Vatikan. Papst Benedikt XVI. unterstützt Impfprojekte. Dazu kaufte Kardinal
Renato Martino gestern in London Wertpapiere eines eigens eingerichteten Impffonds. Mit ihnen werden Impfprojekte
in der Dritten Welt finanziert. Laut ‘Radio Vatikan’ kommt das Projekte den 70 ärmsten Ländern der Welt
zugute. Bis 2015 sollen rund 500.000 Kinder geimpft werden.
Vatikan dementiert
Vatikan. Gestern Mittag
publizierte die Webseite des Vatikan einen Text, den Papst Benedikt XVI. vor den Schweizerischen Bischöfen
anläßlich ihres gegenwärtigen Ad-Limina-Besuchs vorgelesen haben soll. Doch die Ansprache wurde vom
Heiligen Vater nie gehalten. Bei dem Text handelte es sich um einen Entwurf, der für den Ad-Limina-Besuch
2005 vorbereitet worden war. Die Homepage des Vatikan hat die Ansprache mittlerweile zurückgezogen.
Elektrizitätswerk und Jugendgottesdienste
Österreich. Auf der eigens eingerichteten Jugendseite der
‘Energieversorgung Niederösterreich’ geht es um „Power und Energy“. Dort findet man unter anderem Bilder
von Jugendmessen, die in den vergangenen drei Jahren im Elektrizitätswerk Theiß stattfanden. Diese seien
mit kraftvollen Rhythmen und besonders starken Symbolen zelebriert worden, heißt es in einer Erklärung.
Großbritannien. Britische Biotechniker wollen Mischwesen aus Kühen und Menschen schaffen
und anschließend mit den Stammzellen dieser Geschöpfe experimentieren. Ein Forscherteam des North-East
England Stem Cell Institute hat dafür laut Zeitungsberichten bei der zuständigen britischen Aufsichtsbehörde
eine Genehmigung beantragt. Bei dem Verfahren sollen menschliche Zellkerne in Eizellen von Kühen eingepflanzt
werden. Der Vorteil der Methode: Während Eizellen von Kühen unbegrenzt verfügbar sind, ist es für
Biotechniker schwierig, genügend menschliche Eizellen zu bekommen.
Katholische Reform
„Eine katholische
Reform ist nur die rechte, wenn sie über den Kalvarienberg geführt – sachlich und persönlich.“ (Bischof
Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler [† 1877])
Aus der Rubrik „Altgläubiges Glossarium“ der katholischen
Monatszeitung ‘Kirchliche Umschau’ von September 2006.
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55 Lesermeinungen
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#55 Gastus 10:18:51 | Donnerstag, 16. November 2006
@Frau Bussmann Zu Ihnen würde Gott sich ja wohl gar nicht herablassen. Liebe Frau Bussman, den „GOTT“
den Sie meinen, würde ich mit einer Flasche Weihwasser empfangen. Wenn Sie immer noch das letzte Wort
haben wollen, dann bitte. Danke! Aber eine Antwort meinerseits kommt darauf nicht mehr. Mit dieser Drohung
verwehren Sie mir die Vorfreude auf eine neuerliche Antwort Ihrerseits, was meinen Tag nicht unerheblich
trübt.
Jugendgottesdienst Gastus, eigentlich wollte ich ja jetzt nicht mehr darauf antworten, aber da Sie versteckt
sehr unverschämt sind, muss ich Ihnen diese Retourkutsche zurück geben, bei Ihnen erklärt manches sehr
vieles. Zu Ihnen würde Gott sich ja wohl gar nicht herablassen. Wenn Sie immer noch das letzte Wort haben
wollen, dann bitte. Aber eine Antwort meinerseits kommt darauf nicht mehr.
@Frau Bussmann … die Größe Gottes zeigt sich darin, dass Gott sich jedem so offenbart, wie es der
einzelne Mensch versteht. Genau, ER hat sich Ihnen so offenbart, wie es Ihr Verständnis zuliess. Das
erklärt jetzt vieles.
Gastus Hallo Gastus, die Größe Gottes zeigt sich darin, dass Gott sich jedem so offenbart, wie es der
einzelne Mensch versteht. Diese Offenbarung Gottes richtet sich nicht nach irgend welchen gesetzesmäßigen
Dingen. Heute las ich in der Jesus-Newsletter folgendes und damit will ich diesen Themenkreis abschließen:
Brennan Manning sagt: „Ich meine, dass ein lebender, liebender Gott seine Gegenwart spürbar und erfahrbar
machen kann und das auch tut.“ Und um noch einmal auf das Thema zurückzukommen, „Jugendgottesdienst im
Elektrizitätswerk“ so ist Gott auch hier erfahrbar, aber wie schon in der Bibel steht „wer es fassen
kann, der fasse es.“
@Frau Bussmann dann machen Sie sich auf, um Gotteserfahrungen zu sammeln, lehnen Sie nicht ab, wenn im
Sommer ein Schmetterling sich auf ihre Schulter setzt, dass Gott, den wir Schöpfer,Vater,Sohn,Hl.Geist
und Mutter nennen, grüßen will. Liebe Frau Bussmann, die Erkenntnis GOTTES geht weit über die von Ihnen
aufgeführten und selbstverständlichen Natur- und Menschenbeobachtungen hinaus und ist kein Geschenk,
das sich zwangsläufig aus einer scharfen weltlichen Beobachtungsgabe und Ihrer ausgeprägten Sammelleidenschaft
ergibt.
