Keine Zweifel
Im Bistum Aachen werden die ersten Abwehrmaßnahmen gegen die drohende Gründung eines Benediktinerklosters ergriffen.

Das erklärte die Diözese Aachen kürzlich.
Das Kloster Reichenstein liegt dreißig Kilometer südlich von Aachen und befindet sich auf dem Gebiet des gleichnamigen Bistums.
Reichenstein ist ein ehemaliges Prämonstratenserkloster.
Im vergangenen Mai wurde bekannt, daß die Gebäude von französischen Benediktinern aus dem südfranzösischen Bellaigue wiederbesiedelt werden.
Der Haken: Die schwarzen Mönche sind der Piusbruderschaft verbunden.
Darum haben die Aachener Diözesangewaltigen keine Freude am neuen Kloster.
Das gilt insbesondere für den Abt der stark rückläufigen Benediktinerabtei Kornelimünster in Aachen.
Darum soll jetzt ein kirchlicher Quarantänegürtel um das neue Kloster gelegt werden.
Das berichtete die ‘Aachener Zeitung’ am vergangenen Freitag.
So läßt der Bischof von Aachen, Mons. Heinrich Mussinghoff, „keinen Zweifel“ daran, daß Ehen, die in der neuen Benediktinerabtei geschlossen werden, ungültig sind.
Das erklärte Bistumssprecher Franz Kretschmann im Namen des Ortsbischofs.
Künftig werden Priester der Diözese Aachen auf Reichenstein auch keine heilige Messe oder andere Gottesdienste mehr feiern dürfen.
Der Bischof habe „erhebliche Bedenken“ gegen die künftige Nutzung von Gut Reichenstein als Kloster – so der Bistumssprecher.
Am Dienstag wird sich der Bauausschuß der politischen Gemeinde Monschau – zu der das neue Kloster gehört -mit der Anlage befassen.
Dabei geht es um den Bebauungsplan für die zukünftige Klosteranlage.
Ein solcher Plan ist – nach Angaben der ‘Aachener Zeitung’ notwendig, um auf Reichenstein die notwendigen baulichen Voraussetzungen für eine künftige Nutzung als Kloster zu schaffen.
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Donnerstag, 2. November 2006 22:18
agmen: Weiß hier jemand
ob und wo im Raum Hildesheim die tridentinische Messe gefeiert wird?
Dienstag, 31. Oktober 2006 12:44
ExBochumer †: Dem Aachener Bischof …
…
und diesem arroganten Abt der Abtei Kornelimünster gehört …
[Selbstzensur]
Da mischt man sich doch gehörig in Angelegenheiten ein, die diese „hochwürdigen“ Herren (wollen diese überhaupt noch so angeredet werden) nichts angehen.
Solllen die mal sich mal weiter um ihre „ÖKUMENE“ kümmern, heute vielleicht am Reformationstag ihres „Heiligen“ Martins.
und diesem arroganten Abt der Abtei Kornelimünster gehört …
[Selbstzensur]
Da mischt man sich doch gehörig in Angelegenheiten ein, die diese „hochwürdigen“ Herren (wollen diese überhaupt noch so angeredet werden) nichts angehen.
Solllen die mal sich mal weiter um ihre „ÖKUMENE“ kümmern, heute vielleicht am Reformationstag ihres „Heiligen“ Martins.
Montag, 30. Oktober 2006 21:50
muntu: @ Artikel
Mögen die Söhne des Hl. Benedikts reichlich gesegnet sein und reiche Frucht tragen. Vielleicht kann die Amtskirche in Aachen von ihnen etwas lernen oder sogar was abschauen. Sollen sie doch nach der Regel des Hl. Benedikt leben. Was ist schöner, wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen und miteinander beten, essen und arbeiten…die invidia clericalis schreckt vor nichts zurück!!
