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Tief verwundet + Bischöfe gegen Ungeborene + Das schlimmste Verbrechen + 7:4 für Moslems + Unbefangene Angst
Tief verwundet

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat ein energisches Vorgehen gegen sexuelle Mißbräuche durch Priester verlangt. Er mahnte, solche Fälle vollständig aufzuklären, gegen Wiederholungen vorzubeugen und den Opfern zu helfen. Der Heilige Vater äußerte sich am gestrigen Samstag in Rom beim Ad-Limina-Besuch der irischen Bischöfe. „Mißbrauchsfälle sind umso tragischer, wenn der Täter ein Kleriker ist“, so Benedikt XVI.: „Die Wunden, die durch solche Taten geschlagen werden, gehen tief. Es ist eine dringende Aufgabe, jetzt wieder Vertrauen aufzubauen, wo es beschädigt worden ist.“

Bischöfe gegen Ungeborene

Polen. Die kleine katholische Regierungspartei „Liga Polnischer Familien“ will das Lebensrecht ungeborener Menschen in der polnischen Verfassung verankern. Der Vorschlag löste im Parlament heftige Debatten aus. Laut der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ hat sich auch die Polnische Bischofskonferenz wiederholt zum Thema geäußert und sich gegen einen verbesserten Lebensschutz ausgesprochen: Dieser könne mehr Probleme als Nutzen bringen und einen überflüssigen Streit in der Gesellschaft auslösen.

Das schlimmste Verbrechen

Deutschland. Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, der auch für die deutsche Militärseelsorge zuständig ist, glaubt, daß die Leichenschändungen deutscher Soldaten in Afghanistan Ausdruck fehlender Gottesfurcht ist: „Nur wo Respekt vor dem Anderen, dem Größeren, vor Gott da ist, gibt es auch einen Respekt vor dem Mitmenschen“, so Mons. Mixa. Für Bischof Mixa ist Totenschändung das schlimmste Verbrechen gegen die Menschenwürde.

7:4 für Moslems

Deutschland. Beim einem Fußballspiel in Dortmund schlugen islamische Prediger am Freitag evangelische Pastoren mit 7:4. Schiedsrichter war ein Vertreter der jüdischen Gemeinde in Dortmund: „Die Atmosphäre war sehr angenehm und entspannt. So kann man sich auch einmal als Menschen im Alltag begegnen und etwas gemeinsam erleben“, erklärte der Initiator des Matches, das unter dem Titel „Anstoß zu mehr Dialog“ stand.

Unbefangene Angst

„Halloween, eigentlich »all hallows’eve«, ist seit einigen Jahren wieder – diesmal aus Amerika reimportiert – fester Bestandteil im Reigen der Jahresfeste geworden. Auch katholische Kindergärten feiern am Vortag von Allerheiligen häufig ausgelassene Feste. Mit allerlei Schabernack und Spukgeschichten und jeder Menge ausgehöhlter Kürbisse geben solche Geisterfeiern Kindern wie Erwachsenen Gelegenheit, sich unbefangen und mit »wohligem Gruseln« der existenziellen Angst vor dem Tod zu stellen.“

Aus einem Artikel auf dem Internetportal der Diözese Limburg vom 27. Oktober.
      
