St. Pöltner Priesterseminar
Da waren’s nur noch zwei
Die Zahl der im St. Pöltener Priesterseminar lebenden Alumnen ist gegenüber dem vorigen Studienjahr um ein Drittel gesunken. Statt drei sind es nur noch zwei.
Diözesangebiet von St. Pölten
Diözesangebiet von St. Pölten
(kreuz.net, St. Pölten) Im jüngst erschienenen Jahrbuch der Diözese St. Pölten sind unter der Rubrik „Bischöfliches Priesterseminar“ zehn Namen von angeblichen Seminaristen aufgelistet.

Vier dieser zehn sind als Pastoralassistenten in verschiedenen Pfarreien der Diözese tätig. Einer davon läßt sich bereits seit über elf Jahren als Priesteramtskandidat führen.

Ein weiterer angeblicher Seminarist betreibt etwa 100 Kilometer von St. Pölten entfernt eine psychologische Praxis.

Dom zu St. Pölten
Dom zu St. Pölten
Drei der angeblichen Seminaristen sind beurlaubt – einer schon seit beinahe fünf Jahren.

In Wahrheit leben somit im St. Pöltener Priesterseminar zwei Seminaristen.

Mit der Ausbildung dieser beiden Seminaristen sind drei Priester beschäftigt: Regens Anton Leichtfried (39) und Subregens Gerhard Reizinger (38) – beide im Hauptamt. Nebenamtlich ist der Spiritual Pater Laurentius Resch OSB (50) tätig.

Ihnen zur Seite stehen sieben Angestellte: ein Hausmeister und sechs Damen für den Pforten-, Küchen- und Reinigungsdienst.

Ein dritter Seminarist hätte eigentlich im Oktober in St. Pölten eintreten sollen. Er absolvierte im vergangenen Jahr das Propädeutikum in Horn. Danach kehrte er aber seiner Heimatdiözese St. Pölten den Rücken und suchte sich ein anderes Seminar.

Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum in Horn.

Verpflichtendes Vorbereitungsjahr für Seminaristen in Horn
Im Vorbereitungsjahr für Priesterseminaristen in Österreich - dem sogenannten "Propädeuticum" - sind derzeit 21 Kandidaten. Die Teilnehmer des Propädeuticums im niederösterreichischen Horn kommen aus allen österreichischen Diözesen.Gemeinsamen Gesprächsrunden: Das Propädeutikum soll laut Regens Franz Schrittwieser insbesondere der geistlichen und menschlichen Persönlichkeitsbildung dienen.Ein Mittel zur Persönlichkeitsbildung sind offenbar Kinderzeichnungen: "Was macht den Umgang mit Sexualität für mich schwierig?"

Direktor des Propädeutikums in Horn ist der frühere St. Pöltener Regens Prälat Franz Schrittwieser (66). Schon unter seiner Regentschaft war es gängige Praxis, die tatsächlichen Seminaristenzahlen durch sogenannte Karteileichen aufzubessern.

Der derzeitige St. Pöltener Regens Anton Leichtfried gilt als eine Art Ziehsohn Schrittwiesers. Beide stammen aus dem gleichen Ort.

Presseberichten zufolge soll Regens Leichtfried der Wunschkandidat von Bischof Klaus Küng für den seit zwei Jahren vakanten Posten des Weihbischofs sein.

Seit dem Amtsantritt von Mons. Küng im Herbst 2004 wurde in St. Pölten kein einziger Diözesanpriester mehr geweiht.

Die letzte Weihe fand im Sommer 2004 statt und wurde noch von Bischof Kurt Krenn vorgenommen. Damals traten gleich fünf Kandidaten an den Weihealtar.

Jetzt soll es Überlegungen geben, das St. Pöltener Priesterseminar aus Kostengründen zu schließen und die beiden noch verbliebenen Alumnen in Wien oder Linz ausbilden zu lassen.
      
