aber Padre Pio war um Kategorien demütiger.
Und für die Datenbank des Netzwerkes gegen innerkirchlich-modernistische Verfolgung ist es natürlich ganz interessant die Querkontakte Münster-Aachen-St. Pölten zu dokumentieren und wer die Träger dessen sind.
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#73   Guiseppe   11:26:55 | Montag, 30. Oktober 2006
Schüttel ein 68er Revoluzzer?
Schüttel: „Giuseppe: nimm dich nicht so wichtig! Du bist unernst.“
Ich nehme mich so wichtig, wie ich das für richtig halte und wie Sie das bei sich selbst bestimmt auch tun!
Leider nehmen gerade Sie mich so wichtig, dass Sie meinen, mich nach dem 68er Stil abzubügeln:
Sie duzen mich (wohl eher abwertend als freundschaftlich gemeint).
Sie werden direkt persönlich abwertend und sprechen von „unernst“, statt einen inhaltlichen Beitrag zu der von mir geäußerten Kritik abzuliefern.
Können Sie mir etwa nicht entgegnen außer mit Gegenbehauptungen? Fehlen Ihnen die Argumente? Habe ich FSSPX Ihrer Meinung nach zu sehr provoziert?
Ihre Beiträge zum Thema St. Pölten fand ich jedenfalls konstruktiver.
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#72   Marcel   10:48:29 | Montag, 30. Oktober 2006
[v.d.Red.zens.] Turk
… gelobt sei Jesus Christus!
Zwobbel, bitte blättern Sie mal ein bißchen im Archiv unter dem Pseudonym Turk nach, dann werden sie feststellen, wie er selber schreibt, daß er mit jenem hochwürdigen Herrn identinsch ist, unter dessen reellem Namen er hier ebenfalls gelegentlich schreibt, vor allem in Hinblick auf ein warmes Priesterseminar. Da machte er überhaupt kein Geheimnis draus, und daher sei mein Verweis erlaubt.
In aller Höflichkeit möchte ich anmerken, daß [v.d.Red.zens.] Turk von der „Sache“ Lefebvre komplett danebenliegt und daher angesichts dieses in Zukunft sicherlich offiziell zum Heiligen erklärt werdenden „großen Mannes der Gesamtkirche“ (so der Papst über Erzbischof Lefebvre) am besten schweigt und weiters das Liedchen „Wes’ Brot ich eß, des’ Lied ich singen“ trällere, bevor seine Lorbeeren, die er für seine Verdienste im Kaltstellen der warmen Brüder des sodomitischen Priesterseminars erworben hat, zu verwelken anfangen.
Übrigens irrt Hochwürden Turk auch noch an einem anderen Punkt: kein einziger „Traditionalist“ – d.h. mit dem apostolischen Glauben der Kirche verbundener Katholik – bricht ein Lanze für das Sodomitenseminar, weswegen jene Semi-Konservativen, die das hier leider Gottes dummerweise tun, dem „traditionalistischen Lager“ keinen Schaden zufügen können, wohl aber unerer Kirche.
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#71   zwobbel   10:29:20 | Montag, 30. Oktober 2006
Also besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß turk dieser Raymund Noll ist
Denn wer sollte sonst noch von so einer Arbeit Kenntnis haben? Zwei drei andere dort an der Uni. Und dann?
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#70   Pünktchen   10:22:05 | Montag, 30. Oktober 2006
Die Arbeit von R.I.Noll wurde an der Universität
Münster als Lizentiatsarbeit vorgelegt. Sie ist leider nicht im Buchhandel zu erwerben und auch in den Verbundkatalogen der wissenschaftl. Bibliotheken – mit einer Ausnahme – nicht verzeichnet! Hier der einzige 193.30.112.134/…QSPYYF7FRA6P98-00625?func=full-set-… gemeldete Bibliotheksstandort!
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#69   turk   09:56:43 | Montag, 30. Oktober 2006
Arbeit von Dr. R. Noll beweist wissenschaftlich: nicht existent
Dr. Raymund I. Noll (Der Fall Lefebvre. Eine systematische und kirchenrechtliche Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach der Gültigkeit der Bischofsweihen vom 30. Juni 1988, Münster 2002) kommt auf S. 31 seiner wissenschaftliche exzellenten Arbeit zum richtigen Ergebnis: die Aufhebung der Priesterbruderschaft St. Pius X. erfolgte rechtsgültig und aus berechtigten Gründen, nur um einiges zu spät. Die Aufhebung bleibt auch gültig, obwohl Fehler passiert sind, die man vor allem psychologisch als ungeschicktes Agieren gegenüber der Persönlichkeit Lefebvres qualifizieren könnte. Doch dies alles ändert nichts daran, daß die nur noch praktisch außerhalb des kirchlichen Rechtsrahmens existente Piusbruderschaft erst durch Rückkehr in den Hafen der Mutter Kirche à la Campos kanonisch zu existieren beginnen würde.
Die Arbeit Nolls ist abgesehen davon, daß man nicht alles teilen muß, was er schließt, ein Gewinn für jeden am Thema Interessierten.
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#68   zwobbel   09:53:18 | Montag, 30. Oktober 2006
so weit nach oben hatte ich gar nicht gelesen
gotthart bestätigt konkludent (durch seine wiederholte Nichterwähnung), daß es niemals ein kirchenrechtliches Verfahren bzgl. des Widerspruches gegen die Aufhebung gegeben hat. Er bestätigt lediglich den Eindruck, daß hier reine Willkür geübt wurde. (Wie seit dem sehr oft und jüngst auch in Mainz!)
Wenn es wirklich, das Verbotsargument laut Zitat war, dann war das Verbot vor einem Gericht auch kaum aufrecht zu erhalten.
Man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Es soll rechtskräftig sein, daß eine Gemeinschaft ohne Zulassung der Verhandlung des Widerspruches als verboten gilt, weil sie sich ausdrücklich weigert modernistische und/oder protestantische Irrlehren anzunehmen.
Wer keine Irrlehren will, wird verboten!
Das ist letzlich gottharts Aussage.
Ich schätze eher, der Prozeß wurde vermieden, weil es dann an die Hauptsache gegangen wäre: Ist die anzunehmende Lehre eine wahrheitsgemäße Lehre oder eine Irrlehre.
Wenn also P. Schm. schon klagen will, dann sollte er im Vatikan duchsetzen, daß der eingelegte Widerspruch verhandelt wird. Dann kämen die Fakten, Argumente usw. auf den Tisch und es müßte endlich kirchengerichtsnotorisch festgestellt werden was los ist.
Das Herumgeeiere hätte ein Ende.
