„Die konservativen Bischöfe halten eher Distanz zu uns und versuchen, uns an den Rand zu drücken. Ihre Befürchtung ist, sie könnten ansonsten in ein schiefes Licht geraten.“
(kreuz.net, Trier) Der Distriktobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. sprach gestern mit dem ‘Trierer
Volksfreund’.
Anlaß für das Gespräch war ein Interview des Trierer Bischofs, Mons. Reinhard Marx,
mit der gleichen Tageszeitung. In dem Interview sagte der Bischof: „Die Priesterbruderschaft St. Pius
X. gehört nicht zur römisch-katholischen Kirche und agiert außerhalb von ihr.“
Pater Franz Schmidberger
bezeichnete diese Aussage gestern als „objektive Unwahrheit“: „Die Wahrheit ist, daß die Priesterbruderschaft
in der Katholischen Kirche steht“, so Pater Schmidberger.
Jetzt überlegt sich der Distriktobere wegen
der bischöflichen Falschaussage rechtliche Schritte.
Solche Falschaussagen würden immer wieder kolportiert.
Sie dürften nicht einfach im Raum stehengelassen werden. Dagegen müsse man bisweilen auch Rechtsmittel
einsetzen – so der Distriktobere.
Er habe schon Vorstellungen, wie er gegen die bischöfliche Aussage
vorgehen werde. Näheres wolle er dazu nicht sagen.
Der ‘Volksfreund’ fragte Pater Schmidberger auch
nach seiner Meinung über die Aussage der deutschen Bischofskonferenz auf ihrer Herbstvollversammlung,
wonach die Nachfrage nach der tridentinischen Messe „auf sehr niedrigem Zahlenniveau stabil“ sei.
„Abgesehen
von unserer eigenen Bruderschaft gibt es ja auch andere Kreise, die – in Absprache mit den jeweiligen
Ortsbischöfen – diese Messen abhalten“, so Pater Schmidberger.
Die Zahl dieser Zelebrationsorte habe
sich von 1993 bis heute mehr als vervierfacht.
Pater Schmidberger berichtete der Zeitung auch von der
‘DVD’-Initiative der Piusbruderschaft:
„Unsere Priesterbruderschaft hat bislang der Hälfte aller deutschen
Geistlichen eine DVD angeboten mit Hinweisen, wie die überlieferte Heilige Messe zelebriert wird. Und
bislang ist diese DVD tausend Mal bestellt worden. Das spricht ja wohl Bände…“
Der ‘Trierer Volksfreund’
wollte aufgrund dieser Erfolge wissen, wieso die deutschen Bischöfe der Alten Messe derart ablehnend
gegenüberstünden.
Das sei eine Abneigung gegen alles, was Tradition beinhalte. Diesen „nachkonziliaren
Kurs versucht man, vehement durchzupeitschen“, so Pater Schmidberger.
Zu Gerüchten über ein vatikanisches
Dekret zur Freigabe der Alten Messe meint der Distriktobere, daß er von einem Dekret gehört habe, „das
angeblich bereits unterschrieben ist und noch vor Weihnachten herauskommen soll“.
Er wisse jedoch nichts
vom Inhalt dieses Dokuments. Er werte einen solchen Schritt jedoch als sehr positiv: „Das ist ein richtiger
Schritt in die richtige Richtung.“
Pater Schmidberger glaubt, daß diese positiven Signale maßgeblich
mit der Person Papst Benedikt XVI. zusammenhängen. Kardinal Ratzinger habe sich immer wieder „ziemlich
deutlich gegen die jetzige Liturgie ausgesprochen und sie kritisiert“.
Am Ende des Interviews will der
‘Volksfreund’ vom deutschen Distriktoberen, wissen, warum Bischof Reinhard Marx, der theologisch als konservativ
eingestuft werde, ein so distanziertes Verhältnis zur Piusbruderschaft habe:
„Die konservativen Bischöfe
halten eher Distanz zu uns und versuchen, uns an den Rand zu drücken.“
„Ihre Befürchtung ist, sie könnten
ansonsten in ein schiefes Licht geraten“, so die Erklärung des Paters.
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@ Perpetua ZWEI Dinge haben wir soeben aus unbedingt verläßlicher Quelle erfahren: 1. Der Generalobere
der Priesterbruderschaft St. Pius X. (PB), Msgr. Bernard Fellay, hat bereits sogleich nach der Wahl „Papst“
Benedikts XVI. angeordnet, daß in der PB niemand mehr etwas Negatives über das neue Oberhaupt der Konzilssekte
äußern darf! Na, seine Kollegen im Bischofsamt scheinen von dieser Anordnung wohl nichts mitbekommen
zu haben? @ MK28 Das ist richtig, aber dieses Mitglied hat darüber eben auch nicht zu befinden. Das ist
der Unterschied. Dass Rüttgers CDU-Mitglied ist, kann kaum bestritten werden, ebenso wie eben der umstrittene
kirchenrechtliche Status der Mitglieder der FSSPX. Die Äußerungen Marx’ und seines Generalvikars geben
präzise die Aussagen es Vatikans zur FSSPX wieder.
„Da ist doch der WURM drin!“ … 4. Schon zwei Tage vorher ist auf derselben Internet-Seite die jubelnde
Meldung zu lesen gewesen: „Papst Benedikt trägt das Kreuz von Pius X.“, verbunden mit dem frommen Wunsch:
„Möge der letzte heilige Papst auf dem Stuhl Petri dem neuen Oberhirten mehr als nur sein Kreuz hinterlassen.
Er möge ihm etwas von seinem Glaubensmut schenken. Dessen bedarf er jetzt mehr denn je!“ 5. Am 9. Mai
veröffentlicht die PB ein Interview mit P. Franz Schmidberger. Darin findet sich u.a. die Frage: „Pater
Schmidberger, als erster Assistent des Generaloberen gehen Sie in Menzingen ein und aus. S. E. Bischof
Fellay sieht in der Wahl Joseph Ratzingers auf den päpstlichen Stuhl einen Hoffnungsschimmer. Hat der
Generalobere auch persönlich an den Papst geschrieben?“ P. Schmidberger antwortet: „Jawohl, das hat er.
Er hat dem neuen Papst einen persönlichen Glückwunsch übermittelt.“ 6. Auf die Frage: „Welche Hoffnungen
setzen Sie in den neuen Papst?“, entgegnete P. Schmidberger: „Zunächst einmal heißt es abwarten und
nichts überstürzen. Man muß sehen, welche Akzente der neue Papst setzt. (…) Danach gefragt, was er
von der Ernennung „Kardinal“ Arinzes zu Ratzingers „Nachfolger“ an der Spitze des Bistums Velletri-Segni
halte, meint Schmidberger: „(…) diese Ernennung ist für uns erfreulich. Kardinal Arinze ist durchaus
offen für den Gedanken der offiziellen Freigabe der überlieferten heiligen Messe (…)“ …ww.verlag-anton-schmid.dewww.kreuz.net/
„Da ist doch der WURM drin!“ Lieber Breze, falsch! Es muß heißen Verlag Anton A. Schmidnicht Achmid
www.verlag-anton-schmid.de www.kreuz.net/ Unser unversehrter römisch-katholischer Glaube – und damit
unser ewiges Heil – ist aufs äußerste gefährdet, wenn wir diesem neuerlichen Ansturm der Feinde nicht
unbedingten, kompromißlosen Widerstand leisten. 1. Sofort nach dem „Konklave“ der Konzilssekte „begrüßt“
Msgr. Fellay Ratzingers Wahl „als einen Hoffnungsschimmer, um die Kirche aus der tiefen Krise (…) heraus-
zu führen“. Er tut das „im Namen der PB“. 2. Die freimaurerisch gelenkte große Presse titelt daraufhin
sogleich: „Traditionalisten glücklich über Papstwahl“. Zum Beleg dessen heißt es da: „Der Walliser
Bernard Fellay gibt (…) seiner Zuversicht Ausdruck, „daß die zweitausendjährige Tradition der Kirche,
die während der letzten vierzig Jahre vergessen und mit Füßen getreten worden ist“, im Pontifikat von
Benedikt XVI. ihren rechtmäßigen Platz wieder erhalte und daß die alte lateinische Messe wieder in
all ihre Rechte eingesetzt werde“. Das ist korrekt zitiert und interpretiert. 3. Zehn Tage nach erfolgter
„Papstwahl“ führt die Internet-Seite des deutschen Distrikts der PB eine ältere Äußerung „Kardinal“
Ratzingers an, seine bekannte These, die zweitvatikanische „Liturgiereform“ müsse selbst wieder reformiert
werden. Daran knüpft die PB jetzt ihre Hoffnung, „daß die richtige Reform der Reform angestrebt wird“,
sprich. daß der neue „Papst“ die überlieferte römisch-katholische Liturgie „wiederentdecken“ (sic!)
werde…
„Da ist doch der WURM drin!“ ZWEI Dinge haben wir soeben aus unbedingt verläßlicher Quelle erfahren:
1. Der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. (PB), Msgr. Bernard Fellay, hat bereits sogleich
nach der Wahl „Papst“ Benedikts XVI. angeordnet, daß in der PB niemand mehr etwas Negatives über das
neue Oberhaupt der Konzilssekte äußern darf! 2. Die Führung der PB, also außer Msgr. Fellay vor allem
P. Franz Schmidberger, hat insgeheim beim neuen „Papst“ eine Privataudienz beantragt und insgeheim schon
eine Zusage dafür erhalten, auch wenn der genaue Termin im Augenblick ( Anfang August 2005) noch nicht
festzustehen scheint! Was ist daran so skandalös? Es schlägt allem ins Gesicht, was Erzbischof Marcel
Lefebvre, aber auch P. Schmidberger selbst (!) so oft, so klar und so zutreffend über „Kardinal“ Ratzinger
als hartnäckigen erzliberalen Modernisten geäußert haben! Was hat das zu bedeuten? Der schon einmal
(vor genau fünf Jahren, im August 2000) in die Wege geleitete Verrat am Erbe des Erzbischofs, ja, schlimmer
noch, an der wahren katholischen Kirche und an uns Gläubigen steht unmittelbar vor seiner Ausführung!