41 Lesermeinungen
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#41   Alleluia   14:59:55 | Montag, 6. November 2006
So, so, Pünktchen
Es sei Ihnen empfohlen, gründlicher zu lesen ;-) . Meine Information über den hoffnungsvollen Seminaristen stammte schlicht und ergreifend aus dem kreuz.net Artikel! Da steht: Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum in Horn. Und dass die Linken :-! (und ein paar konservative Karrieristen >:) ) in St. Pölten das Sagen haben, brauche ich Ihnen wohl nicht beweisen.
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#40   Jawohl!   13:11:42 | Montag, 6. November 2006
Kommentiert sich selbst
Gibt es überhaupt wirklich repräsentative Umfragen unter Klerikern in der Gehorsamskirche? Ein Priester, der sich öffentlich für das Frauenpriestertum äußern sollte, bekäme Ärger mit seinem Bischof. Bei Kreuznet würde so ein Priester dann Skandalpriester genannt.
30 Priester einer Diözese sind nicht viel. Ich komme mit Priestern auch aus anderen Bistümern und sogar aus ganz Europa zusammen. Schauen Sie nur in die Schweiz, was da alles möglich ist. Schauen Sie Andreas Golatz, was er möglich machte. Und schauen Sie die deutschen Bischöfe, die die Würzburger Synode unterschrieben haben, sie waren einmal für das Weihesakrament der Frau und jetzt wird gekniffen. „Mutige Kirchenmänner“.
Haben etwa JAWOHL, die Priester, die Sie kennen Angst vor Frauen? Wissen Sie, was Priesterehefrauen sagen???
Ich denke schon, dass katholische Kirche sehr stark traditionalistisch und auch von OPUS DEI unterwandert ist. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen Kardinäle, die OPUS DEI Anhänger sind, vor allem die ernannten Kardinäle auch in außereuropäischen Ländern. Ein tolles Erbe, das Johannes Paul II hinterlassen hat.
Leider sind Opus Dei Leute sehr feige, sie scheuen das ehrliche Gespräch.
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#39   Pünktchen   11:01:23 | Montag, 6. November 2006
So, so, alliluia,
Sie kennen den Seminaristen, den Sie gleichwohl als „hoffnungsvoll“ charkterisieren, nicht! Und die „Linken“ haben also das Sagen in St. Pölten!? So, so!
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#38   Alleluia   10:54:44 | Montag, 6. November 2006
@ Pünktchen
Ihre Frage kann ich leider nicht beantworten. Ich kenne die betreffende Person nicht.
Wenn es aber wahr ist, dass jener Horner Seminarist fromm und katholisch ist, ist er in St. Pölten wohl am falschen Platz. Da haben jetzt die Linken das Sagen, auch wenn sie sich hinter ein paar konservativen Feigenblättern zu verstecken versuchen.
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#37   Pünktchen   09:35:49 | Montag, 6. November 2006
Alleluia,
der Seminarist, von dem Sie sprechen, ist das etwa der berühmte „Karl K ambrosius.patched.de/…rothe_zungenkuss.jpg.“? Nur mal so gefragt?
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#36   Alleluia   09:31:13 | Montag, 6. November 2006
An ihren Früchten…
… werdet ihr sie erkennen! Bischof Küng :-! braucht sich nicht wundern: Erst hat er durch die brutale Beseitigung von Bischof Krenn :-# die Erde verbrannt, jetzt braucht er sich nicht zu wundern, wenn nichts darauf wächst.
Dem hoffnungsvollen Seminaristen in Horn kann man nur wünschen, dass er bald das Weite sucht, bevor er auf links gedreht wird oder den Glauben ganz verliert.
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#35   Brigitte Bussmann   09:25:37 | Montag, 6. November 2006
Dann waren’s nur noch zwei
Gibt es überhaupt wirklich repräsentative Umfragen unter Klerikern in der Gehorsamskirche? Ein Priester, der sich öffentlich für das Frauenpriestertum äußern sollte, bekäme Ärger mit seinem Bischof. Bei Kreuznet würde so ein Priester dann Skandalpriester genannt.
30 Priester einer Diözese sind nicht viel. Ich komme mit Priestern auch aus anderen Bistümern und sogar aus ganz Europa zusammen. Schauen Sie nur in die Schweiz, was da alles möglich ist. Schauen Sie Andreas Golatz, was er möglich machte. Und schauen Sie die deutschen Bischöfe, die die Würzburger Synode unterschrieben haben, sie waren einmal für das Weihesakrament der Frau und jetzt wird gekniffen. „Mutige Kirchenmänner“.
