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Papst kauft Wertpapiere + Vatikan dementiert + Elektrizitätswerk und Jugendgottesdienste + Menschenkuh + Katholische Reform
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Papst kauft Wertpapiere

Vatikan. Papst Benedikt XVI. unterstützt Impfprojekte. Dazu kaufte Kardinal Renato Martino gestern in London Wertpapiere eines eigens eingerichteten Impffonds. Mit ihnen werden Impfprojekte in der Dritten Welt finanziert. Laut ‘Radio Vatikan’ kommt das Projekte den 70 ärmsten Ländern der Welt zugute. Bis 2015 sollen rund 500.000 Kinder geimpft werden.

Vatikan dementiert

Vatikan. Gestern Mittag publizierte die Webseite des Vatikan einen Text, den Papst Benedikt XVI. vor den Schweizerischen Bischöfen anläßlich ihres gegenwärtigen Ad-Limina-Besuchs vorgelesen haben soll. Doch die Ansprache wurde vom Heiligen Vater nie gehalten. Bei dem Text handelte es sich um einen Entwurf, der für den Ad-Limina-Besuch 2005 vorbereitet worden war. Die Homepage des Vatikan hat die Ansprache mittlerweile zurückgezogen.

Elektrizitätswerk und Jugendgottesdienste

Österreich. Auf der eigens eingerichteten Jugendseite der ‘Energieversorgung Niederösterreich’ geht es um „Power und Energy“. Dort findet man unter anderem Bilder von Jugendmessen, die in den vergangenen drei Jahren im Elektrizitätswerk Theiß stattfanden. Diese seien mit kraftvollen Rhythmen und besonders starken Symbolen zelebriert worden, heißt es in einer Erklärung.

Power und Energy
Am 23. April 2004 fand im Kraftwerk Theiß eine Jugendmesse statt. Das Kraftwerk befindet sich in Niederösterreich etwa 30 km nördlich von St. Pölten.Das Kraftwerk will laut einer Broschüre unter anderem Ort der Begegnung sein. Neben Schülerparties und Ostereiersuchen gibt es dort Ministrantenclubbings und Jugendmessen.Ein Ort der Begegnung mit dem eucharistischen Heiland?

Menschenkuh

Großbritannien. Britische Biotechniker wollen Mischwesen aus Kühen und Menschen schaffen und anschließend mit den Stammzellen dieser Geschöpfe experimentieren. Ein Forscherteam des North-East England Stem Cell Institute hat dafür laut Zeitungsberichten bei der zuständigen britischen Aufsichtsbehörde eine Genehmigung beantragt. Bei dem Verfahren sollen menschliche Zellkerne in Eizellen von Kühen eingepflanzt werden. Der Vorteil der Methode: Während Eizellen von Kühen unbegrenzt verfügbar sind, ist es für Biotechniker schwierig, genügend menschliche Eizellen zu bekommen.

Katholische Reform

„Eine katholische Reform ist nur die rechte, wenn sie über den Kalvarienberg geführt – sachlich und persönlich.“ (Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler [† 1877])

Aus der Rubrik „Altgläubiges Glossarium“ der katholischen Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’ von September 2006.
      
55 Lesermeinungen
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#55   Gastus   10:18:51 | Donnerstag, 16. November 2006
@Frau Bussmann
Zu Ihnen würde Gott sich ja wohl gar nicht herablassen.
Liebe Frau Bussman, den „GOTT“ den Sie meinen, würde ich mit einer Flasche Weihwasser empfangen.
Wenn Sie immer noch das letzte Wort haben wollen, dann bitte.
Danke!
Aber eine Antwort meinerseits kommt darauf nicht mehr.
Mit dieser Drohung verwehren Sie mir die Vorfreude auf eine neuerliche Antwort Ihrerseits, was meinen Tag nicht unerheblich trübt.
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#54   Brigitte Bussmann   10:01:10 | Donnerstag, 16. November 2006
Jugendgottesdienst
Gastus,
eigentlich wollte ich ja jetzt nicht mehr darauf antworten, aber da Sie versteckt sehr unverschämt sind, muss ich Ihnen diese Retourkutsche zurück geben, bei Ihnen erklärt manches sehr vieles. Zu Ihnen würde Gott sich ja wohl gar nicht herablassen.
Wenn Sie immer noch das letzte Wort haben wollen, dann bitte. Aber eine Antwort meinerseits kommt darauf nicht mehr.
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#53   Gastus   10:20:44 | Mittwoch, 15. November 2006
@Frau Bussmann
… die Größe Gottes zeigt sich darin, dass Gott sich jedem so offenbart, wie es der einzelne Mensch versteht.
Genau, ER hat sich Ihnen so offenbart, wie es Ihr Verständnis zuliess. Das erklärt jetzt vieles. :-D
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#52   Brigitte Bussmann   09:29:40 | Mittwoch, 15. November 2006
Gastus
Hallo Gastus,
die Größe Gottes zeigt sich darin, dass Gott sich jedem so offenbart, wie es der einzelne Mensch versteht. Diese Offenbarung Gottes richtet sich nicht nach irgend welchen gesetzesmäßigen Dingen.
