kreuz.net
kotz.net auf Müll-Niveau
Die größte katholische Internetseite im deutschen Sprachraum feiert ihren zweiten Geburtstag. Rückblick auf Stimmen, die ihre Geburt begleitet haben.
(kreuz.net) Ein beachtliches Aufsehen erregte die Geburt von ‘kreuz.net’ bei der Leserschaft der neokonservativen Linzer Nachrichtenseite ‘kath.net’.

Am interessantesten waren dabei die Äußerungen im internen Forum von ‘kath.net’ sowie in den dortigen geschlossenen Diskussionen.

Diese Informationen kamen ans Licht, als das Forum von ‘kath.net’ auf einen Computer der Firma ‘strato.de’ in Berlin übertragen wurden.

Offenbar hat es dabei kurzfristige Sicherheitslücken gegeben, die ein Computerspezialist ‘kreuz.net’ zugespielt hat.

Am 28. Oktober 2004 schrieb „Gandalf“ – ein Administrator im ‘kath.net’-Forum – den folgenden Eintrag:

Na, wer hat denn da ganz eifrig kath.net „kopiert“?
Jetzt dürfen mal alle raten, wer da dahinter steckt?
Da wollen wir doch gleich ein wenig Reklame dafür machen.


„Gandalf“ gab sich wenig später selbst und „Josephus“ – dem Webmaster von ‘stjosef.at’ – die entsprechende Antwort:

1.) Wer wohl ist der geheimnisvolle „Autor“ der Anti-Medjugorje-Artikel auf kreuz.net?
2.) Und wer ist wohl die „Stimme aus dem Tradiland“?
Zwei Fragen – zwei Antworten oder doch nur eine?


Während am Anfang Interesse vorherrschte, dominierte im Dezember 2004 bereits der Liebesentzug. Als Grund wurde eine angebliche Spam-Aktion seitens ‘kreuz.net’ genannt:

Nach der heutigen SPAM-FLUT ist der THREAD – Diskussionsstrang – vorerst mal geschlossen. Wir checken da mal was durch, außerdem hat die Werbung für den Verein ab sofort ein Ende.

„Gandalf“ überlegte wegen der angeblichen Spam-Aktion auch „Anzeige gegen ‘kreuz.net’ zu erstatten“.

„Unsere Anwälte freuen sich sicherlich auf Arbeit.“

Allerdings erklärte er, daß ab jetzt „zurückgeSPAMMT“ werde – was freilich nach geltendem Recht verboten ist.

Im Februar 2005 gab es sogar erste Anzeichen von Anti-Werbung.

So empfahl „Gandalf“ allen „wohlgesonnenen Werbern“ dieser „angeblich katholische page“ lieber heute als morgen den Rückzug anzutreten und „besser rasch aus dem Rampenlicht“ zu verschwinden.

Inzwischen wüßten „ bereits mehrere Leute, darunter mehrere Journalisten, wer dahinter steckt“. Die Veröffentlichung sei nur mehr „eine Frage der Zeit“.

„Gandalf“ erklärte, „bereits definitive Beweise über die Hintermänner (!) im Archiv“ zu haben.

Außerdem würden auf kreuz.net „nachweislich“ falsche Dinge verbreitet sowie regelmäßig Nachrichten von anderen Agenturen geklaut.

Wo nachweislich falsche Dinge geklaut wurden, erklärte er nicht.

„Mit ziemlicher Sicherheit“ wisse er auch, wer hinter ‘kreuz.net’ stehe. Er möchte aber „mit den Leuten, die aus gutem Grund die Anonymität wählen, nichts zu tun haben“ – hieß es jetzt.

Leser „Philosophus“ bezeichnete ‘kreuz.net’ als ein Portal „mit diversen Enthüllungen und Äußerungen, die unkatholisch, sedisvakantistisch oder gar menschenverachtend“ seien.

Er habe „in einem Telefongespräch mit dem zuständigen Referenten in der Deutschen Bischofskonferenz“ erörtert, daß man „gegen die Äußerungen in ‘kreuz.net’“ nicht vorgehen könne.

„Die dürfen augenscheinlich alles verbreiten, was sie wollen.“

Auf die Frage von „Philosophus“, warum „nicht eine Warnung vor ‘kreuz.net’ in den Amtsblättern der Diözesen erfolge“, hieß es von der Deutschen Bischofskonferenz, daß „Anfragen einzelner Bistümer schon beantwortet würden“.