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#67   Gotthard   09:29:22 | Montag, 30. Oktober 2006
auch für ZWOBBEL noch einmal die Details
am 27.10. um 22:25 Uhr postete ich in diesem Thread bereits die Details, werde sie aber gerne für zwobbel noch einmal wiederholen:
Piusbruderschaft wurde 1970 von Bischof Charrière als pia unio ad experimentum auf 6 Jahre genehmigt.
Am 6. Mai 1975 wurde diese Anerkennung wieder entzogen, nachdem Pater Marcel geschrieben hatte: „die FSSPX lehne es ab, und habe es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen“.
Weiterhin teilte die von Papst Paul VI. einberufene Kardinalskommission, die aus Kardinal Garrone, Kardinal Wright und Kardinal Tabera bestand, mit, dass mit der Zustimmung von Papst Paul VI. folgende Entscheidungen getroffen wurde:
Es wurde die Entscheidung getroffen, einen Brief an Bischof Mamie zu senden, der diesem das Recht bescheinigt, der Bruderschaft die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung zu entziehen. Dieser Brief wurde von Kardinal Tabera an Mgr. Mamie gesandt. Durch den Entzug der Anerkennung fehlt der Bruderschaft eine juristische Basis und insbesondere das Seminar in Ecône verliert sein Existenzrecht.
Aus Sicht der Kirche existierte ab diesem Zeitpunkt die FSSPX nicht mehr als offiziell anerkannte Organisation innerhalb der römisch-katholischen Kirche und sie existiert bis heute nicht.
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#66   zwobbel   08:46:39 | Montag, 30. Oktober 2006
kanonisch rechtsfähig?
27. Oktober 2006 14:47
Benedikt: @ Schüttel
Sollen sich die Piusbrüder doch an die Rota oder gleich an die Apostolische Signatur wenden. Ist sicher ein interessanter Fall: Eine Gruppierung, die kanonisch gar nicht existiert klagt ihren Status als innerkirchliche Gruppe ein^^
Da sind Sie allerdings falsch informiert.
Die FSSPX wurde kanonisch errichtet. Der Ortsbischof unter dem in Econe das Priesterseminar seine Arbeit begann war dem wohlgesonnen.
Zwar behaupten manche, sie sei verboten worden, also wieder aufgelöst.
Aber diese Behauptung wurde meines Wissens niemals erhärtet oder vor einem kirchlichen Gericht bestätigt. Die FSSPX bestreitet jedoch aufgelöst zu sein. Und da die kirchenrechtlichen Vorgaben ziemlich streng und klar sind und rechtsstaatlich Ansprüchen entsprechen, ist es zwar nicht unmöglich, aber auch nicht so einfach eine einmal kanonisch errichtete Gemeinschaft wieder aufzulösen.
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#65   golfi   00:02:41 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Verklagen des Bischofs
Es wäre nicht klug einen Bischof, der Unwahrheiten verbreitet zu verklagen. Dies wird sich in Kürze von selbst
regeln, nach dem Motto:“ Lügen haben kurze Beine“.
Die Geschichte hat das immer wieder gelehrt.
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#64   Bernado   10:50:35 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Dr. Otterbeck
Sie schrieben: „Sie werden es kaum glauben: Ihre Fragen zu Pater Schm. gefallen mir; Ihre Schlussfolgerung kommt mir plausibel vor!“.
Tja, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und inzwischen scheint sich ja auch das Rätsel um das heftige Vorgehen von Pater Pflüger aufzuklären: Wenn Bischof Williamson in so drastischen Worten, wie das hier www.kreuz.net/…e.4112.htmlberichtet wurde, den Krieg zwischen der Piusbruderschaft und Rom ausruft, da mag es auch robusteren Naturen wie P. Pflüger etwas blumerant zumute werden. Er legt denn wohl doch sehr großen Wert darauf, trotz der Eskapaden des Weihbischofs noch weiterhin als „katholisch“ zu gelten. Ob allerdings eine Auseinandersetzung vor Gericht das richtige Mittel ist, um zu unterstreichen, daß er sich am Kampf „bis zum Tode“ so nicht beteiligen möchte, bleibt offen.
Umso anerkennenswerter ist in diesem Licht die ausgewogene Erklärung des Trierer Bischofs bzw. seines Generalvikars.
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#63   Schüttel   07:37:11 | Samstag, 28. Oktober 2006
Hallo Gotthard, turk, Giuseppe!
Einen guten Tag erstmal!
Also ihr seid echt gut drauf! Gotthard, Respekt, du kennst dich ein wenig aus, deine Flegelhaftigkeit ist durch Sachwissen überdeckt.
turk: dann muss man die CIC-Kirche eben sprengen. Es gibt sie nicht, denn Kirche ist auch nach VII „Leib Christi und Volk Gottes“, nicht eine hierarchologisch organisierte „societas perfecta“ – oder wollt ihr dahin zurück? Da wäre FSSPX ganz auf eurer Seite!
Giuseppe: nimm dich nicht so wichtig! Du bist unernst.
Und Dr. O. sei geraten, auch mal ein bischen die Dinge anders zu sehen versuchen.
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#62   Guiseppe   01:37:08 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Schüttel: Mal ruhig Blut, bitte.
Schüttel: „Giuseppe, nimm dich nicht so wichtig!“
Jawoll, Herr Schüttel! Ich werde mir mehr Mühe geben. Aber andere Sichtweisen als die Ihren (und die turks) werden doch wohl noch erlaubt sein, oder? Es geht hier nicht um mich. Ich bin unwichtig.
Der Ritt gegen den Hl. Vater (die unerlaubten Bischofsweihen) war m.E. nicht notwendig, ja noch nicht einmal gerechtfertigt. Bei der Gehorsamfrage geht es ums Prinzip. Nehmen wir doch mal an, der Hl. Paulus würde sich so verhalten wie der verbitterte Erzbischof Lefebvre, weil eben der Hl. Petrus als Papst aus kirchlicher Sicht nicht Unwesentliches anders sah als Paulus. Das mag ich mir gar nicht vorstellen.
Ich bin durchaus der Meinung, dass man über Teile des 2. Vat. Konzils auch streiten kann und soll. Aber loyal zum Hl. Vater sollte man dabei schon bleiben.
