SJM-Priester entlassen
Jetzt müssen die Leichen verscharrt werden
Nach der Entlassung dreier Patres der ‘Servi Jesu et Mariae’ steht die Diözese Fulda unter Begründungsdruck. Deshalb werden Dinge an den Haaren herbeigezogen.
Bildschirmfoto der Homepage des Bistums Fulda
Bildschirmfoto der Homepage des Bistums Fulda
(kreuz.net, Rhön) Heute berichtet die ‘Fuldaer Zeitung’ über die Entlassung von drei Priestern der Ordensgemeinschaft ‘Servi Jesu et Mariae – SJM’ durch den Fuldaer Bischof, Mons. Heinz Josef Allgermissen.

Die drei Priester waren bisher in der Pfarreiseelsorge der Diözese tätig.

Die ‘Fuldaer Zeitung’ fungiert bereits seit längerem als Hofberichterstatter des Bistums Fulda. Der Skandal war schon vor zwei Tagen über die größte deutschsprachige katholische Onlinezeitung ‘kreuz.net’ bekannt geworden.

Die drei Patres Franz Krenzel, Hans-Peter Reiner und Lorenz Pfaffenhuber wurden mit 1. Dezember als Administratoren ihrer Pfarreien in den Rhönorten Eckweisbach und Schwarzbach entlassen.
Diözesangebiet von Fulda
Diözesangebiet von Fulda

Die Rhön ist ein Mittelgebirge im Grenzgebiet der deutschen Bundesländer Bayern, Hessen und Thüringen.

Bistumssprecher Christof Ohnesorge erklärte, daß sich die drei Ordensleute angeblich nicht in die Pastoral des Bistums Fulda eingeordnet hätten.

Dies sei aber in den 90er Jahren durch einen Vertrag zwischen dem damaligen Erzbischof Johannes Dyba († 2000) und dem Ordensoberen der SJM, Pater Andreas Hönisch, ausdrücklich vereinbart worden.

Die Mitglieder der SJM würden sich den pastoralen Planungen der Diözese verweigern.

Ohnesorge verweist auf einen Leserbrief von Pater Reiner aus dem Jahr 2005 in der katholischen Zeitung ‘Die Tagespost’.

In dem Leserbrief forderte der Priester bezüglich des ‘Pastoralen Prozesses’ im Bistum Fulda ein Einschreiten Roms.

Bistumssprecher Ohnesorge sieht in dem Leserbrief nun – immerhin ein Jahr später – einen Widerspruch zur Loyalitätspflicht gegenüber dem diözesanen Oberhirten.

Seit Guido Horst als Rom-Korrespondent von seinem Chefredaktionsposten entbunden wurde, druckt die ‘Tagespost’ keine kritischen Berichte zur deutschlandweiten Zusammenlegung von Pfarreien mehr.

Die Kongregation der Servi Jesu et Mariae
Die Kongregation der 'Servi Jesu et Mariae' - SJM - wurde 1988 von Pater Andreas Hönisch gegründet.

Die ersten Mitglieder setzten einen apostolischen Schwerpunkt in der Jugendarbeit - besonders in der Pfadfinderseelsorge und der Gruppenarbeit in der Katholischen Pfadfinderschaft Europas. Deren Logo ist auf dem Altartuch zu sehen.Die Ordensgemeinschaft zelebriert die Messe nach dem Alten und dem Neuen Ritus.

Im Bild ein levitiertes Hochamt am Herz-Jesu Fest in der Hauskapelle im Mutterhaus der SJM.Das Mutterhaus der SJM: Schloß Auhof im niederösterreichischen Blindemarkt - zwischen Linz und St. Pölten.

Bischof Algermissen erklärt zu den Entlassungen, daß das Vertrauen zur Ordensleitung der Ordensgemeinschaft SJM irreparabel zerstört sei.

Pater Hönisch habe zwei persönliche, vertrauliche Briefe der Bistumsleitung vom 1. Juni und 20. September 2006 – die dem Orden den Abzug der Patres nahelegten – gezielt der Öffentlichkeit preisgegeben:

„Der Leidensdruck war schon längere Zeit da, aber jetzt ging es nicht mehr.“

Angehörige der Pfarrgemeinde Schwarzbach erklärten dagegen, daß Pater Hönisch nur seine Pflicht als Generaloberer wahrgenommen und die pfarrlichen Gremien über eine amtliche Mitteilung von Bischof Algermissen informiert habe.

Mons. Algermissen anerkennt, daß die jungen Ordensmänner in der Rhön „auch Anhänger“ haben.

Den einstimmigen Beschluß des Pfarrgemeinderates für den Verbleib der Patres erwähnt der Bischof nicht.

Er erinnert vielmehr an Beschwerden von Eltern der betroffenen Pfarreien, wonach die Priester im Erstkommunionunterricht für die Mundkommunion geworben und angeblich religiöse Angst-Szenarien aufgebaut hätten.

Der Ortsvorsteher von Schwarzbach erklärte, daß die große Mehrheit der Gläubigen hinter ihrem jungen Pfarrer, Pater Pfaffenhuber, stehe. Er sei „sehr beliebt“.

Die Pfarrei reagierte schockiert auf die Anordnung des Bistums. Am Sonntag wurde eine Unterschriftenaktion zugunsten des Priesters gestartet.

Auch in Eckweisbach liegen Unterschriftenlisten aus. Hier gibt es zusätzlich eine eigene Aktion der Erstkommunionkinder.

Doch Mons. Algermissen will das von ihm erzeugte Problem offenbar mit Brachialgewalt aus der Welt schaffen.

Als Übergangslösung hat er Mons. Günter Etzel für die Pfarreien bestimmt: „Die beiden Pfarrhäuser werden im Frühjahr wieder besetzt sein.“
      