„Philosophus“ hält das für einen Skandal. Man trete nicht prophylaktisch gegen dieses sogenannte Nachrichtenportal auf, weil gemäß deutschem Recht gegen ‘kreuz.net’ nicht vorgegangen werden könne.

„Gandalf“ antwortete auf den Beitrag von „Philosophus“, daß er ‘kreuz.net’ genauso oft wie das ‘freidenkerforum’ oder ähnliche Webseiten lese, „nämlich praktisch nie“.

Bei ‘kreuz.net’ handle es sich um eine „anonyme und feige Page“.

Im ‘kath.net’-Forum ist es üblich, daß Beiträge, die ‘kreuz.net’ erwähnen entweder gelöscht oder umgeschrieben werden.

Dazu schrieb „Gandalf“ an den Leser „Werner“:

Bitte keine kreuz.net-„Meldungen“ im kath.net-Forum posten!
Das habe ich gelöscht. Die schismatische und menschenverachtende Hetzpage hat bei uns nichts verloren. Bitte um Verständnis.


Er mache „genausowenig wie ‘stjosef.at’ und zahlreiche andere Medien keine Werbung für solche extreme Spinner“.

„kotz.net“ würde auf „primitive und dumme Weise“ agieren.

„Sorry, wer auf so einem MÜLL-Niveau, den können wir nicht Ernst nehmen.“

Man wolle dort nur „provozieren und auf primitivste Weise Aufmerksamkeit erregen, sozusagen im pseudo-katholischen NEWS-Stil“.

„Der OUTING-Artikel“ stehe „schon längst“ bereit. ‘kath.net’ verzichte aber darauf, weil er sie nicht „wichtig“ nehme und „keine Werbung für sie machen“ wolle.

Man möge Verständnis haben, daß ‘kath.net’ mit dem „St. Pöltner Racheprojekt“ nichts zu tun haben wolle.

Schützenhilfe bekam „Gandalf“ dabei von dem Kölner Thomisten David Berger. Dieser schreibt im Mai 2005 folgende Nachricht an „Gandalf“:

Herzlichen Dank für die Richtigstellung bez. kreuz.net: was der Club da macht, wird immer abstruser und widerlicher …
      