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#61   Breze   00:38:43 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau
Mein Lieblingswitz:
Bill Gates hat das Zeitliche gesegnet und steht vorm Himmelstor. Petrus sagt: „Also Bill, ich weiß wirklich nicht recht, was ich mit Dir machen soll. Mit Deinen Anwendungsprogrammen hast Du Millionen Menschen glücklich gemacht. Andererseits hast Du das schreckliche Windows 95 und 98 auf den Markt gebracht. Ach, am besten Du suchst es Dir selbst aus.“ Bill Gates besucht also zuerst den Himmel – Engelchen treiben auf Schäfchenwolken daher und spielen Harfe, es ist etwas fad. Danach macht er eine Stippvisite in der Hölle – es gibt einen Sandstrand, Palmen, Sonne pur, schöne Frauen kredenzen ihm erlesene Spezialitäten. Bill macht sich frohgemut zu Petrus auf und sagt: „Die Wahl fällt nicht schwer – ich will in die Hölle!“ Zwei Wochen später schaut Petrus in der Hölle vorbei. Bill wird von ein paar fiesen, geschwänzten Teufeln im Fegefeuer geröstet. Als er Petrus entdeckt, schreit er wie am Spieß: „So haben wir nicht gewettet, das hier ist ganz anders als am Anfang!“ Petrus antwortet leicht amüsiert: „Ja, du hast recht, aber das war halt nur der Bildschirmschoner …“
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#60   tau †   00:23:10 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Breze: Lieblingswitz
Kassiererin: „Brauchen Sie ‘ne Tüte?“
Oma: „Nee, Fräulein, wenn ich jetzt kiffe, vergess’ ich wieder die Hälfte.“
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#59   Sarah   00:21:10 | Samstag, 28. Oktober 2006
Klage?
@ Angelo:
Wie gut, dass auch Sie es endlich kapiert haben, dass die Priesterbruderschatt Piux X. noch röm.-katholisch ist. Erinnern Sie sich noch an Ihren Beitrag?
11. April 2006 19:36
„Nicht nur los von Rom, sondern los von Gott.“
Angelo: Wie ich gesagt habe die Bruderschaft ist und bleibt eine Sekte und ist Schismatisch.
–---
Meine Meinung zu der Frage, ob die FSSPX den Bischof von Trier verklagen wird, lautet „nein“, weil es taktisch unklug wäre, obwohl ich es verstehen könnte.
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#58   Breze   23:57:43 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ tau
Der ist auch gut, ich hab da einen: :-)
Einem Geistlichen wurde vor der Predigt ein Brief überreicht. In dem stand nur ein einziges Wort: Blödmann. Der Gemeinde erzählte er davon und meinte: „Ich kenne viele Beispiele dafür, dass jemand einen Brief schreibt und dann vergisst, ihn zu unterschreiben. Aber das ist der erste Fall, dass jemand seinen Namen aufschreibt und den Brief zu schreiben vergisst!“
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#57   tau †   23:44:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Breze:
Oma gibt ihren Volksempfänger zur Reparatur.
Fehler: „Der lügt immer.“
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#56   Breze   23:33:45 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Dr. Otterbeck
Puh, Sie werden ja richtig sarkastisch, so kenne ich Sie ja gar nicht! ;-)
Nun ja, die Piusbrothers betätigen jetzt wohl gerne die Maschinerie des Rechtstaates, den sie sonst so gerne bekämpfen…
Das Mittel heiligt den Zweck?
Der Zweck heiligt das Mittel?
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#55   Dr. Otterbeck   23:25:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
Marx? Trier? Da war doch was…
Ach ja, die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung…
Die SSPX muss Marx verklagen, egal wegen was, notfalls wegen Fahrlässiger Blauäugigkeit (§ 130b STGB n.F.).
Auf dem Boden des Grundgesetzes sind die SSPX-Kleriker allerdings, man staunt!, nicht einmal Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft. Gerade nochmal davongekommen, Exzellenz…
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#54   Aldo Carigiet   22:54:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
Ist GLAUBE mehr als GEHORSAM?
Bischof Marx, Renardo und turk haben völlig Recht. Auch Schmidberger kann das Recht nicht -immer- drehen wie er will.
Recht kann man nicht mit Unrecht gerade rücken; auch Schönreden nützt nichts.
Die PB ist seit 1988 klar im Schisma. Wie und ob die Kirche geschichtlich später entscheidet, ist heute nicht von Bedeutung; so hart es klingt, ist es die Realität.
Verschuldet hat dies nicht ROM, sondern die PB. Ich kannte S.E. M. Lefèbvre -den ich als heiligmässigen Kirchen-Mann sehr verehre- persönlich sehr gut und er sagte mir, dass er nie und nimmer -selbst wenn sein ganzes Werk kaputt geht- gegen den HL. Vater handeln würde. Seine Aussage ist im Buch auf Seite 174 nachzulesen. Was ihn nach der Unterschrift in Rom einen Tag später zur Annulation zwang, kennt nur der liebe Gott.
Eine Notlage zum Un-Gehorsam machen, zeugt nicht gerade von Demut. Wenn jeder so handeln würde, hätte die kath. Kirche 100-e von Sekten oder Abspaltungen wie die Evangelikalen. Dies ist mit der einen, hl., röm.-kath., apost. Kirche nicht vereinbar. Glieder der Kirche können nur diejenigen sein, die dem Papst als oberste Autorität gehorchen.Deshalb ist GEHORSAM mehr als Glauben
sonst wäre JESUS Christus nicht am Kreuz für uns gestorben.
Nicht mein, DEIN WILLE geschehe
Jesus war dem Vater bis zum Tod gehorsam.
…Verzeih ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun…
Das Vater unser beten, leben, wäre klüger als mit einer Klage zu drohen, die nie Wirklichkeit wird. Klagen können nur Glieder.
Mehr Gottvertrauen!
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#53   ExBochumer †   22:41:09 | Freitag, 27. Oktober 2006
Hallo Herr Lingen,
auch mal wieder hier?
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#52   Sulpicius   22:32:17 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Gotthard
dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen
Was ist daran falsch?
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#51   Gotthard   22:25:50 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Konrad
hier eine nicht so flegelhafte, aber umso ernsthaftere Darstellung, die dich aber genausowenig zufrieden stellen wird:
Piusbruderschaft wurde 1970 von Bischof Charrière als pia unio ad experimentum auf 6 Jahre genehmigt.
Am 6. Mai 1975 wurde diese Anerkennung wieder entzogen, nachdem Pater Marcel geschrieben hatte: „die FSSPX lehne es ab, und habe es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen“.
Weiterhin teilte die von Papst Paul VI. einberufene Kardinalskommission, die aus Kardinal Garrone, Kardinal Wright und Kardinal Tabera bestand, mit, dass mit der Zustimmung von Papst Paul VI. folgende Entscheidungen getroffen wurde:
Es wurde die Entscheidung getroffen, einen Brief an Bischof Mamie zu senden, der diesem das Recht bescheinigt, der Bruderschaft die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung zu entziehen. Dieser Brief wurde von Kardinal Tabera an Mgr. Mamie gesandt. Durch den Entzug der Anerkennung fehlt der Bruderschaft eine juristische Basis und insbesondere das Seminar in Ecône verliert sein Existenzrecht.