Heute las ich in der Jesus-Newsletter folgendes und damit will ich diesen Themenkreis abschließen:
Brennan Manning sagt:
„Ich meine, dass ein lebender, liebender Gott seine Gegenwart spürbar und erfahrbar machen kann und das auch tut.“
Und um noch einmal auf das Thema zurückzukommen, „Jugendgottesdienst im Elektrizitätswerk“ so ist Gott auch hier erfahrbar, aber wie schon in der Bibel steht „wer es fassen kann, der fasse es.“
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#51   Gastus   09:42:46 | Dienstag, 14. November 2006
@Frau Bussmann
dann machen Sie sich auf, um Gotteserfahrungen zu sammeln, lehnen Sie nicht ab, wenn im Sommer ein Schmetterling sich auf ihre Schulter setzt, dass Gott, den wir Schöpfer,Vater,Sohn,Hl.Geist und Mutter nennen, grüßen will.
Liebe Frau Bussmann, die Erkenntnis GOTTES geht weit über die von Ihnen aufgeführten und selbstverständlichen Natur- und Menschenbeobachtungen hinaus und ist kein Geschenk, das sich zwangsläufig aus einer scharfen weltlichen Beobachtungsgabe und Ihrer ausgeprägten Sammelleidenschaft ergibt.
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#50   Brigitte Bussmann   09:27:47 | Dienstag, 14. November 2006
Hallo Gastus
dann machen Sie sich auf, um Gotteserfahrungen zu sammeln, lehnen Sie nicht ab, wenn im Sommer ein Schmetterling sich auf ihre Schulter setzt, dass Gott, den wir Schöpfer,Vater,Sohn,Hl.Geist und Mutter nennen, grüßen will. Sprechen Sie mit Menschen, die vielfältig sind, die einmalig sind, wie die ganze Schöpfung einmalig ist. Schauen Sie eine Zebraherde an, sie sehen alle gleich aus, schauen Sie genauer hin und Sie werden Unterschiede sehen. Lesen Sie die Bibel unter dem Aspekt der LIEBE, lassen Sie eine Textstelle, die Sie besonders anspricht auf sich wirken. Sie werden Gott im Wort erkennen. Seien Sie nicht zynisch anderen gegenüber, nur weil sie anders denken als Sie. Gehen Sie mal in einen Gottesdienst der nicht in der Kirche gehalten wird, vielleicht auf einem Bauernhof oder gar in einem Elektrizitätswerk. „denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
All das hat nichts mit meiner „Irrlehre“ zu tun, sondern mit dem Versuch Glauben zu leben und diese Erfahrung habe ich durch meine Seelsorgearbeit bekommen.
Machen Sie mit in der Gemeindearbeit, und Sie werden zu Erkenntnissen und Erfahrungen kommen, die Sie jetzt noch nicht für möglich halten.
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#49   Gastus   10:21:53 | Montag, 13. November 2006
@Frau Bussmann
Hallo Frasim und Gastus,
es bleibt also dabei, Pisa lässt grüßen, denn viel Neues haben Sie mir in Ihren Antworten nicht sagen können.
Wer wollte Ihnen, liebe Frau Bussamann, bei der Fülle Ihrer Gotteserfahrungen noch viel Neues sagen.
:-D
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#48   Brigitte Bussmann   09:09:22 | Montag, 13. November 2006
Frasim und Gastus
Hallo Frasim und Gastus,
es bleibt also dabei, Pisa lässt grüßen, denn viel Neues haben Sie mir in Ihren Antworten nicht sagen können.
Ihnen wünsche ich einen schönen Spaziergang durch die Herbstnatur und viele Begegnungen mit dem verborgenen Gott. Aber etwas möchte ich Ihnen noch sagen, wir hatten gestern Nachmittag ein wunderschönes Gospelkonzert in unsere Pfarrkirche, es wurden nicht nur Spirituels gesungen, sondern auch weltliche Pop-Liebeslieder. Die Menschen waren begeistert und der Kirchturm durfte wieder mal Kirchturm sein und nicht nur nach oben weisen, sondern auch ein bisschen wackeln, da es sogar „standing ovations“ gab.
Ich denke, dass dies für Sie auch Missbrauch des liturgischen Raumes ist, aber Gott hat über so viel Freude seiner Menschenkinder sicher auch applaudiert, wenn nicht gar mitgesungen. :-] , so dass auch im Himmel das ständige Halleluja der Engel einmal ausgefallen ist. O:)
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#47   Frasim   17:37:50 | Sonntag, 12. November 2006
@Sirilo
Ihnen zirpte also eine Grille ins Ohr, daß es Gott egal ist, wie die katholische Messe aussieht? Mir sang gerade eine Amsel, daß die Privatmeinungen der Frau Bussmann für Gott völlig irrelevant sind. Wer hat jetzt recht, die Grille oder die Amsel?
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
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#46   Gastus   17:28:59 | Sonntag, 12. November 2006
@Frau Bussmann
Ich freue mich, dass ich Sie belustige.
Liebe Frau Bussmann, ich gebe Ihnen in diesem Punkt einfach einmal Recht.
Sie haben ja nicht viel zu lachen, wenn Sie engstirnig konservativ katholisch denken und nicht einmal wissen, wer oder was Gott ist, und Sie sich nicht mal Ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen zugestehen, weil Sie Angst haben, dass Sie von der „wahren katholischen Lehre“ abweichen könnten.
Auch mit dieser Aussage haben Sie wieder einen Volltreffer gelandet. Die Konservativen haben nichts zu lachen und wissen im Gegensatz zu Ihnen auch nicht wer oder was GOTT ist
und leiden weiterhin unter furchtbarer Angst.
