Die Zahl der im St. Pöltener Priesterseminar lebenden Alumnen ist gegenüber dem vorigen Studienjahr um ein Drittel gesunken. Statt drei sind es nur noch zwei.
Diözesangebiet von St. Pölten
(kreuz.net, St. Pölten) Im jüngst erschienenen Jahrbuch der Diözese St. Pölten sind unter der Rubrik
„Bischöfliches Priesterseminar“ zehn Namen von angeblichen Seminaristen aufgelistet.
Vier dieser zehn
sind als Pastoralassistenten in verschiedenen Pfarreien der Diözese tätig. Einer davon läßt sich bereits
seit über elf Jahren als Priesteramtskandidat führen.
Ein weiterer angeblicher Seminarist betreibt
etwa 100 Kilometer von St. Pölten entfernt eine psychologische Praxis.
Dom zu St. Pölten
Drei der angeblichen Seminaristen
sind beurlaubt – einer schon seit beinahe fünf Jahren.
In Wahrheit leben somit im St. Pöltener Priesterseminar
zwei Seminaristen.
Mit der Ausbildung dieser beiden Seminaristen sind drei Priester beschäftigt: Regens
Anton Leichtfried (39) und Subregens Gerhard Reizinger (38) – beide im Hauptamt. Nebenamtlich ist der
Spiritual Pater Laurentius Resch OSB (50) tätig.
Ihnen zur Seite stehen sieben Angestellte: ein Hausmeister
und sechs Damen für den Pforten-, Küchen- und Reinigungsdienst.
Ein dritter Seminarist hätte eigentlich
im Oktober in St. Pölten eintreten sollen. Er absolvierte im vergangenen Jahr das Propädeutikum in Horn.
Danach kehrte er aber seiner Heimatdiözese St. Pölten den Rücken und suchte sich ein anderes Seminar.
Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum
in Horn.
Direktor des Propädeutikums in
Horn ist der frühere St. Pöltener Regens Prälat Franz Schrittwieser (66). Schon unter seiner Regentschaft
war es gängige Praxis, die tatsächlichen Seminaristenzahlen durch sogenannte Karteileichen aufzubessern.
Der derzeitige St. Pöltener Regens Anton Leichtfried gilt als eine Art Ziehsohn Schrittwiesers. Beide
stammen aus dem gleichen Ort.
Presseberichten zufolge soll Regens Leichtfried der Wunschkandidat von
Bischof Klaus Küng für den seit zwei Jahren vakanten Posten des Weihbischofs sein.
Seit dem Amtsantritt
von Mons. Küng im Herbst 2004 wurde in St. Pölten kein einziger Diözesanpriester mehr geweiht.
Die
letzte Weihe fand im Sommer 2004 statt und wurde noch von Bischof Kurt Krenn vorgenommen. Damals traten
gleich fünf Kandidaten an den Weihealtar.
Jetzt soll es Überlegungen geben, das St. Pöltener Priesterseminar
aus Kostengründen zu schließen und die beiden noch verbliebenen Alumnen in Wien oder Linz ausbilden
zu lassen.
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So, so, Pünktchen Es sei Ihnen empfohlen, gründlicher zu lesen . Meine Information über den hoffnungsvollen
Seminaristen stammte schlicht und ergreifend aus dem kreuz.net Artikel! Da steht: Ein vielversprechender
und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum in Horn. Und dass
die Linken (und ein paar konservative Karrieristen ) in St. Pölten das Sagen haben, brauche ich Ihnen
wohl nicht beweisen.
Kommentiert sich selbst Gibt es überhaupt wirklich repräsentative Umfragen unter Klerikern in der Gehorsamskirche?
Ein Priester, der sich öffentlich für das Frauenpriestertum äußern sollte, bekäme Ärger mit seinem
Bischof. Bei Kreuznet würde so ein Priester dann Skandalpriester genannt. 30 Priester einer Diözese
sind nicht viel. Ich komme mit Priestern auch aus anderen Bistümern und sogar aus ganz Europa zusammen.
