Alte Messe
Führt die Freigabe der Alten Messe zur Anarchie?
Um die drohende Freigabe der Alten Messe abzuwenden, sind die französischen Bischöfe sogar zaghaft bereit, das liturgische Chaos in ihren Diözesen einzugestehen.
(kreuz.net, Paris) Am Donnerstag feierte das französische liturgische Institut in Paris sein 50jähriges Bestehen.

Zum festlichen Anlaß versammelten sich der Präfekt der Gottesdienstkongregation, Francis Kardinal Arinze sowie rund zwanzig Bischöfe und zweihundert Liturgiker.

Mehrere französische Bischöfe benützten die Gelegenheit, um gegen eine mögliche Freigabe der Alten Messe zu polemisieren. Das berichtete die Pariser Tageszeitung ‘Le Figaro’.

Kardinal Arinze äußerte sich selber nicht zur Freigabe der Alten Messe.

Der Kirchenfürst verteidigte die sogenannte Neue Messe in Abgrenzung zur Banalisierung, Entheiligung und Säkularisierung in der Liturgie.

Er kritisierte die Manieriertheit offen egozentrischer Messen und eine falsche Demut der Priester, wenn sie ihre Rolle mit den Laien teilen.

Der Vorsitzende der Liturgiekommission der französischen Bischofskonferenz und Erzbischof von Toulouse, Mons. Robert Le Gall (60), sorgte sich, daß die Freiheit der Alten Messe zu einer Front des Mißtrauens, der Trauer und der Entmutigung gegenüber dem Heiligen Stuhl führen könnte.

Der Bischof hofft, daß der Widerstand aus Frankreich den Vatikan bewegen werde, den Text des erwarteten Motu Proprio zu verändern.

Mons. Le Gall bedauerte ferner, daß der Heilige Stuhl manchmal tatsächlich vorgefallenen, doch aus dem Kontext gerissenen Liturgiemißbräuchen zuviel Aufmerksamkeit schenke.

Der Erzbischof sprach auch über „Befürchtungen und Fragen“ der französischen Bischöfe – berichtete die französische Tageszeitung ‘La Croix’.

Mons. Le Gall meinte, daß für den überlieferten Ritus Mittel der Regulierung gefunden werden müßten. Diese würden es dem Oberhirten erlauben, seiner vom Zweiten Vatikanum und dem Kirchenrecht vorgesehenen Rolle nachzukommen:

„Mit anderen Worten: Die Gerüchte, die wir kennen sind wesentlich weniger wichtig, als die bislang unbekannten Anwendungsbedingungen, die eine solche Maßnahme begleiten.“

Der konservative Pariser Erzbischof André Vingt-Trois warnte, daß die kirchliche Einheit auf dem Spiel stehe.

Bei den Gegnern der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanum – der Priesterbruderschaft St. Pius X. – sei eine radikale Ablehnung des ganzen Konzils zu erkennen.

Erzbischof Vingt-Trois erinnerte auch an die illegale Besetzung der Kirche St. Nicolas du Chardonnet in Paris im Jahr 1977.

Gleichzeitig räumte er ein, daß es seit der Liturgiereform zu Ausuferungen bei der Messe komme. So würden die Gläubigen in manchen Messen „eher sich selber als Gott“ feiern.

Das letzte Zucken der Konzilsfundamentalisten?

Indes schrieb der emeritierte Bischof von Amiens, Mons. Jacques Noyer (79), dem Heiligen Vater einen offenen Brief – „bevor es zu spät ist“. Er bat, die geplante Freigabe der Alten Messe nicht umzusetzen: „Machen Sie das nicht!“

Das Schreiben wurde unter anderem in der französischen Wochenzeitung ‘Témoignage Chrétienne’ veröffentlicht.

