Wer ist schuld, daß das Zweite Vatikanum gescheitert ist? Die Bischöfe der Normandie wissen es.
Zweites Vatikanisches Konzil (1962-1965)
(kreuz.net) Von Lisieux aus schrieben die Bischöfe der Normandie am 17. Oktober ihrem Klerus einen Brief.
Die Normandie ist eine Region im Nordwesten Frankreichs.
In ihrem Schreiben erklären die Bischöfe,
daß sich Papst Johannes Paul II während seines Pontifikates bemüht habe, dem Zweiten Vatikanum treu
zu sein.
„Er hat unter der Spaltung der Katholiken zutiefst gelitten und für eine Wiederherstellung
der Gemeinschaft gebetet.“
Benedikt XVI. sei vom gleichen Wunsch beseelt.
Die „kürzlich geöffneten
Wege des Dialoges und der Versöhnung“ – im Zusammenhang mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. – würden
unter den Priestern Fragen aufwerfen und Unruhe hervorbringen.
„Ihr habt das Zweite Vatikanische Konzil
als ein Geschenk des Geistes angenommen“ – so die normanischen Bischöfe an ihre Priester.
„Ihr habt
eure Kräfte nicht geschont, um die Lehren zu empfangen und zu vertiefen und die Reformen durchzuführen,
die für das Aggiornamento der Kirche notwendig waren und zu denen der selige Johannes XXIII. aufrief.“
Das letzte Konzil habe in einer Zeit der „pastoralen und missionarischen Erneuerung“ stattgefunden.
Es habe von einem „bisher nie dagewesenen Fortschritt in den biblischen, liturgischen, historischen und
theologischen Studien“ profitiert.
Doch in den Jahren nach dem Konzil habe sich in der westlichen Gesellschaft
ein „tiefer kultureller Wandel“ ereignet.
Dieser sei auch durch eine neue Art zu Tage getreten, die Wirklichkeit
zu verstehen und sich der Wahrheit und Welt anzunähern.
„Ihr habt in schmerzvoller Weise gesehen, wie
viele eurer Mitbrüder auf die Ausübung ihres Amtes verzichteten, während sich andere Gruppen und Vereinen
anschlossen, die sich unter dem Vorwand gewisser Fehler oder Mißstände erlaubten, daß Zweite Vatikanische
Konzil abzulehnen.“
Doch die Priester hätten die pastoralen Veränderungen, die durch eine neue Situation
verlangt worden seien, für einen mutigen und entschlossenen Dienst am Evangelium angenommen.
Sie seien
auch der Kirche und ihrer „lebenden Tradition“ treu geblieben.
„Hat uns das Zweite Vatikanische Konzil
in seinen Orientierungen nicht einen unglaublichen Reichtum geschenkt!“ – zitieren die Bischöfe aus dem
Apostolischen Schreiben von Johannes Paul II. zu Beginn des dritten Jahrtausends.
„Ich spüre mehr als
je die Pflicht, das Konzil als die große Gnade zu bezeichnen, von der die Kirche im 20. Jahrhundert profitiert
hat“ – so der verstorbene Papst.
Die Bischöfe der Normandie beenden das Schreiben an ihre Priester mit
einem Dankeschön:
„Wir erneuern euch unsere brüderliche Achtung und unser Vertrauen.“
Das Schreiben
ist unterzeichnet von Erzbischof Jean-Charles Descubes, von Rouen, Bischof Jean-Claude Boulanger von Sées,
Bischof Michel Guyard von Le Havre, Bischof Christian Nourrichard von Evreux, Bischof Pierre Pican von
Bayeux-Lisieux und Mons. Michel Le Blond, Diözesanadministrator von Coutances und Avranches.
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KREUZ.NET auf RADIO VATIKAN Gratulation, Dr. Goesche! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so schnell
erleben darf: Radio Vatikan übernimmt direkt und gekennzeichnet eine Meldung von kreuz.net! …ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=102361
Im Vatikan soll ein Dokument in Vorbereitung sein, das die Feier der Alten Messe erleichtern soll. Das
schreibt der Internet-Nachrichtendienst kreuz.net unter Berufung auf den Rom-Korrespondenten der »Deutschen
Tagespost«. Allerdings stehe die Veröffentlichung des Dokuments nicht unmittelbar bevor, sondern könne
noch bis zum Frühjahr kommenden Jahres dauern. Im Dokument solle festgehalten werden, daß die »römische
Messe« der überall gültige Ritus der Katholischen Kirche bleibe.Diese Messe solle aber künftig aus
zwei Formen bestehen: »der gewöhnlichen Form, so wie sie im ›neuen‹ Meßbuch von Paul VI. enthalten
ist, und der außergewöhnlichen Form, wie sie das Meßbuch von Pius V… vorsieht.« Angeblich seien
bei der Abfassung des neuen Dokumentes noch einige Detailfragen zu klären. Auch die Tatsache, dass mehrere
vatikanische Behörden für das Papier zusammenarbeiten müßten, führe zu Verzögerungen. Aus dem Vatikan
gibt es zu Spekulationen über ein entsprechendes Dokument keinen Kommentar. (kreuz.net 05.11.06 sk) PS:
Ich wusste gar nicht, dass in Sankt Afra auch ein Mädchen ministrieren darf (….institut-philipp-neri.de/neu/faure.html
2. Bild von oben – oder ist es ein Mann?). Da werde ich demnächst doch einmal vorbeischauen.
Zutreffend Ich glaube auch dass sich Johannes Paul II. und Benedikt XVI. zutiefst dem II. Vaticanum verpflichtet
fühlen, und sie dessen schlechte Früchte nicht bekämpfen woll(t)en. Davon bin ich mehr und mehr überzeugt,
die Bischofsernennungen in Österreich , Scheuer und Schwarz etwa, weisen ganz und gar in diese Richtung.
Dogmatische Konstitution Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 8 (I) 8. Der einzige Mittler Christus hat seine
heilige Kirche, die Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, hier auf Erden als sichtbares
Gefüge verfaßt und trägt sie als solches unablässig9; so gießt er durch sie Wahrheit und Gnade auf
alle aus. Die mit hierarchischen Organen ausgestattete Gesellschaft und der geheimnisvolle Leib Christi,
die sichtbare Versammlung und die geistliche Gemeinschaft, die irdische Kirche und die mit himmlischen
Gaben beschenkte Kirche sind nicht als zwei verschiedene Größen zu betrachten, sondern bilden eine einzige
komplexe Wirklichkeit, die aus menschlichem und göttlichem Element zusammenwächst10. Deshalb ist sie
in einer nicht unbedeutenden Analogie dem Mysterium des fleischgewordenen Wortes ähnlich. Wie nämlich
die angenommene Natur dem göttlichen Wort als lebendiges, ihm unlöslich geeintes Heilsorgan dient, so
dient auf eine ganz ähnliche Weise das gesellschaftliche Gefüge der Kirche dem Geist Christi, der es
belebt, zum Wachstum seines Leibes (vgl. Eph 4,16)11. Dies ist die einzige Kirche Christi, die wir im
Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen.
@Hüller die Diskussion, ob Papst über Konzil oder Konzil über Papst stehe geht in der Tat ins Mittelalter
zurück. Aber dass der Streit zugunsten des Konzils entschieden wurde, ist Ihre Erfindung.
Lumen gentium 1. Kapitel Teil 7 (III) Alle Glieder müssen ihm gleichgestaltet werden, bis Christus Gestalt
gewinnt in ihnen (vgl. Gal 4,19). Deshalb werden wir aufgenommen in die Mysterien seines Erdenlebens,
sind ihm gleichgestaltet, mit ihm gestorben und mit ihm auferweckt, bis wir mit ihm herrschen werden (vgl.
Phil 3,21; 2 Tim 2,11; Eph 2,6; Kol 2,12 usw.). Solange wir auf Erden in Pilgerschaft sind und in Bedrängnis
und Verfolgung ihm auf seinem Weg nachgehen, werden wir – gleichwie der Leib zum Haupt gehört – in sein
Leiden hineingenommen; wir leiden mit ihm, um so mit ihm verherrlicht zu werden (vgl. Röm 8,17). Von
ihm her „entfaltet sich der ganze Leib, durch Gelenke und Bänder getragen und zusammengehalten, im Wachstum
Gottes“ (Kol 2,19).
@ Möchtegern-Kathole Sie reden scheint’s gerne etwas um den heißen Brei: >>der Papst darf grundsätzlich
alle Kirchengesetze ändern, sonst bekäme man einen ziemlichen Zopf mit den Jahrhunderten.<< Ja, aber
eben KEINE Konzilsbeschlüsse aufheben. >>Konzil+Papst ständen über dem Papst, ja wer sagt denn sowas?<<
Zu einem solchen Urteil sind schon mittelalterliche Theologen gekommen. Ist nichts Neues, was ich hier
verkünde. Konzilien haben (Möchtegern-)Päpste schon abgesetzt und damit Urteile über den rechtmäßigen
Papst gefällt. >>Dogmen und V2: genau das ist der Punkt: feierliches festsetzen reicht nicht – lesen
Sie die Bedingungen für ein Dogma, die das V1 präzise und exakt festgelegt hat. Und zeigen Sie uns,
wo das V2 ein Dogma verkündet hat.<< Ihr Insistieren auf einem Dogma ist, wie gesagt, reichlich lächerlich.