Aus Sicht der Kirche existierte ab diesem Zeitpunkt die FSSPX nicht mehr als offiziell anerkannte Organisation innerhalb der römisch-katholischen Kirche und sie existiert bis heute nicht.
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#50   Dr. Otterbeck   21:57:36 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Bernado
Sie werden es kaum glauben: Ihre Fragen zu Pater Schm. gefallen mir; Ihre Schlussfolgerung kommt mir plausibel vor!
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#49   Bernado   21:49:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
Warum nur?
Ich frage mich, warum P. Schmidberger jetzt so laut über eine Klage nachdenkt, obwohl er sicher besser als wir weiß, daß diese Klage vor der bürgerlichen Gerichtsbarkeit wohl schon im Vorfeld scheitert. Er wird also kirchenpolitische Gründe haben – aber welche?
Gehört er zu denen in der FSSPX, die Störmaneuver gegen jede Aussöhnung mit Rom fahren?
Befürchtet er von der erwarteten „Freigabe“ der alten Messe einen Verlust an Attraktivität für die Piusbruderschaft?
Warum legt er sich ausgerechnet mit Bischof Marx an, der alles an andere als ein Scharfmacher ist und mit konservativen Kräften „normale“ Beziehungen unterhält?
Warum zeigt er sich angesichts einer kaum angreifbaren Aussage des Bischofs so dünnhäutig wie man das sonst nur aus Kreisen beleidigter Islamisten kennt?
Da sieht mir sehr nach Nebelbomben oder Ablenkungsmaneuver aus. Ich vermute mal, da gibt es noch eine Geschichte hinter der Geschichte.
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#48   turk   20:44:56 | Freitag, 27. Oktober 2006
DERZEIT GIBT ES PIUSBRUDERSCHAFT IM CIC-RAUM NICHT
Bleiben wir allerdings bei den Fakten. Derzeit existiert die Priesterbruderschaft St. Pius X. im kanonischen Rahmen der Katholischen Kirche überhaupt nicht (auch nicht im Rahmen der lateinischen Rituskirche), auch wenn mit ihr verhandelt würde. Erst wenn eine Rückkehr im Sinne der „Camposgemeinschaft“ gelaenge, waere die Piusbruderschaft nach den dann jeweils gültigen Dekreten existent.
Weiters muss unterschieden werden (neuerlich Frage der Rechtslogik): nur wer von Anbeginn katholisch war oder einmal katholische eingegliedert wurde, kann auch kirchenrechtlich belangt und bezeichnet werden. D. h., auch wenn ein orthodox getaufter Athosmönch dogmatisch gesehen im „Schisma“ waere, er ist nie der Kirchenstrafe für „Schisma“ verfallen. Anders bei den Bischöfen der Piusbruderschaft: diese sind aufgrund einer schismatischen Handlung der Exkommunikation und auch der vollen Gliedschaft in der Katholischen Kirche verlustig gegangen, unabhaengig davon, wie jeder einzelne Glaeubige zu beurteilen ist. Eine Klage gegen Bischof Marx ist daher reine Propaganda und sinnlos.
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#47   Schüttel   20:27:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
Was hat Geisterfahrer Lingen hier zu suchen?
Eine schismatische Tat muss keine schismatischen Folgen haben. Im Schisma sind (noch) Orthodoxe und Sedisvakantisten. Evangelische sind Häretiker ohne echte Kirchenstruktur. Sie können aber – wie etwa der Anglikaner C.S. Lewis – dem katholischen Glauben und der Kirche näher stehen als die Alt68er, die primitiv und proletenhaft rufen: „Wir sind Kirche“.
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#46   laikos   20:20:27 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Aurelius
Und die 2VK-Sekte macht natürlich alles richtig wie man in Linz gesehen hat? Was glaubst denn du was katholisch ist? Kommunion von Frauen austeilen lassen?
Meßwein Verkostungen und sich mit Grippe anstecken?
Milingo mit seinem Sektenweib?
Die Priesterbruderschaft gehöhren zu den letzten Menschen welche noch echt katholisch sind und nicht nur so tun :-|
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#45   Konrad   20:18:50 | Freitag, 27. Oktober 2006
An den unverbesserlichen Gotthard:
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde am 1. November 1970 von Bischof Charrière in Fribourg/CH begründet. Sie ist weder eine Sekte, noch ein privater Verein, sondern ein Werk der Kirche, entstanden durch das Wirken des Hl. Geistes im Diener Gottes S. Exz. Erzbischof Marcel Lefèbvre (1905-1991), einem der „großen Männer der geamten Kirche“ Papst Benedikt XVI. zu Bischof Fellay in Castel Gandolfo, August 2005). Dies zur Richtigstellung. Lege mehr Ernsthaftigkeit an den Tag und beende Deine Flegelphase!
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#44   Pater Lingen   20:10:46 | Freitag, 27. Oktober 2006
Schmidbergers objektive Unwahrheit
Fall 1: Wojtyla war der Papst: Dann galt und gilt Motuproprio „Ecclesia Dei“ über die Weihehandlung Lefebvres:
„Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Bischofsweihe ist, womit die apostolische Sukzession sakramental aufrechterhalten wird. Darum stellt dieser Ungehorsam, der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, eine schismatische Tat dar. Da sie diese Tat trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe der Exkommunikation verfallen, wie sie die kirchliche Disziplin vorsieht.“
Fall 2: Wojtyla war *nicht* der Papst: Dann war und ist die Piusmannschaft una cum apostata, also schismatisch.
Egal, wie man es dreht: Piusmannschaft geht *auf gar keinen Fall*!
Wer selbst diese offenkundige Wahrheit nicht akzeptieren will, hat sich schon selbst sein Urteil gesprochen.
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#43   Schüttel   20:09:37 | Freitag, 27. Oktober 2006
Soweit richtig, turk (man muss ja nicht immer mit dir über St.Pölten streiten), aber das ist eben
umstritten, ob es sich 1988 um ein Schisma handelte. Ein Msgr. Perl hat dies amtlich abgelehnt. Es besteht u.E. kein Schisma, da grundsätzlich die Autorität des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöf von der FSSPX anerkannt werden. Eine Notlage war damals nach der verständlichen Irritation über das heute vor 20 Jahren (!) gehaltene Assisi-Gebet durchaus gegeben. Benedikt XVI. (und schon Joh. Paul II.) haben da bereits Korrekturen eingeleitet. Jedenfalls wird affektiv und effektiv die Autorität des Papstes und des Lehramtes von FSSPX-Leuten mehr geachtet als von „Wir sind Kirche“ oder „Donum Vitae“ (id est Mortis).