Und um Ihrer vielen Gotteserfahrungen empfinde ich Ihnen gegenüber gerade Neid. Das ist ein furchtbares Gefühl und mehrt in mir die Schuld, was ich aber in Angst gegenüber der von Ihnen angesprochenen „wahren katholischen Lehre“ bei den nächsten Beichte bekennen und bereuen werde.
Liebe Frau Bussmann, Sie haben mich verstanden, da bin ich sicher, auch wenn Ihnen die „wahre geistige Leere!“ manchmal einen Streich spielt.
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#45   Brigitte Bussmann   13:24:48 | Sonntag, 12. November 2006
Seine Sache
Hallo Gastus und Sirilio,
Pisa lässt grüßen, dass ist genau, was ich meine, Sie lesen und lesen doch nicht, Sie hören und hören doch nicht, Sie sehen und sehen doch nicht.
Gott ist vielfältig und lässt sich weder durch Menschen noch durch Kirchen einzwängen. Ich freue mich, dass ich Sie belustige. Sie haben ja nicht viel zu lachen, wenn Sie engstirnig konservativ katholisch denken und nicht einmal wissen, wer oder was Gott ist, und Sie sich nicht mal Ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen zugestehen, weil Sie Angst haben, dass Sie von der „wahren katholischen Lehre“ abweichen könnten. So armselig kann Gott gar nicht sein, dass Adonai sich in Gesetze und Dogmen einzwängen lässt. Und der Schöpfer wird weiterhin zu den Menschen kommen in seiner Vielfalt und Sie werden sich wundern, wenn Sie einmal vor Gott stehen oder auch nicht, weil Sie Adonai in Ihrer letzten Entscheidung gar nicht erkannten.
Gott wird nicht fragen, hast Du alle Gebote und Dogmen der katholischen Kirche eingehalten, Gott wird sagen, wen oder was hast du geliebt um meinetwillen.
P.S. Adonai habe ich deshalb gewählt, weil es keine geschlechtsbezogene Gottesbezeichnung ist.
Mir muss weder Grille, noch Amsel, noch sonst jemand vorsagen wie Gott zu sein hat, oder ob die katholische Messe, wo weder nach rechts noch nach links geschaut wird, das „Gelbe vom Ei“ ist. Die Jugendmesse im Elektrizitätswerk kann jedenfalls ein guter Anfang sein. ?:)
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#44   Gastus   10:50:18 | Samstag, 11. November 2006
@Frau Bussmann
Nein, Gott begegnet mir jeden Tag in allem was lebt, sogar in Leuten, die mit Hohn Dinge an den Tag legen, weil sie Gott nicht erfahren.
Es sind Ihre ganz eigenwilligen Wege, die Sie gehen und auf denen Ihnen das begegnet, was Sie unter „GOTTeserfahrung“ verstehen und dann hier zum besten geben. Hier reichen diese, Ihrem Ego widerfahrenen Schmeicheleinheiten allenfalls zur Belustigung.
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#43   Sirilo   10:11:20 | Samstag, 11. November 2006
@Frau Bussmann
Ihnen zirpte also eine Grille ins Ohr, daß es Gott egal ist, wie die katholische Messe aussieht? Mir sang gerade eine Amsel, daß die Privatmeinungen der Frau Bussmann für Gott völlig irrelevant sind. Wer hat jetzt recht, die Grille oder die Amsel?
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#42   Brigitte Bussmann   09:14:00 | Samstag, 11. November 2006
Seine Sache
Sie werden lachen, vielleicht auch nicht. Gott muss mir nicht erscheinen und mir sagen, „hallo ich bin Gott.“ Nein, Gott begegnet mir jeden Tag in allem was lebt, sogar in Leuten, die mit Hohn Dinge an den Tag legen, weil sie Gott nicht erfahren. Legen Sie Ihre Brille ab, die Sie daran hintert wirklich zu sehen, nehmen Sie Ihre Stöpseln aus den Ohren, die Sie daran hindert wirklich zu hören, denn dann könnten Sie die Grille im Sommergras zirpen hören, wenn ein Tiefflieger über Sie hinweg düst.
„Alles, was Dir wichtig ist, wirst Du vernehmen, egal, wie laut es um dich ist, und dort ist Gott.“ So sprach einst ein Indianerhäuptling zum Weißen Vater in Washington.
Wenn Sie sich natürlich Gott so vorstellen, als alter Mann mit langem weißem Rauschebart, dann ist es nicht weit her mit Ihrem Gott, der verlangt natürlich dann auch die richtige Messe im Sinne der Katholischen Kirche, denn er ist ja schließlich katholisch. :-D
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#41   Gastus   10:11:41 | Freitag, 10. November 2006
@Frau Bussmann
Gott ist es ziemlich egal, wie eine katholische Messe aussieht.
Wieder eine Ihrer albernen Privatoffenbarungen.
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#40   Sirilo   09:36:18 | Freitag, 10. November 2006
@Frau Bussmann
Wann ist eigentlich Gott Ihnen zuletzt erschienen und hat Ihnen gesagt, daß es ihm ziemlich egal ist, wie eine katholische Messe aussieht?
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#39   Brigitte Bussmann   09:20:37 | Freitag, 10. November 2006
Jugendgottesdienste
Gott ist es ziemlich egal, wie eine katholische Messe aussieht. Ja, Maurice, ich meine es ernst, denn wir haben öfter solche Jugendgottesdienste in unserer Gemeinde und deshalb freue ich mich sehr, wenn auch andere Gemeinden langsam zu dieser Erkenntnis kommen.