Schon andere Forumsteilenhemer haben sich dahingehend geäußert, dass das II. Vat. auf die feierliche
Formulierung von Dogmen -bewusst- verzichtet hat. Dennoch MUSS das Abweichen von Beschlüssen des Vat.
II als tendenziell häretisch bezeichnet werden, genauso wie die Ablehnung eines Dogmas. >>„höchstlehramtliche
Festlegung“: nur ordentliches Lehramt, nicht „höchstlehramtliche“ – so dürfte man sicherlich nur eine
Festlegung als Dogma bezeichnen.<< Falsch, auch das, was z. B. ein Bischof verkündet, hat lehramtlichen
Charakter, wenn es lehramtliche Fragen betrifft (es ist aber nicht höchstlehramtlich). Jetzt muss ich
leider weg.Die Diskussion muss für’s erste jemand anders fortsetzen.
@Hüller „an der sich spätere päpstliche Enzyklyken, Verlautbarungen … messen lassen“ Fragen der Unfehlbarkeit,
die höchste Kirchen-Jurisdiktion und auch der Erlass von Kirchengesetzen sind Papstangelegenheit – der
Papst darf grundsätzlich alle Kirchengesetze ändern, sonst bekäme man einen ziemlichen Zopf mit den
Jahrhunderten. Genau da werden Sie unscharf: Konzil+Papst ständen über dem Papst, ja wer sagt denn sowas?
Im V2 ist das angedeutet, ja, aber in der Kirchengeschichte nicht. Im gegenteil: bei Dogmenverkündung
war ein Konzil nicht notwendiges und nicht hinreichendes Beiwerk, der Papst jedoch konnte immer Dogmen
alleine verkünden. Dogmen und V2: genau das ist der Punkt: feierliches festsetzen reicht nicht – lesen
Sie die Bedingungen für ein Dogma, die das V1 präzise und exakt festgelegt hat. Und zeigen Sie uns,
wo das V2 ein Dogma verkündet hat. „höchstlehramtliche Festlegung“: nur ordentliches Lehramt, nicht
„höchstlehramtliche“ – so dürfte man sicherlich nur eine Festlegung als Dogma bezeichnen. „Aber im Zweifelsfall
gelten die Beschlüsse des Konzils“: die Kirche erkennt z.B. keine Konzilsdokumente früherer Konzilien
an, die nicht die päpstliche Unterschrift tragen (Beispiele finden sich z.B. beim Konzil zu Konstanz).
Ohne den Papst ist das Konzil nicht befugt – der Papst jedoch alleine ist befugt. Genau das ist der Punkt:
Ihre Argumentation entspricht ein paar komplizierten oder (absichtlich?) unscharfen Formulierungen des
V2 – das hier mehr kaputt macht als heile macht
#62 Protestant 07:00:22 | Dienstag, 31. Oktober 2006
Guten Morgen Einen schönen Tag an alle! Ein’ feste Burg ist unser Gott, Ein gute Wehr und Waffen; Er
hilft uns frei aus aller Not, Die uns jetzt hat betroffen. Der alt’ böse Feind, Mit Ernst er’s jetzt
meint, Gross’ Macht und viel List Sein’ grausam’ Ruestung ist, Auf Erd’ ist nicht seingleichen. Mit unsrer
Macht is nichts getan, Wir sind gar bald verloren; Es steit’t für uns der rechte Mann, Den Gott hat selbst
erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heisst Jesu Christ, Der Herr Zebaoth, Und ist kein andrer Gott, Das
Feld muss er behalten. Und wenn die Welt voll Teufel wär’ Und wollt’ uns gar verschlingen, So fürchten
wir uns nicht so sehr, Es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, Wie sau’r er sich stellt, Tut
er uns doch nicht, Das macht, er ist gericht’t, Ein Wörtlein kann ihn fällen. Das Wort sie sollen lassen
stahn Und kein’n Dank dazu haben; Er ist bei uns wohl auf dem Plan Mit seinem Geist und Gaben. Nehmen
sie den Leib, Gut, Ehr’, Kind und Weib: Lass fahren dahin, Sie haben’s kein’n Gewinn, Das Reich muss uns
doch bleiben.
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 7 (II) So werden wir alle zu Gliedern jenes Leibes, „die Einzelnen aber
untereinander Glieder“. Wie aber alle Glieder des menschlichen Leibes, obschon sie viele sind, dennoch
den einen Leib ausmachen, so auch die Gläubigen in Christus (vgl. 1 Kor 12,12). Auch bei der Auferbauung
des Leibes Christi waltet die Verschiedenheit der Glieder und der Aufgaben. Der eine Geist ist es, der
seine vielfältigen Gaben gemäß seinem Reichtum und den Erfordernissen der Dienste zum Nutzen der Kirche
austeilt (vgl. 1 Kor 12,1-11). Unter diesen Gaben ragt die Gnade der Apostel heraus, deren Autorität
der Geist selbst auch die Charismatiker unterstellt (vgl. 1 Kor 14). Derselbe Geist eint durch sich und
durch seine Kraft wie durch die innere Verbindung der Glieder den Leib; er bringt die Liebe der Gläubigen
untereinander hervor und treibt sie an. Folglich leiden, wenn ein Glied leidet, alle Glieder mit, und
wenn ein Glied Ehre empfängt, freuen sich alle Glieder mit. Das Haupt dieses Leibes ist Christus. Er
ist das Bild des unsichtbaren Gottes, und in ihm ist alles geschaffen. Er ist vor allem, und alles hat
in ihm seinen Bestand. Er ist das Haupt des Leibes, welcher die Kirche ist. Er ist der Anfang, der Erstgeborene
aus den Toten, auf daß er in allem den Vorrang innehabe. Durch die Größe seiner Macht herrscht er über
Himmlisches und Irdisches, und durch seine alles überragende Vollkommenheit und Wirksamkeit erfüllt
er den ganzen Leib mit dem Reichtum seiner Herrlichkeit
@ Möchtergern-Kathole >>Festlegung innerkirchlicher Angelegenheiten: es gilt die Festlegung durch den
Papst, nicht des Konzils. Das Konzil steht nicht über dem Papst. Das hat damit zu tun, dass zwar der
Papst (damals: Petrus), nicht aber das Konzil von Christus eingesetzt wurde. Er wurde zum Fels berufen,
nicht die Kirchenversammlung.<< Lesen Sie hierzu mal genau das Matthäus- und Lukasevangelium; in jedem
Fall haben Beschlüsse der höchsten Kirchenversammlung zusammen mit dem Papst EINE Autorität, an der
sich spätere päpstliche Enzyklyken, Verlautbarungen etc. messen lassen müssen und nicht umgekehrt.
>>Zeigen Sie uns halt ihr „Dogma“ in V2. Sie werden keines finden.<< Wenn das Konzil feierlich etwas festsetzt
und erklärt, hat das sehr wohl den Status eines Dogmas. >>Dass Christus in Wort und Tat zu uns gesprochen
hat, ist eine Binsenweisheit. Dass Er die Offenbarung Gottes ist, nichts neues.<< Entscheidend ist die
höchstlehramtliche Festlegung, die in diesem Falle eine pastorale Dimension hat: lebendige Christusnachfolge
muss eben auch in Wort und Tat erfolgen. >>Und woher nehmen Sie den „höheren Verbindlichkeitsgrad“? Mal
schnell ausgedacht? 2000Bischöfe und 1 Papst haben keinen höhren Verbindlichkeitsgrad als 1 Papst alleine.
Alles andere ist erfunden.<< Höherer Verbindlichkeitsgrad war vielleicht nicht der beste Ausdruck. Aber
im Zweifelsfall gelten die Beschlüsse des Konzils – mit dem Papst.
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 7 (I) 7. Gottes Sohn hat in der mit sich geeinten menschlichen Natur durch
seinen Tod und seine Auferstehung den Tod besiegt und so den Menschen erlöst und ihn umgestaltet zu einem
neuen Geschöpf (vgl. Gal 6,15; 2 Kor 5,17). Indem er nämlich seinen Geist mitteilte, hat er seine Brüder,
die er aus allen Völkern zusammenrief, in geheimnisvoller Weise gleichsam zu seinem Leib gemacht. In
jenem Leibe strömt Christi Leben auf die Gläubigen über, die durch die Sakramente auf geheimnisvolle
und doch wirkliche Weise mit Christus, der gelitten hat und verherrlicht ist, vereint werden6. Durch die
Taufe werden wir ja Christus gleichgestaltet: „Denn in einem Geiste sind wir alle getauft in einen Leib
hinein“ (1 Kor 12,13). Durch diesen heiligen Ritus wird die Vereinigung mit Tod und Auferstehung Christi
dargestellt und bewirkt: „Wir sind nämlich mit ihm durch die Taufe hineinbegraben in den Tod“; wenn wir
aber „eingepflanzt worden sind dem Gleichbild seines Todes, so werden wir es zugleich auch dem seiner
Auferstehung sein“ (Röm 6,4-5). Beim Brechen des eucharistischen Brotes erhalten wir wirklich Anteil
am Leib des Herrn und werden zur Gemeinschaft mit ihm und untereinander erhoben. „Denn ein Brot, ein Leib
sind wir, die Vielen, alle, die an dem einen Brote teilhaben“
@Hüller den Verwechsler Judis- und Legislative gebe ich gerne zu. Ansonsten: *Festlegung innerkirchlicher
Angelegenheiten: es gilt die Festlegung durch den Papst, nicht des Konzils. Das Konzil steht nicht über
dem Papst. Das hat damit zu tun, dass zwar der Papst (damals: Petrus), nicht aber das Konzil von Christus
eingesetzt wurde. Er wurde zum Fels berufen, nicht die Kirchenversammlung. *Zeigen Sie uns halt ihr „Dogma“
in V2. Sie werden keines finden. Auch die von „Jawohl!“ angegebene Stelle hat nicht das zeug zum Dogma,
da die in V1 festgelegten Voraussetzungen fehlen. Da müssten Sie schon über V1 hinausgehen. *Dass Christus
in Wort und Tat zu uns gesprochen hat, ist eine Binsenweisheit. Dass Er die Offenbarung Gottes ist, nichts
neues. *Und woher nehmen Sie den „höheren Verbindlichkeitsgrad“? Mal schnell ausgedacht? 2000Bischöfe
und 1 Papst haben keinen höhren Verbindlichkeitsgrad als 1 Papst alleine. Alles andere ist erfunden.