Hallo Gastus dann machen Sie sich auf, um Gotteserfahrungen zu sammeln, lehnen Sie nicht ab, wenn im Sommer
ein Schmetterling sich auf ihre Schulter setzt, dass Gott, den wir Schöpfer,Vater,Sohn,Hl.Geist und Mutter
nennen, grüßen will. Sprechen Sie mit Menschen, die vielfältig sind, die einmalig sind, wie die ganze
Schöpfung einmalig ist. Schauen Sie eine Zebraherde an, sie sehen alle gleich aus, schauen Sie genauer
hin und Sie werden Unterschiede sehen. Lesen Sie die Bibel unter dem Aspekt der LIEBE, lassen Sie eine
Textstelle, die Sie besonders anspricht auf sich wirken. Sie werden Gott im Wort erkennen. Seien Sie nicht
zynisch anderen gegenüber, nur weil sie anders denken als Sie. Gehen Sie mal in einen Gottesdienst der
nicht in der Kirche gehalten wird, vielleicht auf einem Bauernhof oder gar in einem Elektrizitätswerk.
„denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ All das hat nichts
mit meiner „Irrlehre“ zu tun, sondern mit dem Versuch Glauben zu leben und diese Erfahrung habe ich durch
meine Seelsorgearbeit bekommen. Machen Sie mit in der Gemeindearbeit, und Sie werden zu Erkenntnissen
und Erfahrungen kommen, die Sie jetzt noch nicht für möglich halten.
@Frau Bussmann Hallo Frasim und Gastus, es bleibt also dabei, Pisa lässt grüßen, denn viel Neues haben
Sie mir in Ihren Antworten nicht sagen können. Wer wollte Ihnen, liebe Frau Bussamann, bei der Fülle
Ihrer Gotteserfahrungen noch viel Neues sagen.
Frasim und Gastus Hallo Frasim und Gastus, es bleibt also dabei, Pisa lässt grüßen, denn viel Neues
haben Sie mir in Ihren Antworten nicht sagen können. Ihnen wünsche ich einen schönen Spaziergang durch
die Herbstnatur und viele Begegnungen mit dem verborgenen Gott. Aber etwas möchte ich Ihnen noch sagen,
wir hatten gestern Nachmittag ein wunderschönes Gospelkonzert in unsere Pfarrkirche, es wurden nicht
nur Spirituels gesungen, sondern auch weltliche Pop-Liebeslieder. Die Menschen waren begeistert und der
Kirchturm durfte wieder mal Kirchturm sein und nicht nur nach oben weisen, sondern auch ein bisschen wackeln,
da es sogar „standing ovations“ gab. Ich denke, dass dies für Sie auch Missbrauch des liturgischen Raumes
ist, aber Gott hat über so viel Freude seiner Menschenkinder sicher auch applaudiert, wenn nicht gar
mitgesungen. , so dass auch im Himmel das ständige Halleluja der Engel einmal ausgefallen ist.
@Sirilo Ihnen zirpte also eine Grille ins Ohr, daß es Gott egal ist, wie die katholische Messe aussieht?
Mir sang gerade eine Amsel, daß die Privatmeinungen der Frau Bussmann für Gott völlig irrelevant sind.
Wer hat jetzt recht, die Grille oder die Amsel?
@Frau Bussmann Ich freue mich, dass ich Sie belustige. Liebe Frau Bussmann, ich gebe Ihnen in diesem Punkt
einfach einmal Recht. Sie haben ja nicht viel zu lachen, wenn Sie engstirnig konservativ katholisch denken
und nicht einmal wissen, wer oder was Gott ist, und Sie sich nicht mal Ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen
zugestehen, weil Sie Angst haben, dass Sie von der „wahren katholischen Lehre“ abweichen könnten. Auch
mit dieser Aussage haben Sie wieder einen Volltreffer gelandet. Die Konservativen haben nichts zu lachen
und wissen im Gegensatz zu Ihnen auch nicht wer oder was GOTT ist und leiden weiterhin unter furchtbarer
Angst. Und um Ihrer vielen Gotteserfahrungen empfinde ich Ihnen gegenüber gerade Neid. Das ist ein furchtbares
Gefühl und mehrt in mir die Schuld, was ich aber in Angst gegenüber der von Ihnen angesprochenen „wahren
katholischen Lehre“ bei den nächsten Beichte bekennen und bereuen werde. Liebe Frau Bussmann, Sie haben
mich verstanden, da bin ich sicher, auch wenn Ihnen die „wahre geistige Leere!“ manchmal einen Streich
spielt.
Seine Sache Hallo Gastus und Sirilio, Pisa lässt grüßen, dass ist genau, was ich meine, Sie lesen und
lesen doch nicht, Sie hören und hören doch nicht, Sie sehen und sehen doch nicht. Gott ist vielfältig
und lässt sich weder durch Menschen noch durch Kirchen einzwängen. Ich freue mich, dass ich Sie belustige.
Sie haben ja nicht viel zu lachen, wenn Sie engstirnig konservativ katholisch denken und nicht einmal
wissen, wer oder was Gott ist, und Sie sich nicht mal Ihre eigenen Gedanken und Erfahrungen zugestehen,
weil Sie Angst haben, dass Sie von der „wahren katholischen Lehre“ abweichen könnten. So armselig kann
Gott gar nicht sein, dass Adonai sich in Gesetze und Dogmen einzwängen lässt. Und der Schöpfer wird
weiterhin zu den Menschen kommen in seiner Vielfalt und Sie werden sich wundern, wenn Sie einmal vor Gott
stehen oder auch nicht, weil Sie Adonai in Ihrer letzten Entscheidung gar nicht erkannten. Gott wird nicht
fragen, hast Du alle Gebote und Dogmen der katholischen Kirche eingehalten, Gott wird sagen, wen oder
was hast du geliebt um meinetwillen. P.S. Adonai habe ich deshalb gewählt, weil es keine geschlechtsbezogene
Gottesbezeichnung ist. Mir muss weder Grille, noch Amsel, noch sonst jemand vorsagen wie Gott zu sein
hat, oder ob die katholische Messe, wo weder nach rechts noch nach links geschaut wird, das „Gelbe vom
Ei“ ist. Die Jugendmesse im Elektrizitätswerk kann jedenfalls ein guter Anfang sein. ?:)
@Frau Bussmann Nein, Gott begegnet mir jeden Tag in allem was lebt, sogar in Leuten, die mit Hohn Dinge
an den Tag legen, weil sie Gott nicht erfahren. Es sind Ihre ganz eigenwilligen Wege, die Sie gehen und
auf denen Ihnen das begegnet, was Sie unter „GOTTeserfahrung“ verstehen und dann hier zum besten geben.
Hier reichen diese, Ihrem Ego widerfahrenen Schmeicheleinheiten allenfalls zur Belustigung.
@Frau Bussmann Ihnen zirpte also eine Grille ins Ohr, daß es Gott egal ist, wie die katholische Messe
aussieht? Mir sang gerade eine Amsel, daß die Privatmeinungen der Frau Bussmann für Gott völlig irrelevant
sind. Wer hat jetzt recht, die Grille oder die Amsel?
Seine Sache Sie werden lachen, vielleicht auch nicht. Gott muss mir nicht erscheinen und mir sagen, „hallo
ich bin Gott.“ Nein, Gott begegnet mir jeden Tag in allem was lebt, sogar in Leuten, die mit Hohn Dinge
an den Tag legen, weil sie Gott nicht erfahren. Legen Sie Ihre Brille ab, die Sie daran hintert wirklich
zu sehen, nehmen Sie Ihre Stöpseln aus den Ohren, die Sie daran hindert wirklich zu hören, denn dann
könnten Sie die Grille im Sommergras zirpen hören, wenn ein Tiefflieger über Sie hinweg düst. „Alles,
was Dir wichtig ist, wirst Du vernehmen, egal, wie laut es um dich ist, und dort ist Gott.“ So sprach
einst ein Indianerhäuptling zum Weißen Vater in Washington. Wenn Sie sich natürlich Gott so vorstellen,
als alter Mann mit langem weißem Rauschebart, dann ist es nicht weit her mit Ihrem Gott, der verlangt
natürlich dann auch die richtige Messe im Sinne der Katholischen Kirche, denn er ist ja schließlich
katholisch.
@Frau Bussmann Wann ist eigentlich Gott Ihnen zuletzt erschienen und hat Ihnen gesagt, daß es ihm ziemlich
egal ist, wie eine katholische Messe aussieht?
Jugendgottesdienste Gott ist es ziemlich egal, wie eine katholische Messe aussieht. Ja, Maurice, ich meine
es ernst, denn wir haben öfter solche Jugendgottesdienste in unserer Gemeinde und deshalb freue ich mich
sehr, wenn auch andere Gemeinden langsam zu dieser Erkenntnis kommen. Für Menschen, die das nicht mögen,
werden auch herkömmliche Gottesdienste angeboten. Jedem das Seine. Ja, Campo Santo, bei uns raucht niemand
in der Kirche, höchstens vorher und nachher vor der Kirche. Die Raucher sind sogar in unserer Gemeinde
eher rückläufig, da sie ja ihrem Nächsten keinen Schaden durch Passivrauchen zufügen wollen. Tja,
dass Ihnen beim Anblick des rauchenden Freundes das Bier fast aus der Hand gefallen wäre, kann ich mir
vorstellen, denn mein Ding wäre das auch nicht. Biertrinken kann auch jemand nach dem Gottesdienst im
Gemeinderaum. Bei Wein könnte das aber schon anders aussehen. Denn es werden bei uns sogar Gottesdienste
mit der Eucharistiefeier unter beiden Gestalten angeboten. Ich denke, dass sehr viele Katholiken, noch
sehr viel lernen müssen um einer Kirche angehören zu wollen, die im 3. Jahrtausend steht.
