08:30:01 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Tief verwundet + Bischöfe gegen Ungeborene + Das schlimmste Verbrechen + 7:4 für Moslems + Unbefangene Angst
Tief verwundetVatikan. Papst Benedikt XVI. hat ein energisches Vorgehen gegen
sexuelle Mißbräuche
durch Priester verlangt. Er mahnte, solche Fälle vollständig aufzuklären, gegen Wiederholungen vorzubeugen
und den Opfern zu helfen. Der Heilige Vater äußerte sich am gestrigen Samstag in Rom beim Ad-Limina-Besuch
der irischen Bischöfe. „Mißbrauchsfälle sind umso tragischer, wenn der Täter ein Kleriker ist“, so
Benedikt XVI.: „Die Wunden, die durch solche Taten geschlagen werden, gehen tief. Es ist eine dringende
Aufgabe, jetzt wieder Vertrauen aufzubauen, wo es beschädigt worden ist.“
Bischöfe gegen Ungeborene
Polen. Die kleine katholische Regierungspartei „Liga Polnischer Familien“ will das Lebensrecht ungeborener
Menschen in der polnischen Verfassung verankern. Der Vorschlag löste im Parlament heftige Debatten aus.
Laut der ‘Katholischen Nachrichtenagentur’ hat sich auch die Polnische Bischofskonferenz wiederholt zum
Thema geäußert und sich gegen einen verbesserten Lebensschutz ausgesprochen: Dieser könne mehr Probleme
als Nutzen bringen und einen überflüssigen Streit in der Gesellschaft auslösen.
Das schlimmste Verbrechen
Deutschland. Der Bischof von Augsburg, Mons. Walter Mixa, der auch für die deutsche Militärseelsorge
zuständig ist, glaubt, daß die Leichenschändungen deutscher Soldaten in Afghanistan Ausdruck fehlender
Gottesfurcht ist: „Nur wo Respekt vor dem Anderen, dem Größeren, vor Gott da ist, gibt es auch einen
Respekt vor dem Mitmenschen“, so Mons. Mixa. Für Bischof Mixa ist Totenschändung das schlimmste Verbrechen
gegen die Menschenwürde.
7:4 für MoslemsDeutschland. Beim einem Fußballspiel in Dortmund schlugen
islamische Prediger am Freitag evangelische Pastoren mit 7:4. Schiedsrichter war ein Vertreter der jüdischen
Gemeinde in Dortmund: „Die Atmosphäre war sehr angenehm und entspannt. So kann man sich auch einmal als
Menschen im Alltag begegnen und etwas gemeinsam erleben“, erklärte der Initiator des Matches, das unter
dem Titel „Anstoß zu mehr Dialog“ stand.
Unbefangene Angst„Halloween, eigentlich »all hallows’eve«,
ist seit einigen Jahren wieder – diesmal aus Amerika reimportiert – fester Bestandteil im Reigen der Jahresfeste
geworden. Auch katholische Kindergärten feiern am Vortag von Allerheiligen häufig ausgelassene Feste.
Mit allerlei Schabernack und Spukgeschichten und jeder Menge ausgehöhlter Kürbisse geben solche Geisterfeiern
Kindern wie Erwachsenen Gelegenheit, sich unbefangen und mit »wohligem Gruseln« der existenziellen Angst
vor dem Tod zu stellen.“
Aus einem Artikel auf dem Internetportal der Diözese Limburg vom 27. Oktober.
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#8
Christin 22:08:29 | Freitag, 3. November 2006
#7
Breze 18:15:59 | Montag, 30. Oktober 2006
#6
Protestant 07:25:13 | Montag, 30. Oktober 2006
#5
Breze 00:44:18 | Montag, 30. Oktober 2006
#4
Jörg Guttenberger, Köln 22:33:56 | Sonntag, 29. Oktober 2006
#3
Toby 10:41:40 | Sonntag, 29. Oktober 2006
#2
Knecht Dummspecht † 10:32:20 | Sonntag, 29. Oktober 2006
#1
methusalix † 10:19:12 | Sonntag, 29. Oktober 2006