*gute Nacht
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 6 (II) Des öftern wird die Kirche auch Gottes Bauwerk genannt (1 Kor 3,9).
Der Herr selbst hat sich mit dem Stein verglichen, den die Bauleute verworfen haben, der aber zum Eckstein
geworden ist (Mt 21,42 par.; vgl. Apg 4,11; 1 Petr 2,7; Ps 117 (118),22). Auf diesem Fundament wird die
Kirche von den Aposteln erbaut (vgl. 1 Kor 3,11), von ihm empfängt sie Festigkeit und Zusammenhalt. Dieser
Bau trägt verschiedene Benennungen: Haus Gottes (1 Tim 3,15), in dem nämlich die Familie Gottes wohnt,
Wohnstatt Gottes im Geiste (Eph 2,19-22), Zelt Gottes unter den Menschen (Offb 21,3), vor allem aber heiliger
Tempel, den die heiligen Väter in den steinernen Heiligtümern dargestellt sehen und preisen und der
in der Liturgie mit Recht verglichen wird mit der heiligen Stadt, dem neuen Jerusalem.
@ möchtegern-kathole >>Judikativ festgelegt ist das, was in der Kirchen- gesetzgebung festgelegt ist.
Die Konzilstexte haben noch nicht mal deren Rang in Fragen des Disziplin. << Also zunächst müssen Sie
noch lernen, Judis- und Legislative klar zu unterscheiden. Zweitens sind die Beschlüsse eines Ökumenischen
Konzils, gerade was die Festlegung innerkirchlicher Angelegenheiten anbelangt, natürlich bindend. Kurz
gesagt: Wenn der CIC gegen das Konzil verstößt, hätte der Papst ein Problem, der den CIC promulgietrt,
und nicht das Konzil, weil das Konzil in seiner rechtlichen Verbindlichkeit über dem CIC steht. >>Dogmatisch
festgelegt wurde nichts.<< Falsch. Beispielsweise wurde -höchstlehramtlich- festgelegt, dass sich Christus
in Wort und Tat offenbart hat, nicht nur in Worten, dass Christus als Person DIE Offenbarung Gottes ist,
der einlädt, sich auf seine Botschaft einzulassen. Das Offenbarungsverständnis geht eindeutig über
das Verständnis des Vat. I hinaus. >>Warum sollte gerade dieser Pack „ordentliches Lehramt“ – so wichtig
sein, warum nicht die letzten 1000 Papstpredigten, oder die Enzykliken LeoXIII, oder der Syllabus, oder
oder oder ?<< Kurz gesagt: Weil ein ökumenisches Konzil einen höheren Verbindlichkeitsgrad hat (war
im Übrigen schon immer so). >>Breze bestätigt nun, dass das V2 „nur“ eine Synode war:„dieser im Heiligen
Geist versammelten Heiligen Synode“<< Griechisch und Latein sind halt zwei verschiedene Sprachen… Ich
bevorzuge schon immer zuletzt genannte Sprache.
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 6 (I) Wie im Alten Testament die Offenbarung des Reiches häufig in Vorbildern
geschieht, so erschließt sich auch uns jetzt das innerste Wesen der Kirche in verschiedenen Bildern,
die vom Hirten- und Bauernleben, vom Hausbau oder auch von der Familie und der Brautschaft genommen sind
und schon in den Büchern der Propheten vorbereitet werden. So ist die Kirche der Schafstall, dessen einzige
und notwendige Tür Christus ist (Joh 10,1-10). Sie ist auch die Herde, als deren künftigen Hirten Gott
selbst sich vorherverkündigt hat (vgl. Jes 40,11; Ez 34,11ff). Wenngleich ihre Schafe von menschlichen
Hirten geleitet werden, so werden sie dennoch immerfort von Christus, dem guten Hirten und dem Ersten
der Hirten, geführt und genährt (vgl. Joh 10,11; 1 Petr 5,4), der sein Leben hingegeben hat für die
Schafe (vgl. Joh 10,11-15). Die Kirche ist die Pflanzung, der Acker Gottes (1 Kor 3,9). Auf jenem Acker
wächst der alte Ölbaum, dessen heilige Wurzel die Patriarchen waren und in dem die Versöhnung von Juden
und Heiden geschehen ist und geschehen wird (Röm 11,13-26). Sie ist vom himmlischen Ackerherrn als auserlesener
Weingarten gepflanzt (Mt 21,33-43 par.; vgl. Jes 5,1ff). Der wahre Weinstock aber ist Christus, der den
Rebzweigen Leben und Fruchtbarkeit gibt, uns nämlich, die wir durch die Kirche in ihm bleiben, und ohne
den wir nichts tun können (Joh 15,1-5).
Conc. Oec. Vat. II, Dignitatis Humanae 2 Das Vatikanische Konzil erklärt, daß die menschliche Person
das Recht auf religiöse Freiheit hat. Diese Freiheit besteht darin, daß alle Menschen frei sein müssen
von jedem Zwang sowohl von seiten Einzelner wie gesellschaftlicher Gruppen, wie jeglicher menschlichen
Gewalt, so daß in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, noch daran
gehindert wird, privat und öffentlich, als einzelner oder in Verbindung mit anderen – innerhalb der gebührenden
Grenzen – nach seinem Gewissen zu handeln. Ferner erklärt das Konzil, das Recht auf religiöse Freiheit
sei in Wahrheit auf die Würde der menschlichen Person selbst gegründet, so wie sie durch das geoffenbarte
Wort Gottes und durch die Vernunft selbst erkannt wird. [ACHTUNG: Dogma!] Dieses Recht der menschlichen
Person auf religiöse Freiheit muß in der rechtlichen Ordnung der Gesellschaft so anerkannt werden, daß
es zum bürgerlichen Recht wird. […] Der Mensch vermag aber dieser Verpflichtung auf die seinem eigenen
Wesen entsprechende Weise nicht nachzukommen, wenn er nicht im Genuß der inneren, psychologischen Freiheit
und zugleich der Freiheit von äußerem Zwang steht. Demnach ist das Recht auf religiöse Freiheit nicht
in einer subjektiven Verfassung der Person, sondern in ihrem Wesen selbst begründet. So bleibt das Recht
auf religiöse Freiheit auch denjenigen erhalten, die ihrer Pflicht, die Wahrheit zu suchen und daran
festzuhalten, nicht nachkommen, und ihre Ausübung darf nicht gehemmt werden […].
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 5 (II) @ möchtegern kathole: Geht’s villeicht ein bisschen genauer? Vor
allem aber wird dieses Reich offenbar in der Person Christi selbst, des Sohnes Gottes und des Menschensohnes,
der gekommen ist, „um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für die Vielen“ (Mk 10,45). Als
aber Jesus nach seinem für die Menschen erlittenen Kreuzestod auferstanden war, ist er als der Herr,
der Gesalbte und als der zum Priester auf immerdar Bestellte erschienen (vgl. Apg 2,36; Hebr 5,6; 7,17-21)
und hat den vom Vater verheißenen Geist auf die Jünger ausgegossen (vgl. Apg 2,33). Von daher empfängt
die Kirche, die mit den Gaben ihres Stifters ausgestattet ist und seine Gebote der Liebe, der Demut und
der Selbstverleugnung treulich hält, die Sendung, das Reich Christi und Gottes anzukündigen und in allen
Völkern zu begründen. So stellt sie Keim und Anfang dieses Reiches auf Erden dar. Während sie allmählich
wächst, streckt sie sich verlangend aus nach dem vollendeten Reich; mit allen Kräften hofft und sehnt
sie sich danach, mit ihrem König in Herrlichkeit vereint zu werden.
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 5 (I) @ möchtegerne kathole mach ich gerne, aber erst wenn ich mit LG fertig
bin (das dauert noch ein bisschen). Sie müssen mir bloss noch sagen, was Sie konkret meinen 5. Das Geheimnis
der heiligen Kirche wird in ihrer Gründung offenbar. Denn der Herr Jesus machte den Anfang seiner Kirche,
indem er frohe Botschaft verkündigte, die Ankunft nämlich des Reiches Gottes, das von alters her in
den Schriften verheißen war: „Erfüllt ist die Zeit, und genaht hat sich das Reich Gottes“ (Mk 1,15;
vgl. Mt 4,17). Dieses Reich aber leuchtet im Wort, im Werk und in der Gegenwart Christi den Menschen auf.
Denn das Wort des Herrn ist gleich einem Samen, der auf dem Acker gesät wird (Mk 4,14): die es im Glauben
hören und der kleinen Herde Christi (Lk 12,32) beigezählt werden, haben das Reich selbst angenommen;
aus eigener Kraft sproßt dann der Same und wächst bis zur Zeit der Ernte (vgl. Mk 4,26-29). Auch die
Wunder Jesu erweisen, daß das Reich schon auf Erden angekommen ist: „Wenn ich im Finger Gottes die Dämonen
austreibe, ist wahrlich das Reich Gottes zu euch gekommen“ (Lk 11,20; vgl. Mt 12,28).
Lumen Gentium 1. Kapitel 4. Teil @ möchtegern kathole: Meine Absicht ist keine böse, die V2 Kritiker
sollen sich nur endlich mal die Originaltexte reinziehen 4. Als das Werk vollendet war, das der Vater
dem Sohn auf Erden zu tun aufgetragen hatte (vgl. Joh 17,4), wurde am Pfingsttag der Heilige Geist gesandt,
auf daß er die Kirche immerfort heilige und die Gläubigen so durch Christus in einem Geiste Zugang hätten
zum Vater (vgl. Eph 2,18). Er ist der Geist des Lebens, die Quelle des Wassers, das zu ewigem Leben aufsprudelt
durch ihn macht der Vater die in der Sünde erstorbenen Menschen lebendig, um endlich ihre sterblichen
Leiber in Christus aufzuerwecken (vgl. Röm 8,10-11). Der Geist wohnt in der Kirche und in den Herzen
der Gläubigen wie in einem Tempel (vgl. 1 Kor 3,16; 6,19), in ihnen betet er und bezeugt ihre Annahme
an Sohnes Statt. Er führt die Kirche in alle Wahrheit ein (vgl. Joh 16,13), eint sie in Gemeinschaft
und Dienstleistung, bereitet und lenkt sie durch die verschiedenen hierarchischen und charismatischen
Gaben und schmückt sie mit seinen Früchten (vgl. Eph 4,11-12; 1 Kor 12,4; Gal 5,22). Durch die Kraft
des Evangeliums läßt er die Kirche allezeit sich verjüngen, erneut sie immerfort und geleitet sie zur
vollkommenen Vereinigung mit ihrem Bräutigam3. Denn der Geist und die Braut sagen zum Herrn Jesus: „Komm“
(vgl. Offb 22,17). „Komm“ (vgl. Offb 22,17). So erscheint die ganze Kirche als „das von der Einheit des
Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes her geeinte Volk“
Wider VII VII ist gescheitert und das ist gut so. Je eher dessen Dokumente in den Archiven verstauben
um so besser. VII war ein Akt der Feigheit und der Anpassung an die gottlose Welt, der man sich nicht
mehr widersetzen wollte. Der dann folgende Massenabfall war nur logisch und voraus zu sehen. Wenn die
Hirten fliehen, kann man von der Herde nicht unbedingt erwarten, daß diese aushält. Ein Weltverbesserungserein,
der sich vor allem um den Frieden in der Welt kümmert und den das ewige Heil der Seelen schnuppe ist,
ist mehr als überflüssig und dem Absterben geweiht. Das ewige Rom wird in der FSSPx und anderen traditionellen
Gläubigen überleben !
Divus Thomas Nicht dass der Text falsch wäre – aber Thomas von Aquin hat das alles auch schon geschrieben …
und viele andere ebenfalls. Jaja, der hl. Thomas… Ach übrigens, hast du den schon einmal gelesen? Zum
Einstieg hier www.corpusthomisticum.org/ott101.html. PS: Man hüte sich freilich vor einem gewissen Vulgär-Thomismus
www.doctor-angelicus.de/berger.htm, der sich zur Zeit in Deutschland zu verbreiten sucht und mit dem echten
hl. Thomas nichts zu schaffen hat. (Immerhin ist einer der Hauptvertreter dieses Vulgär-Thomismus bewusst
kein Priester geworden: lobenswert! www.vatican.va/…4_istruzione_ge.html)
schade, dass … … Breze durch diese Aktion (die an die Kochrezepte erinnert) die Diskussion hier kaputtmacht.
Nicht der Sinn und Zweck des Forums Aber das Thema kommt sicher wieder
Lumen gentium 1. Kapitel Teil 3 @ möchtegern kathole Danke für den Zuspruch, ich mache trotzdem weiter,
um die Wissenslücke einiger hier anwesenden zu füllen… 3. Es kam also der Sohn, gesandt vom Vater,
der uns in ihm vor Grundlegung der Welt erwählt und zur Sohnesannahme vorherbestimmt hat, weil es ihm
gefallen hat, in Christus alles zu erneuern (vgl. Eph 1,4-5.10). Um den Willen des Vaters zu erfüllen,
hat Christus das Reich der Himmel auf Erden begründet, uns sein Geheimnis offenbart und durch seinen
Gehorsam die Erlösung gewirkt. Die Kirche, das heißt das im Mysterium schon gegenwärtige Reich Christi,
wächst durch die Kraft Gottes sichtbar in der Welt. Dieser Anfang und dieses Wachstum werden zeichenhaft
angedeutet durch Blut und Wasser, die der geöffneten Seite des gekreuzigten Jesus entströmten (vgl.
Joh 19,34), und vorherverkündet durch die Worte des Herrn über seinen Tod am Kreuz: „Und ich, wenn ich
von der Erde erhöht bin, werde alle an mich ziehen“ (Joh 12,32). Sooft das Kreuzesopfer, in dem Christus,
unser Osterlamm, dahingegeben wurde (1 Kor 5,7), auf dem Altar gefeiert wird, vollzieht sich das Werk
unserer Erlösung. Zugleich wird durch das Sakrament des eucharistischen Brotes die Einheit der Gläubigen,
die einen Leib in Christus bilden, dargestellt und verwirklicht (1 Kor 10,17). Alle Menschen werden zu
dieser Einheit mit Christus gerufen, der das Licht der Welt ist: Von ihm kommen wir, durch ihn leben wir,
zu ihm streben wir hin.
@Breze schön, dazu gibt es viele gute Bücher, man kann das ganze auch – wie der Text selbst feststellt –
„bei den heiligen Vätern … lesen“. Nicht dass der Text falsch wäre – aber Thomas von Aquin hat das
alles auch schon geschrieben … und viele andere ebenfalls.
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 2 2. Der ewige Vater hat die ganze Welt nach dem völlig freien, verborgenen
Ratschluß seiner Weisheit und Güte erschaffen. Er hat auch beschlossen, die Menschen zur Teilhabe an
dem göttlichen Leben zu erheben. Und als sie in Adam gefallen waren, verließ er sie nicht, sondern gewährte
ihnen jederzeit Hilfen zum Heil um Christi, des Erlösers, willen, „der das Bild des unsichtbaren Gottes
ist, der Erstgeborene aller Schöpfung“ (Kol 1,15). Alle Erwählten aber hat der Vater vor aller Zeit
„vorhergekannt und vorherbestimmt, gleichförmig zu werden dem Bild seines Sohnes, auf daß dieser der
Erstgeborene sei unter vielen Brüdern“ (Röm 8,29). Die aber an Christus glauben, beschloß er in der
heiligen Kirche zusammenzurufen. Sie war schon seit dem Anfang der Welt vorausbedeutet; in der Geschichte
des Volkes Israel und im Alten Bund wurde sie auf wunderbare Weise vorbereitet1, in den letzten Zeiten
gestiftet, durch die Ausgießung des Heiligen Geistes offenbart, und am Ende der Weltzeiten wird sie in
Herrlichkeit vollendet werden. Dann werden, wie bei den heiligen Vätern zu lesen ist, alle Gerechten
von Adam an, „von dem gerechten Abel bis zum letzten Erwählten“2, in der allumfassenden Kirche beim Vater
versammelt werden.
beschreibt nicht nur … sondern legt auch fest? Judikativ festgelegt ist das, was in der Kirchengesetzgebung
festgelegt ist. Die Konzilstexte haben noch nicht mal deren Rang in Fragen des Disziplin. Dogmatisch festgelegt
wurde nichts. Repliziert ja, festgelegt nichts. Natürlich – teologische Texte von Bischöfen und 2 Päpsten
sind wichtig, jedoch – welche Papstpredigt ist das nicht? Welche Synode hat eine geringere Bedeutung,
welches römische Rundschreiben liest man weniger aufmerksam? Sie mögen mit der schieren Masse der Bischöfe
argumentieren – es waren ca. 2000 – aber macht’s die Quantität? Das Laienapostolat ist z.B. eine uralte
Sache, findet sich in 1001 Schriften, und meinetwegen im V2 auch. Vielleicht sind die Schriften großer
Heiliger und Kirchenväter aber sogar treffender, oder auch nur besser geschrieben, was am V2 sollte mich
darüber hinaus bewegen? Warum sollte gerade dieser Pack „ordentliches Lehramt“ – so wichtig sein, warum
nicht die letzten 1000 Papstpredigten, oder die Enzykliken LeoXIII, oder der Syllabus, oder oder oder ?
Breze bestätigt nun, dass das V2 „nur“ eine Synode war: „dieser im Heiligen Geist versammelten Heiligen
Synode“ Was soll uns das sagen? Und danke der Blumen, Hr. Hüller: Insgesamt erwecken Sie in mir den Eindruck
eines etwas unreifen Katholiken Lassen Sie bitte solche Angriffe.
Lumen Gentium 1. Kapitel Teil 1 1. Christus ist das Licht der Völker. Darum ist es der dringende Wunsch
dieser im Heiligen Geist versammelten Heiligen Synode, alle Menschen durch seine Herrlichkeit, die auf
dem Antlitz der Kirche widerscheint, zu erleuchten, indem sie das Evangelium allen Geschöpfen verkündet
(vgl. Mk 16,15). Die Kirche ist ja in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug
für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit. Deshalb möchte sie
das Thema der vorausgehenden Konzilien fortführen, ihr Wesen und ihre universale Sendung ihren Gläubigen
und aller Welt eingehender erklären. Die gegenwärtigen Zeitverhältnisse geben dieser Aufgabe der Kirche
eine besondere Dringlichkeit, daß nämlich alle Menschen, die heute durch vielfältige soziale, technische
und kulturelle Bande enger miteinander verbunden sind, auch die volle Einheit in Christus erlangen.
@ möchtegern-kathole >>… war klar festgelegt, wie die Kirchlichen Teile ineinander greifen – sonst
hätte es ja 1900 Jahre lang nur einen Wirrwar gegeben. Dass das V2 das beschreibt, ist nett, mehr nicht.
Auch andere haben das beschrieben.<< Das II. Vatikanum beschreibt natürlich nicht nur, sondern legt auch
fest, was vorher höchstlehramtlich nicht festgelegt war, z. B. die Kollegialität der Bischöfe oder
-wie bereits erwähnt- das Bekenntnus zur Religionsfreiheit oder das von Ihnen selbst (?) erwähnte Laienapostolat
bzw. das allgemeine Priestertum der Gläubigen. Insgesamt erwecken Sie in mir den Eindruck eines etwas
unreifen Katholiken (daher vielleicht das Pseudonym?). Sie brauchen wohl ständig jemanden, der Ihnen
mit erhobenem Zeigefinger unter Androhung der Exkommunikation vorschreibt, was Sie zu Ihrem eigenen Wohle
glauben und tun sollen. Zu viele autoritäre Erziehung genossen, was? Na ja, da sind Sie nicht der einzige
in diesem Land.
auch vor dem 2.Vatikanum … … war klar festgelegt, wie die Kirchlichen Teile ineinander greifen – sonst
hätte es ja 1900 Jahre lang nur einen Wirrwar gegeben. Dass das V2 das beschreibt, ist nett, mehr nicht.
Auch andere haben das beschrieben. Wenn viele Leute heute kein Verständnis haben für die dogmen, so
ist doch der Fehler nicht in den Dogmen, sondern in den Menschen, die den Glauben nicht finden. Die klare
Festlegung des kath. Glaubens als „dogma“ ist deswegen kein Fehler! Sicher muss man das ordentliche Lehramt
ernst nehmen, aber das ordentliche Lehramt kann auch irren und hat das auch in den 2 Jahrtausenden öfters
getan. Sicher darf man deshalb auch etwas nicht vorschnell ablehnen, aber man darf es ablehnen. Und was
soll ich von einer Synode, die den Ehrentitel „Konzil“ hat, halten, wenn ich alles nur (!)ernsthaft prüfen
soll? Dann ist es doch meiner beliebigkeit anheimgestellt. Das muss ich bei jeder Ansprache des Papstes
ja auch, oder bei einer Enzyklika – also nochmal: worin soll die herausragende Position des VII bestehen?
Es ist ein dicker Pack „ordentliches Lehramt“, fehlbar, interpretierbar, nett, kontrovers – vielleicht
wichtiger als die paar dutzend Enzykliken des 20ten Jahrhunderts, vielleicht unwichtiger? Dr. Heger schrieb,
teilweise als Zitat: „Die Akten vergangener Konzilien bestehen nur zum geringsten Teil aus Dogmen. Auch
richtig. Und nur dieser geringste Teil kümmert heute noch die Dogmatiker.“ Dann wird das V2 im Speicher
verstauben, weil es keine Dogmen enthält?
@ Möchtergern-Kathole Also wenn Sie mal einen genauen Blick in die dogamtische Konstitution über die
Kirche werfen würden, würden Sie erkennen, das genau das, nämlich das „prinzipielle Ineinandergreifen
der einzelnen Teile“ darin sehr genau festgelegt und beschrieben wird, wie es vorher so eben nicht geschehen
war. >>Falsch, die Kath. Kirche hat diese formuliert, damit man klar erkenne, was Lehre der Kirche ist,
und was nicht.<< Ach ja: Dann machen Sie mal eine (Verständnis-)Umfrage über die unbefleckte Empfängnis,
die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel und das Unfehlbarkeitsdogma (dies nur neuere Beispiele) und
rezpieren Sie gründlich die Rezeptionsgeschichte dieser Dogmen. Da würden Ihnen dann nämlich die Augen
aufgehen, welch’ hanebüchene (teilweise indessen auch tiefsinnige) Fehl-, Um- und Verschiedendeutungen
zu Tage kämen. >>Die Kirchengeschichte mit ihren Dogmen zu ignorieren und nur auf die Schrift zu bauen,
ist ein protestantischer Standpunkt („sola scriptura“) << Eben. Daher muss man alle Festlegungen des II.
Vatikanums, als höchstautoritative Festlegungen des ordentlichen Lehramtes, als gläubiger Katholik ernsthaft
überprüfen und darf Sie auf KEINEN FALL vorschnell ablehnen. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick
auf das Bekenntnis zur Religionsfreiheit, welches das II. Vatikanum ablegt.
Das Wort „Verfassung“ … … für das 2. Vatikanum anzuwenden ist jedenfalls Unsinn, denn eine Verfassung
bezeichnet das prinzipielle Ineinandergreifen der einzelnen Teile eines Staates oder eines anderen Gewächses –
und das hat sich durch das 2.Vatikanum nicht verändert Dogmen werden von einem Konzil nicht gleichsam
„erfunden“, sondern können nur formuliert werden als das, was von der Mehrheit der Gläubigen zu glauben
ist. Das ist richtig, ja. Ihr Bedürfnis nach neuen Dogmen ist geradezu lächerlich. Ich habe ja nicht
gesagt, dass ich neue Dogmen will, sondern nur, dass das 2.Vatikanum keine definiert hat. Die bisherigen
Dogmen brachten allesamt einen Rattenschwanz von Missverständnissen hervor. Falsch, die Kath. Kirche
hat diese formuliert, damit man klar erkenne, was Lehre der Kirche ist, und was nicht. Man konzentriere
sich vielmehr darauf, was im Glaubensbekenntnis formuliert ist, das wiederum den Glauben festlegt, der
im AT und NT grundgelegt ist. Die Kirchengeschichte mit ihren Dogmen zu ignorieren und nur auf die Schrift
zu bauen, ist ein protestantischer Standpunkt („sola scriptura“) – sind Sie Protestant?
@ möchtegern-kathole Sie werden doch wohl das NT nicht mit einer Verfassung vergleichen? Dann könnten
Sie ja gleich Evangelikaler werden… Naja, nomen ist omen…, nicht wahr? Im Übrigen: Dogmen werden
von einem Konzil nicht gleichsam „erfunden“, sondern können nur formuliert werden als das, was von der
Mehrheit der Gläubigen zu glauben ist. Ihr Bedürfnis nach neuen Dogmen ist geradezu lächerlich. Die
bisherigen Dogmen brachten allesamt einen Rattenschwanz von Missverständnissen hervor. Man konzentriere
sich vielmehr darauf, was im Glaubensbekenntnis formuliert ist, das wiederum den Glauben festlegt, der
im AT und NT grundgelegt ist.
@G.M.M.: ökumenisches Konzil = außerordentliches Lehramt? Wer entscheidet darüber, zu was für einer
Art von Synode sich der Papst und die Bischöfe versammeln? Die rechtmäßige Autorität der Kirche, hier:
der Papst. M.W. richtig. Papst Johannes XXIII. hat dieses Konzil als ökumenisches Konzil einberufen,
Richtig. egal, ob dieses Konzil Dogmen verkündete oder nicht. Richtig. Tatsächlich hat der Papst dem
Konzil auferlegt, keine Dogmen zu verkünden („keine neuen Lasten auferlegen“). Die Akten vergangener
Konzilien bestehen nur zum geringsten Teil aus Dogmen. Auch richtig. Und nur dieser geringste Teil kümmert
heute noch die Dogmatiker. Wenn Papst und Bischöfe beschlossen haben, daß Vatikanum II ein ökumenisches
Konzil der heiligen Kirche ist, dann nehme ich das als Katholik an – wozu ich übrigens verpflichtet bin.
Was soll das heißen: „Ich nehme an“? Wohl nicht, daß ich jeden Erlaß eines Konzils für vom Heiligen
Geist gewirkt annehme. Wenn das außerordentliche Lehramt der Kirche spricht, so bin ich dem prinzipiell
Gehorsam schuldig. So will es jedenfalls das Kirchenrecht. Nicht nur das Kirchenrecht, auch die Lehre
der Kirche. Nur ist eine Konzilsaussage nicht per se außerordentliches Lehramt, so wenig wie eine päpstliche
Lehraussage. Es muß wohl schon der erklärte Wille hinzukommen. Was nicht bedeutet, daß ich alles auf
Punkt und Komma blind akzeptieren muß. Das meine ich auch (Beispiel: Religionsfreiheit). MfG Christoph
Heger
dogmatisch … … ist natürlich einiges, solange eben bereits vorher dogmatisch definiertes nochmal
wiederholt wurde. Aber es wurde kein neues Dogma verkündet. (Wenn, welches sollte es denn sein?) Zig
Seiten lange Texte komplett und vollständig als fehlerfrei-dogmatisch zu definieren, grenzt an Größenwahn –
insofern besagt der Titel „dogmatische Konstitution“ nicht, dass ein Dogma definiert wurde. Wurde ein
neues Dogma definiert? Nein! Sind dutzende Seiten fehlerfrei? Nein! Hat das Konzil Verfassungsrang? Nein –
es sei denn sie wollen es mit dem Neuen Testament vergleichen. Also was sollte der Unterschied sein zwischen
irgendeiner Synode und diesem Konzil? Bisher wurde hier noch nicht mal definiert, was ein Konzil ist –
aber wir wissen bereits dass es eines war
möchtegern-kathole >>Ist es dann ein Konzil? Ich erkenne es nicht an,WEIL nur pastoral. Eine nette Sammlung
kontroverser Texte, mehr nicht. Ein Konzil wird nicht dadurch zum Konzil, weil man es als solches bezeichnet.<<
Papperlapapp. Natürlich enthält es auch Dogmatisches. Beispielsweise die dogmatische Konstitution über
die Kirche, „Lumen Gentium“. Aber alle „Texte“ sind getragen und durchdrungen von einem pastoralen Anliegen.
Die dogmatische Konstitution sowie die anderen Konstitutionen haben für die Kirche gleichsam Verfassungsrang.
Sie sollten Ihre Ablehnung also schleunigst wieder ablegen.
Vatikanum II. und Trient Das letzte Konzil habe in einer Zeit der „pastoralen und missionarischen Erneuerung“
stattgefunden. Recht haben die Bischöfe. Ja genauso ist es. Wie damals beim Trienter Konzil auch. Konzilien
dienen der pastoralen und missionarischen Erneuerung der Kirche. Im übrigen regt euch mal ab. Die Rezeption
vom Vat. II hat noch gar nicht richtig begonnen… Sind erst 40 Jahre rum. Die Rezeptionsgeschichte von
Trient begann erst 50 Jahre später und war in manchen abgelegenen Orten z.B. der Schweiz erst Mitte der
19. Jahrhunderts (!) abgeschlossen. Fazit: Wir liegen noch gut in der Zeit.
@Breze und Otterbeck nun gemäß Definition von Breze, der das etymologisch begründet, ist auch eine
Synode ein Konzil. Es muss sich doch bei sovielen Katholen im Forum feststellen lassen, was ein Konzil
zum Konzil macht?
@ Dr. Otterbeck Na sowas, Du bist ja doch noch da!!! Ja, ich muss mir gunther marias postings mal durchlesen,
weine letzten haben mir sehr gut gefallen!!!!
#27 Dr. Otterbeck 19:36:47 | Montag, 30. Oktober 2006
Nr. 1531 @Athanasius: Sie zwingen mich schon wieder zu einer Replik. Unterstellt, das P. Pio-Zitat ist
richtig (ich halte auch die Zitate für richtig, in denen er Lefebvre ermahnte): BALDMÖGLICHST beendet
wurde das Konzil am 8. Dezember 1965. In der langen und an Katastrophen reichen Geschichte der Konzilien
ist es eines der am besten, zügigsten und effizientesten durchgeführten Konzilen. @Möchtegern: Ein
Pastoralkonzil ist eines, dass das Lehramt der Kirche, die Tragkraft ihrer Verkündigung stärken will
(nicht schwächen). Der hohe Anspruch, der über bloße Definitionen (Gegenbegriff: Rechtskonzil??) hinausgeht,
hat die Rezeption so massiv erschwert. @Marcel: Ihre Verschwörungstheorien hat Abbé George de Nantes
noch etwas zeitnäher vertreten. Er wurde dafür schon 1966 exkommuniziert. Betrachten Sie sich bitte
als „pränatal“ mit-exkommuniziert. @Breze: G.M.M. ist ein durchaus sympathischer, etwas akkurater „Typ“;
mehr anderswo.
@ möchtegern kathole Konzil vom lateinischen „concilium“ = Beratschlagung, Versammlung, das entspricht
auch meiner Defintion von Konzil… und wie definieren Sie das?
@ gunter maria michel @ möchtegern kathole @ gunter maria Ich bin nicht der Meinung, daß man die schlechten
Früchte dem II. Vatikanischen Konzil als solchem zur Last legen kann. (…) Nehmen Sie sich doch Msgr.
Lefèbvre zum Vorbild, der den größten Teil des Konzils mit unterschrieben hat. Es kann nicht gut sein,
ein ordentlich einberufenes und abgehaltenes Konzil zu verdammen. Man müßte daraus schließen, daß
der Geist, den Christus seiner Kirche verheißen hat, sie verlassen hätte. Das kann aber nicht sein.
Danke, gefällt mir sehr gut!!! @ möchtegern Ein Konzil wird nicht dadurch zum Konzil, weil man es als
solches bezeichnet. AHA. So einfach ist das. Bin ich jetzt um eine Erkenntnis reichr?
was soll ein … … pastorales Konzil? * Ich muss seine Gedanken nicht anerkennen. * Ich muss nur das
anerkennen, was vorher schon definiert wurde. * Judikative Festlegungen betreffen mich kaum oder gar nicht.
Ergo: ich muss das Konzil nicht anerkennen. Das könnte ich auch B16 in einem Gespräch sagen, und er
könnte nichts dagegen machen. Ist es dann ein Konzil? Ich erkenne es nicht an,WEIL nur pastoral. Eine
nette Sammlung kontroverser Texte, mehr nicht. Ein Konzil wird nicht dadurch zum Konzil, weil man es als
solches bezeichnet.
@ Christian Hüller Dem kann ich allem nur uneingeschränkt zustimmen. Es war ein pastorales Konzil, das
versucht hat, bisher nur unbefriedigend beantwortete Fragen und Probleme aufzuwerfen und sie einer Lösung
im Geiste des Evangeliums zuzuführen. Den Hass, den manche für dieses große Konzil hegen, kann ich
in keiner Weise nachvollziehen. Danke, Christian!!!! Mir geht es genause, das 2. Vatikanum war ein grosses
Geschenk des Heiligen Geistes an die Kirche und an die Welt!!!!!
Läßt man das Übel herein oder bekämpft man es? Guiseppe: Wie konnte es passieren, dass eine „modernistische
Clique“ das Konzil an sich riss? Wenn gutmütige Menschen von raffinierten über den Tisch gezogen werden.
Noch nie erlebt? Noch nie von einem Räuberkonzil gelesen? Z.B. Rahner wußte seinen unkatholischen Modernismus
geschickt verpackt zu verkaufen. Die Welt, die Medien, „flogen“ auf ihn. Die Konzilsväter waren durch
die Medien der Einflußnahme der Welt ausgesetzt. Die vorkonziliaren Kardinäle hatten wegen dieser großen
Gefahr erfolgreich den „alten“ Päpsten ein geplantes Einberufen ausgeredet. Wie kommt es, dass Personen,
die auf der Liste der Hl. Inquisition, trotzdem zum Konzil nach Rom reisen und dort sogar (teilweise)
das Heft in die Hand nehmen können? Weil Johannes XXIII. in seiner ihm eigentümlichen Mischung aus Naivität
und Hang zum Liberalen die Liste strich und die Modernisten zu Konzilsberatern zuließ. Wenig später
wurde dann noch die bis dahin direkt nach dem Papst kommende Sicherung namens hl. Inquisition ausgeschaltet.
Muss man die Wurzeln des Übels nicht schon (bzw. auch) in der Zeit vor dem Konzil suchen? Das Toben des
Sturmes war lange vor dem V.II bekannt. Es stellt die verhängnisvolle Weichenstellung dar. Wer jubelte
danach? Modernisten und Freimaurer. War auch da die „vorkonziliäre“ zu lasch gegenüber den Abweichlern,
die sich dann zumindest in Teilen durchsetzten? Papst Pius XII. war wohl zu gutmütig. Doch es war Weltkrieg.
