Der nachfolgende Erlebnisbericht ist wahr und stammt von einer echten Schweizer Sekundarschülerin. Er berichtet von einer Feier, die sich am 2. Oktober dieses Jahres (2004) wirklich zugetragen hat. Eine Botschaft aus dem Weltall? Von Priska Hug, 2. Sekundarklasse Privatschule Domink Savio.
(kreuz.net, Wil/Schweiz) Als ich erfahren hatte, daß wir Schülerinnen in der Turnhalle, auf einer Großleinwand,
die Kirchweihe mitverfolgen sollten, war ich zuerst sehr enttäuscht! Doch meine Enttäuschung hielt nicht
lange an. Schon bald sah ich, wie nah man alles miterleben konnte.
Mich faszinierte dieser ganze Weiheritus
sehr! Alles hatte seinen Sinn. Als der Bischof am Anfang die Außenwände der Kirche segnete, wurde die
Kirche zum Hause Gottes bestimmt.
Das lateinische und griechische Alphabet, das der Bischof in Form eines
Andreaskreuzes auf den Fußboden schrieb, bedeutete, daß die Kirche ganz dem lieben Heiland gehört.
Auch die zwölf Stellen, die der Bischof mit heiligem Chrisam salbte, waren ein Zeichen für die zwölf
Apostel.
Besonders eindrücklich fand ich, daß so viele Seminaristen bei der Konsekration der Kirche
dabei waren, und mit ihren wunderschönen Gesängen der ganzen Weihe einen noch schöneren Höhepunkt
gaben.
Immer wieder beeindruckt es mich sehr, wie diese Seminaristen ihr Leben ganz dem Heiland aufopfern
wollen.
Mit den Gesängen riefen sie Gott um Hilfe an, lobten und priesen ihn für das, was er uns schenkte:
diese prachtvolle Kirche.
Etwas vom Faszinierendesten war für mich die Weihe des Altares. Der Bischof
brachte ein duftendes Lichtopfer von Weihrauch und Wachs dar. Die fünf Lichtopfer auf dem Altar waren
ein Symbol für die fünf Wunden des Heilandes.
Zum Schluß, an die Weihe anschließend, folgte das feierliche
Pontifikalamt. Es war die erste Messe in der neugeweihten Kirche.
Die ganze Kirchweihe war für mich
ein einmaliges Erlebnis. Es ist wirklich schön, daß ich das erleben durfte!
Der Bericht bezieht sich
auf die Weihe der neuen Kirche der Priesterbruderschaft des hl. Papstes Pius X. in Wil (Ostschweiz). Die
Priesterbruderschaft des hl. Papstes Pius X. wurde 1970 von Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründet.
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8 Lesermeinungen
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#8 Dolfus 14:39:32 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
@dilettantus Genau das ist ja ein Argument gegen die FSSPX. Die Frage ist nur, ob es diese Institute jemals
ohne FSSPX heute gäbe. Auch ist es so, daß die Situation je nach Bistum, gar je nach Ortschaft komplett
anders ist. Es gibt viele anti-katholische Diözesanbischöfe. Insofern halte ich den Notstand nach anfänglichem
Zweifel inzwischen für tatsächlich gegeben.
Schisma! Natürlich stimmt das mit Modernisten, aber zumindestens in Deutschland habe ich keine Probleme
an einem „tridentinischen“ Amt teilzunehmen. Seit Petrusbruderschaft und Christus König und Hohepriester
besteht m.E. außer (vielleicht sogar berechtigter) Verletzung und (menschlich verständlicher) Rechthaberei
kein Grund, daß die Fsspx nicht in die volle kirchliche Gemeinschaft zurückkehrt.
#6 Dolfus 09:54:15 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Schisma? Sicher nicht so eindeutig zu klären, diese Frage. Die FSSPX argumentiert mit Notstand. Je besser
man die Kirchenadministration kennt, desto mehr müßte man ihnen zustimmen. Denn die Realität ist, daß
im regulären Kirchenapparat Arianer und Modernisten tatsächlich über katholische Priester und Gläubige
zu Gericht sitzen und diese verfolgen, während die Rechtgläubigen ihnen ihre Diskussionsabende und „Arbeitsbehelfe“
etc. finanzieren.
och neee Nicht schon wieder die Schisma-Keule, darüber lacht doch schon ganz Rom. Nur in gewisse Kreise
in Deutschland ist das noch nicht durchgedrungen. Ansonsten: schön, daß es so etwas gibt!!
#3 Yersinia 18:59:09 | Mittwoch, 29. Dezember 2004
Es war wohl eine eindrückliche Weihe. Aber welche „Botschaft aus dem Weltall“ soll da gewesen sein? Bei
solchen Dingen denkt amn eher an Obskures, wobei der Ausdruck „duftende Lichtopfer“ mehr esoterisch als
christlich klingt; und das will diese „Priesterbruderschaft“ sicher nicht.
Weltall? Nicht aus dem Weltall, aber aus dem Schisma! Ps. Wieso kommt der Beitrag über ein Ereignis am
2.10. eigentlich erst jetzt? Ansonsten: Tach zusammen-
Botschaft aus dem Weltall? Hallo? wo ist sie denn? Gilt neuerdings die überlieferte Liturgie als Botschaft
aus dem Weltall? Es handelt sich wohl eher um eine Handlung zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt.