Da waren’s nur noch zwei
Die Zahl der im St. Pöltener Priesterseminar lebenden Alumnen ist gegenüber dem vorigen Studienjahr um ein Drittel gesunken. Statt drei sind es nur noch zwei.

Vier dieser zehn sind als Pastoralassistenten in verschiedenen Pfarreien der Diözese tätig. Einer davon läßt sich bereits seit über elf Jahren als Priesteramtskandidat führen.
Ein weiterer angeblicher Seminarist betreibt etwa 100 Kilometer von St. Pölten entfernt eine psychologische Praxis.

In Wahrheit leben somit im St. Pöltener Priesterseminar zwei Seminaristen.
Mit der Ausbildung dieser beiden Seminaristen sind drei Priester beschäftigt: Regens Anton Leichtfried (39) und Subregens Gerhard Reizinger (38) – beide im Hauptamt. Nebenamtlich ist der Spiritual Pater Laurentius Resch OSB (50) tätig.
Ihnen zur Seite stehen sieben Angestellte: ein Hausmeister und sechs Damen für den Pforten-, Küchen- und Reinigungsdienst.
Ein dritter Seminarist hätte eigentlich im Oktober in St. Pölten eintreten sollen. Er absolvierte im vergangenen Jahr das Propädeutikum in Horn. Danach kehrte er aber seiner Heimatdiözese St. Pölten den Rücken und suchte sich ein anderes Seminar.
Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum in Horn.
Direktor des Propädeutikums in Horn ist der frühere St. Pöltener Regens Prälat Franz Schrittwieser (66). Schon unter seiner Regentschaft war es gängige Praxis, die tatsächlichen Seminaristenzahlen durch sogenannte Karteileichen aufzubessern.
Der derzeitige St. Pöltener Regens Anton Leichtfried gilt als eine Art Ziehsohn Schrittwiesers. Beide stammen aus dem gleichen Ort.
Presseberichten zufolge soll Regens Leichtfried der Wunschkandidat von Bischof Klaus Küng für den seit zwei Jahren vakanten Posten des Weihbischofs sein.
Seit dem Amtsantritt von Mons. Küng im Herbst 2004 wurde in St. Pölten kein einziger Diözesanpriester mehr geweiht.
Die letzte Weihe fand im Sommer 2004 statt und wurde noch von Bischof Kurt Krenn vorgenommen. Damals traten gleich fünf Kandidaten an den Weihealtar.
Jetzt soll es Überlegungen geben, das St. Pöltener Priesterseminar aus Kostengründen zu schließen und die beiden noch verbliebenen Alumnen in Wien oder Linz ausbilden zu lassen.
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Montag, 6. November 2006 14:59
Alleluia: So, so, Pünktchen
Es sei Ihnen empfohlen, gründlicher zu lesen
. Meine Information über den hoffnungsvollen Seminaristen stammte schlicht und ergreifend aus dem kreuz.net Artikel! Da steht: Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum in Horn. Und dass die Linken
(und ein paar konservative Karrieristen
) in St. Pölten das Sagen haben, brauche ich Ihnen wohl nicht beweisen.
Montag, 6. November 2006 13:11
Jawohl!: Kommentiert sich selbst
Gibt es überhaupt wirklich repräsentative Umfragen unter Klerikern in der Gehorsamskirche? Ein Priester,
der sich öffentlich für das Frauenpriestertum äußern sollte, bekäme Ärger mit seinem Bischof. Bei
Kreuznet würde so ein Priester dann Skandalpriester genannt.
30 Priester einer Diözese sind nicht viel. Ich komme mit Priestern auch aus anderen Bistümern und sogar aus ganz Europa zusammen. Schauen Sie nur in die Schweiz, was da alles möglich ist. Schauen Sie Andreas Golatz, was er möglich machte. Und schauen Sie die deutschen Bischöfe, die die Würzburger Synode unterschrieben haben, sie waren einmal für das Weihesakrament der Frau und jetzt wird gekniffen. „Mutige Kirchenmänner“.
Haben etwa JAWOHL, die Priester, die Sie kennen Angst vor Frauen? Wissen Sie, was Priesterehefrauen sagen???
Ich denke schon, dass katholische Kirche sehr stark traditionalistisch und auch von OPUS DEI unterwandert ist. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen Kardinäle, die OPUS DEI Anhänger sind, vor allem die ernannten Kardinäle auch in außereuropäischen Ländern. Ein tolles Erbe, das Johannes Paul II hinterlassen hat.
Leider sind Opus Dei Leute sehr feige, sie scheuen das ehrliche Gespräch.
30 Priester einer Diözese sind nicht viel. Ich komme mit Priestern auch aus anderen Bistümern und sogar aus ganz Europa zusammen. Schauen Sie nur in die Schweiz, was da alles möglich ist. Schauen Sie Andreas Golatz, was er möglich machte. Und schauen Sie die deutschen Bischöfe, die die Würzburger Synode unterschrieben haben, sie waren einmal für das Weihesakrament der Frau und jetzt wird gekniffen. „Mutige Kirchenmänner“.
Haben etwa JAWOHL, die Priester, die Sie kennen Angst vor Frauen? Wissen Sie, was Priesterehefrauen sagen???
Ich denke schon, dass katholische Kirche sehr stark traditionalistisch und auch von OPUS DEI unterwandert ist. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen Kardinäle, die OPUS DEI Anhänger sind, vor allem die ernannten Kardinäle auch in außereuropäischen Ländern. Ein tolles Erbe, das Johannes Paul II hinterlassen hat.
Leider sind Opus Dei Leute sehr feige, sie scheuen das ehrliche Gespräch.
Montag, 6. November 2006 11:01
Pünktchen: So, so, alliluia,
Sie kennen den Seminaristen, den Sie gleichwohl als „hoffnungsvoll“ charkterisieren, nicht! Und die „Linken“ haben also das Sagen in St. Pölten!? So, so!
Montag, 6. November 2006 10:54
Alleluia: @ Pünktchen
Ihre Frage kann ich leider nicht beantworten. Ich kenne die betreffende Person nicht.
Wenn es aber wahr ist, dass jener Horner Seminarist fromm und katholisch ist, ist er in St. Pölten wohl am falschen Platz. Da haben jetzt die Linken das Sagen, auch wenn sie sich hinter ein paar konservativen Feigenblättern zu verstecken versuchen.
Wenn es aber wahr ist, dass jener Horner Seminarist fromm und katholisch ist, ist er in St. Pölten wohl am falschen Platz. Da haben jetzt die Linken das Sagen, auch wenn sie sich hinter ein paar konservativen Feigenblättern zu verstecken versuchen.
Montag, 6. November 2006 09:35
Pünktchen: Alleluia,
der Seminarist, von dem Sie sprechen, ist das etwa der berühmte „Karl K.“? Nur mal so gefragt?
Montag, 6. November 2006 09:31
Alleluia: An ihren Früchten…
… werdet ihr sie erkennen! Bischof Küng
braucht sich nicht wundern: Erst hat er durch die brutale
Beseitigung von Bischof Krenn
die Erde verbrannt, jetzt braucht er sich nicht zu wundern, wenn nichts
darauf wächst.
Dem hoffnungsvollen Seminaristen in Horn kann man nur wünschen, dass er bald das Weite sucht, bevor er auf links gedreht wird oder den Glauben ganz verliert.
Dem hoffnungsvollen Seminaristen in Horn kann man nur wünschen, dass er bald das Weite sucht, bevor er auf links gedreht wird oder den Glauben ganz verliert.
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