Mons. Noyer verfaßte seinen Brief, obwohl er die „liturgische Gewohnheiten von gestern“ und „Marotten des zeremoniellen Geschmacks“ als unwichtig bezeichnete: „Schließen wir die Sakristeitür und gehen wir zu ernsthaften Sachen über.“

Der emeritierte Bischof zieht scharfe Grenzen zwischen Alt und Neu:

„Auf der einen Seite ein Gott, Chef und Richter, der den Gehorsam verlangt. Auf der anderen ein Gott der seinen Sohn sendet, um sein Vaterherz zu offenbaren. Auf der einen Seite stolze Beamte im Auftrag göttlicher Autorität, die ihnen übertragen wurde. Auf der anderen Brüder, ausgewählt, um gemeinsam das Evangelium Christi zu lesen.“

Bischof Noyer verglich die Kirche mit einer Flotte, auf der es durchaus Spannungen geben könne: Aber es sei schlimm, wenn der Admiral selber zu zögern scheine, dem Weg zu folgen:

„Warum sollte man auf Anfrage nicht für ein verlorenes Schiff Platz machen? Aber man kann nicht akzeptieren, wenn es zum Steuer strebt, um die allgemeine Richtung zu ändern.“

Wenn man jedem Priester unter dem Vorwand von Toleranz und Nächstenliebe die Kehrtwende erlaube, führe man auf der Flotte die Anarchie ein.