Schauen Sie nur in die Schweiz, was da alles möglich ist. Schauen Sie Andreas Golatz, was er möglich
machte. Und schauen Sie die deutschen Bischöfe, die die Würzburger Synode unterschrieben haben, sie
waren einmal für das Weihesakrament der Frau und jetzt wird gekniffen. „Mutige Kirchenmänner“. Haben
etwa JAWOHL, die Priester, die Sie kennen Angst vor Frauen? Wissen Sie, was Priesterehefrauen sagen???
Ich denke schon, dass katholische Kirche sehr stark traditionalistisch und auch von OPUS DEI unterwandert
ist. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen Kardinäle, die OPUS DEI Anhänger sind, vor allem die ernannten
Kardinäle auch in außereuropäischen Ländern. Ein tolles Erbe, das Johannes Paul II hinterlassen hat.
Leider sind Opus Dei Leute sehr feige, sie scheuen das ehrliche Gespräch.
So, so, alliluia, Sie kennen den Seminaristen, den Sie gleichwohl als „hoffnungsvoll“ charkterisieren,
nicht! Und die „Linken“ haben also das Sagen in St. Pölten!? So, so!
@ Pünktchen Ihre Frage kann ich leider nicht beantworten. Ich kenne die betreffende Person nicht. Wenn
es aber wahr ist, dass jener Horner Seminarist fromm und katholisch ist, ist er in St. Pölten wohl am
falschen Platz. Da haben jetzt die Linken das Sagen, auch wenn sie sich hinter ein paar konservativen
Feigenblättern zu verstecken versuchen.
An ihren Früchten… … werdet ihr sie erkennen! Bischof Küng braucht sich nicht wundern: Erst hat
er durch die brutale Beseitigung von Bischof Krenn die Erde verbrannt, jetzt braucht er sich nicht zu
wundern, wenn nichts darauf wächst. Dem hoffnungsvollen Seminaristen in Horn kann man nur wünschen,
dass er bald das Weite sucht, bevor er auf links gedreht wird oder den Glauben ganz verliert.
Dann waren’s nur noch zwei Gibt es überhaupt wirklich repräsentative Umfragen unter Klerikern in der
Gehorsamskirche? Ein Priester, der sich öffentlich für das Frauenpriestertum äußern sollte, bekäme
Ärger mit seinem Bischof. Bei Kreuznet würde so ein Priester dann Skandalpriester genannt. 30 Priester
einer Diözese sind nicht viel. Ich komme mit Priestern auch aus anderen Bistümern und sogar aus ganz
Europa zusammen. Schauen Sie nur in die Schweiz, was da alles möglich ist. Schauen Sie Andreas Golatz,
was er möglich machte. Und schauen Sie die deutschen Bischöfe, die die Würzburger Synode unterschrieben
haben, sie waren einmal für das Weihesakrament der Frau und jetzt wird gekniffen. „Mutige Kirchenmänner“.
Haben etwa JAWOHL, die Priester, die Sie kennen Angst vor Frauen? Wissen Sie, was Priesterehefrauen sagen???
Ich denke schon, dass katholische Kirche sehr stark traditionalistisch und auch von OPUS DEI unterwandert
ist. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen Kardinäle, die OPUS DEI Anhänger sind, vor allem die ernannten
Kardinäle auch in außereuropäischen Ländern. Ein tolles Erbe, das Johannes Paul II hinterlassen hat.
Leider sind Opus Dei Leute sehr feige, sie scheuen das ehrliche Gespräch.
Na sowas Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das
Frauenpriestertum. Ich kenne knapp 30 Priester meiner Diözese genauer, die meisten davon ganz gewöhnlicher
Diözesanklerus unserer lieben Diözese. Kein einziger von denen ist »für das Frauenpriestertum«.