Für Menschen, die das nicht mögen, werden auch herkömmliche Gottesdienste angeboten. Jedem das Seine.
Ja, Campo Santo, bei uns raucht niemand in der Kirche, höchstens vorher und nachher vor der Kirche. Die Raucher sind sogar in unserer Gemeinde eher rückläufig, da sie ja ihrem Nächsten keinen Schaden durch Passivrauchen zufügen wollen. Tja, dass Ihnen beim Anblick des rauchenden Freundes das Bier fast aus der Hand gefallen wäre, kann ich mir vorstellen, denn mein Ding wäre das auch nicht. Biertrinken kann auch jemand nach dem Gottesdienst im Gemeinderaum. Bei Wein könnte das aber schon anders aussehen. Denn es werden bei uns sogar Gottesdienste mit der Eucharistiefeier unter beiden Gestalten angeboten.
Ich denke, dass sehr viele Katholiken, noch sehr viel lernen müssen um einer Kirche angehören zu wollen, die im 3. Jahrtausend steht.
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#38   tau †   23:26:01 | Donnerstag, 9. November 2006
Hallo Breze, wie gehts?
Ja, den Text kann man nicht oft genug „durchmeditieren“.
Der ganze Mensch erschauere, die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der Hand des Priesters Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung! O erhabene Demut! O demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt, dass er sich zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die Demut Gottes, und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht werdet! Behaltet darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt!
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#37   Breze   23:17:20 | Donnerstag, 9. November 2006
@ tau
Hallo!
Sehr schöner Text, danke!!!
Der ganze Mensch erschauere, die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der Hand des Priesters Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung! O erhabene Demut! O demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt, dass er sich zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die Demut Gottes, und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht werdet! Behaltet darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt!
Gibt’s da noch was hinzuzufügen?
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#36   tau †   22:15:01 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Sozialkatholisch und alle:
Man muß natürlich das Erlösungswerk Jesu Christi an sich geschehen lassen und die Verwandlung bzw. Heiligung ist ein Geschenk, aber wenigsten zulassen sollte man sie besonders durch mitwirken.
In dem o.gen. Satz ist eigentlich alles sehr schön zusammengefasst.
Die heilige Eucharistie
(aus: Eugen Mederlet OFM; Die Hochzeit des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche, Christiana Vg., ISBN 3 7171 0834 4) S. 134 -135: (Worte des Heiligen Franziskus)
Daher bitte ich euch alle, meine Brüder, euch die Füße küssend, mit der Liebe, deren ich fähig bin, dass ihr alle Ehrfurcht und alle Ehre, soviel auch immer ihr könnt, dem heiligsten Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus erweist, in dem alles, was im Himmel und auf Erden ist, befriedet und mit dem allmächtigen Gott versöhnt worden ist.

Der ganze Mensch erschauere, die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der Hand des Priesters Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung! O erhabene Demut! O demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt, dass er sich zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die Demut Gottes, und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht werdet! Behaltet darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt! …
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#35   Maurice Corvisier   18:07:58 | Donnerstag, 9. November 2006
Au Backe, lieber Johann Gerhard,
das ist für diese Zwecke genau die richtige Seite! Ein Glaube, der die kreuz.net-Leserseite überlebt, der hat nicht mehr viel zu befürchten an Anfechtungen.
Aber vielleicht geht es Ihnen wie dem Inder in der alten Geschichte, der kurz vor der Konversion stand und, gegen den Rat, gegen den dringenden Wunsch seines Missionars sich Rom ansehen wollte. Traurig erwartet der Missionar die Rückkehr, und zu seiner völligen Verblüffung bittet der zurückgekehrte Inder strahlend um baldige Taufe: ein Glaube, der all’ das 2000 Jahre lang überlebt hat, der müsse der richtige sein!
Ihnen einen ehrlichen Gruß, lassen Sie Ihrem freien Willen Lauf und Luft – beim hl. Augustinus hat’s ja auch gewirkt.
Im Ernst: daß das hier eine Zoffwiese und keine Infoquelle ist bei den Lesermeinungen, das wissen Sie doch, oder?
Einen schönen Abend wünscht
Maurice Corvisier
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#34   Johann Gerhard   17:26:13 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Maurice Corvisier
Ich bin doch hier an der richtig Stelle, um mich der einzigen Kirche weiter zu öffnen. Lassen Sie doch meinem freien Willen, falls ich ihn denn habe, Zeit, das Wahre, Schöne und Gute zu erkennen. :)3
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#33   Breze   15:57:23 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Sozialkatholisch
Die Nachfolge besteht nun mal auch darin wie unser Erlöser selbst ohne Sünde zu leben, da das glaube ich außer ihm noch keinen so richtig gelungen ist benötigen wir bei der Nachfolge noch Buße, Reue und Vergebung und eine gesunde Demut ist bei der Nachfolge mit Sicherheit auch sehr nützlich.
Auch da stimme ich Ihnen voll zu, danke!!!