Hallo Breze, wie gehts? Ja, den Text kann man nicht oft genug „durchmeditieren“. Der ganze Mensch erschauere,
die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der Hand des Priesters Christus, der
Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung! O erhabene Demut! O
demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt, dass er sich
zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die Demut Gottes,
und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht werdet! Behaltet
darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt!
@ tau Hallo! Sehr schöner Text, danke!!! Der ganze Mensch erschauere, die ganze Welt erbebe und der Himmel
jubele, wenn auf dem Altar in der Hand des Priesters Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene
Hoheit und staunenswerte Herablassung! O erhabene Demut! O demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls,
Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt, dass er sich zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt
des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die Demut Gottes, und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt
auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht werdet! Behaltet darum nichts von euch für euch zurück, damit
euch als Ganze aufnehme, der sich euch ganz hingibt! Gibt’s da noch was hinzuzufügen?
@ Sozialkatholisch und alle: Man muß natürlich das Erlösungswerk Jesu Christi an sich geschehen lassen
und die Verwandlung bzw. Heiligung ist ein Geschenk, aber wenigsten zulassen sollte man sie besonders
durch mitwirken. In dem o.gen. Satz ist eigentlich alles sehr schön zusammengefasst. Die heilige Eucharistie
(aus: Eugen Mederlet OFM; Die Hochzeit des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche, Christiana Vg.,
ISBN 3 7171 0834 4) S. 134 -135: (Worte des Heiligen Franziskus) Daher bitte ich euch alle, meine Brüder,
euch die Füße küssend, mit der Liebe, deren ich fähig bin, dass ihr alle Ehrfurcht und alle Ehre,
soviel auch immer ihr könnt, dem heiligsten Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus erweist, in dem
alles, was im Himmel und auf Erden ist, befriedet und mit dem allmächtigen Gott versöhnt worden ist.
… Der ganze Mensch erschauere, die ganze Welt erbebe und der Himmel jubele, wenn auf dem Altar in der
Hand des Priesters Christus, der Sohn des lebendigen Gottes ist! O erhabene Hoheit und staunenswerte Herablassung!
O erhabene Demut! O demütige Erhabenheit, dass der Herr des Alls, Gott und Gottes Sohn, sich so erniedrigt,
dass er sich zu unserem Heil unter der anspruchslosen Gestalt des Brotes verbirgt! Seht, Brüder, die
Demut Gottes, und schüttet vor ihm eure Herzen aus! Demütigt auch ihr euch, damit ihr von ihm erhöht
werdet! Behaltet darum nichts von euch für euch zurück, damit euch als Ganze aufnehme, der sich euch
ganz hingibt! …
Au Backe, lieber Johann Gerhard, das ist für diese Zwecke genau die richtige Seite! Ein Glaube, der die
kreuz.net-Leserseite überlebt, der hat nicht mehr viel zu befürchten an Anfechtungen. Aber vielleicht
geht es Ihnen wie dem Inder in der alten Geschichte, der kurz vor der Konversion stand und, gegen den
Rat, gegen den dringenden Wunsch seines Missionars sich Rom ansehen wollte. Traurig erwartet der Missionar
die Rückkehr, und zu seiner völligen Verblüffung bittet der zurückgekehrte Inder strahlend um baldige
Taufe: ein Glaube, der all’ das 2000 Jahre lang überlebt hat, der müsse der richtige sein! Ihnen einen
ehrlichen Gruß, lassen Sie Ihrem freien Willen Lauf und Luft – beim hl. Augustinus hat’s ja auch gewirkt.
Im Ernst: daß das hier eine Zoffwiese und keine Infoquelle ist bei den Lesermeinungen, das wissen Sie
doch, oder? Einen schönen Abend wünscht Maurice Corvisier
#34 Johann Gerhard 17:26:13 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Maurice Corvisier Ich bin doch hier an der richtig Stelle, um mich der einzigen Kirche weiter zu öffnen.
Lassen Sie doch meinem freien Willen, falls ich ihn denn habe, Zeit, das Wahre, Schöne und Gute zu erkennen.
:)3
@ Sozialkatholisch Die Nachfolge besteht nun mal auch darin wie unser Erlöser selbst ohne Sünde zu leben,
da das glaube ich außer ihm noch keinen so richtig gelungen ist benötigen wir bei der Nachfolge noch
Buße, Reue und Vergebung und eine gesunde Demut ist bei der Nachfolge mit Sicherheit auch sehr nützlich.