Die Oberen der PB wollen gegen die „neue Religion“ (so Msgr. Tissier de Mallerais noch Ende Juni 2005
in Zaitzkofen) „kämpfen“ – indem sie sich ihr förmlich anschließen…!!! … Erzb. Lefebvre sowie Castro
Mayer haben die absolut häretische Konzilserklärung, – entgegegen anderer falscher Verlautbarungen –
unterschrieben! Welche Ziele P. Schmidberger verfolgt erfahren Sie u. a. in …
@ Benedikt was das LG Trier zu entscheiden haben könnte. Im übrigen stimmtes wohl nicht. Um bei Ihrem
Beispiel zu bleiben: Wenn ein subalternes Mitglied der CDU sagt, Jürgen Rüttgers sei kein richtiges
CDU-Mitglied, dann dürfte Rüttgers einen Unterlassungsanspruch haben und nicht auf den Parteirechtsweg
verwiesen sein. Etwas anderes könnte nur gelten, wenn der Subalterne das in einem internen Forum verkünden
würde, mit der Herstellung einer Außenwirkung käme man wohl zu einer Zuständigkeit der ordentlichen
Gerichte. Abgesehen davon dürfte Marx kein Interesse an einem solchen Rechtsstreit haben.
#86 Benedikt 16:50:19 | Mittwoch, 1. November 2006
@ MK28 Wie wäre es mit § 823 Abs. 1 BGB? Die unbeeinträchtigte Fördertätigkeit dürfte wohl ein „sonstiges
Recht“ im Sinne der Norm sein. Und wenn in Abrede gesetellt wird, daß der Verein eine Gemeinschaft der
Kirche fördert, dann beeinträchtigt das die Durchführung seines satzungsmäßigen Zweckes. Auch mit
dem Paragraphen 823 kann man sich nicht in die Kirche einklagen. Wenn die Kirche erklärt, dass dieser
oder jener Verein nicht den Interessen der Kirche diene und kein Teil der Kirche sei, dann ist das ihr
gutes Recht als Institution. Sie wären sicher auch nicht sehr begeistert, wenn eine Freimaurerloge sich
mit § 823 I den Status als offizielles Fördermitglied der FSSPX erkämpfen würde. Ob und wer Mitglied
oder Förderer ist, dass kann sich jeder Verein, jede Partei und jede sonstige Organisation selber aussuchen.
Und Widerspruch dagegen ist nur vor den Gerichten der Institutionen etc. möglich, in dem Fall also vor
den Gerichten der Hl. Römischen Kirche.
DAS HEISST: DERZEIT IST ES IHNEN NICHT GEGEBEN Nein, Herr Schüttel, ich nenne kein Seminar, weil ich
mich auf dieses sinnlose Niveau der Hervorhebung angeblicher Best-Seminare nicht begebe. Im Gegensatz
zu Ihnen halte ich für Priesterseminare, über die ich nichts Objketives weiß, die „Unschuldsvermutung“
aufrecht. Sie sind nicht berufen, „Seminar-Aufrufe“ vorzunehmen und haben Ihre Glaubwürdigkeit durch
die in diesem anonymen Forum nachgewiesen sinnlose Verteidigung der Pöltner Zustände verspielt. Zudem
haben Sie mit Ihrer letzten Wortmeldung gezeigt, welches Durcheinander in Ihrem Gedankengebäude existiert.
Von philosophischen und theologischen Grundlagen eines frei gewählten Zölibates haben Sie offenbar noch
nie vernommen, geschweige, daß Ihnen diese Grundlagen angesichts Ihrer Verstocktheit überhaupt aktuell
begreiflich gemacht werden könnten. Besonders interessant ist die in Ihrer Liste vorhandene gefährliche
Nachbarschaft und Kombination von „Karrieristen“ und „Homosexuellen“. Bei solchen wäre der Zölibat nämlich
nichts anderes als ein vorgeschobener Pseudo-Schutz zur Verbergung einer dem Priester nicht zustehenden
homosexuellen Privatsphäre. Das Fest Allerheiligen, Herr Schüttel, sollte auch Ihnen aufzeigen, daß
es nicht primär um „Bruderschaften-Gleichmacherei“ geht, sondern um Einzelpersönlichkeiten mit ihren
Stärken und Schwächen, die sich ganz auf die Nachfolge Christi eingelassen haben, oft in zölibatärer
Weise.
#84 Schüttel 20:43:54 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Schüttel stellt fest, dass turk kein einziges Seminar genannt hat! Den „freigewählten“ Zölibat gibt
es (außer in Orden und strengen Priestergemeinschaften mit Zucht und Ordnung) nur bei: Junggesellentypen
Käuzen Angstneurotikern Karrieristen Homosexuellen Egoisten Schönen Gruß, wohin immer! Dein 68er Schüttel
VERENGUNG AUF BRUDERSCHAFTEN IST UNREALISTISCH Hier ist eine anonyme Diskussion, in welcher nur Sachargumente
zählen. (Sie haben daher auch nicht nach mir zu fragen, sondern nach Argumenten.) Sorry, Herr Schüttel,
aber ich denke nicht, daß Sie der Berufenste sind, die Qualität der Priesterseminarien zu beurteilen.
Bei aller Notwendigkeit der Vielfalt auch auf dem sog. „traditionalistischen“ Sektor (wobei die Entscheidung,
unter der direkten jurisdiktionellen Autorität des sichtbaren Stellvertreters Christi zu arbeiten aber
heilsentscheidend ist), ist Ihre Verengung auf angeblich nur gute Seminarien bei den beiden genannten
Bruderschaften schon bedenklich und unrealistisch. Bleiben wir bitte realistisch: Aufklärung und Umkehr
in Richtung volles zölibatäres Leben des lateinischen Priesterstandes braucht es durch alle Zeiten und
„Lager“ hindurch. Eintrittszahlen sagen für sich alleine wenig. Und das mit der „Feindesattacke“ ist
völlig lächerlich, da ein nach den römischen Vorgaben geführtes Seminar (insbesondere auch im Hinblick
auf diese Instruktion www.kreuz.net/article.2287.html) bei Attacken nichts zu befürchten braucht. Nur
wenn dann nach Ihrem Stil auch noch homophil aufgeflogene Ausbildner und Seminaristen verteidigt werden,
dann werden diese sog. „Feindesattacken“ höchst erfolgreich sein: denn Unglaubwürdigkeit stirbt zurecht.
Ich halte Ihre Theorie („nur noch in strengen Priestergemeinschaften“) für einen letztlich unspirituellen
Ansatz. Dies würde auch bedeuten, daß es denn freigewählten Zölibat im Grunde doch nicht gibt. Da
irren Sie aber gewal…
#82 Schüttel 17:00:20 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Schon gut, alles richtig, turk, mag sein dass in Afrika irgendwo gute Seminarien sind (wieviele Skandale
und Zölibatsverstösse aber auch dort!!), aber wo sind Sie turk? Nennen Sie mir ein Seminar im deutschsprachigen
Raum (ohne Pius/Petrusbruderschaft), wo in Disziplin und Spiritualität das Priestertum der Kirche hochgehalten
wird? Und wo die Eintrittszahlen dem entsprechen. Und wenn Sie eines nun nennen, dann wird es bestimmt
das Einzige sein und demnächst von Feinden der Kirche attackiert. Der priesterliche Zölibat kann im
europäischen Westen (in Polen sieht es noch etwas anders aus, aber auch nicht mehr lange!) nur noch in
Orden oder strengen Priestergemeinschaften (wie Pius/Petrus) in der heutigen Zeit glaubwürdig gelebt
werden (auch wenn es skurrile Einzelgänger, Junggesellentypen und zölibatäre Kauze noch gibt – aber
die können nicht prägend sein; enige von ihnen sind ja nach turks Darstellung „aufgeflogen“).
UNLOGIK UND KLEINKARIERTHEIT? Sagen Sie ‘mal, Herr Schüttel, glauben Sie selbst, was Sie sich da zusammenreimen?
Glauben Sie ernsthaft, daß es nur ein einziges Seminar (St. Pölten) gegeben hätte – wie klein ist Ihre
Welt eigentlich? Es gibt eine Menge katholischer Diözesen weltweit. Sie sollten sich unter anderem den
Kommentar von Dr. Pytlik zu Gemüte führen, der da die Überschrift führte: (WAS) KANN AUS DEM FALL
ST. PÖLTEN GELERNT WERDEN? www.internetpfarre.de/blog/item/30/ Im übrigen lehne ich selbst die Festlegung
ab, daß ich an einer „Schuld der St. Pöltener Seminarleitung festhalten“ müßte, sondern eine solche
liegt vielmehr offen zutage, wenn man sich die Hauptverhandlungen www.kreuz.net/bookentry.779.html und
die rechtskräftigen staatlichen Urteile www.kreuz.net/bookentry.657.html ansieht. Das katholische Priestertum
hat sein substantielles Profil seit der Stiftung Jesu Christi im Abendmahlsaal, welches sich durch die
vom Heiligen Geist geleitete Katholische Kirche und Tradition sukzessive im Vollsinn ausgefaltet hat.