28 Lesermeinungen
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#29   No Comment   12:45:50 | Dienstag, 28. November 2006
@Adrian
Eine „Meinung“ kann keine höhere Perspektive unter Meinungen beanspruchen. Ich empfehle das Buch „Jesus“ von Jean Guitton (1961); er kommt asuf philosophischen Wegen der Ausnahmegestalt Jesu sehr nahe.
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#28   Josefus   13:08:39 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Josefus ungleich Josephus
Zitat : Gandalf“ gab sich wenig später selbst und „Josephus“ – dem Webmaster von ‘stjosef.at’ – die entsprechende Antwort:
Ich wollte hier nur mitteilen, dass ich nicht identisch bin mit jenem Josephus und auch „st.josef.at“-Seite gar nicht kenne.
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#27   agmen   19:02:38 | Montag, 30. Oktober 2006
@La_Fille_d’Isis:
ich muss aber sagen, dass Ihre Beiträge meistens sinnlos und destruktiv sind und somit nur nerven.
Können Sie das nicht lassen???
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#26   Adrian Leverkuehn   22:01:37 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Dr. Heger
Ach du meine Güte, dieser eitle Mensch! Ganz Europa versinkt in furchtbares Leid, aber Thomas Mann lebt in seinem kalifornischen Luxusexil und beobachtet tagebuchtäglich seinen morgendlichen Priapismus
Tja, das Emigrantendasein (besonders von 33 – Kriegsbeginn) war sicherlich das reinste Vergnügen!
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#25   La_Fille_d'Isis †   20:30:09 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@agmen
Was suchen Sie hier eigentlich???
Lieber Agmen,
wie bereits Cindy Lauper sang: Girls just wanna have fun!
;-)
PS: Ich will doch nur spielen. Ich tue doch nichts. :-D
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#24   agmen   20:17:26 | Sonntag, 29. Oktober 2006
ad La_Fille_d’Isis
Was suchen Sie hier eigentlich???
:-@ :-@ :-@
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#22   Dr. Christoph Heger   15:09:11 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Thomas Mann?
Adrian Leverkuehn meint:
Kaum ein großer Künstler hat die Katholische Kirche so durch- und ausgeleuchtet wie Thomas Mann.
Ach du meine Güte, dieser eitle Mensch! Ganz Europa versinkt in furchtbares Leid, aber Thomas Mann lebt in seinem kalifornischen Luxusexil und beobachtet tagebuchtäglich seinen morgendlichen Priapismus – und dieser Charakter soll etwas von katholischer Kirche verstanden haben!
Er hat ja nicht einmal von seinem Schriftstellerkollegen F. M. Dostojewski – trotz eifrigen Nachahmens – etwas verstanden.
MfG
Christoph Heger
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#21   agmen   14:57:15 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Glückwunsch!
ich danke dem kreuz.net Team für zwei Jahre Arbeit wider dem biederen Zeitgeist! :)3
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#20   Salomonius   08:42:36 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Die besten Wünsche
… zum zweiten Geburtstag! Schütze Sie unser Heiland auch im nächsten Jahr.
Wünsche einen gesegneten Sonntag.
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#19   Adrian Leverkuehn   02:42:09 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Dr. Otterbeck
Die „höhere Perspektive“ des Christentums gegenüber dem modernen Diskurs
Aber ist diese „höhere Perspektive“ nicht viel mehr ein Teil des Diskurses? Es riecht doch ein bißchen nach Verschleierungstaktik wenn man für eine Meinung (!) eine Sonderstellung beansprucht. Denn eine Meinung war es doch letztlich immer und wird es immer bleiben. Kaum ein großer Künstler hat die Katholische Kirche so durch- und ausgeleuchtet wie Thomas Mann. Wenn man Mann gelesen hat, versteht man jedenfalls von der Kirche und ihrem Weltbild weit mehr als vorher. Aber sein Buch „Betrachtungen eines Unpolitischen“ (ja auch eine Anspielung an die „höhere Perspektive“) hat dann doch nur den Krieg verteidigt. Sicher enthält es weit mehr. Es bietet eine ausgefeilte und konsequente Begründung der Positionen der Rechten vor 1789, also der alten Rechten, der Rechten vor Hegel. Nur sein Sohn Klaus Mann hat nicht umsonst bemängelt, daß Th. Mann durch dieses Buch „seine Hände mit Blut befleckt hat“.
Kann man heute unpolitisch sein? Es ist ja nicht unpolitisch die EU unter Ausschluß der Türkei zu einem übernationalen (Stände?)staat formen zu wollen. Wenn man die alte Rechte in Metternich und seiner Hl. Allianz verkörpert sieht und die Hegelianer bspw. in Wallenstein, dann hatten beide ihre Meinungen. Aber ich würde nicht sagen daß Metternichs Meinung verglichen mit der Wallensteins eine „höhere Perspektive“ verkörpert hat.
