08:56:14 | Samstag, 28. Oktober 2006
Es steht zu viel auf dem Spiel + Eine fortschrittliche Nation + Wie weit wird die Freiheit gehen? + Ketzerwürdigung + Gegen den Strom?
Es steht zu viel auf dem SpielVatikan. Papst Benedikt XVI. empfing gestern Teilnehmer der ‘Christian
World Communions’ in Audienz. Dem Zusammenschluß gehören Vertreter der Anglikaner, Baptisten und Lutheraner
sowie der Päpstliche Rat für die Einheit der Christen an. Der Heilige Vater mahnte, das Ziel – die volle
sichtbare Einheit in Christus und in der Kirche – nie aus den Augen zu verlieren: „Auch wenn die Reise
manchmal entmutigend ist.“ Es stehe zu viel auf dem Spiel, um umzukehren: „Im Gegenteil gibt es gute Gründe
voranzuschreiten.“
Eine fortschrittliche NationNicaragua. Das Parlament in Nicaragua hat am Donnerstag
die bisher aus sogenannten therapeutischen Gründen legalisierte Kinderabtreibung wieder abgeschafft.
Bisher durften Kinder umgebracht werden, wenn das Leben ihrer Mutter in Gefahr war oder sie durch Vergewaltigung
oder Inzucht gezeugt wurden. Mit dem Töten von Kindern ist jetzt Schluß. Das Verbrechen wird mit zwischen
vier und acht Jahren Haft bestraft. Die Gesetzesreform muß noch vom Präsidenten ratifiziert werden.
Wie weit wird die Freiheit gehen?USA. Die Freiheit der Alten Messe würde nur von wenigen Priestern
genützt werden – glaubt der Vorsitzende der US-Bischofskonferenz, Mons. William Skylstad. Es sei „sehr
wichtig“, daß der Oberhirte weiterhin die Verantwortung über das liturgische Leben in seiner Diözese
trage. Bischof Skylstad sprach vor zehn Tagen mit dem liberalen katholischen Magazin ‘National Catholic
Reporter’.
KetzerwürdigungDeutschland. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick wird am Reformationstag,
dem 31. Oktober, bei einem protestantischen Festgottesdienst in der Erlöserkirche in Bamberg gemeinsam
mit dem evangelischen Regionalbischof Wildfried Beyhl von Bayreuth predigen. Um 21.30 Uhr werden in allen
katholischen und evangelischen Kirchen des Erzbistums die Glocken geläutet. Zwischen 22.00 und 24.00
Uhr wird Beyhl an einer Vigil im Dom mitwirken.
Gegen den Strom?Ich denke, Paulus als jüdischer Gelehrter
hat Gott nicht als Mann gedacht, wohl aber männlich angesprochen. Ich begreife aber seine Worte: „Schwimmt
nicht mit dem Strom…erneuert euer Denken“ als Herausforderung für eine erneuerte Theologie. Die Idee,
daß Gott Männlichkeit und Weiblichkeit übersteigt, ist tief in der Bibel verwurzelt. Es gibt auch eine
Stelle, wo es explizit heißt: „Denn Gott bin ich und nicht ein Mann.“
Privatdozentin Claudia Janssen,
theologische Referentin der Evangelischen Frauenarbeit in Frankfurt und Mitherausgeberin der sogenannten
‘Bibel in gerechter Sprache’ in einem Interview mit ‘SpiegelOnline’.
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Benedikt 14:50:05 | Montag, 30. Oktober 2006
#13
Protestant 13:50:42 | Montag, 30. Oktober 2006
#12
Unschuld 13:42:09 | Montag, 30. Oktober 2006
#11
Benedikt 13:36:04 | Montag, 30. Oktober 2006
#10
golfi 00:22:27 | Sonntag, 29. Oktober 2006
#9
Hyazinth 22:52:32 | Samstag, 28. Oktober 2006
#8
Gotthard 19:44:07 | Samstag, 28. Oktober 2006
#7
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methusalix † 18:15:46 | Samstag, 28. Oktober 2006
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Dr. Christoph Heger 11:26:56 | Samstag, 28. Oktober 2006
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Pünktchen 11:10:02 | Samstag, 28. Oktober 2006
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