Copyright Bild: latin-mass-society.org
      
47 Lesermeinungen
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#47   Jörg Guttenberger, Köln   23:56:04 | Freitag, 3. November 2006
„Tridentinische“ Messe
Die Gänsefüßchen, weil das Konzil von Trient nur unwesentlich Änderungen eingeführt hat.
Daß der Gebrauch beider Liturgien nebeneinander zu Verwirrung und Chaos führt, ist nachweislich Unsinn. Denn auch vor VII hat es mehrere Liturgien nebeneinander gegeben: die Dominikaner hatten die Gabebereitung – genauso, wie heute noch die Byzantiner und die Liturgie von Praga/Portugal – vor der Messe, also eine eigene Liturgie. Ferner hatten und haben wir in Italien neben der römischen Liturgie noch die mailändische Ambrosiusliturgie und die byzantinische Liturgie der Italobyzantiner in Unteritalien. Negative Folgen mehrerer nebeneinander bestehender Liturgien sind bisher nicht bekannt geworden und wohl nur in den Köpfen französischer Bischöf vorhanden.
Weitestgehend unbekannt sind die weit umfangreicheren Möglichkeiten einer feierlichen „neuen“ Liturgie gegenüber der alten. Wie schon einmal erwähnt, haben die Benediktiner von San Anselmo, Rom, im Rahmen der Reihe „Alte Liturgien in romanischen Kirchen Kölns“ in St. Georg mehrfach eine ausschließlich gesungene lateinische Liturgie (greg. Choral) gefeiert. Die Konzelebranten haben den Kanon abwechselnd und die Wandlungsworte gemeinsam gesungen. Zwei Diakone haben assistiert. Eine solche Feierlichkeit kennt die „alte“ Liturgie nicht.
Es bedarf also nicht der Wiedereinführung der tridentinischen Liturgie, sondern einer gebührenden Feierlichkeit der VATII-Messe.
Übrigens hat der Kirchenbesuch bereits vor dem Konzil stark nachgelassen
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#46   Frasim   21:06:58 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@thaumaturgos
lasst doch beides, die messe alt und die neue nebeneinander existieren und macht kein dogma draus…
Ja, genau!!! :)3
Doch versuchen Sie, das mal den Bischöfen klarzumachen! Die sagen dann zuerst :-[ , dann entweder :-@ oder :-!.
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#45   Athanasius   12:11:53 | Samstag, 28. Oktober 2006
Zur Lüge
der französischen Kleriker dass zwei Riten in der lateinischen Kirche unter dem „Patriarchat von Rom“ eine „Neuerung gegen die Tradition“ darstellen würde, hier mal noch ein Beweis dass es sich dabei um eine Lüge und Geschichtsfälschung der Franzen geht: Mass in the Sarum Rite (Rite of Salisbury). www.youtube.com/watch?v=21pnAoiGnjs
Ganz anders als der (alte) römische Ritus und doch lateinischer Ritus!
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#44   thaumaturgos   09:09:03 | Samstag, 28. Oktober 2006
@alle hier
lasst doch beides, die messe alt und die neue nebeneinander existieren und macht kein dogma draus, beide – richtig und den rubriken nach gefeiert – sind die eucharistia. was wollen wir denn mehr … die messe allein macht den glauben nicht aus, wewr sich nichtum die glaubensinhalte kümmert, wird nie christ!
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#43   Breze   00:52:29 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Athanasius
Jetzt machen Sie sich mal locker!!!!
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#42   tau †   00:50:27 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Athanasius: Den hatten
wir zwar schon …
Kassiererin: „Brauchen Sie ‘ne Tüte?“
Oma: „Nee, Fräulein, wenn ich jetzt kiffe, vergess’ ich wieder die Hälfte.“
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#41   Breze   00:48:39 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Frasim
Danke für das Kompliment, wenn Ihnen die Witze entfallen, einfach auf kreuz.net nachschauen, hi, hi…
Nin, ich habe mich zu dem Thema „Alte Messe“ schon sehr oft sehr ausführlich geäussert… siehe auch unten…
;-)
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#40   Athanasius   00:47:23 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Tau und Frasim
Geht mal auf MSN Messenger mit eurer Selbstbeweihrauchung! Nicht hier.
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#39   tau †   00:46:19 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Frasim: Dies ist jetzt