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#18   Breze   02:39:38 | Sonntag, 29. Oktober 2006
@ Alexandra
The disease of paranoia seems to be a serious problem of many participants of this board. The saddest thing is that they mix their own paranoia with religion…
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#17   Pater Lingen   23:38:18 | Samstag, 28. Oktober 2006
Die größte katholische Internetseite im deutschen Sprachraum?
Da fällt denkenden Menschen aber eine ganz andere Internetseite als kreuz.net ein! Die wahre größte katholische Internetseite wenigstens im deutschen Sprachraum hat im Gegensatz zu kreuz.net zwar im Monat „nur“ ca. 10.000 Besucher, allerdings kein „Forum“, keine „Kommentarfunktion“ und keinen sonstigen Besucherzahl erhöhenden Firlefanz, und sie wird wirklich penetrant mit haltlosem Quark attackiert.
kreuz.net hingegen verwechselt Katholizität (für alle) mit Synkretismus (von allem etwas).
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#16   Graf von Galen   23:20:22 | Samstag, 28. Oktober 2006
Alles Gute und Gottes Schutz und Segen zum Geburtstag
Herzlichen Dank an Kreuz.net für seinen Kampf gegen
VII, die widernatürliche Unzucht, den Mord an den
Ungeborenen, die Verführung der Jugend und die
Einschränkung der Meinungsfreiheit.
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#15   Gotthard   22:50:16 | Samstag, 28. Oktober 2006
Durchblick
kreuz.net ist mutig und offensichtlich das Werk von idealistisch gesinnten Katholiken.
Du hast den absoluten Durchblick… DANKE …
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#14   Schüttel   22:49:29 | Samstag, 28. Oktober 2006
Irgendwie ist kreuz.net gut
und dient der Wahrheitsfindung. Viele Grüße zum Geburtstag vom virtuellen advocatus diaboli
Schüttel
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#13   Burgorus   22:35:27 | Samstag, 28. Oktober 2006
Medjugore: Das Gute behaltet.
Wie ich Berichten und Filmen entnehmen konnte, waren zumindest die ursprünglichen Muttergottes-Erscheinungen in Medjugorje mit Sicherheit echt. Noch nie hat eine Erscheinung soviele aktive Gebetskreise nach sich gezogen wie die von Medjugorje.
Nur, wo die Muttergottes ist, fühlen sich auch der Teufel und seine Engel auf den Plan gerufen. Soweit ich informiert bin, muss es in Medjugorje schon seit Langem ziemlich modernistisch zugehen. Ich denke da an die sogenannten „neugeistlichen Lieder“. Dabei ist doch der alte Geist ein heiliger.
Bleibt ganz einfach festzuhalten: Das Gute behaltet: Befolgt den Aufruf der Muttergottes zu viel Rosenkranzgebet und Fasten. Auch ich muss mich da wieder an den Riemen nehmen. Dem vom Teufel eingeschleusten Modernismus schließt euch aber nicht an. Es gilt: Zurück zu den altbekannten Liedern; weg von den liturgischen Zeltlagerliedern.
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#12   Hypatia   22:33:15 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Rodolfo
„Only because you are paranoid doesn’t mean they are not after you“ T. Pratchett
God bless!
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#11   Rodolfo Panetta   22:25:22 | Samstag, 28. Oktober 2006
kreuz.net ist unverzichtbar!
Bevor ich kreuz.net durch ein Rundschreiben des KOMM-MIT-Verlags kennenlernte, habe ich mich öfters bei kath.net informiert. Aber ich hatte sehr den Eindruck, daß kath.net in wichtigen Fragen angepaßt, zeitgeisthörig und feige ist. Politisch unterstützen sie unsere korrupten Abzocker [v.d.Red.zens.]. Außerdem scheinen bei kath.net Spendenjäger hinter dem Geld der Leser her zu sein. kreuz.net ist mutig und offensichtlich das Werk von idealistisch gesinnten Katholiken. Deshalb ist es unverzichtbar. Herzlichen Glückwunsch an die kreuz.net-Redaktion!
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#10   Hypatia   21:50:39 | Samstag, 28. Oktober 2006
@ Beobachterin
„Und wenn wir hier alle „total normal“ wären, wie etwa bei kath.net, würde sich a) keiner für dieses Forum interessieren, würden b) nicht die Fetzen fliegen und wäre es c) stinklangweilig.“ schrieb H. Hüller
Wer braucht denn geistige Inzucht?
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#9   Beobachterin   21:46:09 | Samstag, 28. Oktober 2006
Eifersucht?
Bei der Kritik durch kath.net scheint Eifersucht am Werk zu sein. Warum? Kath.net braucht sich nicht zu verstecken, aber kreuz.net tut not und hat seine Berechtigung sowie unzweifelhaft seinen eigenen unverwechselbaren Charakter. Ein wenig Großmütigkeit von kath.net würde denen gut zu Gesicht stehen.
Die Kritik an kreuz.net zeigt, daß es auf dem richtigen Weg ist.
Gut gemacht und weiter so, liebe Redaktion von kreuz.net!