Wir sind alle Sünder. Es gibt niemanden, der ohne Sünde ist, ausser Christus. Er hatte es nicht nötig, am Kreuz zu sterben, er hat es aus Liebe zu uns Sündern getan. Keiner von uns kann aus eigener Kraft seine Sünde überwinden, dazu brauchen wir die Hilfe Gottes. So oft wir fallen, so oft wir unsere Sünde erkennen und bereuen, so oft wird uns verziehen. Um meine Sünde zu erkennen, bedarf es, wie Sie richtig schreiben, die Demut.
Wären wir keine Sünder, gäbe es keine Erlösungstat Christi, keine Auferstehung
„"‘O wahrhaft glückliche Schuld des Adam, welch großen Erlöser hast Du gefunden…'"“
Aus dem Exultet in der Osternacht
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#32   Maurice Corvisier   15:54:54 | Donnerstag, 9. November 2006
Weter Sulpicius, Johann Gerhard
ist anscheinend Lutheraner – anscheinend ein ernstzunehmender solcher.
Schade nur, daß seine nicht ganz oberflächlichen Kenntnisse des Glaubens der Kirche nicht zu einem tieferen Verständnis zu führen scheinen, sondern seine jahrhundertealten Vorurteile nur verstärken.
Danke übrigens für den Artikel über „Leben wie Gott in Frankreich“! Ich kann ihn bestätigen, könnte ihn ergänzen.
Gruß, M.C.
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#31   Sozialkatholisch   15:38:52 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Breze
Hat Jesus irgendeine Bedingung für seine Erlösungstat am Kreuz an uns gestellt, ausser das wir ihm nachfolgen, dass wir in ihm den Vater erkennen, dass wir seine ausgestreckte Hand annehmen?
Die Nachfolge besteht nun mal auch darin wie unser Erlöser selbst ohne Sünde zu leben, da das glaube ich außer ihm noch keinen so richtig gelungen ist benötigen wir bei der Nachfolge noch Buße, Reue und Vergebung und eine gesunde Demut ist bei der Nachfolge mit Sicherheit auch sehr nützlich.
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#30   Sulpicius   15:38:44 | Donnerstag, 9. November 2006
@Johann Gerhard
Ihre inzwischen auch von vielen nicht mehr geteilte Idee von dem. sog. Meßopfer
Au weia. Das ist Lehre der Kirche! Sind Sie im Schisma?
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#29   Breze   15:34:28 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Sozialkatholisch
Aber solche hohen Reden schwingen habe ich eigentlich nicht verdient. ;-)
Hohe Reden sind das nicht, wir sprechen nur über das Fundament unseres Glaubens
Wenn ich Mühen nur aus Furcht wegen meiner Erlösung auf mich nehme hat das auch seinen Wert. Natürlich hat es wenn einer Widrigkeiten aus Liebe zu Christus auf sich nimmt einen noch größeren Wert…
Wenn Sie mit dieser Furcht die Ehrfurcht, die Gottesfurcht meinen, dann stimme ich Ihnen zu. Angst vor Gott ist aber zutiefst unchristlich!
Hat Jesus irgendeine Bedingung für seine Erlösungstat am Kreuz an uns gestellt, ausser das wir ihm nachfolgen, dass wir in ihm den Vater erkennen, dass wir seine ausgestreckte Hand annehmen?
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#28   Johann Gerhard   15:32:38 | Donnerstag, 9. November 2006
@ zwobbel
Ruhig, Brauner…
Ich hatte schon verstanden, dass Sie auf etwas Anderes hinauswollten. Mir fällt nur immer wieder auf, dass in Ihrer Kirche der Leistungs-Lohn-Gedanke bei einigen noch sehr hochgehalten wird, während sich andere schon davon verabschiedet haben.
Ohne auf Ihre inzwischen auch von vielen nicht mehr geteilte Idee von dem. sog. Meßopfer eingehen zu wollen, habe ich diese Gesinnung an Ihrem Ausspruch:
Was wir dabei Gott geben ist entscheidend.
festgemacht. Meine VHS-Kenntnisse haben mir nahegelegt, dass Sie also davon ausgehen, dass Gott etwas von uns haben möchte.
Diese Annahme halte ich für falsch.
Wenn Jesus uns auffordert zu beten, tut er dies in meinen Augen, weil dies für uns gut ist und nicht, weil er es nötig hat.
Dass jeder sinnvolle Gottesdienst zugleich eine Anbetung Gottes darstellt ist schließlich auch mir bekannt.
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#27   Sozialkatholisch   15:24:37 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Breze
Noch ein kleiner Zusatz meinerseits, Bei Gott zählt nicht „nur“ die Leistung –--
Wenn ich Mühen nur aus Furcht wegen meiner Erlösung auf mich nehme hat das auch seinen Wert. Natürlich hat es wenn einer Widrigkeiten aus Liebe zu Christus auf sich nimmt einen noch größeren Wert. Aber solche hohen Reden schwingen habe ich eigentlich nicht verdient.
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#26   zwobbel   15:24:12 | Donnerstag, 9. November 2006
Gottesdienst dient der Verherrlichung Gottes
Der Mensch muß nicht verherrlicht werden.
Quis ut Deus!? Schlange, was willst Du uns einflüstern? Nicht Dein Hochmut macht uns heilig, sondern die Demut. Dadurch werden wir Gott ähnlich, denn er war so demütig als Schöpfer die Gestalt des Geschöpfes anzunehmen. Hochmut aber kommt vor dem Fall.
An Weihnachten sangen die Engel:„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen…“
Also erst Ehre sei Gott – dann Friede den Menschen.