Auch da stimme ich Ihnen voll zu, danke!!! Wir sind alle Sünder. Es gibt niemanden, der ohne Sünde ist,
ausser Christus. Er hatte es nicht nötig, am Kreuz zu sterben, er hat es aus Liebe zu uns Sündern getan.
Keiner von uns kann aus eigener Kraft seine Sünde überwinden, dazu brauchen wir die Hilfe Gottes. So
oft wir fallen, so oft wir unsere Sünde erkennen und bereuen, so oft wird uns verziehen. Um meine Sünde
zu erkennen, bedarf es, wie Sie richtig schreiben, die Demut. Wären wir keine Sünder, gäbe es keine
Erlösungstat Christi, keine Auferstehung „"‘O wahrhaft glückliche Schuld des Adam, welch großen Erlöser
hast Du gefunden…'"“ Aus dem Exultet in der Osternacht
Weter Sulpicius, Johann Gerhard ist anscheinend Lutheraner – anscheinend ein ernstzunehmender solcher.
Schade nur, daß seine nicht ganz oberflächlichen Kenntnisse des Glaubens der Kirche nicht zu einem tieferen
Verständnis zu führen scheinen, sondern seine jahrhundertealten Vorurteile nur verstärken. Danke übrigens
für den Artikel über „Leben wie Gott in Frankreich“! Ich kann ihn bestätigen, könnte ihn ergänzen.
Gruß, M.C.
@ Breze Hat Jesus irgendeine Bedingung für seine Erlösungstat am Kreuz an uns gestellt, ausser das wir
ihm nachfolgen, dass wir in ihm den Vater erkennen, dass wir seine ausgestreckte Hand annehmen? Die Nachfolge
besteht nun mal auch darin wie unser Erlöser selbst ohne Sünde zu leben, da das glaube ich außer ihm
noch keinen so richtig gelungen ist benötigen wir bei der Nachfolge noch Buße, Reue und Vergebung und
eine gesunde Demut ist bei der Nachfolge mit Sicherheit auch sehr nützlich.
#30 Sulpicius 15:38:44 | Donnerstag, 9. November 2006
@Johann Gerhard Ihre inzwischen auch von vielen nicht mehr geteilte Idee von dem. sog. Meßopfer Au weia.
Das ist Lehre der Kirche! Sind Sie im Schisma?
@ Sozialkatholisch Aber solche hohen Reden schwingen habe ich eigentlich nicht verdient. Hohe Reden sind
das nicht, wir sprechen nur über das Fundament unseres Glaubens Wenn ich Mühen nur aus Furcht wegen
meiner Erlösung auf mich nehme hat das auch seinen Wert. Natürlich hat es wenn einer Widrigkeiten aus
Liebe zu Christus auf sich nimmt einen noch größeren Wert… Wenn Sie mit dieser Furcht die Ehrfurcht,
die Gottesfurcht meinen, dann stimme ich Ihnen zu. Angst vor Gott ist aber zutiefst unchristlich! Hat
Jesus irgendeine Bedingung für seine Erlösungstat am Kreuz an uns gestellt, ausser das wir ihm nachfolgen,
dass wir in ihm den Vater erkennen, dass wir seine ausgestreckte Hand annehmen?
#28 Johann Gerhard 15:32:38 | Donnerstag, 9. November 2006
@ zwobbel Ruhig, Brauner… Ich hatte schon verstanden, dass Sie auf etwas Anderes hinauswollten. Mir
fällt nur immer wieder auf, dass in Ihrer Kirche der Leistungs-Lohn-Gedanke bei einigen noch sehr hochgehalten
wird, während sich andere schon davon verabschiedet haben. Ohne auf Ihre inzwischen auch von vielen nicht
mehr geteilte Idee von dem. sog. Meßopfer eingehen zu wollen, habe ich diese Gesinnung an Ihrem Ausspruch:
Was wir dabei Gott geben ist entscheidend. festgemacht. Meine VHS-Kenntnisse haben mir nahegelegt, dass
Sie also davon ausgehen, dass Gott etwas von uns haben möchte. Diese Annahme halte ich für falsch. Wenn
Jesus uns auffordert zu beten, tut er dies in meinen Augen, weil dies für uns gut ist und nicht, weil
er es nötig hat. Dass jeder sinnvolle Gottesdienst zugleich eine Anbetung Gottes darstellt ist schließlich
auch mir bekannt.
@ Breze Noch ein kleiner Zusatz meinerseits, Bei Gott zählt nicht „nur“ die Leistung –-- Wenn ich Mühen
nur aus Furcht wegen meiner Erlösung auf mich nehme hat das auch seinen Wert. Natürlich hat es wenn
einer Widrigkeiten aus Liebe zu Christus auf sich nimmt einen noch größeren Wert. Aber solche hohen
Reden schwingen habe ich eigentlich nicht verdient.