Montag, 30. Oktober 2006 19:02
Stephanus: eheschließung , beichte ungültig????
warum????
das sakrament der ehe s penden sich doch die eheleute selber. vor dem priester ist es doch eher ein akt der ordnung und auch des gehorsams, damit nicht jeder macht was er will. oder????
immerhin ist die katholische kirche doch sehr sehr großzügig bei konfessionsverschiedenen eheleute, ja sogar bei protestantischen ehen oder ehen mit nichtchristen. da wird doch im nachhinein die staatliche eheschließung in die katholischen bücher eingetragen.
warum also hier so kleinlich, ja im wahrsten sinne des satzes: warum päpstlicher sein wollen als es der papst wohl will???
und die beichte: es wäre ja schlimm, wenn die von der anwesenheit eines genehmen priesters abhängig wäre, dann wären in den letzten kriegen millionen ohne die vergebung ihrer sünden gestorben. auch hier gilt doch hoffentlich: das die persönliche beichte (sein muß) im gegensatz zur recht wabbeligen bußandacht, aber es ist doch auch hier mehr ein ordnungsfaktor und eben ein hohes maß an gewißheit: meine sünden wurden mir vergeben!!!, aber beichten tue ich es immer noch meinem schöpfergott, der priester ist auch hier werkzeug, stellvertreter, handelt im namen jesu.
wenn nun die priester auch von pius X gültig geweiht sind und somit die kraft haben brot und wein in den leib und das blut unseres herrn jesu zu verwandeln, dann sollten sie auch die gewalt haben sünden zu vergeben und zeugnis abzulegen. die sogenannte amtskirche hat in den letzten jahre soviel unordnung gemacht, da kommt es auf piusX auch nicht an.
das sakrament der ehe s penden sich doch die eheleute selber. vor dem priester ist es doch eher ein akt der ordnung und auch des gehorsams, damit nicht jeder macht was er will. oder????
immerhin ist die katholische kirche doch sehr sehr großzügig bei konfessionsverschiedenen eheleute, ja sogar bei protestantischen ehen oder ehen mit nichtchristen. da wird doch im nachhinein die staatliche eheschließung in die katholischen bücher eingetragen.
warum also hier so kleinlich, ja im wahrsten sinne des satzes: warum päpstlicher sein wollen als es der papst wohl will???
und die beichte: es wäre ja schlimm, wenn die von der anwesenheit eines genehmen priesters abhängig wäre, dann wären in den letzten kriegen millionen ohne die vergebung ihrer sünden gestorben. auch hier gilt doch hoffentlich: das die persönliche beichte (sein muß) im gegensatz zur recht wabbeligen bußandacht, aber es ist doch auch hier mehr ein ordnungsfaktor und eben ein hohes maß an gewißheit: meine sünden wurden mir vergeben!!!, aber beichten tue ich es immer noch meinem schöpfergott, der priester ist auch hier werkzeug, stellvertreter, handelt im namen jesu.
wenn nun die priester auch von pius X gültig geweiht sind und somit die kraft haben brot und wein in den leib und das blut unseres herrn jesu zu verwandeln, dann sollten sie auch die gewalt haben sünden zu vergeben und zeugnis abzulegen. die sogenannte amtskirche hat in den letzten jahre soviel unordnung gemacht, da kommt es auf piusX auch nicht an.
Montag, 30. Oktober 2006 15:21
iustus: @athanasius
die Sache ist komplex und schwierig
Volle Zustimmung
und so pauschalisierend wie das Bistum Aachen kann und darf man nicht urteilen.
Volle Zustimmung
Allerdings muss ich anmerken: Auch nicht so pauschalisierend
wie Sie. Ich denke, die Lektüre der einschlägigen Canones zeigt zumindest, dass es bei Beichte und Eheschließung
ein Problem gibt. Ob beide als Ausnahmefall gültig sind, hängt vom Einzelfall ab. Es mag sich hier jeder
ernsthaft prüfen
Aber Mussinghoff geht es doch nur um die Macht
und die Verhinderung der alten hl. Messe.