119 Lesermeinungen
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#121   zwobbel   11:11:59 | Mittwoch, 8. November 2006
Aber sammeln wir noch mal:
1. Bischof Algermissen ist kommunikationsunwillig.
2. Bischof Algermissen läßt glaubenszersetzende Priester gewähren.
3. Bischof Algermissen wird von häretischen Apostaten gelobt.
4. Bischof Algermissen ist nachtragend und schikaniert Leute noch 16 Monate nach dem diese um Verzeihung für die Form einer Äußerung gebeten haben.
5. Bischof Algermissen betreibt Sippenhaft.
6. Bischof Algermissen versucht nach dem bekannten Motto „Teile und herrsche“ seine Macht zu behalten.
7. Bischof Algermissen setzt den pastoralen Prozeß über das Heil der Seelen.
8. Bischof Algermissen nimmt notfalls den CIC nicht so eng.
9. Bischof Algermissen will, daß andere ihm falsche Entscheidungen abnehmen z.B. in dem er Obere zu nötigen versucht Ordensangehörige abzuberufen.
10. Bischof Algermissen hat die Unwahrheit gesagt.
11. Bischof Algermissen hat jedes Vertrauen in weiten Teilen seines Bistums verloren.
12. Bischof Algermissen bleibt nur ein Weg, falls er über Selbstachtung verfügt: Rücktritt!
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#120   haher   18:54:32 | Montag, 6. November 2006
@Maurice Corvisier … zu keiner, die Sie je verstehen könnten oder zu der ich Ihnen ohne Not Zugang
verschaffen würde.
Merkwürdig nur, wie plötzlich einige so aufgeschreckt tun, wenn man selbst mal ähnlich deutliche Töne anschlägt, mit denen die „guten Tradis“ so großzügig um sich werfen, ohne im Geringsten zu wissen, mit wem sie reden oder von was sie reden!
Solange man hier besonnen schreibt und auf das Wesentliche des Glaubens hinweisen möchte, scheint das aber keinen zu jucken!
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#119   Maurice Corvisier   18:46:40 | Montag, 6. November 2006
Und welcher Gattung, „haher“,
würden Sie sich zuordnen?
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#118   haher   18:45:10 | Montag, 6. November 2006
@Sulpicius Wo weiß ich etwas besser? Im übrigen habe ich SIE nicht angesprochen
Mir geht dieses pseudo-demütige, dabei aber nichts anderes als selbstgerechte Getue dieser ach so besorgten, aber nicht mehr als bigotten „Konservativen“ (wenn sie’s nur mal im Sinne des hl. Paulus wären!!) ziemlich auf die Nerven. Giftnattern, nichts anderes ist das, was einem hier so unterkommt!
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#117   Sulpicius   18:34:26 | Montag, 6. November 2006
@haher
Wie wär’s, wenn Sie sich mal ein bißchen zurücknehmen würden? Vor allem in der Wortwahl und Ihrem besserwisserischen Getue…
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#116   haher   18:29:06 | Montag, 6. November 2006
@mathild … was für ein scheinheiliges Gesülze!
Hauptsache, Sie wissen, was auf Sie zukommt, wenn Sie einmal die Augen für immer schließen. Sie sollten sich erstmal um Ihr eigenes Seelenheil kümmern und Ihr Vokabular sortieren, bevor Sie sich so scheinheilige Sorgen um das ewige Heil unserer Bischöfe machen! Ihre Wortwahl ist so grotesk und gleichzeitig diffamierend, dass man entweder an Ihrem Verstand oder Ihrer Gesinnung /Moral zweifeln muss!
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#115   ing_less   10:14:47 | Montag, 6. November 2006
@ heggi / ein bisschen bi
Die rhön-österreicher von SJM sind als als bi-ritualisten iin der diözese FD ja nicht ganz allein: auch in glockenklag-entfernung vom dom kann man regelmäßig auf zeitreise in die ach so gute alte Zeit gehen, als V II noch ganz was anderes war.
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#114   Heggi   22:38:18 | Sonntag, 5. November 2006
Bischof Algermissens Verdikt
gegen die drei Patres kommt nicht von Ungefähr. Mit der Kündigung des Seelsorgeauftrags ist Algermissen mehr als nur ein Problem los. Ist der Rausschmiß nicht auch eine Notbremse gegen die mögliche Freigabe der alten Liturgie? Konkret: Da sind drei Patres, die zumindest Biritualisten sind. Hat hier nicht Algemissen die Gefahr gewittert, daß möglicherweise in diesen drei Gemeinden mit der Freigabe die alte Liturgie zur Regelliturgie wird?
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#113   Jawohl!   21:55:13 | Sonntag, 5. November 2006
KREUZ.NET bei RADIO VATIKAN
Gratulation, Dr. Goesche! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das so schnell erleben darf: Radio Vatikan übernimmt direkt und gekennzeichnet eine Meldung von kreuz.net!
…ecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=102361
Im Vatikan soll ein Dokument in Vorbereitung sein, das die Feier der Alten Messe erleichtern soll. Das schreibt der Internet-Nachrichtendienst kreuz.net unter Berufung auf den Rom-Korrespondenten der »Deutschen Tagespost«. Allerdings stehe die Veröffentlichung des Dokuments nicht unmittelbar bevor, sondern könne noch bis zum Frühjahr kommenden Jahres dauern. Im Dokument solle festgehalten werden, daß die »römische Messe« der überall gültige Ritus der Katholischen Kirche bleibe.Diese Messe solle aber künftig aus zwei Formen bestehen: »der gewöhnlichen Form, so wie sie im ›neuen‹ Meßbuch von Paul VI. enthalten ist, und der außergewöhnlichen Form, wie sie das Meßbuch von Pius V… vorsieht.«
Angeblich seien bei der Abfassung des neuen Dokumentes noch einige Detailfragen zu klären. Auch die Tatsache, dass mehrere vatikanische Behörden für das Papier zusammenarbeiten müßten, führe zu Verzögerungen. Aus dem Vatikan gibt es zu Spekulationen über ein entsprechendes Dokument keinen Kommentar. (kreuz.net 05.11.06 sk)
PS: Ich wusste gar nicht, dass in Sankt Afra auch ein Mädchen ministrieren darf (….institut-philipp-neri.de/neu/faure.html 2. Bild von oben – oder ist es ein Mann?). Da werde ich demnächst doch einmal vorbeischauen.
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#112   Gotthard   21:21:45 | Freitag, 3. November 2006
Scham
Dann gib doch bitte mal Fakten an, weswegen du dich für Bischof Genn schämen mußt.
Fakten zum „Hartz-IV-Priester“ wären dabei hilfreich.
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#111   mathild   19:22:35 | Freitag, 3. November 2006
Bischof Dr. Felix Genn hat sogar einen Hartz4 – Priester den er angeblich nicht einsetzen kann
[fett]Wundert es einen noch das unsere sogenannten Kirchenfunktionäre nicht auf den Spuren Christi wandeln – NEIN – sie sind der Welt verfallen und oftmals eine Schande vor dem Herrn. Besonders auch der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz hat eine gespaltene Zunge. Alle zusammen wissen nicht, was auf sie zukommt wenn sie in dieser Welt die Augen schließen. Sie tragen für jede einzelen Seele Verantwortung, die verloren geht, auch Bischof Dr. FELIX GENN aus dem Bistum Essen, der einen frommen guten Priester ibewußt weiterhin in Hartz4-Bezügen der Arbeitsagentur beläßt.
Schämen muß man sich für solche bestbezahlten Kirchenfürsten – ich tue es. Orate Fratres – besonders das diese nicht für immer verdammt werden.
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#110   Heggi   09:19:27 | Freitag, 3. November 2006
Gunsemann