@Brigitte Bussmann Was ich als Gemeinde- bzw. Pastoralreferentin oder Theologin mit Staatsexamen von mir
gebe ist sehr wohl katholisch, allerdings nicht der Geschmack von Opus Dei -Anhängern und anderen fundamentalistisch
denkenden Katholiken. Aber wie heißt es so schön nur tote Fische schwimmen mit dem Strom Korrigieren
Sie mich, wenn ich mich irre – aber wenn Sie Opus Dei und die Traditionalisten mit den toten Fischen Ihres
Sprichwortes vergleichen, bedeutet das nicht, daß erstere den „Strom“ innerhalb der Kirche darstellen?
Wenn ja, wäre das in der Tat eine wunderbare Nachricht! Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der
Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum Diese Aussage ruft bei mir insofern
eine kleine Irritation hervor, als ich nicht umhin kann, Herrn Heger und seiner weiter unten geäußerten
Wertung voll und ganz zuzustimmen – sie ist häretisch. Insofern kann ich kaum glauben, daß Ihre Erfahrung
tatsächlich repräsentativ ist.
@Brigitte Bussmann wenn Sie zölibatär leben sind Sie entweder Priester, oder Sie haben keine Frau gefunden,
die mit so einer frauenverachtenden Einstellung leben will. Weder noch. Aber Ihre enge Sichtweise überrascht
mich nun doch, wo Sie doch sonst immer für alles Toleranz zeigen. Stellen Sie sich vor, es gibt 21. Jahrhundert
noch Menschen, die sich an die Weisung Jesu (Mt 19,12) halten wollen, wenn Sie das erfassen können, dann
erfassen Sie es! Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe,
für das Frauenpriestertum, für die Abschaffung der Zölibatsverpflichtung und sogar die Deutschen Bischöfe
haben alle einmal die Würzburger Synode unterschrieben und waren zumindest damals für die Diakonatsweihe
der Frau. Die Mehrheit der Priester, die ich kenne, sind dagegen. 1:1 also?! Warum wohl hat sich die Würzburger
Synode nicht durchgesetzt?? Was ich als Gemeinde- bzw. Pastoralreferentin oder Theologin mit Staatsexamen
von mir gebe ist sehr wohl katholisch, allerdings nicht der Geschmack von Opus Dei -Anhängern und anderen
fundamentalistisch denkenden Katholiken. Ich stehe lediglich zur Tradition der Kirche, die auch Ihre Wurzel
ist, vergessen Sie das nicht allzu leicht! Aber wie heißt es so schön nur tote Fische schwimmen mit
dem Strom Also Sie im Amtskirchenstrom, oder?! Denn wir Tradis sind ja nur „eine sehr geringe Zahl“ (Lehmann)…
Häretischer Klerus? Frau Bussmann weiß zu berichten: … ist doch die Mehrheit der Priester, die ich
kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum, für die Abschaffung der Zölibatsverpflichtung … Liegt
das nun an der nicht-repräsentativen Stichprobe der Priester, die Frau Bussmann kennengelernt hat? Oder
ist diese Aussage repräsentativ für den Klerus (außerhalb der beiden Priesterbruderschaften)? Zumindest
mit dem Votum für ein Frauenpriestertum wäre er häretisch. Das gibt zu denken … MfG Christoph Heger
#30 CampoSanto 13:00:06 | Sonntag, 5. November 2006
Na, Faru Bussmann, ich bin nun wahrlich kein Frauenverachter (und werde auch nicht von den Frauen verachtet,
grins). Aber Sie als obertote mitschwimmmende „Theologin“ würde ich nie und nimmer mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung
zum Leben erwecken wollen.