kein Witz: Ich habe in meinem Leben noch nie etwas gegen die alte Messe gehabt!
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#38   Breze   00:45:06 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Stephanus
Uih, das wird ein teurer Abend ;-)
Stephanus, die Tridentinische Messe ist sicher schön, aber sie ist nicht das Non Plus Ultra unseres Glaubens. Was mich bei dieser Diskussion um die Alte Messe etwas befremdet ist, dass sie anscheinend zu einer Art fixen Idee für manche geworden ist, zu einer Keule, mit der man den Gegenpart seinen angeblichen Unglauben um die Ohren hauen kann.
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#37   Athanasius   00:44:13 | Samstag, 28. Oktober 2006
Wozu…
…die Freigabe der alten Messe und deren „Anhänger“ (Römische Katholiken) bei aufrechten Atheisten führt, schaut euch hier mal an:
Across the Atlantic: Papa Stronsay – Redemptorist Island (BBC 2 Report) www.youtube.com/watch?v=d20nzljVYPM
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#36   Frasim   00:40:11 | Samstag, 28. Oktober 2006
@tau und Breze
Die Witze sind zum Teil wirklich gut :-D , ich hoffe, ich kann mir den einen oder anderen merken… ?:)
Frage zwischendurch: Was ist Ihre Meinung zum Diskussionsthema?
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#35   tau †   00:32:33 | Samstag, 28. Oktober 2006
Mann war in Russland
im Urlaub und erzählt: „Ich war auf dem Roten Platz in Moskau, sah die Menschenschlange vor dem Leninmausoleum. Hatte keine Lust, mich hinten anzustellen, ging ich zur Wache und bot ihnen fünf Mark.“ Freund fragt: „Und, haben sie dich dann vorgelassen?“ Antwort: „Ne, da ham’ se den Lenin rausgeholt.“
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#34   Breze   00:27:09 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau
der ist auch gut…
Kommt ein Tscheche zum Augenarzt. Der hält ihm die Buchstabentafel vor,
auf der steht C Z W X N Q Y S T A C Z,
und fragt ihn: „Können Sie das lesen ?“
„Lesen ?“ ruft der Tscheche erstaunt aus, „Ich kenne den Kerl !“
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#33   Stephanus   00:27:09 | Samstag, 28. Oktober 2006
für veröffentlichte witze müssen je 25 euro bezahlt werden:für einen guten zweck!!!
vielleicht kann ich die belustigungen ja mit einer frage unterbrechen: vor was haben die konzilliaren eigendlich angst.???
vor 35 jahren wurde doch auch keiner gefragt ob er den sogenannten nachkonzilliaren ritus gutheißen oder ablehnen würde.
das was wir hier in westeuropa sonntäglichst geboten bekommen hat doch mit den bekannten konzills fassungen oft sehr wenig und noch öfter fast gar nichts mehr zu tun.
der glaubende aber braucht „rechtssicherheit“ und dafür steht der sogenannte tridentinische ritus!!!. allein vom künstlerischen standpunkt aus betrachtet ist der tridentinische ritus, denken wir z.b. an ein levitiertes hochamt, doch ausserordenlich bereichernd.
daher meine bitte an alle toleranten und liberalen: zeigt nun endlich eure toleranz, eure liberale einstellung: laßt den heiligen vater mal arbeiten und nachher jeden nach belieben selig werden. wir werden dann ja sehen wer recht hat. vor einer so mickrigen schar ewiggestriger braucht sich doch nicht wirklich jemand zu fürchten, oder????
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#32   tau †   00:20:37 | Samstag, 28. Oktober 2006
Kommt ein Mann
an einem Teppichladen vorbei. Vor der Ladentür steht
ein Araber und klopft gerade einen seiner Teppiche sauber. Darauf der
Mann: „Na, was ist – springt er nicht an?“
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#31   Breze   00:18:51 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau
was ist weiss und hüpft von Baum zu Baum?
Na klar, ein öterreichischer Arzt bei der Zeckenimpfung…
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#30   tau †   00:15:40 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Breze: der
mit dem Arzt ist gut !
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#29   Breze   00:11:46 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau
Hi, hi…
Klassisches Konzert. Beethoven, Nr.3 .
Das Orchester spielt sich die Seele aus dem Leib.
Das Publikum ist mitgerissen.