Haben etwa JAWOHL, die Priester, die Sie kennen Angst vor Frauen? Wissen Sie, was Priesterehefrauen sagen???
Ich denke schon, dass katholische Kirche sehr stark traditionalistisch und auch von OPUS DEI unterwandert ist. Das bezeugen nicht zuletzt die vielen Kardinäle, die OPUS DEI Anhänger sind, vor allem die ernannten Kardinäle auch in außereuropäischen Ländern. Ein tolles Erbe, das Johannes Paul II hinterlassen hat.
Leider sind Opus Dei Leute sehr feige, sie scheuen das ehrliche Gespräch.
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#34   Jawohl!   20:57:47 | Sonntag, 5. November 2006
Na sowas
Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum.
Ich kenne knapp 30 Priester meiner Diözese genauer, die meisten davon ganz gewöhnlicher Diözesanklerus unserer lieben Diözese. Kein einziger von denen ist »für das Frauenpriestertum«.
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#33   Tacitus   19:26:37 | Sonntag, 5. November 2006
@Brigitte Bussmann
Was ich als Gemeinde- bzw. Pastoralreferentin oder Theologin mit Staatsexamen von mir gebe ist sehr wohl katholisch, allerdings nicht der Geschmack von Opus Dei -Anhängern und anderen fundamentalistisch denkenden Katholiken. Aber wie heißt es so schön nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Korrigieren Sie mich, wenn ich mich irre – aber wenn Sie Opus Dei und die Traditionalisten mit den toten Fischen Ihres Sprichwortes vergleichen, bedeutet das nicht, daß erstere den „Strom“ innerhalb der Kirche darstellen?
Wenn ja, wäre das in der Tat eine wunderbare Nachricht!
Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum
Diese Aussage ruft bei mir insofern eine kleine Irritation hervor, als ich nicht umhin kann, Herrn Heger und seiner weiter unten geäußerten Wertung voll und ganz zuzustimmen – sie ist häretisch. Insofern kann ich kaum glauben, daß Ihre Erfahrung tatsächlich repräsentativ ist.
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#32   Frasim   19:10:43 | Sonntag, 5. November 2006
@Brigitte Bussmann
wenn Sie zölibatär leben sind Sie entweder Priester, oder Sie haben keine Frau gefunden, die mit so einer frauenverachtenden Einstellung leben will.
Weder noch. Aber Ihre enge Sichtweise überrascht mich nun doch, wo Sie doch sonst immer für alles Toleranz zeigen. Stellen Sie sich vor, es gibt 21. Jahrhundert noch Menschen, die sich an die Weisung Jesu (Mt 19,12) halten wollen, wenn Sie das erfassen können, dann erfassen Sie es!
Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum, für die Abschaffung der Zölibatsverpflichtung und sogar die Deutschen Bischöfe haben alle einmal die Würzburger Synode unterschrieben und waren zumindest damals für die Diakonatsweihe der Frau.
Die Mehrheit der Priester, die ich kenne, sind dagegen. 1:1 also?! Warum wohl hat sich die Würzburger Synode nicht durchgesetzt??
Was ich als Gemeinde- bzw. Pastoralreferentin oder Theologin mit Staatsexamen von mir gebe ist sehr wohl katholisch, allerdings nicht der Geschmack von Opus Dei -Anhängern und anderen fundamentalistisch denkenden Katholiken.
Ich stehe lediglich zur Tradition der Kirche, die auch Ihre Wurzel ist, vergessen Sie das nicht allzu leicht!
Aber wie heißt es so schön nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
Also Sie im Amtskirchenstrom, oder?! Denn wir Tradis sind ja nur „eine sehr geringe Zahl“ (Lehmann)…
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#31   Dr. Christoph Heger   13:08:29 | Sonntag, 5. November 2006
Häretischer Klerus?
Frau Bussmann weiß zu berichten:
… ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum, für die Abschaffung der Zölibatsverpflichtung …
Liegt das nun an der nicht-repräsentativen Stichprobe der Priester, die Frau Bussmann kennengelernt hat? Oder ist diese Aussage repräsentativ für den Klerus (außerhalb der beiden Priesterbruderschaften)? Zumindest mit dem Votum für ein Frauenpriestertum wäre er häretisch. Das gibt zu denken …