Da waren’s nur noch zwei Hallo Frasim, wenn Sie zölibatär leben sind Sie entweder Priester, oder Sie
haben keine Frau gefunden, die mit so einer frauenverachtenden Einstellung leben will. Aber Gott sei Dank,
ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum, für die
Abschaffung der Zölibatsverpflichtung und sogar die Deutschen Bischöfe haben alle einmal die Würzburger
Synode unterschrieben und waren zumindest damals für die Diakonatsweihe der Frau. Was ich als Gemeinde-
bzw. Pastoralreferentin oder Theologin mit Staatsexamen von mir gebe ist sehr wohl katholisch, allerdings
nicht der Geschmack von Opus Dei -Anhängern und anderen fundamentalistisch denkenden Katholiken. Aber
wie heißt es so schön nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
#28 Pünktchen 14:36:14 | Samstag, 4. November 2006
Ftfirst Lieber Herr Ftfirst, die selbstverliebte Art und Weise, in der Sie Ihren angeblichen „Fall“ zum
innerkirchlichen Menetekel hochstilisieren und zum Dauerthema machen wollen, ist verdächtig! Ganz sauber
gestrickt sind Sie nicht! So lautet meine „Ferndiagnose“! (Eine andere kann ich ja nicht abgeben, aber
Ihre Beiträge lassen vermuten, daß Sie der Kirche noch recht lange „unbequem“ bleiben wollen, weil dabei
VIEL Geld rausspringt. Verglichen mit den „Opfer“-Entschädigungs-Millionären in den USA sind Sie natürlich
recht billig abgespeist worden! Da muß doch mehr drin sein, denken Sie wohl …!!!) Grüße: Ihr . pünktchen
Wer nicht zölibatär leben will… …soll sich nicht um die Zulassung zur Weihe zu einem Priester der
römisch-katholischen Kirche bewerben. So einfach ist das. Und wenn einer den Zölibat nicht wirklich
bejaht, sondern ihn halt zähneknirschend vielleicht grade mal als Verpflichtung auf sich nimmt, dann
würde ich ihn als Bischof ganz sicher nicht weihen. So frustrierte „Ich bin ja so einsam und so unbefriedigt“-Gesichter
laufen mehr als genug herum in der Kirche…
#26 Regina 1961 14:08:16 | Samstag, 4. November 2006
Zölibat Toll, hier gibt es mal wieder die berühmte Schwarz-Weis-Malerei. Ein katholischer Priester darf
nur zölibatär leben oder aber er darf kein Priester werden. Was soll das? Ich finde den Vergleich mit
dem Arzt, der nicht unbedingt eine Krankheit gehabt haben muß um sie bei seinen Patienten bahandeln zu
können, gar nicht so schlecht, er hinkt nur in diesem Zusammenhang. Tatsache ist, daß es wohl eine nicht
geringe Anzahl von katholischen Priestern gibt, die den Zölibat nicht leben. Und die Heimlichtuerei und
Verlogenheit, die diese Lebensweise für die Betroffenen und deren davon wissenden Schäfchen mit sich
mit zieht, die ist das eigentliche Problem. Genauso wie bei „ Mc Doof“: Keiner ist gerne Hamburger, aber
die Bude ist oft gerammelt voll… Und mir soll bitte keiner erklären, der Zölibat sei freiwillig. Das
ist die größte Verlogenheit. Ich muß als angehender Priester dieses Versprechen ablegen. Sonst kann
ich kein Priester werden. Regina 1961
@Michael Tfirst „22.01.05… Eure Eminenz!… Nach meinem TV Auftritt bei Vera gegen die Kirche dachte
ich mir, jetzt habe ich mit meinen seelischen Wunden wieder der Kirche Wunden zugefügt. Eminenz, Sie
haben es ohnedies schwer genug. Ich erlaube mir, Ihnen hiermit vom Herzen alles Gute zu Ihrem 60er zu
wünschen. Ich werde endgültig keine Aktivität mehr gegen Sie und die Kirche unternehmen. Und für Wunden,
die ich Ihnen zufügte, will ich mich entschuldigen. Meine Verletzungen habe ich verarbeitet. Ich hoffe
wirklich, Sie werden diese kirchlichen Probleme in den Griff bekommen…Meine Zukunft gehört meiner Familie
und meinen drei Söhnen. Ich habe das schon einmal gesagt, dann wurde ich wortbrüchig, es tut mir leid,
denn Hindreschen aufeinander hat keinen Sinn. Also, Gesundheit und alles Gute, Michael Tfirst“ Quelle: stephanscom.at/…geburtstag/wunsch/16/ Falls der Schreiber dieses Textes mit dem Poster des Beitrags
weiter unten („2.11., Michael Tfirst: Generalvergleich mit Kardinal Schönborn, …nachdem ich doch über
den Generalvergleich öffentlich zu reden begann“) ident ist, darf man sich wohl so seine Gedanken über
den Schreiber machen…
@Brigitte Bussmann Sind Sie als Gemeindereferentin eigentlich nicht an den Gehorsam der Kirche gegenüber
gebunden? Was Sie hier meist von sich geben, hat mit der röm.-kath. Kirche nicht mehr viel gemeinsam…
Im übrigen lebe ich zölibatär.