Plötzlich ein Schrei aus den vorderen Reihen : „Ein Arzt, ein Arzt, befindet sich ein Arzt im Saal ?“
Das Orchester hört zu spielen auf, der Dirigent dreht sich um, Totenstille .
Von weiter hinten kommt die Antwort :„Hier, ich bin Arzt, was ist passiert ?“
Rufts von vorne zurück : „Ist das nicht ein herrliches Konzert, Herr Kollege ?“
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#28   tau †   00:04:58 | Samstag, 28. Oktober 2006
Meier geht zu dem Mieter,
der die Wohnung unter ihm hat, und sagt: „Ich will meinen Flur tapezieren – wieviele Rollen Tapete haben sie denn damals für ihren gekauft?“
„Sieben“.
Herr Meier bedankt sich, und geht wieder nach oben. Eine Woche später kommt er erneut: „Was haben sie denn da erzählt? Ich habe ganzen fünf Rollen übrig behalten!“
„Das war bei mir damals genauso…“
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#27   Breze   00:01:25 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ tau
BOAHHHHH!!!!!
Der Pfarrer hat im Ausland billig Kaffe gekauft. Bevor er zur Grenze kommt, klebt er sich je ein Pfund unter jede Achsel.
An der Grenze: „Haben Sie etwas zu verzollen? Alkohol, Zigaretten, Kaffee?“
„Nein, mein Sohn, ich habe zwar zwei Pfund Kaffee gekauft, aber ich habe sie schon unter den Armen verteilt.“
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#26   tau †   23:59:14 | Freitag, 27. Oktober 2006
Sitzt ein Mann an der Bar
und versucht ein Gespräch mit seinem Nachbarn anzufangen.
„Sagen Sie mal, was sind sie eigentlich von Beruf?“
„Ich bin Logiker.“
„Was is denn das?“
„Na zum Beispiel: Haben sie zu Hause ein Aquarium?“
„Ja“
„Daraus schlußfolger ich logisch, daß sie sehr tierlieb sind. Und sicher haben sie Kinder?“
„Ja“
„Daraus schlußfolger ich logisch, daß sie auch sehr kinderlieb sind und eine Frau haben.“
„Ja“
„Daraus kann ich weiterhin schlußfolgern, daß sie heterosexuell sind.“ „Das is ja toll!“
Nächsten Tag will er das erlernte seinem Freund beweisen und fragt ihn also auch: „Sag mal, haste eigentlich zu Hause ein Aquarium?“
„Nein.“
„Du schwule Sau!“
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#25   Breze   23:56:26 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ tau
LOL!!!
Noch einer:
Der Pfarrersgarten hat die größten Äpfel im ganzen Dorf. Zur Erntezeit klettern die Kinder immer in den Garten und sorgen für ihr leibliches Wohl. Dem Pfarrer wird das irgendwann zu bunt und er stellt ein Schild auf: GOTT SIEHT ALLES.
Am Tag darauf steht darunter: ABER ER PETZT NICHT!
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#24   tau †   23:54:39 | Freitag, 27. Oktober 2006
Telefonat:
„Ist da die Beratungsstelle für Alkoholiker?“
„Hier Alkoholikerberatung, haben Sie Sorgen?“
„Ja, ich wüßte gerne, wie man Erdbeerbowle ansetzt!“
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#23   ExBochumer †   23:38:50 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ ottaviani
Sind diese Herren nicht schon mit den von Dir genannten Plagen geschlagen? Wie sie sich doch winden und wenden, so wie jetzt z.B. der Herr Bischof Murx und andere Herren?
Was haben diese Herren denn noch zu verlieren, außer ihrer Glaubwürdigkeit?
Und im Übrigen: Anarchie wird doch schon seit mindestens x Jahren betrieben. Jeder Priester treibt doch Schindluder in seiner Gemeinde – mit mehr oder weniger (sic!) Wissen und schweigender Zustimmung seines Oberhirten. – Beispiele könnten genug genannt werden.
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#22   Palma   23:31:26 | Freitag, 27. Oktober 2006
Tolerance?
Anarchia iam est.
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#21   Christian Hüller   22:22:39 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Laikos
>>Demut, Aufopferung, Bußgürtel und Peitsche zum selbstgeißeln brauchen unsere Priester damit sie endliche einmal ihren Stolz vergessen.<<
Reichlich pauschal. Und den Stolz baut man ab, indem man sich für Christus „abarbeitet“ (in diesem Sinne jedenfalls der Apostel Paulus), nicht mit einer Peitsche.
Man könnte wirklich glauben, dass Sie ein „Trojaner“ sind, der hier durch bewussten Unsinn konserv. Positionen in einem schrägen Licht erscheinen lässt (sic Pünktchen).
Also stelle ich die Frage: Sind Sie ein „Trojaner“?