MfG
Christoph Heger
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#30   CampoSanto   13:00:06 | Sonntag, 5. November 2006
Na, Faru Bussmann,
ich bin nun wahrlich kein Frauenverachter (und werde auch nicht von den Frauen verachtet, grins).
Aber Sie als obertote mitschwimmmende „Theologin“ würde ich nie und nimmer mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung zum Leben erwecken wollen.
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#29   Brigitte Bussmann   12:51:06 | Sonntag, 5. November 2006
Da waren’s nur noch zwei
Hallo Frasim,
wenn Sie zölibatär leben sind Sie entweder Priester, oder Sie haben keine Frau gefunden, die mit so einer frauenverachtenden Einstellung leben will. Aber Gott sei Dank, ist doch die Mehrheit der Priester, die ich kennen gelernt habe, für das Frauenpriestertum, für die Abschaffung der Zölibatsverpflichtung und sogar die Deutschen Bischöfe haben alle einmal die Würzburger Synode unterschrieben und waren zumindest damals für die Diakonatsweihe der Frau.
Was ich als Gemeinde- bzw. Pastoralreferentin oder Theologin mit Staatsexamen von mir gebe ist sehr wohl katholisch, allerdings nicht der Geschmack von Opus Dei -Anhängern und anderen fundamentalistisch denkenden Katholiken. Aber wie heißt es so schön nur tote Fische schwimmen mit dem Strom
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#28   Pünktchen   14:36:14 | Samstag, 4. November 2006
Ftfirst
Lieber Herr Ftfirst,
die selbstverliebte Art und Weise, in der Sie Ihren angeblichen „Fall“ zum innerkirchlichen Menetekel hochstilisieren und zum Dauerthema machen wollen, ist verdächtig! Ganz sauber gestrickt sind Sie nicht!
So lautet meine „Ferndiagnose“! (Eine andere kann ich ja nicht abgeben, aber Ihre Beiträge lassen vermuten, daß Sie der Kirche noch recht lange „unbequem“ bleiben wollen, weil dabei VIEL Geld rausspringt. Verglichen mit den „Opfer“-Entschädigungs-Millionären in den USA sind Sie natürlich recht billig abgespeist worden! Da muß doch mehr drin sein, denken Sie wohl …!!!)
Grüße:
Ihr
.
pünktchen
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#27   Thaddäus   14:32:48 | Samstag, 4. November 2006
Wer nicht zölibatär leben will…
…soll sich nicht um die Zulassung zur Weihe zu einem Priester der römisch-katholischen Kirche bewerben. So einfach ist das. Und wenn einer den Zölibat nicht wirklich bejaht, sondern ihn halt zähneknirschend vielleicht grade mal als Verpflichtung auf sich nimmt, dann würde ich ihn als Bischof ganz sicher nicht weihen. So frustrierte „Ich bin ja so einsam und so unbefriedigt“-Gesichter laufen mehr als genug herum in der Kirche…
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#26   Regina 1961   14:08:16 | Samstag, 4. November 2006
Zölibat
Toll, hier gibt es mal wieder die berühmte Schwarz-Weis-Malerei. Ein katholischer Priester darf nur zölibatär leben oder aber er darf kein Priester werden. Was soll das? Ich finde den Vergleich mit dem Arzt, der nicht unbedingt eine Krankheit gehabt haben muß um sie bei seinen Patienten bahandeln zu können, gar nicht so schlecht, er hinkt nur in diesem Zusammenhang. Tatsache ist, daß es wohl eine nicht geringe Anzahl von katholischen Priestern gibt, die den Zölibat nicht leben. Und die Heimlichtuerei und Verlogenheit, die diese Lebensweise für die Betroffenen und deren davon wissenden Schäfchen mit sich mit zieht, die ist das eigentliche Problem. Genauso wie bei „ Mc Doof“: Keiner ist gerne Hamburger, aber die Bude ist oft gerammelt voll…
Und mir soll bitte keiner erklären, der Zölibat sei freiwillig. Das ist die größte Verlogenheit. Ich muß als angehender Priester dieses Versprechen ablegen. Sonst kann ich kein Priester werden.
Regina 1961
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#25   Thaddäus   14:02:30 | Samstag, 4. November 2006
@Michael Tfirst