Sie glauben doch wohl nicht im Ernst, daß ein „nachkonziliares“ Seminar des Jahres 2004 da irgendein
neues Profil aufstülpen hätte sollen oder gar können. Ein Fall eklatanter Homo-Porno-Moral bedeutet
noch nicht den Untergang des katholischen Weihepriestertums. Im übrigen halte ich es für eine unrealistische
Utopie, nur kraft der Festlegung auf den älteren lateinischen Ritus zu erwarten, daß in solchen Gemeinschaften
derartige Pöltner Fehltritte nie vorkommen könnten oder früher nie vorgekommen wären. Bleiben wir
bitte realistisch: Aufklärung und Umkehr in Richtung volles zölibatä…
#80 Schüttel 15:01:10 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Ach, ach, ach, turk ist derjenige, der unbeirrt an der Schuld der St. Pöltener Seminarleitung festhält,
Schüttel hat mit anderen da eher dagegen gehalten. Nehmen wir an, turk hat in allem recht. Was heisst
das? Es heisst, dass der Versuch gescheitert ist, dem katholischen Priestertum ein Profil zu geben. Dieses
besteht ja dann nur noch aus Doppelmoral. Die Legionäre Christi sind ja auch schon im Dunst des sexuell-zielichtigen
angekommen. Also bleibt nur der Versuch der Petrusbruderschaft oder der Piusbrüder übrig, dem ganzen
Priestertum die Form der alten Messe (Soutane etc.) aufzuprägen.
WAS IST EIN „TRADITIONALIST“? Wenn unter diesen (vgl. die Verdächtigenlisten hier www.kreuz.net/…ticle.4060-page.html
und hier www.kreuz.net/…ticle.3992-page.html) Lesernamen keine „Traditionalisten“ (allerdings stellt
sich die Frage, was in den Augen des Herrn Marcel ein „Traditionalist“ sein soll) sind, würden Sie, Herr
Marcel, richtig liegen, daß keine „Traditionalisten“ das dann geschlossene Priesterseminar von St. Pölten
verteidigt hätten. Dann aber ist das zum Teil von diesen Lesernamen der im rechtlichen Raum der Katholischen
Kirche als „Bruderschaft“ derzeit nicht existenten Priesterbruderschaft St. Pius X. gespendete Lob nichts
anderes als opportunistische Propaganda, um durch gleichzeitiges Verharmlosen der in St. Pölten aufgeflogenen
homophilen Abhängigkeitsverhältnisse zwischen Ausbildnern und einem Seminaristen im „traditionalistischen“
Lager vermeintlich „naive Anhänger“ zu gewinnen. (Herr „zwobbel“ – wo sind Ihre Sachargumente? – hat
sich übrigens verraten: er ist eine Doppelidentität, Gratulation, harhar. Immer wieder bin ich übrigens
amüsiert über die Spekulationen, wer hinter welchem Lesernamen stecken könnte, abgesehen davon, daß
es in jeder Meldung jemand neuer sein kann. Wie ernst auch hier ein „turk“ genommen wird, finde ich dann
noch lustiger. Und wo genau soll bitte diese Meldung sein, in der ich je geschrieben hätte, mit irgendjemandem
identisch zu sein??? Abgesehen davon, daß „turk“ wohl kaum Verdienste für irgendetwas gesammelt hat,
da dies in einem anonymen Forum gar nicht möglich erscheint.)
@ Benedikt: AGL Aber der deutsche Förderverein kann klagen: Das ist schön für ihn. Leider gibt es keine
Anspruchsgrundlage. Wie wäre es mit § 823 Abs. 1 BGB? Die unbeeinträchtigte Fördertätigkeit dürfte
wohl ein „sonstiges Recht“ im Sinne der Norm sein. Und wenn in Abrede gesetellt wird, daß der Verein
eine Gemeinschaft der Kirche fördert, dann beeinträchtigt das die Durchführung seines satzungsmäßigen
Zweckes. Außerdem wäre zu fragen, ob die üble Nachrede ausnahmsweise drittschützend ist, wenn der
Dritte der Förderer des Opfers ist; dann käme ergänzend § 823 Abs. 2 BGB hinzu.
@ Dr. Michel Ja, wenn es einen solchen Prozess vor einem zustaändigen gericht geben sollte. Deutsche
Gerichte können nur aufgrund deutscher Gesetze urteilen und die enthalten numal keine Vorschriften darüber,
wer sich als Teil der katholischen Kirche fühlen darf.
Vielleicht wäre ja so ein Musterprozeß ja mal ganz nützlich – Wenn nämlich aktenkundig wird, daß
die Piusbruderschaft Teil der römisch-katholischen Kirche ist (wovon ich ausgehe) und man nicht automatisch
exkommuniziert ist, wenn man sie unterstützt, dann könnte man seine Kirchensteuer ja an sie überweisen
statt an bestimmte Bistümer, wo man nur mit äußerster Mühe noch römisch-katholisch sein darf…
@ Quis ut deus und was hat der Papst gesagt als er weiche Knie bekommen hat,Moslem und wir glauben an
den gleichen GOTT! Mit dieser Meinung steht er nicht allein: Daher schulden wir [Christen] und ihr [Muslime]
diese Liebe uns gegenseitig mehr als den übrigen Völkern, da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene
Weise, glauben und ihn bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser
Welt täglich loben und verehren. Das Zitat stammt vom Hl. Gregor VII. Ich glaube, der lebte 800 Jahre
vor Leo XIII. @ Schüttel Das „Rom aller Zeiten“ meint den „Glauben aller Zeiten“, der von deutschen Bischöfen
unter der Führerschaft Lehmanns nur noch lau vertreten wird Das „Rom aller Zeiten“ ist eine Erfindung
der FSSPX, die folglich von niemandem vertreten werden kann. Mit dieser Fiktion verschleiern einige Weihbischöfe
der FSSPX ihre schismatische Gesinnung, nichts weiter. @ MK28 Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
Das ist schön für ihn. Leider gibt es keine Anspruchsgrundlage. Ein Gericht kann nicht aufgrund eines
römischen Dekrets irgendein Urteil fällen. Das sind Interna, die das Gericht gar nichts angehen.
Meinen Sie wirklich der turk ist Dr.? Kann ich mir gar nicht vorstellen. Ich dachte immer turk ist ein
Troll. Der hat doch nur provoziert und unter der Gürtelllinie geschlagen. Mit seinem Wortschatz hat er
sich doch selbst ins Abseits gestellt. Ich dachte immer, wer promoviert hat, hat mehr im Hirn als das
was der turk abliefert. Aber interessant ist die Seite von dem Dr. (welches Fachgebiet?) Ein psychologisch-psychiatrisch
ausgebildeter Mensch sollte mal ein Psychogramm von jemand erstellen, der sich als Priester so oft selbst
abbildet. Der mit dem Begriff „padre“ kokettiert, wohl um Assoziationen zu DEM padre hervorzurufen. Aber
Padre Pio war um Kategorien demütiger. Und für die Datenbank des Netzwerkes gegen innerkirchlich-modernistische
Verfolgung ist es natürlich ganz interessant die Querkontakte Münster-Aachen-St. Pölten zu dokumentieren
und wer die Träger dessen sind.
Schüttel ein 68er Revoluzzer? Schüttel: „Giuseppe: nimm dich nicht so wichtig! Du bist unernst.“ Ich
nehme mich so wichtig, wie ich das für richtig halte und wie Sie das bei sich selbst bestimmt auch tun!
Leider nehmen gerade Sie mich so wichtig, dass Sie meinen, mich nach dem 68er Stil abzubügeln: Sie duzen
mich (wohl eher abwertend als freundschaftlich gemeint). Sie werden direkt persönlich abwertend und sprechen
von „unernst“, statt einen inhaltlichen Beitrag zu der von mir geäußerten Kritik abzuliefern. Können
Sie mir etwa nicht entgegnen außer mit Gegenbehauptungen? Fehlen Ihnen die Argumente? Habe ich FSSPX
Ihrer Meinung nach zu sehr provoziert? Ihre Beiträge zum Thema St. Pölten fand ich jedenfalls konstruktiver.
[v.d.Red.zens.] Turk … gelobt sei Jesus Christus! Zwobbel, bitte blättern Sie mal ein bißchen im Archiv
unter dem Pseudonym Turk nach, dann werden sie feststellen, wie er selber schreibt, daß er mit jenem
hochwürdigen Herrn identinsch ist, unter dessen reellem Namen er hier ebenfalls gelegentlich schreibt,
vor allem in Hinblick auf ein warmes Priesterseminar. Da machte er überhaupt kein Geheimnis draus, und
daher sei mein Verweis erlaubt. In aller Höflichkeit möchte ich anmerken, daß [v.d.Red.zens.] Turk
von der „Sache“ Lefebvre komplett danebenliegt und daher angesichts dieses in Zukunft sicherlich offiziell
zum Heiligen erklärt werdenden „großen Mannes der Gesamtkirche“ (so der Papst über Erzbischof Lefebvre)
am besten schweigt und weiters das Liedchen „Wes’ Brot ich eß, des’ Lied ich singen“ trällere, bevor
seine Lorbeeren, die er für seine Verdienste im Kaltstellen der warmen Brüder des sodomitischen Priesterseminars
erworben hat, zu verwelken anfangen. Übrigens irrt Hochwürden Turk auch noch an einem anderen Punkt:
kein einziger „Traditionalist“ – d.h. mit dem apostolischen Glauben der Kirche verbundener Katholik –
bricht ein Lanze für das Sodomitenseminar, weswegen jene Semi-Konservativen, die das hier leider Gottes
dummerweise tun, dem „traditionalistischen Lager“ keinen Schaden zufügen können, wohl aber unerer Kirche.