Wenn also hier ein Teilnehmer Gott die Ehre verweigern will, weil er so tut als wäre das „Leistung“ dann kann hinter so einer Äußerung nur der stecken, der den Menschen den Frieden nicht gönnt.
Gott hat nicht nötig von uns angebetet zu werden.
Aber wir haben es nötig ihn anzubeten. Denn dazu haben wir den freien Willen.
Überhaupt die Formulierung: Gott dient den Menschen. So ein Quatsch. Er ist es der uns erhält. „In ihm bewegen wir uns und sind wir.“ Das beschränkt sich nicht auf eine Stunde hl. Messe. Das ist so rund um die Uhr, Jahr um Jahr.
Und noch eines:
Schon allein der Haß des erwähnten Nutzers gegen den Rosenkranz ist maximal bezeichnend.
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#25   Breze   15:14:42 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Sozialkatholisch
Der Gottesdienst ist natürlich in erster Linie Dienst für Gott und ein Geschenk, aber Dienst bedeutet nun mal nicht nur nehmen sondern auch geben. Den Begriff Rosenkranzolympiade zu Gewinnen vergleiche ich mit dem Pauluswort, das jeder wie ein Sportler im Wettkampf alles geben soll um die Siegeskrone zu erlangen. Dadurch bekommt der Begriff Rosenkranzolympiade doch gleich einen besseren Klang, oder?
Vollste Zustimmung, lieber Sozialkatholisch!
Nur noch ein kleiner Zusatz meinerseits:
Bei Gott zählt nicht die Leistung, die Anstrengung.
Alles was Sie aufzählen, muss aus Liebe zu ihm geschehen. So ist es bei jeder persönlichen Beziehung, auch bei der zu Gott
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#24   Sozialkatholisch   15:11:18 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Breze
Der Gottesdienst ist natürlich in erster Linie Dienst für Gott und ein Geschenk, aber Dienst bedeutet nun mal nicht nur nehmen sondern auch geben. Den Begriff Rosenkranzolympiade zu Gewinnen vergleiche ich mit dem Pauluswort, das jeder wie ein Sportler im Wettkampf alles geben soll um die Siegeskrone zu erlangen. Dadurch bekommt der Begriff Rosenkranzolympiade doch gleich einen besseren Klang, oder?
Man muß natürlich das Erlösungswerk Jesu Christi an sich geschehen lassen und die Verwandlung bzw. Heiligung ist ein Geschenk, aber wenigsten zulassen sollte man sie besonders durch mitwirken.
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#23   Breze   15:02:56 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Sulpi
Ich stimme Ihnen zu…
Mir ist bei meinem post an Johann Gerhard ein Fehler unterlaufen:
Das hier
Sie schrieben unten: Gottesdienst ist Dienst an Gott!
Einprägsamer hätten Sie das Problem der römischen Kirche nicht auf den Punkt bringen können: Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen. Er lässt uns seine Wohltaten und seine Gnade zukommen, versorgt die Menschen mit Wort und Sakrament – unverdient und als Geschenk. Sie dagegen möchten Ihn mit Ihren lächerlichen Aktivitäten gefügig machen und übersehen dabei, dass Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren alles Erforderliche vollbracht hat.
Denken Sie denn im Ernst, dass Gott darauf wartet, dass Sie andächtig schauen oder die Rosenkranzolympiade gewinnen?
Allerdings muss ich zugeben, dass es auch in Ihrer Kirche Menschen gibt, die verstanden haben, dass das Anhäufen von Leistungen nicht der Sinn des christlichen Glaubens ist.
sollte ein Zitat des posts von Johann Gerhard ein, dem ich, wie schon gesagt zu 100% zustimme!!!
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#22   Sulpicius   14:55:02 | Donnerstag, 9. November 2006
@Breze
Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen.
Das ist nur eine Seite der Medaille. Natürlich ist katholischer Gottesdienst auch ein latreutischer Dienst vor Gott!
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#21   zwobbel   14:52:43 | Donnerstag, 9. November 2006
Wenn Sie Trottel und Verdreher nicht lesen können, dann versuchen Sie es doch mal in der VHS
In der Volkshochschule lernen Sie vielleicht noch lesen?
Wo hab ich was von Leistung des Menschen geschrieben?
Nu mal Butter bei die Fische!
Ich fordere von Ihnen eine saubere Textanalyse wenn Sie mir so einen Schwachsinn anhängen.
Und übrigens hat Jesus uns aufgefordert: „Bittet und es wird euch gegeben werden.“
Jesus hat uns extra ein Gebet gelehrt, das zu beten Sie wahrscheinlich als menschliche Leistung verketzern würden.
„Gott loben das ist unser Amt“
Nicht ob unsere Sinne etwas aufnehmen ist beim Gottesdienst wichtig. Nicht wieviele Sinne angesprochen werden. Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt des Wesens, des Sinnes oder des Handelns im Gottesdienst – sondern Gott!
Was wir dabei Gott geben ist entscheidend. Deshalb wird Gott auch zuerst die einzige vollkommene Opfergabe dargebracht: Das Lamm Gottes selbst. Und zwar durch den einzigen Hohenpriester des neuen und ewigen Bundes, der in durch sein Werkzeig den menschlichen Priester handelt.