Da waren’s nur noch zwei ja Frasim, für Sie sollte auch der Zöllibat gelten , dann wüßten Sie wohl
was ich meine. Die Verpflichtung zum zölibatären Leben ist Irrsinn, aber klar, dass die lateinische
Kirche absolut daran festhalten will, so sind diese Männer absolut unter der oberhirtlichen Fuchtel und
sie können mal hier und dorthin versetzt werden. Beim Zölibat geht es in erster Linie um die Macht der
Oberhirten. Aber wenn davon ausgegangen wird, dass die wenigsten Priester und auch Bischöfe sich an den
Zölibat halten, so ist das eine Herzlosigkeit den Priestern gegenüber, die in Gewissensnot kommen und
eine Verlogenheit der Bischöfe, die heimlich still und leise Frau und Kinder irgendwo sitzen haben. Wenn
die Würzburger Synode endlich zum Zug kommen würde, wäre es mit dem Pflichtzölibat sowieso aus.
GLAUBWÜRDIGKEIT GEFORDERT Besonders unglaubwürdig erscheint der unterhalb postende Herr „zwobbel www.kreuz.net/reader.280.html“:
man lese seine bisher nicht widerrufenen Meldungen zu St. Pölten (z. B. vom 29. Juni 2005). Komisch auch,
wie wichtig es ihm hier unterhalb ist, daß anderes Bildmaterial staatlicherseits (!!!) nicht verfolgt
würde … bis heute hat uns Herr „zwobbel“ im übrigen die von ihm vor mehr als einem Jahr angekündigten
„Infos“ zu St. Pölten aus seinem Büro nicht geliefert …
@Protestant Nett, dass Sie Kindererzihung und Familie mit einer Krankheit in Zshg. bringen! War mir schon
beim Schreiben klar, dass Sie diese Allegorie nicht verstehen werden und dieser Kommentar von Ihnen kommen
muss!
#20 Protestant 10:39:24 | Freitag, 3. November 2006
@frasim Nett, dass Sie Kindererzihung und Familie mit einer Krankheit in Zshg. bringen! Außerdem hat
niemand behauptet, dass die Abschaffung des Zwangszölibats ein Allheilmittel sei! Ich erwarte aber nicht
von einem Pfarrer, dass er rund um die Uhr, sieben Tage die Woche und ohne Pause im Einsatz ist! Ein Pfarrer
oder Priester ist ein Mensch wie du und ich, mit Bedürfnissen und Hobbies-wie jeder andere! Und außerdem
-meine persönlichen Verbindungen und Beziehungen zu sozialen Einrichtungen in meinem Umfeld zeigen, dass
gerade evangelische, verheiratet Pfarrer am schnellsten da sind, wenn sie gebraucht werden und sich Zeit
nehmen! Dazu ist mir nicht bekannt, dass diese Geistlichen eine zerrüttete Ehe deswegen führen oder
ihre Kinder vernachlässigen! Hier wird vielleicht gerade durch den Beruf(Berufung)eine ganz besondere
Bindung zur Familie erzeugt! Und es ist nett, sich mit einem evangelischen Pfarrer über indererziehung
zu unterhalten! Einen röm.-kath. Geistlichen würde ich auf ein solches Thema garantiert nicht ansprechen!