Also besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, daß turk dieser Raymund Noll ist Denn wer sollte sonst
noch von so einer Arbeit Kenntnis haben? Zwei drei andere dort an der Uni. Und dann?
Die Arbeit von R.I.Noll wurde an der Universität Münster als Lizentiatsarbeit vorgelegt. Sie ist leider
nicht im Buchhandel zu erwerben und auch in den Verbundkatalogen der wissenschaftl. Bibliotheken – mit
einer Ausnahme – nicht verzeichnet! Hier der einzige 193.30.112.134/…QSPYYF7FRA6P98-00625?func=full-set-…
gemeldete Bibliotheksstandort!
Arbeit von Dr. R. Noll beweist wissenschaftlich: nicht existent Dr. Raymund I. Noll (Der Fall Lefebvre.
Eine systematische und kirchenrechtliche Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach
der Gültigkeit der Bischofsweihen vom 30. Juni 1988, Münster 2002) kommt auf S. 31 seiner wissenschaftliche
exzellenten Arbeit zum richtigen Ergebnis: die Aufhebung der Priesterbruderschaft St. Pius X. erfolgte
rechtsgültig und aus berechtigten Gründen, nur um einiges zu spät. Die Aufhebung bleibt auch gültig,
obwohl Fehler passiert sind, die man vor allem psychologisch als ungeschicktes Agieren gegenüber der
Persönlichkeit Lefebvres qualifizieren könnte. Doch dies alles ändert nichts daran, daß die nur noch
praktisch außerhalb des kirchlichen Rechtsrahmens existente Piusbruderschaft erst durch Rückkehr in
den Hafen der Mutter Kirche à la Campos kanonisch zu existieren beginnen würde. Die Arbeit Nolls ist
abgesehen davon, daß man nicht alles teilen muß, was er schließt, ein Gewinn für jeden am Thema Interessierten.
so weit nach oben hatte ich gar nicht gelesen gotthart bestätigt konkludent (durch seine wiederholte
Nichterwähnung), daß es niemals ein kirchenrechtliches Verfahren bzgl. des Widerspruches gegen die Aufhebung
gegeben hat. Er bestätigt lediglich den Eindruck, daß hier reine Willkür geübt wurde. (Wie seit dem
sehr oft und jüngst auch in Mainz!) Wenn es wirklich, das Verbotsargument laut Zitat war, dann war das
Verbot vor einem Gericht auch kaum aufrecht zu erhalten. Man muß es sich auf der Zunge zergehen lassen:
Es soll rechtskräftig sein, daß eine Gemeinschaft ohne Zulassung der Verhandlung des Widerspruches als
verboten gilt, weil sie sich ausdrücklich weigert modernistische und/oder protestantische Irrlehren anzunehmen.
Wer keine Irrlehren will, wird verboten! Das ist letzlich gottharts Aussage. Ich schätze eher, der Prozeß
wurde vermieden, weil es dann an die Hauptsache gegangen wäre: Ist die anzunehmende Lehre eine wahrheitsgemäße
Lehre oder eine Irrlehre. Wenn also P. Schm. schon klagen will, dann sollte er im Vatikan duchsetzen,
daß der eingelegte Widerspruch verhandelt wird. Dann kämen die Fakten, Argumente usw. auf den Tisch
und es müßte endlich kirchengerichtsnotorisch festgestellt werden was los ist. Das Herumgeeiere hätte
ein Ende.
auch für ZWOBBEL noch einmal die Details am 27.10. um 22:25 Uhr postete ich in diesem Thread bereits
die Details, werde sie aber gerne für zwobbel noch einmal wiederholen: Piusbruderschaft wurde 1970 von
Bischof Charrière als pia unio ad experimentum auf 6 Jahre genehmigt. Am 6. Mai 1975 wurde diese Anerkennung
wieder entzogen, nachdem Pater Marcel geschrieben hatte: „die FSSPX lehne es ab, und habe es immer abgelehnt,
dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen“. Weiterhin teilte die von
Papst Paul VI. einberufene Kardinalskommission, die aus Kardinal Garrone, Kardinal Wright und Kardinal
Tabera bestand, mit, dass mit der Zustimmung von Papst Paul VI. folgende Entscheidungen getroffen wurde:
Es wurde die Entscheidung getroffen, einen Brief an Bischof Mamie zu senden, der diesem das Recht bescheinigt,
der Bruderschaft die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung zu entziehen. Dieser Brief wurde von
Kardinal Tabera an Mgr. Mamie gesandt. Durch den Entzug der Anerkennung fehlt der Bruderschaft eine juristische
Basis und insbesondere das Seminar in Ecône verliert sein Existenzrecht. Aus Sicht der Kirche existierte
ab diesem Zeitpunkt die FSSPX nicht mehr als offiziell anerkannte Organisation innerhalb der römisch-katholischen
Kirche und sie existiert bis heute nicht.
kanonisch rechtsfähig? 27. Oktober 2006 14:47 Benedikt: @ Schüttel Sollen sich die Piusbrüder doch
an die Rota oder gleich an die Apostolische Signatur wenden. Ist sicher ein interessanter Fall: Eine Gruppierung,
die kanonisch gar nicht existiert klagt ihren Status als innerkirchliche Gruppe ein^^ Da sind Sie allerdings
falsch informiert. Die FSSPX wurde kanonisch errichtet. Der Ortsbischof unter dem in Econe das Priesterseminar
seine Arbeit begann war dem wohlgesonnen. Zwar behaupten manche, sie sei verboten worden, also wieder
aufgelöst. Aber diese Behauptung wurde meines Wissens niemals erhärtet oder vor einem kirchlichen Gericht
bestätigt. Die FSSPX bestreitet jedoch aufgelöst zu sein. Und da die kirchenrechtlichen Vorgaben ziemlich
streng und klar sind und rechtsstaatlich Ansprüchen entsprechen, ist es zwar nicht unmöglich, aber auch
nicht so einfach eine einmal kanonisch errichtete Gemeinschaft wieder aufzulösen.
Verklagen des Bischofs Es wäre nicht klug einen Bischof, der Unwahrheiten verbreitet zu verklagen. Dies
wird sich in Kürze von selbst regeln, nach dem Motto:“ Lügen haben kurze Beine“. Die Geschichte hat
das immer wieder gelehrt.
@Dr. Otterbeck Sie schrieben: „Sie werden es kaum glauben: Ihre Fragen zu Pater Schm. gefallen mir; Ihre
Schlussfolgerung kommt mir plausibel vor!“. Tja, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Und inzwischen
scheint sich ja auch das Rätsel um das heftige Vorgehen von Pater Pflüger aufzuklären: Wenn Bischof
Williamson in so drastischen Worten, wie das hier www.kreuz.net/…e.4112.htmlberichtet wurde, den Krieg
zwischen der Piusbruderschaft und Rom ausruft, da mag es auch robusteren Naturen wie P. Pflüger etwas
blumerant zumute werden. Er legt denn wohl doch sehr großen Wert darauf, trotz der Eskapaden des Weihbischofs
noch weiterhin als „katholisch“ zu gelten. Ob allerdings eine Auseinandersetzung vor Gericht das richtige
Mittel ist, um zu unterstreichen, daß er sich am Kampf „bis zum Tode“ so nicht beteiligen möchte, bleibt
offen. Umso anerkennenswerter ist in diesem Licht die ausgewogene Erklärung des Trierer Bischofs bzw.
seines Generalvikars.
Hallo Gotthard, turk, Giuseppe! Einen guten Tag erstmal! Also ihr seid echt gut drauf! Gotthard, Respekt,
du kennst dich ein wenig aus, deine Flegelhaftigkeit ist durch Sachwissen überdeckt. turk: dann muss
man die CIC-Kirche eben sprengen. Es gibt sie nicht, denn Kirche ist auch nach VII „Leib Christi und Volk
Gottes“, nicht eine hierarchologisch organisierte „societas perfecta“ – oder wollt ihr dahin zurück?
Da wäre FSSPX ganz auf eurer Seite! Giuseppe: nimm dich nicht so wichtig! Du bist unernst. Und Dr. O.
sei geraten, auch mal ein bischen die Dinge anders zu sehen versuchen.
@Schüttel: Mal ruhig Blut, bitte. Schüttel: „Giuseppe, nimm dich nicht so wichtig!“ Jawoll, Herr Schüttel!
Ich werde mir mehr Mühe geben. Aber andere Sichtweisen als die Ihren (und die turks) werden doch wohl
noch erlaubt sein, oder? Es geht hier nicht um mich. Ich bin unwichtig. Der Ritt gegen den Hl. Vater (die
unerlaubten Bischofsweihen) war m.E. nicht notwendig, ja noch nicht einmal gerechtfertigt. Bei der Gehorsamfrage
geht es ums Prinzip. Nehmen wir doch mal an, der Hl. Paulus würde sich so verhalten wie der verbitterte
Erzbischof Lefebvre, weil eben der Hl. Petrus als Papst aus kirchlicher Sicht nicht Unwesentliches anders
sah als Paulus. Das mag ich mir gar nicht vorstellen. Ich bin durchaus der Meinung, dass man über Teile
des 2. Vat. Konzils auch streiten kann und soll. Aber loyal zum Hl. Vater sollte man dabei schon bleiben.