Die richtige Mitfeier=Mitwirkung an der Hl. Messe ist die Selbstopferung – nicht die action. Action ist daher auch nie eine Hinführung zum Gottesdienst, sondern eine Wegführung. Auch die Sinnlichkeit ist keine Hinführung, denn die Sinne nehmen das Diesseits auf. Im Gottesdienst geht es aber um die transzendentale Ebene des Seiens. Durch Tanzen empfangen wir nichts von Gott und geben Gott auch nichts. Es ist rein innerweltlich/irdisch.
Unser Herz sollen wir ihm geben.
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#20   Breze   14:50:50 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Johann Gerhard
Extrem grosse Zustimmung für Ihre post, und ebenso grosse Sympathie für Sie!!!!
Danke!!!!
Sie schrieben unten: Gottesdienst ist Dienst an Gott!
Einprägsamer hätten Sie das Problem der römischen Kirche nicht auf den Punkt bringen können: Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen. Er lässt uns seine Wohltaten und seine Gnade zukommen, versorgt die Menschen mit Wort und Sakrament – unverdient und als Geschenk. Sie dagegen möchten Ihn mit Ihren lächerlichen Aktivitäten gefügig machen und übersehen dabei, dass Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren alles Erforderliche vollbracht hat.
Denken Sie denn im Ernst, dass Gott darauf wartet, dass Sie andächtig schauen oder die Rosenkranzolympiade gewinnen?
Allerdings muss ich zugeben, dass es auch in Ihrer Kirche Menschen gibt, die verstanden haben, dass das Anhäufen von Leistungen nicht der Sinn des christlichen Glaubens ist.
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#19   tau †   14:05:14 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Johann Gerhard, o, ja
… zufällig im Moment gelesen:
Auch das Briefeschreiben ist eine Form der gegenseitigen Tröstung und der Übung der Nächstenliebe. (Johannes XXIII)
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#18   Johann Gerhard   13:50:43 | Donnerstag, 9. November 2006
@ tau
Oder auch grundsätzlich Mt 10,28; Mk 10,45; Phil 2,6-8…
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#17   tau †   13:09:33 | Donnerstag, 9. November 2006
Johann Gerhard: Danke für den Beitrag!
Siehe auch: Joh 13.8
tau
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#16   Johann Gerhard   12:55:28 | Donnerstag, 9. November 2006
@ zwobbel
Sie schrieben unten: Gottesdienst ist Dienst an Gott!
Einprägsamer hätten Sie das Problem der römischen Kirche nicht auf den Punkt bringen können: Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen. Er lässt uns seine Wohltaten und seine Gnade zukommen, versorgt die Menschen mit Wort und Sakrament – unverdient und als Geschenk. Sie dagegen möchten Ihn mit Ihren lächerlichen Aktivitäten gefügig machen und übersehen dabei, dass Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren alles Erforderliche vollbracht hat.
Denken Sie denn im Ernst, dass Gott darauf wartet, dass Sie andächtig schauen oder die Rosenkranzolympiade gewinnen?
Allerdings muss ich zugeben, dass es auch in Ihrer Kirche Menschen gibt, die verstanden haben, dass das Anhäufen von Leistungen nicht der Sinn des christlichen Glaubens ist.
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#15   CampoSanto   12:41:53 | Donnerstag, 9. November 2006
@Frau Bussmann
Gestern war ich mit einem Freund in der Kirche. Auf einmal zündet der sich eine Zigarette an. Ich konnte es nicht glauben! Raucht der einfach eine Zigarette in der Kirche!
Vor Schreck wäre mir fast mein Bier aus der Hand gefallen!
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#14   Gunsenum   12:25:31 | Donnerstag, 9. November 2006
Aimerez-vous!
Mes amis, chers amis de la langue francaise. Je vous propose d’y installer un „chat“ en francais. Dans cette condition, les plus grand guignols, comme Pünktchen ou le Turk peuvent plus repondre…
Bonne idée? :-]
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#13   Hypatia   12:17:05 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Maurice und Tau
@ Maurice: si tu n’existais pas déjà moi t’inventais.
Toujours la tienne.
@ Tau
Danke sehr.
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#12   tau †   11:31:04 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Hallo Alexandra,
hat es mit der Post jetzt geklappt (an beide Adressen)?
Viele Güße und Gottes Segen
tau
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#11   Maurice Corvisier   11:13:34 | Donnerstag, 9. November 2006
Hab’ ich doch auch!
Bin aber trotzdem ein recht zufriedener, sogar darüber glücklicher Tradi.
Tu ne m’aimes plus, maintenant?
M.
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#10   Hypatia   09:54:55 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Maurice
nein, nein, so stimmt das nicht, oder nicht mehr! Unlängst wolltest Du noch meinen Bischof in „eine Falte Deines Herzens“ aufnehmen. Davon kannst Du jetzt so leicht nicht mehr zurücktreten. Pacta sunt servanda! ;-)
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#9   Maurice Corvisier   09:49:33 | Donnerstag, 9. November 2006
bonjour, chère amie,
et un grand merci pour ton amitié.
Aber nicht vergessen, daß ich einer von diesen bösen, verbitterten, verbissenen, finsteren, fanatischen Tradis bin – ansonsten bin ich jedoch recht gut drauf.
Besonders liebe Grüße, wie gehabt, ans andere Ende des romantischen Mittelrheins!
Maurice.
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#8   Hypatia   09:44:49 | Donnerstag, 9. November 2006
Da ist er ja wieder, unser Maurice,
wie er leibt und lebt! Maurice, so wie wir Dich kennen, so lieben wir Dich! Sehr sympathisch, Deine Replik.