Das Zölibat… …ist ein gute und sinnvolle Einrichtung. Der Priester, der es ernst meint mit seiner
Berufung und das Zölibat daher annimmt, hat ohne Wenn und Aber für Gott und seine „Schäfchen“ dazusein,
24 h am Tag, 7 Tage die Woche. Umfassende Seelsorge ist ein fulltime-job, da wäre die Familie permanent
vernachlässigt. Und dass es ein Priester mit Familie leichter habe, ist ein pure Vermutung/Wunschvorstellung
(s. Nikolaus). Würde das Zölibat fallen und so gut wie jeder zum Priestertum zugelassen, was glauben
Sie, wie sich das auf die Kirche auswirken würde? Alles wohl „Friede, Freude, Eierkuchen.“ Mitnichten…
Es muss andersrum angegangen werden: Es muss der Priesterberuf wieder vorgelebt und interessant gemacht
werden (würdig gefeierte Liturgie, umfassende Lehre, usw.), dann erwachen Berufungen. @ Protestant Außerdem,
wenn Pfarrer die gleichen Probleme bei der Kindererziehung hätten, wie andere auch, dann könnten sie
wenigstens mitreden und würden bei diesem Thema ernst genommen! Unsinn. Ein Arzt muss doch auch nicht
erst die Krankheit gehabt haben, um diese dann heilen zu können.
#18 Protestant 10:02:44 | Freitag, 3. November 2006
@nikolaus Dann sollte man schleunigst den Zwangszölibat für Lehrer einführen!!! Außerdem, wenn Pfarrer
die gleichen Probleme bei der Kindererziehung hätten, wie andere auch, dann könnten sie wenigstens mitreden
und würden bei diesem Thema ernst genommen!
Zölibat Wer wird denn von der Kathol. Kirche zum Zölibat gezwungen? Zudem gibt es kein „Recht“ auf die
Weihe, auch kein Mann hat ein „Recht“ darauf. Zudem wird ja gerade so getan, als denn das Heiraten ein
Allheilmittel und das Paradies auf Erden wäre! Warum haben wir dann soviele Scheidungen? Wenn sich irgend
ein Paar scheiden lässt, so berührt das kaum jemanden. Die gehören halt auch zu den fast 50%, die eben
nicht durchhalten. Ein Priester wäre vor diesem Schicksal aber auch nicht geschützt, bloß weil er ein
„Mann der Kirche“ ist. (Siehe die Scheidungsrate der protest. Pastoren!) Welche Glaubwürdigkeit hätte
so ein Priester noch? Weiters: wer garantiert, dass ein Priester nicht die gleichen Probleme bei der Kindererziehung
hätte wie andere Paare auch. Es gibt ja den Spruch, die schlimmsten Kinder sind die des Pastors und des
Lehrers. Das sind aber nur soziologische Argumente. Über all dem steht immer das „um des Himmelreiches
willen“. Wer es fassen kann, der fasse es.
#16 Protestant 09:33:09 | Freitag, 3. November 2006
@regina@bussmann Ich kann mich dieser Argumentation ebenfalls ohne Wenn und Aber anschließen! Wer im
Zölibat leben möchte, der sollte dies tun! Und wer nicht, der sollte eine Familie gründen dürfen!
Ich persönlich habe mit verheirateten Pfarrern und Pfarrerinnen allenfalls positive Erfahrungen gemacht!
#15 Regina 1961 09:27:28 | Freitag, 3. November 2006
@Frau Bussmann Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Der Zölibat darf keine Zwangsverpflichtung
sein. Er darf kein Stolperstein auf dem Weg zum Priesterberuf sein. Zölibat: JA. Aber: FREIWILLIG. Regina
1961
Würzburg Wen interessiert denn heute noch, was die Würzburger Synode gesagt hat? Danach kräht doch
schon lange kein Hahn mehr. Wie wäre es, wieder einmal die Texte des II. Vaticanums zur Hand zu nehmen
oder auch die Texte der letzten 2-3 Jahrzehnte, die vom Vatikan veröffentlich wurden?