„22.01.05… Eure Eminenz!… Nach meinem TV Auftritt bei Vera gegen die Kirche dachte ich mir, jetzt habe ich mit meinen seelischen Wunden wieder der Kirche Wunden zugefügt. Eminenz, Sie haben es ohnedies schwer genug. Ich erlaube mir, Ihnen hiermit vom Herzen alles Gute zu Ihrem 60er zu wünschen. Ich werde endgültig keine Aktivität mehr gegen Sie und die Kirche unternehmen. Und für Wunden, die ich Ihnen zufügte, will ich mich entschuldigen. Meine Verletzungen habe ich verarbeitet. Ich hoffe wirklich, Sie werden diese kirchlichen Probleme in den Griff bekommen…Meine Zukunft gehört meiner Familie und meinen drei Söhnen. Ich habe das schon einmal gesagt, dann wurde ich wortbrüchig, es tut mir leid, denn Hindreschen aufeinander hat keinen Sinn. Also, Gesundheit und alles Gute, Michael Tfirst“
Quelle:
stephanscom.at/…geburtstag/wunsch/16/
Falls der Schreiber dieses Textes mit dem Poster des Beitrags weiter unten („2.11., Michael Tfirst: Generalvergleich mit Kardinal Schönborn, …nachdem ich doch über den Generalvergleich öffentlich zu reden begann“) ident ist, darf man sich wohl so seine Gedanken über den Schreiber machen…
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#24   Frasim   11:14:55 | Samstag, 4. November 2006
@Brigitte Bussmann
Sind Sie als Gemeindereferentin eigentlich nicht an den Gehorsam der Kirche gegenüber gebunden? Was Sie hier meist von sich geben, hat mit der röm.-kath. Kirche nicht mehr viel gemeinsam… :'(
Im übrigen lebe ich zölibatär. :-]
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#23   Brigitte Bussmann   08:39:24 | Samstag, 4. November 2006
Da waren’s nur noch zwei
ja Frasim, für Sie sollte auch der Zöllibat gelten , dann wüßten Sie wohl was ich meine. Die Verpflichtung zum zölibatären Leben ist Irrsinn, aber klar, dass die lateinische Kirche absolut daran festhalten will, so sind diese Männer absolut unter der oberhirtlichen Fuchtel und sie können mal hier und dorthin versetzt werden. Beim Zölibat geht es in erster Linie um die Macht der Oberhirten. Aber wenn davon ausgegangen wird, dass die wenigsten Priester und auch Bischöfe sich an den Zölibat halten, so ist das eine Herzlosigkeit den Priestern gegenüber, die in Gewissensnot kommen und eine Verlogenheit der Bischöfe, die heimlich still und leise Frau und Kinder irgendwo sitzen haben.
Wenn die Würzburger Synode endlich zum Zug kommen würde, wäre es mit dem Pflichtzölibat sowieso aus.
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#22   turk   13:41:44 | Freitag, 3. November 2006
GLAUBWÜRDIGKEIT GEFORDERT
Besonders unglaubwürdig erscheint der unterhalb postende Herr „zwobbel www.kreuz.net/reader.280.html“: man lese seine bisher nicht widerrufenen Meldungen zu St. Pölten (z. B. vom 29. Juni 2005). Komisch auch, wie wichtig es ihm hier unterhalb ist, daß anderes Bildmaterial staatlicherseits (!!!) nicht verfolgt würde … bis heute hat uns Herr „zwobbel“ im übrigen die von ihm vor mehr als einem Jahr angekündigten „Infos“ zu St. Pölten aus seinem Büro nicht geliefert …
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#21   Frasim   10:47:16 | Freitag, 3. November 2006
@Protestant
Nett, dass Sie Kindererzihung und Familie mit einer Krankheit in Zshg. bringen!
War mir schon beim Schreiben klar, dass Sie diese Allegorie nicht verstehen werden und dieser Kommentar von Ihnen kommen muss! :-(
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#20   Protestant   10:39:24 | Freitag, 3. November 2006
@frasim
Nett, dass Sie Kindererzihung und Familie mit einer Krankheit in Zshg. bringen!
Außerdem hat niemand behauptet, dass die Abschaffung des Zwangszölibats ein Allheilmittel sei!
Ich erwarte aber nicht von einem Pfarrer, dass er rund um die Uhr, sieben Tage die Woche und ohne Pause im Einsatz ist! Ein Pfarrer oder Priester ist ein Mensch wie du und ich, mit Bedürfnissen und Hobbies-wie jeder andere!
Und außerdem -meine persönlichen Verbindungen und Beziehungen zu sozialen Einrichtungen in meinem Umfeld zeigen, dass gerade evangelische, verheiratet Pfarrer am schnellsten da sind, wenn sie gebraucht werden und sich Zeit nehmen! Dazu ist mir nicht bekannt, dass diese Geistlichen eine zerrüttete Ehe deswegen führen oder ihre Kinder vernachlässigen!