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#42   möchtegern-kathole   20:00:58 | Freitag, 27. Oktober 2006
paar Argumente
Zur Schuldfrage Lefebvres:
Wenn eine schlechte Sache befohlen wird, darf dem Befehl kein Gehorsam geleistet werden.
Wenn Lefebvre subjektiv der Meinung war, dass das römische Verbot der Priesterweihen ein schlechter Befehl war, durfte (oder musste sogar) dies ignorieren. In diesem Falle ist er exculpiert.
Aber das muss der liebe Gott beurteilen, nicht wir.
Objektiv musste er die Sache natürlich begründen, d.h. die Argumente darlegen. Das wesentliche Argument in der Weihe-Angelegenheit: Falls die Pius-Bruderschaft gut ist, darf sie von Rom nicht verboten werden. Daraus folgt, dass dann auch die Bischofsweihen gut sind, da nur dadurch dieses Weiterführen der Bruderschaft möglich ist.
Warum darf aber eine Bruderschaft gegen den Willen Roms weitergeführt werden, warum ist sie „gut“?
Nun da kommt die „Notlage“ ins Spiel, auch wenn ein Vorredner das nicht als Argument hören möchte („Kommen Sie mir aber bitte nicht mit Notlage oder Ähnlichem“). Ein Priester, der die Alte Messe als ‘besser’ (was an anderer Stelle diskutiert wurde, und wo man natürlich auch mehrere Meinungen haben kann) annimmt, der findet nur in der P-Bruderschaft die vollst. Möglichkeit, sie zu feiern.
Dann kommt man zu der Frage, ob die Alte Messe ‘besser’ ist, und das will ich heute nicht weiter betrachten, da mein Abendessen kalt wird ;-)
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#41   turk   19:50:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
Katholischsein haengt bei Exkommunikation vom Delikt ab!
Ohne auf diese meines Erachtens nicht besonders sinnvolle Diskussion einzugehen, möchte ich nur kirchenrechtlich klarstellen: die Exkommunikation selbst ohne Hintergrundwissen zum Delikt, welches eine solche automatisch oder per Spruch nach gezogen haette, gibt noch keine Auskunft darüber, ob jemand noch katholisch ist oder nicht mehr. Sollte ein Tatbestand nach Form eines Schismas vorliegen, so ist das Katholischsein nicht aufgrund der Exkommunikation verlorengegangen, sondern aufgrund des Schismas. Also auch dort, wo strafmildernde Gründe eine Exkommunikation nicht eintreten lassen, ist die Katholizitát nicht mehr gegeben, oder anders gesagt: die volle Gliedschaft in der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche ist – in welchem Grad auch immer – verlorengegangen.
So viel zur Rechtslogik nach gültigem kanonischen Recht.
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#40   Aurelius   19:07:24 | Freitag, 27. Oktober 2006
Den Schuss nicht gehört
Schmidtberger hat offensichtlich entweder den Schuss nicht gehört und glaubt tatsächlich, dass die Pius-Sekte „innerhalb“ der katholischen Kirche steht oder er ist ein schamloser Lügner.
Fakt ist nun mal, daß die Pius-Sekte sich weigert, das Kirchenrecht anzuerkennen und ihrem konstruiertem Hirngespinst von einem „ewigen Rom“ anhängt anstatt die Einheit mit dem wirklichen Rom zu suchen. Mehr noch, diese Einheit wird abgelehnt. Fakt ist auch, daß die vier Bischöfe, welche der Lefebvristensekte vorstehen, exkommuniziert sind.
Kann ein extra ecclesiam offensichtlicher sein?
Max hat Recht. Basta. Soll Schmidtberger ruhig klagen. Das wird lustig.
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#39   Gotthard   17:54:38 | Freitag, 27. Oktober 2006
@sulpicius
Ein Römerkragen macht noch keinen echten Katholiken!
wie man an diesem P. Schmidberger erkennen kann.
Seine sogenannte „Priesterbruderschaft“ ist übrigens höchstens ein privater Verein, aber kein kirchlich anerkannte Bruderschaft oder Religiosen-Institut.
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#38   Schüttel   17:24:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
Giuseppe, nimm dich nicht so wichtig!
die Weihen von 1988 waren eine kirchengeschichtlich-prophetische Notwendigkeit, damit Kirche und Glauben, Priestertum und hl. Messe, Bestand haben. Das weiss auch der gescheite Mann in Rom, der 1988 alles miterlebt hat und das Chaos in Liturgie und Disziplin der Kirche kennt.
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#37   QUIS UT DEUS   17:16:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
@mein lieber Guiseppe
Das sind die gleichen Bedingungen die Erzbischof Lefebvre gestellt hat!
Wenn Du Ihn gerne hast?
Ich empfehle Dir das Buch Erzbischof Lefebvre und die Priesterbruderschaft st.Pius X von Phillipe Heduy
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#36   Guiseppe   17:08:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
Sind die ungehorsamen Weihe von 1988 gerechtfertigt?
Jetzt würde ich von den in zunehmendem Maße polemisierenden Anhängern der Piusbruderschaft mal gerne wissen, warum die Weihe von vier Priestern der Piusbruderschaft in Ordnung gewesen sein soll.
Kommen Sie mir aber bitte nicht mit Notlage oder Ähnlichem.
Warum konnte man den Konflikt mit „Rom“ nicht anders als durch den verhängnisvollen, weil eben trennenden Schritt der 88er Weihen lösen?
Dem ehrwürdigen überlieferten Ritus hat man mit dem schismatischen Akt einen Bärendienst erwiesen – bei allen Verdiensten des tiefgläubigen Erzbischofs Lefebvre.
Mir ist klar, dass hier auch von vatikanischer Seite Fehler gemacht wurden. Das rechtfertigt jedoch nicht Folgefehler der Piusbruderschaft. Und im übrigen sollte die FSSPX endlich davon Abstand nehmen, Papst Benedikt XVI. Bedingungen zu stellen. Bitte etwas mehr Gottvertrauen.
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#35   ExBochumer †   16:42:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt
Wer „dahinredet“ ist Ihrer Meinung überlassen.
Wer plappert, der ist sich Urteilen ausgesetzt, die er nicht mal zu entkräften versucht.
Plappern Sie weiter, Benedikt.
Und sehen Sie sich nicht genötigt, Ihr Geplapper mit einem Beleg zu beweisen. – Das können Sie nicht, oder?
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#34   Sulpicius   16:31:14 | Freitag, 27. Oktober 2006
Bischof Marx…
… ist doch nicht konservativ. Er meint es vielleicht… Ein Römerkragen macht noch keinen echten Katholiken!