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#8   Dr. Christoph Heger   20:54:10 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Dr. Otterbeck: Ihre Obsession mit Hegel
@Dr. Heger: Sie sind kein Rechtshegelianer, sondern ein „Rechtshegelianer“,
Das ist wohl eine der „feinen“ Distinktionen, mit denen Sie wohl die Dummen foppen wollen.
In der Sache bin ich erstaunt, auf was für Ideen Leute kommen, die nicht zur Sache diskutieren, sondern öffentlich spekulieren, was ich alles sein soll. Natürlich bin ich weder Rechts- noch Links-, weder „Rechts-“ noch „Linkshegelianer“ noch überhaupt Hegelianer.
Aber wer sich in solchen Spekulationen über ihm fremde Personen ergeht, macht auch Klöpse wie den folgenden:
einer, der meint, eine lex inusta aufgrund philosophischer Spekulation (oder auch nur sophistischer…) als solche beurteilen zu können.
Es wird noch in Erinnerung sein, daß die Beurteilung einer gewissen Verlautbarung Pauls VI., aus der man ein Verbot der alten Messe abgeleitet hat, insofern nicht von mir, sondern von dem hochangesehenen Kirchenrechtler Georg May, Mainz, als lex iniusta beurteilt worden ist – und zwar nicht „aufgrund philosophischer Spekulation (oder auch nur sophistischer …)“, sondern aus kirchenrechtlichen Überlegungen.
MfG
Christoph Heger
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#7   Hypatia   19:09:51 | Samstag, 28. Oktober 2006
Dr. Otterbeck
Danke für die Email. Köstlich!
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#6   laikos   16:24:36 | Samstag, 28. Oktober 2006
@Gandalf und Medjugorje-Sekte
Da haben wir ja unseren Medjugorje „Kämpfer“ :-D. Jetzt geht ihr auch schon so weit das ihr Hacken anfängt. Kath.Net hat eh Werbung für „Silvester in Medjugorje gemacht“. Das sollte euch ja reichen. Wie weit wollt ihr den noch gehen um euren Medjugorje-Wahnsinn zu verteidigen. Bischof Baric findet eure Medjugorje-Sekte übrigens auch übertrieben ausgedrückt zum :-!. Jetzt kannst du wieder einmal Stolz sein auf das was du getan hast und dich von allen bewundern lassen :-!. Wer den Medjugorje-Götzen beleidigt der kriegt es halt mit Gandalf zu tun. Ein echtes Armutszeugnis. Das ist einfach nur Lächerlich :-D.
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#5   Burgorus   15:48:13 | Samstag, 28. Oktober 2006
Ehrfurcht vor dem Kreuz
Ich rate Gandalf dringend davon ab, auf das Kreuz zu kotzen. Selbst der Angriff auf den Namen „Kreuz“ ist zu tiefst unkatholisch.
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#4   jolie   15:33:18 | Samstag, 28. Oktober 2006
wünscht ganz einfach:
ad multos annos!
jolie
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#3   Hypatia   15:20:48 | Samstag, 28. Oktober 2006
Schopenhauer über Hegel
…„Hegel, ein platter, geistloser, ekelhaft-widerlicher, unwissender Scharlatan, der, mit beispielloser Frechheit, Aberwitz und Unsinn zusammenschmierte, welche von seinen feilen Anhängern als unsterbliche Weisheit ausposaunt und von Dummköpfen richtig dafür genommen wurden, … hat den intellektuellen Verderb einer ganzen gelehrten Generation zur Folge gehabt.“…
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#2   Dr. Otterbeck   14:57:14 | Samstag, 28. Oktober 2006
In der Revue d’histoire et de la litterature religieuses
(gegr. 1896) schrieb Loisy, der Modernist, u.a. unter den Pseudonymen: Jacques Simon, Jean Lataix, Molandre, F. Jacobé, Jean de la Rochelle, Étienne Sharp, A. Firmin, Isidore Deprés; Turmel nannte sich auch Herzog und Dupin. „On se cache pour atteindre un but qui exige le secret“, meinte dazu P. Lagrange (1932).
Man staunt: Auch die beiden Modernisten (Loisy erkannte neben sich nur halbwegs Tyrrell als solchen an)suchten die Anonymität und wollten eine breite Bewegung vortäuschen! Der Antimodernismus verhält sich zum Modernismus auch da wie Rechts-Hegelianer zu Links-Hegelianern. Die „höhere Perspektive“ des Christentums gegenüber dem modernen Diskurs haben beide Fronten (der Jahre um 1907; die werden hier nachgespielt!) preisgegeben; so urteilte bereits Benedikt XV. am 1. November 1914;
übrigens:
@Dr. Heger: Sie sind kein Rechtshegelianer, sondern ein „Rechtshegelianer“, einer, der meint, eine lex inusta aufgrund philosophischer Spekulation (oder auch nur sophistischer…) als solche beurteilen zu können.
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#1   wiener   14:36:50 | Samstag, 28. Oktober 2006
premiere!
der erste kreuz.net-artikel, dem ich voll inhaltlich zustimmen kann!!!
vor allem dem abschließenden statement:
was der Club da macht, wird immer abstruser und widerlicher …
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