#26 zwobbel 15:24:12 | Donnerstag, 9. November 2006
Gottesdienst dient der Verherrlichung Gottes Der Mensch muß nicht verherrlicht werden. Quis ut Deus!?
Schlange, was willst Du uns einflüstern? Nicht Dein Hochmut macht uns heilig, sondern die Demut. Dadurch
werden wir Gott ähnlich, denn er war so demütig als Schöpfer die Gestalt des Geschöpfes anzunehmen.
Hochmut aber kommt vor dem Fall. An Weihnachten sangen die Engel:„Ehre sei Gott in der Höhe und Friede
auf Erden den Menschen…“ Also erst Ehre sei Gott – dann Friede den Menschen. Wenn also hier ein Teilnehmer
Gott die Ehre verweigern will, weil er so tut als wäre das „Leistung“ dann kann hinter so einer Äußerung
nur der stecken, der den Menschen den Frieden nicht gönnt. Gott hat nicht nötig von uns angebetet zu
werden. Aber wir haben es nötig ihn anzubeten. Denn dazu haben wir den freien Willen. Überhaupt die
Formulierung: Gott dient den Menschen. So ein Quatsch. Er ist es der uns erhält. „In ihm bewegen wir
uns und sind wir.“ Das beschränkt sich nicht auf eine Stunde hl. Messe. Das ist so rund um die Uhr, Jahr
um Jahr. Und noch eines: Schon allein der Haß des erwähnten Nutzers gegen den Rosenkranz ist maximal
bezeichnend.
@ Sozialkatholisch Der Gottesdienst ist natürlich in erster Linie Dienst für Gott und ein Geschenk,
aber Dienst bedeutet nun mal nicht nur nehmen sondern auch geben. Den Begriff Rosenkranzolympiade zu Gewinnen
vergleiche ich mit dem Pauluswort, das jeder wie ein Sportler im Wettkampf alles geben soll um die Siegeskrone
zu erlangen. Dadurch bekommt der Begriff Rosenkranzolympiade doch gleich einen besseren Klang, oder? Vollste
Zustimmung, lieber Sozialkatholisch! Nur noch ein kleiner Zusatz meinerseits: Bei Gott zählt nicht die
Leistung, die Anstrengung. Alles was Sie aufzählen, muss aus Liebe zu ihm geschehen. So ist es bei jeder
persönlichen Beziehung, auch bei der zu Gott
@ Breze Der Gottesdienst ist natürlich in erster Linie Dienst für Gott und ein Geschenk, aber Dienst
bedeutet nun mal nicht nur nehmen sondern auch geben. Den Begriff Rosenkranzolympiade zu Gewinnen vergleiche
ich mit dem Pauluswort, das jeder wie ein Sportler im Wettkampf alles geben soll um die Siegeskrone zu
erlangen. Dadurch bekommt der Begriff Rosenkranzolympiade doch gleich einen besseren Klang, oder? Man
muß natürlich das Erlösungswerk Jesu Christi an sich geschehen lassen und die Verwandlung bzw. Heiligung
ist ein Geschenk, aber wenigsten zulassen sollte man sie besonders durch mitwirken.
@ Sulpi Ich stimme Ihnen zu… Mir ist bei meinem post an Johann Gerhard ein Fehler unterlaufen: Das hier
Sie schrieben unten: Gottesdienst ist Dienst an Gott! Einprägsamer hätten Sie das Problem der römischen
Kirche nicht auf den Punkt bringen können: Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen.
Er lässt uns seine Wohltaten und seine Gnade zukommen, versorgt die Menschen mit Wort und Sakrament –
unverdient und als Geschenk. Sie dagegen möchten Ihn mit Ihren lächerlichen Aktivitäten gefügig machen
und übersehen dabei, dass Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren alles Erforderliche vollbracht hat. Denken
Sie denn im Ernst, dass Gott darauf wartet, dass Sie andächtig schauen oder die Rosenkranzolympiade gewinnen?
Allerdings muss ich zugeben, dass es auch in Ihrer Kirche Menschen gibt, die verstanden haben, dass das
Anhäufen von Leistungen nicht der Sinn des christlichen Glaubens ist. sollte ein Zitat des posts von
Johann Gerhard ein, dem ich, wie schon gesagt zu 100% zustimme!!!
#22 Sulpicius 14:55:02 | Donnerstag, 9. November 2006
@Breze Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen. Das ist nur eine Seite der Medaille.
Natürlich ist katholischer Gottesdienst auch ein latreutischer Dienst vor Gott!
#21 zwobbel 14:52:43 | Donnerstag, 9. November 2006
Wenn Sie Trottel und Verdreher nicht lesen können, dann versuchen Sie es doch mal in der VHS In der Volkshochschule
lernen Sie vielleicht noch lesen? Wo hab ich was von Leistung des Menschen geschrieben? Nu mal Butter
bei die Fische! Ich fordere von Ihnen eine saubere Textanalyse wenn Sie mir so einen Schwachsinn anhängen.