Hier wird vielleicht gerade durch den Beruf(Berufung)eine ganz besondere Bindung zur Familie erzeugt!
Und es ist nett, sich mit einem evangelischen Pfarrer über indererziehung zu unterhalten! Einen röm.-kath. Geistlichen würde ich auf ein solches Thema garantiert nicht ansprechen!
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#19   Frasim   10:31:37 | Freitag, 3. November 2006
Das Zölibat…
…ist ein gute und sinnvolle Einrichtung. Der Priester, der es ernst meint mit seiner Berufung und das Zölibat daher annimmt, hat ohne Wenn und Aber für Gott und seine „Schäfchen“ dazusein, 24 h am Tag, 7 Tage die Woche. Umfassende Seelsorge ist ein fulltime-job, da wäre die Familie permanent vernachlässigt. Und dass es ein Priester mit Familie leichter habe, ist ein pure Vermutung/Wunschvorstellung (s. Nikolaus). Würde das Zölibat fallen und so gut wie jeder zum Priestertum zugelassen, was glauben Sie, wie sich das auf die Kirche auswirken würde? Alles wohl „Friede, Freude, Eierkuchen.“ Mitnichten… Es muss andersrum angegangen werden: Es muss der Priesterberuf wieder vorgelebt und interessant gemacht werden (würdig gefeierte Liturgie, umfassende Lehre, usw.), dann erwachen Berufungen.
@ Protestant
Außerdem, wenn Pfarrer die gleichen Probleme bei der Kindererziehung hätten, wie andere auch, dann könnten sie wenigstens mitreden und würden bei diesem Thema ernst genommen!
Unsinn. Ein Arzt muss doch auch nicht erst die Krankheit gehabt haben, um diese dann heilen zu können.
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#18   Protestant   10:02:44 | Freitag, 3. November 2006
@nikolaus
Dann sollte man schleunigst den Zwangszölibat für Lehrer einführen!!!
Außerdem, wenn Pfarrer die gleichen Probleme bei der Kindererziehung hätten, wie andere auch, dann könnten sie wenigstens mitreden und würden bei diesem Thema ernst genommen!
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#17   Nikolaus   09:59:39 | Freitag, 3. November 2006
Zölibat
Wer wird denn von der Kathol. Kirche zum Zölibat gezwungen? Zudem gibt es kein „Recht“ auf die Weihe, auch kein Mann hat ein „Recht“ darauf.
Zudem wird ja gerade so getan, als denn das Heiraten ein Allheilmittel und das Paradies auf Erden wäre!
Warum haben wir dann soviele Scheidungen? Wenn sich irgend ein Paar scheiden lässt, so berührt das kaum jemanden. Die gehören halt auch zu den fast 50%, die eben nicht durchhalten. Ein Priester wäre vor diesem Schicksal aber auch nicht geschützt, bloß weil er ein „Mann der Kirche“ ist. (Siehe die Scheidungsrate der protest. Pastoren!) Welche Glaubwürdigkeit hätte so ein Priester noch?
Weiters: wer garantiert, dass ein Priester nicht die gleichen Probleme bei der Kindererziehung hätte wie andere Paare auch. Es gibt ja den Spruch, die schlimmsten Kinder sind die des Pastors und des Lehrers.
Das sind aber nur soziologische Argumente. Über all dem steht immer das „um des Himmelreiches willen“. Wer es fassen kann, der fasse es.
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#16   Protestant   09:33:09 | Freitag, 3. November 2006
@regina@bussmann
Ich kann mich dieser Argumentation ebenfalls ohne Wenn und Aber anschließen! Wer im Zölibat leben möchte, der sollte dies tun! Und wer nicht, der sollte eine Familie gründen dürfen!
Ich persönlich habe mit verheirateten Pfarrern und Pfarrerinnen allenfalls positive Erfahrungen gemacht!
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#15   Regina 1961   09:27:28 | Freitag, 3. November 2006
@Frau Bussmann
Ich kann Ihnen nur voll und ganz zustimmen. Der Zölibat darf keine Zwangsverpflichtung sein. Er darf kein Stolperstein auf dem Weg zum Priesterberuf sein. Zölibat: JA. Aber: FREIWILLIG.
Regina 1961
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#14   Nikolaus   09:20:33 | Freitag, 3. November 2006
Würzburg
Wen interessiert denn heute noch, was die Würzburger Synode gesagt hat? Danach kräht doch schon lange kein Hahn mehr. Wie wäre es, wieder einmal die Texte des II. Vaticanums zur Hand zu nehmen oder auch die Texte der letzten 2-3 Jahrzehnte, die vom Vatikan veröffentlich wurden?