Pünktchen, du kleine freche Maus, du bist offensichtlich von dem Wahn befallen, deine Beiträge hätten
einen besonderen Wert. Was du hier in deiner Vermessenheit anderen Lesern zum Vorwurf machst, trifft am
meisten auf dich selbst zu. Kümmere dich mehr um deine Küche!
Ad Christianum Die Accounts: „laikos“ „Ketzerjäger“ und „priest“ sind offensichtlich der Versuch, konservative
od. traditionalistische Positionen durch Übertreibungen und argumentative Hilflosigkeit zu diskreditieren!
Die Beiträge sind nicht ernst gemeint, Erwiderungen können unterbleiben! [mehr…]
@ Laikos Meinen Sie das wirklich ernst, was Sie da schreiben? Also Apokalyptiker gab es im Laufe der Geschichte
mehr als einen, und alle sollten irgendwie nicht Recht behalten, brachten indessen viel Panik und Verwirrung
unter fromme Christenmenschen. Nit?
Protestant Da kann sich einem schon der Magen umdrehen, wenn Sie von „häretischen Abweich-Piussen“ schreiben.
Da ist so, als ob der Teufel dem Heiligen Geist Häresie vorwirft.
2. Vatikanum Durch das 2VK sind die Freimaurer tief in die Kirche eingedrungen, viele tausende Kleriker
und Schwestern haben sich vom Glauben abgewandt, Die NOM wird heute so zelebriert wie es die Protestanten
wollen, wer lateinisch betet wird als Satanist abgetan, Fegefeuer, Appokalypse und Antichrist existieren
bei den Modernisten nur noch theorethisch, diverse Sekten werden von der Kirche unterstützt und gefördert
(Medjugorje), alle Religionen führen zum Heil (Die Church of Satan ist eine anerkannte Religon in den
USA), in Linz drehen die Kleriker komplett durch und noch ein paar tausende Beispiele. Das sind die Früchte
des 2VK. Das alles wird natürlich auch noch gelobt von den Bischöfen und weiter vertieft. Wenn die Kirche
weiterhin so fortschreitet dann wird die Appokalypse früher kommen. Auf das können sich die Modernisten
verlassen
@ Athanasius >> Natürlich wurden im Konzil auch gute Sachen verabschiedet, etwa die Sachen zum Laienapostolat.
Aber ihre Sünde ist vor allem die omissio: keine Verurteilung des Bolschewismus, kein neues Dogma Unserer
Lieben Frau, fast keine Aussagen über das Priestertum (nur über Laien und Bischöfe!).<< Mit einer pauschalen
Verurteilung des Kommunismus hätte die kath. Kirche den durch die Kommis unterdrückten Christen in den
okkupierten Staaten einen Bärendienst erwiesen. Wahrscheinlich gäbe es dort heute dann noch weniger
Christen – viel mehr Märtyrer hätte dies jedenfalls wohl nicht hervorgebracht. „Deo gratia“, dass der
Hl. Geist die Konzilsmehrheit vor einer solchen Dummheit bewahrt hat.
völliger schwachsinn hochwürdiger herr prof hans barion wurde nie exkomuniziert er war einer der ersten
der in prophetischer weise den niedergang der durch das konzil kam voraussagte eine sehr schillernde persöhnlichkeit
aber ein wirklich brillanter analytiker und kanonist er starb 1973 als privatgedlehrter und zelebrierte
niemals den NOM
Wann begann das Übel? Marcel: „Das V.II verweigerte sich dem Abwehrkampf und öffnete die Kirchentore
dem Feind: der Welt. Athanasius sagte, wie eine modernistische Clique – Rahner usw. – das Konzil an sich
riss. Die meisten dieser noch am Vorabend des V.II auf der Liste der hl. Inquisition.“ Wie konnte es passieren,
dass eine „modernistische Clique“ das Konzil an sich riss? Wer war dafür verantwortlich? Sind Entscheidungen
diesebezüglich nicht schon vor dem Konzil getroffen worden? Wo? Von wem? Wie kommt es, dass Personen,
die auf der Liste der Hl. Inquisition, trotzdem zum Konzil nach Rom reisen und dort sogar (teilweise)
das Heft in die Hand nehmen können? Muss man die Wurzeln des Übels nicht schon (bzw. auch) in der Zeit
vor dem Konzil suchen? War auch da die „vorkonziliäre“ zu lasch gegenüber den Abweichlern, die sich
dann zumindest in Teilen durchsetzten?
@ Athanasius Schon öfter wurde Konzile geraubt und missbraucht. Natürlich wurden im Konzil auch gute
Sachen verabschiedet, etwa die Sachen zum Laienapostolat. Aber ihre Sünde ist vor allem die omissio:
keine Verurteilung des Bolschewismus, kein neues Dogma Unserer Lieben Frau, fast keine Aussagen über
das Priestertum (nur über Laien und Bischöfe!). Was soll das werden? Dogmatisierungen um der Dogmatisierung
wegen? Wenn es keine Frage der Mariologie gegeben hat, die einer solchen Erklärung bedurft hat, warum
sollte dann ein Dogma verkündet werden? Auch zum Priestertum hat das Trienter Konzil bereits die wichtigsten
Fragen dogmatisiert (welches Mariendogma wurde eigentlich dort verkündet?).
#11 Athanasius 12:39:55 | Montag, 30. Oktober 2006
@stat crux Tatsächlich hat Johannes XXIII gesagt: „Stoppt das Konzil. Stoppt das Konzil.“ Quelle: K.
Haney, „The Stormy History of General Councils“ Das Buch von Jean Guitton selbst habe ich nicht direkt
zur Hand. Es steht aber darin. (Nur will auch Guitton es „wegerklären“, wie unser Otterbeck/statcrux.)
Zudem ist interessant was auch ein Heiliger wie Pater Pio zum Konzil erklärte, vor dem päpstlichen Legaten
Antonio Kardinal Bacci (der ihm die Bekanntgebung brachte, dass er das Missále Romanum 1962 beibehalten
durfte auf Lateinisch und keine Teile in der Landessprache zelebrieren musste, etwa 1964: „Um der Barmherzigkeit
Willen, beendet das Konzil so schnell wie möglich!“ (Apud: A. Kardinal Bacci, Mémoirs. Auf Englisch
bei der Latin Liturgy Association erhaltlich, auf Italienisch weitverbreitet.) Stat crux dum volvitur
orbis. Magna est veritas et praevalet.
Christoph Heger: Wer entscheidet darüber, zu was für einer Art von Synode sich der Papst und die Bischöfe
versammeln? Die rechtmäßige Autorität der Kirche, hier: der Papst. Papst Johannes XXIII. hat dieses
Konzil als ökumenisches Konzil einberufen, egal, ob dieses Konzil Dogmen verkündete oder nicht. Die
Akten vergangener Konzilien bestehen nur zum geringsten Teil aus Dogmen. Wenn Papst und Bischöfe beschlossen
haben, daß Vatikanum II ein ökumenisches Konzil der heiligen Kirche ist, dann nehme ich das als Katholik
an – wozu ich übrigens verpflichtet bin. Wenn das außerordentliche Lehramt der Kirche spricht, so bin
ich dem prinzipiell Gehorsam schuldig. So will es jedenfalls das Kirchenrecht. Was nicht bedeutet, daß
ich alles auf Punkt und Komma blind akzeptieren muß. Falls es sich wider Erwarten doch nicht um ein ökumenisches
Konzil gehandelt haben sollte, so wäre die einzige Autorität, das festzustellen, ebenfalls wiederum
der Papst. Jedenfalls nicht ich, und auch keine Priesterbruderschaft – bei allem Verständnis und aller
Sympathie für viele berechtigten Anliegen dieser Priester.
Erklärtermaßen „rein pastoral“ und eben nicht dogmatisch unfehlbar Gunther: Ich bin nicht der Meinung,
daß man die schlechten Früchte dem II. Vatikanischen Konzil als solchem zur Last legen kann. An den
Früchten erkennt man den Baum, lehrt unser Herr. Das Konzil von Trient in einer Katastrophenzeit führte
die Gegenreformation zum Sieg. Das V.II verweigerte sich dem Abwehrkampf und öffnete die Kirchentore
dem Feind: der Welt. Athanasius sagte, wie eine modernistische Clique – Rahner usw. – das Konzil an sich
riss. Die meisten dieser noch am Vorabend des V.II auf der Liste der hl. Inquisition. Ihre falschen Prinzipien
verseuchten V.II, das „nur“ das Tor ist, durch den der Sturm kam. Verwüstung: Der zwiedenkerische Versuch
der Versöhnung von Wahrheit mit Irrtum – Kirche mit 1789er-Revolution. Nehmen Sie sich doch Msgr. Lefèbvre
zum Vorbild, der den größten Teil des Konzils mit unterschrieben hat. Er kämpfte vor (Vorbereitungskommission),
auf und nach V.II gegen den Modernismus. Seine – fehlenden – Unterschriften am Ende des Desasters verhinderten
nichts mehr. Sein Manifest 20 Jahre später www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=16&pid=215…, faßt
seine Haltung zusammen. Man müßte daraus schließen, daß der Geist, den Christus seiner Kirche verheißen
hat, sie verlassen hätte. Nein. Die Unfehlbarkeit des hl. Geistes zur Verhindung von Irrtümern bei dogmatischer
Verkündung hat dieses reine Pastoralkonzil im Gegensatz zu den Konzilen absichtlich nicht in Anspruch
genommen!