Und übrigens hat Jesus uns aufgefordert: „Bittet und es wird euch gegeben werden.“ Jesus hat uns extra
ein Gebet gelehrt, das zu beten Sie wahrscheinlich als menschliche Leistung verketzern würden. „Gott
loben das ist unser Amt“ Nicht ob unsere Sinne etwas aufnehmen ist beim Gottesdienst wichtig. Nicht wieviele
Sinne angesprochen werden. Nicht der Mensch steht im Mittelpunkt des Wesens, des Sinnes oder des Handelns
im Gottesdienst – sondern Gott! Was wir dabei Gott geben ist entscheidend. Deshalb wird Gott auch zuerst
die einzige vollkommene Opfergabe dargebracht: Das Lamm Gottes selbst. Und zwar durch den einzigen Hohenpriester
des neuen und ewigen Bundes, der in durch sein Werkzeig den menschlichen Priester handelt. Die richtige
Mitfeier=Mitwirkung an der Hl. Messe ist die Selbstopferung – nicht die action. Action ist daher auch
nie eine Hinführung zum Gottesdienst, sondern eine Wegführung. Auch die Sinnlichkeit ist keine Hinführung,
denn die Sinne nehmen das Diesseits auf. Im Gottesdienst geht es aber um die transzendentale Ebene des
Seiens. Durch Tanzen empfangen wir nichts von Gott und geben Gott auch nichts. Es ist rein innerweltlich/irdisch.
Unser Herz sollen wir ihm geben.
@ Johann Gerhard Extrem grosse Zustimmung für Ihre post, und ebenso grosse Sympathie für Sie!!!! Danke!!!!
Sie schrieben unten: Gottesdienst ist Dienst an Gott! Einprägsamer hätten Sie das Problem der römischen
Kirche nicht auf den Punkt bringen können: Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott dem Menschen.
Er lässt uns seine Wohltaten und seine Gnade zukommen, versorgt die Menschen mit Wort und Sakrament –
unverdient und als Geschenk. Sie dagegen möchten Ihn mit Ihren lächerlichen Aktivitäten gefügig machen
und übersehen dabei, dass Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren alles Erforderliche vollbracht hat. Denken
Sie denn im Ernst, dass Gott darauf wartet, dass Sie andächtig schauen oder die Rosenkranzolympiade gewinnen?
Allerdings muss ich zugeben, dass es auch in Ihrer Kirche Menschen gibt, die verstanden haben, dass das
Anhäufen von Leistungen nicht der Sinn des christlichen Glaubens ist.
@ Johann Gerhard, o, ja … zufällig im Moment gelesen: Auch das Briefeschreiben ist eine Form der gegenseitigen
Tröstung und der Übung der Nächstenliebe. (Johannes XXIII)
#16 Johann Gerhard 12:55:28 | Donnerstag, 9. November 2006
@ zwobbel Sie schrieben unten: Gottesdienst ist Dienst an Gott! Einprägsamer hätten Sie das Problem
der römischen Kirche nicht auf den Punkt bringen können: Denn tatsächlich dient im Gottesdienst Gott
dem Menschen. Er lässt uns seine Wohltaten und seine Gnade zukommen, versorgt die Menschen mit Wort und
Sakrament – unverdient und als Geschenk. Sie dagegen möchten Ihn mit Ihren lächerlichen Aktivitäten
gefügig machen und übersehen dabei, dass Jesus Christus vor knapp 2000 Jahren alles Erforderliche vollbracht
hat. Denken Sie denn im Ernst, dass Gott darauf wartet, dass Sie andächtig schauen oder die Rosenkranzolympiade
gewinnen? Allerdings muss ich zugeben, dass es auch in Ihrer Kirche Menschen gibt, die verstanden haben,
dass das Anhäufen von Leistungen nicht der Sinn des christlichen Glaubens ist.
#15 CampoSanto 12:41:53 | Donnerstag, 9. November 2006
@Frau Bussmann Gestern war ich mit einem Freund in der Kirche. Auf einmal zündet der sich eine Zigarette
an. Ich konnte es nicht glauben! Raucht der einfach eine Zigarette in der Kirche! Vor Schreck wäre mir
fast mein Bier aus der Hand gefallen!
#14 Gunsenum 12:25:31 | Donnerstag, 9. November 2006
Aimerez-vous! Mes amis, chers amis de la langue francaise. Je vous propose d’y installer un „chat“ en
francais. Dans cette condition, les plus grand guignols, comme Pünktchen ou le Turk peuvent plus repondre…
Bonne idée?
#10 Hypatia 09:54:55 | Donnerstag, 9. November 2006
@ Maurice nein, nein, so stimmt das nicht, oder nicht mehr! Unlängst wolltest Du noch meinen Bischof
in „eine Falte Deines Herzens“ aufnehmen. Davon kannst Du jetzt so leicht nicht mehr zurücktreten. Pacta
sunt servanda!
bonjour, chère amie, et un grand merci pour ton amitié. Aber nicht vergessen, daß ich einer von diesen
bösen, verbitterten, verbissenen, finsteren, fanatischen Tradis bin – ansonsten bin ich jedoch recht
gut drauf. Besonders liebe Grüße, wie gehabt, ans andere Ende des romantischen Mittelrheins! Maurice.