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#7   Maurice Corvisier   09:33:45 | Donnerstag, 9. November 2006
Pardon, Pünktchen,
aber ich bin bekennender Weintrinker. Also bitrte auch einen Weinstand, damit ich auch komme.
Tanzen möchte ich eigentlich auch nicht mehr so gerne, und Fladenbrot füllt man in der Touraine mit allem möglichen Leckeren (ich gerne mit Käse) und trinkt rosé dazu. Das nennt man „fouaces“ oder vornehmer „fouées“.
Meinst Du, das kriegen die hin?
Und mit dem Klagemeuerspiel fühle ich mich gleich über 50 Jahre jünger. Ich war auch in einem katholischen Kindergarten.
Einen schönen Tag!
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#6   zwobbel   09:32:39 | Donnerstag, 9. November 2006
Sinnlichkeit und Gottesdienst – was soll der Quatsch? Gottesdienst ist Dienst an Gott!
Nicht ob unsere Sinne etwas aufnehmen ist beim Gottesdienst wichtig. Nicht wieviele Sinne angesprochen werden. Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt des Wesens, des Sinnes oder des Handelns im Gottesdienst – sondern Gott!
Was wir dabei Gott geben ist entscheidend. Deshalb wird Gott auch zuerst die einzige vollkommene Opfergabe dargebracht: Das Lamm Gottes selbst. Und zwar durch den einzigen Hohenpriester des neuen und ewigen Bundes, der in durch sein Werkzeig den menschlichen Priester handelt.
Die richtige Mitfeier=Mitwirkung an der Hl. Messe ist die Selbstopferung – nicht die action. Action ist daher auch nie eine Hinführung zum Gottesdienst, sondern eine Wegführung. Auch die Sinnlichkeit ist keine Hinführung, denn die Sinne nehmen das Diesseits auf. Im Gottesdienst geht es aber um die transzendentale Ebene des Seiens. Durch Tanzen empfangen wir nichts von Gott und geben Gott auch nichts. Es ist rein innerweltlich/irdisch.
Das was wir von Gott empfangen, empfangen wir in der Seele.
Und wenn wir im Opfermahl auch körperlich etwas empfangen und eins werden mit Jesus Christus, indem wir ihn mit Fleisch und Blut, Leib und Seele, Gottheit und Menschheit unter der Gestalt des Brotes empfangen, geht es auch nicht um das Ansprechen der Sinne.
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#5   Pünktchen   09:25:38 | Donnerstag, 9. November 2006
Bussi: „Warum nicht auch eine Tanzeinlage?“…
Warum nicht auch Bierausschank und Raucherecke?
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#4   Maurice Corvisier   09:17:08 | Donnerstag, 9. November 2006
Wenn ich mir vorstelle, daß Frau Bussmann
das eventuell sogar ernst meint …
Ach Du meine Güte!
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#3   Brigitte Bussmann   08:55:08 | Donnerstag, 9. November 2006
Jugendgottesdienste
warum nicht einmal eine neue Form von Gottesdiensten. Die Idee mit der Klagemauer finde ich sehr gut. Sie soll ja zeigen, dass jeder Mensch eine persönliche Klagemauer errichten kann, und wenn er den Weg zu einem positiveren Denken bekommt, diese Klagemauer auch ab- oder eingerissen werden kann.
Messen, wo alle Sinne des Menschen mitwirken können, sind psychologisch gesehen, die besseren.
Warum nicht auch eine Tanzeinlage. Ich finde es großartig, dass selbst der Gottesdienstzelebrant mitgemacht hat. Daran sollten sich auch andere Priester, die diese Haltung abwerten oder ablehnen mal ein Beispiel nehmen. Ob es für die jungen Menschen, die so einen Gottesdienst mitfeiern, nur ein zwischendurch nettes Event ist, sei dahin gestellt. Aber ein Weg zur Hinführung zum Gottesdienst vor allem für junge Menschen ist es allemal.
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#2   Konrad   10:11:48 | Mittwoch, 8. November 2006
Dieses Kommunikationsdurcheinander im Vatikan
hätte es zu Zeiten von Navarro-Vals, einem professionellen Medienmann, nie gegeben. Lombardi mag ein netter Jesuit sein, aber er ist restlos überfordet. Auch den Lapsus in Regensburg hätte es unter JPII nicht gegeben – wie „la Stampa“ richtig bemerkte.
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#1   Sympat   09:59:38 | Mittwoch, 8. November 2006
„Ungehaltene“ Rede des Papstes
Gestern Mittag publizierte die Webseite des Vatikan einen Text, den Papst Benedikt XVI. vor den Schweizerischen Bischöfen anläßlich ihres gegenwärtigen Ad-Limina-Besuchs vorgelesen haben soll … Die Homepage des Vatikan hat die Ansprache mittlerweile zurückgezogen.
Die Seite mit der nicht gehaltenen Philippika de.wikipedia.org/wiki/Philippika des Papstes an die Schweizer Bischöfe ist zwar nicht mehr über das „Vatikanische Tagesbulletin“ 212.77.1.245/…letin/bollettino.php?lang=ge verlinkt, befindet sich aber nach wie vor auf der Homepage des Vatikans 212.77.1.245/…letin/news/19162.php?index=19162&la…, und zwar weiter hin als DISCORSO DEL SANTO PADRE = Rede des Heiligen Vaters ;-)
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