Kinderschlachtung
Warum sollte Gott dem Kinderabtreiber verzeihen?
Bei einer Aktion für die ungeborenen Menschen traf ich kürzlich auch auf einen Kinderabtreiber. Ich wurde sogar eingeladen, einmal bei der gezielten Tötung eines ungeborenen Kindes dabeizusein. Von Günter Annen.
(kreuz.net) Am 20.Juli 2006 stellten wir unseren Info-Stand über die Kinderabtreibung am Obstmarkt im bayerischen Kaufbeuren auf.

Trotz der großen Hitze waren einige Lebensschützer vor Ort, um uns zu unterstützen.

Besonders die Jugendlichen reagierten auf unseren Infostand sehr gut.

Obwohl sie von der Schule „aufgeklärt“ werden, wissen die jungen Menschen von der Kinderabtreibung und ihren Folgen praktisch nichts.

Denn in der Schule werden die Kinder und Jugendlichen von den 68er Lehrern in die Zange genommen.

Sie hören dort alles über Sex, Sexpraktiken, über Kondome und andere Verhütungsmittel. Aber daß eine Abtreibung einen kleinen Menschen tötet, wird den Jugendlichen meist nicht verraten.

Man will ihnen kein schlechtes Gewissen machen…

In Kaufbeuren konnte ich sogar mit einem Kinderabtreiber sprechen.

Kurz nachdem ich vor dem Tötungslokal des örtlichen Abtreibers mit dem Verteilen von Flugblättern begonnen hatte, erschien ein älterer, sympathischer Herr, der sich als „der Betroffene“ vorstellte. Er fragte mich, was ich da mache?

Ich erklärte ihm mein Anliegen ruhig und sachlich. Danach ergab sich ein längeres Gespräch.

Ich wurde sogar eingeladen, einmal bei der gezielten Tötung eines ungeborenen Kindes dabeizusein.

„Ich würde dann sicher eine andere Meinung bekommen“, meinte der Kinderabtreiber.

Daß bei der Schlachtung eines Kindes im Mutterleib einem kleinen Menschen das Leben genommen wird, hat er trotz langjähriger Tötungstätigkeit offensichtlich immer noch nicht begriffen.

Jedenfalls sprach er nie vom ungeborenen Kind, sondern immer von „etwas“, von „Embryos“ und davon, daß „das“ noch kein Mensch sei.

Angesprochen auf den eigenen Tod und die Verantwortung vor Gott meinte der Abtreiber:

„Der liebe Gott wird mir sicher verzeihen. Ich helfe doch nur den Frauen!“

Wieso sollte ihm Gott verzeihen? Wenn der ungeborene Mensch wirklich noch kein Mensch ist, warum hat der Kinderabtreiber ein schlechtes Gewissen?

Es war offensichtlich, daß er von Unsicherheit geplagt war.

Er sagte mir auch noch, daß er seine Tötungsanstalt Ende des Jahres aus Altersgründen schließen möchte. Ein Nachfolger sei noch nicht gefunden.

Beten wir dafür, daß er auch keinen finden wird.

Günter Annen ist der Vorsitzende der Initiative „Nie Wieder! e.V.“ in Weinheim bei Mannheim.
      
16 Lesermeinungen
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#16   tau †   23:14:47 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Breze: Mutter Theresa, eine Christin, ein Mensch!
Ich selbst muss Sonne sein,
ich muss mit meinen Strahlen
das farbenlose Meer
der ganzen Gottheit malen.
Angelus Silesius
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#15   Breze   23:07:17 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ tau
Ich liebe ihn auch!
Hier was Schönes von Mutter Teresa, die ich sehr verehre:
Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.
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#14   tau †   22:41:42 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Breze: Ja, ich liebe ihn!
Er enthält ein ganzes Lebensprogramm.
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#13   Breze   22:37:02 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ tau
Danke schön für das posten von dem wunderschönen Sonnengelsang des Hl. Franziskus
:-)
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#12   tau †   22:24:14 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Athanasius: Ja, ich sehe das auch so!
Diese Sünde ist wirklich die größte Gefahr für uns Menschen. „Bewusstes – Nicht – Wissen – Wollen“, der Gipfel der Selbsttäuschung, die stets mögliche Lebenskatastrophe.
Die Hochzeit des Lammes von P. Eugen Mederlet OFM, enthält meiner Meinung nach einen schöneren und besseren Text des Sonnengesanges (das Übertragen unten ging schneller, als tippen), da heißt es vom Heiligen Franziskus: „Wehe denen, die in Todsünden sterben!“
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#11   Athanasius   21:25:13 | Freitag, 27. Oktober 2006
Suende wider den Heiligen Geist
„Der liebe Gott wird mir sicher verzeihen. Ich helfe doch nur den Frauen!“
Aus dem Katechismus des hl. Petrus Canisius:
„Wer ohne gute Werke zu tun, oder ohne sich bewusst an die Gebote zu halten, glaubt gerettet zu werden und das Heil von Gott erwartet.“ – Suende gegen den hl. Geist. (Eitele Hoffnung.)
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#10   tau †   21:07:42 | Freitag, 27. Oktober 2006
Fortsetzung
Gelobt seist Du, Herr,
durch unsern Bruder, den leiblichen Tod;
ihm kann kein lebender Mensch entrinnen.
Wehe denen, die sterben in schweren Sünden!
Selig, die er in Deinem heiligsten Willen findet!
Denn Sie versehrt nicht der zweite Tod.
Lobet und preiset den Herrn!
Danket und dient Ihm in großer Demut!
de.wikipedia.org/wiki/Sonnengesang_(Franz_von_Assisi)
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#9   Pünktchen   21:04:50 | Freitag, 27. Oktober 2006
Die Accounts
„laikos“
„Ketzerjäger“ und
„priest“
sind offensichtlich der Versuch, konservative od. traditionalistische Positionen durch Übertreibungen und argumentative Hilflosigkeit zu diskreditieren! Die Beiträge sind nicht ernst gemeint, Erwiderungen können unterbleiben!
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#8   tau †   20:43:26 | Freitag, 27. Oktober 2006
Sonnengesang
Du höchster, mächtigster, guter Herr, Dir sind die Lieder des Lobes,
Ruhm und Ehre und jeglicher Dank geweiht; Dir nur gebühren sie,
Höchster, und keiner der Menschen ist würdig, Dich nur zu nennen.
Gelobt seist Du, Herr, mit allen Wesen, die Du geschaffen,
der edlen Herrin vor allem, Schwester Sonne,
die uns den Tag heraufführt und Licht mit ihren Strahlen,
die Schöne, spendet; gar prächtig in mächtigem Glanze:
Dein Gleichnis ist sie, Erhabener.
Gelobt seist Du, Herr,
durch Bruder Mond und die Sterne.
Durch Dich sie funkeln am Himmelsbogen
und leuchten köstlich und schön.
Gelobt seist Du, Herr,
durch Bruder Wind und Luft
und Wolke und Wetter,
die sanft oder streng, nach Deinem Willen,
die Wesen leiten, die durch Dich sind.
Gelobt seist Du, Herr,
durch Schwester Quelle:
Wie ist sie nütze in ihrer Demut,
wie köstlich und keusch!
Gelobt seist Du, Herr,
durch Bruder Feuer,
durch den Du zur Nacht uns leuchtest.
Schön und freundlich ist er am wohligen Herde,
mächtig als lodernden Brand.
Gelobt seist Du, Herr,
durch unsere Schwester, die Mutter Erde,
die gütig und stark uns trägt
und mancherlei Frucht uns bietet
mit farbigen Blumen und Kräutern.
Gelobt seist Du, Herr,
durch die, so ergeben um Deiner Liebe willen
Pein und Trübsal geduldig tragen.
Selig, die’s überwinden im Frieden:
Du, Höchster, wirst sie belohnen.
Gelobt seist Du, Herr,
durch unsern Bruder, den leiblichen Tod;
ihm kann kein lebender Mensch entrinnen.
Wehe denen, die sterben in schweren Sünden!
Selig, d
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#7   laikos   20:27:06 | Freitag, 27. Oktober 2006
Verzeihen
Gott verzeiht den Menschen auch die schwerste Sünde wenn man ihm darum aufrichtig bittet im Beichtsakrament. Das ist Fakt :-|. Den Menschen der aber in seiner Sünde verharrt und nicht zur Einsicht kommt sprich mit Todsünde stribt. Den schickt er in die Hölle >:). Wo er ewige Höllenqualen erleidet und für immer von Gott getrennt ist. Wenn ein Mensch nicht selig ist (eben die meisten Menschen :-). Dann darf man noch lange Zeit im Fegefeuer „schmoren“ bevor man in den Himmel kommt.
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#6   tau †   20:08:43 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Horst Metzker: Danke für Ihren wertvollen Beitrag!
Jedes einzelne Wort ist wahr und kann dick unterstrichen werden. Jeder, der diese Erfahrung, die sie da beschreiben, schon ein- oder x – mal gemacht hat, mich selbst eingeschlossen, weiß dies.
Hierzu folgendes Lied:
1. Richtet die Augen auf zum Herrn und vor Freude erstrahlt. Singt seinen Namen mit all eurer Kraft, denn er hat euch erlöst, und er ist euer Herr.
Ich hab den Herrn gesucht und er hat mich erhört, er hat sich meiner erbarmt; ohne Ende lob ich ihn.
2. Gott schaut auf die, die er liebt und er hört ihren Ruf. Er tröstet sie in ihrer Not und führt sie seinen Weg.
3. Dem, der sich sehnt nach dem Herrn, schenkt er jedes Gut hinzu. Wenn er sich Gott nicht verschließt, überschüttet er ihn mit Heil.
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#5   Horst Metzker   19:19:22 | Freitag, 27. Oktober 2006
Warum sollte er nicht?
Gott ist die grenzenlose Liebe und Barmherzigkeit, deshalb wird er auch verzeihen, wenn der Sünder gegen seine Gebote verstoßen hat, aber aus ehrlichem Herzen dies bereut.
Wenn ich ein Messer in den Bauch des anderen Menschen stoße, kann diese Wunde verheilen, jedoch eine Narbe bleibt, ein Leben lang. Gott verzeiht mir, doch gleich dem „Kainsmal“ bin ich gezeichnet. Werde ich solches, und dergleichen Dinge nie wieder tun, bin ich der Zeuge seiner Liebe und Barmherzigkeit.
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#4   tau †   18:48:30 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Günter Annen: Weiter so!
Im Leserbereich zitierte ich gestern im Zusammenhang mit „Donum Vitae“ und der „Schein“ – „Beratung“ P. Eugen Mederlet OFM:
„Es gibt so etwas, wie ein schuldhaftes Nicht – Wissen – Wollen“.
Ich denke, dies trifft auch hier zu.
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#3   Jockel   18:27:34 | Freitag, 27. Oktober 2006
Russischer Abtreibungsarzt
Es gibt doch auch so einen russischen Arzt, der Jahre Lang am laufenden Band Abtreibungen vorgenommen hat. Eines Tages soll er durch eine Vision des Hl. Augustinus die Schändlichkeit seines Handelns erkannt haben und sich auf die Lebensrechtsseite geschlagen haben. Liege ich da nun richtig oder täusche ich mich?
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#2   Pünktchen   16:37:08 | Freitag, 27. Oktober 2006
Der US-amerikan Abtreibungsarzt
Dr. med. Bernard Nathanson leitete die größte Abtreibungsklinik der USA, als er durch die in den 70er Jahren sich verbreitende Ultra-Schall-Untersuchung Zweifel an seinem Tun bekam. Er konnte das lebende und sich bewegende Kind im Fötal-Stadium auf dem Bildschirm erkennen und ihm wurde schlagartig klar, daß es sich bei seinem Tun um weit schlimmeres handelte als um einen „chirurgischen Eingriff“! Der Mediziner/Gynäkologe, der auch der pro-choice-Bewegung in den USA angehangen hatte, wechselte die Seiten und wurde zum vehementen Abtreibungsgegner.
Auf www.youtube.com kann man seine Stellungnahme zum Abtreibungsmord www.youtube.com/watch?v=mqZDP9TeJxg&…= abrufen und sich seinen Aufklärungsfilm ansehen!
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#1   Benedikt   16:14:42 | Freitag, 27. Oktober 2006
Argument
Wieso sollte ihm Gott verzeihen? Wenn der ungeborene Mensch wirklich noch kein Mensch ist, warum hat der Kinderabtreiber ein schlechtes Gewissen?
Kein schlechtes Argument.
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