Ich kenne nicht seine Motive. Aber das Argumentieren mit Halbwahrheiten (siehe Marx) ist schon ein schweres Ärgernis.
Volle Zustimmung
und so pauschalisierend wie das Bistum Aachen kann und darf man nicht urteilen.
Volle Zustimmung
Aber Mussinghoff geht es doch nur um die Macht
und die Verhinderung der alten hl. Messe.
Ich kenne nicht seine Motive. Aber das Argumentieren mit Halbwahrheiten (siehe Marx) ist schon ein schweres Ärgernis.
Montag, 30. Oktober 2006 15:19
Athanasius: @Zwobbel
Einen Häretiker der zu Unzucht auffordert sollte man schleunigst anzeigen.
1. ist dieser Ortspfarrer in meiner Nähe noch nicht direkt ein Häretiker (übrigens schon bei Nahe durch seine Herabwürdigung des Priestertums als könnten Laien gleiches) weil er zu Konkubinat und voreheliche Sexualbeziehungen aufruft. Er sündigt dabei zum Tode, aber ist wohl kaum ein Häretiker.
2. Wenn man ihn anzeigt, bekommt man aus der Diözese entweder nur eine Bestätigung des Empfangs, oder eine Reprimande, dass man Priester „mit mehr Verständnis“ gegenüber treten soll.
3. Ich habe selber bereits offizielle Klage eingeliefert über einen Priester in einer Grossstadt, der 2004 eine Kirche für eine „ökumenische Liturgie“ offenstellte, die einer Gay Pride Parade vorausging, und während der Homosexuelle gesegnet wurden. Der gleiche Priester stellte diese Kirche auch schon für Trinkfeste von Hochschullehrern offen. Auch bei der Nuntiatur habe ich eine Klage deponiert. Bis heute (2,5 Jahre danach) ist noch nichts geschehen. Der Erzbischof erzählte mir sogar, dass jener Priester „gut aber vielleicht ein wenig nachgiebig“ ist. Weiter wurde nichts gemacht. Vor allem sagte er mir, wie schlecht und böse die Lefebvristen wohl nicht seien. Ein „lefebvristischer“ Priester hatte sogar einmal ein Gespräch mit ihm vergessen und ihn umsonst warten gelassen (in Wirklichkeit war es ein „Indult“-Priester der Petrusbr.).
1. ist dieser Ortspfarrer in meiner Nähe noch nicht direkt ein Häretiker (übrigens schon bei Nahe durch seine Herabwürdigung des Priestertums als könnten Laien gleiches) weil er zu Konkubinat und voreheliche Sexualbeziehungen aufruft. Er sündigt dabei zum Tode, aber ist wohl kaum ein Häretiker.
2. Wenn man ihn anzeigt, bekommt man aus der Diözese entweder nur eine Bestätigung des Empfangs, oder eine Reprimande, dass man Priester „mit mehr Verständnis“ gegenüber treten soll.
3. Ich habe selber bereits offizielle Klage eingeliefert über einen Priester in einer Grossstadt, der 2004 eine Kirche für eine „ökumenische Liturgie“ offenstellte, die einer Gay Pride Parade vorausging, und während der Homosexuelle gesegnet wurden. Der gleiche Priester stellte diese Kirche auch schon für Trinkfeste von Hochschullehrern offen. Auch bei der Nuntiatur habe ich eine Klage deponiert. Bis heute (2,5 Jahre danach) ist noch nichts geschehen. Der Erzbischof erzählte mir sogar, dass jener Priester „gut aber vielleicht ein wenig nachgiebig“ ist. Weiter wurde nichts gemacht. Vor allem sagte er mir, wie schlecht und böse die Lefebvristen wohl nicht seien. Ein „lefebvristischer“ Priester hatte sogar einmal ein Gespräch mit ihm vergessen und ihn umsonst warten gelassen (in Wirklichkeit war es ein „Indult“-Priester der Petrusbr.).
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