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#33   MK28   16:25:41 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt: Erst denken, dann schreiben
Benedikt, Sie sollten es doch besser wissen als Sie schreiben:
1. Daß die PB als solche nicht klagen kann – logisch.
2. Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
a) er ist bürgerliches Rechtssubjekt, so daß das LG Trier zuständig ist
b) er ist als Spendenadresse -die er im eigenen Namen einnimmt – selbst betroffen, so daß er die Verletzung eigener und nicht nur fremder Rechte geltend machen kann
c) damit kommt es auf die Frage, ob er, wenn er die Rechte Dritter (der PB) geltend macht, wohl nicht ankommt, weil die Klage zumindest hinsichtlich seiner eigenen Rechte zulässig ist.
3. Und auch begründet:
Denn das LG wird natürlich keine CIC-Auslegung betreiben, sondern sich einfach an die dafür zuständige kirchliche Autorität halten. Und daß ist die Kommission Ecclesia Dei. Und deren Votum ist klar.
4. Im Raum stehen damit Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz
5. Und eine ganz schlechte Presse, hämischer Spott von seiten der (linken) Marx-Gegner und eine Schwächung der deutschen Bischöfe, die gerade darauf warten, in Rom gegen die PB und die Messe stänkern zu können.
Merke: Wer die Nase so hoch trägt wie MArx stolpert eben über die kleinen Drähte am Boden. Und das finde ich nicht ungeschickt von Schmidberger.
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#32   Schüttel   16:24:58 | Freitag, 27. Oktober 2006
Benedikt ist wirklich sehr provinziell-beschränkt
wie hier richtig festgestellt wurde. Da gibt es einen gescheiteren Benedikt im Vatikan, den die FSSPX betend anerkennt. Das „Rom aller Zeiten“ meint den „Glauben aller Zeiten“, der von deutschen Bischöfen unter der Führerschaft Lehmanns nur noch lau vertreten wird (Ausnahme Regensburg).
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#31   QUIS UT DEUS   16:22:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Benedikt
Ochhhhh tausende Missinare und Martyrer sind also fälschlicher ermordet worden,und was hat der Papst gesagt als er weiche Knie bekommen hat,Moslem und wir glauben an den gleichen GOTT!
Die Moslems sind Götzenanbeter Siehe der hl .Papst Leo der XIII!!!!
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#30   Benedikt   16:18:33 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ quis ut deus
Beim 1 Gebot fängt das Problem mit Rom schon an!
Seit dem 2 V K gilt die Glaubensfreiheit!
Rom hat den glauben an Jesus verloren!
Och bitte… lesen Sie bitte noch mal den Text. Innerhalb der Kirche gibt es keine Glaubensfreiheit. Ihr Wissen über das Dokument zur Religionsfreiheit basiert offenbar auf einer grotesken Fehleinschätzung. Das Dokument sagt nur aus, dass niemandem Zwangsmittel auferlegt werden sollen, der seiner Pflicht(!) den wahren Glauben zu suchen, nicht nachkommt. Eine Erlaubnis, dass innerhalb der Kirche jetzt jeder glauben kann, was er will ist darin doch gar nicht enthalten.
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#29   QUIS UT DEUS   16:14:33 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ALLE 1. Gebot Du sollst an einen Gott glauben!
Beim 1 Gebot fängt das Problem mit Rom schon an!
Seit dem 2 V K gilt die Glaubensfreiheit!
Rom hat den glauben an Jesus verloren!
Beweist mal das gegenteil IHR lieben Diplomaten Katholiken!
Betet Brüder das Rom den glauben wieder findet!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Sancte Michael Archangele, defende nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur: tuque, princeps
militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem
animarum pervagantur in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen.
Cor Jesu sacritissimum,
Miserére nobis.
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#28   Guiseppe   16:00:03 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Toby
Toby: Und warum gehorchen dann nicht die Leute von „Wir sind Kirche“ oder von „Donum vitae“?
Die dürfen also ungehorsam sein, während man von der FSSPX – zurecht übrigens – den Gehorsam einfordert!“
Wenn Sie frühere Beiträge von mir gelesen haben sollten, werden Sie wissen, was ich von den Apostaten aus „Wir sind Kirche“ und Donum Mortis halte.
Bei der Piusbruderschaft habe ich noch die Hoffnung, dass sie eines (wenn auch fernen) Tages selbstkritischer wird. Bei den Apostaten aus den genannten Gruppierungen habe ich dagegen große Zweifel.
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#27   Benedikt   15:59:57 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Toby
Rom scheint das jedenfalls nicht so zu sehen, vgl. entsprechende Aussagen von Kardinal Hoyos.
Die Meinungen von Kardinal Hoyos und dem Generalvikar sind doch deckungsgleich. Auch der Kardinal sagt, dass es an der vollen Einheit fehlt.
Rom hat Williamson & Co jedenfalls nicht aus der Kirche ausgeschlossen.
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe lediglich Zweifel daran angemeldet, dass die FSSPX wirklich die Kirche, wie wir sie verstehen meint, wenn sie von der r.-k. Kirche redet und ob Williamson mit der Restkirche Gemeinschaft haben will.
Außerdem verstehe ich nicht, warum hier immer nur auf der FSSPX herumgehackt wird, während „Donum vitae“ und „Wir sind Kirche“ weiterhin stillschweigend toleriert werden,
Na, dann gucken Sie mal, wer in den kreuz.net Artikeln häufiger vorkommt, und sehen Sie sich das User-Profil an. Hier geht es eben um die FSSPX, nicht um WsK. Die Ähnlichkeit zwischen beiden Gruppen liegt sowieso auf der Hand.
@ ExBochumer
Was soll ich belegen?
Das ich schlecht informiert bin. Etwas daherreden kann jeder.
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#26   ExBochumer †   15:53:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
Was soll ich belegen, Benedikt?
Was soll ich belegen?
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#25   Toby   15:52:51 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt
Rom scheint das jedenfalls nicht so zu sehen, vgl. entsprechende Aussagen von Kardinal Hoyos.
Wie schon gesagt, man muss unterscheiden zwischen zugespitzter Rhetorik und dogmatischer Sachlage.
Rom hat Williamson & Co jedenfalls nicht aus der Kirche ausgeschlossen.
Außerdem verstehe ich nicht, warum hier immer nur auf der FSSPX herumgehackt wird, während „Donum vitae“ und „Wir sind Kirche“ weiterhin stillschweigend toleriert werden, obwohl diese Gruppierungen in zentralen Glaubensfragen der kirchlichen Lehre offen widersprechen.
Wenn schon, dann sollte überall in der Krche das gleiche Recht gelten und auch angewandt werden.
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#24   Benedikt   15:51:48 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ ExBochumer
Können Sie das auch belegen, oder reicht es nur für eine matte Behauptung?
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#23   ExBochumer †   15:48:35 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt
Also, das muss ich sagen:
Sehr intensiv haben Sie sich mit der Materie nicht auseinandergesetzt.