Da waren’s nur noch zwei in der Bibel kann wohl gelesen werden, „wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“,
von „kindisch“ steht aber nichts. Das ganze hört sich nämlich an, wie das Kinderlied von den Zehn kleinen
Negerlein. Wenn der katholischen Kirche in Österreich nichts Besseres einfällt als auf diese Weise ihre
Priesteramtskandidaten zu „erhöhen“, ist es schon traurig genug. Berufungen zum Weihesakrament haben
wir genug. Nur handelt endlich, geht zum Papst, damit die Verpflichtung zum zölibatären Leben nicht
mehr länger mit dem Priesteramt verbunden ist, österreichische Bischöfe fordert Eure Kollegen in Deutschland
auf, sich endlich an ihre Unterschrift unter die Würzburger Synode zu halten, wo deutlich gesagt wurde,
dass auch Frauen, das Weihesakrament empfangen können. ?:)
Karteileichen Die Karteileichen gab es ja offensichtlich schon zu Krenns Zeiten. Keine Ahnung also, was
die Aufregung soll. Der Ruf dieses Seminars, da hat Pünktchen vollkommen recht, ist doch total zerstört.
Es sollte geschlossen werden. 2 Seminaristen lohnen den Aufwand sowieso nicht, die kann man ja in ein
überdiözesanes Seminar schicken.
Unverständliche Einsendungen So schein-sachlich sich obiger Artikel gibt, der einzige Zweck scheint leider
weiterhin das sinnlose „Schießen“ auf den erfolgreichen Päpstlichen Visitator und heutigen Diözesanbischof
Dr. Dr. Klaus Küng zu sein. Angesichts seines guten Willens und seiner erwiesenen Katholizität ist dieses
Motiv nicht akzeptabel. Man lese auf www.sjm-congregation.org/…eldungen/06weihe.htm von der „Freude,
daß Seine Exzellenz Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am Samstag, den 9. Dezember 2006 um 9.30 Uhr Frater
Christian Dietrich das hl. Sakrament der Diakonatsweihe und Diakon Stefan Skalitzky das hl. Sakrament
der Priesterweihe spenden wird.“
#10 Schüttel 21:22:16 | Donnerstag, 2. November 2006
Es ist nach allem hier Berichteten wohl am besten, das St. Pöltener Seminar zu schließen. Wer will in
diesen Saustall ohne zu erröten eintreten? Das hat ja sogar turk oder Pünktchen festgestellt. Und hat
der neue Bischof schon einen Exorzismus über dieses Haus gesprochen – alle Räume durch Weihwasser gesegnet
und von dämonischen Geistern befreit? Wenn nicht, dann wäre es höchste Zeit – oder eben zumachen!
#6 Michael Tfirst 19:04:27 | Donnerstag, 2. November 2006
Generalvergleich mit Kardinal Schönborn Hier ist mein Generalvergleich mit Kardinal Schönborn vom 19.1.2004:
Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen
Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen
Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs
und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch-
katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen
aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten
zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber
oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen. Nun hat
mich die Kirche neuerlich zum Opfer gemacht, als der Pressesprecher von Kardinal Schönborn verkündete,
nachdem ich doch über den Generalvergleich öffentlich zu reden begann, dass es nur eine Spende für
mich gewesen sei. Ich kann so viel sagen, alleine schon das Drumherum, auch wie der Generalvergleich zustande
kam, ist kafkaesk genug. Mit freundlichen Grüßen Michael Tfirst tfirst@gmx.at
Besser keine Weihe als Homoweihen Der Informationswert des Artikels ist schwach. Welcher Einsender hat
dies zu verantworten: „Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig
im Propädeutikum in Horn.“ Sollte die Bewertung von einem der beiden in homosexuellen Situationen rechtskräftig
überführten ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner www.kreuz.net/bookentry.657.html stammen, ist
höchste Vorsicht angebracht. Denn mit solchen Bewertungen wurden offenbar „aktive homophile Beziehungen“
(Mehrzahl!) übertüncht, die der damalige Päpstliche Visitator öffentlich und bis heute unwiderrufen
feststellte www.internetpfarre.de/blog/item/22/. Besser ein neuerlich geschlossenes Seminar www.internetpfarre.de/blog/item/22/
und keine Weihen in den nächsten Jahren als verkappte homosexuelle Karrieristen und völlig unreife Kandidaten.