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#13   Brigitte Bussmann   09:13:26 | Freitag, 3. November 2006
Da waren’s nur noch zwei
in der Bibel kann wohl gelesen werden, „wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“, von „kindisch“ steht aber nichts. Das ganze hört sich nämlich an, wie das Kinderlied von den Zehn kleinen Negerlein.
Wenn der katholischen Kirche in Österreich nichts Besseres einfällt als auf diese Weise ihre Priesteramtskandidaten zu „erhöhen“, ist es schon traurig genug.
Berufungen zum Weihesakrament haben wir genug. Nur handelt endlich, geht zum Papst, damit die Verpflichtung zum zölibatären Leben nicht mehr länger mit dem Priesteramt verbunden ist, österreichische Bischöfe fordert Eure Kollegen in Deutschland auf, sich endlich an ihre Unterschrift unter die Würzburger Synode zu halten, wo deutlich gesagt wurde, dass auch Frauen, das Weihesakrament empfangen können. ?:)
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#12   Benedikt   08:50:22 | Freitag, 3. November 2006
Karteileichen
Die Karteileichen gab es ja offensichtlich schon zu Krenns Zeiten. Keine Ahnung also, was die Aufregung soll. Der Ruf dieses Seminars, da hat Pünktchen vollkommen recht, ist doch total zerstört. Es sollte geschlossen werden. 2 Seminaristen lohnen den Aufwand sowieso nicht, die kann man ja in ein überdiözesanes Seminar schicken.
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#11   turk   23:26:39 | Donnerstag, 2. November 2006
Unverständliche Einsendungen
So schein-sachlich sich obiger Artikel gibt, der einzige Zweck scheint leider weiterhin das sinnlose „Schießen“ auf den erfolgreichen Päpstlichen Visitator und heutigen Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng zu sein. Angesichts seines guten Willens und seiner erwiesenen Katholizität ist dieses Motiv nicht akzeptabel. Man lese auf www.sjm-congregation.org/…eldungen/06weihe.htm von der „Freude, daß Seine Exzellenz Diözesanbischof DDr. Klaus Küng am Samstag, den 9. Dezember 2006 um 9.30 Uhr Frater Christian Dietrich das hl. Sakrament der Diakonatsweihe und Diakon Stefan Skalitzky das hl. Sakrament der Priesterweihe spenden wird.“
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#10   Schüttel   21:22:16 | Donnerstag, 2. November 2006
Es ist nach allem hier Berichteten wohl
am besten, das St. Pöltener Seminar zu schließen. Wer will in diesen Saustall ohne zu erröten eintreten? Das hat ja sogar turk oder Pünktchen festgestellt. Und hat der neue Bischof schon einen Exorzismus über dieses Haus gesprochen – alle Räume durch Weihwasser gesegnet und von dämonischen Geistern befreit? Wenn nicht, dann wäre es höchste Zeit – oder eben zumachen!
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#9   Pünktchen   21:05:34 | Donnerstag, 2. November 2006
Besser vorerst keine als verdorbene Früchte
oder „Früchtchen“, möchtergern, gell?
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#8   muntu   20:11:21 | Donnerstag, 2. November 2006
@ artikel
:-D soviel zum glaubwürdigen Neubeginn…
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#7   möchtegern-kathole   19:40:44 | Donnerstag, 2. November 2006
wie war das mit dem Baum,
… der keine Früchte hatte?
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#6   Michael Tfirst   19:04:27 | Donnerstag, 2. November 2006
Generalvergleich mit Kardinal Schönborn
Hier ist mein Generalvergleich mit Kardinal Schönborn vom 19.1.2004:
Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen.
Nun hat mich die Kirche neuerlich zum Opfer gemacht, als der Pressesprecher von Kardinal Schönborn verkündete, nachdem ich doch über den Generalvergleich öffentlich zu reden begann, dass es nur eine Spende für mich gewesen sei. Ich kann so viel sagen, alleine schon das Drumherum, auch wie der Generalvergleich zustande kam, ist kafkaesk genug.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst
tfirst@gmx.at
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#5   turk   17:07:39 | Donnerstag, 2. November 2006
Besser keine Weihe als Homoweihen