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#20   verecundus   22:10:28 | Freitag, 27. Oktober 2006
@gotthard
Soso, die bösen Fundis ham keinen Nachwuchs. Da sind Sie ja besser informiert als alle doofen Tradis zusammen, gell? Und ich dachte schon, Sie hätten dieses halsstarrige Pack mit einer, womöglich ihrer DurchschnittsNOMdiözese verwechselt.
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#19   Gotthard   22:01:43 | Freitag, 27. Oktober 2006
@muntu
vielleicht sollten wir nun mal auf die Gemeinschaften schauen, denen die Tradition etwas bedeutet. Die haben anscheinend genug Kirchenbesuch und Nachwuchs. Wem das nicht zu denken gibt, der tut mir leid.
also die Pius-Leute haben in Deutschland praktisch keinen Nachwuchs … ist schon einmal in einem anderen Thread diskutiert worden.
Ich meine, in diesem Jahr ist kein Deutscher für Pius geweiht worden … und bei Goesche in Berlin ist es auch nciht besser … und sonst noch…?
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#18   ottaviani   21:42:25 | Freitag, 27. Oktober 2006
interessant
wie sie zittern die herrn bischöfe als ob der hl. vater die absicht hätte pest und cholara auf sie regnen zu lassen
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#17   Frasim   21:20:21 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Pünktchen:
Hm ja, schon möglich. Im Netz gibt es ja nichts, was es nicht gibt.
@die Dominikaner von kath. Hl. Kreuz in Augsburg:
Viele Grüße und bis Donnerstag, 12.15 Uhr in der Kapelle Hagia Sophia, freu mich schon drauf! :-)
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#16   Pünktchen   21:09:55 | Freitag, 27. Oktober 2006
Frasim
seit Monaten weise ich nun auf die genannten „Leser“ als Satire-Accounts hin! Bezeichnenderweise haben die Angesprochenen niemals auf meine öffentliche Anschuldigung reagiert! Klar? ?:)
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#15   Aragorn   21:09:44 | Freitag, 27. Oktober 2006
Die Spreu vom Weizen trennen
Nicht selten werden Priester, die in ihren Gemeinden die liturgische Ordnung der Kirche einigermaßen einhalten, umsetzen oder wieder in kraft setzen wollen, bedrängt, angeschwärzt oder gemobbt. Nicht wenige (vormals katholische) Gemeinden dürften nach 36 Jahren LiturgieDEform protestantisch geworden sein. Es herrscht eine regelrechte Diktatur des Proletariats, gegen die ein traditions- und glaubenstreuer Priester (auch wenn der den NOM würdig feiern will) allein kaum ankommt. Hilfe von der Bistumsleitung kommt nur zögerlich oder gar nicht. 35 Jahre LiturgieDEform und Nachkonzilszeit haben nicht nur die einst Göttliche Liturgie zerstört, sondern auch viele Gemeinden in eine Anarchie verwandelt, in der jeder tut und lässt, was er will. Schuld daran sind nicht zuletzt die Bischöfe, die eine schöne neue Kirchenwelt schaffen wollten und nun zusehen müssen, wie sie die traurigen Reste einigermaßen beieinander halten sollen. Die Zulassung der Alten Messe wird für die Kirchenvolksbegehrer in den Gemeinden und Bischofspalästen eine ungeheure Provokation sein. Es wird übertragen ähnlich zugehen, wie in den Pariser Vorstädten. Trotzdem muss die Kirche durch diese Phase hindurch. Der Krankheitsherd, der durch den Ruch Satans (Papst Paul VI) in die Kirche getragen wurde, muss vollständig ausgebrannt werden. Das ist ein schmerzlicher Prozess, bei dem die Streu vom Weizen getrennt wird.
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#14   Frasim   21:04:12 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Pünktchen
Die Accounts…
Was macht Sie da so sicher, es gibt doch viele Spinner hier… ;-)
Natürlich glaube ich auch nicht, dass die alte Messe in den nächsten zwei Jahren den NOM verdrängt haben wird (leider ;-)), aber langfristig gesehen glaube ich, dass die trid. Messe die Messe „aller Zeiten“ ist…!
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#13   Pünktchen   20:55:44 | Freitag, 27. Oktober 2006
Die Accounts
„laikos“
„Ketzerjäger“ und
„priest“
sind offensichtlich der Versuch, konservative od. traditionalistische Positionen durch Übertreibungen und argumentative Hilflosigkeit zu diskreditieren! Die Beiträge sind nicht ernst gemeint, Erwiderungen können unterbleiben!