Se. Exz. Dr. Dr. Küng hatte recht, als er ebenso öffentlich feststellte www.internetpfarre.de/blog/item/22/:
„Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen
Auswahlkriterien geachtet.“ Wie auf www.stjosef.at/stjosefnews/news.php nachlesbar ist, wird derselbe
St. Pöltner Oberhirte Küng am 9. Dezember 2006 um 9.30 Uhr in der Wallfahrtsbasilika zur Heiligsten
Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg bei Amstetten in Niederösterreich Hw. Frater Christian Dietrich SJM
die Diakonatsweihe und Hw. Diakon Stefan Skalitzky SJM die Priesterweihe spenden. Berichte über gesunkene
oder gestiegene Seminaristenzahlen (ohne konkrete Namen!) entsprechen nicht dem eigentlichen katholischen
Interesse. Heutige niedrige Zahlen sind kein Freispruch für Bischof Krenns damalige leider verfehlte
Personalwahl im Seminar und für …
@zwobbel und andere Das finde ich toll das der Bischof sie angezeigt hat. Da heutzutage die Kirche sowieso
keine Strenge mehr kennt muß man halt die Polizei bemühen. In vielen modernen Seminaren ist es so das
man sich sowieso fast alles erlauben kann. Was man sich heutzutage als Priester alles erlauben darf ohne
suspendiert bzw. exkommuniziert zu werden ist extrem. Priester rauchen, fressen, betreiben Selbstbefriedigung
und Liebeleien, … Alles erlaubt
#3 Pünktchen 11:46:41 | Donnerstag, 2. November 2006
Der „ursprüngliche Täter“, bester zwobbel, erwies sich aber auch nur als die Spitze des Eisberges! Was
die staatsanwaltlichen Untersuchungen in St. Pölten ans Tageslicht brachten, war zwar nicht alles strafrechtsrelevant,
aber für ein geistliches Seminar verheerend: neben den kinderpornographischen Materialien bei einem Seminaristen
(„ursprünglicher Täter“) fand sich sogleich bei mehreren Kandidaten homosexuelle Pornographie. In mehreren
Gerichtsverhandlungen und einer kirchlichen Untersuchung hat sich dann der Verdacht gegen die Leitung
des Seminars bestätigt, an den zügellosen Verhältnissen nicht nur mitschuldig, sondern sogar daran
beteiligt zu sein.
#2 zwobbel 11:34:05 | Donnerstag, 2. November 2006
Es war Bischof Krenn, der sofort nach Bekanntwerden des Vorhandenseins des öbzönen (und auch staatlicherseits
verbotenen) Bildmaterials dies bei der Polizei anzeigte. Erst danach wurde der Medienrummel um andere
Personen als den ursprünglichen Täter angezettelt.
#1 Pünktchen 11:26:18 | Donnerstag, 2. November 2006
Wen wundert’s! Welcher junge Mann in der Diözeses St. Pölten, der Priester werden will, könnte seinen
Altersgenossen ohne zu erröten mitteilen, daß er den Eintritt ins Priesterseminar St. Pölten plane!
Die Schuld an diesem Umstand haben nicht diejenigen, die den Skandal aufgedeckt haben, sondern diejenigen,
die ihn verursacht und zu verantworten haben und die dann auch noch Vertuschungs- und Bagatelliesierungsversuche
(„Bubendummheiten“) unternahmen!