Das, was Sie an kreuz.net kritisieren, daß bei Meldungen richtungsorientiert selektiert wird, finden Sie auch bei KNA. Oder schauen Sie mal bei kath.de herein. Oder auch bei kath.net. Kreuz.net ist in manchem provokativ, aber man läßt Ihnen den Raum für Kritik. Oder wird Ihre Meinung permanent gelöscht? Wohl nicht!
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#109   Breze   17:25:59 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Mon chèr ami Maurice
Dass hier einige ein sehr faschistoides Gedankengut an den Tag legen, lässt sich kaum abstreiten. Lesen Sie nur mit besonderes Aufmerksamkeit die Diskussionen eines Herren hier, mit dem ich auch schon des öfteren das „Vergnügen“ eines Gedankenaustausches hatte.
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#108   Maurice Corvisier   15:56:27 | Donnerstag, 2. November 2006
Liebe Breze,
„Faschistoides Denken und würdig, d.h. in Demut die Kommunion zu empfangen, nun ja…“
Schade. Sehr schade.
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#107   Maledica   15:04:31 | Donnerstag, 2. November 2006
Äpfel und Birnen
@Dummbabbler aus Rhoihesse
In der Schweiz hat der Pfarrer von Röschenz eine Haltung welche der katholischen Lehre widerspricht. Daher ist es völlig legitim bzw. die Pflicht diesen aus dem Amt zu entfernen.
In Fulda haben die Patres der SJM nur eine persönlich andere Meinung als der Bischof.
Diese Meinung ist aber durch und durch katholisch.
Doch der Bischof nicht mehr…
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#106   Gunsenum   11:56:16 | Donnerstag, 2. November 2006
Sehr inkonsequent!
Inkosequenz:
Für einen Schweizer Priester, dessen Gemeinde sich mit ähnlichen Mitteln (Petition, Unterschriftenlisten) für seinen Verbleib in der Pfarre stark machte, hatte kreuznet nur Spott und Verachtung übrig.
Bei den Rhöner Patres findet kreuznet das Engagement lobenswert, keine Worte der Kritik.
Ein erneutes Beispiel für Inkonsequenz!
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#105   Jawohl!   09:50:31 | Donnerstag, 2. November 2006
In der Tat
Werter Gotthard, wenn Sie sich die Instruktion und deren Quellenverweise genau anschauen, werden Sie sehen, dass in dieser nichts anderes als die Prinzipien und Rubriken der nachkonziliaren liturgischen Ordnung der Kirche eingeschärft werden. Dort ist aber auch nichts „Vorkonziliares“ zu finden. Somit bin ich über Ihre offensichtliche Geringschätzung dieses Dokumentes sehr erstaunt, da ich bisher dachte, Sie würden die nachkonziliare liturgische Gesetzgebung der Kirche voll bejahen. Sie sind in Ihren Statements leider überhaupt nicht konsequent.
So ist es.
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#104   Marsilius Ficinus   09:14:24 | Donnerstag, 2. November 2006
Nachtrag
Zum Thema der liturgischen Gewandung möchte ich auf diese sehr interessanten Seiten verweisen:
New liturgical movement …icalmovement.blogspot.com/…-development-of.html
Der zweite Teil findet sich auch auf dieser Seite. Hier finden sich auch verschiedene schöne Bilder, die die große Kunstfertigkeit zeigt, die man Paramenten zu allen Jahrhunderten gewidmet hat. Für die Hl. Liturgie ist halt das Beste gerade gut genug. Es kommt nicht auf die Form als solche an (römische versus neogotische Kasel), sondern auf die Gestaltung, auf die verwendeten Symbole, auf die Wahl eines schönen und edlen Stoffes etc.
Die Seite „New liturgical movement“ ist im übrigen eine Seite, die man wirklich empfehlen kann. Dort finden sich immer wieder interessante Abhandlungen und Verweise. Genau das ist es nämlich, was unsere Zeit braucht: Eine neue liturgische Bewegung. Gewidmet ist diese Seite übrigens dem Hl. Vater und seinen als Kardinal bereits getätigten Äußerungen zur Liturgie. Hieraus kann wirklich eine neue liturgische Bewegung entstehen, so dass sich ganz allmählich das liturgische Bewußtsein im Klerus und unter den Gläubigen ändert: Weg von einer Bastelliturgie hin zu einer Liturgie, die in ihren Formen, Gesten, ihrer Musik wirklich sakral ist, ob diese nun im „Ordo vetus“ oder „Ordo novus“ gefeiert wird, ob in der Volkssprache oder im erhabenen Latein, eine Liturgie, die alles Banale(z.B. Guten Morgen, liebe Christen) und Profane (z.B. Schlagzeug und Gitarren) verbannt!
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#103   Laurentius2   08:54:34 | Donnerstag, 2. November 2006
@Bischof Algermissen
Er zeigt sein wahres Gesicht: Zuckerbrot (etwas Marienfömmigkeit für die braven Omas) und Peitsche … !
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#102   Marsilius Ficinus   08:53:44 | Donnerstag, 2. November 2006
@Redemptionis sacramentum
Werter Gotthard, wenn Sie sich die Instruktion und deren Quellenverweise genau anschauen, werden Sie sehen, dass in dieser nichts anderes als die Prinzipien und Rubriken der nachkonziliaren liturgischen Ordnung der Kirche eingeschärft werden. Dort ist aber auch nichts „Vorkonziliares“ zu finden. Somit bin ich über Ihre offensichtliche Geringschätzung dieses Dokumentes sehr erstaunt, da ich bisher dachte, Sie würden die nachkonziliare liturgische Gesetzgebung der Kirche voll bejahen. Sie sind in Ihren Statements leider überhaupt nicht konsequent.
Was die Mantelalben angeht, so dürfte klar sein, dass die Albe in der Westkirche ein liturgisches Untergewand ist, dass bei der Zelebration eines Obergewandes bedarf. Lediglich bei der Chorkleidung (Talar und Rochett) genügt eine Diakonen- bzw. Priesterstola, nicht jedoch bei der Messkleidung, wo Kasel und Dalmatik den jeweiligen Stand erkennen lassen und bezeichnen. Warum sollte man auf die liturgische Obergewandung ohne wirkliche Not (z.B. Kriegssituation oder Verfolgung) verzichten? Lediglich Konzelebranten dürfen, wenn wirklich keine Kaseln in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, eine Albe mit Stola verwenden. Sie möchten eine Begründung? Die liturgischen Gewänder entsprechen der diesbezüglichen liturgischen Tradition der westlichen Kirche, die nach wie vor in Geltung ist. (Vgl. die Einführung ins Messbuch). Sie dienen der Feierlichkeit und Erhabenheit der heiligen Handlungen und unterstreichen die Sakralität der Liturgie.
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#101   zwobbel   08:37:32 | Donnerstag, 2. November 2006
Sippenhaft zum „Pastoralen Prozess“
Dorothea 01.Nov.06 14:26: Nochmal zum Mitschreiben
Die beliebten SJMler wurden rausgeworfen:
* wegen eines kritischen Leserbriefes aus dem Jahr 2005
* wegen der Bevorzugung der Mundkommunion
Nicht nur. Es geht um mehr. Aber es ist schon pikant: weil einer einen Leserbrief schrieb müssen alle weg. Weil der Kaplan einer Pfarrei einen Leserbreif schrieb muß der Pfarrer einer anderen weg. Das ist Sippenhaft.
Was den Kampf des Bischofs gegen die Mundkommuion betrifft, so läßt das tief auf sein Sakramentsverständnis und Glauben an die Realpräsenz im Allerheiligsten Altarssakrament schließen.
Dabei verweigern die SJM’ler die Handkommuion eben nicht, sondern sie bitten um Mundkommunion. Aber schon diese Bitte ist schon ein maximales Ärgernis.
Zur Kenntnisnahme bzw. Fuldaer Zeitung
Wer den Pastoralen Prozess untergräbt…
Und wer den katholischen Glauben untergräbt wird im Amt belassen.
Ist der Pastorale Prozess eine Art heilige Kuh?