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#12   laikos   20:38:59 | Freitag, 27. Oktober 2006
Stolz und Hoffart
Heutzutage sind ja sogar die Priester stolz. Sie bekommen Auszeichnungen und lassen sich dann wieder einmal in der Zeitung abdrucken das jeder sie bewundern kann. Wie hat der Heilige Josefmaria schon gesagt: „Das alles bedeutet nichts“. Demut, Aufopferung, Bußgürtel und Peitsche zum selbstgeißeln brauchen unsere Priester damit sie endliche einmal ihren Stolz vergessen :-|
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#11   Maurice Corvisier   20:38:30 | Freitag, 27. Oktober 2006
„verrat (der französischen Bischöfe) in den letzten vierzig jahren“
ist ein Euphemismus: ich könnte Bände erzählen über den Verrat und den Zeitraum. Aber nicht auf 1500 Zeilen.
Da haben es die großen Vereinfacher – einfacher!
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#10   athanasius1957   20:30:49 | Freitag, 27. Oktober 2006
das wilde aufbäumen in frankreich
zeigt eigentlich nur die angst der hirten vor sich selbst und daß ihr verrat in den letzten vierzig jahren an die oberfläche kommt. sie haben angst, daß die noch verbliebenen gläubigen, nicht mehr den erfolgen des V2 huldigen, sondern „altvatrisch“ wieder den priester lieben.
diese prälaten sollten eigentlich nikodemus, den ratsherren im hohen rat der pharisäer, einmal ernst nehmen:
ists von gott, so nützt der protest nicht; ists nicht von ihm, so vergehts.
sancte michael, defende nos contra nequitiam et insidias diaboli…
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#9   Horst Metzker   20:25:30 | Freitag, 27. Oktober 2006
Nein, sie führt nicht zur Anarchie.
Haben sie denn immer noch nicht begriffen, daß Banalitäten, Primitivitäten und speziell Obszönitäten, heutzutage die Gesellschaftsordnung beherrschen.
„Ja da muß man tolerant sein, auf die Leute zu gehen!“
Wer entrüstet sich denn, über die Massaker des Christen Bush in Afghanistan und im Irak? Wieviele können doch nur noch mitleidig lachen, wenn Skelette als Modells gekürt Mode anpreisen? Zugleich aber täglich 40.000 Kinder weltweit verhungern. Wer schaltet denn noch um, wenn auf den privaten Fernsehsendern, die erste Werbepause beginnt? Mehr noch? Ich lasse es!
Wen interessiert es denn wirklich, ob der Priester den Hochaltar oder den Volksaltar benützt? Jedoch den Seiten und den Lesermeinungen nach meint man, es gehe um das Überleben des Katholizismus.
Natürlich haben die 68iger Spuren hinterlassen die, die Enkel heute nachträglich spüren, weil deren Eltern, die Kinder der 68iger Generation sind.
Daß karnevalistische Homos immer wieder mit Berichten hofiert werden, ist schon bald eine Groteske! (Manchmal meine ich, sie wollen da den „Zeugen Jehovas“, den Rang streitig machen.)
Dann haben wir noch das Thema Abtreibung.
Dazu möchte ich nur bemerken, daß ich vor 16 Jahren in meiner Familie auch den Fall hatte, daß meine Schwägerin schwanger war, und ihr Freund meinte mit ihr nach Amsterdam fahren zu müssen. Sie hörte damals auf meinen Rat, und der junge Mann ist jetzt 15 Jahre alt.
Es geht nicht um Hoch- oder Volksaltar,
sondern um das Leben, das wir von Gott bekamen.
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#8   Pünktchen   20:25:13 | Freitag, 27. Oktober 2006
Ein ganz großer Schritt voran zur Reform der Reform
wäre es, wenn die Messe gem. NOM häufiger apud Deum (apsidem) zelebriert würde in den Kirchen, die aufgrund ihres Alters und ihrer Architektur einen unzerstörten und hervorgehobenen Hochaltar haben!
Der Volksaltar könnte/sollte hier entfernt werden, denn er bildet ja nicht die Vorbedingung zur Feier der Messe nach der neuen Form. Als Beispiel verweise ich wieder einmal auf St. Peter München …sches-jugendsozialwerk.de/…ES/PICTURE120766.jpg! Auf dem Foto ist eine würdige Feier nach dem NOM zu sehen! Undenkbar wäre es, wenn hier noch ein funktionsloser Volksaltar im Raume stünde und die Priester ihn beim Herabsteigen vom Hochaltar zu umschreiten hätten.
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#7   möchtegern-kathole   20:14:51 | Freitag, 27. Oktober 2006
geordnet sollte …
… es in der Tat weiterlaufen. Es ist nicht ok, wenn die Gläubigen erst bei Beginn der Messe merken, welches Missale sie diesmal brauchen.