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#22   Benedikt   15:42:52 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Toby
Fakt ist jedenfalls, dass selbst Exkommunizierte immer noch zur katholischen Kirche gehören, wenn auch mit eingeschränkten Rechten, wie hier schon zutreffend festgestellt wurde.
Werter Toby, Fakt ist, dass Mgr Williamson mit dieser Kirche offenbar keine Gemeinschaft haben will. Dass er immer noch dazu gehört ist mir klar, da ich keinen Anlass habe, an der Gültigkeit seiner Taufe zu zweifeln.
Ich finde es lediglich allmählich lächerlich, dass die FSSPX zwar nimmermüde wird, ihre Zugehörigkeit zur Kirche zu behaupten, gleichzeit aber den Anschein erweckt, dass sie gar nicht die existierende Kirche meint, sondern ein fiktionales Konstrukt („das Rom aller Zeiten“ etc.). Wenn die FSSPX also Teil der Kirche sein will, so ist damit offenbar noch nicht gesagt, dass sie darunter eine Gemeinschaft mit den rechtmäßigen Bischöfen und ihrer Herde verstehen. Und dies bedeutet eben ganz klar ein Schisma. Wer sich angesichts der Williamson-Äußerungen noch über solche Vorwürfe wundert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
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#21   ExBochumer †   15:41:49 | Freitag, 27. Oktober 2006
Um zum Thema zu kommen,
nachdem sich diverse polemische Kreise hieß äussern:
Eine Klage der FSSPX gegen den Bischof Marx würde ich nicht befürworten.
Es gibt aus diversen Kreisen des dt. – und auch des internationalen Episkopats, die ich nicht so sehr verfolge – kritische bis ablehnende, ja sogar verleumderische Stimmen.
M.E. sollte noch kurz abgewartet werden, wie sich Rom äußert. Es ist schließlich keine ortskirchliche Angelegenheit, der sich die FSSPX gegenübersieht, sondern ein insgesamtes Phänomen.
Ich bleibe der FSSPX im Gebet verbunden.
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#20   Toby   15:35:50 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt
Nun ja, man muss wohl unterscheiden zwischen verbaler Zuspitzung á la Williamson und dogmatischer Substanz.
Fakt ist jedenfalls, dass selbst Exkommunizierte immer noch zur katholischen Kirche gehören, wenn auch mit eingeschränkten Rechten, wie hier schon zutreffend festgestellt wurde.
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#19   Benedikt   15:34:52 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Angelo
Die Priesterbruderschaft St.Pius X ist noch röm.kath.was ich von gewissen Diezösen nicht mehr klar sagen kann
Na prima, dann hat Bischof Marx ja Recht – die FSSPX ist nicht Teil seiner Kirche.
Und nachher gibt es ein Saufgelage vor der Kirche das der Priester betrunken davon geht, es tut mir echt Leid aber solch eine Situation habe ich persönlich miterlebt und das kann sicher nicht katholisch sein.
Kleiner Tipp: Alte Visitationsakten lesen. Wenn das nicht mehr katholisch ist, dann ist die kath. Kirche längst untergegangen.
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#18   ExBochumer †   15:30:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
Dieser Hochw. Herr Bischof Marx …
hat sich bislang immer wieder als „barocker Herrscher“ aufgespielt.
Dabei beziehe ich mich auf meine persönlichen Begegnungen mit diesem Herrn zu diversen Anlässen in den 90er Jahren.
Er ist halt ein barocker Typ, der sich gerne aufspielt.
Ansonsten entspringt aus ihm nur ein „Satz heißer Luft“.
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#17   Benedikt   15:29:44 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Toby
Die FSSPX möchte gern zur katholischen Kirche gehören. Die Frage, was sie darunter versteht ist durchaus angebracht. Die derzeitige katholische Kirche offenbar nicht, denn die ist laut einem Interview von Williamson eine diabolische Fälschung der wahren Religion. Laut Williamson gibt es daher zwei Religionen, diese Fälschung, und die wahre Religion. Will die FSSPX von Rom anerkannt werden, so stellen sich daher mehrere Fragen:
Warum will die FSSPX das?
An wen richtet sie sich dabei?
Warum will die FSSPX der „diabolischen Fälschung der wahren Religion“ angehören?
Wieso ist die FSSPX so erpicht darauf, von Vertretern dieser „diabolischen Fälschung“ als Teil der Kirche anerkannt zu werden?
Erkennen diese Vertreter eigentlich die Zugehörigkeit der FSSPX zur „diabolischen Fälschung der wahren Religion“ an oder die Zugehörigkeit der FSSPX zur wahren Religion, wobei dann die Frage währe, wie die „diabolische Fälschung der wahren Religion“ darüber befinden könnte, wer Teil der nicht diabolisch gefälschten und somit wahren Religion ist?
Fragen über Fragen…was nun, Mgr Williamson?
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#16   Angelo   15:25:30 | Freitag, 27. Oktober 2006
Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm.ka
Die Priesterbruderschaft St.Pius X ist noch röm.kath.was ich von gewissen Diezösen nicht mehr klar sagen kann, wie schon erwähnt wenn Priester Schweine, Schafe, Kühe usw in eine Kirche bringen und die Tiere segnet hört alles auf. Und nachher gibt es ein Saufgelage vor der Kirche das der Priester betrunken davon geht, es tut mir echt Leid aber solch eine Situation habe ich persönlich miterlebt und das kann sicher nicht katholisch sein. Nicht mal die Protestanten benehmen sich so abartig.Und der Bischof wusste davon hatt aber nichts gemacht, Nein er hat noch gelacht und solche Abartigen Sachen gezollt. Darum müssen die Herren Bischöfe sich sicher nicht über die Priesterbruderschaft so Aufregen.Ich habe die ganze Angelegenheit Pius X und Rom auch mitverfolgt und es gibt Fehler auf beiden Seiten. Aber man kann nicht was mal Hoch Heilig war am nächsten Tag als Blödsin hinstellen den dann wird die Kirche unglaubwürdig, darum haben wir Kirchen Austritte und Abgänger zu Sekten usw. o^/
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#15   Toby   15:24:39 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Guiseppe
Und warum gehorchen dann nicht die Leute von „Wir sind Kirche“ oder von „Donum vitae“?
Die dürfen also ungehorsam sein, während man von der FSSPX – zurecht übrigens – den Gehorsam einfordert!
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#14   Guiseppe   15:22:45 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Angelo
Angelo: „Die Priesterbruderschaft St.Pius X gehört zur röm.kath.Kirche“
Warum gehorcht die Piusbruderschaft dann nicht den Ortsbischöfen der Diözesen, in denen sie wirkt?