So wie der sog. „Geist des Konzils“, der die Worte des Konzils konterkariert hat. Dieser Ungeist des Konzils, dem man absoluten Kadavergehorsam zu leisten hat, einerlei das Glauben und Gewissen das Gegenteil fordern. Der zum Ungehorsam und zum Bruch der Einheit geführt hat. Dessen Autorität von den Autoritätsfeinden höher angesetzt wurde als die Autorität des Papstes oder sogar die Gottes.
Wollt ihr den totalen Pastoralen Prozess? Wollt ihr ihn totaler und radikaler als ihr ihn euch vorstellen könnt?
NEIN ! ! !
Wir wollen den vollen wahren Glauben!
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#100   Aliatus   04:37:03 | Donnerstag, 2. November 2006
Servi Jesu et Mariae
Hallo Lorenz,
vielleicht liest du das.
Du hast als Priester die Mitkreuzigung gewählt.
Ich konnte damals nicht weiter mitgehen.
Gottes Segen und vor allem den Schutz
der geharnischten Gottesmutter im Krieg!
Ich bete für euch!
Seid nicht zu loyal dem Algenmann, resp. loyolagemäß. Algermissen ist vor allem dumm und willentlich böse.
Gut Pfad!
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#99   Sulpicius   01:14:05 | Donnerstag, 2. November 2006
Algi…
Der Leidensdruck war schon längere Zeit da
Der Arme! Muß man jetzt trösten???
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#98   Breze   01:13:58 | Donnerstag, 2. November 2006
@ tau
Beten wir auch um den Frieden im Bistum Fulda
das werde ich tun… Die anderen hoffentlich auch…
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#97   tau †   01:05:08 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Breze: Da bin
ich mir absolut sicher!
(Beten wir auch um den Frieden im Bistum Fulda!)
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#96   Breze   01:01:37 | Donnerstag, 2. November 2006
@ tau
Gott fügt, das stimmt…
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#95   tau †   01:00:02 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Breze: Gott fügt!
Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht. Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen? Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.
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#94   Breze   00:58:38 | Donnerstag, 2. November 2006
@ tau
Gerne geschehen, aber ich kann nix dafür, so ist der liturgische Kalender…
Passt übrigens wirklich sehr gut!!!
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#93   tau †   00:57:20 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Breze: Danke für das passende Evangelium
Evangelium nach Matthäus 25,31-46.
Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, d
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#92   Breze   00:48:56 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
4 Millionen durch Zyklon B vergaste Juden,
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#91   tau †   00:45:37 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
Kreisauer Kreis
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#90   Breze   00:42:55 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
Christoph Probst
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#89   Gotthard   00:41:44 | Donnerstag, 2. November 2006
Mantelalbe
Mantelalben mit Überstola sind für die Feier der Eucharistie nicht zugelassen. Nach Redemptionis Sacramentum 123 sind die Bischöfe ausdrücklich aufgefordert, jede entgegenstehende Praxis zu unterbinden.
genau an solchen „Bestimmungen“ wird deutlich, warum dieses Schreiben so wenig Zustimmung und Anerkennung und solch geringe Wirkung findet.
Jedefrau/ jederman hätte wohl eine Erklärung für diese obskure Anordnung erwarten können … aber nein: eine Anordnung.
Folge: niemand schert sich drum!
Interessant ist auch, dass hier auf inhaltliche Begründungen für eine andere Praxis immer nur mit päpstlichen Schreiben geantwortet wird.
Katholisch sein heißt allerdings nicht, eigenes Denken auszuschalten!
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#88   tau †   00:41:02 | Donnerstag, 2. November 2006
llerheiligen/Allerseelen
General Groppe
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#87   Breze   00:35:31 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
Kurt Huber
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#86   tau †   00:32:31 | Donnerstag, 2. November 2006
alle Gerechte
unter den Völkern
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#85   Breze   00:28:46 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
Janusz Korczak, ein jüdischer Kinderarzt im Warschauer Ghetto, ist für seine kleinen Schützlinge ins KZ gegangen.
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#84   Bernado   00:25:14 | Donnerstag, 2. November 2006
@marsilius
Sie schrieben:„Die Kasel im Bild ist sicherlich kein Glanzstück der Paramentenkunst, aber in meinen Augen besser als eine geschmacklose Mantelalbe mit Batikstola. Das sind letztlich Geschmacksfragen, die aber doch etwas über die zugrundeliegende Theologie der Liturgie aussagen.“.
Nein, das sind keine Geschmacksfragen. Mantelalben mit Überstola sind für die Feier der Eucharistie nicht zugelassen. Nach Redemptionis Sacramentum 123 sind die Bischöfe ausdrücklich aufgefordert, jede entgegenstehende Praxis zu unterbinden.
Laut Dekret der Kongregation für den Gottesdienst vom 3. April 1985 ist die Mundkommunion die reguläre Form der Kommunionspendung in der katholischen Kirche. Bischöfe bzw. Bischofskonferenzen, die anderes wünschen, müssen dafür ein Indult einholen.
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#83   Breze   00:25:09 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Alexander Schmorell
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#82   tau †   00:24:29 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen/Allerseelen
Claus Schenk Graf von Stauffenberg
Redaktion benachrichtigen
#81   Breze   00:23:50 | Donnerstag, 2. November 2006
Allerheiligen
Alfred Delp
Redaktion benachrichtigen
#80   Gotthard   00:23:29 | Donnerstag, 2. November 2006
ermordet
Frére Basil
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#79   tau †   00:22:03 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen/Allerseelen:
Dietrich Bonhoeffer
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#78   Gotthard   00:20:15 | Donnerstag, 2. November 2006
@breze
„wüdig“ zu wissen und „würdig“ zu lesen ist schon ein Unterschied …
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#77   tau †   00:18:51 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen/Allerseelen:
Ermordete Roma und Sinti,
bittet für uns !
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#76   Breze   00:16:41 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Gotthard
Du weisst doch mittlerweile, würdig ist das, was Piussens als würdig definieren. PUNKT
Dass das würdig auch auf die Person anzuwenden ist, die die Kommunion empfängt, das sparen sie aus. Wahrscheinlich ist es ihnen peinlich darüber zu sprechen.
Faschistoides Denken und würdig, d.h. in Demut die Kommunion zu empfangen, nun ja…
…passt nicht so wirklich zusammen…
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#75   Gotthard   00:12:20 | Donnerstag, 2. November 2006
Würdig