8 Lesermeinungen
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#8   Christin   22:08:29 | Freitag, 3. November 2006
Vertrauen aufbauen
Kindliches VErtrauen darf nicht enttäuscht werden!Darum ist alles zu verurteilen was das Vertrauen der KindER zerstören könnte! :-@
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#7   Breze   18:15:59 | Montag, 30. Oktober 2006
@ protestant
Wer denn da Halloween den Weg bereitet, der darf sich über den Verfall und den Wertverlust christlicher Tage nicht wundern!
Da gebe ich Ihnen 100% Recht!!!!!
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#6   Protestant   07:25:13 | Montag, 30. Oktober 2006
Halloween und Fussball
Fussball: Bei manchem Oberliga- oder Regionalligaspiele gibt es ja schon rassistische Anfeindungen gegen farbige Spiele! Daher sehr erfrischend ein solcher Einfall – ohne Randale und mit fairen Verlierern. Also-nachahmenswert-wie wärs denn mal mit einem Match kreuz.netler gegen CSDler! Schiedsrichter Karl Lehmann, an den Linien Margot Kassmann und Wolfgang Huber!
Halloween: Meine beiden Jungs (fast drei Jahre alt) haben Angst vor diesem ganzen Hantier(zum Glück)! Haben die ganzen Halloween-Fans eigentlich keine Zeit mehr, bis zum 11.11. zu warten? Und außerdem ist für mich am 31.10. nicht Hallo-Dingsda sondern Reformationstag und der Tag vor Allerheiligen!
Wer denn da Halloween den Weg bereitet, der darf sich über den Verfall und den Wertverlust christlicher Tage nicht wundern!
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#5   Breze   00:44:18 | Montag, 30. Oktober 2006
das ist ja…
…herrlich!
Deutschland. Beim einem Fußballspiel in Dortmund schlugen islamische Prediger am Freitag evangelische Pastoren mit 7:4. Schiedsrichter war ein Vertreter der jüdischen Gemeinde in Dortmund: „Die Atmosphäre war sehr angenehm und entspannt. So kann man sich auch einmal als Menschen im Alltag begegnen und etwas gemeinsam erleben“, erklärte der Initiator des Matches, das unter dem Titel „Anstoß zu mehr Dialog“ stand.
Ich warte auf die ersten hämischen Kommentare der Piusbrüder, na los!!!!
Fussballspielen mit Moslems und Juden sind Schiedsrichter, Pfui Teufel!!!!!
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#4   Jörg Guttenberger, Köln   22:33:56 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Leichenschändung durch deutsche Soldaten
Über die Abscheulichkeit solcher Taten besteht wohl erfreuliche Einigkeit.
Entgegen der Meinung des Bischofs Mixa ist nicht Leichenschändung, sondern Vernichtung menschlichen Lebens der größte Verstoß gegen die Menschenwürde.
Die hier geäußerte Sensibilität suchen wir bei von Hagens leider vergeblich, wie richtig festgestellt wurde.
Bei der Verurteilung der Soldaten wird völlig übersehen, daß die Verurteilenden so gut wie ausschließlich Leute sind, die nie in einer solchen ständigen extremen Nervenanspannung gelebt haben. Es ist bekannt, daß ein Mensch in einer solchen Extremlage zu Handlungen fähig ist, an die er normalerweise nie denken würde, die er sogar aus der Tiefe seines Menschseins völlig verabscheut.
Ein Mensch ohne sichere geistlich-religiöse Grundlage ist labiler und damit leichter aus der Bahn zu werfen, als wer solche Voraussetzungen mitbringt.
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#3   Toby   10:41:40 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Schändungen auch anderswo
Ich hätte mir gewünscht, dass man bei von Hagens Leichensezierungen und -ausstellung genauso sensibel reagieren würde wie jetzt auf die Vorfälle bei der Bundeswehr.
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#2   Knecht Dummspecht †   10:32:20 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Menschenwürde
Für Bischof Mixa ist Totenschändung das schlimmste Verbrechen gegen die Menschenwürde.
Ach, und was ist Guantanamo?
Ist das etwa nur ein Feriencamp, oder wie? :-S
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#1   methusalix †   10:19:12 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Sollten unter den polnischen Bischöfen gar ein paar „Frauenfreunde“ sitzen?
Laut der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ hat sich auch die Polnische Bischofskonferenz wiederholt zum Thema geäußert und sich gegen einen verbesserten Lebensschutz ausgesprochen:
Die möglicherweise begriffen haben, dass man „Leben schützen“ nur mit den Frauen und nicht gegen sie kann? Würde mich sehr wundern und riesig freuen. Das wird die Zahl der Abbrüche nämlich wirklich senken. Und nicht Strafandrohungen, möglicherweise bis hin zum Tod am Galgen, den die Kaczinsky-Zwillinge ja unbedingt wiederhaben wollen. Wahrlich gute Katholiken!
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