Vorschläge: jeder Priester legt es für sich fest, aber darf dies nur 1mal pro Jahr ändern. dito für bestimmte Messen. Nochmal dito für bestimmte Kirchen – nach freier Wahl durch den jeweiligen Pfarrer. Das bedeutet aber, dass bei einer Aushilfe auf den Ritus geachtet werden müsste.
Wenn der Priester das alleinige Wahlrecht hat, ist das in der Tat eine schwere Aufgabe und eine Sache, die natürlich auch absichtlich in ein Chaos geführt werden kann, um zu dokumentieren, dass der Alte Ordo „schlecht“ wäre.
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#6   muntu   20:03:26 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ artikel
als die neue Messe in Nacht und Nebel Aktion eingeführt wurde, wurde auch nicht nachgefragt, ob jemand dagegen was hätte…als über Nacht ein Tisch als „Altar“ aufgestellt wurde, fragte auch keiner nach, ob das allen recht wäre…nun, sollte man sich fragen, was die Früchte der letzten 40 Jahren gebracht haben… – nichts!
– die Messen werden nicht mehr besucht; im Gegenteil der Kirchenbesuch wird weniger
– die ganze Messe in nun in der Landessprache und trotzdem versteht keiner was da vorne passiert; der Priester meint innerhalb einer Messe an 5 verschiedene Stellen predigen zu müssen…
– der Priesternachwuchs wird auch immer weniger…
…vielleicht sollten wir nun mal auf die Gemeinschaften schauen, denen die Tradition etwas bedeutet. Die haben anscheinend genug Kirchenbesuch und Nachwuchs. Wem das nicht zu denken gibt, der tut mir leid.
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#5   Christian Hüller   19:55:17 | Freitag, 27. Oktober 2006
Geordnetes Angebot
Völlig in das Belieben des jeweiligen Priesters sollte man den zu wählenden Ritus nicht stellen.
Das würde den Eindruck von Chaos erwecken (auch wenn es faktisch natürlich nicht so ist).
Aber wenn sich ein Priester dafür ausspricht, sollte der Bischof ihm gestatten, einmal in der Woche, bei wirklich gut begründetem Bedarf auch mehrmals, an einem DEM PRIESTER genehmen und für passend befundenen Tag, eine solche Messe anzubieten.
Eine pauschale Ablehnung des tridentinischen Ritus ist jedenfalls rückschrittlich und in keiner Weise „up-to-date“.
:-)
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#4   Pünktchen   19:54:33 | Freitag, 27. Oktober 2006
Frasim
Ich kann Ihre Einschätzung nicht ganz teilen! Ähnlich wie der Leser Benedikt z.B. schätze ich die Wahrscheinlichkeit, daß durch die Freigabe der alten Messe eine Massenbewegung ausgelöst wird, als gering ein. Zu voraussetzungsreich sind die „Teilnahmebedingungen“ für den durchschnittlichen deutschen Katholiken. Unvorbereitet und kenntnislos wird ihm das stille Geschehen am Altar wie ein frommes Simsalabim erscheinen, das die billige Kritik der Neu-Liturgiker zu bestätigen scheint. Eher könnte eine verstärkte Präsenz der alten Meßform als Stachel im Fleische der Neu-Liturgiker dienen und so dazu beitragen, daß durch eine „Reform der Reform“ der gewöhnliche Meßordo (NOM) seine würdige und theozentrische Gestalt gewinnt.
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#3   Frasim   19:42:27 | Freitag, 27. Oktober 2006
@Pünktchen
Einige tun ja so, als ob die Zulassung einer Alternative jeden dazu zwänge, diese auch zu wählen!
Die Bischöfe scheinen zu ahnen, dass dem über kurz oder lang so kommen wird. Aber sie können sich noch so dagegen wehren, die alte Messe ist nicht totzukriegen!
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#2   Karl   19:41:10 | Freitag, 27. Oktober 2006
Durchziehen
Der Heilige Vater scheint es durchziehen zu wollen.
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#1   Pünktchen   19:33:42 | Freitag, 27. Oktober 2006
Ich kann nicht erkennen, an welcher Stelle
einem Anhänger des NOM die von ihm präferierte Form des römischen Ritus weggenommen wird durch eine Freigabe der alten Form desselben Ritus?
Einige tun ja so, als ob die Zulassung einer Alternative jeden dazu zwänge, diese auch zu wählen!
Und wieder einmal sind es gerade die gestrigen Apostel der Toleranz, die nun auf einmal „amtliche“ Homogenität einfordern! Merkwürdig!
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