Ecclesia-Dei Gemeinschaft
Le Barroux auf dem Weg in den Biritualismus?
Das bekannte traditionalistische Benediktinerkloster in Südfrankreich begann seinen Weg zusammen mit der Piusbruderschaft.
Benediktiner der Abtei St. Madeleine in Le Barroux
Benediktiner der Abtei St. Madeleine in Le Barroux
(kreuz.net) Die Benediktiner von Le Barroux sollen zum Biritualismus verpflichtet werden.

Das berichtete die französische Webseite „Pour l’honneur de nos prêtres“, die der Priesterbruderschaft St. Pius X. nahesteht.

Die Abtei Sainte-Madeleine in Le Barroux befindet sich vierzig Kilometer nordöstlich von Avignon in der gleichnamigen Erzdiözese.

Sie entstand im August 1970, als der Benediktinerpater Gérard Calvet sein Mutterkloster verließ und sich in Le Barroux in die Einsamkeit zurückzog, um dort in den Zeiten des konziliaren Umbruchs die alte benediktinische Regel zu bewahren.

Benediktinerabtei in Le Barroux
Im Bild: Stundengebet in Le Barroux Die Benediktinerabtei St. Madeleine entwickelte sich im Einflußbereich der Piusbruderschaft.Im Bild: Der spätere Dom Gérard spendet seiner Mutter am 13. Mai 1956 den Primizsegen. Die Benediktinerabtei entstand im August 1970, als der Benediktinerpater Gérard Calvet sein Mutterkloster verließ und sich in Le Barroux in die Einsamkeit zurückzog, um dort in den Zeiten des konziliaren Umbruchs die alte benediktinische Regel zu bewahren.Im Bild: Hochamt im Überlieferten Ritus am Fest St. Joseph Erst im Juni 1989 kehrte das bislang dem Alten Ritus verpflichtete Kloster unter die römische Jurisdiktion zurück.

Sehr schnell traten Novizen ein. Es entstand eine Gemeinschaft, welche die alte Römische Liturgie pflegte.

Im Juli 1974 erteilt der damals von Rom noch nicht suspendierte Erzbischof Marcel Lefebvre in Le Barroux Priesterweihen in Alten Ritus.

Daraufhin wollen die Oberen von Pater Calvet das junge Kloster schließen.

Darum setzte die Gemeinschaft ihre Entwicklung in den folgenden Jahren im Einflußbereich der Priesterbruderschaft St. Pius X. fort.

Erst im Juni 1989 kehrte das Kloster unter die römische Jurisdiktion zurück.

2002 war das Kloster bereits von über siebzig Mönchen bewohnt, sodaß man zu einer Neugründung schritt.

Nach dem Rücktritt des Gründers wählte die Gemeinschaft im November 2003, Abt Louis-Marie de Geyer d’Orth zum neuen Oberen der Gemeinschaft. Nach anderen Stimmen soll der neue Obere direkt vom Gründerabt ernannt worden sein.

Benediktinerabtei St. Madeleine
Benediktinerabtei St. Madeleine
Die Webseite „Pour l’honneur de nos prêtres“ verweist in ihrer Mitteilung auf eine Insider-Information: „Ich bestätige euch, daß die Informationen über einen Verpflichtung zum Biritualismus in Le Barroux wahr sind.“

Das würde bedeuten, daß jeder Mönch des Klosters in Zukunft auch den Neuen Ritus lesen und konzelebrieren muß.

Hinter den Maßnahmen steckt der neue Abt, der offenbar einen ausgeprägten Biritualismus vertritt. Er wünscht angeblich, daß auch die Konventmesse der Klostergemeinschaft nach dem Ritus von Papst Paul VI. zelebriert wird.

Im Kloster ist diese Maßnahme nicht unangefochten.

Mehrere Mönche – unter ihnen die ältesten Mitglieder der Gemeinschaft – sollen sich bei Altabt Gérard Calvet beklagt haben. Dieser sei zwar selber sehr enttäuscht, habe aber die Mönche angewiesen, dem neuen Abt zu gehorchen.

Im Jahr 1998 hatte Abt Gérard in Rom mit Papst Johannes Paul II. konzelebriert.

Zwei oder drei Mönchen von Le Barroux scheinen jetzt die Absicht zu haben, in die Abtei Bellaigue zu wechseln, die mit der Piusbruderschaft verbunden ist.

Einer der Mönche, Pater Gabriel, hat das Kloster bereits verlassen.

Er wurde angeblich in die Erzdiözese Avignon inkardiniert und zelebriert die Messe in einer Kapelle, wo die Messe bisher von Mönchen von Le Barroux gelesen wurde.
      
26 Lesermeinungen
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#26   Fürstbischof   20:29:38 | Dienstag, 17. April 2012
ich war jetzt über ostern in le barroux. der abt vertritt die meinung mit der Konventmesse auch als NOm nicht. aber die mönche die messen ausserhalb feiern sind angehalten diese im NOM zu zelebreieren. Das hat zur folge, das der Konvent noch mehr zurückgezogener lebt, da keiner dazu Lust hat. Der abt ist ein sehr intelligenter Man, allerdings sind dort die neuen Tendenzen wie zum beispiel Sport wie die Wilden hinter den Klostermauern zu treiben, also wie in Heiligenkreuz, im Anmarsch. Dies wird durch dom louis-Marie verstärkt der der sportlichste des Konventes ist. Trotzdem tuen sie einen guten beitrag zur Tradition denke ich.
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#25   Agiafortuni   13:37:56 | Freitag, 3. November 2006
Gotthard: ein freundschaftlicher Rat
die Lektüre der Werke Jean Guitton’s rate ich Ihnen dringend, denn kaum jemand stand Paul VI näher als er.
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#24   zwobbel   10:41:24 | Freitag, 3. November 2006
Hier kann man selber sehen www.barroux.org/
Dort sind die Rundbriefe abrufbar. Allerdings nur die französischen. und davon gibt es mehr als die in deutsch.
Ich überblicke jetzt nicht so schnell ob und wo da die Stellungnahme wegen der Anschuldigungen von una voce abgedruckt ist. www.barroux.org/
Aber wenn hier jemand den deutschen Rundbrief in elektronischer Form hat, wäre es nett wenn er es hier einstellt. Vielleicht schaffe ich es sonst nächste Woche mit einer Texterkennung drüber zu scannen. Oder jemand schafft eine Epost-Anfrage, ob die Mönche die deutsche pdf-Version dieser Stellungnahme zur Verfügung stellen können.
Hier gibt es Fotos, wie die Mönche von Le Barroux das Konzil interpretieren ;-) :-)
Fotos Abbaye Sainte Madelaine www.bellapix.com/…os/public/viewer.php?current_album_…
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#23   Gotthard   10:00:43 | Freitag, 3. November 2006
von mir
Jedes einzelne Wort war von mir. Das genennte Buch kenne ich nicht.
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#22   Agiafortuni   09:35:46 | Freitag, 3. November 2006
Gotthard: diese Worte sind nicht von Dir
haben zufälligerweise Jean Guitton’s: Paolo VI segreto gelesen. Dort spricht nämlich der Frevler Montini (133 ff.) sinngemäss die gleiche Sprache wie Sie. Unter anderem wirft er dem Erzbischof vor, die Messe des heiligen Pius V auf seine Fahne geschrieben zu haben, um auf diese Weise die Beschlüsse des Konzils anzufechten. Würde er die alte Messe wieder zulassen, käme die apostolische Autorität des Konzils ins Wanken.
Von seinem Standpunkt aus gesehen hatte er ohne Weiteres Recht. Gleichzeitig beweisen seine Worte, dass weder er noch das Konzil eine katholische Gesinnung hatten. Daher sollte jeder Katholike dem Erzbischof und all jenen Priester dankbar sein, die den Mut hatten dem Frevler Montini zu widerstehen.
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#21   Bernado   00:19:40 | Freitag, 3. November 2006
Aus dem Rundbrief von Le Barroux, Nr. 75
Eine letzte Frage: Zelebrieren Sie immer noch nach dem Ordo des hl. Pius V.?
„Ja, denken Sie daran, daß der hl. Pius V. nicht sein Verfasser ist, er hat nur einen bereits vorhandenen Ritus kodifiziert, der weiter zurückreicht als bis ins 16. Jh. Was Sie die Messe Pius’ V. nennen, ist in Wirklichkeit der alte römische Ritus, der zur Zeit des hl. Papstes Damasus (4. Jh.) eingerichtet und vom hl. Gregor (6. Jh.) endgültig abgeschlossen wurde. diese Treue zum Ritus harmoniert wunderbar mit den Erfordernissen einer kontemplativen Liturgie und erscheint uns immer mehr als ein Dienst an der Kirche. Die Kirche, Mutter und Lehrmeisterin, hat uns in der Liturgie auch eine Methode geistlicher Erziehung gegeben, deren wohlgefertigte Grundsätze der Vorrang der Kontemplation, der Sinn für die Kirche, die Freude an der Schönheit, die Liebe zur Regel und ein sanftes Verlangen nach dem Himmel sind.“ (Ende Zitat)
Was die Variante des OM von 1965 betrifft, so enthält sie mehrere Elemente, die auf monastische Formen des traditionellen Ritus zurückgehen. Ihre Aufnahme in einer klösterlichen Gemeinschaft sollte also niemanden überraschen.
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#20   Breze   23:34:47 | Donnerstag, 2. November 2006
so etwas…
…nennt man Hetzpredigt…
Wenn es Euch erbaut, bitte…
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#19   Gotthard   23:32:09 | Donnerstag, 2. November 2006
kirchenpolitische Predigt
Marcel L. hat die Predigt aber ganz schön missbraucht. Das war keine Predigt zur Stärkung und Ermutigung im Glauben, dass war eine Kampfrede gegen die Kirche …
Marcel missbrauchte die Messe für seinen kirchenolitischen Kampf…
seine Nachfolger „predigen“ genauso politisch gegen Rom …
solches gehört nicht in die Predigt!!!!!!!!1
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#18   QUIS UT DEUS   23:20:33 | Donnerstag, 2. November 2006
@ALLE!Was für ein Erzbischof Marcel Lefebvre!!!
Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 29. April 1990 in Friedrichshafen
Die Angriffe des Teufels gegen die Priester erfolgt vor allem durch die Schismen. Ein Beispiel ist Martin Luther, der das Priestertum zerstört hat und damit auch den Altar. Diese Angriffe waren möglich, weil die Priester die priesterlichen Tugenden aufgegeben hatten. Sie wollten nicht mehr in der Armut und in der Keuschheit leben. Damals herrschte eine dauernde Krise innerhalb des Priestertums. Das Konzil von Trient hatte es deshalb für gut befunden, den Klerus zur Ordnung zu rufen und die Priester an ihr Ideal zu erinnern.
Es liegt mir sehr viel daran, meine lieben Brüder, gegenüber Ihnen diese traurige, furchtbare und schmerzvolle Tatsache auszusprechen. Wir sterben gewissermaßen täglich vor Kummer, wenn wir sehen müssen, daß die Kirche von diesem Geist befallen ist. Dieser Geist zerstört die Kirche. Paul VI. selbst nannte dies die „Selbstzerstörung der Kirche“. Die Selbstzerstörung der Kirche! Die Kirche zerstört sich selbst!Vielleicht werden Sie zu mir sagen: „Rom scheint inzwischen dem Gedanken zugänglich zu sein, uns das Lesen der alten katholischen Messe zu erlauben. Daher dürfte es für uns kein Problem mehr geben.“ Das würde jedoch heißen, daß wir uns in eine völlig widersprüchliche Lage versetzen. Betrachten Sie zum Beispiel die Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Petrus, den Abt von Le Barroux oder andere Gruppen. Mit der von Rom erteilten Genehmigung, die alte Messe aller Zeiten…
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#17   expedit   18:07:01 | Donnerstag, 2. November 2006
Biritualismus?
Wie soll das denn funktionieren?
Sollen dann gleichzeitig 2 Altäre in einer (Kloster)Kirche sein?
Ein Hochaltar und ein Volksaltar? usw.
Wer kommt denn nur auf solche Ideen und warum?
Und was das wieder kosten würde! O:) >:) o^/
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#16   stat crux   17:47:39 | Donnerstag, 2. November 2006
Marcel sich sein Reich
Über die „Grundsatzerklärung“ kreuzten wir schon vor Monaten „nett“ übereinander her. Nach nicht ganz unmaßgeblicher Lesart droht Ihr Idol darin jedem Mitfeiernden des NOM die Hölle an. Das (!) musste von befugter Seite als „Rauch Satans“ identifiziert werden (cfr. „Cum te“, 11.10.1976; vatican.va, Paul VI, Briefe)
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#15   Aragorn   17:44:24 | Donnerstag, 2. November 2006
Alois Hudal – klares NEIN zur Neuen Liturgie
Hallo Alois! Ich wollte mit meinem Posting nur sagen, dass die Pius-Bruderschaft äußerst wachsam sein muss, damit sie nicht eines Tages die Erfahrungen der Petrusbruderschaft teilen muss. Die traditionsfeindlichen Kräfte versuchen alles, um der Tradition Schaden zuzufügen. Dies geschieht, wie man bei der Petrusbruderschaft deutlich sieht, auch dadurch, dass man den Gemeinschaften der Tradition die Neue Liturgie irgendwie unterjubelt oder gar aufdrängt. Erzbischof Lefebvre hat ja die Zelebration des NOM vehement abgelehnt, um kein Einbrechen der Konzilsliturgie zu ermöglichen. Ihm sei dafür Dank gesagt. Daher sollte die Pius-Bruderschaft allen auch noch so nett gemeinten Versuchen widerstehen, sich irgendwie auf die neue Liturgie einzulassen.
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#14   Marcel   17:41:59 | Donnerstag, 2. November 2006
(Un-) „Geist des Konzil“ – ein guter Braum trägt keine schlechten Früchte
Athanasius: dass Seine Exzellenz darin über den Geist des Konzils spricht, nicht über die konkreten textlichen Inhalte
Werter Mitstreiter, wir können uns nicht mit einer Ablehnung „nur“ des „Geistes des V.II“ davonschleichen: Der Erzbischof verurteilte die irrigen Texte des V.II.
Bischöfliches Manifest 1983 www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=16&pid=215…
[„Selbstzerstörung der Kirche“] Die in den Dokumenten des Zweiten Vatikanischen Konzils enthaltenen Irrtümer, die nachkonziliaren Reformen und besonders die Liturgiereform, die durch offizielle Dokumente verbreiteten falschen Begriffe, […]
(Im Anhang werden einige V.II-Texte verurteilt.)
1978, imselben zitierten Strang: In einem Buch […] habe ich das Konzil wegen der Irrtümer in diesen zwei Erklärungen angeklagt, und ich habe alle Dokumente genannt, aufgrund derer ich die Position des Konzils ablehne, vor allem aber die zwei Erklärungen über Religion und Freiheit und über die Kirche in der modernen Welt.
Grundsatzerklärung 1978 www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=16&pid=252
[…] neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz […], die eindeutig im Zweiten Vatikanischen Konzil […] zum Durchbruch kam.
Usw.
VirOblationis zitiert im Kreuzforum gelegentlich die „Juwelen“ der V.II-Texte, die auch im „Lichte…“ inaktzeptabel sind.
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#13   AthanasiusII   16:43:33 | Donnerstag, 2. November 2006
@Marcel
Vielleicht könnten Sie darin auch lesen, dass Seine Exzellenz darin über den Geist des Konzils spricht, nicht über die konkreten textlichen Inhalte (die er selber ja fast vollständig approbiert hat), nicht über das Konzil im Lichte der Tradition. Nun, Le Barroux nimmt wirklich nicht den Geist des Konzils an, und hat diese auch nie angenommen soweit ich es weiss. Natürlich war 1990, als der gute Erzbischof dies sagte, die Lage wohl eher in Richtung Absorbierung durch die „Moderne Kirche“ geprägt. Heute ist es ganz anders, wo Benedikt XVI. sogar den Geist des Konzils angeprangert hat. (Nicht dass ich ein Fan vom Theologen Ratzinger bin übrigens.)
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#12   Athanasius   16:40:07 | Donnerstag, 2. November 2006
Tut mir Leid
aber ‘pour l’honneur de nos prêtres’ ist eine sehr polemische Webseite und nicht immer zuverlässig (zB angesichts des Instituts des Gurten Hirten). Ich glaube diesen Gerüchten nicht. Natürlich war schon lange bekannt, dass Le Barroux in Richtung Ritus 1965 evoluiert. Wie man das wertet mag unterschiedlich sein, aber es ist noch lange kein „Verrat“ (1970-1973 war jener 1965er Ritus mit den Lesungen auf Französisch auch in Ecône die Liturgie der offiziellen Messen). Natürlich ist es möglich, dass der neue Abt ‘moderner’ eingestellt ist, modernistisch aber wohl kaum. Vielleicht ist er ein Anhänger der „Reform der Reform“.
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#11   Alois Hudal   16:13:31 | Donnerstag, 2. November 2006
@Quis ut Deus, Aragorn
Wenn der neue Abt den Biritualismus erstrebenswert findet, heißt das noch lange nicht, daß Rom dies inszeniert hat. Ich betrachte dies nicht als eine Bestätigung der Position der Piusbruderschaft. Auch in Rom hat sich etwas getan, der jetzige Papst macht Druck, und in den Statuten des „Instituts vom guten Hirten“ ist die Kritik an Vatikanum 2 durchaus erlaubt. Daher teile ich nicht die Auffassung derjenigen, die da sagen, daß nur noch die Piusbruderschaft der Rettungsanker sei. Die kürzlichen Äußerungen von Bischof Williamson zeigen, daß die Piusbrüder den Bogen eindeutig überspannen.
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#10   Marcel   15:24:26 | Donnerstag, 2. November 2006
Hätten diese Männer auf Erzbischof Lefebvre gehört, dem Athanasius des 20. Jahrhunderts
Er predigte 1990 das, was nun geschieht www.fsspx.info/…zbischof/artikel.php?page=2&show=14… :
Betrachten Sie […] die Mitglieder der [FSSP], den Abt von Le Barroux oder andere Gruppen. Mit der von Rom erteilten Genehmigung, die alte Messe aller Zeiten zu lesen, müssen diese Gruppen gleichzeitig einen Glaubenseid unterschreiben, der sie verpflichtet, das Zweite Vatikanische Konzil anzuerkennen und den Geist des Konzils anzunehmen.
Das ist ein Widerspruch in sich selbst, da der Geist des Konzils in der neuen Messe zum Ausdruck gebracht wird. Wie will man die Messe aller Zeiten beibehalten und gleichzeitig den Geist anerkennen, der diese Messe aller Zeiten zerstört?
Das bedeutet, sich in einem vollkommenen Widerspruch zu verfangen. Eines Tages wird man ganz vorsichtig von diesen Personen fordern, denen man zuvor genehmigt hat, die Messe des hl. Pius V., die Messe aller Zeiten, zu lesen, auch – auch! – die neue Messe anzunehmen.
Dies wird dadurch begründet, daß sie mit dem im Einklang sind, was sie unterschrieben haben. Sie haben unterschrieben, daß sie den Geist des Konzils und die Reformen des Konzils annehmen. Man kann sich nicht derart widersprüchlich und unwahrscheinlich unlogisch verhalten.
[…]
Diese Gruppen befinden sich jetzt in einer Art Sackgasse. Die einzige logische Haltung ist das Festhalten am katholischen Glauben und an der katholischen Messe. Diese katholische Messe aller Zeiten widerspricht dem Geist des Konzils, dem Ökumenismus, der Kollegialität und dem Liberalismus, der während des Konzils herrschte.
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#9   QUIS UT DEUS   14:05:04 | Donnerstag, 2. November 2006
Rom ist leider schon lange nicht mehr das ware Rom!!!
:'( :'( :'(
Das ist einmal mehr der Beweis das mit Rom nicht verhandeln darf ohne das Sie immer wieder mit Tricks und Ihrem anerkennung vom V2K kommen!Aber solange die Priesterbruderschaft auf Jesus +Maria vertrauen werden Sie nicht über den Tisch gezogen! :-)
Darum liebe Brüder und Schwestern von Jesus und Maria betet!
Orate, fratres:ut meum ac vestrum sacrificium acceptabile fiat apud Deum Patrem omnipoténtem.
Salve Regina ,mater misericordiae;vita, dulcedo et spes nostra,salve.Ad te clamamus éxsules filii Hevae.Ad te suspiramus geméntes et flentes in hac lacrimarum valle.Eja ergo ,advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos convérte.Et Jesum benedictum fructum ventris tui,nobis post hoc exsilium ostende.O clemens o pia o dulcis Virgo Maria. :(3 :(3 :(3
Ora pro nobis,sancta Dei Genetrix.
Ut digni efficiamur promissionibus Christi.
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#8   Aragorn   13:22:04 | Donnerstag, 2. November 2006
Warnung für die Pius-Bruderschaft
Das Beispiel ist eine deutliche Warnung für die Pius-Bruderschaft: Falls es zu einer Aussöhnung mit Rom kommt, lasst euch garantieren, dass ihr AUSSCHLIESSLICH die Alte Liturgie feiert und lasst euch auch die Freiheit garantieren, eure Oberen ohne Einflussnahme von außen zu wählen. Sonst werdet ihr über den Tisch gezogen wie die Petrusbruderschaft und die Brüder in diesem Bericht. Die Freimaurer und Protestanten in den kirchlichen Führungsebenen haben noch lange nicht die Waffen gestreckt und versuchen alles, die Tradition zu schwächen.
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#7   athanasius1957   12:40:59 | Donnerstag, 2. November 2006
@ zwobbel: Lex communis et Privilegium
Die Frage des Zwangs erübrigt sich, da es die oben genannten Gesetze gibt.
Die Lex communis ist verbindliches gemeines Recht solange kein Privileg besteht.
Privilegium ist ein zusammengesetztes Wort aus lex privata und heißt Privatrecht.
Somit kann ein Privileg auch der Lex communis entgegenstehen und diese aufheben und nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Kein Priester, der das Privileg des Ritus Romanus seu tridentinus besitzt, kann zur Verwendung von MR 1969 gezwungen werden.
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#6   zwobbel   12:09:30 | Donnerstag, 2. November 2006
Im letzten Rundbrief aus Le Barroux wurde noch etwas anderes gesagt
Im letzten Rundbrief aus Le Barroux wurde extra dazu Stellung genommen. (Schon vor ein paar Monaten)
Diese Stellungnahme müßte man hier auch mal veröffentlichen! Bitte liebe Redaktion, an den Brief müßte doch ranzukommen sein.
Und warum sollte dann , falls das so stimmt wie hier steht, ein Mönch den NOM feiern MÜSSEN?
Den alten Ritus feiern zu dürfen ist ein Privileg. Aber man kann eben nicht gezwungen werden an einem Privileg festzuhalten.
Andererseits ist es natürlich so, wer in eine Abtei geht, weil er genau da dieses Privileg ebenso findet wie die Spiritualität die daraus erwächst, der wird im Notfall die Abtei wechseln wollen, wenn sich das grundlegend ändert.
(Wobei für mich Weglaufen keine Lösung darstellen würde, weil sich dann die Mehrheiten noch mehr zu Ungunsten meiner Position verschöben.)
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#5   laikos   12:03:18 | Donnerstag, 2. November 2006
Feigheit
Die sollen sich abspalten von den Modernisten und so wie die FSSPX weiterhin die alte Messe zelebrieren. Wo ist das Problem? Typischer Fall von Feigheit. Gott muß man mehr gehorchen als dem Menschen. Hat der Abt halt wieder einmal vergessen :'(
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#4   MK28   11:56:26 | Donnerstag, 2. November 2006
Schon bitter!
Gerade jetzt, wo der Kampf um die Messe entschieden ist, fallen die um.
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#3   Epiphanius   10:56:46 | Donnerstag, 2. November 2006
Kein Wunder!
Was sollte man auch anderes von einem Abt erwarten, der beim letztjährigen Weltjugendtagstingeltangel in Köln mitmischte und sich bei der Abschluß“messe“ im Marienfeld mit all den anderen Konzelebranten der NOM-Inszenierung gemein machte???
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#2   Hacki   10:47:58 | Donnerstag, 2. November 2006
wenn es immer noch so ist,
daß der „neue Ritus“ auf Zwangsmaßnahmen setzten muß, um zu überleben, dann sind seine Tage gezählt.
Arme Modernisten! Bald können wir eure Pappnasen nur noch im Fotoalbum bestaunen.
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#1   FritzG   10:28:27 | Donnerstag, 2. November 2006
Ein bisschen bi…
…schadet halt nie! :-D
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