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#13   Toby   15:20:58 | Freitag, 27. Oktober 2006
Was ist römisch-katholisch?
Benedikt schrieb: Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm.kath. Kirche ist.
Auch fragt sich nur, ob die Kirche und die in so manchem Bistum tolereierte Initiative „Wir sind Kirche“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm. kath. Kirche ist.
Außerdem fragt sich nur, ob die Kirche und der von katholischen Laien initiierte Verein „Donum vitae“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm. kath. Kirche ist.
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#12   Benedikt   15:16:25 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Angelo
Die Priesterbruderschaft St.Pius X gehört zur röm.kath.Kirche
Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm.kath. Kirche ist.
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#11   Guiseppe   15:13:14 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Burgorus
Burgorus: „…aus gut informiertem Mund“
Können Sie das bitte noch etwas genauer sagen? Aus wessen Mund? Und warum „gut informiert“?
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#10   Angelo   15:11:25 | Freitag, 27. Oktober 2006
Die Priesterbruderschaft St.Pius X gehört zur röm.kath.Kirche
Der Generalobere Bischof Falley wurde vom Papst Benedikt XVI in Privataudienz empfangen.Da kann und darf man sicher nicht sagen das die Priesterbruderschaft St.Pius X auserhalb der röm.kath. Kirche stehe. Den das Problem Rom = Vatikan und Priesterbruderschaft St.Pius X ist eine innerkirchliche Angelegenheit.Weil Erzbischof Levebrè 4.Priester zu Bischöfen weihte.Aber da ist Rom auch Schuld es wurde immer auf Auszögerungs Taktik begangen und Erzbischof Levebrè wurde immer hingehalten.Wenn Rom die Römischen Behörden = Vatikan ein bischen mehr empfinden gehabt hätte wäre es nie so weit gekommen. Aber ich möchte hier nur sagen es gibt Sachen wo von beiden Seiten nicht gut waren.Aber wenn ich in den Kirchen sehe was für ein Geist da ist, wäre es an der Zeit wenn der Vatikan da mal einschreiten würde, Fasnacht Messen usw.Das die Preisterbruderschaft den wahren Galuben bewahrt hatte und die Sakramente würdig gespendet haben, kann man hier nicht abtun.Wenn ich in den Kirchen sehe, das Schweine, Schafe, Kühe usw in das Haus Gottes gebracht werden und die Viecher zu segnen und niemand sagt was, nicht mal die Herren Bischöfe die sollen in ihren Bistümern mal Ordnung schaffen das die Priester wircklich Priester sind und auspender der hl. Sakramente.Darum ist es Fehl am Platz wenn gewisse Herren Bischöfe sich über die Priesterbruderschaft St.Pius X auslassen besser die Herren wischen vor der eigenen Türe und können noch was von der Priesterbruderschaft was lernen!
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#9   Rainer Tobak   15:10:31 | Freitag, 27. Oktober 2006
Das Gedicht stammt von
Hedwig von Redern www.bautz.de/…bkl/r/redern_h.shtml!
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#8   Burgorus   15:07:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
@vonOfterdingen
Anstatt auf Ihre Frage einzugehen, korrigiere ich lieber meinen Druckfehler: „aus gut informiertem Mund“.
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#7   Mitsou   15:04:58 | Freitag, 27. Oktober 2006
Einen wunderschönen Nachmittag
wünsche ich allen Leserinnen und Lesern bei kreuz.net!
Ja dir sei ewig Dank!
Mein Heiland, der sein Leben
für mich dahingegeben,
lässt meine Hand nicht los.
Das Wort, das er gesprochen,
hat er noch nie gebrochen.
O Liebe, wie bist du so groß!
Mein Heiland, ich dein Eigen,
die Winde müssen schweigen,
wenn sie dein Mund bedroht.
Du löst von schwersten Banden,
und keiner wird zu Schanden,
der auf dich blickt in seiner Not.
Mein Heiland, um zu heilen
und Kräfte auszuteilen
für das, was siech und krank,
um Wunden zu verbinden,
die hier nicht Balsam finden,
kamst du. Ja, dir sei ewig Dank!
[Verfasser (mir) unbekannt]
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#6   HeinrichvonOfterdingen   14:59:04 | Freitag, 27. Oktober 2006
die Frage ist ja wohl
wie informiert ein Mund überhaupt sein kann.
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#5   Burgorus   14:47:54 | Freitag, 27. Oktober 2006
Keine Exkommunikation
Ich weiß aus gut informierten Mund, dass sich Johannes Paull II. geweigert hat, ein Exkommunikationsdokument zu unterschreiben.
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#4   Benedikt   14:47:46 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Schüttel
Genau, und ein ordentliches Gericht ist genau die richtige Instanz, um das festzustellen :-D. Ob die Richter wohl einen CIC Kommentar parat haben?
Sollen sich die Piusbrüder doch an die Rota oder gleich an die Apostolische Signatur wenden. Ist sicher ein interessanter Fall: Eine Gruppierung, die kanonisch gar nicht existiert klagt ihren Status als innerkirchliche Gruppe ein^^
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#3   Protestant   14:45:41 | Freitag, 27. Oktober 2006
@kopfschüttel
Ich habe den Eindruck, die Pope-Pius-Groupies versuchen sich lediglich mit irgendwelchen juristischen Finessen über Wasser zu halten.
Mit wirklichem Glauben und Christentum hat das hier im Forum manchmal so wenig zu tun, wie der finnische Verteidigungsminister mit dem Weinanbau in Griechenland!
Nun gut, jeder so , wie er will und landorganist hat ganz recht, wenn er hier bereits das Zitten und Zähneklappern des Trierer Bischofs vernimmt!
Wahrscheinlich wird er sich umgehend entschuldigen – und zwar auf Latein…!
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#2   Schüttel   14:36:12 | Freitag, 27. Oktober 2006
Du bist wirlich ein landorganist
mit einem juristischen Kleinverstand. Rein logisch ist durch die zitierte Feststellung natürlich die Äusserung von Bischof Marx keineswegs bestätigt. Auch wer exkommuniziert ist oder suspendiert gehört zur katholischen Kirche, wenn auch nicht mit allen Rechten.
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#1   landorganist   14:08:54 | Freitag, 27. Oktober 2006
Oh…
jetzt wird Bischof Marx aber Angst haben. Fällt den Pius-Brüdern nichts besseres ein, als Drohgebärden abzusondern? Der Fall liegt doch klar ein eindeutig. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber das tun alle anderen hier auch, also:
Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest:
Die vier von Erzbischof Marcel Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert.
Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert.
Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten:
Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation.
Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St. Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation zu.
Wurde irgendetwas von dieser Erklärung zurückgenommen oder geändert?? Nein! Also, hat Mons. Marx doch völlig recht.
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