@ tau Mein Lieblingswitz: Bill Gates hat das Zeitliche gesegnet und steht vorm Himmelstor. Petrus sagt:
„Also Bill, ich weiß wirklich nicht recht, was ich mit Dir machen soll. Mit Deinen Anwendungsprogrammen
hast Du Millionen Menschen glücklich gemacht. Andererseits hast Du das schreckliche Windows 95 und 98
auf den Markt gebracht. Ach, am besten Du suchst es Dir selbst aus.“ Bill Gates besucht also zuerst den
Himmel – Engelchen treiben auf Schäfchenwolken daher und spielen Harfe, es ist etwas fad. Danach macht
er eine Stippvisite in der Hölle – es gibt einen Sandstrand, Palmen, Sonne pur, schöne Frauen kredenzen
ihm erlesene Spezialitäten. Bill macht sich frohgemut zu Petrus auf und sagt: „Die Wahl fällt nicht
schwer – ich will in die Hölle!“ Zwei Wochen später schaut Petrus in der Hölle vorbei. Bill wird von
ein paar fiesen, geschwänzten Teufeln im Fegefeuer geröstet. Als er Petrus entdeckt, schreit er wie
am Spieß: „So haben wir nicht gewettet, das hier ist ganz anders als am Anfang!“ Petrus antwortet leicht
amüsiert: „Ja, du hast recht, aber das war halt nur der Bildschirmschoner …“
Klage? @ Angelo: Wie gut, dass auch Sie es endlich kapiert haben, dass die Priesterbruderschatt Piux X.
noch röm.-katholisch ist. Erinnern Sie sich noch an Ihren Beitrag? 11. April 2006 19:36 „Nicht nur los
von Rom, sondern los von Gott.“ Angelo: Wie ich gesagt habe die Bruderschaft ist und bleibt eine Sekte
und ist Schismatisch. –--- Meine Meinung zu der Frage, ob die FSSPX den Bischof von Trier verklagen wird,
lautet „nein“, weil es taktisch unklug wäre, obwohl ich es verstehen könnte.
@ tau Der ist auch gut, ich hab da einen: Einem Geistlichen wurde vor der Predigt ein Brief überreicht.
In dem stand nur ein einziges Wort: Blödmann. Der Gemeinde erzählte er davon und meinte: „Ich kenne
viele Beispiele dafür, dass jemand einen Brief schreibt und dann vergisst, ihn zu unterschreiben. Aber
das ist der erste Fall, dass jemand seinen Namen aufschreibt und den Brief zu schreiben vergisst!“
@ Dr. Otterbeck Puh, Sie werden ja richtig sarkastisch, so kenne ich Sie ja gar nicht! Nun ja, die Piusbrothers
betätigen jetzt wohl gerne die Maschinerie des Rechtstaates, den sie sonst so gerne bekämpfen… Das
Mittel heiligt den Zweck? Der Zweck heiligt das Mittel?
#55 Dr. Otterbeck 23:25:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
Marx? Trier? Da war doch was… Ach ja, die jüdisch-bolschewistische Weltverschwörung… Die SSPX muss
Marx verklagen, egal wegen was, notfalls wegen Fahrlässiger Blauäugigkeit (§ 130b STGB n.F.). Auf dem
Boden des Grundgesetzes sind die SSPX-Kleriker allerdings, man staunt!, nicht einmal Hilfsbeamte der Staatsanwaltschaft.
Gerade nochmal davongekommen, Exzellenz…
#54 Aldo Carigiet 22:54:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
Ist GLAUBE mehr als GEHORSAM? Bischof Marx, Renardo und turk haben völlig Recht. Auch Schmidberger kann
das Recht nicht -immer- drehen wie er will. Recht kann man nicht mit Unrecht gerade rücken; auch Schönreden
nützt nichts. Die PB ist seit 1988 klar im Schisma. Wie und ob die Kirche geschichtlich später entscheidet,
ist heute nicht von Bedeutung; so hart es klingt, ist es die Realität. Verschuldet hat dies nicht ROM,
sondern die PB. Ich kannte S.E. M. Lefèbvre -den ich als heiligmässigen Kirchen-Mann sehr verehre- persönlich
sehr gut und er sagte mir, dass er nie und nimmer -selbst wenn sein ganzes Werk kaputt geht- gegen den
HL. Vater handeln würde. Seine Aussage ist im Buch auf Seite 174 nachzulesen. Was ihn nach der Unterschrift
in Rom einen Tag später zur Annulation zwang, kennt nur der liebe Gott. Eine Notlage zum Un-Gehorsam
machen, zeugt nicht gerade von Demut. Wenn jeder so handeln würde, hätte die kath. Kirche 100-e von
Sekten oder Abspaltungen wie die Evangelikalen. Dies ist mit der einen, hl., röm.-kath., apost. Kirche
nicht vereinbar. Glieder der Kirche können nur diejenigen sein, die dem Papst als oberste Autorität
gehorchen.Deshalb ist GEHORSAM mehr als Glauben sonst wäre JESUS Christus nicht am Kreuz für uns gestorben.
Nicht mein, DEIN WILLE geschehe Jesus war dem Vater bis zum Tod gehorsam. …Verzeih ihnen, denn sie wissen
nicht was sie tun… Das Vater unser beten, leben, wäre klüger als mit einer Klage zu drohen, die nie
Wirklichkeit wird. Klagen können nur Glieder. Mehr Gottvertrauen!
@Konrad hier eine nicht so flegelhafte, aber umso ernsthaftere Darstellung, die dich aber genausowenig
zufrieden stellen wird: Piusbruderschaft wurde 1970 von Bischof Charrière als pia unio ad experimentum
auf 6 Jahre genehmigt. Am 6. Mai 1975 wurde diese Anerkennung wieder entzogen, nachdem Pater Marcel geschrieben
hatte: „die FSSPX lehne es ab, und habe es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen
Tendenz zu folgen“. Weiterhin teilte die von Papst Paul VI. einberufene Kardinalskommission, die aus Kardinal
Garrone, Kardinal Wright und Kardinal Tabera bestand, mit, dass mit der Zustimmung von Papst Paul VI.
folgende Entscheidungen getroffen wurde: Es wurde die Entscheidung getroffen, einen Brief an Bischof Mamie
zu senden, der diesem das Recht bescheinigt, der Bruderschaft die von seinem Vorgänger gewährte Anerkennung
zu entziehen. Dieser Brief wurde von Kardinal Tabera an Mgr. Mamie gesandt. Durch den Entzug der Anerkennung
fehlt der Bruderschaft eine juristische Basis und insbesondere das Seminar in Ecône verliert sein Existenzrecht.
Aus Sicht der Kirche existierte ab diesem Zeitpunkt die FSSPX nicht mehr als offiziell anerkannte Organisation
innerhalb der römisch-katholischen Kirche und sie existiert bis heute nicht.
Warum nur? Ich frage mich, warum P. Schmidberger jetzt so laut über eine Klage nachdenkt, obwohl er sicher
besser als wir weiß, daß diese Klage vor der bürgerlichen Gerichtsbarkeit wohl schon im Vorfeld scheitert.
Er wird also kirchenpolitische Gründe haben – aber welche? Gehört er zu denen in der FSSPX, die Störmaneuver
gegen jede Aussöhnung mit Rom fahren? Befürchtet er von der erwarteten „Freigabe“ der alten Messe einen
Verlust an Attraktivität für die Piusbruderschaft? Warum legt er sich ausgerechnet mit Bischof Marx
an, der alles an andere als ein Scharfmacher ist und mit konservativen Kräften „normale“ Beziehungen
unterhält? Warum zeigt er sich angesichts einer kaum angreifbaren Aussage des Bischofs so dünnhäutig
wie man das sonst nur aus Kreisen beleidigter Islamisten kennt? Da sieht mir sehr nach Nebelbomben oder
Ablenkungsmaneuver aus. Ich vermute mal, da gibt es noch eine Geschichte hinter der Geschichte.
DERZEIT GIBT ES PIUSBRUDERSCHAFT IM CIC-RAUM NICHT Bleiben wir allerdings bei den Fakten. Derzeit existiert
die Priesterbruderschaft St. Pius X. im kanonischen Rahmen der Katholischen Kirche überhaupt nicht (auch
nicht im Rahmen der lateinischen Rituskirche), auch wenn mit ihr verhandelt würde. Erst wenn eine Rückkehr
im Sinne der „Camposgemeinschaft“ gelaenge, waere die Piusbruderschaft nach den dann jeweils gültigen
Dekreten existent. Weiters muss unterschieden werden (neuerlich Frage der Rechtslogik): nur wer von Anbeginn
katholisch war oder einmal katholische eingegliedert wurde, kann auch kirchenrechtlich belangt und bezeichnet
werden. D. h., auch wenn ein orthodox getaufter Athosmönch dogmatisch gesehen im „Schisma“ waere, er
ist nie der Kirchenstrafe für „Schisma“ verfallen. Anders bei den Bischöfen der Piusbruderschaft: diese
sind aufgrund einer schismatischen Handlung der Exkommunikation und auch der vollen Gliedschaft in der
Katholischen Kirche verlustig gegangen, unabhaengig davon, wie jeder einzelne Glaeubige zu beurteilen
ist. Eine Klage gegen Bischof Marx ist daher reine Propaganda und sinnlos.
Was hat Geisterfahrer Lingen hier zu suchen? Eine schismatische Tat muss keine schismatischen Folgen haben.
Im Schisma sind (noch) Orthodoxe und Sedisvakantisten. Evangelische sind Häretiker ohne echte Kirchenstruktur.
Sie können aber – wie etwa der Anglikaner C.S. Lewis – dem katholischen Glauben und der Kirche näher
stehen als die Alt68er, die primitiv und proletenhaft rufen: „Wir sind Kirche“.
