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Samstag, 28. Oktober 2006 10:13
Krieg zwischen der „konziliaren“ und der „wahren“ Religion
Ein Vertreter der Piusbruderschaft erklärte kürzlich, sich erst dann mit Rom aussöhnen zu wollen, wenn man dort dem letzten Konzil abgeschworen habe.
Weihbischof Williamson bei der Nationalwallfahrt der Piusbruderschaft in Fulda im Septemer 2006
Weihbischof Williamson bei der Nationalwallfahrt der Piusbruderschaft in Fulda im Septemer 2006
(kreuz.net) Am vergangenen Donnerstag gewährte Weihbischof Richard Williamson dem englischsprachigen Forum ‘Angelqueen’ ein Interview.

Mons. Williamson ist einer der vier von Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahr 1988 gegen den Willen Roms geweihten Bischöfe.

Im Interview warnt der Bischof vor Gerüchten über eine Aussöhnung mit dem „konziliaren Rom“.

Der Konflikt zwischen der Piusbruderschaft und Rom sei ein Krieg zwischen zwei einander direkt entgegengesetzten Religionen:

„Die katholische Religion, die auf Gott zentriert ist, und die Konzilsreligion, die auf den Menschen und die moderne Welt zentriert ist.“

Zwischen diesen beiden Religionen könne erst Friede herrschen, wenn eine der beiden tot sei.

Das sei der Grund, warum sich die französischen Bischöfe als Anhänger der „Konzilsreligion“ so leidenschaftlich gegen eine Versöhnung zwischen Rom und den „Repräsentanten der wahren Religion“ stellen würden.

Deswegen habe das „konziliare Rom“ auch das Institut vom Guten Hirten in Bordeaux errichtet – nicht weil diese Gemeinschaft traditionell, sondern weil sie „halb traditionell“ sei.

Dahinter stecke die Absicht, Priester und Gläubige der Piusbruderschaft von der „bis jetzt gänzlich traditionellen“ Piusbruderschaft wegzulocken.

Bischof Williamson glaubt deshalb auch nicht, daß Rom das ‘Institut vom Guten Hirten’ aus Wohlwollen gegenüber der katholischen Tradition gegründet hat.

„Die konziliaren Römer“ würden die absoluten Ansprüche der „einen wahren Religion des einen wahren Gottes“ nicht verstehen.

Deswegen würden sie ihr auch keine wirkliche Liebe und kein wahres Wohlwollen entgegenbringen.

Mons. Williamson kann sich nicht vorstellen, daß die Piusbruderschaft die „großartige Arbeit“ von Erzbischof Lefebvre einer konziliaren Kontrolle ausliefern würde.

Wenn es so käme, „hätten einige von uns Schwierigkeiten, zu folgen“.

Mons. Williamson wird auch gefragt, wie die Piusbruderschaft Rom gegenüber auftreten müßte:

„Mit Ehrerbietung, mit Respekt, mit Barmherzigkeit, sogar mit Liebe – die Römer werden im nächsten Leben nicht viel Liebe empfangen –, zugleich aber mit äußerster Klugheit.“

Wer mit dem Teufel speisen wolle, brauche einen langen Löffel: Diese „Konziliaren“ würden sich – wenn auch nicht immer absichtlich – zu Instrumenten des Teufels machen.

Er werde seine „Klugheit“ gegenüber den konziliaren Römern erst aufgeben, wenn sie das Zweite Vatikanum klar und unzweideutig verurteilen und sie ihrer falschen konziliaren Religion abschwören – so der Weihbischof.

Rom müsse sich zum ‘Syllabus’ von Pius IX. und zur Enzyklika ‘Pascendi’ von Pius X. bekennen.

Jahrzehntelang habe Joseph Ratzinger die Ergebnisse des Konzils kritisiert. Doch als Kardinal oder jetzt als Papst habe er seine falschen Grundsätze niemals verurteilt:

„Er hat bis jetzt nicht begriffen, daß die schlechten Resultate das Ergebnis falscher Prinzipien sind.“

Solange er das nicht verstanden habe, werde Benedikt XVI. der Zerstörung der Kirche vorstehen.

Zum Schluß wird Mons. Williamson gefragt, ob er sich an der Rosenkranzaktion für den Papst beteiligt habe, die von der Piusbruderschaft initiiert wurde.

Die Antwort: Er bete immer für den Papst, die Kardinäle, Bischöfe und Priester, so wie es die Gottesmutter erwarte.

© Bild: fsspx.info
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 126 Lesermeinungen:
Mittwoch, 1. November 2006 00:46
Breze: @ tau
Du raubst mir gerade meine Nachtruhe!!!!!!
Mittwoch, 1. November 2006 00:44
tau †: @ Breze: denk’
dran, wenn die Kinder schön gruselig kucken, bekommen sie zur Belohnung ein paar Bonbons
Mittwoch, 1. November 2006 00:42
Breze: @ tau
vielleicht ein bonbonessender „graf“?

Na, na, na, wir sind wirklich etwas frech heute… Na, ja…

…ich gehe jetzt jedenfalls unter meinem Bett nachschauen, vielleicht finde ich dort auch einen pralinenessenden M., der Sedi, NPD Mitglied und was was ich noch sonst was ist…

Ich schaue mal nach…
Mittwoch, 1. November 2006 00:36
tau †: @ Breze: ja,
vielleicht ein bonbonessender „graf“

uuuuhhaaahhhaaa
Mittwoch, 1. November 2006 00:34
Breze: @ tau
Da habt Ihr Euch was gegeben, puh…
das war bestimmt in der Nähe eines Horros Schockers, kreuz net UND Halloween, wirst Du heute nacht schlafen können oder wirst Du wachbleiben mit der Angst, unter Deinem Bett befindet sich ein Monster????
Mittwoch, 1. November 2006 00:30
tau †: @ Breze: was meinst Du,
was das gruselig war? Wir haben in der Familie den k.n Artikel gelesen und gleichzeitig die unten angegebene TV-Doku angeschaut
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