Pardon, Pünktchen, aber ich bin bekennender Weintrinker. Also bitrte auch einen Weinstand, damit ich
auch komme. Tanzen möchte ich eigentlich auch nicht mehr so gerne, und Fladenbrot füllt man in der Touraine
mit allem möglichen Leckeren (ich gerne mit Käse) und trinkt rosé dazu. Das nennt man „fouaces“ oder
vornehmer „fouées“. Meinst Du, das kriegen die hin? Und mit dem Klagemeuerspiel fühle ich mich gleich
über 50 Jahre jünger. Ich war auch in einem katholischen Kindergarten. Einen schönen Tag!
#6 zwobbel 09:32:39 | Donnerstag, 9. November 2006
Sinnlichkeit und Gottesdienst – was soll der Quatsch? Gottesdienst ist Dienst an Gott! Nicht ob unsere
Sinne etwas aufnehmen ist beim Gottesdienst wichtig. Nicht wieviele Sinne angesprochen werden. Nicht der
Mensch steht im Mittelpunkt des Wesens, des Sinnes oder des Handelns im Gottesdienst – sondern Gott! Was
wir dabei Gott geben ist entscheidend. Deshalb wird Gott auch zuerst die einzige vollkommene Opfergabe
dargebracht: Das Lamm Gottes selbst. Und zwar durch den einzigen Hohenpriester des neuen und ewigen Bundes,
der in durch sein Werkzeig den menschlichen Priester handelt. Die richtige Mitfeier=Mitwirkung an der
Hl. Messe ist die Selbstopferung – nicht die action. Action ist daher auch nie eine Hinführung zum Gottesdienst,
sondern eine Wegführung. Auch die Sinnlichkeit ist keine Hinführung, denn die Sinne nehmen das Diesseits
auf. Im Gottesdienst geht es aber um die transzendentale Ebene des Seiens. Durch Tanzen empfangen wir
nichts von Gott und geben Gott auch nichts. Es ist rein innerweltlich/irdisch. Das was wir von Gott empfangen,
empfangen wir in der Seele. Und wenn wir im Opfermahl auch körperlich etwas empfangen und eins werden
mit Jesus Christus, indem wir ihn mit Fleisch und Blut, Leib und Seele, Gottheit und Menschheit unter
der Gestalt des Brotes empfangen, geht es auch nicht um das Ansprechen der Sinne.
Jugendgottesdienste warum nicht einmal eine neue Form von Gottesdiensten. Die Idee mit der Klagemauer
finde ich sehr gut. Sie soll ja zeigen, dass jeder Mensch eine persönliche Klagemauer errichten kann,
und wenn er den Weg zu einem positiveren Denken bekommt, diese Klagemauer auch ab- oder eingerissen werden
kann. Messen, wo alle Sinne des Menschen mitwirken können, sind psychologisch gesehen, die besseren.
Warum nicht auch eine Tanzeinlage. Ich finde es großartig, dass selbst der Gottesdienstzelebrant mitgemacht
hat. Daran sollten sich auch andere Priester, die diese Haltung abwerten oder ablehnen mal ein Beispiel
nehmen. Ob es für die jungen Menschen, die so einen Gottesdienst mitfeiern, nur ein zwischendurch nettes
Event ist, sei dahin gestellt. Aber ein Weg zur Hinführung zum Gottesdienst vor allem für junge Menschen
ist es allemal.
Dieses Kommunikationsdurcheinander im Vatikan hätte es zu Zeiten von Navarro-Vals, einem professionellen
Medienmann, nie gegeben. Lombardi mag ein netter Jesuit sein, aber er ist restlos überfordet. Auch den
Lapsus in Regensburg hätte es unter JPII nicht gegeben – wie „la Stampa“ richtig bemerkte.
„Ungehaltene“ Rede des Papstes Gestern Mittag publizierte die Webseite des Vatikan einen Text, den Papst
Benedikt XVI. vor den Schweizerischen Bischöfen anläßlich ihres gegenwärtigen Ad-Limina-Besuchs vorgelesen
haben soll … Die Homepage des Vatikan hat die Ansprache mittlerweile zurückgezogen. Die Seite mit der
nicht gehaltenen Philippika de.wikipedia.org/wiki/Philippika des Papstes an die Schweizer Bischöfe ist
zwar nicht mehr über das „Vatikanische Tagesbulletin“ 212.77.1.245/…letin/bollettino.php?lang=ge verlinkt,
befindet sich aber nach wie vor auf der Homepage des Vatikans 212.77.1.245/…letin/news/19162.php?index=19162&la…,
und zwar weiter hin als DISCORSO DEL SANTO PADRE = Rede des Heiligen Vaters