@Aurelius Und die 2VK-Sekte macht natürlich alles richtig wie man in Linz gesehen hat? Was glaubst denn
du was katholisch ist? Kommunion von Frauen austeilen lassen? Meßwein Verkostungen und sich mit Grippe
anstecken? Milingo mit seinem Sektenweib? Die Priesterbruderschaft gehöhren zu den letzten Menschen welche
noch echt katholisch sind und nicht nur so tun
An den unverbesserlichen Gotthard: Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde am 1. November 1970 von
Bischof Charrière in Fribourg/CH begründet. Sie ist weder eine Sekte, noch ein privater Verein, sondern
ein Werk der Kirche, entstanden durch das Wirken des Hl. Geistes im Diener Gottes S. Exz. Erzbischof Marcel
Lefèbvre (1905-1991), einem der „großen Männer der geamten Kirche“ Papst Benedikt XVI. zu Bischof Fellay
in Castel Gandolfo, August 2005). Dies zur Richtigstellung. Lege mehr Ernsthaftigkeit an den Tag und beende
Deine Flegelphase!
#44 Pater Lingen 20:10:46 | Freitag, 27. Oktober 2006
Schmidbergers objektive Unwahrheit Fall 1: Wojtyla war der Papst: Dann galt und gilt Motuproprio „Ecclesia
Dei“ über die Weihehandlung Lefebvres: „Die Tat als solche war Ungehorsam gegenüber dem Römischen Papst
in einer sehr ernsten und für die Einheit der Kirche höchst bedeutsamen Sache, wie es die Bischofsweihe
ist, womit die apostolische Sukzession sakramental aufrechterhalten wird. Darum stellt dieser Ungehorsam,
der eine wirkliche Ablehnung des Römischen Primats in sich schließt, eine schismatische Tat dar. Da
sie diese Tat trotz des offiziellen Monitums vollzogen, das ihnen durch den Kardinalpräfekten der Kongregation
für die Bischöfe am vergangenen 17. Juni übermittelt wurde, sind Msgr. Lefebvre und die Priester Bernard
Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und Alfonso de Galarreta der schweren Strafe
der Exkommunikation verfallen, wie sie die kirchliche Disziplin vorsieht.“ Fall 2: Wojtyla war *nicht*
der Papst: Dann war und ist die Piusmannschaft una cum apostata, also schismatisch. Egal, wie man es dreht:
Piusmannschaft geht *auf gar keinen Fall*! Wer selbst diese offenkundige Wahrheit nicht akzeptieren will,
hat sich schon selbst sein Urteil gesprochen.
Soweit richtig, turk (man muss ja nicht immer mit dir über St.Pölten streiten), aber das ist eben umstritten,
ob es sich 1988 um ein Schisma handelte. Ein Msgr. Perl hat dies amtlich abgelehnt. Es besteht u.E. kein
Schisma, da grundsätzlich die Autorität des Papstes und der mit ihm verbundenen Bischöf von der FSSPX
anerkannt werden. Eine Notlage war damals nach der verständlichen Irritation über das heute vor 20 Jahren
(!) gehaltene Assisi-Gebet durchaus gegeben. Benedikt XVI. (und schon Joh. Paul II.) haben da bereits
Korrekturen eingeleitet. Jedenfalls wird affektiv und effektiv die Autorität des Papstes und des Lehramtes
von FSSPX-Leuten mehr geachtet als von „Wir sind Kirche“ oder „Donum Vitae“ (id est Mortis).
paar Argumente Zur Schuldfrage Lefebvres: Wenn eine schlechte Sache befohlen wird, darf dem Befehl kein
Gehorsam geleistet werden. Wenn Lefebvre subjektiv der Meinung war, dass das römische Verbot der Priesterweihen
ein schlechter Befehl war, durfte (oder musste sogar) dies ignorieren. In diesem Falle ist er exculpiert.
Aber das muss der liebe Gott beurteilen, nicht wir. Objektiv musste er die Sache natürlich begründen,
d.h. die Argumente darlegen. Das wesentliche Argument in der Weihe-Angelegenheit: Falls die Pius-Bruderschaft
gut ist, darf sie von Rom nicht verboten werden. Daraus folgt, dass dann auch die Bischofsweihen gut sind,
da nur dadurch dieses Weiterführen der Bruderschaft möglich ist. Warum darf aber eine Bruderschaft gegen
den Willen Roms weitergeführt werden, warum ist sie „gut“? Nun da kommt die „Notlage“ ins Spiel, auch
wenn ein Vorredner das nicht als Argument hören möchte („Kommen Sie mir aber bitte nicht mit Notlage
oder Ähnlichem“). Ein Priester, der die Alte Messe als ‘besser’ (was an anderer Stelle diskutiert wurde,
und wo man natürlich auch mehrere Meinungen haben kann) annimmt, der findet nur in der P-Bruderschaft
die vollst. Möglichkeit, sie zu feiern. Dann kommt man zu der Frage, ob die Alte Messe ‘besser’ ist,
und das will ich heute nicht weiter betrachten, da mein Abendessen kalt wird
Katholischsein haengt bei Exkommunikation vom Delikt ab! Ohne auf diese meines Erachtens nicht besonders
sinnvolle Diskussion einzugehen, möchte ich nur kirchenrechtlich klarstellen: die Exkommunikation selbst
ohne Hintergrundwissen zum Delikt, welches eine solche automatisch oder per Spruch nach gezogen haette,
gibt noch keine Auskunft darüber, ob jemand noch katholisch ist oder nicht mehr. Sollte ein Tatbestand
nach Form eines Schismas vorliegen, so ist das Katholischsein nicht aufgrund der Exkommunikation verlorengegangen,
sondern aufgrund des Schismas. Also auch dort, wo strafmildernde Gründe eine Exkommunikation nicht eintreten
lassen, ist die Katholizitát nicht mehr gegeben, oder anders gesagt: die volle Gliedschaft in der einen,
heiligen, katholischen und apostolischen Kirche ist – in welchem Grad auch immer – verlorengegangen. So
viel zur Rechtslogik nach gültigem kanonischen Recht.
Den Schuss nicht gehört Schmidtberger hat offensichtlich entweder den Schuss nicht gehört und glaubt
tatsächlich, dass die Pius-Sekte „innerhalb“ der katholischen Kirche steht oder er ist ein schamloser
Lügner. Fakt ist nun mal, daß die Pius-Sekte sich weigert, das Kirchenrecht anzuerkennen und ihrem konstruiertem
Hirngespinst von einem „ewigen Rom“ anhängt anstatt die Einheit mit dem wirklichen Rom zu suchen. Mehr
noch, diese Einheit wird abgelehnt. Fakt ist auch, daß die vier Bischöfe, welche der Lefebvristensekte
vorstehen, exkommuniziert sind. Kann ein extra ecclesiam offensichtlicher sein? Max hat Recht. Basta.
Soll Schmidtberger ruhig klagen. Das wird lustig.
@sulpicius Ein Römerkragen macht noch keinen echten Katholiken! wie man an diesem P. Schmidberger erkennen
kann. Seine sogenannte „Priesterbruderschaft“ ist übrigens höchstens ein privater Verein, aber kein
kirchlich anerkannte Bruderschaft oder Religiosen-Institut.
Giuseppe, nimm dich nicht so wichtig! die Weihen von 1988 waren eine kirchengeschichtlich-prophetische
Notwendigkeit, damit Kirche und Glauben, Priestertum und hl. Messe, Bestand haben. Das weiss auch der
gescheite Mann in Rom, der 1988 alles miterlebt hat und das Chaos in Liturgie und Disziplin der Kirche
kennt.
#37 QUIS UT DEUS 17:16:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
@mein lieber Guiseppe Das sind die gleichen Bedingungen die Erzbischof Lefebvre gestellt hat! Wenn Du
Ihn gerne hast? Ich empfehle Dir das Buch Erzbischof Lefebvre und die Priesterbruderschaft st.Pius X von
Phillipe Heduy
Sind die ungehorsamen Weihe von 1988 gerechtfertigt? Jetzt würde ich von den in zunehmendem Maße polemisierenden
Anhängern der Piusbruderschaft mal gerne wissen, warum die Weihe von vier Priestern der Piusbruderschaft
in Ordnung gewesen sein soll. Kommen Sie mir aber bitte nicht mit Notlage oder Ähnlichem. Warum konnte
man den Konflikt mit „Rom“ nicht anders als durch den verhängnisvollen, weil eben trennenden Schritt
der 88er Weihen lösen? Dem ehrwürdigen überlieferten Ritus hat man mit dem schismatischen Akt einen
Bärendienst erwiesen – bei allen Verdiensten des tiefgläubigen Erzbischofs Lefebvre. Mir ist klar, dass
hier auch von vatikanischer Seite Fehler gemacht wurden. Das rechtfertigt jedoch nicht Folgefehler der
Piusbruderschaft. Und im übrigen sollte die FSSPX endlich davon Abstand nehmen, Papst Benedikt XVI. Bedingungen
zu stellen. Bitte etwas mehr Gottvertrauen.
#35 ExBochumer † 16:42:05 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt Wer „dahinredet“ ist Ihrer Meinung überlassen. Wer plappert, der ist sich Urteilen ausgesetzt,
die er nicht mal zu entkräften versucht. Plappern Sie weiter, Benedikt. Und sehen Sie sich nicht genötigt,
Ihr Geplapper mit einem Beleg zu beweisen. – Das können Sie nicht, oder?