Hans Barion, Konzil stat crux spricht von einer Exkommunikation des Kanonisten Hans Barion „wegen Antisemitismus-Verdachts“
durch Pius XI. Allein schon die Begründung mit diesem eher der jüngeren Zeit zuzuordnenden „Tatbestand
Antisemitismus“ hätte zur Vorsicht mahnen können. Tatsächlich weiß das „Biographisch-Bibliographische
Kirchenlexikon“ nur von einer suspensio a divinis durch die römische Kongregation „wegen schwerer Verfehlung
gegen die kirchliche Disziplin“, die Barion am 20.8.1934 traf. Nach der Bitte um Lösung von der Kirchenstrafe
(Mai 1935) und dem Versprechen, künftig dem kirchlichen Geist nicht mehr zuwiderzuhandeln, wurde er im
Oktober 1935 wieder in sein Amt eingesetzt. Daß stat crux diesen bedeutenden Kirchenrechtler und politischen
Denker, der in der Tat frühzeitig durch scharfsinnige Kritik am 2. Vatikanischen Konzil hervorgetreten
ist, unter „die Schreihälse von rechts“ einordnet, entspricht zwar der heutigen platten Agitation gegen
alles „Rechte“, disqualifiziert nichts desto weniger seine Äußerung. @Gunther Maria Michel: Es erscheint
mir kurzschlüssig, zu erwarten, daß der Heilige Geist, den Christus seiner Kirche verheißen hat, jedes
ordentlich einberufene und abgehaltene Konzil zu einem Segen für die Kirche machen müßte, so daß sich
Kritik an ihm verböte. Ich weiß nur von der Lehre, daß er es vor der Dogmatisierung falscher Lehren
bewahren werde. Und dogmatisiert hat das jüngste Konzil eben nichts. MfG Christoph Heger
Sehr richtig, G.M.M.! Den Worten aus Lisieux ist zuzustimmen. Die Deutung des Konzils einer kirchenrechtlich
illegalen Gruppe (cfr. Raymund Noll über den Fall Lefebvre, Münster 2002) zu überlassen? Ca ne marche
pas. @Athanasius Wo nehmen Sie denn dieses Guitton-Zitat her? Papst Johannes kann (falls überhaupt) nur
gemeint haben: das Konzil zu Ende führen! Was hier immer verunglimpft wird als „Geist des Konzils“, das
ist der vorkonzilare (!) Geist des Holl. Katechismus (vorbereitet weit vor dem Konzil). Im übrigen nützen
gerade die Schreihälse von rechts weidlich aus, was das Konzil überhaupt erst ermöglicht hat. „Vorkonziliar“
hätte man mit dem Lefebvre-Subjektivismus viel zügiger aufgeräumt (vgl. die Exkommunikation von Hans
Barion wegen Antisemitismus-Verdachts durch Pius XI.) .
404 – not found Ich habe den „Link“ in meinem vorigen Artikel vermurkst. ;) Er hätte so lauten sollen:
Angelqueen-Interview mit Bischof Williamson www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1102 (Bisher nur englisch)
Grüß Gott, Marcel. Ich bin nicht der Meinung, daß man die schlechten Früchte dem II. Vatikanischen
Konzil als solchem zur Last legen kann. Lesen Sie doch mal auf kath.net die Buchbesprechung über die
Autobiographie des Priesters Vorgrimler. (Mich wundert, daß kreuz.net noch nichts dazu geschrieben hat.)
Da wird einem manches klar über den Zustand des Klerus schon vor dem Konzil. Die Sache ist in der Geschichte
der Kirche immer dieselbe. Wo die Gläubigen – und in erster Linie der Klerus! – Buße tun, sich abtöten,
mit der göttlichen Gnade zusammenwirken, da blüht die Kirche auf. Wo sie lau und träge werden, da gehen
ganze Völker verloren und geraten unter die Herrschaft Satans. Nehmen Sie sich doch Msgr. Lefèbvre zum
Vorbild, der den größten Teil des Konzils mit unterschrieben hat. Es kann nicht gut sein, ein ordentlich
einberufenes und abgehaltenes Konzil zu verdammen. Man müßte daraus schließen, daß der Geist, den
Christus seiner Kirche verheißen hat, sie verlassen hätte. Das kann aber nicht sein. Nicht das Konzil
ist schuld, sondern wir sind schuld durch unsere Lauheit und unseren Ungehorsam. Jeder ist auf seine Weise
ungehorsam, der eine weniger, der andere mehr.
Das Konzil wurde gut angefangen, die Vorbereitungskommissionen erliessen schöne Schemata. Aber das Konzil
wurde übernommen von einer Clique. Darum auch sagte Papst Johannes XXIII. auf dem Sterbebett (so Jean
Guitton): „Um Gottes Willen, beendet das Konzil, stoppt das Konzil.“ Schon öfter wurde Konzile geraubt
und missbraucht. Natürlich wurden im Konzil auch gute Sachen verabschiedet, etwa die Sachen zum Laienapostolat.
Aber ihre Sünde ist vor allem die omissio: keine Verurteilung des Bolschewismus, kein neues Dogma Unserer
Lieben Frau, fast keine Aussagen über das Priestertum (nur über Laien und Bischöfe!). Sacrosanctum
Concilium wurde missbraucht, Dignitatis Humanae als liberale Neuerung interpretiert (nicht als religiöse
Toleranz wie das Schemata von Ottaviani und LEfebvre war, sondern fast relativistisch, auch wenn der Coetus
gute Sachen korrigieren konnte) und von Benelli und Consortes zwingend implementiert. Gute Intentionen.
Aber damit ist der Weg zur Hölle ja gefüllt. Die Aussagen zum Laienapostolat waren schön und in Linie
mit den Aussagen Pius’ XI. Auch eine neue Struktur wie die Personalprälatur (demnächst für die FSSPX?)
war eine gute Neuerung für die globalisierte Welt von heute. Vor allem aber der Ruf nach Reformen in
Orden und Kongregationen war falsch, wenn auch nicht direkt. Man empfahl eine Rückkehr zum Ursprung,
aber die Religiösen implentierten eine Neuerung die Hitler und Robespierre nie erreichten: Laisierung
und Auflösung ganzer Gemeinschaften.
Falsch!!! Allein die Fragestellung, wer denn am Scheitern des Konzils schuld sei, ist schon erstaunlich!
Wer behauptet denn, dass das Konzil gescheitert ist? Einige kreuz.netler und häretische Abweich-Piusse
mögen daran gescheitert sein- aber die röm.-kath. Kirche hat es zwar nicht ganz,ganz weit gebracht,
ammer immerhin im Gegensatz zu rückwärts gewandten Tradi-Theologie einige Schritte in die richtige Richtung!
Nämlich in Richtung Jesus Christus und nicht in Richtung satanischer Rache und Hass auf alles, was anders
ist!
Guter Baum hat gute Früchte – schlechter Baum hat schlechte Früchte Die Fragestellung ist lustig: Wer
ist schuld, daß das Zweite Vatikanum gescheitert ist? Die Antwort ist einfach: Unser Herr sagt uns, nach
den Früchten zu urteilen. Ein schlechter Baum kann keine guten Früchte hervorbringen. So zitierte ein
überaus begnadeter Hirte, Weihbischof Williamson, unseren Herrn vor wenigen Tagen (in seinem Interview
www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=1102). Die Normandie-Bischöfe drehen sich im Kreis wie unser armer
Papst. Schenke unser Heiland, daß das Ringelreihe bald aufhören möge. Der Weihbischof dazu: Jahrzent
um Jahrzehnt verurteilte Kardinal Ratzinger die Ergebnisse des Konzils, aber weder als Kardinal noch jetzt
als Papst verurteilt er die falschen Prinzipien des Konzils. Er hat immer noch nicht verstanden, daß
die schlechten Ergebnisse aus den schlechten Prinzipien fließen. Bis er das versteht, wird er fortfahren,
der Zerstörung der katholischen Kirche vorzustehen.
Wahrhaft, der Papst hat Recht >>„Hat uns das Zweite Vatikanische Konzil in seinen Orientierungen nicht
einen unglaublichen Reichtum geschenkt!“ – zitieren die Bischöfe aus dem Apostolischen Schreiben von
Johannes Paul II. zu Beginn des dritten Jahrtausends. „Ich spüre mehr als je die Pflicht, das Konzil
als die große Gnade zu bezeichnen, von der die Kirche im 20. Jahrhundert profitiert hat“ – so der verstorbene
Papst.<< Dem kann ich allem nur uneingeschränkt zustimmen. Es war ein pastorales Konzil, das versucht
hat, bisher nur unbefriedigend beantwortete Fragen und Probleme aufzuwerfen und sie einer Lösung im Geiste
des Evangeliums zuzuführen. Den Hass, den manche für dieses große Konzil hegen, kann ich in keiner
Weise nachvollziehen. Es ist ein wahrhaft diabolischer Hass, der letztlich zugrunde gehen muss, zusammen
mit den Hassenden.