Der Informationswert des Artikels ist schwach. Welcher Einsender hat dies zu verantworten: „Ein vielversprechender und frommer Kandidat ist für die Diözese St. Pölten gegenwärtig im Propädeutikum in Horn.“ Sollte die Bewertung von einem der beiden in homosexuellen Situationen rechtskräftig überführten ehemaligen St. Pöltner Priesterausbildner www.kreuz.net/bookentry.657.html stammen, ist höchste Vorsicht angebracht. Denn mit solchen Bewertungen wurden offenbar „aktive homophile Beziehungen“ (Mehrzahl!) übertüncht, die der damalige Päpstliche Visitator öffentlich und bis heute unwiderrufen feststellte www.internetpfarre.de/blog/item/22/.
Besser ein neuerlich geschlossenes Seminar www.internetpfarre.de/blog/item/22/ und keine Weihen in den nächsten Jahren als verkappte homosexuelle Karrieristen und völlig unreife Kandidaten. Se. Exz. Dr. Dr. Küng hatte recht, als er ebenso öffentlich feststellte www.internetpfarre.de/blog/item/22/: „Im Priesterseminar der Diözese St. Pölten wurde in den letzten Jahren zu wenig auf die erforderlichen Auswahlkriterien geachtet.“ Wie auf www.stjosef.at/stjosefnews/news.php nachlesbar ist, wird derselbe St. Pöltner Oberhirte Küng am 9. Dezember 2006 um 9.30 Uhr in der Wallfahrtsbasilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit auf dem Sonntagberg bei Amstetten in Niederösterreich Hw. Frater Christian Dietrich SJM die Diakonatsweihe und Hw. Diakon Stefan Skalitzky SJM die Priesterweihe spenden.
Berichte über gesunkene oder gestiegene Seminaristenzahlen (ohne konkrete Namen!) entsprechen nicht dem eigentlichen katholischen Interesse. Heutige niedrige Zahlen sind kein Freispruch für Bischof Krenns damalige leider verfehlte Personalwahl im Seminar und für …
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#4   laikos   12:14:32 | Donnerstag, 2. November 2006
@zwobbel und andere
Das finde ich toll das der Bischof sie angezeigt hat. Da heutzutage die Kirche sowieso keine Strenge mehr kennt muß man halt die Polizei bemühen. In vielen modernen Seminaren ist es so das man sich sowieso fast alles erlauben kann. Was man sich heutzutage als Priester alles erlauben darf ohne suspendiert bzw. exkommuniziert zu werden ist extrem. Priester rauchen, fressen, betreiben Selbstbefriedigung und Liebeleien, … Alles erlaubt :'(
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#3   Pünktchen   11:46:41 | Donnerstag, 2. November 2006
Der „ursprüngliche Täter“, bester zwobbel,
erwies sich aber auch nur als die Spitze des Eisberges! Was die staatsanwaltlichen Untersuchungen in St. Pölten ans Tageslicht brachten, war zwar nicht alles strafrechtsrelevant, aber für ein geistliches Seminar verheerend: neben den kinderpornographischen Materialien bei einem Seminaristen („ursprünglicher Täter“) fand sich sogleich bei mehreren Kandidaten homosexuelle Pornographie. In mehreren Gerichtsverhandlungen und einer kirchlichen Untersuchung hat sich dann der Verdacht gegen die Leitung des Seminars bestätigt, an den zügellosen Verhältnissen nicht nur mitschuldig, sondern sogar daran beteiligt zu sein.
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#2   zwobbel   11:34:05 | Donnerstag, 2. November 2006
Es war Bischof Krenn, der sofort
nach Bekanntwerden des Vorhandenseins des öbzönen (und auch staatlicherseits verbotenen) Bildmaterials dies bei der Polizei anzeigte.
Erst danach wurde der Medienrummel um andere Personen als den ursprünglichen Täter angezettelt.
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#1   Pünktchen   11:26:18 | Donnerstag, 2. November 2006
Wen wundert’s!
Welcher junge Mann in der Diözeses St. Pölten, der Priester werden will, könnte seinen Altersgenossen ohne zu erröten mitteilen, daß er den Eintritt ins Priesterseminar St. Pölten plane! Die Schuld an diesem Umstand haben nicht diejenigen, die den Skandal aufgedeckt haben, sondern diejenigen, die ihn verursacht und zu verantworten haben und die dann auch noch Vertuschungs- und Bagatelliesierungsversuche („Bubendummheiten“) unternahmen!
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