@ Benedikt: Erst denken, dann schreiben Benedikt, Sie sollten es doch besser wissen als Sie schreiben:
1. Daß die PB als solche nicht klagen kann – logisch. 2. Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
a) er ist bürgerliches Rechtssubjekt, so daß das LG Trier zuständig ist b) er ist als Spendenadresse
-die er im eigenen Namen einnimmt – selbst betroffen, so daß er die Verletzung eigener und nicht nur
fremder Rechte geltend machen kann c) damit kommt es auf die Frage, ob er, wenn er die Rechte Dritter
(der PB) geltend macht, wohl nicht ankommt, weil die Klage zumindest hinsichtlich seiner eigenen Rechte
zulässig ist. 3. Und auch begründet: Denn das LG wird natürlich keine CIC-Auslegung betreiben, sondern
sich einfach an die dafür zuständige kirchliche Autorität halten. Und daß ist die Kommission Ecclesia
Dei. Und deren Votum ist klar. 4. Im Raum stehen damit Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz 5. Und
eine ganz schlechte Presse, hämischer Spott von seiten der (linken) Marx-Gegner und eine Schwächung
der deutschen Bischöfe, die gerade darauf warten, in Rom gegen die PB und die Messe stänkern zu können.
Merke: Wer die Nase so hoch trägt wie MArx stolpert eben über die kleinen Drähte am Boden. Und das
finde ich nicht ungeschickt von Schmidberger.
Benedikt ist wirklich sehr provinziell-beschränkt wie hier richtig festgestellt wurde. Da gibt es einen
gescheiteren Benedikt im Vatikan, den die FSSPX betend anerkennt. Das „Rom aller Zeiten“ meint den „Glauben
aller Zeiten“, der von deutschen Bischöfen unter der Führerschaft Lehmanns nur noch lau vertreten wird
(Ausnahme Regensburg).
#31 QUIS UT DEUS 16:22:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Benedikt Ochhhhh tausende Missinare und Martyrer sind also fälschlicher ermordet worden,und was hat
der Papst gesagt als er weiche Knie bekommen hat,Moslem und wir glauben an den gleichen GOTT! Die Moslems
sind Götzenanbeter Siehe der hl .Papst Leo der XIII!!!!
@ quis ut deus Beim 1 Gebot fängt das Problem mit Rom schon an! Seit dem 2 V K gilt die Glaubensfreiheit!
Rom hat den glauben an Jesus verloren! Och bitte… lesen Sie bitte noch mal den Text. Innerhalb der Kirche
gibt es keine Glaubensfreiheit. Ihr Wissen über das Dokument zur Religionsfreiheit basiert offenbar auf
einer grotesken Fehleinschätzung. Das Dokument sagt nur aus, dass niemandem Zwangsmittel auferlegt werden
sollen, der seiner Pflicht(!) den wahren Glauben zu suchen, nicht nachkommt. Eine Erlaubnis, dass innerhalb
der Kirche jetzt jeder glauben kann, was er will ist darin doch gar nicht enthalten.
#29 QUIS UT DEUS 16:14:33 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ALLE 1. Gebot Du sollst an einen Gott glauben! Beim 1 Gebot fängt das Problem mit Rom schon an! Seit
dem 2 V K gilt die Glaubensfreiheit! Rom hat den glauben an Jesus verloren! Beweist mal das gegenteil
IHR lieben Diplomaten Katholiken! Betet Brüder das Rom den glauben wieder findet! Orate, fratres:ut meum
ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem. Sancte Michael Archangele, defende
nos in praelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus supplices deprecamur:
tuque, princeps militiae caeléstis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur
in mundo, divina virtute in inférnum detrude. Amen. Cor Jesu sacritissimum, Miserére nobis.
@Toby Toby: Und warum gehorchen dann nicht die Leute von „Wir sind Kirche“ oder von „Donum vitae“? Die
dürfen also ungehorsam sein, während man von der FSSPX – zurecht übrigens – den Gehorsam einfordert!“
Wenn Sie frühere Beiträge von mir gelesen haben sollten, werden Sie wissen, was ich von den Apostaten
aus „Wir sind Kirche“ und Donum Mortis halte. Bei der Piusbruderschaft habe ich noch die Hoffnung, dass
sie eines (wenn auch fernen) Tages selbstkritischer wird. Bei den Apostaten aus den genannten Gruppierungen
habe ich dagegen große Zweifel.
@ Toby Rom scheint das jedenfalls nicht so zu sehen, vgl. entsprechende Aussagen von Kardinal Hoyos. Die
Meinungen von Kardinal Hoyos und dem Generalvikar sind doch deckungsgleich. Auch der Kardinal sagt, dass
es an der vollen Einheit fehlt. Rom hat Williamson & Co jedenfalls nicht aus der Kirche ausgeschlossen.
Das habe ich auch nicht behauptet. Ich habe lediglich Zweifel daran angemeldet, dass die FSSPX wirklich
die Kirche, wie wir sie verstehen meint, wenn sie von der r.-k. Kirche redet und ob Williamson mit der
Restkirche Gemeinschaft haben will. Außerdem verstehe ich nicht, warum hier immer nur auf der FSSPX herumgehackt
wird, während „Donum vitae“ und „Wir sind Kirche“ weiterhin stillschweigend toleriert werden, Na, dann
gucken Sie mal, wer in den kreuz.net Artikeln häufiger vorkommt, und sehen Sie sich das User-Profil an.
Hier geht es eben um die FSSPX, nicht um WsK. Die Ähnlichkeit zwischen beiden Gruppen liegt sowieso auf
der Hand. @ ExBochumer Was soll ich belegen? Das ich schlecht informiert bin. Etwas daherreden kann jeder.
@ Benedikt Rom scheint das jedenfalls nicht so zu sehen, vgl. entsprechende Aussagen von Kardinal Hoyos.
Wie schon gesagt, man muss unterscheiden zwischen zugespitzter Rhetorik und dogmatischer Sachlage. Rom
hat Williamson & Co jedenfalls nicht aus der Kirche ausgeschlossen. Außerdem verstehe ich nicht, warum
hier immer nur auf der FSSPX herumgehackt wird, während „Donum vitae“ und „Wir sind Kirche“ weiterhin
stillschweigend toleriert werden, obwohl diese Gruppierungen in zentralen Glaubensfragen der kirchlichen
Lehre offen widersprechen. Wenn schon, dann sollte überall in der Krche das gleiche Recht gelten und
auch angewandt werden.
@ Toby Fakt ist jedenfalls, dass selbst Exkommunizierte immer noch zur katholischen Kirche gehören, wenn
auch mit eingeschränkten Rechten, wie hier schon zutreffend festgestellt wurde. Werter Toby, Fakt ist,
dass Mgr Williamson mit dieser Kirche offenbar keine Gemeinschaft haben will. Dass er immer noch dazu
gehört ist mir klar, da ich keinen Anlass habe, an der Gültigkeit seiner Taufe zu zweifeln. Ich finde
es lediglich allmählich lächerlich, dass die FSSPX zwar nimmermüde wird, ihre Zugehörigkeit zur Kirche
zu behaupten, gleichzeit aber den Anschein erweckt, dass sie gar nicht die existierende Kirche meint,
sondern ein fiktionales Konstrukt („das Rom aller Zeiten“ etc.). Wenn die FSSPX also Teil der Kirche sein
will, so ist damit offenbar noch nicht gesagt, dass sie darunter eine Gemeinschaft mit den rechtmäßigen
Bischöfen und ihrer Herde verstehen. Und dies bedeutet eben ganz klar ein Schisma. Wer sich angesichts
der Williamson-Äußerungen noch über solche Vorwürfe wundert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
#21 ExBochumer † 15:41:49 | Freitag, 27. Oktober 2006
Um zum Thema zu kommen, nachdem sich diverse polemische Kreise hieß äussern: Eine Klage der FSSPX gegen
den Bischof Marx würde ich nicht befürworten. Es gibt aus diversen Kreisen des dt. – und auch des internationalen
Episkopats, die ich nicht so sehr verfolge – kritische bis ablehnende, ja sogar verleumderische Stimmen.
M.E. sollte noch kurz abgewartet werden, wie sich Rom äußert. Es ist schließlich keine ortskirchliche
Angelegenheit, der sich die FSSPX gegenübersieht, sondern ein insgesamtes Phänomen. Ich bleibe der FSSPX
im Gebet verbunden.
@ Benedikt Nun ja, man muss wohl unterscheiden zwischen verbaler Zuspitzung á la Williamson und dogmatischer
Substanz. Fakt ist jedenfalls, dass selbst Exkommunizierte immer noch zur katholischen Kirche gehören,
wenn auch mit eingeschränkten Rechten, wie hier schon zutreffend festgestellt wurde.
@ Angelo Die Priesterbruderschaft St.Pius X ist noch röm.kath.was ich von gewissen Diezösen nicht mehr
klar sagen kann Na prima, dann hat Bischof Marx ja Recht – die FSSPX ist nicht Teil seiner Kirche. Und
nachher gibt es ein Saufgelage vor der Kirche das der Priester betrunken davon geht, es tut mir echt Leid
aber solch eine Situation habe ich persönlich miterlebt und das kann sicher nicht katholisch sein. Kleiner
Tipp: Alte Visitationsakten lesen. Wenn das nicht mehr katholisch ist, dann ist die kath. Kirche längst
untergegangen.
#18 ExBochumer † 15:30:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
Dieser Hochw. Herr Bischof Marx … hat sich bislang immer wieder als „barocker Herrscher“ aufgespielt.
Dabei beziehe ich mich auf meine persönlichen Begegnungen mit diesem Herrn zu diversen Anlässen in den
90er Jahren. Er ist halt ein barocker Typ, der sich gerne aufspielt. Ansonsten entspringt aus ihm nur
ein „Satz heißer Luft“.