vor 3 Stunden schrieb ich:
„Würdig“ heißt alles und nichts – und ist individuell stark variierend.,
keine Antwort auf dieses so sehr strapazierte Wort hier.
Redaktion benachrichtigen
#74   tau †   00:07:31 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen:
Franz Reinisch
Redaktion benachrichtigen
#73   Breze   00:06:09 | Donnerstag, 2. November 2006
@ gräflein
Das mit den Krümeln kann auch bei der Mundkommunion passieren, aber egal, es ist Korinthenkackerei, was hier betrieben wird.
Allerdings habe ich manchmal den Eindruck, das die Themen „Munkommunion“ und „Alte Messe“ von einigen, auch von Ihnen zu (kirchen)politischen, profilierenden Zwecken missbraucht, also profanisiert werden. Das hat weder die Eucharistie noch der Empfang der Kommunion verdient.
Ich sage noch mal: Die innere Haltung ist das eigentliche Kriterium für die Würde des Kommunionsempfang!!!!
Redaktion benachrichtigen
#72   tau †   00:04:43 | Donnerstag, 2. November 2006
Fest Allerheiligen:
Edith Stein
Redaktion benachrichtigen
#71   Gotthard   00:01:10 | Donnerstag, 2. November 2006
@Graf
Bei der Handkommunion besteht jedoch immer die Gefahr der Profanierung
Graf, schade, dass Du diese wichtige Erkenntnis nicht vor der Publizierung von „Redemptionis sacramentum“ nach Rom geschrieben hast.
Ich bin mir absolut sicher, diese Erkenntnis wäre in die Instructio eingeflossen und die Handkommunion wäre aus Deinen dargelegten Gründen absolut verboten worden.
Du hast leider eine Chance verpasst – und kannst sie auch nicht mehr nachholen … also ist die Handkommunion nicht in die Beliebigkeit eines Priesters gelegt.
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#70   tau †   23:57:56 | Mittwoch, 1. November 2006
Fest Allerheiligen:
Alfred Delp
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#69   Graf von Galen   23:51:45 | Mittwoch, 1. November 2006
Wider die Handkommunion, @ Gotthard
Lesen Sie einmal „Redemptionis sacramentum“, was ja
wohl auch für die deutschen Bistümer gültig ist.
Dort steht im Kapitel IV, „Die heilige Kommunion“, Punkt 2, Vers 92 „…Wenn die Gefahr der Profanierung besteht,
darf die heilige Kommunion den Gläubigen nicht auf die
Hand gegeben werden.“
Bei der Handkommunion besteht jedoch immer die
Gefahr der Profanierung z.B. dadurch das Krümmel,
obwohl diese vom Empfänger bemerkt werden, trotzdem
abgestreift, auf die Erde geworfen und zertreten werden. Dies ist sogar ein Sakrileg.
Wenn also ein Priester, die Gefahr der Profanierung, wie
hier dargelegt, erkannt hat, hat er das Recht und die
Pflicht, die Handkommunion zu verweigern.
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#68   Breze   23:45:33 | Mittwoch, 1. November 2006
@ gräflein
Und ums jetzt noch ein bisschen komplizierter zu machen:
Ich, Breze, bin ein Kind der V2 Kirche, die sie so gerne beschimpfen.
Ich habe weder ein Problem mit der Mundkommunion noch mit der Handkommunion. Beides ist würdig.
Und noch wichtiger ist die innere Haltung, Demut und Ehrfurcht vor Christus, der mir zuliebe sich erniedrigt hat.
Ach, ja und übrigens, haben Sie sich schon den Teil von Lumen Gentium reingezogen, den ich die letzten Tage hier gepostet habe? Wenn nicht, sollten Sie das dringend nachholen. Man kann nicht etwas bekämpfen, was man nicht kennt.
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#67   Sulpicius   23:36:35 | Mittwoch, 1. November 2006
@Gotti
Im Bund Neudeutschland (ND) Ende der 50er Jahre
Ja, ja, das Grauen hat früh begonnen…
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#66   Gotthard   23:31:36 | Mittwoch, 1. November 2006
@Graf
Was die Handkommunion angeht, so hat jeder Priester das Recht, diese zu verweigern, da hierbei immer die Gefahr der Verunehrung besteht.
in Deutschland ist die Handkommunion allgemeines kirchliches Recht der Gläubigen. Kein Priester hat das Recht, einem Gläubigen die Handkommunion zu verweigern und ebenfalls hat kein Priester hat Recht, einem Gläubigen die Mundkommunion zu verweigern.
Graf, deine Kenntnisse sind rudimentär … aber ist nicht das Problem, du bist ja lernfähig – hoffe ich.
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#65   Graf von Galen   23:15:12 | Mittwoch, 1. November 2006
Wider VII, @ Gotthard, haher
Wenn hier jemand ewig gestrig ist, dann ja wohl Sie mit
Ihrem abgestandenen 68’er Habitus.
An Frauen und Mädchen mit langen Röcken werden Sie
Sie sich in Deutschland gewöhnen müssen.
Die einzige Frage, die noch nicht endgültig entschieden
ist, ist die, ob diese Damen mohammedanisch oder
katholisch sein werden, deutsch oder türkisch/arabisch.
Im Übrigen ist es gar nicht lange her, daß Kardinal
Ratzinger schriftlich zugunsten der SJM interveniert hat.
Im Zusammenhang mit der von der SJM geplanten
Gründung eines Gymnasiums in Lippborg, hatte ein
Sozi vor ca. 2 Jahren Kardninal Ratzinger angeschrieben. Dieser antwortete dann im o.g. Sinne.
Die Geschichte kam sogar ins deutsche Fernsehen,
in der Sendung Monitor.
Was die Handkommunion angeht, so hat jeder Priester
das Recht, diese zu verweigern, da hierbei immer die
Gefahr der Verunehrung besteht.
Priestern hieraus einen Strick drehen zu wollen, ist
moralisch und rechtlich ein antikatholisches Unding.
Warum werden Sie nicht Protestant oder Altkatholik?
Die haben doch bereits alles eingeführt, was Ihr Herz
begehrt ?
Daß die Priester sich weigern sich zum Hanswurst für
irgendeine Pastoralreferentin zu machen, ist ebenfalls
nicht zu beanstanden. Ein Bischof, der seine Diözese
zwangsprotestantisiert, gehört schnellstens abgesetzt.
Er ist eine Schande für die Diözese Fulda, die Kirche
und das deutsche Volk.
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#64   möchtegern-kathole   23:06:28 | Mittwoch, 1. November 2006
@Lioba
Gotthart ist vermutlich der bischöflich Beauftragte für dieses Forum :-D
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#63   golfi   22:42:04 | Mittwoch, 1. November 2006
Ungehorsam solcher Bischöfe
Durch den Ungehorsam solcher Bischöfe, und davon gibt es heute leider viele, wird die Kirche Christi demontiert. Diese Stellvertreter kümmern sich doch gar nicht um Anordnungen aus Rom. Hier ist der echte Ungehorsam zu finden. Der Hl. Vater möge die Kraft, durch die Gebete der noch Gläubigen erhalten und wie damals Jesus den Tempel gereinigt hat, diese mächtigen Verdreher in die Schranken weisen.
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#62   Lioba   22:41:57 | Mittwoch, 1. November 2006
Ach so, mit Ihnen kann man auch diskutieren?
Lieber Gotthard, Sie weichen aus! Außerdem habe ich Ihnen nicht das Du angeboten.
:-@
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#61   Gotthard   22:29:39 | Mittwoch, 1. November 2006
@iustus et @lioba
bisher kann ich gegen die Amtsführung und die Amtshandlungen von Benedikt XVI. nichts aussetzen … da bin ich wirklich viel papsttreuer als viele hier im Forum.
Gegen manche Massnahmen des Kurienkardinals habe ich massive Bedenken – zB im blick auf die südamerikanische Befreiungstheologie.
@Lioba – Gegenstimmen kannst Du wohl nicht vertragen – ich hoffe, du lernst noch diskutieren und nerven zu behalten, wenn es Gegenstimmen gibt.
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#60   Lioba   22:15:36 | Mittwoch, 1. November 2006
@Gotthard
Für wen sprechen Sie eigentlich? Sind Sie das Bistum? Oder ist der Bischof das Bistum? Ihre Rolle, Gotthard, widert einen an! Sie sind doch nur in diesem Forum, um zu stänkern! Vielleicht verlassen Sie mal das Bistum, am besten freiwillig! Viel Spaß bei Ihrer neuen Aufgabe.
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#59   Gotthard   22:07:11 | Mittwoch, 1. November 2006
@Dorothea
An die Lokalen: Kann man irgendetwas tun für die SJMler
diese SJMler sind keine unversetzbaren Pfarrer … was haben sie persönlich gegen eine neue Aufgabe?
Eine Kongregation, die in einem Bistum nicht mehr erwünscht ist, sollte sich sagen: ok, wir sind mit euch nicht verheiratet – wir suchen uns was neues.
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#58   iustus   22:01:08 | Mittwoch, 1. November 2006
@Gotthard
Klar. Ich schrieb ja auch: „schon lange“, nicht „schon immer“. :-D
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#57   Jawohl!   21:55:44 | Mittwoch, 1. November 2006
Msgr. Algermissen
www.kreuz.net/article.2959.html
An diesem Verhalten des Bischofs gibt es nichts zu beschönigen. Nota bene: Algermissen selbst bestreitet gar nicht, dass Rom im Sinne des SJMlers reagiert hat.
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#56   Marsilius Ficinus   21:52:26 | Mittwoch, 1. November 2006
@Gotthard
„Die (Mantel)-Albe ist schließlich das Taufkleid des Priesters und die Stola das Abzeichen seines Priesterseins. Was will der Christ mehr?“
Ganz so einfach ist es nicht. Und Messe ist Messe, ob in der Kirche oder in der freien Natur. Es gelten für eine Bergmesse die gleichen Rubriken wie für eine Messe in einem Kirchengebäude. Natürlich, man wird in der Natur nicht die feierlichste Kasel nehmen können. Aber ganz auf die Kasel zu verzichten, widerspricht dem folgenden:
Vgl. Instruktion „Redemptionis Sacramentum“
123. «Zur Messe und zu anderen heiligen Handlungen, die unmittelbar mit der Messe verbunden sind, ist das Meßgewand (Kasel), das über Albe und Stola zu tragen ist, das dem zelebrierenden Priester eigene Gewand, sofern nichts anderes vorgesehen ist». Der Priester, der das Meßgewand den Rubriken entsprechend anzieht, soll es auch nicht unterlassen, die Stola zu tragen. Alle Ordinarien haben darauf zu achten, daß jede gegenteilige Gewohnheit beseitigt wird.
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#55   Lioba   21:51:17 | Mittwoch, 1. November 2006
Herr Algermissen soll das Bistum verlassen!
Dann gäbs endlich Ruhe! Laßt die Patres dort wo sie sind, die haben keinem was getan!
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#54   Breze   21:45:54 | Mittwoch, 1. November 2006
@ haher @Romulus @ Gotthard
Nun ja, das Foto ist ein Produkt der nostalgischen Erinnerungen an alte Zeiten, in denendie manche Leute auf diesem Forum eben schwelgen… Lasst doch den Leuten ihre Freude wenn es ihnen gefällt… Mein Ding ist es nicht. Kriegen die überhaupt mit, was der Priester da, im Abstand von ca 10 Metern, betet und sagt? Na, ja, knielange Röcke, hier, das muslemische Kopftuch da. Beides entspringt einer leibfeindlichen Interpetation der Religion…
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#53   Gotthard   21:45:25 | Mittwoch, 1. November 2006
@justus
Jede Wette: Gotthard hat schon lange ein Problem mit Ratzinger.
Ratzinger hat mit seinem Buch „Einführung ins Christentum“ einen echten – positiven – Umbruch in meinem Leben bewirkt.
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#52   iustus   21:37:41 | Mittwoch, 1. November 2006
Jetzt?
Haben haher und Gotthard jetzt ein Problem mit Ratzinger bzw. Benedikt XVI.?
:-D :-D :-D :-D :-D :-D :-D
Jede Wette: Gotthard hat schon lange ein Problem mit Ratzinger. :-]
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#51   Romulus   21:36:24 | Mittwoch, 1. November 2006
@sturmius
Kardinalsworte sind Kardinalsworte und Papstworte bleiben Papstworte.
Im übrigen ist es schon erheiternd, wie jede Gruppierung in und außerhalb der katholischen Kirche versucht, den Hl. Vater zu vereinnahmen und in ihrem Sinne zu instrumentalisieren. Gut, dass der Papst da nicht mitmacht.
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#50   Gotthard   21:35:44 | Mittwoch, 1. November 2006
@sturmius
dieses Zitat kannte ich schon … es sagt aber nicht aus. Ich sagte doch schon einmal: nicht jedes Zitat und jeder Brief eines Kardinals irgendwann einmal hat Relevanz für alle Zeit bzw traf die Realität zur Zeit des Verfassens.
Was wußte Ratzinger konkret? Wer hatte ihm was gesagt? Wer hatte ihn um was wozu gebeten?
Dieses Ratzinger Zitat sagt nichts …
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#49   Sturmius   21:27:08 | Mittwoch, 1. November 2006
Solide Jugendarbeit
Speziell die KPE wurde … von Joseph Kardinal Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI., „ausdrücklich gelobt und alle Unterstützung empfohlen“: „Die Jugendarbeit in der KPE ist im Ganzen durchaus positiv einzuschätzen und gibt vielen jungen Menschen eine solide Grundlage für ihren Weg im Leben.“
Gefunden bei Wikipedia, Artikel „Katholische Pfadfinderschaft Europas“
Haben haher und Gotthard jetzt ein Problem mit Ratzinger bzw. Benedikt XVI.?
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#48   Gotthard   21:25:31 | Mittwoch, 1. November 2006
@marsilius
Sollte man nicht beides verwenden: würdige (!) und schöne „neue“ Kaseln und würdige und schöne Kaseln im römischen Stil?
ich habe mit diesem Begriff „würdig“ meine heftigen Probleme. Was heißt „würdig“?
Warum ist eine Mantelalbe mit Überstola bei einer Bergmesse „unwürdig“ aber eine „römische Kasel“ würdig?
Eine römische Kasel bei einer Bergmesse mit 10 Leuten ist eindeutig „overdressed“ – um mal diesen Begriff zu benutzen, der einiges aussagt.
Die (Mantel)-Albe ist schließlich das Taufkleid des Priesters und die Stola das Abzeichen seines Priesterseins. Was will der Christ mehr?
Angemessenheit wäre ein sinnvollerer Ausdruck – auch in der Liturgie. „Würdig“ heißt alles und nichts – und ist individuell stark variierend.
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#47   Marsilius Ficinus   21:11:43 | Mittwoch, 1. November 2006
@Haher
Die Kasel im Bild ist sicherlich kein Glanzstück der Paramentenkunst, aber in meinen Augen besser als eine geschmacklose Mantelalbe mit Batikstola. Das sind letztlich Geschmacksfragen, die aber doch etwas über die zugrundeliegende Theologie der Liturgie aussagen. Ich selber bin kein Anhänger der Piusbruderschaft, schätze aber sehr wohl die Schönheit klassischer Paramente und Stoffe, ob es sich um „römische“ oder „neogotische“ Paramente handelt. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mit der „sakralen Ästhetik“ des „ausgehenden 20. Jahrhunderts“, wie sie sich in Kirchenbau, Kirchenmusik (Stichwort: „Rockmessen“) und Paramentik oft zeigt, in der Regel persönlich eher wenig bis gar nichts anfangen kann. Und wie ich aus vielen Gesprächen weiß, geht es durchaus noch mehreren so. Das hat mit der Piusbruderschaft übrigens nichts zu tun. In manchen Kreisen wird man belächelt, wenn man mit moderner Kunst nichts anfangen kann, anderswo lästert man halt über die moderne Kunst. Sie mögen keine römischen Kaseln, ich halt keine Mantelalben und gebatikte Kaseln mit breiter Überstola. Das heißt nicht, dass es auch schöne und würdige „moderne“ Kaseln gibt und auch geben muss. Bei Papstmessen in Rom kann man solche etwa sehen. Sollte man nicht beides verwenden: würdige (!) und schöne „neue“ Kaseln und würdige und schöne Kaseln im römischen Stil?
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#46   laikos   21:06:47 | Mittwoch, 1. November 2006
Handkommunion
Wenn jemand für die Mundkommunion wirbt und zum Beispiel es wagt über den Teufel und das Fegefeuer zu erzählen hat sich laut „Modernistenansicht“ quasi selbst exkommuniziert. Weitere „Exkommunizierungsgründe“ sind:
Lateinisch aramäisch beten
Demütig sein
Mundkommunion statt Handkommunion bei einer modernisten-Kirche erbitten
Katholisch sein ;-)
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#45   Romulus   21:02:08 | Mittwoch, 1. November 2006
Folklore
Also das Bild mit der Bergmesse ist echt der Hammer… Man sieht deutlich: Wenn das Vatikanum II. nicht gekommen wäre, wäre die Hl. Messe tatsächlich zu einer reinen Folkloreveranstaltung verkommen wie wir sie in den verschiedenen Tradigruppen sehen. Auch drüben in diesem stock konservativen kreuforum.net hat der Beitrag, in dem es um eine vermeintliche „Kleiderordnung“ bei der Hl. Messe geht, die höchste Zugriffszahl…
Bild 3 inder Fotostrecke spricht von einem „Mutterhaus“ dieser Kongregation SJM, Mutterhäuser gehören doch zu Frauenorden… Bei Männerorden spricht man Koster oder Ordenshaus.
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#44   Gotthard   20:52:58 | Mittwoch, 1. November 2006
gegen Ende
Im Bund Neudeutschland (ND) Ende der 50er Jahre haben wir schon andere Messen gefeiert … selbst Kelchkommunion war möglich…
Wenn die website der KPE die Wirklichkeit widerspiegelt, bin ich sehr gelassen – dann ist diese Gruppierung am Ende.
Wenn die website der SJM die aktuelle Situation widerspiegelt, ist es auch nicht weit her mit diesen Leuten.
Und ob vor mehr als 10 Jahren mal ein Kardinal in Rom ein gutes Wort eingelegt hat, sagt nichts über die Qualität dieser Gemeinschaft, über ihr Leben und ihre Pastoral noch über ihre Theologie…
wenn knöchellanger Sack-Rock für junge Frauen Ergebnis der Jugendpastoral – oder Mittel derselben ist – weiß ich genug. An ihren Früchten erkenne ich sie.
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#43   haher   20:34:45 | Mittwoch, 1. November 2006
Gotthard: Kluft … Ja, aber die „Burschen!“ müssen/können/sollen
selbst mit 18, 19, 20+ mit kurzen Hosen sich bewegen. ABER: kurz heißt! nicht zu modisch, also knielang, sondern (gott- wie erotisch!) knapp unter’m Gesäß enden! Die Kluft der HJ ist ein Glanzstück dagegen … Wenn ich daran denke, wie oft wir angefragt wurden, ob wir denn die neue Ausgabe davon seien.
Nee, im Ernst. Eine Zeitreise könnte nicht anders sein.
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#42   Gotthard   20:28:46 | Mittwoch, 1. November 2006
Kluft
knöchellanger Rock als Pfadfinderinnen-Kluft ist wohl der Hammer…
warum dann gegen das moslemische Kopftuch sein?
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#41   haher   20:27:55 | Mittwoch, 1. November 2006
@richi: Bergmesse … es gibt keinen Grund zum Neid …
Nur, ich für meine Person möchte (zumal in freier Natur) weder die ganze Zeit auf den Rücken des Priesters schauen noch mir als Mensch des ausgeh. 20 Jahrhds. mit Sinn für zeitgenössische Ästhetik während der Dauer der Liturgie so eine ätzend geschmacklose „Casel“ anschauen. Denn dann wäre ich garantiert gleich zu „Pius X“ und Gefolge gegangen. Dort habe ich diese theol.-liturgischen und ästhetischen Geschmacksverirrungen doch in Rein(un)kultur.
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#40   Marsilius Ficinus   20:20:39 | Mittwoch, 1. November 2006
@Bernd Stromberg
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Bild in der Biographie eines gewissen Kardinals Ratzinger, in dem er bei der Zelebration einer solchen Bergmesse zu sehen ist. Auch dies war eine würdige und andächtig vollzogene Liturgie, was man auf dem Bild klar erkennen kann. Genau aber dies ist heute das Problem: Der liturgische Wildwuchs, die liturgischen Eigenmächtigkeiten und spleenigen Ideen, die „Bastelliturgie“ vor allem in Gottesdiensten für junge Menschen. Eine Bergmesse ist bestimmt eine großartige Erfahrung nicht nur für junge Menschen, gerade vor einer solch beeindruckenden Kulisse. Allerdings muss die Größe der Liturgie der Erhabenheit dieser Kulisse auch entsprechen. Und man kann auch als Nichtteilnehmer immerhin begründet davon ausgehen, dass dies bei der abgebildeten Bergmesse sehr wohl der Fall war. Wie übrigens bei der Bergmesse, die einst der junge Josef Ratzinger zelebrierte, genauso!!
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#39   richi   20:16:35 | Mittwoch, 1. November 2006
Bergmesse
Habe mir dieses Bergmessefoto jetzt auch mal näher angeschaut. Was soll denn daran auszusetzen sein? Es gibt viele Formen der Liturgie aber bei dem Foto erkenne ich nicht, was irgendwelchen AKTUELLEN liturgischen Vorschriften widersprechen sollte.
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#38   haher   20:14:06 | Mittwoch, 1. November 2006
Gotthard: Diese maiden, sehen aus wie Amish
ja, … sie sehen so aus und sie benehmen sich auch meistens so, begeben sich nicht nur zum Altar in ehrfürchtigen Abstand, sondern auch, wenn männl. Pfadfinder / Burschen sich ihnen nähern!
In Kirchen wird streng getrennt gesessen und wehe, eine dieser Maiden kommt mit HOSEN zur Messe! Ich ging mit 18 einmal aus purer Opposition gegen den BDKJ und dessen Indoktrination zur KPE … und fand mich im rechtsextremen Pendant wieder.
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#37   ultimo   20:11:00 | Mittwoch, 1. November 2006
@haher-Bergmesse
Sie sind zu beneiden, wenn Sie solche Bergmessen erlebt haben. Überhaupt ist jeder zu beneiden, der halbwegs katholische Messen besuchen kann. Wann kommt endlich die wahre hl. Messe für alle, ohne Geschwätz von Laien und Priestern, sondern nur mit den Worten der Hl. Kirche. Man kann nicht immer drei Stunden fahren.
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#36   Bernd Stromberg   20:08:56 | Mittwoch, 1. November 2006
Bergmesse
Was sollte gegen die „Bergmesse“ einzuwenden sein? Gut, der räumliche Abstand zwischen Gläubigen und Klerus könnte etwas geringer sein. Aber insgesamt handelt es sich bestimmt um eine sehr würdige Liturgie in der freien Natur. Es ist in jedem Fall besser als irgendwelche „Gitarrenmessen“ am Lagerfeuer, bei denen der Priester sich lediglich eine Stola über die Altagskleidung legt und Lieder wie „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ zum besten (?) gegeben werden. Und man wird auch davon ausgehen können, dass der Priester die korrekten Messtexte verwendet, egal ob es sich um den „Ordo novus“ oder „Ordo vetus“ handelt. Im Gegenteil, es zeigt, dass auch eine Zelebration in der freien Natur kein Freibrief für eine „Freistilliturgie“ sein darf. Eine Bergmesse gleich welchen Ritus dispensiert nicht von der liturgischen Gesetzgebung der Kirche und von der Feier einer würdigen und erhabenen, kurzum sakralen Liturgie!!
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#35   Toby   20:07:00 | Mittwoch, 1. November 2006
@ haher und Gotthard
@haher
Natürlich ist Algermissen autoritär im soziologischen Sinn, wie Sie es nennen, er lässt ja nicht einmal einen Dialog in pastoralen Fragen zu.
Im theologischen Sinn ist Algermissen keineswegs autoritär, wie man bei seinem Hofieren von Priestern des glaubensfeindlichen „Fuldaer Kreises“ sehen kann.
@ Gotthard
Das Zweite Vatikanische Konzil hat aber doch die zölibatäre Lebensform für Priester der lateinischen Kirche dringend empfohlen (vgl. Presbyterorum Ordinis 16) und daran mit überwältigender Mehrheit festgehalten. Sind Sie jetzt plötzlich gegen das Konzil? Und was ist mit der Frauenordination, die der „Fuldaer Kreis“ begrüßt? Da hatte doch Johannes Paul II. mit „Ordinatio sacerdotalis“ eine eindeutig dogmatische Entscheidung getroffen.
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#34   Gotthard   20:04:04 | Mittwoch, 1. November 2006
ich fasse es nicht!
diese Bilder finden Sie in den Publikationen der KPE und der SJM zuhauf und DIE SIND TATSÄCHLICH aktuell!
ich habe befürchtet, dass diese Bilder aktuell sind. Diese maiden, die da auf dem Berggipfel in ehrfürchtigem Abstand vom Altar entfernt stehen – warum eigentlich so weit weg? – sehen aus wie Amish-people. WENN das die hier so gepriesene Pastoral sein sollte, dann hat der Bischof viel zu spät gehandelt.
Augsburg hatte wohl schon viel früher die Reißleine gezogen… In welchen Diözesen befinden sich denn eigentlich Niederlassungen dieser SJM. Auf der website findet sich da nichts – ich denke mal, nicht ohne Grund.
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#33   haher   19:53:40 | Mittwoch, 1. November 2006
Bischof Algermissen ist mitnichten autoritär im soziologischen
Sinn, wohl aber im theol., was der Autorität seines Amtes entspricht! Pater Höhnisch maßt sich diese aber an, wo und wann immer ihm das passt.
@Gotthard: Bergmesse
diese Bilder finden Sie in den Publikationen der KPE und der SJM zuhauf und DIE SIND TATSÄCHLICH aktuell!! Wäre ich nicht selbst einmal Pfadfinder der KPE gewesen und hätte nicht wenigstens in den hl. Messen unseres Trupps gegen diese Art des Zelebrierens mich durchgesetzt, ich würde diese Spiritualität nicht mehr für existent halten. Zum Glück war unser Pfarrer in der Hinsicht mit mir einer Meinung!
Also: Pater Höhnisch und Konsorten – wenn man es nicht leibhaftig erlebt hat, man hält es nicht für möglich und fühlt sich tatsächlich um mind. 100 Jahre zurückverstezt!
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#32   Sturmius   19:50:27 | Mittwoch, 1. November 2006
@ haher
Ich bin noch nie zur Mundkommunion gezwungen worden.
Es gibt im Bistum Fulda aber Pfarrer, die bei der Feier der hl. Messe alle daran teilnehmenden Gläubigen in unverschämter und anmaßender Weise auffordern, (ihnen zuliebe) auf die Mundkommunion zu verzichten und stattdessen Handkommunion zu praktizieren. DAS ist nicht nur auf rein menschl.-sozialer Ebene einfach widerlich, sondern widerspricht dem kirchlichen Gesetz und aufrichtiger eucharistischer Gesinnung!
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#31   Gotthard   19:47:24 | Mittwoch, 1. November 2006
@toby
Finden Sie es in Ordnung, wenn Geistliche in Fulda offen für die Abschaffung des Zölibats eintreten?
Klar finde ich das in Ordnung… Ich wüßte nicht, warum ein Bischof gegen diese Priester vorgehen sollte.
Der Zölibat gehört nicht zum Glaubensgut der katholischen Kirche.
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#30   Sulpicius   19:41:52 | Mittwoch, 1. November 2006
Hä?…
absolut autoritär gegen andere Personen
Ach, ist Algermissen das nicht???
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#29   haher   19:38:41 | Mittwoch, 1. November 2006
Pater Andreas Höhnisch ist nicht nur
ein reaktionärer Theologe und unduldsamer Mensch, sondern auch absolut autoritär gegen andere Personen, denen er seiner Meinung nach „etwas zu sagen“ hat. Nicht umsonst wurde er aus der „Gesellschaft Jesu“ (SJ) hinauskomplimentiert.
Er genauso wie Patres seines „Pfadfinder“-Ordens fordern u.A. in ganz normalen Diözesan-Pfarreien, in denen ihnen die hl. Messe zu feiern gestattet wird, alle daran teilnehmenden Gläubige in unverschämter und anmaßender Weise auf, (ihnen zuliebe) auf die Handkommunion zu verzichten und stattdessen Mundkommunion zu praktizieren. DAS ist nicht nur auf rein menschl.-sozialer Ebene einfach widerlich, sondern widerspricht dem kirchlichen Gesetz und aufrichtiger eucharistischer Gesinnung!
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#28   Toby   19:19:59 | Mittwoch, 1. November 2006
@ propst zu paderborn
Haben Sie noch etwas anderes zu bieten als Ihre sich ständig wiederholenden Schutzbehauptungen?
Warum unternimmt Bischof Algermissen nichts gegen den „Fuldaer Kreis“?
Finden Sie es in Ordnung, wenn Geistliche in Fulda offen für das Frauenpriestertum und die Abschaffung des Zölibats eintreten? Was ist das für ein Bischof, der diese Herren gewähren lässt und unbescholtene Priester rausschmeißt?
Außerdem war es Kardinal Ratzinger, der – wie an anderer Stelle schon erwähnt wurde – 1994 die kanonische Errichtung der „Servi Jesu et Mariae“ maßgeblich vorangetrieben hatte – und das nicht zuletzt auch gegen bischöfliche Widerstände. Der Papst schätzt Pater Hönisch sehr! Was hat Algermissen gegen ihn?
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#27   Sulpicius   19:05:57 | Mittwoch, 1. November 2006
„Pastoral“
daß sich die drei Ordensleute angeblich nicht in die Pastoral des Bistums Fulda eingeordnet hätten.
Diese Pastoral kann ich mir lenhaft vorstellen…
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#26   propst zu paderborn   17:52:43 | Mittwoch, 1. November 2006
wer nicht hören will…
…der muss eben fühlen. bischof heinz jsoef algermissen hat richtig gehandelt, egal was hier andere schreiben! ich stehe voll und ganz hinter dem bischof!
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#25   Gotthard   17:49:46 | Mittwoch, 1. November 2006
@sturmius
ja, in dem Artikel wird ein Schreiben erwähnt – doch ob es dieses Schreiben gibt, weiß niemand – bestimmt nicht die Poster dieses Forums hier.
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#24   Breze   17:31:45 | Mittwoch, 1. November 2006
Hoppala
Bevor ich wieder der Legasthenie bezichtigt werde:
Es muss natürlich …fiel mir auf… heissen
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#23   Hypatia   17:29:36 | Mittwoch, 1. November 2006
@ Breze
Habibti, hier sind wir gefordert, noch so eine Chance wird sich so schnell nicht bieten. The sky is the limit! Wahnsinn, oder? :-D
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#22   Sturmius   17:29:05 | Mittwoch, 1. November 2006
@ Gotthard
www.kreuz.net/article.2959.html www.kreuz.net/
Das in dem Artikel erwähnte Schreiben wurde bis heute nicht veröffentlicht.
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