@ Toby Die FSSPX möchte gern zur katholischen Kirche gehören. Die Frage, was sie darunter versteht ist
durchaus angebracht. Die derzeitige katholische Kirche offenbar nicht, denn die ist laut einem Interview
von Williamson eine diabolische Fälschung der wahren Religion. Laut Williamson gibt es daher zwei Religionen,
diese Fälschung, und die wahre Religion. Will die FSSPX von Rom anerkannt werden, so stellen sich daher
mehrere Fragen: Warum will die FSSPX das? An wen richtet sie sich dabei? Warum will die FSSPX der „diabolischen
Fälschung der wahren Religion“ angehören? Wieso ist die FSSPX so erpicht darauf, von Vertretern dieser
„diabolischen Fälschung“ als Teil der Kirche anerkannt zu werden? Erkennen diese Vertreter eigentlich
die Zugehörigkeit der FSSPX zur „diabolischen Fälschung der wahren Religion“ an oder die Zugehörigkeit
der FSSPX zur wahren Religion, wobei dann die Frage währe, wie die „diabolische Fälschung der wahren
Religion“ darüber befinden könnte, wer Teil der nicht diabolisch gefälschten und somit wahren Religion
ist? Fragen über Fragen…was nun, Mgr Williamson?
Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm.ka
Die Priesterbruderschaft St.Pius X ist noch röm.kath.was ich von gewissen Diezösen nicht mehr klar sagen
kann, wie schon erwähnt wenn Priester Schweine, Schafe, Kühe usw in eine Kirche bringen und die Tiere
segnet hört alles auf. Und nachher gibt es ein Saufgelage vor der Kirche das der Priester betrunken davon
geht, es tut mir echt Leid aber solch eine Situation habe ich persönlich miterlebt und das kann sicher
nicht katholisch sein. Nicht mal die Protestanten benehmen sich so abartig.Und der Bischof wusste davon
hatt aber nichts gemacht, Nein er hat noch gelacht und solche Abartigen Sachen gezollt. Darum müssen
die Herren Bischöfe sich sicher nicht über die Priesterbruderschaft so Aufregen.Ich habe die ganze Angelegenheit
Pius X und Rom auch mitverfolgt und es gibt Fehler auf beiden Seiten. Aber man kann nicht was mal Hoch
Heilig war am nächsten Tag als Blödsin hinstellen den dann wird die Kirche unglaubwürdig, darum haben
wir Kirchen Austritte und Abgänger zu Sekten usw. o^/
@ Guiseppe Und warum gehorchen dann nicht die Leute von „Wir sind Kirche“ oder von „Donum vitae“? Die
dürfen also ungehorsam sein, während man von der FSSPX – zurecht übrigens – den Gehorsam einfordert!
@Angelo Angelo: „Die Priesterbruderschaft St.Pius X gehört zur röm.kath.Kirche“ Warum gehorcht die Piusbruderschaft
dann nicht den Ortsbischöfen der Diözesen, in denen sie wirkt?
Was ist römisch-katholisch? Benedikt schrieb: Fragt sich nur, ob die Kirche und die FSSPX wirklich dieselbe
Auffassung davon haben, was die röm.kath. Kirche ist. Auch fragt sich nur, ob die Kirche und die in so
manchem Bistum tolereierte Initiative „Wir sind Kirche“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was
die röm. kath. Kirche ist. Außerdem fragt sich nur, ob die Kirche und der von katholischen Laien initiierte
Verein „Donum vitae“ wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm. kath. Kirche ist.
@ Angelo Die Priesterbruderschaft St.Pius X gehört zur röm.kath.Kirche Fragt sich nur, ob die Kirche
und die FSSPX wirklich dieselbe Auffassung davon haben, was die röm.kath. Kirche ist.
Die Priesterbruderschaft St.Pius X gehört zur röm.kath.Kirche Der Generalobere Bischof Falley wurde
vom Papst Benedikt XVI in Privataudienz empfangen.Da kann und darf man sicher nicht sagen das die Priesterbruderschaft
St.Pius X auserhalb der röm.kath. Kirche stehe. Den das Problem Rom = Vatikan und Priesterbruderschaft
St.Pius X ist eine innerkirchliche Angelegenheit.Weil Erzbischof Levebrè 4.Priester zu Bischöfen weihte.Aber
da ist Rom auch Schuld es wurde immer auf Auszögerungs Taktik begangen und Erzbischof Levebrè wurde
immer hingehalten.Wenn Rom die Römischen Behörden = Vatikan ein bischen mehr empfinden gehabt hätte
wäre es nie so weit gekommen. Aber ich möchte hier nur sagen es gibt Sachen wo von beiden Seiten nicht
gut waren.Aber wenn ich in den Kirchen sehe was für ein Geist da ist, wäre es an der Zeit wenn der Vatikan
da mal einschreiten würde, Fasnacht Messen usw.Das die Preisterbruderschaft den wahren Galuben bewahrt
hatte und die Sakramente würdig gespendet haben, kann man hier nicht abtun.Wenn ich in den Kirchen sehe,
das Schweine, Schafe, Kühe usw in das Haus Gottes gebracht werden und die Viecher zu segnen und niemand
sagt was, nicht mal die Herren Bischöfe die sollen in ihren Bistümern mal Ordnung schaffen das die Priester
wircklich Priester sind und auspender der hl. Sakramente.Darum ist es Fehl am Platz wenn gewisse Herren
Bischöfe sich über die Priesterbruderschaft St.Pius X auslassen besser die Herren wischen vor der eigenen
Türe und können noch was von der Priesterbruderschaft was lernen!
Einen wunderschönen Nachmittag wünsche ich allen Leserinnen und Lesern bei kreuz.net! Ja dir sei ewig
Dank! Mein Heiland, der sein Leben für mich dahingegeben, lässt meine Hand nicht los. Das Wort, das
er gesprochen, hat er noch nie gebrochen. O Liebe, wie bist du so groß! Mein Heiland, ich dein Eigen,
die Winde müssen schweigen, wenn sie dein Mund bedroht. Du löst von schwersten Banden, und keiner wird
zu Schanden, der auf dich blickt in seiner Not. Mein Heiland, um zu heilen und Kräfte auszuteilen für
das, was siech und krank, um Wunden zu verbinden, die hier nicht Balsam finden, kamst du. Ja, dir sei
ewig Dank! [Verfasser (mir) unbekannt]
@ Schüttel Genau, und ein ordentliches Gericht ist genau die richtige Instanz, um das festzustellen .
Ob die Richter wohl einen CIC Kommentar parat haben? Sollen sich die Piusbrüder doch an die Rota oder
gleich an die Apostolische Signatur wenden. Ist sicher ein interessanter Fall: Eine Gruppierung, die kanonisch
gar nicht existiert klagt ihren Status als innerkirchliche Gruppe ein^^
#3 Protestant 14:45:41 | Freitag, 27. Oktober 2006
@kopfschüttel Ich habe den Eindruck, die Pope-Pius-Groupies versuchen sich lediglich mit irgendwelchen
juristischen Finessen über Wasser zu halten. Mit wirklichem Glauben und Christentum hat das hier im Forum
manchmal so wenig zu tun, wie der finnische Verteidigungsminister mit dem Weinanbau in Griechenland! Nun
gut, jeder so , wie er will und landorganist hat ganz recht, wenn er hier bereits das Zitten und Zähneklappern
des Trierer Bischofs vernimmt! Wahrscheinlich wird er sich umgehend entschuldigen – und zwar auf Latein…!
Du bist wirlich ein landorganist mit einem juristischen Kleinverstand. Rein logisch ist durch die zitierte
Feststellung natürlich die Äusserung von Bischof Marx keineswegs bestätigt. Auch wer exkommuniziert
ist oder suspendiert gehört zur katholischen Kirche, wenn auch nicht mit allen Rechten.
#1 landorganist 14:08:54 | Freitag, 27. Oktober 2006
Oh… jetzt wird Bischof Marx aber Angst haben. Fällt den Pius-Brüdern nichts besseres ein, als Drohgebärden
abzusondern? Der Fall liegt doch klar ein eindeutig. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber das tun alle
anderen hier auch, also: Gemäß einer Auskunft der Päpstlichen Kommission „Ecclesia Dei“ steht rechtlich
gesehen hinsichtlich der Priesterbruderschaft St. Pius X. folgendes fest: Die vier von Erzbischof Marcel
Lefebvre 1988 geweihten Bischöfe (Bernard Fellay, Bernard Tissier de Mallerais, Richard Williamson und
Alfonso de Galarreta) sind exkommuniziert. Die innerhalb der Bruderschaft geweihten Priester sind wegen
des Mangels einer gültigen Inkardination suspendiert. Bezüglich der Gläubigen, die mit der Priesterbruderschaft
St. Pius X. sympathisieren, wird festgehalten: Es handelt sich um katholische Gläubige, die – wenn sie
keine ausdrücklichen Akte gesetzt haben – die römisch-katholische Kirche keineswegs verlassen wollen.
Die Mitfeier von Gottesdiensten der Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. stellt in sich kein
Delikt dar und bewirkt nicht eine Exkommunikation. Nur Gläubige, die in der Priesterbruderschaft St.
Pius X. die einzig wahre Kirche sehen und dies im äußeren Bereich sichtbar machen, ziehen sich die Exkommunikation
zu. Wurde irgendetwas von dieser Erklärung zurückgenommen oder geändert?? Nein! Also, hat Mons. Marx
doch völlig recht.